Qualität
mittel gut Verkaufte
Getahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster ℳ
höchster
niedrigster höchster niedrigster höchster Doppelzentner
ℳ ℳ ℳ ℳ ℳ
Am vorigen
Durchschnitts⸗ Markttage
Verkaufs⸗ veen ũ wert 1 Doppel⸗ c 199
zentner Doppelzentner (Preis unbekannt)
Sagan Faneng . eobschü N
E““ alberstadt. ilenburg
16,60 15,00 15,00
16,50 17,50 18,00 17,50 15,00 18,25 18,00 16,70 18,00
18,00
b1ö1ö1,“
eutlingen. Ravensburg. Unmmn .. Bruchsal. Rostock.
Waren. Altenburg
BEI““ 8 17,90 Insterburg. 3 8 — -8988 8 8 17,90 bbE1“¹“¹“; 16““; — Luckenwalde.. Potsdam. . Brandenburg ag. H. Frankfurt a. O. 19,50 EIöF. 19,00 eI111111A1“”“; 8 1 — Stargard i. Pomm.. ““¹ — Schivelbein. 1 8 — ee“ 18,10 “ 17,60 Stolp i. Pomm.. 18,00 Namslau. 17,90 Trebnitz i. Schl. 17,50 “ 17,90 2 8 111“ 17,80 ͤͤ1111141A4X“ 17,60 Neusalz a. O.. — Sagan 18,80 Jauer. . 18,20 17,80 sj
alberstadt. 20,00 ilenburg ¹. 17,75 v111111“ 19,50 ö11111““” 1“ 19,50 Goslar. 1 8 19,00 aderborn. —
19,75
20,00 21,00
18,80 21,64
19,40
20,40 19,00
aaausuusuuauuusstuaauausassusuauauasas —
lauen i. V.. Bautzen. Reutlingen. J“ idenheim. Ravensburg. Saulgau. BBI” Offenburg Bruchsal. Rostock WEETb“ Braunschweig. bbe* 5 16171767656 “
Bemerkungen.
19,00
18,60 19,00
9 9 9 9 „ 2 9 89 9 9 9 2 9 9 29 2 9 2 „ n7 „9 9 9 „9 9 9 2 9 9 „
20,00
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswe
Noch: Gerste. 16,80 17,00 16,00 17,00 15,60 15,80
— 16,00 17,50
17,50 19,00 19,50 20,00 20,00 18,00 18.50 17,00 17,00 19,25 19,75 18,50
19,00
— 17,20 18,80 16,00
18,90 18,50 19,60 23,20 17,00 hn 19,70 18,50 16,00
16,60 15,00 15,20
17,00 17,90 19,00 17,50 16,00 18,25 18,00 16,70 18,40
18,00
16,80 16,00 15,40
17,00 18,75 19,00 18,00 16,00 19,25 18,50
18,50 16,00 19,60 17,00 19,70 18,50 16,00
17,00 17,00 16,00 16,40 18,00 19,50 21,50 18,50 18,00 19,75 19,00 17,20 19,20 18,50 23,20
19,00
18,00 19,00
aser. 19,95 20,00 18,40 20,00 21,30 21,50 20,00 20,00 19,70 19,50 19,20
19,10 18,40 19,00 18,90 18,70 18,70 18,80 18,40
19,10 19,20 18,60 17,80 20,84 20,40 21,50 21,00 20,00 21,00 21,25 21,00 21,50 19,30 20,60
19,80 20,20 20,50 19,20 20,00
19,40 19,40 19,20 19,40 20,00 20,50 19,30 19,00 20,70 20,80 21,50
19,00
18,00 19,00
19,95
18,10 18,00
21.00 19,50 19,80 19,50
19,00 17,20 19,00
18,50 18,40 18,50 18,60 18,40 18,20 19,18 19,00 18,70 18,40
20,84 19,50 21,50 20,50 20,00
20,25 20,50 21.25 20,40 22,72 20,10 20,00
19,60 19,60 19,20 19 29 19,04 19,20 19,00 20,00
21,00 20,00 18,40 20,00 21,30 21,50 20,00 20,00 19,70 19,50 19,40
19,50 18,40 19,00 18,90 19,20 19,10 18,80 18,60
19,10 19,20 18,80 18,20 21,25 20,40 22,00 21,00 21,00 21,25 21,25 21,00 21,50 19,80 21,20
20,50 20,60 20,50 19,40 20,00
19,60 19,60 19,20 20,00 20,00 20,50 19,35 19,50 20,70 20,80 21,50
18,95
18,10 18,00
21,00 19,50 19,80 19,50
19,00 17,20 18,60
18,50 18,40 18,20 18,40 18,40 18,00 19,18 19,00 18,70 1820
20,42 19,50 21,00 20,50 19,50
20,25 20,50 21,25
19,80 22,38
19,80 20,00
19,60 19,20 19,00 19,00 19,04 19,00 19,00 20,00
20,00 21,20
20,00 21,00
rt auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zah
19,18
15,50 18,00
19,00 19,00
19,20 21,00 21,04
18,93 19,28 19,00
18,00 18,54 18,50
18,40 18,96
18,25
21,29
.
21,75 19,33 20,11 21,31
21,05
21,20 19,50 20,28 22,06
19,20 19,44 19,00 19,62 18,81 19,41 19,12 19,50
19,01 19,00
19,34 19,57 19,40 19,40 19,30 19,03 19,34 19,75
19,33 19,17
20,33 ““
berechnet.
Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt
Die soeben e
e Organ des Kolonial⸗Wirtschaftlichen Komitees, Berlin, ringt an erster Stelle einen dufsa von Fieünseft Dr. W. Busse über „Zeitfragen der Landwirtschaft im tropischen Afrika“, mit besonderer Berücksichtigung des Baumwollbaues. Busse betont den besonderen landwirtschaftlichen Charakter des Baumwollbaues, der es ermöglicht, in der Aequatorialzone jenen wertvollen Schatz von Erfahrungen zu verwerten, den der Heintsce Ackerbau in langer, eensiger Arbeit von Generationen erworben hat. Es müssen selbstverständlich für die tropische Landwirtschaft neue Formen gefunden werden, wozu aus⸗ ländische Baumwollgebiete zum näheren Vergleich herangezogen werden Peüase u. a. weist der Verfasser auf Vorder⸗Indien hin, ein and, das sich in seinen klimatischen und Bodenverhältnissen mit Ost⸗ afrika und Togo vielfach vergleichen läßt. Am Schluß tritt der Ver⸗ söfler für die Errichtung von Versuchsstationen ein, in denen die ethoden des Ackerbaus in ihrer Verwendung auf die Tropen fudiert werden sollen. — In einem Artikel über „Oasenkultur in der ilenischen Wüste Ataoama“ schildert Dr. Krische nach einem Reise⸗ bericht von Dr. Simon in Santiago die Eigenheiten der Kultur dieser in der Mitte von Salzsteppen gelegenen Dase. — C. Bolle berichtet über die Bekämpfung der de. und Heuschrecken⸗ plage in Südamerika. Eine kleine gelbbraune Ameise über⸗ fällt sowohl andere Insekten und kleinere Tiere, wie auch die größeren, sogenannten Schlepperameisen. Der Verfasser konnte beobachten, mit welchem Erfolg diese gelbbraune „Zigeuner“⸗ Ameise mit den für die Landwirtschaft schädlichen Insekten Krieg führt. Es dürfte sich seiner Ansicht nach also empfehlen, mit der Einführung dieser Ameise nach anderen Länderstrichen, die unter Insektenplagen zu leiden haben, versuchsweise zu bernen — In den Rubriken „Koloniale Gesellschaften“, „Aus deutschen Kolonien (Bericht über Kautschuk und Guttapercha in den S ,whes des im Jahre 1905/1906), hlun. fegapfe Prohus ions 8 eten“, 8I. mischtes“ (Tropische Gräser als Papiermatertal), „Auszüge und Mit⸗ 89 6 8- Literatur“ und „Marktbericht“ ist eine Fülle von
ür Kolonialin nützlichem Stoff vereinigt.
Nr. 22 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗ sundheitsamts“ vom 29. Mai hat folgenden Inhalt: Gesund⸗ heitsstand und Gang der Volks krankheiten. — Zeitweilige Maßregeln gegen Pest. — Gesundheitsverhältnisse des österreichisch⸗ungarischen Heeres, 1906. — Gesetzgebung usw. (Deutsches Reich). Gemein⸗ ffebhligse Krankheiten. — (Preußen.) Fleischbeschau. — (Reg.⸗Bez. A enstein.) Schweinefleisch. — (Prov. Brandenburg.) Haltekinder. — Reg.⸗Bez. Lüneburg.) Schlachtvieh⸗ und Fleischbeschau. — (Reg.⸗
ez. Mhestaden) sclachtung.. Viehwagendesinfektion. — auordnung. — (Lippe. ehSsktFen eete snhfene — (Niederlande.) Viehseuchen. — (Schweden.) chweinepest ꝛc. — Tierseuchen in Oesterreich, 1. Vierteljahr. — Desgl. in Schweden. — Zeitweilige Maßregeln gegen Tierseuchen. (Bayer. Reg.⸗Bezirke Oberpfalz, Schwaben und Neuburg; Württemberg.) — Vermischtes. (Philippinen.) Gesundheitsverhältnisse, 1905/06. — (Canada.) Desgl. in Montreal, 1905. — (Mexiko.) Gesundheitszustand in Veracruz, 1906. — Geschenkliste. — Wochentabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. — Desgl. in rößeren Städten des Auslandes. — Erkrankungen in Kranken⸗ bäusemm deutscher Großstädte. — Desgl. in deutschen Stadt⸗ und Landbezirken. — Witterung. — Beilage: Gerichtliche Entscheidungen, Fätn 88 Verkehr mit Nahrungsmitteln (Nudeln, pielwaren, rebse ꝛc.).
Nr. 43 des „Zentralblatts der Bauverwaltung“, heraus⸗ egeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 25. Mai, han folgenden Inhalt: Amtliches: Runderlaß vom 8. Mai 1907, betr. die Ueberweisung von Mitteln zur Beschaffung von Facheeltcheüten und Spezialwerken für die örtlichen Baubeamten. — Runderlaß vom 10. Mai 1907, betr. Geschäfts⸗ und Kassenführung der wasserbau⸗ fiskalischen Betriebskrankenkassen. — Dienstnachrichten. — Nicht⸗ amtliches: Die neuen Pflanzenschauhäuser im Palmengarten in Se am Main. — Geheimer Oberbaurat Anderson †. — Ein eehöft aus Eisenbeton. — Vermischtes: ns r chahse — Wett⸗ bewerb um Entwürfe für Ausstellungsbauten der Hessischen Landes⸗ ausstellung 1908 in Darmstadt. — Wettbewerb um Entwürfe zu einem Hotel. — Wettbewerb für Entwürfe zum neuen Hauptbahnhofe in Leipzig. — Wettbewerb für eine städtische Badeanstalt in 5 a. d. S. — Wettbewerb für Vorentwürfe zu einem Warm⸗ Fü ben auf Sylt. — Technische Hochschule in Berlin. — Elektrische reidelei.
von weiteren Entwürfen zu je 300 ℳ bleibt vorbehalten.
Bauwesen.
Ein Wettbewerb für eine städtische Hallenschwimm⸗ und Badeanstalt in Halle a. d. S. wird unter den in Deutsch⸗ land ansässigen Architekten mit Frist bis zum 2. September aus⸗ geschrieben. Die Unterlagen können gegen postfreie Einsendung von 3 ℳ durch das städtische Hochbauamt in Halle a. d. S. bezogen werden. Einsender von Entwürfen erhalten den Betrag zurück. Drei Preise von 3000, 2000 und 1000 ℳ sind ausgesetzt.
Land⸗ und Forstwirtschaft. K Saatenstand in Rußland.
Der Kaiserliche Konsul in Charkow berichtet unterm 25. d. M.: In den Gouvernements Charkow, Kursk, Woronesch, Jekaterinoslaw und im Dongebiet haben die Wintersaaten, die rechtzeitig bestellt worden waren, den verhältnismäßig langen und strengen Winter gut ver⸗ tragen, da sie von einer reichlichen Schneedecke geschützt wurden. Nur im Gouvernement Woronesch haben die Schößlinge stellenweise durch Frost 1 Zu enan April war daher der Stand der Wintersaaten m allgemeinen befriedigend, im Gouvernement Jekaterinoslaw und im Dongebiet zum Teil gut. Die Aussaat des Sommergetreides hat erst mit dreiwöchiger Verspätung erfolgen können. Seitdem ist die Witterung für die Entwicklung der Saaten ungünstig gewesen. Bei der hohen Wärme, die plötzlich eingesetzt hat und dem Mangel an Niederschlägen ist der Boden trocken und hart eworden, sodaß die jungen Pflanzen ihn nicht zu durchbrechen vermögen und anfangen, in der darunter befindlichen Frohenfevchigfet zu verfaulen. Dies bezieht sich namentlich auf den südlichen Teil des Gouvernements Charkow und auf einzelne Teile von Jekaterinoslaw; in den übrigen Teilen steht das Wintergetreide befriedigend, Roggen stellenweise sogar gut, das Sommergetreide weniger befriedigend. In den Gouvernements Kursk und Woronesch sind die Aussichten einstweilen gut.
8 “
Landbesitz im mexikanischen Staate Durango. 8
Ueber den Lanabesi und Landerwerb im Staate SFeeeg dessen
Verhältnisse angeblich für den größeren Teil Mexikos typ
d teilt ein amerikanischer Konsul folgendes mit: Nach einer 1
Der Ankauf Orten stehen.
veröffentlichten Statistik gibt es im Staate Durango 55 Landbesitzer, die jeder mehr als 20 000 ha Land zu eigen haben. Ihr Gesamt⸗ besitz beläuft sich auf 3 869 942 ha und umfaßt den bei weitem
gsrößten Teil alles im Privatbesitz befindlichen Landes des Staates,
dessen Gesamtareal 10 949 500 ha beträgt und Gebirge von großer Ausdehnung mitumfaßt. Das noch im Staatsbesitz befindliche Land besteht großenteils entweder aus fast unzugänglichen Gebirgsdistrikten oder aus vereinzelt liegenden verhältnismäßig kleinen Flge in Flußtälern. Die Regierung verdoppelte kürzlich den Preis ihres Landes und g ihn auf vier mexikanische Dollars pro Hektar fest. Sieben Privatbesitzungen haben eine Ausdehnung von je mehr als 100 000 ha, eine derselben umfaßt sogar 400 000 ha. Gegen den Erwerb soher Flächen Gras⸗ und Waldland sowie von Gebieten, die künstlich bewässert werden können, durch Fremde, namentlich Be⸗ wohner der Vereinigten Staaten, macht sich jetzt eine lebhafte Be⸗
egung im Staate geltend. Die Neigung der wohlhabenderen Stadt⸗ bewohner Mexikos, sich an den spekulativen Landankäufen seldst zu beteiligen und die Fremden möglichst davon auszuschließen, tritt jetzt um so kegt er hervor, als gerade in letzter Zeit sehr bedeutende An⸗ äufe durch Nordamerikaner stattgefunden haben. (Nach Daily Gon- sular and Trade Reports.)
Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie!)
Ausstellung in San Luis Potosi (Mexiko).
Der amerikanische Konsul in Tampico weist seine Landsleute, nach den „Daily Consular Reports“, auf die diesjährige Ausstellung in der mexikanischen Stadt San Luis Potosi als auf eine aus⸗
ezeichnete Gelegenheit zur Vorführung amerikanischer Waren hin. ie Ausstellung soll von der Ackerbau⸗- und Industrie⸗Union von Potosi als ihr zweites derartiges Unternehmen im Sepiember d. J. veranstaltet werden und dazu dienen, die Fortschritte Mexikos in Ackerbau und Viehzucht sowie im Bergbau, in der Industrie und Kunst darzulegen. Der Tag der Eröffnung war zur Zeit der Bericht⸗ erstattung noch nicht bekannt. Nähere Auskunft erteilt das Contro Agricola 6 Industrial Poto- sino, San Luis Potosi, Mexico.
Argentinische Republik. „Zollbehandlung der Postpakete. Laut Dekrets des Präsidenten der Republik vom 15. April d. J. sind alle Packstücke mit Waren, die gemäß der Zollordnung nicht als Muster betrachtet werden können, in der für Waren im allgemeinen festgesetzten Form abzufertigen und den gesetzlichen Strafen und Abgaben unterworfen. Die Abfertigung erfolgt durch die zuständige Amts⸗ stelle mittels der gewöhnlichen Postzollerklärung, die mit dem entsprechenden Stempel zu versehen ist. Auf der Erklärung, die vom Empfänger oder einem gehörig ermächtigten Stellvertreter zu unterzeichnen ist, ist die Anzahl der abzufertigenden Pakete und der Inhalt mit in das Einzelne gehenden Angaben nach Maßgabe der Zollordnung anzugeben. Ist der Inhalt nicht bekannt, so ist dies auf der Erklärung anzugeben, damit sie nach Ermittelung des Inhalts vervollständigt und unterzeichnet wird. Für Postpakete mit Mustern und Gegenständen zum persönlichen Gebrauche, die in den Artikeln 200 und 202 der Zollordnung aufgeführt sind, ist die vor⸗ herige Anmeldung nicht erforderlich; sie werden in der üblichen Form abgefertigt. Vom 1. Juli 1907 ab werden die Zollämter von Bahia Blanca, Paranà, La Plata, Santa Fe, Corrientes und Mendoza zur Abfertigung des Muster⸗ und Postpaketverkehrs ermächtigt nach den gesetzlichen Vorschriften, welche die Zollabteilung des Finanzministeriums erlassen wird. (Boletin oficial.)
8 eete en eng Laut Fefches 27. Dezember 1906
ist Zucker von Staats⸗ und unizipaleinfuhrzöllen “ (The Board of Trade Journal.)
Wirtschaftliche Verhältnisse in Honduras, insbesondere im Distrikt Ceiba.
Im Kalenderjahr 1906 zeigte der Aus⸗ und Einfuhrhandel von Honduras eine entschiedene Zunahme, die günstige wirtschaft⸗ liche Lage, deren sich die Republik seit einigen Jahren. erfreute, dauerte an. Viele öffentliche Arbeiten wurden geplant, bei vielen wurde mit der Arbeit hegonnen. Viele Konzessionen wurden erteilt für den Bau von Eisenbahnen, für die Ausbeutung von Waldbeständen, die Verbesserung von Wasserwegen, den Bau von Werften usw, und die Stadtgemeinden taten viel für die Schaffung kommunaler Einrichtungen.
Im Bezirk Ceiba blieb die Bananenkultur die Haupt⸗ erwerbsquelle; die Ausfuhr bestand dort fast völlig aus Bananen. Die Vereinigten Staaten nehmen über New Orleans und andere Südhäfen fast die ganze Ernte des Distrikts auf. Das Bananen⸗ gebiet erstreckt sich von Tela im Westen Ceibas bis zu einem Punkt, der etwa 30 engl. Meilen ostwärts dieser Stadt liegt. Im Jahre 1906 wurde die Anbaufläche bedeutend vergrößert, daher wird dem⸗ nächst auch die Produktion von Bananen erheblich zunehmen. Der Handel der Stadt Truxillo im Distrikt Ceiba richtet sich zumeist nach dem Innern der Republik. Die Region zwischen Trujillo und der Grenze von Nicaragua ist spärlich bevölkert, wenig bekannt und hat unvollkommene Verbindung mit der Außenwelt. An verschiedenen Punkten sind aber auch dort Bananen und Kautschukbäume an⸗ gepflanzt worden, und man kann darauf rechnen, daß der Handels⸗ verkehr auch in dieser Region bald eine Belebung erfahren wird. ür die Kautschukkultur eignet sich der Landstrich in besonderem kaße. Es wachsen zahlreiche wilde Kautschukbäume in Honduras, die noch nicht angezapft wurden, weil sie an schwer zugänglichen
Bisher wurden 400 000 Kautschukbäume angepflanzt, die einen Wert von 400 000 Doll. darstellen; von ihnen sind jetzt noch wenige zum Anzapfen reif, aber in einigen Jahren werden sie reichliche Erträge an Kautschuk bringen.
Viele Millionen Fußs Nutzholz verschiedener Arten bergen die Wälder von Honduras. ahagoni⸗ und Zedernholz sind ebenso wie andere FerFalilergn an manchen Stellen reichlich vorhanden, die große Einnahmen bringen könnten. Im Innern der Republik wurden ausgedehnte Fichtenbestände entdeckt. Die Fichten ergeben hier ein ausgezeichnetes Terpentinöl, aber bisher wurde solches nur in sehr ge⸗ ringer Menge gewonnen. Die Waldbestände von Honduras werden erst nach Herstellung verbesserter Eisenbahnverbindungen recht verwertet werden können; die Einrichtungen für die Flößerei sind nicht gut. Dennoch wurden schon verschiedene Konzessionen für das Schlagen von Mahagoni⸗ und anderem Nutzholz erteilt, Bahnen zur I“ werden gebaut, und die Holzausfuhr wird voraussichtlich bald steigen.
Der Mangel an Verkehrsmitteln war ein großes Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung von ganz Honduras. Im Distrikt Ceiba gab es noch vor vier Jahren keinen Fuß Schienengleis für eine Dampfbahn; gegenwärtig sind dort rund 40 Meilen Bahn mit Erfolg im Betriebe, und an dem Weiterbau der Bahn wird lebhaft gearbeitet. Konzessionen für den Bau von rund 150 Meilen neuer Bahnen sind erteilt worden. Die Stadt Ceiba berührt noch keine fertige Bahnlinie. Das rollende Material der Bahnen besteht gegen⸗ wärtig aus 5 Lokomotiven und etwa 40 Wagen.
Das Einnehmen und Löschen der Schiffsladung geschieht an der Küste des Distrikts Ceiba noch in offener See; bei schlechtem Wetter muß es ganz ausgesetzt und auch sonst oft unterbrochen werden, so daß die Schiffe viel 888 versäumen. Keine Werften und anderen Ladevorrichtungen bestehen bis jetzt, dabei könnten ver⸗ schiedene Flußmündungen leicht so ausgebaut werden, daß Seeschiffe in sh einlaufen und dort mit viel mehr Bequemlichkeit und weniger Kosten laden und löschen könnten.
Ueber die wichtigen Einfuhrwaren des Distrikts Ceiba ist folgendes zu bemerken: In Schuhen beherrschen die Vereinigten Staaten den Markt. Apparate für Azetylenbeleuchtung sind in neuerer Zeit ziemlich begehrt und werden voraussichtlich einen schnell steigenden Absatz finden. — Ungefähr 18 Dampfbarkassen sind in Verwendung, und bald werden mehr gebraucht werden. Sie besorgen hauptsächlich das Schleppen der Leichter nach und von den Dampfern. Die meisten der bisher sekaaftem Fahrzeuge kamen fertig aus den Vereinigten Staaten; einige wurden in Honduras gebaut und mit amerikanischen Maschinen ausgestattet. — Eine größere Nagab- Sättel wurde aus den Vereinigten Staaten bezogen. — Die Zahl der leichteren Wagen ist im Distrikt langsam im Steigen begriffen; im allgemeinen gestattet der Zustand der Straßen außerhalb der Städte nur den Verkehr mit schweren Ochsenkarren. — Macheten oder Rohrmesser, die bei der Bananenkultur das Fer erdwerstang bilden, werden mehr als früher eingeführt.
uch Pflüge finden einen steigenden Absatz. — Von Metall⸗ waren werden neben den amerikanischen englische und deutsche ge⸗ kauft. — Proviant und Konserven werden in großen Mengen ein⸗ geführt, zumeist aus den Vereinigten Staaten. — Zuckerwaren würden einen guten Absatz finden, wenn sie in den richtigen Sorten importiert würden. — Baumwollenwaren werden viel G und in gewöhnlichen Sorten meist aus den Vereinigten Staaten, in feineren Sorten aber aus Europa bezogen. Sprechmaschinen, Feuerwaffen und Revolver, öbel, Pulte und Pumpen werden in größeren Mengen als früher abgesetzt. Ton waren kommen fast nur aus Europa. — Eiss Föate g noch nicht allgemein im Gebrauche, aber allmählich hat sich das Publikum immer mehr an die Eisverwendung gewöhnt, nachdem vor drei Jahren eine amerikanische Eisfabrik in Betrieb gesetzt worden ist; deshalb dürfte der Import von Eisschränken bedeutend zunehmen.
Die Ausführung der geplanten öffentlichen Arbeiten wird vor⸗ aussichtlich den Verbrauch von Zement, Farben und Oelen wesentlich verstärken. (Nach Daily Consular and Trade Reports.)
1 8
Australischer Bund. 8
„Ergänzungen und Erläuterungen der Bestimmungen über die Handelsbezeichnung gewisser Artikel. Handels⸗ bezeichnung von eingeführtem Leder. Laut Verordnun des Handels⸗ und Zolldepartements, Nr. 885 vom 26. März 1907, braucht die Handelsbezeichnung von Leder, das in Stücken eingeht und das insgesamt nicht mehr als 2 v. H. Glykose und Zucker zusammen und nicht mehr als eine Gesamtmenge von 3 v. H. Fette und Oele zusammen enthält, nicht die Namen oder den Prozentgehalt dieser Stoffe aufzuweisen.
Angabe des Ursprungslandes. Es ist die Frage auf⸗ ob es notwendig sei, bei der Angabe des Namens des Ur⸗ prungsorts oder ⸗landes die Worte „made in“ vorzusetzen. Laut Verordnung des Handels⸗ und Zolldepartements, Nr. 882 vom 20. März 1907, ist dies nur dann erforderlich, wenn die Angabe des Ursprungsorts oder ⸗landes allein irreführen könnte.
Zolltarifentscheidungen. Laut Verordnung des Handels⸗ und Zolldepartements, Nr. 884 vom 25. März 1907, können flüchtige Oele, die nicht mehr als 2 v. H. Alkohol von Normal⸗ stärke enthalten, als nicht alkoholhaltig angesehen und demgemäß nach Abteilung IX a des Tarifs zollfrei zugelassen werden.
8
Konkurse im Auslande.
Konkurs ist eröffnet über das .Sg-; der Necha Fränkel, geb. Lindenblüt, in Lancut mittels Beschlusses des K. K. Kreis⸗ gerichts, Abteilung V, in Rzeszoöw vom 25. Mai 1907 — No. cz. S. 3/7. — Provisorischer Prbc ne serwalteg⸗ Advokat Dr. Heinrich Dymidowicz in Lancut. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des defini⸗ tiven Konkursmasseverwalters) 7. Juni 1907, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 4 Juli 1907 bei dem K. K. Bezirks⸗ gericht in Laücut anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Lancut wohnhafter Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. Liquidie⸗ nürefteplahet (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 5. Juli 1907, Vormittags 10 Uhr.
Rumänien.
Domizil iö Verifikation Fallite Firmen der der Firmen deeee Forderungen
26. Mai 8. Juni. 12./25. Juni. 4./17. Juni.
6./19. Juni.
17./30. Mai
2./15. Mai 26. Mai / 8. Juni 26. Mai / 8. Juni
Josef J. Schwartz
A. L. Aizie Rachela Marcus
J. Weltmann
Focsani
Tecuciü Galatz, Str. Domneasca Galatz, Str. Domneasca
Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 1. Juni 1907:
Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Noles 8 Grbehkt. 10 876 7 121 Nicht gestellt. — — am 2. Juni 1907: 1 Gestellt. — 4 022 121 Nicht gestellt. — —,
Nach einer durch „W. T. B.“ übermittelten Meldung der safserlich russischen Finanz⸗ und Handelsagentur in Berlin ge⸗ staltete sich der Wochen ausweis der russischen Staatsbank zum 29. Mai d. J., wie folgt (die “ Nummern entsprechen den gleichen Positionen des bekannten Bilanzformulars der Staatsbank bezw. den Ziffern der Vorwoche), alles in Millionen Rubel: Aktiva. Gold in den Kassen und auf F Fr e Konten (Nr. 1b und 2) 932,4 (928,7), Gold der Bank im Auslande (Nr. 3 und 4) 231,5 (232,9), Silber und Scheidemünze 64,8 (62,9), Diskont⸗ und Spezialrechnungen (Nr. 5) 156,7 (165,3), Spezial⸗ rechnungen, sichergestellt durch Wechsel und Wertpapiere (Nr. 6 und 7) 120,4 (115,7), sonstige Vorschüsse (Nr. 8 und 17) 138,5 (137,7) protestierte Wechsel und prolongierte Schulden, sichergestellt du ch unbewegliches Eigenkum Er 18 und 19) 3,9 (3,8), Wertpapiere (Nr. 20) 91,9 (90,6), Wertpapiere auf Kommission erworben (Nr. 21) 0,3 (0,3), Summen zur Verrechnung mit den Adels⸗ und Bauern⸗ agrarbanken und anderen Regierungsinstitutionen (Nr. 22) 3,9 89, Unkosten der Bank und verschiedene Konten (Nr. 23) 47,2 (48,4 Saldo der Konten mit den Reichsrenteien (25 Aktiva, 14 Passiva) 4,9 (8,9), zusammen 1796,4 (1798,9). Passiva. Kreditbillette (Differenz zwischen I passiv und Ia aktiv) 1130,7 (1138,9), Kapitalien ank (Nr. 3 — 5) 55,0 (55,0), Einlagen und laufende Rechnungen (6, 7, Sbede, 9) 457,4 82889) laufende Rechnungen der Departe⸗ ments der Reichsrentei (Nr. 8a) 60,8 (52,0), verschiedene Konten Nr. 2, 10, 11, 12) 37,5 (36,8), Saldo der Rechnung der Bank mit hren Filialen (Nr. 24 Aktiva und 13 Passiva) 55,0 (22,6), Saldo der Fhnte) mit den Reichsrenteien (14) — (—), zusammen 1796,4
Washington, 1. Juni. (W. T. B.) Die Staatsschuld der Vereinigten Staaten hat im vergangenen Monat um 8 555 092 Dollars abgenommen; der Barbestand des Schatzes be⸗
7
trägt 1 682 641 381 Dollars.
fabrikate und Hülsenfrüchte von
New York, 1. Juni. (W. T. B.) In der vergangenen Woche wurden 2 811 000 Dollars Gold nach Frankreich ausge⸗ führt; eingeführt wurden in derselben Zeit 41 000 Dollars Gold und 23 000 Dollars Silber.
New York, 1. Juni. (W. T. B.) Die Silberausfuhr in der vergangenen Woche betrug 1 089 000 Dollars.
Karlsruhe, 1. Juni. (W. T. B.) Bei der heutigen Prämien⸗ ziehung der Badischen vierprozentigen Eisenbahnprämien⸗ anleihe von 1867 fielen 300 000 ℳ auf Nr. 2437; 48 000 ℳ auf Nr. 858; 18 000 ℳ auf Nr. 50 301; 4800 ℳ auf Nr. 12 495; je 2400 ℳ auf Nr. 33 654. Nr. 92 861, Nr. 109 510; je 1200 ℳ auf Nr. 33 952, Nr. 63 593, Nr. 68 539, Nr. 83 959, Nr. 109 532, Nr. 114 123, Nr. 114 394.
Hamburg, 1. Juni. (W. T. B.) Serienziehung der Köln⸗ Mündener 3 ½ prozentigen 100 Talerlose von 1871: 113 232 3743 3831. ¹
Wien, 1. Juni. (W. T. B.) Serienziehung der Oesterreichi⸗ schen 1864er Lose: 174 438 562 721 725 730 775 887 1043 1183 1198 1299 1352 1497 1655 1880 1903 2218 2232 2290 2327 2406 2439 2687 2825 2862 2924 3069 3077 3158 3165 3173 3192 3296 3372 3373 3565 3627 3728 3843 3869 3875 3899 und 3930. 300 000 Kronen Serie 730 Nr. 48; 40 000 Kr. Serie 2924 Nr. 37; 20 000 Kr. Serie 730 Nr. 74; je 10 000 Kr. Serie 1352 Nr. 8 und Serie 3627 Nr. 88; je 4000 Kr. Serie 1299 Nr. 63 und Serie 2327 Nr. 18; je 2000 Kr. Serie 725 Nr. 85, Serie 1043 Nr. 46 und Serie 2439 Nr. 21.
Wien, 1. Juni. (W. T. B.) Bei der Serienziehung der Oesterreichischen 1864er Lose ist außer den bereits gemeldete auch Serie 3 gezogen worden. v111““
Die Ureieentenu en vom Berliner Produktenmarkt r. die vom 1856 olizeipräsidium ermittelten Marktpreise in Berlin befinden sich in der Börsenbeilage.
Berlin, 1. Juni. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Das Geschäft war infolge des Ultimo in diesen Tagen etwas schwächer, und da die Produktion zunahm und zum getzie, Teil aus Blendlingsware bestand, konnten sich die Preise nicht mehr behaupten. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genossen⸗ schaftsbutter Ia Qualität 106 bis 108 ℳ, II a Qualität 105 bis 106 ℳ — Schmalz: Die Schweinezufuhren in Amerika entsprachen nicht den Erwartungen der Spekulation, die daraufhin Käufe in Fenalz und anderen Schweineprodukten vornahm, ebenso waren die Se. äufer. Der Markt hat infolgedessen eine ausgesprochen feste
endenz, und die Preise für alle Termine zeigen 288 beträchtliche Steigerungen. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 53 bis 53 ½ ℳ, eeeeec Tafelschmalz (Barehch 54 ℳ, Berliner Stadtschmalz (Krone) 54 bis 59 ℳ, Berliner Bratenschmalz (Korn⸗ blume) 55 bis 59 ℳ — Speck: Die bessere Nachfrage hält an.
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 1. Juni 1907. Zum Verkaufe standen 5173 Rinder, 1151 Kälber, 10 789 Schafe, 13 202 Schweine. Marktpreise nach den Ermittlungen der Preisfestsetzungskommission. Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark (bezw. für 1 Pfund in Pfg.):
Für Rinder: Ochsen: 1) vollfleischig, ausgemästet, höchsten
lachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, 75 bis 77 ℳ; 2) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 66 bis 70 ℳ; 9 mäßig genährte junge und gut genährte ältere 63 bis 64 ℳ; 4) gering genährte jeden Alters 58 bis 62 ℳ — Bullen: 1) voll⸗ fleischigen höchsten Schlachtwerts 72 bis 74 ℳ; 2) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 62 bis 67 ℳ; 3) gering genährte 57 bis 62 ℳ — Färsen und Kühe: 1) a. vollfleischige, aus⸗ gemästete Färsen höchsten Schlachtwerts — bis — ℳ; b. voll 1g- ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, 66 bis 68 ℳ; 2) ältere ausgemästete Kühe und weniger gut ent⸗ wickelte jüngere Kühe und Färsen 62 bis 64 ℳ; 3) mäßig genährte Fer fr 86b Kühe 55 bis 60 ℳ; 4) gering genährte Färsen und Kühe
8 ℳ
Kälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 94 bis 97 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saug⸗ kälber 84 bis 89 ℳ%; 3) geringe Saugkälber 58 bis 68 ℳ; 4) ältere gering genährte Kälber (Lresser) 56 bis 62 ℳ
schafe: 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel 76 bis
79 ℳ; 2) ältere Masthammel 70 bis 74 ℳ; 3) mäßig genährte
und Schafe (Merzschafe) 61 bis 66 ℳ; 9 Holsteiner
ö8 — bis — ℳ, für 100 Pfund Lebendgewicht — 8 —
Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mit 20 % Taraabzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ¼ Jahr alt: a. im Gewicht von 220 bis 280 Pfund 50 bis — ℳ; b. über 280 Pfund lebend (Käser) — bis — ℳ; 2) fleischige Schweine 47 bis 49 ℳ; gering entwickelte 43 bis 46 ℳ; Sauen und Eber 43 bis — ℳ
Berlin, 1. Juni. Wochenbericht für Stärke, Stärk Max Saberskyv. Bei unverändert fester Tendenz ist der Geschäftsgang für Kartoffelfabrikate ein ruhiger und Preise wenig verändert. Es sind zu notieren: Ia. Kartoffelstärke 18 ½ — 19 ℳ, I a. Kartoffelmehl 18 ½ — 19 ℳ, II. Kartoffelmehl 14 — 17 ℳ, Feuchte Kartoffelstärke Frachtparität Berlin —,— ℳ, gelber Sirup 20 ¼ — 21 ¼ ℳ, ap.⸗Sirup 21 ½¼ —- 21 ¾¼ ℳ, Exportsirup 22 ¼ —- 22 ¾ ℳ, Karttoffelzucker gelb, 21 ¼ — 21 ¾ ℳ, Kartoffelzucker kap. 21 ½ — 22 ¼ ℳ, Rumcouleur 34 bis 35 ℳ, Biercouleur 33 ½ — 34 ½ ℳ, Dextrin gelb und weiß Ia. 24 — 24 ½ ℳ, do. -. 21 ½ — 22 ½ ℳ, Hallesche und Schlesische 40 ½ — 42 ℳ, Weizenstärke kleinst. 37 — 39 ℳ, do. großst. 40 — 41 ℳ, Reisstärke (Strahlen⸗) 46 — 47 ℳ, do. (Stücken⸗) 46 — 47 ℳ, Schabestärke 33 — 35 ℳ, Ia. Maisstärke 33 — 35 ℳ, Viktoriaerbsen 22 — 26 ℳ, Kocherbsen 19 — 24 ℳ, grüne Erbsen 19 — 25 ℳ, -e.g 17 ½ — 19 ℳ, inl. weiße Hohnen 27 — 29 ℳ, flache weiße ohnen 27 — 29 ℳ, ungarische weiße Bohnen 25 — 27 ℳ, Fartzt ⸗ russische Bohnen 23 — 25 ℳ, große Linsen 60 — 66 ℳ, mittel do. 50 — 60 ℳ, kleine do. 47 — 50 ℳ, weiße Hirse 50 — 64 ℳ, gelber Senf 42 — 56 ℳ, Hanfkörner 32 — 40 ℳ, interrübsen 34 ½ — 35 ℳ, Winterraps 35 — 35 ½ ℳ, blauer Mohn 46 — 56 ℳ, weißer Mohn 70 — 76 ℳ, Pferdebohnen 18 — 19 ½ ℳ, Buchweizen 16—18 ℳ, Peais loko 14 ¾ — 15 ¼ ℳ, Wicken 16—18 ℳ, Leinsaat 28 — 32 ℳ, Kümmel 55 — 63 inl. Leinkuchen 15 ½ — 16 ℳ, la. russ. do 16 — 16 ½ ℳ, Rapskuchen 14 ½ — 16 ℳ, Ia. Marseill. Erdnußkuchen 15 ½ — 16 ½ ℳ, Ia. doppelt gesiebtes Baumwollsaatmehl 50 — 60 % 14 ½ — 15 ℳ, helle getr. Biertreber 12 — 12 ½ ℳ, getr. Getreide⸗ schlempe 15 — 16 ℳ, Maisschlempe 15 —16 ℳ, Malzkeime 10 bis 10 ½ ℳ, Roggenkleie 13 — 14 ℳ, Weizenkleie 11 ¾ - 12 ¼ ℳ (Alles für 100 kg ab Bahn Berlin bei Partien von mindestens 10 000 kg.)
Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.
Hamburg, 1. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 B., 2784 G., Silber in Barren das Kilogramm 91,75 B., 91,25 G.
ien, 3. Junk, Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M./N. p. Arr. 97,90, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult. 98,05, Ungar. 4 % Goldrente 111,45, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 93,70, Türkische Lose per M. b. M. 182,75, 8 Eisenb.⸗Akt. Lit. B —,—, rdwestbahnakt. Lit. B per
t. —,—, Oesterr. Staatsbahn per ult. 676,00, Südbahngesellschaft 126,50, Wiener Bankverein 542,00, Kreditanstalt, Oesterr. per ult. “