1. Hrterfuchungelerden. 2. Aufgebote, und 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
ffentlicher Anzeiger.
6 Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten 9. Bankausweise. .. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
irtschaftsgenossenschaften.
1) Untersuchungssachen.
126509] Beschluß. b 1352/07. In der Untersuchungssache gegen den Ackerer Josef Sutter, geboren am 21. Juni 1863 in Kappeln, zuletzt dasgübf wohnhaft gewesen, zur Zeit ohne be⸗ kannten Au eenthaltsort, wegen Vergehen gegen 8 2, 7 des Süßstoffgesetzes vom 7. Juli 1902 in Erwägung: daß der Angeschuldigte Sutter des Ver⸗ gehens gegen das Süßstoffgesetz dringend verdächtig und deshalb auch die öffentliche Klage gegen ihn er⸗ hoben ist, daß auch der gegen ihn durch den Kaiser⸗ lichen Untersuchungsrichter dahier erlassene Haftbefehl gerechtfertigt erscheint, Sutter jedoch sich dem Voll⸗ zuge desselben durch die Flucht entzogen hat und sein derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt ist, daß sonach die Voraussetzungen der §§ 318 und 332 H.⸗P.⸗O. gegeben sind, aus diesen Gründen wird das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des An⸗ geschuldigten mit Beschlag belegt. Dieser Beschluß t außer im Deutschen Reichsanzeiger auch in der 1 Neuen Mülhauser Zeitung und im Mülhauser Tag⸗ blatt durch zweimalige Einrückung zu veröffentlichen.
ülhausen, den 14. Juni 1907. Kaiserliches Landgericht, I. Strafkammer. (gez.) Dr. Frhr. v. Huene. v. Joeden.
Dr. Hagenauer. Beglaubigt. Der Landgerichtssekretär: Knoche.
[27893] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den
Ludwig Prosper Lotz der 2. Kompagnie Pionier⸗
bataillons Nr. 11, wegen Fespenfiuct⸗ wird auf Grund 8 88 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 fahnenflüchtig erklärt. GClassel, den 24. Juni 1907. [27894] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Füsilier Anton Bernhard Fletowski 12/90, geb. am 7. 11.
1882 zu Marienburg, wegen Fahnenflucht, wird auf
b [8663]
Winter, Agnes geb. Engelbrecht, in Schwerin hat ionier
„⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für
(vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 22,
“ angesetzten Termine anzumelden und den Hypotheken⸗
.
8
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗
1
8
Charlottenburg,
8
Namen des Maurermeisters
getragene Grundstück am 13. EE 1907,
straße 12/15, Zimmer Nr. 113/115, III (3. Stock⸗
7 a 77 qm Geöbße verzeichnet. jährlichen Reinertrage von 4,566 ℳ mit 44 ₰ zur Grundsteuer veranlagt. ausweislich der Katasterbücher nicht veranlagt. E1“ ist am 29. Mai 1907 in das Grundbuch eingetragen. — 85 K. 58. 07.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85. 128248] Grundbuche von Berlin Band 12 Blatt 922 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf
5
58
“ Grundstück, bestehend aus: a. Vorder⸗
wo 2 Höfen und abgesondertem Klosett im 1. Hofe, b. Querwohnhaus mit rechtem und linkem Seiten⸗ flügel im zweiten 1907, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗
Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
128249]
r. 113 — 115, III. Stockwerk, versteigert werden. Das Grundstück ist unter Nr. 25 561 der Gebäude⸗
Nutzungswert von 5070 ℳ mit 198 ℳ zur Gebäude⸗ steuer veranlagt. In der Grundsteuermutterrolle ist es 8 nachgewiesen und zur Grundsteuer nicht ver⸗ anlagt. 1907 in das Grundbuch eingetragen. 85 K. 62. 07.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
Nr. 5763 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ August Pippow in Steglitz eingetragene Grundstück
Parzelle Kartenblatt 20, Flächenabschnitt 1045/78 ꝛc,
K
Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der
Schwerin, den 24. Juni 1907.
Heerricht des Großhl. Meckl. Kontingents. Der Gerichtsherr: V.: Graf Kirchbach,
GSeneralleutnant.
sachen, Zustellungen u. dergl.
Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Heerttate Parzelle Nr. 12, be⸗ legene, im Grundbuche von der Stadt Charlotten⸗ burg⸗Berlin Band 11 Blatt Nr. 266 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den aul Reimann (zur Zeit aße 31, wohnhaft) ein⸗
angeblich zu Berlin, Gubener
Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle —, Neue Friedrich⸗
werk) versteigert werden. Das Grundstück — Karten⸗ blatt 5 Parzelle Nr. 5756/212 — ist unter Artikel Nr. 5947 der Grundsteuermutterrolle als Wiese von Es ist bei einem
Zur Gebäudesteuer ist es Der
Berlin, den 11. Juni 1907.
Zwangsversteigerung. der Zwangsvollstreckung soll das in
Im Wege 2 Wilhelmstraße 32, belegene, im
Berlin, Ka
den Namen des Kaufmanns Max Cohn (zur Zeit angeblich zu Dt.⸗Wilmersdorf, Ringbahnstraße 263)
nhaus mit Anbau und Seeitenflügel rechts,
Hofe, am 24. September
eichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 12/15, Zimmer
teuerrolle verzeichnet und ist bei einem jährlichen
Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Juni Berlin, den 14. Juni 1907.
[27987] Leneede veseiergnn.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 160 Blatt
rungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters
am 20. August 1907, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts⸗ stelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, versteigert werden. Das Grundnück, Acker, liegt an der
Brüsselerstraße, Ecke Antwerpenerstraße, besteht aus
nd ist 8 a 38 qm groß. Es ist in der Grund⸗ steuermutterrolle Artikel 25 154 verzeichnet und hat einen Reinertrag von 0,68 Taler. Die Veranlagung zur Gebäudesteuer ist noch nicht erfolgt. Der Ver⸗ eeee ist am 15. Juni 1907 in das
Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aus⸗
hang an der Gerichtstafel.
Berlin, den 21. Juni 1907
Fügehde cg 5 a, hat das
Blatt 1988 in Abteilung III Nr. 3 für ihn ein⸗ getragene, zu 5 % vom 1. Juli 1905 verzinsliche
[27995] K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Durch Henic h e vom 19. Juni 1907 ist Zehlmge perre⸗ verfügt hinsichtlich folsenden auf den nhaber lautenden Württembergischen Staatsschuld⸗ verschreibungen: Lit. N Nr. 334 und 1490 à 500 ℳ, je ausgestellt am 1. Juli 1881 und verzinslich auf 1. August und 1. Februar zu 3 ½ % jährlich, und Lit. S Nr. 3480 und 3643 à 200 ℳ, je ausgestellt am 11. Juni 1888 und verzinslich auf 1. Februar und 1. August zu 3 ½ % jährlich. Den 22. Juni 1907. Amtsgerichtssekretär Kraut.
[28246] Aufgebot.
Der Versicherungsschein Serie A Nr. 182 349, den wir unterm 11. Oktober 1906 für Herrn Karl Stark, Lehrer in Hammer, ausgefertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des bezeichneten Versicherungsscheines auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb dreier Mo⸗ nate, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Versicherungsschein gemäß § 11 der Versicherungsbedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.
Leipzig, den 27. Juni 1907. .“
Allgemeine Renten⸗ Capital⸗ und Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. Müller. 8 Aufgebot. Die Ehefrau des Oberstleutnants z. D. August
das Aufgebot des Hypothekenbriefs vom 18. Oktober 1893 beantragt, laut dessen für sie auf dem hier an der Güldenstraße No. ass. 620 belegenen Hause 11 000 ℳ als Hypothek haften. Die unbekannten Inhaber jenes Hypothekenbriefs werden aufgefordert, ihre Ansprüche an den Brief spätestens in dem auf den 31. Dezember d. Irs., Vormittags 11 Uhr,
brief vorzulegen, widrigenfalls dieser für kraftlos er⸗ klärt werden wird. 11 Braunschweig, den 18. April 1907. Herzogliches Amtsgericht. R. Wegmann.
Aufgebot. 1““ Karl Fritzsche zu Wilmersdorf, ufgebot des verlorenen Hypothekenbriefs vom 11. April 1905 über die auf dem Grundbuchblatt von Wilmersdorf Band 67
[28250v) Der Rentier
Darlehnsforderung von noch 10 000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf Dienstag, den 15. Oktober 1907, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, im Zivilgerichtsgebäude, Amtsgerichts⸗ platz, 1 Treppe, Zimmer 19, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Charlottenburg, den 19. Juni 1907. Königliches Amtsgericht. Abt. 13.
[27996] Aufgebot.
1) Die Patent⸗Papier⸗Fabrik Hohenofen Gesell⸗ schaft mit beschränkter Haftung zu Hohenofen, 2) der Gemeindevorsteher Louis Hyprath zu Hohenofen, beide vertreten durch den Justizrat Sander zu Wusterhausen a. D., haben das Aufgebot der Hypo⸗ thekenpost von 70 Tlr. 5 Sgr. 9 Pf. = 210,59 ℳ, eingetragen in Höhe von a. 50 Taler = 150 ℳ in Abteilung III Nr. 3 des Grundstücks Hohenofen Band II Blatt 67, b. 20 Taler 5 Sgr. 9 Pf. = 60,59 ℳ in Abteilung III Nr. 3 des Grundstücks Hohenofen Band III Blatt 81 zum Zwecke der Ausschließung der Hypothekengläubiger und zum Zwecke der Kraftloserklärung des Hypothekenbriefs uͤber die 70 Taler 5 Sgr. 9 Pf. beantragt. Die Hypothekengläubiger bezw. die Inhaber der Urkunde werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. Oktober 1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Ausschließung der Gläubiger mit ihren Rechten und die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Wusterhausen a. D., den 13. Juni 1907.
Königliches Amtsgericht.
[27993] Aufgebot.
Der Landwirt Adolph Ulrici aus Luckenwalde, Barutherstr. 4, hat gemäß § 927 B. G.⸗B. das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des bei dem Grundstück Luckenwalde Band XXV Blatt Nr. 2268 eingetragenen Eigentümers beantragt. Der — spätere Rentier Ernst Friedrich
ulius Szymanowski, der auf dem vorgedachten Grundbuchblatt als Eigentümer eingetragen ist, bezw. seine Erben oder sonstigen unmittelbaren oder mittelbaren Rechtsnachfolger im Eigentum des frag⸗ lichen Grundstücks werden hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. Oktober 1907, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung er⸗ folgen wird.
Luckenwalde, den 18. Juni 1907.
Königl. Amtsgerich. [27988] Aufgebot. F. 1. 07/2.
Der Rechtsanwalt Dr. Hugo Heymann in Berlin, Brückenstraße 6 II, hat als gerichtlich bestellter Nachlaßpfleger nach dem in Berlin wohnhaft ge⸗ wesenen und daselbst am 4. August 1906 verstorbenen Kanzleirat a. D. Heinrich Robert Pinnow beantragt, den verschollenen Wilhelm Robert Pinnow, geboren am 28. Mai 1831 zu Angermünde, zuletzt wohnhaft in Angermünde, Sohn des Sattlermeisters Wilhelm Pinnow daselbst „ für tot zu erklären. Der bezeich⸗ nete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. Januar 1908, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für tot erklart werden wird. An alle, welche Auskunft über das Leben oder den Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗
sschollenen zu erteilen vermögen,
[28251] Aufgebot.
Der Tagelöhner Wilhelm Josef Frings in Schaufenberg hat beantragt, den verschollenen früheren Grubenarbeiter Cornelius Cremer, zuletzt wohnhaft in Dürboslar, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 5, anberaumten ”.v. zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ ergeht die 18. em
forderung, spätestens im Aufgebotstermine
Gericht Anzeige zu machen. Aldenhoven, den 21. Juni 1907. Königliches Amtsgericht. “
[27990] Aufgebot.
Der Landwirt Hermann Rohkamp zu Groß⸗Reken, Mittelbauerschaft, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Brinkman in Borken, hat beantragt, den verschollenen, am 3. November 1851 in der Mittel⸗ bauerschaft Groß⸗Reken geborenen Johann Hermann Gröning, zuletzt wohnhaft in Groß⸗Reken, Mittel⸗ bauerschaft, für tot zu erklären. Der Johann Her⸗ mann Gröning wird aufgefordert, sich spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 1, auf den 26. März 1908, Vorm. 11 ½ Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche über Leben und Tod des Johann Hermann Gröning Auskunft zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Borken i. W., den 20. Juni 1907.
Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. F. 11/07. 4. arm Bernds Prins, 2) die un⸗ rins in Westrhauderfehn haben beantragt, den verschollenen Matrosen Hero Prins, geb. am 8. Dezember 1852 zu Idehörn, zuletzt wohnhaft in Westrhauderfehn, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. März 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten süe grän zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Leer (Ostfriesland), den 21. Juni 1907.
Königliches Amtsgericht. I.
[27400] Aufgebot.
Der Maschinist Engelbert Hubert Pitsch in Cöln, und die unverehelichte Kassandra Pitsch daselbst, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Justizrat Goldbaum in Duisburg, haben beantragt, die verschollene Ehefrau Johann Füssers, Wübke Johanna geb. Dyckhuis geschiedene Frau Engelbert Hubert Pitsch, geboren am 13. Februar 1859 zu Logabirum bei Leer, zulttzt wohnhaft in M.⸗Gladbach, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. März 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Abtei⸗ straße 27, Zimmer 8, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
M.⸗Gladbach, den 18. Juni 1907.
Königliches Amtsgericht. Abt. 8.
[27994] Aufgebot. “ Der Besitzer Friedrich Schielke in Kl.⸗Tromnau hat beantragt, folgende verschollene Geschwister Oltersdorf, denen er zum Abwesenheitspfleger be⸗ stellt ist, nämlich: 1) Erdmann Haßo⸗ geboren am 29. März 1852, 2) Josef Bernhard, geboren am 18. April 1859, 3) Lina Florentine Dorothea, ge⸗ boren am 20. April 1862, zuletzt in Kl.⸗Tromnau wohnhaft, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Februar 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Amsgericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen Fesshen⸗ ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Riesenburg, den 12. Juni 1907. Königliches Amtsgericht.
[27992] 1) Der Kolonist verehelichte Renske
4 F. 3/07.
(F 2/07.)
[26858]
Das Kgl. Amtsgericht Wolfstein, Pfalz, hat fol⸗ gendes Aufgebot erlassen:
Auf Antrag der Katharine Mohr, geb. Zimmer⸗ mann, Ehefrau von Jacob Mohr, Steinbrecher in Neunkirchen am Potzberg, in ihrer Eigenschaft als Schwester von Elisabetha Zimmermann, geb. am 8. Dezember 1860, T. v. Karl, von Neunkirchen am Potzberg, wird genannte Zimmermann, welche im Jahre 1876 nach Amerika ausgewandert ist und schon seit mindestens 25 Jahren nichts mehr von sich hören ließ, aufgefordert, sich spätestens in dem bestimmten Aufgebotstermine vom 1. April 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem Gerichte zu melden, hbeln ihre Todeserklärung † . wird. Fugle ch werden alle diejenigen, welche Auskunft über leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte davon Anzeige zu machen.
Wolfstein, den 24. Juni 1907.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Strob. K. Sekretär. [27989] Ladung.
In der Stiftungssache Cohn 109. E. R. 186/07 werden die Mitglieder der berufenen Familien (Cohn, Misch und Mühsam) gemäß Artikel 1 § 2 Absatz 3 des Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch vor der Entscheidung über die Genehmi⸗ gung der von der am 30. März 1906 zu Berlin verstorbenen Witwe Fanny Dorothea (Flora) Cohn in ihrem Testamente vom 26. Januar 1905 errich⸗ teten verschiedenen Familienstiftungen aufgefordert,
gebotstermin dem Gericht davon Anzeige zu machen⸗ Angermünde, den 7. Juni 1907. g
nigliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
Königliches Amtsgericht.
sich in dem hierfür bestimmten Termine am
Friedrichstraße Nr. 12 — 15, II Treppen, Zimmer 242/243, einzufinden. Berlin, den 13. Juni 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 109. [282560 Aufgebot. I F 5/07. Der Geschäftsagent Zeyen in Metz hat in seiner Eigenschaft als gerichtlich bestellter Verwalter des Nachlasses des am 16. Februar 1907 in München verstorbenen und in Metz wohnhaft gewesenen Haupt⸗ manns Ernst Blanc im 2. bayr. Fußartillerie⸗ regiment das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre
Forderungen Fegen den Nachlaß des verstorbenen
Ernst Blanc spätestens in dem auf Donnerstag,
den 7. November 1907, Vormittags 9 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gericht, Saal Nr. 52, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift he aacen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger ves ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, gg jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Metz, den 17. Juni 1907. Kaiserliches Amtsgericht.
[28128] 8 Durch Ausschlußurteil vom 21. Juni 1907 sind für tot erklärt worden: 1) der angeblich im Jahre 1867 zu Hadersleben geborene Zigarrenmacher Christian Petersen Soegaard, 2) der am 4. De⸗ zember 1830 zu Tondern geborene Peter Christian Jensen Winter. Als Todestage sind festgestellt zu 1 der 1. Januar 1907, zu 2 der 1. Januar 1862. Hadersleben, den 21. Juni 1907. 8 Kooänigliches Amtsgericht.
[27991] 8 Bekanntmachung.
vom heutigen Tage ist der verschollene, am 16. Fe⸗ bruar 1860 in Radewitz geborene Arbeiter Mathias Pawlak für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1906, Nachmittags
12 Uhr, festgestellt. Hohensalza, den 20. Juni 1907. Königliches Amtsgericht.
[27201] Bekanntmachung.
Nr. 5988. In der Aufgebotssache des Holz⸗ händlers Julius Sechting von Neu⸗Ruppin hat das Gr. Amtsgericht hier durch Urteil vom 18. Juni 1907 die Schuldverschreibungen auf den Inhaber Nr. 362, 363, 364, 901 und 902 der Lit. B der 4 % igen Pforzheimer Stadtanleihe vom Jahre 1901 für kraftlos erklärt.
Pforzheim, den 18. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts. V. (Unterschrift.)
[27982] Oeffentliche Zustellung. 3 R 7/07. Die Ehefrau des Zigarrenmachers Joseph Brenner IV., Katharina geb. Hummel, in Philipps⸗ burg (Baden), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Boegershausen in Hildesheim, klagt gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann, früher in Emmerke, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er durch schwere Verletzungen der durch die Ehe be⸗ gründeten Pflichten und durch sein ehrloses unsitt⸗ liches Verhalten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Lebens verschuldet habe, daß ihr die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, Beklagter sie auch im April 1903 verlassen und sich mindestens ein Jahr lang gegen ihren Willen in böslicher Ab⸗ sicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten habe, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hildesheim auf den 4. November 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hildesheim, den 18. Juni 1907. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[27985] Oeffentliche Zustellung. 3 U 153/07. 34.
In Sachen der Ehefrau des Arbeiters Koepnick, Ida geb. Strack, in Gollnow, Klägerin und Be⸗ zufungsklägerin, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter August Koepnick, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten und “ durch einen An⸗ walt nicht vertreten, wegen Ehescheidung, hat die Klägerin durch Schriftsatz vom 11. Juni d. Js. gegen das am 17. November v. Js. verkündete Urteil der 3. Zivilkammer des Königlichen Landger chts in Stargard i. Pomm., durch welches die Klägerin mit der auf Trennung der Ehe gerichteten Klage kosten⸗ läftig abgewiesen ist, Berufung eingelegt mit dem Antrage, die Ehe Aön zu trennen und aus⸗ zusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, eventuell, den Beklagten zu ver⸗ urteilen, die hävsliche Gemeinschaft mit der Klägerin herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung übe die Berufung vor den dritten Zivilsenat des Königlichen Oberlandesgerichts zu Stettin auf den 29. November d. Js., Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
uszug aus der Berufungsschrift mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß der Klägerin das Armenrecht bewilligt ist.
Stettin, den 19. Juni 1907. 8
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts:
20. August 1907, Mittags 12 Uhr, Neue
Weitlich, Oberlandesgerichtssekretär.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts
I“
* Fifsrbisens sefsen.
2. Ausge ote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
zum Deutschen Reichsan
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erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
zeiger und Königlich Preußi
Berlin, Mittwoch, den
—.—-—
V Bffentlicher Anzeiger. 18
26. Juni
schen
8
Staatsanzeiger.
Üemgnq
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktien rwerbs⸗, und Wirtschaftsgenossenschaften 8. Niederlassun
. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
zc. von Rechtsanwälten.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[279761 Oeffentli 12enteng. 4. R. 147/07. 5. Die Ehefrau Sophia Maria Catharina Diekel⸗ mann, geb. Bremer, in Hamburg, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Engel in Altona, klagt gegen den Arbeiter . Bernhard Diekel⸗ mann, geb. am 24. 10.11877 in Hamburg, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie am 23. Sep⸗ tember 1902 heimlich verlassen und sich seit dieser Zeit gegen ihren Willen in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten habe, mit dem Antrag, auf Scheidung der Ehe und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, den 2. November 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 17. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[27979] Oeffeuntliche Zustellung. Die Ehefrau Maschinist Günther Mackrodt in Querenburg, Post Laer, Schulstraße 14, bei Bochum, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Mummen⸗ hboff und Pean in Bochum, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, früher in Laer bei Bochum, jest unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Absatz 2 Bürger⸗ lichen Gesetzbuchs, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bochum, Schhillerstraße, Zimmer 22, auf den 4. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Unwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — R. 83/07.
Bochum, den 17. Juni 1907.
Pantföder, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [27983] Bekanntmachung.
Nr. 14 632. In Sachen der Johann Flügler Ehefrau, Hermine geb. Wist, in Freiburg, Klägerin, gegen ihren Ehemann, Schlosser Johann Flügler, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Ehe⸗ scheidung, hat die Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Dammert in Karlaruhe, gegen das die Klage abweisende Urteil der ersten Zivilkammer des Großh. Landgerichts in Freiburg vom 16. März 1906 Nr. 7407 die Berufung eingelegt, mit dem Antrag: Das Urteil des Landgerichts Freiburg vom 16. März 1906 wird aufgehoben. Die am 16. September 1898 zu Bühl gefchlosgen⸗ Ehe der Streitteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden. Der Beklagte hat die Kosten beider Rechtszüge zu tragen. Termin zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung vor dem 1II. Zivilsenat des Großh. Oberlandesgerichts in Karlsruhe ist auf Donnerstag, den 17. Ok⸗ tober 1907, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Dieser Auszug wird zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung bekannt gemacht.
Karlsruhe, den 20. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber 8 des Großh. Bad. Oberlandesgerichts: Kalchschmidt.
[27984]
Die Ehefrau Anna Hedwig Woywode, geb. Fell⸗ baum, in Breslau X, Roßplatz Nr. 5, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Plessing, Kulenkamp und v. Brocken in Lübeck, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Reisenden Johann Karl Aloys Woywode, zuletzt in Lübeck wohnhaft, jetzt unbekannten Aufent⸗ balts, auf Herstellung der häuslichen Gemeinschaft, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin wieder berzustellen, und ihm die Kosten des Verfahrens auf⸗ zuerlegen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits ist Termin vor der II. Zivilkammer des Landgerichts Lübeck auf Montag, den 7. Oktober d. Js., Vormittags 10 Uhr, angesetzt. 1929 ladet den Beklagten zu diesem Termine mit der Auf⸗ forderung, einen beim Landgericht Lübeck zugelassenen Anwalt zu seinem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Lübeck, den 19. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber der II. Zivilkammer des Landgerichts. [27971] Oeffentliche Zustellung.
1) Die unverebelichte Weißnäherin Johanne Tiede⸗ mann zu Schildesche, Herforderstraße 4, 2) der minderjährige Paul Fritz Tiedemann, vertreten durch seinen Vormund Schlosser Frit Obermeier zu Biele⸗ feld, Feldstraße 29, Prozeßbepollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Sierp zu Bielefeld, klagen gegen den Eisen⸗ dobeler bezw. Arbeiter Julius Eickhoff, früher in Schildesche, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der ledigen Johanne Tiedemann in der gesetzlichen Empfängniszeit, 30. März bis 29. Juli 1905, beigewohnt habe und als außerehelicher Vater zur Jahlung von Unterhalts⸗ beiträgen verpflichtet - i, mit dem Antrage auf Zahlung von 60 ℳ Kosten der Entbindung und des Unterhalts für die ersten 6 Wochen nach der Ent⸗ bindung sowie einer vierteljährlichen im voraus zu
127974]
[& Sohn in: DProzeßbevollmächtigter:
zur Falfndun seines 16. Lebensjahres, und zwar die rückständigen sofort. Die Kläger laden den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche e r erhcht in Biele⸗ feld auf den 20. September 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen . ung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Bielefeld, den 21. Juni 1907.
Agetben, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 4. [26859] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Michgel Kröl aus Garki, z. Zt. in Goniten, Ziegelei Kesselmark A. Müller, Rheinland, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt von Chehnicki in Adelnau, klagt gegen die Erben des am 7. Ok⸗ tober 1886 zu Grandorf verstorbenen Auszüglers Jo⸗ hann Kroöl, nämlich: 1) ꝛc., 2) den Arbeiter Michael Krol und 3) den Arbeiter Balthasar Kröl, früher
in Grandorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, indem er behauptet: Der eingetragene Eigentümer des Grundstücks Garkt Bl. 117, der bereits verstorbene Auszügler Johann Kröl, habe das Grundstück an die Josef und Susanna Wisniewskischen Eheleute vor etwa 35 Jahren verkauft. Dieses Grundstück sei dann von der Witwe Susanna Wisniewska und ihrem zweiten Ehemann Michael Stannek an die Arbeiterfrau Marie Cempel, geb. Rospek, in Garki zu Eigentum überlassen. Letztere habe wiederum das fragliche Grundstück an den Kläger verkauft und ihm die Rechte auf Auflassung abgetreten. Der einge⸗ tragene Eigentümer Johann Arel sei verstorben und von den 3 Beklagten beerbt worden. Kläger bean⸗ tragt, die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an ihn das Grundstück Garki Bl. 117 des Grundbuchs egtnts Jeg⸗ Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Adelnau auf den 30. Sep⸗ tember 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht.
Adelnau, den 19. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [27972] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Lumpen⸗ und Schrothändler Peter Petry in Duͤsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Bernards in Düsseldorf, klagt gegen den Rohproduktenhändler Bernhard Landau, z. Zt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß gemäß Vereinbarung das von Beklagten für 255 ℳ gekaufte Pferd mit Geschirr und Wagen in dessen Stallung, Hoffeldstr. 50, gegen eine wöchentliche Ver⸗ gütung von 12 ℳ untergebracht worden und die Ehe⸗ frau des Beklagten, die unbekannt verzogen, die Her⸗ ausgabe verweigere, daß sie durch die Zurückbehaltung einen täglichen Ausfall von 15 ℳ, den sie ersetzt
klagten zu 1 bis einschließlich 3 als Erben der am
2) die Kosten des Rechtsstreits den Beklagten auf⸗
10. Juli 1879 18 Augustowo verstorbenen Agnes Derla zu verurtellen, in die Löschung der im Grund⸗ buche von Amfluß Blatt Nr. 4 4 Abteilung III Nr. 1 eingetragenen und im Grundbuche von Dembowo Blatt Nr. 4a zur Mithaft übertragenen Mutter⸗ erbteilsforderung von 65 Talern 6 Sgr. 3 Pf. der Agnes Szews nebst etwaigen Zinsen zu willigen,
zuerlegen, 3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagten zur mündli e a d⸗ des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Nakel auf den 30. No⸗ ember 1907, Vormittags 9 Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser der Klage bekannt gemacht. 8
Nakel, den 15. Juni 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [28129]
Elise Gebhardt, geb. Lamour, in Mehlbach hat durch Rechtsanwalt Schmidt in Kaiserslautern gegen ihren Ehemann Peter Gebhardt, Maurer, früher in Mehlbach, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Klage auf Aufhebung der Gütergemeinschaft erhoben mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Gütergemeinschaft aufzuheben und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreis zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlüchen Verhandlung des Rechtsstreits in die Sitzung der 2. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Kaiserslautern vom 18. Oktober 1907, Vormittags 9 Uhr, Seancsseah 1, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Dieser Auszug aus der Klageschrift wird zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung an den Beklagten bekannt gemacht.
Kaiserslautern, den 19. Juni 1907.
Mayer, K. Obersekretär.
[27973] In der eeglace Bormann wird dem
Vater, Milchverkäufer Johann Bormann die Sorge
für die Person und für das Vermögen seines Kindes
Wilhelm August Bormann, geboren am 12. April
1900, entzogen. Elmshorn, den 11. März 1907. 8
Königliches Amtegericht.
An den Milchverkäufer Herrn Johann Bormann, früher in Kiel.Gaarden, Augustenstraße 7, z. Zt. unbekannten Aufentbhalts.
Vorstehender Beschluß wird zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung bekannt gemacht.
Elmshorn. den 17. Juni 1907.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
verlange, erleide, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 100 ℳ — einhundert Mark — nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage und in die Kosten einschließlich derjenigen des voraufgegangenen Arrestverfahrens zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Düsseldorf auf den 31. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. 5 C 1195/07.
Düsseldorf, den 19. Juni 1907.
Krebber, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
Sernaace Zustellung. Die - ellschaft in Firma A. Bieber Berlin, Kaiser Wilhelm⸗Straße 33/,36, Rechtsanwalt Drucker zu Berlin O. 27, Alexanderstr. 14 b, klagt gegen die Handelsfrau E. Petersen in -. E. Petersen, früher in Lenzen a. E., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte ihr für in der Zeit vom 24. November 1903 bis 14. Dezember 1903 käuflich gelieferte Waren 260,95 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurtetlung zur Zahlung von 260,95 ℳ 89 5 % Zinsen seit dem 1. April 1904 sowie der Kosten des voraufgegangenen Arrestverfahrens. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Lenzen a. Elbe auf den 17. September 1907, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ 1een hefe ung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Lenzen a. E., den 21. Juni 1907. “ (Unteeschrift) 1“
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [27975] Oeffentliche Zustellung.
1) Die verwitwete Ackerwirt Eva Rosine Bigalke, geb. Pommerenke, in Amfluß, 2) die verwitwete Besitzerin Louise Abraham in Amfluß, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Justizrat Krause und Rechtsanwalt Hegener in Nakel, klagen gegen die Erben der am 10. Juli 1879 zu vunigen⸗ verstorbenen Agnes Derla, geb. Szews, nämlich: 1) Katharina Derla, verebelt te Arbeiter Kujawa, in Glubciyn, Kreis Flatow, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) Johann Derla, Arbeiter aus Lotowke. Kreis Wirsitz jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, 3) Franziska Derla, unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß für Agnes Derla im Grundbuche des Bigalkeschen hir dschs — Amfluß Band 1 Blatt Nr. 4 Abteilung III Nr. 1 — und im Grundbuche des Abrahamschen Grundstücks — Dembowo Blatt Nr. 48 65 Taler 6 Sgr. 3 Pf. Muttererbteil aus dem Erbrezesse vom 7. Mai 1853, 7. Juni 1854 und 22. Februar 1855 in der Katharina Szewsschen Kuratelsache eingetragen
gegen portofreie Einsendung von:
von dem Munitionsdepot in Neumühlen⸗Dietrichs⸗
do
1.8 8 mit entsprechender Aufschrift sind posifrei und verschlossen die zum Montag, den 8. Julit 19027, B. zureichen.
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗c. Versicherung
Keine.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
[25357] Domänenverpachtung.
Die Domäne Aschersleben, im Kreise Uecker nünde, 3 km von der Eisenbahnstation Ferdinandshof ent⸗ fernt, soll am Dienstag, den 9. Juli 1907. Vorm. 10 Uhr, hierseldst für die Zeit von Jo⸗ hannis 1908 bis 1. Juli 1926 meistbietend verpachtet werden.
Größe: 610 ha. 1“ Grundsteuerreinertrag: 6053 ℳ — Erforderliches Vermögen: 90 000 ℳ Bisheriger Pachtzins 8994 ℳ einschließlich 797 ℳ Meliorationszinsen und 37,20 ℳ Jagdpacht. Besichtigung der Domäne nach vorheriger Meldung bei dem Oberamtmann Bieler in Aschersleben bei Ferdinandshof (Kreis Ueckermünde) jederzeit gestattet Nähere Auskunft, auch über die Voraussetzungen der Zulassung zum Mttbeeten, erteilt
Stettin. den 13. Juni 1907.
Königliche Regterung, Abteilung für direkte teuecrn, Domäuen und Forsten B. [26760] Verdingungsanzeige.
Zum Banu einer Hülsenwerkstatt auf dem Muni⸗ tionsdepothofe Dietrichsdorf sollen verdungen werden: L08 k: Die Ansführung der Erd⸗, Maurer⸗, Asphalt⸗ und Steinmetz⸗ ꝛc Arbeiten.
Los II: Die Lieferung don Ziegelsteinen und Zement.
Los III: Die Lieferung und Montage der eifernen Dachkonstruktion, rd. 11,6 t 124 kg gewalzten I⸗Trägern und 8 gußeisernen Säulen.
Los IV: Die Ausführung der Zimmerarbeiten. Die Verdingungsunterlagen nebst em en. liegen zur Einsicht im Baubureau aus. ie * sonderen Bedingungen, das Arbeits⸗ und Lieferungs⸗ vergeichnis sowte die Zeichnung für Los III können
1,50 ℳ für Los I,
1,00 ℳ für Los II, 1,75 ℳ für Los III, 1,20 ℳ für Los IV. 4
in Holstein dezeogen werden.
ormittags 10 ¾ Uhr, dem Depot ein⸗ Eröffnung Stermin 11 Uhr.
stehen, daß die Gläubigerin als Witwe jedoch vor
entrichtenden Geldrente von 60 % vom Tage der Geburt des Mitklägers Paul Fritz Tiedemann bis
dem Amtsgericht in Lobsens über diese Post lsschungs⸗ fähig quittiert hat, mit dem Antrage, 1) die Be⸗
5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ poapßieren.
1hgö- „Bekann tmachung. Suslosung von Kreisanleihescheinen
Von den auf Grund des Allerhöchsten Prio legiums vom 1. November 1886 ausgefertigten Anleihescheinen des Kreises Osthavellaud sind nach Vorschrift des Tilgungsplanes zur Einziehung im Jahre 1907 ausgelost worden:
1) von dem Buchstaben A (à 1000 ℳ) die Nummer⸗ 5 50 58 74 78 93 119 123 156 182 206 209 224 241 245 254 285.
2) von dem Buchstaben B (à 500 ℳ) die Nummern 14 18 31 32 74 95 98 99 127 145 157 169 172 206 249 275 283 288 324 353 355 367. 3) von dem Buchstaben C (à 200 ℳ) die Nummern 40 44 81 82 174 123 126 140 174 192 221 242 248 260 273 275 283 294 298 332 340 344 349 377 411. 8
Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgelosten
reisanleihescheine nebst den hierzu gehörigen Zins⸗ scheinen vom 2. Januar 1908 ab bei der Kreiskommunalkasse in Nauen einzureichen und den Nennwert der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen. 1 Mitt dem 31. Dezember 1907 hört die Verzinsung der ausgelosten Anleihescheine auf.
Die Anleihescheine C Nr. 56 über 200 ℳ, aus⸗ gelost zum 2. Januar 1904, C Nr. 24 über 200 ℳ, ausgelost zum 2. Januar 1905, und C Nr. 371 über 200 ℳ, ausgelost zum 2. Januar 1907 sind noch nicht zur Einlöfung vorgelegt.
Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts:
Nauen, den 20 Juni 1907. Nameuns des Kreisausschusses: Der Landrat: 4 In Vertretung:
Graf von Wartensleben, Regierungsassef [27897] Bekanntmachung. Nach Vorschrift des Tilgungsplanes sind zur Ein⸗ ziehung im Rechnungsjahre 1907 ausgelost worden:
Von den auf Grund des Allerhöchsten Prwilegtums vom 9. Juni 1880 ausgefertigten Anleihescheinen der Gemeinde Rixdorf, Ausgabe II, die
Nummern: Buchstabe A über 200 ℳ 23 50 51 72 73 224 230 233 237 269 296 307 352 353 416 432 452 512 540 549 564 607 628 630 657 658 675 688 742 748 784 792 798 803 845 951 986 992 996 1014 1029 1043 1085 1097 1108. Buchstabe B über 500 ℳ 40 46 50 60 82 146 152 189 190 228 229 274 299 330 3322 331 335 348 359 361 380 392 423 446 448 453 506 539 569 629 630 631 635 645 648 650 665 679 709 753 754 755 766 782 783. Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgelosten Anleihescheine nebst den nach dem 2. Januar 1908 fällig werdenden Zinsscheinen und den hierzu gebörigen Zinsscheinanweisungen voam 2. Januar 1908 ab bei der Stadthaupikasse in Rixdorf. Rathaus, Berlinerstraße 62, einzureichen und der Nennwert der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen. Mit dem 2. Januar 1908 höꝛmt die Verzinsung der ausgelosten Anleihescheine auf. Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag vom Kapital abgezogen. 3 Von früheren Auslosungsterminen sind noch rück⸗ ständig: Die Anleibescheine Buchstabe A Nr. 105 107 1066 über 200 ℳ und Buchstabe B Nr. 8 über 500 ℳ%ℳ An die Rückgabe dieser Stücke mwird erinnert. Rixdorf. den 21. Juni 1907 Der Magistrat.
[27898] Bekanntmachung.
Nach Vorschrift des Tilgungsplans sind zur Ein⸗ ziehung im Rechnungsjahre 1907 ausgelost worden: Von den auf Grund des Allerböchiten Prwilegiums 19. November ausgefertigten Anseihe⸗ scheinen der Gemciude Rixdorf, Ausgahe III1,
die Nummern: 1 64 70
Buchstabe A über 500 ℳ 12 20 31 89 95 126 131 146, 1
Bun stabe l übder 200 ℳ 1 80 92 184 230 231 232 241 272 290 299. Die Inbaber werden aufgefordert, die ausgelosten Anleibescheine nebst den nach dem 2. Januar 1908 fällig werdenden Zinsscheinen und den bierzu gebörigen Zinsscheinanweisungen vom 2. Januar 1908 ab bei der Stadthauptkasse in Rixdorf. Rathaus. Berlinerstraße 62, einzureichen und den Nennwert der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen. Mit dem 2. Januar 199028 dörr die Verzinsung der ausgelosten Anleihescheine auf Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag vom Kapital abgezogen
Von früheren —2x erminen sind uoch rück⸗ händig: Anleibescheine Buchstabr A Nr. 112 und 150 über 500 ℳ An die Ruckgabe dieser Stücke wird erinnert. vW“ Nixdorf, den 21. Juni 1807 Der Magihrat 8
52 % Goldanleihe
r Argentinischen Republik
von 1887.
Die Etnlösung der am 1. Juli 1907 sälligen Zinsscheine und verlosten Obligattonen erfolgt in erlin, bei der Nirertinn der in Fraukfurt a. M. [Disconto⸗Gesellschaft,
in Hamburg dei der Norddeutschen Bank in
Hamburg, in Cöln bei dem Bankbaufe Gal. Oppenheim
88 1 ₰
.— F
in Mark zum festen
Dietrichsdorf, den 19. Junt 1907 Fatferliches Munittonehepot.
8
iür. Eo. Umrechnungskurse von