1907 / 85 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 08 Apr 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Qualität Am vorigen Außerdem wurden Durchschnitts⸗ am Markttage gering mittel gut Verkaufs⸗ nr 8 Markttage (Fpal1he. enge ür 8 nach über Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner 8 u6 1 Boppe. 82 de Ssshen vebtar zentner dem oppelzentner niedrigster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster preis (Preis unbekannt) Noch: Gerste. 50 18,50 1 8 8 hes 868 188⁸ 1700 1— has 86 21,00 20,69 30. 3. 17,88 18,16 18,96 19,20 19,60 20,00 70 18,71 17,39 30. 3. IE1 15,50 88n Rss 17,90 18,50 8 8 ¹ 8 —. 127,00 17,50 17,60 17,90 18,00 18,20 8 8 3 88 des 16,00 16,00 18,00 18,00 8 . ö 18,00 20,00 20,00 21,20 21,20 38 20,24 19,78 39. 3. . 8 es 19,00 20,090 20,40 21.00 55 20,26 19,90 30. 3. . ühs sas 19,20 19,20 19,40 20,40 22 19,68 19,60 30. 3. . 17,00 18,00 18,50 18,59 19,00 1930 38 18,61 19,16 30. 3. d 888 50 8 . . . 8 haes hes 1200 17,00 1⁰0 17,00 16,86 30. 3. 16,50 6 50 1 17,50 17,50 8 1 18,50 1650 19,00 19,00 19,60 19,60 26 19,08 18,53 30. 3 Haser. 6,85 17,65 17,65 18,50 921 17,24 16,988 30. 3 zurg. * fer 17,00 U 1799 10 17,00 17,00 30. 3 ““ 17,10 17,10 17,35 , 8 8 8 8 C11A1 hesn 17,60 17,60 18,80 1836 18 1820 1509 24.½ 6 1““ * . 5 385 b 8 * 1“ K. 1““ 10 18,80 17,70 30. 3 5 . 172720 17,20 17,70 17,70 1820 18,20 b s 8 8088. 5 18,00 18,00 18,20 18,20 18,60 18,60 ¹ Fe. 8 16,60 16,60 16,70 16,70 17,00 17,00 20 16,75 16, 18 bar bes 8 fe 17,50 17,50 9 17,50 17,25 8 ird i. Pomm 16,22 16 20 16,40 16,60 16,80 17,00 50 4.4. bdit 14,80 14,80 15,20 15,20 15,60 15,60 10 15,20 15,20 27. 3. . 15,60 16,00 16,10 16,50 16,60 17,00 G 3 1 1““ 16,00 16,00 es üas 16,80 16,80 59 16,41 16,00 4 i. Pomm.. 16,00 16,00 16,40 16,40 16,60 16,60 110 16,30 16,48 4 rg i. Pomm. 16,00 16,00 16,50 16,50 17,00 17,00 20 16,30 16,45 4 hin 15,70 1570 15,90 15,90 16.20 16,20 20 15,95 15,95 4 LW11 15,70 15,70 16,20 16,20 16,70 16,70 60 16,20 16,20 23. Si. Schl.. 15,00 16,00 1985 1940 1980 1705 8 15,70 16,10 2 3 8 8 38 1 8 .“ 16,60 16,60 16,80 1980 150 1740 70 1 190 17,00 16,60 30. 3. 111“ 171 1670 85 2 420 7014 16,70 16,25 30. 3. v1““ 16,60 16,90 16,90 17,10 17,10 3 . b v 16,00 16,00 1650 1650 1690 1680 1A1“ vegb 1— 16,00 16,40 156 16,20 16,00 30. 3. 16.“ 18,08 18 38 18,38 18,68 18 68 18,98 b . 16,00 16,00 17,30 18,00 18,20 18,50 8 8 18,00 18,50 19,00 19,00 19,50 19,50 . 16,50 16,50 17,50 17,50 18,50 18,50 3 I11113256* 1 1 18,50 18,50 19,00 V V 1 . 1 7 7, 30. 3 1 19,00 200 3 750 18,75 17,60 .3. 20 18,40 19,60 20,40 22,00 925 - 30.3. 180 8589 20,68 21.36 21,76 22,15 1 392 20,03 19,58 30. 3 ing. 8 2a. 18,00 1820 18,30 18,60 . . 6— 17,30 17,60 17,70 18,00 18 19 1999 1 n 8 0 19,60 19,60 20,00 20,00 8 . 8 12 8⁰ 1950 19,20 19,60 19,80 20,40 888 188 88 8 8 888 8 18,80 19,60 20,00 21,20 86 B 11“*“ 19,60 19,60 20,00 20,80 2915 188 6 166668668A111“ 1320 1888 18,30 1999 1838 181v 88,1 8I 8-s. 17,80 hag 1960 19,25 18,58 19,00 30. 3. I1 58 v11111“*¹n M11““ 849 88 1970 1259 16,98 16,94 390. 3. 1 8 ne. 17,00 17.00 17,00 17,11 30. 3. ö4 17,50 17,50 18,30 18,30 18,80 18,80 1 Fweig. 1 18,00 18,00 1 19,00 19,00 V 8b X“ 18,20 18,20 19,60 19,80 20,00 20,00

n. Die verkaufte Menge wird auf volle

Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechner.

Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in

den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

Pand⸗ und Forstwirtschaft.

irtschaftlichen Verhältnisse Canadas.

eilungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft“ veutsche landwirtschaftliche Sachverständige für essanten Bericht über die landwirtschaftlichen Ver⸗ ndes. Nachdem erst vor wenigen Monaten der Sachverständige in Heft 11 der „Berichte über rtschaft im Auslande“ über die forstlichen Verhält⸗ cchtet hatte, wird es an der Hand beider Berichte sein, sich ein Bild von den wirtschaftlichen und tnissen dieses sich 8 jüngster Zeit in so großem ichen Landes zu machen. 5 hielt man Canada für ein Land, das nahezu hnee erstickte und für landwirtschaftliche Nutzung lich sei. Dies trifft auch auf den weitaus größten n. Von den 970 Millionen Hektar der Dominion een auf den vegetationslosen Nordteil, 328 Millionen Oedland und Wildnis, 369 Millionen auf Wald ionen auf Ackerland und Weide. Das heißt: nur chaftliches Nutzungsgebiet. Immerhin ist dieses Gebiet en arktischen Kulturländern noch sehr erheblich, sodaß sich weiter in der gleichen Weise wirtschaftlich ent⸗ n letzten 20 Jahren, sehr wohl berufen ist, eine Ue unter den Ländern wichtiger landwirtschaftlicher ehmen. 1 sich auch über das Klima Canadas im allgemeinen tellungen, die man von den rauhen, schnee⸗ und des Ostens auf 5 Hante 8 Kberrene. Dr eesten des südlichen Gürtels von Canada sind je nders gestellt und bieten für landwirtschaftliche Be⸗

chten. 1 anz oberflächlich dieses klimatisch und wirtschaftlich 229 Gebiet, östlich bis zum 50., westlich bis zum reichend, auf etwa ½ des ganzen Landes, so bleibt fück, das in dieser Hinsicht auch landwirtschaftlich ellt ist. Es wäre dies vielleicht eine Fläche von Uionen Geviertkilometern oder der 3 fachen Größe ren klimatische Erzeugungsbedingungen den mittel⸗ ich nahe stehen. Aber selbst wenn das landwirt⸗ ionsgebiet in Canada eine solche Größe nicht er⸗ unter den gegebenen Verhältnissen unsere vollste Anspruch nehmen. . 4

brle E. Umstände, die das Klima dieses süd⸗ vorteilhaft beeinflussen. Zunächst ist auch hier die auch im alten Deutschland, gemachte Erfahrung

flug im Man baut

seine Vort im ist es im strömung,

ist so gut

nur eine

weifellos festgestellt, daß

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wie

geringe denin, Mana. egsgoh 1 qkm; allerdings 0 Einwohner au ; 1 Durchschnitt von etwa 107 in Preußen sehr wenig. und vor allem auch die canadische Regierung versuchen Canada in ein möglichst günstiges Licht zu setzen, auf seine uners lichen Hilfsquellen hinzuweisen und die Ansiedlung do Man hört neuervbings, daß Can Staaten Auswanderern sogar die Landanteil umsonst gibt. die landwirtschaftliche Er so ist doch die Verwertungsmö Produkte einstweilen durch recht beschränkt, an dessen Ver ausgesetzt arbeitet. empfohlen werden, si klimatischen, Boden⸗, Gegend, der sie sich zuwenden wollen, zu

n gegen

menschenleer.

Bevölkerungsdurchschnitt fällt natür arktischen und südarktischen Zonen. In Striche, die klimatisch etwa mit Mitteleur Bevölkerungsdichtigkeit.

e geri

Es kann also

Westen geschützter, feuchter und wärmer gegebene rauhe Osten. Das Haupthemmnis, Canada gegenwärtig entgegen beträgt im Durchschnitt der Do

sserung

mit des Holzfällers Art und des Landmanns früher mildere Witterung eingetreten ist. eute in vielen Gegenden Getreide oder Futterpflanzen oder Obst, wo man ehedem nicht hätte daran denken können und wo selbst die Haltung von Weidevieh übermäßigen Frostes und Schnees wegen Schwierigkeiten machte. Ln-9] 85 dur 1 Meeresspiegel von amerika oder Europa hat besonders f

ittlich geringe Höhe des Landes über dem 8*s 2. mehr als die doppelte von Nord⸗ ür die nördlicheren Breitengrade Günstiger aber noch wirken die großen Wasserflächen Innern und entlang der buchtenreichen Küsten ein. besonderen die von Japan kommende warme Meeres⸗ die das Klima in daegenden Zchelh Columbia weiter mild und im Winter fast frostfrei gestaltet. 1 n9 82 in dieser Provinz infolge der EE“ 1 en ein, aber im gan darin mannigfache Schwankungen ein g 1. Ugans be n

das der Ausdehnung des Ackerbaus in steht, ist die geringe Bevölkerung. Diese minion 0,50 auf 1 qkm, d. h. Canada Der Hauptanteil an diesem geringen lich auf die ganz unbewohnten Immerhin zeigen auch diejenigen opa auf einer Stufe stehen, So entfallen in Ontario 1,3, in Nova Scotia 8,3, in Prince Edward Island

das ist a

ada ähnlich wie ein Hüereifebet vedhs ¼ einen größeren

Wenn nach Vorstehendem die An schließung des Landes auch nicht schlecht sind, glichkeit für die landwirtschaftlichen inge Ausdehnung des Verkehrsnetzes

die canadisch

5. nicht dringend vor der Niederlassung ganz genau nach d 9 beftlichen und Verkehrsverhältnissen der

erkundigen.

suchen nun alles, um chöpf⸗

Im Westen

Allerdings

ber gegen einen Die Canadier

rthin zu lenken. zelne australische

Aussichten für

e Regierung un⸗ enug den

. Literatur. Kurze Anzeigen neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt.

Aus Natur und Geisteswelt 121., 125., 126., 133., 135., 136, 138., 140. Bdchn. Kulturgeschichte des deutschen Bauern⸗

3. Von Chr. Ranck. Mit 70 Abbildungen im Text. Gebdn. S. EEEETEö6 im Haushalt. Von Dr. J. Bongardt. 2 Bdchn. Gebdn. je 1,25 ℳ. Das Weltproblem.

Von Dr. Joseph Petzoldt. Gebdn. 1,25 %ℳ Das Stereoskop und 8 ehn het⸗ en. Von Professor Th. Hartwig. Mit 40 Abbildungen und 19 terrostopischen Tafeln. Gebdn. 1,25 Die menschliche Stimme und ihre Hygiene. Von Professor Dr. Gerber. Gebdn. 1,25 Der gewerbliche Rechts⸗ schutz in Deutschland. Von B. Tolksdorf. Gebdn. 1,25 Die Knabenhandarbeit in der heutigen Erziehung. Von Dr. Alwin Pabst. Gebdn. 1,25 Leipzig, B. G. Teubner.

Karl Hauptmann. Eine Studie zur Poesie. Von Herbert von Berger. 0,50 München, Georg D. W. Callwey.

Der Volks⸗Goethe. Von Hermann Krüger⸗Westend. Zum 22. März: Goethes 75. Todestag. 0,50 Berlin W. 30, Konrad W. Mecklenburg (vormals Richterscher Verlag).

Wege nach Weimar. Gesammelte Monatsblätter von F. Lienhard. III. Band: Friedrich der Große. t den Bildnissen: Friedrich der Große, Tafelrunde in Sanssouci, Königin Luise, Juno Ludovisi, Klopstock, Lessing, Winckelmann. Gebdn. 3,50

S t, Greiner u. Pfeiffer. Bücherer Band 66 bis 72. Ferdinand Rai⸗

mund. Eine Erinnerung und eine Mahnung. Von Hans von Wolzogen. Populäre Aufsätze und Vorträge rofessor Dr. Ernst von Leyden. 4 Bände. 891 von Dr. med. Hans Leyden. 2 Bände. Jeder Ban 0,30 Berlin SW. 68, Kochstr. 73. Verlag Deutsche Däge.,

Bibliothek der Gesamtliteratur des In⸗ und 122 4 etbenen, vJenan, e Lieder von Paul F hardt 1 ℳ. Gudrun, DPeutsches Helbenlied, übers. von , Simrock. 0,75 ℳ. Gedichte von Anastasius Grün. 0,75

Halle a. S., Otto Hendel. balle , S dile Fhee⸗ (Ein Lebensbilb von Willi Ale.

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hauses. Skizzen aus den

Aus einer ganz kleinen Apotheke, Leben g. vh. Apothekers. 0,50 Prneoden, E. Piersons

g BB“ bei Hof. Roman von Arthur Achleitner. 3 Berlin W. 35. Gebrler Paetel.

9

Mit aisen⸗

Ausgefertigt: (L. S.) (Unterschrift),

N 85.

„Untersuchungssachen. .Aufgebote, 8 Unsal- und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. .Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

* Swhw 0n do

rlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

sachen, Zustellungen u. dergl.

[2594]] Aufgebot.

Die von uns noch unter unserer früheren Firma: sich spätestens in dem auf den 20. Juni 1907,

„Lebensversicherungs⸗ und Ersparnisbank in Stuktgart

ausgefertigte Lebensversicherungsurkunde Nr. 133 333 20 000 ℳ, ausgestellt am 15. März 1899 auf

über?

das Leben des Herrn Christof Wilhelm Knape, Gutsbesitzers in Bregenstedt, ist uns als abhanden g In Gemäßheit von 5 7 letzter Absatz unserer allgemeinen Versicherungs⸗ bedingungen machen wir dies hiermit unter dem wir dem Versicherten Herrn Kaape, dem nach unseren Büchern die Rechte aus der Versicherung zustehen, mit befreiender Wirkung wenn sich innerhalb fünfundvierzig Tagen von heute ab gerechnet ein Inhaber der bezeichneten Ver⸗

gekommen angezeigt worden. Präjudize bekannt, 2

eine Ersatzurkunde ausstellen werden,

sicherungsurkunde bei uns nicht melden sollte. Stuttgart, den 5. April 1907. Sttuuttgarter Lebensversicherungsbank a. G. (Alte Stuttgarter). Die Direktion.

Leibbrand. Platz.

Das Amtsgericht Bremerhaven hat am 20. März

1907 folgendes Aufgebot erlassen:

Auf Antrag der Ehefrau des Oberheizers Karl Christian August Hahn, Anna geb. Streit, in Lehe, Goethestr. 52, wohnhaft, wird der unbekannte In⸗ haber des Einlegebuchs Nr. 14099 der Städtischen Sparkasse in Bremerhaven, lautend auf den Namen Anna Streit mit einer Einlage von 113 75 ₰, hiermit aufgefordert, das bezeichnete Buch unter An⸗ meldung seiner Rechte auf dasselbe spätestens in dem den 18. Dezember 1907, Vormittags 11 ¼ Uhr, vor dem Amts⸗

hiermit auf Mittwoch,

erichte hierselbst anberaumten Aufgebotstermine dem Verichte vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraft⸗ los erklärt werden soll. Bremerhaven, den 22. März 1907. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: [101755) Schlingmann, Sekretär. (2031] Aufgebot. 1 Die Firma Joseph v zu Bocholt, treten durch den Rechtsanwalt Hebberling zu Bocholt, hat das Aufgebot des von der Firma Karl Breiten⸗ bach zu Hattingen ausgestellten, auf den K. Götzinger zu Burgsteinfurt bezogenen und auf die Antrag⸗ stellerin übergegangenen Wechsels über 50,00 vom 20. März 1906, fällig am 2. Juli 1906, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf den 18. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, immer Nr. 2, anberaumten Aufgebotstermine seine echte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Burgsteinfurt, den 22. März 1907. Königliches Amtsgericht.

[2595] Das Amtsgericht Bremen hat am 3. April 1907 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag der unverehelichten Lucie und Johanne Köper, beide wohnhaft in Bremen, wird der un⸗ bekannte Inhaber des von der Neustadt⸗Beerdigungs⸗ Anstalt auf den Namen von Catharina Angelsca Busse ausgestellten Dokuments über die Erbbegräbnis⸗ stelle Nr. 504 auf dem Begräbnisplatze nee dem Buntentore in Bremen hiermit aufgefordert, das bezeichnete Dokument unter Anmeldung seiner Rechte auf dasselbe spätestens in dem hiermit auf Donners⸗ tag, den 2. Januar 1908, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 79, anberaumten Auf⸗ gebotstermine dem Gerichte vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden soll.“ .“ Bremen, den 5. April 1907. Der ö. des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär.

[2266] Aufgebot. NI . Der Kolon Hermann Stocksmeier, Nr. 12 in Almena, hat das Aufgebot der angeblich verloren ge⸗ gangenen Schuldurkunden vom 5. März 1880 und 23. März 1890, aus welchen für die Fürstliche Leihe⸗ kasse in Detmold Hypotheken von 450 und 225 auf seinem im Grundbuche von Almena Band II Blatt 17 verzeichneten Grundbesitze in Abteilung III unter Nr. 3 und 7 eingetragen sind, beantragt. Es ergeht daher an die Inhaber der Urkunden die Auf⸗ forderung, spätestens in dem auf Dienstag, 15. Or⸗ tober 1907, Morgens 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht bestimmten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Ürkunden vorzulegen, viüdrtgemis wird.

s die Kraftloserklärung derselben erfolgen

Alverdissen, 22. März 1907. Fürstliches Amtsgericht. [2268]

Oeffentliche Ladung.

Zur Anlegung des Grundbuchs uͤber die in der Gemeinde Nettersheim belegenen Parzellen: Flur 7 Nr. 509/145, Schellgesgasse, Holzung, 31 a 93 m, snget. e. im Grundsteuerflurbuch auf: Nelles, Jo⸗ hann Mathias, Schäfer, und Konsorten zu Netters⸗ heim, und Flur 5 Nr. 387/203, Auelsheck, Holzung, 12 a 34 m, eingetragen im Grundsteuerflurbu auf: Hochgürtel, Hubert, zu Nettersheim, werden die beteiligten Konforten mit Ausnahme der Familie Johann Mathias Nelles, zu dem auf den 10. Juni 1907, Vormittags 10 Uhr, im Gerichtshause dün Zimmer Nr. 8, anberaumten Termine hierdurch

eladen.

Blankenheim (Gifel), den 1. April 1907.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗

Königliches Amtsgericht. Abt. 2. [2279] Aufgebot. Der Gerbereibesitzer Peter Harnischmacher zu Olpe

hat als Abwesenheitspfleger beantragt, schollenen Bäcker Peter Anton Josef Gustav Nies, zuletzt wohnhaft in Olpe i. Westf., für tot zu er⸗ klären. Der vorgenannte Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 12. No⸗ vember 1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11, anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des erteilen können, ergeht kl die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem

Gericht Anzeige zu machen. §

I Offentlicher Anzeiger.

Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 8. Apri

S

1907.

8

2æferenderiaes

9. B

2267] Aufgebot Der Arbeiter Leo Böat. beantragt, den verschollenen Schwarz, geboren den 5. bekannter Wohnort Ober⸗Schridlau war, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert,

Arbeiter

Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Berent, den 2. April 1907. Königliches Amtsgericht. [2596] Das Amtsgericht Bremnen hat am 3. April 190 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag 1) des Professors Ludwig Anton Eugen Grauel in New York, 2) des Rechtsanwalts und Notars Enno Groeneveld in Weener als Vor⸗ mund der abwesenden Antoinette Hilberdine Hen⸗ riette Friederike Grauel wird die letztere, geboren am 28. August 1854 in Varel, Tochter der ver⸗ storbenen Eheleute: Schneidermeister Christian Ludwig Philipp Grauel und Eita geb. Roskamp aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf Donners⸗ tag, den 2. Januar 1908, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, anberaumten Aufgebots⸗ termine sich zu melden, widrigenfalls sie für tot er⸗ klärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß an⸗ estellten Ermittlungen zufolge die obengenannte Antoinette Hilberdine Henriette Friederike Grauel sich am 11. November 1887 in Bremen ihrem letzten inländischen Wohnsitze nach England ab⸗ gemeldet und sich später, im Jahre 1896, ihrer in New York wohnhaften Schwester Wilhelmine gegen⸗ über dahin geäußert hat, daß sie nach Californien zu übersiedeln gedenke, daß aber seitdem jegliche Nach⸗ richt von ihr fehlt, ergeht an alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.“ Bremen, den 5. April 1907. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär. 8

Aufgebot. Das Amtsgericht 1 hat heute beschlossen: Auf Antrag des Kurators des verschollenen Carl Hinrich Peyn, nämlich des Rechtsanwalts Dris. Carl Wilhelm Petersen, vertreten durch die hiesigen Rechts⸗ anwälte Dres. Embden, Petersen, Nottebohm und Petersen, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 12. Januar 1870 in Cuxhaven als Sohn des Carl Jürgen Nicolaus Peyn und dessen Ehefrau Anna Lucinde, geb. Peyn, alias Pein, geborene Carl Hinrich Peyn, welcher seit dem Jahre 1896 vberschollen ist, hiermit aufgefordert, c bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem olstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, pätestens aber in dem auf Mittwoch, den S. Januar 1908, Nachmittags 2 Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erd⸗ seschoß⸗ Zimmer Nr. 161, zu melden, widrigen⸗ alls seine Todeserklärung erfolgen wird.

2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem hiesigen Amtsgerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Hamburg, den 25. März 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

[2270] üSee

Die Schifferfrau Johanne Mallien, geb. Wals⸗ dorff, aus Rosenberg, im Beistande ihres Ehemannes, des Schiffers Adolf Mallien aus Rosenberg, und der Schiffer Heinrich Höpfner aus Rosenberg, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Carlssohn in Heiligen⸗ beil, haben beantragt, die angeblich Verschollenen Johann Carl Walsdorff, geb. am 9. Juni 1817, und Johann Gottlieb Walsdorff, geb. am 26. De⸗ zember 1821 zu Rosenberg, Söhne der Seefahrer Michael und Anna Louise, geb. Fröck, Walsdorff⸗ schen Eheleute aus Rosenberg, zuletzt wohnhaft in Seeh zum Zweck der Todeserklärung aufzu⸗ bieten. Die bezeichneten Verschollenen werden auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 9. De⸗ zember 1907, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls auf Antrag die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗

[2276]

Heiligenbeil, den 29. März 1907.

den ver⸗

A

in Schöneck hat August Januar 1831, dessen letzter

[2256]

K R Linden 43, klagt gegen den Schneider Joseph Paul Haftkowski, s

jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte sie vor mehreren Jahren böswilli

sie vor e mit dem Antrage, die und auszusprechen der Scheidung träͤgt. Die Klägerin ladet den Be⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht k d Anzeige zu machen. vor dieerste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II. in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 31, auf den 15. Juni 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bunk als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. [2284]

garethe geb. Sezepeynski, in Gelsenkirchen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Hennecke in Essen,

[2593] Aufgebot.

Margaretha Koog, 2) die Witwe des

Petersen, Ingeburg Catharina Petersen, zu Stadum,

Stadum,

beantragt. Die

gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachla verstorbenen Petersen spätestens in dem 7, 5. Juni 1907, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten gebotstermine bei diesem Gericht anzumelden.

des Grundes der Forderung zu kundliche Beweisstücke sind 9 Abschrift beizufügen.

enthalten.

vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschrönkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Leck, den 26. März 1907. Königliches Amtsgericht. [2273] 8 Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 20. März 1907 ist der am 8. Oktober 1853 in Hamweddel geborene Seemann Hinrich Martens für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 15. August 1884 festgestellt. Rendsburg, den 27. März 1907. Königliches Amtsgericht. Abt. 3.

[2274] Bekanntmachung. 8 In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung des verschollenen Arbeiters Michael Sika hat das Königliche Amtsgericht in Schrimm durch den Amtsrichter Peters für Recht erkannt: Der ver⸗ chollene Arbeiter Michael Sika, geboren am 20. September 1866 in Wlosciejewki Hauland, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1906 festgestellt. Die Kosten des Ver⸗ fahrens fallen dem Nachlasse zur Last. Schrimm, den 19. März 1907. Königliches Amtsgericht.

[2265] Die von uns ausgefertigten, uns als verloren an⸗ gezeigten Depositenscheine vom 19. Juli 1904 über die Versicherungsscheine Nr. 67 231 und Nr. 73 493, ausgestellt auf das Leben des Herrn Hermann Philipp, Kaufmanns in Berlin, erklären wir nach erfolglosem Aufruf in Gemäßheit von § 15 der Allge⸗ meinen Versicherungsbedingungen unseres Statuts für kraftlos. Wir haben für obige Scheine Duplikate ausgefertigt. b

Leipzig, den 5. April 1907. 1

Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig Dr. Walther. Riedel.

[2269] Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 18. März 1907 ist die Schuldverschreibung der Spar⸗ und Leihkasse für das Amt Celle Lit. OC Nr. 5870 vom 7. Juni 1882 über 600 ℳ, aus⸗ gestellt auf den Namen der Ehefrau des Brinksitzers Surburg, Karoline geb. Riefenberg, in Wathlingen, für kraftlos erklärt. Celle, den 4. April 1907. Königliches Amtsgericht. III.

Oeffentliche Zustellung. Die Frau Magdalene Philipine Haftkowski, geborene 9% in Kostheim bei Mainz, Prozeßbevollmächtigter: echtsanwalt Wilhelm Korn zu Berlin, Unter den

rüher in Berlin, Potsdamerstraße 79a,

verlassen habe, dem Trunke ergeben sei und inem ö gröblich mißhandelt habe,

he der Parteien zu scheiden daß der Beklagte die Schuld an

lagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

Aktenzeichen 1. R. 474. 06. Berlin, den 27. März 1907.

Oeffentliche Zustellun

Die Ehefrau Bergmann Wilhelm Heyer, Mar⸗

agt gegen ihren genannten Ehemann, unbekannten ufenthalts, früher in vegbe. auf Grund des 15672 B. G.⸗B. mit dem Antrage, die Ehe der

Königliches Amtsgericht. 89 1 1 erichtsschreiber.

Olpe, den 22. März 1907. 1 Königliches Amtsgericht.

9 Len zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechte⸗

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesell 7. Erwerbs⸗ und Lcaft⸗ f gesellsch 8. Niederlassun

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Die Ehefrau des Schullehrers Ketel Sönnichsen, geb. Petersen, in Sophien⸗Magdalenen⸗ Landmanns Peter Ingwer geb. Hansen, haben, die erstere als Erbin, die letz⸗ tere als Berechtigte aus dem Güterstande des Jüt⸗ schen Low, hinsichtlich des am 29. Januar 1905 in seinem letzten Wohnort, verstorbenen Land⸗ manns Peter Ingwer Petersen das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern Nachlaßgläubiger werden daher hac es den Vormittags 10 Uhr, Auf⸗ Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes 8 r⸗ 8 Nachr rschetf oder ün e Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts,

nach der Teilung 1

der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. [2261]

in Enkendorf bei Nortorf, Prozeßbedollmächtigter: Rechtsanwalt Stahn in Kiel, Ehemann, den Wochlöhner Franz Latba, früber zu Schoͤnhagen, fest unbekannten Ausenthalts, wegen Ehebruchs, m

Parteien bestehende Ehe zu klagten für Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor kammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 24. Juni 190 7, Vormitrags 10 Uhr, mit der Aufforderung, Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser zug der Klage bekannt gemacht. .

[2597]

aftsgenossenschaften. ꝛc. von fi genofenschaf

ankausweise.

streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen⸗Ruhr auf den 6. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 52, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Essen, den 5. April 1907. Fechtel, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[2259] Oeffentliche Zustellung. 1. R. 77/06. Die Fabrikarbeiterin Martha shtelanse verehel. Ernst, geb. Vogel, in Gera, zum Armenrecht zuge⸗ lassen und vertreten durch Rechtsanwalt Nitzsche in Gera, klagt gegen ihren Ehemann, den Weber Paul Arthur Ernst, früher in Gera, jetzt unbe⸗ annten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, den Beklagten als den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil⸗ kammer des gemeinschaftlichen Landgerichts zu Gera (Reuß) auf den 25. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gera, den 23. März 1907. DerGerichtsschreiber des gemeinschaftlichen Landgerichts: Rauch, L.⸗G.⸗Sekr

[2257] Oeffentliche Zustellung. R. 19/07. Die Agnes Wilhelmine verehel. Gurtzky verw. gew. Beer, geb. Bornemann, in Gera, zum Armenrecht zugelassen und vertreten durch die Rechtsanwälte, Justizrat Dr. A. und Dr. P. Schlotter in Gera klagt gegen ihren Ehemann, den Maler Karl August Friedrich Gurtzky, früher in Gera, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des gemeinschaftlichen Landgerichts zu Gera (Reuß) auf den 18. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gera, den 26. März 1907.

Der Gerichtsschreiber des Kenhsebnndgerüch

2258) Oeffentliche Zustellung. R. 21/07. Die Fabrikarbeiterin Pauline Emilie veredel. Paul, geb. Rosenkranz, in Gera, zum Armenrecht zugelassen und vertreten durch den Rechtsanwalt Haller in Gera, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Kutscher, jetzigen Handarbeiter Franz Richard Paul, zuletzt in Gera, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die I. Zivilkammer des gemeinschaftlichen Landgerichts zu Gera (Reuß) auf den 26. Juni 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen SefaeTene wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gera, den 26. März 1907. 88 Der Gerichtsschreiber des gemeinschaftlichen Landgerichts. Rauch, L.⸗G.⸗Sekretär.

[2260] Oeffentliche Zustellung. Die Robert Blümel Ehefrau, Emma geb. Rösch in Friesleng. Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Keller zu Friedberg, klagt gegen den Robert Blümel,⸗ Küfer, früher in Friedberg, jetzt unbekannt wo ab⸗ wesend, Beklagten, unter der Behauptung, daß die Voraussetzungen der aus böslicher Verlassung, wie sie im § 1567 B. G.⸗B. enthalten sind, vorliegen, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zuk mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Zivilkammer des Großberzoglichen Landgerichts zu Gießen auf den 17. Juni 1907, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öfentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gießen, den 3. April 1807. *

88

Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Amalie Auguste Latka, geb. Walter,

klagt gegen sbhren t dem Antrage, die zwischen den cheiden und den Be⸗ den schuldigen Teil zu erklären. Die

die zweite Zidil⸗

gedachten

Kiel, den 26. März 1907. Der Gerichtsschreiber des Koͤniglichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. 3. R. 10/07. 2. Die EChefran Oekar Fellxr Rudert, Karoline geb.

einen bei dem bestellen.

arteien zu trennen, den Beklagten fuͤr den schuldigen

Hevdt, anwälte Justizrat

in Sohren, Prozetzbevollmächtigte: Rechts⸗ Gräff und Dr. don on zu