1908 / 84 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 07 Apr 1908 18:00:01 GMT) scan diff

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1. Untersuchungssachen 2. Auforbote 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. V

6. Kommanditgese en auf Aktien und Aktiengesellsch. 8. Femmandttaesegschaften vesensa 8. Niederlassung ꝛc. von

eenoss v-n 8

en.

9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungssachen.

[2643] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Schweizer August Bonschkowski aus dem Landwehrbezirk Neustadt, Westp., wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf⸗ esetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ trafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Danzig, den 2. April 1908. ““ Gericht der 36. Division.

[2644] v In der Untersuchungssache gegen den Musketier Bernhard Willibald Steinbach der 3. Komp. In⸗ fanterieregiments Nr. 56, geb. am 7. 1. 1886 in Plauen, Königreich Sachsen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Düsseldorf / Wesel, den 2. April 190

Gericht der 14. Division.

[2648]

In der Strafsache gegen

1) Rottuer, Marie Josef, geb. 23. 12. 1880 in Buchsweiler, zul. daselbst,

2) Stehlin, Josef, geb. 31. 7. 1880 in Wolsch⸗ weiler, zul. daselbst,

3) Ettwiller, Albert, geb. 13. 4. 1883 in Hir⸗ singen, zul. daselbst,

4) Dockwiller, Cornelius, geb. 12. 9. 1884 in Niederspechbach, zul. daselbst,

5) Dietlin, Albert Josef, geb. 16. 6. 1884 in Rädersdorf, zul. daselbst, 8

6) Willig, Josef Julius, geb. 21. 5. 1885 in Dürmenach, zul. daselbst,

7) Schlienger, Josef, geb. 23. 8. 1885 in Hagen⸗ bach, zul. daselbst,

8) Brand, Alois, geb. 15. 5. 1885 in Heidweiler, zul. daselbst,² 8

vIs Eugen, geb. 17. 6.1885 in Illfurt, zul. daselbst,

10) Schirlin, Julius Morand, geb. 6. 11. 1886 in Altkirch, zul. daselbst, 8

11) Obrist, Philipp August, geb. 8. 11. 1886 in Oltingen, zul. daselbst,

alle zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort abwesend, wegen Verletzung der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der ersten Strafkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts Mülhausen vom 1. April 1908 zur Deckung der die Genannten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens das im Deutschen Reiche befindliche Ver⸗ mögen derselben mit Beschlag belegt worden.

ülhausen, den 2. April 1908. Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt.

[2647] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Dragoner Ludwig Mathias Stapper der 3. Esk. Drag. R. 15, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. Straßburg i. E., den 31. März 1908. Gericht der 31. Division.

[1616] der Untersuchungssache gegen Fcn Karl Goy aus dem Landwehrbezirk I

Trier, 2) Musk. Ferdinand Gustav Paul Reiff 10/69, 3) Musk. Karl Rolli 12/69, 14) Musk. Christian Conrad Diefenbach 4/29, wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗Str.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 M.⸗Str.⸗ G.⸗O. die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Gleichzeitig wird das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Musk. Reiff 10/69 mit Beschlag belegt. Trier, den 31. 3. 08. Gericht der 16 Division.

1 In der Untersuchungssache gegen den Sanitäts⸗ soldaten Hubert Anton van Alen der 5. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 161, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 69 ff. des ilitärstraf⸗ gesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstraf⸗ gerichtsordnung der gu hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befind⸗ liches Vermögen mit Beschlag belegt. zu ☛☚ Trier, den 2. April 1908. 8

88 Gericht der 16. Division. 1 (2646. Verfügung.

Die gegen den Musketier Ernst Boß der 5. Kom⸗ pagnie 1. Kurh. Infanterieregiments Nr. 81 am 19. 3. 1908 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird hiermit aufgehoben. 1 1

Frankfurt a. M., den 4. 4. 1903.

Gericht der 21. Division.

[1619] Verfügung. In der Untersuchungesache gegen den Rekruten (Schweizer) Julius Marten, Landw⸗Bez. Wismar, eboren 15. Oktober 1882 zu Malchow, Kreis Nieder⸗ rnim, wegen Fahnenflucht, wird die unter dem 1. September 1903 erlassene Fahnenfluchtserklärung hiermit aufgehoben. IS Schwerin, den 1. April 1908. 1“ Großhl. Mecklenb. Kontingentsgericht.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[2343] Zwangsversteigerung.

Im Wege der 3 soll das in Berlin, Bochumerstraße, belegene, im Grundbuche von Moabit Band 130 Blatt 4879 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Max wene. in Berlin, Bebren⸗ straße 47, eingetragene Grundstück am 18. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/15, Zimmer

Das 8 a 25 qam große Grundstück der Parzelle 1718/62 ꝛc. vom Kartenblatt 12 der Gemarkung Berlin hat in der Grundsteuermutterrolle den Ar⸗ tikel 23 933 und ist mit einem Reinertrag von 9,69 zu 0,95 Grundsteuer, zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 9. März 1908 in das Grundbuch eingetragen. 87 K. 37. 08.

Berlin, den 27. März 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87.

[2342] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Swinemünderstraße 109, belegene, im Grund⸗ buche vom Schönhausertorbezirk Band 78 Blatt 2330 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Ehefrau Anna Moeck, geb. Steuer, zu Berlin, Schönhauser Allee 129, eingetragene Grundstück am 6. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße 13/15, III. Stock. immer Nr. 113/115, versteigert werden. Das rundstück (Katasterbezeichuung Kartenblatt 28 Blatt 512/311 Berlin) besteht aus einem Vorder⸗ wohngebäude mit linkem Seitenflügel, Doppelquer⸗ gebäude und 2 Höfen und ist 5,08 a groß. Es ist in der Grundsteuermutterrolle unter Artikel 3501 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 29 250 ver⸗ zeichnet. Zur Grundsteuer ist es nicht, zur Gebäude⸗ steuer bei einem jährlichen Nutzungswert von 8800 zu einem Jahresbetrage von 336 veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 14. März 1908 in das Grundbuch eingetragen. 85 K. 46. 1908. Berlin, den 27. März 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

[98912] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Tegel belegene, im Grundbuche von Tegel Band 10 Blatt Nr. 292 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen des Bildhauers und Stuckateurs Paul Lucas aus Berlin eingetragene Grundstück am 29. April 1908, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, I Treppe, versteigert werden. Das in Tegel, Schlieper⸗ straße 80, Ecke Buddestraße, gelegene Grundstück enthält Wohnhaus mit Hofraum. Es besteht aus der Hapele Kartenblatt 1 Nr. 1726/162 von 11 a 80 qm

röße und ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Tegel unter Artikel Nr. 235, in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 395 mit einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 12 000 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Februar 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichts⸗ und Gemeindetafel.

Berlin, den 29. Februar 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

(12. Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 131 Blatt Nr. 4895 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen der Frau Luise Groth, geb. Dankert, in Hermsdorf eingetragene Grundstück am 4. Mai 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Brunnenplatz —, Zimmer Nr. 30, I Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Kamerunerstraße, belegene Grundstück umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 20 Parzelle 618/50 ꝛc. und 623/55 ꝛc. von zusammen 8 a Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 23 231 mit einem Reinertrag von 0,38 Taler verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 28. Februar 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.

Berlin, den 10. März 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[102336] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Um⸗ gebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 145 Blatt Nr. 5321 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen des Zimmermeisters Gustav Ziebarth in Berlin eingetragene Grundstück am 7. Mai 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Berlin N. 20, Brunnenplatz Zimmer Nr. 32 1, versteigert werden. Das in Berlin, Amsterdamerstr. 20, Ecke Turinerstr., belegene Grundstück (Acker) be⸗ steht aus der Parzelle Kartenblatt 22, Flächen⸗ abschnitt 2341/132 ꝛc. Es ist 7 a 86 qm groß und unter Artikel Nr. 23 627 der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Berlin mit 1,02 Taler Reinertra zur Grundsteuer veranlagt. Die auf dem Grundstü errichteten Baulichkeiten sind zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 27. Februar 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.

Berlin, den 10. März 190b9.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.

[1999] Aufgebot. F 3/08. 4.

Die Witwe des Mühlenbesitzers Heinrich Faber, Johanne geb. Warnecke, aus Lükgenade hat das Auf⸗ gebot des von Herzoglicher dehenen e Holzminden

Abt. 85.

unterm 8. März 1907 ausgestellten Pfandscheins B Nr. 1256, die Hinterlegung des 3 ½ % Preuß. Konsols Lit. J Nr. 26846 über 3000 betreffend, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 18. Dezember 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Holzminden, den 26. März 1908. KHSHeerzogliches Amtsgericht. Wegener. 8

8 111““ 88 12341] Bekanntmachung.

Der 3 ½ % Pfandbrief unseres Instituts E 34 611 à 100,— ist bei uns als zu Verlust gegangen gemeldet.

Bavyerische Landwirtschaftsbank E. G. m. b. H.

Der Vorstand.

—OQCQC—-

In eeeeg, 7 der heutigen Nr. d. Bl., Erwerbs⸗ und irtschaftsgenossenschaften,

Nr. 113 115, im 3. Stockwerk, versteigert werden.

befindet sich eine Bekanntmachung der Bayerischen

losung, in welcher kraftlos erklärte Wertpapiere an⸗ gezeigt werden. [2340] 8 Der Versicherungsschein Nr. 466 781, nach welchem eine Versicherung auf das Leben des Tapezierers Friedrich August Wilhelm Eiberger in Heidelberg a. N. genommen worden ist, soll abhanden gekommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunde befindet oder Rechte an der Versicherung nachweisen kann, möge sich bis zum 2. Juli 1908 bei uns melden, widrigenfalls wir dem nach unseren Büchern Berechtigten eine Ersatzurkunde ausfertigen werden. Gotha, den 2. April 1908. Gothaer Lebensversicherungsba Dr. R. Mueller.

[1990] 3 Der von uns unter der früheren Firma „Lebens⸗ versicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig“ ausgefertigte Depositenschein vom 30. März 1890 über den Ver⸗ sicherungsschein Nr. 13 233, lautend auf das Leben des inzwischen verstorbenen Herrn Carl Oscar Her⸗ mann Uhlig, Spinnereibesitzer zu Leitelshain, zuletzt Privatier in Crimmitschau, ist uns als verloren angezeigt worden. In Gemäßheit von § 21 unserer Allgemeinen Versicherungsbedingungen machen wir dies hiermit unter der Bedeutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos erklären und eine Ersatzurkunde ausstellen werden, wenn sich inner⸗ halb dreier Monate vom untengesetzten Tage ab ein Inhaber dieses Scheins bei uns nicht melden sollte. Leipzig, den 7. April 1908. eceeipziger Lebensversicherungs⸗Gesellscha 8 auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger). 8

Dr. Walther. Riedel.

12367] Aufgebot. 8

Die Firma A. Braun und Cie. in Heidelberg, welcher die unten bezeichnete Police durch Gerichts⸗ beschluß zur Geltendmachung überwiesen ist, vertreten durch die Rechtsanwälte Georg Selb und Dr. Emil Selb zu Mannheim, hat das Aufgebot der abhaaden ekommenen, von der früheren Mecklenburgischen

bensversicherungs, und Sparbank zu Schwerin vom 23. September 1873 im Betrage von 2400 auf den früheren Chirurg Georg Leonhard Klumb zu Seckenheim ausgestellten Lebensversicherunge police Nr. 3081 beantragt. Der Inhaber der ÜUrkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 26. Oktober 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Schwerin, den 31. März 1908.

Großherzogliches Amtsgericht.

[2000] Aufgebot. 8 Die Erben der unverehelichten, am 21. September 1907 verstorbenen Wilhelmine Lagemann zu Retzow haben das Aufgebot des auf der letzteren Namen lautenden, am 23. Juni 1875 ausgestellten Spar⸗ kassenbuchs Nr. 2824 der städtischen Ersparnisanstalt zu Malchin beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Ok⸗ tober 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Malchin, den 31. März 1908. 1

Großherzogliches Amtsgericht.

[63101] Aufgebot. Die Witwe Friederike Lippert, geb. Schwerdtfeger, in Neustrelitz hat das Aufgebot des angeblich ver⸗ loren gegangenen Einlagebuchs der hiesigen Ersparnis⸗ anstalt Nr. 65 045, ausgestellt am 24. DOktober 1906 über 160 für Wilhelm Lippert, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Mai 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Rat⸗ haus, I, Zimmer 1, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Neustrelitz, den 1. November 1907. 9 roßherzogliches Amtsgericht. 1

[2359]

1) Die ledige Irmgard von Cranach in Ebers⸗ walde, vertreten durch den Rechtsanwalt Lebrecht in Leipzig, und

2) der Kaufmann Carl Michalock in Breslau, als Verwalter des Konkurses über das Vermögen der offenen Handelsgesellschaft P. Lück u. Co. in Bres⸗ lau, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Dr Kempner daselbst, haben das Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserklärung

zu 1 des von dem Schriftsteller Johannsen aus⸗ gestellten, auf Hans Hedewigs Nachf, Curt Ronniger in Leipzig gezogenen und von diesem angenommenen, von Johannsen durch Blankoindossement an die An⸗ tragstellerin weitergegebenen, etwa am 1. Mai 1904 fällig gewesenen Wechsels über 200 ℳ, 1

zu 2 a. des von der offenen Handelsgesellschaft P. Lück u. Co. in Brezlau an eigene Order aus⸗ gestellten, auf den Buchhändler Friedrich Zocher in Leipzig⸗Reudnitz gezogenen und von diesem ange⸗ nommenen und am 15. August 1905 fällig gewesenen Wechsels über 1000 ℳ,

b. des von der offenen Handelsgesellschaft P. Lück u. Co. in Breslau ausgestellten, auf den Buchhändler Friedrich Zocher in Leipzig⸗Reudnitz gezogenen, von diesem angenommenen und am 15. September 1905 fällig gewesenen Wechsels über 950 beantragt.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, ihre Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf Sonnabend, den 19. Dezember 1908, Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumt wird, anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunden erfolgen wird

Leipgig, en 2. April 1908. önigliches Amtsgericht. Abt. II. AͤrM.

[2355] Der Herr Landgerichtspräsident zu Nordhausen hat

auf Grund der vom Herrn Oberlandesgerichts⸗ präsidenten zu Naumburg erteilten Ermächtigung das

Aufgebot zur Feststellung der Ansprüche, welche auf Grund des § 10 des Gesetzes vom 25. Mär z 1873 (G.⸗S. S. 125) aus der Amtskaution des früheren Gerichtsvollziehers Meinecke in Großbodungen zu decken sind, beantragt. Die Gläubiger des Memmegt werden aufgefordert, ihre Ansprüche auf die bei der Königlichen Justishauptkasse in Naumburg verwahrte Kaution, welche in den Preußischen konsolidierten 3 % igen Staatsanleihescheinen Lit. E Nr. 28 883 und 160 617 über je 300 nebst Zins⸗ und Erneuerungs⸗ scheinen besteht, spätestens in dem auf den 4. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 2, anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Ansprüchen au friedigung aus der Kaution erfolgen wird. Großbodungen, den 27. März 1908. Königliches Amtsgericht.

[2353] Aufgebot. 8

Der Brinksitzer und Tischler August Meyer in Tuchtfeld hat das Aufgebot der verloren gegangenen Schuld⸗ und Pfandverschreibung Herzoglichen Amts⸗ gerichts Eschershausen vom 7. Mai 1862 über eine im Erundbuche von Tuchtseld Bd. I Bl. 13 auf der Brinksitzerstelle No. ass. 13 zu Tuchtfeld für den Kaufmann F. L. Beye in Bodenwerder eingetragene Hypothek über 25 Taler nebst 4 % Zinsen und etwaige Kosten beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 3. No⸗ vember 1908, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Eschershausen, den 2. April 1908.

Herzogliches Amtsgericht. Bode.

[23622 Aufgebot. Die Eigentümer Wilhelm und Ida Foede in Güntergost haben das Aufgebot der in Abteilung III unter Nr. 1 des Grundstücks Güntergost Bl. 33A für die Geschwister Gottlieb Julius und August Wilhelm Stolp eingetragenen Hypothek von je 20 Talern, und unter Nr. 3 des bezeichneten Grund⸗ stücks für die Geschwister August Wilhelm, Johann Gottlieb und Emil Karl Alexander Dallüge von je 50 Talern eingetragenen Hypothekenposten beantragt. Die unbekannten Gläubiger vorstehender Posten werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung der Berechtigten erfolgen wird.

Lobsens, den 24. März 1908.

Königliches Amtsgericht.

[23650 Aufgebot. F. 2/08. Der Pfarrer C. L. Nobbe in Herford hat das Aufgebot gemäß § 1170 B. G.⸗B. zum Zwecke der Ausschließung des Gläubigers der auf seinem Grund⸗ stück Grundbuch von Rinteln Bd. X Art. 461 Abt. III Nr. 1 für die Witwe des Klostervogts Kahle in Rinteln eingetragenen Darlehnshypothek von 300 ℳ, laut Obligation von 21. März 1827, beantragt. Der Gläubiger wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 10. Oktober 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Ausschließung mit seinem Rechte erfolgen wird. Rinteln, den 26. März 1908. 8 Königliches Amtsgericht.

[2366] 3 Aufgebot. Die Ehefrau des Schuhmachermeisters Gottlieb Otto Budde, Auguste Wilhelmine geb. Köster, Nr. 29 in Hohenrode, hat das Aufgebot gemäß § 1170 B. G.⸗B. zum Zwecke der Ausschließung des Gläubigers der auf ihrem Grundstück, Grundbuch von Hohenrode Art. Nr. 90 Abt. III Nr. 1, für den Pastor Meier in Hohenrode eingetragenen Darlehns hypothek von 340 laut Obligation vom 31. August 1810 bean⸗ tragt. Der Gläubiger wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Juli 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Aus⸗

schließung mit seinem Rechte erfolgen wird. Rinteln, den 30. März 1908. 88 Königliches Amtsgericht.

[2354] Aufgebot. F. 2/08.

Der Rentier, früherer Gastwirt Ferdinand Haus⸗ wirth zu Spreeau, vormals in Fürstenwalde, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Lissauer, hat das Aufgebot der Fürstenwalder Buchtestücke 174, 175 Karten⸗ blatt 10 Parzelle 161 von 36 a 40 qm und Nr. 176/177 Kartenblatt 10 Parzelle 162 von 36 a 40 qm zwecks Anlegung eines Grundbuchblattes be⸗ antragt. Diejenigen, welche Eigentumsrechte an den genannten Buchtestücken beanspruchen, werden auf⸗

gefordert, spätestens in dem auf den 25. Mai 1908,

ee

Vormittags 10 Uhr, vor dem unterjzeichnet

Gericht, Zimmer 8, anberaumten Aufgebotstermine

ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren

Rechten ausgeschlossen werden. 5 Fürstenwalde, den 28. März 1908. Königliches Amtsgericht.

[2363] Aufgebot. ““ Die Gemeinde Serpentienen, Kreis Labiau, ver⸗

treien durch den Gemeindevorsteher und die beiden

Schöͤffen, diese vertreten durch Justizrat Henning in Mehlauken, hat das Aufgebot der im Eigenbesitz der Gemeinde Serpentienen befindlichen Parzellen 281/111, 282/111 und 283/111, aus denen der alte Gemeindeweg der Ortschaft Serpentienen besteht, behufs Anlegung eines Grundbuchblatts dieser Par⸗ jellen beantragt. Es werden daher alle Personen,

F. 3/08.

die das Eigentum an den aufgebotenen Parzellen in Anspruch nehmen, aufgefordert, spätestens in dem

auf den 23. Mai 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 8, an⸗ beraumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. 8 Mehlauken, den 23. März 1908. 8 Königliches Amtsgericht.

1.“

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Vierte Beilage

tschen Reichsanzeiger und Königlich

Berlin, Dienstag, den 7. Apri

1. Untersuchungssachen 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlüst⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. chaften.

enossens echtsanwälten.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Offentlicher Anzeiger.

2) Aufgebote, Verlrest⸗ u. Fund⸗

sachen, Zustellungen u. dergl.

[2689] Der Königlich preußische Staat (Wasserbauver⸗ waltung), vertreten durch den Regierungspräsidenten zu Oppeln, hat zum Zwecke der Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot der in der Grund⸗ steuermutterrolle des Gutsbezirks Dziedzkowitz ein⸗ getragenen Parzelle Kartenblatt 1 Parzelle Nr. 365/58 usw. Holzung an der Premsa von 6 ha 21 a 77 qm ntragt. Es werden daher alle Personen, welche das Eigentum an dem aufgebotenen Grundstücke in Anspruch nehmen, aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu⸗ melden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. 4 Myslowitz, den 29. März 1908. Königliches Amtsgericht.

[2347] Aufgebot. W1

Die Ehefrau Mathilde Utpot, geb. Wickert, zu Berlin, Alte Jakobstraße 88, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den am 23. März 1853 in eöeee. (Mark) geborenen Gustav Utpot, zuletzt wohnhaft in Berlin, Oppelnerstraße 40, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. März 1909, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/15, III. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht

ge zu machen. Berlin, den 27. März 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.

[2346] Aufgebot. Der Gutsadministrator a. D. Robert Schneider in Görlitz, Bahnhofstraße 48, hat beantragt, die verschollene unverehelichte Theresia Marie Johanna Schneider, geboren am 21. Januar 1843 zu Paritz bei Naumburg a. Queis, zuletzt wohnhaft in Berlin, Sebastianstraße 9 bei Pautz, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den 20. März 1909, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13 15, III. Stock, Zimmer 113 bis 115, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht e zu machen. Berliu, den 30. März 1908. Köhntgliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte., Abt. 85.

[2348] Aufgebot. b

Frau Amalie Els, geb. Pupke in Berlin, Nostiz⸗ straße 12, hat beantragt, den verschollenen Tischler Karl Schättler, geboren am 30. April 1833 zu Schwaan in Mecklenburg, zuletzt wohnhaft in Berlin, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wirb aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. März 1909, Vormittags 11 r, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Fried aße 13/15, III. Stock, Zimmer 113 115, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu m

Berlin, den 30. März 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.

[2352] Aufgebot.

Der Bureauassistent Moritz Jänicke in Dessau hat als Abwesenheitspfleger des Kochs Alfred Klemm beantragt, den seit dem 15. Januar 1896 ver⸗ schollenen Alfred Klemm, geboren 17. November 1859, zuletzt nachweisbar in Cöthen wohnhaft, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 22. Ok⸗ tober 1908, Vorm. 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 16, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ e ung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Cöthen, 30. März 1908.

Herzogl. Anhalt. Amtsgericht. 3. [2356] N2 „F. 1/08. 2.

1) Der Schmied Ern lumeyer in Hannover, 2) die Ehefrau des Lokomotivführers Gottfried Uchten⸗ hagen, Sophie geb. Plumeyer, in Halberstadt, 3) der Postschaffner Heinrich Plumeyxer in Braunschweig, 4) die Witwe des Bureaugehilfen Julius Plumeyer, Ida geb. Brennecke, in Goslar, als Inhaber der elterlichen Gewalt über ihre minderjährigen Kinder Paul und Helene Plumeyer, 5) der Weichensteller Wilhelm Plumeyer in Hahndorf haben beantragt, den im Jahre 1855 nach Australien ausgewanderten Heinrich Julius Bielstein in Australien, geboren in Hahndorf im Jahre 1835, für tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 24. Oktober 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Goslar, den 28. März 1908.

Königliches Amte ericht. III.

(Schiffer Jann Frerichs Wietjes und Christina

[2357] Aufgebot.

1) Barbara Schnapp, geb. Bohn, Ehefrau von Georg Schnapp in Wattenheim, 2) Johannes Hemmer, Rechtskonsulent in Grünstadt, handelnd in seiner Eigenschaft als Pfleger über die nach⸗ benannten Wilhelm Kaspar und Johannes Dohm, haben beantragt, die Verschollenen: 1) Wilhelm Kaspar Dohm, Gemeindeschreiber, geboren am 15. September 1822 zu Grünstadt, wohnhaft ge⸗ wesen in Wattenheim und 1851 nach Amerika aus⸗ gewandert, 2) dessen Sohn Johannes Dohm, Mechaniker, in Wattenheim wohnhaft gemesen und in den 70 er Jahren nach Amerika ausgewandert, zuletzt in Perth Amboy im Staate Jersey sich auf⸗ haltend, für tot zu erklären. Es ergeht die Auf⸗ forderung: 1) an die Verschollenen, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 17. Dezember 1908, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale dahier an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu geben vermögen, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gerichte Mitteilung iu machen.

Grünstadt, den 1. April 1908.

Kgl. Amtsgericht [2358]

Das Amtsgericht Hamburg hat heute beschlossen:

Auf Antrag des Abwesenheitspflegers des ver⸗ schollenen Johann Cleef, nämlich des Rechtsanwalts Dris. Ernst Richard Kovemann in Hamburg, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 14. Juni 1856 in Crefeld als Sohn des Seidenfärbergesellen Johann Cleef und dessen Ehefrau, Maria geb. Fünders, geborene Johann Cleef, welcher im Jahre 1895 als Heizer mit dem Dampfer „Fürst Bismarck“ nach New York fuhr und seit 1897 verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amts⸗ gerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erd⸗ geschoß, elbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Freitag, den 18. Dezember 1908, mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗

daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer

. 161, zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird.

2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem diesigen Amtsgerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Verehgscretber ne. 1ns. ats Hamb r mburg. Abteilung für Aufgebotssachen. [2351] Aufgebot. F. 5/08. 2. Der Gutsbesitzer Heinrich Brucksch in Groß⸗ erwitz hat Pgeger des verschollenen früheren reistellenbesitzers Gottlieb Platsch aus Groß⸗ eterwitz, geboren am 21. Januar 1811 zu Groß⸗ eterwiß, beantragt, den Gottlieb Platsch, welcher nde der 1850 er Jahre nach Amerika ausgewandert ist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. Dezember 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 6, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen u erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, barcten im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Kauth, den 1. April 1908.

[2360) Aufgebot zwecks Todeserklärung. Folgenge verschollene Personen:

Na term Nr.

atrose Claas Janssen Wietjes, geboren am 7. Mai 1854 zu Spetzerfehn als Sohn der Eheleute

daselbst, zuletzt wohnhaft in Warsings⸗ n, 2) Schmiedegesell Laurenz Jacobs, geboren am 10. Juli 1871 zu Rhaudermoor als Sohn der Ehe⸗ leute Schiffer Heinrich Jacobs und Siever geb. Rosendahl, zuletzt wohnhaft in Rhaudermoor,

3) Haussohn Johann Specht, geboren am 30. September 1854 zu Rhaudermoor als Sohn der Eheleute Schuster Wessel Specht und Anna Maria ges. Eckhoff zu Rhauderwieke, zuletzt wohnhaft in

haudermo

or, 1 4) der Dienstknecht Heye Peters, geboren am 11. Mai 1865 zu Sautelsyl als Sohn der Ehe⸗ leute Landwirt Willem Willems Peters und Gees⸗ kesina Heyen geb. Groot, zuletzt wohnhaft in Sautelsyl, werden auf Antrag zu 1: seiner Ehefrau Johanna geb. Heyen zu

Boekzetelerfehn,

zu 2: seines Pflegers Landgebräucher Meinert Freese zu Rhaudermoor,

zu 3: seines Pflegers Gärtner Wilhelm Fecht zu Rhaudermoor,

iu 4: seines Pflegers Landwirt Ontje Trei zu Uttum,

aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Dezember 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 9, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Leer (Ostfriesland), den 3. April 190’8.

Bnigliches Amtsgericht. I.

[2368] Aufgebot. 1 Die Witwe Katharina Hardt in Eydtkuhnen hat beantragt, ihren Sohn, den zuletzt in Eydtkuhnen wohnhaft gewesenen und Anfang der 70 er Jahre nach Rußland ausgewanderten Zimmermann Gustav Hardt für tot zu erklären.

schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem aus

(erichte,

auf den 28. November 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Zimmer Nr. 15 anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. vb“ Stallupönen, den 27. März 1908. Königliches Amtsgericht.

[2371] p 88 haben beantragt, und zwar zu a, d, e als eger: a. der Steinarbeiter Wilhelm Niegisch zu Gräben, b. die verehelichte Tagearbeiter Ernestine Persing, geborene Seidel, zu Lederose, c. der Hausbesitzer August Zimmer zu Halben⸗ verh vertreten durch den Rechtsanwalt Kurzer in riegau, d. der Stellenbesitzer Heinrich Neugebauer zu Kuhnern, 2. der Klempnermeister Bernhard Wagner zu g Flelscher Heinrich 8 zu a den eer Heinrich Schramm, geboren am 15. November 1843 zu Stanowitz, welcher seit dem Jahre 1894 spurlos verschwunden ist, zu b den Dienstknecht Heinrich Seidel, geboren am 18. Oktober 1857 zu Gäbersdorf, welcher seit dem Jahre 1880 spurlos verschwunden ist, zu c den Stellenauszügler Wilhelm Zimmer, sahee am 18. Oktober 1811 zu Halbendorf, welcher eit dem 22. Mai 1886 spurlos verschwunden ist, zu d den Müller Wilhelm Minke, geboren am 14. Januar 1853 zu Kuhnern, welcher seit dem 11. Dezember 1894 spurlos verschwunden zu e den Lackierer Carl Kubitzke (Kubitzki, Kabitzki), geboren am 12. Mai 1838 zu Striegau, welcher seit Ende der 1870 er Jahre spurlos ver⸗ schwunden ist, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 31. Dezember 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Aneige zu machen. 8 triegau, den 28. März 1908. 8 [2369] 2—2 Der Arbeiter Ludwig Eickhoff in Stralsund hat beantragt, die verschollene Sophie Karoline Wil⸗ helmine Eickhoff, geb. Winterfeld, seine Ehefrau, geb. am 28. April 1853 zu Beggerow, Kreis Demmin, zuletzt wohnhaft in Demmin bezw. Stralsund, für tot iu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 28. Ok⸗ tober 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Stralsund, den 27. März 1908. 8 Königliches Amtsgericht. . [2364] Aufgebot. Nr. 3454. Die Sägereibesitzers Karl Edel Witwe, Rosa geb. Sieber, in Saig, hat als Erbin des am 31. Januar 1908 in Saig verstorbenen Sägewerks⸗ besitzers Karl Edel das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Sägewerksbesitzers Karl Edel von Sai spätestens in dem auf Montag, den 25. Ma 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der For⸗ vn zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, . und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschu Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und vfeh sowie die Glaͤubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Neustadt, den 2. April 1908. . Großherzogl Amtsgericht. 8 (ges) Eckhard. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber: Engelmann. [2370 Aufgebot. „Fräulein Eugenie Dinius in Berlin SW, Pork⸗ straße 74, Erbin des am 1. September 1907 ver⸗ storbenen Zigarrenhändlers Gustav Schulze zu Straus⸗ berg, hat das Aufgebot zum Zwecke der Aus⸗ schlleßung von Rachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre orderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen ustav Schulze spätestens in dem auf den 23. Juni 1908, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten immer Nr. 6, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. e An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der serneng se enthalten. Beweis⸗

Parteien auf Grund des § 1567

oweit Befriedigung erlangen, als sich nach Befrie⸗ di der nicht 81 enen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. ie Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen son. Gläu⸗

durch das Aufgebot nicht betroffen. F Strausberg, den 25. März 1908. Königliches Amtsgercc.

[2372] Aufgebot. Hermann Bareiß, Oberpostmeister a. D. in Tutt⸗ lingen, hat als Nachlaßverwalter des am 17. De⸗ zember 1907 in Tuttlingen verstorbenen Schreiners Johannes Sichler das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von E beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Feedfemngen gegen den Nachlaß des verstorbenen Sichler pätestens in dem auf Mittwoch, den 20. Mai 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweis⸗ stücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Se vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen be⸗ rücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Sefrüesceehg der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein U⸗ schuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtniffen und nus. en 82 die Gläubiger, denen die Erben u Hrän haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb⸗ teil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Fnttlie Lea deaias-eee 19o8; d, H.⸗R. nig t. (gez.) Heyd, H.⸗ Veröffentlicht durch Amtsgerichtssekretär Walter.

[2373] Bekanntmachung. 4 VI 78/08. Ueber den Nachlaß des am 27. Januar 1908 hier verstorbenen Agenten Moses Marx ist die Nachlaß⸗ verwaltung eingerichtet und zum Nachlaßverwalter 2 Dr. Ignatz Rosenthal hier

Wiesbaden, den 1. April 1908. Königliches Amtsgericht. Abt. 4.

[2374] Bekanntm 4 VI 129/08. Ueber den Nachlaß des am 4. Februar 1908 verstorbenen Privatiers Friedrich Gärtner ist die Nachlaßverwaltung eingerichtet und zum Nachlaß⸗ .g8 Herr Rechtsanwalt Heinrich Braß hier

e Wiesbaden, den 1. April 1908. Königliches Amtsgericht. Abt. 4

[2361] Im Namen des Königs!

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung des verschollenen Brauers und Mälzers Ernst Peschke aus Lewin hat das Königliche Amts⸗

eericht in Lewin durch den Amtsrichter von Pollern 85 Recht erkannt: 1

Der verschollene Brauer und Mälzer Ernst Peschke, geboren am 27. November 1867 in Lewin, Kreis Glatz, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1899 festgestellt. Die

Königliches Amtsgericht Lewin.

b —2 dem auf Antrag des Malers Wilhelm röder, in Bremen, v 39, wohnhaft, asshcnn Aufgebotsverfahren hufs Kraftlos⸗

kasse in Bremen ist durch Urteil des Am Bremen vom 2. April 1908 das bezeichnete buch für kraftlos erklärt worden. Bremen, den 3. April 1908. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär. 8 8

inlege⸗

[2349]

kowski zu Schippenbeil in Ostpr. eröffneten Auf⸗ gebotsverfahren behufs Kraftloserklärung des am 8. November 1906 von W. Kraus in Berlin über den Betrag von 179,95 ausgestellten, auf den Bürstenfabrikanten H. Plate in Bremen⸗Oberneuland, Schevemoor 15 e, gezogenen, von diesem akzeptierten und am 8. Februar 1907 fällig e. Wechsels ist durch Urteil des Amtsgeri Bremen vom 2. April 1908 der bezeichnete Wechsel für kraftl erklärt worden. 8 Bremen, den 3. April 1908. 1 Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fürhölter, Sekretär.

2383 Oeffentliche Zustellung. 88 Kochfrau Hulda verehel. Burkhardt, verw. gew. Böschel, geb. Limmer, in Altenburg, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Kuhfuß & Bettziech daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Handarbeiter Bernhard Emil Burkhardt, früͤher in Altenburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehe⸗ scheidung wegen böslichen Verlassens nach 8 1567 Ziffer 2 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der 2 2 B. G.B. zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts

stůcke 5 in Ur⸗ oder Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können,

Der bezeichnete Ver⸗ neche des Rechts, vor den Verbindlichkeiten

flichtteilsrechten, Vermächtnissen und

zu Altenburg auf Mittwoch, den 27. Mai 1908,

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei

dem gedachten Sss a zugelassenen Anwalt zu be⸗ 1

lagen berücksichtigt zu werden, von der Erbin nur-

biger, denen die Erbin unbeschränkt haftet, 2

Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last.

erklärung des Einlegebuches Nr. 166 469 der Spar⸗

In dem auf Antrag des Kaufmanns Jacob Ratz⸗

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