1907 / 121 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 22 May 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Marktort

Qualität

mittel

gut

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

Verkaufte Menge Doppelzentner

Außerdem wurt am Markttagen nach ce lara0 r gli Pütun nera elzen (Prebs unbekann

Am vorigen Markttage

sHut V 8—

Durchschnitts⸗ preis

ür 1 Doppel⸗ jentner

Verkaufs⸗

wert preis

reiburg latz.

Hannover. LVW111“ Behtzcbmändh Schwabmünche Pfullendorf. Saargemünd

Babenhausen Günzburg. Illertissen. Memmingen

NW Waldsee i. Wr Pfullendorf.

Allenstein EI16658

Breslau .

Oppeln.

8 e11““ Aalen.

Saargemünd

Allenstein

““ Neustadt O.⸗S.

e Riedlingen..

Freüburg i. Sch EI“

Allenstein... IWI Breslau.

ööö Löwenberg i. Neustadt O.⸗S. Hannover ¹ Goch. öIE“ b6 Schwabmünchen Riedlingen. Waldsee i. Wrtt Pfullendorf ..

Saargemünd .

Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.

Fresburg i. Schl. la

Breslau.. 1

Freiburg i. Schl..

Schl.

Schwerin i. Mecklb.

i. Schl. Löwenberg i. Schl. Neustadt O.⸗S..

n

. 2* *

Schwabmünchen

ttbg..

Löwenberg i. Schl.

Neustadt O.⸗S.

Schwerin i. Mecklb.

* 2*

bg.

17,75 19,40 19,60 18,00 20,50 19,30 20,00

20,00 20,50

19,60 20,00 21,30 20,00

17,75 1 19,60 19,80 18,50 20,50 19,40 20,40

20,00 20,50

19,60 20,00 21,30 20,00

16 15 17

17

20,

18,

19, 18, 19,

19,70 19,90 19,00 20,60 19,70 20,60

19,50 20,20

20,50 Kernen (eäeunthülster Spelz,

20,00 20,50 21.54 20,20 22,00 21,00 20,50

17,50

18,30 18,70 18,00 19,30 17,50 18,10 20,20 20,00 18,60 18,80 18,50 19,50

16,00 14,70 16,00 16,30 15,20

18,00

18,00 18,30

17,80 18,10 17,40 17,40 20,40

20 00 18,40

19, 18,

W 19,88 20,00 20,10 19,00 20,60 19,80 20 80 19,50 20,20 20,50

9,88

20,00 20,50 21,54 20,20 22,20 21,00 20, 80

R 17,50

18,60 18,90 18,00 19 50 17,50 18,20 20,40 20,00 18,60 18.98 18,90 19,50

16,00 15,00 16,50 16,50 15,20 16,80 15.50 18,50

18,00

80 ,40 ,50

H 18,00

18,50 18,10 17,80 18,10 17,40 17,60 20,80 20,25

20,40 18,40 18,44 20,00 18,74 20,00 18,80

90

25

20 20 74 00 80 50

Gerste.

afer.

19,50

eizeu.

22,00 20,10 20,20 19,50 20,70 20,10 20,90 20,55 20,50 20,40

21,00

20,60 20,60 20,60 21,80 20,40 22,80 21,14

o ggen.

19,00 18,00 18,70 19,00 18,50 17,80 18,50 20,50 20,16 19,60 19,20 19,00 20,00

18,00 15,10 16,60 16,60 15,70 17,40 15,90 19,00 20,80

20,00 18,20 18,60 18,20 18,30 18,20 18,00 17,80 21,00 20,50 18,90

18,60 19,00

18,90 19,00

20,00

22,00 20,90 20,60 20,00 20,70 20,20 21,00 20,55 20,50 20,40

21,10

Dinkel, Fesen).

20,60 20,60 20,60 21,80 20,40 22,80 21,14

20,00 18,20 19,00 18,60 18,80 18,20 18 00 18,00 21,50 20,50 19,40

18,60 19,00

18,90 19,50 20,00

104

30

15

43 21 10 34 45

600

19,40

20,55 20,00 20,00 20,15 20,70

20,20 20,15

21,00 20,10 21,45 20,60 20,43

17,92

17,40 17,20

19,67 19,15

18,20 18,21 19,90 18,40 18,73

19,58

793 528

6 075 290

791 392 196 631 882

11 950

17,61 17,60

20,25 19,33

18,40 18,45 19,60 18,56 19,60

19,92

—,— —— 55 gS

—,—,— 1u1““]

AINFUEICS CS 2n

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht febhlt.

Großhandelspreise von Getreide an deutschen und fremden

1 Börsenplätzen für die Woche vom 13. bis 18. Mai 1907

nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche.

1000 kg in Mark.

(Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)

guter, gesunder, min

Mannhe

8

destens 712 g das 1 8 755 g das 1 450 g das 1

im.

Roggen, Pfälzer, russischer, bulgarischer, mittel. Weizen, Pfälzer, russischer, amerik., rumän., mittel

Hafer, badischer, württembergischer

. Jbadische, Gerste baßische,

utter⸗

fälzer, mittel.

Wien.

oggen, Pester Boden.. Weizen, beiß⸗ Hafer, ungarischer T... Gerste, slovakischhe.. Mais, ungarischer..

Budapest.

Roggen, Mittelware.. Weizen, Hafer,

Gerste, Futter⸗ Mais,

11 *

9 * . *. 2

Odessa. Roggen, 71 bis 72 kg das hl.. Weizen, Ulka, 75 bis 76 kg das hl.

Woche

13./18 Mai 1907

203,77 204,35 195,92

201,25 212,55 198,75 189,38 155,00

143,45 184,19 144,30 145,99 111,19

135,62 142,08

gegen Vor⸗ woche

192,24 199,54 188,53

194,75 207,15 198,75 186,88 153,50

148,61 193,62 149,46 146,05 120,59

129,55 164,58 138,84 123,30 103,35

124,61 135,46

11

Weizen, 75

Roggen Weizen

Ode Kan

Weizen

Roggen

Weizen Od Mais Weizen

Weizen afer ele⸗

russi

Don Weizen

Hafer, englische

Gerste,

La Plata. 4*“

Futter⸗

2 9 2 02

Paris.

Antwerpen.

ööö

1“

Amsterdam.

1I1““ t. Petersburger.

82 . 2 2. 2 2 2 2 2 amerikanischer Winter⸗ amerikan. La Plata..

London.

PJ.h1247 1868686ö“ vee“

*

*

2.

Roggen, 71 bis 88 oHooE3

2 2* 2 2

1 lieferbare Ware des laufenden Monats

(Mark Lane).

englisches Getreide,

Mittelpreis aus 196 Marktorten

(Gazette averages)

Liverpool. ““

au⸗

roter Winter⸗ Nr. T Kurrachee. e“

r, weißer, neu. Hef.. 1 amerikanische

157,32 199,35

147,30 145,28

153,86 151,84 142,20

9

152,00 148,64

1)

153,03 139,88 151,15 157,25

143,95 132,99

151,49 141,09

152,48 192,48

140,83 139,78

144,88 144,56 136,21

145,26

151,82 155,35 105,92

138,58 136,35 129,08 141,42 135,18

144,82 134,25 143,64 146,23

150,46 139,77

130,65

Le* amerikan., bunt.. La Plata, gelber ..

Chicago. Mai.. Pul September Mai. .

Neu York.

roter Winter⸗ Nr. 2 I“ 8 September Mai.

er Buenos Aires. Mais Durchschnittsware .. ¹) Angaben liegen nicht vor.

Bemerkungen.

1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner Pro⸗ duktenbörse = 504 Pfund engl. gerechnet; für die aus den Umsätzen an 196 Marktorten des Königreichs ermittelten Durchschnittspreise für einheimisches Getreide (Gazeite averages) ist 1 Imperial Quarter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund engl. angfsg. Pusbel Wöshen 79 91 Busbe e = 56. kser eh

und eng = 453,6 g; 2 oggen = 2100, eizen = 2400, Mais = 2000 kg. 8.

Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung sind die aus den einzelnen Fae encgaben im „Reichsanzeiger“ ermittelten wöchentlichen Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse u Grunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für London und Liverpool die Kurse auf London, für Chicago un Neu York die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga dle Kurg auf St. Petersburg, für Pariz, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. Preise in Buenos Aires unter Berücksichtigung der Goldprämie. 11““

Mai 1907.

Kaiserliches Statistisches Amt. J. V.: Dr. Zacher.

115,94 114,54

114,54 118,76

118,76

11“

3 130,36 Weizen, Lieferungsware

134,13 136,57 82,34

145,80 149,07 151,23

87,80

14277 14521 145 71

156,90 158,98 159,75 160,14 102,20

Weizen Lieferungsware

Mais

127,40

137,20 1- 84,63.

88,20

L“ Handel und Gewerbe. Reichsamt des Innern zusammengestellten M ven nn zichten für Handel und Industrien’.)

Schweden.

eplante Exrichtung von Freihäfen und Freilagern. chen Reichstage sind zwei Verordnungen über die Er⸗ Freihäfen und Freilagern zur Beratung zugegangen. erordnung über Freihäfen bestimmt u. a., daß in oder bei erfolgter Königlicher Genehmigung Freihäfen ein⸗ ichtet werden dürfen, die genau abgegrenzt sein und teils einen 85 mit Lösch⸗ und Ladeeinrichtungen, teils Speicher und Lagerplätze diholten müssen. Der Frechafen ist in bezug auf Zölle und Fabri⸗ ai zabgaben sowie Zu eersteuer als Ausland anzusehen. Die Genehmigung zur Einrichtung eines Freihafens, welche zu⸗ lich auch das Recht des Betriebs umfaßt, kann Stadtgemeinden h- besonders zu dem Zwecke gebildeten Aktiengesellschaften bewilligt und oin welchen sämtliche Teilhaber schwedische Untertanen sind 8 deren Vorstand aus im Lande wohnhaften schwedischen Unter⸗ eht. mer betgngab ang gewerblicher Tätigkeit innerhalb des Freihafens si önigliche Genehmigung erforderlich. Buchdruckereien und für die Anlage in irgend einer Weise gefährliche Betriebe sind aus⸗ schloseen. Kleinverkauf innerhalb der Anlage ist nicht gestattet, Lartauf von Proviantgegenständen usw. an Schiffe unter besonders vorzuschreibenden Bedingungen. Ausländische unverzollte Waren ditfen nicht zur Verzehrung oder sonst zu persönlichem Gebrauch entnommen werden, ebensowenig schwedische Waren, für die bei der Einfuhr in den Freihafen Rückerstattung von Zoll oder Fabrikations⸗ abgaben in Frage gekommen ist. Ausgenommen sind die vorgenannten Echfksproviantgegenstände. In den Freihafen dürfen sowohl zollpflichtige wie verzollte und vollfeie Waren eingeführt werden, mit Ausnahme von: Weingeist, sofern die Ware nicht zur Herstellung anderer ähnlicher Waren dienen soll; Waren, deren Einfuhr in das Reich verboten oder an besondere Vorsicht maßregeln gebunden ist; erplosiren Waren und dergl. Aunahmen können von der Regierung gestattet werden.

Der Zutritt zum Freihafen ist gedeckten Fahrzeugen unter 0o Tons und offenen Booten, mit den von der Regierung bestimmten Aunahmen, sowie anderen Fahrzeugen verboten, wenn diese Ladung nnehaben, welche nach inländischen Orten, die nicht Freihäfen sind, ketimmt ist und das Schiff nicht unmittelbar vom Ausland oder inem anderen schwedischen Freihafen ankommt.

Warentransporte zwischen zwei Freihäfen oder zwischen einem Frihafen und anderen inländischen Orten dürfen nur von Schiffen zuzgeführt werden, die zur Küstenschiffahrt im Reiche berechtigt sind.

Waren, über die im Zolltarif bestimmt ist, daß für Schachteln, Unschläge usw. kein Gewichtsabzug stattfinden soll, dürfen nicht vom Frihafen auf Niederlage gebracht oder nach Verzollung in das Land ingeführt werden, sofern sie nicht in solcher Weise verpackt sind, wie sontt bei der Einfuhr gleicher Waren gebräuchlich ist.

Die Verordnung über Freilager bestimmt u. a., daß in oder bei einer Stadt mit Zollkammer nach Genehmigung durch die Generalzollverwaltung Freilager eingerichtet werden dürfen, welche unter Aufsicht der Zollbehörde stehen und zu allgemeinem Gebrauche fir Handels⸗ und Gewerbebetrieb bestimmt sind. In das Freilager zürfen ohne Untersuchung oder Zollbehandlung Waren gelegt und dort umgepackt, geteilt, bearbeitet oder sonst 6 werden, als ob se sich außerhalb der Zollgrenzen des Reichs befänden.

Pie Genehmigung zur Einrichtung eines Freilagers, welche zu⸗ gleich auch das Recht des Betriebs umfaßt, kann Stadtgemeinden und besonders zu dem Zweck gebildeten Aktiengesellschaften bewilligt werden, in denen säͤmtliche Teilhaber schwedische Untertanen sind und 18 Vorstand aus im Lande wohnhaften schwedischen Untertanen besteht.

Innerhalb des Freilagers dürfen Gebäude, Magazine oder Lager nicht an andere Personen als an solche überlassen werden, welche berechtigt sind, in Schweden Handel oder andere Gewerbe zu betreiben, und welche von der Generalzollverwaltung als Freilager⸗

inhaber zugelassen worden sind. Innerhalb des Freilagers ist es verboten, Buchdruckerei oder daß dadurch Gefahr

gewerbliche Tätigkeit solcher Art zu betreiben, der Uebelstände für die Anstalt oder die Waren herbeigeführt werden können. Kleinverkauf von darin befindlichen Waren ist innerhalb des Freilagers nicht gestattet Innerhalb des Freilagers dürfen ausländische unverzollte Waren und ebenso schwedische Waren, für welche bei der Einfuhr in das Freilager Zoll oder Fabrikationsabgaben in Frage gekommen sind, icht verzehrt oder sonst zu persönlichem Gebrauche verwandt werden. In das Freilager dürfen sowohl zollpflichtige wie verzollte und olffreie Waren eingeführt werden, mit Ausnahme von Branntwein d Spiritus aus Getreide, Kartoffeln oder anderen Erdfrüchten, ofern die Ware nicht innerhalb des Freilagers zur Bereitung underer Waren benutzt werden soll, ferner von Waren, deren Einfuhr nach den Vorschriften zur Verhütung ansteckender Krankheiten oder aus ähnsichen Gründen verboten ist oder welche nur unter gewissen horsichtsmaßregeln eingeführt werden dürfen, und von explosiven Waren, feuergefährlichen Oelen und dergl. Waren von der Art, daß se Gefahr oder Uebelstände für das Freilager oder die dort befind⸗ lchen Waren herbeiführen können. Feuergefährliche Oele und ähnliche Flüssigkeiten sowie Spiritus dafen jedoch unter Bedingungen, die die Regierung festsetzen wird, engeführt werden, um zu Treibkraft oder Beleuchtung benutzt zu werden. Zollpflichtige Waren können in das Freilager eingeführt werden: unmittelbar von ausländischen Orten; nach unmittelbarer Durchgangsversendung; von einem Freihafen oder anderen Freilager sowie von einer Niederlage oder einem Transitlager an demselben Orte. Von verpackten unverzollten Waren darf in das Freilager nicht weniger als ein ganzes Poststück, so wie es vom Ausland oder von scwedischen Freihäfen eingegangen oder von anderen Freihäfen, sbverlagen oder Transitlagern genommen worden ist, eingeführt verden. Waren können vom Freilager zur Aussuhr nach dem Ausland oder seewärts noch einem an einem anderen schwedischen Orte be⸗ ligenen Freihafen, zur Versendung auf dem See⸗ oder Landwege nach ner anderen Stadt, wo eine Zollkammer unter Oberaufsicht eines bollberwalters vorhanden ist, zur Aussuhr auf dem Landwege nach inem Freihafen an demselben Orte, zur Ueberführung nach einem underen Freilager oder einer Niederlage am selben Orte sowie nach Verzollung zur freien Verfügung genommen werden.. „Waren, über welche im Zolltarif bestimmt ist, daß für Schachteln, Umschläge usw. kein Gewichtsabzug stattfinden soll, dürfen nicht vom Freilager genommen werden, um auf Niederlage gebracht oder nach der Verzjollung in das Land eingesührt zu werden, sofern sie nicht in solcher Weise verpackt sind, wie sonst bei der Einfuhr gleicher Waren gebräuchlich ist. Beide Verordnungen

Die V e,städtem nach

8 2₰

sollen am 1. Jannar 1908 in Kraft treten.

Außenhandel Cubas 1905/06.

Das cubanische Statistische den cubanischen Handel mit dem Juni) 1905/06 veröffentlicht.

Anlaß zu vielen Kommentaren gegeben.

Die Zahlen haben

Behauptung, daß der Vertrag den größere Vergünstigungen einräume als Cuba.

gesteigerten Einfuhr amerikanischer Waren in Cuba.

gewonnen hätten.

gierung hinzustellen. ziffer von 83 auf 106 Millionen Doll. spreche für sich

Industriellen in die Regierung auf Cuba gesetzt hätten.

dieser Voraussetzung wäre die Gründung so vieler neuer

ziffer wiederspiegele.

den beiden letzten Fiskaljahren, wie folgt:

I. Warenverkehr.

Einfuhr. 1904/05 -o 8

84 717 375 3 782 849 682 654 922 505

6 189 802 1 656 059 626 702

Herkunfts⸗ oder Bestimmungsland

Vereinigte Staaten

von Amerika 37 686 298 Deutschland. 5 107 789 Spanien . 9 737 869 I CCEEbEEö” Großbritannien . 12 500 184 Sonstiges Amerfka 10 887 101 Sonstiges Europa 2 594 231

49 525 273 6 606 528 10 846 959 6 168 849 15 239 697 12 834 018 3 961 422

Amt hat vor kurzem die Zahlen über Auslande im Fiskaljahre (Juli bis von Auf der einen Seite boten sie für die Gegner des Reziprozitätsvertrags neue Beweise für die Vereinigten Staaten ungleich Das zeige sich am besten in der Zunahme der cubanischen Ausfuhr nach der Union um nur 4 Millionen Doll. gegenüber der um etwa 12 Millionen Doll. Besonders wird darauf hingewiesen, daß die große Zunahme der amerikanischen Ein⸗ fuhr keineswegs auf die allerdings stark gewachsene cubanische Ein⸗ fuhr im allgemeinen zurückzuführen sei, da die Vereinigten Staaten an der Zunahme der Einfuhr überhaupt im Betrage von 22 312 633 Doll. nicht weniger als 11 838 975 Doll. ihren Erzeugnissen und Fabrikaten

Auf der andern Seite versucht man die Veröffentlichung der Zahlen gewissermaßen als eine Rechtfertigung der Palmaschen Re⸗ Der starke Sprung der cubanischen Einfuhr⸗ spreche für den Wohlstand des Landes und das Vertrauen, das die Unternehmungen und der Ausbau der Zuckerinduftrie gerechtfertigt, wodurch insbesondere große Aufträge auf Maschinerien nach dem Aus⸗ lande gegeben worden seien, was sich nun in der stattlichen Einfuhr⸗

Im einzelnen gestaltete sich Cubas Ein⸗ und Ausfuhrhandel in

Ausfuhr

neuem

selbst. Er

Nur unter industrieller

1905/06 8

88 981 407 4 309 794 768 686

1 580 047 5 869 376 2 208 415 806 529

Zus. einschl. der übrigen Länder 83 843 031 106 155 684

II. Münzverkehr. 139 054 553 698

675 381 102 997 8 299 591 1 276.434

99 162 459

Vereinigte Staaten von Amerika Spanien. Frankreich Sonstiges Amerika

1 151 541 463 028 388 964

105 199 315

1 215 472 842 083

99 343

Zus. einschl. der

übrigen Länder 9 114 026 1 933 129 2 003 533

China.

Waffeneinfuhr. Laut

Beschränkung der der Kaiserlichen Seezollverwaltung muß die sowie jeder Vizekönig oder Gouverneur von der fremden Ländern zu beziehen, durch den Zolltaotai vorher benachrichtigen lassen, darf die Sendung über einen Vertragshafen nicht eingeführt werden. 1 mehr als sechs Gewehre und 12 500. Die Zahl der von fremden Handelshäusern als Chinesische 2 Stück nebst 1000 Patronen betragen, und andere Angehörige der Vertragsmächte zu eigenem

Absicht,

muß indessen der Einführende vor . Zollverwalter des Hafens alle Einzelheiten bezüglich einfuhr genau angeben. so darf der Einführer oder Agent die Waffen an andere anderen Zwecken nicht verkaufen.

Alle Arten von Waffen,

5 v. H.

Die günstige Konjunktur des Vormonats auf de Arbeitsmarkt hat nach dem „Reichsarbeitsblatt“ auch April im ganzen angehalten, sie hat sich besonders bei de deren Arbeiter vorzugsweise entwickelt. Der Kohlenbergbau war nach wie vor der Arbeitermangel hielt an, gelassen. In der Eisen⸗, Metall⸗ zir b Geschaͤftsgang unverändert günstig. Die Textilindustrie wie die chemische und die elektrische Industrie in voller Konjunktur im Baugewerbe hat si überwiegend günstig gegen den Vormonat weiter verbessert. Ein Berlin, wo infolge der Unsicherheit über Gestaltung der Lohn⸗ und Arbeitsbedingungen beiten teilweise aufgeschoben wurden. Die kühle Witterung des Monats Beschäftigungsverhältnisse im Brauereigewerbe und in ein der Konfektionsindustrie. Die

die

während eines Teils des dem betreffenden Gewerbezweige. Die Beschäftigungsziffer bei

höher als am 1. April d. J. in der entsprechenden Zeit 100 942 Die⸗Berichte auf eine günstige Lage des Arbeitsmarktes schließen. Berliner Arbeitsmarkt wird abweichend berichtet, schäftiaungsgrad im Äpril sowohl gegen den Vormon gegenüber dem Vorjahre ungünstiger geworden Eh.

Personen.

roduktion, Ein⸗ und Ausfuhr, Ko Berliner Brauereigewerbe

der Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin, Verlag Reimer, Berlin) folgende Zusammenstellung:

Chinesische Regierung den Zollverwalter des Einfuhrhafens

Fremde Handelshäuser in China dürfen nicht atronen auf einmal einführen. Muster für die

Regierung nach China eingeführten Waffen darf höchstens während fremde Kaufleute

ein Gewehr nebst 500 Patronen einbringen dürfen. In allen Fällen der Landung der Waffen dem

Erfolgt die Einfuhr durch Handelshäuser,

die aus fremden Ländern nach China eingeführt werden, unterliegen im Eingangshafen einem Wertzoll von

Der Arbeitsmarkt im Monat April 1907.

im Freien beschäftigt sind, noch weiter

gut beschäftigt, hingegen hat der Wagenmangel 85 und Maschinenindustrie war der

Eine Ausnahme

im ganzen April beeinträchtigte besonders die

Arbeitsstreitigkeiten in der Holzindustrie, im Hamburger Hafenbetrieb und im Schneidergewerbe waren auch 1 Berichtsmonats von Einfluß auf die Lage in den an das Kaiserliche Statistische Amt berichtenden Krankenkassen war am 1. Mai um 147 956 Personen Im Vorjahre betrug die Steigerung der Arbeitsnachweise lassen ebenfalls im allgemeinen

daß

bringt das „Berliner Jahrbuch für Handel und Industrie“ (Bericht

2066 898.

Verordnung Waffen aus

andernfalls nach China

Schutze nur

der Waffen⸗

Personen zu

m deutschen im Monat in Industrien,

stand ebenso Arbeit. Die gestaltet und machte

zukünftige größere Ar⸗

igen Zweigen

noch

tur für den der Be⸗ 61 ch

nsum im

von Georg

enn

Produktion Einfuhr Ausfuhr

hl 111 hl

Mittlere Einwohner⸗ zahl

infuhr Ausfuhr in Projent

zur Produktion

Konsum

hl.

Konsum pro Kopf

626 941 654 606 615 629 657 717 641 903 665 911

592 933 507 842 542 990 636 101 452 768 432 818

4 206 038 3 964 257 4 021 270 4 309 327 4 685 257 4 709 312

1 930 000 1 960 000 1 990 000 2 020 000 2 050 000 2 080 000

4 172 030 3 817 493 3 948 631 4 287 711 4 496 122 4 476 219

15,— 16,50 15,30 15,28 14,— 14,14

1 15,— 13,50 15,— 9,70 9,19

v1“

Wagengestellung für Kohle, Kols und Briketts am 21. Mai 1907: 1

Ruhrrevier Oberschlesisches Revier

Anzahl der Wagen 19 175 6 722 135 ““

Gestellt... Nicht gestellt

Ueber die Porzellanfabrikation berichtet die Königliche Pärtehf etasske nr in Charlottenburg nach dem Berliner ahrbuch für Handel und Industrie (Bericht der Aeltesten der Kauf⸗ mannschaft von Berlin, Verlag von Georg Reimer, Berlin) folgendes: Die Absatzverhältnisse haben sich für die Königliche Porzellanmanufaktur im abgelaufenen Geschäftsjahre besonders erfreulich gestaltet; es ist in Kunstporzellanen, besonders aber in kostbaren Tafelgeschirren, sowohl bei der hiesigen Verkaufsstelle, als auch bei den Vertretern an den größeren Plätzen Deutschlands eine erheblich gestiegene Nachfrage zu befriedigen gewesen. Bemerkenswert ist hierbei, daß der Absatz in den Erzeugnissen, die sich im Stil der neuen Richtung in der Kunst und dem Kunst⸗ ewerbe anschließen, wiederum hinter den Erwartungen zurückblieb. och ist auch auf diesem Gebiete insofern ein Erfolg erzielt worden, als auf der III. Deutschen Kunstgewerbeausstellung, Dresden 1906, in Dresden der Manufaktur für die daselbst ausgestellten Erzeugnisse, Unterglasurmalereien auf einem der nenen Porzflais des bei ihr wir⸗ kenden Kunstkeramikers Professors Schmuz⸗Baudiß die höchste Auszeich⸗ nung zuerkannt wurde. Noch stärker als in den Vorjahren war die Nachfrage in Gerätschaften für Zwecke der Industrie und Wissenschaft; die Manufaktur hat hierin nur bei Ausnutzung aller ihr zu Gebote stehenden Kräfte und Hilfsmittel bei längeren Lieferfristen folgen können. Da die Manufaktur mit allen ihren Erzeugnissen innerhalb der Feinkeramik eine Ausnahmestellung einnimmt und ihre Preis⸗ bemessungen deshalb erheblich über denen der Privatfabriken stehen, so sind hierauf die durch Kartelle und Syndikate getroffenen Preis⸗ vereinbarungen der Porzellanfabrikanten ohne Einfluß geblieben. Unter dem Titel „Mineral Resources of the United States“ ist das Jahrbuch über die mineralischen Bodenschätze der Vereinigten Staaten von Amerika für das Jahr 1905 erschienen. Laut Meldung des „W. T. B.“ betrugen die Einnahmen der Mazedonischen Eisenbahn (Salonik —Monastir) vom 30. April bis 6. Mai 1907 (Stammlinie 219 km): 21 895 Fr. (weniger 37 338 Fr.), seit 1. Januar: 628 486 Fr. (weniger 75 361 Fr.). Die Bruttoeinnahmen der Orientbahnen betrugen vom 7. bis 13. Mai 1907: 262 569 Fr. (mehr 36 615 Fr.), seit 1. Ja⸗ nuar: 5 227 649 Fr. (mehr 841 811 Fr.). Die Einnahmen der Anatolischen Eisenbahnen betrugen vom 30. April bis 6. Mai 1907: 187 056 Fr. (+ 57 071 Fr.), seit 1. Januar 1907: 2 670 976 Fr. (+ 275 815 Fr.). Die Bruttoeinnahmen der Northern Pacificbahn im Monat April 1907 betrugen 6 160 258 Dollars gegen 5 001 557 Dollars in der entsprechenden Zeit des Vorjahres, also 1 158 701 Dollars mehr. Die Bruttoeinnahmen der Baltimore and Ohiobahn im Monat Apvril 1907 beliefen sich auf 7 108 00)0 Dollars (gegen das Vorjahr 803 000 Dollars mehr), die Nettoeinnahmen auf 2 439 000 Dollars (gegen das Vorjahr 201 000 Dollars mehr).

8 Kurzberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 21. Mai. (W. T. B.) (chlug) Gold in Barren das Kilogramm 2790 B., 2784 G., Silber in Barren das Kilogramm 90,25 B., 89,75 G.

Wien, 22. Mai, YPormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M./N. p. Arr. 98,45, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult. 98,40, Ungar. 4 % Goldrente 112,05, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 93,95, Türkische Lose per M. d. M. 191,75, Buschtierader Eisenb.⸗ Akt. Lit. B —,—, Nordwesthahnakt. Lit. B per ult. —,—, Oesterr. Staatsbahn per ult. 676,75, Sudbahngesellschaft 129,75, Wiener Bankverein 542,50, Kreditanstalt, Oesterr. per ult. 658,25, Kreditbank, Ungar. allg. 761,50, Länderbank 446,00, Brüxer Kohlenbergwerk —,—, Montangesellschaft, Oesterr. Alp. 593,00 . Reichsbanknoten pr. ult. 117,71, Unionbank 562,00, Prager Eisenindustriegesellschaft 2600.

London, 21. Mai. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Eng⸗ lische Konsols 85 6. Platzdiskont 3 ¼, Silber 30 ½. Heute keine Wechselbörse. Bankausgang 144 000 Pfd. Sterl.

Paris, 21. Mai. (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 94,82, Suezkanalaktien 4575. 1

Madrid, 21. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 10,60

Lissabon, 21. Mai. (W. T. B.) Goldagio 2.

New York, 21. Mai. (W. T. B.) (Schluß.) Die heutige Börse nahm bei bedeutenden Umsätzen einen erregten und nahezu durchweg schwachen Verlauf. Bestimmend hierfür waren in erster Linie eine ganze Reihe von Gerüchten über neuerliche Kapitalserhöhungen bei verschiedenen Gesellschaften, unter anderen auch bei der United States Steel Corporation, ferner die zunehmende Wahrscheinlichkeit einer Goldausfuhr und schließlich die an den Getreidemärkten herrschende Erregung. Als Folge dieser ungünstigen Momente wurden auf den meisten Marktgebieten umfangreiche Positionslösungen vorgenommen, die im Verein mit belangreichen Abgaben für Rechnung westlicher Häuser mehr oder weniger erhebliche Kurseinbußen verursachten. Zu der Verstimmung trugen im weiteren Verlaufe noch Gerüchte bei, nach welchen die Harriman⸗ und die Standard⸗Oil⸗Gruppe ihre dem Markte gewährte Unterstützung zurückgezogen haben sollen, und ferner die sich in stärkerem Maße geltend machende Meinung, daß Schatz⸗ sekretär Cortelyou die bei den Banken hinterlegten Regierungsdepositen zurückziehen dürfte. Für die schwache Haltung der Aktien der American Smelting and Refining Company wurde die Aussicht auf eine nur 8 % betragende Dividende angeführt. Für Rechnung Londons wurden per Saldo 10 000 Stück Aktien gekauft. Bei erregtem Verkehr war die Schlußtendenz schwach. Aktienumsatz 1 360 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschn.⸗Zinsrate 2 ½, do. Zindrate für letztes Darlehn des Tages 2 ¼½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,83,95, Cable Transfers 4,87,15, Silber, Commercial Bars 66 Tendenz für Geld: Leicht.

Rio de Janeiro, 21. Mai. (W. 1. B.) Wechsel auf London 15 ⁄2.

Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkten.

Magdeburg, 22. Mai. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 Grad o. S. . Nachprodukte 75 Grad o. S. 8,00 bis 8,15. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade I o. F. 19,50 19,62 ½. Kristallzucker I mit Sack —,—. Gem. Raffinade m. S. 19,25 19.37 ½. Gemahlene Melis mit Sack 18,75.—18,87 ½. Stimmung: Still. Rohzucker I. Produkt Transito frei an Bord Hamburg: Mai 19,95 Gd., 20,10 Br., —,— bez., Juni 19,95 Gd., 20,10 Br., —,— bez., Juli 20,05 Gd.. 20,20 Br., —,— bez., August 20,20 Gd.,

Oktober⸗Dezember 19 25 Gd., 19,35 Br.,

20,35 Br., —,— bel., bez. Behauptet. 8 Cöln, 21. Mai. (W. T. B.) Rüböl loko 76,00, Oktober 70,50. (W. T. B.) (Böͤrsenschuthrricht“ Stetig. Loko, Tubs und ffirkin 47 ½

Bremen, 21. Manen Privatnotierungen. Schmalz

8 imer 40 Behauptet. Offiztelle Notierungen Sehr still. rland loko middl.

oppeleimer 48 ½. Kaffee. der Baumwollbörse. Baumwolle.

(W. T. B.) Petroleum. Stetig⸗ (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗

8 9% 88

Standard white loko 6,80.

Hamburg, 22. Mai. (Anfangebericht.) Rübenrohzucker 1. Produkt Basis de.9 Rende⸗ ment neue Usance frei an Bord Hamburg Mai 20,00, Juni

62 ¾ ₰.

Hamburg, 21. Mai. berichl.) Good average Santog Mai 28 ¾ Gd. September 29 Gd.⸗ Deiember 29 ¼ Gd., März 29 ½ Gd. Stetig. Zuckermarkt. 20,00, Auguft 20,25, Oktober 19,45, Dezember 19,35, März 19,55.

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