1907 / 280 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 25 Nov 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Hamburg verstorben, und müsse daher jetzt die Ver⸗ teilung des Nachlasses gemäß § 4 des vorerwähnten

Testaments erfolgen.

Nach § 4 des Testaments sollen von dem Nachlaß

des Erblassers erhalten:

1) die Enkel der verstorbenen Schwester des Erb⸗ lassers Mariane Straus den sechsten Teil gleichteilig. Als solche Enkel seien den Antragstellern bekannt

da Loeb, geb. Mosbacher, in Goldbach in Bayern,

Samuel Mosbacher in New York, Maria Mathilde

Kohnstamm, geb. Mosbacher, in Haßfurt, Peli Sali Mosbacher in London, Kaufmann Bernhard Strauss in Berlin, Simon Straus in Charlottenburg, Kauf⸗ mann Hermann Fränkel in Berlin, Rechtsanwalt Alfred Fränkel in Würzburg und Kaufmann Arthur Straus in Berlin.

2) die Tochter der verstorbenen Schwester des Erb⸗ lassers Maria Straus, verehelichte Fränckel, zu Würz⸗ burg, oder deren Kinder den sechsten Teil.

Da die Ehefrau Fränckel verstorben sei, kämen hier nur deren Kinder, nämlich Kaufmann Hermann Fränkel in Berlin und Alfred Fränkel in Würzburg, als Erben in Betracht.

3) die Kinder der Schwester des Erblassers Ella in Dettelbach gleichteilig den dritten

eil. Als Erben kämen hier in Betracht: a. die Nachlaßinteressenten der am 3. Januar 1907 verstorbenen Sara Dillenberger, geb. Wiesengrund, nämlich die in fortgesetzter Gütergemeinschaft leben⸗ den Handelsmann Simon Dillenberger in Urspringen als Witwer, und Viehhändler Adolf Dillenberger in Urspringen, Gretchen Theilhaber, geb. Dillenberger, in Niederwern und Emma Dillenberger in Urspringen als Kinder, b. Gretchen Heidenheimer, geb. Wiesengrund, in Würzburg, c. Marianna Wiesengrund, geb. Wiesengrund, in Dettelbach, d. Weinhändler Salomon Wiesengrund in Nürn⸗ berg und e. die Kinder des im Jahre 1897 in Dettelbach verstorbenen Weinhändlers Adolf Wiesengrund, ämlich Mannfred Wiesengrund in Dettelbach, Max Wiesengrund, Siegfried Wiesengrund, Ella Wiesengrund und Irma Wiesengrund. 4) die drei Kiader der Ehefrau des Erblassers Anne (Anna) Charlotte (genannt Nini), nämlich Friederike, Theodor und Emmi, nach deren Ableben, nach beliebiger Verteilung der genannten Ehefrau des Srhlasser⸗ den dritten Teil. Da die Ehefrau des Erblassers ein Testament nicht hinterlassen habe, müsse die Verteilung dieses Erbteils zu gleichen Teilen an die Witwe Friederike Kunwald, geb. Sington, in Budapest, den Kaufmann Theodor Sington Rosdal in Hamburg und die Witwe Emmy Müller, geb. Sington, in Ahrensböd, erfolgen. Das Ametsgericht Hamburg hat heute das be⸗ ntragte Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des in Hamburg am 9. Februar 1866 verstorbenen Kaufmanns Carl Rosdal Erb⸗ oder sonstige Ansprüche zu haben ver⸗ meinen und 1 2) alle, welche der von den Antragstellern beab⸗ sichtigten Verteilung des nach Abzug von Legaten, Schulden, Steuern und Kosten verbleibenden Nach⸗ asses, wonach erhalten: 1) Ida Loeb, geb. Mosbacher, in Goldbach in Bayern ⁄14, 2) Samuel Mosbacher in New York ¼., 3) ——* aas Kohnstamm, geb. Mosbacher, 4) Peli Sali Mosbacher in London 6, 5) Bernhard Strauss in Berlin 14, 6) Simon Straus in Charlottenburg 1. 7) Hermann Fränkel in Berlin 5,. 9 Alfred Fränkel in Würzburg 113, 9) Arthur Straus in Berlin 16, 10) Hermann Fränkel in Berlin 1¼12, 1)) lfred Fränkel in Würzburg 1¼12, 12) Simon Dillenberger in Urspringen 13) Adolf Dillenberger in Urspringen 14) Gretchen Theilhaber, geb. Dillen⸗ berger, in Niederwern 15) Emma Dillenberger in Urspringen 16) Gretchen Heidenheimer, geb. Wiesengrund, in Würzburg 18, 17) Marianna Wiesengrund, geb. Wiesengrund, Dettelbach 118, 18) Salomon Wiesengrund in Nürnberg ⁄18, 19) Mannfred Wiesengrund in Dettelbach ⁄18, 20) Max Wiesengrund ⁄1³, 21) Siegfried Wiesengrund ⁄186, 29) Ella Wiesengrund 16, 23) Irma Wiesengrund 118, 24) Witwe Friederike Kunwald, geb. Sington, Budapest %, 8 25) Vece eh Sington Rosdal Hamburg % un 26) Witwe Emmy Müller, geb. Sington, Ahrensböck ½⅛, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Herchgrth. Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, pätestens aber in dem auf Mittwoch, den 15. Ja⸗ nuar 1908, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen EW . mächtigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 14. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

zusammen 1/18,

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[67560] Oeffentliche Aufforderung. 20 VI 169/07. 6. Am 17. April 1907 ist zu Magdeburg die Witwe Klimpel, Minna geborene Clause (Handelsfrau), ge⸗ storben. Alle diejenigen, denen ein Erbrecht auf den Nachlaß der Erblasserin zusteht, werden gemäß § 1965 Bürgerlichen Gesetzbuchs aufgefordert, sch spätestens am 13. Mai 1908, Vormittags 11 2 22 bei dem unterzeichneten Gericht zu melden. Der Nachlaß beträgt ungefähr 1500 Magdeburg, den 16. November 1907. Königliches Amtsgericht. A.

[67884] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Sprinz in Berlin hat als Nachlaßpflecer des am 7. Juli 1907 per⸗ torbenen Kaufmanns Carl Paul Krumpelt in Berlin, Nemelerstraße 84, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗

gefordert, ihre Forderungen gegen den Nach⸗ laß des verstorbenen Kaufmanns Krumpelt späte⸗ stens in dem auf den 1. Februar 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gerichte anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweis⸗ stücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Ver⸗ bindlichkeit. Für die Glaubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Berlin, den 13. November 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[67887] Aufgebot. Notariatsassistent Münster in Gaildorf hat als bestellter Nachlaßverwalter über den Nachlaß des am 24. September 1907 in Laufen a. K. verstorbenen Mühlebesitzers Georg Ostertag, Witwers von Laufen a. K., das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Georg Ostertag spätestens in dem auf Samstag, den 18. Januar 1908, Nachmittags ½3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der vSe. zu enthalten. Urkund⸗ liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ sceif beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, 8 jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Gaildorf, den 21. November 1907. Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter Burger. [68286] Aufgebot. F 733/07. Der Nachlaßverwalter in der Nachlaßsache des verst. Rechtsagenten Carl Sauter in Tuttlingen gestorben am 30. März 1907 in Tuttlingen hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ 1v. Nachlaßgläubigern beantragt. Die achlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Sauter spätestens in dem auf Mittwoch, den 15. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten b88 gebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder Abschrift beizufügen. Die läubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlich⸗ keiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen so⸗ wie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Tuttlingen, den 16. November 1907. Königliches Amtsgericht. Heyd, H.⸗R. [67895] Bekanntmachung. Auf Antrag der Erben des am 17. März 1907 verstorbenen Tiefbauunternehmers Jacob Sauer zu Biebrich wird die Nachlaßverwaltung über den Nach⸗ laß des Erblassers angeordnet und zum Nachlaß⸗ verwalter der Rechtsanwalt Dr. Lebrecht in Wies⸗ baden ernannt. Wiesbaden, den 9. November 1907. Königl. Amtsgericht. Abt. 4.

Beschiuß. 42. IX. 30/06.

16. Dem Schuhmacher Karl Heinrich Craß in Katzen⸗ elnbogen ist von dem unterzeichneten Nachlaßgericht

[68272]

am 7. Juni 1906 ein Erbschein erteilt worden, worin bescheinigt ist, daß alle Erben je ⅛¼ des Nach⸗ lasses erhalten. Nach dem Testament vom 21. Juni 1894 ist aber der Erbe Karl Craß auf den Pflicht⸗ teil gesetzt worden. Der Erbschein ist daher un⸗ ichtig und wird für kraftlos erklärt.

Frankfurt a. M., den 21. November 1907.

Königliches Amtsgericht. Abteil. 42.

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗

Parteien bestehende Ehe zu scheiden und auszu⸗ sprechen, der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Fz des Herzoglichen Landgerichts zu Altenburg auf Mittwoch, den 15. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altenburg, den 22. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Herzogl. Landgerichts.

[67920] Oeffentliche Zustellung. R. 17.06. Z.⸗K. 20.

Die Frau Emma Klein, geb. Fuchs, in Breslau, Göthestr. 9, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hirschberg, hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Emil Klein, früher in Berlin, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichts⸗ gebäude, Grunerstr, II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 29. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Berlin, den 21. November 1907.

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[67918] Oeffentliche Zustellung. R. 395.07. Z.⸗K. 20. Die Frau Auguste Kodlien, geb. Köhler, in Rixdorf,

Schinkestr. 2, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

von Jagow hier, klagt gegen ihren Ehemann, den

Gelegenheitsarbeiter Ferdinand Kodlien, früher in

Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗

bruchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu

scheiden und den Beklagten als den für an der

Scheidung schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin

ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des

Rechtsstreits vor die zwanzigste Zivilkammer des

Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Ge⸗

richtsgebäude, Grunerstr., II. Stockwerk, Zimmer 27,

auf den 29. Januar 1908, Vormittags

10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verlin, den 21. November 1907.

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[67921] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Anna Schweder, geb. Reitz, in Berlin, rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Riebold in erlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Kunst⸗ maler Wilhelm Schweder, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Ehebruch getrieben, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, Gerichtsgebäude, Hauptportal, II. Stock, Zimmer 2— 4, auf den 10. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. 39. R. 420. 07. Berlin, den 21. November 1907. Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I, Zivilkammer 22. [67923] SOeffentliche Zustellung. R. 23/06. Die Karl Stumpf Ehefrau Susanne geb. Wall⸗ bott in Gießen, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Weidig in Gießen, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Karl Stumpf, früher in Gießen, jetzt unbekannt wo abwesend, mit der Begründung, daß während der Ehe der Streitteile Beklagter einen liederlichen Lebenswandel geführt und die Klägerin grob mißhandelt habe, und daß die Voraussetzungen des § 1567 Ziffer 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gegeben seien, mit dem Antrage: die Ebe der Streit⸗ teile vom Bande zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die erste Ziviltammer des Großherzog⸗ lichen Landgerichts zu Gießen auf Donnerstag, den 23. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte —— Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Gießen, den 20. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. (L. S.) J. V: Jost. [67925] Oeffentliche Zunellung. 3 R. 102/07. Die Ehefrau Auguste Weicht, geb. Meyer, in Kiel, Annenstraße 82, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Küster in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter, früheren Briesträger, Georg Weicht, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Trunksucht, Arbeitsscheu und Mißhandlung, gemäß § 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die

[68275]

Paetz für tot erklärt worden.

1. Januar 1900 festgestellt.

Kyritz, den 19. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[68285]

Moritz für tot erklärt worden. ist der 31. Dezember 1896 festgestellt. Strelno, den 21. November 1907.

Königliches Amtsgericht.

[67917]. Oeffentliche Zustellung. 1

Therese Templin, geb. Ziegler, in Kahla, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Kühne hier, gegen ihren Ehemann, Handarbeiter Gottlieb Templin, früher in Kahla, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Ehescheidung nach §§ 1567, 1568

antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗

B. G.⸗B., mit dem Antrage, die zwischen den

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 19. November 1907 ist der am 20. April 1840 zu Wittstock geborene Friedrich Heinrich Christoph Als Todestag ist der

Durch Ausschlußurteil vom 21. November 1907 ist der am 3. Mai 1865 hierselbst geborene Färber Als Todestag

klagt

handlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 11. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kiel, den 16. November 1907. Der Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts. Abt. 3 [67926] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Berta Juliane Dreyer, geb. Volk⸗ mann, zu Berlin, Königsbergerstraße 35, 2. Hof, 4 Treppen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dose in Kiel, klagt geen ihren Ehemann, den Arbeiter Peter Friedrich Dreyer, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter sich seit Februar 1891 in böslicher Absicht und gegen ihren Willen von der häuslichen Gemeinschaft fern gehalten habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten för den schuldigen Teil zu er⸗

zuerlegen. Die Klägerin labet den mündlichen Verbandtung des zweite Zivilkammer des Königlichen Landzeren Kiel auf den 20. Februar 1908, Vorme 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bes smi dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu boesn Zum Zwecke der 89

Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 19. November 1907. 1

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Lando

[67583] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 9. Die Ehefrau Anna Viehöfer, geb. Mil Feeeepe.. Prozeßbevollmächtigter: Recht Bock zu Magdeburg, klagt gegen ihren Ep den Schuhmacher Otto Wiehöfer, und Aufenthalts, früͤher in Lemsdorf, wegen bän Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Pan zu trennen und den Beklagten für den

streits vor die vierte Zivilkammer des Könzolt Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstt t Zimmer 143, auf den 12. Februar 1908,„ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung n dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Magdeburg, den 16. e. 1907. nau,

le Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichte

[67584] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Wilhelm resern Therese 1 Labonté, zu Montigny b. Metz, Lämmerstraße v⸗ vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. en heim, Philippi und Reuter in Metz, klagt ga ihren Ehemann Wilhelm Eppinger, Mm. früher in Metz, z. Zt. ohne bekannten Wohnen Aufenthaltsort, wegen Trunksucht ꝛc., mit dem trage, die zwischen den Parteien bestebende Ehe scheiden, den Beklagten für den schuldigen Kel⸗ erklären und ihm die Kosten des Rechtsstrestz; zerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten; mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ver IV. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgericht Metz auf den 13. Februar 1908, „†,. mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, qr bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zuftell wird dieser Klage dekannt gemacht

Metz, den 19. November 1907.

Schneider,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgericht

[67586] Oeffentliche Zustellung.

Der Händler Anton Kaß zu Neuhaus, klig vertreten durch den Rechtsanwalt de Weldig⸗; Paderborn, klagt gegen die Ehefrau Gertrud ge geborene Freckmann, Beklagte, zuletzt zu Mi jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidn mit dem Antrage, zu erkennen: die Ehe der Pane wird geschieden. Die Beklagte trägt die Schul der Scheidung und die Kosten des Rechtsstrein ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlich Landgerichts zu Paderborn auf den 7. Febm 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffor einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen! zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuft⸗ wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Paderborn, den 18. November 1907.

Eberling, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgericht;

[67588] Oeffentliche Zustellung.

Der Schlosser Ernst Ruhz in Stettin, Pm bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Markuse Stettin, klagt gegen seine Ehefrau Ida Ruhz,. Glowka, früher in Stettin, jetzt unbekannten Ausc halts, unter der Behauptung, daß die Beklagte dem 26. Februar 1906 gegen den Willen des Klig in böslicher Absicht sich von der häuslichen Gem schaft fern hält und sich auch des Ehebruchs scha gemacht hat, mit dem Antrage, die Ehe der Pattt zu scheiden und die Beklagte für den allein schuldg Teil zu erklären, ihr auch die Kosten des Reit streits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Belgh zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreitz . die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichtt Stettin, Zimmer Nr. 7, auf den 12. Fel 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffordenn einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Aun⸗ zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zusteln wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht J. Sühneversuch ist für nicht erforderlich erklärt. Stettin, den 14. November 1907. 1 Frese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgertk

[67590] Oeffentliche Zustellung. 1 b R. 299 Der Rechtsanwalt Dr. Krehan in Weimam,¹ Vertreter der verebelichten Martha Bögel, Gröber, in Apolva erhebt Klage gegen den Bat und Handarbeiter Hermann Bögel, früber! Apolda, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen di scheidung, mit dem Antrage: die Ehe der Strt zu scheiden, den Beklagten für den allein schuli Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rche streits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits va! I. Zivilkammer Großherzogl. Landgerichts zu Wan zu dem auf den 30. Jann 1908, Vormittags 9 Uhr, anberaumten 9 handlungstermin mit der Aufforderung, einen dem genannten Gericht zugelassenen Rechtsanwal! seiner Vertretung zu bestellen Pum Zwech öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der M. hiermit bekannt gemacht. Weimar, den 19. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglich Sächsischen Lankerrichtk

[66964] Oeffentliche Zustellung. . Der Gemeinderat Johann Georg Mühlhäus⸗ Schlat, als Vormund des am 4. Mai 1904 in E2 geborenen Karl Johannes Bühler, zum Aima . zugelassen, klagt gegen den Johann Georg Weg Schäfer von eüngen, zuletzt dort wohal z. Z. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, Zaklung von Uaterhaltsbeiträgen gemäß 8 .G.⸗B, mit dem Antrage, den Beklagten kog⸗ pflichtig zu verurteilen, dem Kläger vom Tage Geburt an bis zum vollendeten 16. Lebensjebte jährliche, in Vierteljahresraten vorauszahlbare Ue rente von 180 ℳ, und zwar die verfallenen Ma sofort, zu bezahlen, auch das Urteil, soweit veseh zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu erklären

klären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits

auf⸗ Kläger ladet den Beklagten zur mündli

n Verboh

gericht *. entlichen Zustellung wirt 0 .

Verschat

schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin h Beklagten zur mündlichen Verhandlung des hng 8

IV. R. 670,

seit dem 15. August 1907 zu zohlen, auch das er⸗ gehende Urteil für vorläuflg vollstreckbar zu erklären.

lung des Rechtsstreitz vor das Königliche Amts⸗ gericht Geislingen auf Donnerstag, den 9. Ja⸗ r 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 4 Geislingen, den 16. November 1907. Merkle, stv. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

909] SCeffentliche Zustellung. 13 C. 1789/07 1. Uneole erhehe Ernst Nhcard Katschinska in Dietrichsvorf, vertreten durch den Generalvormund, den Vorsitzenden der Armenkommission zu Kiel, klagt gegen den Arbeiter Ernst Tindt, früher zu Diet ichsdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des von der Dienstmaad Rosa Katschinska in Dietrichs⸗ dorf am 5. Junt 1907 außerehelich geborenen Klägers set, mit dem Antrage auf Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung einer von der Geburt des Kla ers bis zur Vollendung seines sechszehnten Le⸗ bensjahres als Unterhalt im Voraus zu entrichtenden Geldrente von vtierteljährlich 54 ℳ, und zwar die rück tändigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 5. März, 5. Junt, 5. September und 5. Dezember eines jeden Jahres sowie auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlich⸗ Amtsgericht in Kiel auf den 3. Februar 1908, Vormittags 10 uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 14. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [679100 Oeffeutliche Zustellung.

Der am 1. November 1906 geborene Fritz Wil⸗ helm, vertreten durch den Berufsvormund, Maaistrats⸗ bureauassistenten Richard Rößler in Magdeburg, Spiegelbrücke ½, klagt gegen den Musiker Wilbelm Badge, 8— unbekannten Aufenthalts, früher zu Magdeburg⸗Neustadt, Wolmirstedterstraße 12, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Mutter des Klägers in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen: dem Kläger vom Tage der Geburt bis zur Voll⸗ endung des 16. sechzehnten Lebensjahres als Untergakt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 45 fünfundvierzig Mark bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und von da ab 60 sechzig Mark vierteljährlich, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November jeden Jahres zu zablen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Magde⸗ burg Neustadt auf den 31. Januar 1908. Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg⸗Neustadt, den 19. November 1907.

Baumgarten, Amtsgerichtssekretär,

Berichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[67911]. Oeffentliche Zustellung. II. C. 888/06. Der Maurer Johann Nikolaus Lefort in Vigy, als Vormund der am 6. Juni 1906 unehelich I. Cölestine Lefort, Prozeßbevollmächtigter: Agent May in Metz, klagt gegen den Brückenbauer Gottfried Ruvolf Marthaler, früher in St. Hubert b. Vigy, unter der Behauptung, daß Beklagter der Vater der genannten Cölestine Lefort sei, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung zur Zahlung einer viertel⸗ jährlichen Geldrente von 60 ℳ%ℳ Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Metz auf den 30. Dezember 1907, Vormittags 9 Uhr, Saal 52. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Men, den 19. November 1907. Der Gerichtsschreiber bei dem Kaiserlichen Amtsgericht: Bockner, Aktuar.

[67898] Oeffentliche Zustellung.

Der Richard Wörner in Bad Nauheim, Prszeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Stahl in Bad Nau⸗ heim, klagt gegen die Frau Wilh. Pfaff, früher in Bad Nauheim, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt, unter der Behauptung, daß Beklagte aus Wechselforderung 120 nebst 6 % Zinsen seit dem 15. August 1907 verschulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ urteilung der Beklagten, an Kläger oder dessen An⸗ walt 120 nebst 6 % Zinsen seit dem 15. August 1907 zu zahlen, auch das ergehende Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großh. Amtsgericht in Bad Nau⸗ heim auf Dienstag, den 14. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Nuszug der Klage bekannt gemacht. 1

Bad Nauheim, den 11. November 1907.

Laubach, als Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.

[67897] Oeffentliche Zustellung.

Der Richard Wörner in Bad Nauhelm, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Stahl in Bad Nau⸗ heim, klagt gegen die Frau Wilh. Pfaff. früher in Bad Nauheim, jetzt mit unbhekanntem Aufenthalt, unter der Behauptung, daß Beklagte aus Wechsel⸗ forderung 300 nehst 6 % Zinsen seit dem 15. August 1907 verschulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtigs Verurteilung der Beklagten, an Kläger oder dessen Anwalt 300 nebst 6 % Zinsen

Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtoftreits vor das Großh. Amts⸗ gericht 12 Bad Nauheim auf: Dieustag, den 14. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Bad Nauheim, den 11. November 1907. Laubach

als Gerichteschreiber des Großh. Amtsgerichts.

[67919) Oeffeutliche Zustellung.

Der Kaufmann Herbert Schmidt zu Lichtenberg⸗ Berlin, Herzbergstraße 21, Prozeßbevollmäaͤchtigter: Justizrat Viebig in Berlin W., Bülowstraße 24, klagt gegen den Tischlermeister E. Baer, früher in Berlin, jetzt unhekannten Aufenthalts, aus der Lieferung von Brettern laut Rechnung vom 30. April 1907, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurkteilen, an Kläger 445 70 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 30. Juni 1907

für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Klaße⸗ ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts 1 hier, Neue Friedrich⸗ straße 16/17, 2 Treppen, Zimmer 65, auf den 28. Januar 1908. Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 21. November 1907.

Dobenzig, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[68111] Oeffentliche Zustellung. 27. P. 958/07. 3. Die Firma Meyer⸗Cohn in Berlin, Unter den Linden 11, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Willy Abrahamsohn in Berlin, Wilbelm⸗ straße 94/96, klagt gegen den Grafen Archimbald von Talleyrand⸗Perigord, früher in Berlin, Magdeburgerstraße 26. jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechselprozeß, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 5000 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Oktober 1906 an Klägerin zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 bis 31, Zimmer 64 II, auf den 8. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht.

Berlin, den 21. November 1907.

1 Hampe. Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[67899] Oeffentliche Ladung. 43 C. 1427/07. 5.

Der Eigentümer Gustav Schulz zu Berlin, Alte Leipzigerstraße 1 a, vertreten durch die Rechtsanwälte Imberg, Dr. Pick, Dr. Rosenberger und Dr. Frank⸗ furter zu Berlin, klagt gegen den Hans Marwitz, früher in Berlin, an der Schleuse 9, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen 16,40 aus der Prozeß⸗ sache der Parteien 43 C. 376.07, mit dem Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, darin zu willigen, daß von den in Sachen Beill & Cassel. Marwitz zum Kassenzeichen B 147. 07 der Königlichen Ministerial⸗Milftär⸗ und Baukommission m Berlin hinterlegten 87,64 im Betrage von 16,40 nebst den Hinterlegungszinsen an den Kläger ausgezahlt werden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Ab⸗ teilung 43, in Berlin, Neue Friedrichstraße 15, Zimmer 220/222, II Treppen, auf den 13. Ja⸗ nuar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 5. November 1907.

(L. S) Neuendorff, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 43.

[67900] Oeffentliche Zustellung. Der Rechtsanwalt Berthold Petzall m B. Neue Friedrichstraße 21 b, klagt gegen den Schau⸗ steller D. Weinfurth, früher zu Berlin. Sparr⸗ straße 2, jetzt unbekannten Aufenthalts 73 1751. 07 unter der Behauptung, daß Beklagter ihm für die Vertretung in der Prozeßsache Rüffer c2 Wein⸗ furth (73 C. 309. 07) vor dem Königlichen Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte an Gebühren und Auslagen 66 55 schulde, mit dem Antrage: den Be⸗ klagten zu verurteilen, 1) an den Kläger 66 55 zu jahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abteilung 73, Neue Friedrichstraße 13/14, II. Stock, Zimmer 155/157, auf den 1. Februar 1908. Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 12. November 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 73.

[67901] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Simon Freund zu Breslau, Ber⸗ linerstraße 21, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Münz in Breslau, klagt gegen den Bäckermeister Gustav Scholz, früher zu Breslau, Alsenstraße, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter die in der Rechnung vom 25. Oktober 1907 enthaltenen Waren jum vereinbarten Preise von 3579,50 gekauft und erhalten hat, mit dem Antrage, den Beklagten mur Zabhlung von 300 00 nebst 5 % Zinsen seit dem 5. Februar 1907 kosten⸗ pflichtig einschließlich der Kosten des Arrestverfahrens zu verurteilen, und das Urteil für vorläufig vollstreck⸗ bar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amtsgericht in Breslau, Schweid⸗ nitzer⸗Stadtaraben 4, Zimmer 145, auf den 14. Fe⸗ bruar 1908. Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 7. C. 1635/07.

Breslau, den 12. November 1900.

Königliches Amtsgericht

[67922] Oeffentliche Zustellung. 11. O. 588,07.1. Die Kognakbrennerei Hch. Raetsch in Gruüͤnberg i. Schl., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Jare cki in Berlin NW. 21, Turmstraße 15, klagt gegen den Kaufmann Albert Benjamin. früher in Chartlotten⸗ bura, Pestalozzistraße 102. jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Be⸗ klagte im Jahre 1904 als Vertreter der Klägerin für diese gegen Provision Geschäfte vermittelt habe, und an im voraus gezahlter Provision 336,65 zurückzuzahlen verpflichtet sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 336 65 nebst 5 % Zinsen seit dem Tage der Klage⸗ zustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheits⸗ leistung in Höhe des jedesmal beizutreibenden Be⸗ trages für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 1. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts III in erlin zu Charlottenburg. Tegeler Weg 17/20, Zimmer 38 1, auf den 3. Fehruar 1908, Vor⸗ mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öfentlichen bne wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Charlottenburg. den 18. Nobemder 1907.

Berlin,

[679⁰2] Oeffentliche Zustellung.

Die Weichenstellerfrau Elisabeth Ochlast, ver⸗ witwet gewesene Apostel, mit Zustimmung ihres Ehemannes Wilhelm Ochlast, beide in Pogoczelletz, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Büchs in Cosel, klagt gegen den Rechtsanwalt Mier, früher in Cosel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß auf dem der Klägerin gehörigen Grundstück Blatt 25 Pogorzelletz für den Beklagten in Abtei⸗ lung III Nr. 7 folgende Post: 8 Taler 5 Sgr. nebst 5 % Zinsen seit dem 3. Feg 1860 als eine rechtskräftige Forderung, 1 Taler 4 Sgr. Kosten und 13 Sgr. Eintragungskosten eingetragen, diese Forde⸗ rung nebst Zinsen längst bezahlt und der Beklagte verpflichtet sei, in die Löschung dleser Post zu willigen, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen a. anzuerkennen, daß die für ihn auf dem Grundstück Blatt 25 Pogorzelletz in Abteilung III Nr. 7 eingetragene Forderung von 8 Talern 5 Sgr. nebst Zinsen, 1 Taler 4 Sgr. Kosten und 13 Sgr. Eintragungskosten bezahlt ist, b. in die Löschung dieser Post nebst Zinsen im Grundbuch zu willigen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Cosel O⸗S. auf den 22. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3 C. 932/07.

Cosel. den 19. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[679041 SDOeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann A. Friedrich in Danzig, III. Damm Nr. 6, klagt gegen den Bäckergesellen Ferdinand Ebuer, früher zu Danzig, jetzt unbekannten Aufent⸗ balts, wegen Kaufpreises für einen Paletot sowie Auslagen, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 56 50 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 22. Oktober 1904 von 48 u zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Danzig, Pfefferstadt, Zimmer Nr. 47, auf den 14. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Danzig, den 19. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

67905]/ SDeffentliche Zustellung. C 1001/07.

Der Schneidermeister Hermann Schutte in Delmen⸗ horst Prozeßbevollmächtigter: Rechnn gssteller Landwehr das. klagt gegen den Avpothekergehilfen Albert Krämer, früher in Delmenhorst, zuletzt in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthaltsorte, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm aus Lieferung von Kleidungsstücken und Reparaturen im Jahre 1905 94,35 schulde, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 94 35 nebst 4 % Zinsen seit 2. Januar [906. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Groß⸗ herzogliche Amtsgericht in Delmenhorst, Abt. III, auf den 23. Januar 1908. Vormittags 9 Ubr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Delmenhorst, den 19. November 1907.

Moos, Gerichtsakruargh,

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

(67906] Oeffentliche Zustellung. b

In Sachen der Weingroßhandlung unter der Firma Philipp Schaefer Sohn zu Königswinter am Rhein, in der Person deren Inhaber Weinhändler Leonard Rosbach und Kaufmann Lotar Krings daselbst, gegen den Drogisten Ernst Engels, unbekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsorts, früher in Carnap, ladet die Klägerin den Beklagten auf Grund zugestellter Klage vom 18. August 1907 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Essen auf den 14. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 43. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Essen, den 13. November 1907.

Treu, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. [67907] Oeffentliche Zustellung.

Die Zahnärzte Ernst Moeser und Alfred Strauß hier, neue Taubenstraße 19 I, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Albert Löwenthal und Dr. Albert Merzbach, hier, klagen gegen den Kaufmann Emil May, früher in Frankfurt a. Main, Finkenhof⸗ straße 31 II, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihnen für im Jahre 1904 laut Rechnung käuflich überlieferte Waren den vereinbarten Kaufpreis im Restbetrag von 99 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zur Zahlung von 99 neunundneunzig Mark nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung zu verurteilen. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Frankfurt a. Main, Abt. 9, Zimmer 51, auf den 13. Januar 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zestegene wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

Frankfurt a. M., den 11. November 1907.

Kehl, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 9 C. 1483/07.

67903 Oeffentliche Zustellung.

Die debe; Constantin und Franziska Pilothschen Eheleute in Rogau, Prozeßbevollmaͤchtigter: Justiz⸗ rat Büchs in Kosel, klagen gegen den Fleischer Franz Pilot, früher in Lenkau, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß auf dem den Klägern gehörigen Grundstück Blatt 2 Rogau für Bertha Pieloth in Abteilung III Nr. 4 1200 haften, daß diese Peeherung nebst Zinsen bezahlt, die Gläͤuberin verstorben und von ihrer Mutter Antonie Pieloth beerbt worden sei, daß diese eben⸗ falls verstorben und auch von dem Beklagten beerbt worden und letzterer verpflichtet sei, als Erbeserbe nach der Gläubigerin über die ber eine Löschungs⸗ quittung auszustellen, mit dem Antrage: 1) den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen: a. anzu⸗ erkennen, daß die für Bertha Pieloth auf dem Grundstück Blatt 2 Rogau Abteklung III Nr. 4 eingetragene Forderung von 1200 nebst Zinsen bezahlt ist, v. in die Löschung dieser Post im Irund⸗ buch zu wintgen. 9) das Urkeil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be⸗ klagten zur muündlichen Beeneng des Rechte.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3 C. 896/07. Kosel, den 19. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[67908] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Heinrich Strack in Königstein im Taunus, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Mettenheimer, Frankfurt a. Main, klagt gegen den Kaufmann Leo Marx, früher in Frankfurt a. Main, Rückertstraße 30 I, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm den Mietzins für ein Geschäftslokal in Königstein i. T. für die Zeit vom 11. Dezember 1906 bis 12. Ja⸗ nuar 1907 mit 113,46 schulde, welcher Betrag im Konkursverfahren über das Vermögen des Be⸗ klagten vom Konkursverwalter bei der Königlichen Regierungshauptkasse in Wiesbaden hinterlegt worden sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, einzuwilligen, daß der von dem Kon⸗ kursverwalter bei der Königlichen Regierungshaupt⸗ kasse zu Wiesbaden unter Hauptjournal Nr. 1429 Spezial Manual Bd. 63 Seite 1 hinterlegte Betrag von 113,46 an Kläger herausgegeben werde. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Frankfurt a. Main, Abt. 9, Zimmer Nr. 51, auf den 13. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 9 C. 1583/07. Fraukfurt a. M., den 11. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts:

(L. S.) Kehl. Aktuar.

(67924] Oeffentliche Zustellung. O. 50/07. Die Knappschaftskrankenkasse Grube Friedrich zu Hungen, vertreten durch Rechtsanwälte Geh. Justizrat Hirschhorn u. Mendelsohn zu Gießen, klagt gegen den Obersteiger Stephan Hermann aus Alstätte, zur Zeit unbekannt wo abwesend, unter der Be⸗ bauptung, daß der Beklagte als Kassierer der Klägerin wiederholt Unregelmäßigkeit sich zu schulden hat kommen lassen, indem er ohne Anordnung des Kassenarztes und ohne Vorstandsbeschluß Anweisungen an andere Aerzte und an sich selbst ertellte, ohne dazu berechtigt zu sein bezw. irgendwelchen Anspruch auf diese Bezüge zu haben, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 637,15 ₰, in Worten sechshundert sieben und dreißig Mark 15 Pfg,, nebst 4 % Zinsen vom 1. Sep⸗ tember 1906 sowie zur Tragung der Prozeßkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Gießen auf den 24. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gießen, den 21. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. (L. S.) Jost, Ger.⸗Assessor.

[67912]. Oeffentliche Zustellung. 3 C 1201/07. Der Heinrich Poinsotte, Sattlermeister zu Metz, Prozeßbevollmächtigter: Geschäftsagent Zeyven in Metz. klagt gegen den Oberleutnant a. D. Zurhelle, früher in Metz, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufentbaltsort, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für im Jahre 1905 gelieferte Sattlerwaren üb““ trage: 1 mts 8 2 kostenfällig und vorlänsig volläreckhar sur von 35,05 fünfunddreißig Mark fünf Pfennige nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1906 ver⸗ urteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiser⸗ liche Amtsgericht zu Metz Saal 52 auf Dienstag, den 14. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser ,8 Klage bekannt gemacht.

Metz, den 20. rv ie

eckel,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts [67913] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Freytag & Koch, Lampen und Metall⸗ waren in Soest in Westfalen, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Heuck, Mörs, klagt gegen den Klempner Fottzried Remberg, früher in Hochemmerich, jetzt ohne bekannten Aufenthalt, unter der Behauptung, daß er ihr für im Jahre 1907 käuflich geliefert er⸗ haltene Waren einen Betrag von 36 60 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an sie 36,60 nebst 4 % Zinsen seit dem 27. Juni 1907 zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Mörs auf den 20. Dezember 1907, Bormittags 9 ¼ Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht. Mörs, den 21. November 1907. Mahlke. Aktuar, als Gerichtsschreiber des Könialichen Umtsgerichts.

[63820] Oeffentliche Zustellung.

1) Der Ackerbürger Johann Stankiewich in Sul⸗ mierzyce,

2) die Tischlerfrau Eleonore Kapala, geb. Krenz, in Amerika, vertreten durch ihren Generalbevoll⸗ mächtigten, den Ackerbürger Valentin Janusskiewich zu Sulmierzyce, und ihres in unbekannter Abwesen⸗ heit lebenden Ehemannes Martin Kapala, vertreten durch seinen Abwesenheitspfleger Johann Laudowich aus Sulmierzyce,

3) a. der Joseph Siankiewicz aus Sulmi

b. der minderjährige Stanislaus Paulluüski in Sulmierzyce, vertreten durch seinen Vormund, den Tischler Johann Krenz in Sulmierzyce,

8 der Tischler Johann Krenz in Sulmierzyce,

5) der üüena Fe Stanislaus Krenz in Amerika, vertreten durch den Generalbevollmächtigten, den Acker⸗ bürger Valentin Januszkiewich zu Sulmierzyce

Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Pomorski in Ostrowo —,

klagen gegen den Arbeiter Michael Piwowarcezyt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich wrigere, 9s die Auflassung an den unten im Klageantrage näher bezeichneten Grund⸗ stüchen zu geben, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen:;

a, an den Kläͤ 88 zu 1 das Grundstuck Gulmier⸗

ce Aecher Nr. 631, 8 . die Kläger zu 2 vom Grundstuück Sulmier⸗

ce Aecher Nr. 238 die Parzellen Kattenblatt 2

hlen; 2) das Metell eb. gegen eeaben äen

Mücke, Gertichtsschreider des Königlichen Landgerichts Il in Berlin.

WI1

streits vor das Köͤntaliche Amtsgericht in Kosel auf den 229. Jannar 1968. Vormittags 9 Uhr.

549/164, 550/147 und 5511148 in der Größe von 1 ha 98 a, b