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Verschollene wird aufgefordert,
[45950] Aufgebot.
Die Schuhmachermeisterwitwe Wilhelmine Weise, geb. Jachmann, zu Rixdorf, Weichselplatz 5, hat be⸗ antragt, den verschollenen Maschinenarbeiter Johann Reinhold Gustav Jachmann, geboren am 17. Ja⸗ nuar 1837 zu Grünberg in Schlesien, zuletzt wohn⸗ haft daselbst, für tot zu erklären. Der bezeichnete sich spätestens in dem auf den 20. März 1910, Vormittags 10 Uhr, auf dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Grünberg (Schles.), den 8. Juli 1909.
Königliches Amtsgericht. 8
[44065] Aufforderung.
Der Bahnarbeiter Hermann Danneberger, ge⸗ boren am 15. Juni 1861 zu Torgau, ist am 20. De⸗ zember 1908 im Amtsverbandskrankenhause in Nordenham verstorben. Die unbekannten Erben des Danneberger werden aufgefordert, ihre Erbrechte bis zum F. Oktober 1909 bei dem Nachlaßgerichte anzumelden, vüee ee se. festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor⸗ handen ist.
Ellwürden, 1909, Aug. 10.
Amtsgericht Butjadingen.
[45949] Verfügung. 8 Der am 12. März 1909 in VI 111/09 erteilte Erbschein, betreffend die Erbfolge nach der am 16. November 1908 hier verstorbenen ledigen, ge⸗ werblosen Margareta Reybel, wird hiermit für
kraftlos erklärt. “ Straßburg, den 19. August 1909. “ Kaiserliches Amtsgericht.
[459477 Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Ge⸗ richts sind 1) Johann Heinrich Friedrich Beckmann, geboren am 19. Mai 1833 zu Bodenburg, 2) Johann Christian Wilhelm Knackstedt, geboren am 17. Ja⸗ nuar 1851 zu Seboldshausen, für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes des Beckmann der 31. De⸗ ember 1880 und des Knackstedt der 31. Dezember 1907, Mittags 12 Uhr, Ftse ent
Gandersheim, den 18. August 1909.
Herzogliches Amtsgericht. H. Müller. 45943] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 18. August 1909 ist er 4 ½ % ige Anleiheschein der Brölthaler Eisenbahn⸗ Aktiengesellschaft Ausgabe 1894 Nr. 207, ausgestellt auf den Inhaber und lautend auf 500 ℳ, für kraft⸗ os erklärt worden. “
Hennef, den 18. August 1909. “
Königliches Amtsgericht. 8
46212] Oeffentliche Zustellung.
Der Lagerarbeiter Dietrich Koch in Metz, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Foret in Metz, lagt gegen seine Ehefrau, Elisabeth Koch, geb. Sturm, früher in Metz, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ nd Aufenthaltsort, wegen Ehebruchs, mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Be⸗
klagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. Der
läger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ andlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer
des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den
18. November 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte 5 enen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Metz, den 21. August 1909.
Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.
[46194] Oeffeutliche Zustellung.
Die minderjährige Margarete Schlurscke in Halle a. S., vertreten durch den städtischen Berufs⸗ vormund, Magistratssekretär Hermann Seewald in Halle a. S., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bendix zu Berlin, Zimmerstraße 19, klagt gegen den Elektrotechniker Ernst Pahl, früher in Berlin, Greifswalderstraße 192, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Bellagte ihr natür⸗ licher Vater sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen: 1) der Klägerin, zu Händen des Vormunds, vom Tage der Geburt, d. i. vom 24. April 1909, ab bis zur Vollendung des 16. Lebens jahres, jährlich 240,— ℳ Unterhaltskosten vierteljährlich im voraus zu zahlen, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 24. Januar, 24. April, 24. Juli und 24. Oktober jedes Jahres, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Berlin⸗Mitte, Neue Friedrichstraße 12 — 15, Zimmer 211/213, II Treppen, auf den 26. Oktober 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 14. August 1909.
(Unterschr.), Gerichtsschreiber des Königlichen AUAnmnetsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 50. [45609] Oeffentliche Zustellung.
Die minderjährige Marta Mocedomski in Tscheschen, Kreis Gr.⸗Wartenberg, vertreten durch ihren Vor⸗ mund, Häusler Josef Mocedowski in Tscheschen — Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Sternfeld in Stettin —, klagt egen den Arbeiter Anton Glünd, zuletzt in Stettin, Burscherstraße 43, wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der natürliche Vater der Klägerin, des am
2. Dezember 1903 geborenen außerehelichen Kindes
der unverehelichten Pauline Mocedowski in Tscheschen, sei, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Ver⸗ urteilung des Beklagten durch vollstreckbares Urteil zur Zahlung einer vierteljährlichen Unterhaltsrente von 30 ℳ seit der Geburt der Klägerin bis zu ihrem vollendeten 16. Lebensjahre. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Stettin, Abteilung 20, Zimmer 94, auf den 9. Oktober 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Fcae 1, i⸗ ust 1909.
eselbach, Amtsgerichtssekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [46215] Oeffentliche Zustellung.
Der Malermeister Theodor Köppe in Berlin, Neue Ansbacherstraße 18, Prozeßbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Braß in Berlin, Friedrichstr. 200, klagt gegen die verwitwete Frau Oekonomierat Luise Plehn, geb. Gerlich, geb. am 24. April 1846 zu Placht bei Templin, zuletzt in Schöneberg bei Berlin, Hauptstraße 17 im Damenheim wohnhaft, seit dem 25. Januar 1909 ohne nähere Angabe nach Ost⸗ afrika abgemeldet, auf Grund der Behauptung, daß das von ihm, dem Kläger, von der Beklagten ge⸗ mietete, im Hause der Beklagten, Kurfürstendamm Nr. 1 in Berlin befindliche Geschäftslokal nicht den vereinbarten Zusicherungen entsprechend, also vertrags⸗ widrig, und daher die Beklagte dem Kläger für ge⸗ machte Aufwendungen sowie für entgangenen Gewinn schadensersatzpflichtig sei, mit dem Antrage, die Be⸗ klagte kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger
1787,25 ℳ — eintausendsiebenhundertsiebenundachtzig
Mark und 25 Pf. — nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Februar 1907 zu zahlen und das Urteil gegen Hinterlegung oder Sicherbeitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen I des Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, auf den 14. Februar 1910, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 20. 1” 1909.
Nitschke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[46195] Oeffentliche Zustellung.
Der Gasthofsbesitzer Wilhelm Neumann zu Buch⸗ wald, Prozeßbevollmächrigter: Justizrat Boehm in Sagan, klagt gegen den Burggrafen Wilhelm zu Dohna, unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Friedrichstraße 15, unter der Behauptung, daß der Aufenthalt des Beklagten nicht zu ermitteln sei, mit dem Antrage: den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 160,30 ℳ nebst 4 % Zinsen von 160 ℳ seit dem 28. Dezember 1908 zu jahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Abt. 12, zu Berlin, Neue Friedrichstraße 12/16, I Treppe, Zimmer 250/252, auf den 23. No⸗ vember 1909, Vormittags 9 Uhr. Die Ein⸗ lassungsfrist beträgt zwei Wochen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 9. August 1909.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 12.
[46204] Oeffeutliche Zustellung.
Der Kaufmann W. Berkan hier, W. 8, Leipziger⸗ straße 103, klagt gegen den Ingenieur Willy Müller, früher in Berlin, Siepelstea⸗ 9, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe ihm für im Mai 1907 zu vereinbarten und angemessenen Preisen gelieferte Kleidungsstücke und Reparaturen den Betrag von 136 ℳ schulde, mit dem Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 136 ℳ nehst 4 % Zinsen seit dem 8. Mat 1907 zu zahlen, und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Neue Friedrich⸗ straße 12/15, 2 Treppen, Zimmer 214 — 216, auf den 6. Dezember 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1be
Berlin, den 16. August 1909.
M. Lange, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 47.
[46203] Oeffentliche Zustellung. 4 Der Kaufmann Eugen Sachs zu Berlin, Dircksen⸗ straße 26/27, klagt gegen den Kaufmann Paul Abler, früher in Nürnberg, Scheuerlstr. 16, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behbhauptung, daß derselbe im Jahre 1907 für ihn als Handlungs⸗ agent tätig gewesen sei und ihm aus dieser Tätigkeit nach einem dem Beklagten am 26. März 1909 zu⸗ gestellten Auszuge an zuviel erhaltenen Provisionen, an zurückzuzahlender Provision für nicht effektuierte Warenordres und Retouren, sowie für faule Aus⸗ künfte den Betrag von 430,90 ℳ schulde, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an Kläger 430,90 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Mai 1909 zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗ Mitte, Neue Friedrichstr. 12/115, 2 Treppen, Zimmer 214/216, auf den 19. November 1909, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. 1I““ Berlin, den 19. August 1909. (L. s.) M. Lange, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Mitte. Abt. 47.
[45830] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Erben der zu Distelkamp ver⸗ storbenen Eheleute Johannes Soest, Ackerer, und Margaretha geb. Horn, insbesondere:
V 1b dd. der Wilhelmine Theis, ee. des Carl Theis, beide angeblich Kinder des Chausseewärter⸗ Friedrich Theis in Kehlinghausen, aus dessen Ehe mit seiner verlebten Ehefrau, Wilhelmine (richtig Lisette) geb. Straesser, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, diese auch angeblich als Erben ihrer verstorbenen Urgroßeltern resp. Schwiegereltern Johann Straesser und Wilhelmine Braunöhler, Ackerer auf der Hardt; VIII 1, 2 b. Wilhelm Schöler, Büfettier, früher zu Darmstadt, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, e. Robert Schöler, Rasierer, früher zu Elsenroth, bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Kläger, Widerbeklagte und Reassumtionsbeklagte, ohne Anwalt, gegen die Erben und Rechtsnachfolger von Johann Heinrich Holländer, zeitlebens Landwirt zu Niederbierenbach und daselbst verstorben, nämlich: 1) die Erben und Rechtsnachfolger des zu Nieder⸗ bierenbach verlebten Rotaerbers Hermann Friedrich
olländer, diesen als Erben seiner verstorbenen
ltern Karl Holländer, Rotgerber, und Henriette Dorell, beide daselbst, nämlich: a. die Witwe Her⸗ mann Friedrich Holländer, Mathilde geb. Vorländer,
in Niederbierenhach; b. die Ehefrau des Oekonomen stellt haben, daß da Peter Spendeck, Elisabeth geb. Holländer, ohne der rheinischen Zivilprozeßordnung ein Verbindungs⸗
jetzt ohne
Frrother bei der demnächst erfolgten eee. des
öffentlichen Anzeigers zum Regierungsamtsblatt in Wolle endlich die Kläger und Widerbeklagten bezw.
Holländer, zu Barmen; 2) die Erben und Rechts⸗ nachfolger ursprünglich von Heinrich Kaspar Holländer, Oekonom zu Niederbierenbach, nämlich: a. den Bäcker Rudolf Holländer zu Niederbierenbach als alleinigen Erben und Rechtsnachfolger seines zu Niederbieren⸗ bach verlebten Vaters Daniel Holländer, zeitlebens Ackerer daselbst; b. die Erben und Rechtsnachfolger des zu Niederbierenbach verlebten Ackerers Wilhelm Holländer, nämlich: die Berta geb. Holländer, in Gütern getrennte Ehefrau des Händlers Ernst Schenk zu Baieröde bei Schwelm, diese gleichzeitig auch als alleinige Erbin ihrer inzwischen verstorbenen Schwester Ida Holländer, zeitlebens Handarbeits⸗ lehrerin zu Barmen; c. den alleinigen Erben und Rechtsnachfolger der verlebten Wilhelmine geb. zeitlebens Ehefrau des Ackerers Christian
eubel juntor zu Linden bei Bielstein, nämlich: den Landwirten Karl Deubel zu Linden bei Bielstein; 3) den alleinigen Erben und Rechtsnachfolger der verlebten Eheleute Christian Deubel junior, Ackerer, und Wilhelmine geb. Holländer, ohne Geschäft zu Linden bei Bielstein, nämlich: den Landwirten Karl Deubel zu Linden bei Bielstein; 4) den Erben und Rechtznachfolger des zu Linden verlebten Ackerers Karl Deubel, nämlich den vorstehend zu 3 genannten Landwirten Karl Deubel zu Linden bei Bielstein; 5) a. die Witwe des zu Berleburg verlebten Wein⸗ händlers Louis Kronau, Louise geb. Holländer, zu Berleburg, diese für sich und als alleinige Erbin ihres genannten Ehemannes, b. die Elise Holländer, ohne Geschäft, zu Berleburg, c, den Theodor Hol⸗ länder, Bergingenieur zu Brux in Böhmen; die zu 5 a bis c genannten als Erben ihres verstorbenen Vaters Friedrich Holländer, zeitlebens Pastor zu Marienberghausen, sämtlich vorgenannte Beklagte, Widerkläger und Reassumtionskläger, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Gaul in Cöln. Tatbestand: Durch Urteil des Oberlandesgerichts zu Cöln vom 30. März 1881 sind die Beklagten bezw. deren Rechtsvorgänger zur Rechnungslage wegen der durch ihren Rechtsvorgänger Johann Heinrich Holländer in bezug auf den Nachlaß des im Jahre 1783 zu Schlüchtern verlebten Johann Horn geführten Ge⸗ schaäfte verurteilt worden. Durch Urteil des Land⸗ erichts hierselbst vom 27. Dezember 1887 ist den⸗ säben eine Frist von 6 Monaten zur Legung der
echnung gesetzt worden. Rechnungslageverhand⸗ lungen haben vor den ernannten Kommissaren am 20. Oktober 1892 und in weiteren Terminen statt⸗ gefunden. Die Kläger haben auf Grund des auf Rechnungslage erkennenden Urteils des Oberlandes⸗ gerichts eine Hypothekeneintragung beim Hypotheken⸗ amt Mülheim a. Rhein zu Deutz am 30. März 1891 bewirkt und die Eintragung in das Grundbuch von Nümbrecht und Weiershagen bei Anlegung des Grundbuchs veranlaßt. Die Beklagten haben elne Widerklage auf Löschung dieser Hypothek erhoben und die durch Anwalt nicht vertretenen Kläger mit dem Antrage sowohl auf Abweisung der Klage als auch auf Zuspruch der Widerklage vor das Land⸗ gericht geladen. Die Sache kam in der Sitzung des andgerichts hierselbst vom 6. Juli 1909 zur Ver⸗ handlung, in welcher Rechtsanwalt Justizrat Gaul für die Beklagten, Widerkläger und Reassumtsons⸗ kläger folgenden Antrag nahm: „Königliches Land⸗ gericht wolle die von den Rechtsnachfolgern des Beklagten auf Grund des Urteils des ersten Zivil⸗ senats des Oberlandesgerichts zu Cöln vom 30. März 1881 gelegte Rechnung für richtig und genügend erklären und den Antrag auf Verurteilung der Be⸗ klagten zur Zahlung eines Rechnungsreliquates abweisen; ferner auf die hiermit erhobene Widerklage die Kläger und Widerbeklagten, also auch die obengenannten Reassumtionsbeklagten verurteilen, in die Löschung der zu ihren Gunsten bezw. zugunsten ihrer Erblasser und Rechtsvorgänger auf Grund des bezogenen Urteils des Oberlandesgerichts zu Cöln vom 30. März 1881, zuletzt erneuerungsweise bei dem Hypothekenamte Mülheim a. Rh. zu Deutz am 26. Mai 1891 im Bande 331 Nr. 22 bewiürkten Hypothekeneintragung in Höhe von 45 000 ℳ als Sicherheit für das Reliquat, welches sich aus der zu legenden Rechnung über die Geschäftsführung ihres Erblassers, des ursprünglichen nF Johann Febarich Holländer, wegen des demselben von den
v der Gläubiger zur Einziehung des Horn⸗ schen Nachlasses erteilten Auftrages ergibt, sowie für die erhobenen Gelder und das sonstige Vermögen, alles mit Perzepten und Perzipienden resp. Zinsen und Schadenersatz, ferner für die Prozeßkosten — auf alle Immobilien, welche die Schuldner im Be⸗ zirke des Hypothekenamtes Mülheim am Rhein zu Deutz am 1. Juni 1881 besessen haben und zur Zeit der Hypothekenerneuerung besaßen und in denselben im einzelnen näher bezeichnet waren —, und welche
rundbuchs in dieses übertragen und gegenwärtig als Sicherungshypotheken bezw. als Vormerkungen zur Erhaltung des Rechts auf Eintragung einer Hypothek in den Grundbüchern von Nümbrecht und Weiers⸗ hagen — und die in den Bekanntmachungen vom 20. November 1908 in Nr. 295 des Reichs⸗ anzeigers von 1908 sowie in Stück 51 und 52 des
Cöln von 1908 näher bezeichnet sind, zu willigen.
Reassumtionsbeklagten verurteilen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und den Beklagten und Wider⸗ klägern alle Ansprüche auf Ersatz des durch die Ein⸗ tragung der vorerwähnten Hypothek bereits ent⸗ standenen und noch entstehenden Schadens vorbe⸗ halten.“ Sodann wurde vom Rechtsanwalt Gaul noch weiter beantragt: „Königliches Landgericht wolle vorab die durch das Ableben der ursprünglichen Kläger und verschiedener Rechtsnachfolger derselben sowie der Rechtsanwälte einzelner Kläger und deren Rechtsnachfolger unterbrochene Instanz für wieder
aufgenommen erklären und gegen die bisher durch Anwalt nicht vertretenen Kläger, Widerbeklagten und Reassumtionsbeklagten ein Kontumazialverbindungs⸗ urteil erlassen und deren Wiedervorladung an⸗ ordnen.“ Der Anwalt der Beklagten hbegründete insbesondere den Antrag auf Erlaß eines Kontumazial⸗ verbindungsurteils sowie auf Wiedervorladung der Ausgebliebenen. Das Landgericht hat darauf fol⸗ gendes Urteil erlassen: In Erwägung, daß die unter V 1dd und ee, VIII 1, 2 b, c ge⸗ nannten Wiederbeklagten und Reassumtionsbeklagten ebörig vorgeladen 22 aber einen Anwalt nicht be⸗
er nach Anleitung des Art. 153
Geschäft, früher zu Elsen, 8 zu Gubberath bei / urteil zu erlassen ist: aus diesen Gründen erkennt das 1
Grevenbroich; c. die Mat
ilde Holländer, ohne Königliche Landgericht in contumaciam gegen die vor⸗
Geschäft zu Niederbierenbach; d. die Witwe des benannten Widerbeklagten und Reassumtionsbeklagten, verlebten Pfarrers August Kruse, Hermine geb. verordnet, daß das Kontumazialverfahren gegen die⸗
14“]
elben mit dem Verfahren gegen die erschienenen rteien verbunden werde, damit nach nochmaliger orladung der Nichterschienenen durch dasselbe Urseir erkannt wird, bestimmt zur Verhandlung der Sache die Sitzung der 2. Zipilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Cöln vom 16. November 1909, Vormittags 9 Uhr, und beauftragt den Gerichts⸗ vollzieher Lotzing zu Cöln mit der Zustellung des gegenwärtigen Urteils durch die Post und der noch⸗ maligen Vorladung der nicht erschienenen Wider⸗ beklagten, soweit deren Aufenthalt bekannt ist, ordnet im übrigen die öffentliche Lüstelung des Urteils und der Ladung an diejenigen Widerbeklagten an, deren Aufenthaltsort unbekannt ist. Die Kostenenkscheibung wird vorbehalten. . 3 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird vor⸗ stehender Urteilsauszug nebst Ladung bekannt gemacht. Cöln, den 19. August 1909. Windeck, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[46206] Oeffentliche Zustellung. b Die Gräflich von Rechberg'sche Brauerei Weißen⸗ stein in Weißenstein, O.⸗A. Geislingen, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Mächler in I klagt gegen den Bernhard Stauden⸗ maier, wesend, bisher Wirt zum grünen Baum in Gmünd, Beklagten, auf Grund Kaufs, mit dem Antrage, durch ein gegen Sicherheitsleistung vorläufig voll⸗ streckbares Urteil zu erkennen: Der Beklagte sei
zurzeit mit unbekanntem Aufenthalt ab.
kostenfällig schuldig, an die Klägerin ℳ 1154,60
nebst 5 % Zinsen aus ℳ 704,70 seit 1. Juli 1909 und aus ℳ 449,90 seit 1. August 1909 zu bezahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandkung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des K. Landgerichts in Ellwangen auf Dienstag, den 19. Oktober 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum
Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auzzug
der Klage bekannt gemacht. Ellwangen, den 20. August 1909. Landgerichtssekretär Krauß, Gerichtsschreiber des K. Landgerichts. 8
[46202] Oeffentliche Zustellung.
Der Viehhändler Adolf Heidtmann in Gelsen⸗ kirchen, Ahstr. 14, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ agent A. Ape in Gelsenkirchen, klagt gegen den Metzger Josef Kaufmann, früher in Gelsenkirchen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm für im Jahre 1909 käuflich ge⸗ liefert erhaltenes Fleisch und Vieh den Betrag von 4672,57 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 2. Juli 1909
“ 8
schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig
und gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar 8
zu verurteilen, an Kläger 4672 ℳ 57 ₰ nebst 4 % Zinsen seit 2. Juli 1909 zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Gelsenkirchen auf den 22. Oktober 1909, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gelsenkirchen, F 14. August 1909.
üller, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[45829] Oeffentliche Zustellung einer Klage. Der Hoflieferant S. Fries in München, Maximiliansstr. 1, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Bonné und Walter Hermann in Baden⸗ Baden, klagt gegen Friedrich Burckhardt von Baden⸗Baden, z. Zt. an unbekannten Orten ab⸗ wesend, auf Grund des § 23 Z.⸗P.⸗O. und unter der Behauptung, daß er ihm laut Schuldanerkenntnis⸗ urkunde vom 1. Februar 1909 659 ℳ 30 ₰ nebst 5 % Zins seit 1. Januar 1909 schulde, mit dem Antrage auf Erlassung folgenden Urteils: Der Be⸗ klagte ist schuldig, an den Kläger 659,50 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Januar 1909 an zu bezahlen, der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung vor⸗ läufig vollstreckbar. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III Zivilkammer des Gr. Landgerichts zu Karls⸗ ruhe auf Donnerstag, den 18. November 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
N. 16320 den 18. Auaust 1909 arlsruhe, den .Augu 3 ““ Hampe, E. Gerichtsschreiber Gr. Landgerichtt. [46199) SOeffentliche Zustellung.
1) Der Stellenbesitzer Franz Solowski, 2) die ledige Anna Golczyk, 3) der Landwirt Theodor
Golczyk, 4) der Schneider Johann Golczyk, 5) der
Schneiderlehrling Franz Golczyk, zu 4 und 5 minder⸗ ährig und vertreten durch den Vormund Bauern
arl Figura, sämtlich in Poremba, Prozeßbevolle⸗ tigter: Rechtsanwalt Froesewitte in Leschnitz, klagen gegen den Pharmazeuten Arthur Wieschollek, früher
in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der
Behauptung, daß im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts zu Leschnitz von Poremba Blatt Nr. 31
Ksienzowies Blatt Nr. 110 und 158 in Abt. III
Nr. 9 bezw. 5 bezw. 5: 100 Taler für die Hedwig verehelichte Lehrer Josef Kuballa, geb. Wieschollek zu Leschnitz eingetragen seien, daß die Hedwig Kuballa gestorben und unter anderem auch von dem Beklagten
beerbt worden sei, daß die Hypothekenvaluta bezahlt
seien und die anderen Miterben sämtlich löschungs⸗ fähig quittiert hätten, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, die Löschung der im Grundbuche von Poremba Blatt Nr. 31, Ksienzowies Blatt Nr. 110 und 158 in Abteilung III unter Nr. 9 beiw. 5 bezw. 5 für die sedm verehelichte Lehrer Josef Kuballa, geb. Wieschollek in Leschnitz eingetragenen 100 Taler auf diesen Grundstücken zu bewilligen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Leschnitz auf den 28. Ok⸗ tober 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Leschnitz, den 18. August 1909. 8
Bernhard 8
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [45818] Oeffentliche Zuste Jung.
Die Firma Nachtwey & Thiel in Lübeck, Unter⸗ trave, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Hinrichsen in Lübeck, ladet den Kaufmann Gustav Kröger, früher in Lübeck, jetzt unbelannten Aufenthalts, nach⸗
dem die Zwangsvollstreckung wegen einer Forderung von 62,85 ℳ auf Grund des vorläufig vollstreckbar erklärten Urteils des Amtsgerichts Lübeck, Abteilung 8, om 5. März 1909 nach Ausweis des Pfändung . protokolls vom 22. Juli 1909 erfolglos gewesen sst, vor das Amtsgericht Lübeck, Abt. 8, zum dem von diesem auf den 27. Oktober 1909, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungszimmer 22 anberaumten Termine. Gläubiger beantragt, dem Schuldner in diesem Termine den Offenbarungseid abzunehmen und für den Fall, daß Schuldner im Termin nicht erscheint oder die Leistung des Eides ohne Grund verweigert, zur Erzwingung der Eidesleistung die Haft gegen den Schuldner anzuordnen. Der Schuldner hat in dem Termin ein vollständiges Verzeichnis seines Ver⸗ mögens vorzulegen. Dieser Auszug aus der Ladung wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Schuldner bekannt gemacht.
Lübeck, den 16. August 1909.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. Abt. 8. [45817] Oeffentliche Zustellung.
Die Amts Reinfelder Spar⸗ und Leihkasse in Reinfeld i. H., vertreten durch die Vorstandsmit⸗ glieder: 1) Hofbesitzer Ernst Schmidt in Steinfelder⸗ Wohld, 2) Hufner Emil Kock in Steinfeld, 3) Pri⸗ vatier Claus David in Neuhof, diese vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Wittern, Mollwo u. Schorer in Lübeck, klagt gegen den Kaufmann Ernst Wilhelm Theodor Kühl, früher wohnhaft in Lübeck, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, und ladet denselben vor das Amtsgericht Lübeck, Abteilung VIII, zu dem von diesem auf den 3. November 1909, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungszimmer 22 anberaumten Termine mit dem Antrage: 1) den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, entweder aus seinem persön⸗ lichen Vermögen oder auf Grund der in Abteilung III unter Nr. 3 und 4 des Grundbuchblattes zu Lasten des im Grundbuch von Lübeck, St. Lorenz 1019, verzeichneten Grundstücks Ziegelstraße Nr. 1e ein⸗ getragenen Hypotheken von ℳ 1000 und ℳ 2000 an die Klägerin 67,50 ℳ zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Dieser Aus⸗ zug aus der Klage wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten bekannt gemacht.
Lübeck, den 18. August 1909.
Das Amtsgericht. Abteilung VIII.
[46196] “ Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Nr. 11 412. Die Firma Richard Kaufmann & Cie., Bettfedernfabrik in Mannheim, Prozeß⸗ hbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Gust. und Fritz Kaufmann in Mannheim, klagt gegen den Tapezier G. Leopold Wahl, früher in Mannheim⸗Neckarau, z. Z. an unbekannten Orten, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin aus Warenkauf rest⸗ lich 11,30 ℳ und aus seitherigen Kosten 8,15 ℳ schulde, und mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung a. von 11,30 ℳ nebst 5 %
ins vom Klagzustellungstage ab, b. von 8,15 ℳ.
ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzog⸗ liche Amtsgericht zu Mannheim, Abt. VI, Sitzungs⸗ saal B, Zimmer 112, auf Dienstag, den 12. Ok⸗ tober 1909, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mannheim, den 18. August 1909.
Bender, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
[46197] Oeffentliche Zustellung.
Der Schuhmachermeister Heinrich Krauskopf in Darmstadt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Brust in Darmstadt, klagt gegen den früheren Studenten Moritz Wolfsheimer, früher wohnhaft in Weikersheim, O.⸗A. Mergentheim, jetzt mit un⸗ bekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Forderung aus Kauf u. a., mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an Kläger oder dessen zum Geld⸗ empfang ermächtigten Anwalt 48 ℳ 70 ₰ zu jahlen, 2) dem Beklagten die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen, 3) das ergehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Mergentheim auf Dienstag, den 12. Oktober 1909, Vormittags 10 Uhr. un Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1“
Mergentheim, den 18. August 1909.
(Unterschrift) 11A1X“ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[46193] Oeffentliche Zustellung.
Der Johann Jacob Hedinger, Schornsteinfeger⸗ meister in Mülhausen i. Els., Klarastr. 14, Prozeß⸗ bevollmächtigter: G. A. Luttenschlager hier, klagt gegen den Oskar Roesinger, Eigentümer, zurzeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, früher in Mülhausen i. E., auf Grund der Behauptung, daß ihm der Beklagte für Reinigen der Schornsteine im Anwesen Roesinger dahier, Baslerstraße Nr. 117, für die Zeit vom 3. Juni 1908 bis dahin 1909 den Betrag von 11,50 ℳ schulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 11,50 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage zu bezahlen, demselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen und das ergehende Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Mülhausen i. E., Saal 23, auf den 12. No⸗ vember 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mülhausen, den 20. August 1909.
Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Amtsgerichts.
146213] Oeffentliche Zustellung. Der Schlachtermeister C. H. Lücke zu Osterkappeln, vertreten durch den Rechtsanwalt Großkopff in Osnabrück, klagt gegen den kaufmännischen Agenten und Kommissionär Karl Lücke zu Schinkel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen widerrechtlicher Ein⸗ jiehung von Geldern, mit dem Antrage auf Ver⸗ urteilung zur Zahlung von 596,27 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 1. Jult 1909, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer II des Königlichen Landgerichts zu Oznabrück auf den 4. Dezember 1909, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei fem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird ieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Der Gerichtsschreiber
[45659] Oeffentliche Zustellung.
Max Zimmermann in Pankow, Gottschalkstraße 7, vertreten durch Rechtsanwalt Hofer in Pankow, Wollankstraße 127, klagt gegen Paul Luft in ankow, Brehmestraße 17, z. Zt. in Amerika unbe⸗ unt, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihm für den Wechsel vom 21. April 1909 über 120 ℳ, zahlbar am 15. Juli 1909, die Summe von 120 ℳ schulde, mit dem Antzage auf Verurteilung des Beklagten zu 120 ℳ — einhundertzwanzig Mark — nebst 6 % Zinsen seit dem 15. Juli 19909. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Pankow, Abteilung 2, Zimmer 23, auf den 3. November 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Pankow, den 12. August 1909.
Bernau,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [46192] Oeffentliche Zustellung. Die Schöneberger Bank, Eingetragene Genossen⸗ schaft mit beschränkter Heveheht in Schöneberg, vertreten durch ihren Vorstand Hertzer, Haenschke, Kogge in Schöneberg, Hauptstr. 125, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Lewinsohn, Dr. Presch, Berlin, Landsbergerstr. 66/67, klagt gegen 1) den Kaufmann N. Jagodzinski, früher in Berlin, Bülowstr. 95 bei Neumann, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, 2) den Kaufmann Emil Schmidt, Halensee, Kurfürftendamm 112, auf Grund der Behauptung, daß ibhr die Beklagten aus dem Wechsel vom 26. März 1908 die unten genannten Beträge ver⸗ schulden, mit dem Antrage, die Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an Klägerin 257,40 ℳ nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 12. Juni 1908 und 85 ₰ Wechselunkosten als Gesamtschuldner zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg in Schöneberg, Grunewaldstr. 66/67, Zimmer 36, auf den 19. November 1909, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Schöneberg, den 17. August 1909.
Der Gerichtsschreiber des Köͤniglichen Amtsgerichts
Berlin⸗Schöneberg. Abteilung 6.
[46201] Oeffentliche .
Die Firma Karl Friedrich Lorenz, Zigarrenfabriken in Döbeln, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Alberti und Güth hier, klagt gegen den Heiarich Klepper, früher in Wiesbaden, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm aus Warenlieferung und Kosten g2 einen Zahlungsbefehl den Betrag von 264,50 ℳ chulde, mit dem Antrag auf Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung von 264,50 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 27. Mak aus 262,75 ℳ an die Klägerin oder die zum Geldempfang berechtigten ö mächtigten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, 2 b, in Wiesbaden auf den 27. Oktober 1909, Vormittags 10 Uhr, immer Nr. 92. Fe Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Wiesbaden, den 19. August 1909.
Thomas, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c.
[45394] Verkauf alter Metalle.
Die in der Zeit vom 1. Oktober 1909 bis 30. Sep⸗ tember 1910 von der Feldartillerie⸗Schießschule zur Abgabe kommenden alten Metalle sollen öffentlich verkauft werden.
Schriftliche, verschlossene Angebote sind bis zum 24. September d. JS., Mittags 12 Uhr, an das Kommando der F.⸗A.⸗S. einzusenden. Sie müssen durch die deutliche Aufschrift „Verkauf alter Metalle“ kenntlich gemacht sein.
Alle näheren Angaben enthalten die besonderen Bedingungen, die im Geschäftszimmer Sektion III a der F.⸗A.⸗S. eingesehen oder auf Wunsch gegen Einsendung von 0,50 ℳ bezogen werden können.
Metallproben werden nicht abgegeben.
Feldartillerie⸗Schießschule Jüterbog. Kettembeil, Generalleutnant und Kommandeur.
5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.
Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.
46222 1eegh. aas von Schulbdverschreibungen der 3 ½ % igen Stadt 88,998 Anleihe vom Jahre
Zur Rückzahlung auf den 2. Januar 1910, mit welchem Tage auch die Verzinsung aufhört, sind heute folgende Schuldverschreibungen der 1878 er Stadtanleihe ausgelost worden:
Lit. A Nr. 34 57 127 232 272 308 310 330 364 384.
Lit. Nr. 4 52 57 67 158 186 188 341 356 446 463 484 515 537 548 575 600 613 668 790 825 852 866 879 917 938 1008 1023 1027 1056 1091 1092 1117 1118 1155 1158 1209 1247 1271 1313 1318 1329 1371 1429 1485 1505 1511 1533 1535 1571 1591 1604 1632 1634 1639 1643 1705 1718 1764 1771.
Lit. C Nr. 22 36 49 56 57 58 59 60 61 71 96 107 122 128 134 139 157 160 204 219 221 236 251 275 303 320 340 344 361 405 422 438 452 463 488 497 538 542 544 550 566 570 589 608 614 666 698 708 764 773 784 800 893 911 935 936 940 952 967 970 971 973 1044 1073 1124 1140 1196 1198 1211 1214 1217 1228 1249 1322 1327 1407 1467 1583 1608 1660 1678 1851 1957 2007 2161 2191 2203 2223 2309 2517 2586 2600 2614 2652 2657 2669 2685 2688 2690 2712 2770 2811 2883 2919 3045 3063 3072 3089 3262 3320 3375 3418 3432 3435 3439 3494 3543 3589 3592.
Lit. D Nr. 156 267 309 316 323 326 359 388 428 462 463 477 492 526 543 563 606 636 656 738 739 763 765 783 786 874 899 1020 1029 1043 1047 1064 1123 1137 1182 1188 1198 1226
2. D. 248/09.] 1465 1475 1493 1511 1522 1578 1636 1639 1655
88
1701 1738 1739 1753 1757 1794 1825 1845 1929 1996 2039 2141 2169 2172 2189 2204 2258 2323 2356 2400 2414 2431 2441.
Die Rückzahlung erfolgt gegen Rückgabe der Fe nebst insscheinanweisungen und Zinsscheinen bei: der Stadthauptkasse hier, der Haupt⸗See⸗
handlungskasse, den Bankbäusern S. Bleich⸗
röder und Mendelssohn & Co., der Bauk für Haudel und Iudustrie in Berlin sowie bei der Deutschen Effekten⸗ und Wechsel⸗
bank zu Frankfurt a. M.
Von den bereits früher gekündigten Schuldver⸗ schreibungen der 1878 er Anleihe sinad noch rück⸗ ständig: 8 8ag 2. Januar 1901 gekündigt: Zum 2. Januar 1902 gekündigt: C 2088. Zum 2. Jauuar 1903 gekündigt: C 206 3360. D 2362. Zum 2. Januar 1904 gekündigt: C 1320. D 227 1691. Zum 2. Januar 1905 gekündigt: D 1279 1888. Zum 2. Januar 1906 gekündigt: C 858 947. D 2052. 4 2. Jauuar 1907 gekündigt: C 295 414 549 1321 2569. D 808 1543. 88 Zum 2. Jauuar 1908 gekündigt: C 181 2005. D 109 357 833 1582. Zum 2. Jaunuar 1909 gekündigt: A 242. B 526 560 1685. C 52 228 2743 3413. 8 D 596 1599 1895 2043 2139. Cassel, den 14. August 1909. Der Magistrat der Residenz 1 Müller.
2 % Kaiserlich Chinesische Staats⸗ anleihe in Gold von 1898.
Die Einlösung der am 1. September d. J. fälligen Zinscoupons erfolgt vom Tage der Fälligkeit ab außer an unseren Kassen, Berlin, Behrenstraße 14/16, und Hamburg, Schauenburger⸗ straße 34, in Berlin bei der Königlichen Seehandlung (Preußische Staatsbank), bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft, bei der Deutschen Bank, bei der Berliner Handels⸗Gesellschaft, bei der Bank für Handel & Industrie, bei der Dresduer Bank, bei der Nationalbank für Deutschland, bei dem A. Schaaffhausen’schen Baukverein, bei Herin S. Bleichröder, bei Herren Mendelssohn & Co., in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Seeteng. 2 bei Herren L. Behrens & Söhne, in Frankfuüurt a. M. bei Herrn Jacob in München bei der Bayerischen Hypotheken⸗ c᷑. Wechsel⸗Bank, in 4,888 bei Herren Sal. Oppenheim jr. & 9., ferner bei der Hongkong & Shanghai Banking Corporation Hamburg Branch, Hamburg, den Filialen der Direction der Disconto⸗ Gesellschaft in Frankfurt a. M. und Bremen, der Filiale der Bank für Handel & Industrie in Frankfurt a. M., den Filialen der Deutschen Bank in Hamburg, Bremen, E“ a. M., München, Leipzig und resden, der Dresdner Bank in Dresden und ihren Filialen in Hamburg, Bremen, München, Nürnberg und Frankfurt a. M. und 8. A. Schaaffhausen’schen Bankverein in öln um Tageskurse für achttägige Sterlingwechsel auf don nach Berliner Notiz. Berlin, im August 1909. Deutsch⸗Asiatische Bank.
[46224] 1 4 ½ % Siamesische Staatsanleihe in Gold
von 1907.
Die Einlösung der am 1. September d. J.
fälligen Zinscoupons erfolgt vom Tage der
älligkeit ab außer an unseren Kassen, Berlin,
ehrenstraße 14/16, und Hamburg, Schauenburger⸗ straße 34,
in Berlin bei der Bank für Handel & In⸗
dustrie,
bei der Berliner Handels⸗Gesellschaft,
bei Herrn S. Bleichröder, 8
bei den Herren Delbrück Leo & Co.,
bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft,
bei der Dresdner Bank,
bei den Herren Mendelssohn & Co.,
bei der Nationalbank für Deutschland‧,
bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein,
in Hamburg bei den Herren L. Behrens &
Söhne, bei der Filiale der Dreoͤdner Bank in Hamburg, bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei den Herren M. M. Warburg & Co., in Frankfurt a. M. bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft⸗ bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., bei der Filiale der Bank für Handel & Industrie, in Cöln bei Herren Sal. Oppenheim jr. & Cie., bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein, in München bei der Bayerischen Hypotheken⸗ Wechsel⸗Bank, bei der Filiale der Dresduer Bank in München um Tageskurse für achttägige Sterlingwechsel auf
kondon nach Berliner Notiz.
S
[46225] I. 3 ½ % Anleihe T der Stadt Frankfurt a. MNM.
14. Ziehung: 17. August 1909; Auszahlung: 1. Dez. 1909. Gezogen wurden: Zu 2000 ℳ: Nr. 737. — Zu 200 ℳ: Nr. 10685 10724 10851 10934 11142 11259 11629 11705. 8 Der Rest der Tilgung im Betrage von 184 000 ℳ ist durch Ankauf bewirkt. b Noch nicht eingelöst:
Aus der 13. Verlosung per 1. Dei. Nr. 3782 7746 9352 10244 10466 10714 11358 11534. II. 3 ½ % Anleihe U der Stadt Frankfurt a. M.
S8. Ziehung: 17. August 1909;
Auszahlung: 1. Dez. 1909. Gezogen wurden: Zu 1000 ℳ: Nr. 2061 2075 2131 2287 2314 2521 2526 6962 6973 7005. — Zu 500 ℳ: Nr. 4074 4100 4128 4318 4540 4604 4700 4732 4844 4861 4866 4983 5023. Der Rest der Tilgung im Betrage von 229 900 ℳ ist durch Ankauf bewirkt. Noch nicht eingelöst:
Aus der 4. Verlosung per 1. Dezember 1905: Nr. 2504.
Aus der 7. Verlosung per 1. Dezember 1908: Nr. 21 1779 2969 4077 5385 6470. III. 3 ½ % Anleihe V der Stadt Frankfurt a. M. 12. Ziehung: 17. August 1909; Auszahlung: 1. Dez. 1909. 8 Gezogen wurden: Zu 2000 ℳ: Nr. 1758 2759 3146 5557. — Zu 1000 ℳ: Nr. 5806 5913 5965 6021 6132 6182 6518 6721 6777 6884 7116 7147 7159 7160 7173 7184 7193 7195 7395 7464 7514 7520 7548 7608 7665 7667 7670 7754 7769 7777 7799 7841 7864 7874 7915 7996 8039 8045 8046 8085 8089 8100 8141 8150 8247 8302 8642 8650 8680 8699 8764 8816 8898 8949 8961 8975 8987 9078 9179 9398 9451 9719 9730 9737 9762 9784 9888 9974 10042 10182 10183 10210 10249 10287 10296 10308 10346 10354 10363 10511 10519 10542 10556 10603 10604 10612 10635 10649 10656 10671 10737 10769 10801 10831 10855 10878 10945 10971. — Zu 500 ℳ: Nr. 11142 11532 11784 12217 12454 12676. — Zu 200 ℳ: Nr. 13102 13199 13392 13414 13509 13548 13728 13731 13778 13802 13848 13998 14069 14131 14204 14212 14216 14225 14324 14372 14428 14533 14683 14690 14693 14767 14809 14850 14864 14893 14902 15045 15068 15096 15098 15101 15209 15219 15273 15286 15314 15400 15420.
ist durch Ankauf bewirkt.
Noch icht eingelöst: Aus der 10. Verlosung per 1. Dezember 1907: Nr. 8954 13361 13824. Aus der 11. Verlosung per 1. Dezember 1908: Nr. 1640 1881 3173 3568 4129 4303 4417 4713 5257 5553 7039 7844 7855 10166 10213 10235 10419 10713 11303 11681 11732 11736 11757 11783 12012 12017 13474 13839 13937 14121 14374 14455 14489 15180 15194 15304 15403 15445 15595 15596 15597.
Die Kapitalbeträge, deren Verzinsung nur bis zu dem vorgenannten Auszahlungstermin erfolgt, können gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst zu⸗ gehörigen Zinsscheinen (Coupons) und Erneuerungs⸗ scheinen (Talons) bei der Stadthauptkasse Frauk⸗ furt a. M. erhoben werden.
Bei dieser Gelegenheit machen wir die Besitzer von Frankfurter Stadtobligationen auf das beim Rechnei⸗Amt eingerichtete Stadtschuldbuch aufmerksam. Schuldverschreibungen der Stadt Frankfurt a. M. können unter Hinterlegung bei der Stadthauptkasse in das Stadtschuldbuch eingetragen werden. Die Stadt besorgt alsdann die gesamte Verwaltung der hinterlegten Stadtobligationen, einschließlich Kon⸗ trolle der Verlosung, Uebermittelung der Zinsen usw. Auf Antrag wird aus den fälligen Zinsen auch die Zahlung der Steuern bewirkt.
Verwaltern von Kassen⸗, Mündel⸗, Stiftungs⸗ und ähnlichem Vermögen ist die Benutzung des Stadtschuldböuchs von ganz besonderem Vorteil. Ueber den Inhalt des Schuldbuchs ist das gesamte mitwirkende Personsl diensteidlich zu strengster Ge⸗ heimhaltung verpflichtet. Die Gebühr ist eine ein⸗ malige und beträgt 50 ₰ für je 1000 ℳ. Nähere Auskunft erteilt die Stadthauptkasse, Rathaus Nord⸗ bau, Paulsplatz 9. 4
Fraukfurt a. M., den 17. August 1909.
Magistrat. Rechnei⸗Amt.
6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch. 1462772 Mititteldeutsche Hartstein⸗Industrie, Act. Ges.
Eine außerordentliche Geueralversammlung findet am Donnerstag, den 30. September 1909, Nachm. 5 Uhr, im Bureau des Herrn Justizrats Schachiau, Berlin, Hinter der katholischen
Kircche 1, statt.
Tagesordnung:
1) In Abänderung des Beschlusses der außer⸗ ordentlichen Generalversammlung vom 9. O tober 1908 zu Punkt 1 der Tagesordnung — Beschlußfeffung über Genehmigung eines Ver⸗ trags, betreffend Aufhebung des früheren Ab⸗ kommens und Erwerb der beiden Basaltwerke, welche diesem zugrunde lagen, unter Fest⸗ setzung der weiteren Modalitäten.
2) Genehmigung der Anleihebedingungen, betreffend die Obliagationsanleihe.
3) Eventuelle Statutenänderungen, §§ 1 — 30 der Statuten.
Zur Teilnahme an der Generalversammlung sind
diesenigen Aktionäre berechtigt, welche ihre Aktien oder Depotscheine der Reichsbank spätesteuns am 3. Werktage bis Abends 6 Uhr vor dem anberaumten Termin hei der Gesellschaftekasse in Steinau, bei der Bayrrischen Bauk für Haundel & Industrie in München und den Zweigniederlassungen Nürnbderg, Fürth, Bam⸗ derg und Würzburg oder dei dem Bankdause Abel & Co., Berlin, Behrenstr. 47, dinterlegt
haben. 23. August 1909. M. Abel,
Berlin, im August 1909.
des Königlichen Landgerichts Osnabrück
1275 1288 1300 1351 1380 1383 1392 1399 1438
Deutsch Asiatische Bank.
Verlin, Vorsitzender des Aufsichtkrats.
1908:
Der Rest der Tilgung im Betrage von 651 800 ℳ
823 2 9 2— 4