Kurt Kaiser als [Ersten Bürgermeister der Stadt Rix⸗ Stadtverordnetenversammlung zu Essen getroffenen Wahl den bisherigen wetöndersa Wilthe lin eigeordneten der Stadt Essen Amtsdauer von zwölf Jahren zu bestätigen.
Der Regierungsrat Dr. Kolkmann in Liegn
Königlichen itz ist der
n Regierung in Trier zur weiteren d Ver⸗ wendung üͤberwiesen 1u.“ iensilichen Ver Die Regierun
an die Botschafter in
zurg Wien⸗ Madrid, London,
Washington über die von der fra enen Vorkehrungen; 1 chäftsträgers in Tanger schäftsträger die Absendung des Kreuzers „Du Ch t und hinzugefügt habe, daß er die deutschen onders gefährdet seien, da sie viel der Befestigungen von Mazagan wohnten, danten des Kreuzers empfohlen habe. habe für diese Mitteilung gedankt. in Berlin teilte am 5. August mit, Tschirschky von der Entsendu t, worauf der
Dehla St. nz den Re dann eine Depesche des
vom 25. August, nach der
infolge der von der
sreferendare von Monbart und Gebhardt aus Düff eldorf haben die zweit n höheren Verwaltungsdienst bestanden.
daselbst als besoldeten
e Staatsprüfung a“ nach Manal
der Fürsorge des Der deutsche Ge Der französische Geschäft er habe den Staatssekret 8 ese „Du aatssekretär gedan olcher Ereignisse sind wir alle solidarisch. Man wird unter diesen Umständen die um Schlusse betonte Herr „baldigst die Polizei ind chtet Cam bon, er habe Hen ust in Casablanca ste schirschky habe gesag sere Sympathien ha sekretär reise morgen gebeten, dem Kaiser zu sa nkbar sei für die Gesinnungen, die n Aktion ausgesprochen habe, zu der Fran in Marokko und der Akte von Algecin
Am 9. September übermittelte d Ig der ve gteenhc3. n e en krei marorkanischen Werkrageßl vvee Die deutsche Reg
om 23. September Höhe auf Gru
Auf den Be dem Kreise Danziger 11. Juni 1874 (Gesetzsammlung S. 221 ff.) das Recht ver⸗ leihen, das Grundeigentum, welches zur Herstellun Talsperre bei Straschin⸗Prangschin und der dazu g Nebenanlagen erforderlich ist, nötigenfalls im Wege der Ent⸗ eignung zu erwerben oder, soweit es ausreichend ist, mit einer dauernden Beschränkung zu belasten. Der eingereichte Lageplan folgt hierbei zurück.
Karlsruhe, den 7. Oktober 1907. Wilhelm R.
ister der öffentlichen Arbeite
des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Arcona“
Der heimkehrende Transport der von den Schiffen des Kreuzergeschwaders abgelösten Offi füen Mannschaften ist mit dem Reichspostdampfer „Göben“ vor⸗ stern in Neapel eingetroffen und hat an demselben Tage die eise nach Genua fortgesetzt.
Der ausreisende Schiffe des Kreuzer ist mit dem Reichspostd
Laut Meldu
des 8ehc 8 etzes vom gestern in Amoy
Mazagan ve habe: „Angesichts F nich; sfen unserer Politik beurteilen können.“
Tschirschlky noch einmal die Notwend Häfen zu organisieren. Am 7. August beri von Tschirschky die Note über die gehabten Ereignisse überreicht. Herr von T „Seien 5 I 1808 Sie alle un emerkte weiter, der Staats Wilhelmshöhe zum Kaiser; er habe ihn g wie sehr man in Frankreich da Staatssekretär in betreff der
reich infolge seiner Situation gezwungen sei.
blösungstransport geschwaders (Fähnrichstransport) b ampfer „Prinzregent Luitpold“ vor⸗ estern in Aden eingetroffen und hat an demselben Tage die
olombo (Ceylon) fortgesetzt.
für die am 5. Aug
elbrück, zugleich für den Min
An die Minister für
andel und Gewerbe, ö Arbeiten und für werbe, der öffentlichen
andwirtschaft, Domänen und Forsten. v11
In der Ersten Beilage und Staatsanzeigers“ wir Berichte von deutsch Oktober 1907 veröffentlicht.
en Nummer des „Reichs⸗ usammen en Fruchtmärkten fü
schäftsträger
egierung, be⸗
aniens, in der
85 E“ Polin - ng erkenne da an, sich für die Ereignisse in Casablanca Genugtuu cht die Absicht, der diesbezüglichen Aktion Fr. en in den Weg zu legen; si daß sich aus dieser Aktion die fremden Kauf
Finanzministerium.
Bei der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse ist der Diätar Winnen zum expedierenden Se eaich sh litlader
rnannt worden. zu errichten.
Recht Frankrei Das Katasteramt Witten im Regierungsbezirk Arns⸗ Schdatsken
erg ist zu besetzen. e hoffe und wün
nicht ähnliche schwere Sch leute ergeben würden, wie in Casablanca. e Regierung bemerke deshalb, daß die Errichtun die Algecirasakte nicht vorgesehenen auslän den gegenwärtigen Verhältnissen einen Angri Tanger und die übrigen Häfen und ernste Gefa hervorrufen könnte, besonders wenn diese Maßn Schutze genügender militärischer Streitkräfte g. 3 Am 11. September teilte der französische Berlin eine Unterredung mit dem Staatssekretär mit. Auf die Bemerkung des französischen Geschä dischen vanstenler ,8 8 Tages noch üb ein, erwiderte Herr hr Optimismus rechtbehalten, Heer nen, T Entschädigung begal nher. 8 Schwierigkeit zu finden — aber das findet man vea. eassfilce Sichaststräger IIS hn. . nen herzlichen Ton gehabt un 5 wiederholt hervorgehoben habe, vhcr Wede zaßend rankreich beilege.
Die Kammer der Abgeordneten setzte gestern, „W. T. B.“ zufolge, die Beratung des Antrages Märler Meitingen, be⸗ treffend eine Reform der Kammer der Reichsräte, fort. Nach mehrstündiger Debatte wurde der Antrag gegen die Stimmen der liberalen und der freien Vereinigung abgelehnt.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der Regierungsassessor Dr. Moewes in Stade ist z ellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts für Arbeiter⸗ ersicherung Regierungsbezirk Stade ernannt worden.
chen Polizeikorps untz der Bergstämme gege ¹ hren für die Europze ahmen nicht unter den etroffen würden. Geschäftsträger i
ftsträgers, die aut⸗ er die Intervention chirschky: „Mäge
ür den Machse chließlich immer“ hervor, daß die d. daß der Staatssekretin welche Wichtigkeit er guten Bo⸗
eptember übersandte der französische Botschafter i r eine Verbalnote der Fö Regierung über die Errichtung eines französisch⸗s korps in den marokkanischen Regierung, so heißt es in der teilung der rn gemachte Maßnahme handle, sorischen Charakters anne mit der Algecirasakte steh
Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinalangelegenheiten.
Der bisherige Kreisschulinspektor im Nebenamte, Pastor — öckelheim, Regierungsbezirk Hildesheim, ist zum Kreisschulinspektor in Tondern ernannt worden.
Dem mit der Verwaltung der Lehrerstelle für Arabische Dialekte am Seminar für Orientalische Sprachen in Berlin beauftragten Dr. Georg Kampffmeyer und dem Bildhauer Max Kruse in Charlottenburg ist der Titel Professor ver⸗ liehen worden.
Oesterreich⸗Ungarn.
In der Ausgleichskommission des österreichischen Abgeordnetenhauses gab der hab erstepreich sc
von Beck gestern in der fortgesetzten Generaldebatte uͤber die Ausgleichsvorlage gegenüber dem Vorwurf des Mangels eines Programms, nach dem Bericht des „W. T. B.“, folgende
egierung beabsichtige, wenn sie durch die Erledigu Ausgleichs die Hände frei bekommen würde, die — 8. igemg Feh rage weiter zu fördern und an die Lösung der großen sozialpolitischen ragen sowie an die Verwaltungsreform heranzutreten. Die Paragraph 14 sei hoffentlich für alle Der Ministerpräsident besprach sodann eingehend den Ausgleich und erklärte, er wolle nicht behaupten, daß der gegenwärtige Ausgleich eine dauernde Regelung über 1917 hinaus mit sich bringe. Insello⸗ bb⸗ 888 Parlament das Recht, den Aus⸗ 1 ejenigen, die ihn verwerfen, möchten aber die Führung der Geschäfte dann übernehmen und ] Kampf durchzuführen, dessen Kriegskosten die produzierenden sowohl mis die Fehets rae er zu bestreiten hätten. räsident betoante, edo e Armeefrage . Frascdert Seuge 1d0 5 frage nicht in den Ausgleichs Rahmen der) Einhattlichteit und Geme Aufrechterhaltung derjenigen Prinzipien, auf denen sie jetzt beruhe Er werde stets allen Trennun . treten, sich aber für die Lösung der Gemeinsamkeit und Einheitlichkeit einsetzen. laube die Regierung das Richtige getan inerzeitige Entscheidung offen gehalten und alle Maßnahmen getroffen ß Oesterreich aus der weiteren Entwicklung
Zufall aus 3 f aber inzwischen mu
wird sein, Geld
ziehungen zu Wien Crozier
Anwendung des
definitiv vorüber. panischen Polizei⸗
ee- niia ne sfesgl daee a e, nimmt die diesbezü e Mit⸗ französischen Regierung zur Kenntnis in Anbetracht des ne durch Force majeure unabweislich von welcher man wegen ihres prove⸗ hmen könne, daß sie nicht in Widerspruch
Am 27. September bittet Regnault den Minister ihn zu ermächtigen, vermittels seiner Bürgschaft dem 2⸗ sminister ein Darlehen von 100 000 Fr. zu verschaffen, t er die Truppen bezahlen könne, da die Soldaten und die Banden Raisulis verstärken würden. unverzüglich die Ermächtigung.
Am 29. September erlie schreiben, betreffend die von
Angekommen 8 Präsident des Evangelischen Ober⸗ ime Rat D. Voigts, aus Lützen. Abgereist:
der Ministerialdirektor im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Wirkliche Geheime Rat Kir in dienstli Angelegenheiten nach Thüringen. 822
hellenz der irkliche Geher
kirchenrats
gleich abzulehnen.
Der Minister⸗
ung dieser Frage nur mnsamkeit der Armee unter sonst ausreißen
Pichon erteilte Regnault
Jn Ee. 5— Botschafter n Rund⸗ ankreich un - lahmen zar nterxdgücung dfs Waffeasa, nnn eraenen g am f Staatssekretae vorn Ln⸗ 81 5 eine Unterredung, die er mit dem gehabt habe. gekommen, da
denken könne. gsbestrebungen entgegen⸗ 2; Armeefrage auf der Basis d
Nichtamtliches. “ der Bosise der 11““ zu haben, indem sie sich die
Preußen. Berlin, 8. November.
Die feierliche Vereidigung der Rekruten der Gar⸗ nisonen von Berlin, Charlottenburg, Spandau und Groß⸗Lichter⸗ felde hat, „W. T. B.“ zufolge, gestern vormittag im Lustgarten in Gegenwart Seiner Majestät des Kaisers und Königs, Seiner Kaiserlichen 1 Feheger en Hoheit des
öniglichen oheiten von Tah seder Loh 88 und Oscar,
habe, um zu verhindern, da dieser Frage ein Schaden erwachse. Eisenbahnausschuß verhandelte ung über einen Antrag des Abg. Kolowrat, be⸗ e zur Behebung des
— in betreff dieser Angelegenheit Nach verschiedenen Bemerkungen se 8--nn die Frist, während der die französischen und die e die Ueberwachung zur Verhinderung des Waffen⸗ rnehmen sollen, ein Jahr dauern werde. die einen regelmäßigen Dienst ver⸗ unterworfen werden können. daß die bloße Ankündigung der Ueberwachung affenschmuggels zur Folge haben werde. — Die Deputiertenkammer hat Sitzung die Verhandlung über die die Vorgär betreffende 1 geordneten ein vorheriges zu ermöglichen. des Generalzolltarifs ga merque, laut Meldung des - 88 ie Regierung und die Zollkommission 52 88 eL-ge- des evreltarsas 1— en werden und keine Ueberraschungen bringen dürfe, und da daher die Reformvorlage dem Hause als Ganzes vdare
Das Haus genehmigte sodann di his ds ea n hmigte s n die Budgets des Unterrichts
gestrigen Si treffend Au Wa 20 engee. enbahnminister sprach sich, obiger 1 nahme einer Investitionsanleihe be da 89 Lokomotivbestellungen, für die Aus⸗ gen im Wege ordentlicher e 2 “ Maßnahmen estitionen, und 1908 durchgeführt werden sollen, betragen 132 Drihno 5” 5 Der Ausschuß nahm eine Resolution an, betreffend die rascheste Beschaffung der nötigen Fahrbetriebsmittel für die Staatsbahnen, um den Ansprüchen des Güterverkehrs voll⸗ kommen gerecht zu werden, des weiteren eine Res vzese die mit 5 Falttemn zu gleiche veranlaßt und die Studien, betreffend Einführung des elektri Betriebes auf den österreichischen Bahicfc Si. eee egt
schmuggels ständlich würden jene Schiffe,
sehen, einer Durchsuchung nicht von Tschirschky glaube, eine Verminderung des W
nahme einer Anlei
gegen die Au Investitionen für Waggons, gestaltung der Stationen und Gleiseanla sowie außerordentlicher durch das Budg durchgeführt werden sollen.
Kronprinzen, Kronprinzen
Eitel⸗Friedrich Gardekorp
in der gestrigen age in Marokko Interpellation auf Dienstag angesetzt, um den Ab⸗ enaues Studium des Gelbbuches fend die Reform der Handelsminister Dau⸗ folgende Er⸗
1ec eneth Harasch 88— “ ps Generalfeldmarschalls von Hahnke, Kriegsministers, Generals der Kavallerie von 1ee; 8. Chefs des Generalstabs der Armee und des Admiralstabs der Marine, Generals der Infanterie von Moltke und Admirals Büchsel, der hiesigen der von der hier eingetroffenen schwedischen und ein rößeren Anzahl türkischer Offiziere in 8 üblichen Weise attgefunden.
Auf eine An
eier in Lützen F 6 olution, durch
Investitionen eien sich darüber einig,
tückweise in Angriff ge⸗
* A 9 2 „ e 3 Ihre Majestät die Kaiserin und Königin hat, ee st wie das „W. T. B.“ erfährt, auf dringendes Ersuchen Ihrer Majestäten des Königs und der Königin von England nun jestät den Kaiser und König
Frankreich.
Das gestern im 6— verteilte Gelbbuch über eitraum vom 13. Januar 1906 bi 21. Oktober 1907. Ueber den Inhalt G W. 95 gi8
folgende Mitteilungen: 8
Das Gelbbuch beginnt mit mehreren Schriftstücken, in welchen 1 Machsen in Mauretanien und
an der südoranischen Grenze Beschwerde geführt wird. Sodann
Ermordung des
Charbonnier und die hierfür vom Machsen nes Wanzolen betreffen, weiterhin eine große Anzahl von Schriftstü Organisierung der
doch noch zugesagt, Seine Ma
nach England zu begleiten. Rußland.
Das Finanzministerium hat die Aufstellung des Vor⸗
für 1908 beendet. cst, betragen dana Einnahmen des Reichs (in Millionen ordentlichen Ausgaben 2317, nahmen 7, die außerordentlichen Ausgaben: für die Liqui⸗ dation des Krieges gegen für Eisenbahnbauten 59, für die Notstands ahlungen an Eisenba ropinationsrechten 4, für Tilgung eine 53, insgesamt 198 Rubel. urch den Ueberschuß der ordentlichen Einnahmen 1, durch und durch Kreditoperationen
Marokko umfaßt den
anschlags zum Etat
„W. T. B.“ r
die ordentlichen ubel): 2318, die außerordentlichen Ein⸗
In der am 7. d. M. unter dem ministers, Vizepräsidenten des Staatsministeriums, Staats⸗ sekretärs des Innern Dr. von Bethmann Hollweg haltenen Plenarsitzung des Bundesrats wurde über den entwurf, betreffend die Aenderung des Börsengesetzes, Be⸗ gefaßt. Mit der Ueberweisung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend Aenderungen des Gerichtsverfassungsges 1 vilprozeßordnung usw., des Vertrags zwischen dem eiche und den Niederlanden über Unfallversicherung und der Vorlage, betreffend die Ausprägung von 20 Millionen Mark ünfmarkstücken, an die zuständigen Ausschüsse erklärte die Versammlung sich einverstanden. Dem Entwurf eines Ge⸗ setzes wegen der Kontrolle des Reichshaushalts, des Landes⸗ haushalts von Elsaß⸗Lothringen und des Haushalts der Schutzgebiete für das Rechnungsjahr 1907 wurde zugestimmt. Annahme fanden die Ausschußanträge, betreffend die Aenderung von Tarasätzen, und betreffend die Befreiung Exterritorialer von der Zigarettensteuer und von der Reichsstempelabgabe für Kraftfahrzeuge, sowie der Entwurf einer Verordnung, betreffend die Beaufsichtigung bremischer privater Versicherungsunter⸗ nehmungen. Schließlich wurde über mehrere Eingaben Be⸗ schluß gefaßt. eute hielten die vereinigten Ausschüsse des Bundesrats ür Rechnungswesen und für Justi r Rechnungswesen Sitzungen.
Vorsitz des u. a. über Treibereien des
welche die
te Genugtuung
, di franzöͤsisch⸗spanischen pfich auf
Bemerkenswert sind dann einige Berichte des Botscha Bibourd und des Gesandten Regnault 8. Januar bäich stbr⸗ die Berufung der Hauptleute von Tschudi und Wolf nach es. Regnault teilte am 16. Januar 1907 mit, der Gesandte R be ihm erklärt, daß die diesbezüglichen Behauptungen französis Blätter unrichtig seien. Es handle sich um keinerlei deutsche Militär⸗ missionen noch auch um einen Vertrag zwischen der deutschen Regierung und dem Machsen, sondern einfach um eine Anstellung zweier außer Dienst stehender deutscher Offiziere durch den Sultan.
Der Zeitraum vom März bis Juli 1907 umfaßt zumeist Schrift⸗ stücke, die sich auf die Ermordung des Dr. Mauchamp in Marrakesch und auf die von der französischen Regierung getroffenen Maßnahmen, insbesondere auf die Besetzung von Ud Am 26. März 1907 berichtete der französische Geschäftsträger in Berlin, Lecomte, daß der Unterstaatssekretär ihm anläßlich der Ermordung des Dr. Mauchamp das Beileid ausgesprochen und er⸗ klärt habe, daß man die Aktion der französischen Regierung nur billigen könne, und daß keine europäische Macht ein Interesse daran habe, daß in Marokko der Haß gegen die Europäer Wurzel fasse. Sodann folgen der Bericht des französischen Geschäftsträgers in eer über die Niedermetzelung von neun Europäern i reiben des Ministers Pichon
6
und seine Folgen 67, ebiete 8, für Aus⸗ 2 usrauf Coor urzfristiger atz⸗ iese Summe wird gedeckt:
hngesells chaften 7,
außerordentliche Einnahmen 190 Millionen Rubel.
Italien.
Der Minister der öffentlichen Arbeiten Gianturco hat, olge, aus Gesundheitsrücksichten sein Ent⸗ eingereicht, das vom König angenonmen der vorläusigen Leitung des Ministeriums Ministerpräsident und
„. T. 8. 5 lassungsge worden ist.
öffentlichen Arbeiten Minister des Innern Giolitti betraut worden.
Die Pforte hat wegen des neuan unwesens in Mazedonien ernste Vo Belgrad und Sofia erhoben.
„Wie die „Agence d’At rische Bande rumänischen Propaganda am 4. November in
efachten Banden⸗ rstellungen in Athen⸗ sen owie der Ausschuß ênes“ meldet, dran
der eine bulga⸗ mit einigen Mitgliedern der
blanca und die Rundsch das griechische
Dorf Ano Seli, Bezirk Karaferia, ein, welches die Bewohner während des Winters verlassen, um in die Ebene deüaszüf ges und legte Feuer an das Dorf: der ganze Komplex von 06 aͤusern siel mit Ausnahme der Kirche der Feuersbrunst voll⸗ kändig zum Opfer. Im Bezirk Istip sind in letzter Zeit durch bulgarische Banden 12 Morde verübt worden. 8
Bulgarien.
8 In dem Entwurf der Adresse der Sobranje auf die Thronrede wird, wie das „W. T. B.“ meldet, betont, daß die Reformaktion für die bulgarische Mazedoniens kein günstiges Ergebnis gehabt habe, und die Regierung auf⸗ gefordert, alles zur Besserung des Loses dieser Bevölkerung aufzubieten; die Sobranje verspricht in der Adresse der Re⸗ gierung hierzu weitgehende Unterstützung.
Schweden.
Der Minister des “ hat der Zeitung „Stockholms Dagblad“ wegen der verschiedenen Gerüchte über die Stellun g Schwedens 85 den Verhandlungen, betreffend den Novembertraktat, „ .T. B.“ zufolge, nachstehende Erklärung übersandt: Anfang 1906 erhielten wir die Mitteilung, daß Norwegen beab⸗ sichtige, Unterhandlungen über eine Ersetzung des Novembertraktats durch eine allgemeine Garantie für genanntes Land einzuleiten. Bei dem damaligen Stand der Sache konnte unsererseits überhaupt keine Er⸗ klärung abgegeben werden, da selbstverständlich für eine Aeußerung zu diesem Zweck ein bestimmt abgefaßter Vorschlag hätte vorliegen müssen. Indessen fand in der darauf folgenden Zeit ein Meinungsaustausch statt mit ewissen Mächten über den Inhalt und Zweck des Vorschlages, den sorwegen machen wollte. Erst im September 1907 wurde uns be⸗ kannt, daß Norwegens g und Wünsche die Form eines definitven Entwurfs zu einem Traktat gefunden hätten, dessen Inhalt uns mitgeteilt wurde. Wir hielten uns dann für berechtigt, die Bemerkungen zu machen, zu denen die Ver⸗ hältnisse uns Grund zu geben schienen, und auf eine An⸗ frage erklärten wir uns bereit, als Mitgarantiemacht am Ab⸗ schluß des Traktats teilzunehmen, eine Erklärung, von der wir zu vermuten Anlaß hatten, daß ihr von allen Garantiemächten Folge ge⸗ leistet würde. Gleichfalls glaubten wir, Norwegen unsere Auffassung mitteilen zu müssen, um zu verhindern, daß eine Mißstimmung in Schweden entstände. Ob Norwegen vor der Unterzeichnung eine Penderung in dem Text des Traktats vorgenommen hat, ist uns nicht bekannt, da Norwegen uns den Inhalt desselben nicht mitgeteilt hat.
Amerika.
. Die Regierung der Republik Uruguay hat, „W. T. B.“
zufolge, eine Note der argentinischen Regierung mit einer Wiederholung des Protestes gegen die Verhaftung der Mannschaft des uruguayischen Bergungsschiffes be⸗
antwortet, die die Argentinier vor etwa drei Monaten an der uruguagyischen Küste vorgenommen hatten. Afrika.
Wie die Fankfurter Zeitung“ aus Johannesburg meldet, hat der Verband der Landeigentümer, der die großen Land⸗ und Minengesellschaften umfaßt, an die Regierung eine Petition gerichtet, in der verlangt wird, daß das Goldgesetz amendiert und alle Kronländereien und alles Eigentum für Goldsuche und eventuelle Anlage von Minen geöffnet werden sollen. Ferner werden in liberalem Maße Vorkehrungen gewünscht zum Schutze der Rechte der Farmer und der Entdecker unter der Bedingung ununterbrochener Arbeit. Die Regierung versprach, die Petition in wohlwollende Erwägung zu ziehen. Für den Fall der An⸗ nahme des Plans erwartet man einen großen Aufschwung der Minenarbeit. “
Nr. 45 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗ sundheirsamts“ vom 6. November hat folgenden Inhalt: Personal⸗ nachricht. — Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. — Sterbefälle im September. — Zeitweilige Maßregeln gegen ansteckende Krankheiten. — Desgl. gen t. — Desgl. gegen Cholera. — Gesetz⸗ gebung usw. (Deutsches eich.) Viehseuchenübereinkommen. — (Preußen.) Sublimatpastillen. — Aerztliche Vorprüfung. — Leichenschau. — Emailliertes Eßgeschirr ꝛc. — (Sachsen⸗Meiningen.) Tierische Ansteckungsstoffe.
Altenburg.) Trichinenschau. — (Oesterreich.) Reizfingerling. — Frankreich.) Butter, Margarine. — (England.) Impfungen. — ierseuchen in der Schweiz, 2. Vierteljahr. — Maul⸗ und Klauen⸗
seuche in Frankreich. — Zeitweilige Maßregeln gegen Tierseuchen.
(Preuß. Reg.⸗Bezirke Oppeln, Dässelborf; Bayer. Reg.⸗Bez. Mittel⸗
franken; Belgien, Aegypten.) — Geschenkliste. — Monatstabelle über
die Sterbefälle in deutschen Orten mit 15 000 und mehr Einwohnern,
September. — Desgl. in größeren Städten des Auslandes. —
Wochentabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 40 000
und mehr Einwohnern. — Desgl. in größeren Städten des Auslandes.
— Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. — Desgl.
in deutschen Stadt⸗ und Landbezirken. — Witterunngg.
Kunst und Wissenschaft.
Am 2. und 3. November wurde im Hürgersaal des Rathauses zu Berlin die Hauptversammlung der Comenius⸗Gesell⸗ schaft unter zahlreicher Beteiligung inländischer und ausländischer Freunde und Mitglieder der Gesellschaft durch den Vorsitzenden, Ge⸗ heimen Archivrat Dr. Ludwig Keller eröffnet. Es sprachen am ersten Tage über das Thema „Volkserziehung und Volkswohlfahrt in ihrem gegenseitigen Verhältnis“ die Herren Professor Dr. Alexander Wernicke, Direktor der Oberralschule Braunschweig, und Real⸗ ymnasialdirektor Dr. Wilh. Wetekamp, Berlin. Im unmittelbaren nschluß daran wurden kürzere Korreferate über einige von der Gesellschaft besonders geförderte Unternehmungen gemeinnütziger und volkserzieherischer Art erstattet. Es sprachen die Herren Universitäts⸗ professor Dr. Marcuse in Berlin über die akademischen Arbeiter⸗ unterrichtskurse und die Volkserziehung, Oberlehrer Dr. Kühne, Charlottenburg, über die Bedeutung der Studentenheime für die soziale Bildungspflege, Professor D. Dr. Zimmer aus “ über die Bedeutung von Schwesternschaften für Volkserziehung und Wohlfahrtspflege, Stadtbibliothekar Dr. Friß aus Charlotten⸗ burg über die Bücherhallenbewegung und die Wohlfahrtspflege und Dr. Gustav Wyneken aus Wickersdorf über die Be⸗ deutung der Freien Schulgemeinden Kheb ge enbebenn für Volkserziehung und Wohlfahrtspflege. Diese Berichte der in den obigen Unternehmungen tätigen und erfahrenen Mitglieder der Ge⸗ sellschaft gaben ein Fe Fh Bild von der umfassenden und erfolg⸗ reichen rii keit der Gesellschaft. Im Anschluß an die beiden Haupt⸗ referate brachte der Vorsitzende im Namen des Gesamtvorstandes der Gesellschaft folgende ein: „Durchdrungen von der Wichtigkeit der Volkserziehung, hält es die Hauptversammlung der Comenius⸗Gesellschaft für aessee daß zur Förderung und Be⸗ gründung einer Fachwissenschaft der Volkserziehung ge⸗ eigneten Dozenten ein entsprechender Lehrauftrag erteilt wird, solange nicht die Schaffung eigener Lehrstühle sich ermöglichen läßt.“ Die Resolution wurde von der Versammlung angenommen. In der am Sonntag früh abgehaltenen 27rftlichen Versamm⸗ lung zeigte der Geschäftsbericht daß die Geschäfte in der abge⸗
selbst totsagt und sich für seinen in Japa Er kommt so in die drollige Lage,
selbst die Leichenrede zu halten. Die „gelbe Gefahr“ ist die Frau e jenes verschollenen Zwillingsbruders, eine kleine Japanerin, die den fährlich wird, daß sie so zierlich spricht, singt und re Darstellerin, Fräulein Helene Ballot, kann. eine energische Schwiegermutter, ein ein überspannter Opernsänger und eine Reihe von närrischen Nebenfiguren, vervollständigen das Gesamt⸗ und Gesangseinlagen, Musik und at, sowie durch eine Außer dem be⸗ sch Herr Geßner als
el mäßigem Fortschritt
laufenen Geschäftsperiode sich in stetigem und r ichen und der persön⸗
die Zahl der körperschaft lichen Mitglieder die Zahl von etwa 1500 erreicht hat, und daß die eichfalls entsprechend gestiegen sind. schaft haben von seiten verwandter Organisationen, von staatlichen und kirchlichen Behörden in steigendem Maße Beachtung
J Festsitzung vom 3. November bildete der Festvortrag des Direktors Dr. Bischoff (Leipzig) den Höhepunkt des Tages und eine programmatische Aeußerung über das Thema: „Die soziale Frage im Lichte des Humanitätsgedankens“. Dr. Bischoff legte seinen Ausführungen drei Hauptfragen zu des Humanitätsgedankens?
befunden haben, daß Zwillingsbruder ausgibt.
Jahreseinnahmen
ungen der Ge Europäern dadurch
tanzt, wie es eben Die üblichen Schwankfiguren: beschränkter Vorgesetzter,
allerlei reizvolle zu welchen Julius Einödshofer die Alfred Schönfeld den Text geschaffen hübsche Ausstattung Farbe und Leben erhält. reits erwähnten Fräulein Ballot machten eifersüchtiger Assessor, Herr Sondermann als dessen Vorgesetzter Fräulein Wehlen als elegante junge Frau, Frau Junker⸗Sch Schwiegermutter, Herr Arnold Rieck als Opernsänger und die Junkermann, Olfers u. a. in den Episodenrollen um die Aufführung verdient, die einen vollen Erfolg erzielte.
Konzerte. Der Sternsche Gesangverein unter der Leitung von Oska roßen Saale der Phil iederkehr von Mendels sohns Todestag standen nur Kompositionen des genannten Tondichter Programm. Der „Lobgesang“, eine Symphoniekantate na eiligen Schrift, wurde als erste vorzüglich wiedergegeben. seine immerhin
Grunde: Was ist der Inhalt as ist das Wesen der sozialen Frage? Welchen Wert hat die Humanitätsidee für die Heilung der sozialen Der Redner betonte, daß die soziale Krankheit nicht auf unzureichenden äußeren sozialen Bedingungen beruhe, sondern daß es unserem sozialen Zusammenleben Wohlfahrt“
Krankheit?
vorwiegend an Unzufriedenheit, Nervosität und trauriger Pessimismus alle Schichten des Volkes durchziehe, weil die Gefühls⸗ und Gemütsbedürfnisse nicht genügende ; daß kraß materialistische Dollarwertung die errsche, während die rein menschlichen Werte des Charakters und der Persönlichkeit verkümmern müßten. allgemeine Verbreitung der vertieften Idee der Humanität, nur die Hebung der geistig sittlichen Bildung durch Volkserziehung könne hier Wandlung bringen und die Comenius⸗Gesellschaft erfülle somit durch ihre Tätigkeit nach dieser Richtung hin eine wertvolle soziale Arbeit.
Befriedigung fänden
öffentliche Meinung ein Konzert im
Fried gab am Monta auf die sechzigste
harmonie. Im Hinbli
ummer durch Cho
lieblichen Formen einen glatten
aufbaut. Einen
Worten der und Orchester sich im ganzen matt aus; vermögen der Tondichtung
Schlußchor,
Handel und Gewerbe
n der heutigen Sitzung des Zentralausschus sbank bemerkte der Vorsitzende, Reichsbankpräsident im Anschluß an die vorgetragene letzte Wochen⸗ chsbank ungeachtet der kürzlich ung sich unbefriedigend gestaltet habe. Wie die Anlage von 1516 Mill. zeige, seien die Ansprüche an Die Anlage betrage 102 Mill. mehr als im Vorjahre; die Wechsel allein hätten 1322 Mill. überstiegen. Der Notenumlauf erreiche 1617 Mill., 131 Mill. mehr als 1906; davon seien 764 Mill. ungedeckt durch den Der steuerpflichtige Umlauf sei auf 292 Mill. der Noten auf 46,4 Prozent ge⸗ in den letzten Tagen fortgesetzt. estiegen, das Metall gefallen. Aber erhältnisse der Reichsbank rechtfertigen ins Auge zu fassen. Die i Goldabfluß ins Aus⸗
zu geben. jubelnd und kraftlvoll mächtigen Eindruck rief dagegen der freie Schwung und der reiche, natürliche Melodienfluß der „Walpurgisnacht“ hervor, die Mendels⸗ sohn als Ballade für Chor und Orchester bezeichnet. Lenzesfreude und Maienjubel, gehoben durch den temperamentvollen Vortrag, wirkten hier mit überraschender Unmittelbarkeit, und der romantische Zauberspuk der Druidengesänge mit ihrer gewaltigen Steigerung kam durch d Chor prachtvoll zur Geltung. Die Chöre entwickelten hier eine außer⸗ gewöhnliche Beweglichkeit und Energie. vollen Lobes würdig, das dem Dirigenten, und dem Orchester gleicherweise gebührt. Professor Johannes Messchaerts weiches, wundervolles Organ zeigte sich in ebenbürtiger Schöne des Klanges und des Ausdrucks. Damen Klara Erler, Felix Senius vortreffliche Einzelleistungen. beiden Chorwerken wurde das Vt Burmester
Dr. Koch übersicht, daß die La erfolgten Diskonterhü
e der Rei
die Reichsbank sehr groß. Leistung war des dem Chor, den Solisten
Barvorrat. estiegen, die metallische Deckung allen. Diese Bewegung habe sich Die Anlage sei weiter nicht bloß die inneren ü es, eine abermalige Diskonterhöhun letzte Erhöhung habe nicht genügt, land zu hemmen. Nach wie vor seien die fremden Wech kurse sehr hoch und überstiegen an mehreren Plätzen den Gold⸗
Infolge der amerikanischen Geldkrisis würden die schen Notenbanken hart bedrängt. Der Reichsbank seien erhebliche Summen zur Ausfuhr ins Ausland abgezogen. habe zunächst fremde Goldmünzen, hauptsächlich Sovereigns und Barren hergegeben. Von diesen seien etwa 18 Millionen im Oktober d. J., 31 Millionen in den Tagen vom 1. bis 7. November d. J. im Oktober d. J.
Außerdem boten noch die Emmy Mohr, Else Schünemann und Zwischen den olinkonzert in C⸗Moll durch Willy der Wohllaut Leichtigkeit seines Geigentons übten wieder ihren bestrickenden Reiz aus. — D. II. Große Konzert des Mozartorchesters unter der Leitung von Professor Karl Panzner, das an demselben Tage im M ausschließlich Beethoven gewidmet. usikernatur des Dirigenten führte das Orchester Ouvertüre
vorgetragen;
saal stattfand, war Die reiche,
temperamentvolle M zu wärmster, und der C⸗Moll⸗Symphonie. eigenes, lebensvolles Beseele die vollendete klassische For Daß das Konzert für Klavier, begleitung (Op. 56) selbst; daher konnte au Maurina,
ausdrucksvollster Wiedergabe der „Coriolan“ Von solcher Leitung geht n des Vorgetragenen aus, ohne daß dabei m der Tondichtungen durchbrochen wird. Violine und Violoncello mit Orchester⸗ weniger Eindruck machte, lag an dem Werke ch das mitwirkende „Russische Trio“ (Vera und Joseph Preß) zur Geltung bringen. Mysz⸗Gmeiner gewonnen worden, geschmackvollen ihnen drei
Außerdem Millionen, in deutschen Goldmünzen vermutlich Am offenen Markt
entnommen.
im November Eigenschaften gebührend
der Privat⸗ Gesangssolistin war Lula
Die Bank von England allmählich
Ausfuhr entzogen. diskont auf 6 ¼ Prozent gestiegen. habe ihren Minimaldiskont in der letzten Woche um 2 ½ Prozent, gestern auf 7 Prozent erhöht. Bank von Frankreich sei gestern um ½ Pro gegangen, ebenso gleichzei Nationalbank. Es empf u erwartenden weiteren Anspruͤche, der Goldbestände durch Erhöhung des Diskont⸗ satzes um ein volles Prozent entgegen ausschuß war einstimmig auf 7 ½, der Lombard Sodann wurde
mit Triobegleitung. — Ein seltsam zusammengestelltes Programm hatte die Königli Irene Abendroth für ihren gleichzeitig in der rien⸗ und Liederabend gewählt. e die Namen fast aller bedeutenden Richard Strauß und Mahler. Durch Stimmungen war ein künstlerisch harmo⸗ in schon beeinträchtigt. Die Konzertgeberin großes, dunkelgefärbtes Organ, jugendfrisch
Kammersängerin Singakademie gegebenen A enthielt in chronologischer Folg deutschen Tonsetzer von Bach bis diesen bunten Wechsel der nischer Genuß von vornhere
ent hinauf⸗ tig die Belgische und die Schweizerische ehle sich angesichts der zum Jahres⸗ einer ferneren
Schwächung es nicht mehr zu behandeln, Pianissimotrillern zur Geltung kommt. Ihr Vortrag ist jedoch nicht um tieferen Eindruck zu hinterlassen, und man merkte, rin das Konzertpodium nicht der gegebene die dramatisches Leben enthalten, von Liszt, entsprachen ihrer Ver⸗ Saal Bechstein trat, gleichfalls auf, der durch seinen Empfindung sch Emil Frey, beisteuerte,
bennt vnden, daß b nsfuß au 2 Prozent festgesetzt er Zentralausschuß noch gutachtlich über die Besetzung einer im Reichsbankdirektorium erledigten iedsstelle und über die Beleihung einer Stadtanleihe im ardverkehr gehört. “
damit einver
schlicht genug, daß für die Bühnensänge Die Kompositionen, wie z. B. „Die drei Zigeuner“ anlagung daher am besten. — Im am Montag, ein junger Geiger, Fritz Hirt, geschmeidigen, gesunden Ton und seine reine musikalische Auch der Platz am Klavier war dur Kompositionen Klavierspiel lichkeit auf als seine Tondichtungen. Sänger Rudolf
Platz war.
(Weitere Nachrichten über „Handel und Gewer 8 Zweiten Beilage.) dem Konzert jedoch mehr Als dritter im Bunde trat der Jung auf, der seinen wohlklingende Bariton außergewöhnlich gut zu verwenden wußte. — Im worth⸗Scharwenkasaal gab es am Montag einen Nicodé⸗Abend; zwei Sonaten für Violoncell und Klavier und über ein Originalthema des interessanten Komponisten wurden von dem ausgezeichneten Violoncellisten Professor Julius Klengel und dem trefflichen Pianisten Otto Weinreich vornehm und gestaltungs⸗ Die Kompositionen mit ihrer ausgesucht en melodischen Entwicklung
Verkehrsanstalten. 1“
Laut Telegramm aus Cöln ist die heute nachmittag fällige Po st aus Frankreich infolge von Zugverspätung ausgeblieben. h16““ .“ jaariationen nebst Fuge Hamburgs Seeschiffahrt. der angekommenen Seeschiffe hat eer d. J. die hohe Ziffer von 10 234 055 Netto⸗ Dies bedeutet eine übrigens ganz auf den unahme gegen den Der Segelschiffsverkehr tziffer von rund 835 000 Tons einen kleinen Jahren vorher noch zeitweilig Fortschritte aufzuweisen Segelschiffverkehr entschieden
ö“ “ Die Tonnage in Hamburg vom 1. Januar bis 1. Oktob Reg.⸗Tons erreicht. Dampferverkehr entfallende n rund 840 000
kräftig zu Gehör gebracht. anspruchsvollen Technik und ihrer rei übten kräftige Wirkungen aus.
Am Dienstag veranstaltete im Mozartsaal das Philhar⸗ monische Orchester G. Hüttners moderne Kompo
leichen vorjährigen
Zeitraum vo einer Gesam während er in den gehabt hatte. zurück, weil natürlichem Wege eintret Eine Ergänzung zu der
Dortmund Konzertabend. sitionen standen gleicherweise auf dem Programm, und alle Tondichtungen wurden unter der zielbewußten, energischen Leitung des Dirigenten lebensvoll herausgebracht. Symphonie in E⸗Moll gelang außergewöhnlich gut. für Violine und Orchester von Chr. Sinding feierte wieder wohlverdiente g von Nicolaus Medtner im Saal Bechstein sitionsabend hinterließ seltsame Eindrücke. Gesuchte ebenfalls recht eigenartig verarbeitet waren, te es aber an natürlichem Stimmungs⸗ Ausführung der Klavier⸗ konnten die iedigung gewähren. — D. rios der Herren Louis Siegel ler (Klavier) und Anton Hekking (Violon⸗ ethovensaalverlief in anregender Weise. spielten Künstler gaben das Es⸗Dur⸗Trio von Beethoven mit klarer, wohlabgewogener Phrasierung wieder, und das in B⸗Dur von Rubinstein mit Schwung und temperamentvollem Vortrag. Frau Lolo Barnay mit und verständnisvollem Ausdruck von Reimann lieder und das „Lösegeld“ von Reichhardt. ade und Polonaise von dfrei, weder an Reinheit des Tons, noch in
eethovensaal sang am Mittwoch Hedwig mit wohlklingender, gut gebildeter Stimme; trags erschien im ganzen zu gelassen, ob eine tiefe Empfindung zu pulsieren schien. — geeignet war dagegen die anspruchslose um dieselbe Stunde i Darbietungen der Da Lange (Klavie ließen wenig gün zwar im Besitz eines wohllautenden Organs,
Im ganzen geht aber der anregenden
zu wenig große Segler gebaut werden, um d enden Verlust an Seglertonnage ausgleichen Statistik über den Schiffahrts⸗ tet die Statistik der Einnahmen aus den indirekten Steuern Sie zeigt für den oben angegebenen Zeitraum eine 2 728 000 ℳ gegen
eine Einnahme an Stempel⸗
Höhe von rund 490 000 ℳ Diese beiden Abgaben beweisen, ößerte Schiffsverkehr auch einen stark vergrößerten eelabgabe von den gerungsbetrag hin, zu schließen, daß rößer war als im st nämlich die Tonnen⸗
Besonders die Brahms⸗ Im Konzert in A⸗Dur Henri Marteaus Triumphe.
zu können. verkehr bie und Abgaben.
2 515 000 ℳ im Vorjahre von Seeversicherungen ℳ im Vorjahre.
unvergleichliche Geigenkunst Der gleichzeiti⸗ gebene Kompo Motive, die technisch herrschten vor; fast überall fehl gehalt und frischer Erfindung. Da auch die und Gesangznummern mancherlei zu wünschen übrig ließ, Kompositionen um so weniger Be Abonnementsabend des (Violine), Clarence A cello) an demselben Tage im Be Die trefflich miteinander einge
Tonnengeld
gegen 453 000 daß der vergr h Warenverkehr gebracht hat; denn die höhere Ste Seeversicherungen weist auf einen höheren V des Tonnengeldes
öheren Ertra mmenen Seeschiffe
und aus dem auch die Ladung der ange
eldgebühr für Schi 58— Ladung. (Hamburger Beiträge).
eltenden Bestimmungen e mit Ladung doppelt so hoch als für Schiffe
athischer Stimme eitete alte Volks⸗ verrn Louis Siegels ieuxtemps war da⸗
el Emden — Vigo Dazwischen sang
Nach einer amtlichen Meldung ist das Kab Telegramme werden
Horta — Carcavellos gestört. Die
s ichst andere Linien geleitet. tunlichst ohne Verzögerung auf g ddernd de
gegen nicht der geistigen
anz einwan
Art ihres Vor⸗ hl in manchen Stellen Wenig für den Konzertsaal Rosa Loening I bot. — Auch die musikalischen men Hetta von Schmidt (Alt) und Elisabeth die im Blüthnersaal konzertierten, hinter⸗ Eindrücke. Die erstgenannte Dame zei es bedürfte a
Thaliatheater.
„Die gelbe Gefahr“ heißt ein neuer Sch und Georg Okonkowsky, Bühne in der Dresdner Straß Liebesmüh und zudem auch überflüssig,
ank von Kurt der gestern zum ersten Es wäre vergebene seinen Inhalt erzählend wieder⸗ llen; seinen Zweck, den Zuschauern heitere Unterhaltung füllte er trotz einiger Längen des ersten und 1 Als Grundidee darf man den Einfall bezeichnen, um seine [junge Frau besser beobachten zu
Hausmusik, die m Choralionsaa
b wo b weiten Akts daß sich ein
eifersüchtiger Ehemann,