Großthandelspreise von Getreide an deutschen und fremden Börsenplätzen Januar bis März 1906 orredner speziell im Auge
nach Wochendurchschnitten.
hat KeShe,; (Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
„nur solche zu rechnen, welche bei dem Klein⸗ oder Einzelverkauf in
Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt. der Regel mit in die Hand des Käufers übergehen. Die Bezeichnung „Klein⸗ oder Einzelverkauf“ ist nur als deutscher Ausdruck für den
2ügpalte 5 EEö16 I Begriff Detailverkauf“ gewählt worden und entspricht dem Wort⸗ übersch b Durchschnittspreise von Getreide im ersten Vierteljahr 1906 nach Wochen: laute 2 Zolltarifs bei den Nummern 225 u. f. Keineswegs sollte,
1./6. 8/13. 15.,20, 22,/27. 29./1. 5./10. 12,/17. 19.,/24. 28/2. 5/l0. 112,,17. 19,24. 26,/31. wie mehrfach angenommen zu sein scheint, unter „Kleinverkauf 1 E“ 3 2. 5. n MRärz Wörz Me. en⸗ der Verkauf des Großhändlers an den Kleinhändler verstanden
Ber. Ten. Van. Jan. 32 Febr. Febr. Febr. 3/.] Mirz Män Män Mär⸗ werden. Im Falle des Einverständniffes wird ersucht, die Zoll⸗
stellen des dortigen Verwaltungsgebiets hiernach mit den er⸗ forderlichen Weisungen zu versehen.“
Wir gehen davon aus, daß durch dieses Rundschreiben das Mißverständnis, das bei den Zollstellen in Auslegung des § 4 der Taraordnung Platz gegriffen hatte, beseitigt worden sein dürfte, und daß infolgedessen wohl auch künftighin zu Beschwerden, wie sie der Herr Vorredner eben angeführt hat, wohl kein Anlaß mehr gegeben sein wird. Sollten etwa nach anderer Richtung in Ansehung der Taraordnung ähnliche Mißverständnisse zu begründeten Beschwerden Anlaß geben, so würden wir unserseits nicht ermangeln, in derselben Weise, wie es hier geschehen ist, demnächst Abhilfe herbeizuführen.
Die Einnahme aus den Zöllen wird nach den Kommissions⸗ vorschlägen festgesetzt.
Bei der Tabaksteuer hat die Kommission im Hinblick auf die dem Reichstage vorliegenden Tabaksteuergesetzentwürfe von der Prüfung der Etatsansätze von 1906 abgesehen. Der öö von 10 856 000 ℳ wird unverändert ge⸗ nehmigt.
Der Betrag aus der Zuckersteuer ist mit 130 Millionen Nettoeinnahme im Etat aufgeführt.
Der Referent, Abg. Dr. Arendt (Rp.) empfiehlt die mit⸗ geteilte Resolution zur Annahme, die durch den Antrag
ernstorff hervorgerufen und nach sehr lebhafter und ein⸗ gehender Diskussion von der Kommission angenommen worden ist. Es haben der Kommission auch zahlreiche Petitionen um
Durchschnitts⸗ fü R
1 verkauft 1 Doppel⸗ Voppelzentner (Preis unbekannt)
jentner
Plätze und Sorten.
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
bocster hese en⸗hi 4ℳ * 2*
Füs 17,50
niedrigster
niedrigster ℳ
Berlin. Roggen, guter, gesunder, mindestens 712 g das
Wetzen, guter, gesunder, mindestens 755 g as 81X“ Hafer, Fa. gesunder, mindestens 450 g
ℳ 189,00 170,67 181,70 183,67 8-89 159,58
161,75 160,58 160,83
175,83 173,42 174,17 177,33 I V
161,33 160,67 160,67 160,25
170,67 188,08 166,33 164,50 163,00 1
18500 18133 179,17 117967 17925
163,83 18167 161,00 160,58 160,83 1
163,25 161,80 177,75 178,20 160,17 159,80
17,50 16,50 17,20 . Mannheim. . 16,80 “ 8 1“ 8 Roggfn, Pfälzer, russischer, bulgarischer, 3 . 8 . e““ 8 “ 4 . Weizen, Pfälzer, russ., amerik., rumän., mittel 17,00 1 fer, badischer, württembergischer, mittel. 1700 Gerste badische, Pfälzer, mittel.. .. 16,90 bT 1“; 16,90 Wien.
17,20 Pester Boden. 17,80 17,50 19 50 19,38 17,50 18,80 16,50
16,50 17,00 16,60 16,30 16,80 16,40 17,30 16,75 16,80 16,60 16,75 17,20 17,00 17,00 19,00 19,38 17,50 18,80 16,50
nsterburg. — a. O. Stettin.. “
36“ Müiis. “
reslau. WI“ Frankenstein i. Schl. Lüben i. Schl. ... Schönau a. K. Halberstadt.. Eilenburg
Marne
Goslar
erborn b bane i. W. imburg a. L.
Neuß 8 9 8 Ueberlingen. Altenburg . Mülhausen i. E..
15,90
16 30
16,90 16,50 16,70 16.60 16,50 17,10 17,00
19,00 16,50 18,71 19,00 1 (euthülster Spelz, Dinkel, Fesen).
180 19,00 19,00 Böeneache. 18388 1 1,60 1805
1“X“ 1 b Roggen. 15,75
16,00 15,10
173,75 173,75 173,75 172,88 172,88 174,63 194,50 196,24 196,63 198,63 196,63 196,41 196,77 196,21 194,46 194,45 195,23 166,25 168,75 172,50 172,50 172,50 172,50 172,50 172,50 172,50 172,50 172,50 175,75 175,75 175,25 175,25 174,50 173,13 173,13 173,13 173,13 173,13 174,38
1““ 142,50 141,25 141,25 141,25 140,63 137,50 137,50 137,50
126,61 125,71 125,81 125,92 125,19 125,17 125,16 125,10 125,14 124,14 124,99 124,99 124,20 163,99 163,08 164,07 164,20 163,51 162,64 162,62 162,54 162,60 161,56 161,56 159,86 159,93 132,55 132,51/136,02 137,83 137,96 137,94 137,93 142,12 141,32 141,15 142,00 139,45 139,51 155,50 155,44 153,02 153,14 153,29 153,27 153,25 148,93 148,98 149,65 151,35 151,35 151,42 124,91 126,56 127,52 129,32 127,74 127,73 127,71 128 50 127,70 125,84 124,14 123,29 123,35
115,56 115,16 114,42 114,43 114,80 113,76 11334 114,12 115,35 114,64 114,64 115,00 115,06 146,67 146,90 145,96 146,19 147,22 144,22 143,89 144,10 144,02 142,85 143,40 142,68 141,90 125,33 125,71 126,52 127,90 131,49 131,98 131,97 133,46 134,51 134,35 136,52 137,32 136,96 119,81 120,19 120,29 120,39 123,48 123,04 122,60 122,97 123,01 122,87 122,87 123,36 125,90 113,01 113,40 114,42 116,26 119,10 117,08 116,49 116,16 115,99 115,43 115,22 113,64 113,70
11940 115,58 114,78 111,88 109,62 109,37 110,27 113,26 114,57 112,39 111,96 111,96 123,81 124,98 124,98 124,98 126,15 126,28
127,51 129,69 128,50 127,58 127,03 126,65
129,24 129,86 128,81 127,41 125,32 122,30 122,30 122,52 124,20 123,42 118,47 117,17 116 52 Ermäßigung der Zuckersteuer vorgelegen, darunter diejenige
129,69 131,03 133,76 133,14 131,37 131,97 129,19 129,83 130,19 130,97 132,57 133,12 132,27 der IZ“ gs Sachsen, die umfang⸗ I1 I I reiches statistisches Material bei ringt und die Notwendigkeit
190,23 191,01 194,43 195,43 196,66 196,53 195,47 194,96 195,44 194,84 195,93 196,86 194,55 antragt diese Petstionen sämtlich dem Reichskanzler als V V V Material zu üͤberweis
135,93 136,77 138,04 137,96 138,24 138,01 138,16 138,16 138,13 135,36 133,85 134,09 134,01 aterial zu überweisen. “
137,96 138,80 141,69 142,19 142,31 141,43 141,00 140,19 140,16 137,96 137,90 137,50 137,67 Die von der Kommission vorgeschlagene Resolution gelangt
148,10 148,14 148119 148,53 149,47 148,99 147,51 145,47 14422 141,44 139,93 140,34 140,51 ohne Debatte zur Annahme. Die Petitionen werden dem
150,13 150,98 152,25 152,34 151,09 150,37 150,19 148,97 147,06 145,26 142,77 141,96 142,14 Reichskanzler als Material überwiesen, und der Ansatz der
151,18 151,22 151,68 151,78 150,85 150,37 148,72 148,32 — — Einnahme aus der Zuckersteuer genehmigt.
156,21 156,25 157,93 158,44 158,57 158,50 157,66 153,60 149,91 148,10 147,64 146,02 146,20 Die Einnahme aus der Salzsteuer ist mit 74 070 000 ℳ,
152,16 152,60 155,09 156,41 156,54 154,43 152,38 149,54 147,88 144,04/ 143,99 143,99 143,35 d. h. 1 800 000 ℳ höher als im Vorjahr mit Rücksicht auf
129,78 13571 132,73 135 78 142,76 132,99 140,87 138,16 138,17 135,88 182 42 13243 18245 d. J. ab, angesett. Sie wird ohne Debatte genehmigt, des⸗ 14078 14075 130,78 140,78 140,81 149 79 149,88,119,29 1819 1358, 189 4. 132 49 13548 gieschen die Einnahmen aus der Maischbottichsteuer, Brannt⸗ 151,33 151,31 151,33 151,33 147,85 147,77 147,70 147,60 144,10, 140,44 140,44 140,46 140,48 weinverbrauchsabgabe, Brennsteuer, Schaumweinsteuer, Brau⸗ 168,93 168,90 168,93 168,93 165,45 165,36 161,77 161,65 158,16 150,98 150,98 150,99 151,01 steuer und Uebergangsabgabe von Bier sowie die Aversen. 109,80 108,94 108,96 108,96 105,61 103,86 99,59 96,15 96,16 91,01 89,32 91,02 91,87 Die Einnahmen an Stempelab aben, und zwar Spiel⸗ 111,92 111,05 111,07 111,07 111,10 112,31 112,25 112,17] 112,19 111,23 109,54 109,56 111,26 kartenstempel mit 1 642 000 ℳ, echseistempelseuer 12 618 000 ℳ, Stempelabgabe für Wertpapiere, Kauf Lotterielose und Schiffsfrachturkunden mit 80 524 statistische Gebühr mit 1 233 000 ℳ, werden dem der Referent Abg. Dr. Arendt darauf hingewiesen hat daß der Ertrag der Börsensteuer im laufenden Jahr 46 Millionen Mark, d. h. 16 Millionen über den Etats anschlag, gebracht habe, daß aber gleichwohl eine vorsichtige Veranschlagung für 1906 am Platze sei, und die Börsensteuer daher nur mit rund 40 Millionen in dem neuen Etat figuriere. Darauf erledigt das Haus einige noch rückständige Po⸗ sitionen aus dem Kolonialetat.
Im Etat für das Schutzgebiet Deutsch⸗Ostafrik stehen unter den ordentlichen Ausgaben 59 200 ℳ für den Betrieb der Regierungsschulen. Am 17. März war nach längerer lebhafter Debatte von dem Abg. von antragt worden, diese Position in die Budgetkommission zurück⸗ zuverweisen; dieser Antrag kam aber nicht zur Erledigung weil auf Veranlassung des Abg. Singer die eschlußunfähig keit des Hauses festgestellt worden war. Heute wird der Antrag auf Zurückverweisung in die Kommission von dem Abg. Arendt zurückgezogen.
Es liegt zu diesem Titel folgender Antrag Graf Schwerin⸗Bachem vor, die Summe, wie folgt, zu bewilligen:
la. zum Betrieb der bisherigen Regierungsschulen 48 000 ℳ, 1b. jum Betrieb einer evangelischen Regierungsschule in Dar⸗ essalam und einer reformierten Regierungsschule am Meruberge Abg. Dr. Arendt: (Rp.): Es war befremdlich, daß die Sozial⸗ demokratie diese Kolonialforderung der Regierung bewilligen wollte, und durch die Art, wie dies geschah, sind die Konservativen, die vorher die Regierungsforderung befürwortet hatten, kopfscheu gemacht worden. Der Vergleich zwischen dem Schulwesen in der Kolonie und unserem heimischen Schulwesen greift vollkommen daneben. Insofern sind auch die Herren vom Zentrum bei ihrer Bekämpfung der Re⸗ gierungsschulen im Irrtum. Wollte man das Prinzip der Konfessions⸗ schule auf afrikanische Verhältnisse anwenden, so müßte man eigentlich mohammedanische Schulen errichten. In sachkundigen Kreisen, mit denen ich inzwischen gesprochen habe, hat der Antra Schwerin⸗Bachem nur Kopfschütteln hervorgerufen. Es handelt si nicht um Schulen für weiße Kinder, sondern nur für schwarze Kinder. Deutsche Kinder sind dort auch so wenig vorhanden, daß für sie über- haupt nicht eine Schule zu errichten ist. Sind deutsche Kinder erst in größerer Zahl vorhanden, so werden sicherlich die Missionen für Unterricht sorgen. Für die schwarzen Kinder können wir eine christlich⸗konfessionelle Schule deshalb nicht durchführen, weil wir die schwarzen Kinder dann nicht in den Schulunterricht bekommen, sondern sie in die Koranschulen, aus denen wir sie heraus⸗
172,88 173,75 174,50 175,00 175,00 174,50 174,50 191,92 192,57
166,25 166,25 18 175,75
gen, Neen,;
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Odessa. SIe EE“ a, 75;76 kg das hl.
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Paris. Roggen] lieferbare Ware des laufenden 14,50
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15,00 14,20 14.60 14,25 14,60 14,80 14,80
14,50 14,00 g 14,60 14 80 149 15,00 14,70 1470 16,60 16,25 16,40 16,20 16,00
V67258 rtoter Winter. Californier . Walla Walla. Kurachee, rot.
15,10 15,40 15,60 15,20 15,00 16,90 16,50 16,50 16.80
15,10 14,80 15,60 14,95 14,80 16,60 16,40 16,50 16,20
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W’ 17,00 17,50 “ Weizen] englisches Getreide, 15,80 1 86 1 aus 196 Marktorten ag 20,00 Liverpool. 16 50 russischer. 8 16,30 öuu.*. 2 2 roter Winter Nr. 2. Göe 8 Manitoba . “ 14 00
Kurrachee. 14,70 Australier. 14,20 fer, engl. weißer, neu — derr. Futter⸗, amerikan. 15,00 Mais — bunt, neu 98,63 99,84 97,01 96,57 94,96, 93,84 92,18 90,19 90,26 91,51] 92,56 95,16 96,01 18 La Platax 111“ “ 112,49 114,65 118,46 119,24 119,71 118,99 116,58 115,59/ 115,59 115,59 115,64 G icago. I I 15,60 1 Mai 135,84 135,33 135,50 132,27 130,72 131,25 130,15 127,52 124,79 119,96 120,40 121,18 119,79 16,00 Weizen, Lieferungsware/ Juli .. . 129,80 130,33 131,12 129,61 128,91 129,64 128,03 126,17 124,66 120,76/ 120,31 120,25 119,47 14,75 1 e September. 127,70 128,45 127,60 127,07 127,75 126,44 125,17 124,08 120,64 120,40 119,89 119,17 14,80 Mais, 8 1116“”; 73,55 74,28 74,52 73,88 71,25, 71,45 71,70 73,26 73,14 16,60 8 Neu York. V I
73,29, 73,19 71,47 71,26 17.,00 roter Winter Nr. 2 148,92 146,58 142,08 139,68 141,74 142,54 141,31 138,72 136,87 132,89 133,84 135,59 136,42 13,40 Leeferungs⸗ Mai
142,77 142,84 142,98 143,19 143,26 143,89 144,45 138,31 138,38 138,52 138,72 139,35 141,09 141,65 132,73 133,58 133,32 134,30 135,54 135,61 136,00 130,93 132,20 132,33 134,33 136,21 136,27 137,48 137,73 138,74 140,28 141,42 141,49 142,50 143,91
I
152,73 152,80 152,95 153,18 153,25 153,33 153,33 153,33 158,25 153,18 152.24 152,24 152,31 158,88 156,55 156,71 156,94 157,26 157,56 157,58 157,56 157,48 157,88 157,88 158,00 156,07 148,04 148,12 148,26 148,48 148,55 148,63 148,63 148,63 V —,. — —
151,79 150,46 151,55 151,77 150,07 149,68 149,58 147,57 143,31 145,43 145,84 148,04 148,58 150,14 150,36 146,96 149,56 149,81 14721 151,30 145,43 145,73 151,10 150,46 151,55 153,65 152,78 151,92 153,33 150,98 159,76 159,83 162,81 164,92 183,59 162,73 162,73 162,73 129,09 132,50 133,99 136,78 139,98 142,14 142,14 142,14 142,07 142,00 103,84 104,67 105,18 106,50 105,77 105,82 105,03 104,25 101,85 101.42
144,38 144,31 144,31 144,31 144,38 141,09 141,03 140,96 139,84 140,12 141,03 135,61 134,76 133,52 133,52 133,12 132,80 137,48 137,41 133,93 136,14 134,93 136,81 142,97 Sch 141,42 137,20 137,73
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Deutscher Reichstag. 84. Sitzung vom 4. April 1906, Nachmittags 1 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)
Tagesordnung: Fortsetzung der zweiten Beratung der Gesetzentwürfe, betreffend die Feststellung des Reichshaus⸗ haltsetats (Zölle, Verbrauchssteuern und Aversen, Stempel⸗ abgaben) und des Haushaltsetats für die Schutzgebiete auf das Rechnungsjahr 1906 (Etats für das Ost⸗ afrikanische Schutzgebiet, für das Schutzgebiet Kamerun und für das Südwe stesritarüsche Lchasgenieh⸗ ferner zweite Be⸗ ratung der Gesetzentwürfe, betreffend die Abänderung des Gesetzes über die Bewilligung von Wohnungsgelrzuschüssen,
schuldigungsgrund ja auch selbst schon angedeutet —, daß doch in Be⸗ rücksichtigung gezogen werden muß, mit welcher außerordentlichen Ge⸗ schäftslast die Zollbehörden gerade bei der Einführung des neuen Zoll⸗ tarifs behaftet waren. Daß da Irrungen vorkommen können, und Mißverständnisse in der Auslegung kurz vorher erlassener Anordnungen nahe liegen, das bedarf wohl keiner weiteren Darlegung.
Im allgemeinen, meine Herren, wird mir der Herr Vorredner doch auch darin beipflichten können, daß die Vorschriften der neuen Tara⸗ ordnung für den Handel im großen und ganzen günstiger sind als die früheren. Nach unserer Auffassung wenigstens hat im allgemeinen der Handel keinen Anlaß, sich über die neuen Taravorschriften zu be⸗ schweren.
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betreffend den Servistarif und die Klasseneinteilung der Orte sowie die Abänderung des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden.
Ueber den Anfang der Verhandlungen und die Rede⸗ des Abg. Dove ist in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet
orden.
Staatssekretär des Reichsschatzamts Freiherr von Sten gel:
Meine Herren! Was den vom Herrn Vorredner am Schlusse seiner Ausführungen geäußerten Wunsch anlangt, so möchte ich die Mit⸗ keilung machen, daß das Nachrichtenblatt, das von seiten des Reichs⸗
amts herausgegeben werden wird, und wofür Sie auch im Etat des Reichsschatzamts eine Ausgabe vorgesehen finden, demnächst durch den Buchhandel bezogen oder bei den Postanstalten abonniert werden kann. Die Handelekammern werden daher auch allenthalben in der Lage sein, sich auf diesem Wege das Nachrichtenblatt zu beschaffen. Was die übrigen Ausführungen des Herrn Vorredners betrifft, so möchte ich vor allem das eine hervorheben — er hat diesen Ent⸗
Ich gebe aber zu, daß in bezug auf eine Bestimmung dieser neuen Taraordnung, die auch der Herr Vorredner im Auge gehabt hat, mißverständliche Auffassungen bei den Zollbehörden sich geltend gemacht haben; es ist das die Bestimmung in § 4 der Taraordnung. Es ist aber demnächst von seiten des Reichsschatzamts auch bereits Einleitung getroffen worden, daß Remedur erfolge, und daß die Miß⸗ verständnisse ihre Aufklärung finden. Es ist bereits unter dem 28. v. M. ein Rundschreiben des Reichsschatzamts an die Bundes⸗ regierungen mit eigener Zollverwaltung ergangen, in welchem folgendes gesagt ist:
„Dem Vernehmen nach wird bei der Auslegung des § 4 der Taraordnung von den Zollstellen nicht gleichmäßig verfahren. Zur Vermeidung von Zweifeln und Beschwerden der beteiligten Kreise gestatte ich mir zu bemerken, daß bei Aufstellung der Taraord⸗ nung die Absicht bestanden hat, zu den Umschließungen, die zur un⸗
bringen wollen, treiben. Die Regierungsschulen sind dazu bestimmt, daß die mohammedanischen Kinder dem Deutschtum näher geführt werden. So sehr ich für Errichtung von Missionsschulen für den christlichen Unterricht hin, eventuell mit Reichszuschuß, so bitte ich, davon die Regierungsschulen völlig zu trennen, die nicht ent⸗ behrt werden können ohne ernste Gefährdung unserer Kulturzwecke. Die Burenkinder werden. ihre religiöse Unterweisung durch ihre re⸗ formierte holländische Kirche erhalten. Wenn Sie eine religiöse Grundlage für diese Schulen durchsetzen, so werden die Burenkinder nicht in diese Schulen gehen. Wir können nur dem praktischen Be⸗ dürfnis in Afrika Rechnung tragen, und das tun die Regierungs⸗ schulen. Davon werden sich auch die Mitglieder des Zentrums über⸗ zeugen, wenn sie demnächst die Reise nach Ostafrika mitmachen. Ich bitte, die Regierungsvorlage anzunehmen und den Antrag Schwerln⸗ Bachem abzulehnen.
Abg. Erzberger (Zentr): Der Vorredner hat die beiden in Frage kommenden Schularten durcheinandergeworfen. Es handelt sich darum, ob für weiße Kinder Simultanschulen eingeführt werden sollen.
mittelbaren Sicherung nichtflüssiger Waren nötig sind“
Ich sehe gar nicht ein, weshalb am Kilimandscharo und am Meru⸗ berge solche Simultanschulen eingeführt werden sollen. Der Antrag
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