mächtigter: Rechtsanwalt Dr Schmidt⸗Scharff in] Zum Zwecke der öffentli tell f . ’ w n am Main, klagt gegen den Se Leo —2* der Klage ee. 8— g „früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannte, Kleve, den 12. November 1908. 8— Ween 88 91 Srana der Rebuptung. daß er die &. S.) Jacobey, Aktuar, 92 5 † 8 1 dem Trunke ergebenen “ Ses gn Ssexe ee [69068]=¹— Oeffentliche Zustellung.
von ihrer Hände Arbeit ernähren mußte, der Beklagte
die Klägerin auch während des Zusammenlebens Ion Sachen der Frau Anna Schmidt, geb. Bähring, schimpft und geschlagen hat, mit dem Antrage, die in Coburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Ruprecht daselbst, gegen den Arbeiter
am 30. März 1896 in Frankfurt a. M. geschlossene 1 Ehe der Parteien zu scheiden, den Bedleriee lestne Wilbelm Schmidt, früher im Gefängnis zu Amberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung,
schuldigen Teil zu erklären und ihn zu verurteilen,
die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet die Klägerin den Beklagten zur anderweiten
ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Landgerichts zu Meiningen auf
des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den Dienstag, den 12. Januar 1909, Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei
18. Januar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu
der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke üg bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug! g bekannt gemacht. zug der Klage 1 Meiningen, den 20. November 1908. M., den 19. November 1908. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
Fraukfurt a. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [69069]1 Oeffentliche Zustellung Die Frau Hedwig Freier, geb. Ganzer, in Witten⸗
[69064) Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Albine Wol,, geb. Wättcher, verw.] berge, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Müller in Neu⸗Ruͤppin, klagt gegen ibren Ehemann, den
gew. Hartmann, in Weida, vertreten durch Rechts⸗ Buchhalter Friedrich Freier, früber in Wittenberge,
3) den Schneider Gustav Hermann Kaufer, zuletzt in Lohmen, b
4 “ Moritz Emil Kühne, zuletzt in n,
5) den Kutscher Karl Max Lehmann, zuletzt in Dresden,
5 g Kaufmann Hans Reinhard Hadlich, zuletzt in Dresden,
7) den Maurer Emanuel Förster, zuletzt in Dresden, 8
8) den Eisendreher Carl Ferdinand Wilhelm Hörnlein, zuletzt in Dresden, zu 1 auf Grund von §§ 1333, 1334 des B. G.⸗B., zu 3, 7, 8 auf Grund von § 15672 des B. G.⸗B., zu 2, 4 auf Grund von §§ 1565, 1568 des
B. G.⸗ „
85e auf Grund von §§ 1567², 1568 des B. G.⸗B,
mit dem Antrage: zu 1 die Ehe für nichtig zu ecklären, zu 2 bis mit 8 die Ehe zu scheiden. Sie laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Dresden zu dem auf Sonnabend, den 16. Januar 1909, Vormittags 9 Uhr, an⸗ hberaumten Termine mit der Aufforderung, je einen bei dem Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Dieser Auszug der Klagen und eines Ladungs⸗ schriftsatzes wird zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗
Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt jzu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 12. November 1908.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68767] Oeffentliche Zustellung. Der Maurer Gustav Hermann Noack in Krum⸗ hermsdorf, frorbb⸗ohmscester: Rechtsanwalt’” Justizrat Seyfert in Bautzen, klagt gegen seine Ehe⸗ frau Hanna Noack, geb. Warko, zuletzt in Krum⸗ hermsdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, auf Grund von § 1567 B.⸗G.⸗Bchs. die Ehe der Parteien zu scheiden. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung der Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bautzen auf den 8. Februar 1909, Vormittags ½10 Uhr, mit des Auf⸗ forderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichtz Bautzen, am 19. November 1908.
[68768] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Helene Dziurzynski, geborene Dorozalska, in Berlin, Markgrafenstraße 89 bei Schuppe, Pro⸗
worden. Als Todestag ist der 1. Januar 1867 fest⸗
gestellt. [687841 Oeffentliche Zustellung.
Die Elisabeth Becht, geb. Stoll, zu Bischheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Alfred Weber in Schiltigheim, klagt gegen ihren Ehemann Franz Josef Becht, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, früher in Bischheim, auf Grund der §§ 1567 3 .2 und 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kalserlichen Landgerichts in Straßburg (Els.) auf den 2. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Straßburg, den 17. November 1908. ““ Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgericht..
[69074] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Friedrich Papendorf in Lehe, Adolf⸗ straße 13, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Friedrichs in Verden, klagt gegen seine Ehefrau Louise Auguste Papendorf, geb. Pintat, früher in Lehe, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung — 30. Juni 1908 — mit dem Antrage, die Ehe zu
50 Jahren ledigen Standes nach Nordamerika aus⸗ gewandert und seit vielen Jahren verschollen. Auf⸗ gebotstermin ist bestimmt auf Donnerstag, den 3. Juni 1909, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale des Amtsgerichts Karlstadt. Es ergeht die Auf⸗ forderung: 1) an die Verschollene Apollonia May, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Karlstadt, den 19. November 190og.
Kgl. Amtsgericht. (L. S.)
gebot. Vollmuth. Jakob Lauer, Inhaber einer Kartonnagenfabrik in — — irmasens, hat das Aufgebot eines mit seinem [68743]1 Aufgebot. 1 kept versehenen, am 15. Dezember 1908 fälligen 8 Der Rittergutsbesitzer Franke in Tausa hat be⸗ Wechsels üͤber 526,60 ℳ beantragt. Der Inhaber antragt, seinen am 20. Dezember 1832 in Ranis dieser Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem geborenen Onkel Hugo Albert Franke, der Ende bei dem unterzeichneten Gericht auf Montag, den der 1840 er Jahre nach Amerika ausgewandert und 19. Juli 1909, Vormittags 10 Uhr, — dort verschollen ist, für tot zu erklären. Der Sitzungssaal — anberaumten Aufgebotstermine seine Genannte wird aufgefordert, sich spätestens in dem Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, auf Dienstag, den 6. Juli 1909, Vor⸗ widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- mittags 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht solgen wird. 11n1“ F 8 08. a ũͤ t 8 . hehseha; 1 16 nenense 18 Auskunft über Leben oder Tod des Hugo Albert
setzt wurde, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 16. Juni 1909, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Sitzungssaal B, immer 112, anberaumten Aufgebotstermin seine echte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkande er⸗ folgen wird. Mannheim, den 13. November 1908. Gr. Amtsgericht. I. . (gez.) Gießler.. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber: Rock.
168390]
Gröningen, den 17. November 1908. Königliches Amtsgericht.
[68381]
Die von uns ausgefertigten, uns als verloren an⸗ gezeigten Dokumente, betreffend Versicherungen auf den Todesfall: 8
die Pfandscheine vom 2. Juli 1907 über die Ver⸗ sicherungsscheine Nr. 112 121 und Nr. 138 688, lautend auf das Leben des Herrn Ernst Gottlieb Wilhelm Haupt, Kaufmann in Düsseldorf,
den Pfandschein vom 29 Juni 1907 über den Versicherungsschein Nr. 147 007, lautend auf das Leben des Herrn Julius William Fritzsche, Lehrer in Erbisdorf bei Freiberg, jetzt in Hundshübel i. Erzgeb.; b 1 ferner: die von uns unter der früheren Firma „Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig“ aus⸗ — uns ebenfalls als verloren angezeigten ersicherungsurkunden:
I. betreffend Versicherungen auf den Todesfall:
a. die Versicherungsscheine:
Nr. 11 865, ausgestellt am 28. September 1861, und Nr. 16 179, ausgestellt am 1. Oktober 1865 auf das Leben des Herrn Andreas Lepper, Färbermeister in Siegfeld bei Siegburg, später in Cassel, jetzt in
anwalt Hißbach in Gera, klagt gegen ihren Ehemann,
Franke erteilen kann, wird aufgefordert, dies spätestens [68733] Aufgebot.
Gegen den verschollenen Valentin Wilhelm, geb. am 6. Mai 1840 zu Freimersheim als unehelicher Sohn der Margareta Wilhelm, später Ehefrau des Händlers Philipp Hofmann in Oberflösheim, wird auf Antrag seines Abwesenheitspflegers, des Notars⸗ ehilfen Anton Hitzel in Pfeddersheim, hiermit das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung erlassen und Aufgebotstermin auf Samstsag, den 10. Juli 1909, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale des Gr. Amtsgerichts Alzey bestimmt. Der Verschollene soll sich spätestens im Aufgebotstermine melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgt. Wer über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen vermag, soll spätestens im Aufgebotstermine dem
Gericht Anzeige machen. Alzey, den 18. November 1908. Gr. Amtsgericht.
[68734] ö111414.X4“ Die Frau Marie Seidel, geb. Schadewitz, in Berlin, Dalldorferstr. 28, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Kaufmann Richard Schadewitz, ihren Bruder, zuletzt wohnhaft in Berlin, Kesselstr. 32, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. Juli 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 28. Oktober 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
[68738] Aufgebot.
Der am 5. Januar 1862 zu Klessing, Gemeinde Kolmberg, Amtsgerichts und Bezirksamts Cham, als ehelicher Sohn der Bauerseheleute Michael und Therese Schneider geborene Michael Schneider ist seit dem Jahre 1881 verschollen. Auf Antrag zweier Geschwister des Verschollenen, nämlich des Söldners Josef Schneider von Ried, Gemeinde Gleißenberg, und der Bahnbedienstetenehefrau Josepha Britting in München, Cammerloherstr 45/III, erläßt das K. Amtsgericht Cham an den obengenannten Michael Schneider die Aufforderung, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche irgendwie Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, unverzüglich, spätestens jedoch im Aufgebotstermine, dem Gericht Anzeige zu erstatten. Aufgebotstermin wird anberaumt auf Dienstag, den 8. Juni 1909, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Gerich'sgebäudes. v11“
Cham, am 18. November 1908.
K. Amtsgericht. (L. S.)
(gei) Deigendesch. Zur Beglaubigung. Cham, den 20. November 1908. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Cham. (L. S.) Vogel
[68739] Aufgebot. 1 Johannes Graber, Fabrikarbeiter, und Georg Graber, Eisenbahnarbeiter, beide in Dirmstein wohn⸗ haft, haben die Todeserklärung ihres Vaters Kaspar Graber II., Tagner, geboren am 1. November 1846 in Rorheim und daselbst zuletzt im Inland wohnhaft, beantragt. Derselbe soll im Jahre 1875 nach Amerika ausgewandert sein. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf 9. Juni 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem K. Amts⸗ gericht Frankenthal im Sitzungssaal anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen Frankenthal, 14. November 1908. Kgl. Amtsgericht.
[88740] Aufgebot. Die Syvnagogengemeinde in Herford, vertreten durch den 1. Vorsitzenden, Kaufmann Jonas Meyer daselbst, hat beantragt, die verschollenen Kaufleute Meyer Falk und Hellwitz Strelitzer, beide zuletzt wohnhaft in Herford, für tot zu erklären. Die be⸗ zeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 9. Juni 1909, Vor⸗ mittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer Nr. 16, anberaumten Aufgebofstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergebht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem
Gericht Anzeige zu machen. Herford, den 17. November 1908. 8 Königliches Amtsgericht. 8
[68741] Aufgebot. 1
Auf Antrag der Auszügerswitwe Elisabeth Gehrig in Heugrumbach ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung der am 26. August 1824 zu Retzstadt als Tochter der Bauerseheleute Josef und Margaretha May von dort geborenen Apollonia
Abt. 83 a.
in dem Aufgebotstermin zu tun.
Ranis, den 16. November 1908.
[68745] Aufgebot. Der Gutsvorsteher Carl Rakochy in Arcugowo
wakowski, zuletzt wohnhaft in Arcugowo, Kreis Witkowo, für tot zu erklären. Der bezeichnete 1 Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 5. Juli 1909, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗
rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1““ Witkowo, den 19. November 1908.
Königliches Amtsgericht.
[68737] 8 Das Königlich Sächssche Finanzministerium zu Dresden in Vertretung des Königlich Sächsischen Staatsfiskus hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Auschließung der möglicherweise vorhandenen un⸗1 bekannten Erben:
a. des vor 1836 in Mölbis von der Häuslerin Marie Rosine verw. Teich, geb. Saupe, geborenen, zuletzt im Jahre 1860 oder 1861 in Mölbis wohn⸗ haft gewesenen, jetzt verschollenen und durch Urteil des Königlichen Amtsgerichts Borna vom 21. Sep⸗ tember 1907 für tot erkläcten Schneiders Friedrich Wilhelm Teich,
b. des am 27. Juni 1826 in Borna als ehelicher.
berger und der Christiane Sophie geb Holz geborenen, zuletzt in Borna wohnhaft gewesenen, jetzt ver⸗ schollenen und durch Urteil des Königlichen Amts⸗ gerichts Borna vom 20. Dezember 1905 für tot er⸗
klärten Wilhelm Eduard Schellenberger beantragt. Die Erben Teichs — als dessen Todestag der 1. Januar 1872 festgestellt worden ist — und die Erben Schellenbergers — als dessen Todestag der 31. Dezember 1870 festgestellt worden ist — werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Juni 1909, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Erbrechte anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung
mit ihren Erbrechten erfolgen wird.
Borna, den 19. November 1908. Königliches Amtsgericht.
[68742] Oeffentliche Aufforderung.
Erbrechte gegenüber der am 10. Januar 1908 dahier verstorbenen Briefträgerswitwe Maria Müller, g⸗borene Steindl, von hier, zuletzt wohnhaft dahier, Kirchenstraße 34/II, sind bis 1. Februar 1909 hier, Mariahilsplatz Nr. 17, Zimmer Nr. 10)/I, an⸗ zumelden.
München, den 18. November 1908.
K. Amtsgericht München I. Abt. B f. Z.⸗S
Der K. Oberamtsrichter Traber.
[68748] 8 Die Nachlaßverwaltung über das Vermögen des
am 1. Juni 1904 verstorbenen, in Steglitz wohn⸗
haft gewesenen Bürgermeisters a. D. Franz Falkson
(Verwalter: Rechtsanwalt Fritz Ladewig in Berlin,
Potsdamerstraße 132) wird aufgehoben. “
Schöneberg, den 13. November 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg.
Abteilung 16.
[68747] Erklärung. Hiermit erkläre ich die Vollmachtsurkunde, welche ich gemeinsam mit den übrigen Erben des Restaura⸗ teurs August Luplow dem Büchsenmacher Herrn Emil Zimmermann zu Spandau, Feldstraße 51, am 30. Juni 1903 ausgestellt habe, soweit er in der⸗ selben bevollmächtigt ist, mich bei der Verwaltung und Verwertung des Nachlasses des am 13. Mat 1903 zu Cbarlottenburg verstorbenen Restaurateurs August Luplow zu vertreten, für kraftles, da ich die von mir erteilte Vollmacht widerrufen habe.
Spandau, den 14. November 1908.
Carl Luplow.
Die vorstehende Erklärung des Rentiers Karl Luplow in Spandau, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Lüdicke und Dr. Stemmer ebenda, wird hiermit zum Zwecke der Kraftloserklärung der Voll⸗ macht vom 30. Juni 1903 nach Bewilligung des Amtsgerichts Spandau öffentlich bekannt gemacht.
Spandau, den 19. November 1908.
Fache, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 5.
[66929] Beschluß. Der am 13. Juli 1908 dem Küfermeister Bernard Hommens hier erteilte Erbschein über das Erb⸗ recht an dem Nachlasse seines Bruders, des am 16. Februar 1908 hierselbst gestorbenen Privat⸗ manns Mathias Hommens — VI. 427/08 —, wird wegen Unrichtigkeit für kraftlos erklärt. 8 Trier, den 9. November 1908. b Königliches Amtsgericht. Abt. 6.
[68749] Durch Ausschlußurteil vom 17. November 1908 ist der am 12. August 1835 zu Kroppenstedt geborene
May eingeleitet. Apollonia May ist vor etwa
Kaufmann Wilhelm Mühlenberg für tot erklärt
Berlin,
Königliches Amtsgericht. — das Leben der Frau Auguste Bertha Seibt, geb. Kliühlborn, in Nieber⸗Cunewalde bei Neusalza, später in Sohland, jetzt in Bühlau bei Dresden,
hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Josef No das Leben dez beirn Gustav Nathan, Kaufmann
das Leben des Herrn Franz Kaufmann in Hamburg,
Leben des Herrn Franz Alols Mofer, Lehrer in Passenheim, jetzt Gasthofbesitzer in Marienwerder
b 2 e Aufforde⸗ (Westpr.), 8 schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde Rirrds2, 925, ausgestellt am 24. Juli 1882 auf das Leben des inzwischen verstorbenen Herrn Paul Alfred Johannes Hoffmann, Kohlenhändler in Reudnitz, zuletzt Schnittwarenhändler ebendaselbst,
das Leben des Herrn Max Guido Fritzsch, Korb⸗ macher in Lauter i. Erzgeb., jetzt Gastwirt daselbst,
das Leben des
Aufenthalts,
auf das Leben des Herrn Karl Riegger, Bier⸗ brauereibesitzer in Triberg i. Baden;
mann in Oldenburg, sicherungsschein Nr. 24 865,
Sohn des Handarbeiters Johann August Schellen⸗ schein Nr. 42 288, lautend auf das Leben des Herrn Eduard David Kornick, Kaufmann in Chemnitz, jetzt Agent in Frankfurt a. Main,
in Pirmasens, ausgestellt über den Versicherungs⸗ schein Nr. 77 069,
schein Nr. 113 037, lautend auf das Leben des Herrn Friedrich Wilhelm Keinath, Kaufmann in Pforz⸗ heim, jetzt in Landau (Pfalz),
Nr. Wilbelm Otto Beäcke. Treptow a. R,., später in Berlin, jetzt in Boxhagea⸗ Rummelsburg;
traut in Reichenau bei Zittau,
heit von § 21 unserer Allgemeinen Versicherungs⸗ bedingungen und von § 16 unseres Regulativs für
Nr. 13 631, ausgestellt am 5. Dezember 1863 auf
Nr. 22 635, ausgestellt am 10. Februar 1869 auf
n Berlin, 1 1 Nr. 31 551, ausgestellt am 29. Mai 1872 auf Stephan Koberg,
9 Nr. 37 128, ausgestellt am 1. Juli 1874 auf das
Nr. 122 715, ausgestellt am 11. Juli 1899 auf
Nr. 145 111, ausgestellt am 6. August 1903 auf Herrn Charles Chinetti, Maitre⸗
He
nagon à Courroux, Kanton Bern, jetzt unbekannten
Nr. 159 090, ausgestellt am 27. November 1905
b. die Depositenscheine: vom 25. Oktober 1886 für Frau verw. H. Kloster⸗ ausgestellt über den Ver⸗
vom 12. Oktober 1893 über den Versicherungs⸗
vom 14. Oktober 1902 für Herrn V. Ackermann
vom 19. September 1903 über den Versicherungs⸗
vom 3. Oktober 1904 über den Versicherungsschein 113 047, lautend auf das Leben des Herrn Otto Mensing, Bäckermeister in
II. betreffend Versicherungen auf den Lebensfall: den Versicherungsschein Nr. 8424, ausgestellt am 18. Mai 1888 auf Herrn Erwin Bruno Ehren⸗
erklären wir nach erfolglosem Aufruf in Gemäß⸗
Versicherungen auf den Lebensfall für kraftlos. Wir haben für obige Scheine Ersatzurkunden ausgefertigt. Leipzig, den 19. November 1908. 1 Leipziger Lebensversicherungs⸗Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger). Dr. Walther. Riedel.
Durch Ausschlußurteil vom heutizen Tage sind für kraftlos erklärt worden:
12 die Hypothekendokumente über folgende Hypo⸗ theken:
1) über die auf den Grundstücken:
a. Triebel Wohnhaus Band I. Blatt Nr. 43, b. Triebel Landungen Band II Blatt Nr. 63, c. Triebel Landungen Band II Blatt Nr. 83. d. Triebel Landungen Band V. Blatt Nr. 237 in Abteilung III unter Nr. 4 bezw. Nr. 3 bezw. Nr. 2 bezw. Nr. 3 eingetragenen Darlehnsforderung von 600 ℳ,
2) über die auf dem Grundstück Kemnitz Band I Blatt Nr. 30 in Abteilung III unter Nr. 5 ein⸗ getragene Forderung von 100 Talern,
3) über die auf dem Grundstück Pockuschel Band III Blatt Nr. 92 in Abteilung III unter Nr. 9 b ein⸗ getragene Restkaufgeldforderung von 1500 ℳ;
II. das auf Auguste Kordula in Klein⸗Bogendorf lautende Sparkassenbuch der Niederlausitzer Neben⸗ sparkasse in Triebel Lit. D Nr. 7344 über 372 ℳ.
Triebel, den 16. November 1908. .
Königliches Amtsgericht.
[68766] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Metta Schroeder, geb. Köster, zu Hamburg, Prozeßbevollmächtigter: Geh. Justizrat Schmidt in Altona, klagt gegen den Schiffsheizer Julius Wilhelm Heinrich Christian Schroeder, geb. 23. Juni 1859 in Lübeck, früher zu Altona, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich seit dem Jahre 1905 gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häus⸗ lichen Gemeinschaft ferngehalten, sich um den Unter⸗ halt seiner Ehefrau und seiner Kinder nicht gekümmert habe, auch sein gegenwärtiger Aufenthalt nicht zu er⸗ mitteln gewesen sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung unter Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte
jeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Fabian in Berlin, Unter den Linden 54/55, klagt gegen ihren Ehemann, den Schneider Johann Dziurzyuski, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Lindenstraße 5, unter der Behauptung, daß er sie im Dezember 1905 ohne jeden Grund verlassen habe und bisher zu ihr nicht zurückgekehrt sei, obwohl er durch das am 17. September 1907 rechtskräftig ge⸗ wordene Urteil des Königlichen Landgerichts 1 jzu Berlin vom 12 Juni 1907 — 73. R. 87. 07 — zur Herstellung der ehelichen Gemeinschaft mit ihr verurteilt worden sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung in den Akten 73. R. 343. 08. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 39. Zivil⸗ kammer des Königlichen⸗Landgerichts 1 in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, 2. Stock, Saal 16/18, auf den 3. Februar 1909, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 17. November 1908. Worm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 39.
[68771] Oeffentliche Zustellung. Der Besitzersohn Adolf Bartsch aus Schwalgen⸗ dorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Angrick in Braunsberg, klagt gegen seine Ehefrau Anna Bartsch, geborene Sontowski, unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Ehescheidung, aus § 1567 ²2 B.⸗G.⸗Bs., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und auszusprechen, daß die Beklaate die Schuld an der Scheidung trägt. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Braunsberg auf den 25. Januar 1909, Vormit⸗ tags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Braunsberg, den 17. November 1908. Korpjuhn, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[67556] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Friedrich Schmoll, Karoline Christine geb. Aschoff, in Dortmund, Altermühlenweg Nr. 15, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Frank und Dr. jur. Elias, klagt gegen ihren Ehemann, den Telegraphenarbeiter Friedrich Schmoll, früher in Dortmund, jetzt unbekannten Autenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtestreits vor die 4. Zwilkammer des Königlichen Landgerichts in Dort⸗ mund auf den 1. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 50, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 6. November 1908. 4
Gohr, Landgerichtssekretär, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[67557] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Schneiders Reinhold Leopold Ottomar Herz, Maria Anna Justine genannt Alwine Müller, Näherin zu Elberfeld, Heinrichstraße 15, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hoffmann zu Dort⸗ mund, klagt gegen ihren Ehemann, den Schneider Reinhold Leopold Ottomar Herz, früher in Elber⸗ feld, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Z vilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 1. Februar 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 50, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuͤge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 10. November 1908.
Gohr, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68220] Oeffentliche Zustellung. Die nachgenannten Ehegatten: 1) der Schlosser Bruno Emil Kaden in Potschappel, 2) Ida Selma Lehmann, geb. Lehmann, in Dresden,. 1 9 Ella Hedwig Kaufer, geb. Friedel, in Lohmen
4) Lina Anna Kühne, geb. Hoffmann, in Dresden, 5) Maria Lehmann, geb. Haflbeck, in Dresden, 6) Minna Hadlich, geb. Geipel, in Chemnitz, 7) Ida Marie Förster, geb. Thiele, in Dresden, 8) Theresia Johanne Louise Hörnlein, geb. Berger, in Dresden,
vertreten zu 1, 6, 8 durch Rechtsanwalt Gustabd Müller, zu 2, 3, 4, 5, 7 durch Rechtsanwalt Merkel, beide in Dresden, als Prozeßbevollmächtigte,
klagen gegen ihre Ehegatten, deren Aufenthalt unbekannt ist,
1) Ernestine Wilhelmine Kaden, geschiedene Grabsch, geb. Mahlo, zuletzt in Gittersee aufhältlich, 2) den Schankwirt
i.
Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, den 13. Februar 1909,
“
“ “
zuletzt in Dresden,
Gustav Hermann Lehmann⸗
stellung bekannt gemacht. Dresden, den 13. November 1908. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68776] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Fabrikschlossers Gerhard Kuhlen, auline geborene Müller, in Duisburg, Ehinger⸗
straße Nr. 256, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt
Saul in Duisburg, klagt gegen ihren vorbezeichneten
Ehemann, früher in Duisburg, jetzt unbekannten
Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 Abs. II und
1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehe⸗
scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in
Duisburg auf den 20. Januar 1909, Vor⸗
mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei
dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Duisburg, den 17. November 1908. Mund, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68775] Oeffentliche Zustellung. Der Schachthauer Robert Cremer in Neumühl, Softenstraße Nr. 45, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Epstein in Dutsburg, klagt gegen seine Ebefrau, Julie Johanna geborene Keil, bis zum Mai 1902 in Luxemburg wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abs. 2 ß B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Duisburg auf den 20. Januar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ — zu bö1 Zum Zwecke er öffentlichen Zustellung wird dieser Au Klage bekannt gemacht. 8 ö
Duisburg, den 19. November 1908.
CbZ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69061] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Arbeiters Friedrich Heinrich Gefing, Anna Barbara geb. Hübner, verwitwet gewesene Thönebe, zu Hamburg, Hamburgerstraße 67 Haus 11 II bei Borrmann, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Busch in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher zu Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B. mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen (Ruhr) auf den 21. Januar 1909, Vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “
Essen (Ruhr), den 16. November 1908.
ö8899et .
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69062] Oeffentliche Zustellung. Der Bergmann August Schlitter in Essen, Deven⸗ straße 18, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bell in Essen, klagt gegen seine Ehefrau Joharna Luise geb. Miertsch, früher in Essen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der § 1565, 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mäündlichen Berbandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivil⸗ eme des Königlichen Landgerichts in Essen auf en 21. Januar 1909, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ 5 zugelassenen Anwalt zu bestellen. — Zwecke * öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der
age bekannt gemacht.
Essen, den 16. November 1908.
Voges, Aktuar,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [68778] v1““ Oeffentliche Zustellung mit Vorladung. Zum Kgl. Landgerichte Frankenthal, III. Zivil⸗ kammer, hat Jakob Dengel, Fabrikarbeiter, in rankenthal wohnhaft, Kläger, durch Rechtsanwalt Fustigrat Stöhsel in Frankenthal vertreten, gegen 87 Ehefrau Johanna Böhmer, 28 Jahre alt, ar. „ur Zeit ohne bekannten Aufenthaltsort ab⸗ 2 Beklagte, Klage auf Ehescheidung erhoben ere Antrage: „Kgl. Landgericht wolle die Ehe⸗
eidung zwischen den Parteien aussprechen, die Be⸗ agte als allein schuldigen Teil erklaͤren und ihr die Lwofeßkosten zur Last legen.“ Kläger ladet die Be⸗ dagte in die Sitzung des Kgl. Landgerichts Franken⸗
„ III. Zivilkammer, vom Dienstag, den 8 JIanugr 1909, Vormittags 9 Uhr, zur
2 ichen Verhandlung vor mit der Aufforderung, 8 2 eim Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt licher ellen. In Ausführung der bewilligten öffent⸗ — Zustellung wird vorstehendes bekannt gegeben. Frankenthal, den 20. November 1908. Kgl. Landgerichtsschreiberei. hristmann, Kgl. Sekretär.
806 Oeffentliche Zustellung. Die Frau Mar arethe Herzig, geborene Lott, in
den Handarbeiter Johann Gottlieb Wilhelm Woll, früher in Weida, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des gemeinschaftlichen Land⸗ gerichts zu Gera (Reuß) auf den 5. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gera, den 13. November 1908. Der Gerichtsschreiber des gemeinschaftl. Landgerichts: Rauch, Landgerichtssekretär. 8
[68779] 8
Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung Die Ehefrau Margaretha Mathilde Krambeck, geb. Hellberg, hier, Eckernförderstr. 57 pt., vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Sillem und Pinckernelle, klagt gegen ihren Ehemann Heinrich Ernst Christian Krambeck, unbekannten Aufenthalts, aus §§ 1565, 1567 Abs. 2 Ziffer 2, 1568 B. G.⸗B. mit dem Antrage, 1) die Ehe der Parteien wegen Ehebruchs des Beklagten, eventuell wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten, eventuell wegen böslicher Verlassung durch den Beklagten zu scheiden; 2) in allen Fällen den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 5 des Pand⸗ gerichts Hamburg (SZidiljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 12. Januar 1909, Vor⸗ mittags 9 ⅞ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “ Hamburg, den 19. November 1908. 1“ Der Gerichtsschreiber des Landgericht; H. Kuers, Gerichtssekretär. .
[69065] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Die Plätterin Helene Antonie Naumann, geb. Thomas, gesch. Ohme, in Halle a. S., vertreten durch Rechtsanwälte Dres Mittelstraß, Bolzen und Möller in Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Ernst Albin Naumanun, unbekannten Aufenthalts, auf Grund § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 7 des Land⸗ gerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holsten⸗ tor) auf den 10. Februar 1909, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 20. November 1908.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Pohlmann, Gerichtssekretär. B
[687800 Oeffentliche Zustellung. “ Der Graf Wolf Eckbrecht von Dürckheim⸗Mont⸗ martin in Hannover, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizrat Lenzberg, Dr. Müller II. und Dr. Siegel in Hannover, klagt gegen die Gräfin Eugenie Eckbrecht von Dürckheim⸗Montmartin, geb. de Colmar Vicomtesse de Civry separierte Frau Hoffmann, früher in London, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1333, 1334, 1565 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien für nichtig zu erklären, eventuell die Ehe der Parteien zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Hannover auf den 30. Januar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hannover, den 17. November 1908.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68772] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Zimmermanns Se Salz⸗ mann, Luise geb. Theophil, zu Duisburg⸗Ruhrort, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Froidevaux in Kleve, klagt gegen den Hermann Salzmann, Zimmermann, früher zu Goch, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaktsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte, mit dem sie am 9. August 1902 zur Ehe geschritten ist, seit langer Zeit seine Unter⸗ haltspflicht ihr und ihren Kindern gegenüber nicht erfüllt, vor allem aber sie sehr oft heschimpft, mit dem Messer bedroht und geschlagen habe, mit dem Antrage, die vor dem Standesbeamten in Ruhrort am 9. August 1902 geschlossene Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kleve auf den 27. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem
tankfurt a. M., Kornblumengasse 14, Prozeßbevoll⸗
jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Neu⸗Ruppin auf den 5. Februar 1909, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3. R 58. 08. 1 Neu⸗Ruppin, den 17. November 1908. “ Müller, 1
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
[69070] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Hüttenarbeiters gaichael Otter⸗ stetter, Luise geb. Paul, zu Rushütte, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Zillessen und Dr. Wenderoth in Saarbrücken, klagt gegen den Hütten⸗ arbeiter Michael Otterstetter, ohne bekannten Auf⸗ enthalt, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die zwischen den Parteien am 4. Juni 1887 vor dem Standesamt Malstatt⸗Burbach geschlossene Ehe scheiden, wolle den Beklagten für den schuldigen Teil erklären und ibm die Kosten des Rechtsstreits auferlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saar⸗ brücken auf den 29. Januar 1909, Vormiltags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zvecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Saarbrücken, den 17. November 1908. 8 e Wagner, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerich
[68782] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Hulda Wallenfels, geb. Neugebauer, zu Bernau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Harenburg in Stargard i. Pomm., klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Karl Wallenfels, unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 B. G.⸗B. mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, dem Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i. Pomm. auf den 10. Fe⸗ bruar 1909, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Stargard i. Pomm., den 19. November 1908.
Braatz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[68783] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Minna Bock, geb. Vrrchardt, in Halle a. S., Schillerstraße 6, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Hirschfeld u. Lebram in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Kauf⸗ mann Hermann Bock, früher in Stettin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich dem Trunke ergeden und sich des Ehebruchs schuldig gemacht habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für allein schuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Albrechtstr. 3 a, Zimmer Nr. 7, auf den 3. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, ait der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Sühneversuch ist für nicht erforderlich erklärt. Der Termin am 25., November d. J. ist aufgehoben.
Stettin, den 12. November 1908.
Frese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69972] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Arbeiter Reinke, E’. Birr, in Pasewalt, Prozebevollmäͤchtigter: Rechtsanwalt Weltzer in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Karl Reinke, zuletzt in Pasewalk, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin böslich verlassen und sie mißhandelt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Be⸗ klagte die Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Albrecht⸗ straße 3a, Zimmer Nr. 7, auf den 3. Februar 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Wum Zwecke der öffent⸗ 2 — F eeer Auszug der Klage be⸗ gemacht. er Sühneversuch ist fü ’ forderlich erklärt. AX““ Stettin, den 12. November 1908.
gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
scheiden und die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Verden auf den 4. Februar 1909, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Verden (Aller), den 20. November 1908.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69075] Oeffentliche Zustellung.
Der Rechtsanwalt Dr. Polbein in Apolda, als Vertreter der Frau Klara Hunold, geb. Scheibe, daselbst, Friedhofstr. 56, hat Klage erhoben gegen den Wirker Rudolf Karl Hunold, zuletzt in Straf⸗ haft in Ichtershausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Streitteile zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer Großherzogl. Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnerstag, den 14. Ja⸗ nuar 1909, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin, mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht.
Weimar, den 20. November 1908. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglich Sächsischen Landgerichts: Röhner.
[68752] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Carl Schuch, Elisabeth geb. Vogt, in Duisburg⸗Meiderich, zum Armenrecht zugelassen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt van de Loo in Kleve, klagt gegen den Maurer Karl Schuch, zuletzt wohnhaft in Homberg, jetzt ohne bekannten Auf⸗ enthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte, mit dem sie im Jahre 1891 zur Ehe geschritten sei und mit dem sie zuletzt in Homberg in ehelicher Gemeinschaft gelebt habe, sie im Jahre 1904 ver⸗ lassen und seither nichts mehr von sich habe hören lassen und auch nicht mehr für die Familie gesorgt habe, mit dem Antrag: „Königliches Landgericht wolle den Beklagten verurteilen, die häusliche Ge⸗ meinschaft mit der Klägerin wiederherzustellen.“ Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kleve auf den 27. Februar 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kleve, den 14. November 1908.
(L. S.) Jacobey, Aktuar,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [68817]
Oeffentliche Zustellung einer Klage. Der Werkmeister Heinrich Rase in Triberg als gesetzlicher Vertreter der minderjährigen Meta Eämma Wilhelmine Rase zu Triberg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Höwig in Baden⸗Baden, klagt gegen den Maler Franz Bennack, zuletzt in Baden⸗Baden wohnhaft, z. Zt. an unbekannten Orten, wegen Zah⸗ lung einer Unterhaltsrente, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung einer in vierteljährlichen Raten voraus⸗ zahldaren Unterhaltsrente von monatlich 25 ℳ von der Geburt des Kindes, d. i. vom 30. April 190 8 an bis zum 30. April 1924, an den Kläger. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Großh. Amts⸗ gericht zu Baden⸗Baden auf Freitag, den 22. Ja⸗ nuar 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Baden, den 18. November 1908.
(L. S) Trunk, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. [68757]
In der Prozeßsache des Maurers Herman Zimmer aus Kaiserswaldau, als Fe des minderjährigen Paul Hermann Zimmer zu Kaisers⸗ waldau, Prozeßbevollmächtigter Justizrat Ledermann in Hirschberg, gegen den Schlosser Max Weist, früher in Hirschberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsgelder, ladet der Kläger den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Hirschberg i. Schl. auf den 28. Januar 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Hirschberg i. Schl., den 14. November 1908. Beschorner, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[68770] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gaston Pückler, S. e in Altona⸗Ottensen, Am Felde 28, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtzanwalt Dr. Jacke in Berlin, Mohrenstr. 9, klagt gegen 1) die Firma Gebrüder London in Berlin, Lindenstr. 3, 2. Hof, und deren
Frese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Inhaber, 2) Georg London, 3) Leo London, beide