Wunderwelt, die der jugendlichen Phantasie den weitesten Spielraum läßt. Die sich dort abspielenden Erlebnisse der fleißigen und trägen Kinder waren andererseits wiederum geeignet, erzieherisch zu wirken und zum Nachdenken anzuregen, während der den Schluß bildende Goldsegen der wundertätigen Fee durch seine ausgleichende Gerechtig⸗ keit helle Freude hervorrief. Die Vertreter der Hauptrollen, die Damen von “ (Frau Holle), Ehren (Goldmarie) und Athan (Pechmarie) sowie Herr Harry Walden (Hans Immerfroh, der verkappte Goldprinz) überboten sich darin, der Darstellung Lebensfrische zu verleihen, sodaß mit den eingestreuten anmutigen Tanzbildern so⸗ wie durch die ganze reiche Ausstattung und Inszenserung ein tatsächlich
daß die Tätigkeit der freiwilligen Krankenpflege für unsere Truppen in Südwestafrika zwar Ende d. J. eingestellt werden wird, daß indessen 89 die noch dort befindlichen Expeditionsteilnehmer reichliche eihnachtssendungen seitens der Vereinsorganisation vom Roten Kreuz stattgefunden haben. Augenblicklich ist die letztere damit beschäftigt, einem Wunsche nach geeignetem Lesestoff in sess nen Umfange zu entsprechen. Bei diesem Unternehmen hatte sie sich bisher der opferwilligen Unterstützung einer Anzahl namhafter Verlagsbuchhandlungen zu erfreuen, die literarische Werke teils un⸗ entgeltlich, teils zu erheblich ermäßigten Preisen zur Verfügung stellten. — Für in der Genesung befindliche Angehörige der südwest⸗ G afrikanischen Schutztruppe sind vom Zentralkomitee bis jetzt Lustipielhaus. in 801 Fällen kostenlose Brunnen, und Badekuren
88 8 1 von 4—8 Wochen Dauer oder Barbeihilfen zu solchen be⸗
uch in diesem Jahre brachte das Lustspielhaus ein Weihnachts⸗ willigt worden. Für dieses Gebiet der Wirksamkeit ist ein Ende noch
märchen: „Peter Gerneklein“, das englische „Peter Pan“ von nicht abzusehen, weshalb Spenden von der Schatzmeisterkasse des
J. M. Barries, von Berta Pogson für die deutsche Aufführung Roten Kreuzes, der Königlichen Seehandlungshauptkasse (Markgrafen⸗ bearbeitet, von John Crook mit Musik versehen und von Toni strahe 46 a), nach wie vor bereitwilligst entgegengenommen werden. Bis
„Impekoven geschickt in Szene gesetzt. Auch hier war eitel Freude jetzt hat allein die Zentralstelle 831 648,55 ℳ zu Gunsten des süd⸗ und Frohsinn in der kleinen Gesellschaft, die das Haus bis auf den westafrikanischen Expeditionskorps aufgewendet. — Von den übrigen letzten Platz füllte, und es fand die treffliche Aufführung stürmische Beratungsgegenständen, die zumeist innere Vereinsangelegenheiten be⸗ Anerkennung. Der Held des Stückes, das Haupt einer weltfremden trafen, sei nur noch erwähnt, daß zur Abhaltung einer statutarisch Waldkolonte verlassener Waisenknaben, das seinen Namen von dem festgesetzten Konferenz der Vorstände der Landesvereine Wunsche, stets nur ein Kind zu bleiben, herleitet, wurde vom Roten Kreuz im Jahre 1908 Dresden gewählt worden ist, von Marie Wendt rührender Natürlichkeit dargestellt.
Brieg auf das Gleis geworfen. Infolgedessen wurd v vumm M., S.esm ag,,e cig N 8. de „ Voar mittag r, gesperrt. Der Verkehr wied übe worden, jedoch noch unregelmäßig. er aufgenormme
Bremen, 9. Dezember. (W. T. B.) Die Rett Lelgoland der Beutschen Gesel afl zur ncsstation
das 8 9 Gleis
ffbrüchiger telegraphiert: Am 8. Dezember wurden von 88
Reichsanzeiger und Königlich Pre dier gestrandeien holländischen Tialt
Kapitän Houizenga, fünf Personen durch d iiewe⸗Soꝛg 8 1 8 8 Berlin, Montag, den 9. Dezember „Claus Prever⸗ der Srheen gerettet. CC — v“
— ꝗ ₰B:öO—
atsanzeiger. 1902.
chenhafter Gesamteindruck erzielt wurde.
b 9. Deizember. (W. T. 88 Aus dem städtische Museum in Rouen wurden mehrere L2 moges⸗Emaillegefäße im Werte von 6000 Fr. entwendet. Des Diebstahls sind ein Mant und dine Frau verdächtig, die am Sonnabend das Museum eingehend- esichtigten.
ngt Timbuktu wird dem „Matin“ gemeldet, daß der franzz⸗ sische Forschungsreisende Felix Dubois, der im November 1906 im Auftrage des Komitees für Französisch⸗Afrika von Südoran durch die Sahara ging, um nach Timbuktu zu gelangen, den Ort Gao am westlichen Niger, etwa 400 km von Timbuktu, errei t habe. Dubois habe einige wichtige Beobachtungen gemacht,
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität
gering mittel V cut Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner höchster niedrigster
Außerdem wurden Phnüanhe am Markttage EEralhtanlicher 1 nach überschläg susch, U Schätzung verkauft preis Doppelzentner
Verkaufte Menge
Verkaufs⸗ wert
mit
und ferner, daß die Vereinsorganisation sich an Ihm flogen die aller jugendlicher Zuschauer woche 1908 stattfindenden Internationalen
in Frankfurt a. M. beteiligen wird. —
Herzen
Kämpfe mit allerlei Getier und b Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. zum Schluß drei entführte Kinder
bereitet wird, war der Höhepunkt der Begeisterung erreicht. Erfolg war, außer der Vertreterin der Titelgestalt, namentli
auf das beste durchführten. szenen erhöhten noch den Reiz der abwechselungsreichen Bilder.
Im Königlichen Opernhause wird morgen, Dienstag,
Titelrolle, Hiedler die Elisabetb, Herr Hoffmann den Wolfram,
Venus, Fräulein
„Tannhäuser“ gegeben. Herr Grüning singt die err Griswold den Landgrafen, Frau Plaichinger die Herr Jörn den Walther, Herr Krasa den Biterolf, Martick den Hirtenknaben. Dirigent ist der Kapellmeister Dr. Strauß. — In der für Sonntag, 15. d. M., angekündigten Aufführung von „Carmen“ wird, wie bisher, Fräulein Destinn die Titelrolle, Herr Griswold den Escamillo singen. Die Neubesetzung der übrigen auptrollen ist folgende: Micasla: Fräulein Hempel; Don Ioss⸗ err Kirchhoff; Schmugglerquartett: die Damen Ober, Martick, die erren Krasa, Lieban. Den Zuniga gibt Herr Dahn. Im Königlichen Schauspielhause wird Feigen Ernst von Wildenbruchs Schauspiel „Die Rabensteinerin“ in der bekannten Be⸗ setzung wiederholt. — Am Sonnabend geht Rudolf Herzogs Schau⸗ spiel „Auf Nissenskoog“ zum ersten Male in Szene. — Zu der am Sonntag, den 15 Dezember, im Königlichen Schauspielhause staltfindenden Gesamtaufführung der Wallenstein⸗Trilogie findet der Billettvorverkauf 1 üblichen Zeit, und zwar bis einschließlich morgen, Dienstag, lediglich zusammen für beide Vorstellungen und zu den nachstehenden besonders ermäßigten Preisen unter Fortfall des Aufgeldes statt: Fremdenloge, Mitte und Seite 15,00 ℳ, 1. Rang⸗ loge 12,00 ℳ, 1. Rangsessel 9,50 ℳ, Orchestersessel 12 ℳ, Persenlsce 9,50 ℳ, Parkett 8,00 ℳ, Parkettloge 9,50 ℳ, Balkon,
roszeniumsloge, Loge und Sessel 5,50 ℳ, 2. Balkon, Proszenium und Balkon 3,00 ℳ, Galerie 1,25 ℳ Von Mittwoch, den 11. De⸗ ember, ab werden auch Billette für jede einzelne Vorstellung unter Zahlung des üblichen Aufgeldes verkauft, und zwar für die Abendvorstellung zu den gewöhnlichen Kassenpreisen, für die Nachmittags⸗ vorstellung gelten folgende ermäßigte Preise: Fremdenloge, Mitte und Seite 6,50 ℳ, 1. Rangloge 5,50 ℳ, 1. Rangsessel 4,50 ℳ, Orchester⸗ sessel 5,50 ℳ, Parkettsessel 4,50 ℳ, Parkett 3,50 ℳ, Parkettloge 4,50 ℳ, Balkon, Proszenium, Loge und Sessel 2,50 ℳ, 2. Balkon, Proszenium “ 1,50 ℳ, Galerie 0,50 ℳ
Berlin, 9. Dezember 1907.
In einer unter dem Vorsitz des Vizeoberzeremonienmeisters von dem Knesebeck kürzlich abgehaltenen Sitzung des Zentralkomitees der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz wurde berichtet,
ofort entgegen und seine Schicksale im Eö Mauschauend, lofort
utdürstigen Seeräubern bildeten den Als Freund Peter dann den untröstlichen Eltern zurück⸗ bringt und ihm zum Dank ein Weihnachtsfest in seinem Fhlba ee
eser
den Damen Pagel (Mutter), Fugger, Lehnert, Traun (die drei Kinder)
sowie den Herren Ritter (Vater), Friedewald (Nanni, ein verwunschener Hofhund) und Franz (Seeräuberkapitän) zu danken, die ihre Rollen
Reigen und Indianertänze sowie Kampf⸗
zur Unterstützung seiner Kriegsaufgaben sich verpflichtet haben.
sondern erst am Mittwoch, den 11. Dezember 1907, statt.
Breslau, 8. Dezember. (W. T. B.) Aus Anlaß des 70. Ge⸗ burtstags des Oberpräsidenten, Staatsministers Grafen von Zedlitz und Trützschler erschienen heute Abordnungen sämtlicher Staatsbeamten der Provinz im Oberpräsidium zur Beglück⸗ wünschung. Der Regierungspräsident von Holwede überreichte eine Büste, der Vorsitzende des Provinzialausschusses Graf von Stosch ein Oelgemälde des Oberpräsidenten und der Oberbürgermeister von Breslau Dr. Bender eine Radierung des Rathauses. Weiter folgten Abordnungen einer großen Anzahl von Behörden und Verbänden, wissenschaftlicher Gesellschaften, die den Oberpräsidenten zum Ehrenmitgliede erwählt haben. Der Kardinal, Fürstbischof Dr. Kopp, die Generalität des 6. Armeekorps, Vertreter des Provinzial⸗ ausschusses der Pro vinz Posen, deren Oberpräsident der Graf von Zedlitz und Trützschler gewesen ist, eine Abordnung der Stadt Posen mit einer das Rathaus darstellenden Radierung usw. Die juristische Fakultät der Universität promovierte den Oberpräsidenten zum Ehrendoktor. — Nachmittags fand ein Festmahl im Hause der Seene.eeensceft statt, bei dem der Oberpräsident ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser aus⸗ brachte, während der Herzog von Ratibor auf den Oberpräst⸗ denten und der Kardinal, Fürstbischof Dr. Kopp auf dessen Familie toastete. — Die Breslauer Studentenschaft brachte dem Oberpräsidenten der Provinz Schlesien, dem Grafen von Zedlitz⸗ Trützschler, in seiner Eigenschaft als Kurator der hiesigen Universität zu seinem 70. Geburtstage einen imposanten Fs elzug dar, an dem sich nahezu 900 Studenten be⸗ eteiligten. Drei Chargierte begaben sich in die Wohnung des Ober⸗ präsidenten, um ihm ihre Gluͤckwünsche darzubringen. Der Ober⸗ präsident hielt vom Balkon seiner Wohnung aus eine Ansprache an die Studentenschaft, die in einem Hoch auf Seine Majestät den Kaiser ausklang. Nach dem Fackelzuge wurden die Vertreter sämt⸗
licher daran beteiligten Korporationen vom Oberpräsidenten zu einem Imbiß geladen.
Breslau, 9. Dezember. (W. T. B.) herrschten sem starke Schneestürme. Telephon⸗ und Tele⸗
graphenverbindungen sind an vielen Stellen unterbrochen; die Eisen⸗ bahnzüge erleiden stundenlange Verspätungen.
Kattowitz, 8. Dezember. (W. T. B.) Amtlich wird ge⸗ meldet: Am 7. d. M. wurde infolge eines außerordentlich starken Schneesturmes das Gestänge der Telegraphen⸗ und
In Oberschlesien
Theater.
Königliche Schauspiele. Dienstag: haus. 253. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und -Se-gee sind aufgehoben. Tannhäuser und der
ängerkrieg auf Wartburg. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Mussikalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regie: 8 Regisseur Dahn. Ballett: Herr Ballettmeister
raeb. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 275. Abonnementsvorstellung. Die Rabensteinerin. Schauspiel in 4 Akten von Ernst von Wildenbruch. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 ½ Uhr.
Mittwoch Opernhaus. 254. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Zum ersten Male: Therese. Neueinstudiert: Der Barbier von Bagdad. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 276. Abonnementsvorstellung. König Oedipus. Tragödie von Sophokles. Ueber⸗ setzt und bearbeitet in 4 Aufzügen von Adolf Wil⸗
brandt. Anfang 8 Uhr. Sonntag: 83. Billettreserve⸗
Opern⸗ in 3 Akten von
I. Der Graf.
werbe.
Dienstag,
Der Revisor.
Neues Operntheater. satz. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. La Traviata. Anfang 7 ½ Uhr. — Der Billett⸗ vorverkauf hierzu findet von Donnerstag ab an der Tageskasse des Königlichen Opernhauses von 10 ¼ bis 1 Uhr Vormittags gegen Zahlung eines Aufgeldes von 50 ₰ für jeden Sitzplatz statt.
Deutsches Theater. Dienstag: wollt. Anfang 7 ½ Uhr. Mittwoch: as ihr wollt. Kammerspiele.
8 Dienstag; Gyges und sein Ring. Anfang r.
Mittwoch: Katharina Gräfin von Armagnaec.
Reiterattacke.
Zalamea.
Tiefland. Was ihr
Victor Léon und
Nenes Schauspielhans. Dienstag, Abends Lehär.
8 Uhr: Judith.
Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr: Frau Holle. — Abends 7 ½ Uhr: Zar Peter.
Donnerstag, Abende ½ Uhr: Judith.
Freitao, Abends 7 ½ Uhr: Zar Peter. Sponnabend, Nachmittags 3 Uhr: Fran Holle. — Abends 7 ½ Uhr: Zar Peter.
88
Witwe. Donnerstag und Sonnabend,
lustige Witwe.
Lessingtheater. Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Hermann Bahr. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Vom andern Ufer.
III. Auferstehung. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die gelbe Nachtigall.
Bentraltheater. Gastspiel des Hebbeltheaters.
Dienstag, Abends 8 Uhr: Frau Warrens Ge⸗ Drama in 4 Akten von Bernard Shaw.
Schillertheater. o0.
Abends 8 Uhr:
Volksstück in 4 Akten von Ludwig Anzengruber.
Mittwoch, Abends 8 Uhr:
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Revisor.
Dienstag, chwa
rich Stobitzer und Fritz Friedmann⸗Frederich. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Richter von
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Gebildete Menschen.
Komische Oper. Dienstag, Abende
Mittwoch: Die verkaufte Braut. Donnerstag: Tiefland. reitag: Die verkaufte Braut. onnabend: Tiefland. 3
Theater des Westens. (Station: Zoologischer
Garten. Kantstraße 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die lustige Witwe.
Mittwoch, Nachmittags 4 Uhr: Zu kleinen Preisen: Schneewittchen. — Abends 8 Uhr: Die ustige
Nachmittags 4 Uhr: Preisen: Schnerwittchen. — Abends 8 Uhr: Die
dem in der Pfingst⸗ Rettungskongreß
In der Sitzung des vrrußischen Zentralkomitees wurden mehrfach Bewilligungen von Bei⸗
lfen zur Bekleidung und Ausrüstung freiwilliger Sanitätskolonnen vom Roten Kreuz sowie zur Verbesserung und Unterhaltung von Krankenhäusern ausgesprochen, die dem Roten Kreuz angehören oder
Der vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller im Oberlichtsaale der Philharmonie angekündigte Vortrag des Herrn Professors Dr. Georg Simmel über „Geiz und Ver⸗ schwendung“ findet nicht, wie ursprünglich angesetzt, morgen, Dienstag,
und Inschriften entdeckt.
Brest, 8. Dezember. (W. T. B) Der in Brand ge⸗ ratene Hamburger Dampfer „Milos“ (vgl. Nr. 291 d. Bl. ist gestern nachmittag durch einen Regierungsdampfer hier ein⸗ geschleppt und auf der Außenrede verankert worden. Die Lösch⸗ arbeiten sind energisch in die Hand genommen, auch der Seepräsident fand sich gleich nach Ankunft des Schiffes ein, um sich von dem Stande der Angelegenheit zu überzeugen. Es besteht Hof nung, das zu löschen und den Dampfer zu retten. — Die dansch Levante⸗
inie teilt mit: Die zwölf Mann von der Besatzung des in Brand geratenen Dampfers „Milos“, die in einem Boot den Dampfer verlassen haben, sind mit dem Dampfer „Douro in Havre eingetroffen. Die übigen 10 Mann und der Kapitän blieben an Bord des „Milos“; für sie besteht eine Gefahr nicht mehr.
Courtrai, 7. Dezember. (W. T. B.) In der vergangenen Nacht ist ein Gemälde von van Dyck, Jesus am Kreuz darstellend, aus der hiesigen Notre Damekirche gestohlen worden.
Kiew, 7. Dezember. (W. T. B.) Wegen Teilnahme an verbotenen Versammlungen sind 719 Studenten der hiesigen Universität bis zum Beginn des neuen Lehrjahres relegiert worden. Sie haben jedoch das Recht, eine andere Hochschule zu he⸗ ziehen. Aus dem gleichen Grunde sind alle Hörerinnen der Frauenkurse, mit Ausnahme derer eines Kursus, relegiert worden.
Dorpat, 9. Dezember. (W. T. B.) Die Vorlesungen an der Universität und am Tierärztlichen Institut sind wieder eröffnet. Es herrscht vollkommene Ruhe.
New York, 8. Dezember. (W. T. B.) Aus Mononghalia in Westvirginien wird gemeldet, daß die Zahl der bei dem Gruben⸗ unglückin Nr. 291 d. Bl.) Getöteten annähernd se chshundert betrage. Der Direktor des Bergwerks habe die Zahl er fehlenden Bergleute mit 478 berechnet, in dieser Zahl seien aber hundert Knaben, die als Wagenschieber verwendet wurden, nicht inbegriffen. Durch den Nachschwaden werden die Rettungsarbeiten sehr verlangsamt; zahlreiche Personen, die bei den Rettungsarbeiten beschäftigt sind, erliegen den Gasen. Man hat alle Hoffnung aufgegeben, die in der Grube Ver⸗
schütteten zu retten. Die Hälfte von ihnen sind Amerikaner, die übrigen Polen und Italiener.
Kalkutta, 8. Dezember. (W. T. B.) In der Nähe von Kharagpur wurde der Versuch gemacht, einen Zug in die Luft zu sprengen, in dem der Leutnantgouverneur von Ben⸗ galen nebst Gemahlin und Begleitung reiste. In dem Erdboden wurde ein tiefes Loch aufgewühlt, der Zug blieb aber in den Schienen.
Man nimmt an, daß es sich um einen Racheakt eines Eisenbahn⸗ arbeiters handelt.
3
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und 8 Zweiten düchech 1 k
Telephonleitung auf größeren Strecken der Linie Oppeln —
Die gelbe Nachtigall. Komödie
II. Der Ernst des Lebens. klein.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: klein.
Dienstag,
Richard Alexander.) (Wallnertheater.)
Das vierte Gebot.
Thaliatheuater. Dienstag,
Zum ersten Male:
Okonkowsky. Abends 8 Uhr:
nk in 3 Aufzügen von Hein⸗ oder: Die kleine Japanerin.
4 Uhr: Eneewittchen. 8 “
osette — meine Frau.
Uhr .
meine Frau.
Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Abends 8 Uhr: Ganz der Papa.
Schwank in 3 Akten von Mars und Desvaillidres. Deutsch von Max Schönau. (Baron des Aubrais:
Mittwoch und folgende Tage: Ganz der Papa. Abends 8 Uhr: Die gelbe Gefahr, oder: Die kleine Japanerin. Schwank mit Gesang in 3 Akten von Kraatz und
Mittwoch und folgende Tage: Die gelbe Gefahr,
Nachmittagsvorstellungen: Mittwoch, Nachmittags 4 Uhr: Rotkäppchen. — Sonnaben
Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Füeeerate.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Fräulein
Mittwoch und folgende Tage: Fräulein Josette —
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens⸗
tag, Abends 8 Uhr: Husarenfieber. Mittwoch und folgende Tage: Husarenfieber. 1 .“ Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr: Peter Gerne⸗
Beethoven-Saal. Dienstag, Abende Klavierabend von Ignaz Friedman.
Klindworth-Scharwenka⸗Saal (Lützor⸗
straße 76). Dienstag, Abends 8 Uhr: Liederabend von Elsa Saunt.
Peter Gerne⸗
Birkus Schumann. Dienstag, Abends prägise
7 ¼ Uhr: Das anerkannt vorzügliche Programm.
U. a.:- Neu: Familie Humel. Ferner: Sechs
fliegende Banvards (2 Damen, 4 Herren).
Größte Novität: La table du diable. The
three Demons in ihren phänomenalen Leistungen
und die großartigen neuen Spezialitäten. um Schluß: Die diesjährige große Wasserpantomime: in Fest auf dem Neckar. b 54
d, Nachmittags .“
8 Verlobt: Verw. Fr. Dr. Johanna Schmidt, geb. Tschepke, mit Hrn. Regierungsrat Hans Rebling Berlin). — Frl. Lilli Baum mit Hrn. Leutnank ursy (Frankfurt a. M. — Meiningen). Gestorben: Hr. Oberhofmarschall a. D. und Oberst⸗ kammerherr Leopold von Berenhorst (Dessau). — Hr. Fesr ungehf Ernst Fleischauer (Berlin). — Hr. Geheimer Medizinalrat, Professor Dr. Ludwig
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ʒslan 6 Konzerte. 3 Königliche Hochschule für Mu Abends 8 Uhr: I. Konzert
8 erveis 4. 1 Akten von
Stein. v. 4 8 eeit von Se ingatabeizie. Dienstan, ub Waldemar Meyer⸗Quartetts. Kourad Ansorge.
Saal Bechstein.
reitag: Die lustige Witwe. Zu kleinen
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des Russischen Archangelsky⸗Chors aus St. Petersburg.
III. Abonnementskonzert (Beethoven⸗Abend) des
Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Liederabend von Marianne Siemerling⸗Stark.
Hirt (Breslau). — Fr. Marie von Zelewski, geb.
von Somnitz (Barlomin). — Stiftsdame Kassilde
sik d nüta⸗ Gräfin von Hertzberg (Cassel).
VPVerantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 33.
Neun Beilagen (einschließlich Böorsen⸗Beilage)
ends 8 Uhr: Mitwirkung:
(2500)
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Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fese
22,20 22,80 23,00 23,70 22,40 22,50
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