1907 / 255 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 25 Oct 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Zweite Beila ge anzeiger und Königlich Preußif

Berlin, Freitag, den 25. Oktober

zum Deu

Kursberichre von den auswärtigen Warenmärkten.

Magdeburg, 25. Oktober. (W. T. B.) Sseberih Kornzucker 88 Grad o. S. 8,90 8,97 ½ Nachprodukte 75 Grad o. S.. 725 70 Stimmung: Stetig. Brotraffinade I o. F. 19,00. Kristallzucker I mit Sack —,—. Gem. Raffinade m. S. 18,75 19,00. Gemahlene Melis I mit Sack 18,25 18,37 ½. Stimmung: Stetig. Rohzucker I. Produkt Transito frei an Bord Hamburg: Oktober 18,75 Gd., 18,90 Br., —,— bez., November 18,80 Gd., 18,90 Br.,

bez., Dezember 18,90 Gd., 19,00 Br., —,— bez., Januar⸗ März 19,30 Gd., 19,40 Br., —,— bez., Mai 19,65 Gd., 19,70 Br., —,— bez. Stetig. Wochenumsatz 205 000 Zentner.

Cöln, 24. Oktober. (W. T. B.) Rüböl loko 81,00, Mai 76,50.

Bremen, 24. Oktober. (W. T. B.) (Börsenschlußbericht) E Schmalz. Stetig. Loko, Tubs und Firkin 47 ¼,

oppeleimer 48. Kaffee. Ruhig. Offizielle Notierungen der Baumwollbörse. Baumwolle. Ruhig, aber stetig. Upland loko middl. 59 ₰.

Hamburg, 24. Oktober. (W. T. B.) Petroleum. Standard white loko abwartend, 7,50.

Hamburg, 25. Oktober. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗ bericht.) Good average Santos Oktober 31 ¼ Gd., 31 ½ Sd., März bn Mai 32 Gd. Stetig. Zuckermarkt. (Anfangsbericht.) übenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rende⸗ ment neue Usance frei an Bord Hamburg Oktober 18,85, November 1885. Dezember 18,95, März 19,40, Mai 19,70, August 20,00.

e

London, 24. Oktober. (W. T. B.) 96 % Javazucker prompt, zubig, 10 f8. 6 d. Verk. übenrohzucker Oktober fest, 9 st⸗ . Wert. London, 24. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Chile⸗Kupfer ruhig, 55 ¾, per 3 Monat 55 ⅛. Liverpool, 24. Oktober. Fr. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 7000 Ballen, davon für Spekulation und Export 500 B. Tendenz: Ruhig. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Stetig. Ok⸗ tober 5,83, Oktober⸗November 5,79, November⸗Dezember 5,71, Dezember⸗Januar 5,68, Januar⸗Februar 5,66, Februar⸗März 5,66 März⸗April 5,65, April⸗Mai 5,64, Mai⸗Juni 5,64, Juni⸗

Juli 5,63. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen

Glasgow, 24. Oktober matt, Middlesborough warrants 53/10 ½.

Paris, 24. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker stetig, 88 % neue Kondition 23 ¾ 24. Weißer Zucker fest, Nr. 3 für 100 kg Oktober 26 ⅛, November 27, Januar⸗April 27 ¾, Mai⸗ August 28 ⅛.

24. Oktober. (W. T. B.) Java⸗Kaffee good

Amsterdam ordinary 35 ½. Bankazinn 86 ¼.

24. Oktober. (W. T. B.) Petroleum. do. November 22 ¼ Br.,

Antwerpen, Raffiniertes Type weiß loko 22 bez. Br., do. Dezember 22 ½ Br., do. Januar⸗März 22 ½ Br. Fest. Schmalz Oktober 111. New York, 24. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle⸗

reis in New York 11,10, do. für Lieferung per Dezember 10,45, do. für

ferung Februar 10,28, Baumwollepreis in New Orleans 10 %⅜, Petroleum Standard white in New York 8,75, do. do. in Philadelphia 8,70, do. Refined (in Cases) 10,90, do. Credit Balances at Oil Citd 1,78, Schmalz Western Steam 9,30, do. Rohe u. Brothers 9,50, Getreidefracht nach Liverpool 1 ¾, Kaffee fair Rio Nr. 7 6 ½, do. Ric Nr. 7 November 5,40, do. do. Januar 5,60, Zucker 3,40, Zinr heüs 31,00, Kupfer 12,00 12,25. 8

dem jungen, noch in der Entwicklung begriffenen Mozartorchester ganz besonders in Liszts bekannter symphonischer Dichtung aLes Préludes“ vollbrachte, bekräftigen durchaus diese Ansicht. Den Abend hatte ein Jugendwerk von Richard Strauß, seine Symphonie in F⸗Moll (Op. 12), eingeleitet, die den jetzigen allzu kühnen Neuerer auf musikalischem Gebiet noch als Epigonen der Klassiker zeigt. Das Werk hat in seinen vier breit angelegten Sätzen neben manchem Schönen auch viele, flache Stellen, neben Eigenem auch viel Nachempfundenes. Immerhin war es interessant, daran den Abstand zu ermessen. der zwischen dem früheren und dem jetzigen Strauß besteht. Als Solist des Abends war der Dresdener Kammersänger Karl Burrian gewonnen worden, der aber durch Krankheit fern gehalten war. Durch ihn sollte man die Gralserzählung aus „Lohengrin“ in ihrer ursprünglichen längeren Fassung kennen lernen, außerdem wollte er Tannhäusers Rom⸗ fahrt vortragen. Der Königliche Sänger Herr Jörn, der in letzter Stunde für ihn finsprang, sang beide Nummern (die Gralserzählung allerdings nur in der bekannten Form) mit bestem Gelingen. Die Sängerin Leonore Wallner gab am Montag im Saal Bechstein einen „Brahms⸗Abend“. Bei der Programmwahl wurden die seltener gesung e Lieder bevorzugt, und gerade diese sind auch schwieriger zu gestalten. Die Dame verfügt über einen dramatischen Akzent, der manchen Liedern recht gut stand; in den getragenen Ge⸗ sängen verminderte sich aber die Wirkung des Vortrags; hier bemerkte man um so mehr die Sprödigkeit, die bei stärkerer Anspannung dem sonst wohlklingenden Organ anhaftet. Ein gleichzeitig im Beethovensaal veranstaltetes Konzert stand unter keinem günstigen Stern. Die Sängerin Ada Stoer⸗Lingen⸗ felder besitzt zwar einen angenehmen, leidlich geschulten Sopran und einen verständigen Vortrag; diese Eigenschaften reichten aber bei weitem nicht aus für die Wiedergabe schwierig gesetzter moderner Lieder, deren eine ganze Anzahl auf dem Programm stand. Die za. Konzertgeberin, Martha Berthold, spielte recht schülerhaft avier.

In der Singakademie trug am Dienstag Fräulein Dora Moran Lieder von Schubert, Brahms, Rubinstein, Liszt und Schein⸗ pflug äußerst ansprechend vor. Ihr weiches, in allen Lagen gleich klangschönes Piano und ein erfreulicher Fortschritt in der Ausgleichun der Register verdienen hervorgehoben zu werden. Hierzu kam no die von ernster musikalischer Vertiefung zeugende Vortrags⸗ weise, sodaß Gesamtwirkungen erzielt wurden, die den warmen Beifall der Zuhörerschaft voll berechtigten. In der zum Schluß vorgetragenen zene und Cavatine aus Donizettis „Lucia“ bekundete sie auch eine ansehnliche Kehlfertigkeit. Im Saal Bechstein gab, ebenfalls am Dienstag, Herr Felix Senius einen Liederabend, zu dem er Werke von Schubert, Brahms, Wolf und Tschaikowski (letztere in russischer Sprache) gewählt hatte. Seine schöne, ausgiebige Tenorstimme, die der Künstler vorzüglich zu behandeln weiß, und die namentlich im Piano der Kopftöne be⸗ strickend wirkt, sein warmbelebter Vortrag und sein verständnisvolles Eindringen in den geistigen Inhalt der Gesänge Ffelcbaftien ihm stürmische Beifallskundgebungen. Sein vortrefklicher e⸗ gleiter am Klavier war Herr Eduard Behm. Der Professor Emil Sauer zeigte sich gleichzeitig im Beethoven⸗ saal sowohl in technischer, wie musikalischer Hinsicht auf der Höhe seiner pianistischen Kunst. Namentlich war dies u. a. wiederum bei der eindrucksvollen Darbietung der „Symphonischen Etuden“ von Schumann und der in schwungvoll⸗leichter Weise fein und duftig vor⸗ getragenen Chopinschen Kompositionen, unter diesen vornehmlich der Phantasie (Op. 49) und dem Nocturne (Op. 27), der Fall. Eine Glanz⸗ leistung war auch die innige, zarte Wiedergabe eigener Tonwerke, und einen erneuten Beweis seiner virtuosen Technik bot besonders auch die in rasendem Tempo vorgetragene „Tarantella“ von Liszt. Gesangsvorträge von SSe Stahlberger⸗Stockert im Klindworth⸗Scharwenkasaal (Dienstag), die durchaus noch nicht die musikalische Reife zeigten, die für ein öffentliches Auftreten not⸗ wendig ist, darf man übergehen, um von einem interessanteren Konzert im Blüthnersaal zu sprechen. Unter dem Namen „Sorga“ trat dort zu gleicher Stunde eine Dame auf, deren ganze Erscheinung ein fast exotisches Gepräge trug. Sie sang mit einem feinen, leichtflüssigen Sopran Komppositionen von A. Georges mit untergelegtem französischen Text, die freilich in ihrer vorzugsweise deklamatorischen Art wenig Anregung boten. Die dazugehörige Begleitung wurde von dem Mozart⸗ orchester unter Mondels Leitung diskret und stimmungsvoll durch⸗ efübrt; es lag gewiß nichts besonders Bestrickendes in diesen musi⸗ alischen Darbietungen, und doch ging ein eigentümlich geheimnis⸗

Wetterbericht vom 25. Oktober 1907, Vormittags 9 ½ Uhr

Witterungs⸗ verlauf der letzten 24 Stunden

88

chen Staatsanzeiger. 1907.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wir 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Wind⸗ richtung. Wind⸗ stärke

Name der Beobachtungs⸗ station

terstand Meeres⸗ schwere Breite

Wetter

Barome in 457 Temperatur in Celsius

auf 0* niveau u. S

ffentlicher Anzeiger.

der Police Nr. 67 609 der „Concordia“ Cölnische Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. Februar 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 254, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Altona, den 21. Oktober 1907.

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ Königlicher Amtsgericht. Abt. 3a. sachen, Zustellungen u. dergl. e. Aufgebot. 24.F. 5909:2.

1 5 9 SüeZ me Vüfsel; 15 orf, evollmächtigter: echtsanwa ustizra 1081682, vaerern soll das in Varenkamp zu Düsseldorf, hat das Aufgebot des am Berlin, Kamerunerstraße, Ecke Gutneastraße, be⸗ 15. Juli 1907 von Josef Bollenbeck, hier, ausge⸗ legene, im Grundbuche von den Umgebungen im

stellten, von Carl Over, hier, akzeptierten, am Kreise Niederbarnim Band 139 Blatt Nr. 5131,

20. August 1907 fällig gewesenen, am 22. August zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks 1907 protestierten Wechsels über 103 beantragt.

auf den Namen des Bauunternehmers Otto Virus Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens zu Berlin eingetragene Grundstück am 26. No⸗ in dem auf den 23. Mai 1908, Vormittags

vember 19077, Vormittags 11 Uhr, durch das 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kaiser⸗

8 Wilhelmstraße 12, Zimmer 17, anberaumten Auf⸗ I df e ghn gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗

Das Grundstück Acker an der Kamerunerstraße, kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung

vird.

Ecke Guineastraße liegt in Berlin. Es besteht der Urkunde erfolgen be: ber 1907

aus den Parzellen Kartenblatt 20, Flächenabschnitt Düsseldorf, den 16. eber

612/45 ꝛc., 613/50 ꝛc. und 703/45 ꝛc., 2 10 a 41 qm Königliches Amtsgericht.

groß und mit 0,49 Tlr. Reinertrag zur Grundsteuer⸗ [59294] Aufgebot.

mutterrolle veranlagt. Eingetragen ist es unter Das Kgl. Amtsgericht Memmingen hat unterm Nr. 23 996 der Grundsteuermutterrolle des Stadt⸗ 16. Oktober 1907 auf Antrag des Krämers Lorenz gemeindebezirks Berlin. Der Versteigerungsvermerk Haggenmüller in Böhen nachbezeichneten Wechsel ist am 20. September 1907 in das Grundbuch ein⸗ zum Zwecke der Kraftloserklärung aufgeboten und getragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der die Inhaber desselben aufgefordert, späteftens in dem Gerichtstafel. auf 29. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, Berlin, den 28. September 1907. im Sitzungssaale des Amtsgerichts Memmingen an⸗ Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7. beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem [59849] Bekanntmachung. unterfertigten Gerichte anzumelden und den Wechsel Nr. 3811. Aus dem Besitz des verstorbenen vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung er⸗ Privatiers Joachim Baumeister in Wollbach, folgen wird. Es handelt sich um einen Primawechsel K. Bezirksamt Neustadt a. Saale, sind die nach⸗ über 160 ℳ, welcher von Haggenmüuͤller unterm bezeichneten Pfandbriefe, deren Verlust glaubhaft ge⸗ 20. August 1907 an eigene Ordre auf Ludwig Maier, macht wurde, abhanden gekommen und zwar: Weinwirt zum Mohren in Memmingen, gezogen,

Frankfurter⸗ otheken⸗Credit⸗ von diesem angenommen, am 20. November 1907 ö u 8 zahlbar und mit dem Blankoindossament des Haggen⸗ Nr. 11 465 zu 1000

2) den Musketier Peter Josef Blindert und Ser. 43 Lit. K müller versehen ist.

3 den Musketier Peter Wilhelm Winterscheidt desgleichen Ser. 44 Lit. K Nr. 7273 zu 1000 ℳ% Memmingen, den 21. Oktober 1907. der 7. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 160, 1 Ser. 43 Lit. K Nr. 11 604 1000 Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

4) den Musketier Johann Schorz der 2., 8 Ser. 44 Lit. K Nr. 8342 1000 Ortner.

5) den Musketier Wilhelm Ring der 8. 1ö“ Ser. 39 Lit. L. Nr. 5886 500 [58934) ANufgebot. F 7%07— ². pagnie Infanterieregiments Nr. 161., .“ Ser. 22 Lit. 1. Nr. 964 „500 Der Inhaber der Firma Gebrüder Strehl in

5) den Dionier der Reserve Johann Wilhelm . Ser. 22 Lit. N Nr. 3646 „200 Merseburg, der Pferdehäͤndler Adolf Strehl, hat das Brimberg und . Sex. 46 Lit. L. Nr. 11 514 500 Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, von ihm

7) den Pionier der Reserve Peter Hohl aus dem Auf Antrag des bevollmächtigten Vertreters der ausgestellten und auf den Gutsbesitzer Karl Grunert Landwehrbezirk Neuwied, zum Erben eingesetzten Kongregation der Töchter vom in Ebersroda gezogenen und von diesem an⸗

8) den Musketier der Reserve August Kunz I. hl. Erlöser in Wuͤrzburg, K. Justizrats Dr. Thaler eSdee ee, h, Füersebarn aus dem Landwehrbezirk St. Wendel, in Würzburg, wird hiermit der Verlust bekannt ge⸗ füllgen Wechsels über 150 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 5. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 17, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

wolkig Regen wolkig

bedeckt

N 1 WNI4 BSW4 8—

S 3 SSO 3 SO 3 SSW 3 SW 3 8881 OSO 1 SO 2 Windst. 9 WNW 2 2 SW 4

SW 1 Windst.

W

Borkum Keitum. Hamburg. Swinemünde

Rügenwalder⸗ münde.

Neufahrwasser Memel Aachen.. Hannover Berlin.. Dresden. Breslau. Bromberg W“ Frankfurt, M. 76 Karlsruhe, B.

achts Niederschl. Nachts Niederschl. Nachts Niederschl. vorwiegend heiter

ter uchun ssachen. 3 vv erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

3. Ünfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

ꝛ-1) Untersuchungssachen.

19896e Abrlef vom 9. Dezember 1896 gegen den

„ntnant a. D. Arthur Bernhard Hugo Wolff Lenthamburg wird Nr. 295 pro

96 (55583). 8 eg gesabn. den 16. Oktober 1907.

Königlicher Erster Staatsanwalt. 59692 Fahnenfluchtserklärung. Lös b Untersuchungssache gegen den Dragoner Paul Regenfuß 5/24, wegen Fahnenflucht i. w. R., wird auf Grund §§ 69 ff. M.⸗ St. . G. „B., 356, 360 der Beschuldigte hierdurch ir fahnenflüchtig erklärt. Darmstadt, den 22. 10. 1907.

Gericht 25. Division.

59693 ahnenfluchtserklärung. ee G vahucgestunshr⸗ gegen den Reservisten, Musketier Philipp Hutmann vom Landwehrbezirk I1 Darmstadt, geboren 6. 3. 71 Nieder⸗ Ramstadt, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund §§ 69 ff. M⸗St.⸗G.⸗B., 38 B 1 R.⸗M.⸗Ges., 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für f flüchtig erklärt. 8 Darmstadt, den 22. 10. 1907. Gericht 25. Division. 59694 Verfügung. In 2. Untersuchungssache gegen den Unteroffizier Adam Kühn der 1. Kompagnie Fußartillerieregiments Nr. 14, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 380 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Straßburg, den 22. Oktober 1907. Kaiserliches Gouvernementsgericht.

[59297] Aufgebot. 2 F. 3/07. 5. Die Erben des am 15. August 1902 verstorbenen Forstrats Karl von Seelen hierselbst haben das Auf⸗ gebot der angeblich verloren gegangenen Schuld⸗ urkunde vom 17. Dezember 1857 über die im Grund⸗ buche von Golmbach Band I Blatt 36 Seite 143 unter Nr. II für den Forstrat Karl von Seelen eingetragenen, zu 4 % verzinslichen Restkaufgelder von 6600 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. De⸗ ember 1907, Vormittags 9 Uhr, vor dem Herrcaüchen Amtsgericht Stadtoldendorf, Zimmer r. 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird Stadtoldendorf, den 15. Oktober 1907. 8 Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts: Hün [59439] Aufgebot. F 401/07. Der Bäckermeister Friedrich Michler in Weins⸗ berg hat das Aufgebot eines von der Unterpfands⸗ behörde Weinsberg am 10. September 1831 der Stadtrat Dorsch⸗Schockschen Pflegschaft in Weinsberg auf das in der Markung Weinsberg gelegene, im Unterpfandsbuch von dort Teil 4 Bl. 248 bezeichnete Grundstück des Ludwig Friedrich Schäfer von Weins⸗ berg über ein Darlehn von 72 fl. ausgestellten, im Erbgang auf die Erben des verstorbenen Gemeinde⸗ rats und Metzgers Heinrich Meißner übergegangenen Pfandscheins beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donners⸗ tag, den 20. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Weinsberg, den 22. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter Wurst. Veröffentlicht durch: 1 Referendar Hofmann als C Gerichtsschreiber.

[59518] Bekanntmachung. Das Kgl. Amtsgericht Bayreuth hat unterm 22. Oktober 1907 folgendes Aufgebot erlassen: Der Kaufmann Robert Dechant von Bayreuth hat als Pfleger beantragt, sein Mündel Elisabetha Hen⸗ riette Reinheimer, geborene Dechant, geboren am 27. Mai 1864 in Bayreuth, Schmiedsehefrau, zuletzt in Philadelphia (U. St. o. A.), welche am 8. Januar 1884 nach Amerika auswanderte und seit 1892 ver⸗ schollen ist, für tot zu erklären, und ist Aufgebots⸗ termin anberaumt auf Samstag, den 9. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, im Justizgebäude zu Bayreuth Zimmer Nr. 58 —. Es 7. die Aufforderung: a. an die Verschollene, sich sp testens am genannten Termine zu melden, widrigen⸗ falls Todeserklärung erfolgen wird, b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Bayreuth, den 23. Oktober 1907. erichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

(L. S.) Gareis, Kgl. Sekretär.

wolkenl. Dunst wolkenl. heiter wolkig Nebel bedeckt wolkenl. wolkenl. bedeckt halb bed. bedeckt Nebel

halb bed.

Dr. jur. Franz Anton Lipp, früher in Heilbronn, nun in Mailand, ist durch Beschluß der I. Straf⸗ kammer K. Landgerichts Heilbronn vom 19. Ok⸗ tober 1907 aufgehoben worden. J. 3460/1898. Den 22. Oktober 1907.

Staatsanwalt Ensinger.

vorwiegend heiten vorwiegend heiten vorwiegend hester Schauer Nachts Niederschl. vorwiegend heiter ziemlich heiter vorwiegend heiter vorwiegend heiter Schauer Nachm. Niederschl. meift bewöllt meist bewöllt [(Wünelmshav) Nachm. Niederschl. (Kiel) b Nachts Niederschl. (Wustrow i. M) meist bewölkt (Königsbg., Pr.) vorwiegend heiter (Cassel Nachm.Niederschl. Magdeb Ahhass vhercha- (Grünberg Schl. ziemlich heiter (Mülhaus., Els.) anhalt. Niederschl. (Friedrichshaf.) Nachts Niederschl. (Bamberg) ziemlich heiter

zurückgenommen.

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Stornoway 2 Malin Head Valentia .. Seilly Aberdeen Sbields Holybead Isle d'Aix

St. Mathieu

2 (Regen

bedeckt

W 6

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S SSW4 7 WN4

S 2 SM ,6 SSW 2 ,5 SW 1 O 4 Windst. S 4 WNW 2 W 2 SW 2 SO 2 SSW 2 SSO 2 SSO 2 Windst. SO

3 Regen

wolkig bedeckt

heiter bedeckt Nebel heiter wolkenl. Dunst wolkig bedeckt wolkig Dunst bedec 9⸗ bedeckt halb bed. Regen Nebel 2 halb bed. wolkenl. wolkenl. bedeckt halb bed.

)

59691 8 ve gegen den Musketier Johann Heid der 1. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 69 erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 18. 1. 1907 wird hier⸗ mit aufgehoben. II. In der Untersuchungssache gegen: 1) den Musketier Josef Knodt der 2., 11“

Grisnez Paris Vlissingen Helder 760 Bodoe Christiansund Skudesnes Skagen Vestervig Kopenhagen Karlstad Stockholm Wisby Hernösand Haparanda Riga Wilna Pinsk Petersburg Wien

755 2 755 9 757,2 757,4 756,9 759,0 758,2 758,2 759,6 763,8 766,2 768,9 763,0 7640

Verdingungen im Auslande.

Aegypten. Generaldirektion der Staatsbahnen in Kairo.

1. November

: Lieferung von 200 000 Schwellen für das Jahr 1908. Be⸗ dingungsheft ist von dem Hauptmagazin der genannten Generaldirektion zu Boulac (Kairo) zu bezzehen. ““

UIIUeNe se 2 1

Theater und Musik.

Konzerte.

Dem Andenken Joseph Joachims brachte der Phil⸗ harmonische Chor unter der Leitung von Professor Siegfried

geben. 1 Neustadt a. Saale, den 21. Oktober 1907.

K. Bezirksamt. Völker.

9) den Musketier zur Dispos. der Ersatzbehörden 39 Becker III. aus dem Landwehrbezirk Ander⸗ nach, wegen Fahnenflucht, und zwar: Knodt im wieder⸗ - vchafef Blindert und Winterscheidt im

[28582] Aufgebot. Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes

Ochs mit seinem ersten Konzert am Montag in der Philharmonie eine schöne Huldigung dar. Bedeutungsvoll stand an der Spitze des Programms Brahms' gewaltiges, von Götterseligkeit und Menschenlos in ergreifenden Tönen sprechendes „Schicksalslied“. Auf der Partitur der zweiten Nummer des Abends „Sylvesterglocken“ von Bernhard Scholz haben noch Joachims Augen geruht. Seine Sehnsucht, dies „schöne Stück“ seines reundes zu hören, sollte sich ja leider nicht mehr erfüllen. Feinsinnig huldigt diese Musik dem Gedächtnis der Verstorbenen. Wenn sie sich auch nicht ebenbürtig neben das „Schicksalslied“ und die „Nänie“ des besten Freundes des Verblichenen stellen kann, so ist sie doch mit ihren im feinsten Formensinn alter Schule geschaffenen Chorsätzen eine recht ansprechende Arbeit, die nicht mehr sagen will, als e zu sagen vermag. Dasselbe uneingeschränkte Lob läßt

ch der dritten Nummer des Programms nicht spenden. rnold Mendelssohn hat es unternommen, Goethes Trilogie „Der Paria“ musikalisch darzustellen. Er bietet dazu den ge⸗ waltigen Apparat des modernen Orchesters nebst Chor und drei Solo⸗ stimmen auf, denen die Rollen des Brahmanen und seiner Gattin und des Sohnes zuerteilt sind. Die Rolle des Paria sowie des Legendenerzählers übernimmt der Chor bald in einzelnen Stimmen, im Zusammenklingen aller Stimmen. SH musikalische Stimmung atmen die beiden Ecksätze des erkes; hier erzielt er re ne und erhebende Wirkungen. Destomehr zerflattert der große Mittelsatz, die „Legende“, in einzelne Stimmungsbilder, die, weil sie weit über das Ziel hinausschießen, weit hinter dem Dichter zurückbletben, gerade, da am meisten versagen, wo der Kern und Höhepunkt des Ganzen liegt. So bleibt die Wirkung im ganzen eine fragmentarische. Im einzelnen sind ihm schöne Züge gelungen; auch der Schluß ist durch eine großartige Steigerung, die den dichterischen Text, wenn auch recht äußerlich, ü behandelt, sehr 2ven at- und pathetisch, und ihm hauptsächlich ist es wohl zu anken, daß das Werk einen unumstrittenen Erfolg errang, für den der anwesende Komponist danken konnte. Den dritten Teil des Abends bildeten Kompositionen von Hugo Wolf, darunter als Glanzleistung des Chors „Der Feuerreiter“. Den Solisten war, wenn man von den zur Orchesterbegleitung vorgetragenen Wolfschen Liedern absieht, gerade keine dankbare Aufgabe zugefallen. Doch ührten sie ihre Partien in einwandfreier Weise e In den Liedern konnte sich freilich Herr Ludwig Heß neben . Julia Culp nicht völlig behaupten, doch hatte auch diese, namentlich durch Mangel an Kraft und Farbe in der Tiefe neben dem Hrchester einen schweren Stand. Herr Georg Stahlberg sang 8 Partie es Brahmanen schlecht und recht. Der Chor war mehr denn je auf seiner Höhe, ebenso das Philharmonische Orchester. An demselben Abend fand im Mozartsaal das I. Große Konzert des Mozartorchesters unter der Leitung von Professor arl Panzner statt, auf dessen geniale Eigenschaften als Musiker nd Dirigent schon im vergangenen Jahre an dieser Stelle hin⸗ ewiesen wurde. Inzwischen hat Professor Panzner der deutschen musikalischen Kunst in Paris durch dort außerordentlich erfolgreich veranstaltete Konzerte zu neuem Siege verholfen. Wenn das Gerücht auf Wahrheit beruht, daß für den die Direktion der Wiener Hof⸗ oper demnächst übernehmenden Felix Weingartner ein neuer Leiter für die Symphonieabende der hiesigen Königlichen Kapelle noch esucht wird, so wäre das Augenmerk ganz entschieden auch auf rofessor Panzner zu richten, der als der geeignete Mann er⸗

voller Reiz von ihnen aus. Zur Mitwirkuug an dem Konzert war ferner Alice Ripper herangezogen, die in ihrer kraftvollen Art Liszts Klavierkonzert in Es⸗Dur glänzend zu Gehör brachte. Ein an demselben Tage im Architektenhause veranstalteter Vor⸗ tragsabend des Berliner Tonkünstlervereins war der Muse des Darmstädter Tondichters Arnold Mendelssohn gewidmet. Fräulein Agnes Leydhecker sang, unterstützt von dem Komponisten und Fräulein Erna Schulz (Violine), eine größere Anzahl geist⸗ licher und weltlicher Gesänge, die sämtlich von dem auch in der Kleinkunst hochbedeutenden Können dieses vortrefflichen Künstlers Zeugnis ablegten.

Ihr 26. Konzert gab die bekannte Barthsche Madrigal⸗ vereinigung am Mittwoch in der Singakademie. Wie immer standen Gesänge lyrisch⸗idyllischen Inhalts aus dem 16. und 17. Jahrhundert, deren besondere Pflege sich der Verein zur Aufgabe gemacht hat, auf dem Programm. Die wohldurchdachte Wiedergabe dieser Tondichtungen brachte deren ganze Eigenart auch diesmal zu voller Wirkung und war durchaus gerignet. das Interesse dafür zu vermehren. Dies wurde durch Deutlschkeit der Textaussprache, klang⸗ schönes Zusammengehen der einzelnen Px wencancpen rhythmische Sicherheit noch erhöht. Zu beanstanden wäre nur das bemerkbare Hervortreten einer der Sopranstimmen. Von dem Gebotenen wurden „Gott behüte Dich“ von Lechner und „Fließet dahin, ihr Tränen“ von Bennet ganz besonders zart und duftig vor⸗ getragen. Die Gesangsvorträage von Max Wever im Saal Bechstein (Mittwoch) konnten wenig befriedigen; mit einer reizlosen Stimme und einem nüchternen Ausdruck lassen ch musikalische Kunstwerke nicht erfolgrei gestalten. er Geiger Karl Flesch eröffnete sein gleichzeitig im Beethoven⸗ sgal gegebenes Konzert mit einer neuen Sonate für Klavier und Violine von Georges Enesco; der Komponist saß selbst am Klavier, sodaß dem neuen Werk die beste Verdolmetschung zuteil wurde. In allen Sätzen blieb der Eindruck einer geistreichen Arbeit mit sensitivem Gefühlsleben und überzarter Gedankengrübelei vor⸗ herrschend; ein fester Umriß, ein frisch quellendes, natür⸗ liches Gefühl war schwer zu entdecken. So blieb der Eindruck der Tondichtung trotz der besten Wiedergabe matt. Karl Flesch seßt⸗ sodann mit wachsendem Erfolge seine Vor⸗ träge mit Regers Violinsonate Nr. 1 fort, in der seine große technische Kunst und seine Ficigkett schwergründige Gedanken erschöpfend zu gestalten, sich siegreich bewährten. Den modernen Tondichtungen ließ er zuletzt eine Reihe kleinerer Stücke aus der alten italienischen und französischen Schule folgen, die kaum ein anderer mit so viel Anmut, Zartheit und Adel des Stils wiederzugeben vermag. An demselben Mittwoch gab der geschätzte Organist an der Neuen Kirche, Hermann Deckert, ein Konzert auf der vom Königlichen Hoforgelbaumeister Wilhelm Sauer in Frankfurt a. O. erbauten neuen Orgel dieses Gotteshauses. Diese ist mit allen Errungenschaften moderner Orgelbaukunst ausgestattet, hat 4 Manuale und 63 Stimmen, darunter auch ein Fern⸗ werk. Kraftvoll und weich, überall ausgeglichen im Ton, gestattet sie gleichzeitig die verschiedensten Klangwirkungen von manch⸗ mal bestrickender Schönheit. Daß sie dazu einer so meisterhaften Hand⸗ habung bedarf, wie man sie von Herrn Deckert gewöhnt ist, versteht sich von selbst. Das geschickt gewählte mannigfaltige Programm ermög⸗ lichte eine Vorführung der Orgel in allen Klangart d s sich das Konzert zu einem auserlesenen Genuß.] 8

und

cheint, diese Konzerte in einer ihrer bisherigen Bedeutung ent⸗ prechenden Weise fortzuführen. Die Wunder, die er mit

Prag

762,8

Nebel

Rom

756,3

bedeckt

Florenz

757,7

Regen

Cagliari.

753,7

nsdʒOSSSSS”SoS

WNW 4

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Regen

Warschau.

763,5

SSO 1I wolkenl.

Thorshavn

753,5

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Seydisfjord.

758,7

Windst. bedeckt

Cherbourg

760,0

SSO 5 Regen 11,7

Clermonk

764,2

NW 1 bedeckt 3,8

Biarritz-— e— Krakau

766,1 755,3 . 763,7 OSO 1

12,2 140 4,4

bedeckt bedeckt halb bed.

NNO 1 NO 3

822

Lemberg

766,8 SSO 2

wolkenl. 6,3

Hermanstadt Brindisi. Livorno Belgrad Helsingfors—

766,4 SO 761,6 O 762,2 756,3 764,5 OSO 762,3 W

1,3 185 17,9 16,6 11,4

77

wolkenl. wolkig bedeckt wolkig wolkenl. bedeckt

S NO

Kuopio

761,8 SW

2 4 2 5 1 1

bedeckt 3,2

Zürich

763,0 NW

2 Regen 7,2

Genf

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1 760,2 W 1

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562,4 85 753,1 Windst.

bedeckt 6,7

Portland Bil

solches über 765 erstreckt sich,

758,0 SSO 5 Ein Hochdruckgebiet über 770 mm liegt über Südrußland, ein

117—

Regen

mm über den Pyrenäen; Minima unter 753 mm.

westlich und nordöstlich von Schottland; ein Ausläufer unter 760 mm südostwärts gerichtet, ommern, eine nordostwärts fortschreitende Depression unter 753 mm efindet sich über dem Mittelmeer. . bei normaler Temp eratur meist schwach windig, im Osten heiter, sonst trübe; der Nordwesten und Süden hatten Regenfälle.

über Nordwestfrankreich bit

In Deutschland ist das Wetter

Deutsche Seewarte.

Seehöhe...

Mitteilungen des Königlichen Aßzronautischen Observatoriums Lindenberg bei Beeskow, „veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 24. Oktober 1907, 8 ½ bis 11 ½ Uhr Vormittags:

Station

122 m 500 m 1000 m 2000 m] 3000 m] 3810 m

Temperatur (C 3 Rel. Fchtgk. 0 % Wind⸗Richtung. Geschw. mps Himmel ein wolken bedeckt.

später zwischen 750 und 1400 m von 2250 und 2500 m überall 6,2°.

27

77

65 65 50 135 80 80 bis 880 880 bis 8 4 0obßIIWWW75852

Viertel bis zur Hälfte mit Cirrus⸗ und Cirrostratus⸗ Temperatur zunächst bis auf 9,9 °bet 480 m 8,4 auf 10,0 ° steigend, zwischen

8 gellagte abwesend ist, da er sich im Auslande auf⸗

Komplott, Schorz im 1. Rückfalle und Ring im 1. Rückfalle und im Komplott, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Mllitärstraf esetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung die Be⸗ schuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Trier, den 22. Oktober 1907. Gericht der 16. Division.

[59689] In der Untersuchungssache gegen den Musketier Heinrich Götzke der 7. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 57, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. Mil.⸗Str.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356 und 360 Mil.⸗ Str.G.⸗O. der am 10. März 1884 in Morrn, Kreis Landsberg a. W., geborene Beschuldigte hier⸗

durch für fahnenflüchtig erklärt. Wesel, den 22. Oktober 1907. Gericht der 14. Division.

(59690] In der Untersuchungssache gegen den Musketier Rudolf Stephan Döring der 7. Komp. Inf.⸗ Rgats. Vogel von Falckenstein (7. Westf.) Nr. 56, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. Mil.⸗Str.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 Mil.⸗Str.⸗ G.,O. der am 6. Juni 1886 in Osterfeld, Kreis Recklinahausen, geborene Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. 8 Wesel, den 22. Oktober 1907. 5 Gericht der 14. Division.

[59698 Beschluß. C 776/07. Die nafkammer des K. Landgerichts Kempten bat am 23. September 1907 in nicht öffentlicher Sitzung, wobei zugegen waren: der K. Landgerichts⸗ direktor Maul als Vorsitzender sowie die K. Land⸗ gerichtsräte Dr. Mayr und Zeiler als Beisitzer, in der Untersuchungssache gegen den Apothekenbesitzer Anton Simon in Rorschach, wegen Anstiftung zum Vergehen gegen das Süßstoffgesetz, folgenden Beschluß gefaßt: In der Erwaͤgung, daß gegen den Angeklagten durch Strafkammerbeschluß vom 16. Februar 1906 daz Hauptverfahren wegen des bezeichneten Ver⸗ gehens eröffnet worden ist, daß der Angeklagte Aus⸗ lünder ist und begründeter Zweifel besteht, ob er einer Ladung vor Gericht Folge geben werde, daß demnach Fluchtverdacht besteht und die Erlassung eines Haftbefehls gerechtfertigt wäre, daß der An⸗

zilt, wird nach § 232 St.⸗P.⸗O. sein im Deutschen Reiche befindliches Vermoͤgen mit Beschlag belegt. (gez) Maul. Dr. Mayr. Zeiler.

8 Zur Beglaubigung:

Der K. Scretär: (1. 8.) (Unterschrift.)

Aufgebot erlassen: Die Witwe des Landwirts Nikolaus Tiedemann,

Christine geb. v. d. Miesten, in Nordleda bei Ottern⸗ dorf, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung der drei 3 ½ prozentigen Hypothekenbriefe der Hypo⸗ thekenbank in Hamburg: Serie 1, Nr. 9, Lit. C,

1, 10, G, dber je 500,—0. Die resp. Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, ihre Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Früljustume äude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf ittwoch, den 11. März 1908, Nachmittags 2 Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erd⸗ eschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Ur⸗ vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Hamburg, den 12. Juni 1907. 8

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotssachen.

[59522] Aufgebot.

Die Witwe Hedwig Walkhoff, geb. Bayer, in Maadeburg, Mittelstr. 3, hat das Aufgebot der ihr angeblich gestohlenen 4 prozentigen Teilschuldver⸗ schreibungen Nr. 1151, 1152, 1153, 1154, 1155 der Allgemeinen Gas⸗Actien⸗Gesellschaft zu Magdeburg über je 1000 beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Mai 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Halberstädterstr. 131, immer 111, anberaumten Aufgebotstermine seine Nemne anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. 8

Magdeburg, den 19. Oktober 1907.

Königliches Amtsgericht A. Abt. 8.

59526 Aufgebot. F 2/07. 1. 1e6l ge gisch Märkische Bank zu Düsseldorf hat das Aufgebot des Anteilscheines zu der Aktie Nr. 3101 der Aktiengesellschaft Kaliwerke Hattorf zu Pbilippsthal beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalle die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. ““ Schenklengsfeld, den 18. Oktober 1907. Könialiches Amtsgericht. 8

[59517] Aufgebot.

159697] 8 K. Staatsanwaltschaft Heilbronn. Die am 12. April 1899 verfügte Beschlagnahme

dez im Deutschen Reich defindlichen Vermögens des

Der Dampffesselfabrikant Joseph Paul Pommée

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Merseburg, den 16. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht. Abt. 1.

[59523] Auf Antrag 1) des Gutsbesitzers Hermann Oswald Kretzschmar in Piegel und 2) des Gutsbesitzers Otto Richamd Otto in tönb g wird zu 1: wegen der auf Blatt 6 des Grundbuchs für Piegel, Pereser Anteils, in Abteilung III unter Nr. 1 für Johann August Selle in Olbersdorf ein⸗ getragenen Hypothek von 25 Meißner Gulden oder 22 Taler 14 Neugr. 5 Pf. im 14 Talerfuße unbe. zahlten Kaufgelds und der für Johann August Selle und Johanne Marie Selle, geb. Genzschin, ein⸗ getragenen 1000 Meißner Gulden oder 899 Taler 9 Neugr. 2 Pf. im 14 Talerfuße, zu 2: wegen der auf Blatt 21 des Grundbuchs für Stöntzsch und mitverpfändungsweise auf Blatt 259 desselben Grundbuchs in Abteilung III unter Nr. 1 für Gottfried Meißner in Stöntzsch ein⸗ getragenen Hypothek von 102 Taler 23 Neugr. 3 Pf. im 14 Talerfuße samt 3 % Zinsen unbezahlten Kauf⸗ gelds, da die Gläubiger unbekannt sind, das Aufgebots⸗ verfahren zum Zwecke der Ausschließung der Gläubiger eingeleitet. Aufgebotstermin ist der 7. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr. Die Berechtigten werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte seütestbe⸗ im Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ 9n ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird.

Königliches Amtsgericht Pegau, 8 ren 19. Oktober 1907.

[59524] Aufgebot. 1“ Die Stadtgemeinde Schwersenz hat das Aufgebot des Hypothekendokuments über den im Grundbuch von der Stadt Schwersenz Bd. VIII Bl. ,196 Abt. 11I Nr. 11 ³o im Betrage von 132 Tlr. 4 Silber⸗ groschen 3 Pfennige nebst 5 % Zinsen seit dem 9. Juni 1870 aus dem Kaufgelderbelegungs⸗ und Verteilungs⸗ protokoll vom 9. Juni 1870 für die Spezialmasse Albert Placzek ex Placzeksche Subhastation zufolge Verfügung vom 12. Juli 1870 eingetragenen und demnächst laut Ueberweisungsattest vom 26. August 1870 dem Handelsmann Hirsch Bremer in Schwersenz eigentümlich überwiesenen Kaufgelderrückstand bean⸗ tragt. Der Inhaber der bezeichneten Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 11. Februar 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Wronkerplatz 3, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

[59438]

in Berlin,

Ehemannes,

Angabe des der Forderund stücke sind in

können, bindlichkeiten

Posen, den 19. Oktober 1907

2 8 in Groß⸗Flottbek hat das Aufgedot der auf seinen amen sacgenden Hols Nr. 127 705 Duplikat

Namen 1 bn 1““

Königliches Amtsgericht.

dindlichkeit.

schollenen Karl 5. Mai 1824 zu Untereisesheim, Sohn der eheleute Johann Elias und Katharine Moll daselbst, für tot zu erklären. Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 18. Mai 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ elärung⸗ unter Beschränkung gemäß Art. 9 Abs. 2 E.⸗G. B. G.⸗B erfolgen wird. alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, forderung, spätestens im Aufgebotsterm richt Anzeige zu machen. ilbronn, den 17. Oktober 1907. glicher Amtsgericht.

falls die Todese

Köni

den Nachlaß des

Aufgebot.

Moll in Untereisesheim nach Ungarn ausgewanderten und seit 1852 ver⸗ lias Moll, Schreiner, geb. am

F 1935/07.

Schultheiß Kern in Gültlingen, O.⸗A. Nagold, hat der I erngn ter des Drehers Christian

eantragt, den im Jahre 1851

Aufgebot.

Gegenstandes

d

aus

und Auflagen berü Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschloffenen Gläͤu⸗ diger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem en entsprechenden Teil der

ür die E

zu enthalten.

Die Nachlaßgläubiger, welche sich unbeschadet

des

2) die

Hans

und

ergeht

Bauers⸗ riedericke

Der bezeichnete

die Auf⸗ e dem Ge⸗

1) Die Witwe Bertha Markowskp, geb. Kretschmer, Alt⸗Moabit 84a, 2 8 1b Helene Wersche, geb. Markowsky, im Beistande ihres des Kaufmanns . Berlin⸗Schöneberg, Kranachstr. 25, 3) die unperehe⸗ lichte Erna Markowsky in Berlin, Alt⸗Moyabit 84 a, haben als Erben des am 22. August 1907 in Berlin, Alt⸗Moabit 84 a, verstorbenen Kaufmanns Richard Markowsky, des Inhabers der Ftrma Pardau & Röper, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der .vN— von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen orbenen Kaufmanns Markomsky spätestens in dem auf den 18. Dezember 1902 Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Neue Friedrichstr. 12 Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gerichte anzumelden. Die eg hat die Urkundliche Beweis⸗ schrift oder in Abschrift beizufügen. nicht melden, Rechts, vor den

verebelichte

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15 III, drittes Stockwerk,

Grundes

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