1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc b. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und
8. Niederlassung ꝛc. von Re
9. Bankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
tsanwälten.
Wö
1) Untersuchungssachen.
[62279] 4 F 122/06 126 v. In der Strafsache gegen den Nähmaschinenfabrikanten Richard Lehnmann von hier wegen Vergehens gegen das Ges. vom 12. Mai 1894, betr. Schutz der Warenbezeichnungen, hat die erste Strafkammer des Herzoglichen Landgerichts in Braunschweig in der Sitzung vom 24. Juni 1907, an welcher teilgenommen haben: Landgerichtsdirektor Roßmann als Vorsitzender, Landrichter Bosse, Dede⸗ kind, Steinmeier, Reinecke, als beisitzende Richter, Gerichtsassessor Dr. Schulze, als Beamter der Staats⸗ anwaltschaft, Gerichtsschreiberaspirant Hesse als Ge⸗ richtsschreiber, für Recht erkannt: Der Angeklagte wird wegen eines fortgesetzten Vergehens gegen § 14 es Gesetzes zum Schutze der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894, begangen in Idealkonkurrenz mit einem Vergehen gegen § 15 daselbst, zu einer Geldstrafe von 1000 — eintausend — Mark, an deren Stelle im Nichtbeitreibungsfalle für je 10 — ehn — Mark Geldstrafe eine Gefängnisstrafe von 1 — einem — Tage tritt, und zu den Kosten des Verfahrens verurteilt. Gleichzeitig wird bezüglich der im Besitze des Verurteilten befindlichen Näh⸗ maschinen auf Brseitigung der widerrechtlichen Kenn⸗ zeichnung, oder wenn die Beseitigung in anderer Weise nicht möglich ist, auf Vernichtung der damit versehenen Nähmaschinen erkannt. Der Verletzten, Singer Co. Nähmaschinen Aktiengesellschaft in Ham⸗ burg, welcher eine Buße von 3000 ℳ — drei tausend Mark — zuerkannt wird, wird die Befugnis zugesprochen, die Verurteilung binnen 1 Monat nach 89 des rechtskräftigen Urteils auf Kosten des erurteilren im Deutschen Reichsanzeiger einmal öffentlich bekannt zu machen. (gez.) Roßmann. Bosse. Dedekind.; 8 Steinmeier. Reinecke. “ Ausgefertigt (L. S) (gez.) Jürgens, Gerichtsschreiber. 8 Die Rechtskraft des vorliegenden Urteils wird hiermit bescheinigt. Leipzig, den 11. Oktober 1907. Der Gerichtsschreiber des 3. Strafsenats des Reichsgerichts. .S. (Unterschrift), Kanzleirat.
[6207222 “ Der unten beschriebene Musketier Johann Gerhard Kreutzkamp der 5. Kompagnie Inf.⸗Regts. 78 in Osnabrück ist fahnenflüchtig geworden. Es wird er⸗ sucht, ihn festzunehmen und an die nächste Militär⸗ behörde zwecks Ueberführung in die Militärarrest⸗ anstalt hierselbst abzuliefern. Hannover, den 30. Oktober 1907. Gericht der 19. Division. Der Gerichtsherr: “ Frhr. v. Lyncker, 6““ Generalleutnant und Dioisionzkommandeur. Beschreibung: Alter 21 Jahre, Größe 1 m 69 cm, Statur untersetzt, Haare blond, Augen grau, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Gesicht rund, Sprache deutsch. Kleidung: bei seinem Fortgange bekleidet ewesen mit: Tuchhose 5. Garn., Litewka 2. Garn., ütze 5. Garn., eigenen Stiefeln.
[62073] Steckbrief. 8 ,
Der unten beschrienene Musketier Jann Rolhfs Dieckmann der 1. Komp. Inf.⸗Rgts. 78 in Osna⸗ brück ist fahnenflüchtig. Es wird ersucht, ihn fest⸗ zunehmen und an die nächste Militärbehörde zwecks Ueberführung nach hier in die Militärarrestanstalt abzuliefern. 1I1XMA““
Hannover, den 30. Oktober 1907.
SGericht der 19. Division. Der Gerichtsherr: Frhr. v. Lyncker, 8 Generalleutnant und Divisionskommandeur.
B.schreibung: Alter 22 Jahre, Größe 1 m 79 cm, Statur schlank, Haare blond, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Bart Schnurrbart. Besondere Kennzeichen: Keine. Kleidung: Bei seinem Fort⸗ gange bekleidet mit: Feldmütze, Litewka oder Drillich⸗ jacke, Drillichhose, Extrastiefeln. 162075; Ladung. E. 19. 07. Der Pferdeknecht Johann Grzegorek, geb. 11. 5. 88 in Czajkow (Rußland), zuletzt in Kienberg bei Trebbin wohnhaft, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wird beschuldigt, im Frühjahr 1907 in Kienberg bei Schönhagen von seinem verfälschten Paß, um Be⸗ hörden oder Privatpersonen zum Zwecke seines besseren Fortkommens zu täuschen, wissentlich Ge⸗ brauch gemacht zu haben, Uebertretung des § 363 Strafgesetzbuchs. Herselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts auf den 9. Januar 1908, Vormittags 8 ¼¾ Uhr, vor das Königliche Schöffengericht in Trebbin zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden.
Trebbin, den 30. Oktober 1907. - Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[62071]
In der Untersuchungssache gegen den zum 64. Feld⸗ artillerieregiment auszehobenen Rekruten, Maurer Moritz Kurt Peufert aus Gombsen, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Mi itär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Dresden, den 29. Oktober 1907.
Köntglich Sächsisches Gericht der 3. Division Nr. 32.
[61373] Nachstehender Beschlaguahmer eschluß In der Srrafsache gegen 1) Julius Otto Richard Balzke, 8 2) Richard Artur Fuhrmann, 1 Adolf Louis Richard Hoffmann,
4) Paul Friedrich Bruno Paproth, 5) Max Richard Schulz.
9 Fritz Paul Emil Stiller,
7) Siegismund Karl Oswald Wildgrube, weren Entziehung der Wehrpflicht, sind die An⸗ geschulbigten des Vergehens gegen § 140 Absatz 1 Nr. 1 des Strafgesetzbuchs beschuldigt. Auf Grund
326 der St ßordnung wird daher
62135]
zur Deckung der die Angeschuldigten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens in Höhe von je 300 ℳ (Dreihundert Mark) das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der Angeschuldigten mit Beschlag belegt. Guben, den 16. Oktober 1907. Königliches Landgericht. Strafkammer 2. wird hierdurch Zffentlich bekannt gemacht. 8 Guben, den 25. Oktober 1907. Der Erste Staatsanwalt. 2. J. 403/07. 2. M.
[62074] Beschluß.
Die unterm 7. August 1902 gegen Stephany erlassene Beschlagnahmeverfügung wird infolge Ver⸗ jährung der Strafverfolgung aufgehoben. — § 262 M.⸗St.⸗G.⸗O.
Landau, 31. Oktober 1907.
G. B. Gericht der 3. Division. Der Gerichtsherr: Lobenhoffer, Generalleutnant u. Div.⸗Komdr.
[62070] Verfügung.
Die wider den Musketier Wilhelm Ihrig 2/60 unterm 16 /14. März 1903 in Nr. 68 des Deutschen Reichanzeigers erlassene Fahnenfluchtserklärung wird bieetüahs gemäß § 362 Abs. 3 M.⸗St.⸗G.⸗O. auf⸗ gehoben. 1.““
Straßburg, den 31. Oktober 1907.
Königl. Gericht der 31. Division.
111141“
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[62139] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Dolziger Str. 28, belegene, im Grundbuche von Lichtenberg Band 46 Blatt Nr. 1425 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Malermeisters Carl Majewski zu Berlin, wohnhaft Dolzigerstr. 28, eingetragene Grundstück am 21. Dezember 1907, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichts⸗ stelle Neue Friedrichstraße 13/15, Zimmer Nr. 113 115, III. Stock, versteigert werden. Das Grundstück besteht aus Acker in Größe von 7 a 87 qm, Karten⸗ blatt 48 Flächenabschnitt 1829/160, und jst bei einem Reinertrage von 1,54 Taler jährlich mit 44 ₰ zur Grundsteuer veranlagt. Es steht in der Grund⸗ steuermutterrolle unter Nr. 22 443, in der Gebäude⸗ steuerrolle dagegen nicht verzeichnet. Der Versteige⸗ rungsvermerk ist am 10. Oktober 1907 in da Grundbuch eingetragen. 8
Berlin, den 19. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
Ott, Kriegsgerichtsrat.
Zwangsversteigerung. 8
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll die der Frau Rechtsanwalt Margarete Haack gehörige sdeelle Hälfte an dem in Berlin, Neue Schönhauser⸗ straße 16, belegenen, im Grundbuche von Königstadt Abt. 113 Band 44 Blatt Nr. 2667 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Rechtsanwalt Margarete Haack, geb. Körner, zu Berlin und des Fräuleins Elisabeth Körner zu Berlin, zu gleichen Rechten und Anteilen, ein⸗ getragenen Grundstück, bestehend aus: a. einem Vorderwohnhaus mit rechtem, 2 linken Seiten⸗ flügeln und 2 unterkellerten Höfen, b. Fabrik⸗ und Lagergebäude links und rechts und quer, am 13. Ja⸗ nuar 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/15,
1 Zimmer Nr. 113/115, im III. Stockwerk, versteigert swerden. Das ganze 18 a 31 qm große, in der Ge⸗
markung Berlin Parzelle Nr. 1833/213 von Karten⸗
blatt 40 belegene Grundstück hat in der Grundsteuer⸗ mutterrolle die Nr. 15 582, in der Gebäudesteuer⸗
rolle die Nr. 27 701 und ist mit eirem Nutzungswert
von 38 020 ℳ zu 1140 ℳ Gebäudesteuer veranlagt.
Der Versteigerungsvermerk ist am 12. Oktober 1907
in das Grundbuch eingetragen. — 87. K. 122. 07. Berlin, den 22. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.
[62136] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangevollstreckung soll die der Fen Rechtsanwalt Margarete Haack, geb. Körner, in
erlin gehörige ideelle Hälfte an dem in Berlin, Dircksenstraße 46, belegenen, im Grundbuche von der Königstadt Band 102 Blatt Nr. 4930, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) der Schuldnerin, 2) des Fräulein Elisabeth Körner in Berlin — zu gleichen Rechten und An⸗ teilen — eingrtragenen Grundstück, bestehend aus einem Vorderwohn⸗ und Geschäftshause mit linkem Seiten⸗ flügel, doppeltem Quergebäude, Ueberbau im 2. Hofe und zwei Höfen, wovon der erste unterfellert ist, am 13. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/15, Zimmer Nr. 113/115, 3. Stock, versteigert werden. Das ganze 9 6 qm große in der Gemarkung Berlin, Kartenblatt 40, Parzellen⸗ nummer 1834/213, belegene Grundstück hat in der Gebäudesteverrolle die Nummer 32 046, in der Grundsteuermutterrolle die Nummer 15 628 und ist mit 18 500 ℳ Nutzungswert zu 528 ℳ Gebäude⸗ steuer veranlaat. Der Versteigerungsvermerk ist am 12. Oktober 1907 in das Grundbuch eingetragen. 87 K. 121. 07.
Berlin, den 22. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.
[62440] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Markgafenstraße 95 und Histenerst 13, belegene, im Grundbuche bon der Friedrichstadt Band 3 Blart Nr. 179 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Privatierg Hermann Correus (zu Berlin, Steglitzerstraße 83, wohnhaft), eingetragene Grundslück, bestehend aus Vordereckwohnhaus mit Hof, am 20. Dezember 1907, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13 — 15, Zimmer Nr. 113 — 115, III. (drittes Stockwerk), versteigert werden. Das Grundstück — Kartenblatt 45 Par⸗ zelle Nr. 760/79 — ist nach Artikel Nr. 24 010 der
Grundsteuermutterrolle 3 a 88 Im groß und zur Grundsteuer nicht veranlagt
2* “
(62137]
ach Nr. 7758 der
Gebäudesteuerrolle ist das Grundstück bei einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 20 700 ℳ mit jährlich 816 ℳ zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Verstei⸗ gerungsvermerk ist am 20. September 1907 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 110. 07.
Berlin, den 22. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin. Dolzigerstraße 11, belegene, im Grundbuche von Lichtenberg, Band 45 Blatt Nr. 1396 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Töpfermeisters Heinrich Handke in Berlin eingetragene Ackergrundstück am 16. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗
Feichnete Gericht, Neue Friedrichstr. 13/115, Zimmer
Nr. 113/115, 3. Stock, versteigert werden. Das 7 a
64 qm große Grundstück, Gemarkung Berlin, Karten⸗
blatt 48 Parzelle Nr. 1656/147, hat in der Grund⸗ steuermutterrolle die Artikelnummer 22297 und ist mit einem Reinertrag von 4,32 ℳ und einer Jahressteuer von 0,42 ℳ veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 10. Oktober 1907 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 132. 07.
Berlin, den 24. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87. [62138] Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Berlin, Mirbachstraße 60, be⸗ legenen, im Grundbuche von Lichtenberg Band 46 Blatt Nr. 1441 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf die Namen 1) des Maurer⸗ meisters Eduard Endemann in Berlin, 2) des Putz⸗ meisters Friedrich Eduard Endemann in Berlin ein⸗ getragenen Grundstücks besteht, soll dieses Grundstück am 16. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — Neue Friedrich⸗ 89g9 13/15 — Zimmer Nr. 113/115 im III. Stock⸗ werk, versteigert werden. Das 8 a 26 qm große Grundstück, Parzelle 1763/160 von Kartenblatt 48 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuer⸗ mutterrolle die Artikelnummer 22 592 und ist mit einem Reinertrag von 4,80 ℳ zu 47 ₰ Grund⸗ steuer, zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 10. Oktober 1907 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 128. 07.
Berlin, den 25. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87. [62134] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Um⸗ ebungen im Kreise Niederbarnim Band 147
latt Nr. 5398 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Fabrikanten
riedrich August Schneider zu Berlin eingetragene Grundstück am 30. Dezember 1907, Vor⸗
mittags 11 Uhr. durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, N. 20, Brunnenplatz, Zimmer
Nr. 31, linker Flügel, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück — Hofraum, Acker — liegt in Berlin, Amsterdamerstraße 27. Es besteht aus den Parzellen Kartenblatt 22 Flächenabschnitt 2156/130, 2175/136, 2314/149, ist 7 a 61 qm groß und mit 0,06 Talern Reinertrag unter Nr. 23 810 zur Grund⸗ steuermutterrolle veranlagt. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 12. Juli 1907 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel. Berlin, Brunnenplatz, den 29. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[62140] Beschluß. 5 K. 30/07. 9. Das Verfahren zum Zwecke der Zwangsversteige⸗ rung des in Weißensee belegenen, im Grundbuche von Weißensee Band 59 Blatt Nr. 1747 auf den Namen des Obertelegraphenassistenten Carl Mewes in Weißensee eingetragenen Grundstücks wird auf⸗ gehoben, da die Gläubigerin den Versteigerungsantrag zurückgenommen hat. Der auf den 9. November 1907 bestimmte Termin fällt weg. Weißensee, den 30. Oktober 1907. s Königliches Amtsgericht. Abteilung 5.
[62141] Beschluß. 5. K. 29/07. 9.
Das Verfahren zum Zwecke der Zwangsversteige⸗ rung des in Weißensee belegenen, im Grundbuche von Weißensee Band 59 Blatt Nr. 1748 auf den Namen des Obertelegraphenassistenten Carl Mewes in Weißensee eingetragenen Grundstücks wird aufgeboben, da der Versteigerungsantrag von der Gläubigerin zurückzenommen ist. Der auf den 9. November 1907 bestimmte Termin fällt weg.
Weißensee, den 31. Oktober 1907.
KFKhönigliches Amtsgericht. Abteilung 5.
(gez) Maaß.
Ausgefertigt:
Weißensee, den 31. Oktober 1907.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 5.
[62445]
Auf Antrag des Hofbesitzers Fritz Lutter in Wülfingen wird mit Rücksicht auf die bevorstehende Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Kraftloserklärung der Aktie der Dresdner Bank in Dresden Nr. 54 588 über 600 ℳ verboten, an den Inhaber des Papiers eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Gewinnanteilscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. Die Einlösung der be⸗ reits ausgegebenen Gewinnanteilscheine wird von dem Verbote nicht betroffen.
Dresden, den 2. Nov mber 1907.
Königliches Amtsgericht. Abt. III. [62438] Aufruf.
Die von dem Allgemeinen Deutschen Versicherungs⸗ Verein in Stuttgart unter dem 23. März 1905 auf Herrn Josef Hübner, Unteroffizier der 12. Kom⸗ pagnie Infonterieregiments Nr. 46 in Wreschen ausgestellte Lebeneversicherungsurkunde Nr. 150 731 über ℳ 1000.— wird permißt. Ihr etwaiger In⸗ haber wird hiermit aufgefordert, sie, unter Anmeldung seiner Rechte auf dieselbe, binnen vier Wochen vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an gerechnet, vorzulegen, widrigenfalls dem Versicherten vom Verein an Stelle obiger Versicherungsurkunde eine neue unter neuem Datum ausgestellt wird.
Stuttgart, den 1. November 1907.
Allgemeiner Deutscher Versicherungs⸗Verein in Stuttgart a. G. Dr. Buschbaum. Auchter, St. V.
“ 1“
[62133] Aufgebot.
Herrn Apotheker Johannes Fritz Neuhaus in Ottweiler, Bez. Trier, ist der von uns auf sein Leben ausgestellte Versicherungsschein Nr. 595 013 vom 6. April 1907 über ℳ 6000,— abhanden ge⸗ kommen. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, sich binnen 4 Monaten ab heute bei uns zu melden, widrigenfalls die Urkunde für kraftlos erklärt und neu ausgefertigt werden wird.
Stettin, den 31. Oktober 1907.
„Germania“, Lebens⸗Versicherungs⸗Akien⸗Gesellschaft zu Stettin.
[62143]
Das Amtsgericht Bremen hat am 30. Oktober 1907 das folgende Aufgebot erlassen:
„Auf Antrag der Haustochter Sophie Marie Margarethe Meta Schweers in Bremen, am Bark⸗ hof Nr. 23 wohnhaft, wird der unbekannte Inhaber des Einlegebuchs der Sparkasse in Bremen Nr. 105 284, am 26. Februar 1894 auf den Namen Sophie Schweers mit einer Einlage von ℳ 40,— eröffnet, und gegenwärtig ein Guthaben von ℳ 282,70 nachweisend, hiermit aufgefordert, das be⸗ zeichnete Einlegebuch unter Anmeldung seiner Rechte auf dasselbe spätestens in dem hiermit auf Donuers⸗ tag, den 14. Mai 1908, Nachmittags 5 8 vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 79, anberaumten Auf⸗ gebotstermine dem Gerichte vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden soll.“
Bremen, den 31. Oktober 1907. 8
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär.
[62144] Aufgebot. 13 F 40. 07. Die Firma Dyckerhoff & Neumann, Inhaber Adolf Neumann in Wetzlar, vertreten durch die Justiz⸗ räte Dr. Gerson und Ed. Bernstein, hat das Auf⸗ gebot des angeblich verloren gegangenen, am 22. April 1907 von Hedwig Hartleib, geb. Urban, ausgestellten, auf Heinrich Hartleib gezogenen und von diesem an⸗ genommenen, am 1. Juli 1907 fälligen Wechsels über 422,78 ℳ beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 19. Mai 1908, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Treppe I, Zimmer 19, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Charlottenburg, den 25. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht Vormbaum. 8 [61940] Aufgebot. 1 spe. Die nach dem Tode ihres Ehemanns, Kaufmanns Elkan Adler in Hamburg mit ihren Kindern in fortgesetzter Gütergemeinschaft lebende Witwe Emma Adler, geborene Danziger, daselbst, hat das Aufgebot eines in der Zeit vom 16. Februar bis 6. April 1905, wahrscheinlich am 24. Februar s. Js. von Frau Marie Höppuer in Wandsbek ausgestellten und der Antragstellerin in gedachter Eigenschaft begebenen Blankoakzepts, bestehend aus den quer über ein nicht ausgefülltes und nicht unterschriebenes gedrucktes Formular für einen gezogenen Wechsel geschriebenen Worten: Marie Höppner beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Juni 1908, Vormittags 9 ¾ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wandsbek, den 23. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.
[62145] Aufgebot. 8
Der Bauer Karl Egidius Sindlinger von Mötzingen hat das Aufgebot eines angeblich verloren gegangenen, über eine im Unterpfandebuch Band XII Bl. 27 der Gemeinde Mötzingen für eine Darlehnsschuld von 370 ℳ an die Magdalene Braunsche Pflegschaft eingetragene PBeeneeaelmng ausgestellten Pfandscheins beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 11. Februar 1908, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Herrenberg, den 27. Oktober 1907 Königliches Amtsgericht.
Amtsrichter Buob.
[62449 Aufgebot.
Der Kaufmann Carl Remy zu Neuwied, vertreten durch Rechtsanwalt Mechelen daselbst, hat beantragt, den verschollenen Karl Otto Kleinpaul, zulet wohnhaft in . für tot zu erklären. Der be⸗ eichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens n dem auf den 25. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 5, Hermannstr. 53, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeterklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die nn.
forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Geri Anzeige zu machen 8 Neuwied, den 23. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.
[62450] Aufgebot. .“ Nr. 10 938. Der Landwirt Franz Anton Huber II. von Herztal, als Abwesenbeitspfleger, bat beantragt, den verschollenen, am 22 November 1875 in Herztal bei Oberkirch geborenen, Anfangs der 1880 er Jahre von dort nach Amerika ausgewanderten Sebastian Mandel für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 14. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Oberkirch, den 25. Oktober 1907. Großherzogliches Amtagericht. (gez) Hottinger. 1 Dies veröffentlicht: Schneider, Amtsgerichtssekretär.
— ““
Ps beantragt, den verschollenen Otto Paul Ludwig
Wangen, den 29. Oktober 1907.
der R.⸗Z⸗P⸗O. folgendes Aufgebot erlassen:
aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen
[62146] Aufgebot. Der Schneidermeister Hermann Leese zu Soldin hat als Pfleger mit vormun schaftsgerichtlicher Genehmi⸗
alter, zuletzt wohnhaft in Soldin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 27. Mai 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbexaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Soldin, den 29. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.
[62147] Aufgebot.
Der Johann Georg Schmid, Polizeidiener in Neutrauchburg, hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Peter Paul Frick, geb. am 15. Ok⸗ tober 1857 in Neutrauchburg, Sohn des verstorbenen Michael Frick, Bauers, und der verstorbenen Marianne geb. Jakob daselbst, zuletzt wohnhaft in Neutrauchburg, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 18. Mai 1908, -eene 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter Bundschu. Veröffentlicht durch: stv. Gerichtsschreiber Ulshöfer.
[62148] Bekaunntmachung. E 2, 35, 64, 66, 80/07. Das Kgl. Amtsgericht Zusmarshausen hat in Gemäßheit der §§ 13, 14 B. G.⸗B, 946 ff., 960 ff.
Die nachstehend aufgeführten Personen:
9 der Käsereibesitzer Moritz Hauber in Agawang,
2) der Oekonom Josef Hoser in Breitenbronn,
3 9 der Oekonom Alois Demharter in Zusmars⸗ ausen,
8 Bürgermeister Ludwig Altstetter in Dinkel⸗ scherben,
5) der Oekonom Josef Wagner in Eppishofen haben beantragt, nachstehende Personen für tot zu erklären, und zwar:
zu 1 den seit mindestens 10 Jahren verschollenen
Ulrich Steinbacher, zuletzt wohnhaft in Ober⸗ nefsried;
zu 2 den Michael Mayer, geboren vor dem 17. Oktober 1818, zuletzt wohnbaft in Breitenbronn;
zu 3 die seit mindestens 10 Jahren verschollenen a. Johann Evangelist Deihl, geboren am 15. De⸗ zember 1817, b. Maria Theresia Deihl, geboren am 7. August 1819, c. M. Regina Deihl, geboren am 6. September 1822, Kinder der Krämerseheleute Leonhard und Maria Anna Deihl, letztere geb. Thoma, zuletzt wohnhaft in Zusmarshausen;
zu 4 die seit mindestens 10 Jahren verschollene
Josepha Sindl, geboren am 2. Juni 1824, zuletzt
wohnhaft in Dinkelscherben;
zu 5 Johann Alois Hölzle, ehel. des Alois und der Thekla Hölzle, geboren am 27. März 1785, zu⸗ letzt wohnhaft in Eppishofen.
Es ergeht die gerichtliche Aufforderung: a. an die Verschollenen, innerhalb der Aufgebotsfrist von fechs Monaten, spätestens aber im Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden; b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin hievon dem Gericht Mitteilung zu machen. Der Aufgebotstermin wird bestimmt auf Dienstag, den 19. Mai 1908, Vorm. 10 Uhr, im 27 gö des K. Amtsgerichts.
Zusmarshausen, den 26. Oktober 1907. Gerichtsschreiberei des Kal. Amtsgerichts.
Hoöopfner, K. Sekretär.
[37730] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Fritz Ladewig in Berlin, Müllerstr. 175, als Pfleger der Nachlasser:
1) des am 16. März 1907 verstorbenen, zuletzt in Berlin, Potsdamerstr. 65, wohnhaft gewesenen Kauf⸗ manns Julian Krämer,
2) der am 25. Juni 1906 verstorbenen, zuletzt in Berlin, Lützowstr. 63, wohnhaft gewesenen Witwe Anna Heckendorf,
3) der am 18. März 1907 verstorbenen, zuletzt in Berlin, Derfflingerstr. 29, wohnhaft gewesenen Emma Loest
hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗
sohlleßung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die
Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen die I1
Nachlaßmassen der oben nter Nr. 1—3 aufgeführten Erblasser spätestens in em auf den 3. Dezember 1907, Mittags 2 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in Schöne⸗ erg. Grunewaldstr. 94/95, 2 Treppen, Zimmer 58, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forde⸗ rung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Ürschrift oder in Abschrift beizufügen. Ist nur ein Erbe vorhanden, so können die? veläsig änesger⸗ welche sich nicht melden, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mäͤchtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Sind mehrere Erben vorhanden, so können die Nachlaßgläubiger, welche nicht melden, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten erücksichtigt zu werden, von den Erben nur inso⸗ eit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ digung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch in e. ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe ach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. 1 r die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ issen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen ie Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder rbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für
11“
21. Januar 1908,
den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind⸗ lichkeit haftet. Schöneberg, den 6. Juli 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg. teilung 9.
[62142] esace tnachegag; F. 1/07. 9. „Durch Ausschlußurteil vom 30 Oktober 1907 sind die Eheleute Tagelöhner Heinrich Stückrath und Martha Elisabeth geb. Schreiber, welche zuletzt in Gehau wohnhaft gewesen sind, für tot erklärt . Als Todestag ist der 1. Januar 1904 fest⸗ gestellt.
Bischhausen, den 30. Oktober 1907. 8
Königliches Amtsgericht.
[62281] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 30. weesch0 1907 sind: 8 1) Hans Peter Schnack, geboren am 20. Juli 1835, 2) Friedrich Georg Schnack, geboren am 18. Juni
1838,
3) Heinrich Wilhelm Schnack, geboren am 16. Dk⸗ tober 1844,
4) Peter Christian Meisterling, geboren am 16. März 1869,
für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes wird hinsichtlich des Verschollenen zu 1 das Ende des Jahres 1901, hinsichtlich der zu 2 und 3 der Schluß des Jahres 1888, hinsichtlich des zu ü4 das Ende des Jahres 1905 festgestellt. 1
Kappeln, den 30. Oktober 1907. 1
Königliches Amtsgericht. Abt. 2.
[62446] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 25. Oktober 1907 sind die Anleihe⸗ scheine der Stadt Graudenz 1. Ausgabe Buchstabe C. Nummer 1413 und 1414 über je 200 ℳ für kraft⸗ los erklärt worden. 4 b F 7/03.
Graudenz, den 30. Oktober 1907.
Königliches Amtsgericht. .
[62156] Oeffentliche Zustellung. 3. R. 81/07. 2.
Die verehelichte Luise Müller, verw. gew. Reuß, geb. Telle, zu Cöthen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt, Geh. Justizrat Behr, daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Gastwirt Friedrich Müller, früher in Bernburg, Klosterstraße 17, jetzt unbe⸗ kannt abwesend, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte sie am 27. März 1904 verlassen habe und seitdem unbekannt abwesend sei, mit dem Antrage, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Ehe zu trennen, denselben für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die
seit mindestens 10 Jahren verschollenen
vierte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts in Dessau auf den 11. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dessau, den 31. Oktober 1907.
Schmidt, Landgerichtesekretär,
Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts. [62159] Oeffentliche Zustellung.
Die Konrad Graulich Ehefrau zu Gießen, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Justizrat Weidig in Gießen, klagt gegen ihren z. Zt. unbekannt wo sich aufhaltenden Ehemann Konrad Graulich, mit der Behauptung, daß er am 10. Juli 1904 von Haus weg in die Welt gegangen sei und seitdem nichts mehr von sich habe hören lassen und daß die Vor⸗ aussetzungen des § 1567 Ziff. 2 B. G.⸗B. somit gegeben seien, und mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Streitteilen am 4. August 1900 zu Gießen geschlossenen Ehe unter Erklärung des Be⸗ klagten für den schuldigen Teil und NS. elastung mit den Prozeßkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Gießen auf Donnerstag, den 2. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “
Gießen, den 1. November 1907 8 Der Gerichtsschreiber — Geoßherloglichen Landgerichts.
raber.
[62161] Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Nr. 20 800. Die Adolf Schramm Ehefrau, Karoline geb. Kerler, zu Pforzheim, östliche Karl⸗ Friedrichstraße 84 V, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Fischer, Karlsruhe, klagt gegen den genannten Ehemann, früher zu Karlsruhe, auf Grund der §§ 1567, 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf den 24. Dezember 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Karlsruhe, den 30. Oktober 1907. “
Bauenstein, “ Gerichtsschreiber des Großberzoglichen Landgerichts. [62162] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Helene Dorothea Schmuck, geb. Rabe, zu Bramstedt, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Stahn in Kiel, klagt gegen ihren Ehemana, den Arbeiter Johannes Schmuck, früher zu Bram⸗ stedt, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte sich seit dem Jahre 1904 in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft fern⸗ gehalten habe und sein Aufenthalt seit mehr denn Jahres⸗ frist unbekannt set, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichtz zu Kiel auf den Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kiel, den 30. Oktober 1907.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [62164] Oeffentliche Zustellung.
In der Prozeßsache der Arbeiterfrau Marie Graw, geb. Wirschineki, in Bommelsvitte 70, Klägerin und Berufungsklägerin, vertreten durch den Justizrat Cohn hierselbst, gegen ihren Ehemann, Arbeiter
8 8
“
3 Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Franz Graw, früher in Bommelsvitte Nr. 141, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten und Be⸗ rufungsbeklagten, wegen Ehescheidung, mit dem An⸗ trage: das Urteil erster Instanz aufzuheben die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für schuldig an der Scheidung zu erklären, ladet der Vertreter der Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den dritten Zivilsenat des Königlichen Oberlandesgerichts zu Königsberg i. Pr. — Zimmer Nr. 34 — zum Termin den 10. Fe⸗ bruar 1908, V.⸗M. 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, zu seiner Vertretung einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Königsberg, den 30. Oktober 1907. 3 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts: Krause, Oberlandesgerichtssekretär.
[62282] Oeffentliche Zustellung. 50. P. 474/07. 1.
Der Kaufmann S. Cohn zu Berlin, Schützen⸗ straße 72/73, vertreten durch den Rechtsanwalt Richard Goldstein zu Berlin, Unter den Linden 56, klagt gegen den Leutnant a. D. 22— von Lochow, früher zu Rathenow, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem am 10. September 1907 fällig gewesenen Wechsel vom 10. Juni 1907 über 14 000 ℳ, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 10 000 ℳ nebst 6 % Zinsen seit dem 30. Sep⸗ tember 1907 zu verurteilen und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, Zimmer 76, II. Treppen, auf den 20. Dezember 1907, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Beftenuns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 30. Okiober 1907. 8
Lüdke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. 6. Kammer für Handelssachen.
[62149] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Max Freund in Pfungstadt in 28 Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Breyer hier, Köthenerstr. 48, klagt gegen den Kaufmann (Zigarren⸗ händler) Otto Christoph Haensel, früher zu Berlin, Wilhelmstr. 39 bezw. Wilhelmstr. 13, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen eines Anspruchs aus Kauf und Empfang von Waren, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 21,50 ℳ am 12. Oktober 1907, 177,50 ℳ am 29. November 1907, 43 ℳ am 8. Dezember 1907 nebst fünf Prozent Fnnsen seit den einzelnen Fällig⸗ keitstagen und Vollstreckbarkeit des Urteils. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte, Neue Friedrichstr. 15, Zimmer 174 — 176 I, auf den 17. Dezember 1907, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen ea wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 28. Oktober 1907.
Hirsekorn, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 23.
[62150] Oeffentliche Zustellung. 52 C. 1580/07. zu2. Der Kellner August Matthäus zu Berlin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Lüdicke in Berlin, klagt gegen den Wirtschaftsinspektor Boleslaw von Ponicki, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Zimmervermieterin Lanz für Kost und Logis 171 ℳ schulde, welche Schuld an ihn ab⸗ getreten sei, mit dem Antrage auf Zahlung von 171 ℳ und 6 % Mahngebühren, Portoauslagen ꝛc., zusammen 177 ℳ, nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1905. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Berlin⸗Mitte auf den 24. Ja⸗ nuar 1908, Vormittags 10 Uhr, Neue Friedrichstraße 12/15, II, Zimmer 250/252. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 29. Oktober 1907. Eue, Gerichtsschreiber des * Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 52.
62151] Oeffentliche Zustellung.
Der Lazarettinspekior Paul Hain zu Kattowitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Immerwahr zu Beuthen O.⸗S., klagt gegen die Kindergärtnerin Martha Maletzke, zuletzt in Beuthen O.⸗S. wohn⸗ haft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 62 ℳ Darlehn und 30 ℳ Wertersatz für einen Ring, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 92 ℳ nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung und vorläufige Vollstreckbarkeits⸗ erklärung des Urteils, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Beuthen O.⸗S. auf den 20. Dezember 1907, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 2 der Mietsräume Parallelstraße Nr. 1.
uszug der Klage bekannt gemacht. — 8 C 1505. 07. Beuthen O.⸗S., den 30. Oktober 1907.
eikert, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
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[62152] Oeffentliche Zustellung. 7 Cg. 543/07.
In der Klagsache des Kaufmanns Carl Reich in Dresden, Klägers, gegen Clara verehel. Harms, Beklagte, früher in Dresden, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen einer Forderung von 44 ℳ 70 ₰ s. Anh., ladet der Kläger die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das r liche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstraße 1 II,
Vormittags 9 Uhr. Dresden, am 30. Oktober 1907. Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. Abt. I.
[62154] Oeffentliche Zustellurg. 5D0 C 1558/07. 1.
Die Firma J. W. Sältzer zu Hannover, Seil⸗ winderstraße, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Wegener zu Hannover, Thielenplatz 1 I, klagt gegen die Frau Hachmeister, früher in Hannoyer, Karmarschstraße 19 1, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund käuflicher Warenlieferung vom 5., 7., 8. und 23. Dezember 1905 in Höhe von zusammen 60 25 ℳ nebst 4 % Zinsen vom 1. Januar 1906 bis 31. Oktober 1906 auf 60,25 ℳ mit 2,50 ℳ, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig voll⸗ streckbare Verurteilung der Beklagten zur Zahlung
Zimmer 203, auf den 19. Dezember 1907, 88
1906 auf 60,25 ℳ Die Klägerin ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, 50D, in Hannover, Zimmer 20 in Hallerstr. 1, auf den 23. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr. g Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. 3 Hannover, den 28. Oktober 1907. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[6216332 Oeffentliche Zustellung. 2. 0. 376/07.
Der Juwelier F. 5. Sack zu Kottbus, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Hammer⸗ schmidt und Dr. Spittel in Kottbus, klagt gegen den Kaufmann Hugo Czerniack, früher in Kottbu jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptun Beklagter habe in den Jahren 1905 und 1906 Waren zu den zwischen den Parteien, vereinbarten Preisen mit zusammen 367,25 ℳ von dem Kläger empfangen und sei mit der Zahlung seit mindestens dem 15. April 1906 im Verzuge, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an Kläger 367 ℳ 25 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem 15. April 1907 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 8 auch gegen eeh für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kottbus auf den 18. Januar 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr., mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu b stellen. Zum Zwecke der zstemulichen Zustellung wird dieser Auszug der bekannt gemacht.
Kottbus, den 30. Oktober 1907.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[61558] Oeffentliche Seeme.
Die Firma A. Lorch & Söhne, Kunstmühle in Frankfurt a. M., Prozeßbevollmächtigter: Rechts anwalt Baruch in Worms, klagt gegen den Johan Kern, Schiffer von Sessenhausen, zur Zeit unbe kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, da eine von dem Dispacheur J. G. Schmitz in Koblenz⸗ Neuendorf aufgemachte Dispache vom 17. Mai 1907 bezüglich Havarie⸗große des Schiffes Karl Theodor unberechtigt und unzulässig sei, da die Voraus⸗ setzungen für die große Haverei nicht vorlägen, da ferner die Dispache nicht von dem zuständigen Dis⸗ pacheur aufgemacht worden sei und da schließlich der Schiffer infolge eigenen Verschuldens den Schaden herbeigeführt habe, daß er deshalb gemäß § 156 ff. G. f. G. Widerspruchsklage gegen die Dispache er⸗ heben müsse mit dem Antrage, den Widerspruch der Klägerin gegen die von dem Dispacheur J. G. Schmitz in Koblenz⸗Neuendorf aufgemachte Dispache vom 15. Mai 1907 bezüglich der g.ben Haverei des Kahnes „Karl Theodor“, Schiffer Johann Kern, im Dezember 1906 zu Worms, für zulässig und be⸗ zu erklären, demgemäß festzustellen, daß diese Dispache unzulässig und unbegründet war, und weiterhin festzustellen und auszusprechen, daß der Be⸗ klagte aus dieser Dispache an die Klägerin nichts zu beanspruchen hat, dem ve, -n auch die Kosten des Rechtsstreits, einschließlich der der Klägerin durch den Widerspruch im Bestätigungsverfahren ent⸗ standenen Kosten, zur Last zu legen, auch das er⸗ gehende Urteil eventl. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor Großherzogliches Landgericht der Provinz Rheinhessen zu Mainz, Kammer für Handels⸗ sachen zu Worms auf Samstag, den 21. De⸗ zember 1907, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Worms, am 30. Oktober 1907.
Weitzel, Gr. Aktuariatsassistent, Gerichtsschreiber der Großh. Hess. Kammer für Handelssachen zu Worms.
[62153] Amtsgericht Hamburg.
Durch Beschluß des Amtsgerichts vom 28. Ok⸗ tober 1907 ist die öffentliche Zustellung der nach⸗ stehenden Willenserklärung an den Königlichen Lotterieeinnehmer Edmund Pülschen, zur Zeit un⸗ bekannten Aufenthalts, bewilligt worden:
Rücktrittserklärung.
Namens und im Auftrage des Beigeordneten August Frowein zu Elberfeld erklären wir dem Königlichen Lotterieeinnehmer Edmund Pülschen, früher zu Hamburg, jetzt zu Kopenhagen, daß unser Mandant hiermit von dem am 29. Oktober 1906 über das zwischen Friedrichstraße und Neustr zu Elberfeld gelegene Grundstück abgeschlossenen 8 vertrage zurücktritt. Zum Rücktritt berechtigt ist unser Mandant, da der Schuldner Pülschen mit Zahlung der Ostern 1907 erfallenen Ka rate länger als 30 Tage im Rückstande gebl ist. Diese Erklärung gibt Herr August Frowein im Namen und im 2 der Erben der Frau Witwe August Frowein. Thekla geb. Boeddinghaus, ab. Sie hat zur Folge, daß alle bereits geleisteten Zahlungen als verfallen gelten und dem Schuldner . irgendwelche Rückforderungsansprüche nicht zustehen. “
Elberfeld, den 13. September 1907. “ Rechtsanwälte Dr. Deubel & Dr. Frowein,
durch: Dr. Frowein.
Ser Zwecke der Zustellung veröffentlicht.
amburg, den 29. Oktober 1907. 8 Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.
Abteilung für freiwillige Gerichtsbarkeit.
3) unfall⸗ und Indaliditäts⸗K.
Versicherung. Keine.
h. Verdingungen ꝛc. 157 11.e der — 89 1g
). Gebote sind bis den 10. November 1907, Abends 6 Uhr, schriftlich an und ein⸗
zusenden.
2 ö können bis dahin
der L-e in im Kontor der Fabrik e werden.
von 62,75 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. November
Zuckerfabrik Beefedau 8 1 & G