1907 / 286 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 02 Dec 1907 18:00:01 GMT) scan diff

ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗

termine dem Gericht Anzeige zu machen. Lüchow, den 22. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[69880] Aufgebot. F 1/07. Der Zimmermann Georg Wolff, Vater in Nieder⸗ bronn, in seiner Eigenschaft als Abwesenheitspfleger, hat beantragt, den verschollenen Maurer Georg Hanauer, geboren am 7. Mai 1854 zu Nieder⸗ bronn, Sohn von Adam Hanauer, Arbeiter in Niederbronn, und Salomea Ruch, zuletzt wohnhaft in Niederbronn, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 8. Januar 1908, E“ 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Niederbronn i. E., den 27. November 1907. Kaiserliches Amtsgericht.

[69882] Aufgebot.

Das K. Amtsgericht Pirmasens hat am 27. No⸗ vember 1907 auf Antrag von Jakob Host, Notariats⸗ gehilfe in Pirmasens, als gerichtlich bestellten Pfleger, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung eröffnet gegen Margareta Loesch, geb. 27. April 1836 zu Pirmasens, Klosterschwester, zuletzt in Pirmasens, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort abwesend, Aufgebotstermin bestimmt auf Montag, den 22. Juni 1908, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Pirmasens und Aufforderung erlassen: 1) an die Verschollene, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, späte⸗ 885 im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts: (L. S.) Nebinger, K. Obersekretär.

[69881] Aufgebot. 1

Nr. 9152. Die Emilie Auguste Raisch in Bilbao, vertreten durch die Witwe des Goldarbeiters Adam Raisch, Johanna geb. Setzer, in Pforzheim, hat be⸗ antragt, die verschollene Rosine Wilhelmine Raisch, geboren am 20. November 1857 in Engelsbrand, zuletzt wohnhaft in Pforzheim, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 27. Juni 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem Gr. Amts⸗ gericht hier, Zimmer Nr. 19, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Pforzheim, den 23. November 1907.

Der b Amtsgerichts, III:

ohrer.

[70047] Aufgebot.

Nachdem die Schneider Oswald Hippler Ehefrau, Luise geb. Haitz, in Mörsch die Todeserklärung ihres am 7. Juni 1841 in Durmersheim geborenen Vaters Ferdinand Haitz, welcher seit über 30 Jahren von Durmersheim nach Amerika ausgewandert und seit über 20 Jahren verschollen sei, beantragt hat, wird der Verschollene aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 4. Juli 1908, Vorm. 10 Uhr, vor Gr. Amtsgericht Rastatt bestimmten Termin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen erteilen können, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermi dem Gericht Anzeige zu machen. 8

Rastatt, den 23. November 1907. 16ö6“

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgericht:

(L. S.) Zirkel, Gr. Amtsgerichtssekretär.

[70041] Aufgebot. F 2/07. 1) Die Ehefrau Theodor Wessels, 2) Ackergehilfe Gerhard Wessels, 3) Schiffsknecht Heinrich Wessels, 4) Bernhard Wessels, 5) Gertrud Wessels, in Ossen⸗ berg, haben beantragt, den verschollenen Schiffer Theodor Wessels, zuletzt wohnhaft in Ossenberg, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 22. Mai 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem

Gericht Anzeige zu machen. Rheinberg, den 5. November 1907. Königliches Amtsgericht. 8

[69883] Aufgebot. F. 1/07. Die Ehefrau des Ackerers Andreas Thiel, Maria Katharina geborene Lutz, handelnd mit Einwilltgung ihres Ehemannes, in Settingen, hat beantragt, den verschollenen Georg Lutz, zuletzt wohnhaft in Settingen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Saargemünd, den 26. November 1907. Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[69530) Oeffentliche Aufforderung. Diejenigen Personen, welche Erbansprüche an den Nachlaß der am 12. April 1903 zu Bad⸗Nauheim verstorbenen, hier wohnhaft gewesenen Witwe des Fran⸗ Georg Martin Stadie, Emilie Auguste geb. anganke, erbeben wollen, werden aufgefordert, solche bis zum 25. Februar 1908 bei dem unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden. Nach Ablauf der Frist wird festgestellt werden, daß ein anderer Erbe als der preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Frankfurt a. M., den 19. November 1907. Königliches Amtsgericht. Abteilung 40.

[69873]

Durch Ausschlußurteil vom 16. November 1907 ist der Hans Peter Jacobsen Möller, zuletzt wohn⸗ baft in Hadersleben, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 19 3 festaestellt Hadersleben, den 21. November 1907.

8 Königliches Amtsgericht.

[698751

In Aufgebotssachen Reismühle Reiherstieg mit beschränkter Haftung in Hamburg, Steinstraße 110 I, sind durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 27. Novbr. 1907 die am 1. August 1901 fällig ge⸗ wesenen Coupons zu den 19 Obligationen der 3 ½ prozentigen Hamburgischen Staatsrente von 1878: Nr. 3326, 5583 und 11876 und von 1879: Nr. 35075, 35076, 35077, 35078, 35079, 35080, 35081, 35234, 35235, 35301, 35302, 35303, 35304, 35305, 35306 und 35307 für kraftlos erklärt worden.

Hamburg, den 28 November 1907.

Das Ametsgericht. Abteilung für Aufgebotssachen.

[69870] Durch Ausschlußurteil des Herzoglichen Amts⸗ gerichts Braunschweig vom 26. d. Mts. sind die Braunschweiger 20⸗Talerlose Serie 7182 Nr. 1, Serie 6959 Nr. 27 und 33 für kraftlos erklärt. Braunschweig, den 28. November 1907. ilgendag, Sekretär, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

[69879 Bekanntmachung.

Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 26. November 1907 sind die Aktien des Vorschuß⸗ u. Kreditvereins Nidda: a. Nr. 7 über 200 vom 30. September 1889, lautend auf Heinrich Bauer Witwe in Nidda, b. Nr. 8 über 200 vom 30. September 1889, lautend auf Louis Becht Witwe in Nidda, für kraftlos erklärt worden.

Nidda, den 27. November 1907. 8

Großh. Hess. Amtsgericht.

[69898] Oeffentliche Faente 4 R. 102/07. 28.

In Sachen der Ehefrau Pauline Henriette Brak⸗ han, geb. Marquardt, zu Meiendorf, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dahm in Altona, gegen den Arbeiter Heinrich Friedrich Wilhelm Brakhan, geb. am 9. Januar 1854 zu Reher, früher zu Mustin, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ist Termin zur Fort⸗ setzung der mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor der vierten Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Mittwoch, den 12. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 10 Uhr, an⸗ beraumt, zu welchem der Beklagte geladen wird, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Altona, den 26. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69899] Oeffentliche Zustellung und Ladung. In Sachen Konle, Aloisia, Konzertsängersehefrau von Oberhausen, nun in Nürnberg, Klägerin, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Stötter in Augsburg, gegen Konle, Anton, Konzertsänger, zuletzt in Augsburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehe⸗ scheidung, hat das K. Landgericht Augsburg, II. Zivil⸗ kammer, die öffentliche Zustellung der Klageschrift des R⸗A. Stötter dahier Zur Verhandlung in dieser Sache ist Termin anberaumt auf Donners. tag, den 13. Februar 1908, Vormittags 8 ½ Uhr, im Zivilkammersitzungssaale des K. Land⸗ gerichts Augsburg. Zu diesem Termine ladet der klägerische Anwalt den Beklagten Anton Konle mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Vertreter wird den in der Klage vom 18 November 1907 enthaltenen Antrag stellen, dahin gehend: Kgl. Landgericht wolle erkennen: I. Die Ehe der Streits⸗ teile wird aus alleinigem Verschulden des Beklagten geschieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsreits zu tragen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten Anton Konle wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Augsburg, den 27. November 1907. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Schneller, K. Sekretär.

[699022 Oeffentliche Zustellunng.

Die Frau Anna Blachnitz zu Berlin, Froben⸗ straße 30, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Ahlemann und Dr Paulus zu Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Otto Blachnitz, zur Fit unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin,

chwerinstraße 12, unter der Behauptung, daß dieser sie wiederholt schwer mißhandelt hat, soda 8 ne venleidend geworden ist, sie im Sommer d. verlassen hat und seitdem spurlos verschwunden ist, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts 2 in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, 1 Treppe, auf den 29. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 25. November 1907.

8 (Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69904] Oeffentliche Zustellung. R I 10/07. Die Fabrikarbeiterin Marte Kaiser, geborene Selig,

zu Horburg, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat

Preiß in Colmar, klagt gegen ihren Ehemann, den

Johann Paul Kaiser zu Colmar,

z.

Abs

t. unbekannten Aufenthalts, aus §§ 1568, 1571 bs. 2 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen ihnen bestehenden Ehe, und zwar aus Verschulden des Beklagten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar auf den 18. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Colmar, den 26. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[69905] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Fabrikarbeiters Hermann Menzel, Maria geb. Schneider, in Elberfeld, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Feist in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Vohwinkel, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund böswilligen Verlassens ꝛc., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld auf den 5. Februar 1908, Vormit⸗ tags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

gedachten Gerichte

t gelassenen Anwalt zu bestellen. Fen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Elberfeld, den 28. November 1907. Kauthe, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69906] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Zimmermann Franz Voex, Anna eb. Kaufmann, in Iserlohn, hinterm Schützenhof 4, rozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Lohmann in

agen, klagt gegen ihren Ebemann, Zimmermann ranz Voex, früher in Iserlohn, jetzt unbekannten ufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage 1) die Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, 2) die Kosten des Rechts⸗ g dem Beklagten aufzuerlegen. Die Klägerin adet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 16. Ja⸗ nuar 1908, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hagen, den 16. November 1907.

Schöpper, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69908] Oeffentliche Zustellung. II R 31/07.

Die Marie Amelie Miclo. Ehefrau des Fabrik⸗ arbeiters Robert Haas zu Mülhausen, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Klug, klagt gegen ihren genannten Ehemann, den Fabrikarbeiter Robert Haas, früher in Mülbhausen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und demselben die Prozeßkosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts in Mülhausen im Elsaß auf den 20. Januar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

bekannt gemacht. Mülhausen i. E., den 28. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[69910] Oeffentliche Zustellung.

Der Müllergeselle Julius, richtiger Julius Eduard Rosentreter in Harburg, Kläger, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hübner in Stade, ladet seine Ehefrau Emmalie Rosalie Rosentreter, geb. Schwanke, früher in Watertown, South Dakota, Vereinigte Staaten von Nordamerika, Beklagte, in dem zwischen ihnen vor dem hiesigen Landgerichte wegen Ehescheidung anbhängigen Rechtsstreite 4a R. 68/06 zwecks Ableistung des für ihn im Urteile vom 11. März d. Js. normierten Eides, so⸗ wie zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Stade auf den 10. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Stade, den 23. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69911] Oeffentliche Zustellung.

Der Maurergeselle Karl Plare in Stade, Proz’ß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hübner in Stade, klagt gegen seine Ehefrau Louise Plate, geb Edler, früher in Stade, jetzt unbekannten Aufenthalts, 4a R. 48/07, auf G und §§ 1565 bezw. 1353 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung der Beklagten für den schuldigen Teil eventl. auf Verurteilung der Beklagten zur Her⸗ stellung der häuslichen Gemeinschaft. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Stade auf den 24. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stade, den 25 November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69912] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Elise Pieper, geb. Prätz, in Berlin, Heidenfeldstraße 18, bei Rüdiger, Perarhe e0. tigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Primo in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Gustav Pieper, früher in Stettin, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seit Mai 1902 die Klägerin böslich verlassen, sich seitdem um diese nicht gekümmert, insbesondere für deren Unterhalt nichts getan habe und seit der Trennung unbekannten Aufenthalts sei, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die V8; ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Zimmer Nr. 7, auf den 26. Februar 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Sühneversuch ist für nicht erforderlich erklärt.

Stettin, den 26. November 1907.

Frese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69907] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Rudolf vom Ende, Mariag Margareta geb Werner, zu Frankfurt am Main, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schreiber in Mainz, klagt gegen ihren Ehemann den Maschinisten Rudolf vom Ende, unbekannten Aufenthalts, früher zu Mairz, auf Ehescheidung eventuell Herstellung des ehelichen Lebens, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien vor dem S andesbeamten zu Mainz am 11. Juli 1903 geschlossene Ehe dem Bande nach zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, eventuell den Beklagten zur Her⸗ stellung des ehelichen Lebens zu verurteilen, auf jeden Fall aber ihm die Kosten des Rechtgstreits zur Last zu setzen, unter Erklärung des Urteils für vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

erste Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 31. Januar 1908, Vormittags

9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mainz, den 29. November 1907. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts: (Unterschrift.)

[69892] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Ludwig Jörgensen, vertreten durch seinen Vormund, Prokuristen Heinrich Ludwig Johannes Kolle zu Hamburg, Bismarckstraße 62 III, klagt gegen den Kaufmann Ludwig Wassermeyer, in Firma Ludwig Wassermeyer & Co., zuletzt zu Hamburg, Breitestr. 16/18, Hinterhaus pt. I, bei der Firma Gammelin & Krahn, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den⸗Beklagten kosten⸗ pflichtig, vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger zu Händen des vorgenannten Vormundes für

die Zeit von der Geburt des Klägers, dem 14. März

1907, bis zum vollendeten sechzehnten Lebens jahre desselben eine Geldrente von jährlich 240 zu ent⸗ richten, und zwar in dreimonatlichen Raten im votaus, die ver sallenen sofort, unter der Begründung, daß der Beklagte der Mutter des außerehelich ge⸗ borenen Klägers in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt habe. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivilabteilung 18, Ziviljustiz⸗ gebäude vor dem Holstentor, Holstenwallfluͤgel, Erd⸗ geschoß, Zimmer Nr. 112, auf Montag, den 3. Februar 1908, Vormittags 9 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage nebst Ladung bekannt gemacht.

Hamburg, den 23. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Zwwilabteilung 18.

[69890] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Berta Emma Elisabeth Manns⸗ feldt zu Bremen, vertreten durch den Generalvor⸗ mund Friedrich Rust, Bremen, klagt gegen den Schlosser Heinrich Friedrich Thomsen, zuletzt Bremen, Pieperstr. 6, wohnhaft gewesen, jetzt nnbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Zahlung von Unterhalts⸗ beträgen gemäß § 1708 B. G.⸗B., mit dem An⸗ trage, den Beklagten zur Zahlung eines jährlichen Unterhalts von 240 für die Zeit vom 10. Mai 1907 bis zum 9. Mai 1910 und von 180 für die Zeit vom 10. Mai 1910 bis zum 9. Mai 1923, vierteljährlich im voraus zahlbar, zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichtsbaus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 89 (Ein⸗ gang Ostertorstraße) auf den 28. Januar 1908, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zweck der öffentlichen Ziftenung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, den 28. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Brauer, Sekretär.

[70045] Oeffentliche Zustellung. 21. 0.650. 07.

Der Schlächtermeister Walter Bitterhoff in Berlin, Frankfurter Allee 70. Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Max Lewinsohn, Berlin, Landsberger⸗ straße 66/67, klagt gegen den Schlächtermeister Gustav Rehkuh, früher in Berlin, Blücherstr. 55, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus einer Liefe⸗ rung von Fleischwaren laut Rechnung vom 1. Fe⸗ bruar 1907, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen 1) an ihn 1000 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Februar 1907 zu zjahlen, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleiftung in Höhe

des jedesmal beizutreibenden Betrages für vor⸗

läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet

den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts-

streits vor die elfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 31, Zimmer 64, auf den 11. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen

bei dem gedachten Gerichte npetafsenen Anwalt zu

bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 26. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. [70044] Oeffentliche eens.

In Sachen des Viehhändlers Albert Schönfeld zu Groß⸗Dölln, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Alfred Ballien zu Berlin, Friedrichstr. 17, gegen 1) die Frau Wladislawa Myszka zu Alt⸗ Glinicke b. Köpenick, 2) den Maurer rmann Sommer, 3) die Frau Joseffa Sommer, beide früher zu Alt⸗ Glinicke b. Köpenick, zur Zeit unbekannten Aufent⸗ halts Aktenzeichen: 21. O. 451. 07 —, ladet der Kläger die Beklagten von neuem zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die elfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 31, Zimmer 64, auf den 11. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der

Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu-

gelassenen Anwalt zu bestellen. Der Termin vom 19. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, ist aufgehoben. Fan Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese euladung bekannt gemacht. 1 Berlin, den 27. November 1907. ü8n Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[69889] Oeffentliche Zustellung. Der Direktor J. Jost in Fe Steinhöͤft 8, Prehchngles ne geet⸗ Rechtsanwalt Scherk in erlin, Kommandantenstr 46, klagt gegen den Betriebsingenieur Franz Gramp, früher in Berlin, Großbeerenstr. 80, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß er dem Beklagten am 10. und 11. Mai 1907 zwei Darlehen von 50 bezw. 20 gegeben habe und daß er ihm verschiedene Originalschreiben und Gutachten sowie Ordres der Kaiserlichen Marine, von Krupp und anderen über⸗ geben und nicht zurückerhalten habe, mit dem An⸗ trage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an ihn 70 nebst 4 % Zinsen seit dem 11. Mai 1907 zu zahlen, die ihm überlassenen Empfehlungsschreiben und Gut⸗ achten herauszugeben und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Tempelhof, Abteilung 3, Zimmer 3, Hallesches Ufer 29,31, auf den 21. Januar 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3 C 1100. 07. Berlin, den 26. November 1907.. Der Gerichtsschreiber dees Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Tempelhof. Abt. 3.

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1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, 18 ung 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

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erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. der

8 Bffentlicher Anzeiger.

Vierte Beilage

anzeiger und Königlich Preußis he

Berlin, Montag, den 2. Dezember

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2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[69895] 1

Klage der Firma J. Vollmann & Co. (Inhaber J. Vollmann) in Meiningen gegen den Maler H. Geshardt, früher in Elvershausen, jebiger Aufenthaltsort unbekannt, wegen Forderung. Wir laden den Beklagten vor das Königliche Amisgericht zu Northeim zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor und beantragen 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 71,07 nebst 5 % Zinsen seit dem 30. Dezember 1903 zu

zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu

erklären. Termin Dienstag, den 4. Februar 1908, Morgens 9 ½ Uhr, Zimmer Nr. 5. Northeim, den 26. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[69909] Oeffentliche Zastellung. 9 0. 271/06. 8.

1) der Architekt Mieczvslaus von Powidzki in Posen, 2) die Firma Sobecki und Wrzesinski . m. b. H. in Posen, Wilhelmstraße 18, 3) der Maler⸗ meister Conrad Rotnickt in Posen, Nollendorfstraße. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt von Drwoskl in Posen, klagen gegen die Witwe Antonie Chybka, geb. Przybylska, in Amerika, unbekannten Aufenthalts, früher in Posen wohnhaft, und laden die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Posen auf den 29. Jauuar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Jufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugetassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Posen, den 23. November 1907.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [69897] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Friedrich Planitz in Uetersen klagt gegen den Drechsler Otto Lieber, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, früher in Uetersen, unter der Behaup⸗ tung, daß der Beklagte ihm an Arbeitslohn, In⸗ validen⸗ und Krankengeld sowie an Auslagen für Holz und Fuhrlohn die Summe von insgesamt 74 58 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 74 58 zu ver⸗ urteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtestreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Uetersen auf Montag, den 24. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Uetersen, den 22. November 1907.

Gerichtsschreibe“ des Königlichen Amtsgerichts. [70046] Oeffentliche Zustellung.

Die öffentliche Vorschußkasse Wörth a. S., ver⸗ treten durch ihren Vorsitzenden, Notar Messerschmidt in Wörth a. S, klagt gegen die geschiedene Ehefrau des Schreiners Emil Diener, Salomea ged. Stepp, früher in Wörth a. S., nun ohne bekannten Aufent⸗ haltsort, unter der Behauptung, daß der gewesene Ehemann der Beklagten der Klägerin für bares Dar⸗ lehn laut Schuldschein vom 28. Februar 1905 210 nebst 4 % Zinsen hieraus vom 1. April 1907 schuldet, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung der Beklagten zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen des Gesamtguts der ge⸗ wesenen Eheleute Diener unter vorläufiger Voll⸗ streckbarkeitserklärung des Urteils. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Wörth a. S. auf Donnerstag, den 16. Januar 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wörth a. S., den 29. November 1907.

Gerichtsschreiberei.

[69893] Oeffentliche Zustellung. H 3/07.

Die Verwaltung der Verkehrssteuern in Elsaß⸗ Lothringen, vertreten durch das Ksl. Verkehrs⸗ steueramt Hochfelden, fordert nachbenannte Per⸗ sonen auf:

1) Gitz, Johann, S. v. Johann aus Schwindratz⸗ heim, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltbort,

2) Groß, Jakob, S. v. Jakob aus Ingenheim, ohne nähere Adresse in Amerika,

3) Hamm, Eugen, S. v. Johann Baptist aus Sässolsheim, ohne nähere Adresse in Paris,

4) Scheer, Michel, S. v. Josef aus Minversheim, ohne nähere Adresse in Limonge (Frankreich),

die durch nachbezeichnete Urteile gegen sie ausge⸗ sprochenen Geldstrafen und Kosten an das genannte Verkehrssteueramt zu zahlen;

Gitz: Urteil des Schöffengerichts Hochfelden vom 30. 7. 1896 wegen Körperverletzung 227,33 Kosten,

Groß: Urteil desselben Gerichts vom 16. 9. 1897 wegen unerlaubter Auswanderung 40 Geldstrafe und 44,69 Kosten,

Hamm: Urteil des Landgerichts Straßburg vom 5. 2. 1898 wegen Verletzung der Wehrpflicht 600 Geldstrafe und 77,60 Kosten,

Scheer: Urteil desselben Gerichts vom 29. 1. 1903. wegen derselben Straftat 600 Geldstrafe und

76,35 Kosten.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Zahlungsaufforderungen bekannt gemacht.

Hochfelben, den 28. November 1907. 8 Kfl. Amtsgericht.

3) unfall- und Invaliditäts⸗. Versicherung.

EE“ .“ Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine.

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[42906] Bekanntmachung.

Bei der infolge unserer Bekanntmachung vom 17. Juli d. Js. heute geschehenen öffentlichen Ver⸗ losung von 3 prozentigen Rentenbriefen der Provinz Brandenburg sind folgende Stücke ge⸗ zogen worden:

Lit. F zu 3000 ℳ% 5 Stück, und zwar die Nrn. 94 208 285 337 385.

Lit. M zu 300 5 Stück, und zwar die Nrn. 104 105 154 210 267.

Lit. J zu 75 4 Stück, und zwar die Nrn. 20 41 129 177.

Lit. K zu 30 2 Stück, und zwar die Nrn. 14 82.

Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden auf⸗ gefordert, dieselben nebst Erneuerungsschein bei der Rentenbankkasse, Klosterstraße 76 I. hier⸗ selbst, vom 2. Jauuar 1908 ab an den Werk⸗ tagen von 9 bis 1 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwert der Rentenbriefe in Empfang zu nehmen.

Vom 1. e 1908 ab hört die Verzinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf; ve velsf aber ver⸗ jähren mit dem Schlusse des Jahres 1918 zum Vorteil der Rentenbank.

Die Einlieferung ausgeloster Rentenbriefe an die Rentenbankkasse kann auch durch die Post portofrei und mit dem Antrage erfolgen, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege übermittelt werde.

I Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bei Summen bis zu 800 durch Postanweisung. Sofern es sich um Summen über 800 handelt, ist einem solchen Antrage eine Seöö Quittung beizufügen.

Berlin, den 14. August 1907.

Königliche Direktion der Rentenbank für die Provinz Brandenburg.

[5266]

Folgende Kreisanleihescheine werden zur Bar⸗ zahlung am 2. Januar 1908 gekündigt:

Buchstabe D Nr. 113 zu 1000

Buchstabe E Nr. 137 154 zu je 500

Die Inhaber dieser Anleihescheine werden auf⸗ gefordert, die aufgerufenen Stücke nebst Zinsscheinen und Zinsscheinanweisungen vom 2. Januar 1908 ab bei der hiesigen Kreiskommunalkasse oder bei dem Bankhause Wm. Schlutow in Stettin zur Einlösung vorzulegen.

Die Verzinsung hört mit dem 31. Dezember d. Js. auf.

Kammin i. Pomm., den 10. April 1907.

Der Vorsitzende des Kreisausschusses. In Vertretung: H. von Köller. 88 1

[29625] Bekanntmachung.

Bei der am 11. Juni 1907 stattgefundenen Aus⸗ losung von vierprozentigen Neidenburger An⸗ leihescheinen, die auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 5. Oktober 1885 in Höhe von 80 000 ausgegeben wurden, sind folgende Nummern gezogen:

Lit. A 7 über 1000

49 500 C 26 62 83 91 über je 200 = 800

Wir kündigen dieselben hiermit zur Rückzahlung zum 2. Januar 1908.

Die Auszahlung des Kapitals und der Zinsen er⸗ folgt gegen bloße Rückgabe der fällig gewordenen Zinsscheine bezw. des Anleihescheins bei der hiesigen Kreiskommunalkasse und dem Bankhause S. A. Samter Nachfolger Königsberg (Ostpr.).

Die Verzinsung der gekündigten Anleihescheine hört mit dem 1. Januar 1908 auf.

Neidenburg, den 19. Juni 1907. Der Kreisausschuß des Kreises Neidenburg. J. V. von Gersdorff.

[27824] Bekanntmachung.

Auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 29. Dezember 1856 werden zum 2. Januar 1908 nachstehend verzeichnete Notte⸗Obligationen ge⸗ kündigt, und hört ihre Verzinsung mit dem 31. De⸗ zember 1907 auf. Der Kapitalbetrag wird vom 2. Januar 1908 ab gegen Rückgabe der Obli⸗ gation sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine und der Zinsscheinanweisung von der Notte⸗Verbands⸗ kasse in Haus Zossen gezahlt werden.

I. Emission.

Lit. A Gerie XII Nr. 1770 1771 1772 1773 1775 1776 1777 1781 1782 1783 1784. 1785 1786 1787 1788 1789 1790 1791 1792 1793 1795 1796 1797 1799 1800 1801 1802 = 27 Stück à 300

= 8100 II. Emission.

Lit. A Serie I Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 9 Stück à 500 = 4500 Lit. B Serie I Nr. 11 12 13 14 15 16 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 = 17 Stück à 300 = 5100 Lit. C Serie I Nr. 32 33 34 35 36 37 38. = 7 Stück à 200 = 1400

Juli 1907. Schaudirekt

30606] Auslosung der 4 % igen Anleihe der Handels⸗ kammer zu Leipzig.

Von unserer 4 % igen Auleihe Fah bei der notariell vollzogenen Auslosung die Nummern

97 261 366 474 495 528 536 gezogen worden. Sie werden den Inhabern mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Rückgabe der Schuldverschreibung und der dazu ge⸗ hörigen Zinsleiste bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt hier am 31. Dezember d. J. in Empfang zu nehmen.

Zugleich werden die Inhaber der bereits 1895 ausgelosten, zur Zahlung noch nicht vorgelegten Nrn. 250 und 586 erneut aufgefordert, den Betrag dieser, seit ihrem Fälligkeitstermine von der Ver⸗ zinsung ausgeschlossenen Schuldscheine bei der oben⸗ genannten Einlösungsstelle zu erheben.

Leipzig, am 1. Juli 1907.

Die Handelskammer.

Zweiniger, Vorsitzender. Dr. jur. Wendtland, Syndikus.

[56391] Bekanntmachung.

Am 19. September 1907 hat die planmäßige Verlosung der Kreisanleihescheine des Kreises Schubin stattgefunden. vD

Es sind ausgelost: 1

a. von 1. Ausgabe:

die Nrn. 2 3 23 105 129 über je 100 21 96 98 101 über je 500 b. von der 2. Ausgabe: die Nr. 139 über je 1000 ℳ, 1

67 über je 500 8 Die Anleibescheine werden hiermit zur Einlösung höean s⸗ und die Inhaber derselben ersucht, deren ennwert gegen Rückgabe der Anleihescheine nebst vom 2. Jauuar 1908 ab auf der reiskommunalkasse in Schubin in Empfang zu nehmen. Sämtliche Wertzeichen können nur im kursfähigen Zustande angenommen werden; für fehlende Zinsscheine wird der bezügliche Zinsbetrag von dem Nennwerte abgerechnet werden. 1 Schubin, den 4. Oktober 1907. Der Vorsitzende bes Kreisausschusses: von Bülow.

ℳ,

[36108] Aufkündigung der ausgelosten Kreis⸗ obligationen des Kreises Oels.

Bei der im Beisein der Kreiskommission und eines Notars stattgefundenen Verlosung der auf Grund der Allerhöchsten Privilegien vom 27. November 1873 und 7. Dezember 1885 ausgefertigten und am 2. Januar 1908 einzulösenden Kreisobligationen des Kreises Oels sind die nachstehenden Nummern gezogen worden, und zwar:

a. von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegs vom 27. November 1873 ausgefertigten 90 000 Kreisobligationen des Kreises Oels (ausgefertigt unterm 22. Januar 1874 II. Emission)

Lit. B über je 600 Nr. 3 und 19.

Lit. C über je 300 Nr. 17 20 29 51 92 109 120 128 und 147.

Lit. D über je 150 Nr. 6 12 und 38.

Lit. E über je 75 Nr. 7 und 13.

b. von den auf Grund des Allerhöchsten Pripilegs vom 7. Dezember 1885 ausgefertigten 400 000 Kreisobligationen (ausgefertigt unterm 1. Januar 1886 III. Emission)

Lit. A über je 1000 Nr. 15 und 104.

Lit. über je 500 Nr. 2 30 78 und 290.

Lit. C über je 200 Nr. 11 75 91 114 124 130 175 204 233 304 318 365 387 390 397 405 und 463.

Die Besitzer der vorbezeichneten, zum 2. Januar 1908 hierdurch gekündigten Obligationen werden auf⸗ gefordert, den Nennwert gegen Rückgabe der Obli⸗ gationen nebst den Zinsscheinanweisungen und den noch nicht fälligen Zinsscheinen vom 2. Januar 19808 ab bei der Kreiskommunalkasse hier⸗ selbst in Empfang zu nehmen. Eine weitere Ver⸗ zinsung der ausgelosten Obligationen findet von dem genannten Tage ab nicht statt. Der Wert der etwa nicht zurückgelieferten Zinsscheine wird von den Kapitalien in Abzug .

Oels, den 12. Juli 1907.

Der Vorsitzende des Kreisausschusses:

Königliche Landrat: Graf Kospoth. [24429] Bekanntmachung. Für 1907 sind folgende Greifenberger Kreis⸗ anleihescheine durch das Los zur Tilgung bestimmt: II. Ausgabe. 22 Stück B Nr. 40 56 57 61 122 153 173 182 199 212 228 250 252 271 313 341 352 364 367 368 391 397, je 500 . . . . . 11 000 5 Stück C Nr. 27 35 48 52 71, je 16 000 III. Ausgabe.

34 Stück A Nr. 1 2 4 26 29 45 47 52 64 71 87 91 95 100 110 112 113 118 121 131 132 133 134 136 139 142 168 183 201 218 246 267 286 SoD, m8 6 800

4 Stück B Nr. 299 330 337 422, J 11164“*“ 1 Stück C Nr. 88 über. I 9 800

Die Inhaber dieser Papiere werden aufgefordert, diese zum 2. Januar 1908 bei der Kreis⸗ kommunalkasse hier einzureichen und dagegen den Wert in Empfang zu nehmen.

5050 ist II. Ausgabe B Nr. 161 über Greifenberg i. Pomm., den 6. Juni 1907.

Der Kreisausschuß. In Vertretung: von Blittersdorff

[6746858 Bekauntmachung. Ja der diesjährigen Verlosung der 3 ½ ;% Weil⸗

burger Stadtanleihe von 1889 wurden folgende v4“

Stücke gezogen:

Lit. Nr. 65 113 115.

Lit. B Nr. 16 17 68 71.

Diese Schuldverschreibungen werden hiermit auf den 1. Januar 1908 gekündigt, und findet von da ab eine Weiterverzinsung nicht statt.

Die Rückzahlung erfolgt .

in Weilburg bel der Gemeindekasse,

Frankfurt a. M. bei der Dresdner Bauk

in Fraukfurt a. M.

Weilburg, 12. August 1907.

Der Magifstrat.

[37383] Bekanntmachung. 8

Bei der am 17. Juli d. J. nach dem aufgestellten Tilgungsplan stattgehabten öSe; von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 23. Juli 1888 (G.⸗S. S. 264) ausgegebenen vier⸗ prozentigen Kreisauleihescheinen sind nachstehende meeitese zur Tilgung im Jahre 1907 gezogen worden:

Lit. A Nr. 28 über 2000

Lit. B Nr. 39 über 1000

Lit. B Nr. 43 über 1000 ℳ%ℳ

Lit. C Nr. 8 über 500

Lit. C Nr. 35 über 500

Die Anleihescheine werden den Inhabern hier⸗ durch mit der Aufforderung gekündigt, die Kapital⸗ beträge vom 2. Januar 1908 ab bei der hiesigen Kreiskommunalkasse oder bei der Dresdner Bank in Berlin gegen Rückgabe der Anleihescheine und der dazugehörigen Anweisungen nebst Zinsscheinen Reihe III Nr. 9— 10 in Empfang zu nehmen.

Schwerin a. W., den 20. Juli 1907. b Namens des Kreisausschusses:

Der Vorsitzende: Parthey.

[2952727 Bekanutmachung.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privi⸗ legiums vom 2. Januar 1889 verausgabten 3 ½ % Kreisanleihescheiuen des Kreises Insterburg sind bei der erfolgten Auslosung folgende Nummern gezogen:

Ausgabe A Nr. 88 89 115 157 177 über je 1000

Ausgabe B Nr. 115 über 500

Diese Anleihescheine werden den Inhabern zum 2. Januar 1908 hiermit gekündigt.

Die Kapitalbeträge sind von dem genannten Datum ab gegen Einlieferung der Anleihescheine und Anweisung bei der Kreiskommunalkasse hierselbst oder bei der Bank der Ostpr. Land⸗ schaft in Königsberg i. Pr. in Empfang zu nehmen.

Mit dem 2. Januar 1908 hört die Verzinsung der gekündigten Anleihescheine auf.

Von den früher ausgelosten Anleihescheinen ist Ausgabe A Nr. 81 über 1000 bisher nicht ein⸗ gelöst worden.

Insterburg, den 20. Juni 1907.

Der Vorfitzende des Kreisausschusses. [56390] Bekanntmachung.

Bei der diesjährigen Auslosung von 12 600 Kreisobligationen vom Jahre 1883 I. Anleihe sind folgende Nummern gezogen worden:

Lit. A Nr. 22 à 3000

Lit. B Nr. 103 105 à 1000

Lit. C Nr. 383 397 398 399 410 411 à 500

Lit. D Nr. 432 436 460 461 489 491 537 539 541 542 544 546 550 552 555 674 790 828 829 833 844 845 846 à 200

Diese Obligationen werden den Inhabern mit der Aufforderung gekündigt, die Kapttalbeträge vom 1. Juli 1908 ab bei der hiesigen Kreis⸗ kommunalkasse gegen Rückgabe der Obligationen sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine und der Zinsanweisungen in Empfang zu nehmen.

Von den zur Einlösung gekündigten Obligationen sind bis jetzt noch nicht eingelöst: G“

Lit. B Nr. 74 78 à 1000 Lit. C Nr. 316 380 à 500 Lit. D Nr. 492 493 497 658 693 à 200 8 Merseburg, den 1. Oktober 1907. 8

Kreisausschuß des Kreises Merseburg.

Haussonville.

[59071] Bekanntmachung. Bei der diesjährigen Auslosung von 56 200 Kreisobligationen vom Jahre 1891 II. An⸗ leihe sind folgende Nummern gezogen worden: Lit. A Nr. 33 45 67 à 5000 Lit. B Nr. 115 129 145 153 193 à 3000 Lit. C Nr. 207 212 240 264 282 288 324 328 332 333 350 365 377 378 392 394 396 425 443 451 à 1000 Lit. D Nr. 582 606 612 639 654 699 741 742 757 777 à 500 Lit. E Nr. 1157 1195 1211 1248 1254 1264 à 200 Diese Obligationen werden den Inhabern mit der Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträge vom 1. Juli 1908 ab bei der hiesigen Kreis⸗ ““ gegen Rückgabe der Obligationen sowie der noch nicht fälligen Zinsscheine und der Zinsanweisungen in Empfang zu nehmen. Von den zur Einlösung gekündigten Obligationen sind bis jetzt noch nicht eingelöst: Lit. B Nr. 177 à 3000 8 Lit. C Nr. 254 à 1000 Lit D Nr. 584 588 598 633 à 500 Lit. E Nr. 1149 1252 à 200 Merseburg, den 1. Oktober 1907.

8

Kreisausschuß des Kreises Merseburg. ““ Fraf d'Haussonville.

u“