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(Aus den im R mmengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie’“.)
Schweiz.
1 für Schwefeläther. Gemäß Be⸗ schluß des schweizerischen Bundesrats vom 29. Juni d. x61 wird vom 5. Juli d. J. ab bis auf weiteres von eingeführtem Schwefeläther (Zolltarif⸗Nr. 1062) außer dem Zoll von 1 Fr. zum Ausgleich der staatlichen Belastung, welche bei inländischer Herstellung der Ware auf den verwendeten Alkohol entfällt, für Rechnung der eidgenössischen Alkoholverwaltung an der schweizerischen Grenze eine Ausgleichsgebühr von 10 Fr. für 100 kg Rohgewicht erhoben. (Eid⸗ genössische Gesetzsammlung.) 3 “
Ausgleichsgebühr
Schweden Einfuhr von Branntwein und Likören mit der Poft. Durch eine Verfügung der schwedischen Regierung vom 21. Dezember 1904 war die Versendung von Branntwein und Likören mit der Post, mit Ausnahme der für schwedische Apotheken bestimmten oder von diesen abgesandten Pakete, verboten worden. Durch eine neuere Ver⸗ fügung sind nun auch die auf dem Seewege eingehenden Postsendungen im Gewichte von weniger als 5 kg von dem Verbot ausgenommen worden. (MMoniteur Officiel du Commerce.)
Stand der Baumwollenpflanzungen und Baumwollen⸗
handel in den Vereinigten Staaten von Amerika im Juni 1906.
Der erste monatliche Bericht der statistischen Abteilung des Bundes⸗ amts für Ackerbau, betreffend den Stand der Baumwolle im Ernte⸗ jahr 1906, ist am 4. Juni veröffentlicht worden. Er schätzt die diesjährige Anbaufläche auf 28,686 Millionen Acres (à 40,5 a). Diese Schätzung bedeutet gegenüber dem Vorjahre, da nach der im Juli v. J. berichtigten Frühjahrsschätzung 26,999 Millionen Aecres mit Baumwolle bestellt waren, eine Zunahme von 6,25 %. Der Bericht schätzt ferner den Stand der Baumwollensaaten in wobei die Zahl 100 den normalen Stand darstellt. Sie autet für den 25 Matk und das Gesamtgebiet der Baumwollenkultur auf 84,6 % gegenüber einem Stande von 77,2 % im Vorjahre. Die folgende Uebersicht gibt die Zahlen, die für den Vergleich der kommenden Ernte mit den Ernten der letzten Jahre von Interesse sind:
Anbaufläche in 1000 Acres (à 40,5 a)
Ernteertrag nach der Zensus⸗
abteilung im
Bundesamt
für Handel und Arbeit
1000 Ballen handels⸗
gebräuchlicher
Zählweise
Saaten⸗
Schätzung der stand statistischen Abteilung — 8 Ende Mai im Bundesamt für Schätzung in
Ackerbau New Yorker Prozenten
1 Financial einer 1u Chronicle normalen Frühjahrs⸗ Dezember⸗ Ernte schätzung schätzung
Frühjahr
22—
31 557 28 808 32 363 28 995 27 300 1901 27 532 26 802 27 874 9 478 1900 25 421 25 034. 26 534 10 245. Der Handel in Rohbaumwolle hatte eine etwas stärkere Zu⸗ nahme der Anbaufläche und einen etwas besseren Stand der Saat erwartet. Auf dem New Yorker Terminmarkte folgte der Veröffent⸗ lichung des Berichts eine Steigerung der Terminpreise um 15 Punkte. Diese Steigerung ging aber teilweise noch an demselben Tage und ganz am folgenden verloren. Der Terminmarkt in New Orleans war an jenem Tage geschlossen. Auf ihm wie auf dem Markte von Liverpool hat der Bericht keinen Eindruck gemacht. Die Zurück⸗ haltung, die auf den Terminmärkten seit einiger Zeit besteht, ist ge⸗ blieben. Auf dem Lokomarkte in New Orleans, wo der Preis für „middling“ seit der letzten Woche des Monats März zwischen 11 und 11716ᷣ Cents geschwankt hatte, ist er seit der Veröffentlichung des Regierungsberichts etwas unter 11 Cents heruntergegangen und steht heute auf 10 2516 Cents.
Wie der Vorsitzende des Bundes der Baumwollenpflanzer, Harvie Jordan, in einer Betrachtung über den Regierungsbericht ausspricht, lassen die Zahlen, die er gibt, erwarten, daß, wenn die e. die Ernte fortdauernd begünstigen sollte, das Ergebnis den Weltbedarf an amerikanischer Baumwolle reichlich decken wird. Er stellt fest, daß die große Mehrheit der Pflanzer ihre kommende Ernte jetzt schon zu 9 bis 10 Cents das Pfund verkaufen, unbe⸗ kümmert darum, ob nicht bei ungünstigen Witterungsverhältnissen während der Sommermonate höhere Preise für den Herbst zu er⸗ warten sein möchten. Da man im allgemeinen die Produktions⸗ kosten der Baumwolle nicht höher als 6 Cents das Pfund schätzt, so kann der Pflanzer allerdings mit einem Verkaufserlöse von 9 bis 10 Cents wohl zufrieden sein. Der Ertrag der Baumwollenernte des vorigen Jahres ist von der Zensusabteilung des Bundesamts für Handel und Arbeit auf 10 725 602 Ballen handelsgebräuchlicher Zählweise berechnet worden. Seit dem Beginn des gegenwärtigen Betriebsjahres, d. h. seit dem 1. September 1905, sind nach den Er⸗ mittelungen der Baumwollenbörse in New Orleans bis Ende Mai, also in neun Monaten, 9 684 697 Ballen in Sicht gekommen, 1 870 042 Ballen weniger als in der entsprechenden Zeit des Vor⸗ jahres. In diesen neun Monaten schwankte der Lokopreis für „middling“ in New Orleans zwischen 9 ¼ und 12 ⅛ Cents, und er ist seit dem 24. Oktober v. J. nicht unter 10 ½ Cents heruntergegangen. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres schwankte der Preis zwischen 6 ½ und 11 ⁄ 6 Cents, war aber bereits Ende November unter 9 Cents gefallen und hielt sich von Anfang Dezember bis Ende Mai unter 8 Cents. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in New Orleans vom 8. Juni 1906.) “
10 725 13 697 10 015 10 784
28 686 26 999 31 730
1906 V 28 907
1905 1904 1903 1902
—₰
26 117 30 053 28 014 27 114
—
00-SdboOS.
27 878
—
00 000 22920 2900 8CESSN2
infuhr ärztlicher, physikalischer, optischer und sonstiger wissenschaftlicher Instrumente nach Brasilien. Der Wert der Einfuhr chirurgischer und zahnärztlicher Instru⸗ mente nach Brasilien betrug in den Jahren 1902 bis 1904 an Bord vor der Ausschiffung 981, 1217 bezw. 1223 Kontos de Res (1 Konto im Durchschnitt der Jahre 1902/04 = 1000, 1013 bezw. 1044 ℳ). Der Anteil Deutschlands wuchs in denselben Jahren von 232 auf 272, der Frankreichs von 279 auf 323 und der der Vereinigten Staaten von 324 auf 475 Kontos, während Großbritannien mit 126 bis 127 Kontos stationär blieb. Am Import mathematischer, physikalischer und sonstiger wissenschaftlicher Instrumente (insgesamt 519 bis 693. Kontos) waren beteiligt: Frankreich mit 228 bis 258, Deutschland mit 125 bis 180, England mit 107 bis 132 und die Vereinigten Staaten mit 30 bis 81 Kontos. 1 Auf die bedeutendsten Häfen verteilte sich die Einfuhr in beiden Klassen 1904, wie folgt: Rio de Janeiro und Santos nahmen zu⸗ sammen 70 bezw. 60 %, die Amazonashäfen 13 bis 14 %, Bahia und Pernambuco 8 bis 11 %, die Südhäfen Rio Grande und Porto Alegre von chirurgischen Instrumenten nur 4 %, von sonstigen wissen⸗ schaftlichen Apparaten 8 % auf. Letzteres erklärt sich dadurch, daß besonders in ärztlichen und zahnärztlichen Instrumenten von Rio aus noch ein beträchtlicher Küstenhandel, insbesondere nach den Südstaaten, stattfindet, während die Amazonasstaaten ihren Bedarf tunlichst direkt aus den Importländern beziehen. Einzeln aufgeführt sind in der Statistik nur die optischen In⸗ strumente, von denen insgesamt für 160 bis 167, allein aus Frankreich
für 105 bis 111 Kontos kamen. auf 30 Kontos zurück, während England und die Vereinigten Staaten ihre kleinen Sendungen verdoppelten. Frankreich hat in Waren dieser Klassen seit langem eine feste Position; zahnärztliche Instrumente kommen zum größten Teile aus den Vereinigten Staaten, die auch in wissenschaftlichen Instrumenten ihre Einfuhr neuerdings sehr ver⸗ größert haben.
Die Waren beider Klassen unterliegen mit wenigen Ausnahmen, wie Operngläser, Brillen, Stereoskope, nur Zöllen auf der Grund⸗ lage von 15 % des Wertes, von denen indessen nunmehr 35 % in Gold zu zahlen sind. Eine Nationalindustrie besteht bis jetzt nur insoweit, als das eingeführte Material zu einfacheren Instrumenten zusammengesetzt wird. Der Import dürfte daher auch weiterhin zu⸗ nehmen, und es wird aus verschiedenen Teilen des Landes gemeldet, daß der Anteil Deutschlands — etwa mit Ausnahme der zahn⸗ ärztlichen Instrumente — bei entsprechenden Anstrengungen gegenüber dem französischen und nordamerikanischen Wettbewerb ausdehnungs⸗ fähig ist. Das Geschäft in diesen Artikeln liegt zum großen Teil in den Händen portugiesischer oder brasilianischer Detaillisten, die aus alter Gewohnheit mit Vorliebe aus Frankreich beziehen und nur durch Vorlegung geeigneter Muster zum Eingehen neuer Verbindungen bewogen werden können. (Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Rio de Janeiro.)
88 1“
Ahbsatz von Baumwollenwaren nach Ostasien. AMlgygesichts des beträchtlichen und stetig wachsenden Anteils, den die deutsche Kaufmannschaft in Ostasien an dem Einfuhrhandel Chinas hat, bleibt es eine beklagenswerte Tatsache, daß von Er⸗ zeugnissen deutschen Ursprungs verhältnismäßig wenige nach China eingeführt werden. In der Hauptsache handelt es sich dabei um so⸗ genannte Sundries und kleinere Gebrauchsgegenstände, die für die Chinesen unter Umständen leicht entbehrlich sind. An der Versorgung des großen Reiches mit den wichtigsten und notwendigsten Bedarfsartikeln, Bauwollenstoffen aller Art, ist Deutschland als Pro⸗ duzent so gut wie gar nicht beteiligt. Erscheint es auch schwer, in Stapelartikeln, wie Schirtings, Sheetings und Drells mit England, Amerika, Indien und auch Japan erfolgreich in den Wettbewerb zu treten, so dürfte sich doch für die deutsche Baumwollenindustrie die Herstellung von Satins, besonders aber von bedruckten Stoffen für den ostasiatischen Absatz aussichtsreich und lohnend gestalten. In der Erkenntnis, daß gerade in diesen Artikeln in China noch ein weites Feld zu bestellen und gute Gewinne dabei zu erzielen sind, haben zwei große italienische Gesellschaften deren Anfertiguang zu ihrer Spezialität gemacht und Erfolg damit gehabt. Es sind dies die „Società Italiana per l'Industria dei Tessuti Stampati“ mit dem Sitze in Mailand und Zweigniederlassungen in Crusinallo und Aglié und die „Cotonificio Piemontese, Società Anonima“ in Turin, die mit einem Stammkapital von 15 000 000 Lire und 3 000 000 Lire arbeiten. Beide Gesellschaften unterhalten Reisende in China, die mit Mustern wohl ausgestattet sind, den Markt an Ort und Stelle studieren und den häufigen Geschmacksveränderungen der Chinesen durch Entwürfe neuer Dessins Rechnung tragen.
Auch von englischen Firmen sind in der letzten Zeit, zum Teil durch ihre auswärtigen Vertreter, die größten Anstrengungen gemacht worden, um sich den ostasiatischen Markt zu sichern. Abgesehen von einer auffällig zunehmenden Reklame durch Versendung illustrierter Kataloge, Preisverzeichnisse und Anpreisungen von eng⸗ lischen Erzeugnissen aller Art, sind zu Beginn dieses Geschäftsjahres Reisende, besonders für Manchesterfirmen, in so großer Zahl nach China gekommen, wie niemals zuvor.
Proben der gangbarsten Erzeugnisse der beiden oben⸗ genannten italienischen Firmen mit Angabe der gebräuch⸗ lichsten Maße sowie der Verkaufspreise können während der nächsten vier Wochen im Reichsamt des Innern, Berlin, Wilhelmstraße 74, im Zimmer 174 eingesehen und später den auswärtigen Interessenten auf Antrag rur Ansicht übersandt werden. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Tientsin.) b
Sierra Leone.
Zollbefreiungen. Durch eine Verordnung im Rate (Nr. 8/1905) sind mit Wirksamkeit vom 1. Januar 1906 ab folgende Gegenstände zur zollfreien Einfuhr in die Kolonie und das Schutzgebiet von Sierra Leone zugelassen: 8
Rohe Karbolsäure, Jzal⸗ und Karbolpulver des Handels, Sanitas und andere Desinfektionsmittel, übermangansaures Kali, Moskitonetze, dees Moskito⸗Gaze. (The Board of Trade Journal.)
“
llung für Kohle, Koks und Brikette am 18. Juli 1906. Rnuhrrevier Oberschlesisches Revi Anzahl der Wagen v11 Nicht gestellt
Mit Gültigkeit vom 1. August 1906 ist der Ostdeutsch⸗ Oesterreichische Verbandsgütertarif Teil II Heft 2, ent⸗ haltend den Verkehr zwischen Stationen der Königlich preußischen Staatsbahnen (Direktionsbezirke Berlin, Bromberg, Danzig lle, Königsberg und Stettin) einerseits und den Stationen in Bõ men, Mähren, Ober⸗ und Niederösterreich andererseits, neu herausgegeben worden. Der Tarif hat, einem Antrage der Aeltesten der Kaufmann⸗ schaft in Berlin entsprechend, u. a. eine Erweiterung des Ausnahme⸗ tarifs 1 (Getreide) erfahren. Ueber die Frachtsätze gibt das Verkehrs⸗ bureau der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin, Neue Friedrich⸗ straße 54 I, nähere Auskunft.
Konstantinopel, 19 Juli. (W. T. B.) Die Einnahmen der Türkischen Tabak⸗Regie⸗Gesellschaft betrugen im Monat Juni 1906: 21 400 000 Piaster gegen 21 500 000 Piaster in der gleichen Periode des Vorjahres.
Wien, 18. Juli. (W. T. B.) Ausweis der Oester⸗ reichisch⸗Ungarischen Bank vom 15. Juli (in Kronen). Ab⸗ und Zunahme gegen den Stand vom 7. Juli: Notenumlauf 1 740 453 000 (Abn. 10 483 000), Silberkurant 301 478 000 (Abn. 524 000), Goldbarren 1 125 102 000 (Zun. 2 199 000), in Gold zahlb. Wechsel 60 000 000 (unverändert), ortefeuille 472 805 000 (Abn. 13 320 000), Lombard 42 991 000 (Abn. 2 328 000), Hypotheken⸗ darlehne 296 498 000 (Zun. 1 100 000), Pfandbriefe im Umlauf 290 248 000 (Zun. 1 288 000), steuerfreie Notenreserve 143 548 000 (Zun. 12 158 000).
“ 1
Die Preisnotierungen vom Berliner Produktenmarkt sowie die vom Königlichen Polizeipräsidium ermittelten Marktpreise in Berlin befinden sich in der Börsenbeilage.
Berlin, 18. Juli. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Obgleich am Platze der Konsum etwas schwächer geworden ist, wurden doch infolge kleinerer Produktion und lebhafter Nachfrage aus der Provinz die Einlieferungen feinster Butter schlank zu höheren Preisen geräumt. Reinse meckende russische Molkereibutter ist gleichfalls gefragt, die Zufuhren sind nur klein. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genossenschaftsbutter 1a Qualität 112 bis 114 ℳ, IIaà Qualität 109 bis 111 ℳ — Schmalz: Das Ge⸗ schäft ist der Jahreszeit entsprechend still, aus welcher Veranlassung auch die Preise etwas nachgaben. Für Eindeckung des Herbstbedarfs
besteht Interesse, und wenn auch die Käufer sich augenblicklich noch abwartend verhalten, so ist ebhaftes Geschäft zu erwarten
8
Der deutsche Anteil ging von 40
1 571 ₰
sobald der Markt wieder steigende Preise zeigt. Die heutigen Notie⸗ rungen sind: Choice Western Steam 52 ¾ bis 53 ¼ ℳ amerikanisches Tafelschmalz (Borussia) 54 ℳ, Berliner Stadtschmalz (Krone) 54 ℳ, Berliner Bratenschmalz (Kornblume) 55 ℳ in Tierces bis 62 ℳ — Speck: In guter Nachfrage. 8. “
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 18. Juli 1906,. Zum Verkauf standen 704 Rinder, 2042 Kälber, 1829 Schafe, 9814 Schweine. Markt⸗
reise nach den Ermittelungen der Pegsegebencaenam Mon. ezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicht in (bezw. für 1 Pfund in Pfg.):
Kälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilchmaft) und beste Saug⸗ kälber 88 bis 92 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 79 bis 85 ℳ; 3) geringe Saugkälber 59 bis 69 ℳ; 4) ältere gering genährte Kälber (Fresser) — bis — ℳ
Schafe: 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel 80 bis 82 ℳ; 2) ältere Masthammel 75 bis 77 ℳ; 3) nagsg genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 64 bis 69 ℳ; 4) Holsteiner Niederungs⸗ schafe — bis — ℳ, für 100 2 Lebendgewicht — bis — ℳ
Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mit 20 % Taraabzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ¼ Jahr alt: a. im EGewicht von 220 bis 280 Pfund 67 bis — ℳ; b. über 280 Pfund lebend (Käser) — bis — ℳ; 2) fleischige Schweine 65 bis 66 ℳ; gering ent⸗ wickeln 63 bis 64 ℳ; Sauen und Eber 62 bis — ℳ
“
Amtlicher Marktbericht Juli 1906. 8 Auftrieb Ueberstand Schweine .3294 Stück — Stück Verlauf des Marktes: Auftrieb gering. Geschäft lebhaft, Ferke angsam. Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 6—7 Monat alt Stück 52,00 — 63,00 ℳ 3 — 5 Monat alt „ 33,00 — 50,00 „ Ferkel: mindestens 8 Wochen alt „ 20,00 — 27,00 „ 8 uunter 8 Wochen alt „ 18,00 — 20,00 „
den 18.
Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.
Hamburg, 18. Juli. (W. T. B.) Barren: das Kilogramm 2790 B., 2784 G., Silber in Barren:
das Kilogramm 89,75 B., 89,25 G.
Wien, 19. Juli, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M.⸗N. p. Arr. 99,60, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. per ult. 99,70, Ungar. 4 % Goldrente 113,40, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 95,20, Türkische Lose per M. d. M. 163,50, Buschtierader Eisenbahnaktien Lit. B —,—, Nordwestbahnaktien Lit. B per ult. —,—, Oesterr. Staatsbahn per ult. 672,25, Südbahngesellschaft 160,75, Wiener Bankverein 547,50, Kreditanstalt, Oesterr. per ult. 666,00, Kreditbank, Ung. allg. 804,50, Länder⸗ bank 435,20, Brüxer Kohlenbergwerk 680,00, Montangesellschaft, Oesterr. Alp. 572,50, Deutsche Reichsbanknoten per ult. 117,43, Unionbank 549,00, Türk. Tabak —,—.
London, 18. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Englische Konsols 8712⁄16, Platzdiskont 3 . Silber 30 ¼.
Paris, 18. Juli. (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 97,07, Suezkanalaktien 4550. “
Madrid, 18. Juli. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 11,05.
Lissabon, 18. Juli. (W. T. B.) Goldagio 2.
New York, 18. Juli. (W. T. B.) (Schluß.)
Gerüchte aus Rußland und Verkaufsaufträge für Rechnung Londoner Femen stimmten die Spekulation bei Beginn der Börse schwach.
ositionslösungen in mäßigem Umfange, und die Mitteilung, daß eine erneute bundesgerichtliche Untersuchung gegen die Standard Oil Company geplant sei, ließen den Markt in der Folge bei schwächeren Kursen in lustloser Haltung verkehren. Käufe, die später zu dem er⸗ mäßigten Kursniveau vorgenommen wurden, verursachten eine gering⸗ fügige Befestigung. Bessere Meinung herrschte für Kupferwerte im Hinblick auf die für morgen erwartete Dividendenerklärung. Für Rechnung Londons wurden im Ergebnis 15 000 Stück Aktien ver⸗ kauft. Schluß lustlos bei schleppendem Verkehr. Aktienumsatz 410 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschn.⸗Zinsrate 2 ⁄, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2 ¼, Wechsel auf London (60 Tage) 4,81,80, Cable Transfers 4,84,75, Silber, Commercial Bars 65 . Tendenz für Geld: Leicht.
Rio de Janeiro, 18. Jult. (W. T. B.) Wechsel auf London 17.
Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkien.
Essener Börse vom 18. Juli. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch⸗ Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Werk.) I. Gas⸗ und
lammkohle: a. Gasförderkohle 11,50 — 13,50 ℳ, b. Gas⸗ ammförderkohle 10,50 — 11,50 ℳ, c. Flammfäörderkohle 10,00 bis 10,50 ℳ, d. Stückkohle 12,50 — 13,50 ℳ, e. Halbgestebte 12,00 bis 13,00 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I und II 12,50 — 13,25 ℳ, do. do. III 12,00 — 12,50 ℳ, do. do. IV 11,00 — 11,50 ℳ, g. Nuß⸗ 0 — 20/30 mm 7,00 — 8,50 ℳ, do. 0 — 50/60 mm 9,00 ts 9,50 ℳ, h. Gruskohle 5,50 — ,50 ℳ:; II. Fettkohle, a. Förberkohle 10,00 — 10,50 ℳ, b. Bestmelierte Kohle 11,10 — 11,60 ℳ, c. Stückkohle 12,50 — 13,25 ℳ, d. Nußkohle gew. Korn I 12,20 bis 13,25 ℳ, do. do. II 12,50 — 13,50 ℳ, do. do. III 12,00 — 13,00 ℳ, do. do. IV 11,00 — 11,50 ℳ, e. Kokskohle 10,50 — 11,00 ℳ III. Magere Kohle: a. Förderkohle 9,00 — 10,00 ℳ, b. do. melierte 10,25 — 11,25 ℳ, c. do. aufgebesserte, je nach dem Stück⸗ 85 11,25 — 13,00 ℳ, d. Stückkohle 12,00 — 14,00 ℳ, e. Nuß⸗ kohle, gew. Korn I und II 14,50 — 16,50 ℳ, do. do. III 16,00 bis 17,50 ℳ, do. do. IV 10,50 — 11,75 ℳ, f. Anthrazit Nuß Korn I 17,50 — 18,00 ℳ, do. do. II 19,00 — 23,00 ℳ, g. Fördergrus 8,50 — 9,00 ℳ, h. Gruskohle unter 10 mm 5,00 — 7,00 ℳ; IV. Koks: a. Hochofenkoks 14,50 — 16,50 ℳ, b. Gießereikoks 17,00 — 18,00 ℳ, c. Brechkoks I und II 17,00 bis 18,50 ℳ; V. Briketts: Briketts je nach Qualität 10,75 bis 13,25 ℳ — Markt unverändert fest. — Die nächste Börsenversamm⸗
lung findet am Montag, den 23. Juli 1906, Nachmittags von 3 ¼ bis
4 ½ Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) statt.
Magdeburg, 19. Juli. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 Grad o. S. 8,15 — 8,30. Nachprodukte 75 Grad o. S. 6,40 — 6,70. Stimmung: Stetig Brotraffinade I o. F. 18,37 ½ — 18,50. Kristallzucker I mit Sack 19,62 ½ — 21,50. Gem. Raffinade m. S. 18,12 ½— 18,25. Gemahlene Melis mit Sack 17,62 ½ — 17,75. Stimmung: Stetig. Rohzucker I. Produkt Transito frei an Bord Hamburg: Juli 16,85 Gd., 16,90 Br., —,— bez., August 16,90 Gd., 16,95 Br., — bez., September 16,95 Gd., 17,05 Br., —,— bez., Oktober 17,10 Gd., 17,15 Br., —,— bez., Oktober⸗Dezember 17,15 Gd., 17,20 Br., —,— bez. — Stetig.
Cöln, 18. Juli. (W. T. B.) Rüböl loko 59,00,
(Börsenschlußbericht.)
Oktober 59,50. Bremen, 18. Juli. (W. T. B.) Privatnotierungen. Schmalz. Ruhig. Loko, Tubs und Firkin 46 ⅛, Kaffee. Behauptet. — Offtzielle 5 oko middb⸗
per
Doppeleimer 47 ½. der Baumwollbörse. Baumwolle. Still. Upland
8.
Friedrichsfelde. Schweine⸗ und Ferkelmarkt am Mittwoch,
(Schluß.) Gold in
Beunruhigende
Hamburg, 18. Juli. Standard white loko 7,10.
Hamhurg, 19. Juli. bericht.) Go⸗ 37 Gd., März 37 ½ Gd., Mai 38 Ed. markt. (Anfangsbericht.) Rendement neue Usance frei an August 16,90, Oktober 17,05, Mai 17,70. Stetig.
Budapest, 18. Juli. 32,80 Gd., 33,00 Br
London,
(W. T. B.)
Wert. London, 18. IJuli. fest, 79 1, für 3 Monate 79 %. London, 18. Juli. (W. T. B.) gefragter unverändert. iverpool, 18. Juli. Amerikanische ordinary
Ruhig. good
Oktober 5,68,
März⸗April 5,68. fes Glasgow, 18. Juli. est.
Middlesbrough warrants 50/4. Paris, 18. Juli.
ruhig, 88 % neue Kondition 22 ¼ — 22 ½.
für 100 kg Juli 25 ½,
Jaonuar⸗April 27 ¼. Amsterdam, 18. Juli.
ordinary 33 ½. Bankazinn 103 ¾. Antwerpen, 18. Juli.
Wei August 25 %,
(W. T. B.)
Raffiniertes Type weiß loko 19 ½ bez. Br., do. Juli 19 ½ Br., do. August 19 ⅞ Br., do. September⸗Dezember 20 Br. Fest. —
. (Schluß.) Baumwolle⸗ preis in New York 11,00, do. für Lieferung per September 10,33, do. für Lieferung November 10,40, Baumwollepreis in New Orleans 11, Petroleum Standard white in New York 7,80, do. do. in Philadelphia 7,75, do. Refined (in Cases) 10,30, do. Credit Balances at Oil City 1,64, Schmalz Western steam 9,35, do. Rohe u. Brothers 9,45, Ge⸗ treidefracht nach Liverpool 1, Kaffee fair Rio Nr. 7 7 ⁄,
Oktober 6,30, Zucker 37½2,
Schmalz. Juli 112 25. New York, 18. Juli. (W. T. B.)
Nr. 7 August 6,15, do. do. 36 25 — 36,35, Kupfer 18,37 ½ — 18,75.
„Der Arbeitsmarkt“, Halbmonatsschrift der Zentralstelle für Arbeitsmarktberichte (Herausgeber Professor Dr. J. Jastrow, Berlin, Verlag von Georg Reimer). Die als Organ des deutscher Arbeitsnachweise“ erscheinende Zeitschrift enthält in Nr. 20 des 9. Jahrganges unter anderm: Gefängnisarbeit in Preußen. — Allgemeines: Rundschau über die Lage des Arbeitsmarktes. — Berg⸗ G t Steigerung der Ausfuhr bei heimischer Kohlenknappheit. Begünstigung der Einfuhr englischer Kohle. Gründungseifer und Rentabilität im Kalibergbau. — Metalle und Maschinen: Störung des Beschäftigungsgrades durch Aussperrungen. Geschäftsgang in den einzelnen Zweigen der Maschinenindustrie. — Textil⸗ gewerbe: Geringe Ermattung des Geschäftsganges nach der Sommer⸗ Preisdruck in der Seidenindustrie. — Statistisches Monatsmaterial: Arbeitsnachweise. — Streikverzeichnis für Deutschland, Oesterreich⸗Ungarn, Schweiz. — Wetterbericht. — Verwaltung der Arbeitsnachweise: Preußische Arbeits⸗ nachweisstatistik. — Eewerbsmäßige Stellenvermittlung in Charlotten⸗ burg. — Mitteilungen aus deutschen Arbeitsnachweisverhänden. Amt⸗ liche Bekanntmachung: Beitrittserklärungen. — Sonstige Mitteilungen: II. Verbandsversammlung. — der schweizerischen Arbeitsämter. — Literarische
euers
bau: Exportpolitik des Kohlensyndikats.
saison. Teilweiser Mangel an Arbeitskräften.
Verband bayerischer Arbeitsnachweise.
(W. T. B.) Petroleum.
(W. T. B.) Kaffee. Good average Santos September 36 ½ Gd., Stetig. — Z28 Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Bord Hamburg Juli 16,80, Dezember 17,20, März
Raps
18. Juli. (W. T. B.) 96 % Javazucker prompt, stetig, 9 sh. 4 ½ d. Wert. Rübenrohzucker loko stetig, 8 sh. 4 ¾ d.
(W. T. B.) (Schluß.) Chile⸗Kupfer Wollauktion.
(W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 7000 Ballen, davon für Spekulation und Export 500 B. Tendenz: Lieferungen: Juli 5,84, Juli⸗August 5,81, August⸗September 5,74, September⸗ Oktober⸗November 5,64, November⸗Dezember 5,63, Dezember⸗Januar 5,63, Januar⸗Februar 5,64, Februar⸗März 5,66,
(W. T. B.) (Schluß.) Roheisen EE—3—392 (Scluß.) Rohzucker
er Zucker ruhig, Nr. 3 Oktober⸗Januar 26 ¼,
(W. T. B.) Java⸗Kaffee good
Stetig.
(Vormittags⸗ g Dezember 1 V gF⸗ Wind⸗ richtung, Wind⸗
stãrke
Beobachtungs⸗ station
Barometerstand auf
17,50,
per August
0°Meeresniveau und Schwere in 45 Breite
Name der Beobachtungs⸗ station
Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden
Celsius
24 Stunden
Temperatur in Niederschlag in
tand auf veau und
Schwere in 450Breite
Barometer 0°Meeresn
Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden
Meederschlag in 24 Stunden
5 R
R 8
Borkum..
b 755,7 SW Z wolkenl.
Keitum .
755,0 SSW 4 balb bed.
Hamburg ..
757,5 Swinemünde
757,9 W
Wolle
SSO 2 heiter
Hernösand
754,0 Windst. wolkenl.
14,2
Haparanda
756,0 NO
2 wolkig 14,1
19,3 0 vorwiegend heiter
Riga.
757,8 W
1 halb bed. 18,8
190⁄ °meist bewölkt 20,0 0 Gexwitter
Wilna.
760,9 SW
1 beiter— 17,
1 Regen
Pinsk..
764,0 SW
1 wolkenl. 17,6
19,7 0 vorwiegend heiter
Rügenwalder⸗
münde. 758,7
SSW 2 wolkig
Petersburg
20,8 Wien
762,3
Windst. n. 20,8
vorwiegend heiter
Neufahrwass 2 759,1 S
2 heiter
23,4 0. lemlich beiter Prag .
761,8 Windst. bedeckt
23,4
Stetig.
Memel 759,8 SW
3 wolkenl.
Aachen 758,1
SSW . heiter
18,8 Rom
764,3 N
1 wolkenl. 20,6
meist bewölkt 1
Gewitter Florenz.
21,8
765,0 S
1 wolkenl. 22,0
Hannover..
758,5 SSO 4 wolkenl.
19,9 Cagliari .
764,5 SO
2 wolkenl. 21,2
Berlin..
758,2 SSO I heiter
I Gewitter
Gewitter Cherbourg
19,2
760,9 SW
5 Regen 16,8
Dresden 760,7 SO
1 wolkig
vorwiegend heiter Clermont
763,1 DO
1 beiter 21,6
Breslau 761,5 SO
1 wolkenl.
19,3 vorwiegend heiter Biarritz.
766,3 N
1 bedeckt 20,2
Bromberg
760,1 SSW 2 wolkenl.
20,9 vorwiegend heiter Nizza—
764,0 Windst. wolkenl.
23,4
Mez 760,5 S
3 heiter
25, —0 semlich heiter Krakau..
7628 WSWl wolkenl.
21,7
Frankfurt, M.
760,1 SW 3 wolkenl.
Lemberg..
764,5 SSO 3 wolkenl.
20,6
22,0 ziemlich heiter
Karlsruhe, B. 760,4 SW
3 wolkenl.
242 Gewitter Hermanstadt
765 8 SS 1 wolkenl.
20,7
Petroleum.
München — 762,5 SW
5 halb bed.
0 0 0 4 2 2 0 0 0 0 0 1 Triest
21,7 1 Nachm. Niederschl.
764,2 Windst.
wolkenl. 25,2
Stornoway.
745,6 WNW 5 wolkig
(Wülhelmshav.) Brindist
764,9 N
3 wolkenl.
9,4 — vorwiegend heiter Livorno..
764,5 O
23,0 23,8
1 wolkenl.
Malin Head 751,8 W
6 Regen
(Kiel) vorwiegend heiter
Belgrad. —
10,6 — Helsingfors
Valentia .. 760,4 W
3 wolkig
764,9 Windst. Dunst 755,1 N
24,9 13,8
SOSSSOOSSSSSSSOSSSSS' OS—2bo S
1 wolkig
(Wustrow i. M.) Kuopio.
. 757,9 RE
1 wolkig 13,9
Scillv 760,8 W
do. Rio
3 bedeckt
2 Regen 17,8
128 —
(Königsbg., Pr.) Genf
Nachts Niederschl. Zürich V 7677 SS . 764 8 S
1 beiter 20,6
15,0 — iieemlich heiter
inn S Aberdeen .
748,0 WSM 5 balbbed.
(asascj Lugano ..
652 N
0HSdoG
19,0
—
1 heiter
13,9 — Gewitter Säntis...
.569,7 SW
4 bedeckt 6,2
Shields ..
1u““
752,3 SW 4 wolkig
Wick.
. 17741,3 W
5 wolkig 9,4
V (Magdeburg)
12,2 Gewitter
Warschau. 762,5 SSW 1 wolkig
152 — 50 V
Holyhead 755,5 W
6 balb bed.
(GrünbergSchi.) 12,8. — vorwiegend heiter
„Verbandes b
Isle d'Aixx.
(Mülhaus., Els.)
17,6 0 ziemlich heiter 8
St. Mathieu
764,6 WNW 2 bedeckt
(Friedrichshaf.)
25,8 1 Gewitter
I
Grisnez 760,0 WSW6
761,4 g 5 Regen
bedeckt
(Bamberg) 14,2 Gewitter
Paris — — 761.5 1
1 wolkenl.
20,2 S
Ballonaufstieg
Vlissingen.
758,4 WSWz heiter
17,7
Helder.
756,2 SW 2 balb bed.
18,4 Seehöhe ....
Bodoe.
752,6 SW 2 wolkig
Portland Bill 750,1 WSW. Regen
14,4 — Deutsche Seewarte. 1— 8
Mitteilungen des Königlichen Asronautischen Observatoriums Lindenberg bei Beeskow, . veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.
vom 18. Juli 1906, 10 bis 10 ¾ Uhr Vormittags: Station
11,2
Fhristiansund SS
3 bedeckt
15,5 Temperatur (C ⁹)
Skudesnes
8 Regen
1 . (0 110 Rel. Fchtgk. (%)
S Skagen. SSW 2 Nebel 7 SS
14,4 „ Geschw. mps
Vestervig.
SSO 4 bedeckt
17,3
Kopenhagen
Karlstad
4 bedeckt
Stockholm
V WSW wollenl. 15,3 0.
WSW 2 bedeckt
Wisby ..
Ibalbbed. 15,5 —
8 “ 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen
— öffentlicher Anzeiger.
8
u. dergl.
Wind⸗Richtung.
Himmel nur wenig bewölkt. Höhe Temperaturzunahme von 11,5 bis 12,5 °„ von 1600 m a überall nahezu die gleiche Temperatur.
122 m 500 m 1000 m 1500 m 2000 m 2125 m
21,6 16,4 115 AZZE1.““
53 384 88 67 53
sE sw sw wsw W 1““
— Zwischen 1000 und 12
— S9909
——
Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Bankausweise. Verschiedene Bekanntmachungen.
„822 5 „ Ffron —₰ 9 „ Frre„ haften auf Aktien und Akti
1) Untersuchungssachen.
[33529]
Die in Nr. 20/1906 Pos. 81593 veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung ist wieder aufgeboben, soweit sie den unter Nr. 4 benannten Musketier Rexin betrifft.
Metz, den 16. Juli 1906.
Gericht der 33. Division.
[33528] Die Fahnenfluchtserklärungen gegen Fr 1) den Rekruten Dupont, veröffentlicht in Nr. 298/05 Pos. 71627, 2) den Rekruten Gouthier, veröffentlicht in Nr. 304/05 Pos. 73834, sind wieder aufgehoben. Metz, den 15. Juli 1906. Gericht der 33. Division.
[33478] ““
Die wider den Musketier Gustav Karl Schulze der 9. Komp. Inf⸗Reg. Vogel von Falckenstein (7. Westf.) Nr. 56 in Nr. 115 des Deutschen Reichs⸗ anzeigers erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 14. 5. 1906 wird aufgehoben.
Münster i. W., den 17. Juli 1906.
Gericht der 13. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗
E
sachen, Zustellungen u. dergl.
[33312] Zwangsversteigerung. K. 4/06. 2. „Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Sandersleben belegene, im Grundbuche von Sanders⸗ leben Band XII Blatt 888 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurers Franz Wiese in Aschersleben eingetragene Grundstück: Wohnhaus nebst Zubehör Leopoldstraße P 20 a B 447 e K 84/444 von 0,0180 ha am 5. Sep⸗ tember 1906, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 4, versteigert werden. Der Versteigerungsvermerk ist am 16. Juli 1906 in das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermine vor der Auf⸗ forderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des ge⸗ ringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Ver⸗ teilun g des Versteigerungserlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt
werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Sandersleben, den 16. Juli 1906. Herzogliches Amtsgericht.
[31623] Bekanntmachung.
Das K. Amtsgericht Ludwigshafen a. Rh. hat heute folgendes A. (vebot erlassen:
Auf Antrag des Konrad Lechner, Oekonom und Schmiedmeister in Fürth⸗Poppenreuth, wird hiermit der Inhaber folgender, nach glaubhaft gemachter Versicherung abhanden gekommener 4 % Pfandbriefe der Pfälzischen Hypothekenbank in Ludwigshafen a. Rh. Serie 21 Lit. B Nr. 2093 über 1000 ℳ, Lit. C Nr. 6216 über 500 ℳ, Lit. D Nr. 11400 über 200 ℳ und Lit. E Nr. 15196 über 100 ℳ aufgefordert, spätestens in dem am Donnerstag, den 4. April 1907, Vorm. 11 Uhr, im Sitzungssaale II des K. Amtsgerichts hier statt⸗ findenden Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gerichte hier anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird. “
Ludwigshafen a. Rh., 10. Juli 1906. 8 Serrichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Heist, K. Obersekretär.
[216252 Aufgebot. 82 F. 149/06. 2.
Der Kaufmann Emil Petit zu Altenburg S.⸗A. hat das Aufgebot des Interimsscheines Nr. 71271 der 4 ½ prozentigen Russischen steuerfreien Staats⸗ anleihe von 1905, ausgestellt zu Berlin, den 15. Ja⸗ nuar 1905, von der Direction der Disconto⸗Gesell⸗ schaft und der Berliner Handelsgesellschaft, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf den 9. Februar 1907, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Berlin, den 9. Juni 1906.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.
[33068]
In der diesseitigen Bekanntmachung vom 5. d. M., betreffend das Aufgebot der dem katholischen Kirchen⸗ vorstand in Szezuka abhanden gekommenen Pfand⸗ briefe, wird die Pfandbriefsnummer 1574 mit 1547 richtig gestellt.
Marienwerder, den 14. Juli 1906.
Königliches Amtsgericht. Gehrmann.
8 Ses
[335988 Vereinsbank in Nürnberg. 1
Abhanden gekommen ist die 3 ½ % Obligation uns. Bank Ser. XIV Lit. D Nr. 17 528 zu ℳ 200.
Nürnberg, 18. Juli 1906. ““
Die Direktion. [33599]
Wer Rechte an der bei uns auf das Leben des Stadtmissionars August Albert Richard Klingen⸗ schmidt in Berlin genommenen Versicherung Nr. 385 283 nachweisen kann, möge sich bis zum 17. Oktober 1906 bei uns melden, widrigen⸗ falls wir für den angeblich abhanden gekommenen, über die Hinterlegung des Versicherungsscheins Nr. 385 283 ausgestellten Hinterlegungsschein Nr. 82 221 eine Ersatzurkunde ausfertigen werden.
Gotha, den 17. Juli 1906.
Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. ö““
[98693] Aufgebot. FF. 3/06. 2. Die offene Handelsgesellschaft Mechanische Weberei Uhingen, M. Rothschild und Söhne hat das Auf⸗ gebot des angeblich verloren gegangenen, am 31. De⸗ jember 1905 fällig gewesenen Wechsels über 40 ℳ beantragt, der am 28. November 1905 von Albert Matzke in Görlitz ausgestellt, von ihm auf den Schuhmachermeister Gust. Hothas in Reichenbach O.⸗L gezogen und von diesem angenommen worden ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. September 1906, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Reichenbach O.⸗L., den 9. März 190b9.. Königliches Amtsgericht.
[32831]
3 F 3/06 4. Der Teilhaber der in Willich unter der Firma „Rob. Dicker Söhne bestehenden Han⸗ delsgesellschaft namens Emil Dicker in Willich hat das Aufgebot eines Hypothekenbriefs beantragt, welcher am 30. April 1893 vor dem Königl. Amts⸗ gericht Crefeld über die im Grundbuche von Crefeld Band 64 Artikel 3157 auf der der Frau Wirt Peter Jülichmann, Josefine geb. Koch, in Crefeld gehörigen Grundfläche Flur 15 Parzelle 4005/154 in Abtei⸗ lung III unter Nr. 3 für die obengenannte Handels⸗ gesellschaft „Rob. Dicker Söhne“ eingetragenen Hypothek von 6000 ℳ gebildet ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. März 1907, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Crefeld, Stein⸗ straße 200, Zimmer 31, anberaumten Aufgebots⸗
termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde
vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Urkunde erfolgen wird. 8 Crefeld, den 9. Juli 1906.
Königliches Amtsgericht.
[33308] Aufgebot. 1“
Die Auszüglerfrau Caroline Wehowsky aus Zabrzeh, vertreten durch den Rechtsanwalt Reimann in Hultschin, hat das Aufgebot zwecks Ausschließun der Gläubiger
Abt. 3.
der auf dem Grundbuch des ihr gehörigen Grundstücks Blatt 70 Zabrzeh in Abt. III unter Nr. 1 für den Förster Ambrosius Morawetz eingetragenen Hypothek von 100 Tlr. gemäß § 1170 B. G.⸗B. beantragt. Der Gläubiger bezw. dessen Rechtsnachfolger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. November 1906, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigen⸗ g⸗. ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. 8 Hultschin, den 13. Juli 1906. Königliches Amtsgericht
[33301] Aufgebot.
Im Grundbuche von Twieflingen Band I Blatt 12 Abteilung III Ifde. Nr. 5 steht folgendes eingetragen
Zweihundertzehn Mark (70 Tlr. Gold) und Drei⸗ hunderteine Mark 67 ₰ (100 Tlr. Konv.⸗Münze samt Zinsen zu 4 % für die Kinder des verstorbenen Gemeindebäckers Conrad Alpers in Dobbeln aus der Obligation vom 4. Mai 1813. Eingetr. de 20. August 1814. gez. P. J. Uebertragen anher von Bd. I Bl. 13 am 14. Oktober 1890. 1
Reinbeck. L. Weddig.
Auf Antrag des Landwirts Albert Förster in Twieflingen, als des Eigentümers des belasteten Grundstücks, werden gemäß § 1170 B. §§ 982 ff., 946 ff. Z.⸗P. O. alle diejenigen, welche
nsprüche oder Rechte aus obiger Grundbuchein⸗ tragung geltend machen zu können glauben, hierdurch aufgefordert, diese Rechte oder Ansprüche spätestens in dem auf den 16. November 1906, 10 uhr Vormittags, anberaumten Aufgebotstermine beim unterzeichneten Gerichte anzumelden, da sie anderen⸗ falls mit ihren Rechten und Ansprüchen ausgeschlossen werden.
Schöningen, den 10. Juli 1906.
Herzo liches Amtsgericht 3 Rustenbach
[33310] Aufgebot. Die Frau Emma Kraft, geb. Anderssohn, die Frau Auguste Anderssohn, geb. Laurisch, in Düssel⸗ 8 dorf, Karlstraße 17, und der Buchbinder Max Anderssohn, in Charlottenburg, Kaiserin Augusta⸗ Allce 46, haben beantragt, den verschollenen Zimmer⸗
“