1908 / 25 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Jan 1908 18:00:01 GMT) scan diff

im Fluß ist, und sie wird auch an dieser Fraze nicht vorübergehen können, sei es, daß sie die Bestimmung für das Deutsche Reich ein⸗ führt, sei es, daß sie sie allgemein beseitigt. Ich glaube nicht, daß die Sache so eilig ist, daß hier eine Spezialgesetzgebung vorher ein⸗ greifen müßte, was ja doch immer etwas Mizßliches ist.

Was die Rechtslage anlangt, so ist die alte Verordnung aus dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts beseitigt durch das Strafgesetzbuch und das Bürgerliche Gesetzbuch. Die Entscheidungen der Gerichte haben geschwankt. Gegenwärtig ist meines Wissens die Rechtslage die, daß nach der neueren Judikatur des Reichsgerichts Abmachungen in dem Sinne des § 270 nicht ohne weiteres als wider das Gesetz, wider die guten Sitten verstoßend für rechtsunverbindlich angesehen werden, weil in der Regel doch nur der eine Teil ungesetzlich handelt.

Aber, wie gesagt, die Lösung dieser ganzen Frage ist wohl aufzu⸗ schieben. bis die Strafgesetzgebung sie regeln wird, was in verhältnis⸗ mäßig kurzer Zeit geschehen muß, und deshalb glaube ich, daß die preußische Gesetzgebung zur Zeit deswegen nicht einzugreifen braucht.

Abg. Dr. Mizerski (Pole) bringt verschiedene Beschwerden vor über Urieile gegen polnische Kinder, Geistliche und Redakteure, die er so eingehend behandelt, daß er schließlich vom Präsidenten ersucht wird, zum Gegenstande zurückzukommen.

Gebeimer Oberjustizrat Fritze: Dem Minister sind überhaupt nur zwei Fälle, davon einer näher, bekannt. Richtig ist, daß ein Geist⸗ licher zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Aus welchem Anlaß und ob das Urteil rechtskräftig geworden ist, weiß ich nicht; ein näherer Bericht darüber ist nicht eingelaufen. Der vom Vorredner erwähnte, im Jahre 1891 geborene Paul Caputh ist der Sohn einer evangelischen Dienstmagd und war in einer evangelischen Familie mit der Verpflichtung untergebracht, daß er dort evangelisch erzogen werden sollte. Der Prediger hat sich nun bestrebt, ihn dem evangelischen Glauben abwendig zu machen und ihn der katholischen Kirche zuzuführen. Der Pfleger brachte ihn desbalb bei der Schwester der Mutter in Deutsch⸗Eylau unter. Am 11. November 1904 verschwand der Junge und erschien erst wieder im Februar 1905, 4 Tage nach Vollendung des 14. Lebensjahres. Es handelte sich nun um die Feststellung, wo der Junge in der Zwischenzeit war. Auf Antrag des Vormundes wurde die Voruntersuchung eingeleitet, und in dieser hat der Junge, der inzwischen strafmündig geworden war, das Zeugnis verweigert. Der Untersuchungsrichter glaubte die gesetzlichen Maßnahmen anwenden zu müssen, um Klarbeit zu schaffen. Es ist richtig, daß der Richter die Zeugniszwangshaft auf 6 Monate ausgedehnt hat. Er hat das getan, obwohl von hier aus, nachdem die Sache bekannt geworden war, wiederholt Anfragen gerichtet sind, ob die Ausdehnung der Haft bis zu dem gesetzlich zulässigen Maße angebracht wäre. Die Haft hat nichts genützt; der Angeschuldigte mußte außer Verfolgung gesetzt werden, weil Caputh der Hauptzeuge war und bis zum letzten Augenblick bei seiner Weigerung blieb. Auf die Entschließung des Untersengsrichters hat die Justizverwaltung keinen Einfluß. X“

Im Berichtsjahre sind zum ersten Male seit dem 1. Januar 1907 statistische Aufzeichnungen über die den Auswanderungs⸗ lustigen zur Verfügung stehenden Mittel gemacht. Nach den für den Zeitraum vom 1. Januar 1907 bis 30. September 1907 in 2051 Fällen gemachten Mitteilungen schwankten die verfügbaren Mittel der Anfragenden zwischen Beträgen von weniger als 1000 und 500 000 Weniger als 1000 Flaßen: 185, 1000 bis 3000 ℳ: 343, 3000 bis 5000 ℳ: 198, 5000 bis 10 000 ℳ: 248, 10 000 bis 20 000 ℳ: 243, 20 000 bis 30 000 ℳ: 136, 30 009 bis 50 000 ℳ: 75, 50 000 bis 100 000 ℳ: 45, 100 000 bis 150 000 ℳ: 8, 150 000 bis 200 000 ℳ: 2, 250 000 ℳ: 1, 400 000 ℳ: 1, 500 000 ℳ: 1. 21 Anfragende bezogen Pensionen (im Betrage von 600 bis 4000 jährlich). In 102 Fällen wurde von den Auskunft Begehrenden das Vorhandensein von Mitteln ohne nähere Angabe erwähnt, in 6 wurden diese als größer, in 94 als gering bezeichnet. Mittellos waren 330. 1575 Personen beabsichtigten in den deutschen Kolonien oder im Aus⸗ lande Stellung anzunehmen oder hatten solche bereits erhalten.

Wie früher, bezogen sich zahlreiche Anfragen auf Familien und Gruppen von Personen. Nimmt man an, daß jede im Namen von mehreren Personen oder Familien ohne Angabde der Kopfzahl verlangte Auskunft nur für 3 onen bestimmt war, so ergibt sich aus den statistischen Aufzeichnungen, daß die im Berichtsjahre erteilten Auskünfte für mehr als 14 000 Personen unmittelbar bestimmt waren. Wie weit sich die aufklärende Wirkung der Auskunftserteilung der Zentralauskunfts⸗ stelle für Auswanderer tatsächlich erstreckt, läßt sich auch danach nur annähernd ermessen; da aber nach den Wahrnehmungen der Zentral⸗ auskunftsstelle für Auswanderer die Kenntnis der erteilten Auskünfte fast niemals auf die unmittelbar Beteiligten beschränkt bleibt, sondern sich auf einen drei⸗ bis viermal größeren Personenkreis erstreckt, so erscheint die Annahme gerechtfertigt, daß die Mitteilungen und Rat⸗ schläge der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer im Berichtsjahre ungefähr 40 000 bis 50 000 Personen zugänglich gemacht worden sind.

Noch erbeblicher als die Zahl der auskunftbegehrenden Personen ist die der Anfragen über die verschiedenen Auswanderungsgebiete ge⸗ wachsen, da diese von 4788 im Vorjahre auf 13 534, d. h. um 182,6 v. H. gestiegen sind. Die stärkste Zunahme haben hierbei die deutschen Kolonien zu verzeichnen, auf die sich im Berichtsjahre 10 506 An⸗ fragen (gegen 2979 im Vorjahre) bezogen. Das bedeutet eine Ver⸗ mehrung um nicht weniger als 253 v. H., die deutlich erkennen läßt, in welch hohem Grade sich das Interesse der Auswanderungslustigen den Kolonien zugewendet hat.

An erster Stelle stand unter den deutschen Schutzgebieten Deutsch⸗Südwestafrika mit 4286 Anfragen (gegen 1005 im Vorjahre). Soweit es sich nach den gemachten Angaben für die Zeit vom 1. Januar 30. September 1907 feststellen sieß, verfügten von den Anfragenden 405 über die zur Klein⸗ si delung und 261 über die zum Farmbetrieb erforderlichen Mittel. Von den letzteren besaßen 34 mehr als 50 000 ℳ, 8 mehr als 100 000 Frühere Angehöri e der Schutztruppe, die nach Deutsch⸗ Süd westafrika zurückkehren und sich dort niederlassen wollten, wurden von der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer in verschiedenen Fällen an das Zentralbilfskomitee für Deutsch⸗Südwestafrika verwiesen, das ihnen die Mittel zur Reise gewährte, wenn sie gegründete Aussicht hatten, in der Kolonie ihr Fortkommen zu finden.

b

hingewiesen, schaften usw. bei

soweit eine Namhaftmachung der betr⸗ der Auskunftserteilung nicht t nlich erschien.

Zur Arbeiterbewegung.

Der Vierstädte⸗Bund im Baugewerbe, Altona, Wandsbek und Harburg, sow wie die, lung die

burg, Spezialbranchen im Baugewerbe Iehnten

einstimmig in gemeinsamer Vertreterversammlung rungen der Arbeitnehmer, insbefondere die Verkürzung der Sie erklärten dagegen,

Stunden, entschieden ab. und Arbeitsbedingungen

auf acht

lung der Lohn⸗

gruppen zu überlassen, sondern diese nur nach einheitlichen

der Wagenfabrik Rheinisch Sohn

Der

sätzen festzulegen. Die Arbeiter

werk vorm. Franz Papler u.

17. d. M. ausständig geworden.

7

kohnmehr Arbe die

ffenden Gesell⸗

umfassend Ham⸗ ie die verschiedenen Voss. Ztg.“ meldet,

forde⸗ itszeit

Rege⸗

nicht den einzelnen Gewerbe⸗

in Grund lag,

Cöln

Grund⸗

es Karosserie⸗ sind am wie die

„Köln. Ztg.“ berichtet, darin, daß die Firma die in dem Betriebe

seit 1 ½ Jahren eingeführte 9 ¼½ stündige

Arbeitszeit um ½¼ Stunde ver⸗

längern und den Lohn derart ermäßigen wollte, daß in der neuen

Arbeitszeit der nämliche Lohn verdient wur Auf Anfrage des Vorsitzenden des Gewerb Verhandlung vor dem Eewerbegericht waren die ausständigen Ar in Betracht kommenden Organisationen der freien

Es kam eine V

Parteien zu einer Bei den Verhandlungen

Gewerkschaften vertreten. der am 7. Mai 1906 mit der

de wie früher in 9 ½ Stunden. egerichts erklärten sich beide bereit. beiter durch die und christlichen ereinbarung zustande, wonach Firma Papler u. Sohn abgeschlossene

Tarifvertrag bestehen bleibt, die Arbeitszeit also wie bisher 9 ½ Stunden

beträgt, auch wegen des Lohnes nichts Organisation verhängte Sperre wird zieht die schwarzen Listen zurück.

Sämtliche Fliesenleger

geändert wird.

2

aufgehoben;

die Arbeitg

Die von der

eberin

von Elberfeld und Barmen sind,

nach demselben Blatte, ausgesperrt worden, weil die Arbeiter über die

Firma C. Will in Barmen die

Sperre verhängt hatten.

Die ausständigen sowie die ausgesperrten organisierten Arbeiter

und Arbeiterinnen der

7 2

stand ist damit zu

Zur Ausstandsbewegung der küste Englands wird der „Post“ Lage nach wie vor ernst bleibt, und bar an dem lassen wurden, weil man für sie leute keine Verwendung hat,

wegen

Unterwei fabriken wurden, wie der „Köln. Zig.“ graphiert wird, durch nichtorganisierte ejsetzt. Ungunsten der Ausständigen beendet.

Werftarbeiter an der aus London gemeldet, daß die daß die Zahl der nicht unmittel⸗ Werften ent⸗

ißbacher

Streik beteiliaten Arbeiter, die von den Werfte⸗ des Streiks der Schiffszimmer⸗

mit jedem Tage wächst. Die Zahl der

Porzellan⸗ aus Schmalkalden tele⸗ Der zehnwöchige Aut⸗

Nordost⸗

Streikenden beläuft sich auf etwa 8000, während die Zahl der nicht

unmittelbar Beteiligten, aber durch den Streik arbeitslos gew

auf 12 000 berechnet wird.

ordenen

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Indien.

Kohlenproduktion im Deutschen Reich im Jahre 1907.

für das Geschäftsjahr 1907 vorgeschlagen werden; 169 701

Dezem

ber

Januar bis Dezember

werden auf neue Rechnung vorgetragen. Ferner soll der General⸗ versammlung zur Beschaffung von Mitteln für verschiedene

Stein⸗ kohlen

Braun⸗

kohlen Koks

t

Preß⸗ kohlen aus Stein⸗ kohlen

Preßkohlen

aus Braun⸗

Preß⸗

Stein⸗ Braun⸗ kohlen kohlen

kohlen aus Stein⸗

kohlen steine) t t t t t

Naßpreß⸗ steine)

222 kohlen (auch Koks eazes gus preß⸗

Neuanlagen der Antrag unterbreitet werden, das. Aktienkapital um 600 000 zu erhöhen, durch die Ausgabe von 690, vom 21 Januar 227 ab üs Fenlee Aktien à 1000 ℳ, die den

ionären durch Vermittlung einer Bank 1 1. iezabe vüne engruppe jum Kurse von

Nach den Rechnungsabschlüssen der Oesterreichisch⸗ Ungarischen Bank für das Jahr 1907 betrugen die de

Oberbergamtsbezirke: Breslau. Halle a. S... Dortmund ..

0 90 §2

134 254 3 345 816 87 308

1 000 342

11'4

20288 16 154

50 5 038 10 702 268 118

6 678

206 198 63 432 94 184

3 043 095 70 745

1 511 308 2 395 054 38 934 141 139 891 179 153 318 16 603 621 11 337 542

17 439 626 625 9 972

269 247

37 648 314

10 200 947 909 80 422 746 15 273 879

208 363 7 709 658 89 522

3 044 964

Operationen der Bank im Jahre 1907 11 280,4 Mill. Kronen (+ 1 184,2 Mill. Kronen). Der Banknotenumlauf erreichte im Jahre 1907 den höchsten Stand am 31. Oktober mit 2 070,3 Mill. Kronen, den niedersten Stand am 23. März mit 1 709,1 Mill. Kronen, durchschnittlich waren Banknoten im Umlauf 1 839,8 Mill. Kronen. „Der Banknotenumlauf am 31. Dezember 1907 in Höhe von 2028,0 Mill. Kronen war metallisch zu zwei Fünfteln

preußen .

Im Vorjah

berginspektionsbezirke: “] Bayreuth. Zweibrücken ..

⁴£̈ —-OOe DS

—,— 00 1

4 567 720 4 135 728

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092 —— σ3* ¶☛ ,5 —1

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306 690

5

2 580 582 v575 87805 47 891 498 20 198 625

2 960

288 060

923 283 1 032 547*

134 303 048 127 871 134 781 791

33 190 682 057

3 477 652 11 052 507 12 928 411*

(40 %) m bedecken. Der Metallschatz betrug 1 440,9 Mill. Kronen 71,0 % des zu bedeckenden Banknotenumlaufs. Im Giroverkehr betrug am 31. Dezember 1906 der Guthabenbestand abzüglich des Saldos des Nebertragungskontos 157,7 Mill Kronen. Im Laufe des Jahres 1907 gingen ein 31 791,9 Mill. Krsnen. Ver⸗ ausgabt wurden 31 834,4 Mill. Kronen, mithin verblieben 115,2 Mill.

Bavern Im Vorjahre Haginspektionsbezirke: wickau I und II Oelsnitz i. E.. NZTATT111“”

Leixjzig. .

127 187 116 737 205 711 165 623

47 429

1 381 564 1 641

291 020 134 291

1 497 038 1 369 127

2 600 25 079

8 42 84 8 361 220

Kronen. Hierzu die wegen Postenlaufes noch nicht zur Gutschrift ge⸗ langten Uebertragungen von Platz zu Platz 386,6 Mill. Kronen. Demnach Gesamtstand der Giroguthaben am 31. Dezember 1907 151,8 Mill. Kronen. Der Umsatz im Giroverkehre betrug im Jahre 1907 63 626,3 Mill. Kronen (1906 56 206,4 Mill. Kronen) Ins⸗ gesamt befanden sich am 31. Dezember 1907 in Verwaltung und Ver⸗ wahrung der Bank: in Wien und Budapest zusammen 196 545 Depots im Nominalwerte von 2104.9 Mill. Kronen, ur 4917 Depots im

Im Vorjahre Braunschweig.. Sachsen⸗Meiningen und Schwarzburg⸗ Rudolstadt... Sachsen⸗Altenburg. bhHa.ä Elsaß⸗Lothringen.. Baden, Mecklenburg, und Reuß j. L...

418 763

175 160

283 811 133 136

3 586

27 679 26 987* 5 193 34 359

21 408

8

757588 387 912. 75 545

Nominalwerte von 16,525 Mill. Kronen mehr als zur selben Zeit im Vorjahre. Die Dividende für das Jahr 1907 beträgt für die Aktie 107,40 Kronen oder 7,671 % des eingezahlten Aktienkapitals von 210 Mil. Kroven (gegen 90,40 Kronen oder 6,457 % im Jahre 1906).

Fn der heutigen Aufsichtsratssitzung der Madeira⸗Aktien⸗ gesellschaft wurde die Bilanz vorgelegt. Der Reingewinn wurde mit 1 127 119,32 deklariert, und man beschloß, der Generalver⸗ sammlung die Verteilung einer Dividende von 7 % vorzuschlagen 120 000,— dem Dispositionsfonds zu überweisen und 136 519,32 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Generalversammlung wird im März stattfinden. In dem ihr zu erstattenden Geschäftsbericht wird das Geschäfteprogramm der Gesellschaft dargelegt werden.

Deutsches Reich. Im Vorjahre.

in Jahre 1906 . rbG116“ .„68

Abweichungen der Jahressummen gegen die Vormonate beruhen auf nachträglichen Berichtigungen. 8

11 806 431 5 462 042 1 10 794 531 Nach der amtlichen Bergwerksstatistik beirug die Förderung von Steinkohlen und Braunkohlen Braunkohlen

4 889 457 1

Steinkohlen

t 121 298 607 120 815 503

310 276

t 56 419 567 52 512 062 48 635 080

143 222 88 136 479 885

1 072 019

1 154 561* 62 319 802 21 938 038 3 524 017 12

56 241 353 20 265 572 un8 im Deutschen Reich: Steinkohlen t b 116 637 765 107 473 933 66“ 108 539 444

im Jahre 1903. 8 1992.

90 461 00 851*

Braunkohlen t 45 819 488

43 126 281 44 479 970.

Laut Meldung des „W. T B.“ betrugen die Einnahmen Anatolischen Eisenbabnen vom 8. bcs 14. v 112 973 Fr. (s— 64 967 Fr.), seit 1. Januar 1908: 248 911 Fr. V (—113 360 Fr.). Die Einnahmen der Canadischen Pacific⸗ 4* nhahn betrugen im Dezember 1907: 6 418 576 Dollars, die Ausgaben 4 341 386 Dollars. Die Nettoeinnahmen von 2 077 189 Dollars weisen eine Abnahme von 188 404 Dollars gegen den gleichen

Monat des Vorjahres Der Fxere, etrug im 4. Quartal 190

der Harpener B

8

5 5

8 vorhergehenden

der Sorgfalt zu danken, die in Deutschland der professionellen Bildung 2 8 n- 29.

ewidmet wird; vorzüglich eingerichtete Schulen und eine gute 3 8 1510 32

Organisation des Lehrlingswesens liefern erfahrene Meister, die auch 3 312 681

mit den theoretischen Grundlagen der physikomechanischen Produktion Kopenhagen,

vSe, ’rege 1

bank setzt von morgen herab.

(75 Arbeitstage)

. 8 3281I 2 2 ,. einer Mitteilung der Regierung von Bengalen vom Einschließlich von Preßkohlen aus Steinkohlen. des Ausbruchs der Pest gegen Her⸗ Kohlenproduktion der Welt im Jahre 1906.

Hafen von Orissa getroffenen (Vergl. Noch einer Veröffentlichung des englischen „Board of Trade“ elief sich die Weltproduktion von Kohlen mit Ausschluß der Braun⸗ (B. X B.) In Sirkedsct len im Jahre 1906 auf etwa 905 Millionen Tons. Der Anteil dSDi wichtigeren Länder an dieser Erzeugung während der letzten drei ahre erhellt aus der nachstehenden Tabelle: 8 1905

Produktionsländer Tausesr Tonz

Handel und Gewerbe. Großbritannien.. 232 428 236 129 251 068 (Aus den im Rrichsamt des Tanern zusammengestellten Britisch⸗Indien 8 2¹6 8 418 9 783 2 „Nachrichten für Handel und Industrie“.) 109 17789 872122. Ametrika und Australien.

Deutschlands Ein⸗ und Ausfuhr von Steinkohlen und F„ us n er. Fr.. 2 Braunkohlen in den Monaten Januar bis Deember FeneLanh.. 1. 1 1908 und 1907. Kapland 1 166“ 128* Natal. 858 1 239* Transvaal 2 151 2 583 Rußland 19 042 21 302* Schweden. 316 292 Deutschland 118 874 134 914 Belgien.. 22 395 23 232 Frankreich.. 32 964 33 762* Spanien 2 974 3 157 Oesterreich.. 11 677 13 257 J1“* 1 135 1 180* I... 10 602 12 791* Verein. Staaten von 314 122 369 672*

64* 1 (Coal Tables, 1906.)

Auf Deutsch⸗Ostafrika bezogen sich 1815 Anfragen (517). Während in früberen Jahren die Mehrzahl der über dieses Schutz. 3. d. M. sind die wegen gebiet Auskunft Verlangenden mittellos war, befanden sich im Be⸗ künfte von Djedda in dem richtsjahre unter den Anfragenden nicht wenige, die über die Mittel- Quarantänemaß regeln wieder aufgehoben worden. zur Ansiedelung verfügen konnten, und einzelnen standen erheblich „R.⸗Anz.“ vom 9. d. M., Nr. 7.) größere Kapitalien zu Gebote Soweit es nach den vor⸗ liegenden Angaben zu ermitteln war, verfügten 201 Per⸗ sonen über die zur Gründung eines landwirtschaftlichen Unternehmens notwendigen Mittel, d. h. über mindestens ( 10 000 ℳ, 18 besaßen mehr als 50 000 ℳ, 8 mehr als 100 000 ℳ, 1 300 000 ℳ, 1 400 000 und 1 500 000 Auf Kamerun bezogen sich 795 Anfragen (gegen 137 im Vorjahre), auf Togo 698 (112), auf Samoa 461 (97) auf die Karolinen, Palau und Marianen 399 (67), auf Deutsch⸗ Neuguinea 351 (47) usw. Ueber die deutschen Kolonien im allgemeinen wurde in 1595 (910) Fällen Auskunft verlangt.

Unter den fremden Auswanderungsgebieten stand im Berichtsjahre nicht wie bisber Südbrasilien, sondemn Argentinien mit 645 Anfragen (gegen 255 im Vorjahre) voran. Dann folgen Süd⸗ brasilien mit 492 (299) und an dritter Stelle die Vereinigten Staaten von Amerika mit 324 (227) EUs ist für die Anfragen über die Ver⸗ einigten Staaten von Amerika charäakter stisch, daß sie zum größten Teil von Personen herrühren, die von dort ansässigen Verwandten zur Auswanderung veranlaßt werden, und daß sie sich viel seltener auf die Aussichten und Erwerbsmöglichkeiten als auf die amerikanische Einwanderungsgesetzgebung, die Reisekosten, den Reiseweg usw. beziehen. Canada betrafen 201 Anfragen (gegen 108 im Vorjahre), Chile 197 (53), Paraguay 113 (37), Mexiko 75 (31), Mittelbrasilien 42 (17), Bolivien 29 (4), Peru 28 (6), Uruguay 23 (10) usw. Auf Südamerika im allgemeinen bezogen sich 81 (53) Anfragen. In 35 wurde Auskunft über Biitisch⸗Südafrika, in 16 (11) über Aegypten, in 7 (5) über Abessinien, in 6 (2) über Marokko ver⸗ angt usw. Auf China bezogen sich 17 (11), auf Japan 12 (11), auf Palästina 7 (3) Anfragen usw., auf Australien 66 (30), auf Neu⸗ seeland 10 (6) usw., auf das europäische Ausland 51 (34).

Was die Herkunft der Anfragen betrifft, so stand Preußen mit 4544 (gegen 1897 im Vorjahre) an der Spitze. Von diesen ent⸗ sielen auf die Prodinz Brandenburg 1971 (603 schriftliche und 1368 mündliche) gegen 859 im Vorjahre (256 schriftliche und 603 münd⸗ liche). Es folgten die Rheinprovinz mit 418 (217), Schlesien mit 367 (131), Sachsen mit 282 (116), Hessen⸗Nassau mit 242 (856), Westfalen 204 (96) usw. An letzter Stelle standen unter den preu⸗ ßischen Provinzen Schleswig⸗Holstein mit 163 (61) und Posen mit 118 (45). Nach Preußen folgten das Königreich Sachsen mit 721 Anfragen (cegen 284 im Vorjahre), Bayern mit 605 (284), Baden mit 254 (105), Württemberg mit 218 (100), Hamburg mit 178 ((0), Hessen mit 120 (32) usw. Bemerkenswert erscheint die im Vergleich mit den früheren Jabren erheblich stärkere Beteiligung der preußischen Provinzen außer Brandenburg und den Bundesstaaten außer Preußen an der mündlichen Auskunftserteilung. Während im Vorjahre von 684 mündlichen Anfragen 603 auf die Provinz Branden⸗ burg, aber nur 39 auf die übrigen preußischen Provinzen und 26 auf die Bundesstaaten außer Preußen, 4 auf die deutschen Kolonien und 12 auf das Ausland entfielen, kamen im Berichtsjahre von den in Preußen ansässigen Auskunftsbegehrenden 1368 aus der Prooinz Branden⸗ kurg, 223 aus anderen preußischen Provinzen, 163 aus den übrigen Bundesstaaten und Elsaß⸗Lothringen, 9 aus den deutschen Kolonien und 40 aus dem Auslande. In vielen Fällen kamen die Anfragenden arch aus weiter entfernten Orten, wie Ham burg Kiel, Breslau, Stettin München, Wiesbaden. Frankfurt (Main), Straßburg i. E., Metz usw., eigens nach Berlin, um den Rat der Zentralauskunftsstelle für Aus⸗ wanderer einzubolen oder sich die bereits schriftlich erteilte Auskunft mündlich vervollständigen zu lassen. Die 317 (197) Anfragen aus dem Auslande rührten meist von Reichangehörigen her. Die 40 aus Rußland eingegangenen wurden, wie im Vorjahre, zum größten Teil von deutsch⸗russischen Landwirten gestellt und bezoren sich der Mehr⸗ zahl nach auf Deutsch Ostafrika oder Deutsch⸗Südwestafrika.

Bei der Beantworlung der schriftlichen und mündlichen Anfragen wurde als leitender Grundsatz festgehalten, die Auskunftserteilung möglichst individuell zu gestalten und alle gestellten Fragen tunlichst ausführlich zu beantworten. In nicht seltenen Fällen wurde die An⸗ nahme von Engagements im Auslande oder in den Kolonien von der Auskunft der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer abhängig gemacht, und verschiedentlich hatte die rechtzeitige Inanspruchnahme der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer zur Folge, daß die An⸗ fragenden günstigere Bedingungen erhielten oder vor Rechtsnachteilen bewahrt blieben, die ihnen aus formellen, die Gültigkeit der Verträge im Auslande gefährdenden Mängeln erwachsen konnten. Kaufleute und Landwirte, die Stellungen in den deutschen Schutzgebieten zu er⸗ langen wünschten, wurden auf das Verzeichnis der in den Kolonien tätigen Gesellschaften, Handelshäuser usw. im Kolonialhandelsadreßbuch

1““

2 000 (79 Arbeitstage)

Nach 000 (74 Arbeitstage) im

Darauf vertagt sich das Haus.

Persönlich bemerkt der

Abg. Dr. von Campe, solcher Prozesse mit solchen Bankerott der Rechtspflege nicht mehr allzu weit entfernt. also keineswegs verallgemeinert.

Schluß nach 4 ¼ Uhr. Nächste 11 Uhr. (Fortsetzung der Beratung des verwaltung.)

r V Dortmund, 29

Der Bruttoüberschuß der

im 4. Oartal 1907 beträgt

. im Vorquartal und gegen ahres 1906.

(W. T. B.) Die National⸗

den Diskont von 7 à 7 ½ auf 6 ½ à 7 %

er habe nur gesagt: Noch mehr Erscheinungen, und wir sind vom

Er habe

0 1

Ko Stambul) wurde ein elfter

nstantinopel, 28. Januar.

gut vertraut sind. 8 d is uss ,A cholera verdächtiger Fall entseckt. g sind. Ein anderer wichtiger Faktor ist das sorgfältige

Nemma-s . Sv. b die Art, g. sie durch Ausbildung des Ver⸗ ungswesens beherrscht werden. Dank diesem Umstand de S 28 1 t s deutsche Präzisionsmechanik nicht nur den gesamten lastand. decn die FFeen 8b eeeen 8I11“ sondern exportiert auch noch in großem Umfang, namentlich nach 22 111111XX“X“ Rußland und der Balkanhalbinsel, aber auch nach Indien Ja pan kombardzinsfuß von 2 à 8,00 auf 6 ½ à 7 ½ % herab. de hetsüche Chicago, 28. Januar. (W. T. B.) Der Verwalter, welcher Ersuchen der Interessenten für die Chicago Milwaukee 8 8 8 eBres eera⸗ 1are . ist, soll sich über 1 e Geschäftsführung der gegenwärtigen Verwaltung günsti Verbot des Verkaufs und der Einfuhr von Feuer⸗ gesprochen haben. Der fin ngfelle Status der Pans füßt sich ½ waffen und Munition. Im Bezirke Mozambique und in den nicht genügend übersehen; fest steht jedoch, daß die Hauptverbindlich⸗ Gebieten von Kop Delgado ist für zwei Jahre gerechnet vom V keiten Bonds im Betrage von 15 Millionen Dollars sind und die 30. November v. J. ab der Verkauf und die Einfuhr von Feuer⸗ schwebenden Schulden und andere Verbindlichkeiten ungefähr waffen, Munition und Pulver sowie die Entnahme dieser Gegen⸗ 5 Millionen Dollars betragen sollen. v stände aus öffentlichen Nlederlagen verboten. (Boletim Official do MNeyw York, 28. Januar. (W. T. B.) Die United States Governo Geral da Provincia de Moçambique.) quaan Steel Corporation erklärte eine Quartalsdividende von ½ % für die Stammaktien und von 1 ¼¾ % für die Vorzugsaktien. Die Nettoeinnahmen stellten sich nach Abzug der gewöhnlichen Be⸗ triebskosten für das am 31. Dezember 1907 beendete vierte Quartal auf 32 553 000 Doll. gegen 43 304 285 Doll. im dritten Quartal 1907 und 41 744 964 Doll. im vierten Quartal 1906. Die letzte Quartalseinnahme weist daher einen Rückgang von ca. 9,2 Mill. Doll. gegen die entsprechende Periode des Vorjadres auf und ist die kleinste seit 1905. Der Ueberschuß des letzten Werteljahrs beträgt 3 359 000 I Doll. Die Ziffern der Quartalsausweise im abgeschlossenen Jahre V und in den vorhergehenden Jahren stellen sich, wie folgt: 8

Sitzung Mittwoch Etats der Justiz⸗

Statistik und Volkswirtschaft.

it der Zentralauskunftsstell Auswanderer in der Zeit vom 1. Oktober 1906 bi 30. September 1907 hat der Reichskanzler dem Reichstage einen Bericht vorgelegt, dem wir die folgenden Mitteilungen entnehmen. 1 3 Die Zentralauskunftsstelle für Auswanderer hat in der Zeit vom 1 Oktober 1906 bis 30. September 1907 5657 schriftliche und 1803 mündliche, im ganzen also 7460 Auskünfte erteilt, während vom 1. Ok⸗ tober 1905 bis 30. September 1906 3180 Auskünfte (2496 schriftliche und 684 mündliche), vom 1. Oktober 1904 bis 30. September 1905 2663 (2061 schriftliche und 602 mündliche) erteilt wurden. Die Tätigkeit der Zentralauskanftsstelle für Auswanderer hat somit im Berichts⸗ jahre eine bedeutende Steigerung erfahren: im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Gesamtzahl der Anfragen um 134,9 v. H. gewachsen, und die schriftlichen haben sich um 126,6 v. H., die mündlichen um 163,5 v. H. vermehrt. Diere erbebliche Zunabme darf als Beweis dafür betrachtet werden, daß es der Zentralauskunftsstelle für Aus⸗ wanderer in steigendem Maße gelungen ist, das Vertrauen der Aus⸗ wanderungslustigen zu gewinnen und sie von der Sachlichkeit und Zu⸗ verlässiakeit der Auskünfte der Stelle zu überzeugen 1 Obwobl die Zentralauskunftsstelle für Auswanderer erst vor fünf Jahren geschaffen wurde und noch keineswegs allgemein bekannt ist, fann ihre Täötigkeit doch schon mit der bereits 1886 errichteten eng⸗ lischen Emigrant's Information Office in Parallele gestellt werden. Im Berichte jahre war das Verhältnis der Anfragen zu der Auswanderung dei der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer sogar ein günstigeres als bei der englischen Zentralstelle für Auskunftserteilung Im Jahre 1906 wanderten aus Großbritannien und Irland 194 671 Personen aus und die Zahl der an die Emigrant’s Information Office ge- richteten Anfragen belief sich auf 18 355 (15 093 schriftliche und 3262 mündliche), während in der Zeit vom 1. Oktober 1906 bis 0. September 1907 aus Deutschland 30 442 Personen auswanderten und 7460 Anfragen bei der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer ein ingen. Auf 1000 Auswanderer entfallen danach in England 94, in Deutschland 248 Anfragen. 8 Angaben über ihren Familienstand wurden von 4462 Anfragenden gemacht. Von diesen waren ledig 2921, verheiratet 1521, verwitwet M920. Aus den Altersangaben, die in 4173 Fällen vorliegen, ergibt sich, daß unter den Auskunft Begehrenden die Altersklasse von 20 bis 30 Jahren weitaus am stärksten vertreten ist, da ihr von den erwädnten 4173 Anfragen nicht weniger als 2558 oder 61.2 v. H. angehörten An zweiter Stelle folgt die Altersklasse von 30 bis 40 Jabren, die mit 902 Anfragen beteiligt ist, während für die böheren Altersklassen die Ziffern rasch abnehmen. Im Alter von 40 bis 50 Jahren standen von den 4173 Anfragenden nur 242, und über 50 Jahre waren nur 57 alt, während die Autwanderungslustigen im Alter von 16 bis 20 Jahren wiederum stärker mit 414 vertreten sind. Das Ueber⸗ gewicht der jüngeren Altersklassen tritt somit deutlich hervor, da von 4173 Anfragenden nicht weniger als 3874 oder 92,8 v. im Alter von 16 bis 40 Jahren standen. Auch in den 3287 Fällen, in denen bestimmte Angaben über das Alter nicht gemacht wurden, ließ sich häufig aus den sonstigen Mitteilungen entnehmen, daß die An⸗ fragenden den jüngeren Altersklasseu angehörten.

Dem Berufe nach standen unter den Auskunft Begehrenden die Kaufleute mit 1595 (gegen 619 im Vorjahre) und die Landwirte mit 1423 (537) voran. Dann folgten die Handwerker mit 1235 (473), die Ingenieure, Techniker und Architekten mit 380 (180), die Arbeiter mit 157 (95), die Lehrer mit 63 (24), die Aerzte mit 32 (10). Auf verschiedene Berufszweige (Offiziere, Beamte, Studenten, Künstler, Rentner usw.) entfielen 769 (323). Von Frauen und Mädchen wurden 407 Anfragen (gegen 147 im Vorjabre) gestellt. Am stärksten waren unter den Anfragenden die Lehrerinnen und Erieherinnen, Haushälterinnen und Dienstboten vertreten. In 1375 Fällen fehlten Angaben über den Beruf.

Ueber die Tätigke

. Januar Januar b e 5 F. Jan

d29en b gg-⸗ er bis Dezbr. bis Dezbr.

1906 1907

t I1 t t t

Steinkohlen. Einfuhr. davon aus: be1“ Großbritannien.. den Niederlanden Oesterreich-Ungarn Ausfuhr. davon nach: EZE“ Dänemark.. Frngesch 1 109 490 oßbritannien ... 450 E“ 5 823 den Niederlanden Norwegen.. Oesterreich⸗Ungarn Rußland“) . Schweden.. der Schweiz.. Spanien.. Aegypten. Braunkohlen. Einfuhr davon aus:

9 253 711 13 729 295

540 654 600 055 1 057 290 7 601 363 11 962 574 9 895 278 173 346 142

63 878 818 078 792 728

1 902 504 19 550 964 20 017 688

313 870 3 071 882 5 195 88 496

1 933 344

9 737

217 810

4 544 093

11 545

6 860 403

1 007 553

18 466

130 881 1 358 011 19 278 24 927

799 957, 8 430 441

878 387 1 180 085

39 962 743 606 25 226 67 858 578 459

259 246 1 875

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 28. Januar 1908: Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Wagen 22 557 9 303 1 961

46 838

Gestellt.

* Vorläufige Zahler Nicht gestellt.

1907 1906

39 122 492 36 634 490 45 503 705 40 125 033

1905 23 025 886 30 305 116 31 420 582 35 270 000

b 8 Nachweisung J 8,12 vS’s. lÜäber gestellte und nicht gestellte Wagen für die in den 2. 58r. „Handels, und Industriezeitung“ hat vor kurzem einen Eisenbahndirektionsbezirken Erfurt, Halle und 3. 11““ 3 304 288 vr .SSr, Hae. en ki- herzul gen ö. Magdeburg belegenen Kohlengruben. n 48 ““ die Produktion von ikalischen und chemischen Apparaten in Ruß⸗ 2* . 1 land bisher nicht ausgiebig genug betrieben und daß infolgedess Jahresergebniss 57 7 . d bisher nich jebig ge ben und daß infolgedessen de . . f ahresergebnisse. Doll. 160 984 000 155 99 849 Wrttere 81 dem Ausland bezogen wird. Sie A 1908 Es wurden e 10 t Thimmgebestand am 31. De⸗ g u“ jmichst darauf hin, daß der Bedarf an derartigen Artikeln 8 beee, eee E“ gn. die starke Vermehrung von Fachschulen, nicht gestellt Die Nettoeinnahmen des Jahres 1907 in Höhe von 160 984 000 Doll. Hortechniken, kommerziellen und landwirtschaftlichen Schulen be⸗ sind die größten seit Bestehen der Gesellschaft. Gründung neuer Schulen nach Einführung der Schulreform vergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 16 700 000 trtig zunehmen wird. Dem steigenden Bedürfnis habe die russische Dollars gegen 19 940 000 Dollars in der Vorwoche. E“ Sanege 8 Gegenstände der Präzisions⸗ 8 xxe. 8 8 mechanik in Rußland noch nicht hergestellt würden. Als 3 Oesterreich-Ungarn. 667 316 799 934 8 430 339 89630 Fründe für den starken Absatz ausländischer Sdenent. zann, bger Ausfuhr T 1 898 2 026 18 759 22 2 Artikel noch folgende an: 1) Es fehle in Rußland noch an . bon ¼: . 8 8 1nn d 98 —21 112 223 930 ue nötigen Fachschalen zur Ausbildung von guten Meistern. vNebeeh- Xüeags 766 7270 19 986. 2. Die russischen Fabriken seien mit den Bedürfnissen des Oesterreich⸗Ungarn. 1 766 1 646 17 27 Sllsces Marktes nicht vertraut und arbeiteten meist nur auf “) Seit 1. März 1906 nur europ. Rußland. Zetellueg. 3) Die Mehrzahl der in Betracht kommenden Besteller, l gelehrte Institutionen, staatliche Lehranstalten und dergl. auf zollfreie Einfuhr der für ihre Zwecke erforder⸗ litzen Maschinen und Apparate und bezögen diese infolgedessen nur 8s dem Ausland. 4) Gerade unter den durch diese Jastitutionen n Reße Ausland bezogenen Gegenständen befänden sich solch⸗, welche 85* ebenso gut bezogen werden könnten. Nach Angabe von zachleuten wird in dem Artikel der Handels⸗ und Industriezeitung

Stand der Präzisionsmechanik in Rußland.

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2* 687 322 8 963 108 807

5155 reisnotierungen vom Berliner Pro 5345 in der Börsenbeilage. 2 5417

5346 5330 5398

0 O00 UK⸗= C b0

.Januar. Marktpreise nach Ermittlungen i Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise) Der S g Doppelzentner für: Weizen, gute Sortef†) 22,00 ℳ; 21,92 Weizen, Mittelsortef) 21,84 ℳ; 21,76 Weizen, geringe Sortet†) 21,68 ℳ; 21,60 Roggen, gute Sortef) 20,60 ℳ; 20,58 Roggen, Mittelsortet) 20,56 ℳ; 20,54 Roggen, geringe Sorte†) 20,52 ℳ; 20,50 Futtergerste, gute Sorte*) 18,00 17,10 Futtergerste, Mittelsorte“) 17,00 ℳ; 16,20 üuttergerste, geringe Sorte*) 16,10 ℳ; 15,30 Hafer, gute Sorte*) 19,00 ℳ; 18,20 Hafer, Mittelsorte“) 18,10 ℳ; 17,30 Hafer, geringe Sorte“*) 17,20 ℳ; 16,40 Mais (mixed) gute Sorte 17,80 ℳ; 17,60 Mais (mixed) eringe Sorte ℳ; —,— Mais (runder) gute orte 16,70 ℳ; 15,90 Richtstroh 5,82 ℳ; 5,66 Heu 8,90 ℳ; 7,30 Erbsen, gelbe zum Kochen 50,00 ℳ; 30,00 Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ; 30,00 Linsen 90,00 ℳ; 50,00 Kartoffeln 9,00 ℳ: 6,00 Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,00 ℳ; 1,40 dito Bauchfleisch 1 85 1,60 ℳ; 1,10 v. Se. 1 k a 4. P.,

de

Goldausbeute Australasiens in den ersten neun des Jahres 1 907.

Nach einem Bericht des amerikanischen Eeneralkonsuls un Melbourne betrug die Goldgewinnung in Australasten während der ersten neun Monate des Jahres 1907 2713 522 Feinurjer. Rctig d i tikel Sie blieb hinter der Produktion im entsprechenden Zeitraum vüns und Falsches durcheinander geworfen. Jahres 1906 um 265 655 Unzen zurück. Die nachfolgende Tabelr kalij ichtig ist, daß der größte Teil von optischen und physi⸗ gibt ein vergleichendes Bild über die Verteilung der d clh. 8 ben Instrumenten aus dem Ausland bezogen wird. zusbeute auf die einzelnen Staaten des Australischen Bundes ur ist aber in Fachkreisen darüber einig, daß auf diesen Gebieten Neuseelands: 8 russische Konkurrenz gar nicht in Betracht kommt und auch auf 1906 8.2‿ꝙ bhinaus nicht in Betracht kommen kann Die technische Feinunzen Pa2 nang des russischen Meisters wie die des russischen Arbeiters ist

589 439 fertict0 mangelhafte und unzuverlässige, daß die von ihm ge⸗ 195 885 Fabaten Apparate so gut wie nie einen Vergleich mit den 391 244 7 Fabrik. en des Auslandes aufnehmen können. Die russische

Westaustralien 9 .1 345 653 2 n so rnae ist weder so gut, noch so billig wie die ausländische. Die Südaustralien 1 . 11 620 13 000 iicht ptung, 8 daß es iag Rußland an Fachschulen fehle, ist 111mp“*” 450⁰00 8 Ir nch .N ³7399 8 Schulen im I Insgesamt, Australischer Bund 2 587 851 2 354 104 so g FE ußlands keine große genannt werden kann, eee enhen 9=nb 8ese eee weefüt dach die Behauptung zu weit, daß es an Gelsgenbeit fehle⸗ Insgefamt, Auftralosten SE riten Tnr rbeiter für den betreffenden technischen Beruf vorzube⸗ Insg „Aust cd 6 ag- Trade Reports. niffischer ie „Handels⸗ und Industriezeitung“ stellt Vergleiche zwischen aily Consular à nie deutscher Industrie an und äußert sich über die deutsche, ö11X“ S t: Der hohe Stand der Präzisionsmechanik ist in erster Lini

c55

Monatern

b —1 200

OSn

8

zusammen. Durchschnittlich für (1895 den Arbeitstag 1907

1 b 0

9— 2 + 882—

92 n Se n 20

Zwischen der Magdeburger Privatbank in burg und der Wechslerbank in Hamburg ist, laut Meldung des „W. T. B.“ aus Hamburg, ein Abkommen getroffen worden, wonach die Wechslerbank in Hamburg mit sämtlichen Aktiven und.Passiven auf die Magdeburger Privatbank übergeht. Für je nominal 3000 Wechslerbarkaktien werden nominal 2000 Magde⸗ burger Privatbankaktien mit halber Dividende für das Jahr 1908 e 9* vene Pr .Sh werden von der Nieder⸗ sung der Magdeburger Privatbank in Hamburg weitergeführt. Der i 28 31* Fusionsvertrag wird den demnächst einzuberufenden 1iehh. 1 ,220 1 289 4,2 Generalversammlungen beider Gesellschaften zur Genehmigung vor⸗ 3,60 Farpf F 229782,2282 -een der h Privatbank wird zum 1/˙60 98 1 e der Durchführung der Trankaktion um 5 Milli 1,20 s 32 600 000 erhöht werden. Sg 1200292. 1 Krebse 60 S ℳ; 4,00 †) Ab Bahn. Wagen und ab Bahn.

2.

Viltoria. 52 Neusüdwales. 8 Queensland. 8

V

Schleie 1 kg.

Auf der am 9. März in Cöln stattfindenden Generalversamm⸗ lung der Glas⸗Spiegel⸗Manufaktur Schalte ö Meldung des „W T. B.“, die Verteilung einer Dividende von 14 %

8 11““ 1

8

11“