1906 / 92 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Apr 1906 18:00:01 GMT) scan diff

Reno sind zerstört. Wie der New York Postal and Telegraph Company kurz vor 11 Uhr telegraphisch gemeldet wurde, hat das Erdbeben in San Francisco 6 bis 8 Straßengevierte im Ge⸗ schäftsdistrikt zerstört und im Bankdistrikt ebenfalls großen

en angerichtet.

18. April, 11 Uhr Vormittags. Aus San Francisco werden Alle Telegraphen⸗ 1 Durch das Erdbeben wurden die Rohre der Wasser⸗ und Gasleitungen Market Millionen Die Furcht und die sind unbeschreiblich. Nacht⸗ erieten plötzlich ins wohner unter den Trümmern begrabend. In den Hotels im Innern der Stadt entstand Am meisten sind die Gebäude südlich von

große Verluste an Menschenleben gemeldet. leitungen, mit Ausnahme von einer, sind zerstört.

zerbrochen. Das Feuer nimmt seinen Weg die Street entlang. Das Rathaus, das sieben Dollars gekostet hat, liegt in Trümmern. Erregung, die in San Francisco herrschen, Aus vielen Häusern stürzten die Bewohner in leichter kleidung auf die Straßen. Viele Gebäude Wanken und stürzten mit Krachen ein, die

fürchterliche Aufregung. Market Street beschädigt, wo zumeist in Fachwerkbau errichtete Miets⸗ häuser stehen. An vielen Stellen brachen Brände aus. wird dadurch verschlimmert, daß alle Beleuchtungsanlagen, Gas wie Elektrizität, vernichtet sind. Da es an Wasser fehlt, wurden Häuser in die Luft gesprengt, um den Flammen Einhalt zu tun. Ganze Straßenzüge sind durch die Trümmerhaufen versperrt.

18. April, 12 Uhr Mittags. Ein Telegramm aus Sacra⸗ mento meldet, daß eine drei Meilen lange Strecke der Eisen⸗ bahn zwischen der Stadt Suisun und Benicia versunken ist. Durch das Erdbeben sind acht Häuserblocks des Fabrikviertels, welches den nordöstlichen Teil San Franciscos bildet, zerstört worden; geringerer Schaden ist in allen übrigen Teilen der Stadt angerichtet worden. Die Häuser der Zeitungen „Call“ und „Examiner“ sind zerstört. Hunderte von Todesfällen werden aus den weniger gut gebauten Teilen der Stadt gemeldet. Die neueren Nachrichten lassen die Verwüstung noch größer erscheinen, als bisher angegeben wurde.

18. April, 1 Uhr Mittags. Nach den letzten Nachrichten aus San Francisco nimmt die dort durch das Erdbeben verursachte .. ersbrunst solchen Umfang an, daß man befürchtet, das gesamte

schäftsviertel werde ihr zum Opfer fallen.

18. April, 2 ½ Uhr Nachmittags. Der ganze von der Bucht aus sichtbare Teil von San Francisco steht in Flammen. Das Feuer greift rasch um sich, und wenn kein Westwind einsetzt, droht die Gefahr, daß die ganze Stadt niederhrennt. Ein fünf⸗ stöckiges Hotel stürzte ein, dabei wurden siebzig Personen unter den Trümmern begraben und diese gingen dann in Flammen auf; in gleicher Weise fiel ein großes Wohnhaus, wobei etwa achtzig Personen ums Leben kamen. Das „Palace Hotel“ steht in Flammen. Im Süden der Market Street flog ein großer Gasbehälter auf, wodurch eine neue große Feuersbrunst veranlaßt wurde. Die Banken sind geschlossen. In den Straßen patrouillieren Truppen, die Befehl haben, jeden, der beim Dieb⸗ stahl betroffen wird, niederzuschießen.

18. April, Nachmittags. Nach den letzten Nachrichten aus San Francisco 8 bereits vierhundert Tote nach einer in der Eile errichteten Leichenhalle gebracht worden und treffen fortgesetzt neue Leichentransporte ein. Das ganze Stadtviertel, das durch die Market Street und Folsom Street sowie die dritte und neunte

Straße begrenzt wird, ist ein Flammenmeer. 18. April, Abends. Der Brand von San Francisco hat sich jetzt von der Wasserseite zwei englische Meilen landeinwärts ausgebreitet. Die ee aller Wasserleitungsanlagen durch das Erdbeben hat die Bekämpfung der Flammen zur Unmöglichkeit gemacht, die aller Schranken spotten. Das Feuer ergreift nachein⸗ ander die schönen Häusergevierte von Market Street, der Hauptstraße San Franciscos. Unter den Trümmern eines dieser Gebäude kam auch der Chef der Feuerwehr ums Leben. 18. April, 7 Uhr Abends. Wenn man von allen unwahrschein⸗ lichen Gerüchten absieht, so lauten die letzten Nachrichten aus Oak⸗ land dahin, daß die Lage in San Francisco verzweifelt wird. Die Stadt brennt in allen Teilen heftig und die von den Flammen bedeckte Fläche beträgt 8 Quadratmeilen. Der zwischen der Market Street und der 8th Folsom Straße belegene Bezirk, der die schönsten und am besten gebauten Gebäude der Stadt enthält, ist auch verwüstet. Der größte Teil der von den Flammen verschonten Gebäude ist durch das Erdbeben schwer beschädigt. Auch aus San Jos 6 wird emeldet, daß dort ein schweres Erdbeben stattgefunden hat, durch das eine Anzahl Gebäude zerstört und viele Menschen ums Leben gekommen sind. Auch das Staatsirrenhaus in Agnew bei San Jose ist eingestürzt und hat viele Insassen unter seinen Trümmern begraben. Die Telegraphengeselschaften, die durch das Erdbeben gezwungen worden sind, San Francisco zu verlassen, haben sich auf der anderen Seite der Bai, in Oakland, ein⸗ gerichtet. Die hiesigen Telegraphenbureaus werden von Devpeschen an Freunde und Verwandte in der heimgesuchten Stadt überschüttet, och werden diese nur unter dem Risiko einer unbestimmten Ver⸗ zögerung angenommen.

Die Lage

18. April, 10 Uhr Abends. Leichte Erdstöße dauerten in San Francisco während des ganzen Vormittags und Nach⸗ mittags an. Zwei Schiffe, die in der Bucht von San vor Anker I sollen gesunken sein. Außer der Verwüstung, die durch die Zerstörung und Beschädigung von 5000 Ge⸗ häuden verursacht wurde, ist auch ein sehr bedeutender Verlust an Menschenleben zu beklagen. In dem Viertel von leichtgebauten, billigen Mietgebäuden an der Wasserseite siel in der Eddy Street ein mächtiges Gebäude auf ein angrenzendes Logierbaus, in dem sich etwa 200 Personen befanden, von denen, wie berichtet wird, keine ent⸗ kommen sein soll. Das Feuer hat jetzt das ganze Großhandels⸗ geschäftsviertel tatsächlich zerstört und greift nun auf das vornehme Viertel über. In Oakland, gegenüber San Francisco, sind die Hauptgebäude beschädigt und andere durch das Feuer zerstört worden, wobei fünf Personen ums Leben gekommen sind. In Salinas, 100 Meilen südlich von San Fran⸗ cisco, sind ebenfalls viele Gebäude zerstört worden. In allen Teilen des Landes ist eine Hilfsaktion für die Notleldenden einge⸗ leitet worden. Die Regierung ist dabei, die Verteilung von Nahrungs⸗ mitteln, Zelten und sanitären Hilfsmitteln an die Obdachlosen in die Wege zu leiten. Der durch das Erdbeben in San Francisco ange⸗ richtete Schaden wird bei mäßiger Schätzung auf 100 Millionen Dollars angenommen.

18. April, 11 Uhr Abends. (Meldung des „Reuterschen Bureaus“.) In San Francisco sind zwei Regimenter Soldaten be⸗ ordert worden, das Eigentum, das die Bewohner zur Bewahrung vor der Feuersbrunst mitten auf die Straßen geschafft haben und dessen Wert nach Millionen zählt, zu schützen. Der Bürgermeister von San Francisco hat ein Rettungskomitee ernannt und anbefohlen, daß die Bäckereien und Miilchdepots Lebensmittel für die Obdachlosen liefern. Es heißt, daß etwa 80 Versicherungsgesellschaften beschlossen hätten, den bei ihnen versicherten Bewohnern von San Francisco die Versicherungsbeträge Dollar für Dollar auszuzahlen und zwischen Feuer⸗ und Erdbeben⸗ schäden nicht zu unterscheirden. Aus Palo Alto im Staate Kalifornien wird gemeldet, daß die von dem Eisenbahnkönig Stanford mit einem Aufwand von vielen Millionen gegründete Leland Stanford Junior University fast vernichtet worden ist.

19. April, 1 Uhr früh. Die Metropolitan Opera Com⸗ pany, der van Rooy, Burgstaller, Knote, Frau Sembrich und andere berühmte Sänger und Sängerinnen angehören, gab in dieser Woche in San Francisco Gaßt spiele, Direktor Conried hat von keinem der Mitglieder der Gesellschaft Nachricht.

SehI 18. April. Kurz nach 8 Uhr Vormittags

ereignete sich ein zweites Erdbeben, das die Panik erhöhte. Die Einwohner flüchteten auf die Straßen. Das Erdbeben war jedoch nur vonzkurzer Dauer. Oakland (Kalifornien), 18. April, 8 Uhr Abends. Die Feuers⸗ brunst in San Francisco nimmt rasch immer weiter zu, sie hat jetzt auch daz Residenzviertel erfaßt. Infolge vorzeitiger Explosion bei der Sprengung eines Gebäudes wurden fünfzehn Mäͤnner getötet. Das Terminalhotel ist zusammengestürzt; zwanzig Personen, die unter den Trümmern begraben wurden, verbrannten. Wie gemeldet wird, steht die Münze von San ee in Flammen. Die hiesigen Blätter schätzen die Anzahl der in San Francibco umgekommenen Personen auf 500 bis 700, die der Verletzten auf 1000 und die der Obdachlosen auf 20 000. Das ganze dem Meere abgewonnene Gebiet südlich von Market Street zwischen der Wasserseite und der Mission Street ist niedergebrannt. Der Schaden, der in den schönen Millionär⸗ vierteln auf dem Nob Hill und den Anhöhen am Ozean angerichtet ist, scheint unerheblich zu sein.

Stockton (Kalifornien), 18. April. Auch hier hat heute ein Erdbeben stattgefunden. Die Bahnbrücke über den San Joaquin⸗Fluß hat sich gesenkt. hicago, 18. April. Die Union Pacific Railroad Company teilt mit, daß alle ihr gehörigen Telegraphen⸗ verbindungen im Westen von Ogden (Utah) zerstört sind. Die Fläche, die von dem Erdbeben betroffen worden sei, scheine sich auf mehrere hundert Quadratmeilen zu erstrecken.

Washington, 19. April. Das Erdbeben, das San Fran⸗ cisco heimsuchte, wie der Seismograph des hiesigen Wetterbureaus anzeigt, über den ganzen Kontinent. Der Apparat vibrierte noch gestern mittag und zeigte damit an, daß das Erdbeben noch nicht aufgehört hatte. Der Kriegssekretär Taft hat eine Depesche von General Funston aus San Francisco erhalten, des Inhalts, daß tausende von Zelten und Nahrungsmittel für die Obdachlosen, deren Zahl 100 000 betrage, notwendig

Die Zahl der Umgekommenen wird von Funston auf

seien. 1000 angegeben.

Cincinnati, 19. April. Dem hiesigen Blatte „Times and Star“ wird aus Oakland als Gerücht gemeldet, daß das ameri⸗ kanische Geschwader des Stillen Ozeans, das in der Bucht von San Francisco ankerte, infolge des Erdbebens gesunken sein soll. Irgendwelche Bestätigung des Gerüchts liegt nicht vor.

Francisco sind noch fernere Meldungen eingetroffen: reichen anderen Gebäuden wurde auch das der and Postal Telegraph Company

stöckige Gebäude der Union Fve d. 8 8 geres. 8 ehnung de randes zu verhindern. as Palace und

Grand Hotel sind eingeäschert. Die meisten Theater, 88, das Columbia⸗ und das Orpheumtheater sowie das Grand Operahaus sind infolge des Erdbebens eingestürzt und dann in Brand geraten. Die am Strande gelegenen Schuppen der Southern seseehebe sind ebenfalls eingestürzt. Tausende von Tonnen Kohlen

Unter z Western Union sowie das elf⸗ Trust Company mit um eine weitere Aus⸗

nd infolgedessen in das Meer geschüttet worden. Die eingestürzten Gebä sind meistens alte Holz⸗ und Steingebäude, während die 45,5— Stahlbauten durch das Erdbeben weniger gelitten haben. Aus Sacramento ist die Nachricht eingetroffen, daß der Vor⸗ ort Santa Rosa durch das Erdbeben zerstört worden sei. Ueber 200 Personen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

Reichenberg (Böhmen), 18. April. (W. T. B. Ortsgemeinde Schloß Bösig, Bezirk Leipa, 1 einem verheerenden Brande heimgesucht wurde, sind heute morgen wiederum 14 Gehöfte ein Raub der Flammen geworden.

London, 18. April. (W. T. B.) Blättermeldungen aus Malta zufolge rammte während der Manöver der letzten Nacht der Torpedobootszerstörer „Ardent“ das Torpedoboot 84 und brachte es zum Sinken. Ein Kanonier wurde verletzt und starb bald darauf. Wie Aoyd’s Agency aus Futschan meldet, ist der deutsche Dampfer „M. Struve“, der auf Grund geraten war, durch Seeräuber ausgeplündert worden. Das Schiff werde wahrscheinlich ganz verloren gehen.

Lens, 18. April. (W. T. B.) Vertreter der Gerichts⸗ behörden fuhren heute in Schacht 2 der Kohlengrube von Courridres ein, um den Zustand des Absperrdamms des Cäcilien⸗ ganges auf der 326 Meter⸗Soble festzustellen, wohin man bisher nicht hat gelangen können. Der Staatsanwalt, dem Ingenieure als Führer dienten, stellte fest, daß der Brand im Josephinengange nahezu erloschen sei; die Gerichtsbeamten gelangten dann, stets von Ingenieuren geführt, nach dem Cäciliengang auf 326 m. Man stellte dort fest, daß der ausgeführte Absperrdamm nicht die geringste Ver⸗ änderung aufwies und nicht einmal warm war, daß daher, wie es scheine, der Brand von vornherein mit dem großen Grubenunglück nichts zu tun hatte, da das Feuer im Cäciliengange in seinen Ab⸗ sperrdämmen eingeschlossen war (vgl. Nr. 91 d. Bl.).

Neapel, 18. April. (W. T. B.) Aeee e⸗ wird nur aus Somma Vesuviana gemeldet; nachgelassen beziehungsweise ganz aufgehört hat er in St. Anastasia, Ottajano und Cer⸗ cola. Ueberhaupt ist eine ständige Abnahme der Eruptions⸗ erscheinungen zu verzeichnen. Die Freiküchen arbeiten überall zur Zufriedenheit. Die Aufräumungsarbeiten schreiten rüstig vorwärts. (Vgl. Nr. 91 d. Bl.).

Lissabon, 18. April. (W. T. B.) Der Internationale Kongreß der Aerzte und Chirurgen ist heute eröffnet worden. Ihre Majestät die Königin von Portugal empfing eine Ab⸗ ordnung der Organisation zur Bekämpfung der Tuberkulose und beglückwünschte sie zu den bisher erzielten Resultaten. Hierauf fand in Gegenwart Ihrer Majestäten des Königs, der Königin und der Minister die Eröffnung eines Heims für Lungen⸗ kranke statt.

Lissabon, 18. April. (Meldung der „Agence Havas“.) Heute gegen 4 Uhr Morgens machte der Panzer „Vasco da Gama“ am Kai fest. Die Besatzung wurde ausgeschifft; unmittelbar darauf wurden 164 Mann von ihr mit der Eisenbahn nach der 1 8212. Caxias gebracht. Von der Ausschiffungsstelle bis zum Bahnhofe und von dem Bahnhofe bis zur Festung wurden sie durch ein Infanterieregiment sowie durch Kavallerieabteilungen begleitet. Die⸗ jenigen Leute, die zu den Insubordinationen an Bord der „Dom Carlos“ angestiftet haben, sind ebenfalls heute nach der Festung San Juliao Barra gebracht worden, wo 8 kaserniert werden. In ganz Portugal herrscht vollständige Ru (Vergl. Nr. 90 d. Bl.)

In d die erst 1898 8

Bergen (Norwegen), 18. April. (W. T. B.) Der seismo⸗ graphische Apparat des Museums zeigte heute mittag zwischen 1 und 2 Uhr ein heftiges Erdbeben an. Die eigentliche Er⸗ schütterung dauerte drei Minuten. b

(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

New York, 19. April. Ueber die Erdbebenkatastrophe in San

Theater.

Küönigliche Schauspiele. Freitag: Opern⸗ haus. 99. Abonnementsvorstellung. Der Pfeifertag. itere Oper in 3 Aufzügen. Dichtung von F. Graf pork. Musik von Max Schillings. Vor dem dritten Aufzuge Vorspiel: „Von Spielmanns Leid und Lust“. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Strauß. Regie: Herr Oberregisseur Droescher.

nfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 105. Abonnementsvorstellung. Wil⸗ elm Tell. Schauspiel in 5 Aufzügen von Schiller. Regie: Herr Adler. Anfang

Sonnabend: Opernhaus. 100. Abonnements⸗ vorstellung. Die lustigen Weiber von Windsor. Komisch⸗phantastische Oper in 4 Akten nach William Shakespeares gleichnamigem Lustspiel von H. S. von Mosenthal. Musik von Otto Nicolai. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 106. Abonnementsvorstellung. Der Erbförster. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig. Anfang 7 ½ Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag: 15. Billettreserve⸗ satz. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Der Barbier von Sevilla. Komische Oper in 3 Auf⸗ zügen von Gioachimo Rossini. Dichtung nach Beaumarchais, von Cesar Sterbini, übersetzt von Ignaz Kollmann. Slavische Brautwerbung. Tanzbild von Emil Graeb. Musik komponiert und arrangiert von P. Hertel. (Mit Einlagen von J. Brahms.) Anfang 7 ½¼ Uhr. Der Blllett⸗ vorverkauf hierzu findet an der Tageskasse des König⸗ lichen Opernhauses gegen Zahlung eines Aufgeldes von 50 für jeden platz statt.

Kater Lampe.

Björnson.

Theater des

Anfang 7 ½ Uhr. Sonnabend, reisen:

biane.

Deutsches Theater. Freitag: Oedipus und die Sphinx. Anfang 7 ½ Uhr.

Sonnabend: Der Kaufmann von Venedig.

Sonntag: Der Kaufmann von Venedig.

Erzählungen.

nachtstraum.

Lessingtheater.

Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr: Rosmersholm. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Abends 7 ½ Uhr: Der einsame Weg.

Schillertheater. E.end 8 Uhr: Der Vogel im Käfig. Schauspiel in 5 Akten von Stephan Großmann.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Militärstaat.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Macht der Finsternis. Abends 8 Uhr: Der Militärstaat.

. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Freitag, Abends 8 Uhr: (II. Teil.) Schauspiel in 4 Aufzügen von Björnstjerne

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Helden. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Abends 8 Uhr: Heimat.

Garten. Kantstraße 12.) im Freitagsabonnement):

Nachmittags 3 Uhr: Aenuchen von Tharau. 7 ½ Uhr: Schützenliesel. (Joseph König, als Gast.)

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Die Hugenotten. Abends 7 ½ Uhr: Die vier

Montag: Der Zigeunerbaron.

Komische Oper. Freitag: Don Pasquale. Sonnabend: Zum 100. Male:

Neues Theater. Freitag: Ein S Anfang 7 ½ Uhr.

Sonnabend: Ca Sonntag: Ein Sommernachtstraum

Freitag, Abends 8 Uhr:

0. (Wallnertheater.)

gemahl.

Löwen.

Dienstag: Zum ersten Male:

Carré. Ueber unsere Kraft. Thaliatheater. (Dresdener

Direktion: Kren und Schvönfeld. Zapfenstreich.

von Alfred Schönfeld. Musik von

links. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Julia.

Zentraltheater.

Die Fledermaus. Mia Werber und Oskar Braun.)

Westens. (Station Zoologischer Freitag (23. Vorstellung Die vier Grobiane.

Bei kleinen Abends

Freitag,

Braun und Jenny Wilke.)

Die Geisha. 8 Uhr: und Oskar Braun.)

ustspiel in 3

esar und Cleopatra. de Gersse.

Abends 8 Uhr: Die von Hochsattel.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Fre Sonnabend: Die von Hochsattel.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.)

Freitag, Abends 8 Uhr: Der Prinzgemahl. Sonnabend, Sonntag und Montag: Der Prinz⸗

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Höhle des

Komödie in 3 Akten von Leon Panrof und Michel

Straße Freitag, Abends 8 Uhr: Hochparterre links. Schwank in 3 Akten von J. Kren und Arthur

Sonnabend und folgende Tage: Hochparterre

Abends 8 Uhr: Operette in 3 Akten.

Sonnabend: Der Zigeunerbaron. (Mit Oskar

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: (Mit Mia Werber.) Der Bettelstudent. (Mit Wini Grabitz

Montag: Bei halben Preisen: Die Fledermaus. (Mit Mia Werber und Oskar Braun.)

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Fernrichsten⸗)⸗ Freitag, Abends 8 Uhr: Loulou. kten von Maurice Soulié und Henri 1

Deutsch von Benno Jacobsohn. Sonnabend und folgende Tage: Loulou.

Konzerte.

Singakademie. Freitag, Abends 3 Uhr:

Konzert von Hugo Heermann (Violine) mit dem Philharmonischen Orchester. 8

18 v“

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Hilda von Stoltzenberg mit Hrn. Dr. jur. Friedrich Frhrn. von Rössing (Hannover Stemmen bei Nordgoltern). Frl. Lore The Losen mit Hrn. Leutnant Hubert Frhrn. Ostman von der Leye (Düsseldorf). Emma von Jagemann mit Hrn. Dr. jur. Marquard Grafen Ferrari d Occhieppo (Heidelberg Feldbach i. Steiermark).

Verehelicht: Hr. Hauptmann Kurt von Monbart mit Frl. Irmgard von Kronhelm (Magdeburg). Hr. Bankvorstand Paul Herross mit Frl. Ida Schwier (Itzehoe Seedorf bei Schlamersdorf, Holstein).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Regierungkassessor von Diringshofen (Breslau⸗Kleinburg). g. Landrat Dr. Gewiese (Pleschen, Prov. Posen). Hrn. Dr. Karsten (Berlin).

Gestorben: Hr. Generalmajor z. D. Alexander Eberhard Sichart von Sichartshoff (Hannover). Hr. Oberforstmeister Hintz (Cassel). Hr. Hugo von Wedel (Caaguazu, Paraguay). Fr. Kirchenrat Marie Schenkel, geb. von Waldkirch (Heidelberg). 8 3 89

Liebeskunst.

72/73.)

Gesangstexte

aul Lincke.

Romeo und

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Abends

Verantwortlicher Redakteur: Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (J. V.: Heidrich) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32

Sechs Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage)

utschen Reichsanze

Erste Beilage

Berlin, Donnerstag, den 19. Aprilk

iger und Königlich Preußis

Ahnntliches. Deutsches Reich.

Vorschriften des Bundesrats für die Beförderung von Leichen auf dem Seewege.

Vom 18. Januar 1906, bekanntgegeben von der Kolonial⸗ Meeüreas des Auswärtigen Amts am 9. April 1906.

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 18. Januar 1906 für die Beförderung von Leichen auf dem See⸗ wege die nachfolgenden Vorschriften erlassen:

Vorschriften für die Beförderung von Leichen auf dem Seewege.

Beschlossen in der Sitzung des Bundesrats vom 18. Januar 1906. § 1.

1) Für die Beförderung einer Leiche zwischen den Seehäfen des Deutschen Reichs und seiner Schutzgebiete und zwischen einem dieser Häfen und einem ausländischen Hafen ist ein nach anliegendem Muster ausgefertigter Leichenpaß beizubringen, welchen der Schiffs⸗ kapitän für die Dauer der Fahrt in Verwahrung nimmt. .

2) Die Ausstellung der Leichenpässe liegt im Deutschen Reiche den von den Landesbehörden, in den Schutzgebieten den vom Reichs⸗ kanzler zu bezeichnenden Stellen, im Auslande den dazu ermächtigten Gesandten und Konsuln des Reichs ob. Für Leichen von Personen, welche an Cholera, Fleckfieber, Pest oder Pocken verstorben sind, dürfen solche Pässe erst dann ausgestellt werden, wenn mindestens ein Jahr nach dem Tode verflossen ist. 1

3) Dem Gesuch um Erteilung eines Leichenpasses sind in Ur⸗ schrift oder beglaubigter Abschrift beizufügen: a. eine vorschriftsmäßig ausgefertigte Sterbeurkunde, welche Namen, Stand, Alter und Todestag des Verstorbenen enthält;

b. eine tunlichst auf Grund einer Aeußerung des Arztes, welcher den Verstorbenen behandelt hat, ausgestellte Bescheinigung über die Todesursache. Kommt die Leiche aus einem Orte, an dem Cholera, Fleckfüeber, Pest oder Pocken herrschen, so ist gleichzeitig zu beschei⸗ nigen, daß der Beförderung der Leiche gesundheitliche Bedenken nicht entgegenstehen; 1 8 1

c. eine Bescheinigung des bei der Einsargung zugegen gewesenen Sachverständigen 2 Abs. 1) darüber, daß die Einsargung vor⸗ schriftsmäßig erfolgt ist. Sae

4) Bei Leichen von Angehörigen der Armee oder der Marine genügen die von der zuständigen Militärbehörde oder Dienststelle aus⸗ gefertigten Nachweise zu Abs. 3, a bis c. Im Auslande kann auf die zu b vorgesehene Bescheinigung verzichtet werden, wenn dem zur Ausstellung des Leichenpasses zuständigen Gesandten oder Konsul des Reichs die zu bescheinigenden Tatsachen hekannt sind. 1

5) Bei Leichen aus solchen ausländischen Staaten, mit welchen eine Vereinbarung wegen wechselseitiger Anerkennung der Leichenpässe abgeschlossen 8 Lenbg die Beibringung eines der Vereinbarung ent⸗ sprechenden Lei asses.

6) Bei de Vesörde rung von Leichen in das Ausland hat der Kapitän auch darauf zu sehen, daß die nach den Bestimmungen des Auslandes erforderlichen Nachweise beigebracht sind. Werden aus⸗ ländische Häfen angelaufen, so hat der Kapitän ech die dort geltenden Bestimmungen zu beachten. ““

5 3

1) Die Einsargung der Leiche hat in Gegenwart einer von der zuständigen Behörde des Sterbeorts oder des seitherigen Be⸗ stattungsorts hierzu zu bestimmenden sachverständigen Person zu er⸗ folgen. Diese Person wird bei Leichen von Angehörigen der Armee oder der Marine von der zuständigen Militärbehörde oder Dienststelle, im Ausland in Ermangelung einer für den Ort zuständigen Landes⸗ behörde von dem Gesandten oder Konsul des Reichs bestimmt.

2) Die Leiche muß in einem hinlänglich widerstandsfähigen, luft⸗ dicht zu verlötenden Metallsarg eingeschlossen und dieser von einem festgefugten Holzsarge dergestalt umgeben sein, daß jede Verschiebung des Metallsarges in der Umhüllung verhindert wird. Der Holzsarg ist in einer Kiste derart zu verpacken, daß auch hier jede Verschiebung des Inhalts ausgeschlossen iit. 1

3) Falls die Leiche nicht vollständig einbalsamiert wird und es sich nicht um eine Beförderung von kürzerer Dauer handelt, ist die Leiche durch Einspritzung einer konservierenden Flüssigkeit, z. B. von etwa 5 1 einer weingeistigen Lösung von Formaldehyd (10 prozentig) oder Rohkresol (5 prozentig) oder Sublimat (2 prozentig) oder Chlor⸗ zink (10 prozentig), in eine oder mehrere leicht zugängliche Arterien usw. gegen Verwesung möglichst zu schützen; auch ist der Boden des inneren (Metall⸗) Sarges mit einer reichlichen Schicht Sägemehl, Torf⸗ mull oder mit anderen aufsaugenden Stoffen zu bedecken.

4) Diese Bestimmungen finden sinngemäße Anwendung bei Leichen (Leichenresten), welche für die überseeische Beförderung wieder ausge⸗ graben worden sind. 8 3

1) Sollen Leichen von Personen, welche während der Reise an Bord gestorben sind, ausnahmsweise bis zum Bestimmungshafen mitgeführt werden, so ist tunlichst nach § 2 Akf. 2 und 3 zu ver⸗ fahren. Dauert die Reise von der Todesstunde bis zur Ankunft am Begräbnisorte weniger als drei Tage, so darf von der Einsargung abgesehen werden. 2 b

k8 8 Leichen von Personen, welche während der Reise an Cholera, Fleckfieber, Pest oder Pocken verstorben sind, dürfen an Bord nicht weiter befördert werden. ““

Leichen sind an Bord von Schiffen tunlichst getrennt von Nahrungs⸗ und Genußmitteln und derart aufzubewahren, daß eine Belästigung der Reisenden und der Besatzung vermieden wird.

§ 5. 1 Die vorstehenden Bestimmun en treten am 1. Juli 1906 in Kraft.

Leichenpaß

(für Leichenbeförderung auf dem Seewege).

Die Ueberführung der nach Vorschrift eingesargten Leiche de...

am . C16“ .. verstorbenen

2 r (Vor⸗ und Zuname, Stand des Verstorbenen,

Z S-ch Fs⸗ .. auf dem Seewege wird hierdurch (Dienststempel.) (Unterschrift.)

8 Diese Vorschriften werden mit dem Feen ügen bekannt⸗

—“¹—¹

genehmigt.

eines jeden Schutzgebiets zu Die Gouverneure haben zur Ausführung

durch die von dem Gouverneur bestimmenden Dienststellen erfolgt. auch die sonst erforderlichen Bestimmungen der Bundesratsvorschriften zu treffen. Die Vorschriften über die Beförderung von Leichen auf

dem Seewege zwischen dem Schutzgebiete Deutsch⸗Südwest⸗

chen Staatsanzeiger.

1906.

afrika und einem deutschen Hafen, vom 15. Dezem (Kol⸗Bl. 1905 S. 37), treten am 1. Juli 1906 außer Kraft. Berrlin, den 9. April 1906.

5. Dezember 1904

Auswärtiges Amt, Kolonialabteilung.

In Vertretung: von König.

885

Einnahme an Wechselstempelsteuer im

Nachweisung Deutschen Reiche für 1 Schlusse des Monats März 1906.

die 3 eit vom 1. Apri

1905 bis zum

2.

3.

4.

5.

Einnahme im Monat März 1906

Hierzu Einnahme

in den

Vormonaten

.

Zusammen

Einnahme in dem⸗

selben Zeitraum

des Vorjahres (Spalte 4)

I. Im Reichspostgebiet. 9 Königsberg.. 2) Gumbinnen 3) Danzig. 4) Berlin. 5) Potsdam Frankfurt a. O Stettin . Köslin EE 2 8 Breslau Liegnitz.. r. 21 Magdebur rfurt. 5 nnover ) Heinser Minden. Dortmund.. Cassel.. ee“ a. M. Töln. 9 Aachen. Koblenz Düsseldorf eier. Dresden ) Leipzig. 31) Chemni 3 Karlsru

19 570 8 357 18 056 262 760 7 398 11 157 12 631 4 293 14 617 8 032 29 011 15 786 14 824 25 577 13 237 20 164 19 451 21 004 10 789 * 16 439 34 912 17 476 42 960 33 807 10 005 17 173 96 206 1 6 370 24 214 42 560 32 023 42 162 12 652 24 332 4 154 9 817 10 789 26 290 156 461 27 574 7 097

33) Konstanz 34) Darmstadt 35) Schwerin i. M 36) Oldenburg.

37) Braunschweig. 38) Bremen.. . 39) Hamburg. 40) Straßburg i. E. 41) Metz

1 641 547

81 883888888

159 924 225 992 137 538 206 568 191 162 188 259 98 901 149 960 368 428 164 823 449 450 332 255 102 787 148 231 031 813 53 985 265 011 442 509 317 866 442 818 119 087 236 810 41 838 94 394 123 572 288 935

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175 250 174 748 251 569 150 776 226 733 210 613 209 263 109 690 166 400 403 340 182 300 492 411 366 063 112 792 165 405 1 128 020 60 355 289 225 485 069

349 890

484 980 131 740 261 143 45 993 104 212 134 362 315 225

1 798 009 303 518 71 860

188 220 91 566 174 564 1 813 306 78 270 112 105 152 316 41 860 148 195 88 928 290 357 148 332 163 887 240 280 136 225 207 060 204 308

90 978 156 546 353 757 160 469 445 822 344 062 102 811 144 331

1 010 457

284 647 453 999

123 129 317 836

285 174 63 474

185 728

55 342

331 231 427 757 131 794 241 575 42 370 100 297

1 520 172

80 40 50 10

60 20 40 30 40 10 70 90 80 60

5 1 -

abo SSu- =S=

1

00005IöSSL9o SSSSSRSSE S0oOOnn

39 692 26 917 10 861 11 289 14 551 19 672 6 304 23 534 18 711 9 853 49 583 21 830 46 588 22 000 9 981 21 074 117 562 5 013 4 577 31 069 18 658 57 223 54 19 567 3 622 3 914 11 232 2 610 277 836 18 344 * 8 386

0 9

aAAeAAAAAl

1 232 206 101 880 V

II. Bayern 28 954 40

0] 11 925 886 10 1 072 063

2 e

322 454

13 158 092 1 173 943 351 408

11 653 552

335 390

1 100 774

J 1504540 + 73 169 + 16 018

III. Württemberg .

8 8 Ueberhauxt. Berlin, im April 1906.

1 363 040 60

13 320 404

Hauptbuchhalterei

—έ

14 683 444

des Reichsschatzamts. Biester.

13 089 717

+ 1593727

u“

Personalveränderungen.

Königlich Preußische Armee. Fähnriche usw. Ernennungen,

9,—⁸&4ꝙ 9 Berlin, 14. April.

rungen und Versetzungen.

Königl. sächs. Lt. der Res. a. D., Regts. Nr. 134, in der Preuß. Großherzog von Sachsen) angestellt. 1 Berlin, 17. April.

harakter als Rittm. verliehen. Wartburg, 18. April. v. Oidtman, Inspekteur der Kriegsschulen,

vereee dshewilligungen. Berlin, 14. April. trop, Oberlt. im Inf. Regt. Prinz Louis F

(2. Magdeburg) Nr. 27, auf sein Gesuch zu den Res. Offizieren d

Nr. 155,

f. 1. Aufgebots angestellt. v. Boehn,

bisherigen Uniform bewilligt. Königlich Bayerische Armee. München, 12. April 1906. Im v Königliche Hoheit Prinz Bayern Verweser, ha

Offizieren Fähnrichen: am 11. d. 8 t an, 8 b deo neschpege uches mit der gesetzlichen Pension zur Disp.

Oberstlt. z. D. Hammerschmidt, 1 T. Majoren . D. und Bezirksoffizieren

Bezirkskommando Rosenheim und

Uniform mit den 9 E8 5 Verleihun In20. Mußbach⸗ Becrksoffizier beim Bezirkskomman

1 München, mit der Erlaubnis zum

gegeb die Ausstellung der Leichenpässe 1 Nr. 1 der Perrchnifuaß 5. dee Echagebleien Afrikas und der Südsee

Regts. König

Beförde⸗ Bräcklein, bisher in der Res. des 10. Inf. Armee mit Patent vom 22. No⸗ vember 1899 als Lt. der Res. des 5. Thüring. Inf. Regts. Nr. 94

Ehlodwig Landgraf von Hessen⸗ EEEEeEee. Hoheit, Lt. à la suite der Armee, der

Gen. Lt. z. D., zuletzt der Charakter als Gen. der Inf.

Ribben⸗

1 Preußen Re kndihaed Seanig Kaiser Wilhelm II, König von; anstalt, mit der bisherigen Unifo Armee, Benzino vom 20. Inf.

araquin vom 6. Feldart. Regt. . Rußland mit einem Patent vom 7.

Meyer Regts., 3. Chev. eyh vom 2. Pion. Bat. zur Telegraphenkomp.; atent den Hauptm. Frhrn. v. le, zum Lt. den Fähnr. Liftl b. im Sanitätskorps:

ührt. v. Lülsdorff, Lt. im 7. Westpreuß. Inf. Regt. Restj⸗ übesge hag n mit der gesetzlichen Pension aus dem aktiven der⸗ bewilligt; zugleich ist derselbe bei den Offizieren der Laadw.

uptm. der Gardelandw. 1. Aufgebots des 3. Garde⸗ feldart. Regts., venhasgg mit der Erlaubnis zum Tragen seiner

Namen Seiner Majestät des 3 Luitpold, des Königreichs n Sich gefunder nac. s a g ergnädigst zu verfügen: a. stehende Personalveränderungen Allerg 8 e2 Ifns Maser Feben

Kommandeur der 5. Kav. Brig., in Genehmigung

. schi tgewährung der Pension zu bewilligen: stellen; den Abschied unter Fortg Ien Pensicn.nnbe Degots agen beim 3stres beim 5 Nürnberg, diesen mi laubnis zum Forttragen der bisherigen Nürnberg, diesen mit der Er 8 Charakters als Oberstlt.,

Tragen der Uniform des 4. Inf. Wilhelm von Württemberg mit den für Verabschiedete

des 1.

vorgeschriebenen Ab Brig. den Obersten Ritter v. Schmidt

Regts. König, unter Beförderung zum

mandeur des 2. Ulan. Regts. König den mandeur der Equitationsanstalt, zum anstalt den Major Maximilian Frhrn. Schweren Reiterregts. zum Vorstand des Art. Depots Aug zu Bezirksoffizieren den Oberstlt. z. kommando 1 München, den Major z. mando vrcser und den Hauptm. z. mando Nürnberg; Arnbach des 18 Schweren Reiterregts. P Stabe dieses Regts., den Oberlt. Ferber Regts. Friedrich August von Sachsen, kommandiert zum Topographischen Bureau bes, zum 4. Inf. Regt. König Wilhelm von Württ die Lis. Erbgr. v. Rechteren⸗Limpurg des 1. Ulan. R. von Preußen, kommandiert zur Equitations⸗ rm zu den Offizieren à la suite der Regt. zum 2. zum 1. Chev. Regt. Kaiser

des Generalsta

Kikolaus von mit dem Range nach dem auberrisser rt. und Karl Theodor und Weyh m befördern: zum Major ohne Redwitz, Vorstand der Gend. Schu dort. Regts. in diesem Regt.; die Unterärzte Dr. Haydn des 2. Fußart. Fischer des 7. Chev. Regts. zu Assist. Aerzten in ihren Truppen⸗ teilen zu befördern. Oberlt. Koch des 20. Inf. Regts., nandie

zu stabe, wurde vom 18. d. M. ab zum Kriegsministerium kommandiert.

XIII. (Königlich Württembergisches) Armeeko rps.

Offiziere, Fähnriche usw. Abschiedsbewilli Im Beurlaubtenstande. vom Landw. Bezirk Calw 2. Aufgebots, vom Landw. Bezirk Stut Res. des Inf. Regts. Kaiser do v. Fischer, Hauptm. der f. müller, Haup

8 88

des Ingen.

zu versetzen:

Schule,

den

Leutnant 9. Feldart. zum

10. April.

tm. der Res. der Fußart, Erlaubnis zum Tragen der bisherigen Uniform, Köbel,

Prinz sburg den Major z. D. Then, D. v. Münster beim Bezirks⸗ D. Körle beim Bezi D. Bolz beim Bezirkskom⸗ Major Frhrn. v. Pfetten⸗ rinz Karl von Bayern zum des 15. Inf. Regts. König

Der Abschied Lemppenau, Oberlt. der Landw. Feldart.

tgart Sarwey, Hauptm. der Friedrich, Hönig von Preußen Nr. 125, Landw. Feldart. 2. Aufgebots, Staig⸗

ichen; zu ernennen: zum Kommandeur der 5. Kav. e.; Kommandeur des 2. Ulan. en. Major (1), zum Kom⸗ Obersten Zeller, Kom⸗ Kommandeur der Equitations⸗ v. Redwitz beim Stabe Karl

Baxyern,

von

beim Bezirkskom⸗

emberg, Regts.

nf. Regt. Kronprinz,

März 1900 dieses Regiments, kommandiert zur Regt. Herzog

am Regts. und

kommandiert zum General⸗

ungen.

willigt:

diesen dreien mit der Hauptm. der