1907 / 163 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Jul 1907 18:00:01 GMT) scan diff

[32745]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der 3 ½ %ige Westpreußische Ritterschaftliche 1“ 1. Serie, Emission B, Lit. D Nr. 6713 über 500 für kraftlos erklärt.

Marienwerder, den 4. Juli 1907.

Königl. Amtsgericht. r 84 Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die Stammaktie Nr. 80 der Aktienzuckerfabrik Hoiersdorf zu Hoiersdorf für kraft⸗ los erklärt worden.

Schöningen, den 4. Juli 1907.

Heerzogliches Amtsgericht. Schömers. [32741] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil vom 21. Juni 1907 ist der in Tsintau im Oktober 1904 ausgestellte Scheck Nr. 883/9267 der Deutsch⸗Asiatischen Bank in Berlin über 10 732,70 für Wilhelm Hinkel oder dessen Verfügung für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 24. Juni 1907.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[32739] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil vom 21. Juni 1907 ist der von der Firma H. C. Jentsch & Sohn in Berlin ausgestellte, von Hermann Seidel akzeptierte Wechsel vom 29. Januar 1906 über 150 ℳ, am 14. März 1906 fällig gewesen, für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 24. Juni 1907.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[32743 Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 24. Juni 1907 ist der im August 1901 in Schneckenmoor ausgestellte, am 1. Oktober 1906 fällige und von dem Zeitpächter Eduard Butzlaf in Schneckenmoor angenommene Wechsel über 600 für kraftlos erklärt worden. (F. 9/06.)

Heinrichswalde, den 29. Juni 1907.

Königliches Amtsgericht. Abteilung 3.

[32725] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 159/07. 1.

Der Landmann Jochim Hinrich Ladiges zu Nien⸗ stedten, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Engel⸗ brecht in Altona, klagt gegen die Ehefrau Bertha Ladiges, geb. Heldt, geboren am 5. Juni 1885 in Langendorf, früher zu Nienstedten, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Be⸗ klagte durch schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten und durch ehrloses Verhalten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses verschuldet habe, daß dem Kläger die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrag auf Ehescheidung und Erklärung der Be⸗ klagten für den schuldigen Teil. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, den 16. November 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 1. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[32464 gig In Sachen der Ehefrau des Reisenden Heinrich Lührs, Ottilie geb. Grimm, in Cöln, Friesenwall 15, Klägerin und Berufungsklägerin, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Palm in Celle, gegen deren Ehemann, den Reisenden Heinrich Lührs, früher in Haäannover, Gerberstraße 22 p., jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, Beklagten und Berufungsbeklagten, wegen Ehescheidung, hat die klagende Ehefrau bei dem ersten Zivilsenat des Königlichen Oberlandesgerichts in Celle Berufung eingelegt gegen das Urteil der 7. Zivilkammer Königlichen Landgerichts in Han⸗ nover vom 26. Januar 1907, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, eventuell den Be⸗ klagten zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den 1. des König⸗ lichen Oberlandesgerichts zu Celle auf Freitag, den 22. November 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszuag der Berufungsschrift bekannt gemacht. 1. U. 229/07. 20. Celle, den 5. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber 1 des Königlichen Oberlandesgerichtts. [31571] Oeffentliche Zustellung. 10 R. 209/07. 3. Der Maschinist Theodor Göddertz in Cöln, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Sander in Cöln, klagt gegen seine Ehefrau Magdalena, geb. Kalter, früher in Cöln, jetzt ohne bekannten Auf⸗ enthaltsort, wegen böslichen Verlassens und Ehe⸗ bruchs, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle die von den Parteien am 9. Februar 1882 vor dem Standesbeamten zu Camp geschlossene Ehe trennen, die Beklagte für den schuldigen Teil er⸗ klären und ihr die Kosten auferlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zehnte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 4. November 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. Cöln, den 4. Juli 1907. Treitz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

324661 Oeffentliche Zustellung. 11 R. 88/07.

Die Ehefrau Dachdecker Heinrich Axmann, Wil⸗ helmine geb. Krücken, in Mülheim⸗Ruhr⸗Broich, Rechtsanwälte Tenbergen und Keisterernst in Duisburg⸗Ruhrort, klagt gegen ihren Ehemann, den Dachdecker Heinrich Axmann, früher in Duisburg⸗Wanheim, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Ratzttrett und zur Ableistung des der Klägerin urch Urteil vom 12. März 1907 auferlegten Eides vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Duisburg auf den 19. Oktober 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen ei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu

8 estellen. Hum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dDddiese Terminsladung bekannt gemacht.

aufzustellen, zur mündlichen

[32730)

Oeffentliche S mit Ladung. Maria Weber, geb. Dietz, Ehefrau von Philipp Weber, Tüncher in Ludwigshafen a. Rh. v. d. Tannstraße 44 wohnhaft, Klägerin, dur Rechtsanwalt Straub in Frankenthal vertreten, hat gegen ihren Ehemann, z. Zt. ohne bekannten Auf⸗ enthaltsort abwesend, Ehescheidungsklage zum K. Landgerichte Frankenthal, II. Zivilkammer, erhoben mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären und ihm auch die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen. Dieselbe ladet den Beklagten mit der Aufforderung, im Falle der Klagebestreitung einen bei dem Prozeßgerichte zu daehen Rechtsanwalt

erhandlung des Rechts⸗ streits vor. Termin zur mündlichen Verhandlung wurde durch den Vorsitzenden der II. Zivilkammer des K. Landgerichts dahier bestimmt auf Mitt⸗ woch, den 6. November 1907, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Landgerichts Frankenthal. Im Vollzuge des Beschlusses be⸗ zeichneten Gerichts vom 28. Juni 1907 wird Vor⸗ stehendes dem Beklagten hiermit öffentlich zugestellt. Frankenthal, den 9. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts: Brandstettner, Kgl. Sekretär.

[32467] Oeffentliche Zustellung. 3. R. 22/07. 4. Die Büglerin Emilie Schnitzspahn, geb. Stein, in Frankfurt a. Main, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. August Kilzer in Frankfurt a. Main, klagt gegen ihren Ehemann, den Gärtner Wilhelm Schuitzspahn, früher in Frankfurt a. Main, Offenbacherlandstraße 16, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte durch seinen unregelmäßigen Lebenswandel, durch Arbeitsscheu, Trunk⸗ und Spielsucht, ferner ver⸗ nachlässigten Unterhalt seiner Familie die durch die Ehe begründeten Pflichten so schwer verletzt habe, daß der Klägerin die Fortsetzung der Ehe nicht zu⸗ gemutet werden könne, mit dem Antrage, die am 21. März 1904 in Frankfurt a. M.⸗Niederrad ge⸗ schlossene Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Frank⸗ furt a. Main auf den 29. Oktober 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M., den 8. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[32732] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. Z. V. 125/06. Die Ehefrau Karoline Dorothea Esaias, geb. Göbel, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. S. Leh⸗ mann, welche gegen ihren Ehemann Karl Heinrich Esaias, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung klagt, ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer V des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 5. November 1907, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Hamburg, den 8. Juli 1907. H. Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[32468] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Maria Johanne Wittscheck, geborene Wentritt, zu Kiel, Sophienblatt Nr. 39, . bevollmächtigter: Rechtsanwalt Goldbeck⸗Löwe in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Gärtner Otto Wittscheck, früher zu Alt⸗Heikendorf, Kitzeberg, jest unbekannten Aufenthalts, auf Grund körperlicher Mißhandlung, Trunksucht, grober Ehrenkränkung, Arbeitsscheu und Ehebruchs, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 29. November 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage, Ladung und des Schriftsatzes vom 15. Juni 1907 bekannt gemacht.

Kiel, den 25. Juni 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [32469] Oeffentliche Zustellung.

In der Prozeßsache des Arbeiters Wilbelm Teich⸗ mann, zuletzt in Halle a. S., Salzstr. 5, jetzt in unbekannter Abwesenheit, Klägers und Berufungs⸗ klägers, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Schultze zu Naumburg a. S., wider seine Ehefrau Emma Teichmaun, geb. Hesse, in Halle a. S., Glauchaerstr. 65, Beklagten und Berufungsbeklagten, wegen Ehescheidung, beantragt die Beklagte auf die Berufung des Klägers gegen das seine Ehescheidungs⸗ klage abweisende Urteil der IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. vom 28. No⸗ vember 1906: 1) die Berufung zurückzuweisen, 2) widerklagend die Ehe der Parteien zu scheiden und den Kläger für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung und Widerklage vor den 6. Zivilsenat des Königlichen Oberlandes⸗ gerichts zu Naumburg a. S. auf den 5. November 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustelung wird dieser Auszug der Berufungsschrift

ekannt gemacht.

Naumburg a. S., den 5. Juli 1907.

Hentschel,

Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts. [32734] Oeffentliche Zustellung. 4. R 37/07. 7.

Die Ehefrau Christian Germann, Adelheid geb. Maurer zu Malstatt⸗Burbach, Jenneweg Nr. 63, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Weiler in St. Johann, klagt gegen ihren Ehemann, den Tage⸗ löhner Christian Germann, zuletzt zu Malstatt⸗ Burbach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, auf Ehescheidung, mit dem Antrage: König⸗ liches Landgericht wolle die am 7. Januar 1899 vor dem Standesamt zu Malstatt⸗Burbach zwischen den Parteien geschlossene Ehe scheiden und den Beklagten

Duisburg, den 2. Juli 1907.

orenz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

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für den schuldigen Teil erklären, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen. Die

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Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 8. November 1907, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. Saarbrücken, den 2. Juli 1907.

(L. S.) Schwind,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [32723] Oeffentliche Zustellung. Der minderjährige Robert Albert Hermann Gense⸗ burg, vertreten durch den Vormund, Kaufmann Gustav Gehm in Neuwarp, Projeßbeyollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Thoböll u. Gerstenfeldt in Flensburg, klagt egen den Heizer Robert Schmidtke, unbekannten Rüfenthalts, früher zu Flensburg auf dem Dampfer Ceves, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des Klägers ist, da er der Mündelmutter in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt hat, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahrs als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 30 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 22. Januar, 22. April, 22. Juli und 22. Oktober jedes Jahres zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Flens⸗ burg, Abt. 8, auf den 25. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Fafielung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. . Flensburg, den 8. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber 88 Amtsgerichts.

[32731] Oeffentliche Zustellung. 4. 0. 103/07. Die 2 minderjährigen Geschwister Willy und Hedwig Hauk, vertreten durch ihren Pfleger Lehrer Adolf Sachtleben in Halle a. S., Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Pabst in Halle a. S., klagen gegen den Arbeiter Albert Hauk aus Halle a. S., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter zum Unterhalt der Kläger, welche noch schulpflichtig und vermögenslos seien, verpflichtet sei, dieser Verpflichtung aber seit längerer Zeit nicht nachkomme, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Kläger für die Zeit vom 1. Oktober 1906 ad eine in viertel⸗ jährlichen am Quartalsersten fälligen Vorausraten von 60 zahlbare Unterhaltsrente von 20 monat⸗ lich, und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Halle a. S. auf den 23. November 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Halle a. S., den 5. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[32572] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige am 2. Februar 1907 außer der Ehe geborene Erna Tapperath in Dortmund, ver⸗ treten durch den Generalvormund Stadtrat Dr. Glum in Dortmund, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Plange zu Kamen, klagt gegen den Kellner Franz Bloedom, früher in Kamen, Ostenfeld⸗ mark 47, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter während der gesetzlichen Empfängniszeit vom 6. April 1906 bis 5. August 1906 der Mutter beigewohnt hat, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig voll⸗ streckbar zur Zahlung einer Geldrente von biertel⸗ jährlich 75 im voraus und zwar vom 2. Februar 1907 bis zum vollendeten 16. Lebensjahre. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ . des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Kamen auf den 31. August 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug d. age be⸗ kannt gemacht. .

Kamen, den 6. Juli 1907.

Schramm, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[32733] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährigen Paul Bock, Berta Bock und Anna Bock, sämtlich in Kiel, vertreten durch ihren Vormund, Kaufmann Ludolf Bauer in Kiel, Fleet⸗ hörn 9 Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Reese u. Baumgärtel in Kiel —, klagen gegen den Arbeiter Ferdinand Bock, früher in Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter, dem die elterliche Gewalt über die Kläger, seine ehelichen Kinder, entzogen sei, sich seit dem 19. April 1907 seiner gesetzlichen Unterhalts⸗ pflicht entziehe, mit dem Antrage, den Beklagten zu bverurteilen, den Klägern seit der Klagzustellung Unterhalt durch Zahlung einer im voraus fälligen, in vierteljährlichen Raten zahlbaren Geldrente von je 45 zu gewähren und das Urteil hinsichtlich der fälligen Beträge 82 vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 28. November 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fae Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 2. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[32461] Oeffentliche Zustellung.

Der Eigentümer Hans Eisermann in Wilmers⸗ dorf, Pariserstr. 59, Prozeßbevollmächtigte: die Rechts⸗ anwälte Justizrat Lahn und Dr. Müntzel in Berlin W. 8, Mohrenstr. 48 II, klagt gegen 1) den Wil⸗ helm Petzel, 2) dessen Ehefrau Paula Petzel, früher in Niewitz, Kreis Luckau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter folgender Behauptung: Die Be⸗ klagten hätten durch Vertrag vom 22. September 1905 von ihm eine Ziegelei gepachtet und ver⸗ chuldeten noch den Pachtzins von 500 für das

ahr 1906. In der notariellen Verhandlung vor dem Notar Lahn Nr. 565 des Notariatsregisters für 1906 hätten sie diese Schuld anerkannt und sich zu monatlichen Teilzahlungen von 50 vom 1. Ja⸗ nuar 1907 ab verpflichtet. Biz 1. Juli 1907 seien bereits 300 fällig geworden. Ohne Zahlung zu

dorf bei den Beklagten

leisten, seien die Beklagten unbekannt verzogen. Vor 1 8 86 8

ihrem Fortzuge habe der Gastwirt Haase zu Claz⸗ heng vorgenommen und hätte die Versteigerung der Pfandstücke einen Erlöͤz von 408,28 gebracht, welcher auf seinen Antrag wegen seines Verpächterpfandrechts bei der König. lichen Regierung in Frankfurt a. Oder, Hinter⸗ legungsstelle K. H. 28/07, hinterlegt worden sei. Der Gastwirt Haase habe bereits seine Einwilligung zur vorzugsweisen Befriedigung des Klägers gegeben, Kläger beantragt: die Beklagten kostenpfli tig zu verurteilen, darein zu willigen, daß von der in Sachen Haase gegen Petzel bei der Königlichen Regierung Fairh a. Oder, Hinterlegungsstelle K. H. 28/07 interlegten Summe ein Teilbetrag von 350,ℳ an Kläger ausgezahlt werde, das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Er ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 33. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, im Zivilgerichtsgebäude, Grunerstraße, Zimmer 13, im II. Stock, auf den 29. Oktober 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser der Kl bekannt gemacht. ““ Berlin, den 4. Juli 1907. Hettwer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[32452] Oeffentliche Zustellung.

Der Möbelhändler Ferdinand Joachim zu Berlin, Gneisenaustr. 15, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizrat Fritz Scheff und Stillschweig in Berlin, Potsdamerstr. 141, klagt gegen 1) den Opernsänger Wilhelm Kayser, 2) dessen Ehefrau Marie geb. Layser, früher zu Charlottenburg, Kant⸗ Uha 52, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm die Beklagten aus dem Ab⸗ zahlungsvertrage vom 13. September 1904 für ge⸗

lieferte Möbel den Betrog von 331 85 schulden,

mit dem Antrage auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 331 85 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung oder Herausgabe folgender Gegenstände: 1) 2 baebußs engl. Satinbettstellen mit Matratzen, 2) 1 halbnußb. engl. Satinnachttisch mit Marmorplatte, 3) 1 balb⸗ nußb. engl. Satinschrank, 4) 1 Küchenbüfett, 5) 1 Küchentisch, 9 1 Küchenrahmen, 7) 1 Küchen⸗ stuhl, 8) 1 Muschelsofa mit Taschen, 9) 1 halbnußb. Ausziehtisch, 10) 1 imit. Trumeau mit Stufe, 11) 4 halbnußb. Tafelstühle. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Berlin⸗ Mitte auf den 31. Oktober 1907, Vormittags 10 Uhr, Neue Friedrichstr. 15, I Treppe, hebice. 155/157. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ tellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Berlin, den 4. Juli 1907.

Königliches Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 31.

[32471] Oeffentliche Zustellung. 1 Es klagt der Hausdiener Heinrich Karp zu Berlin, Mulackstr. 31, Hof IV b. Braun, wider den Gast⸗ wirt Emil Koschorrek, zuletzt Berlin, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen 54 Lohnrest aus der Zeit vom 25. Februar bis 23. März 1907, mit dem Antrage auf Verurteilung des Koschorrek zur Zahlung dieser Summe. Der Beklagte wird zu dem auf den 24. August 1907, Vorm. 10 Uhr, statt⸗

findenden Termin vor die 6. Kammer des Gewerbe⸗

gerichts, Zimmerstr. 90/91, II Tr., geladen. Berlin, den 8. Juli 1907. L WW“ d Gewerbegerichts:

[32463] Oeffentliche Zustellung.

Der Landwirt Franz Häusler zu Ober⸗Mois, Kreis Neumarkt, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Glaser zu Breslau, klagt gegen den Kaufmann Max Barborsick, früher zu Breslau, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter am 2. Juli 1906 das Erbteil, welches er nach seiner Großmutter Anna Maria Häusler, geb. Friedrich, zu Ober⸗Mois zu erwarten hatte, an ihn Kläger für den vereinbarten und von ihm Kläger bar bezahlten Preis von 3000 verkauft habe. Die Erblasserin ist erst am 8. Dezember 1906 gestorben. Der Verkauf einer Erbschaft, die dem Verkäufer noch erst anfallen soll, ist nach § 446 Allg. Landrechts nichtig. Der Kläger ist daher zur Rückforderung des gezahlten Kaufpreises vom Be⸗ klagten berechtigt. Er macht von diesem Rechte Gebrauch und beantragt: den Beklagten zu ver⸗ urteilen, an ihn Kläger 3000 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil ev. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ treits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen andgerichts zu Breslau auf den 23. September 1907, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem 8. Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 4. Juli 1907.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [32727]

Der Destillateur Josef Guttmann zu Gleiwitz, Nikoleistraße 11, Prozeßbevollmächtigter: Rechte⸗ anwalt Hausdorf in Breslau, klagt gegen den Destillateur Martin Lewkowicz, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, früher zu Breslau, unter der Behaup⸗ tung, daß der Beklagte im Jahre 1904 vom Kläger auf vorheriges Ersuchen und in verschiedenen Raten insgesamt 425 als bare Darlehen erhalten, den Empfang dieser Darlehen auch in einem Schriftstück vom 12. Juni 1904 anerkannt habe, daß ferner Be⸗ klagter dem Destillateur Cohn 135 schuldig ge⸗ worden sei, welche Kläger, da Cohn während der Abwesenheit des Beklagten dessen Sachen (Wäsche und Kleidungsstücke) pfänden lassen wollte, zur Ab⸗ wendung dieser Maßregel an Cohn bezahlt habe, wovon Beklagter vom Kläger Kenntnis erlangt und die Zahlung genehmigt habe, daß auf die Gesamt⸗ schuld von 560 227 zurückgezahlt worden seien, sodaß noch ein Rest von 333 verbleibe, daß endlich diese Schuld dem Beklagten vor länger als drei Monaten zur Rückzahlung gekündigt worden sei, mit dem Rüse den Beklagten kostenpflichtig zu verurtellen, an Kläger 333 nebst 4 % Zinsen seit 12. Juni 1904 zu zahlen und das Urteil gegen event. ohne Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

8

. ivilkammer des Königlichen Landgerichts zu ges auf den 26. September 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ ellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

bieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Breslau,

hen 5. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber des König⸗ ichen Landgerichts.

32465 Oeffentliche Zustellung.

3gte lerige Romang Kers, z. Zt. in Riesa, Probeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Ludwig Lewin II. in Berlin W., Potsdamerstraße 23, klagt gegen den Kapellmeister, Fabrikarbeiter und Musiker Oswald

Bruno Krebs, früher in Berlin, Reinickendorfer⸗

raße 48, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seit dem 27. April 896 mit der Marie Margarethe Krebs, geb. Kers, iner Schwester der Klägerin, verheiratet war, diese hhn mit seiner Genehmigung am 28. März 1904

herlassen hat und am 12. Oktober 1904 verstorben

ei. Der Beklagte wäre nach § 1360 B. G.⸗B. erpflichtet, seiner Ehefrau nach Maßgabe seines Vermögens und Erwerbsfähigkeit Unterhalt zu ge⸗ vähren. Diese Verpflichtung habe er nicht erfüllt, odaß seine Ehefrau, welche krank und erwerbs⸗ nfähig war, die Hilfe der Klägerin gegen Abtretung er Erstattungsansprüche in betreff des Unterhalts nd Pflege während ihrer Krankheit nachsuchen nußte und auch aus ihrem, der Klägerin, Vermögen ewährt sei, mit dem Antrage, das ÜUrteil gegen sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ ären und daß der Beklagte verurteilt werde, 936 0 Forderung nebst 4 % Zinsen davon seit dem age der Klagezustellung zu bezahlen und die Kosten eess Rechtsstreils einschließlich der des Arrestverfahrens 7 M. 1498. 07 des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Wedding zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ reits vor die 7. Z vilkammer des Königlichen Land⸗ erichts II Berlin in Charlottenburg, Tegeler Weg 17 20, auf den 30. Oktober 1907, Vor⸗ nittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei m gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ ellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird ieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 6. Jult 1907. Beauvais, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III Berlin.

32728] Oeffentliche Zustellung. 22. P. 619.07/4. Die Firma Steinberg und Raabe in Friedrichs⸗ Ide bei Berlin, Magerviehhof, Prozeßbevoll mäch⸗ gter: Rechtsanwalt Glücksmann, Berlin, Wall⸗ aße 1, klagt gegen den Viehhändler J. Halpern, üher in Eydtkuhnen, jetzt unbekannten Aufenthalts, ter der Behauptung, daß er ihr aus den drei Rechseln vom 15. Februar 1906 über je 1000 ℳ, hlbar am 15. September, 15. Oktober und 25. No⸗ mber 1906, sowie der Proteste vom 18. September, 7. Oktober und 28. November 1906 als Akzeptant sammen 3000 und 16,65 Wechselunkosten hulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ teilung zur Zahlung von 3000 nebst 6 Prozent insen a. von 1000 vom 18. September 1906,

von 1000 vom 17. Oktober 1906, c. von

1000 vom 28. November 1906 und 16,65

Bechselunkosten. Die Klägerin ladet den Beklagten r mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor e 3. Kammer für Handelssachen des Königlichen andgerichts III, Zimmer 38 I, in Berlin, in Char⸗ ttenburg, Tegelerweg 17—20, auf den 18. Sep⸗ mher 1907, Vormittags 10 Uhr, mit r Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

1 fentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

kannt gemacht. Charlottenburg, den 6. Juli 1907. „Schumann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III. 2721] Oeffentliche Zustellung. Der Hauseigentümer Gustav Schmidt zu Char⸗ tenburg, Leonhardstr. 19, Prozeßbevollmächtigter: chtzanwalt Justizrat Pulvermacher, Charlotten⸗ rg, Tauenzienstr. 7 c, klagt gegen die Berliner ork, und Isolierwerke, Inhaber Willy P. Müller, her zu Charlottenburg, Krummestr. 68, jetzt un⸗ enten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß eklagter in dem Hause Galvanistr. 6 von dem äger eine Wohnung nebst Geschäftslokal gemietet be und daß bei seinem Auszuge 2 Kellerscheiben frümmert und die Räume voller Schutt waren, dieselben gereinigt werden mußten, und daß für biederherstellung der Scheiben und für die Reinigung Räumt 52,25 gezahlt wurden, mit dem An⸗ age auf vorläufig vollstreckbare kostenpflichtige Ver⸗ teilung des Beklagten zur Zahlung von 52,25 bst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. ee Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen rhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche mtsgericht zu Charlottenburg, im Ziwilgerichts⸗ bäude, Amtsgerichtsplatz, I Trp., Zimmer 35, auf

31. Oktober 1907, Vormittags 9 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser iszug der Klage bekannt gemacht.

harlottenburg, den 8. Juli 1907.

Schulz, als Gerichtsschreiber 8 des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 10.

2453] Oeffentliche Zuftellung. 25. C. 825/07. 1. Der Paul Schlabs zu Brambauer, klagt gegen Fiiseur Paul Raatz, fruͤher in Brambauer, jetzt annten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß klagter ihm 200 und Zinsen aus einem Dar⸗ * schulde, mit dem Antrage auf Zahlung von nebst 4 % Zinsen von 300 vom 1. Ok⸗ v. 1904 bis 11. März 1907, von 250 vom März 1907 bis 24. April 1907, von 230 i 24. April 1907 bis 30. April 1907, von 220 30. April 1907, bis 14. Mai 1907 und von vom 14. Mai bis zum Zahlungstage und nenag der Kosten sowie auf vorläufige Vollstreck⸗ eitserklärung der Urteils. Der Kläger ladet den üagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ its vor das Königliche Amtsgericht in Dortmund den 25. September 1907, Vormittags sühr, Zimmer 111. Zum Zwecke der öffentlichen cchung wird dieser Auszug der Klage bekannt

Zortmund, den 3. Jult 1997,

1. Sericisscreiber des Königlichen Amtsgerichts. Oeffentliche Zustellung.

Der Magistrat der 8 Hofgeismar, als Ver⸗

des Ortsarmenverbandes zu Hofgeismar,

Dienstmagd Lina Meiß mit unbekanntem Aufent⸗ halt, früher zu Frankfurt a. M., auf Kostenersatz für Verpflegung im hiesigen stäbtischen Krankenhause für die Zeit vom 17. Mai bis 10. Jult 1906, mit dem Antrage auf vollstreckbare Verurteilung zur Zablung von 54 nebst 4 % Zinsen seit Klage⸗ zustellung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Frankfurt am Main, Abt. 33 (Bockenheim), auf den 24. September 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (33 C 928/07.) 1““ Frankfurt a. M., den 5. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber 6 8

des Königlichen Amtsgerichts, Abt. 33 (Bockenheim).

[31565] Oeffentliche Zustellung.

Der Hausmakler A. Walter zu Hamburg, Gerhof⸗ 1 6. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. G. Melchior in Hamburg, klagt gegen F. A. Riedel, früher zu Hamburg⸗Fuhlsbüttel, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 31 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage, unter der Begründung, daß der Beklagte den Klagbetrag für im April und Mai 1905 auf⸗ tragsgemäß gemachte Auslagen und aufgewendete Hausmaklertätigkeit schulde. Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivilabtei⸗ lung 14, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Holstenwallfluͤgel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 110, auf Mittwoch, den 23. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 29. Juni 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Zivilabteilung 14.

[32454] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 21 204. Die Aktienbrauerei Cluß in Heil⸗ bronn, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Fürst hier, klagt gegen den Wirt Max Strube, früher zu Heidelberg, jetzt an unbekannten Orten abwesend, aus Kauf von Bier vom laufenden Jahre, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten 1) zur Zahlung von 39 23 nebst 4 % Zinsen seit dem 10. April 1907, 2) zur Einwilligung, daß die Klägerin obigen Betrag aus dem Gutzaben des Beklagten bei der Sparkasse Freiberg i. S., worüber der Beklagte der Klägerin das Sparkassenbuch über⸗ geben hat, erhebe, 3) zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht zu Heidelberg, Zimmer 21, auf Frei⸗ tag, den 18. Oktober 1907, Vorm. 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Heidelberg, 3. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts, I: Würth.

[32455] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 21 046. Der Küchenchef Hugo Clement in Heidelberg, vertreten durch Rechtsanwalt Landfried in Heidelberg, klagt gegen den Wirt Max Strube, früher in Heidelberg, jetzt an unbekannten Orten sich aufhaltend, aus Dienstvertrag, inhaltlich dessen Be⸗ klagter dem Kläger an Lohn und Verköstigung rest⸗ lich 152,50 zu zahlen verpflichtet sei, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zah⸗ lung von 152,50 nebst 4 % Zins vom Tage der Klagzustellung und vorläufige Vollstreckbarkeitserklä⸗ rung des ergehenden Urteils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amtsgericht zu Heidelberg, Zimmer 21, auf Dienstag, den 20. August 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stenn wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Heidelberg, 3. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts, I:

(L. S.) Würth. [324563 SOeffentliche Zustellung.

Der Sattlermeister E. A. Grunert in Itzehoe, Fnateehn Rechtsanwalt Dr. Voß in

tzehoe, klagt gegen den Priratier L. Pornhagen, früͤher zu Itzehoe, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für im Oktober 1906 und im März 1907 käuflich gelieferte Waren und für in derselben Zeit auf vorherige Bestellung gelieferte Arbeiten zusammen 246,57 schulde, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 246,57 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Mai 1907. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Itzehoe auf den 6. September 1907, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Itzehoe, den 1. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 2. [32571] Oeffentliche Zustellung. Das Fräulein Clara Schwarz in Berlin, Am Friedrichshain 20, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Ed. Moser in Berlin, Oranienburger⸗ straße 14, klagt gegen den Kaufmann Bankbeamten Fritz Hotopp, zule wohnhaft, mit der Behauptung, daß Beklagter von der Klägerin im Januar 1903 ein bares Darlehn von 300 erhalten habe unter der Bedingung, dasselbe mit 4 % zu ver⸗ zinsen und am 1. Oktober 1903 zurückzuzahlen, und daß Beklagter trotz wiederholter Aufforderungen in den Jahren 1904 und 1905 nichts gezahlt habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an Klägerin 300 nebst 4 % ssinsen seit 1. Februar 1903 zu zahlen und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Köpenick auf den 9. November 1907, Vor⸗ mittags 10 Uuhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge macht. Köpenick, den 26. Juni 1907. Bergmann, als Gerichtoschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 3. [32573] Königliches Amtsgericht München 1., Abteilung A für Züiollsachen. In Sachen Siegner, Ludwig, Ausgeher in

ter biegbevollmächtigte: Rechtsanwälte Otto Meyer arl Abt zu Frankfurt a. M., klagt gegen die

Kaufmann,

München, Klageteil, gegen 1) Herrmann, Guͤnther, früher in München, z. Zk. unbekannten

1“

Aufenthalts, 2) Herrmann, in München, beklagte Partei, wird Beklagter Günther Herrmann nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen ustellung der . zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des vor⸗ bezeichneten Prozeßgerichts vom Mittwoch, den 30. Okiober 1907, Vormittags 9 Uhr, Justizpalast, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 10, geladen. Klageteil wird beantragen, zu erkennen: 1. Die Beklagten sind samtverbindlich schuldig, entweder an Kläger gegen Bezahlung von 39 die nach⸗ bezeichneten Gegenstände herauszugeben, oder im Falle

Rosa, dessen Ehefrau

der Unmöglichkeit der Herausgabe die beigesetzten

Wertbeträge abzüglich eines Betrags von 39 an Kläger zu bezahlen, nämlich: 1 Sack Federn, wert 25 ℳ, 1 Sack Roßhaare, wert 6 ℳ, 1 Oberbett, wert 50 ℳ, 6 Leintücher, wert 21 ℳ, 1 Pack Roß⸗ haare, wert 6 ℳ, 2 Reste Zeug, wert 12 I1. Beklagte haben samtverbindlich die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. III. Das Urteil ist vor⸗ läufig vollstreckbar. Der Klagspartei wurde das Armenrecht bewilligt. . München, den 2. Juli 1907. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts München I, Abt. A für Zivilsachen. (L. S.) Eisele, K. Sekretär. [32470]

Oeffentliche Zustellung. 2 0. 333/07. 1.

Die offene Handelsgesellschaft Knippenberg & Linden in Lippstadt i. W., Prozeßbevollmäͤchtigter: Rechtsanwalt Dr. Reichardt in Naumburg a. S., klagt gegen den Zigarrenhändler Arthur Ludwig, früher in Naumburg a. S., jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Kaufpreisforderung für demselben am 18. und 26. März 1907 gelieferte Zigarren, mit dem Antrage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an sie 366,50 zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Naumburg a. S. auf den 5. Oktober 1907, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Naumburg a. S., den 4. Juli 1907.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [32458] Oeffentliche Zustellung.

Die Spar⸗ und Leihkasse der Stadt Olbdesloe,

rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Trube in

Idesloe, klagt gegen 1) die Ehefrau Maria

bilippine Tell, geb. Pecht, 2) den Ehemann,

estaurateur Emil Peter Tell, beide früher in Rümpel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte der Klägerin am 1. Juni d. Js. 120 fällig gewesene Hypotheken⸗ zinsen schuldig geworden sei, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Beklagten zu 1, an die Klägerin 120 zu zahlen, unter zwangsweiser Befriedigung aus dem ihr gehörigen Grundstück, Grundbuch von Rümpel Bl. 59, und des Beklagten zu 2, bei ihm zustehendem Nießbrauch und Verwaltung die Zwangsvollstreckung in das ein⸗ gebrachte Gazt seiner Frau zu dulden. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Oldesloe auf den 18. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oldesloe, den 4. Juli 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[32021] Oeffentliche Zustellung. 4 C 588/07. 1.

1) Der Wirt Josef Karolak, 2) der Wirt Woteiech Szysznik, beide aus Zembcow, 3) der Wirt Franz Gozdz aus Kl. Topola, Prozeßbevollmächtigter Ge⸗ heimer Justizrat Meyer in Ostrowo, klagen gegen 1) die Marianna Brzezicha aus Zembcow, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) die Hedwig Brzezicha aus Radlow, jetzt unbekannten Aufenthalts, 3) die Marianna Jurek aus Zembcow, jetzt unbekannten Aufenthalts, 4) die Agnes Jurek aus Zembcow, jetzt unbekannten Aufenthalts, 5) den Mathaeus Jurek aus Krempa, jetzt unbekannten Aufenthalts, 6) den Adalbert Jurek aus Zembcow, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, 7) den Bahnwärter Franz Brzezicha aus Zembcow, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten

8 17. Februar, 20. Juli auf Grund des Erbrezesses vom 6. April, 11. Jund

1858 ggg 88 2 1860 zur Erteilung der löschungsfähigen Quittungen,

die im Antrage näher bezeichnet sind, verpflichtet wären, mit dem Antrage, 1) die Beklagten Marianna und edwig Brzezicha kostenpflichtig zu verurteilen, in die Löschung der für sie auf den Grundstücken Zembcow, Blt. Nr. 97 bezw. 111 bezw. 114 in Abt. III unter Nr. 1* eingetragenen Post von 4 Talern 8 Silber⸗ groschen 681 Pfennigen zu willigen, 2) die Beklagten Marianna, Agnes, Mathaeus und Wosciech Jurek kostenpflichtig zu verurteilen, in die Löschung der für auf den Grundstücken Zembcow Blt. Nr. 97 vezw. 111 bezw. 114 in Abt. III unter Nr. 1* ein⸗ getragenen Post von 4 Talern 8 Silbergroschen 66⁄1 Pfennigen zu willigen, 3) den Beklagten Bahn⸗ wärter Franz Brezicha kostenpflichtig zu derurteilen in die Löschung der für ihn auf den Grundstücken Zembeow Blt. Nr. 97 bezw. 111 dezw. 114 in Abt. III unter Nr. 1 eingetragenen Post don 1 Taler 8 Sgr. 6 Pfennigen zu willigen, 4) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Ostrowo auf den 1. Oktoher 190¼, Vormittags 9 Uhr. Zum Zweche der öFentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage dekannt gemacht. Ostrowo, den 1. Jult 1907 Gerichtsschreiber des Köntglichen Amtsgerichts. [32459] Oeffentliche Justellung. Der Zigarrenfabrikant F. W. Boöͤnneken in Gref⸗ rath bei Crefeld, Prozeßdevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. jur. Brodzina in Lennep, klagt gegen den Handlungsgebilfen 88— Merten 8. sender in Gevelsberg. e zt undekannten Aufenthalts, nater der Behauptung, daß ihm der Beklagte für geeferte Waren den Betrag von 159 nedst 4 8 Jinsen seit 4. August 1906 verschulde, mit dem Ks den Beklagten kostenpfltchtig dn verurteilen, som dem Kläger, 159 nebst 4 % Jinsen seit dem

4. August 190 8 zu zadlen, Auch das Urtell füͤr vor⸗ ufig vollstreckbar zu erlläͤren. Der Käger

8 .“

den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Schwelm auf den 25. Oktober 1907, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗

stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 11“

Schwelm, den 3. Juli 1907.

Gerichtsschreiber des Könialichen Amtsgerichts. [32460] Oeffentliche Zustellung.

Der Oberschweizer Jakob Müller in Kobblin bei Nemitz, Kreis Kammin i. Pomm., Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. von Hillebrandt in Stettin, klagt gegen den Milchhändler, auch Schweizer, Gottlieb Schmid, früher in Stettin, Pommerensdorferstraße 17, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte am 28. Februar 1907 sein Milchgeschäft abgekauft habe und ihm hierfür einen Restbetrag von 250 schulde, daß 30 bereits fällig seien, und daß er berechtigt sei, wegen des Restes von 220 aus § 259 Z.⸗P.⸗O. die Voraus klage zu erheben, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, a. an ihn sofort 30 nebst 4 % Zinsen von je 10 seit 1. März, 1. April und 1. Mai 1907, b. 220 in Teilzahlungen von 10 am 1. jeden Monats, und zwar in der Zeit vom 1. Juni 1907 bis 1. Mai 1909, und bei Nicht⸗ zahlung 4 % Zinsen zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, Abt. 18, in Stettin auf den 28. September 1907, Vormittags 9 ½ uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ztettin, den 4. Juli 1907.

8 Kundler, Gerichtsschreiber ddees Königlichen Amtsgerichts. Abt. 18. [32735] Oeffentliche Zustellung.

Der Schreinergeselle Paul Bahr zu Sulzbach, klagt gegen den Schreinermeister

eonst Uberschur, früher zu Sulibach, jetzt ohne bekannten Wohnort, wegen rückständigen Lohnes, mit dem Antrag, den Beklagten zu verurteilen, an mich 50 nebst 5 % Zinsen seit dem 5. Mai 1907 einschließlich 10 für weitere entstandene Kosten zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und wird der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Gewerbe⸗ gericht zu Sulzbach auf den 3. September 1907, Nachmittags 5 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Häusler, Gerichtsschreibe [32472]

Die öffentliche Zustellung unter Nr. 28 960 in der zweiten Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger Nr. 155 vom 1. Juli 1907 wird dahin berichtigt, daß die beiden ersten Worte statt „Des Schneider⸗ meisters“ heißen müssen: „Der Schneidermeister“.

Hannover, den 5. Juli 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

3) Unfall⸗und Invaliditäts⸗ꝛc. Versicherung.

4) Verkäufe. Verpachtungen, Verdingungen c.

40] Bekanntmachung. Die Lieferung nachstehender Ausrüstungsstücke

für die Schutzmannschaft der Königlichen Poltzei⸗ verwaltung zu Frankfurt a. M. soll im Wege des öffentlichen Angebots auf drei Jahre dergeden werden.

Helme für Wachtmeister,

Helme für Schutzmänner,

Säbel für Wachtmeister,

Säbel für Schutzmänner,

Säbel für berittene Schutzmänner,

Koppel für Wachtmeister,

Koppel für Schutzmänner,

Bandoliere mit Taschen.

Die Kieferungsbedingungen können in Zimmer des Polizeidienstgebändes eingesehen und auch Preise von 50 abschriftlich bezogen Angebote sind mit der Aufschrift:

„Angebot auf Sieferung don Ausrü⸗ für die Königliche Schutzmannschaft zu Frankfurt a M.“* unter Beifügung der betresfenden versiegelt bis spätestens mittags 10 Uhr, im Zimmer 5 des gebändes cinzurerchen, woseldst zur die Oeffnung in dieter stattfindet. Fraunkfurt a. M., den 2. Juli 1207 Der Volizeiprändent

[32340]

5) Verlosung ꝛc. don Wert⸗ p„p apieren.

[(82881] Ausiosung von Schuldderschrer 8 3Z ootgen Stadt⸗Caßeder⸗ vom Jahre 18 2.

Zur Rückzabdlung Auf den . Jauwar 1908 mit welchem Tage die Verinfung Ausbört. Ind we⸗ gende Schumverschreidmugen der Der Sroade⸗ anleihe ausgelon worden: Dit. à Nr. §8 19 N 44 80 124 10 WZ K 188 198 202. Lie. . Nr. A B N & 12 SM z2 he 201 212 219 Wi rs Dr 820 88.8 ub 881 4022 51 41 594 588 b 8 dhn C Nr. 18 &8 Smʒemw Re l . 8

se Rackzadrung erdot NeN der Sulddercdreidungen vedst 8 . und Ibe deivanneihungen des der Nodebanpeka*e dier der Vreußischen 8

Soden