1907 / 269 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 11 Nov 1907 18:00:01 GMT) scan diff

1. Untersuchungssachen. 2. vufgcbote 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Offentlicher Anzeiger.

6. Kommanditges 8 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschafte 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

v““ ell

Faften auf Aktien und Aktiengesellsch.

1) Untersuchungssachen.

[64007] Steckbriefserledigung.

Der gegen den Musketier Otto Scholz der 12. Komp. Inf.⸗Regts. von Alvensleben Nr. 52 wegen Fahnenflucht unter dem 29. Oktober 1907 er⸗

lassene Steckbrief ist erledigt.

Frrankfurt a. O., den 8. November 1907.

Gericht der 5. Division.

2075;] Ladung. E. 19. 07.

Der Pferdeknecht Johann Grzegorek, geb. 11.5. 88 in Czajkow (Rußland), zuletzt in Kienberg bei Trebbin wohnhaft, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wird beschuldigt, im Frühjahr 1907 in Kienberg bei Schönhagen von seinem verfälschten Paß, um Be⸗ hörden oder Privatpersonen zum Zwecke seines besseren Fortkommens zu täuschen, wissentlich Ge⸗ brauch gemacht zu haben, Uebertretung des § 363 Strafgesetzbuchs. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts auf den 9. Januar 1908, Vormittags 8 ¼ Uhr, vor das Königliche Schöffengericht in Trebbin zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden.

Trebbin, den 30. Oktober 1907. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[64009] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Johann Wrobel der 8. Kompagnie Infanterie⸗ regiments Nr. 157, geboren am 12. März 1884 in Ujest, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §8§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Breslau, den 8. November 1907.

Königliches Gericht der 11. Division.

[64011] Verfügung. In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Schmied Kurt Theodor E (Tetzner) aus dem Landwehrbezirk Hannover, wegen Febefnsuch. wird auf Grund der §§ 69 ff. des klitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Hannover, den 6. November 1907. Gericht der 19. Division.

Der Gerichtsherr: Frhr. v. Lyncker, v. Schmidt⸗Phiseldeck, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat.

Divisionskommandeur.

[64012] X1X“ In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Bauarbeiter Paul Gottlob Ziegner aus dem Land⸗ wehrbezirk Hannover, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Hannover, den 6. November 1907. Gericht der 19. Division. Der Gerichtsherr: 1 Frhr. v. Lyncker, v. Schmidt⸗Phiselde Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Divisionskommandeur.

[64013] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Einjährig⸗ Freiwilligen Soldat der 2. Kompagnie Infanterie⸗ regiments Nr. 106 William Johannes Grübler, eb. den 11. 1. 84 zu Großdobritz, wegen Fahnen⸗

ucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuches sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Leipzig, den 7. November 1907.

Königliches Gericht der 2. Division Nr. 24.

[64015] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache wider den Oekonomie⸗ handwerker Leo Behuke vom Bekleidungsamt XVI. Armeekorps, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Metz, den 7. November 1907.

Goupernementsgericht. Der Gerichtsherr: von Arnim,

General der Infanterie

und Gouverneur.

[64014] Fahneufluchtserklärung. In den Untersuchungssachen gegen 1) den Reservisten Wilhelm

Müller I., geb. 24 1. 1884,

2) den Reservisten Otto Stoll, geb. 22. 4. 1881,

3) den Reservisten Karl Rebert, geb. 17. 1. 1876,

4) den Reservisten Albert Baum⸗ gaertel, geb. 29. 8. 1876,

5) den Reservisten Franz Anton Schrepfer, geb. 1. 2. 1881,

6) den Wehrmann Josef Ficht, geb. 2. 6. 1878,

7) den z. Dispos. d. Ers.⸗Beh. ent⸗ lassenen Musketier Albert Zaug, geb. 18. 4. 1881,

8) den Reservisten Franz Müller, eaes bens geh. u Josef Müller II., Landw.⸗Bezirk geb. 5. 6. 1881, b [Saargemünd,

wegen Fabnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der

Militärstrafgerichtsordnung die Beschuldizten hierdurch

für fahnenfluüchtig erklärt.

Straßburg i. E., den 5. November 1907.

Gericht der 31. Division.

v. Kauffberg, Kriegsgerichtsrat.

aus dem Landw.⸗Bezirk Straßburg

aus dem Landw.⸗Bezirk Molsheim,

[64010]

Die gegen den Rekruten Franz Josef Kunz vom Bezirkskommando Danzig am 15. 3 07 erlassene Fahnenfluchtserklärung des Gerichts der 36. Division

ird hierdurch aufgehoben, da der Beschuldigte in⸗ zwischen ergriffen ist.

Flensburg, den 6. November 1907.

Königliches Gericht der 18. Division.

eingetragene

[64008] Beschluß.

Die Fahnenfluchtserklärung vom 29. Oktober 1907, betreffend den Musketier Otto Scholz der 12. Komp. Inf. Regts. von Alvensleben Nr. 52, wird gemäß 8 362 Abs. 3 M.⸗⸗St.⸗G.⸗O. aufgehoben, da der

ustand der Fahnenflucht aufgehört hat.

Frankfurt a. O., den 8. November 1907.

Gericht der 5. Division.

[62668] Verfügung.

In der Untersuchungssache wider den Rekruten Lucian Vonesch aus dem Landwehrbezirk II Mül⸗ hausen i. Els. wegen Fahnenflucht wird die in Nr. 59 pro 1906 des Deutschen Reichsanzeigers veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung wieder aufgehoben, da die Gründe derselben weggefallen sind.

Freiburg i. B., den 31. Oktober 1907.

Königl. Gericht der 29. Division.

[63000]

Die unterm 18. Oktober 1907 gegen den Matrosen Wilhelm Joachim Heinrich Bruhn der 2. Kom⸗ pagnie I. Matrosendivision, geb. am 6. September 1885 zu Hamburg, erlassene Beschlagnahmeverfügung wird hierdurch aufgehoben.

Kiel, den 4. November 1907. 1

üe Gericht der I. Marineinspektion. er Gerichtsherr:

v. B 0 s s e, 1 Konteradmiral. Gerichtsassessor.

[64285] Die am 3. Januar 1906 gegen den Kanonier Jakob Walter der 6. Batterie Feldartillerieregiments Nr. 44 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird auf⸗ gehoben. 8 Trier, den 5. November 1907. Gericht der 16. Division.

[62916] Beschluß. „Die Beschlagnahme des Vermögens des Chef⸗ ingenieurs Charles Besson zu Toulon, geboren am 28. August 1859 zu Paris, katholisch, wird wegen Verjährung der Straftat aufgehoben.

Düsseldorf, den 31. Oktober 1907. 11 D 966/02. Königliches Amtsgericht. Abt. 11.

Otte.

2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[64462] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Dorotheenstraße 22 und Geoorgenstraße 24, belegene, im Grundbuche von der Dorotheenstadt Band 3 Blatt Nr. 227 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Kaufmanns Viktor Carl Richard Hahn in Dresden Grundstück: a. Vordergeschäfts⸗ und Wohnhaus Dorotheenstraße 22 mit rechtem und linkem Seitenflügel, Doppelquergebäude, zweitem rechten Seitenflügel und 2 unterkellerten Höfen, b. Vorderwohnhaus Georgenstraße 24 mit rechtem und linkem Seitenflügel, Doppelquergebäude, zweitem linken Seitenflügel und drittem unterkellerten Hof, am 30. Dezember 1907, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/15, Zimmer Nr. 113/115, III. Stockwerk, versteigert werden. Das in der Grundsteuermutter⸗ rolle nicht nachgewiesene Grundstück hat in der Ge⸗ bäudesteuerrolle die Nummer 2065 und ist mit 87 500 Nutzungswert zu 2820 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Ok⸗ tober 1907 in das Grundbuch eingetragen. AINR

Berlin, den 5. November 1907.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

[64128] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Rei⸗ nickendorf Band 62 Blatt Nr. 1894 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungevermerkes auf den Namen des Tapezierers Rudolf Knauerhase in Berlin eingetragene Grundstück am 3. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Brunnenplatz Zimmer Nr. 30, I Tr., versteigert werden. Das in der Gemarkung Reinickendorf, Scharnweberstraße, be⸗ legene Grundstück enthält a. Wohnhaus mit rechtem Seitenflügel, Hofraum und Hausgarten und abge⸗ sonderten Holzstall, b Stallgebäude für Pferde, Kleinviehstall und Erntevorräte und besteht aus den Trennstücken: Kartenblatt 1 Parzellen 1709/34 und 1710/34 mit einer Größe von 19 a 28 qam. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeinde⸗ bezirks Reinickendorf unter Artikel Nr. 1883 mit einem Grundsteuerreinertrag von 0,24 Taler und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 400 mit einem jährlichen Nutzungswert von 234 veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 26. Oktober 1907 in daz Grundbuch eingetragen. Das Nähere eraibt den an der Gerichts⸗ und an der Gemeinde⸗ afel.

Berlin, den 4. November 1907.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 6.

[63926] Aufgebot.

Die Frau Hedwig Walkhoff, geb. Bayer, in Magdeburg, hat das Aufgebot folgender Wertpapiere:

1) 3 ½ % Schuldverschreibungen des Provinzial⸗ verbandes der Provinz Ostpreußen, 9. Ausgabe:

a. Lit. B Nr. 13157 über 2000 ℳ,

b. Lit. D Nr. 3447 über 500 ℳ,

2) 3 ½ % Anleihescheine des Provinzialverbandes der Provinz Ostpreußen:

a. Lit. D Nr. 4138 über 500 ℳ, 7. Ausgabe,

b. Lit. B Nr. 4284 4285 4286 4287 4288 4289 5847 5848 über je 2000 ℳ, 8. Ausgabe

beanttagt. Der Inhaber der Urkunden wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 14. Mai 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht Zimmer Nr 35 anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunden erfolgen wird.

Königsberg i. Pr., den 29. Oktober 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 21.

[62783] Aufgebot und Zahlungssperre. 45. F 42/07. 2.

Die Privatiere Anna Heilmann in Bad Kissingen, vertreten durch Justizrat Dr. J. Werner zu Bam⸗ berg, hat das Aufgebot der ihr im Herbst 1902 zu Kissingen verloren gegangenen vierprozentigen Obli⸗ gationen der Eisenbahn⸗Bank zu Frankfurt a. M. vom Jahre 1899, Lit. A, Nummern 4, 55, 56, 89, 90, 91 und 92 à 5000,— ℳ, insgesamt also über 35 000 ℳ, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. Mai 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Seilerstraße 19 a, Zimmer 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die ÜUrkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Zugleich ergeht an die Eisenbahn⸗Bank zu Frank⸗ furt a. M. und an die Frankfurter⸗Bank zu Frank⸗ furt a. M., als deren Zahlstelle, gemäß § 1019 Z. P.⸗O. das Verbot, an den Inhaber der oben ge⸗ nannten Obligationen eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Dieses Verbot bezieht sich jedoch nicht auf die Antragstellerin.

Frankfurt a. M., den 31. Oktober 1907.

Kgl. Amtsgericht. Abt. 45.

[63447] Aufgebot.

Frau Hedwig Walkhoff, geborene Bayer, in Magdeburg bat das Aufgebot der angeblich in der Nacht vom 19. zum 20. Juli 1907 gestohlenen 3 Stück Aktien der Sangerhäuser Aktien⸗Maschinen⸗ fabrik und Eisengießerei, vormals Hornung und Rabe in Sangerhausen, Nr. 413, 414 und 415 über je 1000 beantragt. Der Inhaber der Aktien wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Mai 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktien vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Sangerhausen, den 4. November 1907.

Königliches Amtsgericht.

[64313] Bekanntmachung.

Nr. 9778. Die unterm 29. Oktober 1907 Nr. 9590 erlassene Zahlungssperre wurde, nachdem sich das darin bezeichnete Wertpapier wieder vorgefunden und das Kaiserl. Postamt I Mannheim die Aufhebung beantragt hat, aufgehoben.

Karlsruhe, den 5. November 1907.

ruch, Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts

[64311]

Die Bekanntmachung vom 9. Oktober 1907 wird dahin ergänzt, daß die beiden im Gerichtsgebäude zu Frankfurt a. O. gestohlenen 3 ½ % vormals 4 % Schuldverschreibungen Lit. B Nr. 142 675 über 2000 und Lit. E Nr. 549 762 über 300 den Jahrgängen 1882 beziehungsweise 1890 angehören. Aktenzeichen: 4 J. 760. 07.

Frankfurt a. Oder, den 8. November 1907.

Königliche Staatsanwaltschaft. [64312] Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf die Bestimmungen im § 367 des Handelsgesetzbuches vom 10. Mai 1897 (R.⸗G.⸗Bl. S. 219) wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß nachstehende Wertpapiere

4 % Hannoversche Landeskreditobligationen:

Lit. UI Nr. 00 464 über 200 88 00 231 500 [mit Coupons 1 I und Talons, TIII1I1“ gestohlen sind. Hannover, den 8. November 1907. Königliches Polizeipräsidium. [47269] Aufgebot.

Laut Anzeige ist die von uns über 5000,— auf den Namen Josef Pissarczyk in Breslau aus⸗ gefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 19 799 vom 20 März 1894 abhanden gekommen.

Der gegenwärtige Inhaber genannter Police wird daher aufgefordert, sich binnen 6 Monaten, von heute ab gerechnet, bei uns zu melden, widrigenfalls die Police gemäß § 8 der Versicherungebedingungen für kraftlos erklärt werden wird. g

Berlin, den 9. September 1907.

Deutschland,

Hersicherune Let Fh llchaft zu Berlin.

R. Mertins. [64473] Aufgebot. 24 F. 35/07.

Die Firma Emanuel Meyer in Berlin, Prinzen⸗ Allee 54/,56, vertreten durch Justizrat Chrzellitzer und Rechtsanwalt Dr. Pincus in Berlin, hat das Aufgebot des von Gustav Lange in Bautzen auf Robert Schlesinger in Bochum gezogenen Wechsels beantragt. Der Wechsel ist ausgestellt am 3. Juni 1907, war fällig am 15. Seplember 1907 und lautet über 95 15 ₰, er ist durch Giro des Ausstellers Gustav Lange auf die Antragstellerin übertragen worden und in deren Geschäftsräumen abhanden ge⸗ kommen. Der Inhaber des Wechsels wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 25. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 46, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird

Bochum, den 5. November 1907.

. Königliches Amtsgericht. [64466] Aufgebot. 4a F. 11/07. 1.

Der Kaufmann Wilhelm Wimmer, Inhaber der Firma W. Wimmer zu Barmen, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Theodor Dörpinghaus da⸗ selbst, hat das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ gangenen Wechsels folgenden Inhalts:

8 „Barmen, den 3. Okt. 1907. Am 15. Ja⸗ nuar 1908 zahlen Sie gegen diesen Prima⸗ wechsel an die Ordre von mir selbst die Summe von Mark Viertausendachthundertachtundvierzig und 95 den Wert in mir selbst und stellen E Feu n.

errn Herm. Dennenborg 3 .

in Mülheim⸗Ruhr⸗Saarn. W. Wimmer. beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 16. Mai 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 28, anberaumten Aufgebotstermine seine

Herm. Dennenborg

Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels er⸗ folgen wird. Mülheim⸗Ruhr, den 31. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.

[64142] Aufgebot. 4 F. 50/07. 2.

Der Baumschulenbesitzer Edmund Denizot in Luban bei Posen hat das Aufgebot eines Blanko⸗ akzeptes folgenden Inhalts:

per S Posen, den 25. September 1907. Für 1000. Am 5 Januar 1908 zahlen Sie für diesen Prima Wechsel an die Ordre von mir selbst die Summe von Mark eintausend den Wert in mir selbst und stellen solchen auf Rech⸗ nung laut Bericht.

Herr Martin Goldstein, Subdirektor, Nr.. .. in Posen, Berlinerstr. 20. beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Wronkerplatz 3, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vozulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Posen, den 6. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[64145] Aufgebot. F. 3/07. 3. Die Firma Berliner Asbest⸗Werke Wilhelm Reinhold, Reinickendorf, hat das Anfgebot folgenden

Wechsels: Vorderseite: Pr Scherfede, den 10. März 1907. Für 60,—. Am 10. Juni 1907 zahlen Sie für diesen Prima⸗Wechsel an die Ordre von mir selbst die Summe von Mark Sechszig den Wert in Rechnung und stellen solchen auf Rech⸗ nung laut Bericht. Herrn Anton Herbold in Scherfede i. W. Fritz Müller. Rückseite: Wechselstempel 10 ₰. Alois Paul Hentschel Betrag empfangen. Berlin⸗Reinickendorf, den 10. Juni 1907. Berliner Asbest⸗Werke Wilhelm Reinhold beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird auf⸗ efordert, spätestens in dem auf den 4. Juni 1908, ormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird. Warburg, den 29. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.

[13251]

Das Herzogliche Amtsgericht Hasselfelde erließ heute folgendes Aufgebot:

Der Forstwart Wilhelm Nabert und seine Ehe⸗ frau, Marie geb. Telle, in Allrode haben das Auf⸗ gebot der drei vom 26. September 1894 datierten Hypothekenbriefe über die bei den im Grundbuche von Allrode Band III Blatt 6, 206 und 221 ein⸗ getragenen Grundstücken für den Waldarheiter Christian Nabert und dessen Ehefrau, Wilhelmine geb. Lerche, in Allrode bezw. nach deren Tode für 9. den Forstwart Wilhelm Nabert, 2) Wilhelmine

abert, jetzt verehelichte Wiele, 3) Ida Nabert, jetzt verehelichte Heydecke, vermerkte unverzinsliche Reß. kaufgeldforderung zu 1492 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Januar 1908, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem Herzoglichen Amts⸗ gerichte Hasselfelde anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Hasselfelde, den 1. Mai 1907. 3

Bethmann, Gerichtsschr.⸗Asp., als Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts

[64474] Aufgebot. Die Witwe Fabrikarbeiter August Bläser, Amalie Feheen. Kuhlwilm, zu Berge, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Große⸗Weisched hier, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung der Be⸗ rechtigten folgender im Grundbuche von Berge Blatt 32 Abt. III Nr. 1 befiadlichen Emtragung: Viertausendfünfhundertachtundachtzig Taler 27 Sgr. 6 Pfg. nebst 4 ½ % Zinsen und den Kosten, welche für die Minorennen Kreissekretär Eickelberg: Ludwig, Henriette Louise und Karl Gustav Eickelberg als rückständige Erbgelder aus dem Rezeß vom 4. No⸗ vember 1831 und ex decreto vom 22. April 1833 auf dem Gute Mittelnberge (Folio 2) eingetragen stehen, sind bei der Abschreibung sowobl hierher als auf Folio 40 mit übernommen, weil der Löschungs⸗ konsens des Königlichen Pupillenkollegii nur 54 Morgen 88 Ruten 60 Fuß des Parzells Flur I Nr. 20 vom ypothekenverbande entlassen hat, mithin, da August Bettelhäuser nach dem Kataster nur 49 Morgen 80 Ruten 50 Fuß besitzt, die Absplisse bis zur Höhe des verhaftet bleibenden Maßes aus dem Hypo⸗ thekennexus nicht ausgeschieden sind. Eingetragen ex decreto vom 27. April 1841. beantragt. Die Berechtigten zu der genannten Grundbucheintragung werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Januar 1908, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Aus⸗ schließung erfolgen wird. ““ Haspe, den 4. November 1907. 1“ Königliches Amtsgericht.

gez. Martin Goldstei

[64475] Aufgebot. 1 Die Gemeinde Lugknitz, Kreis Rothenburg O.⸗L.,

vertreten durch den Gemeindevorstand, hat das Auf⸗ 8

Pboß der unbekannten Eigentumsberechtiaten der den Verbindungsweg zwischen der Hermsdorfer Chaussee und dem Dorfe Lugknitz bildenden, bisher im Grund⸗ buche nicht eingetragenen Wegeparzelle: Gemeinde⸗ bezirk Lugknitz, Artikel 164, Kbl. 2, Parzelle 39, von 31 a 40 qm Größe, als Eigenbesitzerin beantragt. Alle Personen, Grundstück in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 8. Januar

1908, Vorm. 10 Uhr, ihre Rechte und An⸗ 3

164263]

164138]

welche das Eigenktum an diesem

sprüche bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls deren Ausschließung erfolgt. Muskau, den 5. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[64130] Aufgevot. F 5/07. 1.

Die Witwe des Maurers Karl Wahl, Wilhelmine

eb. Hagemann, in Barth, hat beantragt, den ver⸗

chollenen Seefahrer Gustav Wilhelm Albert Wahl, geboren am 16. März 1863, zuletzt wohn⸗ haft in Barth, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Juli 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Barth, den 1. November 1907.

Königliches Amtsgericht. [64470]

Das Amtsgericht Bremen hat am 8. November 1907 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag des Klempnermeisters Heinrich Siemer in Bremen, Bürenstraße Nr. 2, als Pfleger des abwesenden Georg August Julius Stöber, wird der letztgenannte, ge⸗ boren am 30. Mai 1867 in Bremen als Sohn der Eheleute Buchbindermeister Carl Gottfried Stöber und Juliane Auguste Sophie geb. Vintzens, aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 21. Mai 1908, Nachmittags 5 Uhr, vor dem

mtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß angestellten Ermittelungen zufolge der obengenannte Georg August Julius Stöber sich kurz nach seiner Ostern 1881 oder 1882 erfolgten Konfirmation nach New York begeben hat, die letzte briefliche Nachricht von ihm 1884 oder 1885 an seine Eltern gelangt, er aber seitdem verschollen ist, ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte An⸗ zeige zu machen.“

Bremen, den 9. November 1907.

Deer Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär.

Bekanntmachung.

Das Kgl. Amtsgericht Eltmann hat folgendes Aufgebot erlassen: Die am 28. Mai 1848 zu Schön⸗ brunn, Bezirksamts Haßfurt, geborene Gastwirts⸗ witwe Sophie Volle, geb. Endres, zuletzt wohn⸗ haft in Schönbrunn, ist im Jahre 1868 nach Amerika ausgewandert. Seit etwa 15 Jahren sind keine Nachrichten über Leben oder Aufenthalt der Sophie Volle mehr nach Schönbrunn gelangt Der für dieselbe bestellte Abwesenheitspfleger, Schuh⸗ machermeister Matthäus Lämmlein in Schönbrunn, hat mit vormundschaftsgerichtlicher Genehmigung den Antrag gestellt, die verschollene Sophie Volle für tot zu erklären. Diesem Antrage ensprechend, wird Aufgebotstermin auf Dienstag, 19. Mai 1908, Vormitt. 11 Uhr, im itzungssaale des K. Amtsgerichts bestimmt. Es ergeht die Aufforderung

1) an die Verschollene, sich spätestens im Auf⸗

gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗

erklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

3 P. O. §§ 960 ff, 947 ff. B. G.⸗B. § 14.

Eltmann, 30. Oktober 1907. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L. S.) Reineck, Kgl. Sekretär. [64136] Aufgebot. C 5/07. 3. Der Bergmann Wilbelm Schönen aus Bergrath hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Gerhard Schroiff, zuletzt wohnhaft in Bergrath, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. Juli 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Eschweiler, den 31. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht. [64137] Aufgevot. F. 2/07. 3. Die Witwe des Anbauers Johann Peter Knief, Anna geb. Korten, zu Finna hat beantragt, die ver⸗ schollenen Geschwister Johann Joachim Knief, ge⸗ boren am 19. September 1834 zu Caroxbostel, und Henriette Magdalene Louise Knief, geboren daselbst am 10. November 1836, Kinder des Häuslings Heine Peter Knief und dessen Ehefrau Dorothea Magda⸗ kena geborenen Heitmann, daselbst, für tot zu erklaren. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf: Mittwoch, den 24. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem ericht Anzeige zu machen. Hagen, Bezirk Bremen, den 6. November 1907.

8 8 Königliches Amtsgericht.

[64472] Aufgebot.

Der Kanzleirat Suchy in Haynau, als Pfleger des am 29. November 1824 zu Vorhaus geborenen Friedrich Wilhelm Wolf, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Friedrich Wilhelm Wolf, zuletzt wohnhaft in Rommingen in Süddeutschland, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 27. Mai 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Haynau i. Schl., den 6. November 1907.

Köne’gliches Amtsgericht. Aufgevot. 3 F. 3/07. 1.

1) Die Frau Katharina Burkhardt, geb. Traut⸗ mann, und deren Ehemann Conrad Burkhardt in Rheinfelden, 1

2) der Schlosser Josef Trautmann in Deutz,

3) der Schlosser Michael Trautmann in Gries⸗ Z“

4) die Frau Eva Elisabetha Kinkel, geb. Traut⸗ mann, und deren Ehemann Ludwig Kinkel in Gries⸗ heim a. M.,

5) der Schlosser Adam Trautmann in Griesheim

a. M., sämtlich vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Dr. Oelsner in Frankfurt a. M., haben beantragt, den verschollenen, am 17. März 1865 zu Griesheim a. M. geborenen Sebastian Trautmaunn für tot zu erklären und die zur zweckentsprechenden Durch⸗ führung des Verfahrens entstehenden Kosten dem Nachlaß zur Last zu legen. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 4. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen. Höchst a. M., den 4. November 1907. u Königliches Amtsgericht. 3. 8

[64139] Oeffentliche Bekanntmachung.

Auf Antrag des Ludwig Emrich, Sattler in Kirch⸗ heimbolanden, hat das Kgl. Amtsgericht Kirchheim⸗ bolanden durch Beschluß vom 4. November 1907 folgendes Aufgebot erlassen: Es ergebt an die im Jahre 1881 nach Amerika ausgewanderte und über zehn Jahre verschollene Karoline Emrich, geboren am 7. November 1860 als Tochter der Eheleute Philipp Emrich u. Karoline geb. Barbier zu Kirch⸗ heimbolanden, die Aufforderung, sich spätestens im Aufgebotstermine vom 6. Juni 1908, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts da⸗ hier zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung er⸗ folgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Kirchheimbolanden, den 6. November 1907. 8 Kgl. Amtsgerichtsschreiberei.

Hauck, K. Sekretär.

[64481] Aufgebot.

Der Weber Gottlieb Winter in Gochsen hat als Abwesenheitspfleger des verschollenen, im Jahre 1885 nach Amerika ausgewanderten und aus dem württem⸗ bergischen Staatsverband entlassenen Friedrich Maurer, geb. am 20. Februar 1870 in Gochsen, zuletzt wohnhaft in Gochsen, beantragt, diesen für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 3. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. 6

Neckarsulm, den 7. Nevember 1907.

1“ Königliches Amtsgericht.

Oberamtsrichter Herrmann.

[64140] K. Amtsgericht Neuenbürg. Aufgebot.

Ludwig Stoll, Amtsdiener in Schwann, hat als Abwesenheitspfleger die Todeserklärung folgender Personen, nämlich:

1) Johannes Gottfried Kirn, geb. am 22. Juli 1845, Sohn des Johann Martin Kirn, Zimmer⸗ manns, und der Rosine Christine geb. Faaß,

2) Christine Faaß, geb. am 29. April 1846, Tochter des Gottfried Faaß, Bauers, und der Anna Marie geb. Federmann,

beide mit ihren Eltern Ende der vierziger Jahre des vor. Jahrhunderts von Schwann aus nach Nordamerika gereist und seither verschollen, für welche in Schwann ein Vermögen von je ca. 350 öffentlich verwaltet wird, im Wege des Aufgebotsverfahrens beantragt; der Antrag ist zugelassen. Es ergeht nun die Aufforderung: 1) an die Verschollenen, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 7. Juli 1908, Nachmittags 3 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen würde; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Den 6. November 1907.

Gerichtsassessor Brauer.

Veröffentlicht durch A.⸗G.⸗Sekretär Knodel.

[64469]) K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt. Aufgebot.

Der Württembergische Staatsangehörige Wilhelm Kammerer, geboren am 7. Juni 1861 zu Wens⸗ lingen, Kanton Baselland, Schweiz, welcher einen 8 im Inlande nicht gehabt hat und vor mehr als 20 Jahren nach Amerika gereist und seither ver⸗ schollen ist, wird zufolge des mit Genehmigung des K. Vormundschaftsgerichts Cresbach gestellten und zugelassenen Aufgebotsantrags seines Abwesenheits⸗ pflegers, des Christian Günther, Amtsdieners in Cresbach, hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 23. Mai 1908, Nach⸗ mittags 4 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stutt⸗ gart⸗Stadt, Justizgebäude, I. Stock, Saal 55, be⸗ stimmten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigen⸗ falls seine Todeserklärung erfolgen würde. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens in dem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 5. November 1907. 1

Landrichter Hutt. Veröffentlicht durch die Gerichtsschreiberei. Amtsgerichtssekr. Wolter. ““ 8

[64147] Aufgebot. Die Nähterin Auguste Rißler, geb. Zahn, in Striege bei Strehlen i. Schl. hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Schuhmacher Gottlieb Rißler, zuletzt wohnhaft in Zehdenick, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 22. Mai 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anteige zu machen. Zehdenick, den 5. November 1907. Koöoönigliches Amtsgericht.

*

[64135-2 Oeffentliche Aufforderung. Nachdem der Rechtsanwalt und Notar Dr. Schüler zu Darmstadt als Bevollmächtigter des Kaufmanns eene Wilhelm App zu Frankfurt a. M. und en. Antrag auf Erteilung eines gemeinschaftlichen Erbscheins nach dem am 21. Oktober 1904 ver⸗ storbenen Hofkaminfeger Philipp Ludwig App zu Darmstadt gestellt hat, werden hiermit alle diejenigen, die ebenfalls Erbrechte an den Nachlaß dieses zu haben glauben, aufgefordert, solche bis zum 1. Ja⸗ nuar 1908 bei dem unterzeichneten Gerichte anzu melden und nachzuweisen. Darmstadt, den 5. November 1907. 1t Großherzogliches Amtsgericht Darmstadt IJI.

[64132] Aufgebot.

1) Der Kaufmann Georg Prinz zu Berlin, 2) der Kaufmann Alfred Prinz, 3) das Fräulein Margarete Prinz, 4) das Fräulein Hedwig Prinz, zu 2—4 zu Breslau, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Wittner in Berlin, Dircksenstr. 38, haben als Erben des am 11. Januar 1907 in Berlin verstorbenen Kaufmanns Edwin Prinz, zuletzt wohnhaft in Paris, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Kaufmanns Edwin Prinz spätestens in dem auf den 15. Januar 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 12/15, III. Stock, Zimmer 113 115, an⸗ beraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Berlin, den 4. November 1907.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.

[64129]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 5. November 1907 sind die nachstehend benannten Personen:

1) die am 24. August 1858 zu Itzehoe geborene Anna Wilhelmine Marie Agnese Metzeles, geb. Wieckhorst,

2) der am 2. November 1864 in Altona geborene Schlachter Carl Hermann Andreas Kina,

3) der am 5. September 1842 in Neu⸗Saratoffka geborene Agent Alexander Luschnath,

4) der am 18. Oktober 1847 in Altona geborene Seemann Johann Heinrich Otto Cords

für tot erklärt.

Als Zeitpunkt des Todes ist festgesetzt:

1) bezüglich der zu 1 benannten Person der 1. Ja⸗ nuar 1904,

2) bezüglich der zu 2 benannten Person der 1. Ja⸗ nuar 1906,

3) bezüglich der zu 3 benannten Person der 1. Ja⸗ nuar 1900,

4) bezüglich der zu 4 benannten Person der 1. Ja⸗ nuar 1900.

Altona, den 5. November 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 3 a.

[64141]

Durch Ausschlußurteil vom 31. Oktober 1907 ist der am 21. Oktober 1834 zu Klein⸗Heidorn geborene Johann Heinrich Wittbold für tot erklärt. Als Sethhere des Todes ist der 20. Oktober 1907 fest⸗ gestellt.

Neustadt a. Rbge, den 5. November 1907.

Königliches Amtsgericht.

[64476] 8 8

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 4. November 1907 ist der verschollene Carl Friedrich Kielgas, geboren am 26. Oktober 1814 zu Grünhof bei Rotben⸗Clempenow, zuletzt daselbst bei seinen Eltern im Jahre 1839 wohnhaft, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 1. Januar 1850, Mitternacht, festgesetzt.

Stettin, den 5. November 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 26.

[64144] Der

verschollene Rentengutsbesitzer Heinrich Diedrich aus Ludwigslust, Kreis Stolp, ist für tot erklärt. Als Zeispunkt des Todes ist der 31. De⸗

zember 1905, gestellt. Stolp, den 25. Oktober 1907. Königliches Amtsgericht.

[64131] Bekanutmachung.

Durch Ausschlußurteil vom 30. Oktober 1907 sind nachstehende Wertpapiere:

1) Lit. D Nr. 859 der 3 % igen Anleihe des Deutschen Reichs von 1890 über 500 ℳ,

2) Lit. E Nr. 02783 Ser. XI 3 ½ % unkündbarer Hrpothekenbrief über 500 der Preußischen Boden⸗ Credit⸗Aktien⸗Bank,

3) Schuldverschreibungen der Preußischen konso⸗ lidierten 3 ½ % igen, vormals 4 % igen Staatsanleihe von 1883 Lit. H Nr. 2216 über 150 ℳ, der Preu⸗ ßischen konsolidierten 3 ½ % igen Staatsanleihe von 1885 Lit. O Nr. 41646 über 1000 ℳ, von 1886 Lit. D Nr. 67307 über 500 ℳ, Lit. C Nr. 47706 über 1000 ℳ, von 1887/88 Lit. D Nr. 150417 und 169638 über je 500 ℳ, Lit. C Nr. 88001 129005 129006 über je 1000 ℳ, von 1889 Lit. D Nr. 204324 204323 über je 500 ℳ, Lit. C Nr. 209784 181041 236242 191537 über je 1000 ℳ, von 1890 Lit. C Nr. 253150 301152 329697 344356 389609 403628 über je 1000 ℳ, 8

4) Schuldverschreibungen der 3 % igen Preußischen konsolidierten Staatsanleihe von 1892/94 Lit. C Nr. 106930 177739 über je 1000 ℳ, Lit. D Nr. 113831 über 500 ℳ, von 1895, 1896, 1898 Lit. C Nr. 199794 über 1000

für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 30. Oktober 1907. 1b Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.

8

Nachts 12 Uhr (Jahresschl 8), fest⸗

[644800 8

Folgende :

1) die Schuldurkunde vom 24. Februar 1878 über ein Bd. I Bl. 9 des Grundbuchs von Schwalen⸗ berg Abt. III Nr. 5 für den Sanitätsrat Dr. med. Schnitger daselbst eingetragenes, mit 4 ½ %, verbe. liches und gegen sechsmonatige Kündigung rückzahl⸗ bares Darlehn von 108 ℳ,

2) die Schuldurkunde vom 26. April/14. Ma 1884 über ein Band I Bl. 9 des Grundbuchs von Schwalenberg Abt. III Nr. 8 für den Domänen⸗

8— 8 8

PFpächter v. Ditfurth in Schwalenberg eingetragenes

mit 5 % verzinsliches und gegen dreimonatige Kündigung rückzahlbares Darlehn von 360 ℳ, 8

3) die Einlagescheine der Spar⸗ und Leihekasse in Blomberg: a. Nr. 1703 vom 9. November 1890 über 300 ℳ, lautend auf den Namen Friedrich Brenker, b. Nr. 1031 vom 19. Juli 1888 über 21 ℳ, lautend auf den Namen Bernhard Tielker c. Nr. 78 vom 20. Januar 1887 über 21 lautend auf den Namen Heinrich Welsche⸗Istrup sind durch Ausschlußurteil vom 6. November 1907 für kraftlos erklärt.

Blomberg, 7. November 1907.

Fürstliches Amtsgericht. I. [63940] Bekanntmachung.

Durch Urteil von heute ist der von dem Lorenz Girgenrath zu Bonn auf Radermacher in Bonn Kessenich, Kessenicherstr. 14, gezogene, von diesem akzeptierte Wechsel über 179 ℳ, zahlbar am 2. Ma 1907, für kraftlos erklärt.

Bonn, den 5. November 1907.

Königliches Amtsgericht. Abt. 12.

[641344 Im Namen des Königs! 8 In der Aufgebotssache der Firma Schneider und Irmen in München⸗Gladbach, vertreten durch den Rechtsanwalt Egger in Krossen, hat das Königliche Amtsgericht, Abt. 3, in Krossen durch den Amts richter Dr. Siebert für Recht erkannt: Der von L. J. Weichselbauum mit dem Datum Berlin 15. November 1906 auf August Müller in Krossen Markt 113, gezogene, angenommene und am 20. Ja nuar 1907 fällig gewesene Wechsel über 94,75 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden der Antragstellerin auferlegt. Krossen a. O., den 4. November 1907 Königliches Amtsgericht.

[64143] 8

Durch Ausschlußurteil vom 23. Oktober 1907 ist das von der Gutsbesitzerfrau Emma Liebe, geb Hennig, aus Abschrey ausgestellte und girierte, von dem Gutsbesitzer Artur Liebe aus Abschrey akzeptierte Wechselformular mit der eingetragenen Summe von 6000 und ohne Fälligkeitsdatum für kraftlos erklärt.

Ruß, den 23. Oktober 1907.

Königliches Amtsgericht. [64479] K. Amtsgericht Ulm.

Durch Ausschlußurteil vom 30. Oktober 1907 wurd auf Antrag des Johannes Bollinger, Wirtschafts⸗ pächters zum Storchen in Ulm, vertreten durch Rechtsanwalt zum Tobel in Ulm, der also lautende Wechsel Ulm, den 4. Januar 1907. 3500,—

Am 1. April 1907 zahlen Sie gegen diesen Primawechsel an die Ordre meiner Eigenen die Summe von

Mark Dreitausendfünfhundert. den Wert erhalten und stellen ihn auf Rech nung laut Bericht. 8 Karl Heinrich.

Herrn Adolf Kunz u. Frau in Ulm. Rückseite des Wechsels: Karl Heinrich. Frau Staudenmaier Wittwe. 1“ Johann Bollinger. für kraftlos erklärt. Den 8. November 1907. Amtsgerichtssekretär Hailer.

Adolf Kunz Frau Elsa Kunz.

[64146] v1“ Durch Ausschlußurteil vom 7. November 1907 ist der Hypothekenbrief vom 2. Juli 1847 über die im Grundbuche von Alt⸗Rüdnitz Band II Blatt Nr. 154 in Abteilung III unter Nr. 2 für die Witwe Strache, Hanna Luise geb. Wegener, zu Gellen, aus dem Kaufvertrage vom 18. Mai 1847 eingetragenen rest lichen 100 Taler Restkaufgeld für kraftlos erklärt. Zehden, den 7. November 1907. Königliches Amtsgericht.

[64112] Oeffentliche Zustellung.

Frau Anna Lorek, geb. Jursitza, in Meffersdorf, Kreis Lauban, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ernst Marcuse zu Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Hausdiener Karl Lorek, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ bruchs und böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreiss vor die 21. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstr., 2. Stock⸗ werk, Zimmer 2 4, auf den 14. März 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 6. November 1907

Pilkowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Z.⸗K. 21.

[64300] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Marta Marqauardt, geb. Niedergesäß, in Breslau, Schulgasse 13, Wärterin im Hospital zu Allerheiligen, Station 18, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Horwitz in Berlin W., Potsdamer⸗ straße 51, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Rentmeister Max Marquardt, zuletzt in Berlin, Grimmstraße 4, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 7. R. 354. 07, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 28. Januar 1908, Vormittags 10 1* mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 5. November 1907. Meinke,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.