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wurde, ist durch die noch nicht völlig beendeten Ausgrabungen heute schon als zweifellos festgestellt zu erachten. Es ist indessen nicht sowohl der Gewinn dieser geschichtlichen Wahrheit von hervorragendem Interesse, als die Methode, nach der die Beweise erzielt worden sind, und nächstdem die beträchtliche Zahl besonderer Aufschlüsse über die Anlage und Benutzungsweise, ja selbst über die Schicksale des Ver⸗ teidigungswerkes in vielen Jahrhunderten seines Bestehens.
letzteren gibt vor allem das häufige Vorkommen ganzer Schichten verbrannten Holzes an den verschiedensten Stellen Kunde, Reste hölzerner Bauten oder Befestigungen. Sieht man ihnen auch nicht an, ob sie im Frieden begangenen Unvorsichtigkeiten zum Opfer gefallen oder bei feindlichen Angriffen vernichtet worden sind, een sie doch der Phantasie, auf Zerstörungen in heißem Ringen
Kämpfer zu schließen. Bei vielen anderen Dingen bedarf man indessen zum Glück nicht der Phantasie, sondern der verständigen Ueberlegung, um die Zusammenhänge zu enträtseln, und diese Fälle sind die bei weitem interessantesten.
Man hat zuerst durch einen etwa 2 m breiten radialen Ein⸗ schnitt, den man bis auf den gewachsenen Boden führte, festgestellt, daß der künstlich aufgeworfene Wall heute noch 3 m über den natürlichen Boden erhebt, aber wahrscheinlich ursprünglich die doppelte Höhe besaß. Da der 4 m breite Wall zwischen parallelen Spundwänden aus Eichenholz geschüttet war, so gibt die Menge des Erdreiches, das an der äußeren Seite der hölzernen Wand herabgestürzt ist, einen Anhalt dafür, wie hoch sich der Wall ursprünglich über seine heutige Oberfläche erhoben haben muß. Die Holzkonstruktion der horizontalen eichenen Querriegel, an welche die vertikale Spundwand angelehnt war, ist zu einem großen Teil noch erhalten, Teile der Spundwand denkt man bei tieferem Graben auch noch in gleich gutem Erhaltungszustande zu finden; das Holz ist nicht schwarz, sondern lichtbraun. Beweise für diese konstruktive Anlage geben auch die vielen im gewachsenen Boden sich deutlich markierenden Pfostenlöcher. An zwei Stellen sind bereits ausgesparte Türöffnungen entdeckt worden. Ein merk⸗ würdiger Zufall hat bei dem Freilegen des oben erwähnten radialen Einschnitts gewaltet; denn hier ist man gerade auf eine Oeffnung im Wall gestoßen, die rechts und links durch schräge hölzerne Streben begrenzt war. Daß der Wall äußerlich durch Flechtwerk und dann noch mit Lehm bekleidet war, zeigen aufgefundene Stücke erhärteten Lehms mit dem Abdruck des Flechtwerks darauf. Interessant sind auch die Beweise dafür, daß die Wenden auf die Erhaltung des Ring⸗ walles geringere Mühe verwandt haben als die Germanen. An zwei Stellen der Innenseite ist an Pfostenlöchern, die nur für schwache Pfosten Raum boten, nachgewiesen worden, daß dort kleine Hütten gestanden haben. Daß sie wendischen Ursprungs gewesen, beweisen die ausschließlich wendischen Scherben, welche auf dem Boden dieser Hütten gefunden worden sind. Aehnlich deutlich als mit geringerer Sorgfalt ausgeführt, zeigen sich Ausbesserungsarbeiten und Aenderungen zum Ersatz beschädigter oder absichtlich geänderter Teile des Walles. Scherben finden sich außer an den vorgedachten Stellen nur in den oberen und in den abgeglittenen Schichten des Walles, ein wahr⸗ scheinlicher Beweis dafür, daß sie von Wächtern, Patrouillengängern usw. auf der Wallkante herrühren. Aufs deutlichste sind slavische von germanischen Scherben zu unterscheiden; letztere sind von viel besser aufgearbeitetem Ton, teilweise regelmäßig gemustert, meist schwarz und innen poliert, während die slavischen Scherben, obgleich jünger, von schlecht gemengtem Ton, rauher Oberfläche und bestenfalls mit einem rohen Kratzmuster, wie es für wendische es kennzeichnend ist, versehen sind. Die germanischen Scherben geben durch Analogien die Wahrscheinlichkeit an die Hand, daß die Anlage, wie eingehend erwähnt, mit unserer Zeitrechnung gleichaltrig ist. Der Ringwall liegt nicht hart an der Habel, von wo sich das Terrain allmaͤhlich erhöht, sodaß auf allen Seiten noch außerhalb des Verteidigungswerkes vrsß wenigstens für einen Graben geblieben ist. Das Terrain außerhal des Ringwalles zeigt auch heute noch die Spuren eines solchen Wall⸗ E Alles in allem, wird man in der Annahme nicht fehlgehen, daß ie Römerschanze eine war, die zu ihrer Zeit bei tapferer Abwehr selbst einem entschlossenen Angreifer schwere Mühe zu ihrer Bewältigung bereitet haben muß. Fedenfalls ist es ein dankenswertes Unternehmen, daß endlich volles Licht über ein Menschen⸗ werk der Vorzeit geschaffen wird, das zu den ältesten der Art gehört, und erfreulich ist es, seinen Ursprung mit Sicherheit auf unsere germanischen Vorfahren zurückgeführt zu sehen. Die Ausgrabungen erfolgen unter der persönlichen Ueberwachung des Direktors des Museums für Völkerkunde, Professors Dr. Schuchhardt.
Die Ausstellung der Berliner Sezession bleibt heute und morgen wegen der Beisetzungsfeierlichkeiten für den ver⸗ benen Professor Walter Leistikow geschlossen.
Bauwesen. “
Preisausschreiben für ausgeführte Iländliche Wohn⸗ und Arbeiterhäuser im Sinne der bäuerlichen Heimatpflege wurden erlassen vom Bezirksausschuß der Amtshauptmannschaft Delsnitz Sa.) mit Feststellung der Baukosten bis zur Höhe von 7500 ℳ, bis
nde August 1909 gültig, und von dem Kreisamt Gießen für die Zeit vom 1. August 1908 bis dahin 1909.
Land⸗ und Forstwirtschaft.
Bauamt der Landwirtschaftskammer für die Provinz Ostpreußen.
Am 1. Juli 1908 ist in Verfolg eines Beschlusses der Plenar⸗ versammlung der Landwirtschaftskammer vom 1. Februar d. J. für die Provinz Ostpreußen ein Bauamt eingerichtet worden. Mit der Leitung desselben ist der Regierungsbaumeister Eschner, der für diesen
weck zunächst bis zum 1. April 1909 vom Minister der öffentlichen rbeiten beurlaubt worden ist, beauftragt. Das Bureau befindet sich
in Königsberg, Lange Reihe 3.
Das Bauamt, dessen Inanspruchnahme sämtlichen Landwirten der
Provinz Ostpreußen freisteht, hat folgende besondere Aufgaben:
1) bei der Verwaltung, Vorbereitung und Ausführung ländlicher
Bauten schriftlich wie mündlich und durch Vorträge in den Kreis⸗
2 8
vereinen Rat zu erteilen;
2) Baupläne, Kostenanschläge, Bauverträge und Bauabrechnungen aufzustellen, bezw. zu prüfen und zu begutachten; 3) bei der Aufsicht von Bauausführungen und Bauabnahmen
mitzuwirken;
bei
4) die dauernde Beaufsichtigung von Gebäuden zu übernehmen, Uebergaben mitzuwirken, Taxen aufzustellen und dergl. mehr; 5) bewährte landwirtschaftliche Bauausführungen und Betriebe,
sowie deren Einzelheiten aufzunehmen, zu sammeln und zu verbreiten.
Franceschina Prevosti, als Gast.) (Gewöhnliche Preise.)
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7 Uhr.
Pia stellung. Bizet.
Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft hat für ihre 23. Wanderausstellung, die vom 17. kis 22. Juni 1909 in Leipzig stattfinden wird, wieder ein Preisausschreiben für Dauer⸗ waren für das In⸗ und Ausland und insbesondere für den Schiffs⸗ bedarf erlassen. Dieser Preisbewerb, mit dem eine mehrmonatige Reise der Dauerwaren über den. Aequator verbunden ist, wurde im Jahre 1891 erstmalig veranstaltet und dann fast alljährlich wiederholt. Die stets rege Beteiligung hat gezeigt, daß diese Veranstaltung als eine für die Landwirtschaft, den Handel und die Industrie in gleichem Maße bedeutungsvolle Ein⸗ richtung angesehen werden kanr, der außerdem seitens verschiedener staatlicher Verwaltungen sowie von Schiffahrtsgesellschaften das größte Interesse entgegengebracht wird. Der Zweck der Ver⸗ anstaltung besteht einerseits darin, den Produzenten und Fabri⸗ kanten Gelegenheit zu geben, ihre Waren vorurteilslos mit denen der inländischen Konkurrenz in bezug auf Güte, Preis, Verpackungs⸗ art und e besonders in den heißen Zonen, und auf Seetüchtigkeit vergleichen zu können, um aus den Ergebnissen des Preisbewerbes zu lernen und danach die Herstellungsweise und den Verkauf der Dauerwaren entsprechend zu verbessern. Anderer⸗ seits soll den staatlichen Behörden und sonstigen Interessenten die Auswahl der für ihre Zwecke in Betracht kommenden Waren erleichtert werden. Es dürfte daher diese Veranstaltung für alle Verfertiger von Erzeugnissen auf dem Gebiete der Dauerwaren⸗ industrie eine günstige und willkommene Gelegenheit bieten, ihre Waren einwandfrei prüfen zu lassen, um nachher ein günstiges Ergebnis in geschäftlicher Beziehung vorteilhaft verwerten zu können. — Zugelassen werden Dauerwaren aller Art, die sich in 41 verschiedenen Klassen um Preise bewerben. Als Preise sind Preis⸗ münzen mit Urkunden und außerdem für die Klassen der Fleischkon⸗ serven 3 Siegerehrenpreise vom Reichsmarineamt in Höhe von je 250 ℳ ausgesetzt. Anmeldungen können der Prüfungsreise wegen nur bis zum 31. August d. J. entgegengenommen werden; die Bedingungen sind mit den Anmeldepapieren kostenfrei von der Hauptstelle der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, Berlin SW., Dessauer Straße 14, HKaäandel und Gewerbe. “
In der heutigen Sitzung des Zentralausschusses der Reichsbank bemerkte der Vorsitzende, Vizepräsident Dr. von Glasenapp, daß die zum Vortrag gebrachte Wochen⸗ übersicht vom 23. d. M. eine fortschreitende Kräftigung des Bankstatus erkennen lasse. Der Metallbestand sei auf 1146 Mill. Mark gestiegen und stelle sich somit um 222,7 Mill. Mark höher als im Vorjahre, um 188,4 Mill. Mark höher als im Jahre 1906 und um 141 Mill. Mark höher als im Jahre 1905. Der Noten⸗ umlauf überschreite mit 1455 Mill. Mark die vorjährige Ziffer um 17,7 Mill. Die Wechselanlage weise mit 887,8 ill. Mark gegen das Vorjahr einen Rückgang um 132 Mill. Mark auf, die Lombardanlage sei mit 57 Mill. Mark gegen das Vorjahr um 12 Mill. Mark zurückgegangen. Die fremden Gelder hätten mit 708 Mill. Mark einen Stand er⸗ reicht, der die vorjährige Ziffer um 121,7 Mill. Mark über⸗ steige. Die steuerfreie Notenreserve stelle sich hiernach auf 268,4 Mill. Mark, dem Vorjahre gegenüber um 181,8 Mill. Mark günstiger. In den beiden Tagen nach Aufstellung des Wochen⸗ ausweises sei allerdings ein — wenn auch nicht erhebliches — Anwachsen der Inanspruchnahme der Reichsbank eingetreten. Im übrigen könne der Stand der fremden Wechselkurse nach wie vor als ein günstiger bezeichnet werden; der Privatdiskont an der hiesigen Börse habe sich auf 2 ⁄ Proz. ermäßigt. Nach alledem liege zu einer Aenderung der Bankrate zur Zeit keine Veranlassung vor. Der Zentralausschuß war mit diesen Aus⸗ führungen einverstanden. Schließlich wurden noch einige Gattungen von Schuldverschreibungen zur Beleihung im Lombardverkehr der Reichsbank zugelassen.
über 45— und Gewerbe
(Weitere Nachrichten 11 Ersten Beilage.)
18
Oesterreich⸗Ungarn. 8 10. August 1908, Mittags 12 Uhr. K. K. Staatsbahndirektion in Krakau: Lieferung von 50 000 Stück eichener Schwellen Type 1 für das Jahr 19908. Die Schwellen müssen in der Zeit vom 1. Sep⸗ tember bis Ende Dezember 1908 geliefert werden. Näheres bei der genannten Direktion. Türkei.
Generaldirektion der Dette Publique Ottomane in Kon⸗ stantinopel: Ankauf einer Anzahl von Wagen zum Wiegen von Salz mit einer Leistung von 500, 1000, 1500 und 2000 kg. Nähere Auskunft bei der obengenannten Generaldirektion. Bulgarien. Bezirksfinanzverwaltung in Sofia, 30. Juli 1908.
der Lieferung von 80 000 kg Rüböl für das Bergwerk Ungefährer Wert 96 000 Fr.; Kaution 5 %.
Verkehrsanstalten.
In Nyanga (Kamerun) ist in Verbindung mit der daselbst bereits bestehenden Reichstelegraphenanstalt eine Postagentur eingerichtet worden, deren Tätigkeit sich auf die Annahme und Aus⸗ gabe von hx und eingeschriebenen Briefsendungen sowie auf die Ausgabe von gewöhnlichen Paketen erstreckt.
Vergebung „Pernik“.
In Kanus in Deutsch⸗Südwestafrika ist am 20. Juli eine Telegraphenanstalt für den internationalen Verkehr eröffnet worden. Kanus liegt an der Telegraphenlinie Keetmanshoop — Warmbad etwa 170 km südlich von Keetmansboop. Die Worttaxe für Telegramme nach Kanus ist dieselbe wie für Telegramme nach den übrigen Anstalten des Schutzgebiets.
Vom 1. August ab können Briefe und Kästchen mit Wertangabe nach Tanger (Marokko) zur Auslieferung durch das dortige deutsche Postamt auf dem Wege über Frank⸗ reich versandt werden. Die bisherige Beförderung auf dem Seewege über Seebef bleibt daneben bestehen. Die Wahl des Leitweges ist in das eelieben des Absenders gestellt. Hierbei ist zu
heachten, daß die Taxen für den Weg über Frankreich
zwar etwas
böher sind als für den Steweg über Hamburg, daß aber die Be⸗ förderung erheblich schneller erfolgt. Briefe und Kästchen mit Wert. angabe nach Tanger müssen den Leitvermerk über Hamburg“ oder „über Frankreich“ sowie — bei der Leitung über Frankreich — den Zusatz „Deutsches Postamt“ tragen. 1 .“
Theater und Musik.
Neues Königliches Operntheater. (Direktion Hermann Gura.)
Die gestrige Aufführung von Verdis „Trouba dour“, die schon
Gesamtleistung auf sehr achtbarer Stufe stand, bot durch die Mitwirkung zweier hervorragender Gäste: . Francesching Prevosti als Leonore und Herrn Heinrich Knote als Manricg, erhöhten Genuß. Die erstgenannte Künstlerin wußte ihre Aufgahe gesanglich wie darstellerisch gleich wirksam zu lösen und hob damt diese Koloraturpartie weit über die sonst übliche Opernschablone hinausz Herrn Kammersänger Knotes herrliches Organ und vornehme Ge. sangskunst erweckten, unterstützt durch seine intelligente und lebendi Darstellungsweise, wahre Beifallsstürme, die sogar zu einer Wieder⸗ holung der „Stretta“ führten. Vor allem aber war es wieder 8 Adel seiner Tongebung, der das Ohr des Zuhörers un⸗ widerstehlich gefangen nahm. Allerdings läßt die Großzügigket Wagnerscher Musik die Vorzüge dieses deutschen Gesangskünstlers 8 noch hellerem Lichte erstrahlen. Frau Langendorff bot als Acuzenz eine scharfgeprägte Leistung, die auch gesanglich einen tiesen Eindruck machte und die schon früher gerügten Mängel ihre Stimmbehandlung diesmal fast vergessen li Herr Herper (Lung) setzte den Reichtum seiner stimmlichen Mittel allzusehr in der Vordergrund; in der tieferen Lage erschien sein Organ noch ausgiebiger als sonst. Vorteilhafter dürfte es sein, wenn er meht Gewicht auf den mustalischen Ausdruck legte und die einzelnen Tonfiguren nicht so oberflächlich behandelte. — Die Oper wurde don Herrn Kapellmeister Wolfram umsichtiger geleitet als neulich die „Traviata“⸗Aufführung und darf entschieden der Sommerspielzeit nter Guras Direktion gerechnet werden.
Mannigfaltiges. Berlin, 28. Juli 1908.
Ein zwölftägiger wirtschafts⸗wissenschaftlicher Vor⸗ tragskursus findet in der Zeit vom 5. bis 17. Oktober d. J. in Dresden statt. Er wird veranstaltet von der „Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung zu Frankfurt a. M.“ mit Unterstützung der „Gehe⸗Stiftung“. Der Kursus ist für Leiter und Beamte industrieller und kommerzieller Unternehmungen, insbesondere für Ingenieure, Chemiker und Kaufleute, ferner für Verwaltungsbeamte, Lehrer und Studierende bestimmt und wird Vorträge über die wichtigsten Gebiete der Handelswissenschaften, der Privat⸗ und der Volkswirtschaftslehre bieten, die in der Technischen Hochschule, Dresden, Bismarckplatz, stattfinden. Die Teilnehmergebühr beträgt 30 ℳ für den ganzen Kursus, für Studierende 10 ℳ, für einzelne Vorträge die Stunde 1. ℳ. Programme versendet kostenlos das Sekretariat der Gesellschaf für wirtschaftliche Ausbildung zu Frankfurt a. M., Jordanstr. 17/19. sowie das Sekretariat der Technischen Hochschule zu Dresden.
Im wissenschaftlichen Theater der „Uranla“ wird der Vortrag „Ueber den Brenner nach Venedig“, der den Beschauer an der Hand zahlreicher farbiger Bilder und Wandelpanoramen aus den Hochgebirge durch Italien bis nach Venedig führt, am Mittwoch und Sonnabend noch einmal wiederholt. — — 1
11
11“X“
4
Düsseldorf, 28. Juli. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Heute morgen 6 ¼ Uhr, bei Einfahrt des von Duisburg kommenden Personenzuges in das Kopfgleis 12 Ost in Düsseldorf überfulr die Spitze des Zuges mit der Zugmaschine die am Ende des Bahnsteigs liegende Drehscheibe. Die Maschine drang sodann in das dortstehende Abortgebäude und zerstörte es fast vollständig.
Menschen sind nicht verletzt und der Betrieb nicht gestört. Neuß, 27. Juli. (W. T. B.) Auf der Aachener Chaussee,
eine Stunde von Neuß entfernt, fuhr gestern abend ein mit großer Schnelligkeit daherkommendes Automobil bei dem Versuche, einem Kinde auszuweichen, gegen einen Baum. Das Kind’ wurde getötet, einem Insassen des Kraftwagens wurde der Brust⸗ korb eingedrückt, ein anderer erlitt eine schwere Kreuj⸗ quetschung, der Chauffeur eine Beinverletzung.
Lübeck, 27. Juli. (W. T. B.) Bei der heutigen Hundert⸗ jahrfeier der Navigationsschule in Lübeck sprach im Namen der Reichsregierung der Reichskommissar Dr. Schrader Glüc⸗ wünsche aus. Glückwünsche und Stiftungen wurden ferner dargebracht vom Senat, der Handelskammer, der Deutschen Seewarte in Ham⸗ burg, dem Nautischen Verein und der Schiffergesellschaft. Vormittags⸗ fand Flaggenparade und Festakt statt. Nachmittags wurde eine Fahn an den Ostseestrand unternommen. Abends ist Kommers im Hause der 50 jährigen Schiffergesellschaft.
Innsbruck, 27. Juli. (W. T. B.) Bei einer Kahnfahrt auf dem Inn stieß ein mit fünf Personen besetztes Boot a einen Brückenpfeiler bei Brixlegg und sank. Alle In⸗ sassen sind ertrunken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden.
Nantes, 27. Juli. (W. T. B.) Nach einem erneuten Aufstiez des lenkbaren Luftschiffs „République“ sprach sich die Militärkommission einstimmig für dessen endgültige Ueber⸗ nahme aus.
Stockholm, 27. Juli. (W. T. B.) Der schwedische Ge⸗ sandte in London teilte dem Ministerium des Aeußern mit, das nach einer Nachricht des Maharadscha von Nepal an ihn man vor drei oder vier Monaten in einem rt aà der Nordgrenzje Nepals gewußt habe, daß Sven Hedin kurze Zeit vorher bei Diagotsch — möglicherweise Schi⸗ gatse — gewesen sei. Er hätte die Absicht gehabt, über Gjangtse Indien zu erreichen, sei aber von den tibetanischen Behörden gezwungen worden, auf dem gleichen Wege, den er gekommen, wieder zurückzukehren. Der Maharadscha habe versprochen, sich wegen weiterer Nachrichten über Sven Hedin zu bemühen.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Theater. Reues Aönigliches Operntheater. (Kroll.) on: Hermann Gura. Mittwoch: 29. Vor⸗ Carmen. Oper in 4 Akten von Georges Text von Henry Meilhac und Ludovic
Halévy, nach einer Novelle des Prosper Merimée. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: 30. Vorstellung. Lohengrin. Ro⸗ mantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. (Kammersänger Heinrich Knote, als Gast.) Anfang
Bendiner.) Anfang 8 Uhr.
vrinzessin.
Deutsches Theater. Mittwoch: Vaudeville⸗ Ensemble Arnold⸗Waßmann. Gastspiel Fedaͤk. Die Brettlgräsin. Anfang 8 Uhr.
Donnerstag und folgende Tage: Die Brettlgräsin.
8
roi.)
Nenes Schanspielhaus. Gastspiel des Neuen Operettentheaters in Hamburg. (Direktion: Wilhelm Mittwoch: Die Dollarprinzessin.
Donnerstag und folgende Tage: Die Dollar⸗
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 238.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die blaue Maus. Donnerstag bis Sonnabend: Die blaue Maus.
Schillertheater. Morwitz⸗Oper. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Zum 10. Male: König für einen Tag. (Si j'Stais Komische Oper A. Dennery und J. Bresil.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Afrikanerin.
Walzertraum.
Freitag, Abends 8 Ubr: Gastspiel von Heinrich Gestorben: Bötel. Martha, oder: Der Markt zu Richmond.
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Mittwoch, Abends 8 Uhr:
Fr. Helene von Zangen, geb. Freiin von Roeder (Darmstadt).
Verantwortlicher Redakteur: J. V.: Weber in Berlin.
Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin⸗
81
Donnerstag bis Sonnabend: Ein Walzertraum.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
rlobt: 0. (Wallnertheater.) 8. Menger mit (Voßberg). in 4 Akten. Text von Musik von A. Adam.
Familiennachrichten.
Frl. Lotte Agath mit Hrn. Referendar Erich von Schiller (Breslau). — Frl. Margarethe Hrn. Oberleutnant Ferdinand Preußer
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Major hausen (Königsberg, Pr.). — Eine Tochter: Erich Nette (Rittergut Grüningen).
1
Sechs Beilagen
— (einschließlich Börsen⸗Beilage), sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffent⸗ lichen Anzeigers (einschließlich der unter Nr. 2 veröffentlichten Bekanntmachungen), betreffend Kommanditgesellschaften anf Ane und Aktiengesellschaften, für die Woche vomn
20. bis 25. Juli 1908.
Winkel⸗ Hrn.
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Deutschen Reichsanzei
Berlin, Dienstag, den 28. Juli
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Handel und Gewerbe.
den ichsamt des Innern zusammengestellten asen. für Handel und Industrie“.)
b Südafrikanischer Zellmebeie 8
. stehen des Zollvereins. Die Transvaalregierung hat 8— teshesten 30. 8,3 d. J. aus dem Südafrikanischen Zoll⸗ verein auszuscheiden, aufgegeben. Auf der interkolonialen Konferenz in Kapstadt am 29. Mat d. J. ist der Beschluß gefaßt worden, den Zollverein bis zum 30. Juni 1909 aufrecht zu erhalten. Drei Mo⸗ nate vor oder nach dem Ablaufe dieser Frist steht jedem Teile das Recht zu, eine Revision des Vertrags oder ein Aufgeben desselben zu verlangen. (The Board of Trade Journal.)
8 sschreibungsbestimmungen des japanischen
“ Pereee üts Am 22. Mai d. J. beröffentlichte der Ka erlich japanische Ver⸗ kehrsminister eine Verordnung (Nr. 24 vom 22. Mat 1209)
die Ausschreibungsbedingungen für Lieferungen an das ssor
Verkehrsministeriums festlegt und nachstehend samt den darin an⸗ geiogenen Verordnungen des Verkehrsministers, Nr. 20 vom rr
1900 und Nr. 14 vom Jahre 1901, sowie dem Artikel 69 Absatz der Verordnung über die Rechnungslegung in deutscher Uebersetzung abgedruckt ist. 3 . estimmungen bilden jetzt die Grundlage a er Sub⸗ nufteieee Staatsbahnen, die Post⸗, Telephon⸗ und Telerapben⸗ verwaltung, die Verwaltung der Leuchttürme und Seezeichen und F- sprechen den in Deutschland üblichen allgemeinen Bedingungen für die Arbelten und Lieferungen für den Staat. Die besonderen Ieeemgen werden von den einzelnen zuständigen Behörden der japanischen Ver⸗
waltung aufgestellt und für jeden einzelnen Fall verg cheeben.,
Die Bestimmung zu 3 Artikel 1 der Verordnung Nr. vom Jahre 1900 schafft große Schwierigkeiten für Firmen, welche neu in das Geschäft mit der japanischen Staatsbahn hineinkommen wollen, sofern es ihnen nicht gelingt, eine dortige Importfirma für
ihre Vertretung zu gewinnen, die den genannten Ansprüchen genügh Das ist aber bei den kleineren und jüngeren
Firmen des öfteren ni 82S 3 je Staatsbahnen führen ie einzelnen Behörden, besonders die Staatsbahnen 2ite die. Sa. der genannten Bedingungen zugelaffenen 89. missionsbewerber, der sogenannten „a proved makers“. e Auf⸗ nahme in diese Liste gewährt indessen keinerlei Ansprüche. “
Die Grundlage des gesamten Ausschreibungswesens in e bildet das Rechnungsgesetz Nr. 4 vom — K. F. bestimmt wird, daß alle Arbeiten und Lieferung 1 ¼ρ
im Wege der öffentlichen Ausschreibung zu verg 1. ; 5 „die freihändige Vergebung zulassen für: “ Schenfttnden welche durch Patent, Musterschutz
ie gesetzlich geschützt sind; 84
SF die im Interesse des leperüseger Stacies nsct zffentlich dekannt, und gcheiesgt ind aund sir die die iten oder Lieferungen, welche e die
gffen Ua. Reischreibung eine unzulässige Verzögerung “ 4) Arbeiten eder Lieferungen, welche Spezialitäten einzelner Firmen in anerkannt guter Qualität sind;
5) Arbeiten oder Lieferungen, deren Wert weniger als ein⸗
2 die vorbeschriebenen Verordnungen des Verkehrsministers
für seinen Amtsbereich, während der
stimmungen a
Deutschland hat.
Die Kaiserliche Verordnung wieder wird näher er⸗
inanzminister, dem die See⸗ und und der inister des Innern, zu en und Brückenbauten gehören, keine Be⸗ emeinen Inhalts getroffen haben, sondern für jeden
1 Bedingungen durch Sondererlasse regeln. “ 8 -* hier von den zuständigen
fenbauten unterstehen, essort Flußt Straßen⸗ g
Einzelfa Se Bedingungen wer
itet. ea. ”- Ver —8. 94 Ausschreibung sowie die Ueberwachung und
beiten ist ähnlich dem in Deutschland üblichen. E Bedingungen und rigorose Abnahmen hat namentlich die Post⸗ und Telegraphenverwaltung von sich reden ge⸗ macht, die nicht, wie z. B. die Staatsbahnen, Abnahmebeamte in
1 ng des Verkehrsministeriums Nr. 24 vom 22. Mai 1908. im Submissionswege ausgeschriebenen Lieferungen von E Fhges Verkehrsministerium unterstehen, teil⸗ nehmen will (ausgenommen die unter die Verordnung des Verkehrs⸗ ministeriums Nr. 20 vom Jahre 1900 sowie Nr. 14 vom Jahre 1901 fallenden), hat außer den im Abeatz 1 des Artikel 69 der Verordnung über die Rechnungslegung bestimmten Fähigkeiten noch folgende auf⸗
zuweisen. Der Verkehrsminister. Art. 1
Den 22. Mai 1908. Einzelpersonen müssen Zahler direkter Staatssteuern nach fol⸗
ein: b 8 genden e; ws eines Gegenstandes, für den das Gebot weniger
ägt: 8 —“ Jährlicher Steuerbetrag über 10 Yen. 2) Für einen Gegenstand, für den das Gebot weniger als 5000 Yen
basecs Zährlicher Steuerbetrag über 25 Yen. 3) Für einen Gegenstand, für den das Gebot weniger als “ “ Jährlicher Steuerbetrag über 50 Yen. 4) Für einen Gegenstand, für den das Gebot weniger als
Jährlicher Steuerbetrag über 150 Yen. 5) Für einen Gegenstand, für den das Gebot weniger als
aeges Jährlicher Steuerbetrag über 200 Yen. 6) Für einen Gegenstand, für den das Gebot mehr als
50 000 Pen beträgt: Zal licher Steuerbetrag über 250 Yen.
Art. 2. 1 8 Juristische Personen haben je nach Art derselben folgende Fähig⸗
keiten aufzuweisen: 8 d ““ 8 5 z, und Kommanditgesellschaften soll das 1) Bei offenen Handel sweimal so grof sein wie
g ital mindestens . Herhebe 5 de es muß einer der Gesellschafter mit unbeschränkter Haftpflicht die in dem Art. 1 erwähnten Fähig⸗
keiten besitzen. s oll das eingezahlte Aktienkapital 2) Bei Aktiengesellschaften 8 —
mindestens zweimal o gr Aktien soll der Gesamtbetrag
beträgt; 8 theen her geiranoene fa stimmte Arbeiten und Lieferungen für 1 Hft di
Die näheren Ausfübrungabestimmangen iagabe 154 e. *
Kaiserlichesz Verordnung Nr. 60 vom
Ferner be⸗
3) Bei Kommanditgesellschaften auf — trog des 82 12 und des eingelegten Kapitals v1-Ae
4) Die gemäß
erwähnten.
aufweisen.
1) Er mu
4) Er m. eine 4
wollen.)
die Staatsbahn, wel
außer den
weisen: 1).
— Die Verordnun 1896 verliert am Gültigkeit.
daß er sich seit zwei
das Gebot, oder es muß 4 828* iar fe sceänkier Haftpflicht die im Art. 1 erwähnten
Fähigkeiten besitzen.
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befaßt hat.
Sozietäten müssen die
5) Die ausländischen Gesell n mü orsch. — verLre⸗ sein und dieselben Fähigkeiten wie die der wähnten Gesellschaften bezw. die diesen ähn
Wer an der Lefeungkkonturten bahn sich beteiligen will, h
b ähigkeiten noch folgende zu besitzen: 1 eein“ I-g. Raum auf dem Grundstücke seiner Werk⸗
att oder in deren 1- itzen, auf dem ein 60 Shaku Quadrat großes und 80 untergebracht werden kann. 2) Er muß einen Schmelzofen besitzen,
ichstahl geschmollen 3) E““ Drehbank in seiner Werkstatt
6 lange eiserne Säule ab b sesner Werkstatt eine M haku breite Eisenplatte biegen kann.
von Nordamerika hergestellt werden und deren
sch ntersucht vor der Verföüstrea enies Faiüen⸗
verordnung bestimmten Er muß in Japan eine Zweigniederlassung oder eine Agentur
in den Vereinigten Staaten von Zweigniederlassung oder eine Agentur
g darüber beibringen, daß er vom
Er idun t seit drei Jahren wenigstens Lace deh as nebuna cb Kehecpet gerr Gütebahngeescheften
Lieferungsverträge über ausländische Waren im Mindestbetrage von 100 000 Yen vollständig ausgeführt hat.
haben. 2) Er muß in Europa oder Nordamerika entweder eine
aben. — 3) Er muß eine Bescheinigun
innerhalb eines Jahres mit
gleichen Fähigkeiten
3
S in werden kann.
aschine
*
Art. 4. Stellt eine weitere Bedingung für diejenigen, h 1n.ee Lieferungen von Petroleum für Seezeichen beteiligen
Zusatzbestimmung:
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1908 in Kraft. Die Ministerialverordnung Nr. 19 vom Mai 1900 Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung aufgehoben. 6“
Berordnung des Verkehrsminissteriums Nr. 20
vom Mai 1900. Art. 1. 8
Wer sich an —44b Lieferungen von solchen Waren
in Europa
werden müssen,
Art. 2. 8 Diese Verordnung tritt am 1. Juni 1900 in
des Verkehrsministeriums
Artikel 35 des bürgerlichen Gesetzbuchs
aufweisen wie die
schaften müssen vorschriftsmäßig ein⸗
oben er⸗ lichen Gesellschaften
eines Leuchtturms für die Eisen⸗ hat außer den in den Artikeln 1 und 2 er⸗
u hohes Gebäude ungehindert
dem über 1 Tonne
besitzen, womit eine
gedreht werden kann.
besitzen, womit man
welche sich an
wird an dem
für
oder in den Vereinigten Staaten Art und
eesschaffenheit beteiligen will, muß
69 der Rechnungslegungs⸗ Fähigkeiten noch folgende Bedingungen auf⸗
Kraft. Rr. 28 vom Jahre
age des Inkrafttretens dieser Verordnung ihre
Artikel 69, Absatz 1.
Wer sich an im Submissionswege ausges
Arbeiten oder Waren beteiligen oder für derartig 2 akschlieten will, muß eine Bescheinigung darüber beibringen,
Jahren mit derartigen
riebenen Lieferungen 8 ge Zwecke Ver⸗
ten oder Lieferungen