1910
November
Tag
Qualität
gering
mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
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für 1 Doppel⸗ zentner
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Berlin, den 7. November 1910.
tner und der Verkaufs! auf volle Doppelzentner daß der betreffende Pre
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16,00 17,33 17,40 17,40
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Kaiserliches Statistisches Amt.
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Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten
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8n 8 Untersuchungssache gegen den Kanonier
1. U ferluchun ssachen.
9. Aufgebote, b b. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u.
Preis für den Raum einer
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Anzeiger.
4 gespaltenen Petitzeile 30 ₰.
Exrwerbs⸗ und Wirtschafts Niederlassung ꝛc. von Re⸗ Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Bankausweise.
Verschiedene Bekanntmachungen.
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enossenschaften. tsanwälten. Versicherung.
8
1)) Untersuchungssachen.
vgs) Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Leutnant a. D Leutnant der Reserve Horst von Wolfframs zuletzt hier, Wilhelmstraße 39, wohnhaft klüchtig ist, ist die Untersuchungshaft weger
chselfälschung und zugleich
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elcher hüescölter We etruges verhängt. haften und in „Moabit 129, abzuliefern sowie zu den
J. Nr. 959. 10 sofort Mitteilung aüchen.
Berlin, den 1. November 1910. Der Untersuchungsrichter
bei dem Königlichen Landgericht I. eschreibung: Alter: 29 Jahre. 75 cm. Statur; schlank. Haare: blond. n: grau. Nase: klein. Mund: klein. Bart: Schnurrbart. Gesicht: oval. Sprache: hoch⸗ ch. Gang und Haltung: auffallend gerade.
83] Steckbriefserledigung. per am 15. Februar 1876 von dem Stadtgericht Berlin, L. 53. 1875, hinter den Direktor Martin tner von Lockstädt, geboren am 11. November 8 in Szagmanten, Kreis Tilsit, wegen Unter⸗ agung erlassene Steckbrief ist erledigt. Berlin, den 27. Oktober 1910. Staatsanwaltschaft I.
284] Steckbriefserledigung.
Der unter dem 5. September 1905 hinter den
hneidermeister Karl Künstling in den Akten
J. 633. 05 erlassene Steckbrief wird hierdurch
ücggenommen.
Berlin, den 2. November 1910. Königliche Staatsanwaltschaft I
098] Fahnenfluchtserklärung. In der Untecsuchungssache gegen den Rekruten inz Josefowicz aus dem Landwehrbezirk Dt.⸗Eylau, oren am 11. April 1887 zu Adlig Iwanken, Kreis hau, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der schuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt, er h aufgefordert, sich zu gestellen oder seinen Auf⸗ haltsort anzuzeigen. (§ 359 M.⸗St.⸗G.⸗O.) danzig, den 1. November 1910. Gericht der 36. Division.
095) Fahnenfluchtserklärung. in der Untersuchungssache gegen den Pionier ß Keil der 4. Kompagnie des Schleswig⸗ steinischen Pionierbataillons Nr. 9, wegen hnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. tt Kastessgect sowie der §§ 356, 360
E1“
Militärstrafgerichtsordnung der Bes uldigte hier⸗
ch für fahnenflüchtig erklärt.
Flensburg, den 2. November 1910. Königliches Gericht der 18. Division.
Beschluß. Das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen unterm 11. Mai 1910 für fahnenflüchtig erklärten ters Joseph Spratte von der 2. Kompagnie werftdivisioen wird gemäß § 360 M.St.⸗G.⸗O. hlagnahmt. iel, den 2. November 1910.
Gericht der I. Marineinspektion.
009] Fahnenfluchtserklärung. er Matrose Friedrich Gustav Busch von der kompagnie I. Matrosendivision, geb. am 1. No⸗ ber 1888 zu Czeplinken, Kreis Graudenz, wird i 6 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗B., §§ 356, 360 M.⸗St.⸗ 0. hiermit für fahnenflüchtig erklärt. iel, den 3. November 1910.
Gericht der I. Marineinspektion.
00]* Fahnenflu tserklärung. Her Matrose Karl Georg Hofmann von der Kompagnie I. Matrosendivision, geboren am Fanuar 1887 zu Münchberg in Bayern, wird äß 8 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗B., §§ 356, 360 St.G.⸗O. hiermit für fahnenflüchtig erklärt. iel, den 3. November 19160. Gericht der I. Marineinspektion. “
994] Beschluß. P Fahnenfluchtserklärun vom 18. Oktober 1910 den Musketier Louis Jannecke der 9. Kom⸗ ie Infanterieregiments Nr. 53 wird nach Er⸗ ung des Beschuldigten fs tesen. hüffeldorf, den 4. November 1910.
Königliches Gericht der 14. Division.
1“
96 Verfügung. “
ie unterm 15. 9. 1909 gegen den Dragoner
e Wiesendahl 29 erlassene Fahnenfluchts⸗
rung wird hiermit aufgehoben. 28
et, den 3. November 1910. Gericht der 34. Division.
eent Deußing, 3. Battr. Garde⸗Fußartl.⸗Regts.
on K 8 — 7
n Fahnenflucht, wird die unterm 6. 3. 1908 er⸗
ne Fahnenfluchtserklärung zurückgenommen.
andau, den 4. 11. 1910.
Kommandanturgericht. 28 —
19 Ausschreiben in der dritten Beilage zum 1 den Reichsanzeiger vom 21. Juli 1899 Nr. 170 3 0221 widerruße ich, da die dort bezeichnete agnahme über das Vermögen des Johann ard von Karlstadt aufgehoben ist. taatsanwaltschaft Würzburg.
—
Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ ten. Zustellungen u. dergl.
Zwangsversteigerung. 1 Neg. der wangsvollireckung soll das in *⁸ riedrichstraße 112 a, belegene, im Grund⸗ Zenon der Königstadt Band 41 Blatt Nr. 2580
—
wegen
Es wird ersucht, denselben zu das Untersuchungsgefängnis hier, hiesigen zu Grundsteuermutterrolle
Größe: etwa
zu Berlin eingetragene Grundstück, bestehend aus: Vordergeschäfts⸗ und Wohnhaus mit rechtem Seiten⸗ flügel, Quergebäude mit rechtem Seitenflügel und Zwei unterkellerten Höfen, am 10. Januar 1911, * Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete „(Gericht — Neue Friedrichstraße 12/15 — III (drittes ] Stockwerk), Zimmer Nr. 113/115, persteigert werden. Das Grundstück — Gemarkung Berlin — ist nach Nr. 1267 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswert von 40 860 ℳ mit 1416 ℳ Jahres⸗ betrag zur Gebäudesteuer veranlagt und in der — nicht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 10. Lktober 1910 in das Grundbuch eingetragen. — 85. K. 141. 10. Berlin, den 27. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
[67059] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Steinstraße 5, belegene, im Grundbuche von der Königstadt Band 8 Blatt Nr. 564 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Friseurs Robert Weiß zu Schöneberg, jetzt in Steglitz, Bergstraße 85, eingetragene Grund⸗ stück, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit zwei linken Seitenflügeln, abgesondertem Klosett und teil⸗ weise unterkellertem Hof, b. Querwohngebäude, c. Remisengebäude rechts, am 10. Januar 1911, Vormittags 11 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht Neue Friedrichstraße 12/15, III (drittes Stockwerk), Zimmer 113/115 — ver⸗ steigert werden. Das in der Gemarkung Berlin belegene Grundstück ist nach Nr. 4844 der Gebäude⸗ steuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswert von 7480 ℳ mit 274,20 ℳ Jahresbetrag zur Gebäude⸗ steuer veranlagt und in der Grundsteuermutterrolle nicht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 10. Oktober 1910 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 142. 10. Berlin, den 27. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
[67040] Bekanntmachung. Die mit Beschluß des K. Amtsgerichts Würzburg vom 30. Dezember 1902 angeordnete Zahlungssperre, wonach verboten wurde, auf die Schuldverschreibungen der Stadtgemeinde Würzburg, d. d. 1. Juli 1900, Ser. I Lit. D Nr. 609, 610, 611 zu je 200 ℳ, auf den Inhaber lautend, nebst den 4 % igen Zinsscheinen hiezu vom 1. November 1900 mit 1. Mai 1910 eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zins⸗, Renten⸗ und Gewinnanteilscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszustellen, wird hinsichtlich der 4 % igen Schuldverschreibung der Stadtgemeinde Würzburg Ser. I Lit. D Nr. 609 zu 200 ℳ aufgehoben. Würzburg, den 4. November 1910. Koönigliches Amtsgericht.
Aufgebot. “ Nr. 879 X, den wir unterm 15. Juni 1901 über die von uns für Herrn Heinrich Steigleider, Seiler in Speyer (Rheinpfalz), ver⸗ storben am 11. Februar 1910 ebendaselbst, aus⸗ gefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 94 947 vom 10. November 1886 ausgestellt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des be⸗ zeichneten Pfandscheins auf mit der Ankündigung daß, wenn innerhalb eines Jahres, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Wenaslesehn gemäß Punkt 21 der Versicherungs⸗ bedingungen für nichtig erklärt werden wird. Leipzig, den 5. November 1910.
Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank
eutonia. Dr. Bischoff. Dr. Korte.
8 Aufgebot. ““ Der Pfandschein Nr. J 637, den wir unterm 9. No⸗ vember 1908 über die von uns für Herrn Paul Kapell, Kunstmalermeister in Heilbronn a. Neckar, ausgefertigte Lebensversicherungspolice Nr. 166 970 vom 1. Februar 1904 ausgestellt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des bezeich⸗ neten Pfandscheines auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb dreier Monate, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Pfandschein gemäß Punkt 15 der Versicherungs⸗ bedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird. Leipzig, den 5. November 1910. Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗Ca 15 u. Lebensversicherungsbank Teutonia. .
Dr. Bischoff. Dr. Korte..
— HAꝗ —
[66330] Aufgebot. Die Witwe Johanna Tschertner, verwitwet ge⸗ wesene Berginvalide Scholz, geb. Schael, in Gottes⸗ berg und der Heusbestder und Berghauer Wilhelm Heinrich August Scholz, jetzt - in Landeshut — beide vertreten durch den Prozeßagenten Franz zu Gottesberg — haben das Aufgebot des von dem früheren Gottesberger Vorschuß⸗ und Spar⸗ verein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, für Wilhelm Scholz in Gottesberg aus⸗ 1S. Spar⸗Quittungsbuches Konto Nr. 452 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 8. August 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Gottesberg, den 29. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.
[67296505 Der Pfandschein
88 8
[67052] Aufgebot. ““ Louisenhain
Der Zigarrenfabrikant W. Roy zu hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 30. November 1910 fälligen Wechsels de dato Louisenhain, den 30. August 1910, über 469 ℳ, an⸗ genommen von Peter Piechowiak in Schwersenz, ahlbar Ostbank Devpositenkasse, ftraße 33, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. Mai 1911, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzelchneten Gericht, Zimmer Nr. 39, an⸗
Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks
auf den Namen des Kommerzienrats Rudolf Schönner
Posen, Friedrich⸗geb. am 18. September 1868 in Tremessen als Sohn
und den Wechsel vorzulegen, loserklärung des Wechsels erfolgen wird.
Posen, den 28. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht.
[67057] Aufgebot. Der Zimmermeister Wilhelm Scheeßel in Olden⸗ stadt hat das Aufgebot des verloren egangenen Hypothekenbriefes über die im Heen bache von Uelzen Band 26 Blatt 974 in Abteilung III unter Nummer 4 für den Antragsteller eingetragene, mit jährlich 4 vom Hundert vom 1. Juli 1902 an in halbjährlichen Teilen verzinsliche und ein halbes Jahr nach Fcec gung rückzahlbare Darlehnsforde⸗ rung von 6900 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Uelzen, den 27. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht.
[67045] Aufgebot.
Die Witwe Amalie Falk in Berlin, Gr. Frank⸗ furterstraße 77, hat beantragt, die verschollene un⸗ verehelichte Hannchen Falk, geboren am 12. De⸗ zember 1868 in Wronke, zuletzt wohnhaft in Berlin, Mulackstraße 26, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Mai 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 20. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[67042] Aufgebot.
Der Abwesenheitspfleger Landwirt Anton Gerdts in Lehe, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rudolph in Lehe, hat beantragt, den verschollenen Matrosen Dietrich Georg Gerdts, geboren am 18. Mai 1852 in Lehe, zuletzt wohnhaft in Antwerpen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Mai 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Berlin C. 2, Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Fe ee; erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 20. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[67049] K. Württ. Amtsgericht Gmünd.
Aufgebot. Die Todegerklärung des am 25. Dezember 1839 zu Mutlangen als Sohn des verst. Xaver Baur und der verst. Maria Anna geb. Krauß geborenen, im Jahre 1871, jedoch nicht förmlich, nach Amerika aus⸗ ewanderten und seither verschollenen Oberleutnant Christian Baur ist beantragt und der Antrag zu⸗ gelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung: 1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Aufgebotstermin ist be⸗ stimmt 8 Montag, den 12. Juni 1911, Nm. 4 Uhr. 8 Den 31. Oktober 1910.
Hilfsrichter Schwend.
[67053] Aufgebot.
Der Hausbesitzer Paul Weich zu Posen als Ab⸗ wesenheitspfleger hat beantragt, den verschollenen Boleslaus Theodor Kweiser (Kweizer), geboren zu Posen am 25. Juli 1849, Sohn der Kaufmann Theodor und Bertha Ernestine, geb. Rabbow, Kweizerschen Eheleute aus Posen, zubeßt wohnhaft in Posen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juni 1911, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 39, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1“ Posen, den 28. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.
[67055] Aufgebot.
Der Grundbesitzer Friedrich Szillat in Seikwethen, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Meyer und Dr. Jacobi in Tilsit, hat beantragt, die ver⸗ schollenen Geschwister a) Luise Schlagowsky, b. Marie Schlagowsky, c) August Schlagowsky, zuletzt in Bublauken wohnhaft, für tot zu erklären. Diese Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. April 1911, Vor. mittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 25, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Puffordee spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Tilsit, den 12. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht. Weidmann.
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IV.
[67056]
Frau Marva Griesche, geb. v. Kowalska, vertreten durch die Rechtsanwälte B. v. Chrzanowski und Dr. v. Mieczkowski in Posen, hat beantragt, den verschollenen Wenzeslaus (Waclaw) v. Kowalski,
in Posen,
der Eheleute v. Kowalski, geb. Borecka, Bruder der nach Amerika ausgewandert, wohnhaft, nachweislich
Joseph, und Julianna Antragstellerin, 1884 bis dahin in Tremessen
zuletzt in Chicago 88
widrigenfalls die Kraft⸗
wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Mai 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem untereichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die “ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. 6 Tremessen, den 26. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht.
[67381] Aufgebot. 11“
Die Witwe Elise Engelbrecht, geb. Lombard, Naumburg a. S., hat als Erbin des am 31. De⸗ 1898, Nachmittags 12 Uhr, durch das Kgl. Amtsgericht zu Koschmin für tot erklärten Lothar Ernst Otto Engelbrecht das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaß⸗ gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Lothar Ernst Otto Engel⸗ brecht spätestens in dem auf den 21. Januar 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweis⸗ stücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein lebersouß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlich⸗ keit haftet.
Koschmin, den 3. November 1910.
Königliches Amtsgericht.
[67039] Kraftloserklärung. Beschluß. Der am 20. September 1910 von dem unter. zeichneten Amtsgericht nach dem am 2. März 1910 in Kostuchna verstorbenen Schmied Johann Jarczok erteilte Erbschein wird hiermit als kraftlos erklärt und als unrichtig eingezogen. Nicolai, den 31. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht. “
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Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 21. Oktober 1910 ist der am 14. Dezember 1845 in Wagenfeld geborene Karl Friedrich Wilhel Kinghorst für tot erklärt worden. Als Todesta ist der 31. Dezember 1865 Festgestell worden. Diepholz, den 26. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurteil vom 2. November 1910 ist der Feldwebel Paul Georg Carl Waller von Straßburg, geb. 2. Juni 1854, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der Schluß des Jahres 1895 hfth elt.
Kaiserliches Amtsgericht zu Straßburg, Els.
[67043] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurteil vom 24. Oktober 1910 sind die Schuldverschreibungen der beiden eeeee Königlich Preußischen konsolidierten Staatsanleihen von 1905 06 Lit. ] Nr. 65 517 und 65 518 über je 100 ℳ für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 24. Oktober 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84
[67046] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 24. Oktober 1910 ist die Schuldverschreibung der Königlich Preußischen konsolidierten 3 ½ prozentigen Staatsanleihe, ursprüng⸗ lich von 1889, Lit. F Nr. 114 629 über 200 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Berlin, den 24. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[67044] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 19. Oktober 1910 ist der 3 ½ prozentige Zentralpfandbrief der Preußischen Central⸗Boden⸗Kredit⸗Aktiengesellschaft, Unter den Linden 34, vom Jahre 1894 Lit. E Nr. 11756 über 300 ℳ, für kraftlos erklärt worden.
Berlin, den 19. Oktober 1910.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[67051 Durch Ausschlußurteil vom 1. November 1910 des unterzeichneten Gerichts ist der Wechsel d. d. Oranienburg, den 5. Januar 1910, über 500 ℳ, ausgestellt von Max Wettengel, angenommen von F. Dalchow, fällig gewesen am 6. Februar 1910, für kraftlos erklärt worden. Oranienburg, den 1. November 1910. Königliches Amtsgericht. 167025] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Klara Pauline Emillie Tavernier, geb. Finck, zu Hannover, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Engel in Altona, klagt gegen den Arbeiter, früheren Kaufmann Hans Max Adolf Tavernier, geboren am 9. Januar 1865 zu Uecker⸗ münde, früher zu Altona, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte durch unsittliches Verhalten und schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses verschuldet habe, daß der Klägerin die Fortsehung der Ehe nicht zuge⸗ mutet werden könne, der Aufenthalt des Beklagten auch nicht zu ermitteln gewesen sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Mittwoch, den 25. Januar 1911,
beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden
haft, für tot zu erklären. Der Verschollene
Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich
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