Großhandelspreife von Getreide an deutschen und fremden Börsenplätzen für die Woche vom 21. bis 26. November 1910 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. 1000 kg in Mark.
(Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
Da⸗
egen or⸗ woche
149,20 201,00 147,65
Woche
21./26.
Novbr. 1910
149,25 202,42 146,92
“ 9.
Berlin.
gen, guter, gesunder, mindestens 712 g das 1. Hafer, * „ „ 450 g das 1.
1 Mannheim. Roggen, bö158599,13 Weg Psah e 219,63 162,50 171,88 120,00
159,38 218,25 162,50 170,63 120,00
zen, Pfälzer, russischer, amerik., rumän., mittel Hafer, r: 85 riber, mitiel. ... adische,
1 ““ Gerfte d russische Futter⸗, mittel.
Wien. Roggen, Pester Boden eizen, Theiß⸗ fer, ungarischer I erste, slovakische Mais, ungarischer Budapest. 132,58
Roßgen, Mittelware
Weizen, G1G“ 190,75 te, Futter⸗
Reat 8 104,46
-2
144,38 208,93 147,78 171,56 131,64
144,36 204,66 147,76 166,44 129,08
131,46 184,87 142,75 118,63 115,92
7
91,85 137,11
92,06
Roggen, 71 bis 72 kg das hl .“ 9 4 135779
Weizen Ulka 75 bis 76 kg das hl . . . . . . Riga. Roggen, 71 bis 72 kg das hl Weizen, 78 bis 79 kg das hl Paris. lieferbare Ware des laufenden Monats
Antwerpen.
Donau⸗, mittel * Kan e Rr. 2. ... I iata.. öö Kalkutta Nr. 2 . Australier 1“
Amsterdam.
104,94 143,04
101,95 140,74
139,66 225,72
138,27
Roggen 8- 225,50
154,67 146,36
157,25 158,86 165,31
152,08 144,01
153,70 154,91 158,78 163,86
Asow 1). — dessa. ”“ 8 156,65 amerikanischer Winter⸗ 8 158,77
amerikanischer, bunt 105,00 La Plata 96,53
London.
engl. 88 — (Mark Lane).
Weizen englisches Getreide,
B5 Mittelpreis aus 196 Marktorten erste 8 (Gazette averages)
151,73 146,13
140,70 118,18 140,13
151,25 144,52 139,59
116,43 141,63
Liverpool.
russischer.. roter Winter⸗ Manitoba Nr. 2 La Plata.. 8 Kurrachee Australier
Hafer, englischer weißer neuer
Gerste, Futter⸗, Schwarze Meer⸗ 8 S ... Mais (Eregka, ö La Plata, gelber. sFsSFhieago. v1““ Dezember Weizen, Lieferungsware — Mai..
Juli Mais
160,38 163,20 165,56 159,69
173,08 142,14 119,15
99,95
118,99
167,05 160,93 163,06 158,58 154,81 169,40 142,21 119,21!
98,03
113,40
140,45 149,58 144,24
73,43
140,29 149,34 144,31
75,48
roter Winter Nr. 2.
Mai. ELE11“
149,34 150,62 160,01 155,37
89,16
149,12 150,82 159,78 155,17
90,39
Lieferungsware
Buenos Aires. 8
Fehen Durchschnittsware
¹) Angaben liegen nicht vor.
149,67 147,00
82,85.
8
8 Bemerkungen.
1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner oduktenbörse = 504 Pfund engl. gerechnet; 822 die aus den Um⸗ en an 196 Marktorten des Königreichs ermittelten Durchschnitts⸗
preise für einheimisches Getreide (Gazette averages) ist 1 Imperial Quarter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund enal. angesetzt; 1 Bushel Weizen = 60, 1 Bushel Mais = 56 Pfund englisch, 1 Pfund englisch = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Weizen = 2400, Mais = 2000 kg.
Bei der Umrechnung der Preife in Reichswährung sind die aus den einzelnen Tagesan 22¼ im „Reichsanzeiger“ ermittelten wöchent⸗ I selkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für London und 2 vool die Kurse auf vondon, für Chicago und Neu York die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Peters⸗ burg, für n Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. Prche in Buenos Aires unter Berücksichtigung der Goldprämie.
Berlin, den 30. November 1910.
Kaiserliches Statistisches Amt. van der Borght.
Verdingungen.
(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs⸗ und Staatsanzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in gehen Expedition während der Hienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden. 11“
6 6 Italien.
Direktion des Militärkommissariats de Armeekorps in Florenz. 12. Dezember 1910, 10 Uhr Vormittags: Vergebung der Lieferung von 20 000 Paar Schaftstiefeln für Fußtruppen in 40 Losen; Si 810O für jedes Los 450 Lire. fferten ꝛc. bis 11. Dezember 1910. äheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.
Meselbe. 19. Dezember 1910, 10 Uhr Vormittags: Ver⸗ Seneh der Lieferung von 78 000 Paar Kasernenschuhen aus grauer
einwand in 156 Losen; Sicherheitsleistung für jedes Los 200 Lire. Offerten 64 bis 18. Dezember 1910. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“. 1
Artilleriedirektion des Konstruktionsarsenals in Turin. 17. De⸗ zember 1910, 10 Uhr Vormittags . Vergebung der Lieferung von: 1. Los: 78 750 kg weichem Stahl im Werte von 39 375 Lire; Sicher⸗ heitsleistung 3938 Lire; 2. Los: 10 950 kg homogenem Eisendraht und Eisenstangen im Werte von 4927,51 Lire; Sicherheitsleistung 493 Lire. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.
[Belgien.
(Bedingungshefte können, wenn nichts anderes vermerkt, vom Bureau des adjudications in Brüssel, Rue des Augustins 15, bezogen werden.)
23. Dezember 1910, 12 Uhr. Station Gent⸗Süd: Lieferung von 12 000 Pflaster⸗, 600 Kopf⸗ und 120 lf. m Randsteinen für die Station Hansbeke. Sicherheitsleistung 400 Fr. Spezialbedingungs⸗ heft Nr. 344. Eingeschriebene Angebote zum 19. Dezember.
24. Dezember 1910, 12 Uhr. Station in Namur: Lieferung gußeiserner und bleierner Röhren auf der Station Tamines, 7345 Fr. G 700 Fr. Spezialbedingungsheft Nr. 362 kostenfrei. Eingeschriebene Angebote zum 19. Dezember.
Demnächst. Börse in Brüssel: Lieferung von: 3 Sorten Laschenbolzen aus Eisen oder Stahl (397 000), verschiedenen Sorten eiserner oder stählerner Haspen (550 000), Grundplatten (100 000), verschiedenen Schwellenschrauben (860 000), Federplatten aus Stahl (302 000) Laschenbolzen für Mutterschrauben (100 000) und Klemm⸗ platten (610 000).
Demnächst. Börse in Brüssel: Lieferung von rollendem Material für die belgische Staatsbahn: 6 Personen⸗ und 14 Gepäck⸗ wagen; 6 Lose.
Demnächst. Börse in Brüssel: Lieferung von Federn, Zug⸗ stangen und Gelenkbändern für die belgische Staatsbahn. 7 Lose.
Demnächst. Börse in Brüssel: Lieferung von 300 Erzentern (B 1 und B 2), 2 Lose, Sicherheitsleistung zusammen 3900 Fr., und 680 Kreuzungen und 50 einfachen Kreuzungsweichen, 8 Lose, Sicher⸗ heitsleistung 900 Fr. pro Los.
Demnzäͤchst. ureau der Société du canal et des installations maritimes de Bruxelles in Brüssel, Rue du Congréès 59: Lieferung und Errichtung dreier elektrischer Krane für das hiesige Bassin de Battelage. Sicherheitsleistung 1. Los: 8000 Fr. und 2. Los: 2000 Fr.
Demnächst. Börse in Brüssel: Bau der Teilstrecke Rue des Brigittines bis zum Bahnhof Bruxelles⸗Midi der Verbindung des Brüsseler Nord⸗ und Südbahnhofes. Sicherheitsleistung 5 % der Verdingung. 3
Demnächst. Börse in Brüssel: Lieferung von Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen für die Staatsbahnverwaltung (Signalhörnern, Glaserdiamanten, Schlössern, Lötlöffeln, Scheren, Schraubenschlüsseln, Schleifsteinen, hölzernen Heften, Feilen, Sägen usw.), 48 Lose.
21. Dezember 1910. Soci6té nationale des chemins de fer vicinaux in Brüssel, 14 Rue de la Science: Lieferung von Rohrmasten für elektrische Leitungen. Eingeschriebene Angebote zum 20. Dezember.
28. Dezember 1910, 11 Uhr. Société nationale des chemins de fer vicinaux in Brüssel, Rue de la Science 14: Lieferung der Ausrüstung der elektrischen Hochleitung der Kleinbahnen in Bruͤgge. Eingeschriebene Angebote bis zum 27. Dezember. 1
Demnächst. Administration des Hospices civils in Brüssel, Boulevard du Jardin hotanique: Bau des neuen Hospitals Brug⸗ mann in Jette⸗Saint⸗Pierre bei Brüssel, Anschlag 3 000 000 Fr.
Türkei.
Ministerium für Ackerbau, Minen und Forsten in Kostan tinopel: Vergebung der Lieferung folgender Materialien für die Eisenbahn Kozli⸗Kilimli, lieferbar daselbst spätestens am 10. März 1911: 8550 m Schienen mit Zubehör, System Viniol; Gewicht des laufenden Meters 20 kg, 3 Lokomotiven von je 125 5 ten für Schienen in einem Abstande von 1065 mm von Achse zu Achse, 80 Kohlen⸗ wagen ohne und 18 desgleichen mit Bremsvorrichtung. Angebote an das genannte Ministerium, woselbst nähere Bedingungen.
Kriegsministerium in Konstantinopel: Vergebung der Lieferung folgender Gegenstände: a. 850 000 m amerikanische Lein⸗ wand zum Futtern von Anzügen und Regenmänteln. Endgültiger ICgeh am 7. Dezember 1910. b. 80 000 Paar Schnürstiefel.
ndgültiger Zuschlagstermin am 19. Dezember 1910. c. 32 069 ge⸗ gerbte Häute europäischer Herkunft in feuchtem und gesalzenem Zu⸗ stande. Endgültiger Zuschlagstermin am 5. Dezember 1910. An gebote für alle Artikel an die Generalintendantur des genannten Ministeriums, woselbst nähere Bedingungen und Muster zu a und b.
Kaiserliche Zivilliste in Konstantin 5— Vergebung der Lieferung von Maschinen und Materialien für die Tuchfabrik in Hereke. Zuschlagstermin am 3. Januar 1911. Angebote an die I1“ der Zivilliste, woselbst Bedingungen und Lasten⸗
efte.
4 88
Rumänien:
Kriegsministerium, VII. Intendanturdirektion in Bukarest. 4./17. Dezember 1910, Vormittags 10 Uhr: Vergebung der Lieferung von 27 400 Aluminiumgefäßen. Nähere Bedingungen bei der be⸗ nannten Direktion erhältlich. “
Sttatistik und Volkswirtschaft.
Die von den preußischen Städten und . Land⸗ gemeinden im Rechnungsjahre 1905 erhobenen Zuschläge zur staatlich veranlagten Gewerbesteuer.
Nachdem wir in einem früheren Artikel *) die von den preußischen Städten und den mehr als 10 000 Einwohner zählenden reußischen Landgemeinden im Rechnungsjahre 1905 erhobenen Zuschläge zum umlagefäbigen Soll der Staatseinkommensteuer betrachtet haben, lassen wir heute die entsprechenden Angaben über die Zuschläge zur staatlich veranlagten Gewerbesteuer folgen, die wiederum dem 217. Bande der „Preußischen Statistik“ entnommen sind. 1 8
Aus der die Hauptergebnisse der hierauf bezüglichen Auszählungen zusammenfassenden Schlußtabelle erhellt, daß von den 1279 preußischen Städten und den 89 mehr als 10 000 Einwohner zählenden Land⸗
emeinden im ganzen nur 8 Gemeinden weder für 8* noch für reiszwecke Zuschläge zur staatlich veranlagten Gewerbe teuer erhoben. Bei 113 Gemeinden, d. s. 8,26 %, betrugen letztere nicht mehr als 100 v. §⸗ während sie bei 315, d. s. 23,03 %, mehr als 100 bis ein⸗ schließlich 150 v. H., bei 598 Gemeinden oder 43,71 % über 150 bis einschließlich 200 v. H. ausmachten und letzteren Anteilsatz noch bei 334 Gemeinden oder 24,42 % übertrafen. Bei 118 oder 9,23 % ensss Städte überstiegen die Zus läge noch nicht 100 v. H. der staatlich veranlagten Beträge, während sie in 282 Städten, d. s. 22,05 %, 200 Hundertteile übertrafen. Von den größeren Land⸗ gemeinden erhoben nur 3 nicht Zuschläge von über 100 v. H. und 52 oder 58,43 % mehr als 200 v. H.
2)S. Nr119 des,Reichs und Staatsameiger⸗
om 24. Mai 1910.
Bezüglich der Zuschläge ist folgendes zu bemerken: Wurden ein⸗
zelne Steuerklassen, z. B. die vierte bezw. die dritte und vierte, mit einem niedrigeren Hundertsatze des staatlich veranlagten Solls zur Gemeindesteuer herangezogen als die höheren Klassen, so ist für die betreffende Gemeinde der sich aus ihrem gesamten Gewerbesteuer⸗ soll “ durchschnittliche Hundertsatz der staatlich veranlagten Gewerbesteuer in Ansatz gekommen. War ferner in einer Gemeinde an Stelle von Zuschlägen zu den staatlich veranlagten Beträgen eine besondere Gewerbesteuer vom Gewerbebetriebe eingeführt, so ist der aus dem Sollaufkommen dieser Gemeindesteuer gemäß § 57 des K.⸗A.⸗G. vom 14. Juli 1893 sich ergebende Hundertsatz des Soll⸗ aufkommens der staatlich veranlagten Gewerbesteuer für die Ein⸗ ordnung der betreffenden Gemeinde in eine der Zuschlaggruppen der Tabelle maßgebend Dies war auch dann der Fall, wenn nur gewisse Betriebe oder einzelne Steuerklassen nach der be⸗ sonderen Steuerordnung veranlagt waren.
Von den Großstädten wiesen Altona und Charlottenburg mit je 100 % die niedrigsten Zuschläge auf, demnächst mit 120,80 bezw. mit 125, 150, 150 und 153,09 % Schöneberg, Wiesbaden, Berlin, Cassel und Frankfurt a. M. Zuschläge von 200 — % und darüber zeigten nur 7 Großstädte, nämlich Stettin und Barmen je 200, Elberfeld, Dortmund und Duisburg 211,25 bezw. 225 und 240,81 %, endlich Gelsenkirchen und Essen 363,32 bezw. 382 %. Außer den vier letztgenannten hatten noch folgende Großstädte eine besondere Ge⸗ meindesteuer eingeführt, deren Sollaufkommen die in Klammern hinter dem Namen angegebenen Hundertteile der staatlich veranlagten Ge⸗ werbesteuer ausmachte: Halle a. Saale (187 %), Danzig (186,39 %), Kiel (181,40 %), Cöln (172,79 %), Hannover (165 %) und Frank⸗ furt a. M. Hinsichtlich der Maßstäbe, die der besonderen Gemeinde⸗ 8 G lagen, wird auf das eingangs genannte Quellenwerk verwiesen.
Bei 38 von den Städten mit mehr als 25 000 bis ein⸗ do zeßrich 100 000 Einwohnern, d. h. bei der Hälfte, blieben die Zuschläge noch hinter 200 % zurück, während 6 Städte mehr als 300 v. H. der staatlich veranlagten Gewerbesteuer erhoben, nämlich
örde (300,25 %), Königshütte i. O.⸗Schl. (365 %), Witten (366 %),
berhausen (424 %), Malstatt⸗Burbach (431,31 %) sowie Reckling⸗ hausen (434 %). Außer den eben genannten 6 hatten noch folgende 14 Städte dieser Größenklasse besondere Gemeindesteuern vom Gewerbebetriebe eingeführt, deren Aufkommen die in Klammern hinter dem Namen angegebenen Prozentsätze der staatlich veran⸗ lagten Beträge ergab: Remscheid (264,53 %), Weißenfels (260 %), Muͤblhaufen . Thür. (29792 79), Rhevdt 257,118,1e ge ebo (253,05 %), Linden i. Hann. (236,51 %), Herne (229,71 %), Nord⸗ hausen (225,92 %), Kattowitz i. O.⸗Schles. (223,16 %), Forst (220 %), Elbing (217,78 %), München⸗Gladbach (204,10 %),2 ülheim a. Rhein (190,58 %) und Zeitz (160 %). Sonst kamen Zuschläge von mehr als 225 % nur noch bei Mülheim a. Ruhr (250), Hagen i. Westf. (235), e (235) und Viersen (230) vor. Bei zwölf Städten dieser Größe betrug der erbobene Prozentsatz nicht mehr als 150, nämlich 150 % bei Saarbrücken, Lüneburg, Paderborn, Hanau, 144,48 % bei Bonn, 135 % bei Potsdam und Göttingen, 130 bezw. 125, 119,94, 100 sowie 92,45 % bei Osnabrück, Lehe, Wandsbek, Münster i. Westf. und Koblenz.
Von den Städten mit mehr als 10 000 bis einschließ⸗ lich 25 000 Einwohnern zeigten 85, d. s. 54,49 %, Zuschläge von noch nicht 200 v. H., ferner 64, d. s. 41,02 %, solche von 200 bis einschließlich 300 v. H., während 7 Städte letzteren Satz noch übertrafen. Es waren dies Stolberg bei Aachen (336,27), Kastrop (337), Bergisch⸗Gladbach (339,75), Myslowitz .3968, Gottesberg (400,28), Wattenscheid (402,07) und Nienburg a. Weser (414,45 %). Diese 7 Städte hatten sämtlich eine besondere Steuer vom Gewerbebetriebe eingeführt. Dies war auch bei folgenden Gemeinden, die sämtlich hohe Zuschläge aufwiesen, der aff. Gerresheim (294,64), Oschersleben (294,06), Odenkirchen 281,50), Gummersbach (270), Ratingen (265,60), Steele (227,31),
aalk (219) sowie Waldenburg i. Schles. (192,34 %). Von den übrigen Gemeinden dieser Größenklasse wiesen Zuschläge von über 250 v. H. der staatlich veranlagten Beträge nur noch auf: Schwerte (260), Wermelskirchen (270), Itzehoe (273 ½), Haspe (275), Bocholt (280) und Rheine (285 %). Von 15 Städten wurde noch nicht der Satz von 150 % erreicht. Zwischen 146,5 und 140 % schwankte er bei Homburg v. d. Höhe, Euskirchen, Celle, Siegburg, Marburg, Demmin und Oels; bei Glogau, Sagan und Torgau be⸗ trug er 138 bezw. 130 und 130, bei Emden, Ostrowo und Fulda 126 ¾ bezw. 120 und 112 %, endlich bei Bunzlau und Sankt Johann a. Saar nur 100 %.
Von den Kleinstädten zeigten 112, d. s. 11 %, Zuschläge von nicht mehr als 100 v. H., 596, d. s. 58,55 %, solche von mehr als 100 bis ausschließlich 200 v. H. und 305, d. s. 29,96 %, solche von 200 bis einschließlich 300 v. H., während letzterer Satz noch von 5 Gemeinden übertroffen wurde. Bei den in der Schlußtabelle unter⸗ schiedenen vier Gruppen von Kleinstädten ergaben sich entsprechend
folgende Ziffern: 8 8. v. H. der Städte nebenstehender Gruppen erhobenen Zuschläg⸗ zur sttaatlich veranlagten Gewerbesteuer voon nicht von mehr von 200 von mehr als als 100 bi8 bis mehr 100 ausschl. einschl. als “ o 200 % 300 % 300 % mehr als 7000 bis einschl. 10000 Einw. 3,41 61,36 34,09 1,14 “ 1 TT11ö668 59,54 35,11 0,76 b111“ 10,10 59,41 30,29 0,20 nicht mehr als 2000 Einw 17,68 55,78 25,86 0,68.
Folgende 8 Kleinstädte erhoben weder für eigene noch für Kreiszwecke sa läge zur staatlich veranlagten Gewerbesteuer: Rüthen, Sulmir⸗ chütz, Schwarzenborn, Mixstadt, Naumburg i. Hessen, Niedenstein, Soden sowie Usedom. Noch nicht 50 % betrugen die Zuschläge ferner bei Zierenberg (10), Steinau a. Kinzig (25), Salmünster (25), Claus⸗ thal (33 ½), Bärwalde (34), Lemförde (34), Müncheberg (40), Müll⸗ rose (40) und Reetz (45 %). 50 v. H. erhoben Wolfhagen, Wünschel⸗ burg, Gudensberg, Wetter und Winterberg, 60 v. H. Habelschwerdt, Reinfeld sowie Prausnitz, 67 v. Kornau und Jutroschin, 70 v. H. ‚Zellerfeld und Hessisch⸗Lichtenau, 72 v. H. Meldorf und 75 v. H. Schlüchtern, Münstereifel, Schmiedeberg i. Sachsen, Kindelbrück, Felsberg sowie Neukirchen, Kr. Ziegenhain. Ferner betrugen die entsprechenden Sätze bei 7 Kleinstädfen 80, bei je einer 82 bezw. 88 ½, bei 13 90 und bei je einer 92 bezw. 94 und 95, endlich bei 51 Gemeinden 100 %. Die höchsten Seelag⸗ wiesen mit 357,04 bezw. 335, 333,94, 305, 305 und 300 v. H. Gronau i. W., Wyk auf Föhr, Querfurt, Sensburg, Arys und Mieltschin auf. Mehr als 275 v. H. betrugen die entsprechenden Sätze auch noch bei Tolkemit (295), Burg a. Wupper (295), Ott⸗ weiler 898) Pillau (285), Murowana⸗Goslin (285), Schöneck (280), Mewe (276); 275 % machten sie bei Rhein und Gilgenburg aus. Besondere Kommunalsteuern vom Gewerbebetriebe hatten nur folgende 6 Kleinstädte eingeführt: Gronau i. Westf., Querfurt, Kolmar i. Pos., Herdecke, Alfeld sowie Burg auf Fehmarn. Wie wir bereits sahen, machte das Sollaufkommen dieser besonderen Steuern bei den beiden zuerst genannten Städten mehr als 300 % der staatlich veranlagten Beträge aus, und es belief sich auch bei Kolmar, Herdecke und Alfeld noch auf 265 bezw. 246 und 242, bei Burg auf Fehmarn dagegen nur auf 180 %.
Was schließlich die 89 Landgemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern anbetrifft, so überstiegen bei 12 von ihnen die Zuschläge noch nicht 150 %. Am niedrigsten waren sie mit 90 % bei Deutsch⸗Wilmersdorf und Rosdzin, demnächst mit 100 bezw. 120, 123 und 123,07 % bei Godesberg, Dittersbach, Nieder⸗Hermsdorf und Tempelhof. Dann folgten mit 130 bezw. 135,64, 137,54, 140, 150 und 150 % Katernberg, Friedenau, Zehlen⸗ dorf, Zaborze, Treptow und Lichtenberg. Auch die meisten —
Landgemeinden in der Nähe der Reichshauptstadt zeichneten sich de
bei den Städten mit
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ vember 1910.
Passagieren den vorgeschriebenen gesundheitspolizeilichen Maßnahmen.
“ Die Königlich niederländische Regierung hat ihre Verfügung vom
16“ “ Handel und Gewerbe.
verhältnismäßig niedrige Zuschläge aus; so betrugen letztere bei Steglitz, Groß⸗Lichterfelde, Tegel, ET“ Reinickendorf und Friedrichsfelde 157,15 bezw. 173,30, 181,64, 188,85, 188,96, 194,40 und 195 %. Den Satz von 200 % übertrafen von ihnen nur Nowawes (214), Friedrichshagen 222,08), Borhagen⸗Rummelsburg (225) und Weißensee (247 ½ %). ine sehr bedeutende Belastung mit Gewerbesteuern trat dagegen bei den Landgemeinden des rheinisch⸗westfälischen und teilweise auch des schlesischen Industriegebiets in die Erscheinung. Meistens hatten diese Gemeinden besondere Kommunalsteuern eingeführt, deren Soll⸗ aufkommen bei einer großen Zahl von ihnen ganz außergewöhnlich hohe Prozente der staatlich veranlagten Beträge ergab. So erhoben nicht weniger als 23. dieser Industriegemeinden mehr als 300 %, einen Satz, den sonst nur noch die westpreußische Landgemeinde Ohra (310 %) erreichte. Zwischen 300 und 400 % schwankten die Sätze bei Bensberg (310,99), Borbeck (311 ⁄), Herten (314,66),
Die Zuschläge der preußischen Städte und der mehr als zu der staatlich veranlagten Gewer
Buer (328,75), Friedrichsthal (346,18), Osterfeld (386,26) und Gladbeck (391,50. %), zwischen 400 und 500 % bei Sulzbach (899,19) Dudweiler (408,16), Lütgendortmund (419,78), Werne 438,14), Langendreer (473,99) fowie Fagen (483,15 %). Noch öhere Prozente erschienen bei irchhörde (550), Ham⸗ born (570,77), Bottrop (571,50), Annen (580,13), Weitmar Sterkrade (630,52), Völklingen (644,24), Recklinghausen 655,09), Hochheide (672,81) und endlich bei Marten (824,99 %). Den Satz von 250 Hundertteilen übertrafen außer den genannten Landgemeinden auch noch Bismarckhütte (255), Neunkirchen (256,47), Eving (260), Rotthausen (260,50), Eickel (261 1), Neuwerk (270), Schwiento lowitz (271), Laurahütte (274,11), Kray (285,93), Alten⸗ essen (290) sowie Vilich (298,84 %). Nur bei zwei von den Ge⸗ meinden, die eine besondere Kommunalsteuer vom Gewerbebetriebe erhoben, machte ihr Sollaufkommen weniger als 250 v. H. der staatlich veranlagten Beträge aus, nämlich bei Wanne 246,56 und bei Rath nur 203,90 %. eüSecrerae. — Sduge weehheneeee zwen r—e
10000 Einwohner zählenden preußischen Landgemeinden
besteuer im Rechnungsjahre 1905 ¹).
Zahl der Städte und der mehr als 10 000 Ein⸗ wohner zählenden Landge⸗ meinden ²)
Zahl der Städte und Landgemeinden, die im Rechnungsjahre 1905 Zuschläge zu der staatlich veranlagten Gewerbesteuer
erhoben, einschl. der für Kreiszwecke besonders erhobenen Zuschläge, in Höhe von
keine Zuschläge zu der — staatlich w mehr als anlagten als 100 100 dio
“ 100 v. H. einschl. ausschl. 1 erhoben v. H. 8 150 200 300 v. H. v. H. v. H.
mehr als 200 200 bss
.Berlin Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern (ohne Berlin) . .Städte mit mehr als 100 000 bis einschl. 200 000 Einwohnern “ . EEE“ b 50 000 “ 7II. Städte mit nicht mehr als 10 000 Einwohnern: a. Städte mit mehr als 7 000 bis einschl. 10 000 Einwohnern b. 50 18 F“ .Städte mit nicht mehr als 2 000 Einwohnern . . . VII. zusammen I. bis VII. Sämtliche Städte, 1u““ Landgemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern . I. bis VIII. zusammen ...
2 2 7 Ir 2.
¹) Die von den einzelnen Schulsozietäten besonders erhobenen Schulsteuern worden. — ²) Die Einwohnerzahl ist nach den Ergebnissen der Personenstandsaufnahme zu Ende des Jahres 1905 festgestellt worden. —
¹) davon erhoben zwei Gemeinden eine besondere Gewerbesteuer. — ¹)
sondere Gewerbesteuer. — ⁶) desgl. 6 Gemeinden. — ⁷) desgl. 7. — ³) desgl. 4.
— uz) desgl. 9. — un) desgl. 20. — u) desgl. 34. — ¹6) desgl. 33.
E1I““
1 3 1 1 *) 3 3 II1I1“ 7³) 19 3 ) 18 ) 20) 63 21 43
16 38 12 18 27 51 16 30 142 ³) 158 64 89 2 23 87 77 26 50 53 51 272 ⁹) 324 118]¹⁰) 187 1 54 56 306⁷) 429 144] ¹¹) 262 12 2 1 9 6 8) 28 8 56 57 315 ⁷) 150]²³⁵) 290 sind bei dieser Zusammenstellung nicht berücksichtigt
900 Mbo
besondere Gewerbesteuer. — ³) davon erhob eine Gemeinde eine be⸗ *) desgl. 5. — ¹⁰) desgl. 3. — 11 desgl. 25. — ¹²) desgl. 13.
maßregeln.
Das Kaiserliche Gesundheitsamt meldet den Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche aus Ennenda, Kanton Glarus (Schweiz), Stadtbezirk Leipzig (Viehhof), Köntigreich Sachsen, vom Viehhofe in Dresden, vom Viehhofe in Berlin und aus Unter⸗ farrnbach, Bezirksamt Fürth, Reg.⸗Bez. Mittelfranken, am 28. No⸗
“ ““
In Malta sind durch eine Regierungsverfügung vom 21. No⸗ vember 1910 Rodostov und Eregli für choleraverseucht erklärt worden. Von dort kommende E. chiffe unterliegen nebst ihren
Niederlande. 30. Juli d. J., wodurch Odessa für pestverseucht erklärt worden war, durch eine im “ Staatscourant Nr. 278 vom x18 88 28. d. M. erschiénene Veröffentlichung vom 26. d. M. auf⸗ gehoben.
In derselben Nummer des Staatscourant ist eine weitere Be⸗ kanntmachung der Regierung vom 26. d. M. veröffentlicht, wonach die Verfügung vom 5. September d. J., soweit dadurch Molfetta für choleraverseucht erklärt worden war, gleichfalls aufgehoben wird. (Vergl. „R.⸗Anz.“ vom 4. August d. J. Nr. 181 und vom 12. Sept. d. J. Nr. 214.)
Paris, 29. November. (W. T. B.) In einer Lederfabrik zu Marvéjols (Dep. Lozere) ist unter den Gerbern, die aus Spanien eingeführte Häute bearbeitet hatten, eine milzbrandartige Seuche ausgebrochen. Ein Arbeiter ist der Krankheit bereits erlegen.
Lissabon, 30. November. (W. T. B.) Der nach Madeira entsandte Arzt hat festgestellt, daß die in Funchal herrschende Epidemie asiatische Cholera ist.
Astrachan, 29. November. (W. T. 8¼ In einem Kirgisen⸗ dorf sind siebzehn Personen an Lungenpest gestorben.
Nowonikolajewsk, 29. November. (W. T. B.) Pengeftch⸗ der von Osten heranziehenden Pest hat die Stadtduma die Ge⸗ nehmigung zur Einberufung eines Kongresses der Vertreter des Altaibezirks zum Zwecke einheitlicher Maßnahmen gegen die Pest⸗ gefahr nachgesucht. 8
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten NMNachrichten für Handel und Industrie“’.)
11“ Oesterreich⸗Ungarn. ““ Provisorische Schiffahrts⸗ und Strompolizeiordnung für die ober⸗ und niederösterreichische Strecke der Donau. Im LXXXVI. Stücke des „Reichsgesetzblatts für die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ vom 15. d. M. ist eine von dem österreichischen Handelsministerium im Einvernehmen mit den öster⸗ reichischen Ministerien des Innern, des Ackerbaues und für öffentliche Arbeiten erlassene Verordnung vom 4. d. M. enthalten, womit eine neue provisorische Schiffahrts, und Strompolizei⸗ ordnung für die ober⸗ und niederösterreichische Strecke der Donau erlassen wird. Sie enthält u. a.: Die Bedingungen für die Ausübung der Schiff, und Floßfahrt durch in⸗ und ausländische Unternehmungen, Bestimmungen über die Bauart, Einrichtung, Ausrüstung, Instand⸗ haltung, Belastung und Größe der Fahrzeuge, die Beförderung von lebenden Thieren, Sprengmitteln und feuergefährlichen Stoffen, über die Schiffspatente, schwimmende Bauwerke, die Bezeichnung der letzteren, der Schiffe und Flöße, die Ueberwachung der Schiffe, Flöße, Bagger, Schiffmühlen, Bäder u. dgl., über die Rettungszillen, die iffs⸗ und Floßbemannung, die Verantwortlichkeit der Eigen⸗ tümer und Pächter von Fahrzeugen und schwimmenden Bauwerken, der Schiffs⸗ und Floßführer, über die an Bord zu führenden Schiffs⸗ papiere, Ausweise und Vorschriften, über die eichterführung bei Nacht, das Verhalten bei Unglücksfällen, über die Pflicht zur Anzeige von Schiffshindernissen, über Landungsplätze, Schiffsstationen und deren Benutzung, über die Herstellung von Hochbauten in der Nähe des Stromes und über die Sbn und Ueberwachung der Strom⸗ volizeivorschriften; ferner allgemeine Fahrregeln, allgemeine Bestim⸗
hängt ist, tritt mit dem 1. Januar k. J. in Kraft. Mit dem gleichen Zeitpunkt verliert die Verordnung des Handelsministeriums vom 31. August 1874, womit die damalige provisorische Schiffahrts⸗ und Strompolizeiordnun für die obenbezeichnete Donaustrecke erlassen worden (Oesterreichisch. Reichsgesetzblatt 1874 S. 391 Nr. 122), ihre
Wirksan Frankreich. 5
Feingehalt der Platinwaren. Durch Rundschreiben der Generaldirektion der indirekten Steuern vom 8. Juni 1910, Nr. 849, ist die Anweisung für die Stempelämter zur Ermittlung des Fein⸗ gehalts der Platinwaren mitgeteilt. Darin wird eine Fehlergrenze von 10 Tausendteilen nach unten zugestanden Der gesetzliche Fein⸗ gehalt für Goldschmiede⸗ und Juwelierwaren aus Platin, der gemäß Artikel 37 des Staatshaushaltsgesetzes für das Jahr 1910 950 Tausend⸗ teile betragen soll, wird danach als zu niedrig angesehen, wenn die Prüfung des Stempelamts weniger als 940 Tausendteile ergibt.
18 “ Cnis 8 Verbot der Ausfuhr von Wild. Gemäß Verordnung der tunesischen Regierung vom 14. November d. J. ist das unterm 22. November 1906 erlassene Verbot der Ausfuhr von lebendem oder erlegtem Wild aller Art über die Grenzen der Regentschaft auf einen neuen Zeitraum von vier Jahren, vom 8. Dezember 1910 ab ge⸗ rechnet, verlängert. Ausgenommen hiervon sind Wildschweine sowie
Tiere für Sammlungen, deren Ausfuhr gestattet bleibt. (Journal officiel Tunisien.)
Wagengestellun am
für Kohle, Koks und Briketts
9. November 1910:
Ruhrrevier Oberschlesif Revier Anzahl der 8
Festellt . .600u9b9 6666
Nt gestent 696383 .— 8
Siemens⸗Schuckertwerke, G. m.
Dem Aufsichtsrat der b. H., Berlin, wurde in seiner gestrigen Sitzung der Geschäftsberich
und die Bilanz für 31. Juli 1910 vorgelegt. wird ein Reingewinn von 10 602 481 ℳ ausgewiesen, aus dem, wie im Vorjahre, 10 % Dividende ausgeschüttet, 1 000 000 ℳ für Gratifikationen an Angestellte und Arbeiter, 350 000 ℳ zur Dotierung des Dispositionsfonds verwendet und 252 481 ℳ auf neue Rechnung S üen. Auffich
— In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Siemens u. Halske⸗Aktiengesellschaft Berlin wurden die Bilanz und der Geschäftsbericht für 31. Juli 1910 vorgelegt. Der Geschäfts⸗ bericht bezeichnet, „W. T. B.“ zufolge, das Gesamtergebnis als ein durchaus befriedigendes. Mit Rücksicht auf die bei Beurteilung der Weiterentwicklung der elektrischen Industrie und ihrer inneren Verhältnisse gebotene Furücbaltung ist auf vorsorgliche Be⸗ wertung der Aktiven besondere Rücksicht genommen und ein Reingewinn von 111 504 258 ℳ ausgewiesen worden. Es sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 12 % und die üblichen Zu⸗ weisungen an Reservefonds und Spezialreservefonds mit 1 500 000 ℳ, für Gratifikationen an Angestellte und Arbeiter 700 000 ℳ, für Zu⸗ wendungen zum Dispositionsfonds 350 00 ℳ und ein Vortrag auf neue Rechnung von 1 060 551 ℳ der auf Freitag, den 7. Januar 1911, einzuberufenden Generalversammlung in Vorschla gebracht werden.
New York, 29. November. (W. T. B.) 8en Wert der in der Woche ausgeführten Waren betrug 10 320 000 Dollars gegen 17 950 000 Dollars in der Vorwoche.
„W. T. B.“ zufolge
Berlin, 29. November. Marktpreise nach Ermittlung des Köͤniglichen Polize äfidiums. Höchste und niedrigste Preseh Der Doppelzentner für: Weizen, gute Sorte †) 19,60 ℳ, 19,56 ℳ. — Weizen, Mittelsorte †) 19,52 ℳ, 19,48 ℳ. — Weizen, geringe Sorte †) 19,44 ℳ, 19,40 . — Roggen, gute Sortef) 14,70 ℳ, —,— . — Roggen, Mittelsorte †) —,— ℳ, —,— ℳ. — Roggen, geringe Sorte †) —,— ℳ, 14,68 ℳ. — Futtergerste, gute Sorte *) 16,00 ℳ, 15,10 ℳ. — Futtergerste, Mittelsorte*) 15,00 ℳ, 14,10 ℳ. — Futtergerste,
mungen über Signale, Bestimmungen für Motorfahrzeuge und schließlich Strafbestimmungen. v14“
sgriage Sorte⸗) 14,00 % 1320 ℳ. — Hafer, gute Sorte ?) 18,10 ℳ, 7,20 ℳ. — Hafer, Mittelsorte*) 17,10 ℳ, 16,20 ℳ. — Hafer,
Die Verordnung, der eine Zusammenstellung der Signale ange⸗
geringe Sorte *) 16,10 ℳ, 15,30 Mais (mixe 14,30 ℳ, 13,90 ℳ. — Mais (mixed) geringe Sorte ℳ. — (runder) gute Sorte 5,32 ℳ, 4,82 ℳ. — He . Erbsen, gelbe zum Kochen 50,00 ℳ, 30, — Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ, 30,00 ℳ. — Linsen 60,00 20,00 ℳ. — Kartoffeln (Kleinhandel) 8,00 ℳ, 5,00 ℳ. — Rindfleis von der Keule 1 kg 2,40 ℳ, 1,60 ℳ z, do. Bauchfleisch 1 kg 1,80 ℳ, 1, 20 ℳ. — Schweinefleisch 1 kg 2,00 ℳ, 1,40 ℳ. — Kalbfleisch 1 kg 2,40 ℳ, 1,40 ℳ. — ammelfleisch 1 kg 2,10 ℳ, 1,40 ℳ. — Butter 1 kg 2,80 ℳ, 2,20 ℳ. —. Eier (Markthallenpreise) 60 Stück 6,40 ℳ, 4,00 ℳ. — Karpfen 1 kg 2,20 ℳ, 1,20 ℳ. — Aale 1 kg 2,80 ℳ, ℳ. 1 kg 3,60 ℳ, 1,20 ℳ. — Hechte 1 kg 2,80 ℳ. — züsche 1 kg 2,00 ℳ, 1,00 ℳ. — Schleie 1 kg 3 ℳ. Bleie 1 kg 1,40 ℳ, 0,70 ℳ. — Krebse 60 Stück †) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn.
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
Hambhurg, 29. November. (W. T. B.) (Schluß). Gold in
Darren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Kilogramm 75,788 Br., 75,25 Gb. Bb. Sllher hü Baneen 5s Wien, 30. November, Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) 93,20, Einh. 4 % Rente
Einh. 4 % Rente M. N. pr. ult. Januar/Juli pr. ult. 93,15, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. pr. ult. 93,20, Ungar. 4 % Goldrente 111,40, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 91,90, Türkische Lose per medio 256,25, Orientbahnaktien pr. ult. —,—, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 751,50, Südbahn⸗ gesellschaft (Lomb.) Akt. pr. ult. 116,25, Wiener Bankvereinaktien 554,25, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 668,25, Ungar. allg. . bankaktien 856,50, Oesterr. Länderbankaktien 531,50, Unionbank⸗ aktien 634,75, Deuts⸗ Reichsbanknoten pr. ult. 117 60, Brüxer elentchg/eselsc Oesterr. Alpine Montangesell⸗ schaftsaktien 772,00, Prager Eifenindustrieges.⸗Akt. —. .¹ London, 29. November. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Eng⸗ lische Konsols 79 , e. e. 25 ½, Privatdiskont 4 ½. — Bank⸗
eingang 88 000 Pfd. Sterl. (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz.
Paris, 29. November. aen8 v. Madrid, 29. November. (W. T. B.) Wechsel au mris 107,25. Lissabon, 29. November. (W. T. B.) lah anf hr New York, 29. November. G. T. B.) (Schluß.) Nach der gestrigen Verflauung zeigte die heutige Fondsbörse zu Beginn kein einheitliches Bild. Die vorwiegend unsichere Haltung ranlaßte die Bajissepartei zu wiederholten Vorstößen, doch zeigte es sich, daß der Markt im Grunde ziemlich aufnahmefähig war, wenn auch das Ge⸗ schäft im allgemeinen sich etwas träge gestaltete. Stimulierend wirkte in der Hauptsache eine Schienenbestellung der Pennsylvania⸗ bahn, und bei der großen Empfindlichkeit der örse wirkten Rück⸗ käufe und spekulative Anschaffungen schließlich anregend, sodaß die Börse in fester Haltung schloß. Nur die Aktien der General Electric Co. gaben 1 ½ Doll. im Kurse nach auf eine Meldung, daß die Regie⸗ rung gegen die Gesellschaft gerichtlich vorzugehen beabsichti te, um diese aufzulösen, da die Kompagnie einen ungesetzlichen Trust darstelle. Aktienumsatz 570 000 Stück. Tendenz für Geld: Leicht. Geld auf 24 Stunden Durchschn.⸗Zinsrate 2 ½, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2 ¼, Wechsel auf London 4,8230, Cable Transfers 4,8650. 8 Janeiro, 29. November. (W. T. B.) Wechsel auf ondon 16 5⁄1. G
Kursberichte von auswärtigen Warenmärkten. Magdeburg, 30. November. (W. L. B. uckerbericht. Korn zucker 88 Grad o. S. 8,65 — 8,72 ½. Nasßpechnrte 7n Grad 48 6,85 — 1,05. Stin mung: Ruhig, stetig. Brotraffin. 1o. F. 19,0 —19,12 . Kristallzucker I m. S. —,—. Gem. Raffinade m. S. 1879—1817 Gem. Melis I mit Sack 18,25 — 18,37 ½. Stimmung: Ruhig. Rohzucker I. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: November 9,05 Gd., 9,12 ¼ Br., —,— bez., Dezember /07 ½ Gd., 9,10 Br. —,— bez., Januar⸗März 9,22 ½ Gd., 9,25 Br., —,— bez., Mal 9,37 ½ Gd., 9,40 Br., bez., August 9,57 ½˖ Gd., 9,60 Br., 1M“ — Feee. 2. 88 N n, .. November. . T. B.) Rüböl loko 6 Mai 9 d. iAhns 1t 1 büsegceg. remen, 29. November. (W. T. B.) (Börsenschlußbericht. rivatnotierungen. Schmalz. Stetig. Loko, Tubs 2. vberich, oppeleimer 53. — Kaffee. Ruhig. — Offiztelle Notierungen e Heun gellbörse Baumwolle. Ruhig aber stetig. Upland loko m g 76 ½. Hamburg, 29. November. (W. T. B. etroleum a 2 spez. Gewicht 6,800: loko schwach, 660 *9)* Faü Hamburg, 30. November. (W. T. B.) (Vormittagsbericht.) Kaffee. Kaum stetig. Good average Santos Dezember 53 Gd., März 53 ¼ Gd., Mai 53 Gd., September 52 ½ Gd. — Zuckermarkt. (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt 53 c% Pöeaegees .5 8 82 ver erbeng No 10, ezem ,05, Januar⸗März 9,22 ½, ai 9,40, August 9,60, Oktober⸗Dezember 9,62 ½. Ruhigh. b nf London, 29. November. (W. T. B.) Rübenrohzucker 88 % November 9 sh. 0 ¾˖ d. Wert, ruhig. Javazucker 96 % prompt 1 S,; vh. ber. (W. T. B ondon, 29. November. T. B.) (Schluß.) Standard⸗ Kupfer kaum stetig, 57 ½, 3 Monat 58. (Eeeas) London, 29. November. (W. T. B.) Die heutige Wollauktio
fällt wegen Nebels aus. 1 Liverpool, 29. November. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 8000 Ballen, davon für Spekulation und Export — Ballen Tendenz: Willig. Amerikanische middling Lieferungen: Ste November 7,92, November⸗Dezember 7,83, Dezember⸗Januar 7,8 Januar⸗Februar 7,84, Februar⸗März 7,85, März⸗April 7,87 April⸗Mai 7,87, Mai⸗Juni 7,88, Juni⸗Juli 7,87, August 7,84. Manchester, 29. November. (W. T. B.) 20r Water courante Qualität 10 ⅜, 30r Water courante Qualität 11 ⅜, 30r Water bessere Hualität 12 v⅞a, 40r Mule courante Qualitat 12, 40r Mule Wilkinson 12 ⅛, 42r Pincops Revyner 11 ½, 32r Warpcops Lees 11%, 36 r Warpcops Wellington 12 ⅞, 60 1 Cops für Nähzwirn 235, 80r Cops für 52 26, 100r Cops für Nähzwirn 34, veee für bn- 5 89. 88 Mire S. v 8 r Double courante Qua 8 nters 31r 125 Yards 17/17 ee (S asgow, 29. November. 8 luß.) Roheisen fest, Leeeen 8 x 9) 8 8) öe. aris, 29. Novem (W. T. B. luß.) Rohzucker tetig, 88 % neue Kondition 27 — 27 ¼. Weißer gaces heg r. 3 für 100 kg November 30 ⅜, Dezember 30 ½, Januar⸗April 31, “ msterdam, 29. November. (W. . ava⸗Kaffee good ordinary 44 ½. — Bankazinn 101. 8 8 (W. T. B.) Petroleum.
Antwerpen, 29. November. Raffiniertes Type weiß loko 19 bez. Br., do. November 19 Br., Br., Ruhig. —
do. Dezember 19 ¼ do. Januar⸗April 19 ½ Br. New York, 29. November. (W. T. B.) de sns Baumwolle
Schmalz November —.
loko middling 15,10, do. für Dezember 14,86, do. fü b 14,94 do. in New Orleans loko middl. 14 ¼, Petroleum F2 Cafes) 8,90, do. Standard white in 8 — 7,40, do. do. in Philadelphia 7,40, do. Credit Balances at I City 1,30, San . Western team 10,20, do. Rohe u. Brothers 10,65, 5 fatr ref.
Muscovados 3,43, Getreidefracht nach Averpool 1 ⅝, Kaffee Rio Nr. 7
loko 13, do. für Dezember 10,35, do. für Februar 10,24