1908 / 4 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Jan 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Scecs. 8 8

rge.

ARRLüegFen

EE1u“

Berlin, 6. Januar 1908.

Wer muß auf den Bürgersteigenstreuen, die Gemeinde oder der Hausbesitzer? In der gegenwärtigen Jahreszeit machen sich Eis und Glätte auf den Bürgersteigen, überhaupt an den Orten, die Menschen zu begehen pflegen, unangenehm fühlbar. Seitdem das Bürgerliche Gesetzbuch eingeführt ist und insbesondere seitdem das Reichsgericht der Haftpflicht aus § 823 des B. G.⸗B. die weiteste Auslegung zuteil werden läßt, mehren sich die Schadenansprüche, die von Verunglückten aus Unfällen bei Eis und Glätte erhoben werden. Dies erweisen nicht nur die Geschäfts⸗ berichte der Versicherungsgesellschaften, dies bezeugen auch die Prozeßakten des Reichsgerichts und anderer hoher Gerichtshöfe. In der Regel dringt der Anspruch durch. Höchstens kommen die Gerichte zu einer Herabsetzung der Höhe des Anspruchs und zwar deshalb, weil der Verunglückte recht oft selbst den Schaden mitverschuldet. Allein darüber, wer schadenersatzpflichtig ist, sind sie nicht immer einig, und einander widersprechende Urteile, falls nicht das Reichs⸗ gericht angerufen werden kann, sind nicht selten. Vor allem streitet man, wie in einem beachtenswerten Aufsatz des neuesten (7.) Heftes der Zeitschrift für allgemeine Rechtskunde „Gesetz und Recht“ (Breslau, Langewort) ausgeführt wird, über die Streu⸗ pflicht der Hausbesitzer auf den Bürgersteigen vor ihren Grund⸗ stücken und darüber, ob diese Verpflichtung ihnen durch eine Polizeiverordnung auferlegt werden kann. In früheren Jahren hat das Kammergericht den Standpunkt vertreten, daß durch Polizei⸗ verordnung den Anliegern die Reinigungs⸗ und Streupflicht vor⸗ geschrieben werden könne (Urteil des Kammergerichts vom 7. April 1902).. Diesen Standpunkt hat es in seiner Entscheidung vom

13. Oktober 1905 aufgegeben und ausdrücklich erklärt, daß durch eine

Polizeiverordnung die Eigentümer nicht gezwungen werden können, die Bürgersteige zu reinigen und zu bestreuen. Allein aus diesem Urteile folgt keineswegs, daß eine solche Verpflichtung überhaupt nicht begründet ist. Sie kann vielmehr auf Ortsstatut und Observanz be⸗ ruhen. Ortsstatut und Polizeiverordnung sind selbstverständlich grund⸗ verschieden von einander. Denn während das Statut durch ein Zu⸗ sammenwirken der Gemeindeverwaltungsorgane zustande kommt, ist die Verordnung lediglich Ausfluß der Polizeigewalt. Unter einer „Ob⸗ servanz“ versteht man eine gleichmäßige örtliche Uebung, die auf einer gemeinsamen Rechtsüberzeugung beruht. Auf die Praxis und den Einzelfall angewendet, liegt „Observanz“ dann vor, wenn der Haus⸗ besitzer schon von altersher im Winter bei Glätte den Raum vor seinem Hause bis zum Fahrdamm bestreut hatte und der Ueberzeugung gewesen ist, daß das seine Pflicht sei (Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg vom 6. Oktober 1905). Eine Polizeiverordnung darf nur eine durch Ortsstatut oder Observanz den Anliegern auferlegte Pflicht die Bürgersteige zu bestreuen, näher regeln und für die Nicht⸗ befolgung Strafe androhen. eEine Observanz muß für jeden Einzelfall und für jeden Einzelort erst festgestellt werden. Nur dann, wenn eine solche Feststellung versagt und die Verpflichtung durch eine Polizeiverordnung eingeführt worden ist, nur dann kann über⸗ haupt die Gültigkeit einer solchen Verordnung bestritten werden. Besteht aber eine Observanz, so ist jeder Streit ausgeschlossen. Da nun unter „Gesetz“ im Sinne des § 823, 2 des Bürgerlichen Gesetz⸗ buchs jede Rechtsnorm zu verstehen ist, also auch eine Observanz, so verstößt dort, wo sie besteht, jeder Hausbesitzer, der das Streuen bei Eis und Glätte auf dem Bürgersteig vor seinem ¹ unterläßt, gegen ein „den Schutz eines anderen ezweckendes Gesetz“ und macht sich schadensersatzpflichtig. Allerdings treffen diese Ausführungen nur die Privatbesitzer. Denn die Frage, ob ein Beamter mit Dienstwohnung zum Streuen vor dem Hause verpflichtet sei, hat das Kammergericht am Ende des Jahres 1906 verneint. Ein in einer ländlichen Ort⸗ schaft angestellter Lehrer war polizeilich bestraft worden, weil er trotz .““ es unterlassen hatte, zu streuen. Nach seiner Be⸗ auptung war der Schulunterhaltungspflichtige gemäß dem Lehrer⸗ besoldungsgesetze vom 3. März 1897, nicht der Lehrer gebunden, der⸗ artige Lasten zu tragen. Das Kammergericht sprach entgegen dem Urteil des Landgerichts den Lehrer frei: „An sich liege allerdings der Gemeinde ob, zu streuen, allein es habe sich eine entgegengesetzte Observanz ge⸗ bildet. Aus §§ 68 und 41 des Kommunalabgabengesetzes müsse ge⸗ folgert werden, daß eine Verpflichtung der Lehrer, zu streuen, nicht bestehe. Denn nach dieser Vorschrift seien alle Staatsbeamten, auch die Geistlichen und die Volksschullehrer, von Naturalleistungen wegen ihrer Dienstgrundstücke befreit. Dieser gesetzlichen Beschränkung gegenüber könne sich eine Observanz nicht herausbilden“. Dort aber, wo eine Verpflichtung zum Streuen rechtskräftig besteht, soll jeder

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Operr⸗ haus. 6. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und sellschaft. BSeee sind aufgehoben. Der Ring des

ibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Vorabend: Das Rheingold. Mustkalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Strauß. Regie: Herr Ober⸗ regisseur Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 7. Abonnementsvorstellung. Die werbe. Drama in 4 Akten von Bernard Shaw.

Rabensteinerin. Schauspiel in 4 Akten von Ernst von Wildenbruch. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 ½ Uhr.

2 Aufzügen, nach einer von Dr. Leopold Florian Meißner erzählten wahren Begebenheit, von Wilhelm Kienzl. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 8. Abonnementsvorstellung. Auf

Die Lore.

1*1* 2b eerekh⸗ . Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. La Di 8 (Bioletta.) Oper in 4 Akten von d esee⸗ Giuseppe Verdi. Anfang 7 ½ Uhr. Der Billett⸗ vorverkauf hierzu findet von Donnerstag ab an der Tageskasse des Königlichen Opernhauses von 10 ½¼ bis 1 Uhr Vormittags gegen Zahlung eines Aufgeldes von 50 für jeden Sitzplatz statt.

Deutsches Theater. Dienstag: wollt. Anfang 7 ¼ Uhr. Mittwoch: Was ihr wollt.

Kammerspiele.

Uhr. Mittwoch,

Neues Schauspielhaus. Dienstag, Nach⸗

Zwischen Ja und Nein. onnabend,

Abends 8 Uhr: Zwischen Ja und Nein. Donnerstag: Zwischen Ja und Nein. Freitag: Zar Veter.

Iö8“ Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Frau Holle. Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens⸗

tag, Abends 8 Uhr: Husarenfieber. 8 XX““ Mittwoch und Donnerstag: Husarensieber.

Abends 8 Uhr: Zwischen Ja und Rein.

8

Lessingtheater.

Die gelbe Nachtigall. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Stützen der Ge⸗

Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Rosmersholm.

8 Schillertheater. o. (Wallnertheater.) Mittwoch: Opernhaus. 7. Abonnementsvorstellung. Dienstag, Abends 8 Ubhr: Kollege Crampton. gelbe Gefahr.

Der Evangelimann. Mustkalisches Schauspiel in Komödie in 5 Akten von Gerhard Hauptmann.

Mittwoch, Abends SUhr: Die Hermannschlacht.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Philister. Hierauf: girardi

8 1““ . Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr: Nissenskoog. Schauspiel in 4 Akten von Rudolf Der Revisor. Luftspiel in 5atien von Nikolaus

Herzog. Anfang 7 ½ Uhr. Gogol. Deutsch von E. von Schabelsky.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Kollege Crampton.

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die verkaufte Braut.

Mittwoch: Tiefland.

Donnerstag: Die verkaufte Braut.

Freitag: Tiefland. 1

Sonnabend: Die verkaufte Braut.

Dienstag: öö Theater des Westens. (Station: Zoologischer Ren: Gsse kn sein brtag. Linfong Garten. Kantstraße 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr:

Preisen: Hänsel und Gretel. Abends 8 Uhr: 5 -»“

m onnerstag: Ein Walzertraum.

mittags 3 Uhr: Frau Holle. Abends 8. Uhr: Ein

Walzertraum. 8

Hausbesitzer sie in seinem eigensten Interesse streng einhalten und bei Glätte jeden Morgen und Abend streuen. Sonst kann es kommen, daß er einem Verletzten auf dessen Lebenszeit eine Geldrente zahlen muß.

Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller veranstaltet am Mittwoch, Abends 8 Uhr, im Oberlichtsaal der hilharmonie einen Vortragsabend. Der Katserliche Rat Dr. Muendl aus Wien wird über „Die neuen Hochstraßen in den Dolomiten“ (mit Lichtbildern) sprechen.

Der Graf von Zeppelin wird auf Einladung der Konzert⸗ direktion Jules Sachs am Sonntag, den 19. Januar, in der Sing⸗ akademie einen öffentlichen Vortrag über „Die Eroberung der Luft⸗ halten. Eintrittskarten sind in der Hofmusikalienhandlung von Bote u. Bock, bei Wertheim und in der Amelangschen Buch⸗ handlung zu haben.

Der Berliner Waldschutz⸗Verein ladet alle Körperschaften, die aus irgend einem Grunde sich in dem Interesse an den Wäldern um Berlin begegnen, auf Freitag, den 10. Januar 1908, Abends 8 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Kaiserin Friedrich⸗Hauses, Luiserplatz 2—4, zu einer Sitzung ein. Es werden folgende kurze Vorträge gehalten werden: Klimatische und hpgienische Bedeutung: Geheimer Regierungsrat, Professor Dr. Rubner, Direktor des Hygienischen Instituts der Universität; Botanisch⸗zoologische und geologische Bedeutung, insbesondere der Grunewaldmoore: Professor Dr. Potonié, Könialicher Landesgeologe; Bericht über die letzten Ab⸗ holzungen und die Tätigkeit der Bauspekulation: Herr Professor Dr. Hentig, Oberlehrer. Außer diesen Vorträgen soll die künftige Arbeit des Waldschutztages besprochen und die Uebernahme der entstehenden Unkosten sicher gestellt werden.

Ernst von Possart wird am 26. Januar zum ersten Male im Beethovensaal einen Wilhelm Busch⸗Abend veranstalten. Billette sind in der Hofmusikalienhandlung von Bote u. Bock, im Wertheim sowie in der Amelangschen Buchhandlung zu aben.

Der diesjährige Kinderball der „Bösen Buhen“ findet am 8. Februar, wie bisher unter der Leitung von Meinhard und Bernauer, der Maler Julius Klinger, Leo Impekoben und des Schriftstellers Karl Roeßler, statt.

Der Verein Deutscher Studenten zuBerlin veranstaltet am Mittwoch, den 15. d. M., Abends 8 ½ Uhr, in den Räumen des Neuen Königlichen Operntheaters einen Reichskommers zur Erinnerung an den Tag der Wiederaufrichtung des Deutschen Reichs und zur Feier des 27. Stiftungsfestes des Vereins. Damenkarten zu 1,50 sind im Vereinskasino (Artillerie⸗ straße 7 I) und an der Abendkasse zu haben.

Osnabrück, 6. Januar. (W. T. B.) In einer Mergel⸗ rube des Doberges bei Bünde wurden zwei Arbeiter von erabstürzenden Gesteinmassen erschlagen; ein dritter wurde chwer verletzt.

Koblenz, 4. Januar. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Heute abend 6 Uhr 40 Minuten fuhr im Bahnhof Weißenturm der von Koblenz kommende Eilzug 111 infolge Ueberfahrens des Haltesignals mit dem entgegenkommenden Güterzuge 6504 zusammen. Reisende des Eilzuges 111 wurden nicht verletzt. Vom Personal des Güterzuges 6504 wurden einer schwer, zwei andere leicht verletzt. Der Verkehr wurde zunächst durch Um⸗ Sh aufrecht erhalten. Gegen 9 Uhr konnten Züge durchgeführt werden. b

2

Augsburg, 5. Januar. (W. T. B.) In Nacht brannte ein Flügel der Kaserne des Chevauxlegers⸗ regiments nieder. Der abgebrannte Flügel stößt an die Ulrichs⸗ kirche an, die zeitweilig sehr gefährdet war. Der Flügel brannte voll⸗ ständig aus. In den oberen Stockwerken befanden sich Mannschafts⸗ kleidungsstücke, von denen solche im Werte von etwa 135 (00 verbrannt sein sollen. Das Feuer ist, wie die „Augsburger Abend⸗ jeitung“ meldet, vermutlich durch Klempner verursacht worden, die gestern auf dem Dach gearbeitet haben. 3

Braunschweig, 4. Januar. (W. T. B.) Im Herzoglichen Museum fand heute mittag im Beisein Wilhelm Raabes eine Ehrung des Dichters statt. Seine Hoheit der Herzog⸗Regent hatte die vom Bildhauer Müller⸗Charlottenburg gefertigte Büste des Dichters dem Herzoglichen Museum überwiesen. Seine Hoheit der Herzog⸗Regent, der persönlich erschienen war, richtete eine Ansprache an Wilhelm Raabe, in der er u. a. sagte, daß er die Büste dem Museum schenke aus Hochachtung vor dem Dichter, den er seit langer Zeit kenne und schätze. Wilhelm Raabe dankte sichtlich gerührt mit kurzen Worten. 8

Paris, 6. Januar. (W. T. B.) In Nancy wurde der Trödler Genguer, in dessen Laden an dreihundert Kilogramm Trümmer von Monstranzen, Kelchen, Kandelabern und sonstigen kirchlichen Gegenständen vorgefunden wurden, mit seinen beiden Töchtern verhaftet. Es wurde festgestellt, daß Genguer Urheber zahlreicher Diebstähle ist, die in der Umgegend von 8. verübt wurden. Zwei Helfershelfer sind ebenfalls verhaftet worden.

Bei Cousance in der Nähe von Bar⸗le⸗Duc stieß ein Güterzug mit einer Lokomotive zusammen. Der Ma⸗ schinist der Lokomotive und ein Schaffner wurden getötet.

Brest, 5. Januar. (W. T. B.) Bei Ouessant explo⸗ dierten heute die Kessel eines argentinischen Dampfers. Der Dampfer sank; die aus elf Personen bestehende Besatzung wurde gerettet.

St. Petersburg, 4. Januar. (W. T. B.) Laut hier ein⸗ getroffenen Meldungen aus verschiedenen Ortschaften Südrußlands herrschen auf den Südwest⸗ und Südosthahnen starke Schnee⸗ verwehungen, die den Eisenbahnverkehr aufhalten. IJn⸗ folge des starken Frostes stockt stellenweise die Telegraphen⸗ verbindung. 8

.“ 8

Tiflis, 4. Januar. (W T. B.) Eine Bande von 50 Räubern hatte in der vergangenen Nacht zwischen den Stationen Bejukkjassik und Karjasy der transkaukasischen Bahn das Gleis zerstört, um einen Postzug zu berauben. Ein dem Postzuge vorausgeschickter Militärzug mit einer Schutz⸗ wache entgleiste, wobei sieben Soldaten verwundet wurden. Die Militärwache feuerte auf die Räuber, von denen sie beschossen wurde, und die dann in der Dunkelbeit ver⸗ schwanden. Der Postzug, in dem, wie verlautet, zwei Millionen transportiert wurden, wurde die Nacht hindurch auf der Station Karjasy zurückgehalten. Morgens wurden auf einer Brücke unweit der Unglücksstelle eine Höllenmaschine, Gewehrpatronen und Verbandmaterial gefunden. . 1““

Cremona, 6. Januar. (W. T. B.) In der Nacht stieß ein von Treviglio kommender Zug mit einem von Brescia kommen⸗ den zusammen. Zehn Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der Verkehr ist nicht gestört.

Athen, 4. Januar. (W. T. B.) Ein unterer Postbeamter, der den Auftrag erhalten hatte, auf das italienische Schiff „Monte⸗ negro“ Postsäcke zu bringen, die nach Konstantinopel be⸗ stimmt waren, tat Patronen in die Säcke. In dem Augenblick, da einer der Säcke auf das Schiff gebracht wurde, erfolgte eine Explosion, wodurch drei Personen verletzt wurden.

Kansas City, 4. Januar. (W. T. B.) Im Senn der First National Bank erfolgte heute mittag eine omben⸗ explosion, durch die mehrere Besucher ernste Verletzungen

erlitten. 11ö1“.“ 11e .“

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und

Panne. Sonnabend: Panne.

in 3 Akten von Mars und

von Kraatz und Okonkowsky. Mittwoch: Die gelbe Gefahr. Ab 10. Januar: Gastspiel

Josette meine Frau.

meine Frau.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Zum

Residenztheater. (Direktion:RichardAlerander.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Ganz der Papa. Schwank Brandkatastrophe in einem Hotel auf dem Bentraltheater. Gastspiel des Hebbeltheaters. von Max Schoönau veund Hesrallsee Heutsch Broadway in New York. Eine wirkliche Dienstag, Abends 8 Uhr: Frau Warreus Ge⸗ Alexander.) üseetat Dampfspritze in voller Tätigkeit. Vollständig neue, Mittwoch und folgende Tage: Ganz der Papa.

Thaliatheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Schwank mit Gesang in 3 Akten

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Mittwoch, Abends 8 Uhr: Philister. Hierauf: Friedrichstraße.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Fräulein Rudolf von dem Hagen (Berlin).

Birkus Schumann. Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Außerordentlich große Vorstellung mit hervor⸗ ragendem Programm sowie die Künstlerfamilie Klein. Um 9 ½ Uhr: Amerika zur Zeit der Sklaverei 1863, in 5 Akten, hierzu 120 mit⸗ wirkende schwarze Leute. Hervorzuheben: Die große

ersten Male:

feenhafte Licht⸗ und Wassereffekte.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Katharine Nehmiz mit Hrn. Kon⸗

von Alexander dger 3 2 1 Eröff ungsvorstellung: 5 sistorialrat Rudolf Goebel (Breslau Danzig). schwender. (Valentin: Alexander Girardi.)

Der Ver⸗ Verw. Fr. Anna Sarre, geb. Brauns⸗Droôge, mit

22 Rittergutsbesitzer Fritz Heyden (Herzershof bei Manschnow Clessin bei Podelzig). Frl. Charlotte Abel mit Hrn. Oberleutnant z. S.

Verehelicht: Hr. Assistenzarzt Friedrich Hamann

Mittwoch und folgende Tage: Fräulein Josette mit Olga Freiin von Maltzahn (Pinnow bei Rott⸗

mannshagen). Hr. Hauptmann Gustav von Holtzendorff mit verw. Fr. Marie von Holtzen⸗

Konzerte.

Beyer (Violoncello).

Mittwoch: Catherina Gräfin von Armagnac. Ein Walzertraum. . Nachmittags 4 Uhr: Zu kleinen Beethoven-⸗Saal. Dienstag, Abends 8 Uhr: II. Konzert von Florizel von Reuter (Violine).

* ö1“;

(Singakademie. Dienstag, Abends 8 Uhr: IV. Abonnementskonzert des Waldemar Meyer⸗ Gestorben: Hr. Pfarrer emer. Gustav Bollert

Quartetts. Mitwirkung: Marie Geselschap (Klavier), Willibald Wagner (Viola), Heinz von Kurowsky (Charlottenburg). Hr. Gymnasial⸗

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Klavierabend von Marie Antoinette Aussenac.

Choralion⸗Saal. Dienstag, Klavierabend von Emmy Doll.

dorff, geb. Friese (Berlin —Halberstadt). Geboren: Eine Tochter: Hrn. Gesandten Hans Frhͤrn. von Wangenheim (Berlin).

(Blankenburg a. H.). Hr. Kunsthändler Kuno

oberlehrer, Professor Karl Ondrusch (Sagan). Verw. Fr. Vize⸗Generalsuperintendent Emma Wahn, geb. Schelle (Halle a. S.) Jsabella Baronin von Beaulieu⸗Marconnay, geb. von Förster (Loburg). Fr. Marie von Bredow, geb. von

Knoblauch (Potsdam).

Verantwortlicher Redakteur:

Alindmworth-Scharwenka⸗Saal (Lützow. D D . b Nachmittags 4 Uhr: Zu kleinen Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. SNachmittags 3 Uhr: vn“ 2 1 . [straße 76). Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Vokal⸗ Mittwoch, Nachmittag hr: Frau Holle E2 Hänsel und Gretel. Abends 8 Uhr: komvofitionsabenn bon Elera Hoppe. Tht. 8 swirkung: Anna Stephau, ma Richter, e Druck der Norddeut 1 1 5 2

Zurtz (Gesangh, De Rhavolf Bode iscleste) Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Abends 8 Uhr:

Januar

Qualität

gering

mittel

Verkaufte

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

Me

niedrigster höchster

höchster“ niedrigster

böchster

(Doppelzentner 1

83

Verkaufs⸗

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

LNeTV

11113“

Insterburg... 11 Brandenburg g. H. Frankfurt a. O.. wbö“ Greifenhagen.. Perthh... Stargard i. Pomm. e“] III1““ Trebnitz i. Schl.. II VTb“ ““ Neusalz a. O.. Sagan Ebö Leobschütz. EE“ Halberstadt. Eilenburg. Eööö86 E1I Goslar.. Lüneburg . Paderborn.. w“ ““ 111ö“ München.. Meißen.. Plauen i. V. Heidenheim. Ravensburg. E11“ Offenburg. Bruchsal. Rostock. Waren. Braunschweig Altenburg.

Nördlingen. Mindelheim

Heidenheim. Ravensburg. VE Bruchsal..

E““ Insterburg. Luckenwalde.. Brandenburg a. Frankfurt a. O. e““ 111““ Greifenhagen. bEö Stargard i. Pomm. Schivelbein... eö11“ AA1u1616“*“ Schlawe.. Stolp i. Pomm.. Lauenburg i. Pomm. Schl. Trebnitz i. Schl.. Breslau.. Neusalz a. O. Sagan. Zauer. . eobschütz . Halberstadt Eilenburg Erfurt. l“] Goslar. Lüneburg. Paderborn wEE 11116“] 111.“ München. Straubing. Meißen. wETö186 Plauen i. V. bEbII““ Heidenheim. Ravensburg. Ulm

Braunschweig Altenburg .

18,00 19,50

20,80

20,30 21,20 18,80 19,90 21,00 22,20 20,50 21,80 22,10 22,00

19,80 19,30 20,00 20,00 19,50 19,00

20,50 20,57

20,00 21,40

UIIlIlg

90

—— S88 8

8

Weizen.

22,00

21,60

21,20

21,20

22,10 22 30 22,40 22,80 21,23 22,30 22,80 22,60

20,60 21,40 21 00 20,75 21,00 20,00 19,50 21,00 20,71 20,80 22 00 21,40 22,00 21,00

21,59 21,20 22,25 23,00 20,60

20,80

Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen). 3

21,40 21,80 21,60 21,60 21,20 21,60 22,00 22,00 21,60 21,80 22,50 22,50

18,15 18,85

Roggen.

19,75 19,75

19,80 19,80 19,80 19,80 18,50 18,50 19,40

19,00 18,00 18,60

19,00

18,00 19 30 19,80 20,00 20,00 20,80

83858888

SS

SS

—- 1boS bo 90 S. 900—

22,00 22,00

22,00 21,80 21,80

22 00 23,00

18,85 20,00 20,25 19,75 20,00 20,00 18,80 19,50 19,50 19,00 19,20

8888

—2

te to to to to 90 S

888

2

8888888

—₰

8888

do bo S S.o.

8888888 888

öE— —O—

88

23 00 22,80 23,20 22,70 22,80 23,10 23,00 24,00 21,00 23,00 22,00 21,50 21,50 20,50 21,00 21,50 20,82 24,00 22,00 22,50 22,00

22,10 22,40 23,00 23,50

21,20 21,40 21,50

22,60 21,80 23,20 22,40 23,00

19,50 20,00 19,75 20,30 20,00 18,80 19,60 19,80 19,50 19,30

19,50 18,80

19,00

20,90 21,10 20,80 21,40 20,70 20,80 21,20 21,00 21,50 20,90 21,20 21,50 19,00 20,50 19,20 21,30 21,00 20,00 19,70 23,00

21,00 21,60 20,30

18,40 19,50 20,40 19,50 21,00 19,60 19,50 21,00