1910 / 296 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 17 Dec 1910 18:00:01 GMT) scan diff

önigreich Preußen. 1

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

die Regierungsbaumeister Wollner in Erfurt, Emil Jacob in Hannover, Zoche in Danzig, Grafe in Halle (Saale), Kraus in Konitz, 1“1 in Oldesloe, Tesnow in Kottbus, Weddigen in Breslau, Bode und Walter Fischer in Berlin, 5 udolf Busse in Saarbrücken, Ziehl in Kiel, Brede in Meiningen, Ihlow in Bremen und Schwarzer in Opladen zu Regierungs⸗ und Bauräten zu ernennen sowie ddeen Landräten Schlenther in Tilsit, Graf von Roth⸗ kirch und Trach in Goldberg, Wisan⸗ in Torgau, Nasse in Husum, von Byla in Duderstadt, I in Göttingen, Dr. Seifert in Verden, Plenio in Burgsteinfurt, Florschütz in Hattingen, Dr. agen in Schmalkalden, Noeldechen in Fritzlar und Brüning in Grevenbroich sowie dem Landrat und kommissarischen Polizeidirektor von Barton 88 von Stedman in Koblenz den Charakter als Ge⸗ heimer Regierungsrat zu verleihen und infolge der von der Stadtverordnetenversammlung zu Düsseldorf getroffenen Wahl den bisherigen Bürgermeister der Stadt Crefeld, Oberbürgermeister Dr. jur. Adal bert Oehler als Bürgermeister der Stadt Düsseldorf für die gesetzliche Amtsdauer von zwölf Jahren zu bestätigen und ihm zugleich den Titel Oberbürgermeister auch für das neue Amt beizulegen.

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M. S. „Nürnberg“ ist gestern in Amoy troffen und geht morgen von dort wieder in See.

S. M. S. „Jaguar“ ist gestern in Wuhu (Nangtse) ein⸗ getroffen und geht übermorgen von dort nach Hankau ab

sind z. B. am 22. Juli 1906 und mehr noch am 18. August 1907 die Ergebnisse zahlreicher Brieftaubenflüge verblüffend schlechte gewesen, und weder die besten Kenner dieser Tiere noch die zu Rate gezogenen Astronomen und Meteorologen wußten sich dies zunächst zu erklaͤren. Erst die Erkundigung bei dem Spezialisten Marchand er⸗ ab den Aufschluß, daß gerade an diesen beiden Tagen eine ganz esondere elektrische Spannung der Atmosphäre bestand, die sich in magnetischen Stürmen äußerte. Mit dieser Be⸗ obachtung würde die Tatsache übereinstimmen, 8 mit der starken Zunahme der drahtlosen Telegraphie die Zuverlässigkeit der v kaubenflüge bedeutend abgenommen hat. Auch Experimente, die mit Ratten und Mäusen gemacht wurden, hatten Resultate, die nicht anders als durch einen erdmagnetischen Sinn dieser Tiere zu erklären sind. Weiße Ratten, die sich in einem „Irrgarten“ zurechtfinden lernten, wurden, nachdem sie auf den ri tigen Weg völlig eingeübt waren, dann völlig verwirrt, wenn der Irrgarten so verschoben wurde, daß die Wegrichtung im Kompaßsinn eine b Koloniales. veränderte war. Jede andere Verschiebung des Labyrinths blieb die man jett dagegen ohne Einfluß auf das danmanr agfenige der Tiere. Bei

Sämtliche Mitglieder der deutschen Kolonie in Bombay begrüßten abend den Kronprinzen Wilhelm im Bungalow des deutschen Konsuls. Auf Wunsch des Kronpringen hatte man von der Ueberreichung einer Adresse abgesehen. Der Kronprinz unterhielt sich, E1 ne in unge wungenster Weise mit edem einzelnen und zeigte großes Interesse für die indischen kommerziellen un industriellen Einrichtungen. Gestern vormittag besichtigte der Kronprinz die Arabischen Ställe, Nach⸗ mittags erfolgte die Abreise nach Haiderabad. Zur Ver⸗ abschiedung vom Kronprinzen war der Gouverneur Sir George Sydenham Clarke mit Gemahlin auf dem Bahnhof erschienen.

Bekanntmachung, betreffend die Ausreichung der Zinsscheine Reihe IX Nr. 1 bis 10 zu den vormals Hannoverschen 4 pro⸗

zentigen Staatsschuldverschreibungen Lit. S.

Ddie Zinsscheine Reihe IX Nr. 1 bis 10 zu den vormals Hannoverschen 4prozentigen Staatsschuldverschrei⸗ bungen Lit. 8 für die ½ jährlichen Fälligkeitstermine 1. Juli 1911 bis einschließlich 2. Januar 1916 nebst den Erneuerungs⸗ für die folgende Neihe werden vom 15. Dezember 1910. ab ausgereicht. Die Zinsscheine können bei den Königlichen Regierungs⸗ hang in Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Stade, Osna⸗ rück und Aurich in Empfang genommen oder von ihnen durch die Post bezogen werden. Die Empfangnahme bei der hiesigen Regierungshauptkasse erfolgt in deren Geschäftsraum, Archivstraße 2 p., von 9 bis 12 Uhr Vormittags, mit Ausnahme der Sonn⸗ und Festtage, sowie der Kassenrevisionstage (18. jeden Monats). Wer die Zinsscheine direkt bei der hiesigen Re⸗ gierung shauptkasse in Empfang nehmen will, hat die erescecame .. vom 20. September 1905 mit einem erzeichnisse, zu welchem Formulare bei der gedachten Kasse unentgeltlich zu haben sind, dort persönlich oder durch einen Beauftragten abzugeben. Es erfolgt die Ausreichung der neuen Zinsscheine dann sofort. Wer die Zinsscheine durch die Post von einer der obigen sechs Regierungshauptkassen oder auch per⸗ sönlich bei einer der Regierungshauptkassen in E“ Lüneburg, Stade, Osnabrück und Aurich eziehen will, hat die alten Zinsscheinanweisungen mit einem doppeltausgefertigten Verzeichnisse an die betreffende Regierungs⸗

weiteren Verlaufe der Sitzung wurde über mehrere ellationen, betreffend die Vorkommnisse in Wadai,

handelt 8 imy gab der Ansicht Ausdruck, es sei für Frank⸗

Der Abg Mesberanle und immer in Zentralafrika die Polizei⸗

züben zu wollen. Wadai sei ein Land von geringem wirt⸗

tam Werte und ohne große Zukunft. Frankreich gehe in

schfeita zu eilig und unvorsichtig vor. Der Redner erwähnte

fralaft;unßg, daß England die französischen Militärbehörden er⸗ htigt habe, die

Der Staatssekretär des Innern Dr. Delbrück und der Wadaistämme bis in das englische Gebiet ar⸗Fur

Staatssekretär des Reichsschatzamts Wermuth statteten ini 2

7 e. verfolgen. Der Minister des Aeußern „W. T. B.“ zufolge, heute vormittag den Ministern sowie Frnrte, Gerfanc habe Frankreich damit einen Beweis dem preußischen Gesandten Freiherrn von Fenisch Besuche ab. dschaft gegeben, und fügte hinzu, die französische Re⸗ Später wurden die Herren von Seiner Königlichen Hoheit tehe

b fortwährend mit der englischen Regierung über diese dem Großherzog in Audienz empfangen. 1 nge in Verhandlung. England habe es sich stets angelegen sein 8 n die

tändischen daran zu verhindern, daß sie ich in dem iete de csit gu sammeln. Die französische Regierung habe in bematischer Hinsicht alles getan, um die Freignisse,

88 8 8 1 2212

zu verhinderm. So habe England vor dem Gefechte bei Von der deutschenijederländischen Grenzekpedition Versuchen mit der japanischen Tanzmaus zeigte sich ebenfalls, daß das n Gouverneur des Se he Grenze von Bar⸗Fur in Neuguinea. Tier den völlig eingeübten Weg dann nicht mehr zurücklegt, wenn Vorkehrungen zur Verhinderung geuer Fseeen Bergassessor Stollé meldet, die gesamte Kompaßrichtung verändert wird. Gaston Bonnier

cher wie auf englischer Seite zu treffen. Messimy 8. September von der Tami⸗ gelangte bei einer Reihe von Heimfindeexperimenten, die er mit Politik in der Fortsetzung seiner Rede vor, daß Mündung aufgebrochen war, am 21. September d. J. bei dem Ver⸗ ienen anstellte, zu Ergebnissen, für die der Geruchs⸗ oder

Plan verfolge, und fragte, ob die Regierung such, auf dem Kaiserin Augusta⸗Fluß erneut zur deutsch⸗nieder. Gesichtssinn nicht in Anspruch genommen werden kann, und wolle, wie sie die Beutsch. ländischen Grenze vorzudringen, bereits die Stelle des Flusses erreicht postulierte daher für seine Versuchstiere einen „Richtungssinn“, wie ch Kameruns besorgt habe. Schließlich richtete der hatte, an der auf der Karte 26 des „Großen deutschen Kolonial⸗ ihn die Brieftauben besitzen. Auch bei Ameisen scheint der mag⸗ atlasses“ die hypothetische Strichellinie des Oberlaufes beginnt. Von diesem Punkt aus verläuft der Strom, wie durch die Erkundungsfahrt des „Edi“ im Juli d. J. bereits fest⸗ gestellt war, wesentlich südlicher, als die alten Karten annahmen, und biegt kurz vor der Erreichung des 141 ° 5. L. nach Südwesten und schließlich nach Süden um. Der Gesundheitszustand der Europäer war recht gut. Bei Trägern und Soldaten traten Beri⸗Beri⸗Er⸗ krankungen auf, die wohl hauptsächlich auf den Mangel an pflanzlicher Nahrung zurückzuführen sind. Bei dem Vorstoß von der Nordküste

Oesterreich⸗Ungarn.

Im österreichischen Abgeordnetenhaus stand gestern die zweite Lesung des dreimonatigen Budgetprovi⸗ soriums auf der Tagesordnung.

Nach dem Bericht des „W. T. B.“ beklagte der Abg. Dr. Chiari die trostlosen Verhältnisse nicht nur im Parlament, sondern in allen Vertretungskörpern. Das Ziel aller Politiker müsse die Schaffung einer großen arbeitswilligen Mehrheit sein. Der deutsch⸗ nationale „Verband werde im Interesse der Kontinuität der Geschäftsführung für das Budgetprovisorium stimmen. Der Redner kam dann auf den deutsch⸗tsch⸗chischen Streit m sprechen und erklärte, man käme in Oesterreich vor dessen Ordnung nicht zu geordneten Verhältnissen. Trotz gegen⸗ seitigen Entgegenkommens seien in Böhmen die Aus leichave ece lungen auf einen Punkt gelangt, über den die Deutschen nicht

Der Geolog der Grenzexpedition,

4 t, 8 8 daß die Expedition, nachdem sie am

anzösischer sber teeefg ei immten ischen Angelegenheiten besorgen

88

olonialminister die Frage, welche Instruktionen er geben haͤ Absichten er verfolge.

Darauf wurde die weitere Verhandlung auf nächsten eitag vertagt und die Sitzung geschlossen.

Die Regierung hat der Budgetkommiss on einen itwurf, betreffend Bewilligung eines provisorischen Budget⸗ völftels, vorgelegt.

Ueber die

netische Sinn eine Rolle zu spielen, und erst kürzlich wurde er für die „Wünschelrutengänger“ in Anspruch genommen, deren Verhalten in der Tat manche auffallende Analogie mit der Wanderung der Zug⸗ vögel zeigt, die ja auch, soweit sie nicht in . Richtung stattfindet gern den Flußläufen und Küstenlinien folgt. .

8 Literatur. 88 88 82 98 1“ 4 Das 2. Dezemberheft des von F. Avenarius

edner a

1“ Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Regierungsbaumeister, Baurat Baehr von der Intendantur V. Armeekorps zum Intendantur⸗ und Baurat zu ernennen sowie dem Militärintendanturrat Hartung von der Intendantur

1.“

8

gehen könnten. auf den Nordbahnlinien seit dem

des XVIII. Armeekorps den Charakter als Geheimer Kriegsrat, Vorstand des Militär⸗ bauamts I in Straßburg i. E., und den Regierungsbaumeistern in en, den Charakter als Baurat

dem Militärbauinspektor Graeßner,

Herold und Klein, der Militärbauämter

Schwerin i. M. und Wiesba

mit dem perfönlichen Range der Räte vierter Klasse, ferneg den Topographen bei der Landesaufnahme Haa

Königsberg i. Pr., Ernesti mann in Oldenburg und Koppermann in Charakter als Rechnungsrat zu verleihen.

88G

888

Auf Ihren Bericht vom 30. November d. J. will Ich der Kleinbahn⸗Aktiengesellschaft Großwusterwitz Ziesar —Görzke in Ziesar im Kreise Jerichow I, Re⸗ gierungsbezirks Magdeburg, welche die Genehmigung zum Bau und Betriebe einer Kleinbahn von Ziesar nach Görzke erhalten hat, das Enteignungsrecht zur Entziehung und zur dauernden Beschränkung des für diese Anlage in Anspruch zu nehmenden Grundeigentums ved eihen. Die eingereichte Karte erfolgt zurück.

Neues Palais, den 5. Dezember 1910.

.““ Wilhelm R.

1111“ von Breitenba den Minister der öffentlichen Arbeiien.

ch.

I“

Justizministerium.

8 Dem Senatspräsidenten, Geheimen Oberjustizrat Wagne bei dem Kammergericht, dem Landgerichtsdirektor, Geheimen Justizrat Zacke in Halle a. S., den Amtsgerichtsräten Böhme vom Amtsgericht Berlin⸗Mitte und Schultz in Hannover ist die nachgesuchte Dienstentlassung mit Pension erteilt.

Versetzt sind: der Amtsgerichtsrat Schenke in Ziegenrück nach Torgau, der Amtsrichter Dr. Scholtz in Wreschen als Landrichter an das Landgericht III in Berlin und der Amts⸗ richter Rosenberg in Tost als Landrichter nach Gleiwitz.

Der Rechtsanwalt Alberti in Perleberg ist zum Notar ernannt.

In der Liste der Rechtsanwälte sind gelöscht: die Rechts⸗ anwälte Justizrat Rüttgers bei dem Landgericht in Aachen, Justizrat Januschke bei dem Amtsgericht in Ohlau und Dr. Sendler bei dem Amtsgericht in Malmedy.

In die Liste der Rechtsanwälte sind eingetragen: die Rechtsanwälte Bieda aus Trachenberg bei dem Amtsgericht in Strehlen, Dr. Weiß aus Rietberg bei dem Amtsgericht in Langendreer, die Gerichtsassessoren Max Herrmann und Alfred Schulz bei dem Kammergericht, Dr. Martin Manas e bei dem Landgericht I in Berlin, Redmer bei dem Amtsgeri t Schotte bei dem Amtsgericht in Gemünd, bei dem Amtsgericht in Hohenmölsen, Vaerst bei dem Amtsgericht in Hörde, Dr. Erich Krämer bei dem Amts⸗ ericht in Witten und der frühere Gerichtsassessor Dr. Nast⸗ olb bei dem Landgericht III in Berlin.

Der Rechtsanwalt und Notar, Justizrat Winkler in

Belzig ist gestorben.

8 2.

in Tostedt, Reinsch

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Der Regierungsbaumeister Seckel ist von Melsungen nach Tilsit versetzt. 8 1 86 8 Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinalangelegenheiten. 1b

Der Oberbibliothekar an der Universitätsbibliothek in Bo Dr. Walter Meyer ist zum 1. März 1911 in gleicher Eigen⸗ schaft an die Königliche Bibliothek in Berlin und

der Oberbibliothekar Dr. Hirsch an der Königlichen Bibliothek in Berlin zum selben Zeitpunkt in gleicher Eigen⸗ schaft an die Universitätsbibliothek in Bonn versetzt worden.

8

Kriegsministerium.

Der Obermilitärintendantursekretär Funke von der Inten⸗ dantur des VII. Armeekorps ist zum Geheimen expedierenden Sekretär und Kalkulator im Kriegsministerium ernannt worden.

Finanzministerium.

meisterstelle bei der Königlichen Kreiskasse S., Regierungsbezirk Merseburg, ist zu besetzen.

Die in Halle a.

e (Max) und Schmidt (Paul), den Proviantamtsdirektoren Anger in in Rastatt und Dahms in Magdeburg sowie den Garnisonverwaltungsdirektoren Gleich⸗ Mörchingen den

heim,

Emden und Lee

einzuliefern.

Die neuen

Die

r. 11 090

Berlin W.,

hauptkasse einzureichen. Die eine Ausfertigung des wird, mit Empfangsbescheinigung versehen, sogleich

gegeben oder portopflichtig zurückgesandt. Gegen Rücklie der Empfangsbescheinigung werden die neuen Zinsscheine binnen 14 Tagen ausgehändigt. Formulare zu den fraglichen Ver⸗

zeichnissen sind auch bei den Regierungshauptkass

Kreiskassen Hameln,

Die Einsendung der Zinsscheinanweisungen Schuldverschreibungen an die Königlichen Regierungshauptkassen muß portofrei geschehen.

pflichtig unter voller Wertangabe

von ihm die Zusendung unter Bezeichnung eines geringeren

genau anzugebenden Wertes erbeten wird. Hannover, den 7. Dezember 1910.

von heute der Gesetzsammlung enthält unter

r unentgeltlich zu haben.

Des Einreichens der Schuldverschreibungen bedarf es zur Erlangung der neuen Zinsscheine nur dann, wenn die alten Zinsscheinanweisungen abhanden gekommen sind. In diesem alle sind die Schuldverschreibungen an eine der genannten Königlichen Regierungshauptkassen mittels besonderer Eingabe

sowie der

insscheine ꝛc. werden dem Gläubiger porto⸗

zugesandt werden, sofern nicht

fa

Der Regierungspräsident. In Vertretung: Grashoff.

Nummer 40

ie 8 1 ab zur Ausgabe gelangende

die Verordnung wegen Einberufung der beiden

Häuser des Landtags, vom 5. Dezember 1910.

den 16. Dezember 1910.

Käöünigliches Gesetzsammlungsamt.

Krüer.

8

Seine M heute vormittag

gehaltenen

Sitzungen.

fuür November amt aufgestellten

des Staatssekretärs des Reichspostamts Kraetke, sekretärs des Reichsmarineamts, des Chefs des Marinekabinetts, Admirals von Müller entgegen.

In der am 16. d. M. unter dem Vorsitz des ministers, Staatssekretärs des Innern Dr. Delbrück ab⸗ nen Plenarsitzung des Bundesrats wurde dem Entwurf eines Gesetzes und eines Gesetzes über die Wahlen zur Zweiten Landtags für Elsaß⸗Lothringen die Zustimmung erteilt.

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesrats für Zoll⸗ und Steuerwesen und für Handel und Verkehr hielten heute

Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 17. Dezember.

ajestät der Kaiser und König nahmen im Neuen Palais bei Potsdam die Vorträge des Staats⸗ Admirals von Tirpitz und

Staats⸗

über die Verfassung Elsaß⸗Lothringens Kammer des

Die Verkehrseinnahmen deutscher Eisenbahnen

1910 betrugen nach der

8 im Reichseisenbahn⸗ Uebersicht: .

Gegen das Vorjahr (mehr, weniger)

im ganzen auf 1 km 12ℳ%

Auf 1 km

Im ganzen

üterverkehr.

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übermorgen von in See. S. M.

S. M

gangen.

156 297 537

Meldung des vorgestern in Bathurst (

Flußkanonenboot Tschungking Hangzfe) eingetroffen. 9 8

+ 3 244 710 + 49 + 4,97 + 11 611 775 ₰+ 184 +₰ 6,53.

11131“ 8

„Eber“ Senegambien) eingetroffen und geht ort nach Las Palmas (Kanarische Inseln)

„Huer“

1 035 3 002

52 664 563

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„W. T. B.“ ist S. M. S.

ist vorgestern in

„Luchs“ ist gestern von Amoy in See ge⸗

Verzeichnisses 8 erung

1 en in Hildes⸗ Lüneburg, Stade, Osnabrück und Aurich sowie bei den Nienburg, Göttingen, Goslar, Clausthal, Celle, Harburg, Uelzen, Geestemünde, Verden, Lingen, Meppen,

inaus. G Die Deutschen Böhmens würden bei ihrem Ph hünans ihre nationale Existenz zu wahren, von allen deutschen Abgeordneten unterstützt. So ausgleichsfreundlich die Deutschböhmen seien, kampfes⸗ müde seien sie noch nicht. Zum Schluß gab Redner der Hoffnung Ausdruck, daß es zu einem Ausgleich von Volk zu Volk kommen werde. Im weiteren Verlauf der Debatte erklärte der Abg. Ritter von Wittek, daß die Christlich⸗ Sozialen für das Budgetprovisorium stimmen werden, um die In⸗ tegrität der parlamentarischen Budgetbewilligung aufrecht zu erhalten; es liege kein Anlaß vor, der Abstimmung eine politische Nuance zu geben, am allerwenigsten gegen die gegenwärtige Regierung, deren Kabinettchef sich bei den Christlich⸗Sozialen warmer Sympathien er⸗ freue. Der Abg. von Glabinski erklärte daß der Polenklub für das Budgetprovisorium stimmen werde; er habe sich sehr gefreut, heute so versöhnliche Worte seitens der Führer der Deutschen zu hören. Dies bestärke ihn in der Hoffnung, daß an Stelle der heute unhaltbaren parlamentarischen Verhältnisse normale Zustände eintreten werden. Es sei der heißeste Wunsch des Polenklubs, daß eine Majorität auf der Basis der Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen seschaffan werde. Der Abg. Conci rechtfertigte die ablehnende Haltung einer Partei mit der Haltung des Parlaments ge⸗ enüber den Forde⸗ rungen der Italiener in der italienischen Fakultätehrage. Der Abg. Koresce erklärte, die Mitglieder des Slovenenklubs hätten immer gegen die Regierung Bienerth gestimmt, solange diese Regierung definitiv am Ruder gewesen sei; jetzt, da sie ihre Demission gegeben habe, werde seine Partei für das Budgetprovisorium eintreten, um die Kontinuität des pahrlamentarischen Beröilligungsrechte auffecht zu erhalten.

Das Haus nahm schließlich die Vorlage über das Budget⸗ rovisorium in allen Lesungen an, ebenso die übrigen Anträge es Bu dgetausschusses, darunter den Antrag, die Regierung

zu ermächtigen, durch eine Kreditoperation 109 Millionen Kronen für Eisenbahninvestitionen zu schaffen, ferner einen im Laufe der Debatte von dem Abg. Freiherrn von Morsey. gestellten und von dem Finanzminister Dr. Ritter von Bilinski befürworteten Zusatzantrag, wonach der bestehende Rechtszustand bezüglich des Privilegiums der Oester⸗ reichisch⸗Ungarischen Bank bis zum 15. Februar des nächsten Jahres provisorisch verlängert wird unter der Voraus⸗ setung, daß ein gleiches Provisorium in Ungarn zustande ommt. Nach Erledigung einiger kleinerer Vorlagen trat das Haus seine Weihnachtsferien an. 1““ 5.

8

1 8 Großbritannien und Irland. Nach Meldungen des „W. T. B.“ sind bisher 259 Liberale, 264 Unionisten, 42 Vertreter der Arbeiterpartei, 67 Anhänger Redmonds und 9 Anhänger O'Briens gewählt worden. Die Liberalen haben 22, die Unionisten 26 und die Arbeiterparte 4 Sitze gewonnen.

Frankreich.

In der gestrigen Sitzung der Depu stand eine Int

tiertenkammer

erpellation des Deputierten Willm (geein Soz.) über den Tod des Fremdenlegionärs Weißrock auf der Tagesordnung.

Der Interpellant führte aus, wie Weißrock als 1.-z” in das 1. Regiment der Fremdenlegion eingetreten sei, um im französische Her⸗ zu dienen, und fuhr dann, „W. T. B.“ zufolge, fort: D2r eißrock ein schlechter Soldat und kränklich Uena2 so er das Verbot übertreten, aus gewissen Quellen zu trinka Zur Strafe mußte er mehr marschieren. Als dies übe seine Kräfte ging und er ein Maultier bestiegen hatte, kies ein Vizefeldwebel ihn wieder absteigen und so brad Weißrock erschöpft zusammen und blieb hinter der Kolome liegen. Ein Unteroffizier nahm ihm die Waffen ab und überließ in feinem Schicksal. Weißrock ist seitdem verschwunden. Viellei t ü er von wilden Tieren zerrissen worden, vielleicht von Räubern g. fangen. Der Redner richtete schließlich an den Minister die forderung, über das Schicksal Weißrocks Auskunft zu geben. De Kriegsminister, General Brun erklärte, es seien achtzehn Desertiom in der Nähe von Muluya vorgekommen. Dies sei der Grund F. wesen, warum man in der Folge nicht um das Schicku von Weißrock gekümmert habe. Der zur Untersuchm des Falles entsendete General Dessille habe von a2 Zeugen die übereinstimmende Aussage erhalten, daß rock nicht über irgend eine Krankheit geklagt habe. Er sei un langsamer marschiert, als die anderen. Ein Unteroffizier sei beauftran gewesen, bei Weißrock zu bleiben und ihm behüna zu sein, damit n die Kolonne wieder einholen könne. Weißrock habe dem Unteroffir erklärt, er könne nicht weiter marschieren, und der Unteroffizier bebe ihm darauf gesagt, er solle auf die Gepäckkolonne warten, die Kilometer hinter der Truppe komme. Die Offiziere seien . Meinung gewesen, daß diese Kolonne Weißrock tatsächlich vf genommen habe. Offiziere und Unteroffiziere würden das Unmöoͤglicth möglich gemacht haben, um Weißrock Hilfe zu bringem wenn sie geglaubt hätten, daß er in Gefahr sei. Der Minister leg dann dar, daß die achtzehn festgestellten Desertionen durch die Nid der Grenze zu erklären seien. Muluya sei stets eine Versuchung su die Fremdenlegionäre gewesen, die brave Soldaten seien, aber Fneig, einen dummen Streich zu machen. Der Minister schloß .2 orgesetzter habe sich einer Phichtverlegung schuldig gemacht. 2 Tod Weißrocks sei auf die Unerfahrenheik derer zurü zuführen, die

seiner Rektung berufen gewesen wären. Das Haus nahm hierauf mit 264 gegen 221 Stim⸗

die einfache Tagesordnung an, mit der die Regierung einverstanden erklärt hatte. 8.

11“]

boten.

stand bestehende Lage wird, „W. T. B.“ der Gütertransport außerordentliche Ver⸗ Die Zahl der im Rückstande befindlichen auf 20 000 geschätzt; außer⸗ eem seien gegenwärtig 2800 Waggons infolge bösen Villens der Eisenbahner nach falschen Stationen abge⸗ assen, ihr richtiger Bestimmungsort sei vorläufig nicht festzu⸗ ellen. Die industriellen und Bergwerksgesellschaften von Nord⸗ ankreich könnten trotz des dringendsten Ersuchens kaum ein ehntel der von ihnen geforderten Waggons erhalten. Die Vor⸗ äte in den Kohlenbergwerken der Norddepartements seien so ehr angewachsen, daß bereits die Möglichkeit ins Auge gefaßt vorden sei, die Bergleute ein oder zwei Tage wöchentlich feiern zu lassen. Ein hoher Bahnbeamter erklärte einem Bericht⸗ statter, eine weitere Verschlimmerung würde geradezu einen gefährlichen Zustand herbeiführen. Wenn die Eisenbahner nicht Hald ihre Pflicht täten, müßten andere Maßnahmen getroffen werden.

ahneraus berichtet, daß gerungen erleide.

rachtwaggons werde

isenb folge,

Rußland.

Die Reichsduma verhandelte gestern über einen Dring⸗ ichkeitsantrag für eine Interpellation über die Studenten⸗ nruhen und über das Verbot für die Zeitungen, Meldungen der diese Unerhen zu veröffentlichen. Der Dringlichkeits⸗ ntrag wurde, wi „W. T. B.“ meldet, nach erregten Debatten abgelehnt. 141AX“

L“ 8

Der in Madrid tagende Afrikanistenkongreß hat, T. B.“ meldet, den Wunsch ausgesprochen, daß die

die in Melilla auf n Ausfuhr⸗ und Einfuhr⸗ artikel erhoben werden, herabgesetzt werden möchten, damit der Handel von Melilla sich nicht der algerischen Grenze zuwende. Auf marokkanische Erzeugnisse solle ein Spezial⸗ tarif angewandt werden ähnlich dem in Portugal ein⸗ eführten. Der Kongreß verlangt weiter Freiheit im Anbau, in der Fabrikation und im Verkauf von Tabak in Melilla und Ceuta sowie Errichtung einer Bank in Melilla mit einem Kapital von 50 Millionen, für die der spanische Staat die Garantie zu übernehmen hätte, zur Förderung von Industrie, Handel und Arbeiten in den spanischen Besitzungen Nord⸗ afrikas.

In der Sobranje gab der Finanzminister Liaptsch ew gestern bei Beginn der Budgetberatung ein Exposé üͤber die Finanzlage und W. T. B. zufolge, aus:

Das Budget für das Jahr 1910 werde sih ohne Defizit im Gleichgewicht halten. Das Budget für 1909 h einen Ueberschuß von sieben Millionen Francs ergeben, über dessen Verwendung ein Beschluß, gefaßt werden solle, sobald die Sobranje über die einzubringenden Bahnbauvorlagen ver⸗ handeln werde. Bulgarien habe eine 6 prozentige Anleihe, die be⸗ seitigt werden müsse, da auch 4 ½ prozentige Anleihen vorhanden seien. Das Land erfreue sich eines beneidenswerten Kredits, einer günstigen Finanzlage und politischer Unabhängigkeit. Eine neue Anleihe sei unnötig. Der Minister schloß, Bulgarien könne der Zukunft mit Vertrauen und Hoffnung entgegensehen.

Amerika.

Die Vereinigung der Farmer des Westens hat, wie das „W. T. B.“ aus Ottawa meldet, dem Premierminister Laurier eine Resolution unterbreitet, in der eine Tarif⸗ revision auf der Grundlage der Reziprozität mit den Ver⸗ einigten Staaten verlangt wird. Laurier erwiderte:

In bezug auf die Reziprozitätsverhandlungen sei noch kein Ab⸗ schluß erzielt; während der schwebenden Verhandlungen sei eine Aenderung des Tarifs nicht ratsam. Er sei für einen freien ustausch aller Naturprodukte und Lebensmittel; ein freier Austausch von Industrieartikeln aber sei schwer zu erreichen.

Das peruanische Ministerium hat sich neu kon⸗ stituiert. Nur der Miniühter des Auswärtigen Meliton Porras ; sein Amt nicht wieder; an seine Stelle tritt Louis

ardo.

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Bulgarien.

habe

Nach amtlicher Feststellung sind die ersten beunruhigenden Nachrichten aus Kerak stark übertrieben. Die Truppen hatten im Kampf gegen die Beduinen nur geringe Verluste; Christen sind nicht ermordet worden. Das kürkische Kriegsministerium hat, „W. T. B.“ zufolge, über den Einzug der türkischen Truppen in Kerak eine Meldung erhalten, nach der die Entsatztruppen den Militärkommandanten und den Mutessarrif, die Regierungsbeamten und 372 Einwohner in der Festung vorfanden. Das Regierungs⸗

ebäude und die Schule waren niedergebrannt, die Regternose. asse und die Kasse der Tabaksregie ausgeraubt. Vor der Ankunft der Entsatztruppen hatten die Belagerten zwei Ausfälle unternommen und den Aufständischen durch Artilleriefeuer große Verluste beigebracht. Der Führer der Aufständischen Scheik Kadir al Dschemal] hat bereits seine Unterwerfung ange⸗

kalk gefunden, der dann di

Kaiserin Augusta⸗Fluß .960 km Augusta⸗ 5. L., 4⁰ 49 s. Br.

Grenzerkundung beendet.“

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wurde bis auf 40 km Entfernung von urch Sedimen hier und da verkohlte Baumstämme finden. Ein kurzes Telegramm des Leiters

Leonhard Schultze, meldet inzwischen, daß

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Uns entrales Ee

ist.

ere Kanus errei

der Küste anstehender Korallen⸗ te abgelöst wird, in denen sich

der Expedition, Professors der Vorstoß auf dem Das Telegramm lautet: chten 140 ° 57 eegebirge westlich gesichtet, Deutsches Kolonialblatt.)

Die deutsche November 1910 und

über Bremen . Hamburg.

deut

—den 1824 deutschen. burg 9626..

vorm. Sch u. meldet, die Arbeit ein wöchige Gefängnisstrafe worden war. Die leidenschaft gezogen. Infolge eines Aussta dort laut Telegramm d

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Tiere, aufgestellt,

Hypothesen fand, gegen Einwendungen gemach

scheint das

ebnisse ergehnih Die „Frankf.

zu sein. folgende

die Brieftaube,

einem aufgenommenen vollzogenen Muskelbewe manche ähnlichen daß die Brieftauben

transport schliefen oder daß der darstellt, ö Linie erfolgt. Eine hänomens ist nun d

natonags zwanzigjä dem zwingenden Schlusse Sinneswahrnehmun

Himmelsrichtung sowie schritts bis zu

wenn die Tiere ein

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wechsels. Man könnte und Regen auch auf führen wollen. Dem

Die Truppen sind im Vorrücken auf Tafile begriffen. 8

Flugveranstaltungen au

8

Staaten befördert, davon

verkehr vollständig lahmgelegt; an die dortigen Hospitäler kann er anderen Waren wird verhindert. Die P uhrleute fordern Erhöhung des chilling täglich bei achtstündiger Arbeitszeit.

des Sanskrit in Göttingen

die vielmehr vo t wurden. „Hochland“ gegebenen 11.“

Pro

besonders scharfen Gesichtsw

auch aus ferngelegenen Gegenden unwissentlich versetzt worden narkotisiert waren; die genaue Umkehr des Hik anderen und dann zumeist direkten abschließende ösischen Brie hauzids geglückt. Er

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dressiert sind; dafür spricht Höhe ihres Fluges (durchsch sprechen am allermei erscheinungen bei ungünstiger

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Steatistik und Volkswirtschaft.

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hat man versucht, diese merkwürdige und getreuen ahrnehmungen zu e scheitern wie öfters auch Hunde und Katz

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Kunst und Wissenschaft.

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München), hat folgenden Inhalt: Weihnachten. Vom Heraus⸗

eber. Spielzeug aus eigener Hand. Von Erich Vogeler.

ose Blätter: Aus Gerhart Hauptmanns Bu vom

Narren in Christo Emanuel Quint. Rundschau: Die „Christus. mythe“. Tolstoi. Wilhelm Raabes Denkmal. 1 einmal der Volks⸗Goethe. Von Hirschfeld und Heimann. usikbücher für den Weihnachtstisch. Moderne Musik. Der Talisman. Rudolf Schäfer. Farbige Reproduktionen von Wert. Die Kuh. Von der Wachskerze. Weihnachtsbaumfrieden. Volks⸗ kinderstuben. Tempelhof. Zu wessen Vorteil? Vorbilder⸗ Dichtung? Die Frau als Wohltäterin. Neues Nachdenkliches von Kindern. Neue Kunstwartveröffentlichungen. Raabisches. Bilder und Noten: Fritz Böhle, St. Christophorus; Adolf Hengeler, Heilige Nacht; Wilhelm Steinhausen, heichaung zu den Kindern von Wohldorf; Hans Fechner jun. und Ernst üller⸗Braunschwei Bild⸗ nisse Raabes; L. O. Pasternak, Bildnis Leo Tolstois; vier Abb zu dem Aufsatze: Spielzeug aus eigner Hand; im Text: Rudolf Schäfer, Gottvater; Te Deum laudamus; Denn alles Fleisch ist wie Gras; zehn kleinere S. aus dem „Wandsbecker Boten“: sechs Zeichnungen von Max Slevogt. F. Wiedermann Das weinende Kind. 8

ldungen

Jagd. M., findet Königliche Parforc e⸗ Mittags 1 Uhr am Dyrotzer Schafstall. 4 1 82

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Dienstag, den 20. d. jagd statt. Stelldichein :

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Das Kaiserliche Gesundheitsamt meldet den Ausbruch der Maul⸗ 18 lauenseuche aus Klein⸗Winterheim, Kreis Mainz, Großherzogtum Hessen, Neerstedt, Bezirksamt Wildeshausen, Großherzogtum Bldenburg, und Raddusch, Kreis Kalau, Regterungs⸗ bezirk Frankfurt a. O., am 15. Dezember 1910 sowie das Erlös chen der Maul⸗ und Klauenseuche vom Viehhofe zu Hof, Regierungsbezirk Oberfranken, am 16. Dezember 1910. 5

Der Internationale Gesundheitsrat in Alexandrien hat be⸗ schlossen, gegen Herkünfte aus den auf der Insel Madeira ge⸗ legenen Orten Funchal, Camara Lobos, Ponta Sol, Santa Cruz, Machico und Porto Santo das Cholerareglement anzuwenden

Charbin, 16. Dezember. (W. T. B.) Seit dem 13. De⸗ ist auf der Station Mandschuria und seit Beginn der Woche auf der Weststrecke kein neuer Pestfall vorgekommen. In Eharbin selbst wurden wieder einige an Pest erkrankte Chinesen entdeckt. Da die Chinesen ihre Pestkranken hartnäckig verborgen halten, so beschränken sich die sanitären Maßnahmen auf Isolierung der mit ihnen in Berührung gekommenen Personen. In der Chinesen⸗ vorstadt greift die Pest weiter um sich und dringt auch in andere Städte und Dörfer.

Theater und Musik.

in Königlichen Opernhause findet morgen, Sonntag, eine Auffübrun 8* „Hugenotten“ statt, in der Frau Andrejewa⸗ Skilondz aus St. Petersburg als Gast die Rolle des Pagen Urbain, ang vom Stadttheater in Bremen als Gast den Marzell singt. Herr Hoffmann hat für den erkrankten Herrn Griswold die Rolle des St. Bris übernommen, die Valentine singt Frau Kurt, den Raoul Herr Maclennan den Nevers Herr Bhüsgesft. Dirigent ist der Kapellmeister Blech. Montag geht „Fidelio“, in den Haupt⸗ rollen durch die Damen Plaichinger, jetrich, die Herren Grüning, Bischoff, Knüpfer, Philipp, Bronsgeest besetzt, in Szene. Das nächste Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle unter der Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Richard Strauß findet nicht am 23. Dezember, sondern schon am nächsten Dienstag, den 20. De⸗ ember, Abends 7 ½ Uhr, im Königlichen Opernhause statt. Die Matinee beginnt an demselben Tage um 12 Uhr. Das Programm „Macbeth“ von Richard Strauß; Symphonie fantastique ector Berlioz, VIII. Symphonie von Beethoven.

im Königlichen Schauspielhause wird morgen das Luft⸗ iel „Der Störenfried“ von Rod. Benedix, mit Frau Schramm in Titelrolle, Herrn Vollmer als Lebrecht Müller, den Damen Arnstädt, von Mavyburg, Heisler, Hoff und den Herren Patry, Boettcher und Vallentin in den anderen Hauptrollen, wieder⸗ holt. Am Montag geht „Der Familientag“, Lustspiel von Gustav Kadelburg, in der bekannten Bescfung mit den Damen Arnstädt, von Mayburg, Steinsteck, Heisler,à teyer, Butzes Schramm, Abich, den Herren Vollmer, Schroth, Patry, Vallentin, eisendörfer, Eggeling, Werrack, Zeisler und Boettcher, in Szene. An Stelle des noch immer erkrankten Herrn Keßler spielt Herr Franz Schönfeld als

Gast die Rolle des Ludolf. 8 iel des Deutschen Theaters wird den Famsr naens 825* Deutfsceg „Aglavaine und

ittwoch nach längerer Pause vnnsleien v 82 Damen Else Heims und Gertrud Ersoldt h

den Hauptrollen, aufgeführt. Das tück wurde zum letzten »April 1909 gegeben.

88 das Lesl ing kheater bringt in nächster S. Wiederholungen

von Arthur Schnitzlers Einakterreihe „Anatol“ außer morgen abend

noch am Dienstag, Donnerstag, Freitag sowie an den Abenden des

ersten und zweiten Weihnachtsfeiertages. Im Ibsenzvklus geht am

lautet: von

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Montag „Hedda Gabler“, am Mittwoch „Klein Eyolf“ in Szene.