1907 / 302 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 20 Dec 1907 18:00:01 GMT) scan diff

deem Bericht des „W. T. B.“, wie

8 Zünn beziehungswei 8 u

adler“ vorgestern in Zanzibar eingetroffen und geht am 23. Dezember von dort nach Daressalam in See. S. M. S. „Loreley“ ist gestern in Konstantinopel ein⸗ getroffen. M. S. „Luchs“ ist gestern von Canton nach Hongkong in See gegangen. 1 S. M. Flußkbt. „Vaterland“ ist gestern in Tschungking

(Nangtse) eingetroffen.

A“

In der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer

des „Reichs⸗ und Staatsanzeigers“ wird die vom Reichs⸗ eisenbahnamt aufgestellte tabellarische Uebersicht der Be⸗ triebsergebnisse deutscher Eisenbahnen für den Monat November 1907 veröffentlicht, 888 die am Mittwoch n dieser Stelle auszüglich hingewiesen worden

Die Kammer der Abgeordneten verhandelte gestern über eine Interpellation der Sozialdemokraten wegen des Verhaltens der Munchner Polizei bei dem letzten Streik der Möbeltransportarbeiter.

Nachdem der Abg. Schmid (Soz.) die Interpellation begründet hatte, erflärte der Minister von rettreich, W. T. B.“ zufolge, daß das Ministerium und die Polizeidirektion sich grundsätzlich jedes Eingreifens bei Streiks enthielten, solange nicht die öffentliche Ordnung gestört oder gefährdet werde; das sei aber bei dem Ausstand der Möbelpacker der Fall gewesen. Das Streikposten⸗ stehen sei an und für sich erlaubt, nicht aber unter allen Umständen. Sobald es zu den aus Rücksicht auf die öffentliche Ruhe und Ordnung usw. erlassenen Vorf riften in Widerspruch gerate, sei es nicht mehr erlaubt. Das habe das oberste Landesgericht ent⸗ schieden. Die Polizei habe keine Anweisungen erlassen, die tatsächlich oder rechtlich nicht gerechtfertigt gewesen wären. Im weiteren Ver⸗ laufe der Verhandlung erkannte der Abg. Oswald (Zentr.) das Recht auf Streik an, durch welches aber nicht alles erlaubt werde. Die persönliche Freiheit und Sicherheit müsse aufrecht erhalten werden. Die Drgantlanlonen müßten ihre Arbeiter so erziehen, daß sie keine Ausschreitungen begingen. Die Sozialdemokraten dürften Andersge⸗ sinnte nicht brotlos machen. Der Abg. Schmid⸗München (Soz) be⸗ tonte, daß das Streikpostenstehen ein wesentlicher Bestandteil des Koalitionsrechtes sei und unter allen Umständen erlaubt sein müsse. Der Abg. Held (Zentr.) verurteilte das Verhalten der Sozialdemo⸗ kraten in dem Streik in Maxhütte. Der Abg. Dr. Casselmann erkannte das Koalitionsrecht an, verurteilte die schwarzen Listen owie die Reserve als unsittlich, verlangte aber Anerkennung des

ee der Arbeitswilligen sowie des Koalitionsrechtes der Arbeit⸗ geber. Nach weiterer Diskussion wurde die Besprechung ge⸗

schlossen

In der Zweiten Kammer richtete gestern der Vizeprã⸗ sident Opitz vor Eintritt in die Tagesordnung die Anfrage an das Haus, ob es nicht angebracht sei, die Weihnachts⸗ ferien noch nicht zu beginnen, sondern noch weitere Sitzungen vor dem Feste abzuhalten, und Fernbese die Anfrage nach olgt: Aus dem „Berliner Tageblatt“ habe er die Mitteilung ent⸗ ommen, daß die Führer der Blockparteien mit dem Reichskanzlen dber Reichsfinanzfragen n e ätten. Es sei dabei die Er.⸗. e anderweitige Verteilung der Matrikularbeiträge angeregt worden, und zwar sollten die nicht mehr nach der Kopfzahl, sondern nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Einzelstaaten erhoben werden. ür Sachsen speziell müsse man gegen diesen Vorschlag die allerschwersten edenken haben, denn Sachsen leiste im Verhältnis in wirtschaftlicher insicht gerade noch einmal soviel wie Preußen. Ferner solle der auf Grund des sogenannten Mantelgesetzes von den Einzelstaaten sofort zu leistende Zuschuß an Matrikularbeiträgen, der jetzt auf 40 für den Kopf festgesetzt sei, auf 1 für den Kopf erhöht werden. Was die Verteilung der Matrikularbeiträge anlange, so sei eine Klasseneinteilung in folgender Weise geplant: 1. Klasse: Preußen, 2. Klasse: Sachsen, Bayern und die Hansestädte, 3. K asse: die übrigen Mittel⸗ staaten, 4. Klasse: die sogenannten Kleinstaaten. Weiter sei in Aussicht genommen worden, nach dem Durchschnittsergebnis der Reichs⸗ erbschaftssteuer direkte Steuern für das Reich einzuführen. Die Durchführung der genannten Pläne müsse den Gedanken, auf dem das Reich aufgebaut sei, erschüttern. Wenn diese Wirklichkeit werden sollten, so würde nicht nur die organische Regelung der Be⸗ soldungsverhältnisse der Beamten unmöglich sein, sondern es würde auch eine Erhöhung der Einkommensteuer um 20 % zu gewär⸗ tigen sein.

Der Finanzminister Dr. von Rüger erklärte hierauf:

Der Regierung seien ebenfalls beunruhigende Gerüchte zugegangen. Er glaube aber nicht, daß zwischen dem Reichskanzler und den Führern der Mehrheitsparteien so weitgehende Abmachungen, wenn auch nur vorläufig, getroffen worden seien, da sonst die Einzelstaaten davon hätten in Kenntnis gesetzt werden müssen. Was die materielle Seite der Angelegenheit anbelange, so habe er seinen Standpunkt erst vor kurzem in der Ersten Kammer dargelegt. Die sächsische Regierung werde nach wie vor im Interesse der finanziellen und politischen Selbständigkeit des Königreiches sich e en die Einführung direkter Reichssteuern wehren. Auch für die 42 * der Matrikularbeiträge nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werde Sachsen nicht zu haben sein.

Hieran schloß sich eine längere Geschäftsordnungsdebatte, da die Linke sich darüber beschwerte, von den Konservativen über die Einbringung der Anfrage, die eine versteckte Inter⸗ pellation darstelle, nicht benachri tigt worden zu sein.

Nach Erledigung der Tagesordnung vertagte sich das Haus

bis zum 8. Januar. Hessen.

In der Zweiten Kammer gab gestern auf eine Anfrage des Abgeordneten Osann, wie sich die Regierung zu direkten Reichssteuern stellen würde, der Finanzministar Gnauth, laut Meldung des „W. T. B.“, folgende Erklärung ab:

Er erblicke in der Einführung direkter Reichssteuern eine schwere Gefährdung der selbständigen Entwicklung der einzelnen Staaten auf den ihnen überlassenen Gebieten.

Oesterreich⸗Ungarn. 8

Deas österreichische Abgeordnetenhaus setzte gestern die Verhandlung über das Budgetprovisorium fort.

Im Laufe der Debatte betonte der Ministerpräsident Freiherr von Beck, laut Bericht des „W. T. B.“, daß die Rekonstruktion

Regierung bezwecke, der durch den Ausfall der Wahlen erfolgten Verschiebung der Parteiverhältnisse Rechnung zu tragen. Bei den eigenartigen politischen Verhältnissen Oesterreichs, wo die Regierun insbesondere die nationalen Geg zugleichen berufen ser. 1

entration möglich. Es müsse unbedin gefordert werden, die imstande und gewi 8 Recht auf Mit⸗ die die Mitverantwortung ne Anerkennung sowie seinen Ausgleichs, durch die gestatte,

System der Konz die Mitverantwortung jener mitzuentscheide der Macht ni

n, andererseits dürfe jenen da t versagt werden, Ministerpräsident sprach sei ür die Verabschie rbeitskraft bewiesen habe, weiterer großer, dem Parlament gestellter Der Ministerpräsident betonte, die Re⸗ der bevorstehenden Mehrausgaben tskost, Entschädigung der Reservisten, für Sanierung der Landesfinanzen sowie denversicherung umfassende Finanzpläne ge einer gerechten Reform des Steuer⸗ Einnahmequelle der nationalen

Wirtschaftspolitik errschen müßten. J ch mit allem Nachdruck Der Ministerpräsident lters⸗ und Invaliditäts⸗ ziehung selbständig er⸗ versorgung rüstig fort⸗ Altersfürsorge für die rbeit stabilisieren und die Gleichzeitig mit der sozial⸗ Förderung der

wärmsten Da die das Haus eine

uversicht der Lösun ufgaben entgegenzuse werde angesichts

ung der Mannschaf höhung der Offiziersgehälter für die Alters⸗ und Invali vorlegen, um auf dem We⸗ ausreichende dner bezeichnete ferner

tte Aufgaben, die alle Parteien sei die Regierung bereit, Fragen zu beschäftigen die Vorarbeiten für die A schtigung der Einbe se bei der Alters

mit den nation teilte weiter mit, d versicherung unter werbender Bevölkerungskre schritten und sprach die Hoffnung aus, d gut geschulte fleißige Arbeiterschaft die Auswanderung eindämmen würde. politischen Arbeit müsse Produktion auf mindestens ein 8. solidierte Verhältnisse nicht Politik auf lange ungerüstet dastehen. um Unterstützung zur Erreichung der weiteren Verlaufe der Debatte erklärte die Schule müsse im Geiste der Staatsar schulgesetzes frei werden von den Einflü in der Dr. Geßmann sitze, k ordneter nie seine chreiner sprach über die Richterfr die Deutschen beständen darauf, meinden zu haben. hätten zur Regierung kei

eine planmäßtge

gramms seien kon⸗ oraussetzung. würde Oesterreich 1917 at schließlich das Haus gestellten großen Ziele. Im Freiherr von Hock, undgesetze und des Reichsvolks⸗ ligionsgesellschaften. önne ein wahrhaft Stimme geben. Böhmen und betonte, r in den deutschen Ge⸗ Hudec erklärte, die Sozialdemokraten trauen und würden gegen das Budget

ahrzehnt ausreichenden Pro eine unumgängliche V Sicht gemacht werde,

Der Ministerpräsident b

ssen der Re Einer Regierung, freiheitlicher Abge

deutsche Richte

hat gestern den Ausgleich sowie gen angenommen, nachdem hme des Grafen Kuefstein, Ausgleich ablehnte, erung wärmste An⸗ sprochen hatten.

Das Herrenhaus das Quotengesetz in allen L sich sämtliche Redner mit Ausn der wegen staatsrechtlicher Bede gleich erklärt und der Regi die erzielten Erfolge ausge

Postbediensteten haben Rücksicht au schlossen, die passive Res

Großbritannien und Irland.

In einer Rede, die der Staatss Sir Edward Grey gestern in Berv nächst die Lage in Irland und G zufolge, betreffs der auswärtigen Politik

Ich möchte nun zu einigen Punkten der au übergehen. Der erste Gegenstand, den ich be jeden Fall ein angenehmer, wie ich glaube, e 8 4 8 emxfunden hat. ezüglichen Areußeruegen bin sicher, daß der fnundlem schaft seitens der öffentli herzliche Art. in der sie vom widert wurde, dazu bestimmt si Länder auszuüben. als die Hälfte der Schwierigkeite dem beide Nationen zu der anderen übel will oder Böses wün Wilhelms in England und die mit so herzli abschiedung von unserem Volke mußten da die freundschaftlichen Beziehungen zwischen

betonte Sir Edward Grey, ihm überkommene Freun und Frankreich getroffenen Abmachungen wären e für den Inhalt des englisch⸗japanis französische Freundschaͤft angehe, s 155 Freundschaft gezeigt, wie st

für den Aus erkennung für

„W. T. B.“ g gestern mit chten Zugeständnisse be⸗

stenz heut

ekretär des Auswärtigen ick hielt, berührte er zu⸗ 22 „W. T. B.*

swärtigen Politik rühren moͤchte, ist auf zu geben, die, Deutschen f den Besuch des Kaifers one gehalten, und ich Gastfreund⸗ ns und die

hrte dann

mlich der Freude über den Besuch des

das ganze Land Alle öffentlichen, au m herzlichen Bewillkommnu Meinung Großbritannie Kaiser Wilhelm anerkannt und er⸗ „eine günstige Wirkung auf beide er Schwierigkeiten oder

n der Diplomatie verschwi ung gelangt sind, daß keine der as lange Verweilen Kaiser chen Worten erfolgte Ver⸗ s gute Einvernehmen und beiden Völkern fördern. der guswärtigen Politik seine Allianzen und die Die zwischen Japan ine Bürgschaft mehr chen Vertrages, und was die englisch⸗ o habe jede Gelegenheit zur ark und kräftig diese Freunds gegenwärtige

Die Hälfte d mehr noch

nden, nach⸗

daß England dschaft aufrecht erhalte.

Regierung Abkommen Frankreich habe anderes Land gerichtet, Abmachungen mit heiten, die diese und England direkt anginge Bereitwilligkeit dazu habe es durch den Rußland gezeigt, der ein Seiten eine andere Poli Seit etwa 50 Jahren s Rußland häufig nicht entschlossen, Beziehungen

welche kommerzielle Aussichten in P Der englisch⸗russische Vertra land wie England, sich der Einmischung 1 heiten Persiens zu enthalten. Politik für alle Nationen, si ngelegenheiten zu enthalten, so länder angegriffen würden oder fremdenfein Wenn dieser Vertrag wie er gemeint sei, Argwohn zerstreuen und durch Beseitigung ursache zwei Völker in Fragen in friedlichem zwischen England und Rußland trage v chern. In bezug auf M darauf hin, daß wie England die Initia Ungarns begrüßt habe und bereit sei, machten Vorschläge zu unterstützen, sei, den anderen Maͤchten Vorschläge wünschenswert erscheinen möchten. der Mächte es darauf ankommen la Mächte zu stören; denn hinter der mazedont türkische Frage, und ohne Einigkeit der Mächt rage wieder eine Gefahr für den Frieden Eu sodann warm für das Verhalten er Friedenskonferenz agte der Minister, Programm aufgestellt habe, sondern daß er es nur erwähne, aber weil es wichtig rgrößerten, so werde England fraglos auch im Augenblick keine Not, daß England nkosten stürzen müsse. so sei die Situation auf alle Fälle für ein Ulig sicher, und England brauche si nes anderen Landes zur Zeit nicht zu

Abmachungen und England über Angelegen⸗ n, abzuschließen. des Vertrags mit an jetzt auf beiden chlagen gewillt sei. schen England und jetzt aber sei man und freund⸗

Durch dieses

ersien habe auf⸗ g ermögliche es Ruß⸗ n die inneren Angelegen⸗ sei es seiner Ansicht einer Einmischung in lange dort keine Aus⸗ Gesinnung zutage itigen Vertrauens o werde er Eifersucht und einer ständigen Reibungs⸗ alle künftig auftauchenden Eine Sicherung des Friedens iel dazu bei, den Frieden der aze donien wies der Mini tive Rußlands und Oesterre die von anderen Mächten g; es auch seinerseits bereit zu unterbreiten, Unter keinen Umständen dürfe eine nzert der europäischen schen Frage liege die könnte die türkische ropas werden. der englischen ein. Ueber das deutsche ß die deutsche Regierung daß er aber und zwar nicht Wenn andere

anderen Ländern

Beweis dafür sei, daß m tik gegeneinander einzus eien die Beziehungen zwi sehr erfreulich gewesen, der Richtung des Friedens Abkommen daß man irgend zugeben brauchen.

nach die richt die persischen

in dem Geiste gegense gehandhabt werde,

den Stand setzen, Sinne zu lösen.

ganzen Welt zu si

ssen, das Ko

Delegierten auf d Flottenprogramm ein recht großes darüber Klage führe, in kritisierender Weis Nationen ihre Flotten ve die seinige ver n besondere Was die eng⸗ Flotte anlange, oder zwei Jahre noch Flottenausgaben irgend ei

1“ Ausschuß der Internationalen Schieds erichts⸗

liga hat gestern in London eine Versammlung abgehalten in der eine Resolution angenommen wurde, die, obiger Quelle bwfolgs, dem Bedauern Ausdruck gibt über die von tead in er „Review of Reviews“ efgestelte Forderunng, daß für jedes neue Schlachtschiff, das Deutschland in Bau nehme, England zwei oder drei Schiffe bauen solle. Das Vorgehen Steads sei umsomehr zu bedauern, als er die Forderung im Namen der Friedens⸗ gesellschaft vorgebracht habe. Die Resolution sagt weiter, daß der Ausschuß, indem er den andauernden Wettbewerh in Rüstungen beklage, doch in dem Schiffbauprogramm der deutschen Regierung nichts finden könne, was mit dem jüngsten herzlichen Empfang des Deutschen Kaifers und den lwischen den beiden Ländern jetzt bestehenden, verbesserten Beziehungen im Widerspruch stehen würde.

Portugal. Ein amtlicher Erlaß ordnet, „W. T. B.“ zufolge, an, daß

die Generalräte vom 2. Januar des nächsten ahres ab durch Verwaltun skommissionen ersetzt werden sollen. Dasselbe Dekret ermächtigt die Zivilgouverneure, Verwaltungs⸗ kommissionen zu ernennen, die von demselben Tage ab die

jetzigen Munizipal⸗ und Gemeinderäte ersetzen sollen.

Schweiz.

Der Ständerat hat nach einer Meldung des „W. T. B.“ estern gleichfalls einstimmig das internationale Ueberein⸗ ommen, betreffend das Verbot der industriellen Nacht⸗ arbeit der Frauen und das Verbot der Verwendung gelben Phosphors in der Zündholzindustrie, ge⸗

nehmigt.

Nach Meldungen des „Reuterschen Bureaus“ ist in den Beratungen, die zwischen dem Schah und dem Parlament stattgefunden haben, vereinbart worden, daß die Ver⸗ handlungen nicht fortgesetzt werden sollen, wenn nicht das Volk auf dem Maidan (einem öffentlichen Platze in Teheran) die Zelte abbreche und sich zer⸗ streue, und die Konstitutionalisten das Parlaments⸗ gebäude verließen. Dies ist geschehen. Gestern morgen waren die Laͤden geöffnet, und die Lage schien sich gebessert zu haben; in den . Nachmittagsstunden aber, als das Parli⸗ ment gerade eine Sitzung abhielt, wurden einige Schüsse ab⸗ gefeuert, auf dem Maidan wurden wiederum Zelte aufgeschlagen und das Volk sammelte sich von neuem überall in bewaffneten Haufen. Das Parlament erhielt aus den haupt ächlichsten

tädten des Landes Telegramme, i denen ihm Hilfe ver⸗ sprochen wirire. .“ Afrikͤa.

Ueber die Lage in Marokko melden Depeschen des „W. T. B.“, daß dem General Drude zugegangenen Nach⸗ richten zufolge der Sultan Abdul Asis die Stäͤmme in der Umgegend von Rabat von seiner Absicht verständigt hätte, den Sberbefeht über die zur Zeit unter Buchta ben Bagdadi bei Tenza stehenden Truppen selbst zu übernehmen.

Mulay Raschid, der mit seinen sehr zusammen⸗ Fmab⸗nen Streitkräften in der Nähe der Kasbah der Mediunas steht, hat den Stämmen von neuem den Besuch des Marktes von Casablanca verboten. Unter den Stämmen herrscht große Unzufriedenheit über dieses Verbot.

Eine Gesandtschaft der Bestara, die zu den Beni Mengusch gehören, hat dem General Lyautey erklärt, die ihnen auferlegten Bedingungen annehmen zu wollen. Eine Anzahl von Eingeborenen hat vorgestern damit begonnen, die Entschädigungssumme in Naturalien zu bezahlen.

X“ Koloniales. 1“

Unter Beteiligung der Vertreter von industriellen und kauf⸗ männischen Körperschaften, der kolonialen Wissenschaften und des Reichstags haben unter dem Vorsitz von Karl Supf am 18. und 19. Dezember Verhandlungen des Kolonialwirtschaftlichen Komitees in Berlin, Unter den Linden 43, und der Baumwollbaukommission stattgefunden. Unter den zahl⸗ reichen kolonialwirtschaftlichen Fragen, die zur Verhandlung gelangten, steht die geplante wasserwirtschaftliche Er⸗ e. Deutsch⸗Ostafrikas an erster Stelle. Die fFrage der wasserwirtschaftlichen Erforschung eines Landes ist von hoher Bedeutung, nicht nur für die Wasserversorgung zu Be⸗ wässerungszwecken, sondern auch für die Ausnutzung der vor⸗ handenen Flußläufe und Seen als Wasserwege und zur Ge⸗ winnung von Wasserkraft. Ohne diese Grundlagen ist ein rationeller Wasserhaushalt und die Schaffung eines Wasserrechts unmöglich. Für Deutsch⸗Ostafrika ist bei dem Wasserreichtum seiner Ströme, bei den bedeutenden Höhenunterschieden, bei dem Vorhandensein von großen Seen und bei dem zum Teil terrassenförmigen Aufbau dieser Kolonie anzunehmen, daß ganz bedeutende Vorteile aus einer gut vorbereiteten und zielbewußten Wasserwirtschaft erwachsen werden. Der vom Kolonialwirtschaftlichen Komitee beschlossenen wasser⸗ wirtschaftlichen Erforschung von Deutsch⸗Ostafrika, deren Lei⸗ tung einem hervorragenden Fachmanne übertragen werden soll, wird eine Studienreise nach Vorderindien vorausgehen, um die dortigen Wasserverhältisse entsprechend zu studieren. ie Dauer der Arbeiten in Deutsch⸗Ostafrika ist auf etwa ein Jahr be⸗ Die der Erforschung gestellten Aufgaben umfassen die Unter⸗ suchung der Niederschlagsverhältniffe und die Ausarbeitung einer zu⸗ verlässigen Niederschlagskarte, die Untersuchung der Flußläufe und Seen hen der Grundwasserverhältnisse auf ihre Nutzbarmachung für Landwirt⸗ chaft und Industrie. Auf Grund der Feststellung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse Deutsch⸗Ostafrikas und der Möglichkeit der Wassernutzung für die Wasserversorgung, die Bodenbestellun g, die Schiffahrt und die Energiegewinnung sollen Einzelentwürfe für kleinere und größere Bewässerungsanlagen ausgearbeitet und ihre Wirtschaftlichkeit, nament⸗ lich auch für den Baumwollbau, nachgewiesen sowie Vorschläge für die Finanzierung dieser Entwürfe durch Privatunternehmer und Ge⸗ sellschaften gemacht werden. Die Kosten des Unternehmens sind auf 175 000 veranschlagt. Das Unternehmen wird zur Ausführung ge⸗ langen, sofern es gelingt, die Mittel aufzubringen. Zur Feststellung der Einzelheiten hinsichtlich der Ausführung des Unternehmens wurde eine besondere Kommission eingesetzt.

Seitens der Baumwollbaukommission des Kolonialwirtschaftlichen Komitees wurde beschlossen, an das Reichskolonialamt sowie an das Reichsamt des Innern Eingaben mit dem Ersuchen zu richten, dem Komitee auch für das Jahr 1908 Beihilsen zur Fortführung der deutschkolonialen Baumwollunternehmungen 1u bewilligen. Anträge des Kaiserlichen Gouvernements von Togo auf Ueber⸗ nahme der Baumwollschule Nuatschä und der Leipziger Baum⸗ wollspinnerei⸗Aktiengesellschaft auf Uebernahme der Versuchs⸗ pflanzung Sadani wurden in gleicher Weise wie frühere Anträge von Togo⸗ und Ostafrikafirmen auf Uebernahme von Entkernungs⸗ anstalten behandelt, nämlich nach dem Grundsatz, daß das Kolonialwirtschaftliche Komitee bestimmte Vorarbeiten in den Kolonien gegen Erstattung des Wertes abgibt, sobald direkte

11 971 Stück Vieh usw., 630 Faß Salzheringe, 9 287 ganze Flaschen

die Ausfuhr zu⸗ der Einfuhr von fossilen Brennstoffen, sonders bei Erzeug⸗ r namentlich solchen len Brennstoffen, n und Farbwaren,

Zur Arbeiterbewegung. „W. T., B.“, daß die Arbeitgeber industrie in ihrer gestrigen Versamm die Aufnahme zu den früheren Be se Forderung nicht erfüllt wird, d Von der angedrohten erden. (Vgl. Nr. 298 8

Eisengießerei Oertge un „Köln. Ztg.“ erfährt, in den n bisherigen Stundenlohn in

November 3 345 411 Hüte, 23 Stock Bie

Gegen den Vormon enommen. Ausfälle zei rzeugnissen der Land⸗

Eisen, während die nissen der Land⸗ und For der landwirtschaftlichen

chemischen und Eisen und Eise

Bedeutend war dem Vormonat und

Voraussetzu t verschiedener Waren, 147 Fahrzeuge, 48 498 Uhre

nen, 40 023 hl Bier und 12

at hat die Einfuhr ab⸗, gen sich insbesondere bei

nten sich zur Uebernahme bereit finden. sst dabei, daß diese Interessenten die Unternehmungen dauernd und zur Förderung der Baumwollku einer Unternehmungen seitens

e beste Quittung für die Reife Uebernahme bietet dem Komitee en zu können und durch die Ueber⸗ Gouvernement Sadani durch die Leipziger Baumwoll⸗ I. zum Teil für Errichtung neuer für Baumwollbau Ostafrika), auf

und im Atakpame⸗ den Ausbau der Mpanganya⸗ aumwollschule Verwendung finden. striellen zur Fortführung der mungen bisher gezeichneten Beiträge be⸗ 1907, 1908 und 1909 auf insgesamt

autschukindustrie ahr, und zwar 8 für die auf⸗ hr an Bedeutung zu gewinnen. werden, daß durch das Gutta⸗ hmen des Kolonialwirtschaft⸗ e Möglichkeit gegeben sichtlich des Bezugs dieses

tigen Unterstützung des Kaiserlichen Gouverneurs des Unternehmens Saumtiere

Weg in das unwegsame Innere des Landes bis zum Oer In der Nähe des Dorfes Kebel, 24 km ngelegt, eine zweite ist an e in Aussicht genommen. lätze für den Durchgangsverkehr die Arbeit chiedenen Feldfrüchten Nahrung Der wertvolle Guttaperchabaum ist in drei Gebirge überall mit reichlichem Ausbeute; der Durch⸗ Pfund für den Stamm ver⸗ Probesendung von nach Europa 1000 kg ver⸗

Aus Crefeld einischen Seiden von den ausständigen Stoffwebern

spätestens am Sonnabend

ührt werden. Die Uebernahme figer Interessenten ist dem Komitee d seiner Pionierarbeit. ferner den Vorteil, seine Mittel meh

so weiter werbend arbeiten zu lassen; so wer

der Arbeit b zu fordern und, falls d ganze Hilfsindustrie ausz hes; würden 30 000 Personen betroffen w

Die käufliche und Forstwirtschaft usw. erung der Ausfuhr twirtschaft hierunte Nebengewerbe —, pharmazeutischen Erzeugnissen, nwaren wahrnehmbar ist.

8 I (567

gleich mit dem November 1906 haben Ein⸗ jene besonders bei mineralischen und Steinwaren, diese bei mineralischen schen Erzeugnissen, unedlen Metallen

If Monaten seit 72 911 Stück Vieh, 1 607 668 Uhren, 1 185 534 Faß Bienen, 394 285 hl Bier und 1 306 658 die gleichzeitige Gesam tausfuhr 40 932 597 t 5 826 707 Hüte, 1525 Fahr⸗ ge, 1051 Stock Bienen, aschen Schaumwein.

rmals umse usperreu.

Schweder in

spinnerei frei werdenden Ausstand getret

Versuchsstationen (Entkernungsa aussichtsreichen Gebteten am Rufidit (Heulsch dem jetzt ein regelmäßiger Frachtverkehr rachtdampfer eingerichtet werden soll, zirk in Pessi (Togo), zum Teil für pflanzung insbesondere als B seitens der deutschen Text kolonialen Baumwollunterneh

laufen sich für die Jahre 00

Bedarf der Guttapercha⸗ und K an ihren wichtigen Rohstoffen steigt von Jahr beginnt die Guttapercha auch in Deutschland, besonder strebende Kabelindustrie, immer me Es muß daher mit Freuden begrüßt percha, und Kautschukunterne lichen Komitees in Neu⸗Guinea

Deutschland wenigstens zum Teil hi Rohstoffes vom

Triebes sind, wi

4e), auch gegenüber ten, weil die Direktion de

Akkordlohn umzuwandeln beabsichtigt.

Kunst und Wissenschaft. 9

achtzig Jahren wurde von der Königli der Korpus der aristote Neben der die darin gegebe medizinischen W Im Verein mit der 1 Jahren 1901 1906, um rial und die Kosten zu 8— zte verzeichnen Stiftung der lossen; daher

fuhr einen A

fschwung erfahren, fossilen Rohst

offen, Spinnstoffen, und fossilen Rohstoffen, chemi und Waren daraus.

Die Gesamteinfu Jahresbeginn 60 306 6 3 749 227 Hüte, 1311 Salzheringe, Flaschen Schaumwein, verschiedene Waren, zeuge, 410 670 Uhren, 3605 Fa 531 294 hl Bier und 1 085 617

Vor mehr als der Wissenschaften i ihrer Kommentatoren g antiken philosophischen Ueberlieferung, orpus für die alten

chen Akademie b2 -4 hr erreichte in den e 11e“ 00 t verschiedene Waren, 71 ein ähnliches K chaften ins Leben gerufen werden. agener hat die Berliner Akademie in eine ungefähre Uebersicht über das Mate ewinnen, sämtliche Handschriften der a Inzwischen hatte die Universität Leipzig die Medie wird dieser kleinere Teil des 0

5702 Stock 133 082 Stück Vieh, ntiken Aer Verwaltung der Puschma Latini zu sammeln besch Jorpus medicorum zunächst aus dem ausscheiden.

griechischen Materials ist in einem u Abhandlungen der Berliner Akademie Vorarbeit hat nun die Akademien gestattet, da Corpus medicorum erschei durch die Akademien Berlin, zweiunddreißi Die Kosten

B. G. Teubn

ausfuhr des Deutschen re 1906/07.

stik des Deutschen er Zuckergewinnung 1. September 1906 benverarbeitung im Raffinerien und 6 Me⸗ In diesen 417 Betriebsanstalten nnen worden (alle E re 2 400 771 t. 2 124 326 t (

mfangreichen Katalog in den

Auf Grund dieser Assoziation der „unter den Auspizien der Assoziation“ das führung geschieht zunä

Zuckergewinnung, „verbrauch und

Reichs im Betriebsjah erteljahrsheft zur Stati ffentlichten Statistik d ebsjahre 1906/07 (vom Zucker fabriken mit Rü⸗

ausländischen Nach der im IV. „Vi Internationale „Jahrgang 1907, verö

und besteuerung sind im Betri bis 31. August 1907) 369 Betrieb gewesen, im lasseentzuckerungsan sind im ganzen 2 242 046 t Rohzucker umg rübenverarbeiten 2 314 779 t). 14 186 536 t Rübe im Betriebsjahre 1905/06 rarbeitet worden sind. Rüben wurden au und zwar von den 7,02 v. H. d auf vertragsmäßi 38,74 v. H. der Ernte eingebracht. Der t auf Kaufrüben usw., die auf 245 087 h früben berechnet sich i Uecsschntitichreis im vor⸗

Kopenhagen, Bände für die Medici Graeci i nd annähernd auf 150 000 er übernommenen Druckkosten) v

ist angelegt. entfernt, wurde die erste größere Station a der Wasserscheide im Oertzengebir Stationen sollen außer als Ra und als Operationsbasis Anbau von vers Arbeiter zu beschaffen. verschiedenen Arten im festgestellt worden. Recht befriedigend ist die schnittsertrag der Bäume wird mit 6

Kisten Guttapercha und Ende

genommen. (ohne die vom Verl eranschlagt worden.

Vorjahre 376. Ferner haben 42 stalten gearbeitet.

Zucker gewo erechnet), im Vorjah den Fabriken entfallen davon In 50 996 zwölfstündigen Arbeitsschichten wu n verarbeitet, mithin in einer Ar

rzeugnisse auf Auf die 369

vollständig gebunden katalogisiert, ist kürz⸗

eugnis für die Opferwilligkeit des onders der medizinischen Ver⸗ ischen Kultusministerium fast 8 für diesen Zweck

von etwa 5000 Bänden, Bibliothekars Dr. Lecke deutsche Medizinsch

Eine Bücherei und unter Leitung des lich aus Berlin an die abgegangen. deutschen Verlags, in diesem Falle leger, die auf eine Anregung vom preu ausnahmelos ihre Verla zur Verfügung gestellt h

gt nach dem „Zentralb bei weitem.

Der schweizerische Gelehrte Nicole ner 23 Jahrhunderte alte die im griechischen Altertum ie des Antiphon berühmt war. Das here Mitteilungen über den interessant Ztg.“ folgendes entnimmt: Antiphon, zen politischen Beredsamkeit, Rhamnus (Attika) geboren, hatte in ein Lehrer des T

Nachwuchs beitsschicht 278 t,

9 Arbeitsschichten

f 446 963 ha (1905 Fabriken selbst auf er ganzen Ernte; von den angebauten 171 958

15 733 478 t Rüben ve Die verarbeiteten 471 742 ha) 29 918 ha 995 581 t oder Gesellschaftern 5 496 518 t gleich 7 694 437 t entfäll worden sind. Der schnitt auf 1,87 ℳ, während der bere hergehenden Betriebsjahre sich auf 2,00 belie Die Rübenernte war, obw Ernte des Vorjahres zurückblie Die Witterungsverhältnisse d weichung in einzelnen Landest Das warme und meist tro bildung in den Rüben, sodaß und eine Durchschnittsausbeut v. H. im Vorjahre. 1 ha betrug 317 dz stellung von 1 dz über 6,80 im Vor

zur Bewertung September Auch verschiedene Kautschuklianen Produkt teilweise recht gut g der wildwachsenden Bestände ist bei angelegt worden, in der junge Gutta⸗ sind, die von Dr. Schlechter aus Die jungen Pflunzen haben Das Verhältnis der Expedition zu den ein freundschaftliches; die Leute der von örfer leisteten bei dem

geerntet, swerke, viele s

ogar gebunden, Der Ladenpreis der ges de. Neben der Ausbeutun latt für Bibliothekswesen“ vurde. e Bulu eine Versuchspflanzung und Kautschukbäume ausges Singapore übergef sich bis jetzt gut entwickelt. Eingeborenen war durchwe der Expedition berührten Guttaperchabäumen und beim Wegebau gute Dienste.

In der Frage des Eisenbahnbaues in den Kolonien das Komitee beschlossen, zur Unt Reichskolonialamts 1) die Aufklär teilungen über die in Frage kommenden Eise

chzeitschriften und Tagespresse fortzuse

vom wirtschaftlichen ild mit der Gegenüberstellung vom

Preis der Kau jüngst in Aegypten n Verteidigungs⸗ unter dem Namen „Journal de Genèvbe“* en Fund, denen die der Begründer der war gegen 480 v. Chr. in Athen eine Rednerschule er⸗ von dem dieser spricht. aristokratischen 2 Feer

ie oligarchische sie wurde schon nach vier on gestürzt. Antiphon, der Sparta heimgekehrt war, e nicht schrecken, g in Athen. Vor Gericht hielt er jene Rede, die die je gehalten worden cole nun vier Bruchstücke r zur Einleitung der Rede: an der Staatsumwälzung Beweggründe, von denen er Die anderen Bruchstücke r mit Mühe einen Sinn Bruchstück scheint Antiphon einen ter gerichtet zu haben; er erinnert nes seiner Genossen, an die armen die er und seine Freunde nicht dem hätte tun wollen, hätte n jedoch den Bitten und tiphon wurde zum Schierlingsb

ührt worden waren. Bruchstücke ei ohl sie hinter der au emeinen als es Jahres 1906 wa eilen dem Gedeihen ckene Herbstwetter beg diese einen hohen Zu e von 14,97 v. H Der Durchschnittsertr Rüben gegen 334 dz im Zucker waren durchschnittlich jahre erforderlich.

Von in ländischem Zucker sind in von ausländischem 2851 t gegenüber 1 125 640 und f den Kopf der Bevy in Verbrauchszucker 1 6,7

Die Ausfuhr hat gegenüber dem Vor 11 035 714 dz. Verbrauchszucker 5 5 Verbrauchszucker im

ßergewöhnlich guten gut zu bezeichnen. ren mit wenig Ab⸗ der Rüben günstig. ünstigte die Zucker⸗ ckergehalt aufwiesen ergaben gegen 14,71 ag der Ernte für

Aufsuchen von

der Eisenbahnvorlage des durch wirtschaftliche Mit⸗ nbahninteressen eine Einga insbesondere

begründet, Karawanenverkehr läuterndem Text herauszugeben und an erteilung bei Vorträgen Von besonderem imen Kommerzienrats Lenz r Usambarabahn und der Die Usambarabahn hat im dritten Betriebs⸗ e von 80 000 einen Barüberschuß von ur Hälfte der Regierun

öffnet und war seiner Geschichte bedeutendsten artei war Antiphon zur Zeit des hrung einer oligarchischen Ver rrschaft dauerte aber nur kurze Z onaten von der demokratischen Reakti einer Mission in urch die Flucht seiner Freund b mit einigen andern Oligarchen ruhi esstellt und wegen Lande hucydides „die schönst ist“, nennt.

Antiphon leu beteiligt habe sich leiten lie sind in so herauslesen

größten Anerkennung 6,68 dz Rüben gegen⸗

Rohzuckerwert 1 158 398 t, n den freien Verkehr übergegangen 1 en Betriebsjahre. der Verbrauch

loponnesischen Krieg Standpunkte assung beteiligt. ahnverkehr mit er nationale und koloniale K und sonst geeigneten Gelegenheiten zu

sse waren die Mitteilungen des Geh cklung des Verkehrs auf de

örperschaften zur V 2967 t im vorausgegangen ölkerung berechnet, betrug 9 kg (1905/06: 16,59 kg). sich in Rohzuckerwert um 417 425 dz rreichte eine Höhe von

4 864 184 dz und auf

damals gerade von ließ sich d

sverrats angeklagt e Verteidigungsrede, Von dieser Rede hat Ni erste gehört offenba gnet nicht, daß er si ; er beweist jedoch, daß die ß, nichts Egoistisches hatten. lechtem Zustande, daß Nicole nu 1 Im letzten pathetischen Appell an seine Rich an seine Familie und an die ei rauen und an die armen Kinder, lend hätte preisgeben wollen; er leicht fliehen können. der Fürsprache des Greises Tode verurteilt und trank nach sein Vermög

er die Entwi Lome⸗Palime⸗E jahre neben einer Rücklag 100 000 ergeben, der z Gouvernement von Togo hat beim Betrie 27. Januar 1907 dem Verkeh rund 200 000 erzielt. hnlinen hat alle glaubt, aus der bisherigen Entwi chüsse beider Linien ausreich au aufzuwendende Kapital Anregungen gab ein Bericht

der jüngst von seiner nordafrika gekehrt ist, in interessanten Ver sverhältnissen einzelner nordafrikanis Gebiete Deutsch⸗Südwestafrikas.

besondere sehr interessante Mitteil lgerien, die man 6. efrikas schaffen könne. Frage der Verwertun Kolonien wurde die Ein kischlossen, die Erhebungen über en Nutzholzarten anstellen Einrichtung geregelter Forstbetriebe

jahre vermindert und e entfallen auf Rohzucker 54 378 dz gegen 4 418 161 dz Roh⸗ und 6 331 480 dz jahre. Großbritannien steht mer an der Spitze, doch ist een 1905/06 eingetreten: an Roh⸗ rauchszucker 264 Als zweiter H

zu gute kommt. Das der Lome⸗Palime⸗ r übergeben wurde, Die Verkehrsentwick⸗ Erwartungen übertroffen, und cklung schließen zu dürfen, daß um die Zinsen für aufzubringen.

des Professors Dr. nischen Studien⸗ leichen zwischen den Wirt⸗ er Kolonien und einiger machte ins⸗

vorhergehenden Betriebs auch im letzten Betriebsjahre als Abneh ein ganz bedeutender Rückgang ge zucker sind 765 606 dz und an Ver nach Großbritannien ausgeführt. die Vereinigten Staaten von Am denen nur 117 984 dz im Jah Dänemark wurden 83 159 dz Ro Nach Finnland sin nach Japan 96 886 dz Verbrauch gegangen. Ostindien ist infol der Einfuhr von Java als Ab wie früher.

Eisenbahn, die am einen Ueberschuß von lung auf beiden Ba 211 dz weniger auptabnehmer f erika mit 1 259 108 dz Rohz re 1905/06 gegenüberstehen. Nach hzucker mehr als im Jahre 1905/06 d 84 282 dz Verbrauchszucker und srucker weniger als im Jahre 1905/06 e der eigenen höheren Produktion und atzgebiet nicht mehr von der Bedeutung

en werden hren Weiterb

wenn er das Die Richter bliebe gegenüber taub. An athenischer Sitte den e eingezogen und sein Haus dem Erdhod

ausgeführt.

Professor Passarge ungen über die Oasenkulturen in B. auch in den Flußtälern Deutsch⸗Südwest⸗

der großen Nutzbolzbestände tzung einer hesonderen Kommission die in den einzelnen Kolonien vor⸗ und an maßgebender Stelle für die in den Kolonien eintreten soll.

sität in Straßburg.

Straßburger Universität erende gegen 1622 im S een Winter; davon entfallen 492 m vorigen Winter) auf die philo⸗ eid 370) auf die rechts⸗ (gegen 331 und 323) auf die mathem 255 (gegen 233 und 253) auf und 181) auf die katholis ) auf die evangelisch⸗theologis 987 (gegen 883 im Sommer Winter) als Elsaß⸗Lothringer verzeichnet, und (gegen 209 und 219) in der philosophischen 199 und 221) in der rechts⸗ und staatswissen und 192) in der mathematis 163 und 169) in der kathol in der medizinischen,

logischen Fakultät. 63. (gegen 193 und 203) aus 1 5 aus Lothringen. Aus dem Deutschen Reiche über (gegen 1530 und 1556 in den beiden le⸗ einzelnen 317 aus Preußen, 89 aus dem Großherzogtum Hessen, 10 aus Oldenburg, tum Sachsen, en⸗Meiningen, Braunschweig, Lippe, Sach hausen, endlich je Iaus Me⸗

Verkehrsanstalten.

ost⸗ und Telegraphen⸗ ist eine neue Ausgabe e gst bekannte und beliebte Zu ebersicht alle wesentlichen und Telegraphenverkehr. eetens der Beschl nderungen in den so wird das Ersch

sind bei den Reichspost⸗ der Briefträger r das Stück

Frequenz der Kaiser Wilhelms⸗Univer

Im laufenden Winterhalbjahr zählt die 1709 immatrikulierte Studi dieses Jahres und 1652 im vo (gegen 448 im Sommer und 454 sophische Fakultät, 369 (gegen 359 u wissenschaftliche, 352 naturwissenschaftliche, 161 (gegen 176 egen 75 und 71 esamtzahl sind

Nachrichten für das

sammenstellung enthält in Versendungs⸗

ublikum län bequemster U bestimmungen für 1. Oktober ab infolge Inkrafttr kongresses von Rom wichtige Ae den Postverkehr eingetreten sind, Ausgabe sehr willkommen sein. Die Post⸗ und Telegraphen⸗Nachrichten und Telegraphenanstalten sowie durch Verm und Landbriefträger zum Preise

und staats⸗ atische und die medizinische,

nbes estimmungen für Nr. 51 der einen der neuen dheitsamts gesundheitsstand und Gan laßregeln gegen P kutschen Orten mit 15 000 en des preußischen Staates, 1905. es Reich.) Heilanstaltsstatistit. eng eeeeng, 3 erdeseuche chaubezirk. Viehtra

Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗ 18. Dezember hat folgenden g der Volkskrankheiten. Desgl. gegen Cholera. und mehr Einwohnern,

und 937 im vorigen

zwar im einzelnen Fakultät, 222 (gegen

200 (gegen 176 chen, 154 (gegen (gegen 102 und 99) n der evangelisch⸗theo⸗ sind aus Unterelsaß, 300 (gegen 125 und 143) überhaupt stammen 1611 ten Semestern), und zwar im ayern, 82 aus Baden, 38 aus iberg, 21 aus Hambu nigreich Sachsen und dem Gro d aus Bremen, je 4 aus Mecklenbar

3 aus Schwarzburg⸗Rudolsta en⸗Coburg⸗Gotha und Schwarz lenburg⸗Strelitz, Reu Das Ausland ist mit 98

Sterbesälle 1906. Ge⸗ Gesetzgebung usw. Impfung. Aerztliche Untersuchungen. Kresol⸗ n. Rinderseuchen. (Reuß ä. L. nsporte ꝛc. (SOesterrei (Schweiz.) Alkohol. (Frankreich. Al⸗ uckerung. (Niederlande.) Flei Haustieren. (Türkei) Pilger. und Klauenseuche ssam, 1906/07. (Preuß. Reg.⸗Bezirke Vermischtes. Anweisung. (Groß⸗

schaftlichen, von 15

chen und naturwissenschaftli isch theologischen, 116 41 (gegen 34 und 37) i 1 (gegen 565 und 591) berelsaß und

Die Königliche Wasserbauin räsidenten von Sch. die Zufuhr von Schiffen von unter t, nochmals dringend vor der Bergfa ete können sichere Liegestellen ni eintreffende Schiffe,

würden hier den größten

spektion in Breslau

warnt im Auftrage da trotz öffentlich

er Bekanntmachung Breslau nicht vSS.

rt nach Breslau.

Wein chbeschau.

(Norwegen cht mehr ange⸗

die auf freiem Gefahren aus-

reslauer Hafen wiesen werden. Strome überwintern müßten, gesetzt sein.

Verkehr deut

—.) Einfuhr von en in Oesterresch, 3. Viertel chweiz. Tierseuchen in Bengalen und A Maßregeln gegen Tierseuchen. ig, Aachen; Belgien, mittelabgabe auf telephonische Irland.) Nahrun smitteluntersuchun Geschenkliste. Wochentabelle über mit 40 000 und mehr Einwohnern. Auslandes. Erkrankunge

eiterhin noch fabr. Maus. 27 aus Württemberg, je 6 aus dem Aegypten.) Schwerin und

cher Schiffe in ausländischen Häfe

hrend des Jahres

A

Darunter Zahl

g Schiffe Ladung 14 8

L., Sachsen⸗Altenburg tudierenden vertreten eiden letzten Semestern), von denen 87 aus reuropälschen Ländern kamen; and, 13 aus Oesterrei aus Großbritannien, je 3 aus ien, Frankreich und den Nieder⸗ orwegen und Rumänsen; von 8 Asien (Japan), 4 aus den 2 aus Afrika. Außer den 4 Herren und 243 Damen als zwar im einzelnen 54 Herren und i Fakultät, 16 bezw. 33 bei der schen und naturwissen⸗ gischen, 7 und 2 bei der erren bei der evangelisch⸗ derjentgen, die überhaupt

traßb. Korr.)

terbefälle 1905. die Sterbe⸗ in deutschen Ort ißeren Städten des cher Großstädte. Desal. in deutschen Sta

g. b rundwasserstand und Bodenw

(gegen 92 und 96 in den b europäischen und 11 aus 1 den ersteren sind 41 aus Rußl aus der Schweiz und Luxemburg, 4

Bulgarten und Italien, je 2 aus Bel⸗ landen, endlich je 1 aus Dänemark, 2 den 11 Außereuropäern kamen 5 au Vereinigten Staaten von Amerika un immatrikulierten Studierenden sind noch 9 Hospitanten eingeschrieben, und 88 Damen in der philosophische medizinischen, 12 und 10 schaftlichen, 3 und 10 bei der katholisch⸗theolo ssenschaftlichen und 2 H Die Gesamtzahl von Vorlesungen berechtigt

n in Krankenhaͤusern t⸗ und Landbezirken. ärme in Berlin und

Registertons Ladung Ungarn, je 7 Alexandrette .. r. )

Statistik und Volkswirtschaft.

Deutschlands Außenhandel im November 1907.

hefte der vom Kaiserlichen Statistischen Amt ichen Nachweise über den auswäͤrti eutschen Zollgebiets“ betrug die Einfuhr im Mona

6 045 t verschiedene Waren,

Seychellen). ZEEEö1ö1“ Puerto Cortez

Barranquilla .. *) Angaben fehlen. (Nach den Schiffslisten der Kaiserlichen Konsulate.)

ch dem November i der mathemati

gegebenen „Monatl rechts⸗ und staatswi theologischen Fakultät.

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1 244 808 Stück Pieh und 105 Fahrzeuge, Fanges, 9 Stock Bienen, 34 836 hl

Salzheringe remben die Ausfuhr im

947 ganze Flaschen Schaumwein,