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b. im Osten: von dem zuletzt genannten Schnittvunkt an durch ddie Weichbildgrenze von Berlin bis zum Schnittpunkt derselben mit der Parochialgrenze der Samariter⸗Kirchengemeinde, von
a durch die Mittellinie der Thaerstraße bis zum Schnittpunkt n der Mittellinie der Zorndorfer Straße (Parochialgrenze der
Wir betrachten diesen Gesetzentwurf als einen wichtigen Markstein i der Entwicklung d ichs, u⸗ 4 chtig arkstein in veclafwicfung des Reiche, und weiden deshalb für die Kommiffions⸗
(Schluß des Blattes.)
Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Bussard“ wei Stimmen angenommen. In betreff einer Resol 2 8 4 „ 4 8 3 99 2„ ution, troffen und geht heute von dort nach Matsu in See. Volkes genießen, waren die Stimmen geteilt. Saäamariter⸗Kirchengemeinde) „S. M. S. ⸗ Luͤchs“ ist gestern von Tsingtau nach Nan⸗ — Nach Meldungen der genannten Telegraphenagentur nWWW see dgh genannten Schniktpunkte an durch king abgegangen. 9 rlasbtenn Kopenhagen, Kammerherr von — Das Haus der Abgeordneten nahm in der die Mittellinie der Zorndorfer Straße (Parochialgrenze mit J 9 8 8 bish er auswärtigen Angelegenheiten er⸗ heutigen (65.) Sitzung, welcher der Minister des Innern der Samariter⸗Kirchengemeinde) bis zum Schnittpunkte mit der G nann Pe 6 6 isherige Minister der auswärtigen An⸗ Dr. von Bethmann⸗Hollweg beiwohnte, zunächst in MMiittellinie der Tilsiter Straße, Tilsit e“ Deutsche Kolon en. gelegenhei Mit f8 8 amsdorff ist seiner Stellung enthoben dritter Lesung den eeerf. betreffkend Ergänzung d. im Westen: von da ab durch die Witteflini⸗ 88 8 885 Aus Deutsch⸗Südwestafrika werden, wie „W. T. B.“ und zum I“ es Reichsrats ernannt worden. Der pro⸗ des Gesetzes über die Einsetzung von Bezirks⸗ Straße bis zum Schnittpunkte mit der Mittellinie der Lands⸗ berichter, folgende Verluste amtlich gemeldet: visorische Leiter des Ministeriums für Handel und Industrie eisenbahnräten und eines Landeseisenbahnrats berger Allee Kirche inde hierselbst ausgepfarrt m 4. 15 wurde bei Gawachab Gefreiter Hermann Schmidt, Fedorow hat seine Entlassung eingereicht. ohne Debatte an und ging dann zur dritten Be⸗ bhb dan der nuserstehagage rchechengemeinde vereinigt. 8 geboren am 1881 8 Büennanecessas ber “ Italien. n. des Gesetzentwurfs, betreffend die Bewilligung 1 regiment, le verwunde ei u rechten Un 1 weitere 8 fend G 9 Die vi B 88 stehungs⸗Kirchengemeinde geht Serum 5. Mai sind im Gefecht am, eg südlich von Gawachab In der gestrigen Sitzung der Deputiertenkammer besserun “ 11 galnen) N15 ie vierte Pfarrstelle in der Auferstehung 8 8 nge 1n Pfin st, gefallen: Gefreiter Gustav Weiß, geboren am 4. 8. 1881 zu verlas der Präsident einen Brief von zwölf ozialistischen beitern li gsverhä nisse von Ar⸗ mit ibrem derzeitigen Inhaber als zweite Pfarrstelle auf die Tngr. Rottweil, früher im Pionierbataillon 9 (Perzschuß); Reiter Friedrich Abgeordneten, die darin die Neesfese ung i b und von gering Kirchengemeinde über. In derselben wird außerdem noch eine Pfarr⸗ Vorsch, geboren am 30. 11.1884 zu Siebeneich, früher im Dragoner⸗ Mandats aus folgenden Gründen erklären: - gaeihres besoldeten Staatsbeamten, über. stelle (die erste) errichtet. 1 fch Nauchschußh; Reiter dermann Huhrig, Puriner Porfälle, Mmegen der vorgefte 218 1) wegen der Abg. Brütt (freikons.) bedauert, daß diese nicht unwichtige Vor⸗ “ III. is auf weiteres die gege 7.88. 1885 zu Luzine, früher im Jägerbataillon 6 (Brust⸗ und Bauch. Kammer, 3 wegen Verwerfun 8 Ager stimmung in der sage ge tern wegen der Geschäftslage des Hauses nur sehr oberflächlich Für die Pfingst⸗Kirchengemeinde gelten bis auf weiteres die gegen⸗ schuß). Schwer verwundet wurde der Leutnant Wilhelm von Oppen, Arbeitsins 7 a) weil u. g des Antrags, betreffend die behandelt worden, nachdem sie nicht einmal an eine Kommifsion ver⸗ wärtigen Gebührenordnungen der Auferstehungs⸗Kirchengemeinde. ohchen am 15. 3. 1882 zu Breslau, früher im Dragone regiment? rbeitsinspektion, 4) weil mit Rücksicht darauf, daß die par⸗ wiesen worden sei. Er wolle auf die Einzelheiten nicht nähber ein⸗ 1 “ 8 lamentarische sozialistische Gruppe den allgemeinen Ausstand gehen und nur die Frage aufwerfen, ob es sozial berechtigt sei, den Die Pfingst⸗Kirchengemeinde hat solange, bis sie in den Besitz mißbilligt hat, was einen Widerspruch mit der Beobachtung Berliner Beamtenwohnungsvereinigungen so hohe Summen zu über⸗ der von der Gruppe befolgten Grundsätze und mit der
(Schuß in linken Oberarm, linke Brustseite). eines gebrauchsfähigen Kirchhofes gelangt, das Recht der Mitbenutzung wurden: Oberarzt Dr. Walter von Haselberg, geboren am Böüliner Beam enwahnavgöfsreh gungen d des Kirchhofes der Auferstehungs⸗Kirchengemeinde (zu Weißensee am Denkungsart des Proletariats bedeute, die Notwendigkeit vor⸗ Abg. Graf Praschma (Zentr.) erklärt, daß er den Gesetzentwurf liege, daß die Wähler urteilen.
30. 1. 1875 zu Stralsund, früher im Fabamterieregiegat 151 (Flesg. Lichtenberger Wege) dergestalt, daß 8 schuß in Rhgnh Serefschoh an Kohih; chefrege asazulcc stcsic trotz Lüger Bedenken im Prinzip billige b NNan gn ,.. . Gardereiterregiment (Weichteilschuß in linken Oberarm); Reiter Edwin Der Ministerpräsident Sonnino forderte, nach dem Bericht Nirs ... vanzen endtültig on. ne⸗ e auch a 19 Müller, geboren am 27. En zu Lanentrse fenes in 8 des „W. X. B., die Kammer auf pie Mandatoniederlegung aben⸗ g ün Fer 111. 1 Mitglieder auf diesem Kirchhof sowie die Auslösungsgebühren im Her heedet. Jaß da. . 1 er und moralischer Schaden. Ser. p.), Bro 1 —2) und Genossen: Redn schtige Programm für die soziale Gesetzgebun „„Sind der Königlichen Staatsregierung der Umfang und die 8 ert . gg. * 1 nge . 8 Brunialti schlossen sich diesen Erklärungen an.. 33010 een
alti Billigt die Königliche Staatsregierung die angeordneten Maß⸗ Großbritannien und Irland. Die Kammer lehnte darauf die Mandatsniederlegung ein⸗
b 1 nahmen, und was gedenkt sie zu tun, um einer mit Härten und 1 stimmig ab. Wie das „Reutersche Bureau“ vernimmt, läuft das Türkei.
Unbilligkeiten verbundenen, willkürlichen Hand us⸗ weisungsbefugnis entgegenzutreten?“ “ Ultimatum an die Türkei morgen um Mitternacht Die Beschlagnahme des deutschen schißf . Auf die Frage des Vizepräsidenten Dr. Porsch erklärt ab. Falls der Sultan versuchen sollte, 3 söiner nnns „Odysseus“ ist, wie das „Wiener JEEEEööö 1 g. See 28 gön Hethmaun⸗Hollmeg giebigkeit zu verharren, und Zwangsmaßna d- 88 88 ig bureau“ aus Konstantinopel meldet, auf eine falsche An.— 3 1 ation sofort zu beantworten. werden sollten, würde die e“ 1 1 iüs schuldigung, daß die Ladung Nitroglyzerin enthalte, zurück⸗ S 82 unx eetan erhält das Wort Der türkische Botschafter in London Edn d G dem i Auf türkischer Seite wird man Entschädigung liegt die Erkläͤtun dafur ea ssi⸗ Sa der Interpellation “ des Auswärtigen Sir Edward Grey einen dr. 8. dse schuldtrapenden Beamten absetzen müssen, wo⸗ Ee Besuch ab. mit der Vorfall dann ich bei “ 4 Im Unterhause wurde gestern die zweite Lesung der f “ beigelegt ist.
wollen Klarheit darüber haben, ob die Maßna 8 präsidenten mit Einwilligung des Ministers hamn shmnen Ies Gholtset Bill, welche die stufenweise Herabminderung der Arbeite⸗ zeit in — Kohlengruben bis zum achtstündigen Arbeitstag „ Nach einer Meldung der „Agence Havas“ von Tunis gestern gestorben.
In Mainz haben, wie der „Hann. Cour.“ Baͤcke 88 . Füte 5 Aussiand be Piopsenee 11“* Braunschweig wird dem „W. T. B.“ von . ’. Fappiert : Die erneuten Verhandlungen -8 . der Pe eethnes aire 4 FS.2es. und der Kommission der Metallindustriellen 1 — kgung des Streiks sind ergebnislos geblieben. Die Arbeit⸗ 1 85 een auf ihrer prinziellen Forderung einer gleichmäßigen 2 8-. 1 rbeitgebern anzuerkennenden Regelung der Lohnforderungen. e 8 eitgeber sehen ihrerseits diese Forderung als undurchführbar an. afat er Verein der Hamburger Reeder weist, „W. T. B.“ V vlge, gegenüber dem Vorschlag der Leitung der ausständigen See⸗ eute von Hamburg⸗Altona (vgl. Nr. 111 d. Bl.) das See⸗ eeees als Einigungsamt anzurufen, darauf hin, daß der Verein s am 19. April mitgeteilt habe, daß und unter welchen Be⸗ dnecgungen die Reeder bereit seien, mit dem Seemannsverband in WMr vane b n ““ W 9 diese Bedingungen eien, sehe der Verein keine Veran 88 25 Fg des Seemannsamts anzurufen, und zwar “ 88 82 er vom Seemannsverband ins Werk gesetzte Ausstand, wie bereitz rüher bemerkt, für die Reeder praktisch narnaß erledigt sei. Der Wifvesemntett der Hafenarbeiter zur Arbeit erfo gte gestern frü Uehcgtanza n volle Von den von auswärts gekommene 7 8 s b den gsen Karn 8 abgereist, andere werden heut ie allgemeine Ausstandsbewegung in Italien (val Nr. I I.) ist nach den heute vorliegenden ü im wesentlichen beendet, so in Rom, Matland, Fhenng, eapel, Bologna, Parma u. a. Die Bevölkerung ist ruhig, der Straßenbahnverkehr im Betriebe, und die Zeitungen Sh se wieder. Ernstere Zwischenfälle haben sich nicht ter shnas In Rom fand gestern vormittag eine Versamm 88 von etwa 10 000 Ausständigen im Botanische Feinsn statt, bei der mehrere Reden gehalten wurden und Ferri die ö sämtlicher sozialistischen Deputierten ankündigte 8 1 Ei Fg⸗ Anarchisten angeschlossen hatten adt ziehen, wurden aber durch Truppe
na ehoe und Haubach von Heiligenstadt als La nd⸗ nach Ohamnl die Wasserbauinspektoren Winter von Frankfurt a. O. nach Birnbaum und Skalweit von Brandenburg a. H. als Hafenbauinspektor nach Swinemünde, der Kreisbauinspektor Becker von Stallupönen nach Zeitz, die Wasserbauinspektoren Aschmoneit von Beeskow nach Labiau, Wilhelm Fabian von Oppeln nach Stettin, Liese von Potsdam nach Hitzacker und Offenberg von Münster i. W. nach Rheine.
Dem Wasserbauinspektor, Baurat Berghaus in Hannover ist die Wasserbauinspektor⸗(Lokalbaubeamten⸗)stelle dortselbst
übertragen worden.
Ernannt sind: der Regierungsbaumeister Dr. Ing.⸗Jänecke in Osna⸗ brück zum Kreisbauinspektor, der “ a. D., bisherige Stadtbauinspektor Dr. phil. Friedrich in Breslau zum Bauinspektor bei dem Polizeipräsidium in Berlin, ferner die Regierungsbaumeister Friedrich Schmidt in Labiau, Weidner in Breslau und Schliemann in Eberswalde zu Wasserbauinspektoren.
Bekanntmachung.
Von den zuständigen Staats⸗ und Kirchenbehörden wird die Er⸗ richtung einer selbsrändigen, patronatsfreien, evangelischen Kirchengemeinde, welche bis auf weiteres den Namen St. Bartholomäus II führen soll, für eine hierselbst, Elbinger⸗ straße 24/25 Ecke der Schneidemühlerstraße, zu erbauende. Kirche beabsichtigt. Demgemäß haben wir nach Anhörung der kirchlichen Gemeindekörperschaften der St. Bartholomäus⸗ und der Auferstehungs⸗ Kirchengemeinde hierselbst mit dem Herrn Polizeipräsidenten von Berlin folgende Festsetzungen in Aussicht genommen:
allein der Stammgemeinde und Unterhaltungskosten allein
Rauter, geboren am 17. 4. 1885 zu Stadthagen, früher im Hasaren⸗ regiment 10 (Streifschuß an Hinterkopf).
Fall der Beerdigung von Mitgliedern auf anderen Kirchhöfen bezieht, während alle übrigen Gebühren der Stammgemeinde zufließen.
und
Der Pfingst⸗Kirchengemeinde wird als gottesdienstliche Stätte zu⸗
nächst der Auferstehungs⸗Kirchengemeinde gemietete Bet⸗ saal hierselbst Petersburger Straße 57 überwiesen. Die der Auferstehungs⸗Kirchengemeinde aus der auf dem Blatte des im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts I zu Berlin von den Umgebungen Band 206 Blatt Nr. 8400 verzeichneten, hierselbst am Petersburger Platz belegenen Grundstücks in Abteilung II Nr. 3 zu ihren Gunsten erfolgten Ein⸗ tragung zustehenden Rechte und Ansprüche, insbesondere auch das Recht auf den ungestörten und unentgeltlichen Besitz, Gebrauch und Genuß dieses Grundstücks und der auf demselben im Bau be⸗ griffenen Pfingst⸗Kirche werden der Pfingst⸗Kirchengemeinde üͤbereignet⸗ so daß diese mit ihrer Entstehung bezüglich aller dieser Rechte und Ansprüche an die Stelle der Auferstehungs⸗Kirchengemeinde tritt und demgemäß die vorerwähnte Eintragung im Grundbuch auf sie umzu⸗ schreiben ist. Eine sonstige Ausstattung erbält die Zweiggemeinde von ihrer Stammgemeinde nicht.
Indem wir diesen Parochialregulierungsplan Kenntnis bringen, fordern wir die Beteiligten auf, wendungen gegen dea bis . 2 d. J. an einem tage in der Zeit von 10 Uhr Vormitta 1 ees Nr. 2 unseres Dienst gbaudes, Schü enstraße 26 bier⸗ felbst, parterre, bei dem Herrn Konsistorialsekretär Berndt oder dessen Stellvertreter unter geeignetem Ausweis über ihre Legitimation zur Sache schriftlich einzureichen oder zu Protokoll zu erklären. Beerlin, den 8. M i 1906.
L. S.) 8
Königliches Künsistorium der Provinz Brandenburg. Abteilung Berlin. 4 Steinhausen.
Kunst und Wissenschaft.
„Aus Paris wird dem „W. T. B.“ telegraphiert, der minister Briand beabsichtige, der Witwe des Pere bff ngeich. den Lehr stahl für Chemie an der Sorbonne zu übertragen, den ihr Gatte innegehabt hatte. Briand habe einem Berichterstatter des „Matin“ erklärt, daß der Ernennung der Frau Curie zum Pro fessor von der naturwissenschaftlichen Fatatss ein gewisser Widerstand entgegengesetzt werde, daß er diesen aber zu überwinden hoffe.
I. Die Evangelischen in demjenigen Gebiet von Berlin, welches um⸗
renzt wird: n im Nordosten: vom Schnittpunkt der Parochialgrenze der 8 Immanuel⸗Kirchen gemeinde hinter der Greifswalder Straße) mit der Weichbildgrenze von Berlin an durch diese Weichbildgrenze bis zum Ausbiegen derselben nach Süden, b. im Osten: von da ab durch die Weichbildgrenze von Berlin bis zum Schnittpunkte derselben mit der Mittellinie der Lands⸗ berger Allee, “ c. im Süden: von diesem Schalttpunkte an durch die Mittel⸗ linie der Landsberger Allee bis zu deren Schnittpunkt bei der verlängerten Mittellinie der Virchowstraße, àd im Westen: von da ab durch die Mittellinie der Virchow⸗ sstraße, der Hufelandstraße und der Marienburger Straße bis zum Schnittpunkt der letztgenannten Mittellinie mit der Parochial⸗ grenze der Immanuel⸗Kirchengemeinde (hinter der Greifswalder Straße), 8 e. im Fübehwesten: von da ab durch die Parochialgrenze der Immanuel⸗Kirchengemeinde (hinter der Greifswalderftraße) bis zum Schnittpunkt derselben mit der Weichbildgrenze von Berlin werden aus der unter Königlichem Patronat stehenden St. Bartholo⸗ mäus⸗Kirchengemeinde bezw aus der patronatsfreien Auferstehungs⸗ Kirchengemeinde ausgepfarrt und zu einer selbständigen patronatsfreien Kirchengemeinde St. Bartholomäus II vereinigt.
Literatur.
Verkehrsentwickelung in Deutschland 1800 bie 1909. Sechs volkstümliche Vorträge über Deutschlands Cienbarhi⸗ und Binnenwasserstraßen, ihre Entwickelung und Verwaltung sowi ihre Bedeutung für die heutige Volkswirtschaft. Von Professor Dr. Waltbher Lot. (Aus Natur und Geisteswelt’“ Sammlung wissensg astlich⸗gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebi ten des Wisser 8s. 15. Bändchen.) 2., verbesserte Auflage. Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. Geh. 1 ℳ, geb. 1,25 ℳ — Das Verkehrswesen hat in unseren Tagen eine so außerordentliche Ausdehnung gewonnen und spielt im modernen Leben eine so be⸗ herrschende, in alle Verhältnisse eingreifende Rolle, daß eine groß⸗ zügige, verständnisvolle Beschreibung seiner Entwickelung im ver⸗ gangenen Jahrhundert aus berufener Feder jedenfalls auf das Inter⸗ esse weiter Kreise rechnen darf. Das Büchlein gibt nach einer kurzen Uebersicht über die Hauptfortschritte in den Verkehrsmitteln zwischen 1500 und 1800 und deren wirtschaftliche Wirkungen eine Geschichte des Eisenbahnwesens, insbesondere der Durchführung der Eisenbahn⸗ verstaatlichung, und eine Uebersicht über den heutigen Stand der Eisenbahnverfassung. Besondere Kapitel sind dem Güter⸗ und dem “ gewidmet, wobei neben der Entwicklung in Deutschland vor allem auch die Reformversuche im Ausland und der egenwärtige Stand der Reformfrage in Deutschland berücksichtigt nd. Weiter geht der Verfasser dann auf die Bedeutung der Binnen⸗ wasserstraßen in der Gegenwart ein und unterrichtet über ihr Wesen, über ihr Verhältnis zu den Eisenbahnen und ihre Stellung im modernen Verkehrswesen. Zum Schluß werden die Wirkungen der modernen Verkehrsmittel zu Wasser und zu Lande geschildert. — Soll die Staatsgebühr für Patente nach dem daraus erzielten Gewinn berechnet werden, und ist die atentdauer über 15 Jahre hinaus zu verlängern? Vor⸗ chläge zur Aenderung des Patentgesetzes von Georg Neumann, Patentanwalt in Berlin. Verlag von Georg Siemens, Berlin. —
zu der Interpellation im Reichstage hegen wir noch einige Zweifel S ist der Be vorsieht, angenommen. Darauf gab der Staatssekretar des st y
daran. Die Ausweisung erfolgte in großartigem Ur
wollen ihretwegen aber keine Anklage gegen 1. Mennfenge. Wir
ℳ B.“ zufol 1“ “ an den Minister richten. Es gibt immer noch
Auswärtigen Sir Edward Grey, „W. T. B.“ zufolge, au bne s8 in 89 Ansprüchen so bescheiden sind, daß sie glauben, wir
etwaige Ein⸗ eine Anfrage vNL öb. befte 2 im Rectgstagt das is aher . nicht so, die
1 sei iserli inesisches Dekre d. M. enen, dfe, nicht so die
danaein b aön shes dee räsdeni der Fmanzkammer zum Generalverwalte as Ausweisungsrecht besteht auch in anderen Ländern; es
E“ ͤlle mit der Kontrolle über alle Chinesen und Ausländer im ßer sehr daraf dr, ... Flabt wirh. DWes nitees kommt vrnSen “ wird. Die dritische Regierung könne nicht voraus⸗ setzen, daß durch dieses Detret beabsichtigt fei, irgend eine Aenderung in der vom Generalinspektor der Seezölle ausgeübten Tätigkeit herbei⸗
Recht ist reformbedürftig, es muß gesichert und geschützt werd
nur darauf die Freiheit des Weltverkehrs beruht. As Ventfchlans zufübren; der englische Geschäftsträger in Peking sei beauftragt worden, nach dem genauen Sinn des Dekrets zu fragen. —
zur öffentlichen Parlamentarische Nachrichten.
Die Berichte über die gestrigen Sitzungen des Reichs⸗ tags und des Hauses der Abgeordneten be nden sich i der Ersten und Zweiten “ f
— In der heutigen (101.) Sitzung des Rei stags welcher der Staatsminister, Q1- sfihang. des r⸗ Graf von Posadowsky⸗Wehner und der Staaätssekretär des Reichsschatzamts Freiherr von Stengel beiwohnten, standen zur zweiten Beratung die Gesetzentwürfe betreffend die 58 Ietahs und . Reichsverfassung
d betreffend die Gewährung einer Entschädi Mitglie der des Reichstags. 1““]
Die XV. Kommission erstattete durch ihren Referenten Abg. Gröber (Zentr.) mündlichen Bericht. Nach dem erst⸗ 1 Entwurf sollte der Art. 28 folgenden Zusatz
alten:
„Beschlußfassungen über den Geschäftsgang sind, 1
nicht selbst den Gegenstand der Uühbeftr bb wesenheit einer bestimmten Anzahl von Mitgliedern nicht abhängig.“
Der Art. 32 sollte durch folgende Vorschrift ersetzt werden:
„Die Mitglieder des Reichstags dürfen als solche keine Be⸗ leege Sie erhalten eine Entschädigung nach Maßgabe esn es.*
werden die Fremden einfach als lästige Ausländer“ ausgewiesen
Angabe der Gründe; eine Beschwerde bleibt 1““ Wem sind denn diese Leute lästig? Wir zeigen uns lediglich als Sekundanten Rußlands auf eigenem Grund und Boden; dabei glaube ich aber nicht, daß die Ausweisungen nur aus Konnivenz zu Rußland erfolgen. Die bei uns Zuflucht⸗ suchenden sollten wir nicht gegen Treu und Glauben, Recht und Billigkeit behandeln. Der Redner schildert nun einige Spezialfälle weist darauf hin, daß auch bereits längere Zeit hier ansässige Russen, Arbeiter, Dienstboten usw., plötzlich ausgewiesen worden seien, und fährt dann fort: Auch zahlreiche vermögende Russen, bei denen die Gefahr nicht vorlag, daß sie der Staatskasse zur Last fallen würden sind diesem Verfahren zum Opfer gefallen. Als krassestes Beispiel kann ich Ihnen mitteilen, daß eine alte Dienstmaad die bereits 20 Jahre bei einer deutschen Herrschaft in Berlin diente, also eine Zeit, in der unter normalen Verhältnissen eine Medaille oder eine Prämie verliehen wird, als staats⸗ gefährlich ausgewiesen wurde. Die amtliche Paßfälschung für den russischen Kaufmann, der zu Spionagezwecken in seine Heimat geschickt und mit der Bescheinigung versehen wurde, daß er Christ sei, während er tatsächlich Jude war, wird hoffentlich von dem Minister eine andere Aufklärung erfahren können. ir verdanken in unserer In⸗ dustrie dem russischen Volke eine große Zabl tüchtiger Kräfte, die
8 Frankreich. 8 8 Der Ausschuß der geeinigten Sozialisten des ““ hat „W. T. B.“ zufolge beschlossen daß die zur Stichwahl gelangenden Kammerkandidaten es af⸗ lehnen sollen, mit den Klerikalen und Konservativen Wahl bündnisse einzugehen, daß sie vielmehr alles aufbieten müssen um den Sieg der radikalen Kandidaten zu sichern. In den jenigen Bezirken, wo Dissidenten (unabhängige Soßzlalisten zur Stichwahl gelangen, müssen die geeinigten Sozialisten ihr Kandidaturen zurückziehen, ohne ausdrücklich zu Gunsten da Dissidenten einzutreten.
II. In der Kirchengemeinde St. Bartholomäus II werden zwei
arrstellen errichtet. Pfarrf ch 8
Für die Kirchengemeinde St. Bartholomäus II gelten bis auf weiteres die gegenmwärtigen Gebührenordnungen der St. Bartholomäus⸗
Kirchengemeinde.
18 Tacgekordnung b. für die auf den 22. Mai 1906, Vormittags Uhr,. anberaumie ordentliche Sitzung des Bezirkseisenbabn⸗ rats für die Eisenbahndirektionsbezirke Erfurt und
3 Halle a. S.
Geschäftliche Mitteilungen,
Erläuterungen des am 1. Mai 1906 in Kraft getretenen Sommer⸗ fahrplans mit besonderer Berücksichtigung der in der Herbstsitzung des Ausschusses und Bezirkseisenbahnrais zur Sprache gebrachten Wünsche und Anträge, b
Besprechung des künftigen Winterfahrplans, —
Antrag des Herrn Kommerzienrats Herm. Weber in
1
V. 0
Die Kirchengemeinde St. Bartholomäus II hat solange, bis sie in den Besitz eines gedrauchsfähigen Kirchhofes gelangt, das Recht der Mitbenutzung des Kirchhofes der St. Bartholomäus⸗Kirchen⸗ gemeinde (zu Weißensee an der Falkenberger Chaussee) dergestalt, daß
a. die Verwaltung des Kirchhofs allein der St. Bartholomäus⸗ Kirchengemeinde vee. . alle Verwaltungs⸗ und Unter⸗ altungskosten allein zu tragen hat, 8 b 8 v nur die Stolgebühren für Begräbnisse ihrer Mitglieder auf diesem Kirchhofe sowie die Auslösungsgebühren im Falle der Beerdigung von Mitgliedern auf anderen Kirchhöfen beziebt,
“
Die Eröffnung des Reichsrats hat gestern nach mittag im Adelssaale stattgefunden. Nach einem von der Metropoliten von St. Petersburg zelebrierten Festgottesdienf
denes nahmen der Graf Solski und der Gehilfe des Staa
während alle übrigen Gebühren der St. Bartholomäus⸗Kirchen⸗ zemeinde zufließen, G 3
8 c. daß “ Eingepfarrten, welche in dem aus der Auf⸗ erstebungsgemeinde ausgepfarrten Teile der Zweiggemeinde wohnen, während eines Zeitraumes von 10 Jahren vom Tage des Inkraft⸗ tretens der Errichtungsurkunde an bei Beerdigungen auf dem Kirch⸗ hofe der Auferstehungsgemeinde zu Weißensee am Lichtenberger Wege von der Z“hlung von Auslösungsgebühren oan die Zweig⸗ gemeinde und von Einkaufsgebühren an die Auferstehungsgemeinde
efreit sind.
Der Kirchengemeinde St. Bartholomäus II wird als gottesdienst- iche Stätte zunächst der seitens der St. Bartholomäus⸗Krnchengemeinde gemietete Betsaal Werneuchenerstraße 6 und vom 1. April 1907 ab Hufelandstraße 8 bierselbst überwiesen, während für die Errichtung einer Kirche für die Zweiggemeinde das seitens der Berliner Stadtiynode zu diesem Zweck bereits eigentümlich erworbene, hierselbst
jin der Elbingerstraße 24/25, Ecke der Straße 21 a, jetzt Schneide mühlerstraße belegene, im Grunsbuche des Königlichen Amtsgerichts] zu Berlin von den Umgebungen Band 121 Blatt Nr. 5771 und 5772 verzeichnete, zusammen 12 a 33 qm große Grundstück in Betrachr kommt. Eine sonstige erhält die Zweiggemeinde von ihren Stammgemeinden nicht. 8 5 Indem wir diesen Parochialregulierungeplan hur öffentlichen Kenntnis bringen, fordern wir die Beteiligten auf, etwatge Ein⸗ wendungen gegen denselben bis zum 9. Junt d. J. an einem Wochen⸗ tage in der Zeir von 10 Uhr Vormittags bis 2 Ubr Nachmittags in dem Zimmer Nr. 2 unseres Dienstgebäudes, Schützenstraße 26 bier⸗
auf
des Wagenmangels, Erörterungen ü
in Aussicht genommenen wesentlicheren Verkehrserleichterun
Erfurt, den 9.
Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 21.
der Gesetzsammlung enthält Nr. 10 710 g. 8 b 1- der Ratifikationsurkunden zu dem mit der der Reahe 11. April 1904 abgeschlossenen Staatsvertrag
stadt Lübeck am esgrenzen am Elbe⸗
über die anderweitige Feststellung der Land
Trave⸗Kanal, vom 11. . W., den 11. Mai 1906.
Berlin
Koͤnigliche Eisenbahndirektion. Fuhrmann.
unter
Mai 1906.
Königliches Gesetzsammlungsamt. Krüer.
Verbesserung der Zugverbindungen nach Berlin und Halle a. Saale, Mitteilungen der Königlichen Eis
ber die seit der letzten Sitzung eingeführten oder
enbahndirektionen über die Ursache
gen.
Bekanntmachung über die Auswechselung freien und Hanse⸗
selbst, varterre, bei dem Herrn Konsistorzalsekrekär Berndt odar dessen Stellvertreter unter geeigntem Ausweis über ihre Legitim tion zun Sache schriftlich einzureichen oder zu Protokoll zu erllären.
Berlin, den 8. Mai 1906.
Der Kaiserliche Botschafter in Londo
ANichlamtliches. ZDeutsches Reich.
Preußen. Berlin, 12. Mai. n, Wirkliche Ge
sekretärs von Frisch
ihre Sitze auf dem Präsidente podium, worauf der Reichssekretär Baron Uexkuell eim Kaiserlichen Ukas verlas, durch den der Reichsrat qon berufen wird. Der Graf Solski wurde hierauf zum Pri denten und der Staatssekretär von Frisch zum Vi epräfidentg ernannt. Ersterer verlas alsdann eine Zegrüßung ansprache, in der er, „W. T. B.“ zufolge, auf die hohe — deutung des Tages und auf die glückliche Aufgabe jedes elnen hinwies, an der Heilung der schweren Leiden
aterlandes mitzuwirken.
tese Aufgab', führte der Redner weiter aus, falle auch; reorgeüsterten Relcherate zu, der ein Jahrhundert der nächste 9 aber der russischen Monarchen und ein treuer Ausführer 4 Fmentionen gewesen sei. Durch die Einführung gewählter 2. glieder trete der Reichsrat in engste Fühlung mit dem Leben 12 völkerung, was ihm neue Krast gebe, und obgleich die Errich un⸗ Reichsduma seine Beziehungen zu der Gesehjebung veränden, ihm doch ein bedeutender Anteil daran gesichert. Er hafe ej Sorge zu tragen, daß das Neue mit den alten Grundpfeilaun lands und mit den Bedingungen gesunder staatlicher Entwicklu inklang stehe. 3 1 “ 8 8 Hiernach unterzeichneten die Mitglieder die Eideserklän worauf die Sitzung ohne weitere Förmlichkeit geschlossen me — Der Präsident der Duma Muromzew ist geste Peterhof vom Kaiser in Audienz empfangen ae Muromzew trug, der „St. Petersburger Telegraphenagen zufolge, die Ueberzeugung davon, daß man in hohen 7 vollkommen die Stimmung der russischen Gesellschaft 9 Dumamitglieder kenne und bereit sei, ihr volle Befrie zu gewähren.
vom 1. Dezember bis 30. November laufen. Fernbleiben wird auf 20 ℳ (statt 30) ermäßigt.
liste einträgt. Wer an einer namentlichen Abstimmung nicht teilnimmt, gilt als abwesend, auch wenn er sich in die Liste
Die Kommission hat die Abänderung des Art. 28 ab⸗ gelehnt, die des Art. 32 angenommen. 8 8
In der Vorlage wegen Gewährung von Anwesenheits⸗ geldern hat die Kommission §.1 derart geändert, daß die freie Fahrt 8 Tage vor und 8 Tage nach der Tagung nicht mehr auf die Strecke zwischen dem Wohnort und dem Sitze des Reichstags beschränkt bleiben, sondern auf alle deutschen Eisenbahnen ausgedehnt werden soll; die jährliche Auf⸗ wandsentschädigung von 3000 ℳ soll mit je 400 ℳ monat⸗ lich und schon am 1. Dezember, sodann am 1. Januar, 1. Fe⸗ bruar, 1. März, 1. April zahlbar, am Schluß oder bei der Vertagung aber mit 1000 ℳ zahlbar sein. Das Jahr soll Der Abzug für
Die Anwesenheit in der Plenarsitzung soll dadurch nach⸗ ewiesen werden, daß das Mitglied sich in eine Anwesenheits⸗
eingetragen hat. Die näheren Bestimmungen über die An⸗ wese heitsliste, über Ort, Zeit und Form ihrer Auslegung trifft der Präsident des Reichstags. Der Anspruch auf Auf⸗ wandsentschädigung ist nicht übertragbar. Außerdem wurde von der Kommission folgende Re⸗ solution beantragt: 8 „Der Reichstag wolle beschließen, die Geschäftsordnungs⸗ kommission zu beauftragen, zu erwägen, ob die Bestimmungen über den Zeitpunkt der Einbringang von namentlichen Abstimmu gen abzuändern sind und ob die Sonnobends⸗ und Montaessitzungen in der Regel ausfallen können. Die bierzu enorderlich werdenden Ab⸗ änverungsanträge sind tunlichst noch in dieser Tagung dem Plenum
unter diesen Umständen nach Frankreich weiterziehen (Ruf rechts: t sei Dank!). Eine nachteilige Rückwirkung dieser Manaf. “ den Export unser Industri⸗erzeugnisse nach Rußland ist selbstverftändlich. Wenn das Wort „Deutschland in der Welt voran“ wahre Geltung erlangen soll, so müssen wir danach streben, daß wir auch auf dem Gebiete der Humanität, Gerechtigkeit und Billigkeit an die Spitze gelangen. Ich bitte den Minister, auf unsere Interpellation ein⸗ gehend zu antworten.
Hierauf nimmt der Minister des Innern Dr. von Beth⸗ mann⸗Hollweg das Wort 1 8 (Schluß des Blattes.)
Nr. 31 des „Eisenbahn⸗Verordnungsblatts“ . gegeben im Ministertum der öffentlichen Arbeiten, vom 10. d. Terans, folgenden Inhalt: Erlasse des Ministers der öffentlichen Arbeiten vom 9. März 1906. betr. Benutzung von Kleinbahnen bei Dienstreisen;
vom 5. Mai 1906, betr. Ausnahmetarif für Saatgut. — Nachrichten.
Statistik und Volkswirtschaft.
5.
Zur Arbeiterbewegung.
In Posen beschloß gestern, wie „W. T. B.“ meldet, die Ge⸗ neralversammlung des Arbeitgeberverbandes im Bau⸗ gewerbe die Aufhebung der Aussperrung zum 14. Mai. Es vhgt den eehg sonuit Eneingeh die Arbeit zu den bisherigen sahrn unht edingungen wieder aufzunehmen. Maßregelungen In Fürth haben, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, die ausständigen
Diese Vorschläge bezwecken eine Erweiterung des Schutzrechts für neue Erfindungen bis annähernd zu dem Umfange des 8. EE ““ Schutzes. Es wird eingehend erörtert, warum eine beträchtliche erlängerung des bisher nur für höchstens 15 Jahre gewährten Patent⸗ schutzes erforderlich sei, und außerdem ein Weg für die asac. zahlung gezeigt, auf dem es möglich sei, durch Erlegung von nur 20 ℳ jährlich die Verlängerung des Patentschutzes eintreten zu lassen. Damit werde dem Bedürfnisse der unbemittelten Erfinder genügt. Die In⸗ haber von Gewinn bringenden Erfindungen aber sollen zur Zahlung einer Zuschlaggebühr verpflichtet werden, deren Höhe von ihnen selbst mit 3 % des Gewinnertrages zu berechnen oder nach dem gegenwärtig gültigen Gesetz zu bestimmen ist. Werden nach der Höhe des Ge⸗ winnes berechnete Zuschlaggebühren erlegt, so soll deren Rihtigkeit ehenso wie eine Angabe über die Höhe des (in Preußen z B. nach dem Einkommensteuergesetz) steuerpflichtigen Einkommens amtlich nachgeprüft werden dürfen, und die Verfehlungen sollen wie eine Steuerhinterziehung zu verfolgen sein. Werden die Zuschlaggebühren aber in der von dem gegenwärtigen Gesetz bestimmten Höhe erlegt, so soll die Zahlung unter allen Umständen als richtig zu erachten und der Nachprüfung entzogen sein. Einem wegen versäumter Gebühren⸗ zahlung völlig oder vorübergehend erloschenen Patente soll die Wirkung verbleiben, daß dem ursprünglichen Patentinhaber derjenige mit 3 % seiner Nettoeinnahme baftet, der gewerbsmäßig den Gegen⸗ stand der Erfindung herstellt, in Verkehr bringt, feilhält oder ge⸗ braucht, bevor die gesetzliche Maximalschutzdauer verstrichen ist. — „Deutsche Alpenzeitung“ (Natur und Kunst, Verkehr und Sport). Die beiden neuesten Hefte, Heft 2 und 3, des VI. Jahr⸗ hanges enthalten wiederum viele vorzügliche Text⸗ und Bilderbeiträge. us Heft 2 nennen wir Die Guglia von Lola Günthersberger mit Feccsnnsen von dem Wiener Künstler Gustav Jahn. — Eine Vor⸗ rühlingsfahrt nach Oesterreichs Pompejt (Carnuntum) von Hanns Barth, Wien, mit Photographien von Josef Netzuda, Wien. — Am Spielhahnbalz, Tiroler Skizze von Carl Deutsch. — Eine Winter⸗
vorsalccne. — Werichterstatter Abg. Gröber (Zentr.): Die Kommission ine Aerderung der Verfassung als unpraftisch und als 189. Chat griff in die Autonomie des Reichstags zurückgewiesen. Eine solche Aende rung erschien ja auch überflüssig, weil der zweite Gesetzentwurf ber die Gewübrung von Anwesenheitsgeidern für die Beschku. ähigleit des Reichstags Gewähr leistet Abg. Graf Hompesch (Zentr.): Seit einer Rrihe von Jahren hat das Zentrrm mit den anderen Parteien für die Reichstags. mitglieder Tagegelder gewünscht. Nachdem diese Anträge abgelehnt worden waren, hat es Anwesenheitsgelder und freie Fahrt auf den Eisenbahnen gefordert. Die Vorlage in der Fassung der Kommission gewährt den Mitgliedern des Hauses freie Fahrt während der Hibungeveriode und Anwesenheitsgelder, die zu⸗ Deckung des Aufwandes S Mitaglieder genügen. Damit werden unsere Wünsche erfüllt, und wird auch den Mitgliedern die Teilnahme an den Verhandlungen des Reichstags erleichtert urd zum Teil erst ermöglicht. Die Wäbler a nunmehr auch auf eine stete Teilnahme der Mitglieder des eichstags an den Sitzungen rechnen, was zur Auegleichung der Interessen aller Teile des Reichs im hohen Grade erwünscht ist.
— Nach dem heute vorliegenden Stenogramm iut Präsident Muromzew in seiner Ansprache beige öffnung der Duma gefagt: Die Arbeit der Duma vor sich gehen auf der Basis der Achtung vor den Prär⸗ vig des konstitutionellen Monarchen und auf dem Boden ah Verwirklichung der Volksvertretung und nicht, wie gesta der „St. Petersburger Telegraphenagentur“ gemeldet, Boden völliger Erneuerung der Regierung. Ndunt
Ft. Die Mitglieder der Reichsduma haben die Einsa St. Petersburger Stadtverwaltung, die ihnen zu vch Fest zu geben beabsichtigte, mit der Begründung ahalh vor dem Erlaß einer Amnestie sei keine Festlichkeit mog⸗
— Im Verbande vom 30. Oktober, der bei den un eine völlige Niederlage erlitten hat, tritt eine 1 Gunsten einer Programmänderung im Geiste 7 Parteien hervor. Eine Resolution, nach der an de va⸗
ein Bitt charg um Revision der Grundgesetze ja sei, i der Sitzung des Zentralkomitees mit a
Glasarbeiter das Einigungsamt angerufen. (Vgl. Nr. 108 d. Bl In Leipzig haben nach der „Lpz. Ztg.“ die Rabitzpu 9 neue Forderungen aufgestellt. Der neue Tarif soll am 1. Juli in Kraft treten. Gefordert wird ein Mindesstundenlohn von 90 Z, achtstündiger Arbeitsta“, Sonnabends nur 7 Stunden Arbeitszeit, Be⸗ endigung der Arbeitszeit vor den drei hohen Festen um 3 Uhr Nachmittags bei voller Lohnzahlung. Zuschlag von 50 bis 100 % auf Ueberstunden⸗ und Sonntagsarbeit, die nur in wirklich dringenden Fällen geleistet wird, Freigabe des 1. Mai, Auslösung bei auswärtigen Arbeiten Beseitigung der Kündigungsfrist ufmw Dieser Tarif soll unverzüglich den Arbeitgebern zur Anerkennung vorgelegt werden.
— Aus Crimmitschau wird der „Post“ g schrieben, daß am Donnerstag zwei große Versammlungen von Textilarbeitern und Textilarbeiterinnen einstimmig eine Resolution faßten⸗ in der 6 die allgemeine Einführung der 10stündigen Arbeitszeit, eine 1 ½stündige Mittagepause bei gleichem Lohn, bezw. Erhöhung, und eine pro⸗ zentuale Lohnaufbesserung für Ueberstunden gefordert wird. Im ablehnenden Falle will man auch vor dem äußersten Mittel nicht zurückschrecken, also den vor 1 ½ Jahren nach einer furchtbaren Nieder⸗ lage abgebrochenen Kampf von neuem aufnehmen.
fahrt über den Splügen von A. Steinitzer, München. — Aus Heft 3 seien erwähnt: Ein Osterausflug ins Sabinergebirge, mit ns18 en Textzeichnungen von R. Reschreiter. München. — Im Wunderland des Glockners und der Unholden von L. Reichenwallner, mit Zeichnungen von E. T. Compton. — Frühling am Vierwaldstättersee von E. V. Tobler, Schiers. — Frühling um Wien von Dr. O. Ampferer, Wien. — Welchen Rechtsschutz Peneeft der deutsche Tourist in Oesterreich? von Dr. O. F. Luchner, Innsbruck. — In diesem Heft 3 beschließt außerdem B. Hoek⸗Kaltenbach die interessante und mit vielen Bildern geschmückte Aufsatzserie „Auf Skiern in Jotunheimen“.
Rat Graf Wolff⸗Metternich hat einen ihm Aller öchst Nan eat Fonff angetreten. Während seiner Abwesenheit sverden die Geschäfte der Kaiserlichen Botschaft von dem Ersten Sekretär, Botschaftsrat von Stumm geführt. Der Kaiserliche Gesandte in Bern, Wirkliche Geheime Rat von Tänd lich einen ihm Allerhöchst beeet Urlaub angetreten. Während seiner Abwesenheit werden die Geschäfte der Kaiserlichen Gesandtschaft von dem Legationssekretär Grafen von Bassewitz geführt. Der französische Botschafter Mr. Bihourd ist nach Berlin Funecate de und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen. 1 Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika 5sI Tower ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen. “
L. 8) .
Königliches Konsistorium der Provinz Brandenbung. . Abteilung Berlin. E1“
Bekanntmachung. 1 I1 T n zuständigen Staats⸗ und Kirchenbehörden wird die Er⸗ S e selbtändigen, patronatsfreien, evangelischen Kirchengemeinde für die hierselbst am Petersburger Platz im Bau begriffene Pfingstkirche beabsichtigt. Demgemäß baben wir nach Anhörung der kirchlichen Gemeindekörperschaften der Auferstehunge⸗ Kirchengemeinde hierselbst mit dem Herrn Polizeipräsidenten von Berlin folgende Festsetzungen in Auesicht genommen:
Die Evangelischen in temjenigen Gebict von Berlin, welches
mgrenzt wird: 1e Aris der vandabert
Sheg. vom Schnittpunkte der Mittellinie der Lands berger
’.“ verlängerten Mittellinie der Tilsiter Straße an purch die Mitt llinie der Landsberger Allee bis zum Schnitt⸗ punkte derseleen mit der Weichbildgrenze von Berlin,
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Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.
Frranzösische Besitzungen. 1 h“ Durch Verordnung des Generalgouverneurs von Indo⸗China vom 8 5. März d. J. ist die durch Verordnung vom 16. Dezember v. J.
gegen Herkünfte aus Kobe angeordnete Quarantäne auf⸗ gehoben worden.
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