8 Finanzministerium. . 2. er Regierungssekretär Schnalke aus Breslau und der Anfi denn Aedonmüstonssetretke Franke aus Posen sind zu Buchhaltern bei der Hauptbuchhalterei des Finanzministeriums ehe
äufigen Abschlu elangt, als der Minister nehn⸗ Ine. chha 8 Standpunkte Oesterreich⸗ 88 Ungarns zugestimmt hat, daß dem Zusammentritt der Konferenz Verhandlungen zwischen den Mächten voran⸗ zugehen hätten, durch die die Tätigkeit der Füüee. nach allgemeiner Uebereinstimmung präzisiert wird. Iswols hat bekanntlich aus diesem Anlaß den Standpunft der russischen Regierung über die Konferenzfrage in der Zirkular⸗ note an die Berliner Signatarmächte bekanntgegeben. Ebenso at auch das Wiener Kabinett sich veranlaßt gesehen, die von dem Stande der Verhandlungen in Kenntnis zu setzen. Es geschah dies durch ein am 23. De⸗ zember an die Fah. e bn in dem, iger Quelle, folgendes ausgeführt wird:
“ 8ee nach Empfang des eeeee das ihr von dem Minister Iswolski übermittelt worden war, a 8 was von ihr abhing, getan, um die Konferenzidee, die nicht ag 2 ausgegangen ist, zu fördern und hat dementsprechend schon in der 8 ⸗ wort auf die Mitteilung des Konferenzprogramms zu sämtlichen Pun en desselben Stellung genommen. Auch heute nimmt sie der Konferent gegen⸗ über eine sympathische Haltung ein, und die von ihr formulierten e⸗ serven verfolgen lediglich g Fweck 88 C““ estalten. Von derselbe 8 un ellte 8 8 Vtsar .“ ber shge E“ bee Bfoen⸗ ühre Familien auf die in Rußland beschaͤftigten deutschen 8 8 leitet, und es wird seinerzeit, sobald das gewü⸗ Bekanntmachung. se 8
schsangehörigen ausgedehnt. 8 ein wird, den Mächten auch hierüber entsprechende Mitteilungen zu⸗ sangehörig gedeh Aus der laut Bekanntmachung vom 28. Juli d. J. aus⸗
Spanien. “ kommen lassen. 8 14“ eAe. 122428 1,I ’ R119 .e rfnd nat Be üerle⸗ Diesem aide-mémoire sind fünf Beilagen angeschlossen, Gestern mittag ist der deutsche Botschafter Graf von des Kuratoriu erse —
In dem aide-mémoire des St. Petersburger Kabinetts zm 4/17. Dezember wird bezüglich der Ausdehnung des keinungsaustausches zwischen den Mächten auf das Wesen zmigstens der wichtigsten Punkte des Programms erklärt: 2 österreichisch⸗ungarische Vorschlag, den Gedankenaustausch
gter den Maͤchten auch auf das Wesen der Programmpunkte auszu⸗ Alennen und auf diese Weise zu Formeln zu gelangen, die die Dis⸗ ssion der Konferenz in umschriebenen Grenzen halten würden, ge ;war infolge seiner Langwierigkeit manche Unzulänglichkeiten, das siiche Kabinett sei aber, um seinen Geist der Mäͤßigung zu beweisen, nerseits bereit, ihn anzunehmen, vorausgesetzt, daß auch die übrigen Mächte
„ Gleiches tun. Das Wiener Kabinett könne diesen Vorschlag nun⸗ r den übrigen Kabinetten unterbreiten, denen auch die Kaiserlich isische Regierung ihren Standpunkt hinsichtlich dieser Frag⸗ noti⸗ een werde. Bezüglich des Wunsches des Wiener Kabinetts, die ssiische Regierung möge ihre Meinung über die verschiedenen Pro⸗ zumpunkte bekannt geben, behält sich die letztere vor, im Laufe der vorstehenden Verhandlungen ihre Gesichtspunkte über die für Ruß⸗ a wichtigsten Programmpunkte zu entwickeln.
Rußland.
Auf Beschluß des Ministerrats werden, „W. T. B.“ zu⸗ ge, die Bestimmungen über die Unfallentschädigung Arbeiter und Angestellte in Fabriken und Bergwerken sowie
Die gegenwärtige schwebende Schuld Bulgariens betrage 53 Mil⸗ lionen, die gesamte Staatsschuld 500 Millionen Francs. Die Regierung beabsichtige keineswegs vor August 1909 eine auswärtige Anleihe aufzu⸗ nehmen. Für die Ablösung der ostrumelischen Strecken der Orient⸗ bahn würde die Regierung nur so viel zahlen, wie sie der Bahngesell⸗ schaft gekostet bätten. Der Wert des Eigentumsrechts der Türkei sei auf etwa 12 Millionen, der Wert des Betriebsrechts der Gesellschaft auf etwa 6 Millionen zu schätzen, und somit wären insgesamt rund 19 Millionen für die Ablösung der Bahnstrecken zu zahlen.
Asien.
Nach Meldungen des „Reuterschen Bureaus“ gibt die Lage in Teheran zu einiger Beunruhigung Anlaß.⸗Die. Bazare sind zum Teil geschlossen und die Patrouillen in den Straßen außerordentlich verstärkt worden. Die Nachrichten aus der Provinz lauten ungünstig. Die nationalistische Be⸗ wegung gewinnt in Asterabad immer mehr an Boden, in Mesched ist sie von neuem aufgeflammt und in Rescht haben über 100 Kaufleute im türkischen Konsulat Zuflucht gefunden. Der Gouverneur dort droht, sie mit Gewalt verhaften zu lassen.
— Die indische Nationalversammlung, auf der die gemäßigte Partei vorherrscht, ist, obiger Quelle zufolge, gestern eröffnet worden. Die Reden waren in gemäßigtem Tone ge⸗ halten und drückten Befriedigung über die von dem Staaks⸗
8 sekretär Morley ausgearbeiteten Reformen sowie Ergebenheit zur Regierung aus.
Karte des Deutschen Reichs im Maßstabe 1: 100 000.
luß an die unterm 24. Juni 1908 angeteigten Blätter sind
. Nr. 413 Naumburg a. d. S., 438 Erfurt, 466 Rudolstadt, 507 e. a. M. und bzʒ6 527 Darmstadt durch 8 graphische Abteilung auf Grund der Neuaufnahmen bearb0G
entlicht worden. SSheSes sflt dan die Verlagsbuchhandlung von R. Eisen⸗ schmidt et. Dorotheenstraße Nr. 70 A.
De G eines jeden Blattes beträgt 1 ℳ 50 ₰4. — Die isung für den Dienstgebrauch zu dem eemüßigten he⸗ se von 75 edes Blatt erfolgt durch die Plankammer der König⸗ lichen Las. ahme hier, NW. 40, Moltkestraße 4.
Berlit 23. Dezember 1908.
Landesaufnahme. * von Zgli Obberstleutnant und e.
gestellt, und zwar 35 Einfamilienhäuser, 482 Zweifamilienhäuser, 84 Dreifamilienhäuser, 193 Vierfamilienhäuser und 24 Häuser für fünf und mehr Familien. Von diesen 818 Häusern waren 593 reichs⸗ eigene mit 1523 Wohnungen und 225 gemtetete mit 582, das sind
J8— zusammen 2105 Wohnungen.
O bz * 60 G
9,50 bz G 75 GG 25 bz
die
Zur Arbeiterbewegung.
Aus Graz wird der „Köln. Ztg.“ gemeldet, daß die Knapp⸗ schaft im Kohlenwerk Sagor in den Ausstand getreten ist, veij die Leitung sich weigerte, einen mißliebigen Ingenieur abzusetzen.
In Huddersfield ist nach einem Londoner Telegramm desselben Blattes ein Streit ausgebrochen, der möglicherweise 60 000 Arbeiter in einen Ausstand verwickeln wird. Die Scherer der Union Mills haben von ihrem Verband den Befehl erhalten, die Arbeit einzustellen. Es handelt sich um einen Einspruch gegen die Anstellung eines Mannes, der nicht dem Gewerkverein der Scherer angehört. Wenn die Scherer, was nicht zu bezweifeln ist, die Arbeit einstellen, werden am 1. Januar 25 000 Arbeiter arbeitslos sein, und in diese Arbeitslosigkeit werden schließlich alle Arbeiter der Wollfabriken verwickelt werden.
Kriegsministerium.
ilitärintendanturreferendare Laqua von der 1 Augustin von der Bundrock von der
t 3 tendantur des “ tur des XV. Armeekorps un — 8SnSns des Gardekorps sind unter Ierse hen⸗ zu den “ des XV. bezw. VII. und III. Armeekorps zu etatsmäßigen Militärintendanturassessoren ernannt worden.
Ministerium des Innern.
b edierenden Sekretär und Kalkulator Milde beim Aöni ichen Statifischen Landesamt ist der Charakter als Rechnungsrat verliehen worden.
daftgrapbische Abteilung n 2 Abteilungschef.
Wohlfahrtspflege. Aus dem Gebiete des Vormundschaftswesens. „Eine Einrichtung, welche die Vorzüge der Generalvormundschaft mit denen einer guten Einzelvormundschaft vereint, hat der Ver⸗ hand für weibliche Vormundschaft in Berlin geschaffen. Seine Mitglieder, Frauen aller Stände und Konfessionen, stehen als
Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und A. - Medizinalangelegenheiten.
Dem Privatdozenten in der medizinischen Fakultät der
übermittelt an das
jedrich Wilhelms⸗Universität zu Berlin Dr. Gustav Brühl, ““ in 8 juristischen Fakultät der Universität zu Kiel, Amtsgerichtsrat Dr. Otto Opet und dem Seen an der Akademie für praktische Medizin und leitenden Arz des Evangelischen Krankenhauses Dr. med. Emil Martin in Cöln ist das Prädikat Professor beigelegt worden.
auptverwaltung der Staatsschulden. Bekanntmachung.
insscheine Reihe V Nr. 1 bis 10 zu de 6 1. „Wittenbergeschen Eisenbahn⸗ Aktien uͤber die Zinsen für die zehn Jahre vom 1. Januar 1909 bis 31. Dezember s nebst den Erneuerungsscheinen ür di e Reihe werden 88 2. Januar 1909 ab icht, und zwar 1 1 v. Kontrolle der Staatspapiere in Berlin SW. 68, Oranienstr. 92/94, 8 durch die Königliche Seehandlung (Preußische Staatsbank) in Berlin W. 56, Markgrafenstr. 46 a, 1 durch die Preußische Zentral⸗ Genossenschaftskasse Berlin C. 2, am Zeughause 2, 2 82 durch sämtliche preußische EE“ Kreis assen, Oberzollkassen, Zollkassen und hauptamtlich verwaltete d dFerftssse Reichebankhaupt⸗ und Reichsbankstellen und g; sämtliche mit Kasseneinrichtung versehene Reichsbank⸗ benstellen, 8 2 bnn, de eche⸗ Oberpostkassen, an deren Sitz sich keine Reichsbankanstalt befindet, sowie durch die Eisenbahnhauptkasse in Magdeburg. ormulare zu den Verzeichnissen, mit welchen die zur — der neuen Zinsscheinreihe berechtigenden Erneuerungs⸗ scheine (Anweisungen, Talons) den Ausreichungsstellen einzu⸗ liefern 8 werden von diesen unentgeltlich abgegeben.
Der Einreichung der Aktien bedarf es zur Erlangung der neuen Zinsscheine nur dann, wenn die Erneuerungsscheine ab⸗ handen gekommen sind. .
; lin, den 24. Dezember 190b. ains Hauptverwaltung der Staatsschulden. von Bischoffshausen.
in
Meßtischblätter im Maßstabe 1:25 000.
— d der Neuaufnahmen sind anschließend an die in der ö Dezember d. J. verzeichneten Blätter die nachstehenden in Lithographie hergestellt und veröffentlicht worden:
Nr. 142 Rudau, Nr. 143 Powunden, 182 Medenau, 184 Königsberg
Schönwalde 229 Ponarth,
i. Ostpr., 230 2 igswalde, 2662 Arolsen,. EE 2733 Naumburg,
2663 Wolfshagen, . . 2872 Jeit⸗
2858 Fzlar. 2939 Langenberg,
2987 Niederaula, „ 3002 Gera. —
Der Vertrieb erfolgt durch die Verlagsbuchhandlung von
R. Eisenschmidt hierselbst, Dorotheenstraße 70A. Der Preis eines jeden Blattes beträgt 1 ℳ 61 Die Anweisung für den Dienstgebrauch zu dem e von 50 ₰ für jedes Blatt erfolgt durch die Plankammer der
5
niglichen Landesaufnahme hierselbst, NW. 40, Moltkestr. 4.
f 23. Dezember 1908. — 1 Tln Fh. “ 1 Abteilung. 11““ von Zglinicki, “ Oberstleutnant und Abteilungschef.
Karte des Deutschen Reichs im Maßstabe 1:100 000.
(Buntdruckausgabe.)
Im Anschluß an die unterm 24. Juni 1908 angezeigten Blätter sund die vntüic r.
8 “
295 Fürstenwalde, 342 Luckau, 343 Lübben,
344 Guben,
367 Finsterwalde,
ooo alap F1. 8 —
369 Spremberg 8
durch die Kartographische Abteilung bearbeitet veröffentlicht
uptvertrieb der Karte ist der Verlagsbuchhandlung von R. hier, Dorotheenstraße Nr. 70 A, übertragen worden. Der Preis eines Blattes beträgt 1 ℳ 50 ₰. bütch K Die Änweisung für den Dienstgebrauch zu dem ermäßigten ise von 75 ₰ für jedes Blatt erfolat durch die Plankammer der
lichen Landesaufnahme hier, NW. 40, Moltkestraße 4. 2 Berlin, den 28 1u“ Abteilung Landesauf 2
gaae cih von Zglinicki,
.
und
oͤnig⸗
verliehen worden, und zwar .
S den, Maler Bruno Rosdorff aus Berlin, 8 Maler Paul Müller aus Braunschweig. Charlottenburg, den 10. Dezember 1908. Geenanh⸗ Der Vorsitzende des b der Adolf Ginsberg⸗Stiftung:
1. von Werner, der Königlichen akademischen Hochschule üis. für vie bildenden Künste.
Dentsches Reich. Preußen. Berlin, 29. Dezember.
er Zeit vom 1. April 1908 bis zum Schlusse des Nedr Sns er sind, nach dem „ entralblatt für das Deutsche Reich“, folgende Einnahmen des Deutschen Reichs an Zöllen, Steuern und Gebühren abzüglich der Ausfuhrvergütungen usw. sowie “ 8. Reichs⸗Post⸗ und Tele raphenverwaltung un er Reichseisenbahnverwaltung zur Anschreibung gelangt: ölle 395 336 140 ℳ (gegen das Vorjahr — 79 558 375 ℳ), Tabalsteuer 6 628 807 ℳ (— 311 911. ℳ), Zigaretten⸗ steuer 11 546 85 ℳ (+ 1 149 525 ℳ), Zuckersteuer 108 192 456 ℳ (+ 3 848 460 ℳ), Salzsteuer 38 359 138 ℳ (+ 353 381 ℳ), Branntweinsteuer: a. Maischbottichsteuer — 2 850 490 ℳ (+ 1 913 476 ℳ), b. Verbrauchsabgabe und uschlag 94 7 5 356 ℳ 3 917 471 ℳ), c. Brenn⸗
73989. 55 408 ℳ), Schaumweinsteuer Böbö1— 2 1e2Ir 17ℳ
7 — 46 530 ℳ), 1
4. 8 949 h., Rebergasgsabgabe von Bier 3 198 712 ℳ — 291 202 ℳ), Smelkartenste mpel 1 132 783 ℳ (—5 556 ℳ9), — 11 076 042 ℳ — 494 205 ℳD), Reichs⸗ stempelabgaben: I. Ueberweisungssteuern: A. von Wertpapieren 17 300 520 ℳ (— 174 017 ℳ), B. von Kauf⸗ und sonstigen Anschaffungsgeschäften 7 535 160 2 hes “ 5 1 9 gv
rielosen: a. für Staatslotterien 8 Kotterieeg.⸗ ℳ), 8 für Privatlotterien 8 906 649 ℳ (+ 772 396 ℳ), II. Reichseigene Steuern: A. von Fracht⸗ urkunden 9 969 748 ℳ (— 674 679 ℳ), B. von fahrkarten 12 780 819 ℳ (— 29 604 ℳ), 8. Pgs. 53 laubniskarten für Kraftfahrzeuge, 619 926 ℳ (+ 224 255 ℳ), D. von Vergütungen an Mitglieder von Aufsichtsräten 1566 879 ℳ (— 1 499 245 ℳ), Erbschaftssteuer 16 694 964 ℳ (— 198 441 ℳ), Statistische Gebühr 1 017 632 ℳ (s— 71 505 ℳ), Reichs⸗Post⸗ und Telegraphenverwaltung 404 706 733 ℳ (+ 16 877 893 ℳ), Reichseisenbahnverwaltung
80 322 000 ℳ (— 3 494 000 ℳ). 1u Die zur Reichskasse gelangte Isteinnahme abzüglich der Ausfuhrvergütungen usw. und der erwaltungskosten beträgt bei den nachbezeichneten Einnahmen: Zölle 361 698 ℳ — 78 538 140 ℳ), Tabaksteuer 7 829 810 ℳ (— 182 979 22 igarettensteuer 10 189 833 ℳ († 2 115 931 ℳ), Zucker⸗ steuer 93 731 129 ℳ (+ 5825 964 ℳ), Salzsteuer 35 943 8416 ℳ (+ 575 304 ℳ), Branntweinsteuer: a. Maisch⸗ bottichsteuer — 1 901 912 ℳ (+ 1 673 953 ℳ), b. Verbrauchs⸗ abgabe und Zuschlag 84 135 516 ℳ (— 1 489 414 ℳ), c. Brenn⸗ steuer — 1 736 920 ℳ (+ 3 755 408 ℳ), Schaumweinsteuer 3 587 168 ℳ (+ 136 917 ℳ), Brausteuer und Ueber angs⸗ abgabe von Bier 32 330 672 ℳ (— 851 492 ℳ), Spielkarten⸗ stembel 1 085 496 ℳ (— 13 466 ℳ)], Wechselstempelsteuer 11 076 022 ℳ (— 494 205 ℳ), Reichsstempelabgaben: 1. Ueberweisungssteuern: A. von Wertpapieren 16 954 510 ℳℳ (— 170 536 ℳ), B. von Kauf⸗ und sonstigen Anschaffungs⸗ chäften 7 382 530 ℳ (+ 1 080 250 ℳ), C. von Lotterie⸗ - en: a. für Staatslotterien 19 154 673 ℳ ·— 1 763 664 ℳ), b. für Privatlotterien 8789 322 ℳ (+. 764 082 Kv II. Reichseigene Steuern: A. von Frachturkunden 97 70 866 ℳ (s— 661 186 ℳ), B. von Personenfahrkarten 12 525 202 ℳ (s— 29 012 ℳ), C. von v.I;h* 2 Kraftfnhegeng. 587 528 ℳ (+ 219 771 ℳ), D. von Vergütungen 2 4b von Lchfles rälen 1 535 541 ℳ (— 1 469 261 ℳ), Erbschaftssteuer 16 694 964 ℳ (— 198 441 ℳ), Statistische Gebuͤhr 1 007 463 ℳ (— 55 748 ℳ) 8
“ z 8.⸗ st S. m. 85 Laut Meldung des „W. T. B.”] ist S. M. S adler“ gestern e. Daressalam nach Tanga in See gegangen. S. M. S. „Bussard“ ist gestern von Kapstadt nach Durban in See gegangen. “
“
Oesterreich⸗Ungarn.
— 1 3 4 . 1.*. Wie das „K. K. Telegraphen⸗Korrrespondenzbureau“ mi teilt, sind die zwischen den Kabinetten von Wien
9,/22.
„See⸗
und zwar 1)
Wiener Kabinett durch das Auswärtige burg, 2) die Antwort des Wiener vember 1908 auf die Mitteilun 3) das aide-mémoire des St. November, Kabinetts vom 8. Dezember,
Kabinetts vom .“ des Wiener Kabinetts vom 14. November
wird erklärt,
präzisiert:
Majestät auf
zu
Pforte
ferenz den zu setzen. Montenegros
gewährenden
punkt zu den
K. und K.
zur Lösung
die einfache
Vertrages
gibt das St.
könnten.
den Kabine
Grenzen zu
werde.
Lauf ließe.
und St. Petersburg über das Balkankonferenz⸗
Oberstleutnant und Abteilungschef.
programm geführten Verhandlungen vor kurzem insofern zu
werde.
ie Regierung ist bereit, den in Bulgarien p erten “ wobei sie voraussetzt, daß die Ir ferenz die Unabhängigkeit dieses Staats sanktionieren werde, en e finanziellen Fragen einschließlich der Eisenbahnfrage geregelt seien. Be⸗ züglich Bosniens, der 1 klärt sich die Regierung damit Fragen in das lich hätten jedo
Sandschaks nicht mehr Gegenstände der Diskussion zu bilden. wird shee e daß die Regierung über u einer der Konferenz
betrifft, so erhebt das daß er Gegenstand der jedoch die von ihm in behalte aufrecht.
legungen vorzubeugen, die
ährende wi tliche „Bezüglie wEE fremden Postämter in der Türkei erklärt das Wiener Kabinett sich bereit, über die daran vorzunehmenden —3 kationen sich mit den übrigen Mächten ins Einvernehmen zu setzen. Schließlich wird der Meinung Ausdruck gegeben, russische Regierung nunmehr
eine neue Bestimmung zu zu den übrigen Programmpunkten
über inf t sein, . mg 1e. sfin. be den präjudiziellen Frage teilt. Schließlich
seinen eben entwickelten Standpunkt Signatarmächte zu unterbrreiten. 8 In dem aide-mémoire vom 8. v 1908 bestätigt iener Kabinett die Uebereinstimmung der inger
dnn Wen und St. Petersburg bezüglich der Notwendigkeit von 1u““ und folgert Kabinett ebenso wie das 8 ’1 die Konferenz vor Gefahren zu schützen, die sich aus einer 80n derselben zu Tage tretenden Meinungsverschiedenheit ergebe
der wichtigsten auf * Weise hoffentlich zur führen, die dazu
8 der Konferenz, den enraeme mt in St. Peters⸗ Kabinetts vom 14. No⸗ des Konferenzprogramms, etersburger Kabinetts vom 4) das aide- mémoire des Wiener 5) das aide-mémoire des St. 4/17. Dezember.
daß eine Balkankonferenz nur in dem Falle mit
Nutzen zusammentreten könne, wenn ihr eine Verständigung der ignatarmächte voranginge. d d zu den einzelnen Punkten in folgender Weise
Alsdann wird der Standpunkt
proklamierten neuen
rzegowina und des Sandschaks Novibazar er⸗ 8 einverstanden, daß diese beiden rogramm aufgenommen werden. „Selbstverständ⸗ die Ausdehnung der Souveränitätsrechte Seiner Herzegowina sowie die Räumun 178 e diese Fragen mit der zu gelangen hoffe, die dann von wäre. Gleichzeitig hätte die Kon⸗ Artikel 25 des Berliner Vertrages außer Kraft Was die Frage des die souveränen Rechte einschränkenden Artikels 29 des Berliner Vertrages Wiener Kabinett keine Einwendungen dagegen, Diskussion auf der Konferenz bilde, hält dieser Beziehung stets gemachten Vor⸗ Bezüglich der Serbien und Montenegro zu wird, um eventuellen irrtümlichen Aus⸗ assung: „Serbien und Montenegro zu Fesfange. vorgeschlagen. Bezüglich der
Bosnien und die
Einigung zu bestätigen
Vorteile
daß die Kaiserlich Gelegenheit nehmen werde, ihren Stand⸗ verschiedenen Programmpunkten bekannt zu geben.
In dem aide-mémoire des russischen Kabinetts vom 9./22. November erklärt
dieses, mit der Auffassung der Regierung in Ansehung der Notwendigkeit von
Vorverhandlungen vor dem Zusammentritt der Konferenz völlig einverstanden zu sein.
Diese vorhergehende Programms der das Recht gewahrt werden, zu diskutieren. gefaßten Uebereinkommens liche Regierung
Verständigung hälte sich auf den Inhalt des Konferenz zu beziehen; der Konferenz müsse jedoch die verschiedenen Fragen in voller Freiheit des vom Wiener Kabinett ins Auge mit der Türkei gibt die Kaiser⸗ Meinung Ausdruck, daß dieses gewiß beitragen würde, doch könne eine
Bezüglich
der
der Frage
solche Entente der definitiven Lösung weder vorgreifen, noch die freie ssion unter den inde 2 n;
e Konferenz anerkannten Prinzip könne sich keine Macht von
den Vertragsve pflichtungen einseitig loslösen.
St. Petersburger Kabinett,
Mächten verhindern. Denn nach dem durch die Auch glaubt das Konferenz nicht auf
daß sich eüe des Berliner
ußerkraftsetung des Artikels 25 1 8 Ferseltlene sondern diesen Artikel durch ersetzen hätte; bevor die russische Regierung Stellung nimmt, möchte sie Kabinett seine Auffassung in
zu
ob das Wiener
Kabinekt seiner Absicht Ausdruck, demnäͤchst Hraserg. En der Beurteilung der übrigen
Regierungen
araus, daß das russische Wiener Kabinett bestrebt sein werde,
Dieser von beiden Kabinetten ins Auge gefaßte Zweck bilde ein europe02s Interesse und könne nach der Auffassung des Wiener Kabinetts nur in sehr unvollkommener Weise erreicht werden, angehende Verständigung unter den Programmpunkte beschränken würde.
wenn üdee 92
Mächten auf die Aufzählung de
Der ““ 2—— üßte vielmehr auch auf das esen wenigst
½ een. des Programms ausgedehnt werden und —2n
Vereinbarung gewisser Formeln
bestimmt sind, die Diskussion in genau umschriebenen
halten. So würde z. B. die russische Regierung gewiß
geneigt sein, die Diskussion über Bosnien und die Herzegowina so zu benne. dns, . e solche - dem sterreichtsch⸗ungarischen Kabinett um so weniger zweifelhaft, als die Eventualität der — in mehreren früheren, Rei enen Abmachungen, vaee “ wünden die Arbeiten der Konferenz wesentlich er Schwierigkeiten vermieden w müßte
Diskussion über die verschiedenen Punkte völlg freien
t der Annexion nicht in Frage gestellt gxngn der Kaiserlichen Regierung erscheint
zwischen beiden vorgesehen war. Durch diesen werden, die entstehen müßten,
Das Wiener Kabinett hofft, daß sich die Kagserliche Re⸗
s 5 nd von demselben Geiste der Versöhnlichkeit leiten lassen u steruog defn den über die wichtigsten satsrbicese⸗ bekannt geben 1E 8
“ 1“““
attenbach zur Ueberreichungseines Beglaubigungs⸗
1 im Thronsaal des König⸗ hen Schlosses in feierlicher Audienz empfangen worden. T. B.“ meldet, verlas der Botschafter
breibens vom König Alfons
se das „W. igende Ansprache an den König:
Ich habe die Ehre, Eurer nch die Seine Majestät der
keit hat. Ich bin glücklich, Hochschätzung und der eien, von denen der zjestat die Königin
der Dolm
Kaiser
für Eure und die
ganze
üdh Spaniens hegt. ebesondere Genugtuung, daß
undschaft, die Sie mir im
le an unsern Hof kommen zu sehen,
r ßr
den ersten bewahren, bestätigen wird. 2 Botschafter,
noch enger geknüpft werden.
Türkei.
Die Keftrige Sitzung der Deputiertenkammer wurde, 2T. B.“ 8 Ahmed Riza daß er in Begleitung des ersten einen Besuch
zufolge, von dem Präsidenten
der Mitteilung eröffnet, präsidenten
und warm
rredung habe
len bekundet,
hlwollen für das Parlament betont. Entwurf der Antwortadresse
dem Sultan empfangen worden sei. der Sultan
atte nahm die Kammer den Entwurf ohne
gramme fort.
schen Parlaments en. Ich beehre alung gemäß, hierfür bestens zu danken. Der Präsident teilte zum S Wahl Aristidi Paschas ( denten vom Sultan bestätigt ng findet morgen statt. — Die Antwort des estern dem
worden sei
Sultan überreicht worden.
ichem Sinne geregelt werde.
Rumänien.
Die Kammer hat, „W. T. B.“ zufolge, gestern den Ent⸗ der Antwortabresse auf die Thronrede mit 80
3 Stimmen angenommen.
Serbien.
In der Skupschtina stand gester
Majestät die Schreiben zu überreichen, Kaiser, mein erhabener Souverän, mich außerordentlichen und bevollmächtigten Vischafte⸗ zu beglaubigen et aufrichtigen Sgenndgah e Majestät, 5 Königliche ält ist, und der Wünsche, die er für das Woblergehen und das Was mich persönlich betrifft, so ist es mir es mir vergönnt ist, mein Amt in sem Lande auszuüben, das ich schon während meines früheren Auf⸗ haltes zu schätzen und zu lieben wußte. Der Zweck meiner Mission rd es sein, die guten Beziehungen aufrechtzuerhalten und noch fester gestalten, die stets und ohne Unterbrechung zwischen Spanien und atscland bestanden haben, und ich bin sicher, daß ich zur er Aufgabe die machtvolle Unterstützung Eurer gierung und des ganzen spanischen Volkes finden werde. Auf die Ansprache des Botschafters erwiderte der König: Mit aufrichtiger Befriedigung empfange ich die Schreiben, durch Seine Majestät der Deutsche Kaiser geruht, Sie bei mir als rordentlichen und bevollmächtigten Botschafter zu beglaubigen. bin gerührt durch die Gefühle der Hochachtung und aufrichtigen Namen Ihres erhabenen Souveräns bedrückt haben. Ich, die Königin und die Köaigliche Familie erwidern Gefühle von ganzem Herzen. Ich bin glücklich, Sie zum zweiten 1 und ich hege keinen Zweifel, Ihr neuer Aufenthalt die freundliche Erinnerung, die Sie und Wir b Sie können darauf rechnen, er, daß die Unterstützung von König, Regierung und t Ihnen nicht einen einzigen Augenblick fehlen wird, damit die indigen Beziehungen unwandelbarer Freundschaft, die Spanien und Deutsche Reich in so glücklicher Weise verbinden, aufrechterhalten Für das Gedeihen ischlands spreche ich Ihnen ebenso innige Wu Gesundheit des Kaisers und seiner erhabenen Fa
Nachdem der König den Grafen von Tattenbach der ügin, der Königin⸗Witwe sowie der Königlichen Familie gestellt hatte, begab sich der Botschafter in die deutsche schaft zurück und fuhr bald darauf beim Präsidenten des nisterrats und dem Minister des Aeußern vor.
In längerer nochmals an der Verfassung festzuhalten und sein
Sodann gelangte auf die e zur Verlesung. Nach einer kurzen Ges
Senats auf die Thronrede 1 n Der Inhalt ent⸗ ht im wesentlichen der Adresse der Deputiertenkammer, nur die Hoffnung ausgesprochen, daß auch die Kretafrage in
w die Beratung des
getprovisoriums auf der Tagesordnung.
ch B.“ berichtet, stellte der Ministerpräsident Welimiro⸗ im Namen der Regierung die Vertrauensfrage, worauf haus das Budgetprovisorium mit 82 gegen 26 Stimmen Für die Vorlage stimmten die beiden radikalen schrittler, dagegen die Nationalisten.
jm. ien und mehrere Fort
uf fand eine geheime Sitzun in der N cuf fe ne g statt, in der N basitsch über das Ergebnis ihrer M
Bulgarien. 8 Sobranje - 000 fhr das
balanciert. Erposé, „W. T. B.“ zufolge, aus:
0 v
issionen be⸗
wurde gestern mit der Beratung des
1 Jahr 1909 begonnen, das mit g
ei gegen 127 200 000 Lei im laufenden Finanz⸗ Der Finanzminister I“
Majestät, Ihrer
und Wohlergehen nsche aus wie für milie.
chäftsordnungs⸗ m d Debatte an und edarauf die Verlesung der neu eingelaufenen Glückwunsch⸗ Das Haus nahm folgendes Antwort⸗ Nramm auf die Glückwünsche des Deutschen Reichstags an: Die Wünsche des deutschen Parlaments für den Erfolg des sind mit sehr großem Beifall aufgenommen mich, dem einstimmigen Beschluß der Ver⸗ Der Präsident.
lusse der Sitzung mit, daß rieche) zum zweiten Vize⸗
der Gefühle sein zu
Ihre Familie
Erfüllung
abgestattet
den festen
Thron⸗
Die nächste
v
Wie das
akowitsch
“ BZbrre, etragenden Versicherungssumme. — Als ein sehr beachtlicher Wo l⸗ fahrtsdienst ist die durch die Verwaltung ausgeübte 5 8 Lebensversicherungen für ihre Beamten und Unterbeamten anzusehen. Durch besondere Vertragsabschlüsse
durch einen Prämienzuschuß von 17 % aus der Postkasse an nicht etats⸗ mäßige Unterbeamte, nehmen, währt.
den Prämienzuschu 10 533 810 ℳ, 33 727 Lebensversicherungen ohne
einer Versicherungssumme von 97 764 1138 28 18 dienst⸗, Aussteuer! on 97 764 717 ℳ sowie 1138 Militär
Die verwaltung leisteten über die Fü6 vrankenversicherung. zählten die Kassen am Jahres
fälle betrug 14 883 Ser
Unfallversicherung waren 49 200 Personen unterworfen. An Unfallentschaͤdi⸗
Statistik und Volkswirtschaft.
Arbeitgeber im Jahre 1907.
Wenn die deutsche Poft⸗ und Telegraphenverwaltung als Arbeit⸗ geber in Frage kommt, so handelt es sich um eine Verkehrsanstalt, die (einschließlich von Bayern und Württemberg) im Jahre 1907 ein Gesamtpersonal von nicht weniger als 312 708 Köpfen be⸗ schäftigte. Von diesen waren 127 625 Beamte, 133 880 Unterbeamte (mit Einschluß von 1360 Postillonen), 44 077 nicht im Beamten⸗ verhältnis stehende Personen, 1695 Posthalter und 5431 Postillone der nicht reichseigenen Posthaltereien. Der Betrag der an das Heer der Angestellten männlichen und weiblichen Geschlechts gezahlten Ge⸗ hälter und Löhne, die Aufwendungen für außerordentliche Beihilfen an Beamte und Unterbeamte sowie für die Wohlfahrts⸗ einrichtungen sind aus der kürzlich erschienenen amtlichen „Statistik der deutschen Reichspost⸗ und „telegraphenverwaltung für das Jahr 19077 nur für das eeigentliche Reichs⸗ postgebiet, nicht auch für Bayern und Württemberg zu ersehen. Um hier vergleichsrichtige Faktoren zu haben, müssen die auf Bayern und Württemberg entfallenden Beamten, Unterbeamten usw. abgerechnet werden, sodaß die Gesamtzahl der beschäftigten Beamten, Unterbeamten usw. sich von 312 708 auf 277 116 er⸗ mäßigt. Dieses Gesamtpersonal zerfällt in 111 751 Beamte (darunter 17 826 weibliche, von denen in der Hauptsache 1215 im Telegraphendienst und 10 489 im Fernsprechdienst Ver⸗ wendung fanden), 117 831 Unterbeamte, 43 148 nicht im Beamten⸗ verhältnis stehende Personen (darunter 6727 weibliche), 895 Posthalter und 3488 Postillone. Für diese bei der Reichspost beschäftigten Per⸗ sonen wurde weit über die Hälfte der Gesamteinnahmen der Reichs⸗ post und etelegraphenverwaltung als Gehälter, Löhne und Beihilfen verwendet. Die Gesamteinnahmen der Verwaltung beliefen sich im Jahre 1907 auf 597 165 056 ℳ. Die Ausgaben für Besoldungen und Vergütungen der Beamten betrugen 143 713 217 ℳ, desgleichen für die Unterbeamten und für Hilfeleistungen 103 019 781 ℳ, für die Unterbeamten, Boten und Aufseher im Landbestelldienste 2) 049 312 ℳ, für Wohnungsgeldzuschüsse 37 044 671 ℳ, für Stellen⸗ und Teuerungszulagen 3 268 579 ℳ und für außerordentliche einmalige Beihilfen an Beamte und Unterbeamte 18 512 428 ℳ. Es er⸗ geben diese Summen einen Gesamtbetrag von 325 607 988 ℳ Das gebotene Zahlenmaterial gestattet nicht, Besoldungs⸗Durchschnitts⸗ berechnungen für die Einzelkategorien der Beschäftigten anzustellen. Auf den Kopf der Gesamtzahl der bei der Reichspost Beschäftigten entfällt durchschnittlich ein Jahreseinkommen von 1175 ℳ. Wie sehr namentlich die Mehrausgaben für Personalbesoldung im Jahre 1907 den Ueberschuß der Reichspost⸗ und ⸗telegraphenverwaltung gegen das Facjahes vermindert haben, geht daraus hervor, daß der Nettoüber⸗ schuß 1905 59 271 680 ℳ, dagegen im letzten Jahre bei erhöhten Gesamteinnahmen nur 37 225 386 ℳ betrug. „ Von besonderem Interesse ist die in der amtlichen Veröffent⸗ lichung enthaltene Statistik der Wohlfahrtseinrichtungen für die Angehörigen der Reichspost⸗ und „telegraphenverwaltung. Die 1872 gegründeten Postspar⸗ und ⸗darlehensvereine, von denen am Sitze jeder der 41 Oberpostdirektionen einer besteht, hatten im Jahre 1907 200 826 Mitglieder, deren Gesamtsparguthaben 55 928 559 ℳ (hier⸗ von 1907 eingezahlt: 17 768 941 ℳ) betrug. Die Verzinsung be⸗ läuft sich auf fast 4 % und machte 1907 einen Betrag von 2 094 432 ℳ aus. Rückzahlungen fanden in Höhe von 18 208 067 ℳ statt. Darlehen wurden 53 700 in einer Gesamthöhe von 7 442 050 ℳ bewilligt, die Rückzahlungen von Darlehen betrugen 7 128 494 ℳ. Das gesamte Vereinsvermögen dieser Kassen einschließlich der Reserve⸗ fonds beläuft sich auf 57 110 167 ℳ. — Das Vermögen der Post⸗ unterstützungskasse betrug Ende 1907 1 010 5338 ℳ.“ ” Es wurden aus dieser Kasse im letzten Betriebsjahre bewilligt: an Ruhegehältern und Belohnungen für Postillone 50 568 ℳ, für Unterbeamte an Erziehungsgeldern 157 326 ℳ, an fort⸗ laufenden Unterstützungen 232 102 ℳ, an einmaligen Unterstützungen 141 595 ℳ. — Die Einnahmen der 1872 mit 300 000 ℳ begründeten Kaiser⸗Wilhelm⸗Stiftung ermöglichten Beibilfen zur Förderung der Ausbildung von 63 Söhnen und einer Tochter von Beamten und Unterbramten in Höhe von 13 550 ℳ und anderweite Beamten⸗ und Unterbeamtenunterstützungen von 11 835 ℳ. Die aus frei⸗ willigen Beiträgen von den Beamten und Unterbeamten 1890 er⸗ richtete Stiftung „Töchterhort“, deren Vermögen sich Ende 1907 auf 1 277 436 ℳ bezifferte, konnte an 1114 Beamten⸗ und an 1864 Unterbeamtentöchter Unterstützungen in einer Gesamt⸗ höhe von 157 254 ℳ gewähren; hierdurch erreichte der Gesamtbetrag der seit Errichtung der Stiftung aus derselben gewährten Unter⸗ stützungen die statkliche Höhe von 1 389 613 ℳ, die je zur Hälfte Beamten⸗ und Unterbeamtentöchtern zugeflossen sind. — Der Sterbe⸗ Ende 1907 6055 Mitglieder mit einer 4 596 000 ℳ
Vermittlung von mit einzelnen Gesellschaften und
e, wenn diese eine Versicherung bis 1500 ℳ auf⸗ wurden hier wesentliche Erleichterungen den Versicherten ge⸗ Es bestanden Ende März 7702 Lebensversicherungen, die genossen, mit einem Versicherungsbetrage von
Prämienzuschuß mit
er, und Studiengeldversicherungen über 1 390 700 ℳ. — 41 Betriebskrankenkassen der Reichspost⸗ und ⸗telegraphen⸗ gesetzmäßigen Anforderungen binaus⸗ An veksicherungspflichtigen Mitgliedern . 47 994; die Zahl der Erkrankungs⸗ mit 355060 Krankheitstagen. — Der gesetzmäßigen
ungen wurden 135 262 ℳ ausgezahlt. — Einen wichtigen 1. ch
ew führte Uoe der Reichspost bildet die Beschaffung von besonderen, hygieni Beamte.
esteingerichteten Wohnhäusern für Unterbeamte und gering besoldete
Die Reichspost⸗ und ⸗telegraphenverwaltung algs
bau begleitenden Ackerunkräuter am Mittelmeer. hirse hat ihre Stammform in der hinauf wild vorkommenden Kolbenhirse; diese und die später sich ein⸗ findende Rispenhirse fehlen im Orient wie in Aegypten. vierte Buchweizen hat sich aus dem in Europa ebenfalls wild wachsenden Buchweizen entwickelt. Züchtungsergebnisse aus den in Europa wild vorgekommenen Formen; die letztere war den alten Aegyptern 5 ihnen dagegen die Saubohne, die aber verachtet wurde.
uropa Die Wassernuß ist eine schon seit der und bis in den skandinavischen Norden verbreitete und in neolithischer Zeit vielfach benutzte Frucht. auch der Mohn, der in den steinzeitlichen Pfahlbauten nicht selten ist; er wurde wahrscheinlich aus dem wilden Feldmohn gezogen.
pae⸗ europäisches Obst den Aegyptern und Semiten annt.
ee der Indogermanen er wurde zogen und wahrscheinlich ebenfalls die Birne. unbekannt. heimisch gewesen, wo breitet hat und wohin selbst ihr Name, welsche Der in prähistorischer Zeit verwendete Lein gehört verschiedenen Arten an, die alle von derselben auch in Mitteleuropa verbreiteten Urform stammen, doch unterscheidet sich die in Europa gebrauchte Art, Linum 18 austriacum, wesentlich von dem ägyptischen usitatissimum. 8
Vormünder dem Mündel durchaus selbständig gegenüber, für die ge⸗ schäftlichen Angelegenheiten aber steht ihnen das Bureau des Verbandes zur Verfügung; hier finden sie fachmännischen Rat, und es werden Klagen und dergl, soweit möglich, durch das Bureau besorgt. Der Verband hofft, es zu erreichen, daß mit der Zeit alle geschäftlichen Angelegenhbeiten seiner Mitglieder ähnlich wie bei der Generalvormundschaft durch sein Bureau erledigt werden können. In einer derartig gut organi⸗ sierten Einzelvormundschaft sieht der Verband die beste Lösung der Bevormundung armer Kinder. Der Verband zählt z. Zt. 218 aktive Mitglieder, die bisher rund 500 Vormundschaften und Pflegschaften übernommen haben. Die gemachten Erfahrungen haben bestätigt, daß Frauen durchweg sich vorzüglich zu Vormündern eignen, was ja auch eine Verfügung des preußi⸗ schen Justizministers vom 25. Januar 1906 und zahlreiche Aeußerungen von Vormundschaftsrichtern bestätigen. Die Mitglieder des Verbandes haben auch mit Energie die Alimente von unehelichen Vätern zu erreichen sich bemüht. Nach einer vom Verband aufge⸗ stellten kleinen Statistik über 150 von seinen Mitgliedern geführte Vormundschaften zahlten 33 Väter gutwillig. In 29 Fällen mußte wegen Aussichtslosigkeit von der Verfolgung der Ansprüche gegen den Vater abgesehen werden. In 88 Fällen wurden Prozesse geführt, von denen zurzeit noch 9 schweben. Elfmal wurde von den Beklagten mit Erfolg exceptio plurium geltend gemacht; viermal führte der Prozeß zur Heirat; 36 Väter zahlten in der Folge für ihr Kind, während 30, Väter sich der Zahlung zu ent⸗ ziehen wußten, meist durch häufigen Wechsel der Wohnung und der Arbeitsstel -2. Insgesamt zahlte etwa die Hälfte aller Väter, nämlich 71 von 150—9, ein Verhältnis, das sich hoffentlich in Zukunft immer günstiger gestalten wird dadurch, daß der Verband immer reichere Er⸗ fahrungen sammelt und an Ansehen gewinnt. 8
Die Auskunftsstelle des Verbands ist bestimmt 1) für Mit⸗ glieder, die Rat und Unterstützung bei Ausübung ihrer Vormundschaft brauchen, und 2) „für junge Mütter und Schwangere, die einen Vormund für ihr Kind suchen. Die Auskunftsstelle gibt aber aa⸗ch Nichtmitgliedern bereitwillist Auskunft in allen Vormundschaftsangelegenheiten. Es haben sich auch männliche Vormünder dort öfter Rat geholt. Häufig kommen Mündelmütter, die selbst Vormund ihres Kindes sind, und zwar sind diese meist sehr dankbar, wenn ein Mitglied des Verbandes sich bereit erklärt, ihnen die Vormundschaft abzunehmen, da sie keine Ahnung von den Obliegenheiten eines Vormundes haben und auch dem Vater ihres Kindes nicht objektiv genug gegenübertreten können. Frauen, die sich für die Sache interessieren und eine Vormundschaft übernehmen möchten, sind sehr willkommen. Sehr zu wünschen wäre es, daß sich aus den verschiedenen Stadtteilen Frauen aller Stände zu diesem Amt melden möchten, das wie wenig andere für Frauen geeignet ist und mit dessen Uebernahme sie der Gesamtheit einen großen Dienst erweisen. Sprechstunden sind täglich von 6 bis 7 Uhr in der Geschäftsstelle der Deutschen Zentrale für
Jugendfürsorge im Französischen Dom am Gendarmenmarkt Eingang Jägerstraße.
Kunst und Wissenschaft.
Ueber die vorgeschichtlichen Nähr⸗ und Nutzpflanzen Europas veröffentlicht N. Much in den „Mitt. d. anthrop. Ges. in Wien“, 38. Bd., 1908, einen Ueberblick, dem der „Globuz“, illustrierte Zeitschrift für Länder⸗ und Völkerkunde (Verlag von Vieweg u. S. in Braunschweig) folgendes entnimmt: Durch die Eiszeiten wurden die Gewächse unseres Erdteiles, die dem Menschen zur Nahrung oder zu sonstigem Nutzen dienen konnten, keineswegs vernichtet, sodaß sie sich in den Zwischeneiszeiten, inbesondere nach der letzten Eiszeit, von ihren Re ugien aus wieder verbreiten konnten. Schon in der Solutrénperiode benutzten die Menschen den damals jedenfalls wilden Weizen und die Gerste zur Nahrung. In der neolithischen Zeit finden wir bereits einen allgemeinen Anbau des Weizens und zwar von vier Rassen, von denen Triticum compactum und monococeum im Orient und in Aegypten un⸗ bekannt sind, wogegen die dort vorwiegend angebauten Weizenarten, Priticum aegilopoides und turgidum, in Europa nicht vorkommen. Ebenso ist auch die im Orient und in Aegypten vorzugsweise an⸗ gebaut⸗ vierzeilige Gerste in Europa fremd, wo damals nur die echszeilige und vereinzelt noch die zweizeilige, der Urform nahe⸗
stehende Gerste Verwendung fand. Die den neolithischen Getreide⸗
verweisen auf die Küstenländer Die in Europa damals angebaute Kolben⸗
noch heute bis in den Norden Der kulti⸗ Ebenso sind Linse und Erbse
und Hebräern fremd. Bekannt Nach von Frankreich her.
Tertiärzeit hier lebende
kam sie aus dem Sudan und
Fremd ist in Aegypten und Palästina
Ebenso nicht be⸗ sind wahrscheinlich ein Züchtungs⸗ Mittelasiens; der kultivierte Apfel, vielen Ansiedelungen erscheint, einheimischen wilden Art ge⸗ enf Beide waren im Orient Die Walnuß ist in Frankreich in paläolithischer Zeit ein⸗ von wo sich ihre Pflege über Mitteleuropa ver⸗ Nuß, noch verweist.
Pfirsich und Aprikose
in Mitteleuropa
ohne Zweifel
in aus der
Bis Ende 1907 waren 818 Häuser für diesen Zweck bereit⸗