1906 / 98 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 Apr 1906 18:00:01 GMT) scan diff

daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, b anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Hamburg, den 16. März 1906. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Abteilung für Aufgebotssachen.

11e8ah Amt icht R EEö“ as Amtsger mburg hat heute folgende Aufgebot erlassen: Die Frau Marie Klitscher, geb. Schulz, Berlin, Neue⸗Hochstraße 26, Part., im Bei⸗ stande ihres Ehemanns, des Restaurateurs Hermann Klitscher, als Miterbin des verstorbenen Rentners Johann Lftenen Wilhelm Schulz, vertreten durch

Hamburg.

den Re Friedrichstraße 197, I., hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des 4 % Hypothekenbriefes der

ypothekenbank in Hamburg, Serie 163 Nr. 060 920, it. E über 200,—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichts⸗ schreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Fioillustt ebäude [ vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 23. Januar 1907, Re henesage 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hamburg, den 12. März 1906.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotssachen.

8191 Bekanntmachung.

6 181] K. Amtsgericht Ludwigshafen a. Rh. hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag der Eheleute Georg Hofmann, Privatier, früher Mühlen⸗ besitzer in Klötzlamühle, Gemeinde Draisendorf, und Barbara Hofmann, geb. Pastor, allda wird der In⸗ haber des 3 ½ % Pfandbriefs der Pfälzischen Hypo⸗ thekenbank in Ludwigshafen a. Rh. Serie 28 Lit. B Nr. 3740, über 1000 und auf den Inhaber lautend, aufgefordert, spätestens in dem unten bestimmten Aufgebotstermin seine Rechte beim hiesigen Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung dieses Pfandbriefs erfolgen wird. Als Aufgebotstermin wird bestimmt die öffent⸗ liche Sitzung vom Donnerstag, den 31. Januar 1907, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungs⸗ saale II des K. Amtsgerichtsgebäudes Ludwigs⸗ hafen a. Rh.

Ludwigshafen a. Rh., den 21. April 1906.

8 Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Heist, K. Obersekretär.

[7265] Aufgebot. Der Amtsgerichtssekretär Rudolf Buchrucker in Mörs, in seiner Eigenschaft als Pfleger über den Nachlaß des am 3. Januar 1906 zu Asberg ver⸗ storbenen Rentners Karl Bonveret, hat das Auf⸗ gebot der folgenden, angeblich verbrannten 3 ¼ pro⸗ zentigen Hypothekenpfandbriefe der Preußischen Pfand⸗ brief⸗Bank in Berlin, nämlich: 1) über 500 Emission XVII Lit. D Nr. 6601, 2) über 500 Emission XVII Lit. D Nr. 6602, 3) über 1000 Emission XVII Lit. C Nr. 6901, 4) über 300 Emission XVII Lit. E Nr. 4288,

Brauers Amandus Franziskus Bierwagen in Bomst abgeschlossenen Police Nr. 65 079 über den Betrag von

1 dessen Ehefrau Anna geb. Klingspor, falls dieselbe

am 27. Januar 1917 noch am Leben ist, an ihn selbst. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Fernltesttgenaude vor dem Holstentor, Erdgeschoß,

auf Mittwoch, den 12. Dezember 1906, Nach⸗ mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, da⸗

tsanwalt Hans Abraham, Berlin W. 8, selbst, anzume

falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Cassel namens des Königlich Preußischen Staates, Wasserbauverwaltung, werden die bisherigen Eigen⸗ tümer der nachstehend angeführten, im Gemeinde⸗ bezirk Cassel⸗Stadt gelegenen, aber im Grundbuche bisher nicht eingetragenen Grundstücke:

die Ahna, Bach

auf den 27. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 34, be⸗ stimmten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung erfolgen wird.

[8330]

Rothenbach wird nach §§ 5 und 6 des Gesetzes, die teilweise Abänderung und Ergänzung des allgemeinen Fergaeseses betr.K), vom 18. März 1887 hiermit öffen

1. August 1906 bei dem unterzeichneten Gericht sich darüber zu erklären, ob er das Steinkohlenberg⸗ baurecht an Teilen des Flurstücks Nr. 718 des Flur⸗ buchs für Mosel aufgibt oder aufrecht erhält. Unterlassung einer Erklärung hat für den Abbau⸗

Grundbuchblattes für das bezeichnete Kohlenberg⸗ baurecht unberücksichtigt bleibt und,

zu dem Dritten gegen sich gelten zu lassen hat.

7962]

8

urg am 27. Januar 1887 auf das Leben des

500,—, zahlbar beim Tode des Versicherten an

eestorben, an dessen Kinder oder, wenn der Versicherte

ttelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem

Ferer a82. Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, en und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗

Hamburg, den 15. März 1906. Der csnie 1d n. des Amtsgerichts bteilung für Aufgebotssachen.

Fembarg.

8194] Aufgebot. 8 8 Auf Antrag des Herrn Regierungspräsidenten zu

Kartenblatt L II zu 684/20 p = 0,6123 ha, L II zu 684/20 p 0,0010 L II zu 684/20 p 0,0066 E II zu 684/20 p = 0,0299 L II zu 684,20 p = 0,0033

L II zu 684/20 p = 0,0081

M I Nr. 87 = 0,1432

biermit aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem

Cassel, den 19. April 1906. Königliches Amtsgericht. Abteilung VIII.

Der Weber Fürchtegott Albin Mißbach aus

aufgefordert, längstens bis zum

Die berechtigten zur Folge, daß er bei Anlegung des

vorbehaltlich seiner Ansprüche gegen die als Berechtigte ein⸗ getragenen Beteiligten, die von letzteren über das Bergbaurecht getroffenen Verfügungen im Verhältnis

Zwickau, am 24. April 1906. Königliches Amtsgericht. 3 G. Reg. 86/06.

Aufgebot. Die Hufschmiede Johann Baptist und Franz

5) über 300 Emission XVII Lit. E Nr. 4289,

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 16. Januar

1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine sein Recht anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird. Mörs, den 9. April 1906. Königliches Amtsgericht.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Emile Henricot in Court⸗St. Etienne, Belgien, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. jur. Scharlach, Westphal, Poelchau, Lutteroth I1 und O. Scharlach in Hamburg, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des am 8. Dezember 1898 von der Gesellschaft Süd⸗Kamerun auf den Namen von Emile Henricot in Court⸗St. Etienne ausgestellten Interimsscheines Serie B Nr. 1613 über einen Anteil von 400 = 500 Fr., von welchem Betrage fünfundzwanzig Prozent mit 100 = 125 Fr. eingezahlt sind. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichts⸗ schreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 12. Dezember 1906, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser⸗ klärung der Urkunde erfolgen wird.

Hamburg, den 12. März 1906.

spätestens in dem auf den 5. Dezember 1906,

Wiltzius, beide in Ars a. Mosel, haben beantragt, den verschollenen zu Corny a. Mosel am 5. August 1821 geborenen Frangois Lallement, zuletzt wohn⸗ haft in Corny a. Mosel, für tot zu erklären. bezeichnete Verschollene wird aufgefordert,

Der sich

Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Rathausplatz, im Sitzungssaale, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ars a. Mosel, den 21. April 1906. Kaiserliches Amtsgericht.

[8192] Aufgebot. Johann Heinrich Fleckstein in Altenstadt in Elsaß (St. Remigmühle) hat durch Rechtsanwalt Justizrat Ney in Landau beantragt, den verschollenen Friedrich Vosselmann, Müller, geboren am 26. September 1837 zu Niederotterbach, Pfalz, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 16. Januar 1907, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amts⸗ gerichts Bergzabern anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen su geben vermögen, geht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht

Anzeige zu machen. ““ Bergzabern, 23. April 1906. 1“ Kgl. Amtsgericht. 8 8

Aufgebot.

11“

die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Kirchheimbolanden, den 19. April 1906. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Hauck, K. Sekretär.

[7963] „Aufgebot. Der Josef Kränzler in Baisingen hat beantragt, die verschollene Barbara Kränzler, geboren 14. Sep⸗ tember 1829, und den verschollenen Martin Kränzler, geboren 10. November 1835, sba h. des verst. Martin Kränzler, Taglöhners in Baisingen, und der verst. Ida geborenen Sauter, zuletzt wohn⸗ haft in Baisingen, die in den 1850 er Jahren nach Amerika gereist und seit mehr als 25 Jahren ver⸗ schollen sind, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 28. November 1906, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richte Anzeige zu machen. Horb, den 21. April 1906. 82

Königlich Württ. Amtsgericht

Oberamtsrichter Dieterich

[8328] Aufgebot.

Friederike Stecker, geb. Höschele, und deren Ehe⸗ mann Christian Stecker, Schneidermeister, beide in Stuttgart, Guttenbergstr. 10, haben beantragt,

1) ihren seit 1893 verschollenen Bruder bezw. Schwager Johannes Höschele, geb. am 26. Fe⸗ bruar 1865 in Gerlingen,

2) ihre im Jahr 1890 nach Amerika ausgewanderte und seither verschollene Schwester bezw. Schwägerin Sofie Höschele, geb. am 25. Januar 1870 in Gerlingen, beide zuletzt wohnhaft in Gerlingen,

für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 2. Februar 1907, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Leonberg i. Württ., den 23. April 1906.

Königliches iar 1“X““

Stv. Amtsrichter Bühler

1 Aufgebot. Der Amtsgerichtsgehilfe Cornelius Schaad in Main;z, als gerichtlich bestellter Abwesenheitspfleger, hat beantragt, die verschollene Babette geb. Wies⸗ müller, geboren am 22. September 1850 zu Hanau, Witwe des am 1. Mai 1875 zu Mainz verstorbenen Schiffskapitäns August Stöcker, zuletzt wohnhaft gewesen in Mainz, dann unbekannt wohin ausgewandert, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. No⸗ vember 1906, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Mainz, den 14. April 1906.

Großherzogliches Amtsgericht.

[8327] Aufgebot. 8 Der Tischlermeister Fritz Bohne zu Schwiebus, vertreten durch den Rechtsanwalt C. Fahle in Schwiebus, hat beantragt, den verschollenen Kauf⸗ mann Albert Bohne, geboren zu Schwiebus am 6. April 1869 als Sohn des Bürgers und Tischlermeisters Karl Ludwig Fhc⸗ Bohne und dessen Ehefrau Berta Florentine Emilie geb. Masekowski, zuletzt wohnhaft in Potsdam, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 14. November 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Lindenstraße 54/55, Zimmer 10, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ Fences zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ orderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerich Anzeige zu machen. 8

Potsdam, den 22. April 1906.

Königliches Amtsgericht. Abteilung 1.

[8268] Aufgebot. F. 1/06.

Die Ehefrau des Privatmanns Wilhelm Fischer, Margaretha geb. Müller, zu Flandersbach, Post Heiligenhaus, hat beantragt, den verschollenen Mathias Kloft, Sohn der verstorbenen Eheleute Mathias Kloft und Anna Maria geb. Reifenberg, geboren am 8. Dezember 1810 zu Härtlingen, zuletzt

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

8321] Bekaunntmachung.

Auf Grund des § 367 des Handelsgesetzbuchs wird bekannt gemacht, daß ein Gothaer 3 ½ % Prämien⸗ pfandbrief II. Serie 5460 Nr. 109 200 à 300,— in Verlust

mit Coupons per 2. 1. 06 und ff. geraten ist. Hamburg, den 25. April 1906.

Die Polizeibehörde.

[8326]

Der Rechtsanwalt Stiege hier hat als Pfleger des verschollenen, am 26. Oktober 1855 zu Neubrück geborenen, zuletzt hier wohnhaften, im Jahre 1888 nach Amerika ausgewanderten Gelbgießermeisters Amandus Rellier, eines Sohnes der Schiffseigen⸗ tümer Friedrich und Amalie, geb. Krüger, Rellierschen Eheleute, dessen Todeserklärung beantragt. Der Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Dezember 1906, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anbe⸗

in Wallmerod wohnhaft gewesen, für tot zu erklären. Der genannte Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. November 1906, 9 Uhr Vormittags, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem

zu machen.

1u1“ 8

[7958] Bekanntmachung. VII. 2. 06,/2 Am 22. Oktober 1841 ist zu Kalau die verwitweie Salzfaktor Lehmann, Johanne Friederike Wil⸗ helmine geb. Siebert gestorben. Da ein Erbe des Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen welchen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, auf⸗ gefordert, diese Rechte bis zum 23. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zur Anmeldung zu bringen, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der reine Nachlaß beträgt 169,80 Kalau, den 21. April 1906. Kanigliches Amagericht.

[8331] Aufgebot.

Die Gläubiger am Nachlasse des Julius Kuntze, Rentner in Weißenburg (Elsaß), verstorben am 17. März 1906, werden Fierdurch aufgefordert, ihre Forderungen bei hiesigem Gericht binnen 2 Monaten von heute an anzumelden, und zwar spätestens in dem auf Mittwoch, den 20. Juni 1906, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt im Sitzungssaale anberaumten Aufgebotstermine. Falls eine Anmeldung innerhalb genannter Frist nicht erfolgt, so werden diese Gläubiger ausgeschlossen und können unbeschadet ihres Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus fuastteilarechteng Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt.

K. Amtsgerich

[8195]

Durch Ausschlußurteil vom 20. d. Mts. sind für kraftlos erklärt: Der Befee esta ee (über 50 ℳ) des Gerichtsvollziehers Ringes in Minden bezügl. des Sauerländischen Vereins für Verwertung der Beeren hierselbst, e. G. m. b. H., sowie der Hypo⸗ thekenbrief, betreffend die Post Abt. III Nr. 1 Grund⸗ buchs von Berge Bd. 3 Bl. 34 über 300 Tlr.

Königliches Amtsgericht.

[7972] Die Ehefrau Wiebcke Dierck, verw. Benthien, geb. Ohrt, zu Rümpel, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Jonas in Altona, klagt gegen ihren Che⸗ mann, den E Ernst Diedrich Dierck, geb. am 25. Juli 1878 in Rümpel, früher zu Rümpel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie fortgesetzt schwer gemißhandelt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ dersce des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 26. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 17. April 1906.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7971] Oeffentliche Zustellung und Ladung. Rechtsanwalt Dr. Langheinrich in Bayreuth hat als Pflichtanwalt der Arbeiterin Maria Klemenz in Nürnberg, Kirchenweg 43 H. 0, Klägerin, gegen deren Ehemann, den Büttner Georg Klemenz von Main⸗ roth, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, Klage wegen Ehescheidung zum Kgl. Landgericht Bayreuth, Zivilkammer, gestellt mit dem Antrage zu erkennen:

I. Die Ehe der Streitsteile wird geschieden.

II. Der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung. III. Der Beklagte hat die sämtlichen Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Der Sühneversuch wurde für nicht erforderlich er⸗ klärt, die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der Zivilkammer des K. Landgerichts Bay⸗ reuth vom Freitag, den 6. Juli 1906, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt. Der Beklagte wird zu diesem Termine geladen mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen.

Bayreuth, den 23. April 1906.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts.

(L. S.) Koegler, K. Kanzleirat.

[8199] Oeffentliche Zustellung. R 4 /06. 1.

Die Ehefrau Fristur Wilhelm Theis, Auguste geb. Dreier, in Dortmund, Düppelstr. 14, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Tewaag hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Mengede wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie im Jahre 1904 heimlich und böswillig verlassen und seine ““ ohne jeden Unterhalt gelassen habe, mit dem

ntrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Dortmund auf den 9. Juli 1906, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Weißenburg (Elsaß), den April 1906.

Oeffentliche Zustellung. 4. R. 80/06. 11.

11

““

8198] Oeffentliche Zustellung. 8 gi⸗ Ehefrau Bürstenmacher Heinrich Kervezee, Christine geb. Held, in Lippstadt, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Bäcker in Paderborn, klagt gegen ihren Ehemann, den Bürstenmacher Heinrich Kervezee, früher in Lippstadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böswilligen Verlassens, § 1567 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu scheiden und auszu⸗ sprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Paderborn auf den 6. Juli 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

macht. gePaderborn, den 21. April 1906.

Fechtel, 8 8 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [7976] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Hinrich Tiedemann zu Lehe, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Koellner in Verden (Aller), klagt gegen seine Ehefrau Adeline Ffn⸗ Tiedemann, geb. Saul, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie ihn böslich verlassen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ erichts in Verden (Aller) auf den 12. Juli 1906,

ormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verden (Aller), den 23. April 1906.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7977] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 82/06 8.

Die Ehefrau Johanne Friederike Helene Doris Puschmann, geb. Schulz, in Altona, Prozeßbevoll⸗ maͤchtigter: Rechtsanwalt Justizrat Heymann in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den städtischen Bauassistenten Joseph Anton Reinbold Puschmann, geb. 11. Juni 1856 in Liebenthal, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, 5 der Beklagte sie am 10. August 1905 verlassen habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin fort⸗ zusetzen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 26. Juni 1906, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 17. April 1906.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7968] Oeffentliche Zustellung. C. 61/06. 2. Die ledige Arbeiterin Minna Anna Strähnz in Brandis und die minderjährige Anna Elsa Strähnz in Brandis, vertreten durch ihren Vormund, Hand⸗ arbeiter Gottlob Ernst Strähnz in Brandis, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Referendar Böttcher in Balden⸗ burg, klagen gegen den Handarbeiter Albert Gollnick, früher zu Abbau Flötenstein in Flemmingsdorf, Kreis Schlochau, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin innerhalb der Empfängniszeit, das ist in der Zeit vom 181. bis zum 302. Tage vor dem Tage der Geburt des Kindes beigewohnt hat, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten: 897 der Mitklägerin Minna Anna Strähnz die osten

a. der Entbindung mit 12 ℳ,

b. ihres Unterhaltes während der ersten 6 Wochen nach der Entbindung mit 40 ℳ,

c. den Unterhalt für die Mitklägerin auf die Zeit von 12-. Geburt bis 24. Februar 1906 mit 480 zu ersetzen,

2) der Mitklägerin Anna Elsa Strähnz vom 25. Februar 1906 an bis zum erfüllten 16. Lebens⸗ jahre den der Lebensstellung der Mutter entsprechen⸗ den Unterhalt durch Zahlung einer vierteljährlich im voraus zu entrichtenden Geldrente von zunaͤchst 240 jährlich zu gewähren,

3) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Baldenburg auf den 14. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der pöffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Baldenburg, den 12. April 1906.

Frosch, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Könialichen Amtsgerichts.

[7676] Oeffentliche Zustellung. 35.0.331.05/7.

Der Kaufmann Joseph Schmidt in Grüneiche als yfl ger der minderjährigen Geschwister Scheinmann 1) Albert, 2) Johanna Margarete, 3) Berta Gertrud, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Georg Neu⸗ mann zu Berlin G. Wallstr. 18, klagt gegen den Kaufmann Moritz alias Max Scheinmann, früher in Berlin, Grenadierstraße 15, jetzt in unbekannter

bwesenheit, unter der Behauptung, daß der Be⸗

klagte als B

mannshofen, Kgl. Oberamts Crallsheim, zuletzt wohn⸗ haft in Heidelberg, jetzt an unbekannten Orten sich auf⸗ haltend, auf Grund der §§ 1708 und 1715 B. G.⸗B., mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurteilen, an die Klägerin zu 1 an Entbindungs⸗ und Unterhaltskosten den Betrag von 65 und an die Klägerin zu 2 vom 1. Juli 1905 an Tag der letzten Zahlung bis zu deren zurückgelegtem 16. Lebensjahre als Unterhalt eine monatliche Geld⸗ rente von 20 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die laufenden vom 3. d. M. ab vierteljährlich mit 60 vorauszahlbar zu bezahlen, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor Großh. Amtsgericht Heidelberg, Zimmer Nr. 20, auf Dienstag, den 12. Juni 1906, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zuskellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Heidelberg, den 21. April 1906. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts:; (L. S.) Fabian, Gr. Amtsgerichtssekretäar.

[8269)1 K. Württ. Amtsgericht Schorndorf. Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Der Fuhrmann Friedrich Hieber in Winnenden als Prozeßbevollmächtigter der led. vollj. Maria Epple von da und zugleich als Vormund der minderj. Frida Epple, geb. 6. Februar 1906, klagt gegen den Bäͤckergesellen Friedr. Schwilk von Hohen⸗ gehren, angeblich zuletzt in Chicago, Paulinenstr. 738, aus unehelicher Vaterschaft, mit dem Antrag, den Beklaaten zu verurteilen:

1) Der Kindesmutter als den gewöhnlichen Be⸗ trag der Kosten der Entbindung und des Unter⸗ halts für die ersten sechs Wochen nach der Ent⸗ bindung 70 ℳ,

2) dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Voll⸗ endung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im poraus am Ersten jedes Kalendervierteljahrs fällige Geldrente von vierteljährlich 50 ℳ,

und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem K. Amtsgericht Schorndorf ist auf Mittwoch, den 27. Juni ds. Js., Nachm. 3 ½ Uhr, bestimmt, wozu die Kläger den Beklagten laden. Durch amtsgerichtlichen Beschluß vom 8. April 1906 ist den Klägern gemäß § 119 Z.⸗P.⸗O. das Armenrecht verwilligt.

Den 20. April 1906.

Der Gerichtsschreiber: Böbel, Notariatskandidat. [7975] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann August Knoch zu Moskau, Marosseika, Kosmodamifansky per Haus Blinow, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Gradowski in Allenstein, klagt gegen den Landwirt Eduard von Stabrowski, früher zu Mühlen bei Osterode, Ostpreußen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm für die am 16. Oktober 1904 käuflich empfangenen Glüh⸗ lampen noch 143 Rubel 98 Kopeken = 311 ver⸗ schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an den Kläger 311 nebst 5 v. H. Zinsen seit dem 16. Oktober 1904 und 8,70 Unkosten zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherbeitsleistung für vorläufig vollstreckbarzu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Allenstein auf den 13. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufsorderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Allenstein, den 24. April 1906.

Moser,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [7965] „Oeffentliche Zustellung. Die Firma C. G. Hoyer, Glashandlung in Weißenfels a. S., vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Braun daselbst, klagt gegen den Glaser⸗ meister Friedrich Beyer, früher 5 Allstedt, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einem am 5. Oktober 1905 ausgestellten, am 10. Januar 1906 zahlbaren Wechsel über 150 ℳ, s. Anh, mit dem Antrage auf Zahlung von 150 nebst 6 % Zinsen seit 12. Ja⸗ nuar 1906 sowie 5 Wechselunkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Sächsische Amts⸗ gericht zu Allstedt auf Freitag, den 8. Juni 1906, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 4 Allstedt, den 23. April 1906. 1

Apel, Registrator, als Gerichtsschreiber des Großherzogl. Sächsischen Amtsgerichts. Abt. III.

[8197] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Siegmund Rosenberg zu Hom⸗ burg v. d. Höhe, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ wälte Dr. Alb. Löwenthal und Dr. Albert Merzbach in Frankfurt a. Main, klagt gegen den Gastwirt Karl Rack, früher in Frankfurt a. M., jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund käuflicher Waren⸗ lieferung mit dem Antrage

¹) auf Zahlung von 257 36 nebst 5 % Zinsen seit 30. Januar 1906 aus 241 76 2) auf Herausgabe der folgenden Fässer a. S. R. Nr. 8676 = 106 1,F b. S. R. Nr. 6416 = 83 1,

Eisenbahnstation Tost 8,9 km,

Großherzogl. S. Amtsgericht zu Jena auf 12. Juni 1906, Vormittags 8 ¼ Uhr. Jena, den 23. April 1906. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. S. Amtsgerichts.

[7974] Oeffentliche Zustellung. 4.0. 52 /06. 1

Die Eh geb. Blenk, zu Magdeburg, Prozeßbevollmächtigte

Quedenfeld am 9. April 1900 in Magdebur

Quedenfeld zu Magdeburg vom 12. November 1895 vermachten und von ihr nach dem Tode des Erb⸗ lassers übernommenen, im Grundbuche von Magde⸗ burg Band 69 Blatt 3680 verzeichneten Hausgrund⸗ stücks, Peterstraße Nr. 19a, zu erteilen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte des Königlichen Land⸗ zu agdeburg, Halberstädterstr. 131, immer 143, auf den 11. Juli 1906, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 21. April 1906.

leinau, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[7966] Oeffentliche Zustellung. C. 313/05.

Der Badebesitzer Emil Polzin in Leebenstein, S.⸗Mgn., vertreken durch Rechtsanwalt Justizrat Neumeister in Salzungen, klagt gegen den Zigarren⸗ reisenden Oskar Löesche zu Bruchsal in Baden, wegen Forderung, mit dem Antrage auf Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 200 nebst 4 % Zinsen daraus vom 16. Mai 1905 ab, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Salzungen auf Sonnabend, den 30. Juni 1906, Vormittags 10 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Salzungen, den 23. April 1906. Der Gerichtsschreiber des Herzolichen Amtsgerichts.

˙

3) Unfall⸗ und Invaliditä Versicherung.

X Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, VVerdingungen ꝛc.

[8261] Bekauntmachung.

Die von dem Domänenfiskus zum 1. Juli 1906

angekaufte Herrschaft Schwieben im Kreise Tost⸗

Gleiwitz soll Freitag, den 25. Mai 1906,

Vormittags 10 Uhr, hierselbst im Regierungs⸗

gebäude, Zimmer 3, für die Zeit vom 1. Juli 1906

bis 30. Juni 1924 meistbietend verpachtet werden.

Die Ausbietung erfolgt in zwei Bietungsgängen

alternativ, und zwar zuerst:

A. die ganze Herrschaft ungetrennt: eö1718906,97 ha Grundsteuerreinertrag. 17 555,67 Erforderliches Vermögen min⸗

dexw ... 83800 000,—

Entfernung von der Stadt Tost 7,6 km, von der

Eisenbahnstation Tost 8,9 km, sodann

B. die folgenden Teile der Herrschaft getrennt:

I. Schwieben mit dem Vorwerk Naplatken: ͤab“” 11635 76 ha Grundsteuerreinertrag. 8 433,39 Erforderliches Vermögen min⸗

Zb1100 000,

Entfernung von der Stadt Tost 7,6 km, von der

II. Radun mit dem Vorwerk Kieleschka: ͤͤa1111““” 598,05 ha Grundsteuerreinertrag. 5 795,73 Erforderliches Vermögen min⸗

CC61

Entfernung von der Stadt Tost 9,8 km, von der

Eisenbahnstation Keltsch 5,6 km,

III. Wischnitz mit dem Vorwerk Charlottenhof: Jöö.“; 342,16 ha Grundsteuerreinertrag. 3 326,55 Erforderliches Vermögen min⸗

en˙˙166905,—

Entfernung von der Stadt Tost 6,2 km, von der

Eisenbahnstation Tost 7,8 km.

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 49 en

efrau des Privatmanns Richmann, Louise Franke. 8—

Rechtsanwälte Gutsche und Dr. Eberhard zu Magde⸗ burg, klagt gegen die unverehelichte Martha Queden⸗ feld, unbekannten Aufentbalts, früher zu Halle a. S., unter der Behauptung, daß der Privatmann Friedrich g. ver⸗ storben ist und bestimmt hat, daß die Klägerin das Grundstück Peterstraße 19a in Magdeburg erhalten solle, daß die Klägerin mit Zustimmung der Be⸗ Ulaßten das Grundstück übernommen hat, die Auf⸗ c. lassung jedoch noch nicht erfolgt ist, mit dem An⸗

trage, die Beklagte zu verurteilen, die Auflassung des der Klägerin im Testamente des Privatmanns Friedrich

Mittwoch, den 2. Mai 1906, 12 Uhr Mittags, einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können an den Wochentagen von 12—1 Uhr in den Geschäftsräumen der Bibliothek eingesehen werden. Berlin, den 24. April 1906. 8 Der Direktor 89 der Königlichen Universitäts⸗Bibliothek:

. 18230] Bekanntmachung. 18 Oeffentliche Verdingung der Lieferung nachstehen aufgeführter Materialien am Donnerstag, den 10. Mai 1906, Mittags 12 Uhr, und zwar

520 kg Bindfaden, gewöhnlicher, b. 730 m Flanell, 3 360 m Nessel, 9 350 m Packleinewand, 33 600 Stück Putztücher, 3 700 kg Mineralöl für nicht unter Dampf vöbfabg Teile, 54 000 kg Rüböl, rohes, d. 12 500 kg Schwefelsäure. Bedingungen und Angebotsformulare für die unter a bis d aufgefuͤhrten Materialien je 1,00 Proben zu d und d müssen spätestens am 7. Mai d. Js. hier eingegangen sein. Vorschriftsmäßige Angebote sind bis zum Ver⸗ dingungstermin im verschlossenen Umschlage mit der Aufschrift: „Angebot auf Bindfaden“ bezw. „Flanell ꝛc.“ bezw. „Oel⸗ bezw. „Schwefelsäure“ versehen, portofrei an die Direktion einzusenden. Königliche Direktion der Gewehrfabrik zu Erfurt.

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[8251] Bekauntmachung. Indem wir zur öffentlichen Kenntnis bringen, daß bei der am 19. ds. Mts. vorgenommenen Verlosung der 3 ½ % igen städt. Obligationen vom Jahre 1895, welche auf 1. November d. J. zur Rück⸗ zahlung gelangen, die unten verzeichneten Nummern gezogen worden sind, bemerken wir gleichzeitig, daß die Einlösung sowohl der fälligen Coupons als der bis 2lce. Obligationen bei der Stadtkasse zu Pforzheim, bei der Direction der Dieconto⸗Gesellschaft in Berlin, bei dem Bankhause S. Bleichröder in Berlin und bei dem Bankhause Veit L. Homburger in Karlsruhe stattfindet. 8 Gezogen wurden von Lit. A 113 182 234. Lit. B 2 99 276 277 315 536 542 570 588 620 621 622 623 668 1123 1172 1242 1258 1410. Lit. C 99 211 271 275 306 420 468 504 682 855 920 1194 1209 1233. Lit. D 130 133 375 376 438 474 555 572 599 644 705 801 935. Lit. E 5 7 93 94 124 125 147 364 424 429. Pforzheim, den 20. April 1906. Der Stadtrat. Habermehl. [8252] Bekanntmachung. Indem wir zur öffentlichen Kenntnis bringen, daß bei der am 19. d. M. vorgenommenen Verlosung der 3 ½ prozentigen städtischen Obligationen vom Jahre 1898, welche auf 1. November ds. Js. zur Rückzahlung gelangen, die unten ver⸗ zeichneten Nummern gezogen worden sind, bemerken wir gleichzeitig, daß die Einlösung sowohl der fälligen Coupons als der rückzahlbaren Obligationen bei der Stadtkasse zu Pforzheim, bei dem Bankgeschäft Carl Schmitt & Co. in Pforzheim, bei J. Dreyfus & Cie. in Frankfurt a. M. stattfindet. Gezogen wurden von Lit. A 93 201. Lit. 2 66 102 154 218 274. Lit. C 28 70. Pforzheim, den 20. April 1906. 8 Der Stadtrat. Habermehl [8253 Bekaummachung. Indem wir zusr öffentlichen Kenntnis bringen, daß bei der am 19. ds. Mts. vorgenommenen Ver⸗ losung der 4 prozentigen städtischen Obli⸗ gationen vom Jahre 1899., welche auf 1. No⸗ vember ds. Is. zur Rückzahlung gelangen, die unten verzeichneten Nummern gezogen worden sind, bemerken wir gleichzeitig, daß die Einlösung sowohl der fälligen Coupons als der rückzahlbaren Obligationen stattfindet: 1) bei der Stadtkasse zu Pforzheim, 2) bei der Generaldirektion der Seehandlungs⸗ Societät in Berlin, 3) bei der Dresdner Bank, Berlin, 4) bei Ephraim Meyer & Sohn zu Hannover, 5) bei Straus & Cie. zu Karlsruhe, 6) bei der Süddeutschen Bank in Mannheim,

Giliard.

Giliard.

Gericht eseist Königlich 1 ater der genannten minderjährigen Ge⸗ schwister Scheinmann verpflichtet sei, diesen Unterhalt zu gewähren, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an die Kläger an monatlichen llimenten vom Tage der Zustellung der Klage an 8 zu zahlen, und zwar in vdierteljährlichen vorauszahlungen, und das Urteil für vorläufig voll⸗ steckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ 5. zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits bvondie 18. Fvitkarmer des Königlichen Landgerichts 1 8 erlin, Grunerstraße 1, II. Skockwerk, Zimmer 30, 89 den 11. Juli 1906, Vormittags 10 Uhr, . 119b Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ 8 S zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke 1. ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der age bekannt gemacht. Berlin, den 21. April 1906.

7) bei Robert Bloch zu Pforzheim. Es wurden gezogen von Lit. A 24 86 141 375. ““ Lit. B 90 231 331 425 444 610 624 682 707 915 959 1059 1176 1203 1368 1598 1672. Lit. C 33 54 170 229 313 399 510 528 620 690 791 852 978 1043 1098 1154 1248 1452. Lit. D 5 38 78 132 215 317 416 458 592 687 764 835 887 961 1071 1126 1154 1194 1250. Von den in früheren Jahren gezogenen Obli⸗ gationen sind folgende Stücke noch nicht eingelöst: Lit. B Nr. 1092, D Nr. 302 428 992. 8 Pforzheim, den 20. April 1906. Der Stadtrat. Habermehl. [8254] Bekanntmachung. Indem wir zur öffentlichen Kenntnis bringen, daß bei der am 19. ds. Mts. vorgenommenen Ver⸗ losung der 4 % igen städtischen Obligationen vom Jahre 1901, welche auf 1. November ds. Js. zur Rückzahlung gelangen, die unten ver⸗ zeichneten Nummern gezogen worden sind, bemerken wir gleichzeitig, daß die Einlösung sowohl der fälligen Coupons als der rückzahlbaren Obli⸗ gationen stattfindet: 1) bei der Stadtkasse in Pforzheim,

raumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Fefecces ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Hohensalza, den 23. April 1906. 88

Königliches Amtsgericht.

[8267] Aufgebot. Auf Antrag der Dorothea Heiser, geb. Hammer⸗ schmidt, Witwe des Schuhmachers Karl Heiser in Göllheim, hat das K. Amtsgericht Kirchheimbolanden durch Beschluß vom 19. April 1906 folgendes Auf⸗ gebot erlassen: 1) An den verschollenen Peter Hammerschmidt, geb. am 15. November 1843 zu Marnheim (Pfalz) als Sohn der verlebten Tagnerseheleute Philipp Adam Hammerschmidt und Susanna geb. Bosche, seit 1880 verschollen, ergeht hiemit die Aufforderung, sich spätestens im Aufgebotstermin, bestimmt auf esitzers Amandus Franziskus Bierwagen, Anna Samstag, den 26. Januar 1907. Vormittags Bierwagen, geb. Klingsporn, in Bomst, vertreten 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Kirch⸗ durch die Rechtsanwälte Dres. Hertz, und heimbolanden zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ Ruperti in Hamburg, hat das Aufgebot beantragt erklärung erfolgen wird. zur Kraftloserklärung der von der Lebens⸗ und 2) An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod Pensions⸗Versicherungs⸗Gesellschaft „Janus“ in Ham⸗ des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht hiemit

ses Amtsgericht Wallmerod den 19. April 1906. 8

[8280] Aufgebot.

Ackerer Josef Hittler, Sohn von Johann, von Biblisheim, hat die Todeserklärung folgender, zuletzt in Biblisheim wohnhaft gewesener und nach Amerika ausgewanderter Personen, nämlich:

1) Georg Hittler, geboren am 13. Februar 1840 zu Biblisheim,

2 endnig Hittler, geboren am 22. August 1848 zu Biblisbeim,

beide Söhne der zu Biblisheim verstorbenen Ehe⸗ leute Georg Hittler und Barbara Hittler, geb. Pfeil, beantragt. eorg Hittler ist seit 40 Jahren und Ludwig Hittler seit 30 Jahren verschollen. Die Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 15. November 1906, Vormittags 9 Uhr, vor dem Kfl. Amts⸗ gericht Wörth a. S. anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Wörth a. Sauer, den 24. April 1906.

Kfl. Amtsgericht.

101060]

Der von uns ausgefertigte Versicherungsschein Nr. 120 322, ausgestellt am 6. Februar 1899 auf das Leben des Herrn Johannes Heinrich Ludwig Schultz, Kaufmanns in Hamburg, jetzt in New York (u. S.), ist uns als verloren angezeigt worden. In Gemäßheit von § 15 der Allgemeinen Versiche⸗ rungsbedingungen unseres Statuts machen wir dies

iermit unter der Bedeutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos erklären und an dessen Stelle ein Duplikat ausstellen werden, wenn sich innerhalb dreier Monate vom untengesetzten Tage ab ein Inhaber dieses Scheins bei uns nicht

lden sollte.

Leipzig, den 26. März 1906.

Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig. Dr. Walther. Riedel.

Aufgebot. Fen hat heute folgendes Auf⸗ 25 erlassen: Die Witwe des verstorbenen Brauerei⸗

Ob der Zuschlag auf die Pachtgebote für die ganze

Herrschaft oder sar die einzelnen Teile derselben

erteilt wird, bleibt vorbehalten.

„Besichtigung der Pachtstücke ist nach vorheriger

schriftlicher Anmeldung bei Herrn Güterdirektor Eckert

in Schwieben gestattet.

Nähere Auskunft, auch über die Voraussetzungen

der Zulassung zum Mitbieten, erteilt die unterfertigte

Regierung. Der Vermögensnachweis der Pacht⸗

bewerber, welche sich am Bieten beteiligen wollen,

ist bei der unterfertigten Regierung bis zum

923 Mai 1906 schriftlich oder mündlich zu er⸗

ringen.

Oppeln, den 19. April 1906.

Königliche Regierung, Abteilung für direkte

Steuern, eetu. yr⸗ und Forsten B. eyer.

Dortmund, den 23. April 1906. Gohr, Sekretär, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichtts.

[8200) Bekanntmachung. E. 1160/06. In Sachen des Lithographen Eugen Schmid in Möünchen, Frühlingstraße 10/II, Klageteil, vertreten durch K. Advokaten, Justizrat Lohrer hier, gegen dessen Ehefrau Corona Schmid, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage unter Entbehr⸗ lichkeitserklärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts Muͤnchen I vom Mittwoch, den 4. Juli 1906, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Be⸗ klagte durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem des Köni Gruppe, Gerichtsschreiber K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. (819 niglichen Landgerichts I. Zivilkammer 18. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: 96. Oessennliche Zustellung. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden der Bräg 10 908. 1) Die ledige volljährige Gottliebin Beklagten geschieden; die Beklagte habe die Prozeß⸗ 5 d Dienstmädchen in Heidelberg, kosten zu tragen. 8, , Gottliebin Bröckel, geboren am 3. No⸗ München, den 24. April 1906. rich g. 1903, vertreten durch ihren Vormund Fried⸗ röckel, Bauer in Bönnigkeim,

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I. l. le. Hartmann, K. Kanzleirat. agen gegen Küfer Michael Herrmann von Hell⸗

c. S. R. Nr. 5739 d. S R. Nr. 6130 30⁶ 1, e. S. R. Nr. 6929 582 1 oder deren Wertersatz mit zusammen 34 Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht, Abteilung 6, in Frankfurt a. Main auf den 29. Juni 1906, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 54 pt. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M., den 21. April 1906.

6 G. 530/1906 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, Abteilung 6.

[7967] Oeffentliche Zustellung. Der Geschirrhalter Max Haase in 8 Prozeß bevollmächtigter: Rechtsanwalt Alberti in Jena, klagt gegen die verw. Marie Egger, früher in Jena, jetzt unbekaunnten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß diese ihm für im November und Dezember 1903 gelieferten Dünger und gelieferte Komposterde 73 schulde, mit dem Antrage, an ihn 73 nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das ÜUrteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagte zur

191.

Giliar 8. C. 746/06.

[8231] ö

Die Lieferung des Jahresbedarfs an Feuerungs⸗ material (ca. 25 chm Kiefernholz, 2mal geschnitten und gesvalten, ca. 30 000 kg beste oberschlesische Würfelsteinkohle, womöglich Gottesberger Schacht, ca. 250 hl Koks, ca. 25 000 Stück beste Braun⸗ kohlenbriketts und ca. 1500 kg Anthrazit für Cadé⸗ Oefen) soll vergeben werden. Angebote sind mit der Aufschrift „Brennmaterialien⸗Angebot“ versehen, bis

[102697] Das Amtsgericht