1909 / 61 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 Mar 1909 18:00:01 GMT) scan diff

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berg (Lennep), Professor Klumker und Dr. Polligkeit (Franlfurt a. M.), Theater und Musik. befunden haben, die zur Leara von Frikassee Verwendung gefunden b G chen 2 anzeiger un on 1 reu 1 en ac an Geheimer Sanitätsrats Dr. Taube (Leipzig), Dr. Spann (Wien) Köͤnigli t hätten. Es sei dies ein bedauerlicher Zufall, wie er aber überall vor⸗ 1

u. a. m., zu den berufensten Praktikern auf dem Gebiete des Im Kdöniglichen Opernhause findet morgen, Sonnabend, kommen könne. Mit dieser Erklärung gab sich am Schlusse, nach den 12 M

Armenwesens, der Fürsorgestatistik, der Jugendgerichte und eine Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ unter der langwieriger Debatte, an der noch die Stadtvv. Runge, Rosenow und Berlin, Freitag, 8 8 arz

der Jugendfürsorge überhaupt gehören, so bedarf es kaum noch mustkalischen Leitung des Kapellmeisters Blech statt, die um 7 Uhr Dr. Mugdan teilnahmen, der 888 Dr. Levy zufrieden, und zog ——-——

eines Hinweises auf die der Schrift. Von Interesse beginnt. In den Hauptrollen sind e Bischoff, Grüning, den Antrag zurück. Die Sitzung wurde darauf wegen vorgerückter

ist es, aus der Schrift auch zu ersehen, daß das „Archiv deutscher Krasa, Lieban, Griswold, Bronsgeest, Damen Hempel, von it 3 Berufsvormüader“, dessen G. caftssthenng * 28, na n. 2.8.— Scheele. Muüller beschäftigt. Die nächste Wiederholung von „Elektra“ Zeit geschlossen “““

Fürsorge“ in Frankfurt a. M. übertragen ist, eine erfreuliche Ent⸗ ist für Dienstag, den 16. Mär, angesetzt. Fräulein Edith Walker, wicklung nimmt. Dieses Archiv durch Zusendung von hhe chan Kaiserliche und Königliche Farrneregenh wird die Titelrolle singen⸗ Der Kirchlich⸗soziale Kongreß dieses Jahres findet, wie 8 1 1 8 (Drucksachen der Fürsorgetätigkeit, Entscheidungen von rechtsprechenden Herr Arthur Vollmer beendigt naͤchste Woche seinen Erholungs⸗ schon früher mitgeteilt wurde, in der Osterwoche vom 14 bie 16. April 1 Qualität Am vorigen Außerdem wurden Behörden in Vormundschaftsangelegenheiten sowie schriftliche An⸗ urlaub und nimmt seine Tätigkeit im Königlichen Schaus piel⸗ in Berlin statt. Anmeldungen zu Freiqguartieren sind seitens 8 1 ttber s Verkaufte Durchschnitts⸗ Markttage am Markttag regungen und Ausführungen einschlägiger Art) zu vermehren, sollte hause in vollem Umfange wieder auf; daher erscheint auch nächsten der Damen an Fräulein von Koeller (Berlin W. 62, Courbiére-. 88 gering mitte e (Spalte 1) das Bestreben aller in der praktischen Fürsorgetätigkeit stehenden sowie Dienstag Heinrich Lees Volksschauspiel „Der Schlaghaum“ wieder straße 16) im übrigen an das Generalsekretariat (Berlin N. 31, Ver. 1 veFeen Menge nach sberschlählicher aller sich für diese Frage interessierenden Männer und Frauen sein. afchem, S Morden, 1n 288 Pen Eülden⸗ söhnungsstraße 1) zu richten. 1“ Gezahlter Preis für oppeli Shätung verkanft 4 b Kabensteinerin“, räulein May in der G“ Pis goderung eh s - ganzen Frage durch den Beitritt Titelrolle, wiederholt. In den anderen Hauptr Uen woirken düe ““ 8 niedrigster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster (Doppelzentner S e Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß der O. V. Zimmerer, Kraußneck, Zeisler, Geisendörfer, Patrv, Pohl und die A. F. Dle Direktion der „Uranka“ hat den guten und lobens.

Böhmertsche Verlag in Dresden eine ganze Reihe von Schriften amen von Arnauld, Butze und von Mayburg mit. ten Gedank Mi W 3 1 Im Berliner Theater wird Lothar Schmidts dreiaktiges werten Gedanken gehabt, ihr Mitglied Dr. P. Schwahn an den 8 eizenu. herausgegeben hat, die das neueste Gebiet der Sozialpolitik, die Jugend⸗ Lustspiel „Nur ein Traum“ am Donnerstag, den 18. d. M. S1 Schauplatz des furchtbaren Erdbebens vom 28. Dezember 1908 zu 88 22,00 22,00 dschaftsfragen nach den ge Landsberg a. W.⸗ 11X““ . 1 . 20,00 20,90 21,00 21,70

fürsorge und namentlich alle Vormun 8 isend in Sizi isie 8

1 1. Male aufgeführt werden. entsenden, um in Sizilien und an der kalabrischen Küste Bilder einer

—— haegessgne ie de nefe aeehecr aei. he e ane Fe eechen, itt moggen. Keegbg, mum letten I Kuseunepemren, die graussg 89. TE d. Striegau . . 20,60 21,00 S 819 3 8 8 8 ale in der Kom en Oper in ihren Tanzszenen auf. In der . 1 8 ir 8 8 21,00 21,00 21

beiden ersten Jahrgänge des von Klumter und Poligkeit heraus vorher in Szene gehenden Hperette „Lazuli“ verabschiedet sich auch zu beschwingen, die von so eindringlicher Mahnung an die Herlchbers . 4 8 21,40 21,60

Göttingen.. 21,80 21,80 22,40 22,40

*. vTö11 2 28 8 8

EE12 1“ Fräulein Paula Worm in der von ihr so oft und mit Erfolg ge⸗ des Menschen und seiner Ohnmacht gegenüber den . lenken. Von der letzterwähnten Serie sind bereits vier Bände er⸗ sungenen Titelrolle. Die Vorstellung beainnt um 7 ½ Uhr. ten hervorgerufen werden. Das Ergebnis dieser Reise, gböböb8ö 22,80 23,10 23,10 23,30 schienen, und zwar: Neubauer, „Der Arbeitsmarkt in der Presse“; Die Kammersängerin Ernestine Schumann⸗Heink hat eine die -2 ohne große Schwierigkeiten zu bewerkstelligen, auch nicht ohne b xea * 23,20 23,20 Spann, Untersuchungen über die uneheliche Bevölkerung in Frank. Einladung zur Mitwirkung im Hoftonzert in Buckeburg angenommen Fähr 5 eis sür den ntemnehmer und einen gleichgesimmten Freund 8 20,80 21,00 21,40 21,60 furt a. M.:; Feld. ⸗Die Kinder der in Fabriten arbeitenden Frauen und E1““ Bectrass Wrtbe. 89,9 .9 eh o⸗

4 0 : am 18. März in der armonie, na erlin zurück. e 1 8 . 1 2 161“ 23,50 23,5 8 unde in voc, esibemen Eö“ gefeierte Sängerin begidt sich alsdann nach Wien und London und erläutert nn sttmmungzvoll schildert, der seit wenigen Tagen im Eerlatt, Jänn 1 b 22,50 22,80 Für das Ksönigreich Sachsen hat die Fürsorgeerziehung wird anfangs April im Käniglichen Opernhause hierselbst den Oipheus Fifjenschaftlichen heater der „Urania“ unter dem Titel Auf den 1 8 nthülfter Spelz, Dinkel, Fesen) in Zakunft einen neuen gesetzlichen Rückhalt bekommen. Unterm in „Orpheus und Eurpdike“ von Gluck singen. Ende April wird dt achendege hleraat, Erlebnige und Eindrücke aus der Ruinen⸗ 8 v 2420 1. Februar warde das neu eset über die Fürsorgeerziehung“ ver⸗ Frau Schumann⸗Heink mehrere Konzerte in Paris veranstalten. stadt“, a 8 endlich wiederholt wird. Die Wirkung dieser Schilderungen ist 8 1 1 Langenau i. Wrttbg. . 60 23,80 / 23,80 1 24,00 / 24,02 ]0 Fffentlicht, das am 1. Ofloher d. . be Kefs ere ninch Sdissern Zu dem Konzert des Philbarmonischen Chores am Montag, 9 erster u schmerzlich, weil angesichts der unsagbaren Zerstörung 18 bildet jeder Regierungsbezirk einen rechtsfäzhigen Fürsorgeverband, 5 18. ha deaen s 1 he, I E ““ Fritanh nane chessaen vügengehzoh 8 Landsberg a. W. . . 1940 1640 essen Fürsorgeausschu 3 uf essor egfrie nd nur no ehplätze zu 1 zu 8 *. 8. ““ Hüa 8 1 Bheastgee zefcgecevawiwendteg ghencsneenin, Ieun Fic, Sphgsegsße ücr, Hanbühes, drdelben Sabean nenn auch schmenihe, Aehehish Fermen ”onge die. polf 1I1“ 18*1 1989 1889 79 148 diese zu verwalten, ihre Benutzung zu regeln und die von den Kom. Mittags 12 Uhr, ebendaselbst statt Aufgeführt werden nur Werke wenn auch schmerzliche Wahrheit immer gibt, und man fühlt 1— Wongrowitz.. 1 8 1670

. 5 t 8 gel 8 2 8 w sich eins mit der tiefen Sympathie aller empfindenden Menschen für h 1 e1X“.“ b 1“ 14,60 15,60 16,00 16,10 munalverbänden fälligen Mittel für die Fürsorgepflege einzuziehen. Ih. öö“ drer eatn Meis ‚ktibster die Opfer der Kataftrophe. Pei beralchten absichtlich darauf, Einzel⸗ Striegau.. .. 15,90 16 1955 1675 1690 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“) Solisten sind: Frau Julja heiten aus dem Vortrage zu geben, der in zwei Teile gegliedert ist, Hirschberg i. Sch 1 8 8 16,00 16,20 16,20 97. .

Culp, Frau Anna Kaem ert, Fräulein. Eva Lißmann, Fraͤulein von denen der erste sich besonders mit Messina, der zweite auch mit 1 Ratibor 11““ . eg gr „Die Leipziger Messe.“ Rechtzeitig zum Beginn der Bre 8 die 16 Walter und v e Kalabrien, mit den mutmaßlichen Ursachen des Bebens und mit den 8 Göttingen . . .. . 16,10 190 10 E Ostermesse ist im Modernen Kunstverlag Dr. Trenkler & Co., Am Klavier (Cembalo): Prof. Dr. M. Seiffert. Orgel: Musikdir. Folgeerscheinungen beschäftigt, und denken, daß dieser Hinweis genügen 1 8 Feldern.. B 17,10 17,40 1g. 1730 1730 Leipzig⸗St., der dritte Band der bekannten Veröffentlichung im Um⸗ B. Irrgang. wird, sich das gegenwärtig Dargebotene nicht entgehen zu lassen. Sehr 1 u1111“”“ B 1 16.30 16,3 1789 1880 fang von 84 Seiten, mit mehr als 150 Abbildungen in der üblichen anerkennenswert ist der schnelle Entschluß der Direktion und dessen 1 Ebä1““ 15,40 199% 19,30 19,60 eschmackvollen Ausstattung erschienen. Beachtung verdienen die Auf⸗ 1 8 8 chnelle und umsichtige Ausführung. Sind seit dem Unglück doch kaum 8 1 Rastatt 1u. 18,25 18,50 18,5 8 422 sübe von Dr. Heubner über Produktion und Absatz der Meßindustrien, (Der Konzertbericht befindet sich in der Zweiten Beilage.) erst 10 Wochen vergangen! 6 Chäateau⸗Salins 1 8 17,00 17,20 8

von Dr. Pudor über Materialschönheit im Kunstgewerbe, Georg

Döring über Bewertung der Kunstgläser, A. Henning, Einfluß der Maschine auf den Stil, Ausfsätze über

1 . 1 16,80 17,00 11n 8 Wongrowitz. .. 8 16,00 16,20 16,40 8 1 . 1 8 14,00 14,40 1470 14,80 15,00 Spielwarenindustrie, Keramik, Beleuchtungskörper u. a. Die ö“ ; 909 henow, 11. März. (W. T. B.) Einem heute mittag ver. Breslanu -ss 1 18,00 neuen Trinkgläser der Kristallfabrik Steigerwald, Regenhütte 1 Berlin, 12. Mäarz 1909. öffentlichten omtlichen Bericht der hiesigen Königlichen Wasser. 1111“ 17,00 1900 18,30 19,30 20,00 erinnern an Gläͤser, wie sie zu Anfang der neuen kunstgewerblichen Ihre Majestät die Kaiserin und Königin besuchte beute bauinspektion zfolce ist die Bruchstelle des Elbe⸗Habel: e 1“ 15,00 15,50 15,50 16,00 16,00 Richtung hergestellt wurden. Sie zeigen freilich nicht die übertriebene vormittag die Anstalten des Fürsorgevereins für die weibliche deiches bei Dom⸗Mübhlenholz durch einen provisorischen Hirschberg i. Schl. . . 14,00 bes br. 17,50 18,00 Linienführung jener, sondern sind in edlen Formen gehalten, eigenartig Jugend in der Tieck⸗ und Borsigstraße. Unter Führung des Vereins. Damm aus Faschinenpackwerk geschlossen worden, sodaß bei dem . Ratibor . nss 16,20 16,20 und wohl abgewogen. In der Porzellanindustrie zeichnen sich die Er⸗ direktors, Pastors Burckhardt und von Fräulein von Bistram wurden befürchteten nochmaligen Steigen des Wassers der Elbe ein Durch Goͤttingen. 8 2 188 14 30 1470 zeugnisse der Gebr. Heubach, A.⸗G. in Lichte⸗Wallendorf, besonders die beiden Marienheime, das Passantenheim und das Hospiz einer ein⸗ strömen an der Bruchstelle ausgeschlossen ist. 1 3 2 8 888 8 20,00 20,50 Tierporzellane, durch ihre gute Modellierung und große Auffassung gehenden Besichtigung unterzogen. Rößen 1“ 3 20,50 21,00 21,00 22,00 22,00 aus. Auch die Tierporzellane von F. Kaestner, Oberhohndorf, Unter⸗ 1 8 Chäte Salins 8 18,00 glasurmalerei, müssen ihrer künstlerischen Vollendung wegen genannt 1 Toulon, 11. März. (W. T. B.) Das Linienschiff Seabg 5 9 nn von 2 für das Heft ist bei dem reichen Ab „In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten nahm „Carnot“ war im Hafen auf Grund geraten, ist aber mit 1“ 1 1700 17,00 ungsmaterial nicht hoch. zunäͤchst der Stadtschulrat Michaelis das Wort zu einer Erklärung Hilfe einer Anzahl Fahrzeuge wieder flott geworden Landsberg a. W.. . 8 33 16,60 17,50 17,50 8 über Mitteilungen, die der Stadtv. Hoffmann in der vorigen Sitzung Kottbus. . . . v. 15,00 15,70 15,80 über die Tätigkeit eines Lehrers an einer hiesigen städtischen Fortbildung s⸗ 8 8 Wongrowitz... 2 388 S. 18 s BVerkehrsanstalten. 8 u““ schule gemacht hat. Da ouf wurde die Beratung des Stadthaushaltsetats Noworossijek, 11. Män. (W. T. B.) In der vergangenen 1 16,50 17,00 17,20

Laut Telegramm aus Saßnitz ist die Post aus Schweden für 1909 fortgesezt. Zur Beratung gestellt waren 34 Spezialetats, die] Nacht wurde hier ein starker Erdstoß verspürt. Striegau. .

82 irschberg . Schl.. . 17,00 1 17,60 1780 6 1 die heute vormittag 11 Uhr in Berlin fällig war, ausgeblieben, weil sesgke en Antran der Enacnde Srenansscusscggenfbenict wur vn. lit 1 Feschhe 8 . - E 16,80 Postdampfer des Eises wegen nicht verkehren. b 1 9 .„ agistra 8 8 Göttingen . 82 17,50 17,90 17,90 zu ersuchen, schleunigst dem Reichstage das Ersuchen zu unterbreiten, ngen. 16,50 17,00 17,00 17,50 18,00 1 430 dem Gesetzentwurf, betreffend die Erhöhung der Telephongebühren, die Cittanova e Reggio di Calabria), 11. März. (W T. B.) ö8 13,00 13,00 14,50 16,00 16,00 1 595 üstimmung zu versagen.“ Der Antrag wurde, nachtem die Stadtvv. BEin heftiger Erdstoß, der auch einigen Schaden verursachte, haa Neuß. . . 1 17,20 17,20 17,60 18,00 18,00 502 Die längste geradlinige Eisenbahnstrecke der Erde ist, acobi, Singer, Friedemann, Rosenow dazu das Wort genommen die Bevölkerung heute früh in großen Schrecken versetzt. Kaufbeure.... b 16,00 17,50 17,70 wie die „Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen“ mit⸗ hatten, einstimmig angenommen. Ferner stand folgender dring⸗ 8 Döbeln. . 16,60 16,70 16 80 17 10 17,40 3 1 878 teilt, auf der Buenos Aires and X fie Railway zu finden. Sie licher Antrag der Stadtvv. Cassel und Genossen zur Beratung: Winnenden 1760 17˙60 18,00 1 19,20 19,20 8 340 bildet eine Teilstrecke der ihrer Vollendung entgegengehenden süd- „Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, den Magistrat Konstantinopel, 11. März. (W. T. B.) Der „O E b 19 00 19,00 19,50 20,00 20,00 116 amerikanischen Ueberlandbahn von Buenos Aires nach Valparaiso, bex- um Auskunft darüber zu ersuchen, ob im Virchowkrankenhause nische Lloyd“ meldet, daß im Wilajet Uesküb infolge Mißernte Feftett, in., I1“ 16,50 e; 8 8 8 wurde sie von zwei Gegenbögen unterbrochen. Die längere der da- sind, ob die Ursachen dieser Erkrankungen bereits festgestellt eralbanten berrsche Hungersnot und Hungertyphus. A Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt. maligen geraden Strecken war rund 282 km lang. Später ist der sind, welche Maßnahmen der Magistrat zukünftig zwecks Verhinderung .““ 8 sRajiserliches Statistisches Amt. ,A*“ See ausgetrocknet und die Eisenbahngesellschaft hat die Krümmung derartiger Erkrankungen zu ergreifen gedenkt.“ Nach Begründung des Berlin, den 12. März 1909. .““ 1 van der B orght. der Linie beseitigt. Die umgebaute Strecke ist seit dem 5. Oktober Antrags durch den Stadtv. Dr. Levy verlas der Stadtrat Dr. Weigert Nichtamtli in der Er d 3 8 1907 im Betriebe. ““ den eingegangenen Bericht der Krankenhausdirektion. Nach diesem 1 ranat chen in 8s ersten 8 8 waren am 9. März 146 Erkrankungen zu verzeichnen. Diese waren gweiten Beilage) 89 durchaus leichter Natur und sind jetzt völlig gehoben. Die Ursachen der Erkrankungen seien auf Lorcheln zurückzuführen, die sich unter den Morcheln

Mannigfaltiges. 8

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bestimmung der Zuckerung, wie sie die Kommisson beschlossen hat, ist seitigen will. In § 6a geht der Kommissionsvorschlag .e

XX.X“X“”“

Aönigliche Schauspiele. Sonnabend: Opern⸗ haus. 64. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Die Meister singer von Nürnberg. Oper in drei Akten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Sis Regie: Herr Regisseur Dahn. Anfang

r

Schauspielhaus. 69. Abonnementsvorstellung. Die Rabensteinerin. Schauspiel in vier Akten von Ernst von Wildenbruch. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 Uhr.

Sonntag: Opern haus. 65. Abonnementsvorstellung. (Gewöhnliche Preise.) Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Madama Butterfly. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. F1. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Colberg.

istorisches Schauspiel in fünf Aufzügen von Paul

yse. Anfang 7 ½ Uhr. MNeues Operntheater. Sonntag, Nachmittags 2 ¼ Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: Siebente Vor⸗ stelung für die Berliner Arbeiterschaft: Minna von Baruhelm. Die Billette werden durch die Zentralstelle für Volkswohlfahrt nur an AKrbeirervereine, Fabriken usw. abgegeben. Ein

kauf an einzelne Personen findet nicht statt. Abends 7 ½ Uhr: 158. Billettreservesatz. Undine.

Deutsches Theater. Sonnabend: Ein Sommernachtstraum. Anfang 7 ½ Uhr. Sonntag: Revolution in Krähwinkel.

Kammerspiele. 8 SSonnabend: Der Graf von Gleichen. Anfang

Sonntag: Der Arzt am Scheidewege.

1 Hebbeltheater. (Königgrätzer Straße 57/58.) Sonnabend: Revolutionshochzeit.

Neues Schauspielhaus. Sonnabend: Anfang 7 ½ Uhr.

ngtheater. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

Sonntag, Nachmittaas 3 Uhr: Abends 8 Uhr: Griselda.

Montag, Abends 8 Uhr: Vorstellung: Die Stützen d

Hedda Gabler. Ibsen⸗Zvklus. er Gesellschaft.

Schillertheater. Sonnabend,

0. (Wallnertheater.) Rechts herum.

Ein Volksfeind.

Abends 8 Uhr:

Schwank in drei Akten von Hans Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:

Abends 8 Uhr: Das Erbe. Montag, Abends 8 Uhr: Rechts herum.

g. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Trauerspiel in 5 Akten von Ernst

Julius Caesar.

Chaclottenbur Karolinger. von Wildenbruch

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Abends 8 Uhr: Rechts h

Montag, Abends 8 Uhr: Die Karolinger

Theater des Westens. (Station: Zoologischer

Garten. Kantstraße 12.) Sonnaben 2 tapfere

ard Alexander.)

Residenztheater. (Direktion: Rich Kümmere Dich

Sonnabend und folgende Tage:

Komische Oper. Sonnabend: Lazuli.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn⸗ abend: Im Klubsessel. v““

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.)

Sonnabend und folgende Tage: Wo wohnt sie

denn? Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von J. Kren und Okonkowsky. Gesangstexte von Alfr. Schönfeld, Musik v. Viktor Hollaender.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof

Friedrichstraße.) Sonnabend: Liebesgewitter. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Liebe wacht.

Konzerte.

Singakademie. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Konzert von Amy Hare (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchester. Dirigent: Dr. Ernst Kunwald.

Saal Bechstein. Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr:

Konzert von Paula Gatscher (Gesang). Mitw.: Mary Dickenson (Violine).

Beethoven-Snal. Sonnabend, Abends 8 Uhr: 2. Liederabend von Iduna Walter⸗Choinauus.

Klindworth⸗-Scharwenka⸗Saal. Sonn⸗

abend, Abends 8 Uhr: 2. Kammermusikabend des

Gebrüder Post⸗Streichquartetts.

Choralion⸗Saul. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

n Lucien Durosoir⸗ (Violine).

Sech

Zirkus Schumann. Sonnabend, Abends 7 ½ Uühr: Galagabend. Frl. Dora Schumann mit ihren

Schul⸗ und Spriugpferden. Nur noch einige Tage: Tiberio, der moderne Herkules, hebt einen Elefanten. Der vierbeinige Rad⸗ fohrkünstler Schimpanse Paet. Fred Rühlow (amerikauische Lynchjustiz). Das boxende Kängeruh. Um 9 ½ Uhr: Golo, der Seeränber und Mädchenhändler. Sonntag, in beiden Vorstellungen, 3 ½ Uhr und 7 ½ Uhr: Un⸗ gekürzt: Golo, Paet, Tiberio, Fred Rithlow, Tierzirkus, Boxendes Kängeruh. Nachmittags hat jeder Erwachsene auf allen Sitzplätzen ein Kind unter 10 Jahren frei, weitere Kinder zahlen halbe

Preise.

Faäanmiliennachrichten.

Verlobt: Frl. Mary von Bülow mit Hrn. Wil⸗ helm von Kardorff a. d. H. Böhlendorf (Dobbin i. M. Böhlendorf).

Verehelicht: Hr. Masor von Zwehl mit Frl. Cäcilie Gebhardt (Detmold).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Kammerherrn und La drat Hans⸗Barthold von Bassewitz (Ohrdruf, Thüringen).

Gestorben: Hr. Landgerichtsrat a. D. Paul Köhn (Charlottenburg). Hr. Oberschulrat Dr. Rie⸗ mann (Coburg). Fr. Pauline von Schöning. geb. Wilde (Stargard i. Pomm).

Verantwortlicher Redakteur:

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Zehn Beilagen

der zugelassenen Zuckerwassermenge stellt ein Kompromiß dar. 2. 2 sich a 88.8 höheren Prohentsat als 20 %, nämlich auf 25 % eeinigt, w Zinzer an

Paasche, 2 9. 2 des Naturprodukts um ¾ verlangt,

ann danach zur Annahme nicht empfohlen werden. Die Zweck⸗

Deutscher Reichstag. 1 224. Sitzung vom 11. März 1909, Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.) Das Haus setzt die zweite Lesung des Entwurfs eines

auf Grund der Vorschläge der 31. Kommission bei § 3 f

t. 8 e. Absatz hat der Abg. Dr. Thaler (Zentr.)

folgende Fassung zu geben beantragt:

em aus inländischen Trauben gewonnenen Traubenmost oder Den, bei Feve. von Rotwein auch der vollen Trauben⸗ maische, darf Zucker, auch in reinem Wasser gelöst, zugesetzt werden, um einem natürlichen Mangel an Zucker bezw. Alkohol oder einem Uebermaß an vv vwesvw. bg wendig ist, um ein Erzeugnis zu gewinnen, hr⸗ gängen 2 der ee; Lage ohne solchen Zusatz erreicht wird.

Die issionsfassung des Absatzes 1 lautete:

*& fvr- enssofe 1.e e Traubenmost oder Wein, bei Herstellung von Rotwein auch der vollen Trauben⸗ maische, darf Zucker, auch in reinem Wasser gelöst, zugesetzt werden, um einem natürlichen Mangel an Zucker bezw. Alkohol oder einem Uebermaß von Säure insoweit abzuhelfen, als es der Beschaffenheit des aus Trauben gleicher Art und Herkunft in guten Jahrgängen ohne Z satz gewonnenen Erzeugnisses entspricht. Der Zusatz an sesecasse darf jedoch in keinem Fall mehr als der gesamten

lüssigkeit betragen. 3 Der Abg. Paasche (fr. Volksp.) hat beantragt, im letzten

Satze statt „“ zu sagen „¼ ˙, ferner will er in dem ersten Satze die 8* winsoweit⸗ und „als es der Beschaffenheit des aus Trauben gleicher Art und Herkunft in guten Jahr⸗ gängen ohne Zusatz gewonnenen Erzeugnisses entspricht“ streichen.

Abg. Spindler (Zentr.): Der Beschluß der Kommission berchlich

er Mosel wünschen. Der Antrag

4

ja unzweifelhaft eine Verbesserung gegen die ursprüngliche Vorlage, aber absolut auch von zweifelhaftem Werte; sie ist auch unklar und nicht geeignet, dem Weinhandel die Beruhigung zu bringen, deren er bedarf. Es steht zu befürchten, daß der eklagenswerte Vorgang des Verschwindens alter, bewährter solider Weinhandelsfirmen, wie er unter dem bisher geltenden Gesetze eingetreten ist, sich weiter fortsetzen wird zum Nachteil sowohl des gesamten Wein⸗ handels überhaupt, wie auch der kleinen Winzer. Seit Jahren ist ein Rückgang des Weinbaues zu verzeichnen; in manchen Gegenden ist er sehr bedeutend. Ich empfehle meinerseits die Juftinebag zu dem Antrag Paasche, der die Zweckbestimmung der Zuckerung streichen will. Damit würde sich dann auch der Antrag Thaler erledigen. Die zeitliche Begrenzung der Zuckerung ist Gegenstand des Streites gewesen; die Vorlage wollte den 31. Januar, die Kommission will den 31. Dezember als Endtermin. Mit Recht hat der Staats⸗ sekretär hingewiesen auf Weinbaugebiete, wo die Winzer selbst gar nicht zuckern, sondern dies dem Handel überlassen; wenn es da den Winzern nicht gelungen ist, ihr Produkt bis zum 31. Dezember zu verkaufen, so müssen sie bis zum nächsten 1. Oktober warten. Ich schliehe mich daher meinerseits mit Rücksicht auf die Interessen der Produktion wie des Handels dem Antrage Hormann an, die Zuckerung übereinstimmend mit der Vorlage bis zum 31. Januar zuzulassen. In § 5 dem gezuckerten Wein die Angabe einer Weinbergslage zu verbieten, wie es die Kommission will, dazu liegt meiner Meinung nach gar keine Veranlassung vor. Der Abg. Hormann will aber auch die Bestimmung des zweiten Absatzes des § 5 beseitigen, wonach derjenige, der Wein gewerbsmäßig in Verkehr bringt, ver⸗ pflichtet sein soll, dem Abnehmer 816, B vor der Uebergabe mitzuteilen, ob der Wein gezuckert ist, und sich beim Erwerb von Wein die zur Erteilung dieser Auskunft erforderliche Kenntnis zu sichern. Diese Bestimmung ist meiner Ansicht nach sehr notwendig; ich bitte daher um unbedingte Ablehnung dieses Antrages Hormann. Die Bestimmung des § 6, zweiter Absatz nach der Kommission: „gestattet bleibt, die Namen einzelner Gemarkungen oder Weinbergs⸗ lagen, die mehr als einer Gemarkung angehören, zu benutzen, um gleichartige und gleichwertige Erzeugnisse benachbarter und nahegelegener Gemarken oder Lagen zu bezeichnen, 8 auch mir zu eng gefaßt und geht in der gebotenen Vorsicht zu weit; ich trete dem Antrag Hormann bei, der wenigstens die Worte „die mehr als einer Gemarkung angehören“, be⸗

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„Ein Verschnitt aus Erzeugnissen verschiedener Herkunft darf n. einem derschattil allein benannt werden, wenn dieser die Art be⸗ stimmt.“ Zedoch ist die Angabe einer Weinbergslage nur dann zulässig, wenn der Verschnitt ausschließlich aus ungezuckerten Bestandteilen besteht“, und im zweiten Absatz: „Es ist verboten, in der Benennung anzugeben oder anzudeuten, daß der Wein Wachstum eines bestimmten Weinbergsbesitzers sei. Demgegenüber will ein Antrag Roeren⸗Erzberger statt der beiden Absätze sagen: „Ein Ver⸗ schnitt aus Erzeugnissen verschiedener Herkunft darf nur dann nach einem Anteil benannt werden, wenn dieser der Menge nach überwiegt und die Art bestimmt. Die Angabe einer Weinbergslage ist nur dann zulässig, wenn die überwiegende Menge des Verschnitts aus der betreffenden Lage stammt und ungezuckert ist.“ Ich gebe dem ersten Satze des ersten Absatzes der Kommission vor diesem Antrag un⸗ bedingt den Vorzug. Der Antrag Erzberger würde zu einer hedeutenden Schädigung der Produktion führen. Der zweite Satz des § 6a scheint mir bedenklich; ich behalte mir einen Abänderungsantrag vor. Dagegen bitte ich Sie, dem zweiten Satz des § 6 b zuzustimmen, der bestimmt, daß ein Gemisch von Weißwein und Rotwein, wenn es als Rotwein in den Ver⸗ kehr gebracht wird, nur unter einer die Mischung kennzeichnenden Bezeichnung feilgeboten oder verkauft werden darf. Hier findet eine Differenzierung des Auslandes nicht statt. Anders liegt es jedoch mi dem ersten Satz, wonach ein Verschnitt aus deutschem weißen Wein mit ausländischen Weinen nicht unter einer Bezeichnung feilgehalten oder verkauft werden darf, die den Anschein hervorruft, daß der Wein deutsches Erzeugnis sei. Die Regierung hat diesen Satz für un⸗ annehmbar erklärt; hier liegt in der Tat eine Differenzierung des Auslandes vor. Bedenken habe ich auch gegen den § 9, betreffend die Herstellung des Haustrunkes. Wenn die Anträge Paasche und Hormann in dem n K-Aö. verceles; angenommen den, kann auch der legitime Handel zufrieden ein.

ga Abg. Dr. h ofch. (nl.): Das Gesetz bietet ja Fortschritte, wie auch der Vorredner anerkannt hat; aber so, wie der § 3 formultert i wird er schwerlich zum Segen der Winzer und des reellen Weinhander führen, weil er zu kautschukartig gefaßt ist. Der Winzerstand wird dadurch geschädigt und setzt ich der Gefahr schwerer Strafen aus. Dieser Schädigung will mein Antrag vorbeugen. Allein die Msöglich⸗ keit, daß der HWinger wegen der Zuckerung eines von anderen für nicht verbesserungsbedürftig erklärten ines vor Gericht gezogen werden