1909 / 16 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Jan 1909 18:00:01 GMT) scan diff

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der Kläger gegen das Urteil des Landgerichts Bremen, IV. Zivilkammer, vom 13. November 1908 Berufung ein mit dem Antrage: das Urteil des Landgerichts dahin abzuändern, daß die Ehe der Parteien ge⸗ 5 und die Beklagte für den allein schuldigen eil erklärt wird, und ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Hanse⸗ atische Oberlandesgericht, Zivilsenat I, zu Hamburg im Gerichtsgebäude, Welckerstraße 9, Zimmer 3, auf Freitag, den 23. April 1909, 3 ¾ Uhr Nach⸗ mittags, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Füse ant wird dieser Auszug der Berufungsschrift bekannt gemacht. Hamburg, den 12. Januar 1909. Der Gerichtsschreiber des Hanseatischen Oberlandesgerichts, I. Zivilsenats: C. Cla uß, Sekretär.

[86253] Oessentliche Zustellung.

Die Mrs. Harmstone⸗Love, Zirkus Proprietreß zu Batavia, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Sikolny zu Berlin, Charlottenstr. 17, klagt gegen die Artistin Fräulein Elisabeth Helene Bertha Suchowitzky, mit Artistennamen Miß Afia, früher zu Berlin, Hasenhaide 49, jetzt unbekannten Aufenhalts, unter der Behauptung, daß, da die Be⸗ klagte mit der Klägerin einen Engagementsvertrag geschlossen habe, jedoch kontraktbrüchig geworden sei, trotzdem Klägerin einen Vorschuß von 150 £ über⸗ fandt habe, sie der Klägerin die durch den Kontraktbruch entstandenen Unkosten nebst dem gezahlten Vorschuß schulde, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 459 2 gleich 9180 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal zur Zwangsvollstreckung stehenden Betrages für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts 1I zu Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 31, Zimmer 57, auf den 19. Mai 1909, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bel dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 11. Januar 1909.

Reinsch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[86238] Oeffentliche Zustellung.

Der Oskar Wanke senior zu Rixdorf, Kaiser⸗ Friedrichstr. 238, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Hermann Schmulewitz, hier, Landsberger⸗ straße 64, klagt gegen 1) die Firma Wanke & Co, 2) deren Inhaber: a. Frau Franziska Kallmann, geb. Graupe, früher Berlin, Dircksenstr. 38, jetzt unbekannten Aufenthalts, b. Otto Schmidt zu Berlin, Elsasserstr. 8, b. Plischkowski, 3) den Heymann Kallmann, früher in Berlin, Dircksenstr. 38, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung: die

irma Wanke & Co., deren letzte Inhaber die Be⸗ * zu 2a und b gewesen seien und der auch der Beklagte zu 3 früher angehört habe, sei mit der November⸗ und Dezembermiete 1905 für die im Hause des Eigentümers Franz Schulz zu Wilmers⸗ dorf gemieteten Räume mit je 100 im Rück⸗ stande geblieben. Schulz habe deshalb auf den hinterlegten Versteigerungserlös aus den auf Be⸗ treiben anderer Gläubiger, darunter auch des Klägers, gepfändeten Sachen mit 228,71 Klage auf vor⸗ zugsweise Befriedigung erhoben. Er sei jedoch mit seiner Klage gegen den jetzigen Kläger abgewiesen worden in 75. O. 279. 05 des Königlichen Land⸗ erichts I zu Berlin. Zugleich sei auf die Wider⸗ lage des Klägers dessen Recht auf vorzugsweise Be⸗ friedigung festgestellt. Die Hinterlegungsstelle ver⸗ lange für die Auszahlung die vorherige Einwilligung der Beklagten. Die Beklagten seien dazu ver⸗ pflichtet, da die gepfändeten und versteigerten Sachen Eigentum des Klägers gewesen seien, mit dem An⸗ trage: 1) die Beklagten als Gesamtschuldner kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, darein zu willigen, daß die bei der Königlichen Ministerial⸗ Militär⸗ und Bau⸗ kommission zu Berlin unter dem Hauptjournal Nr. 7868 Aktenzeichen V. S. 821. 08 hinterlegten 228,71 nebst den aufgelaufenen Depositalzinsen an den Kläger zurückgezahlt werden; 2) den be⸗ klagten Ehemann (zu 3) zu verurteilen, die Zwangs⸗ vollstreckung in das Vermögen der Ebefrau (zu 2 a) zu dulden, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zu 2 a und 3 zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abteilung 30, Neue Friedrichstraße 12/15, Zimmer 152/154 I, auf den 29. März 1909, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die Beklagten zu 2 a, 3 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 9. Januar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 30.

[86237] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Joseph Szczepienski in Berlin, Annenstr. 37, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Wagenknecht zu Berlin, Oranienstr. 30, klagt gegen den Schneidermeister Walter Foerste, früher in Berlin, Stralauerstr. 10, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für Auslagen, bare Vorschüsse und anderes 202,92 zu erstatten habe, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung eines Teilbetrages von 120,00 nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung. Der Kläger lädt den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ eericht Berlin⸗Mitte, Abteilung 56, Neue Friedrich⸗ traße 12 15, II Treppen, Zimmer 244/246, auf den 22. März 1909, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 11. Januar 1909. Göldner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amts⸗

gerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 56.

[86239] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma H. Bloch u. Co, alleiniger Inh. Her⸗ mann Bloch in Berlin SW. 68, Friedrschstraße 203 I, klagt gegen den Eduard Harff, zuletzt wohnhaft Bülowstraße 91 b. Danibe, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Waren (Fereferserob. käuflich geliefert erhalten habe, mit dem Antrage auf Verurteilung zur Zahlung von 176 nebst 4 % Zinsen seit 1. Februar 1906. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Neue Friedrichstr. 12— 15,

1 Treppe, Zimmer 174 176, auf den 6. März 1909, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 16. Januar 1909. (L. S.) Mattner, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 23.

[86256] Oeffeutliche Ae.

Der diätarische Landgerichtsassistent Wilhelm Krüger in Danzig, Wellengang 11, Prozeßbevollmächtigte: die Rechtsanwälte Keruth und Wächter in Danzig, klagt gegen 1) die Rentier Mathias und Charlotte geb. Koch Meiserschen Eheleute in Danzig, Bischofs⸗ gasse 29, 2) den Steuermann (Kapitän) Otto Johann Meiser, früher in 1een. z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Anfechtung, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) der zwischen den Beklagten zu 1 und dem Beklagten zu 2 am 28. Januar 1908 ge⸗ schlossene Kaufvertrag über das Mobiliar der Be⸗ klagten zu 1, der zwischen ihnen am 27. Januar 1908 geschlossene Kaufvertrag über die Grundstücke Danzig Schwarzes Meer Blatt 50 und Blatt 62, die Uebereignung des Mobiliars an den Beklagten zu 2, die am 28. Januar 1908 erfolgte Auflassung dieser Grundstücke an den Beklagten zu 2 und die Eintragung der Sicherungshypothek bis zum Höchst⸗ betrage von 20 000 ℳ, welche für die Beklagten zu 1 im Grundbuch jener Grundstücke in Ab⸗ tellung III unter Nr. 7 bezw. 14 zur Gesamthaft eingetragen ist, sind dem Kläger gegenüber un⸗ wirksam. 2) Demgemäß wird der Beklagte zu 2. verurteilt, zu dulden, daß der Kläger wegen der ihm zufolge der einstweiligen Verfügung vom 18. Januar 1908 4. 0Q 4/08 des hiesigen Kgl. Landgerichts gegen die Beklagten zu 1 zustehenden Ansprüche auf Zahlung von viertellährlich 180 die Zwangsvoll⸗ streckung betreibe in die Grundstücke Danzig Schwarzes Meer Blatt 50 und Blatt 62 und in das im Vertrage vom 28. Januar 1908 aufgeführte Mobiliar. 3) Demgemäß werden ferner die Be⸗ klagten zu 1 verurteilt, zu dulden, daß der Kläger die zu 2 dieses Antrags erwähnte Zwangsvollstreckung in die Grundstücke Danzig Schwarzes Meer Blatt 50 und Blatt 62 betreibe mit dem Range vor der für sie in den genannten Grundbüchern in Abteilung III unter Nr. 7 bezw. 14 eingetragenen Gesamtsicherungshypothek von 20 000 ℳ. 4) Die Beklagten haben die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 5) Dies Urteil ist, eventuell gegen Sicher⸗ heitsleistung, vorläufig vollstreckbar, Der Kläger ladet den Beklagten zu 2, Otto Johann Meiser, zur mündlichen ön des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Danzig, Pfefferstadt 33/35, Mittelgebäude, 1 Treppe, Zimmer 20, auf den 31. März 1909, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Danzig, den 14. Januar 1909.

Matz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[86242]⁄ SOeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Kaufmann Adolf Binder, Dorothea geb. Schummer, in Essen, D ee. hl, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Fr. Steinforth in Essen, klagt gegen den Kaufmann Oskar Salz⸗ mann, früher in Essen, Stoppenbergerstr. 36, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte für im Jahre 1906 und 1907 käuflich geliefert erhaltene Waren den Betrag von 75 und für im Monat Mai 1907 erhaltene Kost den Betrag von 8,60 verschulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten, an die Klägerin 83,60 nebst 4 % Zinsen seit 1. Februar 1907 zu zahlen, und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet

3 den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Essen, Zimmer 43, auf den 10. März 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustenung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

Essen, den 13. Januar 1909. Goͤtze, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [85803] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Alexander Schwarzenberg zu Leipiig, Czermaksgarten 8, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Loeffler und Dr. Tumpowsky in Leipzig, klagt gegen den Kaufmann Fritz Kodritsch, früher in Leipzig⸗Konnewitz, Waisenhausstr. 20, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund Kaufvertrags, mit dem Antrage, den Beklagten in vorläufig vollstreck⸗ barer Form zu verurteilen, ihr, der Klägerin, 19 20 nebst 5 % Zinsen seit dem 5. Dezember 1907 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig (Peterssteinweg 8 1) Zimmer 70 —, auf den 22. Februar 1909, Vormittags ½10 Uhr.

Leipzig, den 15. Januar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

fall⸗und Invaliditäts⸗c. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen. Verdingungen ꝛc.

Lieferung von hölzernen Geschirrgerüsten.

Für die Garnison Belgard a. Pers. sind im Wege des öffer tlichen Verdingungsverfahrens zu beschaffen:

25,5 lfd. m Geschirriegel mit 51 Knaggen.

5 Geschirrgerüste 2,88 m hoch, 1,9 m breit, 3 m

lang.

6 Gerüste von verschiedenen Abmessungen.

2 Pängegerüste wie vor.

1 Spind, 1 Stufentritt, 1 Bank, 1 Tisch und 1 Geschirrgabel. 1

Angebote mit der Aufschrift „Angebot auf Lieferung von hölzernen Geschirrgerüsten“ sind bis 30. 1. 1909, Vorm. 10 Uhr, an das Artilleriedepot Stettin, Karkutschstr. 12, zu senden.

Die Lieferungsbedingungen liegen beim Neben⸗ artilleriedepot Kolberg, Münderstr. 16 III, zur Ein⸗ sicht aus. Abschrift kann gegen Erstattung der Schreibgebühr von 1 von letzterem bezogen werden.

Artilleriedepot Stettin.

[86539]

Verdingung der Lieferung von feuerfesten Materialien (Schamottesteinen, Schamottemehl und Schamotteton).

Die Verdingungsunterlagen können bei unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingesehen oder von derselben gegen postfreie Einsendung von 50 in bar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.

Die Angebote sind versiegelt und mit der Auf⸗ e „Angebot auf Lieferung von feuerfesten Materialien“ versehen bis zum 20. Februar 1909, Vormittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, postfrei an uns einzureichen.

Ende der Zuschlagsfrist 20. März 1909, Nach⸗ mittags 6 Uhr.

Cöln, den 14. Januar 1909.

Königliche Eisenbahndirektio

[86540])

Bank

Notthalmünster, 15. Januar 1909.

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[86113]

Bei der am 28. v. Monats stattgehabten General⸗ versammlung der Brauerei Loewenburg A. G. in Kaiserslautern wurde die Neuwahl des Auf⸗ fichebens vorgenommen und folgende Herren gewählt:

Albert Ballreich, Hr. Jaenisch, B. Marhoffer, M. Rutschmann, Ad. Relle, K. Raquet, sämtliche in Kaiserslautern.

[86109] Bekanntmachung.

Wir machen hierdurch bekannt, daß die in diesem Jahre vorzunehmende planmäßige Tilgung von nom. 23 000,— unserer 4 ½h proz. Teilschuld⸗ verschreibungen anstatt durch Auslosung durch Rückkauf (siehe § 4 der Anleihebedingungen) vor⸗ genommen worden ist.

Obige 23 000,— Schuldverschreibungen tragen folgende Nummern:

Reihe I: 199 234 313 352 353 424 440 460 461 à ℳM 1000,—.

Reihe II: 583 584 585 637 638 639 640 643 644 652 653 677 711 727 728 886 895 1083 1090 1213 1236 1349 1350 1351 1405 1413 1414 1415 à 500,—.

Culm a. W., den 16. Januar 1909.

Höcherlbräu Actien⸗Gesellschaft.

W. Geiger. C. Maurer.

5) Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. Bekanntmachung. Der noch in Umlauf befindliche Restbetrag der 8 8 3 ½ %% Anleihe der Marktgemeinde Rotthalmünster Voh 1999

wird hiermit zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1909 gekündig Die Röchngls geschieht zum Parikurse durch das a

us Merck, Fiuck & Co. in München. Die Schuldverschreibungen sind zu diesem Behufe im Original samt den nicht fälligen Zins⸗ scheinen und dem Erneuerungsschein vorzulegen; fehlende Zinsscheine werden an dem Kapitalsbetrage gekürzt.

Marktgemeindeverwaltung. Fraunberger, Bürgermeister.

[86111]

Nach § 5 der Statuten hat der Aufsichtsrat be⸗ schlossen, daß die noch nicht begebenen 200 Aktien im Nennwerte von je 1000,— zum Kurse von 100 % mit der Verpflichtung der Uebernehmer, den Aktienstempel zu bezahlen, und mit Dividenden⸗ berechtigung vom 1. Januar 1909 an nunmehr aus⸗ gegeben werden sollen. Den alten Aktionären steht das Bezugsrecht zu; auf 3 alte kommen 2 neue Aktien. Das Bezugsrecht ist innerhalb A4 Wochen nach Bekauntgabe im Reichsauzeiger beim Vorstande der Gesellschaft in Obertsroth an⸗ zumelden und der Zeichnungsschein zu vollziehen,

Obertsroth, den 16. Januar 1909.

Bad. Holzstoff⸗ & Pappenfabrik.

Der Aufsichtsrat.

[86108] 7 3 Vereinigte Nord- und Süddeutsche Sprit⸗ werke & Presihefe-Fabrik Bast A. G. Nürnberg, Berlin⸗Lichtenberg, Breslau und Buch. Nürnberg⸗Ostbahnhof.

Auf Grund der heute vorgenommenen Neuwahl des Aufsichtsrats besteht derselbe nunmehr aus folgenden Herren:

Valentin Scheckenbach, Kaufmann und Kgl. Handels⸗

richter, hier,

Dr. Alfred Parrisius, Bankdirektor, Frankfurt a. M.,

Oskar Groß, Ingenieur, hier, ““

Georg Kohn, i. ga. Anton Kohn, hier,

Carl Fuchs, Großkaufmann, Fraustadt,

Dr. Alfred Borinski, Rechtsanwalt, Berlin.

Nürnberg, den 11. Januar 1909. 8

Der Vorstand.

der Aktien enthalten nus na

[85582] Augsburger elektrische Straßenbahn⸗

Ahktiengesellschaft in Liquidation.

Wir geben hiermit bekannt, daß die heute statt⸗ gehabte außerordentliche Generalversammlung die Auflösung der Gesellschaft durch Liquidation mit Wirkung ab 1. September 1908 und die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft nach Nürnberg (Ge⸗ schäftslokal Landgrabenstraße 94) beschlossen hat.

Gläubiger der Gesellschaft wollen ihre Forde⸗ rungen geltend machen. 8

Augsburg, den 14. Januar 1909

Der Liquidator.

[86552] Tuchfabrik Aachen, vorm. Süshind & Sternau, Ahtiengesellschaft.

Die Herren Aktionäre werden hiermit zu der ordentlichen Generalversammlung, welche am veeee en uhen n N.er:no⸗ Vor⸗ mittag r, in dem Geschäftshause der Ge⸗ sellschaft stattfindet, geladen.

Tagesordnung:

1) Bericht des Vorstands über die Lage des Ge⸗ schäfts unter Vorlegung der Bilanz, der Ge⸗ winn⸗ und Verlustrechnung, des Geschäftsberichts über das verflossene Geschäftsjahr, des Berichts de Aufsichtsrats sowie des Berichts der Re⸗

oren.

2) Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, die Verwendung des Reingewinns und die Erteilung der Entlastungen.

3) Wahl eines oder mehrerer Revisoren für das Geschäftsjahr 1909.

4) Antrag auf Aenderung des § 27 des Statuts (Verlegung des Geschäftsjahrs auf den 1. Ok⸗ tober bis 30. September).

Die Bilanz, die Gewinn, und Verlustrechnung der Geschäftsbericht des Vorstands an den Aufsichts⸗ rat sowie dessen Bemerkungen liegen vom 25. Fe⸗ bruar ab zur Einsicht der Aktionäre in dem Ge⸗ schäftslokale der Gesellschaft aus. Die nach § 8 des Statuts zur Stimmberechtigung erforderliche Hinter⸗ legung der Aktien oder Depotscheine der Reichsbank über die Aktien muß spätestens 3 Tage vor der Geueralversammlung, den Tag dieser nicht mitgerechnet, bei der Kasse der Gesellschaft, oder bei der Rheinisch⸗Westfälischen Discouto⸗Ge⸗ sellschaft A.⸗G. in Aachen, oder bei der National⸗ bank für Deutschland in Berlin erfolgen, von welchen Stellen auch die Eintrittskarten zur General⸗ versammlung ausgefertigt werden.

Aachen, den 16. Januar 1909.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

[86541]

Hamburg⸗Altonaer Centralbahn⸗ Gesellschaft.

Einunddreißigste ordentliche Generalver⸗ sammlung der Aktionäre am Freitag, den 12. Fe⸗ bruar 1909, Nachmittags 2 ½ Uhr, im Saale der Commerz⸗ und Disconto⸗Bank, Hamburg, Ein⸗ gang: Neß Nr. 9.

Tagesordnung:

1) Vorlage des Geschäftsberichts, der Bilanz und

der Gewinn⸗ und Verlustrechnung

2) Statutenmäßige Wahlen.

Diejenigen Aktionäre, welche sich an dieser General⸗ versammlung beteiligen wollen, haben gemäß § 18 des Statuts ihre Aktien nebst einem Nummern⸗ verzeichnis bis spätesteus 9. Februar 1909

in Hamburg bei der Commerz⸗ und Disvconto⸗

Bank (Wertpapier⸗Abteilung), in Berlin bei der G und Disconto⸗ S (Effekteukasse), Charlottenstkaße 41 * 93 oder bei den Herren C. Schlesinger⸗Trier & Co., Commanditgesellschaft auf Aktien zu hinterlegen und bis zum Schluß der General⸗ versammlung daselbst zu belassen.

Eintrittskarten für die Generalversammlung sind bei Hinterlegung der Aktien an vorgenannten Stellen in Empfang zu nehmen. b

Die zu hinterlegenden Aktien können ohne Divvi⸗ dendenbogen eingereicht werden.

Geschäftsbericht sowie Bilanz und Gewinn⸗ und Verlustrechnung sind vom 20. Januar an im Be⸗ triebsbureau der Gesellschaft, Altona, Allee 63, ein⸗ zusehen und gedruckte Exemplare daselbst sowie bei den vorgenannten Stellen vom 23. Januar an in Empfang zu nehmen.

Hamburg, den 19. Januar 1909.

Der Aufsichtsrat. Chs. Lavy, Vorsitzender. 3

[86553]

Kammgarn⸗Spinnerei Düsseldorf.

Die diesjährige ordentliche Generalversamm⸗ lung findet Sounabend, den 13. Februar, Vormittags 10 ¾ Uhr, im Hotel Breidenbache Hof, Düsseldorf, statt.

Tagesordnung:

1) Bericht des Aufsichtsrats und des Vorstande sowie Vorlage des Geschäftsberichts und des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1908.

2) ne der Entlastung an Aussichtsrat un

Corstand.

3) Beschlußfassung über die Verwendung des Rein⸗ gewinns.

4) Teilweise Neuwahl des Aussichtsrats.

Es scheidet in diesem Jahre aus: Herr Kommerzienrat August Freiherr von der Heydt, Elberfeld.

5) Wahl zweier Rechnungsrevisoren für das Ge⸗ schäftsjahr 1909. 8

Zur Teilnahme an der Generalversammlung 92 nach § 7 unserer Statuten nur diejenigen Aktionät berechtigt, welche mindestens 8 Tage vor 9 Generalversammlung den Besitz ihrer ans Angabe der Nummern bei uns oder bei

erren:

von der Heydt⸗Kersten & Cöhne, Eübereh,

von der Heydt & Co., Berlin, Behren straße 7 a, 8

seshes anmelden und in oben bezeichnetem 7 ammlungaglokal den Besitz spätestens eine Stunn⸗ vor Eröffnung der Generalversammlung?

hweder durch Vorzeigung der Aktien oder des für ge⸗

nügend erachteten Depotscheins, welcher die Numm chweisen. Düsseldorf, den 18. Januar 1909. Kammgarn⸗E Feür Tüsseldorf. midt.

1. Untersuchungssachen.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Te Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

8 Vier te Beila ge chen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Dienstag, den 19. Januar

Offentlich er Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesells 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften

8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

8

echtsanwälten.

„Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

6) Kommanditgesellschaften 89 Aktien u. Aktiengesellsch.

86 37 In . Generalversammlung unserer Gesellschaft vom 1. Dezember 1908 ist die Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe von Stück 6600 5 % Vorzugsaktien à 1000,— nominal beschlossen worden.

Der Beschluß lautet im wesentlichen:

„Hag Grundkapital der Gesellschaft wird zwecks Vornahme von Neueinrichtungen und Stärkung der Betriebemittel um 6 600 000 erhöht durch Aus⸗

abe von Stück 6600 auf den Inhaber lauteaden orzugsaktien über je 1000,— nominal, Die Fest⸗ setzung des Zeitpunktes der Ausgabe, die jedoch bis spütestens 30. Juni 1909 zu erfolgen hat, wird dem Aufsichtsrat übertragen. Auf die neuen Aktien sollen bei der Zeichnung 30 % des Nennbetrages nebst 4 % Stückzinsen seit dem letzten, dec Ausgabe voran⸗ gehenden ersten Juli eingezahlt werden. Der Zeit⸗ unkt der weiteren Einzahlungen wird durch Be⸗ schluß des Aufsichtsrats festgesetzt, jedoch soll eine weitere Einzahlung keinesfalls vor dem 1. Juli 1909 eingefordert werden. Die Vorzugsaktien erhalten vor den Stammaktien ein Vorrecht auf 5 % jähr⸗ licher Dividende aus dem Reingewinn mit dem An⸗ spruch auf vorzugsweise Nachzahlung, falls und soweit in einzelnen Jahren diese Dividende nicht oder nicht voll gezahlt ist. Zum ersten Male besteht der An⸗ spruch an dem Reingewinn desjenigen Geschäfts⸗ jahres, in dem die Ausgabe der Aktien erfolgt. Die Nachzahlung des an 5 % fehlenden Dividenden⸗ betrages findet in der Weise statt, daß die j⸗weiligen Dioidendenrückstände auf den Dividendenschein des zuletzt abgelaufenen Geschäftsjahres ausgez ihlt werden. Für den Fall der Auflösung der Gesellschaft oder der Herabsetzung des Grund⸗ kapitals durch Rückzahlung haben die Vorzugsaktien Anspruch auf vorzugsweise Zahlung ihres Nenn⸗ betrages mit einem Aufgeld von 5 % sowie der aus früheren Jahren etwa rückständigen Dividendenbeträge und 5 % Stückzinsen auf das Jahr vom Nenn. betrage seit Beainn desjenigen Geschäftsjahres, auf welches wegen der Auflösung, Liquidation oder Herab⸗ setzung des Grundkapitals durch Rückzahlung die Ver⸗ teilung eines Reingewinnes nicht stattfindet, bis zum bekanntgemachten Einlösungstage. Ueber den Betrag von 105 % und den Anspruch auf 5 % jährlicher, eptl. nachzuzahlender kunulativer Dividende hinaus haben die Vorzugsaktien keinen Anspruch auf den Reingewinn und das Vermögen der Gesellschaft mit Ausnahme des nachstehend erwähnten weiteren An⸗ spruchs an dem Reingewinn des Geschäftsjahres, in dem die Ausgabe der Vorzugsaktien erfolat.

An dem Reingewinn desjenigen Geschäfts⸗ jahres, in dem die Ausgabe der Vorzugs⸗ aktien erfolgt, sollen die Vorzugsaktien noch einen weiteren Auspruch haben, und zwar in Höhe von 6 % ihres Nennwertes. Dieser Gewinnanteil von 6 % wird für das Geschäfts⸗ jahr, in dem die Ausgabe erfolgt, neben der Dividende von 5 % gewährt und soll in gleicher Weise wie dieser Dividendenanspruch vor der Dividende der Stammaktien bevorzugt

sein. Die Dividende der 5 % wird jedoch nicht in

der Höhe des Nennwertes, sondern nur in Höhe der erfolgten Einzahlung gewährt, und zwar für das ganze Geschäftsjohr, in dem die jeweilige Einzahlung zu erfolgen hat.

Jede Vorzugsaktie gewährt eine Stimme.

Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, vom 1. Juli 1913 anfangend, die Vorzugsaktien aus dem Reingewinn, wie er nach der Jahresbilanz verfügbar ist, durch Auslosung oder Ankauf einzuziehen (zu⸗ amortisieren) Die Etnziehung erfolgt zum Nenn⸗ betrage mit einem Aufgeld von 5 % zuzüglich der aug früheren Jahren etwa rückständigen Dividenden⸗ beträge nebst 5 % Stückzinsen bis zum bekanntge⸗ machten Einlösungstage für das Geschäftsjahr, in dem die Einlösung erfolgt. Die Amortisation darf jöhrlich höchstens 25 % des ursprünglichen Nenn⸗ betrages der Vorzugsaktien betragen. Den in einem Jahre zur Amortisation zu verwendenden Teil des Reingewinnes bestimmt die über diesen beschließende Generalversammlung. Die etwaige Ausgabe weiterer Vorzugsaktien oder der bei der Erhöhung des Grund⸗ kapitals etwa durch die Generalversammlung er⸗ folgende Ausschluß des Bezugsrechtes für die Inhaber der Vorzugsaktien ist nicht als eine Aenderung des hisberigen Verhältnisses der beiden Gattungen von Aktien zum Nachteil einer Gattung anzusehen.

Der Ausgabekurs der Vorzugsaktien wird festgesetzt auf 100 % zuzüglich 4 % Stückzinsen vom einge⸗ zahlten Betrage vom 1. Juli desjenigen Jahres, in dem die betreffende Einzahlung erfolgen muß, sodaß diese 4 % Stückzinsen von der jedeemaligen Ein⸗ zahlung seit dem der Fälligkeit der Einzahlung vorbergehenden 1. Juli zu berechnen sind.

Den bisherigen Aktionären wird auf die Vorzugsaktien ein Bezugsrecht derart ein⸗ geräumt, daß jeder Aktionär berechtigt ist, auf je eine Etammaktie eine Vorzugsaktie zu zeichnen, und zwar zum Kurse von 100 % nebst 4 % Stückzinsen von der Einzahlung seit dem vorhergehenden 1. Juli und gegen Uebernahme des ganzen Schlußscheinstempels. Die bisherigen Aktionäre haben ferner das Recht, meßr als die eine auf jede Stamm⸗ aktie entfallende Vorzugsaktie zu zeichnen. Sind mehr Vorzugsaktien, als hiernach verfügbar sind, gezeichnet, so soll die Verteilung derart erfolgen, daß jeder Zeichner zunächst auf je eine Stammaktie eine Vorzuasaktie erhält. Die hiernach verfügbar bleibenden Vorzugsaktien werden auf die Zeichner nach Verhältnis ihres bei der Zeichnung nachgewiesenen Stammaktienbesitzes verteilt. Der Aufsichtsrat ent⸗

scheidet über die Zuteilung der einzelnen Zeichnungen, soweit die Anwendung der vorstehenden Grundsätze Bruchteile von Aktien ergeben würde. Werden hier⸗ nach nicht sämtliche Vorzugsaktien gezeichnet, so werden der Vorstand und der Aufsichtsrat ermächtigt, die nicht gezeichneten Vorzugsaktien freihändig zu den obenbezei neten Subskeiptionsbedingungen zu be⸗ geben.“

Der vollständige Wortlaut der diesbezüglichen Be⸗ schlüsse der Generalversammlung liegt zur Einsicht bei den Herren Koppel & Co., Bankgeschäft, Berlin NW., Pariser Platz 6 I, aus.

Auf Grund des vorstehend erwähnten Beschlusses sowie des diesbezüglichen Aufsichtsratsbeschlusses hat jeder Aktionär das Recht,

a. auf je eine Stammaktie je eine Vorzugsaktie zu beziebhen,

b. weitere Vorzugsaktien zu zeichnen für den Fall, daß nicht alle Bezugsrechte ausgeübt werden.

Wir fordern hierdurch unsere Aktionäre zur Aus⸗ übung ihres Beiugsrechts und zur Zeichnung der neu auszugebenden Vorzugsaktien auf, und zwar unter folgenden Bestimmungen:

1) a. die Ausübung des Bezugsrechts auf 1000,— Vorzugsaktien auf 1000 Stamm⸗ aktien und b. die Zeichnung auf weitere Vorzugs⸗ aktien hat bei Verlust des Anrecht; bis spätestens 5. Februar a. c., 5 Uhr Abends, während der üblichen Geschäftsstunden bei der Fiꝛma

Koppel & Co., Bankgeschäft, Berlin, zu geschehen.

2) a. Ausübung des Bezugsrechts. Zwecks Ausübung des Beugsrechts (ℳ 1000,— Vorzuge⸗ aktien auf 1000,— Stammaktien) ist mit den Mänteln der alten Aktien ein Anmeldeformular und ein entsprechender Zeichnungsschein, beide in doppelter Aus ertigung, einzureichen.

Formulare hierzu sind bei obengenannter Bank⸗ firma erhältlich. .

Die alten Aktien werden abgestempelt zurückgegeben.

b. Gleichzeitige Mehrzeichnung von Vor⸗ zugsaktien. 6 gleichzeitiger Mehrzeichnung von Vorzugsaktien ist ebenfalls ein Anmeldeformular und ein entsprechender Zeichnungsschein, beide in doppelter Ausfertigung, einzureichen. Formulare hierzu sind bei obengenannter Firma erhältlich. Die Mäntel der alten Aktien, auf Grund deren diese Zeichnung erfolgt, werden am 6. Februar a. c. zurückgegeben.

3) Den Zeichnungsscheinen ist die erste Einzahlung auf die gezeichneten Vorzugsaktien von 300,— zuzügl. 4 % Zinsen hierauf seit dem 1. Juli 1908 und der ganze Schlußscheinstempel von 30 pro Aktie beizufügen.

4) Ueber die geleistete Einzahlung auf die ge⸗ jeichneten Vorzugsaktien wird auf den Anmelde⸗ formularen Quittung erteilt.

5) Denjenigen Aktionären, welche auf Grund von 2 Absatz b weitere Vorzugsaktien zeichnen, wird tunlichst bald von der Zeichnungsstelle mitgeteilt werden, ob und in welchem Umfange ihre Fei hasngen berücksichtigt worden sind. Sollten die Zeichnungen nicht voll berücksichtigt werden, so haben die Zeichner für diejenigen Vorzugsaktien, welche ihnen auf ihre Zeichnungen zugeteilt werden, binnen 6 Tagen nach Abgang der betr. Mitteilung seitens der Zeichnungs⸗ stelle an sie der Zeichnungsstelle einen neuen Zeich⸗ nungsschein über die ihnen zugeteilte Anzahl Vorzugs⸗ aktien einzureichen. Im Fall sie dieser Bestimmung nicht nachkommen, ist die Gesellschaft berechtigt, durch Mitteilung der Zeichnungsstelle an die Zeichner die Zeichnung als ungescheben zu betrachten.

6) Einzablungen für Vorzugsaktien, welche nach Vorstehendem frei werden, werden gegen Rückgabe der ausgestellten Quittungen zurückgezahlt.

7) Im Falle Zeichnungen „in Vollmacht“ erfolgen, ist zum Nachweis für das Handelsregister gestempelte Vollmacht beizufügen.

8) Bis zur Vollzahlung der Aktien werden Interims⸗ scheine ausgegeben. Die Aushändigung derselben an die Zeichner erfolgt nach Erscheinen gegen Rückgabe der über die erfolgte Einzahlung ausgestellten Quittung.

Berlin, den 19. Januar 1909.

Deutsche Gasglühlicht Aktiengesellschast

(Auergesellschaft). Kallmann. Natbhon.

[86544] 1 Actien⸗Bauverein „Passage“. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Donnerstag, den 25. Februar dieses ahres, 10 Uhr Vormittags, im Bureau der Febäfhatt. Behrenstr. 50/52, stattfindenden acht und dreißigsten ordentlichen Generalversamm⸗ lung höfl. eingeladen. Tagesordnung: 1) Vorlage des Geschäftsberichts sowie der Bilanz und des Gewinn-. und Verlustkontos pro 1908. 2) Bericht der Revisoren. 3) Erteilung der Entlastung an Vorstand und Auf⸗ sichtsrat und Festsetzung der Dividende pro 1908. 4) Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern. 5) Wahl von Revisoren. 1 Gemäß § 28 des Statuts haben die Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilnehmen wollen, ihre Aktien ohne Dividendenbogen oder die darüber lautenden Reichsbankdepotscheine oder die von einem deutschen Notar beglaubigten Hinterlegungsscheine mit doppeltem Nummernverzeichnis bis zum 22. Februar a. c., Nachmittags 6 Uhr, bei der Gesellschaftskasse oder bei em Bankhause Leopold Friedmaun, W. Französische Str. 60/61, zu hinterlegen. Berlin, den 18. Januar 1909. 1 Der Aufsichtsrat.

Leopold Friedmann, Vorsitzender. 8 8 1

[86551] Norddeutsche Lederpappenfabriken Aktien-

gesellschaft zu Groß⸗-Sürchen (Kreis Sorau).

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hier⸗ durch zu der am Sonnabend, den 20. Februar 1909, Vormittags 10 Uhr, in den Geschäfts⸗ räumen der Gesellschaft iu Groß⸗Särchen (Kreis Sor uü) stattfindenden ordentlichen Generalver⸗ sammlung eingeladen.

b Tagesordnung:

1) Vorlegung des Berichts für das Geschäftsjahr

1907/08 nebst Bilanz und Gewinn⸗ und Ver⸗

lustrechnung zur Genehmigung.

2) Pn der Dividendr. 3) Erteilung der Entlastung an Aufsichtsrat und Vorstand.

4) Aufsichtsratswahl.

Die Hinterlegung der Aktien erfolgt gemäß § 12. des Statuts bei

der Kasse der Gesellschaft,

dem Bankhause S. L. Landsberger, Verlin

und Breslau,

der Nationalbank für Deutschland, Berlin,

der Löbauer Bank, Löbau i. Sa., und deren

Filialen in Görlitz, Bautzen, Zittau, Neugersdorf, Seifhennersdorf,

dem Bankhause Kade Co., Sorau N.⸗L.,

dem Bankhause Eugen Köhler, Guben. [85712] 1 Grundkredit Bank in Koenigsberg i. Pr.

Die ordeutliche Geueralversammlung der Aktionäre findet Sonnabend, den 6. Februar 1909, Nachm. 5 Uhr, in unseren Geschäfts⸗ räumen (Brodbänkenstr. 13) statt.

Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht, Bilanz und Gewinnverteilung pro 1908. 8 2) eh des Vorstands und Aufsichtsrats pro 1907.

3) Erhöhung des Aktienkapitals und event. Aende⸗

rung von § 4 und § 25 des Statuts.

4) Wahl für ein turnusmäßig ausscheidendes Mit⸗

glied der Revisionskommission.

5) Etwaige Anträge gemäß § 27 des Statuts.

Diejenigen Aklionäre der Bank, welche sich an der Generalversammlung beteiligen wollen, haben bis zum 5. Februar 1909. Nachmittags 5 Uhr, ihre Aktien und im Behinderungsfalle die Vertretungsvollmachten bei der Bank oder einem Notar niederzulegen bezw. die Niederlegung an anderer Stelle gemäß § 24 des Statuts durch eine Bescheinigung nachzuweisen.

Die Bilanz, Gewinn⸗ und Verlustrechnung und der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 1908 liegen vom 22. Januar 1909 in unseren Geschäftsräumen (Brodbänkenstr. 13) zur Einsicht der Aktionäre aus.

Königsberg i. Pr., den 16. Januar 1909.

Der Aufsichtsrat der Grundkredit⸗Bank.

H. Arendt, Varsitzender.

Badische HBaumwoll⸗Spinnerei & Weberei

A.-G., Neurod.

Bei der diesjäbrigen, durch den Großh. Notar Heren Dr. Max Schwarzschild in Karlsruhe vor⸗ genommenen fünften Auslosung unserer 4 ½ % igen Partialobligationen wurden folgende Nummern ezovgen:

z 1) Stücke à 500 ℳ: Nr. 55 75 78 79 158 254 436 456 482 und 527.

396 433 502 515 und 525.

Obligationen ab 1. Juli 1909 bei der Pfäl⸗ zischen Bank in Ludwigshafen a. Rh., deren Filialen in Frankfurt a. M., Mannheim, München, Nüruberg, Neustadt a. d. Haardt (vorm. Louis Dacqué), Landau, Speyer,

Worms, Dürkheim a. H., Osthofen (Rhein⸗ hessen), Alzey, Bamberg, Frankenthal und Grünstadt oder, an unserer Kasse, und treten die Obligationen mit genanntem Tage außer Verzinsung. Bei Einlösung der Obligationen sind alle noch nicht fälligen Zinsscheine und Anweisungen miteinzu⸗ liefern, widrigenfalls deren Betrag von dem auszu⸗ zahlenden Kapital in Abzug gebracht wird. Innerhalb 10 Jahren vom 1. Juli 1909 ab gerechnet nicht eingelöste Obligationen sind verjährt.

Neurod, den 12. Januar 1909. Der Vorstand. [86112]

[86548] 8 8 Bremer Jute⸗Spinnerei & Weberei,

Aktien⸗Gesellschaft in Hemelingen.

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Freitag, 12. Februar d. J.⸗ Mittags 12 Uhr, im Lokole der Bremer Bank, Filiale der Dresdner Bank, in Bremen stattfindenden sechsund⸗ dreißigsten ordeutlichen Generalversammlung eingeladen.

Tagegdordnung:

1) Jahresbericht und Bilanz. b

2) Erteilung der Decharge. 8

3) Beschlußfassung über Gewinnverteilung.

4) Wahlen zum Aufsichtsrat.

5) Auslosung von 10 Anteilscheinen unserer hypo⸗

thekarischen Anleihe. 1

Als Hinterlegungsstelle gemäß § 17 der Statuten gilt die Bremer Bank, Fillale der Dresdner Bank in Bremen. Die Eintrittskarten müssen daselbst spätestens am 9. Februar in Empfang genommen werden.

Hemelingen, den 18. Januar 1909.

Der Vorstand,

A. Ahlers. Bruno Girardoni.

2) Stücke à 1000 ℳ: Nr. 42 62 168 374 388 Die Heimzahlung erfolgt gegen Rückgabe dieser 1

Kaisers lautern, Pirmasens, Zweibrücken, 8

[86107]

Bei der heute, am 15. Januar 1909, durch einen Herzoglich Anbaltischen Notar erfolgten Auslosung unserer im Umlauf befindlichen Partialobligarionen vom 1. Januar 1896 wurden 40 Stück, und zwar die folgenden Nummern gezogen: . Na

Lit. C Nr. 16 46 48 62 71 76 78 79 95 99 119 124 134 139 148 150 167 170 178 179.

Lit. DO Nr. 5 33 43 59 60 72 76 77 92 103 106 108 109 130 132 136 141 162 176 194.

Die Rückzahlung erfolgt gegen Auslieferung der⸗ selben am 1. Juli ds. Js. bei der Kasse der Ge⸗ sellschaft in Nienburg a. E. Vom Rückzah⸗ lungstage ab hört die Verzinsung auf. .

Nienburger Eisengießerei & Maschinenfabrik. Der Vorstand. Der Aufsichtsrat.

[86517] Zur Wahl eines Vertreters der Inhaber der Prioritätsobligationen von

Balhorns Bierbrauerei, Akt. Ges., zu Braunschweig,

an Stelle des Herrn Justizrats Hermann Meisel in Dresden, der sein Amt aus Gesundheitsrücksichten niedergelegt hat, berufen wir auf Grund der Anleihe⸗ bestimmungen hiermit eine Versammlung der Inhaber dieser Obligationen auf Freitag, den 5. Februar 1909, Nachmittags 4 Uhr, nach Braunschweig, Brabantstr. 8, im Kontor der unter⸗ zeichneten Firma.

Die Legitimation zur Teilnahme erfolgt durch Vorzeigung von Obligationen oder eines von einem Notar ausgefertiaten Hinterlegungsscheins.

Braunschwrig, den 15. Januar 1909.

M. Gutkind & Comp.

86110]

Süddeutsche Drahtindustrie Actien⸗Gesell-

schaft Mannheim-Waldhof.

In heutiger durch Großh. Notariat II nach den Bedingungen des Anlehens vorgenommenen zweiten Auslosung unserer Partialobligationen wurden uachfolgende Nummern gezogen:

Lit. A Nr. 9 39 53 97 137 208 242 255 295 und 296 à 1000,—.

Lit. B Nr. 135 172 175 179 180 197 202 203 208 256 291 294 und 298 à 500,—.

Die Auszahlung geschieht am 1. April 1909 mit einem Aufschlag von 2 Prozent, also für je eine Obligation von 1000,— mit 1020,— und mit 510,— für jede Obligation von 500,—

an der Kasse unserer Gesellschaft,

bei der Pfälzischen Bank, Ludwigshafen a. Rh.,

sowie deren sämtlichen Zweignieder⸗ lassungen und

bei dem Bankhause Wingenroth, Soherr &

Co., Mannheim.

Die Verzinsung dieser Stücke hört mit dem 1. April 1909 auf.

Mannheim⸗Waldhof, 15. Januar 1909.

Der Vorstand. Adolf Wolff.

86116] Waggon⸗ und Maschinenfabrik Aktien⸗ Gesellschaft vorm. Busch Hamburg⸗Bautzen.

Die Generalversammlung unserer Gesellschaft hat am 16. Januar beschlossen:

Denienigen noch vorhandenen nom. 367 000,— Stammaktien, auf welche innerhalb einer vom Aufsichtsrat zu bestimmenden Frist eine Bar⸗ zahlung von 40 % = 400,— für jede Stammaktie geleistet wird, die in § 4 und § 9 des Gesellschaftsvertrages für die Vorzugsaktien festgesetzten Vorrechte unter pölliger Gleich⸗ stellung mit den zurzeit vorhandenen nom. 1 976 000,— Vorzugsaktien zu gewähren,

wwobei die Anteilnahme dieser Akrien an der Vorzugsdividende mit dem 1. Oktober 1908 beginnt.

Auf Grund der von der Generalrersammlung dem Aussichtsrat übertragenen Befugnis fordern wir hiermit diejenigen Besitzer von Stammaktien, welche von dem vorstehenden Anerbieten Gebrauch machen wollen, auf, ihre Stammaktien nebst Divi⸗ dendenscheinen pro 1908/9 ff. und Talons und einem arithmetisch geordneten Nummerrerzeichnis in der Zeit vom 19. Januar bis 6. Februar ds. Js.

bei dem Bankhause S. Bleichröder in Berliu in den üblichen Geschäftsstunden unter Beisügung der Zuzahlung von 400,— für jede Stammaktie einzureichen.

Ueber die Einlieferung der Aktien wird Interims⸗

ulttung erteilt, welche bei der Ans dendeeg der Vorzugsaktien nebst Dividendenscheinen pro 1908/9 ff. und Talons zurückzugeben ist. b

Der Termin für die Aushändigung wird seinerzeit bekanntgegeben werden.

Wir machen darauf aufmerksam, daß nach Ablauf der obengenannten Frist der Aufsichtsrat das Recht hat, nur einmal eine Nachfrist von nicht über 2 Wochen für die Umwandlung mit der Maßgabe zu gewähren, daß für die während dieser eventuellen Nachfrist etwa noch zur Einreichung kommenden Stammaktien sich die Zuzahlung für die Erwerhung der Vorzugsrechte auf 50 % = 500,— pro Aktie erhöht. b ür die durch die Zuzahlung entstandenen Vorzugs. aktien wird der Antrag auf Zulassung zum Handel an der Berliner Börse gestellt we oen.

Bautzen, den 18. Januar 1909.

Waggon⸗ und Mazchinensabrik Aktien⸗Gesellschaft vorm. Busch.

Der Aufsichtsrat. Der Vorstand. Fritz Kühneman H Gummi.