1906 / 194 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 17 Aug 1906 18:00:01 GMT) scan diff

eirRgeevxiee=anx

Qualität

gering

mittel

gut

Gezahlt

er Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

niedrigster V höͤchster

Verkaufte Menge

Doppelzentner

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markttage

Durch⸗ schnitts⸗ preis

Durchschnitts⸗ Verkaufs⸗ is

zentner

I dem

Ratibor.. Göttingen.. Rastatt. . Neubrandenburg Chateau⸗Salins

Landsberg a. W. Kottbus. Wongrowitz. Breslau.

Striegau.. . Hirschberg i. Schl. 676653 Göttingen.. EE11“”“ St. Wendel. Döbeln Winnenden.

Biberach. 8 1ö1u6 Friedland i. Mecklb. Chateau⸗Salins

Bemerkungen. Ein liegender Strich

Die verkaufte

alter Hafer

neuer

*

Menge wird auf volle Doppelzentner un (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung,

13,00 14,50 15,80 15,00 16,50

14,80 14,60 16,80 14 20 14,40 15,60

17,30 16,50 16,30

15,00 15,00

19,00 16,10

16 50

Noch: Gerste.

14,50 14,50 15,80 15,00 17,00

17,0

14,80 14,80 17,20 14,40 14,60 15,60

17 30 17,00 16,30

15,20 15,00 19,00 16,10

15,50 16,00 15,50

a fe r. 14 50 15,00

17,30 14,50 14 80 18,00 13 20 17.80 17,00 16,80 20,00 15,60

19,20 19,60 16,25 15,00

0

d der Verkaufswert auf volle Mark daß der betreffende Preis nicht vorge

1820 16,00 V 15,50

14 50 15,00

17,80 14,90 15,00 18,00 14 00 17,80 17,50 16,80 20,00 16,00

19,20 19,60 16,25 16,00

abgerundet mitgeteilt. 8 ist, ein Punkt (.) in den

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen

9. 8.

9. 8. 9. 8.

13,50

16,00 13,50

15,38 14,20

17,88 16,00

17,57 16,67

791 2 720

1 360 330 460

30

173 259 918 14 075

18,00 18,16 15,60

berechnet. letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

Schlachtvieh⸗ und Fleischbeschau im Deutschen Reiche.

Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt.

Zahl der im 2. Vierteljahr 1906 beschauten Schlachttiere.

Staaten und 4 irbe

Land

Zahl der Tiere, an denen die Schlachtvieh⸗ und Fleischbeschau vorgenommen wurde

Pferde und andere Einhufer

Ochsen

Bullen

Kühe

Jung⸗ rinder über

Kälber bis

3 Monate alt

Schweine

Schafe

Ziegen

Hunde

Provinz Ostpreußen

Westpreußen. Stadt Berlin... Provinz Brandenburg.

R ommern. chlesien.

111“ Schleswig⸗Holstein. Hannover. Westfalen.

essen⸗Nassau

Rheinland. Hohenzollern .. ..

Königreich Preußen

Bayern rechts des Rheins links des Rheins

Königreich Bayern

Königreich Sachsen. Württemberg. Baden Henen 6“ ecklenburg⸗Schwerin. Sachsen⸗Weimar . Mecklenburg⸗Strelitz Oldenburg . . . . Braunschweig.. Sessen Mreaan. Sa 1.8 2 1 Sachsen⸗Coburg⸗Gotha Je“ Schwarzburg⸗Sondershausen Schwarzburg⸗Rudolstadt. Reuß älterer Linie. Reuß jüngerer Linie Schaumburg⸗Lipp IZ““ Lübeck 1 Bremen Hamburg .. Elsaß⸗Lothringen

Deutsches Reich im 1. Vierteljahr 1906*) Dagegen j 1808.

1905*) 1905*) 1905*)

1904*)

3. 1904

2 * .* *

) Abgeändert infolge nachtr

27 60

2

25 151 444

1 081 804

28 948

43 457 52 591 28 913 29 224 35 899 44 810 23 827

Berlin, den 15. August 1906.

1 658 1 100 19 183 3 876 543 753

4 739 3 459 3 988 3 520 3 732 10 187 21 267 88

78 093

29 407 1 983

31 390

9 994 4 644 7 007 4 828 171 404 40 534 297 405 60 335 363 62

88 130 141 208

2 13 180

1 017 6 263 5 449

152 118

152 270 156 340 152 708 143 962 142 214 152 867

2 709 2 782 11 105 11 065 3 338 2 108 12 884 5 851 3 518 7 201 4 999 1 507 8 913 13

77 993

11 182 830 12 012

8 966 3 435 2713 623

1 257 278 88 271 2 252 172 297 140

16

366 276

1 899

1 538

1 485 117 348

104 051

99 763 129 068 125 143 112 783 111 763

145 682

128 553

äglicher Berichtigungen.

7 281 6 694 2 523 22 204 7 925 6 282 30 214 17 977 11 292 11 954 36 322 15 192 62 938 235 239 033

42 899 3 706

46 605

34 417 10 102 10 273 8 760 4 031 1 956 448 1 319 1 070 1 369 1 720 1 501

20 324 392 656

429 672 426 707 408 151 406 841 413 756 410 763

379 179

5 515 3 112 5 894 8 951 2 566 5 169 15 430 8 003 5 419 6 666 5 201 11 301 17 581 481

101 289

29 154 9 075 38 229 4 350 23 201 20 443

9 475

1 077

1 490

125 1 098 2 608 1 365

222 341

211 212 262 146 276 020 215 577 186 353 219 773 246 478

Kaiserliches Statistisches Amt. . I. NW. Zacher.

16

9131 1 322 5

1 072 8

*

30 838 28 100 50 147 58 876 28 448 38 903 104 348 41 728 32 534 39 240 59 332 52 765 112 825

837

678 921

194 909 14 437

209 346

115 412 46 073 47 167 20 725 18 354

6 501 2 676 5 926 7 570 3 966 3 867 3 868 4 635 1 328

1 705 1 292 2 480 627

2 276 3 877 5 785 16 583 41 593

1 254 166 1 052 685 1 033 593 3 033 690 1 122 865

999 326 35 3 508 461

68 052 63 405 238 925 180 976 64 712 85 494 267 628 147 589 56 989 96 444 114 735 105 596 287 492 1 278

1 779 315

306 730 34 877

341 607

266 392 100 111 91 848 67 252 21 937 17 834 3 311 9 316 34 667 11 769 9 775 17 477 19 004 5 964 4 229 1 256 4 354 10 993 723

3 152 6 497 18 973 67 223 66 909

2 981 888

3 238 269 12 3 471 742

10

3 143 114 3 924 280 4 404 158

29

15 823 13 377 121 445 32 557 26 544 13 412 23 972 27 046 6 271 22 481 3 391 13 331 20 933 23

340 606

23 344 611

23 955

41 526 4 406 5 227 2 369 6 185 3 214 1 144

659 5 705 1 847 1 043 3 158 3 014

864 1 259

539

656 1 539

260

1 069 4 503 21 499 9 848

486 138

485 863 657 722 841 971 484 033 452 397 609 630

768 461

44

503

1 113 71

7 754 307 2 707 14 198 6 611 203 694

1 680 4 627 7 125 161

7 754

57 223 1 956

59 179

15 541 9 786

5 dbo S0rOUeo⸗ b0

920 —₰¼½

170 996

98 323 130 351 38 235 152 931 107 778 136 938 1 44 223 2.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Kreise Lyck in Ostpreußen ist, „W. T. B.“ zufolge, die Maul⸗ 8 Oübereugena⸗ festgestellt worden. Die Seuche ist wahrscheinlich durch russische Gänse eingeschleppt. Zu ihrer Be⸗

Stand der Tierseuchen in Ungarn am 2. August 1906.

kämp d schleunigst die erforderlichen veterinärpolizeilichen Maß⸗ 1böö Unter anderem ist, der obigen Quelle zu⸗

nahmen getroffen worden.

folge, auch die Grenze für den Verkehr mit kleinen Fleischportionen vng Geflügel auf dem Landwege und mit Heu und Stroh in losem Zustande sowie mit Milch gesperrt

(Nach den wöchentlichen Ausweisen des Koͤniglich ungarischen Ackerbauministeriums.)

Milz⸗ brand

Wut

Rotz⸗ und Haut⸗

wurm

Maul⸗ und Klauen⸗ seuche

Blattern

Bläschen⸗ ausschlag

Räude

Rotlauf der

Schweine⸗

seuche

129

65

31

Handel und Gewerbe. 1

(Aus den im Reichsamt des Innern .“ „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Einfuhr von Metallwaren in den Konsulatsbezirk Kiew 1905.

An Stahlwaren wurden in Anbetracht der Zollerhöhung vor dem Inkrafttreten derselben im Konsulatsbezirk Kiew größere Vorräte angesammelt. Deutschland und Amerika wetteiferten wie ewöhnlich in dieser Einfuhr. Zum Schluß des Jahres erschienen e von amerikanischen Firmen, die mit Rußland noch nicht in geschäftlichen Beziehungen standen. Diese boten ihre Erzeugnisse zu wesentlich billigeren Preisen an als die den Markt bisher beherrschenden Firmen. Durch die Verteuerung des Rohmaterials, der Arbeitskraft usw. sahen sich die russischen Fabri⸗ kanten von Stahl⸗ und Eisenwaren gezwungen, ihre Preise um 10 bis 15 v. H. aufzuschlagen, sodaß die deutschen Firmen trotz der Zoll⸗ erhöhung in verschiedenen Artikeln, insbesondere in hauswirtschaftlichen Gegenständen, Werkzeugen, Schlössern, Schlittschuhen, Messerwaren usw., auch weiterhin erfolgreich werden konkurrieren können.

Auch in gangbaren technischen und elektrotechnischen Artikeln wurden bedeutende Vorräte angeschafft. Durch den er⸗ höhten Zoll wird die Einfuhr in größeren Maschinen recht erschwert.

gestellt werden, wird die Einfuhr vorläufig allerdings keine Aenderung erfahren. Voraussichtlich aber werden, sobald wieder ruhigere Zu⸗ stände eintreten, ausländische Firmen an geeigneten Plätzen in Ruß⸗ land ihre gründen. 1t

Bleikabel wurden vor dem neuen Zolltarife meist aus Deutsch⸗ land eingeführt; isolierte Kabel ohne Bleihülle werden schon länger in Rußland in gleicher Qualität wie im Auslande hergestellt. von den in Rußland arbeitenden deutschen Elektrizitäͤtsgesellschaften neu gegründeten Kabelfabriken in St. Petersburg werden voraussichtlich in Zukunft den ganzen russischen Bedarf an Kabeln decken.

Glühlampen werden in Rußland noch nicht erzeugt; Deutsch⸗ land deckte fast den ganzen Bedarf im Amtsbezirke, einen kleinen Teil lieferte auch Holland. Da der Zoll auf Glühlampen von 10,20 auf 30 Rbl. für das Pud erhöht worden ist, stellt sich nunmehr eine jede Lampe um 4 bis 5 Kop. teurer als früher.

Für kleinere Apparate, wie Umschalter, Ausschalter, Siche⸗ rungen usw., war Deutschland meist der alleinige Lieferant; da die Zollsätze die gleichen geblieben, dürfte vorläufig hierin keine Aenderung eintreten.

Auch Bronzeartikel zu Beleuchtungszwecken, wie Kron⸗ leuchter u. dergl., lieferte bisher Deutschland vorzugsweise. In Ruß⸗ land werden nämlich nur glatte Sachen, d. h. solche ohne Ver⸗ zierungen erzeugt.

Obwohl auf Sorten⸗ und Werkzeugstahl kein verhältnis⸗ mäßig bedeutender Zollzuschlag gelegt worden ist, wurden auch darin größere Posten zu ungefähr gleichen Teilen aus Deutschland und England bezogen, sodaß die Vorräte bis Mitte des Jahres 1906 reichen dürften.

Blei für Röhren, Bleche usw. wurde wegen der fast drei⸗ fachen Zollerhöhung in beträchtlichen Mengen eingeführt; hierbei deckte England 4, Deutschland aber nur †¼ des Bedarfs.

Kupfer⸗ und Messingröhren wurden angesichts der Zoll⸗ erhöhung gleichfalls in bedeutender Zahl aus dem Auslande geliefert, denn die erheblich billigeren russischen Erzeugnisse stehen durchaus noch nicht auf der Höhe.

Zink und Zinn, welche nur eine unbedeutende Zollerhöhung erfahren haben, wurden mehr als gewöhnlich in Stangen und in Blöcken aus England und Deutschland bezogen. Den englischen Firmen wird vielfach der Vorzug gegeben, weil sie die Bestellungen franko Odessa liefern. 1

Die Einfuhr von Motorwagen ist nicht erwähnenswert. Die ersten Automobile, die Verwendung fanden, waren französischen Ur⸗ sprungs. Sie bewährten sich aber nicht besonders, und es werden jetzt deutsche Fabrikate vorgezogen. Auf die Schnelligkeit der Motorwagen wird weniger Gewicht gelegt, dafür werden jedoch besondere Anforde⸗ rungen an die Steigungsfähigkeit gestellt. Demzufolge müssen die Motorwagen mit stärkeren Achsen und Reifen (von 100 mm an⸗ gefangen) versehen werden.

ie Nachfrage nach Fahrrädern nimmt in Kiew weiter zu, in der Provinz dagegen hat sie vorläufig ganz aufgehört. Sehr gut bewähren sich die Motorräder, und es dürfte in Zukunft sich darin ein größerer Absatz erreichen lassen.

Ein auffallend großes Geschäft wurde in Schreibmaschinen erzielt. Der Bedarf an Schreibmaschinen wächst ungemein, wobei meist amerikanische Systeme vorgezogen werden. In der letzten Zeit dominiert die Maschine „Underwood“.

Was Nähmaschinen anbelangt, so beherrscht den Markt nach wie vor die Gesellschaft Singer, die fast in jedem kleinsten Ort eine Filiale besitzt und überall hin ihre Agenten entsendet. Sie verkauft in Kiew allein über 3000 Maschinen jährlich. In der letzten Zeit wurden, insbesondere in der Provinz, seitens Warschauer Großhändler deutsche Nähmaschinen zu Schleuderpreisen abgesetzt, welcher Umstand zur Vorsicht mahnt.

In Handfeuerwaffen nahm die Einfuhr noch weiter zu; die Sendungen, darunter auch größere amerikanische, wurden von den russischen Behörden auf den Zollämtern beschlagnahmt. Dagegen

wurden olche Waffen, insbesondere „Browning“⸗Revolver, auf 88

In Werkzeug⸗ und Spezialmaschinen, die im Lande noch nicht her⸗

Die

schiedenen Umwegen in großen Mengen durchgeschmuggelt. Gegen⸗ wärtig werden nur Jagdgewehre in beschränkter Anzahl durchgelassen.

Emailgeschirr wurde wie bisher viel aus Deutschland bezogen. Man kann sagen, daß sogar die Hälfte des Bedarfs von dort gedeckt wird. Die einheimische russische Ware ist zwar ganz erheblich billiger, dafür aber viel schwerer und weniger dauerhaft. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Kiew.)

Die italienische Automobilindustrie im Jahre 1905.

Unter den Industrien, die von der günstigen allgemeinen Lage Ftaliens großen Vorteil zogen und zur Blüte gelangten, ist insbe⸗ sondere die Automobilindustrie zu erwähnen. Dieser Industriezweig hat in den letzten zwei Jahren eine schnelle Entwickelung erfahren. Während bis zum Jahre 1899 Automobile in Italien kaum bekannt waren, zeigt sich seit Anfang dieses Jahrhunderts allenthalben ein voßes Interesse für diese Fahrzeuge. Zunächst kam die Einfuhr in ufschwvung und erreichte im Jahre 1905 sogar die hohe Zahl von 667 Wagen im Gesamtwerte von 6 478 050 Lire. Durch die großen Erfolge der Fiat⸗Gesellschaft bei verschiedenen Wett⸗ und Konkurrenzfahren im Jahre 1904 und durch die Automobilausstellung in Turin wurde sodann die Aufmerksamkeit der italienischen In⸗ dustriellen auf diesen wichtigen Industriezweig hingelenkt und dadurch bewirkt, daß zahlreiche kapitalkräftige Gesellschaften zur Errichtung von Automobilfabriken gegründet wurden. In der Hese hat alsdann die inländische Fabrikation eine stete Zunahme erfahren, so daß sich auch ein reger Ausfuhrhandel entwickelte. Während im Jahre 1900 nur 6 Automobile im Werte von 36 000 Lire ausgeführt wurden, stieg im Jahre 19 5 die Zahl der ausgeführten Wagen auf 287 und der Wert auf 3 646 000 Lire.

Was den Automobilhandel Italiens mit dem Auslande anlangt, so siud im Jahre 1904 an der Einfuhr in Italien beteiligt gewesen: Hesterreich⸗Ungarn mit 5 Wagen im Werte von 40 000 L. 666 6b1 1 oE eantrn c 304 8 3 112 800

eutschland 8 455 000 Großbritannien .. . 8 8 000 Vereinigte Staaten von öq1116111“

Amerika. 8 8 Hu. 8 . 27000

Schweitlz.. Curopälsche Türkeik. . . 15“ Die Ausfuhr italienischer Automobile betrug nach: Hesterreich⸗Ungarn. . 12 Wagen im Werte von 104 000 L. 111“ 8 8 684 000 44*“ . 8 5 500 v64*“ 190

Fertvgal.. . 2 . 9 000 Vereinigte Staaten

Amerika. 185 000 aieene 4 . 1“

außerdem wurden je 2 Wagen nach der Schweiz, Indien, Peru und Tunis und je 1 Wagen nach Spanien, der Türkei, China, Brasilien und Uruguay exportiert.

Es ist außer Fkrage, daß Italien innerhalb kurzer Zeit sich eine hervorragende Stelle unter den Nationen erworben hat, die sich mit der Herstellung von Automobilen befassen, und es unterliegt auch num einem Zweifel, daß dieser Industriezweig in Italien noch einer größeren Blüte entgegengehen und den Konkurrenzkampf mit dem Aus⸗ lande nicht ohne Erfolg aufnehmen wird. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Rom.)

von

Legalisationen deutscher Urkunden in Bulgarien.

Bei größeren in Bulgarien ausgeschriebenen Submissionen

wiederholt sich fast regelmäßig die Erscheinung, daß deutsche Firmen, de sich an dem Wettbewerb beteiligen möchten, noch in letzter Stunde von heimischen Behörden ausgefertigte oder beglaubigte urkunden bei dem Generalkonsulat in Sofia mit dem Antrage in Vorlage bringen, die Papiere nach erfolgter Legalisation seitens des Fürstlichen Ministeriums des Aeußern bei der für die Submissions⸗ verhandlung jeweils zuständigen Amtsstelle hinterlegen zu lassen. Gewöhnlich handelt es sich um ein Zeugnis über die Staats⸗ bezw. Reichsangehörigkeit des Bewerbers, um ein Leumundsattest, einen Befähigungsnachweis für die in Aussicht genommene Lieferung, oder um sonstige, in dem betreffenden Bedingungsheft (cahier des charges) vorgeschriebene Papiere, von denen das Angebot begleitet sein muß. Ighn den in Frage kommenden Fällen zeigt es sich nun, daß die sih an das Generalkonsulat wendenden Firmen bezüglich der Er⸗ fordernisse zu einer in Bulgarien vorzunehmenden Legalisierung ihrer Schriftstücke von unrichtigen Voraussetzungen ausgehen. Hierin werden sie mitunter noch dadurch bestärkt, daß die Bekanntmachungen hinsichtlich der vorgeschriebenen Papiere besagen, letztere müßten entweder von einer bulgarischen Vertretung im Auslande oder von dem Ministerium des Aeußern in Sofia legalisiert sein.

Vielfach haben deutsche Interessenten angenommen, daß ihre Papiere, die sie sich von der zuständigen heimischen Ortsbehörde hatten ausfertigen oder beglaubigen lassen, ohne Schwierigkeiten zu begegnen, seitens des Ministeriums des Aeußern in Sofia legalisiert werden könnten, wie die amtliche Bekanntmachung vermuten ließ. Jedenfalls aber glaubten sie, daß etwaige noch erforderliche Formali⸗ titen durch das Generalkonsulat, dem sie die Papiere zur weiteren eeeelaflung einreichten, in vorschriftsmäßiger Form erfüllt werden köonnten.

Beide Annahmen sind unzutreffend.

Auf der einen Seite legalisiert das Fürstliche Ministerium nur solche Urkunden, die von einer bulgarischen Vertretung, oder auch, wenn es sich um deutsche Schriftstücke handelt, vom Auswärtigen Amt in Berlin oder vom Kaiserlichen Generalkonsulat in Sofia be⸗ glaubigt sind. Auf der andern Seite erstreckt sich die Zuständigkeit der deutschen konsularischen Vertretung nicht auf die „Beglaubigung der Unterschriften deutscher Behörden“, sondern nur auf die innerhalb des Amtsbezirkes ausgestellten Urkunden.

b Hieraus ergibt sich, daß deutsche Papiere, die unter Umgehung der bulgarischen Vertretung in Berlin dem Fürstlichen Ministerium des Aeußern in Sofia zur Vornahme der Legalisation vorgelegt werden sollen, nach den bestehenden Vorschriften notwendigerweise der Be⸗ glaubigung des Auswärtigen Amts in Berlin bedürfen.

15 Da es erfahrungsgemäß in der Regel zu spät ist, die unzuläng⸗ schen Papiere behufs nachträglicher Beglaubigung vͤrhageben zu ülen. und da fernerhin dem deutschen Handel oder der heimischen Fndustrie unter Umständen dadurch empfindliche Nachteile erwachsen -g; daß Bewerber nur wegen eines geringfügigen Formmangels Rülsch von in Bulgarien ausgeschriebenen Submissionen aus⸗ büchlof en werden müßten, so wird es sich in allen Fällen empfehlen, Urkunden, die in Bulgarien gebraucht werden sollen, durch das Aus⸗ warlige Amt in Berlin und an letzter Stelle durch die diplomatische Feedur Bulgariens in Berlin beglaubigen zu lassen. (Bericht des aiserlichen Generalkonsulats in Sofia.)

Neue Zuckerfabriken in Mexiko.

q; * mexikanische Regierung hat den Herren Ingwald C. Thoresen⸗ ü vho Zenochio und William Thompson, die ein Syndikat ge⸗ hber haben, die Konzession erteilt, einige Rübenzuckerfabriken in Bun⸗ o zu errichten. Zunächst wird ihnen gestattet, eine Fabrik im sunndesristritt oder im Staate Mexiko zu bauen; das Anlagekapital 8r ese⸗ Etablissement soll wenigstens 500 000 Doll. betragen. Das Fahattat hat ferner die Ermächtigung, eine oder mehrere derartige switaken in der Republik Mexiko zu errichten, für welche das Anlage⸗ 1 al mindestens je 250 000 Doll. betragen soll. Für alle für diese ol- Feen eingehenden Maschinen wird Zollfreiheit gewährt. Außerdem

Pr⸗ Syndikat 10 Jahre lang nach Fertigstellung der Fabrik von nactures⸗ pereit sein. (The Louisiana Planter and Sugar Manu-

Die Lage des chilenischen Salpetergeschäfts im Jahre 1905.

Das verflossene Jahr war für die Republik Chile wirtschaftlich ein recht befriedigendes. Durch das große Interesse, welches die besitzenden Klassen der reichen Zentralprovinzen den Salpeterfeldern und Minenanteilen entgegenbrachten, wurden sowohl im Departe⸗ ment Taltal, wie auch in Antofagasta und Tocopilla, viele neue, hauptsächlich chilenische Gesellschaften zur Erwerbung und Ausbeutung von Salpeterfeldern gegründet. Im Konsulatsbezirk von Taltal haben sich 16 neue Gesellschaften gebildet, die voraussichtlich 20 24 neue Oficinas aufsetzen werden.

Die sehr hohen Salpeterpreise und die Kauflust in Europa haben aufmunternd gewirkt, ist doch zum Teil die Produktion für die Jahre 1906, 1907 und 1908 bereits verkauft. Die Beteiligung deutschen Kapitals bei jenen Neugründungen läßt allerdings zu wünschen übrig. Nur an drei neuen Salpetergesellschaften Taltals ist deutsches Kavital beteiligt. Ein sehr bedeutendes Unternehmen in dem südlich von Taltal gelegenen kleinen efen Cifunchos hofft man mit Unterstützung der Deutschen Ueberseeischen Bank ins Leben rufen zu können. Dies wäre im Interesse der deutschen Industrie zu wünschen, da damit eine nicht unbedeutende Eisenbahn verbunden werden soll, welche den südlichen Teil des Konsulatsbezirks Taltal erschließen und außer den Salpeterfeldern jener Zone auch bislang, wegen Mangel an Wegen, schwer zu bearbeitende Minen, Schwefel⸗ und Borarfelder mit der Küste verbinden soll.

„Eine zweite Salpeterbahn wird geplant von Paposo, einer kleinen Niederlassung nördlich von Taltal, welche bestimmt ist, den Salpeter⸗ feldern von Cachinal bis Aguas Blancas den Weg zum Meere zu öffnen und die dortigen Kupferminen abbauungsfähiger zu machen.

Der Durchschnittspreis an der Küste war für den spanischen Zentner von 46 kg im Jahre 1905:

Januar Februar

März April Juni

Wert in Mark

8,00 8,05 7,75 7,75 25 35 höher.

7,80 7,70

No⸗ vember

De⸗

Sep⸗ Juli V August V tember Oktober zember

Wert in Mark

98970. . 7,00 7,75 Y 7,80 8,090 960/. . . 25 35 höher.

Diese Preise sind nach den Berichten der Asociacion Salitrera de Propaganda zu Jquique umgerechnet zum Kurse von 20,40 für 1 Pfd. Sterl. b b Die chilenische Gesamtausfuhr von Salpeter im Jahre 1905 etrug: 35 869 588 span. Quintals = 16 500 000 dz netto gegen 1 32 609 756 = 15 000 488 im Vorjahre. Hiervon entfallen auf Taltal: 4 182 572 span. Quintals = 1 923 983 dz netto 2 979 431 1G 1WWW„ Diese verteilen sich, wie folgt: Oficina Alemania 911 680 span. Quintals caeaua 16999 8 Chile 1 293 584 8 der Deutschen Salpeterwerke, Nachfolger von Fölsch Lantaro Nitrate Co. Ltd.. Esperanza Lbö“

7,5 7,85

gegen im Vorjahre.

= 419 372 dz 78 165 = 595 050

1 092 587 dz 729 903 101 493

1 923 983 dz.

Die Quoten für das Kombinationsjahr vom 1. April 1906 bis 1. April 1907 sind noch nicht festgestellt worden.

Die Gesamtproduktion wird voraussichtlich auf 45 000 000 span. Quintals festgesetzt werden, während die Offizinen, wenn sie mit voller Kraft arbeiten würden und genügend Arbeitskräfte zur Verfügung hätten, 76 000 000 span. Quintals Netto herstellen könnten.

Der Wert der Salpeterfelder ist in Chile infolge der hohen Preise und der großen Nachfrage sehr erheblich“gestiegen; so schätzt man die Salpeterfelder nebst Offizinen der deutschen Salpeterwerke in Taltal auf 27 000 000 Die englischen Oficinas mit der Taltal Railway Co. Ltd. werden auf 30 000 000 geschätzt.

Im nächsten Jahre wird in den deutschen Salpeterwerken

Petroleumfeuerung anstatt der Kohlenfeuerung eingeführt werden.

Eine amerikanische Gesellschaft, „The Union Oil Co.“, wird zu diesem

Zwecke große Oelbehälter in Taltal erbauen, worin das Rohpetroleum,

welches von Californien in Oelbehälterschiffen nach Chile gebracht

wird, aufgestapelt wird und nachher in besonders gebauten Behälter⸗ wagen nach dem Innern versandt werden soll. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Taltal.)

Die kommerzielle Lage in China, Japan und Korea. Von dem „Department of Commerce and Labor“ in Washington sind zwei Berichte über die kommerzielle Lage in Japan und Korea sowie in China herausgegeben worden, die während der nächsten vier Wochen im Reichsamt des Innern, Berlin, Wilhelmstraße 74, Zimmer 174, zur Einsichtnahme ausliegen. Nach Ablauf dieser Frist können die Berichte Handelskammern und Vereinen auf Antrag für kurze Zeit zur Ansicht übersandt werden.

Die diesjährigen Kaffeeversteigerungen in Batavia.

Die Bedingungen für die im Laufe dieses Jahres in Batavia stattfindenden öffentlichen Versteigerungen von Regierungskaffee dies⸗ jähriger Ernte sind von dem Direktor des Landbaudepartements in englischer und holländischer Sprache veröffentlicht worden. Abdrücke liegen während der nächsten 4 Wochen im Reichs⸗ amt des Innern, Berlin W., Wilhelmstraße 74, im Zimmer 174 zur Einsichtnahme aus und können nach Ablauf dieser Frist Handels⸗ kammern und Vereinen zum gleichen Zweck übersandt werden. Je 3 Exemplare stehen auf Antrag schen jetzt zur Verfügung. Als geeignete Firmen für Kaufaufträge kommen nach Ansicht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Batavia eventuell in Betracht: Erdmann u. Sielcken, Maintz u. Co., Wellenstein u. Krause, Handels⸗ vereeniging Java und Generale Maatschappy voor den Handel met Rederländsch Indis.

3

Ausschreibungen.

Lieferung eines Kettenbaggers nebst 4 Prähmen nach Sevilla (Spanien) an die Júnta de obras de la ria del- Guadalquivir y puerto de Sevilla. Kaution: 15 000 Pesetas. Verhandlungstermin: 5. Oktober. (Gaceta de Madrid.)

Spanien. Die Konzession zum Bau und Betrieb einer elektrischen Straßenbahn von Sarriz bis zum Vallvidrera⸗ gebirge (Barcelona) ist der „Compänia ferrocarril de Sarrid à Barcelona“ erteilt worden. (Gaceta de Madrid.)

Wagengestellung für Kohle, Koks und Brikett am 16. August 1906.

Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Wagen 20 862 bbq“

Getel. ..

Nicht gestellt

Im Halleschen Oberbergamtsbezirk waren im II. Quartal 1906 im Betrieb: A. 2 Steinsalzwerke (wie im Vorjahre) mit einer mittleren Belegschaft von 472 Mann (+ 4), darunter 300 eigent⸗ liche Berg⸗ bezw. Salinenarbeiter (+ 12), und einer Neuförderung von 96 420 (+ 9107) t. Abgesetzt wurden einschließlich der Deputate 71 383 (+ 913) t, zur Bereitung anderer Produkte wurden einschließ⸗ lich von Einmaß verwandt 14 033 (— 1897) t. Bestand am Quartal⸗ schluß 51 463 (+ 25 149) t. B. 20 Kalisalzwerke (+ 3) mit einer mittleren Belegschaft von 7037 Mann (+ 840), darunter 5150 (+ 595) eigentliche Berg⸗ bezw. Salinenarbeiter, und einer Neuförderung

von 484 344 (+ 88 555) t. Abgesetzt wurden einschließlich der Deputate 222 355 83 302) t. Zur Bereitung anderer Produkte wurden einschließlich von Einmaß verwandt 258 830 (+. 10 516 t). Bestand am Quartalschluß 28 672 (+ 11 091) t. C. 6 Siedesalzwerke (un⸗ verändert) mit einer mittleren Belegschaft von 622 Mann (— 6), darunter eigentliche Berg⸗ bezw. Salinenarbeiter 201 (— 19), und einer Neuförderung von 25 113 (— 1608) t Speisesalz. Abgesetzt wurden einschließlich der Deputate 24 957 (+ 2232) t. Zur Bereitun anderer Produkte wurden einschließlich von Einmaß verwendet 154 (— 523) t. Bestand am Quartalschluß 5485 (— 4801) t. Endlich wurden neu gefördert 1555 (— 525) t Vieh⸗ und Gewerbesalz und ab⸗ esetzt einschlisßlich der Deputate 1526 (— 150) t; Bestand am Quartal⸗ schle 159 (s— 431) t.

1 Wie der „Frankfurter Zeitung“ aus New York gemeldet wird, emittiert die Chicago, Milwaukee and St. Paul⸗ Eisenbahn 25 000 000 Dollars Aktien. Die Aktionäre erhalten das Bezugsrecht zu pari.

Laut Meldung des „W. T. B.“ betrug die Einnahme der Oesterreichisch⸗Ungarischen Staatsbahn (österreichisches Netz) vom 1. bis 10. August: 1 743 262 Kronen (41 602 Kronen weniger als i. V.), die der Oesterreichischen Südbahn vom 1. bis 10. August: 3 320 587 Kronen (106 540 Kronen weniger als i. V.). Die Bruttoeinnahmen der Baltimore and Ohio⸗Bahn im Juli 1906 beliefen sich auf 6 545 000 Dollars (gegen das Vorjahr 776 000 Dollars mehr), die Nettoeinnahmen auf 2 197 000 Dollars (gegen das Vorjahr 179 000 Dollars mehr).

London, 16. August. (W. T. B.) Bankausweis. Fotast. 8 reserve 25 882 000 (Zun. 1 147 000) Pfd. Sterl., Noten⸗ umlauf 29 601 000 (Abn. 426 000) Pfd. Sterl., Barvorrat 37 033 000 (Zun. 721 000) Pfd. Sterl., Portefeuille 27 955 000 (Abn. 174 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 42 106 000 135 000) Pfd. Sterl., Guthaben des Staats 9 515 000 Zun. 1 051 000) Pfd. Sterl., Notenreserve 24 495 000 (Zun. 1 149 000) Pfd. Sterl., Regierungssicherheit 15 972 000 (unverändert) Pfd. Sterl. Prozentverhältnis der Reserve zu den Passiven 50 gegen 48 ¾ in der Vorwoche. Clearinghouseumsatz 251 ill., gegen die ent⸗ sprechende Woche des Vorjahres 14 Mill. mehr.

Paris, 16. August. (W. T. B.) Bankausweis. Barvorrat in Gold 2 916 585 000 (Abn. 3 392 000) Fr., do. in Silber 1 063 920 000 (Zun. 1 975 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank u. d. Fil. 661 857 000 (Abn. 52 599 000) Fr⸗ Notenumlauf 4 472 157 000 (Abn. 18 676 000) Fr., Lauf. Rechnung d. Priv. 529 958 000 (Abn. 10 952 000) Fr., Guthaben des Staatsschatzes 302 453 000 (Zun. 36 696 000) Fr., Gesamtvorschüsse 523 336 000 (Abn. 12 449 000) Fr., Zins⸗ u. Diskonterträgnis 4 764 000 (Zun. 342 000) Fr. Ver⸗ hältnis des Barvorrats zum Notenumlauf 89,00.

Die Preisnotierungen vom Berliner Produktenmarkt sowie die vom Königlichen Polizeipräsidium ermittelten Marktpreise in Berlin befinden sich in der Börsenbeilage.

v“ “““

Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 16. August. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 B., 2784 G., Silber in Barren: das Kilogramm 91,00 B., 90,50 G.

Wien, 17. August, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M.⸗N. p. Arr. 99,55, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. per ult. 99,60, Ungar. 4 % Goldrente 112,85, Ungar.

4 % Rente in Kr.⸗W. 94,80, Türkische Lose per M. d. M. 161,00, Buschtierader Eisenbahnaktien Lit. B —,—, Nordwestbahnaktien Lit. B per ult. —,—, Oesterr. Staatsbahn per ult. 671,25, Südbahngesellschaft 162,00, Wiener Bankverein 548,50, Kreditanstalt, Oesterr. per ult. 671,00, Kreditbank, Ung. allg. 813,00, Länder⸗ bank 441,00, Brüxer Kohlenbergwerk —,—, beeer’kve Oesterr. Alp. 589,00, Deutsche Reichsbanknoten per ult. 117,40, uniogbang 29,59, Türls kabg . „h.) (Schluß)

ondon, 16. August. uß.) 2 ½ % Englische Kensg⸗ 88 ECCC 8* (Schluß.) 18

aris, . August. ö83 uß.) 3 % Franz. Rente 97,90, Suezkanalaktien 4540.

Madrid, 16. August. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 11,05.

Lissabon, 16. August. (W. T. B.) Goldagio 2.

New York, 16. August. (Schluß.) (W. T. B.) Während des Vormittagsverkehrs war das Geschäft lebhaft, besonders in Harriman⸗ werten, die auch heute wieder bevorzugt wurden und recht fest lagen. Die Standard Oil⸗ und die Vanderbiltsche Interessentengruppe nahmen Realisierungen vor, das Angebot fand aber gute Aufnahme. Die einzelnen Spekulantengruppen kauften Industrieaktien und Spezial⸗ werte. Am Nachmittag gestaltete sich der Verkehr ruhig. Da keine Erklärung hinsichtlich der Höhe der Dividenden der Soutßern Pacific. und der Union Pacificbahn erfolgte, fanden Abgaben auf allen Umsatz⸗ 3 gebieten statt. Die Aktien der Baltimore and Ohiobahn lagen schwach auf Realisierungen, Pennsylvaniabahnaktien hoben sich dagegen auf Deckungen. fr Rechnung Londons wurden per Saldo 20 000 Stück Aktien verkauft. Schluß nicht einheitlich. Aktienumsatz 1 220 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschn.⸗Zinsrate 3 ¾, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 3 ¼, Wechsel auf London (60 Tage) 4,81,90, Cable Transfers 4,85,25, Silber, Commercial Bars 66 ¼, Tendenz für Geld: Stetig.

Rio de Janeiro, 16. August. (W. T. B.) Wechsel auf London 16 15⁄16.

Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkten.

Magdeburg, 17. August. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 Grad o. S. 8,70 8,80. Nachprodukte 75 Grad o. S. 6,80 7,00. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade I o. F. 19,00. Kristallzucker I mit Sack —X,—. Gem. Raffinade m. S. 18,50 18,75. Gemahlene Melis mit Sack 18,00 18,25. Stimmung: ig. Rohzucker I. Produkt Transito frei an Bord Hamburg: August 18,20 Gd., 18,30 Br., —,— bez., September 17,95 Gd., 18,05 Br., —,— bez., Oktober 17,70 Gd., 17,80 Br., —,— bez., Oktober⸗ Deiember 17,65 Gd., 17,75 Br., —,— bez., Januar⸗März 17,85 Gd., 17,90 Br., —,— bez. Ruhig. Wochenumsatz: 100 000

Zentner. (W. T. B.) Rüböl loko 62,00, per

Cöln, 16. August. Oktober 62,50. Bremen, 16. August. (W. T. B.) ⸗9 lußbericht.) I Schmalz. Fest. Loko, Tubs und Firkin 46 ½, oppeleimer 47. Kaffee. Behauptet. Offizielle otierungen A 1II Baumwolle. Schwach. Upland loko middl. amburg, 16. August. (W. T. B.) etroleum. Stetig. Standard white loko 7,10. p 8 (W. T. B.) Kaffee.

Hamburg, 17. August. Vormitt Good Santos September 40 ¼ Sb.ü e.

bericht.) 40 ¼ Gd., März 40 ½ Mai Gd. Stetig. Zucker⸗

markt. (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 %