1907 / 307 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 28 Dec 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Aufforderung, zu seiner

1. Der Beklagte ist schuldig, dem

48 Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 31. August, 30. No⸗

vember, 28. Februar und 31. Mai jeden Jahres zu

17y7545]

als Gerichtsschreiber des Königlichen Amiggerichts.

des Prozeßgerichts.

uneheliches Kind der Katharina Hopp, vertreten durch

eines in vierteljährlichen Raten vorauszahlbaren Unterhbaltsbeitrags von monatlich 20 ℳ, beginnend

Vorm. ½810 Uhr.

gemacht

8 durch seinen Vormund, den Schutzmann Karl Rottler

8 8

Schott in Stuttgart, Kl., gegen Josef Freymann, 2

8 FKelonnaden 54, als Verwalter von Hermann W

des Betrages, welchen Beklagter aus zur klägerischen

zugelassenen Anwalt zu bestellen. öffentlichen Zustellung wird dieser

8 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

hr, Sitzungssaal Nr. 137, bestimmt. Hierzu wird der Beklagte Kalmann Levt vorgeladen mit der Vertretung einen bei dem K. Landgerichte Bayreuth zugelassenen Rechtsanwalt zu hieees th, den 23. Dezember 1907

ayreuth, den 23. Dezember 8

vügerichisschreiberei des K. Landgerichts.

(L. S.) Koegler, K. Kangleirat. [77553] Oeffeutliche Zustellung.

1) Die unverehelichte Anna Lehmann zu Lebbin bei Storkow, 2) der Büdner Ferdinand Lehmann zu Lebbin, als Vormund der minderjährigen Emma Anna Marie Lehmann zu Lebbin, geboren am 29. März 1907, vertreten durch den Rechtsanwalt Netzband in Burg b. M., klagen gegen den Fabrik⸗ schuhmacher Otto Schulze, früher in Storkow i. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Erzeuger des von der Klägerin zu 1 am 29. März 1907 außerehelich geborenen Kindes namens Emma Anna Marie Lehmann sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen: a. an die Klägerin zu 1 an Niederkunfts⸗, Tauf⸗ und Ver⸗ pflegungskosten für die ersten 6 Wochen 30 dreißig Mark, b. für das vorgedachte Kind von dessen Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebens⸗ jahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jeden Kalendervierteljahres fällige Geldrente von viertel⸗ jährlich 30 dreißig Mark, und zwar die rück⸗ ständigen Beträge spsort, zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Burg b. M. auf den 14. Februar 1908, Vormittags 11 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Burg b. M., den 18. Dezember 1907.

Schlößer, Amtsgerichtsassistent,

[77555] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen: Hirlimann, Emilie, minderj. in Rheinau, vertreten durch Vormund Anton Albrecht, Aderer in Rheinau, Klägerin, gegen Koch, Ferdinand, zuletzt wohnhaft in Freising, nun unbekannten Auf⸗ enthalts, Beklagten, wegen Unterhalts, hat Vormund Klage beim Kgl. Amtsgericht Freising eingereicht, und ladet dieser den Beklagten auf: Montag, den 17. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, vor das Kgl. Amtsgericht Freising, Zimmer Nummer 12, zur Verhandlung, mit dem Antrage, zu erkennen: inde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu ent⸗ richtende Geldrente von vierteljährlich sechsunddreißig

z. II. Das Urteil wird für vorläufig voll⸗ streckbar erklärt. Dieser Klageschriftsauszug wird dem Beklagten Ferdinand Koch von Freising hiemit öffentlich zugestellt gemäß vorliegender Ermächtigung

Freisfing, den 17. Dezember 1907. Kgl. 8s. (gez.) Giel. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Freising. (L. S.) Ficht, Kgl. Obersekretär.

Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 15 898. Arthur Hopp, minderjähriges und

seinen Vormund Heinrich Hopp IV., Fabrikarbeiter, alle in Hemsbach wohnhaft, klagt gegen den Leonhard Kuch, zuletzt Hausknecht in Mosbach, jetzt an un⸗ bekannten Orten abwesend, aus Unterhalt, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung

am 26. September 1907 und endigend am 26. Sep⸗

„,z. H. des Vormunds. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Gr. Amisgericht zu Mos⸗ bach auf ESamstag, den 29. Februar 1908, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

Mosbach, den 21. Dezember 1907. 8 Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Heber.

7567] Oeffentliche Zustellung. In der Rechtssache des Alfred Begoihn, minderj.

in Sontheim, O.⸗A. Münsingen, gesetzlich vertreten in Ulm, im Prozeß vertreten durch Rechtsanwalt

2 früher in Stuttgart, nun unbekannt wo, Bekl., wegen Unterhalts, ladet Kläger den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt auf Freitag, den 28. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, Saal 50. Stuttgart, den 23. Dezember 1907. Gwinner, Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts Stadt.

[77569] Oeffentliche Zustellung. Der Buchhalter G. M. Kanning in Hamburg,

P. Schulz Konkurs, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Viktor Schwenck in Altona, klagt gegen den Kaufmann Paul Vierkant, früher in Pinneberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Zurückerstattung

Konkursmasse gehörigen und für sich verwerteten Waren erlöst hat, mit dem Antrage, Beklagten zu verurteilen, an Kläger 25 000 (fünfundzwanzig⸗ tausend Mark) nebst 5 % Zinsen seit dem 8. De⸗ ember 1906 zu bezahlen, Beklagtem die Kosten des

echtsstreits aufzuerlegen und das Urteil, eventuell gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des eweilig beizutreibenden Betee für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Sonuabend, den 29. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, mit

der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte Zum Zwecke der

uszug der Klage

bekannt gemacht. Altona, den 21. Dezember 1907.

Kammer für Handelssachen. Oeffentliche Zustellung. 3 C. 589/07.

Der Schneidermeister Richard Kehr in Ilmenau

8 6 %

schild das. —, klagt gegen den Techniker Hyronimus Haggenmüller, früher in Arnstadt, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm dieser für im Mai und Juni 1904 käuflich ge⸗ liefert erhaltene Kleider 122 nebst 4 % Zinsen feit 1. Januar 1905 und 1 30 Kosten für Aufenthaltsermittlungen schulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten zur I Zahlung der erwähnten Beträge. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Fürstliche Amtsgericht in Arnstadt auf den 2. März 1908, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Arnstadt, den 17. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Söe Amtsgerichte

[77572] Oeffentliche Zustellung. 40. 0. 524/07. 1. Der Dachdeckermeister Peter Goldmann in Char⸗ lottenburg, Ansbacherstraße 29, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Georg Meyer in Berlin, Potsdamer⸗ straße 43 a, klagt gegen die verwitwete Rentiere und Eigentümerin Paula Tietzer, früher in Berlin, Regentenstraße 20, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagte die in der Klagerechnung näher bezeichneten Dachdecker⸗, Maurer⸗ und Malerarbeiten, einschließlich der dazu nötigen Materialien, bestellt und auch geliefert erhalten, den vereinbarten Preis mit 544,05 aber am Fällig⸗ keitstage, dem 1. Oktober 1907, nicht gezahlt habe, daß Klcer endlich wegen der obigen Forderung sowie wegen eines Kostenpauschquantums von 100 in den Akten 76. G. 1196. 07 des Königlichen Amts⸗ gerichts Berlin⸗Mitte einen dinglichen Arrest gegen die Beklagte erwirkt habe und Beklagte zur Er⸗ stettung der hierdurch entstandenen Kosten verpflichtet ei, mit dem Antrage, 1) die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 544,05 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Oktober 1907 zu zahlen, 2) der Beklagten die gesamten Prozeßkosten ein⸗ schließlich dersenigen des Arrestverfahrens 76. G. 1196. 07 aufzuerlegen, 3) das Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 23. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, Neues Gerichtsgebäude, II. Stock, Zimmer 32/33, auf den 5. März 1908, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Uum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 20. Dezember 1907. 1

Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. [777⁰03] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann L. Moser in Berlin, Brüderstr. 13, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt OppenheimerlI., Berlin, Kurstraße 41/42, klagt gegen 1) Schüler, 2) den Karl Wiechert, früher in Wilmersdorf, Uhlandstraße 147, unter der Behauptung, daß Be⸗ klagter zu 2 ihm aus zwei Wechselforderungen über je 3000 als Aussteller und Girant 6000 schulde, mit dem Antrage: den Beklagten zu 2 kostenpflichtig als Gesamischuldner mit dem Be⸗ klagten zu 1 zu verurteilen, an Kläger 6000 nebst Finsen von je 3000 sal 10. und 15. Ok⸗ tober 1907 und 43,40 Wechselunkosten zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zu 2 zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, II. Stockwerk, Zimmer 69, auf den 28. Februar 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und Ladung bekannt ge⸗ macht. 57. P. 413. 07 4. ““ Berlin, den 23. Dezember 1907. Fraedrich Gerichtsschreiber des Könialichen Landgerichts I. [77574) Oeffeutliche Dasennse. 66. O. 664. 07. Die Firma C. H. Meyer in Hildesheim, Wein⸗ roßhandlung, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Hr. Bollert und Weinhagen zu Berlin, Mohren⸗ straße 66, klagt gegen den Weinhändler C. Johde, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte auf zuvorige Bestellung am 21. März 1907 von ihr 2 Gebinde Wein zum Preise von 364,40 käuflich geliefert erhalten habe, daß ein Fahlunqense von 6 Monaten vereinbart sei, daß e am 8. November 1907 einen Zahlungsbefehl gegen den Beklagten erwirkt, welcher jedoch nicht zugestellt werden konnte, und daß hierdurch 4 Kosten ent⸗ standen seien, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 368,40 nebst 5 vom Hundert Zinsen von 364 seit dem 21. Oktober 1907 zu jahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung in ae des jedesmal beizu⸗ treibenden Betrages in barem Gelde oder mündel⸗ sicheren Wertpapferen für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 17. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Neue Friedrichstraße 16/17, II. Stock, Zimmer 73, auf den 13. 1 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf orderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Berlin, den 23. Dezember 1907. Schmidt, als Gerichtsschreiber des Röniglichen Landgerichts I. 17. Kammer für Handelssachen. [77546] Oeffentliche Zustellung. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Das rogramm“, vertreten durch ihre Geschäftsführer harles Mertens und Leo Herzberg hier, Leipziger⸗ straße 41, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Sikolny hier, Charlottenstr. 17, klagt gegen den Artisten Hans Goetzl, Inhaber der Artistentruppe „Kiraly Truppe“, ohne festen Wohnsitz, zur Zeit auf Reisen im Auslande Aktenzeichen 20 C. 2275. 07 unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr für Inserate und an Abonnement aus dem Jahre 1904 die Restsumme von 202,80 schulde, mit dem An⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 202,80 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung

snicht bezahlt hätten, mit dem Antrage, die Be⸗ klagten zu verurteilen, an die Klägerin 87,30

Oberpostassistenten Joh Ziehm, früher in Berlin,

den prakt. Arzt Dr. Otto Seidel, zuletzt in Auers⸗ walde bei Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, Jlunter der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin

Neue Friedrich⸗ um Zwecke uszug der

1908, Vormittags 10 Uhr, straße 12 15, I, Zimmer 177 179. der öffentlichen Zustellung wird dieser Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 14. Dezember 1907. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 20.

[77547] Oeffentliche Zustellung.

Die Gesellschaft mit beschränkter Fastung „Das Programm’, vertreten durch ihre eschäftsführer harles Mertens und Leo Herzberg in Berlin, Leipzigerstr. 41, Hrc,g donlngeigter, Rechtsanwalt Dr. Skolny in Berlin, Charlottenstr. 17, klagt gegen die Artistinnen Clatre und Milli Sturm genannt Soeurs Rugs, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten die bei der Klägerin bestellten und ausgeführten Annoncen

nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte, Abt. 68, auf den 21. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 10 Uhr, Neue riedrichstr. 12/15, II Tr., Zimmer 167/169. Zum wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 16. Dezember 1907. Isenberg, Gerichtsschreiber 1b des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 68.

[77549] ““ efteuueg.

Der Dr. F. Wolff in Berlin, Blücherstraße 3, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kallmann in Berlin, klagt gegen Gustav Büscher, früher in Berlin, Invalidenstraße 40, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, in den Akten 10 C. 2433. 07, auf Grund ärztlicher Leistungen, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare und kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 175 Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Neue Friedrichstraße 15 I., Zimmer 253 255, auf den 3. März 1908, Vormittags 9 ½ Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 17. Dezember 1907.

(L. S.) (Unterschrift), Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 10

[77550] Oeffentliche Zustellung. 120 C. 2165.07.2 Die offene Handelsgesellschaft Gebrüder Dahms in Berlin, Brüderstr. 13, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Leopold Salomon zu Berlin, An der Spandauer Brücke 13, klagt gegen den früheren

Markgrafenstr. 100, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß ihr der Beklagte für die in der Klagerechnung käuflich bezw. auf Bestellung gelieferten Waren 99,50 und 1,95 Kosten eines Zahlungsbefehls schulde, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 99 50 nebst 4 % Zinsen seit 18. Juni 1905 und 1 95 ₰. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Abt. 120 hier, Neue Friedrichstr. 12/15, II Treppen, Zimmer 159/161, auf den 7. März 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. 8 Berlin, den 18. Dezember 1907. Göldner, Gesichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 120.

[77548] Oeffentliche Zustellung. Die Gesellschaft Mediceum G. m. b. H., Berlin,

Marienstr. 2, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

Dr. Ritthausen in Berlin, Luisenstr. 39, klagt gegen

um schleunigen Nachweis eines Nachfolgers für die Praxis des Beklagten, deren Einnahme 9000 be⸗ trug, ersucht habe, daß zugleich das Fuhrwerk ꝛc. gegen eine Gesamtentschädigung von 4000 mit, übernommen werden sollte und daß Beklagter sich auf die ihm zugesandten Bedingungen der Klägerin verpflichtet, endlich, daß Beklagter durch anderweite Vermittlung einen Nachfolger erhalten habe, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Ver⸗ urteilung zur Zahlung von 67,80 entgangenen Gewinn, Inseraten⸗ und Korrespondenzgebühr, Aus⸗ lagen für Mahnporto und für drei Auskünfte, nebst 4 % Zinsen seit 1. August 1907. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Neue Friedrichstr. 13/14, Zimmer 162/164, II Treppen, auf den 26. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Berlin, den 18. Dezember 1907. 2 Adrian, Gerichtsschreiber 2 des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 158. [77092] Oeffentliche Zustellung. Der Sanitätsrat Dr. Richter hier, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Kirschner und Cohn in Brandenburg a. H. klagt gegen den Herrn Felix Schaller, früher in Brandenburg a. H, jetzt unbekannten Aufenthalts unter der Behauptung, daß er ihm 25 Mietszins für Monat Dezember 1907 chulde und deshalb den nachstehend bezeichneten aden sofort zu räumen habe, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung von 25 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. De⸗ zember 1907 und zur sofortigen Räumung des in dem Hause des Klägers. St. Annenstraße 46, ge⸗ mieteten Ladens kostenpflichtig zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Brandenburg a. H, Zimmer 39, auf den 28. Februar 1908, Vorm. 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 2 c C. 731/07. Brandenburg a. H., den 20. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 2c.

[77552] Oeffentliche Zustellung. N. 18. C. 1328/07.

Der Mandatar H. Macke hier, Leopoldstraße 31, klagt gegen den Drogisten Benno Menzel aus Neu⸗ salz a. O., früher zu Braunschweig, jetzt unbekannten

Adolf Kaie hier laut Abtretungserklärung vom 25. Mai 1906 für Pension und Waren den Betrag von 42,85 und ferner an Kosten 5 schulde mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 47,85 nebst 4 % Zinsen auf 42 85 vom 1. Januar 1966 durch vorläufig vollstreckbares Urteil. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen See des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Braunschweig auf den 10. März 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 30. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Klage bekannt gemacht. Braunschweig, den 23. Dezember 1907. (Unterschrift) 1 Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

[77093] Oeffentliche Zustellung. 11 C. 2359/07. 1. Die Versand⸗ und Reisebuchhandlung Ges. m. b. H. in Charlottenburg, Bismarckstr. 21, klagt gegen den Schneidermeister Alois Schiffki, unbekannten Auf⸗ enthalts, zuletzt in Berlin, Lebuserstraße 13, wegen eines am 20. Dezember 1905 gelieferten Brockhaus Konversationslexikons 17 Bände, mit dem Antrag, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 200,— nebst 4 % Zinsen seit Klage⸗ zustellung zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg, Zivilgerichtsgebäude, Amtsgerichtsplatz, 1 Treppe, Zimmer 35, auf den 2. März 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, den 6. Dezember 1907.

Der Gerichtsschreiber Fücc at ah Amtsgerichts.

[77554] Oeffentliche Zustellung. 11 C. 2402. 071. Die Versand⸗ und Reisebuchhandlung Ges. m. b. H. in Charlottenburg. Bismarckstr. 21, klagt gegen den Steward David Jonuscheit, unbekannten ufenthalts, zuletzt an Bord des Dampfers „Barbarossa“, Norddeutscher Lloyd, Bremerhaven, wegen eines am 25. Juni 1905 gelieferten Werkes „Platen, die neue Heilmethode“, mit dem Antrage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 20 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg, Zivil⸗ gerichtsgebäude, Amtsgerichtsplatz, 1 Treppe, Zimmerzsdb, auf den 2. März 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 11. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[77094] Oeffentliche Zustellung. 10. C. 2499/07. 1. Der Schmiedemeister Emil Buchwald zu Fürsten⸗ berg a. O., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Steinbock zu Fürstenberg a. O., klagt gegen den Schiffseigner Hermann Müller, unbekannten Auf⸗ enthalts, früher in Charlottenburg, unter der Be⸗ hauptung, daß er dem Beklagten laut Rechnung am 30. September 1901 Schmiedearbeiten und Waren in Höhe von 306,86 gefertigt und geliefert, der⸗ selbe die Waren und Arbeiten abgenommen, bis jetzt aber erst 202,— darauf bezahlt habe, mit dem Antrag, den Beklagten zur Zahlung von 104,86 nebst 4 % Zinsen von 306,86 vom 1. Oktober bis 14. Dezember 1901, von 206,86 vom 14. De⸗ zember 1901 bis 26. Juli 1906, von 184,86 vom 26 Juli 1906 bis 20. August 1906 und von 104,86 seit 20. August 1906 vorläufig vollstreckbar zu per⸗ urteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Charlottenburg im Zivilgerichts⸗ gebäude, Amtsgerichtsplatz, 1 Treppe, Zimmer 55, auf den 27. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, den 18. Dezember 1907. Klau, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 177108] Oeffentliche Zustellung.

Der Ingenieur Otto Bartsch, Berlin, Wichmann⸗

W. Brückmann, Berlin, Blücherstr. 8, klagt gegen den Ingenieur Emil August Schmidt, früher in

kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, . ihm der Beklagte für im Jahre 1907 geliefertes Beniin 94,85 und für ebendann gelieferten Wein 37,50 und für ein Darlehn, welches am 24. Oktober 1900 zurückgezahlt werden sollte, den Betrag von 900 4 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten· pflichtig zur Zahlung von 1032,35 nebst 4 % Zinsen seit dem 24. Oktober 1907 zu verurteilen und das Urteil gegen Sccherheitsleistung für vorläuftg vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreitt vor die 12. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts III in Berlin⸗Charlottenburg, Tegeler Weg 17 20, Zimmer 51, auf den 12. März 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung 77

Charlottenburg, den 21. Dezember 1907. Sperling, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III.

[77095] Der Viehhändler Heinrich Bock in Egeln, Profeh gegen den Arbeiter Lorenz Nowack, früher zu Hak⸗ orn, auf Grund der Behauptung, ihm für zwei am 1. September Schweine den Kaufpreis von blieben ist, mit dem Antrage: verurteilen, dem Kläger 99 neunundneunzig Mark nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der 88 zustellung zu zahlen, 2) ihm die Kosten des Recht streits einschließlich derjenigen des vorangegangen⸗ Arrestverfahrens G. 12⁄7 mu zahlen. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen 3 handlung des Rechtsstreits vor das Könialiche vm gericht zu Egeln auf den 4. März 1908, *& mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der offentlich Zustellung wird dieser Auszug der Klage gemacht. Egein, den 20. Dezember 1907. Schultze, Aktuar, als Gerichtsschreiber

des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht

Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Roth⸗

8

Berlin⸗Mitte, Abteilung 20, auf den 2. März

6

Aufenthalts, unter der Behauptung, 2 der Be⸗ klagte ihm als Rechtsnachfolger des Restaurateurs

des Köͤniglichen Amtsgerichts. Abt. 2.

Auszug der

straße 6, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr.

Wilmersdorf, Württembergischestr. 36/37, jetzt unbe⸗

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 21. 0. 561.07%¾

Oeffentliche Zustellung. C. 475/07. bevollmächtigter: Justizrat Schneider in Egeln, klagf

daß Beklagter 1907 gelieferte 99 schuldig 9%¼ 1) den Beklagten 1

Ver⸗

zum Deutschen Rei

1. Untersuchungssachen.

1.“ Aasgcbote,, Lefüstar

„Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2 .Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Sffentlicher Anzeiger.

Beilage

chsanzeiger und Königlich Preußi

Berlin, Sonnabend, den 28. Dezember

3 auf

8 erbs⸗ un 3 3

8. Niederlassung ꝛc. deF eenleset 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Aktien und Akttengesellsch.

8

tsanwälten.

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[77120] Oeffentliche Zustellung. Der Rechtsbeistand Eugen Zech in Dammerkirch klagt gegen 1) Magrdalena Fricker, ohne Gewerbe, Ehefrau von Eduard Brandstetter, Handlungs⸗ angestellter, in Alger wohnhaft, 2) den genannten Eduard Brandsteiter, unter der Behaupkung, daß Beklagte zu 1 ihm für Vertretung und Wahrung ihrer Interessen im gerichtlichen Teilungsverfahren über die Nachlässe der Eheleute Bernhard Fricker Vater, Gastwirt, und Magdalena Brungard sowie deren Tochter Anna Maria Fricker an Gebühren und Auslagen noch einen Betrag von 101,70 schuldet, mit dem Antrage, auf kostenfällige und vor⸗ vollstreckbare Verurteilung der Beklagten zu 1 zur Zahlung von 101,70 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstag und des Beklagten zu 2 zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das eingebrachte Gut seiner Ehefrau. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Dammerkirch auf Donnerstag, den 12. März 1908, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. Dammerkirch, den 21. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts: (L. S) Boux, Attuar.

[77109] Oeffentliche Zustellung. 3. O. 613/07. 8. Die verwitwete Hauseigentümer Pauline Seidel, Becker, in Frankfurt a. O., Große Scharrn⸗ traße Nr. 42, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Gebhardt in Frankfurt a. O., klagt gegen den Werkzeugmacher, früheren Schlosser Georg Seidel, früher in Berlin, später in Hermsdorf i. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts rankfurt a. O, Stadt, Band 6 Blatt Nr. 296 als igentümer eingetragene pensionierte Lokomotivführer Eduard Seidel am 18. September 1903 in Frank⸗ fart a. O. gestorben sei und, ausweislich seines Testaments, die Klägerin und Beklagten zu Erben eingesetzt habe, daß nach erfolgter Auseinandersetzung über das Erbteil Beklagter sich laut Quittung vom 11. Oktober 1903 für abgefunden erklärt habe, sich aber trotz mehrfacher Aufforderung weigere, eine Er⸗ klärung vor dem Grundbuchamte dahin abzugeben, daß Klägerin als Eigentümerin des oben bezeichneten Grundstücks eingetragen werde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, darein zu willigen, da das im Grundbuche von Frankfurt a. O., Stadt⸗ band VI Bl. Nr. 296 verzeichnete, in Frankfurt a. O., Große Scharrnstraße 42, belegene Grundstück, eingetragen auf den Namen des pensionierten Loko⸗ motivführers Eduard Seidel, auf den Namen der jetzigen Klägerin umgeschrieben wird und, falls zur Umschreibung die Auflassung dieses Grundstücks an die Klägerin erforderlich ist, diese Auflassungs⸗ erklärung vor dem zuständigen Grundbuchamte abzu⸗ geben, auch das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbdar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Frankfurt a. O. auf den 14. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. O., den 12. Dezember 1907. Sekretär Cossäth, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[76802] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 26 933. Der Peter Nikela, Mehlgroßhand⸗ lung zu Karlsruhe, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dornoff in Freiburg, klagt gegen den Andreas Haack, Bäckermeister, früher zu Lörrach, z. Zt. an unbekannten Orten, unter der Behauptung, daß dieser dem Kläger aus Kauf von Mehlwaren für seinen handelsgeschäftlichen Betrieb vom Jahre 1907 den vereinbarten Preis von 570 schulde, mit dem Antrage, auf kostenfällige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 570 nebst 5 % Zinsen aus 170 vom 29. April 1907 an und aus 400 vom 28. Faen 1907 an, auch sei das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreite vor die Kammer für Handelssachen des Großherzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Dienstag, den 3. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Freiburg, den 17. Dezember 1907.

Rechtsprakt. Schäuble,

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[77578] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 27 255. Der Graf August von Bismark zu Lilienhof bei Ihringen, fsettlzneenacheigt.; Rechtsanwälte E. und B. Fritschi in Freiburg, klagt 1) gegen die Sebastian, Auna Maria und Wil⸗ helm Jakob, 2) Katharina und Harbara Müller, alle von Ihringen, z. Zt. in Amerika an unbekannten Orten abwesend, unter der Behauptung, daß auf sein Grundstück, Gemarkung Ihringen, Lagerbuch Nr. 3388, im Grund von Ihringen Band 8, Heft 9, zu Unrecht eine Sicherungshypothek der Beklagten ein⸗ getragen sei, mit dem Antrage auf Urteil dahin: die Beklagten werden verurteilt, die Löschung der im

177559]

Grundstück des Klägers, Lagerbuch Nr. 3388 au Gemarkung Ihringen für eine 1e. r. sie von 320 eingetragene Sicherungshypothek (Vor⸗ EE111““ im alten Grundbuch von Ibringen vom 16. IV. 1891 Bd. 51 Nr. 53 S. 119) zu bewilligen und die Kosten zu tragen. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Groß⸗ herzoglichen Landgerichts zu Freiburg auf Donnerstag, den 26. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1907.

eri reiber des Großherzoglichen Landgerichts:

(L. S.) Lederle. 8 9

[77556] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Bartl & Reimann, Buchdruckerei in Schiltigbeim i. E., Bischweilerstraße, vertreten durch ihren Prozeßbevollmächtigten Rechtsanwalt Dr. Grossart in Schiltigheim, klagt gegen den Theater⸗ besitzer Franz Jaeger, früher in Zeiskam, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Forde⸗ rung, herrübrend aus Warenlieferung in den Jahren 1904 und 1905, mit dem Antrage: Kgl. Amtsgericht wolle den Beklagten kostenpflichtig verurteilen, an Klägerin den Betrag von 170,95 einhundert⸗ siebzig Mark fünfundneunzig Pfennig zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits in die Sitzung des K. Amtsgerichts Germersheim vom Samstag, den 15. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Germersheim, 23. Dezember 1907. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

Klippel, Kgl. Obersekretär.

[775571 SOeffentliche Zustellung.

Die Bildhauer Scharmer & Britz, zu Altona, kl. Mühlenstraße 99, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. M. Levi zu Altona, klagen gegen den Bildhauer Hugo Klinkicht, früher zu Hamburg wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläuft vollstreckbar zu verurteilen, den Klägern 120 nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen, und zwar unter folgender Begründung: Der Beklagte habe von den Klägern die Ausführung der Steinbildhauer⸗ acbeiten an dem Neubau des Amtsgerichts Wandsbek für den Preis von 770 übernommen, darauf im voraus 280,— erhalten, die Arbeiten aber nur zum kleinen Teil ausgeführt und sei dann heimlich ausgewandert. Die Kläger hätten schließlich die Arbeiten anderweitig fertigstellen lassen und dafür 635 zahlen müssen, somit insgesamt 915 ge⸗ zahlt. g-en sei verpflichtet, die Differenz von 145 den Klägern zu erstatten, weil sie 915 durch sein Verschulden statt der 770 hätten zahlen müssen. Von dieser Differenz würden, unter Vor⸗ behalt aller weiteren Ansprüche, 120 verlangt. Der Beklagte habe zur Zeit der Entstehung des Schuldverhältnisses seinen Wohnsitz in Hamburg gehabt. Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivilabteilung IX, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Holstenwallflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 109, auf Donnerstag, den 6. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 14. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Zivilabteilung IX.

Oeffentliche Zustellung. C. 1244/07. Der Grundbesitzer Leopold Mopseschewitz in winnen, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Rohrer in Lötzen, klagt gegen 1) den Arbeiter Gottlieb Moyse⸗ pewitz 2) den Arbeiter Martin Moyseschewitz, 3) die Fleischerfrau Amalie Moyseschewitz, geb. Moyseschew tz, und deren Ehemann Fleischer August Moyseschewitz, 4) die separierte Arbeiterfrau Henriette Chrzan, geb. Movpseschewitz, 5) den Arbeiter Michael Moyseschewitz, sämtlich unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß in dem Grundbuch des ihm gehörigen Grund⸗ stücks Staßwinnen Nr. 11 in Abteilung III Nr. 17 für die früheren Besitzer Michael und Henriette, geb. Grigo, E Eheleute in Staßwinnen 3600 Kaufgelderrest eingetragen, daß die Gläubiger verstorben und von den Beklagten beerbt und daß die 3600 den Erblassern bezahlt seien, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Beklagten als Erben der früheren Grundbesitzer Michael und Henriette, geb. Grigo, Moyseschewitzschen Eheleute in die Löschung der für diese in dem Grund⸗ buche von Staßwinnen Nr. 11 Abtlg. III Nr. 17 eingetragenen Forderung zu willigen, und zwar in dem Grundbuche dieses und sämtlicher für diese Forderung mitverhafteter Grundstücke. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Lötzen auf den 13. Mai 1908, Vorm. 11 Uhr. Die öffentliche Zustellung ist bewilligt, die Ein⸗ lassungsfrist auf sechs Wochen bestimmt. zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dlieser Auszug der Klage öffentlich bekannt gemacht.

Lötzen, den 12. Dezember 1907.

Stringe, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[771131²1 Oeffeutliche Zustellung.

Der Schneidermeister Ernst Finke zanieh in Magde⸗ burg, Kaiserstraße 60, Prozeßbevollmaͤchtigter: Rechts⸗ anwalt Bein in Magdeburg, klagt Ifegen den Kauf⸗ mann Karl Luppe, früher in Magdeburg, jetzt

Grandbuch von Ihringen Band 8, Heft 9, auf das

daß er dem Beklagten Arbeiten bezw. Waren zum Gesamtbetrage von 811,35 geliefert, worauf Be⸗ klagter bisher nur 300 abgezahlt habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 511,35 nebst 5 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstr. 131, Zimmer 142, auf den 19. März 1908, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ Horberung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage kannt gemacht. Derskened. ali „Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[77561] Kgal. Amtsgericht München 1 Abteilung A für Zivilsachen. 8 In Sachen Carl Fuchs, Hoflieferant, Inhaber der Firma Weinmann & Fuchs, Herrengarderobegeschäft bier, Theatinerstraße 51/I, Klägers, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat O. Bischoff hier, gegen Dannehl Franz, Komponist, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wird der Beklagte nach Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage vom 21 Dezember 1907 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des Kgl. Amtsgerichts München I Abteilung A für Zivilsachen, Justiz⸗ palast, Erdgeschoß, auf Mittwoch, den 26. Fe⸗ bruar 1908, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 35, geladen. Klageteil wird beantragen, Kgl. Amtsgericht wolle erkennen: 1) Beklagter ist schuldig, an Kläger 296 80 nebst 4 % Zinsen vom Tage der Klagezustellung zu bezahlen. 2) Derselbe hat die Prozeßkosten zu tragen bezw. zu erstatten. 3) Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. München, den 24. Dezember 1907. (L. S.) Der Kgl. Sekretär: Schuberth.

[77562] Oeffentliche Zustellung. C. 662. 07. Der Hugo Goedecke in Magdeburg, als alleiniger Erbe des Ferd. Goedecke, Inhabers der Firma Gebr. Goedecke zu Hannover, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Gohde in Hannover, klagt gegen den cand. chem. Ch. Eichbaum von hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklaater der Firma Gebr. Goedecke für einen im Jabre 1004 gelieferten Schoppen 8 schulde und daß diese For⸗ derung auf ihn als Erben des Firmeninhabers über⸗ gegangen sei, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig und vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 8 nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar 1907 zu ver⸗ urteilen. Der Kläper ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Groß⸗ herzogl. Amtsgericht zu Neubrandenburg auf den 11. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Neubrandenburg, den 23. Dezember 1907. Gerichtsschreiberei des Großherzoglichen Amtsgerichts. 1.

88 Prozeßsach

n der Prozeßsache der Firma Schwering 8& Haase, Zigarrenfabriken in Lügde i. W., Prseß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dammann zu Ober⸗ hausen, gegen den Kaufmann 2 Kanold, in Firma Carl Kanold Nachf., früher in Oberhausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, ist neuer Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf den 7. März 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgericht in Oberhausen Rl. Zimmer 28 anberaumt, wozu der Beklagte hier⸗ durch geladen wird. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird die vorstehende Ladung bekannt ge⸗ macht. 2a C. 3321/07. 8.

Oberhausen, den 23. Dezember 1907. Schulte, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[77114] Oeffentliche Zustellung. 0 761/07. Die Firma Gebr. Diekmann zu Schweiburg, Holz⸗ und Baumaterialiengeschäft daselbst, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Greving, Oldenburg, klagt gegen den Zimmermann Wilh. Leck, früher in Delfs⸗ hausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Zahlung von 1562 29 nebst 5 % Zinsen seit Zustellung der Klage, mit dem Antrage auf Verurteilung des Behcger zur Zahlung von 1562 29 nebst

5 % Zinsen seit Zustellung der Klage, Kostenauflage auf Beklagten und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urteils gegen Sicherheit. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die erste Zivilkammer des Großherzog⸗ lichen Landgerichts in Oldenburg auf den 2. März 1908, vee. 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bel dem gedachten Gerichte zu⸗ FFhnen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oldenburg, den 19. Dezember 1907.

(L. 8 Möller, Gerichtsakt.⸗Geh. Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[77564] Oeffentliche Zustellung. 4a C. 1337/07.

Der Kaufmann Adolf Hesse in HFotsamm. Junker⸗ straße Nr. 15, klagt gegen den Selterwasserfabri⸗ kanten Otto Heinrichs, früher in Nowawes bei Potsdam, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behaupktung, daß der Beklagte ihm für am 4. Juli 1907 gelieferte Waren, als Limonadene⸗, Selterflaschen und Flaschenkasten, den vereinbarten und angemessenen Kaufpreis von 176,35 schulde, mit dem Antrage auf esbenbslichethe Verurteilun des Beklagten zur Zahlung von 176,35 neb 4 % Zinsen seit dem 5. Jult 1907 durch vorläufig

77565]

Nachf.

vor das Königliche Amtsgerichts in Potsdam, Ab⸗ teilung 4a, auf den 13. April 1908, Vor⸗ mitta 8 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Potsdam, den 17. Dezember 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Abteilung 4a: Grube, Amtsgerichtssekretär.

[77098] Oeffentliche Zustellung. Der Rentier Wilhelm Lorenz 82 Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizräte Meißner und Dr. Jensen in Prenzlau, klagt gegen 1 7) ꝛc., 8) den Holzbildhauer Paul Plötz, unbe⸗ kannten Aufenthalts, früher in Prenzlau bezw. Zittau bezw. Wien bezw. Genf, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß für den Kläger im Grundbuche von Prenzlau Band II Nr. 114 in Abteilung III Nr. 9, 11, 12 Hypotheken von 4500 bezw. 930 bezw. 6000 ℳ, zu 4 ½ % verzinslich, eingetragen seien und daß der Beklagte als einer der Erben der verstorbenen Grundeigentümer, der Plötzschen Eheleute, mit den anderen Erben als Gesamtschuldner für die seit dem 1. April 1907 in Höhe von 257,17 rückständigen Hypothekenzinsen hafte, mit dem Antrage, 1) die Be⸗ klagten 1—8 zu verurteilen, zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück Prenzlau Band II Nr. 114 an den Kläger 257,17 zweihundertsiebenundfünfzig Mark und stebzehn Pfennige zu zahlen, 2) ꝛc., 3) den Beklagten die Kosten aufzuerlegen, 4) das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zu 8 zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Prenzlau, Zimmer 1, auf den 5. März 1908, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Prenzlau, den 20. Dezember 1907.

Praecker, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Oeffentliche Zustellung. C. 705/07. Die Firma Hollard Frères, Wwe. J. Hollard 2 Weingroßhandlung in Jouy⸗aux⸗Arches, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsbeistand E. Kirsch in Groß⸗Moyeuvre, klagt gegen den Flaschenbierhändler Dominik Ramellini, früher in Groß⸗Moyeuvre, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr für am 7. August 1906 käuflich geliefert erhaltenen Rotwein 109 1 à 0,55 einen Betrag von 59,95 sowie für Auskunftskosten und Personalien⸗ ermittlung 1,50 ℳ, zusammen 61,45 ℳ, schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 61,45 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage und auf vor⸗ läufige Vollstreckbarkeitserklärung des ergehenden Urteils. Die Klägerin ladet den Beklagten zu

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor d. Kaiserliche Amtsgericht in Rombach i. L. auf Mitt woch, den 12. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 9. Zum Zwecke der öffent lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be kannt gemacht. Rombach, den 23. Dezember 1907. 8 „Wittrock, Aktuar, ““ Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

Keine.

Prenzla

4) Verkäufe, Verpachtungen. Verdingungen ꝛc.

6 schweißeiserne Ueberbauten von je 22,08 m Stützweite, je 22,9 t Schweiß⸗ und 1 t Gußeisen sowie 4 Stück desgleichen von je 21,84 m Stütz⸗

weite, 1. 26,8 t Schweiß⸗ und 2 t Gußeisen der

[77681]

normalspurigen Brefeld⸗ und Mapbach⸗Eisenbahn⸗ viadukte beim Bahnhofe Brefeld sollen als g

Koastruktionen oder zerlegt verkauft werden. Die Verkaufsbedingungen können im Amtszimmer 12 der unterzeichneten Inspektion eingesehen oder gegen 50 bezogen werden. Angehote sind derschlossen mit Aufschrift: „Ankauf von Brücknkonstrukrionen“ bis zum Eröffnungstermin: Mittwoch, den 15. Ja⸗ nuar 1908, Vormittags 11 ¼ Uhr, hierher einzusenden. Königliche Eisen bahnbetriebzinspektion 2 Saarbrücken.

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ poapieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren definden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

Iereeg-l..

Gemäß den Bestimmungen des

Ausfertigung auf den Inhaber lautender scheine der Stadt Stargard i. Pom. imn Be⸗ trage n 1 8— 4 vom 30. 2v- wird hierdur ekannt ge ufs der planmäßigen Tilgung der Schuld für dag Jahr 1. April 190778 . 905 * geschrleben: Sieben und dreißig tausend fünfhundert Mark, Anleihescheine angekauft worden sind. Stargand i. Pom. 28.8

vollstreckbares Urteil. Der Kläger ladet den Be⸗

unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung,

klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstrelts!

Der *†