Verkehrsanstalten.
In der letzten Zeit sind in der Presse mehrfach Klagen über den Fernsprechbetrieb in Berlin laut g Obwohl darin manche Uebertreibungen und Verallgemeinerungen von einzelnen Unregelmäßigkeiten enthalten waren, die in einem so großen Betriebe nie ganz zu vermeiden sind, so wird doch zugegeben werden müssen, daß zur Zeit im Berliner Fernsprech⸗ betriebe an die Geduld der Teilnehmer manchmal erhöhte An⸗ forderungen gestellt werden. Die Ursache liegt darin, daß sich gegenwärtig die gesamten “ Leitungen wie Aemter, im Umbau befinden. Vor einigen Jahren ist damit begonnen, das Fernsprechleitungsnetz von Groß⸗Berlin um Doppelleitungsbetrieb auszubauen und zu diesem Zwecke ie bis dahin meist oberirdisch Leitungen als Kabel usrüstung des Leitungsnetzes mit Doppelleitungen bildet die Grundlage für einen den modernen Anforderungen genügenden Fernsprechbetrieb. unterirdische Führung gibt Sicherheit vor Störungen. Der Ausbau des “ Doppelleitungsnetzes ist jetzt bis auf einen kleinen Teil im Nordwesten von Berlin vollendet. Hieran muß sich die Neuausrüstung sämtlicher Vermittelungsämter in Berlin und seinen Vororten mit dem gegenwärtigen Stande der Technik entsprechenden Einrichtungen schließen. Augenblicklich sind die Arbeiten am weitesten fort⸗ geschritten in den Aemtern 6 in der Lützowstraße, 7 in der Blankenfeldestraße und in Charlottenburg; die Inbetriebnahme dieser Aemter wird im Laufe des Sommers stattfinden. Anmt 2 in der Turmstraße, in dem die Arbeiten gleichfalls im Gange sind, wird dann bald folgen; für den Umbau der
in die Erde zu verlegen. Die
übrigen Aemter haben die Arbeiten begonnen.
Mitt der Fertigstellung der neuen Amtseinrichtungen wird die Ursache der meisten bisherigen Klagen beseitigt sein. Der Kurbelanruf fällt fort, das Amt erhält sein Signal vom Teilnehmer dadurch, daß er seinen Hörer vom Haken nimmt und infolgedessen im Amt eine Glühlampe aufleuchtet. Ueberhaupt treten statt der bisherigen Fallklappen und sonstigen Zeichen in den Vermittlungsämtern Glühlampen in Tätigkeit, die sich als das wirksamste Signalisierungsmittel in Amerika bewährt haben. Der Teilnehmer hat ferner nur mit
er Beamtin des eigenen Amts zu tun.
Ueber das eigene Amt hinaus wird künftig der Teilnehmer nicht mehr zu rufen haben; den Anruf, sowohl des gewünschten Teilnehmers wie der anderen Aemter, besorgen die Beamtinnen. Endlich werden automatische She . eingerichtet, . 1 1— - ie Teilnehmer ihren Hörer wieder anhängen. Die Beendigung des Gesprächs wird ilso der Beamtin durch ein besonderes Zeichen sichtbar, sodaß ie die Verbindung sofort trennen kann, ohne sich in die Leitung einzuschalten. Die bekannte Kontrollfrage
d. s. Glühlampen, die aufleuchten, sobald
Sie noch?“ fällt fort.
Bis zur Beendigung des Umbaues aller Berliner Aemter werden noch 1 ½ bis 2 Jahre vergehen. Während der Ueber⸗ gangszeit müssen manche Unzuträglichkeiten in den Kauf ge⸗ nommen werden, die teils aus den fortdauernden Arbeiten an den Leitungen und Apparaten, teils durch das zeitweilige Zusammenwirken der neuen Einrichtungen mit älteren Systemen entstehen. Das ist bei der Ausdehnung und Kompli
er gesamten Anlage nicht zu vermeiden. Die Tei önnen aber versichert sein, daß diese Unbequemlichkeit nur einen Durchgang bildet zu dem nicht fernen Zeitpunkt, an dem das ganze Berliner Fernlprechne auf einen der modernen
enden Stand mit einheitlichen Betriebs⸗
Technik völlig entspre einrichtungen gebracht sein wird.
1. Untersuchungssachen.
IG Aufocbote erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2
5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Witterungs⸗
and auf eau und tunden
Beobachtungs⸗
t v
n
0°Meeresn elsius
in Sü 8 in
24 Stunden
Baromete
Schwere in 450 Breite
meist bewölkt Nachm. Niederschl. Regenschauer vorwiegend heiter
ziemlich heiter meist bewölkt meist bewölkt
Keitum 777,7 Hamburg.. Swinemünde Rügenwalder⸗
Neufahrwasser
Hannover..
meist bewölkt ziemlich heiter ziemlich heiter ziemlich heiter Vorm. Niederschl. meist bewölkt meist bewölkt Nachts Niederschl.
(Wilhelmshav.) Nachm. Niederschl.
Bromberg. BBB Frankfurt, M. Karlsruhe, B. München..
ASS=VJõSSSSqSSS”S ₰
Stornoway.
8 8
Name der Beobachtungs⸗ station
lag in
Wind⸗ richtung,
Wind⸗
Barometerstand auf 0°Meeresnibeau und Schwere in 450 Breite Temperatur in Celsius Niederschl 24 Stunden
Hernösand
1 750,2 beiter
D
Haparanda
749,4 Regen
H* 82
Riga
749,9 Regen
8˙* 8*
Wilna
749,6 bedeckt
A
Pinsk
752,1 bedeckt
2 S
Petersburg
748,3 Regen
Wien
751,3 Regen
2 S.
Prag
751,1 wolkig
Rom
750,6 Regen
H A
Florenz
751,0 bedeckt 8,5
Cagliari
751,1 wolkenl. 12,0
Cherbourg
750,2 9,2
Clermont..
758,2 SW 1“
Biarritz
7520 bededt 117
Nizza
750,5 Windst. wolkenl. 11,5
Krakau..
752,4 O heiter 8,0
Lemberg
753,0 O wolkenl. 9,6
Hermanstabt
751,7 SSO L heiter 10,6
Triest
749,7 ONO 2 halb bed. 11,8
Brindis
752,0 W wolkenl. 16,8
Livorno
750,2 NO heiter 12,0
( Malin Head Lhih Niederschl. (Wustrow i. M.) Nachts Niederschl. (Königsbg., Pr.) meist bewölkt
(Magdeburg) meist bewölkt
Belgrad
750,4 SO wolkig 12,1
Helsingfors .
749,5 N bedeckt 4,8
Kuopio. ..
750,4 SO bedeckt 7,8
Zürich
756,7 NW wolkig 5,9
Genf
757,5 W halb bed. 7,2
Lugano
751,0 SO —. 8,0
Säntis —
552,8 WNW4 —84
ö1
739,5 N 3 2,2
Warschau.
753,4 WNW L bedeckt 1,2
(GrünbergSchl.) ziemlich heiter (Mülhaus., Els.) meist bewölkt (Friedrichshaf.) meist bewölkt
(Bamberg) Nachm. Niederschl.
Holyhead.. Isle d'Aix St. Mathieu
„Sprechen
Christlansund Skudesnes
Vestervig .. Kopenhagen
Stocholm
Portland Bill] 748,4 NW Fö bedeckt 7,8
„Ein Maximum über 762 mm liegt über Südwesteuropa, ein Wibr hnin 1“ Süm über EF Nordsee. In Deutsch⸗ mn a etter, bei schwachen bis 1 1 . Begtchn aide Fen frischen südwestlichen bis nord an egen gefallen. — Windiges, i ü deeden e decere gefanen. ndiges, meist trübes Wetter mit
—
ch kühl und vielfach heiter; in Westdeutsch⸗ Deutsche Seewarte.
Mitteilungen des Königlichen Aöro ti Observatoriums Lindenberg
veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.
Drachenaufstieg vom 27. April 1906, 8 ¼ Uhr Vormittags bis 12 Uhr Mittags: Station
’ 8
Seehöhe 122 m] 500 m 1000 m 1500 m] 2000 m [2420 m
=oSSoSoSogOSO— D¼
Wisby . .—
Temperatur (C0) 2,8 2,6 1,4 — 1,5 — 4,1 — 65
Rel. Fchtgt. (h0 96 92 50 45 42 40
Wind⸗Richtung. 0 0 0 0
* hesges mps 6 6 bis 7 7 5 bis 6 3 bis 4. tarke Bewölkung nimmt bis zum Schluß ab, wo hohe Wolken,
aus WSW ziehend, auftreten. Beim Aufstieg über vere⸗ Nekel,
zwischen 300 und 550 m Höhe, Temperaturzunahme von 0,6 auf 3,8 9.
Offentlicher Anzeiger.
9 0
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Akttiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Feels 8. Niederlassung ꝛc. von 2.
. Bankausweise. “ 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
tsanwälten
II
1) Untersuchungssachen.
9093] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Rekruten Friedrich Karl Johannes Traulsen aus dem Landwehrbezirk Kiel, welcher flüchtig ist, ist die vntersuchangshaft wegen Fahnenflucht verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und in die Militärarrestanstalt in Kiel oder an die nächste Militärbehörde zum Weiter⸗ transport hierher abzuliefern. Flensburg, den 25. April 1906.
Königlich Preußisches Gericht der 18. Division.
Der Gerichtsherr.
Beschreibung: Alter 23 Jahre, Größe 1 m 73 cm.
[9094] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Friedrich Karl Johannes Traulsen aus dem Land⸗ wehrbezirk Kiel, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 8§ 69 ff. des ilitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung der
eschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
leunsburg, den 25. April 1906. öniglich Preußisches Gericht der 18. Division.
[9090] Steckbriefserledigung.
Der gegen den Reisenden Karl Lesche, geboren 26. Juli 1875 zu Blasewitz, unter dem 7. Februar 1906 in den Akten 30 M. 83. 05. wegen Voll⸗ streckung von 6 Wochen Gefängnis erlassene Steck⸗ brief ist erledigt. 1“ Berlin, den 23. April 1906. ö Königliche Staatsanwaltschaft I.
[9091] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Einjährig⸗ Freiwilligen Rafael Rudolf Haberer der 7. Komp. 8. Bad. Inf.⸗Regts. Nr. 169, geb. 16. 12. 83 in Friesenheim i. B, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsord⸗ vö eschuldigte hierdurch für fah enflüchtig erklärt. “ Colmar i. E., den 25. April 1906.
Gericht 39. Division.
[9092] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Waclaw Siwa, 2. Komp. In Regte. Nr. 130, ge⸗ boren am 19. 1. 1880 zu Klein⸗Glemboczek, Kreis Mogilno, wegen Fehben ucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des llitärstrafgesetzbuchs sowie der 8 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Be⸗ schuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt
Metz, den 23. April 1906. 3
Es Fheht 8 3 a. Vorderwohnhaus mit linkem und 8 Sete, atge und Soß K. 9 und rechtem Der Rentier Robert Güthert in Langensalza hat „b. Geschäfts⸗, Speditions⸗ und Fabrikgebäude mit folgenden, ihm angeblich A D - linkem Quer⸗ und Vorflügel, rechtem Querflügel, handen dekoemenen E .
2 linken und 2 rechten Querflügel d 6 2 1 6 kelerten Hösen, ch flügeln und 6 unter⸗ Ronneburger Stadtanleihe Lit. A Nr. 313 über
c. Kontorgebäude links im 6. Hof, 5 .eeee rechts 88 8 Hof. er Versteigerungsvermerk ist am 26. März 1906 vor d ichne i in das Grundbuch eingetragen. 3 or dem unterzeichneten Gericht anberaumt. Der Berlin, den 14. April 1906. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86.
Die am 3. Januar 1906 gegen den Musketier Mathias Schwarz der 5. Kompagnie 10. Rhein. : 18 ergangene Fahnenfluchts⸗ erklärung wird gemäß § 362 M.⸗St.⸗G.⸗O. wieder aufgehoben.
Trier, den 24. April 1906. Gericht der 16. Division.
1
2) Aufgebote, Verlustn. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Winsstr. 16, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen von Berlin Band 241 Blatt 9438 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks Namen der offenen Handelsgesellschaft Menge u. Co. in Berlin, Triftstr. 34, eingetragene Grundstück am 23. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle — Neue Friedrichstr. 13/14, 3. Stock⸗ werk (III), Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das Grundstück ist als Kartenblatt 30 Parzelle 2630/20 in einer Größe von 12 a 97 qm unter Artikel 22 432 der Grundsteuermutterrolle verzeichnet und bei einem jährlichen Reinertrag von 2,82 Talern zum Jahresbetrag der Grundsteuer von 82 ₰, zur Gebäudesteuer dagegen nicht veranla aus Acker. Der Versteigerungsvermerk 1906 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 14. April 1906.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86.
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Alte Jacobstraße 23/24, Grundbuche von der Luisenstadt Band 5 Blatt 301 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks f den Namen des Direktors Klaffke zu Berlin, Alte Jacobstraße 24, eingetragene Juni 1906, Vormittags durch das unterzeichnete Gericht — an Neue Friedrichstr. 3. Stockwerk (III), Zimmer Nr. 113/115, versteigert Das Grundstück ist als Kartenblatt 46 Parzelle 1298/451, 1588/451 ꝛc. in einer Größe von zusammen 43 a 39 qm unter Artikel 10 184 der Grundsteuermutterrolle und unter Nr. 4263 der Ge⸗ bäudesteuerrolle verzeichnet und bei einem jährlichen
Inf.⸗Regts. Nr.
12 Uhr, Der Te
Es besteht m 26. März
der auf den Lit. B Nr. Anlehens de justav Theodor
Grundstück am 20.
Gerichtsstelle mittags 10 Uhr, Der Inhaber der spätestens im Aufgebotstermine seine Re
folgen wird.
Königliches Gericht der 33. Division. 8
Nutzungswert von 99 250 ℳ zum Jahresbe 2296,80 ℳ zur Gebäudesteuer veranlagt.
In dem Verfahren, betreffend die Verteilung des durch Zwangsvollstreckung gegen Wilhelm Scherres aus Osterode beigetriebenen und hinterlegten Betrags von 1328 ℳ 69 ₰ ist zur Erklärung über den Teilungsplan sowie zur Ausführung de Termin auf den n. ncscha ga⸗ Mittags
vor dem Königlichen Amtsgericht in Greifswald bestimmt worden. liegt vom 23. dieses Monats ab auf der Gerichts⸗ schreiberei zur Einsicht der Beteiligten aus. diesem Termine werden auf Anordnung des König⸗ lichen Amtsgerichts geladen: a. die Handlung E. ally Nachf. Emil Müller, ranz Planow, c. der Restaurateur Karl Pohl⸗ mann, d. der Barbier und Friseur W. Berkholz, e. der Schneidermeister M. Greifswald. Greifswald, den 23. April 1906. Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. Fanny Braun, geb. Heymann, Ehefrau manns Heymann Braun in Luzern, hat das Aufgebot Inhaber lautenden Schuldverschreibung 299 über 500 ℳ Kapital des 3 ½ % igen r Stadt Neustadt a. Hdt. von 500 000 ℳ vom 16. August 1889 beantragt. des Antrags wird diese Urkunde hie und Aufgebotstermin bestimmt Sitzung des Amtsgerichts Neust
den Dr.
b. der Hotelbesitzer
ange, fämtlich aus
Unter Zulassung ziermit aufgehoben in die öffentliche radt a. Hdt. vom Montag, den 12. November 1906, Vor⸗ im Sitzungssaale dieses Gerichts. aufgefordert, cchte bei dem zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗
Hdt., den 25. April 1906 Kgl. Amtsgericht. b 9
ö r Verteilung
lungsplan
des Kauf⸗
[91970] Aufgebot. F 4/04. 11. das Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserklärung
500 ℳ, aushestellt unter dem 15. Dezember 1889, beantragt. Aufgebotstermin wird auf Dienstag, den 27. November 1906, Vorm. 10 Uhr,
Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens im Vö seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Ronneburg, den 20. Februar 1906. Herzogl. Amtsgericht. [9028] Aufgebot. 24. F. 21/06. 1) Die Ehefrau Verwalter Friedrich Dübberz, Maria geborene Brehmer, verwitwete Friedrich Eggers zu Düsseldorf, 2) Ehefrau Carl Faßbach, Maria geborene Eggers, zu Hannover, 3) Martha Cqbers, zu 2 und 3 vertreten durch die Antrag⸗ stellerin zu 1, haben das Aufgebot der angeblich ver⸗ loren gegangenen Namensaktien der früheren Aktien⸗ esellschaft „Zoclogischer⸗Garten“ zu Düsseldorf Tr. 822, 823, 825 und 826, sämtlich eingetragen im Aktienstammbuch auf den Namen des verstorbenen Bauunternehmers Friedrich Eggers zu Düsseldorf, beantragt. Der Inhaber der Ürkunden wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 7. Februar 1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Kaiser Wilhelmstraße 12, Zimmer Nr. 17, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Düffeldorf, den 23. Februar 1906. Königliches Amtsgericht.
[8834] Zahlungssperre. 8
zu Warendorf wird über die Schuldverschreibungen der 3 ½ (früher 4)0 %igen konsolidierten Staatsanleihe von 1876/79 Lit. B Nr. 3171 über 2000 ℳ, ELit. C Nr. 4729 8169 je über 1000 ℳ, Lit. E Nr. 8384 21424 je über 300 ℳ, Lit. F Nr. 42597 42598 je über 200 ℳ, 1885 Lit. C Nr. 678348 über 1000 ℳ die Zahlungssperre angeordnet und der Staatsschulden⸗ verwaltung in Berlin verboten, an den Inhaber der Paviere eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder Erneuerungsscheine auszugeben. Berlin, den 24. April 1906.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 84.
1 1“ e“ 11“““ “
Statuts machen wir dies hiermit unter der Be⸗
kraeftlos erklären und an dessen Stelle ein “ ausstellen werden, wenn sich innerhalb dreier
18830 b hao. 3364. Es haben das Aufgebot beantragt:
8 estellten, von der Firma Chr. Lehmanns Nach⸗
Wirt und Schulzen Johann Wiedner aus Königsdorf
Auf Antrag des Kirchenvorstands der Neuen Pfarre
[9042] Bekanntmachung. Abhanden gekommen 3 % Preuß. Konsol Nr. 2412 über 200 ℳ (2915 IV. 25. 06) “ Berlin, den 26. April 1906. 8 Der Polizeipräsident. IV. E. D.
[9221] Bekanntmachung! “
(Abhanden gekommene Wertpapiere.) Am Sonnabend, den 14. April d. Js., sind in Berlin, in der Potsdamerstraße, in der Nähe der Filiale der Deutschen Bank, zwischen Eichhorn⸗ und Linkstraße, zwei vom 18. September bis 1. Oktober cr. fällige Coupons der Russischen Eisenbahn⸗Gesellschaft Kursk⸗Charkow⸗Asow abhanden gekommen. Dieselben sind gezeichnet: 1) Nr. 17 672, Serie B, 40 ℳ (über 2000 ℳ), 2) Nr. 35 363, Serie B, 20 ℳ küber 1000 ℳ). Um Anhalten der Wertpapiere und des verdächtigen Besitzers derselben sowie um sachdienliche
Nachricht wird ersucht. 3
Grunewald, den 23. April 1906. Der Amtsvorsteher: B. Wieck.
[8211] b Der von uns ausgefertigte Versicherungsschein Nr. 31 174, ausgestellt am 1. April 1872 auf das Leben des inzwischen verstorbenen Herrn Friedrich Magnus Lange, Strumpffabrikant, zuletzt Privat⸗ mann in Limbach i. S, ist uns als verloren angezeigt worden. In Gemäßheit von § 15 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen unseres Statuts machen wir dies hiermit unter der Be⸗ deutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos erklären und an dessen Stelle ein Duplikat ausstellen werden, wenn sich innerhalb dreier Monate vom untengesetzten Tage ab ein In⸗ haber dieses Scheins bei uns nicht melden sollte. Leipzig, den 28. April 1906. 1b Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig. Dr. Walther. iedel.
8323]
Der von uns ausgefertigte Versicherungsschein Nr. 38 352, ausgestellt am 23. Dezember 1874 auf das Leben des inzwischen verstorbenen Herrn Heinrich Georg Carl Meyer, Mechanikergehilfe, zuletzt Mechaniker in Bremerhaven, ist uns als verloren angezeigt worden. In Gemäßheit von § 15 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen unseres
deutung bekannt, daß wir den obigen 551 uplika
Monate vom untengesetzten Tage ab ein In⸗ haber dieses Scheins bei uns nicht melden sollte.
Leipzig, den 28. April 1906. .
Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig. “ Dr. Walther. Riedel.
[8822] Aufgebot.
Der Versicherungsschein Serie A Nr. 139 486, den wir unterm 1. Februar 1898 für Herrn Johannes Trübeler, Schuhmachermeister in Elberfeld, aus⸗
efertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Mi⸗ ordern hiermit zur Anmeldung etwaiger An⸗ sprüche bezüglich des bezeichneten Versicherungsscheins auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb dreier Monate, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Ver⸗ sicherungsschein gemäß Punkt 15 der Versicherungs⸗ bedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird. Leipzig, den 28. April 1906 Allgemeine Renten⸗ Capital⸗ und Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. Müller.
Aufgebot.
1) Guiseppe Bolaffio in Triest bezüglich des Sh 8 8 8218 über 292 ℳ 45 ₰, ausgestellt von S. Knopf in Freiburg i. B. am 11. Januar 1906, lautend auf die Filiale der Rheinischen Credit⸗ bank in Freiburg, welcher an die Ordre des Edoardo
Reya begeben, von diesem an den Antragsteller und von letzterem an die Deutsche Bank in Berlin iriert wurde.
G 2) Das Bankgeschäft Koppel & Cie. in Berlin, ariserplatz Nr. 6, bezgl. des von der Maschinen⸗ parch Monoline Aktiengesellschaft zu Berlin aus⸗
olger, U. Hochreuther in Freiburg i. B. akzeptierten Wechsels vom 2. November 1904, fällig am 15. Juli 1906, über 600 ℳ, welcher von der Ausstellerin mit Blankoi. ssament versehen wurde und sich zuletzt im Besitze der Antragstellerin befand. Die Inhaber der bezeichneten Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 20. November 1906, Vorm. 9 Uhr, vor dem Gr. Amtsgericht Freiburg i. B., Kaiserstr. 143. I. Stock, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die oben erwähnten Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. 8 Freiburg, den 19. April 1906. 1““ Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: ohr.
18829 Aufgebot. 1 82] Besitzer Gustav Wiedner in Lank hat das Aufgebot des über die im Grundbuche von Bladiau Nr. 92 in Abt. III unter Nr. 3 für den früheren
eingetragene und auf den Besitzer Gustav Wiedner in Lank übergegangene Hypothek von 160 Talern = 480 ℳ nebst Zinsen gebildeten und angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefs beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. November 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgehotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Heiligenbeil, den 24. April 1906. Königliches Amtsgericht. Abt. 2.
8828 Aufgebot. „F. 1/06. 4. 28. Hausbesitzer Wilhelm Fuckner in Fischbach im Riesengebirge, als Abwesenheitspfleger, hat be⸗ antragt, den verschollenen Hilfsjäger Bernhard Maximilian Polke, geboren am 2. Januar 1863 zu Arnsdorf im Riesengebirge, katholisch, zuletzt wohnhaft in Forsthaus Carlshos bei 1885 felde, Neumark, für tot zu erklären. er be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den 19. Dezember 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden,
schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
[9034 bronn, hat beantragt, die verschollenen Brüder 1) Peter Stebler, geboren zu Walschbronn am 26. Juli 1839, und 2) Jacob Stebler, geboren zu in Walschbronn, für tot zu erklären. Die bezeichneten dem auf den 16. November 1906, Vormittags
Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗
Frung, spätestens im Aufge Diüsseldorf, den 23. April 1906.
8
Bärwalde, Neumark, den 20. April 1906.
Koönigliches Amtsgericht. 88 8 Aufgebot. F 1 u. 2/06.
Die Anna Maria Stebler, Tagnerin in Walsch⸗
Walschbronn am 30. Oktober 1844, zuletzt wohnhaft Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten
erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Bitsch, den 25. April 1906.
Kaiserliches Amtsgericht.
19061. 11.1“ Das Amtsgericht Bremen hat am 24. April 1906 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag des Arbeiters Martin August Bitz, wohnhaft in Neu⸗ Schönebeck, wird der Wächter, frühere Tischler Johann Baptist Bitz, geboren am 11. Juli 1845, wohnhaft gewesen in Bremen, Sohn der verstorbenen Eheleute Landwirt Valentin Bitz und Katharina ’eb. Schmitt, Vater des I ers, aufgefordert, pätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 10. Januar 1907, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst Zimmer Nr. 111, anberaumten Aufgebotstermine si zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß angestellten Ermitte⸗ lungen zufolge der genannte Wächter Bitz in der Nacht auf den 11. März 1881 von seinem Ronden⸗ gange nicht zurückgekehrt und vermutlich durch Er⸗ trinken in der Weser verunglückt, jedenfalls seit dieser Zeit verschollen ist, ergeht an alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Ber chall een zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Bremen, den 26. April 1906.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts:
Ahrens, Sekretär.
9033 Aufgebot. F. 1/06. o9. Antrag der Ehefrau des Lehrers Heinrich Ahl zu Mörfelden, Louise geb. Müller, wird der ver⸗ schollene Julius Franz von Darmstadt, geboren am 20. Januar 1835, Sohn des Sergeanten Karl Franz von Darmstadt und dessen Ehefrau Amalie Franziska geb. Petsch, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine Mittwoch, den 16. Jauuar 1907, dez. 9 Uhr, Zimmer Nr. 219, im neuen Gerichtsgebäude zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Gleichzeitig werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige u machen. 1. den 23. April 1906.
Großh. Amtsgericht I.
[9029] Aufgebot. 24. F. 16/06.
Auf Antrag des Ackerers Gottfried Moll zu Orsbeck und des Fabrikarbeiters Johann Moll zu M.⸗Gladbach wird deren Bruder, der am 24. No⸗ vember 1848 in Orsbeck geborene Fabrikarbeiter Wilhelm Moll, der seit dem Jahre 1895 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Februar 1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kaiser Wilhelmstraße 12, Zimmer 17, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. Alle diejenigen, die über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen Auskunft erteilen können, werden hiermit aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermine zu tun.
Düsseldorf, den 19. April 1906.
3 Königliches Amtsgericht.
9030 Aufgebot. 24. F. 57/06. 1) b Adam Feis und 2) die Ehefrau Carl Schütz, Eva geborene sfeis beide von hier, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt ;r. Oppenheimer hier, haben beantragt, den verschollenen Theodor Feis, geboren am 1. Juli 1851 in Düsseldorf, zuletzt wohnhaft in Düsseldorf, für kot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Februar 19907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kaiser Wilhelmstraße 12, Zimmer 17, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft 129. Süsr oder K9 dee es
enen zu erteilen vermögen, erge e Aufforde⸗ 1 Horsteran dem Gerichte
Anzeige zu machen.
Königliches Amtsgericht.
[9031] Aufgebot. F. 584/06. Emilie Julie Caroline Martin, ledig, in Friedrich⸗ roda (Thüringen) hat beantragt, den Metzger Fran⸗ Friedrich Christian Ohrnberger, geb. 8. Februar 1856 zu Heilbronn als Sohn der † Metzgerseheleute ranz Melchior Ohrnberger und Johanne Christiane Frane2 geb. Müllerschön, im Frühjahr 1881 von Heilbronn nach Amerika gereist und seither ver⸗ schollen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 12. November 1906, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An⸗ alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte⸗ stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu macheni, den 24. April 190o0‚.. eilbronn, den 24. “ 8 Königliches Amtsgericht. Gerichtsassessor Dr. Haering. 8 9441 Aufgebot. F. 1/06. 8 Moritz Kahn in Frankfurt a. M. hat be⸗ antragt, seinen verschollenen Vater, den Handelsmann Abraham Kahn, zuletzt wohnhaft in Iostein i. 278 für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. November 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗
über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
[8825] ebotsverfahren zur Herbeiführung der Todeserklärung
Kaufmanns Carl Maximilian Oeckler auf Antrag der Therese Emmy verehel. Peter, geb. Oeckler, in Kolberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. G. Mengel in Gera, eingeleitet worden. Als Auf⸗ gebotstermin vor dem unterzeichneten Gericht wird Sonnabend, der 12. Januar 1907, Mittags 12 Uhr, bestimmt. Es ergeht hierdurch die Auf⸗ forderung
gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗
Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im
[9442] Aufgebot.
Idstein, den 25. April 1906. Königliches Amtsgericht.
Bei dem unterzeichneten Amtsgericht ist das Auf⸗ es am 1. November 1845 in Mölbitz geborenen
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗
ärung erfolgen wird, 2) an alle, die Auskunft über Leben oder Tod des
Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Leipzig, den 18. April 1906. Königliches Amtsgericht, Abt. II A¹, Nebenstelle.
Der Fleischer Peter Paul Komorowski aus Massenau, von dessen Leben seit 10 Jahren keine Nachricht eingegangen und der somit verschollen ist, soll auf Antrag seines Pflegers, des Wirts Anton Czubak aus Massenau, im Wege des Aufgebots⸗ verfahrens für tot erklärt werden. Es ergeht die Aufforderung an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermine am 24. November 1906, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 8, zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen werde. Ferner werden alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ostrowo, den 24. April 1906. Königliches Amtsgericht.
[9032] Aufgebot. Die Pauline Rugel zum Bären in Weingarten hat beantragt, den am 27. September 1867 in Weingarten geborenen Kaufmann Gebhard Rugel, zuletzt wohnhaft in Weingarten, für tot zu erklären. Rugel hat im Jahre 1888 Weingarten verlassen, soll im Jahre 1896 in Traiguen in Südamerika gelebt haben, seither fehlen Nachrichten über ihn. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 2. Januar 1907, Nachmittags 4 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ravensburg, den 21. April 1906. 8 Königliches Amtsgericht. (gez.) Ehemann, A.⸗R. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiberei. Amtsgerichtssekretär (Unterschrift).
[9228] K. Amtsgericht Rottenburg a. N. Aufgebot. Martin Schweikert in Unteraichen, Gde. Lein⸗ felden a. F., beantragt, den Karl Ludwig August Schweikert von Talheim, geb. am 26. Oktober 1839 daselbst, Sohn des † Christian Michael Schweikert, Bauers in Talheim, und der † Katharine Barbara geb. Mannhardt, am 15. Februar 1882 vermutlich nach Amerika entwichen und seitdem verschollen, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 8. November 1906, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gerichte Anzeige zu machen. Den 25. April 1906. Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter (gez.) Sulzer. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Ankenbrand.
9223 Aufgebot. F. 11/05. 10. — 29 Witwe Elisabeth Will, geborene Kleinschmidt,
daselbst, hat beantragt, den verschollenen, am 8. 1862 nach Amerika ausgewanderten Karl Otto Klein⸗
aus Schleusingen, zuletzt wohnhaft in Hackett City, Arkansas, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗
den 31. Oktober 1906, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Schleusingen, den 20. April 1906. Königliches Amtsgericht. [9225] Sesgebe 2 F. 1/06. 4. Der Gemeindevorste
Gericht Anzeige zu machen. Ueckermünde, den 22. März 1906. Koönigliches Amtsgericht.
[88322
[8823] Aufgebot.
[8824] Aufgebot.
in Schleusingen, vertreten durch den Justizrat 2
r 1845 in Schleusingen geborenen, ungefähr im Jahre schmidt, Sohn der Johanne Marianne Kleinschmidt
schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf
er Wilhelm Gloede in Pfennigshorst, als Abwesenheitspfleger, vertreten durch den Justizrat Albrecht zu Ueckermünde, hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Wilhelm Christian August Wasserstraß, zuletzt wohnhaft in Torgelow⸗Holländerei (Kreis Ueckermünde), für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 12. No⸗ vember 1906, Vormittags 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem
Die unbekannten Erben des am 2. März 1905 verstorbenen Kaufmanns Hermann Feilhaber von Gardelegen werden aufgefordert, ihr Erbrecht inner⸗
Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes
Aufgebot erlassen: Auf Antrag der Testamentsvoll⸗ Ausgen des verstorbenen Kaufmanns Johann Her⸗ mann Lunau, nämlich des Kaufmanns Alexander Warncke in Wandsbek und des Rechtsanwalts Dris. jur. Heinrich Jaques in Hamburg. vertreten durch
ie Rechtsanwälte Dres. Jaques, Strack, Bagge
und Wetschly in Hamburg, werden alle Nachlaß⸗ gläubiger des am 27. Juli 1905 in Panama ver⸗ storbenen Kaufmanns Iohann Hermann Lunau auf⸗
gefordert, ihre Forderungen bei der Gerichtsschreiberei
des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Helhntor, Erdgeschoß, 98 p
ittelbau, Zimmer Nr. 165, ätestens aber in dem auf Mittwoch, den 26. Sep⸗
tember 1906, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten
Aufgebotstermine daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, immer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer orderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundli
Beweisstücke sindin Urschrif oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden,
können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und
Auflagen berücksichtigt zu werden, von der Erbin 892 besoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger
noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus
ichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen
88 die Gläubiger, denen die Erbin unbeschränkt
haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.
Hamburg, den 19. April 1906.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.
Die Firma Aktiengesellschaft Bremer Cigarren⸗ fabriken vormals Biermann & Schörling in Bremen als Testamentsvollstreckerin für den Nachlaß des am 18. Januar 1906 in Kiel verstorbenen Zigarren⸗ händlers Gottfried Christian Markus Schmidt hat für dessen Erben das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden aufgefordert, ihre Forde⸗ rungen gegen den Nachlaß des G. C. M. Schmidt spätestens in dem auf den 29. Juni 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 15, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; Be⸗ weisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbe badet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigun der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Nach der Teilung des Nachlasses haftet jeder Erbe nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Kiel, den 14. April 1906. u“ Königliches Amtsgericht. Abteil. 1.
[9226] Aufgebot. 8
Der stud. jur. Hans Achim von Stechow zu Berlin hat als Erbe der am 26. Februar 1906 in Brandenburg a. H. verstorbenen verwitweten Ritt⸗ meister Agnes Welly Karoline von Stechow, geb. von Karstaedt, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher vusgeferder⸗ ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Frau von Stechow, geb. von Karstaedt, spätestens in dem auf den 30. Juni 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Ürschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ läubiger, welche sich nicht melden, können, unbe⸗ chadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus flichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen erücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit
Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung 8r nicht dazaesalessnen Gläubiger noch ein Ueber⸗
schuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Perleberg, den 25. April 1906. Königliches Amtsgericht
[8833] Oeffentliche Bekanntmachung.
In dem von dem Stuckateur Wilhelm Schmarsow und dessen Ehefrau Maria Schmarsow, geborenen Wolgast, hier am 4. Dezember 1890 zu Templin errichteten und am 3. Februar 1906 daselbst er⸗ öffneten gemeinschaftlichen Testament sind die Kinder der Erblasser, als:
1) der Arbeiter Wilhelm Schmarsow, 2) die Frau Caroline Krüger, geborene Schmarsow, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, bedacht.
Berlin, den 20. April 1906. — .
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 95.
[8831]
Durch Urteil des unterzeichneten Amtsgerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Fleischermeister und Viehhändler Friedrich Christoph Lippelt, ge⸗ boren am 25. Januar 1865 in Aderstedt, zuletzt in Aderstedt wohnhaft, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der Ablauf des 1. Januar 1906 fest⸗ gestet. apt, den 28. März 1906 8
alberstadt, den 28. Mär⸗ 1 88 Königliches Amtsgericht. Abt. 6
9229 Bekanntmachung. 1
* der Kämmerlingschen Aufgebotssache F 2,04 hat das unterzeichnete Amtsgericht auf Antrag der Eheleute Johann Kämmerling und Maria geborene Limpinsel zu Obermarsberg am 11. Juli 1904 für Recht erkannt: Der Hypothekenbrief vom 18. August 1880 über 150 ℳ Legat für die Regina Nöcker sowie 818,599 ℳ Abfindun Frst Kaution von 1854 ℳ für Regina und zlis Nöcker, eingetragen
anzumelden.
widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, bense Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗
erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft
8 “ 8 8 “ 8 11“ “ ““
Gardelegen, den 19. April 1906. Koönigliches Amtsgericht.
halb sechs Wochen bei dem unterzeichneten Gericht
auf dem Grundvermögen der Antragsteller im Grund⸗ 8 von Obermarsberg Band 24 Blatt 31 in Ab⸗ ilung III unter Nr. 3 und 4 aus dem Testament 8 -“ 8 1