1907 / 53 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 27 Feb 1907 18:00:01 GMT) scan diff

den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündli Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Greifswald auf den 16. Mai 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug er Klage bekannt gemacht. 8 Greifswald, den 21. Februar 1907. 8 Wiedemann, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landge

[93363] eeaenr Zustellung. 4. R. 46/07. 1.

Die Frau Johanne Zehme, geb. Linde, in Neu⸗ gröba bei Riesa, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizrat K. Suchsland, O. Suchsland und W. Goedecke in Halle a. S., klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Handelsmann Cäsar Peter Zehme, früher in Merseburg, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte im Jahre 1890 die Klägerin gegen ihren Willen in böslicher Absicht verlassen habe und seitdem sein Aufenthalt nicht zu ermitteln sei, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Halle a. S. auf den 25. Mai 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. 8

Halle a. S., den 23. Februar 1907. 8 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[92698] Oeffentliche Zustellung. R. 8/07. 1.

Die Häuslerfrau Anna Susa, 1 Moeske, in Trakseden, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Valentin in Memel, klagt gegen ihren Ehemann, den Häusler Georg Susa, früher in Trakseden, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des Abs. 2 B. G.⸗Bs., mit dem Antrage, die

he der Parteien zu scheiden und den für an der Scheidung schuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Memel auf den 17. Mai 1907, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zeßelung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Memel, den 21. Februar 1907.

Riechert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[930861 Oeffentliche Zustellung.

1) Anna verehel. Warnicke, geb. Schaar, Cudowa, G

2) Anna Marie Martha verehel. Grimm, geb. Tramm, in Winters dorf, pl. Louise Laura verehel. Muhl, geb. Egelkraut, in

auen,

4) Johanne Constantine Heinrike verehel. Keilbar, geb. Gebelein, in Reichenbach,

5) Marie Elwine verehel. Messinger, geb. Linke, in Cassel,

6) Johanne Marie verehel. Türk, geb. Reinel, in

Adorf,

7) Auguste Marie Blondine verehel. Reichardt, verw. gew. Irrgarten, geb. Bruchhäuser, in Witten,

8) Gesine Margarete verehel. Koitzsch, verw. gew. Uhlig, geb. Brinkhof, in Oberreichenbach, und

9) Milda Elise verehel. Schulz, geb. Kunzmann, in Plauen,

vertreten durch die Rechtsanwälte

zu 1 bis 4 Dr. Scheuffler in Plauen und zu 5 bis 9 Klemm daselbst als Prozeßbevollmächtigte, klagen gegen

zu 1 den Gärtner Ernst Gustav Warnicke, früher in Plauen,

zu 2 den Dienstknecht Arno Max Grimm, früher in Plauen⸗Reusa,

zu 3 den Friseur Georg Jacob Muhl, früher in Plauen,

u 4 den Handarbeiter Georg Friedrich Martin Keilbar, zuletzt in Reichenbach,

zu 5 den Kaufmann Friedrich Wilhelm Messinger,

zuletzt in Plauen, abrikarbeiter Theodor Emil Türk,

1 Mylau,

zu. 7 den Schneider Ernst Robert Johannes Reichardt, früher in Treuen,

zu 8 den Maurer Paul Eduard Koitzsch, zuletzt in Oberreichenbach und

zu 9 den Musterzeichner Bruno Kurt Schulz, rüher in Plauen,

sämtlich unbekannten Aufenthalts,

zu 1, 5 und 6 wegen böslicher Verlassung und wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe be⸗ 2 Pflichten und ehrlosen unsittlichen Ver⸗

altens,

zu 2 bis 4 und 7 bis 9 wegen böslicher Ver⸗ lassung,

mit dem Antrage, die zwischen den Parteien be⸗ stebenden Ehen vom Bande zu scheiden und die Be⸗ klagten für die an der Scheidung schuldigen Teile zu erklären und laden die unter 1 bis 9 genannten Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf Freitag, den 26. April 1907, Vormittags 9 Uhr, je mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen.

Es ladet weiter in der bereits wegen Ehe⸗ scheidung hier anhängigen Eheprozeßsache, indem sie ihr Scheidungsbegehren u. a. auch auf Ehebruch des Ehemanns stützt. Clara Helene verehel. Schuller, geb. Billig, in Plauen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Keil daselbst, den Kaufmann Emil Adolph Schuller, früher in Auerbach, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, zur Fortsetzung der münd⸗ lichen Verhandlung vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf Freitag, den 26. April 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, zu seiner Vertretung im Termine einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.

Plauen, den 25, Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.]

in

[93068] Oeffentliche Zustellung. C. 231/06. 7.

Die minderjährige Lina Helene Hetzger, geboren am 23. Juni 1906 in Löbnitz, vertreten durch ihren Vormund, den Gärtner August Hetzger in Löbnitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Herrmann in Aken, klagt gegen den landwirtschaftlichen Verwalter Alfred Hammer, früher auf Gut Obselau bei Aken, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der unverehelichten Mamsell Lina Hetzger in Löbnitz in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 25. August bis 24. Dezember 1905 beigewohnt und diese die Klägerin am 23. Juni 1906 geboren habe, mit dem Antrage, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 60 sechzig Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Aken auf den 23. April 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Aken, den 22. Februar 1907.

Genetzke, Amtsgerichtsassistent,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[93083] Oeffentliche 8.

In der Ziwvilprozeßsache der minderjährigen Katha⸗ ring Zimmermann, vertreten durch den Schlosser Heinrich Rheinhardt in Mengede, Klägerin, . bevollmächtigter: Rechtsanwalt Becker in Castrop, gegen den Pferdeknecht Ferdinand Brockate, früher zu Mengede, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Anerkennung der Vaterschaft und Zahlung von Ali⸗ menten, ladet die Klägerin den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Castrop auf den in öffent⸗ licher Sitzung des bezeichneten Gerichts vom 15. Fe⸗ bruar d. Is. anberaumten Termin, nämlich den 7. Juni 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird diese Neu⸗ ladung bekannt gemacht. (C 1109 06.)

Castrop, den 16. Februar 1907.

Garens, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[93355] In Sachen der minderjährigen Emma Hedwig Drewes, vertreten durch den Vormund, den Rechts⸗ anwalt Dr. Mestern in Hamburg, im Prozeß ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Wittern in Kiel, gegen den Maurergesellen Oskar Hermann Standfuß in Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Unter⸗ halts, ist Termin zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung auf den 29. April 1907, Vor⸗ mittags 10 Uhr, Zimmer 82, vor dem König⸗ lichen Amtsgericht in Kiel anberaumt, zu welchem der Beklagte hierdurch geladen wird. Zum Zwechke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der

Ladung bekannt gemacht. Kiel, den 16. Februar 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 13.

Wegemann.

[93075] Oeffentliche Zustellung. 45. P. 829. 06. Der Th. Bobrowski in Berlin, Junkerstraße 21, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hans Flügel in Berlin, Bülowstraße 16, klagt im Wechselprozesse gegen den Max Baer, früher in Charlottenburg, Wielandstraße 38, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 4. September 1906 über 5500 und der Protesturkunde vom 15. Oktober 1906, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 5500 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit 15. Oktober 1906 und 33,95 Wechselunkosten an Kläger zu verur⸗ teilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ erichts I in Berlin, Neue Friedrichstraße 16/17, Zimmer 63/65, II Treppen, auf den 14. Mai 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ösfentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 3 Berlin, den 23. Februar 1907. Dobenzig, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[93350] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Hermann Kreitner zu Berlin, Potsdamerstr. 73, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Bobrecker zu Berlin, Gontardstr. 4, klagt gegen die Frau Klara Bastian, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts 3. C. 182/07 —, auf Grund des Vertrags vom 6. April 1903, betreffs Lieferung von Möbeln, mit dem Antrage auf vor⸗ läufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung des noch schuldigen Betrags von 412 50 nebst vier Prozent Zinsen seit Klagezustellung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Berlin⸗Mitte, Abteilung 3, Neue Friedrichstr. 15, I Treppe, Zimmer 220/222, auf den 30. April 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 14. Februar 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 3.

[93019] Oeffentliche Zustellung. 8

Der Kaufmann Heinrich Antons, wohnhaft in Bremen, Osterstraße Nr. 1f, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Bulling, Schulze⸗Smidt und Spitta, klagt gegen den Steuermann Max Hester⸗ berg, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus Kauf und Lieferung von Waren, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 35,50 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 6. Oktober 1904 zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichts⸗ haus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 79 (Eingang Ostertorstraße) auf den 9. Abril 1907, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bremen, den 21. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: 8 Haake, Sekretär.

[93069] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Adolf Orlt klagt gegen

8 111“

in Brie den galizischen Arbeiter 8

itza, frü

er in Brieg,

unter der Behauptung, daß Kubitzz seinen des Orlitz Sohn fahrlässig getötet habe und daher ihm zum Ersatze der durch das Begräbnis ent⸗ standenen Kosten verpflichtet sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 24,50 durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Brieg auf den 15. April 1907, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Brieg, den 23. v“

[brich, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[93076] Oeffentliche Zustellung. 18 O. 49/07. 7.

Die Stralauer Glashuüͤtte, Akt.⸗Ges. zu Stralau bei Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Glatzel zu Berlin, Friedrichstr. 39, klagt gegen den Kaufmann Karl Linsert, früher in Pankow bei Berlin, Eintrachtstr. 2, unter der Behauptung, daß sich Beklagter, der im Jahre 1897 bei der Klägerin angestellt war, in dieser Zeit von den für die Klägerin eingegangenen Beträgen gegen Wissen und Willen der Klägerin 1690,50 ö und in seinem Nutzen verwendet habe, daß Beklagter sich daraufhin der Klägerin gegenüber verpflichtet habe, ihr den Be⸗ trag von 1690,50 zu erstatten, daß er nach und nach 900 abgezahlt habe und sonach der Klägerin noch 790,50 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 790,50 nebst 5 % Zinsen vom 4. Juni 1897 bis 1. Januar 1900 und 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1900 zu verurteilen und das Urteil gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 9. Zivilkammer des Königlichen III Berlin in Char⸗ lottenburg, Tegeler Weg 17 20, Zimmer 47, auf den 16. Mai 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, den 22. Februar 1907.

Krumnow, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III Berlin.

[930771 Oeffentliche Zustellung. 3 Cg 72/07. Der Kaufmann Hermann Müller in Potschappel, He ctigber⸗ Rechtsanwalt Grohmann in resden, klagt gegen 1) Alwine Emma Emilie Gräsin von Gersdorff, 2) deren Ehemann, den Grafen von Gersdorff, beide früher in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß er, nachdem die in dem nachfolgenden Klagantrage unter 1 näher bezeichneten Miet⸗ und Pachtzinsen auf Grund eines gegen die Kaufmanns⸗ ehefrau Lina Köhler erwirkten Schuldtitels für ihn gepfändet und ihm zur Einziehung überwiesen worden seien, diese Beträge nur ausgehändigt erhalte, wenn er die Einwilligung der Beklagten zu 1 und des Beklagten zu 2 als deren Ehemannes in die Aus⸗ zahlung an ihn, den Kläger, beibringe, daß beide Beklagte zur ee der Einwilligung verpflichtet seien, daß diese Einwilligung aber insbesondere des⸗ halb nicht zu erlangen sei, weil der jetzige Aufent⸗ halt der beiden Beklagten nicht zu ermitteln sei. Es wird der Antrag angekündigt: 1) die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, darin zu willigen, daß die vom Kläger am 8. Juli 1902 in Höhe von 150 ℳ, am 6. Oktober 1902 in Höhe von 277,58 und am 5. Januar 1903 in Höhe von 450 bei der Hinterlegungskasse des Königlichen Amtsgerichts zu Döͤblen hinterlegten Miet⸗ und Pachtzinsen an den Kläger ausgezahlt werden, 2) den Beklagten zu 2 zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das ein⸗ gebrachte Gut seiner der Beklagten zu 1, zu verurteilen, 3) das Urteil, ev. gegen Sicherheits⸗ leistung, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 20. April 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Dresden, am 25. Februar 1907.

[93070]/ Oeffentliche Zustellung. 2. C. 175/07.

Der Fabrikbesitzer Ernst Richard Dietel in Eisenach, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Appelius daselbst, klagt gegen den Kutscher Stephan Kuntze, früher in Berlin, Scharnhorststraße 7 a, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund eines seiner Ehefrau und Genossen gewährten Darlehns, mit dem Antrage, 1) zu erkennen, der Beklagte ist schuldig, die Zwangs⸗ vollstreckung aus dem gegen seine Ehefrau unter dem 19. November 1906 ergangenen Urteil in das ein⸗ gebrachte Gut seiner Ehefrau zu dulden, und hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großherzogliche Sächs. Amtsgericht zu Eisenach, Abt. 2, auf den 18. April 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Eisenach, den 19. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Sächsischen Amtsgerichts. 2.

[92687] Oeffentliche Zustellung. 10. 0. 544/06. 6.

Der Buchdruckereibesitzer Reinbold Mahlau in eezgs a. M, Große Gallusstraße 3, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Wurzmann dahier, klagt gegen 1) den Kaufmann Emil May, hier, Bettinastraße 11, 2) den Emil Zaum, Direktor der Ausführungsstelle, früher in Frankfurt a. M, jetzt unbekannten Aufenthalte, unter der Be⸗ hauptung, daß I. die Beklagten dem Kläger an Miete für die Wohnung Große Gallusstraße 3 1288,85 schulden, II. der Beklagte zu 2 für ihm verkäuflich gelieferte Waren einschließlich der auf⸗ gelaufenen Zinsen 16,94 schulde, mit dem An⸗ trage, Königl. Landgericht wolle erkennen: I. die Angeklagten zu 1 und 2 werden als Gesamtschuldner

verurteilt, an den Kläger 1288,85 nebst 4 %

Fiefen seit 1. September 1906 aus 1030,26 und eit 1. Dezember 1906 aus 258,79 zu zahlen, II. der Beklagte zu 2 wird weiter verurteilt, 16 94 nebst 4 % Zinsen seit 1. September 1906 zu zahlen, III. die Kosten des Rechtsstreits haben die Beklagten zu tragen, IV. das ergehende Urteil

wird eptl. gegen Sicherheitsleistung für vorläusg vollstreckbar erklärt. Der Kläger ladet die Be. . zur mündlichen Verhandlung des Rechtz. streits vor die fünfte Zivilkammer des Königliche, Landgerichts in Frankfurt a. M., Zimmer 122, ef den 13. Mai 1907, eeeee 9 Uhr, ucl der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Bffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klam bekannt gemacht. Frankfurt a. M., den 20. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Könialichen Landgerichtz.

[93071] Oeffentliche Zustellung.

Die Restaurateurin Marie Kowollik in Gleiwit, Niederwallstraße Pagheb pollmüch ges. Justihrat Josef Geißler in Gleiwitz —, klagt gegen de Maschinenreisenden Max Hampel, früher in leiwih jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be. hauptung, daß ihr der Beklagte an Miete für di Zeit vom 1. bis 15. Februar 1907 8,00 ℳ, an R. paraturkosten für 3 Stüble 3,00 und für in d Jahren 1906 und 1907 käuflich gelieferte Eßwar und Getränke 35,15 verschulde, mit dem Antrage. den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 46,15 nebst 4 % Zinsen seit dem 16. Fe. bruar 1907 zu zahlen, und das Urteil 85 vorläufg vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Ne— klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechte. streits vor das Koͤnigliche Amtsgericht in Gleiwwih auf den 23. April 1907, Vormittags 9 Uhr Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies Auszug der Klage bekannt gemacht. 2. C. 176/07.

Gleiwitz, den 18. Februar 1907.

Kirchner, Amtsgerichtssekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichtz. [92667] Oeffentliche Zustellung.

Die Witwe Amalie Kretschmann zu Grauden Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Grün in Grauden. klagt gegen den Konfektionsschneider Albert Kretsch. mann, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Ar⸗

en 8”

enthalts, auf Grund der Behauptung, daß für das

am 13. Dezember 1904 verstorbenen Eigentümer dp Grundstücks Gr.⸗Wolz Bl. 121 Karl Kretschmam in Abt. III unter Nr. 4 eine Restkaufach. forderung von 590 nebst Zinsen eingetragen stehe und daß, da die Hypothek bezahlt, Beklagter, a Sohn und Erbe des Karl Kretschmann, verpflichte ist, eine löschunge fähige Quittung auszustellen, ut dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten, 8 die Löschung der im Grundbuch Gr.⸗Wolz Bl. 190 in Abt. III Nr. 4 eingetragenen Restkaufgehd⸗ forderung von 590 nebst Zinsen zu willigen, a74 das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erkläm. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündliche Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlice Amtsgericht zu Graudenz auf den 2. Mai 1907, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 6. Zum Zwecke öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. v1“ Graudenz, den 20. Februar 1907. Stützer, Aktuar, 8 als Gerichtsschreiber des Könialichen Amtsgerichtz.

[92691 Oeffentliche Zustellung.

Der Lackierer Wil helm Rentz in Hannover, Prozesde⸗ vollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Hesse und W. Thoms in Hannover, klagt gegen den Handelsmann Frz Steinmeyer, früher in Hannover, jetzt unbekannte Aufenthalts, auf Grund der notariellen vom 9. August 1902 und 5. März 1903, sowie de vorzulegenden Urkunden, ausweislich deren der R staurateur Heinrich Tegtmeyer seine Rechte gegen de Beklagten, der verpflichtet war, alle Ansprüche, me er aus einem Verkaufe des Erbteils erzielen wüm an Tegtmeyer abzutreten, an den Bäckermettm Rieschel und dieser dieselben wiederum an den Kläm abgetreten hat, mit dem Antrage, den Beklagten a verurteilen, an Kläger die ibm aus dem notariele Vertrage vom 5. März 1903 gegen den Rente Carl Rokosch in Hannover zustehende Forderung dm 18 261,99 abzutreten und die Kosten des Reche⸗ streits zu tragen, auch das Urteil nötigenfalls geme Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar m. klären. Der Kläger ladet den Beklagten n. mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits der he 6. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts ¹ Hannover auf den 16. Mai 1907, Vormittagf 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem g dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestele Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dee Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 18. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichn

[92670] Oeffentliche Zustellung.

L. G. Rick zu Hamburg, Hohe Bleichen, Ludmig⸗ hof, bei A. Japp, Prozeßbevollmächtigte: Ream⸗ anwälte Dres. Heßlein & Rubensohn zu Hambm klagt gegen 1) Carl Probst, früher zu Hambemg. Emilienstraße 11III, wohnhaft, jetzt undekarams Aufenthalts, 2) Josef Wucherpfennig zu hier nur gegen den Beklagten zu 1, mit dem trage, den Beklagten zu 1 solidarisch mit dem 2 reits veruteilten Beklagten zu 2 kostenpflichti m vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Käüms 150 zu zahlen bei Vermeidung der Zwange vollstreckung in das Grundstück Eimsbüttel Barnd 4. Blatt 2304. Kläger trägt vor: Ihm stehe in den vorgenannten Grundstücke des Beklagten eine thek von 9000 mit 4 % Zinsen, jahlbar am 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres. * getragen. Die am 1. Oktober 1906 für 5 fällig gewesenen Zinsen von 150 seien uch bezahlt. Kläger ladet den Beklagten zu 1 zur lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Ans⸗ gericht Hamburg, Zivilabteilung 14, Ziviljustizgedeem vor dem Holstentor, Holstenwallflügel, Erdgeicert Zimmer Nr. 110, auf Montag, den 8. 8 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwese m öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der uf gs;vr. gemacht. 6 ga s

amburg, den 20. Februar 1907. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamberg Zivpilabtellung 14.

[92692] Oeffentliche Zustellung einer Klage

Die Gertrud Halfen in Baden⸗Baden, —21*

bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. L. Haas

Karlsruhe, klagt gegen den geshen Nike s Nikolajewitsch Gagarine, früher zu Sum Baden, jetzt an unbekannten Orten, auf Gruaꝛ ar Behauptung, baß die am 30. April 1906 in Bum. Baden verstorbene Exzellenz Marie Nikolgfenar. Witwe des Generalb der Infanterie Wen Dimitriewitsch Skobeleff II., purch eigenkenee Testament vom 25b. März 190 b stermit einem 2

mächtnis bedacht habe, daß der Beklagte als gesetz⸗ licher Erbe der Erblasserin das Testament und die Verfügung iu Gunsten der Klägerin nicht an⸗ erkennen wolle, mit dem Antrage auf Urteil dahin: 1) Es wird festgestellt daß der Klägerin gegenüber das eigenhändige Testament der Erzellenz Marie Nikolajewna, itwe des Generals der Infanterie Michael Dimitriewitsch Skobeleff II., in Baden⸗ Baden vom 25. III. 05 zu Recht besteht und daß demgemäß die Klägerin das Recht hat: I. Aus den Möbeln, Teppichen, Uhren, Haushaltungsgegenständen (Küche) alles das zu nehmen, was sie wünschen wird. II. Daß ihr außerdem die gesamte Totlette, Garde⸗ robe und Tischwäsche überlassen ist. III. Daß ihr ferner aus der Verlassenschaftsmasse ein Kapital von 100 000 nebst 4 % Zins vom 14. Mal 1906 an zusteht, und sie IV. die Zinsen eines Kapitals von 170 000 vom Todestage der Erblasserin an zu beanspruchen hat. 2) Falls der Testamentserbe Graf Nikolaus Mouravioff als Testamentserbe ausscheiden sollte, ist der Beklagte schuldig, aus der Verlassen⸗ schaftsmasse an die Klägerin die oben bezeichneten Beträge zu zahlen, nämlich 100 000 nebst 4 % Fensen vom 14. Mai 1906 und vom Todestage der rblasserin an alle 6 Monate bis zum Tode der Klägerin 4 % Zinsen jährlich aus 170 000 Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Großh. Landgerichts zu Karlsruhe auf Donners⸗ tag, den 25. April 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Nr. 3931.

Karlsruhe, den 23. Februar 1907.

(Unterschr.), Gerichtsschrelber des Großh. Landgerichts. [92693] Oeffentliche Zustellung der Klage.

Der Herrschaftsdiener Karl Gustav Hotter in Baden⸗Baden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. L. Haas in Karlsruhe, klagt gegen den Fürsten Nikolaus Nikolajewitsch Gagarine, früher zu St. Petersburg, jetzt an unbekannten Orten, auf Grund der Bebaubtung⸗ daß die am 30. April 1906 in Baden⸗Baden verstorbene Exzellenz Marie Niko⸗ Eefechng. Witwe des Generals der Infanterie Michael Dimitriewitsch Skobeleff II., ihm durch eigenhändiges Testament vom 25. März 1905 ein Vermächtnis von 30 000 zugewendet habe, daß der Beklagte als gesetzlicher Erbe der Erblasserin das Testament und die Verfügung zu Gunsten des Klägers nicht an⸗ erkennen wolle, mit dem Antrage: 1) auf Fest⸗ stellung, daß dem Kläger gegenüber das eigenhändige Testament der Exzellenz Marie Nikolajewna, Witwe des Generals der Infanterie Michael Dimitriewitsch Skobeleff II, in Baden⸗Baden vom 25. III. 1905 zu Recht bestehe, und daß demgemäß der Kläger aus der Verlassenschaftsmasse ein Vermächtnis von 30 000 zu beanspruchen habe, 2) auf Verurteilung zur Zahlung von 30 000 nebst 4 % Zins seit 14. Mai 1906 aus der Verlassenschaftsmasse. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die III. Zivilkammer des Großh. Land⸗ gerichts zu Karlsruhe auf Donnerstag, den 25. April 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ eastehse Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Nr. 3930. Karlsruhe, den 23. Februar 1907. (Unterschr.), Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichts. [93079] Oeffentliche Zustellung. 2. 0. 40/07. 2. Der Fagen eeur Fritz Vogler in Breslau, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Goldschmidt in Ostrowo, klagt gegen den Prinzen Michael von Radziwill, früher in Antonin, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er dem Herrn Beklagten in der Zeit vom Juli bis September 1905 auf vorherige käufliche Bestellung Waren zum Preise von insgesamt 1127,46 ge⸗ liefert, die der Beklagte nützlich verwendet habe. Am 3. August 1905 habe er dem Beklagten auf vorheriges Ansuchen Waren zum Gesamtpreise von 233,52 * Ansicht geschickt, die Beklagter trotz mehrfacher

ufforderung nicht zurückgesandt habe, weshalb

ahlung verlangt werde. Er beantragt, den Herrn Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an ihn 1360,98 nebst 4 % Zinsen seit dem 13. September 1905 zu zahlen, und das Urteil ohne ev. gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Ostrowo auf den 11. Mai 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ostrowo, den 23. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [92700]0 Oeffentliche Zustellung. 2. 0. 133/07.

Die offene Handelsgesellschaft unter der Firma Gebr. Beilstein, vertreten durch den offenen Handels⸗ gesellschafter Jakob Beilstein als Geschäftsführer, in St. Wendel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Steegmann zu St. Johann, klagt gegen den Maurer⸗ meister Anton Dalbosko, früher in Tholey, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle den Beklagten kostenfällig und gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar verurteilen, an die Fcherh. den Betrag von 840,24 achthundertvierzig Mark 24 Pfennig nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1907 zu zahlen und die Kosten des Arrestbefehls vom Amtsgericht zu

holey zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 10. Mai 1907, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ tellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrücken, den 21. Februar 1907.

Reuter,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [92177] Oeffentliche Zustellung. 3 0 280/06.

Die Frau Ida Hönsch in Ostrowo, vertreten durch den Rechtsanwalt Goldschmidt in Ostrowo, als Alleinerbin des verstorbenen Kaufmanns Otto Hönsch in Ostrowo, klagt: 1) gegen den Wirt Valentin Marczak, 2) die minderjährigen Geschwister Egidius,

bekannten Aufenthalts, zu 2 in Rogas⸗ ce, wegen rückständiger Zinsen von einer im Gkundbecche von Rogaszyce Blatt Nr. 36 Abt. III Nr. 5 und 6 von je 900 ℳ, mit 6 % verzinslich, für den Kaufmann Otto Hönsch in Ostrowo eingetragenen Hypothek für die Zeit vom 1. Mai 1905 bis 1. Mai 1907, 1) mit dem Antrage auf Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 216 ℳ, 2) auf Duldung der Zwangsvollstreckung refn dieser Forderung in das Grundstück Rogaszyce Blatt Nr. 36, 3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zu zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Schildberg auf den 1. Mai 1907, Vormittags 9 Uhr. an Zwecke der öffentlichen Zustellung gegen den Beklagten zu 1 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Diehl, als Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. [93072) SOeffentliche Zustellung. Der Hausmakler Carl Ludwig Riso in Hamburg, Ifflandstraße 72, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Bähr in Reinbek, klagt gegen den Kauf⸗ mann Carl August Paul Richard Schütze, unbe⸗ kannten Aufenthalts, früher in Wentorf bei Reinbek, unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Kläger für die im Grundbuche von Wentorf Band VI Blatt Nr. 126 in Abteilung III Nr. 5 eingetragene Hypothek von 6000 5 % Zinsen vom 1. April 1905 bis dahin 1906 schulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten, an Kläger 300 zu zahlen bei Ver⸗ meidung der Zwangsvollstreckung in das dem Be⸗ klagten gehörige vorbezeichnete Grundstück. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Schwarzenbek auf den 4. Juli 1907, Vormittags 10 ½ üUhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Schwarzenbek, den 12. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[93073]

Der Kaufmann Johannes Kurtzahn zu Pasewalk, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Sommermeyer zu Strasburg, U.⸗M., klagt gegen den Schuhmacher⸗ meister Paul Bluhm, früher zu Strasburg, U.⸗M., jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechselvroneß, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm auf Grund des Wechsels vom 27. September 1906 über 99,90 ℳ, zahlbar am 20. Januar 1907, und der Protesturkunde vom 22. Januar 1907 das Kapital von 99,90 sowie 255 Wechselunkosten verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 99,90 Fnebst 6 % Zinsen seit dem 22. Januar 1907 und 2,55 Wechselunkosten zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Strasburg, U⸗M., auf den 23. April 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Strasburg, U.⸗M., den 22. Februar 1907. Otte, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [92701] Oeffentliche Zustellung.

Karl Heinrich Wirth, minderjährig, von Odenbach a. Glan, Kläger, vertgeter durch seinen Pfleger Lud⸗ wig Eckhardt, Musiker in Reichenbach, dieser ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Ludwig Zoeller in Zwei⸗ brücken, hat gegen Peter Wirth, Musiker, zuletzt in Kottweiler⸗Schwanden wohnhaft, jetzt abwesend, und Genossen, Beklagte, zum K. Landgerichte Zweibrücken, Klage wegen Anfechtung mit dem Antrag erhoben: den zwischen den Beklagten und Karl Heinrich Wirth, Musiker von Reichenhach, vor dem K. Notariate Landstuhl II geschlossenen Notariatsvertrag vom 21. Dezember 1905 über den Verkauf eines Wohn⸗ hauses mit Hof, Pflanzgarten und Wiese auf dem Wacken zu Reichenbach als anfechtbar und dem Kläger gegenüber unwirksam zu erklären, demgemäß die Be⸗ klagten zu verurteilen, die bevorstehende Zwangsvoll⸗ streckung zur Befriedigung des Klägers wegen der ihm an Karl Heinrich Wirth vorgenannt zustehenden vom Gerichte noch durch Urteil festzusetzenden Unter⸗ haltsforderung in ihr Besitztum Steuergemeinde Reichenbach Besitz Nr. 652 Plan Nr. 27 2,8 a, Wohnhaus und Hofraum, Plan Nr. 28 1,7 a, Pflanzgarten und Plan Nr. 689 4,4 a Wiese auf dem Wacken zu dulden, dem Beklagten die Prozeß⸗ kosten zur Last zu legen und das Urteil subsidiär gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits ist Termin in die öffentliche Sitzung der 1. Zivilkammer des bezeichneten Gerichts vom

19. April 1907, Vormittags 9 Uhr, anbe. raumt. Der Beklagte Peter Wirth wird zu diesem

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3) Unfall⸗ und 1“

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Verkäufe, Verpach ngen Verdingungen ꝛc.

Keine.

Invaliditäts⸗ꝛ. 4)

Keine.

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4659 4891 5245

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1. Oktober 19 1. Oktober 1907 vom Kapitale zur

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deren Verzinsung Es sin

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Termine geladen mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zum Anwalt zu bestellen. A 123/07.

Zweibrücken, 22. Februar 1907.

Der Gerichtsschreiber-des Kgl. Landgerichts: Neumayer, K. Kanzleirat. [93087] Oeffentliche Bekanntmachung.

Folgende, bei uns anhängige Auseinandersetzungen:

Regierungsbezirk Münster. Kreis Steinfurt.

1) Ablösung der auf den Grundstücken der Erben des verstorbenen Grenadiers Bornemann zu Burg⸗ steinfurt zu Gunsten des Fürsten zu Bentheim⸗ Steinfurt zu Burgsteinfurt haftenden Erbpachts⸗ abgaben B 3921,

2) Ablösung der auf den Grundstücken der Witwe

meier, zu Burgsteinfurt zu Gunsten des Fürsten zu Bentheim⸗Steinfurt zu Burgsteinfurt haftenden Erb⸗ pachtsabgaben B 3990,

werden mit Bezug auf die §§ 11, 13—15 des Ausführungsgesetzes vom 7. Juni 1821, §§ 25 bis 27 der Verordnung vom 30. Juni 1834, § 109 des Ablösungsgesetzes vom 2. März 1850, § 204 der Deutschen Zivilprozeßordnung vom 17.,20. 1898 und § 28 des Gesetzes vom 18. Februar 1880, 22. September 1899 bekannt gemacht und alle noch nicht zugezogenen, mittelbar oder unmittelbar Be⸗ teiligten hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens in dem auf Dienstag, den 23. April 1907, Vormittags 11 Uhr, an unserer Ge⸗ schäftsstelle hier, Ludgeristraße Nr. 19, Zimmer Nr. 26, vor dem Geheimen Regierungsrat Herbener anstehenden Termine bei uns anzumelden und zu begründen.

Münster, den 23. Ferer 1907.

arianna, Antonie, Stanislaus, Stanislawa Katharina Marezak, vertreten durch den Wirt Jose⸗ beki II. als gerichtlich bestellter Pfleger, zu 1 un⸗

Königliche Generalkommisß

Tabakarbeiter Wilhelm Hilge, Katharina geb. Berke⸗

Mai

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[46457] der 9 ½ %

worden 1) Lit. D à 235 277 304 32 2) Lit. N R

2 Ln, . 8

von Anleihescheinen des Provinzialverbandes der m 21. 7 jahr 1906 erforderlichen Stücke von Anleihescheinen

2671 2736 2847 2930 3053 3100 3382 3548 4013 4033 4145 4332 4371

Buchstabe A 211 452 = 25000 —* Buchstabe 29 161 200 229 469 578 6395 781 947 1900

Buchstabe C 105 Buchstabe D 84 98 221 265 277 359 410 494 „ℳ7 91

Sämtliche am 21. Februar 1907 gelosten Stöcke werben

3 ¾ % Schuldverschreibungen

von der 3 % Westsül. Propinz⸗VArl. 1 3 ½ “%

Beträge durch Rückkauf erworver sind iodaf ein Nertninmn ne 2 bs Die Einübsung der gelyiten Stücke zumte der un . nri fälligen Zinsscheine geschiehr

8 Vraunschmatg hei Doer Hr 8 Vreslau hbei den Herren ohhr

„Hamm 1. W. bei den Herre

MWMagdeburg bei Hexr

Bei der beutigen 21. Berkofpug en Lan

8 888 941 889.

108 128 127 129 132 vbr.

5) Verlosung zc. von Wertpapieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wertpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtellung 2.

Bekauntmachung.

—2 Westlalen e . 2— für das Rechnunge⸗ en des Provianzialverbaudes dver Provin. 2— n. Es sind durch das Los zur Rückzahlung am 1. Oktober 1907 gezogen 2. % Westfäl. Provinz.⸗Anl. III. Ausgabe von 1899 u. 1900 abe A 32 50 309 593 783 1056 1175 1242 1296 1521 1382½8 2025 2222 u2227 A222 1410 1552 1626 1672

Februar 1907 hat die Verlosung

abe B 62 120 144 196 379 775 942 949 1053

1743 1821 1933 1964 1994 2085 2201 2310 2499 2528 2647 2855 3114 3250 3424 3622 4025 4073 4472 4488 4708 5121 5150 5180 5375 5398 5467 5562 5881 9905 6598 6767 6917 7211 7235 7271 7457 7785 9001 9033 9573 9672 9673 9930 10131 10198 10634 10697 10816 1026] Buchstabe C 119 220 358 434 659 825 886 945 968 1012 102½ 1454 1840 1852 2062 2093 2246 2320 2681 2969 3271 32387 3460 3074 4393 4432 4575 4861 5046 5058 5130 5272 5525 5541 5734 6234 6262 6401 6482 6522 6681 6816 6823 6975 6985 7184 7710 7917 8113 8205 3745 = 56500 8 . Buchstabe D 99 174 400 808 816 887 890 991 999 1030 1426 1427 2013 2165 2246 2310 2343 2389 2455 2596 2598 2761 3022 3119 2754 4135 421½ 4562

6329 654 7844 7919 7967 7970 3860 23293 3627 567 721000

1121 1323

3840 412 4279

vrovrirn; EKefrinlen

% Schuldverschreibungen des Provinzialverbandes ber IV. Ausgabe 1. Reihe von 1901. 8. 1506 122 s.

217 279 311 531 748 941 7500 =

2 277 9

0 200

07, mit welchem Tage die Verzinsung der Stücke aufbört, Aundigt Dr r fänhcen Zinsscheine sind mit einzuliefern; soweit vies nicht pesch emt, vm üer Hennn ückbehalten.

Rückständig sind zu früheren Terminen gekündigte:

4 % Westfäl. Provinz.⸗Anleihe III. Aues gabe Oktober 1901: Buchstabe C 1698 = 1/500. Oktober 1902: Buchstabe B 5042 8367 3907 9847 1028. 110290

Buchstabe C 8558 = 1/500, Buchstabe D 2705 2849 = 2/,200.

Oktober 1903: Buchstabe B 6069 = 1/1000, Buchstabe C 1900 3063 6339 8105 = Buchstabe D 2869 = 1/200. Buchstabe A 2560 = 1/5000, Buchstabe B 3794 6763 = Buchstabe C 617 5042 5832 Buchstabe D 1777 2830 2877 Buchstabe A 439 1052 1063 3 Buchstabe B 4146 5281 9522 10442 Buchstabe C 95 2045 3070 8475 21 Buchstabe D 398 = 1 ,200, 3 8 Buchstabe B 1019 1474 3097 6708 8456 8881 = 1m Buchstabe C 1775 1965 3940 7122 8370 = 5 500 Buchstabe D 182 1244 2161 2202 3311 32 = bnm. des Provinzialverbandes der Prunm⸗ Wefeinken X Bnezan- Oktober 1906: Buchstabe B 71 = 1 2000 Buchstabe D 848 = 1 200

4/500, Oktober 1904:

Oktober 190⁵ :

Oktober 1906:

4 % Schuldverschreibungen des Prpvinzinlvervanves be Prmm Wenmie Ir

Oktober 1904: Buch 1 Oktober 1906: Buchstabe 0 15 = 1 1 .“ mit dem jeweiligen Termine ansftüörte

d ferner zu tilgen für das Rechnungssar 1.

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