1908 / 268 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Nov 1908 18:00:01 GMT) scan diff

94 [65885] Aufgebot.

Der Graf Gert von Einsiedel zu Blasewitz, Wein⸗ bergstraße 4, vertreten durch Rechtsanwalt Becker hier, hat als Alleinerbe der Gräfin Anna Henriette Julie von Itzenplitz zu Groß⸗Behnitz bei Nauen das Aufgebot der beiden über das im Grundbuch der Rittergüter Band II Blatt 9 auf Rittergut Alt⸗ Ranft in Abteilung III 168 unter a und b aus dem Erbrezeß vom 11. und 14. April 1857 zufolge Ver⸗ fügung vom 12. Dezember 1857 eingetragene Groß⸗ muttererbe gebildeten Teilhypothekenbriefe beantragt. Diese Briefe sind ursprünglich über je 13 400 Tlr. nebst Zinsen, und zwar der erstere für die Gräfin Frieda Edita Ursula von Itzenplitz zu Groß⸗Behnitz, die später verehelichte Frau Rittergutsbesitzer von Zitzewitz zu Langeböse, der letztere für die genannte Erblasserin des Antragstellers ausgestellt. Beide Teil⸗ hypotheken sind am 7. September 1872 in Höhe von c 7600 Tlr. gelöscht. Die Hypothek Abteilung III.

r. 168a ist sodann am 11. August 1879 zur Hälfte mit 3350 Tlr. infolge von Zession auf die genannte Erblasserin umgeschrieben und zur anderen Hälfte in der Folge unter Bildung eines neuen Hypotheken⸗ briefs in eine Darlehnshypothek für das Kur⸗ und Neumärkische Ritterschaftliche Creditinstitut umge⸗ wandelt, sodaß der Hypothekenbrief bezüglich der Post Abteilung III 168a jetzt nur noch über 3350 Tlr. = 10 050 für die genannte Eblasserin, und der Hypothekenbrief Abteilung III 168 b über 6700 Tlr. = 20 100 für dieselbe lautet. Diese Briefe sind, wie der Antragsteller behauptet und glaubhaft macht, verloren gegangen. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Fe⸗ bruar 1909, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunden erfolgen wird.

Freienwalde a. O., den 7. November 1908.

Königliches Amtsgericht.

[65889] Aufgebot.

Der Bürgermeister Sommer dahier und der Acker⸗ mann Heinrich Schneider III. in Josbach als Pfleger der nachgenannten Personen haben beantragt, die verschollenen 1) Dorothea Bilsing, Johs. T., geb. 19. Mai 1845, 2) Conrad Bischoff, Martins S.,

eb. 17. März 1858, zuletzt wohnhaft zju 1 in Rauschenberg, zu 2 in Josbach, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 25. Juni 1909, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Rauschenberg, den 7. November 1908. Königliches Amtsgericht.

[65884]

In der Nachlaßsache des am 5. Juni 1907 hier verstorbenen Rentiers Rudolf Splittegarb von hier werden die sämtlichen Mitglieder der Familie des genannten Erblassers hiermit aufgefordert, sich in dem auf Montag, den 11. Januar 1909, Morgens 10 Uhr, anberaumten Termine darüber zu erklären, ob sie beantragen, daß die in den am 12. Juni 1907 eröffneten letztwilligen Verfügungen des Erblassers vom 7. Juli 1902 und vom 29. Fe⸗ bruar 1904 angeordnete, unter dem Namen Friedrich⸗ Splittegarb⸗Sliftung zu errichtende Familienstiftung gemäß dem Antrage des bezüglich dieser letztwilligen Verfügungen bestellten Testamentsvollstreckers, des Paul Splittegarb in Königsberg i. Pr. ins Leben

erufen und gemäß Artikel 1 des Ausführungsgesetzes

m Bürgerlichen Gesetzbuch gerichtsseitig genehmigt wird, widrigenfalls ihnen gegen die gerichtsseitig ju treffende Entscheidung keine Beschwerde zusteht. Freienwalde a. O., den 28. Oktober 1908.

8 Königliches Amtsgericht.

165877] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Rassow zu Berlin, Unter den Linden 30, hat als Pfleger der unbekannten Erben des am 14. Januar 1908 in Berlin verstorbenen August Otto Mössen das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Rentners, früheren Avothekenbesitzers August Otto Mössen spätestens in dem auf den 16. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichmr. 13/14, II. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Be⸗ weisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen beröücksichtigt zu werden, von dem Erben nur inso⸗ weit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflicht⸗ teilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Berlin, den 6. Oktober 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 83a.

165878] Aufgebot. Der Juastizrat Hermann Leysersobn zu Berlin, Zimmerstraße 5, hat als Nachlaßpfleger für die Frben des am 14. Juli 1905 in Berlin verstorbenen Schauspielers Adolf Selig, zuletzt wohnhaft in Berlin, Kochstr. 56, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschli⸗ßung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre For⸗ derungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Arolf Selig spätestens in dem auf den 30. Dezember 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der For⸗ derung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflicht⸗ teilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berück⸗ sichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung 8 nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein

Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.

Berlin, den 19. Oktober 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 83 a. [65481] Aufgebot. 1 Der Rechtsanwalt Dr. Wendt Perkuhn zu Berlin, Rosenthalerstr. 67, hat als Pfleger des Nachlasses des am 18. August 1908 in Berlin verstorbenen

Viktor Reuter das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver orbenen Gastwirts Viktor Reuter spätestens in dem auf den 13. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterteichneten Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/14. III. Stock, Zimmer 113/115, an⸗ beraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Ur⸗ schrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ läubiger, welche sich nicht melden, können, unbe⸗ chadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen be⸗ rücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Hie Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Auf⸗ gebot nicht betroffen.

Berlin, den 30. Oktober 190b9. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 83 a. [65482] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Dr. von Hartmann, Berlin W. 8, Krausenstr. 64, hat als Pfleger des Nachlasses der am 1. Oktober 1908 in Berlin verstorbenen Witwe Bertha Wollner, zuletzt hier, Dresdener⸗ straße 64 III, wohnhaft gewesen, das Aufgebots⸗ verfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaß⸗ gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Witwe Bertha Wollner spätestens in dem auf den 13. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Fried⸗ richstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.

Berlin, den 30. Oktober 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 83 a.

[65483] Aufgebot.

Der Justizrat Dr. Friedlaender, Berlin W. 9, Eichhornstr. 8 I, bat als Pfleger des Nachlasses der am 26. April 1908 in Berlin verstorbenen Pauline Stüdemann, geb. Sauer, zuletzt Berlin, Lottum⸗ straße 20, wohnhaft gewesen, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Pauline Stüdemann, geb. Sauer, spätestens in dem auf den 13. Januar 1909, Vormittags 11Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu ent⸗ halten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach erern. der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.

Berlin, den 30. Oktober 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin. Mitte. Abt. 83 a. Auf Antrag [65484] 1) des Rechtsanwalts Bartsch in Breslau, als

Pflegers des Nachl sses a. des am 23. April 1997 in

Breslau verstorbenen Magistratsbureauhilfsarbeiters

Arthur Becker aus Breslau, b. des am 27. März

1908 in Breslau verstorbenen Kaufmanns Hermann

Käthner aus Breslau,

2) des Rechtsanwalts Dr. Decke in Breslau, als Pflegers des Nachlasses der am 30. Mai 1908 in Breslau verstorbenen verwitweten Schneidermeister Josefine Modlich, geb. Czechatz, aus Breslau,

3) des Rechtsanwalts Rogosinski in Breslau, als Pflegers des Nachlasses a. des am 6. April 1908 in Breslau verstorbenen Schneidermeisters Carl Mandel aus Breslau, b. des am 2. Mai 1908 in Breslau verstorbenen Restaurateurs August Fischer zu Breslau, c. der am 1. Mai 1908 in Breslau verstorbenen verw. Magistratsbureauassistent Martha Müller, geb. Graul, zu Breslau,

4) des Rechtsanwalts, Justizrats Henschel in Breslau, als Pflegers des Nachlasses a. der am 9. Dezember 1907 in Breslau verstorbenen Musik⸗ und Posamentier⸗ warenhändlerin ledigen Fanny Demnig zu Breslau, b. des am 17. März 1908 in Breslau verstorbenen Glas⸗ malers Linus Albrich zu Breslau c. des am 19. März 1908 in Breslau verstorbenen Kaufmanns, früheren Zuckerfabrikdirektors Friedrich Harm in Breslau, d. des am 6. Juni 1908 in Breslau verstorbenen Kaufmanns Hermann Franke ju Breslau werden alle Nachlaßgläubiger der Verstorbenen, nämlich:

1 a) des Magistratsbareauhilfsarbeiters Arthur Becker,

1 b) des Kaufmanns Hermann Käthuer,

2) der Schneidermeisterwitwe Josefine Modlich, geb. Cjechatz,

3 a) des Schneidermeisters Carl Mandel,

3 b) des Restaurateurs August Fischer,

3 c) der verw. Magistratsbureauassistent Martha Müller, geb. Graul,

4a) der Musik⸗ und Posamentierwarenhändlerin

4 c) des Kaufmanns, früheren Zuckerfabrikdirektors Friedrich Harm, 4 d) des Kaufmanns Hermann Franke, auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachla dieser Personen unter Angabe des Gegenstandes un eerselben und unter Einreichung urkundlicher Beweisstücke oder Abse bei dem unterzeichneten Gericht sp gebotstermine am 20. Januar 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr, an der Gerichtsstelle in Breslau, Museumstraße 9, I. Stock, Zimmer 254, anzu⸗ melden. Nachlaßgläubiger, die sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen keaczchtig zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Es wird ihnen ferner angedroht, daß beim Vorhandensein mehrerer Erben jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind⸗ lichkeiten haftet. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeiten haftet. Breslau, den 31. Oktober 1908. C“ Königliches Amtsgericht. 8 [65882] Aufgebot. Der für den Nachlaß des am 4. Juli 1908 in Dt.⸗Wilmersdorf, Kurfürstendamm 135, verstorbenen Generalleutnant z. D. Max Dieckmann gerichtlich bestellte Nachlaßpfleger, Rechtsanwalt Arthur Krüger hier, Leibnizstr. 110, hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern bean⸗ tragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des Verstorbenen spätestens in dem auf Dienstag, den 12. Januar 1909,. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zivilprozeßgebaͤude am Amtsgerichts⸗ platz, 1 Treppe, Zimmer 19, anberaumten Auf⸗ ebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die w hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu e en. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizu⸗ fügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, un des Rechts, vor den Verbindlich⸗ keiten aus Pflichtteilsrechten, en und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein nschut ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläu⸗ biger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben un⸗ chränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb⸗ teil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Charlottenburg, den 2. November 1908. Königliches Amtsgericht. Abt. 13. [65486] Rechtsanwalt Thiele in Blasewitz hat als Ver⸗ walter des Nachlasses des am 16. September 1908 in Blasewitz, Seidnitzerstr. 7, verstorbenen Rentners Carl Wilhelm August Lattke das Aufgebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle diejenigen, denen N vr⸗ an den Nachlaß des genannten Erblassers zusteht, hierdurch auf⸗ efordert, ihre Forderungen bei dem unterzeichneten erichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf den 4. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 69, anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Dresden, den 7. November 1908. Königliches Amtsgericht. Abt. III.

[65490] Aufgebot.

Die 1) verwitwete Ackerbürger Christiane Grunow, geb. Sauer, in Spandau, 2) Max Grunow in Spandau, 3) Gustao Grunow in Spandau, 4) Frau Marie Kuschinsky, geb. Grunow, in Spandau, 5) Paul Grunow in Spandau, sämtlich vertreten durch die Rechtsanwälte Lüdicke und Dr. Stemmer zu Spandau, haben als Erben des am 14. August 1908 in Spandau, seinem letzten Wohnsitze, ver⸗ storbenen Ackerbürgers Friedrich Grunow das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Friedrich Grunow spätestens in dem auf den 26. März 1909, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Potedamerstr. 34, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Ur⸗ kundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben undeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. 2.

Spandau, den 6. November 1908. 2

Königliches Amtsgericht. Abt. 5. [659 7] Bevormundung.

Der Oirtsbürgerrat der Stadt Luzern (Schweiz) als Vormundschaftsbehörde hat am 17. Aagust abhin seinen Gemeindrangehörigen Alexander Fischer, Gärtner, wohnbaft Fidicinstrafe 20, Berlin, unter

[65893] 8 Dur des unterzeichneten Gerichts vom 4. November 1908 ist der Arbeiter August t, zuletzt wohnhaft in Preichau, für tot er⸗ klärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1890 fest⸗

Steinau a. Oder, den 4. November 1908.

86 Königliches Amtsgericht. [65892] . 8 In der Aufgebotssache des Hüfners Gustav Thiele, Hüfners Friedrich Schuster, Hüfners Friedrich Thiele, Hüfners Gustav Wollschläger, Hüfners ann Kühne, Hüfners Ernst Henkel, Hüfners Gustav Paul, Häfners Paul Möbius, Hüfners Gustay Bergemann, Hüfners und Schulzengutsbesitzers Gustav dank, Hüfners Gottlieb Kühne, sämtlich in Mörz, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Teuscher in Belzig, hat das unterzeichnete Amtsgericht am 6. Oktober 1908 für Recht erkannt: Die Eigentümer des im Grundbuch von Mörz Band I Blatt 21 eingetragenen Grundstücks werden mit ihren Rechten auf das be⸗ zeichnete Grundstück ausgeschlossen. Belzig, den 6. November 1908.

Königliches Amtsgericht.

[65505 Oeffentliche Zustelung. In chen der Pauline Hulda verehel. Jesch, geb. Lange, in Oberschaar, Klägerin Prozeßbevollmäch⸗ tigter: der Rechtsanwalt Vollhering in Freiberg —, gegen den Landwirt Louis Hermann Jesch, früher zu Freiberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen hescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten ander⸗ ur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Freiberg auf den 14. Januar 1909, V 8 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen chte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗

bei diesem wecke der öffentlichen Zustellung wir

stellen. Zum Z

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgericht Freiberg, am 4. Nopember 1908.

[65510] SOeffentliche Zustellung. Der Fleischer Gustav Berg in Königsberg i. Pr., Artilleriestraße 54, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Meitzen in Königsberg i. Pr., klagt gegen seine Ehefrau Luise Berg, geborene Kerwin, unbekannten Aufenthalts, früher in Ogonken, Kreis Angerburg, auf Grund des § 1567 Abs. 2 Nr. 2 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Ziwilkammer des Königlichen Landgerichts in Königsberg i. Pr. auf den 29. Ja⸗ nuar 1909, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 94, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg i. Pr., den 4. November 1908. Born, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[65499] Oeffentliche Zustellung. Der Dreher Robert Karge in Linden bei Hannover, Wesselstraße 1, als Vormund der minderjährigen Dor Marie Pauck in Linden, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Grumme in Wennigsen a. Deister, klagt gegen den Arbeiter Konrad Haber⸗ kamp, früher und zuletzt wohnhaft in Kirchdorf, Landkreis Linden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß dieser der Erzeuger der von der Fabrikarbeiterin Marie Pauck, jetzt Ehefrau des Knechts Bartels in Bebhrenbostel Nr. 81, am 10. September 1901 außerehelich geborenen Klägerin sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechjehnten Lebensjahrs als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 50 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 10. Dezember, 10. März, 10. Juni und 10. September jeden Jahres, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Wennigsen a. Deister auf Donnerstag, den 7. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wennigsen a. Deister, den 4. November 1908. Der Berichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I.

[65897] Oeffentliche Zustellung. 8

Der Kaufmann Ludwig Barbarino zu Frankfurt a. M., Kaiserplatz 15, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Dr. Heinrich Schmidt und Horowitz in Frankfurt a. M., klagt gegen den Karl Rosenthal in Cöln, früher in Frankfurt a. M., Stallburg⸗ straße 26, unter der Behauptung, daß er dem Be⸗ klagten in der Zeit vom 3. Oktober bis 1. No⸗ vember 1906 Waren zum Gesamtpreise von 98,25 käuflich geliefert habe, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Verurteilung zur Zahlung von 98,25 nebst 5 % Zinsen seit Klagezustellung durch vorläufig vollstreckbates Urteil. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Frankfurt a. M. auf den 18. Dezember 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellurg wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 6. Nopember 1908.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 6. [66103] Oeffentliche Zustellung.

Der Dr. med. Reinhold Ledermann in Berlin, Mohrenstraße 7, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Dꝛ. Bollert u. Weinhagen in Berlin, klagt gegen den Oberleutnant a. D. Graetz, zuletzt beim Infanterieregiment Nr. 106 in Leipzig, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Forderung aus ärztlicher Behandlung, mit dem Antrage, den Beklagten vor⸗ läufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger 100 zu jahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Zimmer 71, auf den 28. Dezember 1908, Vormittags 9 Uhr.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Leipzig. [659024] Oeffentliche Zustellung.

Der Rixdorfer Darlehnsberein e. G. m. b. H. in Rirdorf, Knesebeckstraße 100, Prozeßbevollmächti ter: Rechtsanwalt Jacobsohn in Rirdorf, klagt gegen den Herrn Otio Mette, früher in Baumschulenweg, Schraderstraße 8, jetzt unbekannten Aufenthalts, au

ß ergtht. Die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ Vermächtnifsen und Auflagen sowie

Fanny Demnig, 4 b) des Glasmalers Linus Albrich,

Vogtschaft gestellt und ihm als Vogt beigegeben den Herrn Geschäftsagenten Franz Renner in Luzern.

Grund des am 27.

gestellt.

diese Ladung bekannt gemacht. .

Juli 1908 mangels Zahlung

protestierten Wechsels vom 20. Mai 1905 ü 100 ℳ, zahlbar gewesen am 25. Juli 1908, 82 dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 100 nebst 6 % Zinsen seit 25. Juli 1908 und 3,85 Wechselunkosten als Gesamt⸗ schuldner mit dem Mitbeklagten Ernst Corinth und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Rixdorf, Zimmer 40, II Tr., auf den a 190 Die Einlassungsfrist ist auf 24 Stunden abgekürzt. Zu⸗ Zwecke der öffentlichen Zustellung wird 122 2.

4. Januar 1909, Vormittags 9 Uhr.

der Klage bekannt gemacht. 88. dorf, den 9. November 1908. er

65513] Oeffentliche Zustellung. In Sachen Schubert, 58 2 meister in Pflochsbach bei

8 .

über die am 3. November vom gleichen gerichts, K. Landgericht vom Dienstag,

Zimmer Nr. 138, welchem Termin

des Rechtsstreits an der Gerichtss bevoll mächtigte richtsstelle der Pro

samt 4 ½ % Zinsen hieraus seit 15.

der vom Gerichte

bekannt gemacht. ne ehebensh 238 1908. r reiber —. Landgerichts Würzb Zink, K.

[65114] Oeffentliche Ladung.

In der Zusammenlegungssache von Naumbur Kreises Wolfhagen, werden folgende Beteiligte, 2.

195 ist: penhäger, Georg, Sattler, 2) Boppenhäger. Annas unbekannte Erben,

3) Heinemann, Josef Wilhelm, Ida und Heinrich,

4) Günst, Annas unbekannte 5) Brücklers Ehefrau, 255 borene Gudenberg. 6) Knöppel, August, 11“ 7) Keller, Friedrich August, 8) Sauerwald, Heinrich, 9) Siebert, Martin, Metzger, s9 95 18 1 iederle, ef, für sei osef, für seine Ehefrau Martha 12) Weinrich, Franz, Bäcker, 2 ch, Ehefrau, Katharine geborene Stephans a. Hermann, b. Helene, c. Ida, d. Josef, 14) Stephan, Josef (Hermanns Sohn)) 15) S bnder. nc a. Anton, b. Elisabet elene, c. 16) Schreiber, Heinrich Adam, Schellbert 17) Schreiber, Marie Katharine, 18) Spittel, Markus Kinder: a. Salomon, b. Adolf, c. Nathan, d. Ruben, 19) Levi, Susmann, für seine Ehefrau Jettchen

geborene Spittel, 20) Appel, Abraham, für seine Ehefrau Rielchen Bäcker, Ehefrau

geborene Spittel, 21) Eid, Jakob, Eleonore geborene Grebe. 22) Eid, Bäcker, für seine Ehefrau Elisabeth ge⸗

2

für seine

borene Grebe. 23) a. Schramm, Franz, b. Schramm, Josef, c Schramm, Heinrich Balthasar, 24) Draude, Heinrich Wilbelms Kinder: 2) 8 ea5 b. m2 Heinrich, nellenpfeil, 1 is . p Heinrich (Christophs Sohn), 29 Ludwig, 27) Holzhausen, Johannes, Händler, seine Ehefrau, Marie geborene Hendler W 28) Wiesemann, Heinrichs Söhne: 0 2. Wilhbelm, b. Ludwig, c. Christian, 29) Pfeifferling, Wilhelms unbekannte Erben, 30) Ring, Konrad, Müllers Witwe, Charlotte orene Knatz, unbekannte Erben, 31) Lotz, Eduard, Schreinermeisters Witwe,

tsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Gastwirt und ee 8 Kläger, eßbevo Rechtsanwälte Uhrig und Hock in Würzburg, gegen Fröhling, Kaspar Melchior vollj., led. Bauernsohn, früher in Theilheim,. nun unbekannten Aufenthalts, Verklagten, wegen Forde⸗ rung, ist vom zur Verhandlung 908 eingereichte Tage die öffentliche 8 pedleg Würzburg, erste Zwilkammer, den 19. Januar 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im Sitzungssaal für Zivilsachen, n 18, III. Obergeschoß, im Gerichts⸗ gebäude jzu Würzburg, Ottostraße, bestimmt, zu behufs mündlicher Verhandlung

G des Gegners den Verklagten Aufforderung ladet, einen beim K. vencngicht Ttare burg zugelassene Rechtsanwalt rechtzeitig für sich zu bestellen. Der Klagsantrag geht dahin, zu erkennen: I. der Beklagte Kaspar Melchior Fröhling ist schuldig an den Kläger Otto Schubert 9700 Hauptsache September 1908 im bezahlen. II. Beklagter hat die sämtlichen Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. dem Klageteile zu erstatten. III. Das Urteil wird gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar erklärt. Zum Zwecke bewilligten öffentlichen Zustellung an den Verklagten wird dieser Klagsauszug hiemit

Katharina Josefa ge⸗

32) Kramer, Wilhelm,

echhe Fehcf, 3 midt, Johannes f

borene Weltners 8. eeee Föekran,

zur Vollziehung des Rezesses auf

vor die Königliche Spezialkommis

8 geer 9. ug.

gese vom 24. Juni 1875

N. 110, Gesch.⸗Nr. III 888 )8eladen.

Cassel, den 5. November 1908. Königliche Generalkommission.

8

Keine.

Verdingungen ꝛc. Keine.

Bekanntmachung, betreffend die Auslosu 8 Hohenzollernscher Rentenbriefe. suang Bei der am 2. d. Mts. stattgehabten

zogen worden:

640 729 815 839 1112 1183 1222 1256 12 1433 1619 1642 1727 1728 172 1125 1232- 1822 1869 1881 1988 1997 2008 2074 2079 2185 2230 2290 2295 2344 2505 2620 2621 2782 2829 2876 2972 3042 3106 3159 3218 3253 3304 3336 3535 3592 3596 3643 3804 3844 3889 3891 3928 3932 : 3945 3985 3992 4051 4161 4172 4189 4405 4456 4579 4640 4732 4753 4931 4960 4983 4998 5027 5058 5092 5103 5119 5168 5222 5226 5269 5328 5489 5544 5764 5773 5813 5934 5967 6070 6182 6492 6521 6606 6672 6682 6832 6857 6883 6921 5 57 8273 82 xege 8f 9102. 1 . Fl. = 171 43 Stũ 8 183 230 257 893 158 579, 613 888 28as 2 737 77227 3 58 982 22 fige 195 1417 1483 10e. 1088 18 it. à 25 Fl. = 42 86 8 ũö Nr. 11 15 296 338 364 453 475 477 49.2- nc 513 520 535 725 939 1006 1066 1305 1339 1340. Die vorbezeichneten Rentenbriefe werden den In⸗ habern zum 1. April 1909 hierdurch mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag derselben von dem genannten Tage ab gegen Quittung und Rückgabe der Rentenbriefe bei der hiesigen Königlichen Regierungshauptkasse oder bei der Königlichen Rentenbankkasse für die Provinz Brandenburg in Berlin in Empfang zu nehmen. Mit dem 1. April 1909 hört die weitere Verzinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf, und es müssen mit denselben die Zinsscheinanweisungen (Talons) zurück⸗ geliefert werden. Die Einlösung der Rentenbriefe kann auch vermittels portofreier Einsendung durch die Post an eine der vorgenannten Kassen erfolgen. 22 nee sengeme den 8 erfolgt dann eben⸗ durch die Post au a sefahr und Kosten des müsih November 1908. nigliche Regiernng. R. 392 I. Ang. I. B.: Dr. s [65954] Bekauntmachung. Bei der in Gemäßheit des Amortisationsplans erfolgten Verlosung der Anleihescheine der hiesigen jüdischen Gemeinde vom 1. Juli 1891 üe- geaogen S 2 Nr. 12 un „2 Stück à 5000 Nr. 131 199 225 244 25 11, 7 Stũ 4 . 256 364 und 411, 7 Stück Nr. 431 434 451 und 536, e g 88 2 Stück à „Mit dem 30. Juni 1909 hört demn . zinsung E auf. ö“ en Jahabern werden die Anleihescheine mit dem Ersuchen gekündigt, E. Jean 1909 gegen Empfangnahme des Nennwertes und der Zinsen pro 1. Semester 1909 an unserer Hauptkasse, Oranienburgerstraße 29 I, einzuliefern. Berlin, den 6. November 1908. 8. Der Vorstand der

4 Stück à 500 ℳ, 300 ℳ.

Katharine geborene Fischers unbekannte Erben,

jüdischen Gemeinde.

[85955]

Bei der planmäßzigen Auslosung Glauchauer Stadtschuldscheine

sind gezogen worden:

7

von Anleih

1102 1274 1276 1628 1933 1944,

3235 3245 3378 3638 3669 3681 3708 3728.

Die Rückzahlung der Kapitalbeträge erfolgt ab 31. Dezember 1908

in Berlin: bei der Direction der

in Leipzig:

e bei der Stadthauptkasse . 1 1 Mit dem 31. Dezember 1908 hört die Verzinsung der ausgelosten Kapitalbeträ

Vpon früher gelosten 8 8 8 1895 8 on Anleihe 1903 Abt. B Nr. 2617.

Glauchgu, den 6. November 1908.

8 von Anleihe 1895 Lit. A Nr. 120 163 218 311 334 388 402 466 476 477 505

1990 20981 Nr. 1133 1156 1292 1309 1336 1374 1537 1628 1642 1707 1716 1822 1888 1911

347 359 758 759 760 888 1078 1083 1091 1092 1093 1094 1095 1096 1097 Abt. Nr. 2252 2253 2277 2334 2341 2343 2347 2366 2547

bei der Berliner Handelsgesellschaft bei der Nationalbank für Planscheflaun 8 Arnhold, 1 ei der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt, 1“ in Glauchau: bei der Allgemeinen Deutschen Kredi 8 8 ind Heyn 88 92 8 E ta 2 * 3 bei Herren Zrune & Teichmann Küte eeg Sssblnenh HPegne,

Schuldscheinen sind noch nicht zur Einlösu Ci. A Rr. 201, d8. B Nr. 194 1983, seng vorgelegi

Der Stadtrat. Brink, Bürgermeister

514 576 857 865 1043 1097,

e 1903

S G

2639 2738 2803 2917 3121 T

Disconto⸗Gesellschaft,

und

ge auf.

8

Küfers Witwe, Marie

Elisabeth ge⸗

34) Echaake, Bertus (Wilbelms Sobn), Dachdecker,

den 31. Dezember 1908, 8

II zu Cassel, inweis auf § 4 des Kosten⸗ (Aktenzeichen

——

unfall⸗ und Invaliditäͤts⸗ꝛc.

ee¹];

4) Verkäufe, Verpachtungen,

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗

A Hohenzollernscher Rentenbriefe bebes goastens

auf den 1. April 1909 sind folgende Nummern ge⸗

Lit. A à 500 Fl. = 857 % 14 134 Stü Nr. 17 44 56 197 201 234 274 282 324 336 .

den 8. Dezember 1908, Nachmitta

den 3, 2 gs 4 1

im Saale des Brauereirestaurants in Plauen ordentlichen Generalversammlung

8— Das Versammlungslokal wird

haltenden

8 von uldverschreibungen unserer Anlei 20. Fe⸗, ⸗* bruar 1903 zu je 300 (xuchabldar; 8482850 9.

bei dem Dresdyer

bei einer Reichsbankstelle, einer

Die über die Hinterlegung ausgestellt 8* Battmmakion gest 78 Bescheini⸗ eneralversammlung. Der Geschäf mit den Bemerkungen des dgsdsng schäftsbericht liegt im Kontor der Gesellschaft zur Einsicht aus.

[65953]

4 % igen, Schuldverschreibungen

wurden gezogen: it. Nr. 28 und 46 über 2000 ℳ.

210 214 234 479 534 576 825 847 997

1800 1983 1998 2067 2108 2383 über je 1000 ℳ. Lit. C Nr. 6 über 500 ℳ.

ne in Köpenick bei der Stadtkasse,

he 88 ei der Nationalbauk D v de ank fr für Deutschland, Kit gedachtem Tage hört die Verzins gelosten Anleibescheine 8 I“ Gleichzeitig wird bekannt gemacht, daß von den zum 1. April 1904 ausgelosten Anleihescheinen der Schein Lit. B Nr. 1805 über 1000 ℳ, von den zum 1. April 1907 ausgelosten Scheinen Lit. B Nr. 618 über 1000 ℳ, Lit. C Nr. 4 über 500 ℳ, Lit. D Nr. 31 über 200 und von zum 1. April 1908 ausgelosten Scheinen Lit. B Nr. 109 und 406 über je 1000 bisher nicht eingelöst sind. Köpenick, den 7. November 1908 Der Magistrat.

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

1 2

die tionäre des Einsiedler Brau Aktien⸗Gesellschaft in Einsiedel b. Eedeng⸗ werden hiermit zu der am 9. Dezember 1908, Vormittags ½111 Uhr, im Sitzungszimmer der Bank für Brau⸗Industrie in Dresden, Waisenhaus⸗ straße 20 II, abzuhaltenden 5. ordentlichen Ge⸗

neralversammlung der genannt ie nFe eingeladen. g genannten Aktiengesellschaft

5 92 2 2

Tagesordnung:

1) Vortrag des Jahrezberichte, der Bilanz des Gewinn⸗ und Verlustkontos.

2) Beschlußfassung über Genebmigung der Bilanz

8 und des Gewinn⸗ und Verlustkontos sowie

eventuell Entlastung des Vorstands und Auf⸗

Secen.

3) Beschlußfassung über Verwendung des Rein⸗ gewinns. 2. ewah Zur Ausübung de; Stimmrechts in der General⸗ versammlung sind diejenigen Aktionäre berechtigt welche mindestens am 2. Werktage vor der anberaumten Generalversammlung, den Hinter⸗ legungs⸗ und Versammlungstag nicht mit⸗ gerechnet, bei der Gesellschaftskasse oder bei der Bank für Brau⸗Industrie in Berlin und Dresden oder bei der Filiale der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt in Chemnitz oder bei dem Bankhaus Bayer und Heinze daselbst ein Nummernpverzeichnis der zur Teilnahme bestimmten Aktien und ihre Aktien oder die darüber lautenden Hinterlegungsscheine der Reichsbank hinterlegen und bi sen Schlusse der Generalversammlung daselbst Der Geschäftsbericht des Vorstands pro 1907, nebst Jahresbilanz, Gewinn⸗ und ’— und Bemerkungen des Aufsichtsrats liegt vom

sowie

Bei der 2 6. November 1908 stattge abte Auslosung der am 1. April 1909 zu 8 der Stadt Köpenick (II. Ausgabe) vom Jahre 1901

Lit. 1 Nr. 26 42 43 51 77 101 137 142 158

336 339 342 361 408 417 443 478 580 600 610 681 745 780 798 804 . 85 208 1242 1296 1320 1429 1493 1494 1521 1540,1565.,1663 1727 2130·2233 2240 2299

Die Auszahlung des Kapitals erfol 1

8 pita folgt am 1. April 1909 gegen Rückgabe der Calbverschniͤbangen sowie der zugehörigen Zintscheine und Erneuerungs⸗

in Berlin bei dem Bankhause Delbrück, Leo

Handel und Industrie.

[65657] Bekanntmachung. Aus dem Aufsichtsrat unserer Gesellschaft ist der eeee ee Ie, ve. Herr Kommerzienrat uis Brügmann, Dortmund, inf al dcegs r nd, infolge Ablebens aus⸗ Essen⸗Ruhr, den 11. November 1908.

Essener Credit⸗Anstalt. 165670]

Bürener Portland-Cementwerke Act.⸗Ges. Büren i W.

Bei der am 29. Oktober cr. vor Notar stattgefunden

dritten Auslosung der bungen unserer Gesellschaft sind folgende Nummern geiogen worden: 17 21 52 54 68 121 136 162 216 246.252 253 266 288 302 311 221 343 347 353 417 43³0 441 444 482 484 547 551 567 575 583 603 626 630 686 707 726 732 750 752 765 790 834 836 872 902 942 944 957 991. Die Aus⸗ zahlung dieser Teilschuldverschreibungen mit 500 per Stück erfolat vom 2. Januar 1909 ab bei der Rhein.⸗Westf. Disconto⸗Gesellschaft in Düsseldorf oder der Kasse unserer Gesellschaft in Düsseldorf gegen Rückgabe der Stücke nebst den am 1. Juli 1909 und später fälligen Zinsscheinen und den Erneuerungsscheinen. Für etwa fehlende Zinsscheine wird der entsprechende Betrag in Abzug gebracht. Die Verzinsung der oben bezeichneten Teil⸗ ““ mit dem 31. Dezember

e res auf. 2 eldorf, den 9. 2 1908. Der Vorstand.

[85653] Bilanzkonio am 30. Juni 1908.

Aktiva.

An Grundstückskonto

. Gebäudekonto 1

8 .

Werkzeug⸗ u. Gerätekonto.

Maschinenkonto ..

8 Fressen⸗ u. .

Kontokorrentkonto, Debi 1

Warenkonto. 2 en

Kassakonto.

Wechselkonto 1”

R; Konsignationswarenkonto

Feuerwehrrequisitenkonto

. I

Feuerversicherungsko 1

8 Fer asen E .

Materialienkonto

Politurkonto.

Emballagekonto.

. u6“

Maschinenunterhaltu

Koblenkonto 85

Fuhrwesenkonto

Seilbahnkonto E11“ uhrwesenunterhaltungskonto . ndlungsunkostenkonto...

Fhaentschädigmasfonto. EWET zrlust⸗ u. Gewinnkon . ““ 8 8

32 22 664 30 197 000,— 25 807 57 3 14 347 45 65 081 90 . 20 647 96

. 137 369 31 ö 179 577 86 4 116 52 1 515/70 2 367 12 658 80 4 198 35 488 40 2 315 28 8 593 92 1 870 39 11“ 621 39 172 05

1 512 77 562 10 3 411 69 866 49

Passiva.

Per Fhiesksphaltonns

rioritätsstammaktienkapi G Hyvpothekenkonto . Reservefondskonto. 111“ Kontokorrentkonto, Kceditoren Unfallversicherungskonto. Akzeptenkonto Kautionskonto . Tantiemenkonto.

1

81 926 22 1 000/

742 276,50 2

Sächsische Holz⸗Induftrie⸗ Gesellschaft zu Rabenau.

Balz. F. Wolf.

83750 Rabenau, 30. Juni 1908.

21. November 1908 an zur Eirsicht d ionã im Geschäftslokale der Geelsceffht der aüeöhe Der Aufsichtsrat. Justizrat Liebe, Vorsitzender.

(65858ͤ0) Aktien⸗-Bierbrauerei zum Plauen’schen

Loagerkeller Dresden⸗Plauen. Die geehrten Aktionäre werden zu der Dienstag,

r geöffnet

1) Vortrag des Geschäftsberichts sowie der Bil und des Rechnungsabschlusses auf 68 jahr vom 1. Oktober Jlag 8“

die Genehmigung der Bilanz und über Entlast s d e astung des Vorstands und

3) Beschlußfassung ü⸗ 1 * 1 ssung über die Verwendung des Rein⸗

4) Wahl zum Aufsichtsrat. Nach Schluß der Generalversammlung findet 25 Stück Teil⸗

5 u 102 %) statt. Aktionäre, welche in der 2 aEe. timmrecht ausüben wollen, haben gemäß § 9 des esellschaftsvertrags ihre Aktien mindestens drei age vor der Versammlung, den Tag der⸗

selben ungerechnet, 2

bei der Gesellschaft i niterftra üschaf in Dres den⸗Pl., Chem⸗

Banlverein in Dresden,

öffeutlichen Notar zu

Waisenhausstr. 21,

Behörde oder ei 1 Sebeee nem deutschen

Teilnahme

zu demselben lust

Dresden⸗Plauen, den 10. Nopember 1908.

Der Aufsichtsrat.

An Zinsen⸗ u. Agiokonto:

Salärkonto „Reisespesenkonto 8 Portokonto ü2 789 33

Feuerver

Tagesordnung: „Steuernkonto

2 Krankenkassenkonto

bis 30. September * 1908 mit den Bemerkungen des Aufsichtsrat . 2) Beschlußfassung über die es Aufsichtsrats.

Per Saldovortrag.

Gewiun⸗ und Verlustkonto per 30. Juni 1908

Debet. . . 3 862,50 . 3 383,69 .5 040,05 12 286 24 11““

vpothekenzinsen. ankierzinsen. Agio u. Dekorte.

Provisionskonto: Agentenprovision. Bankierprovision

. 6 473,82 772,81] 7 246 63

. 24 31 5 820/55

Beleuchtungskonto Handlungsunkostenkonto

sicherungskonto Unfallversicherungskonto

949 64 12 753 74 v 2144 10 P1I1nu““ uhrwesenunterhaltungsko 21 gskonto 5 021 Gebäudekonto.

1 e eeeee 2 %

Werkzeug⸗ u. Gerätekto. 10 % 15 Maschinenkonto 5 % . 233

73 26, 94, . 3 425 35 heher u. Formenkonto 5 % 1 086,70

euerwehrrequisitenkto. 10 % uhrwesenkonto 10 % Seilbahnkonto 10 % Tantiemenkonto Konto „Pro Dubiose“..

73,20 . 379,— 8 . 7 954 937 50 3 297 86

94 064 92

nredit.

Gesnbache trofffonto : 1 626 02 ür Pacht u. Miet 8 8 SP.. 2 248 82

für nicht erhobene Dividende. 120

i-

ür den Bruttogewin ... V

Lohn⸗ resp. StrePenishäh gungetto.: 1 884/15 40 680 29

für zugesicherte Streikents ädigungen 94 064 92

Bilanzkonto: für den Verlust.

EE ““

Vorstehende Bilanz sowie das Gewinn⸗

8 konto sind von mir geprüft und An; uns Ver.

übereinstimmend gefunden worden. Dresden, 16. Oktober 1908.

den Büchern

Justizrat Dr. Zerener, Vorsitzender.

Georg Rother, vereid. Bücherrevisor.