1911, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal mit .. 1 1: 1) an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ 2) an alle, Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf⸗
der Aufforderung:
falls die Todeserklärung erfolgen werde, welche Auskunft über Leben oder
gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Lanuingen, den 22. Dezember 1910. K. Amtsgericht.
[82781] Aufgebot. — Nr. 12 959. Der Rechtsanwalt Oskar Mayer in
Mannheim hat in seiner Eigenschaft als Abwesen⸗ heitspfleger beantragt, den verschollenen, am 7. No⸗
vember 1834 in Mosbach geborenen Isaak Kauf⸗ mann, zuletzt wohnhaft in Mannheim, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 28. Juni 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Mannheim, den 22. Dezember 1910. Großherzogliches Amtsgericht. 6.
[82783] Aufgebot.
Der Kaufmann Balthasar Darmstadt in Mainz⸗ Kastel als Erbrechtskäufer hat beantragt, die ver⸗ schollene Helene Wassermann, verwitwete Fuchs, geboren zu Ober⸗Olm am 11. April 1844, zuletzt wohnhaft in Ober⸗Olm, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf Donnerstag, den 10. August 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht aunberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. “
Nieder⸗Olm, den 12. Dezember 1910.
Großherzoglich Hess. Amtsgericht.
182782] ufgebot.
Die Elisabeth geb. Huth, Ehefrau des Landwirts Wilhelm Wagner VI. in Essenheim, beabsichtigt, die Erteilung eines Erbscheins für die Erben des durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 27. Oktober 1910 für tot erklärten Johann Huth I., Landwirt aus Essenheim, geboren zu Engelstadt am 17. Dezember 1845, zu beantragen: Als Todestag des genannten Johann Huth I. wurde der 31. De⸗ zember 1909 festgestellt. Die Antragstellerin, ge⸗ nannte Ehefrau Wagner, hat als Erben des ge⸗ nannten Johann Huth I. angegeben, dessen Kinder, „a.ls: 1) Anna Christiane — genannt Anna Christine — geb. Huth, Ehefrau von Otto “ Zuschneider in Malstatt⸗Burbach bei Saarbrücken, 2) Elisabeth Wagner, geb. Huth, obengenannt, 3) Johann Huth, Student der Philol., z. Zt. in Straßburg, je zu ;. Etwaige weitere unbekannte Erben werden hiermit aufgefordert, ihre Erbansprüche an den Nachlaß des genannten Johann Huth I. bis zum 16. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden.
Nieder⸗Olm, den 12. Dezember 1910.
Großherzoglich Hess. Amtsgericht.
[82776]
Durch Ausschlußurteil vom 24. November 1910 sind die am 24. Februar 1833 bezw. 5. August 1836 in Flörsheim a. M. geborenen Katharina und Elisabetha Mohr, zuletzt wohnhaft in Flörs⸗ heim a. M., für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1878 festgestellt.
Hochheim a. M., den 13. Dezember 1910.
Königliches Amtsgericht.
82780]
Durch I“ des Königlichen Amtsgerichts Leipzig vom 21. Dezember 1910 sind 1) der Wechsel über 331 ℳ 79 ₰, Bezogener O. Th. Winkler in Leipzig, ausgestellt von August Brose in Niederneu⸗ schönberg, von diesem giriert an die Bankfirma Chr. Fr. Seyfert in Olbernhau per 31. März 1910, 2) der Wechsel über 2067 ℳ 10 ₰, akzeptiert von M. & Th. Brenner, ausgestellt von Robert Zöppel Nachf., per 5. April 1910 zahlbar bei B. Breslauer in Leipzig, 3) der Wechsel über 23 000 ℳ, gezogen auf J. G. Salefsky, Leipzig, akzeptiert von diesem, am 25. Dezember 1909 ausgestellt von Krug u. Mundt in Leipzig, von dieser giriert an die Dresdner Bank in Leipzig, von dieser weitergegeben an den Antragsteller und von diesem weiter giriert an die Filiale der Sächs. Bank zu Dresden in Leipzig, fällig gewesen am 25. März 1910, für kraftlos
erklärt worden. Leipzig, am 22. Dezember 1910. Königliches Amtsgericht. Abt. II A.
82784 282 Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 17. Dezember 1910 ist der Hypothekenbrief vom 2. November 1903 über die im Grundbuche von Wald Band VII Blatt 254 in Abteilung III Nr. 12 12 den Kaufmann und Mühlenbesitzer Max Ewald eysieffer als Alleininhaber der zu Lennep bestehenden Handlung unter der Firma Ferd. Leysieffer zu Lennep eingetragenen Darlehnsforderung von 1280 ℳ — ein⸗ tausendzweihundertundachtig Mark — für kraftlos erklärt worden. “ Solingen, den 17. Dezember 1910. Königliches Amtsgericht.
[82742] Oeffentliche Zustellung.
Der Musiker Franz Speiser zu Aachen, Johanniter⸗ straße 34, Prenegh-Holmächgagter: Rechtsanwalt Justizrat Giesen in Aachen, klagt gegen seine Ehe⸗ frau, Elisabeth geb. Scheidt, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, früher in Aachen, auf Grund der §§ 1333, 1334, 1565 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die zwischen den Parteien am 3. Februar 1910 vor dem
bekannt gemacht.
Gerichtsschreiber des
[827432 4 Auguste Beyer, geb.
1911, Vormittags
bekannt gemacht. Berlin, den 22. Deze
[81938]
dorf, 2) die Winkler, geb. Anna Frieda Naumann, Glauchau, 5) die
Weiß, geb. Arnold,
9) die Emilie Oelsnitz i. E.,
Oberlungwitz, geb. Anke,
Stefanie Uhlig, geb. Saue Brand, 17) die Wanda 2
geb. Förster, in Pankow Seidel, verw. gew. Limbach, 20) die mann, Gürtler,
21) die Anna Elsa Zießler,
Hahn, in Chemnitz, 25) geb. Claus, in Altmittwei Herrmann, geb. Teucher, 9 —- 18, 22 — 26
durch R.⸗A. Dr. Limmer ihre Ehegatten:
zuletzt in Thalheim i. E., zu 2 den
zu 3 den Stuhlbauer zuletzt in Geringswalde,
in Oelsnitz i. E.,
zu 6 den Schuhmacher in Mittweida,
zu 7 den Schlosser Karl in Harthau,
in Annaberg, Oelsnitz i. E., zuletzt in Chemnitz,
letzt in Chemnitz, zu 12 den Schlosser
zu 13 den
zu 14 den Arbeiter Jul
in Chemnitz,
letzt in Chemnitz, zu 17 den Maschinenme zuletzt in Chemnitz,
Chemnitz, Chemnitz,
Chemnitz,
zu 22 den Wagenführer zuletzt in Chemnitz, zu 23 den Handelsmann zuletzt in Chemnitz,
zuletzt in Chemnitz, zu 25 den zuletzt in Altmittweida, 2 26 den Handarbeiter zuletzt in Königswalde,
gelassenen Anwalt zu bestellen öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
in Erlau,
Donat, geb. Hohenberger, Elsa Louise Mikuta, geb. Reimann, in Chemnitz, 12) die Amalie Henriette Schüller, geb. Walther, in 13) die Amalie Auguste Schneider, Marie
in Chemnitz, 15) die
Tzschoppe, geb. Junghans,
Geyer, Johanne in
vertreten in Chemnitz, zu 2—4, 6—8, 19 — 20 vertreten durch R.⸗A. Joh. Uhlig in Chemnitz, zu 5 vertreten durch R.⸗A. Dr. Harnisch in Chemnitz, zu 21 vertreten
zu 9 den Bergarbeiter Louis Careelli,
Schüller, zuletzt in Sbemgige Karussellbe Schneider, zuletzt in Chemnitz,
Aachen, den 23. Dezember 1910. Schneider, Landgerichtssekretär,
Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung.
Schildbach
10 Uhr,
mber 1910.
MNüntzenberger, Gerichtsschreiber des K.
öniglichen Landgerichts I.
Nachgenannte: “ 1) die Anna Ida Pfüller, geb. Uhlig, in Meiners Minna Klara Roscher, in Limbach i. S, 3) die mann, geb. Weck, in Chemnitz, 4) die Johanne Elise Köstner, geb. Wilhelm, in Elsbeth Marianne Wiederänders, geb. Hotopp, in Buchholz, 6) die Emilie Martha 7) die Anna Mar⸗ garetha Müller, geb. Seifert, in Chemnitz, 8) die Alida Auguste Suchey, geb. Siegert,
Berger, verw.
in Chemnitz,
14) die Anna „in Chemnitz, rstein, in Chemnitz, 16) die
Marie Margarethe Venzelsky, geb. Meiling, in
Angela Bähr, geb. Hunger,
in Bärenstein, 18) die Pauline Johanna Kozubek,
„19) die Louise Minna geb. Rau, in Christiane Treib⸗ Neu⸗Oberruppersdorf, geb. Gappisch, in Meißen,
22) die Flora Gertrud Fiedler, geb. Kettner, in Dresden, 23) die Anna Marie Bauer, geb. Beier, in Chemni 24) die Helene Gretchen Ühlig, geb.
die Olga Frieda da, 26) die Marie Selma in Königswalde, zu 1, durch R.⸗A. Schwabe
oppitz,
in Chemnitz, klagen gegen
zu 1 den Handarbeiter Ernst Robert Pfüller,
Gelegenheitsarbeiter Friedrich Arno Berger, zuletzt in Limbach
76
Bruno Paul Naumann,
zu 4 den Kaufmann Arthur Paul Köstner, zuletzt
zu 5 den Maschinentechniker Hermann Rudolf Wiederänders, zuletzt in Aue,
Kurt Arno Weiß, zuletzt Hermann Müller, zuletzt
zu 8 den Kaufmann Ernst Guido Suchey, zuletzt
zuletzt in
zu 10 den Handarbeiter Max Hugo Donat, zu 11 den Kernmacher Maximilian Mikuta, zu⸗
Rudolph Albert Emil Louis Leberecht ius Hermann Tzschoppe,
itzer
zuletzt in Borna bei Chemnitz, zu 15 den Tapezierer August Emil Uhlig, zuletzt
zu 16 den Retouͤcheur Friedrich Venzelsky, zu⸗
ister Hugo Bruno Bähr,
zu 18 den Böttcher Paul Kozubek, zuletzt in zu 19 den Tischler Ernst Hugo Seidel, zuletzt in zu 20 den Arbeiter Max Treibmann, zuletzt in
zu 21 den früheren Schankwirt Karl Rudolf Zießler, zuletzt in Chemnch,
riedrich Emil Fiedler,
Hermann Richard Bauer,
zu 24 den Handarbeiter Heinrich Albin Uhlig, aandarbeiter Ernst Alfred Poppitz,
Karl Rudolf Herrmann,
sämtlich jetzt unbekannten Aufenthalts, zu 5 auf
Zum Zwecke der
in Altona — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Abraham in Berlin, Brückenstraße 6a —, klagt gegen den Arbeiter August Albert Beyer, früher in Berlin, unter der Behauptung, daß der Beklagte, ihr Ehe⸗ mann, arbeitsscheu sei und sich stets von ihr habe ernähren lassen und daß er sich seit länger als einem Jahre von ihr fern halte und ebenf Aufenthalt nach unbekannt sei, die Ehe der Parteien zu trennen und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Gruner⸗ straße, II1. Stock, Zimmer 13, auf den 22. März mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. öffentlichen Zustellung wird dieser
iso lange seinem mit dem Antrage,
Die
Zum Zwecke der Auszug der Klage
2
gew.
G in Chemnitz, Olga Carcelli, geb. Dietzel, in 10) die Eva Johanna eena 11) die
e als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Chemnitz, den 22. Dezember 1910. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[82726] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Richard Bergner in Gelsenkirchen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kassel in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Gelsenkirchen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568, mit dem Antrage auf Chescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Essen⸗Nuhr auf den 13. März 1911, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen 1 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “ Essen, den 23. Dezember 1910. Blankenburg, Landgerichtssekretärä, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[82752] Oeffentliche Zustellung.
Der Schlächter Emil Karbe in Flecken Zechlin, Prozeßbevollmächtiger: Justizrat Vogt, Neu⸗Ruppin, klagt gegen seine Ehefrau, Charlotte Karbe, geb. Vierow, unbekannten Aufenthalts, früher in Flecken Zechlin, auf Grund der Behauptung, daß ihn die Beklagte im März 1901 in böswilliger Absicht ver⸗ lassen hat und daß ihr Aufenthalt seit dieser Zeit unbekannt ist, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil⸗
kammer des Königlichen Landgerichts in Neu⸗Ruppin auf den 16. März 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neu⸗Ruppin, “ Dezember 1910.
Alisch, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[82723] Oeffentliche Zustellung.
Luise Wendel, geb. 10. September 1910, unehelich der Dienstmagd Luise Wendel in Niederhorbach, Vormünderin: Katharina geb. Barbey, Witwe des Tagners Friedrich Wendel in Niederhorbach, hat gegen den Dienstknecht Adolf Hoffmann von Gleis⸗ zellen, z. Zt. unbekannt wo, Klage erhoben mit dem Antrage auf 1) Feststellung der Vaterschaft des Be⸗ klagten zu der Klägerin, 2) Verurteilung zur Zahlung einer im voraus am 1. jedes Kalendervierteljahres fälligen Geldrente von vierteljährlich 45 ℳ vom Tage der Geburt der Klägerin an bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie der Prozeßkosten, 3) vor⸗ läufige, soweit zulässige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wurde bestimmt auf: Montag, den 6. Februar 1911, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts hier. Zu diesem Termine wird der Beklagte hiermit geladen. Dieser Auszug der Klage wird zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung bekannt gemacht. “ Bergzabern, den 24. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts.
[82731] Oeffentliche Zustellung. Die Luzia Schwartz, geb. 1. XI. 1910, vertreten durch ihre Vormünderin Felizitas geb. Lauber, Witwe Anton Schwartz in Schwobsheim, klagt gegen den Schreinergesellen Alfred Götsch, ohne bekannten Aufenthalt, früher in Saasenheim, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte der außereheliche Vater der von der standeslosen Mathilde Schwartz in Schwobsheim geborenen Klägerin sei, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurteilen, der Klägerin von deren Geburt an bis zur Vollendung deren 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich ℳ“ 45,—, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Februar, 1. Mai, 1. August, 1. November jeden Jahres zu zahlen, nebst 4 % Zinsen r dem Klagetage für die rückständigen, seit dem Fälligkeitstage fuͤr die zukünftigen Beträge, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiserliche Amtsgericht in Markolsheim auf den 15. Februar 1911, Vor⸗ mittags 9 ⅛ Uhr, geladen. Markolsheim, den 16. Dezember 1910. Der Gerichtsschreiber beim Kaiserlichen Amtsgericht. [82732 Der minderjährige Franz Rathmann in Dessau, vertreten durch den Berufsvormund Magistrats⸗ assistent Oskar Beck in Dessau, Rathaus, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Prozeßagent Tegtmeyer in Be⸗ vensen, klagt gegen den Arbeiter Gustav Regeler, zuletzt in Chede⸗ bei Bevensen wohnhaft, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Regeler als sein Erzeuger zum Unterhalt verpflichtet sei, er auch die Vaterschaft anerkannt habe, sich aber zur Zahlung einer Geldrente von nur 30 ℳ viertel⸗ jährlich verpflichtet habe, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, ihm vom Tage der Geburt bis zur Vollendung des 16. — sechzehnten — Lebens⸗ jahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 45 ℳ (fünfundvierzig Mark), und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am Ersten eines jeden Kalendervierteljahres zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch für die zurückliegende Zeit das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Vor dem Königlichen Amtsgericht in Medingen steht Termin an am Freitag, den 2 4. Februar 191 1, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen hefepgeng wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Medingen, den 21. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber Königl. Amtsgerichts.
[82719] Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Nr. A 30 990. Die Firma Heinrich Rheinboldt (Cigarettenfabrik A. Batschari) in Baden, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Neter in Baden,
Beklagte vor das Groscherzogliche Amtsger!
in Baden auf Mittwoch, den 22. dün.
1911, Vormittags 9⸗Uhr, II. Stock, 8s.
Nr. 19, geladen. 6 Baden, den 21. Dezember 1910.
Gerichisschreiber des Großh. Bad. Amtsgetihe
Mayer. [83208] Oeffentliche Zustellung. In der Prozeßsache des Kolonialwarenhzäntl August Stollewerk zu Rötgen, Prozeßbevollmächtig Rechtsanwalt Hamacher in Aachen, gegen den Ee V1
meister Otto Kunefka, früher in Herbesthal ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, hat Kläger gegen das Urteil des Amtsgerichts zu Aache vom 12. Oktober 1910 Berufung eingelegt, mit de Antrag, unter Abänderung des genannten Urteils- Kosten beider Instanzen dem Beklagten aufzuerlen Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen F. handlung über die Berufung vor die dritte Fn kammer des Königlichen Landgerichts in Aachen aäft
15. März 1911, Vormittags 10 Uhr, mit Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte; gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Käͤan bekannt gemacht. —
Aachen, den 20. Dezember 1910.
Pfingsten,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichtg. [83209 Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Lazarus Posen Wwe. in Berlin, Unt den Linden 5, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanval Gronemann daselbst, klagt gegen den Hofrat Varo Dr. von Rosenberg, zurzeit unbekannten Aufeng halts, unter der Behauptung, daß Beklagter von Klägerin in den Jahren 1909 und 1910, während, in Berlin wohnte, Waren zum Gesamtpreise dh 644,80 ℳ gekauft und empfangen habe, mit de Antrage auf Verurteilung dos Beklagten zur Zahlmn von 644,80 ℳ nebst 4 %. Zinsen seit 1. Mai 191 und der Kosten einschließlich derjenigen des Arreft verfahrens 33. 0. 20. 10, sowie auf vorläufige Väal streckbarkeit des Urteils gegen Sicherheitsleistung. N Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ven handlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivilkamm des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf de 10. März 1911, Vormittags 10 Uhr, Gruner straße, II. Stock, Zimmer 16—18, mit der Af forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke de öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. — 33. Q. 342. 10.
Berlin, den 22. Dezember 1910.
(L. S.) Brönner, Aktuar,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts!
[82744] Oeffentliche Zustellung.
Die Modistin Fräulein Minna Mevyer in Berln Puttkamerstr. 5, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwaltes Dr. Saenger und Glücksmann in Berlin W. 66 Leipzigerstr. 6, klagt gegen das Fräulein Olnn Neigenfind, jetzt unbekannten Aufenthalts, frühe in Schöneberg, Schwäbischestr. 19, wohnhaft ge wesen, auf Grund der Behauptung, daß die Pe klagte It. Rechnung Garderobe, Wuͤsche und Hüte
darauf aber nur Abzahlungen im Gesamtwerte 603 ℳ geleistet hat, mit dem Antrage, die Be
4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1909 zu verurteilen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin! die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 2931 Zimmer 12, auf den 2. März 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, eine bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 23. Dezember 1910.
(L. S.) Rudolph, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts l.
[82720] Oeffentliche Zustellung.
Die offene Handelsgesellschaft Schweitzer & Sact zu Berlin, Dirksenstraße 26/27, klagt gegen 1) de Buchhalter Karl Jägers, 2) dessen Ehefrau Lin⸗ Jägers, geb. Bruͤchel, früher in Düsseldorf, Adert straße 85, auf Grund der Behauptung, daß sie den Beklagten Waren laut Rechnung vom 19. Augus 1908 zum Preise von 880 ℳ verkauft hätten, unta Vereinbarung der Zuständigkeit des Amtsgeric Berlin⸗Mitte, mit dem Antrage auf Verurteilung der Beklagten als Gesamtschuldner zur Zahlung ver 880 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. April 1909. Zu mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht Berln⸗ Mitte, Berlin C. 2, Neue Friedrichstraße 12 l5
9 ½ Uhr, I. Stockwerk, Zimmer 167, geladen. Berlin, den 17. Dezember 1910. - Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichtz
Berlin⸗Mitte. Abt. 29.
[82721] SOeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Otto Witt in Berlin, Rathenoner straße 36, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsannal Dr. Becker in Berlin, Brunnenstr. 117, klagt gegen den Kaufmann Bruno Wolff, zuletzt in Berlim Reinickendorferstraße 5, jetzt unbekannten Aufenthalt unter der Behauptung, daß letzterer von ihn 1 Grund des schriftlichen Vertrages vom 13. Aptl 1906 verschiedene Möbel und Wirtschaftsgegenstände zum Preise von 1705,50 ℳ auf Abzahlung gekauft habe und daraus seit 1. April 1909 mit dem Ret betrage von 1178 ℳ im Verzuge sei, mit dem A⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, m Kläͤger 1178 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Amn 1909 zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherhen⸗ leistung vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen 8 handlung des Rechtsstreits vor das Königliche e. gericht Berlin⸗Mitte, Neue Friedrichstraße 12 15 II Treppen, Zimmer 159 — 161, auf den 31. 3 1911, Vormittags 11 Uhr. Zum gwech » öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag
im Gesamtwerte von 1655 ℳ geliefert erhalten batf
klagte kostenpflichtig zur Zahlung von 1052 ℳ netst
auf den 14. Februar 1911, Vormittags
klagt gegen den Kaufmann C. J. Stadtlünder und dessen Ehefrau, geb. v. d. Linde, früher in Honnef a. Rh., dann in Crefeld, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund Warenlieferung und Wechselunkosten, mit dem Antrage auf Zahlung von 157,50 ℳ. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht in Bonn, Abteilung 3, auf den 21. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen Zimmer 38.
Bonn, den 21. Dezember 1910.
Hennes, Aktuar,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 3. [82725] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Oskar Littmann in Breslau, Brockauerstraße Nr. 13/15, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Reisner in Breslau, klagt gegen den Maurermeister Hermann Puschmann, früher in Breslau, Pöpelwitzstraße 40, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund des Wechsels vom 20. Oktober 1910 über 530 ℳ und der Protesturkunde vom 6. Dezember 1910, mit dem Anirage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 530 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 3. Dezember 1910 sowie 7 ℳ 5 ₰ Wechselunkosten zu zahlen, und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Breslau, Schweid⸗ nizer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer 167, auf den 15. März 1911. Vormittags 9 Uhr, geladen.
Breslau, den 17. Dezember 1910.
Königliches Amtsgericht.
[82746] Oeffentliche Zustellung einer
Klage. Nr. 25 165.
Die Waisen⸗ und Sparkasse Bonn⸗
dorf zu Bonndorf, Prozezbevollmächtigter: Rechts
anwalt Eugen Meyer in Freiburg, klagt gegen die Kaufmann Karl Schreiber Ehefrau, Anna Vavrin⸗ kova, früher zu Freiburg und Altona, jetzt an un⸗ bekannten Orten, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagte der Klägerin aus Restkaufschillings⸗ forderung im Betrage von 20 000 ℳ, wofür im Grundbuch Freiburg Band 123 H. 9 Abt. 3 Nr. 4 Lagb. Nr. 2889, der Beklagten gehörig, eine Siche⸗ rungshypothek eingetragen, a. den Jahreszins vom 1. Juli 1909 bis 1. Juli 1910 zu 5 % mit 905 ℳ, b. die bis zum 1. Juli 1910 verfallenen Termine mit 1200 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Juli 1910 an schulde, mit dem Antrage, dieselbe zu verurteilen: a. 905 ℳ, b. 1200 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Juli an an die Klägerin zu zahlen, c. wegen der bezeichneten Forderungen die Zwangsvollstreckung in das obenbezeichnete Grundstück zu dulden, d. die Kosten zu tragen, e. das Urteil gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Gr. Landgerichts zu Freiburg auf Mittwoch, den 8. März 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der oöffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Freiburg, den 21. Dezember 1910. Der Gerichtsschreiber des Gr. Landgerichts: (1. S.) Hanagarth. 1
[82727 Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann S. Sailer in Weingarten, Kläger, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dieterlen u Krauß in Ravensburg, klagt gegen den Apotheker Möbius, früher in Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter der Behauptung, dem Beklagten am 1. Januar, 23. Februar, 31. März und 27. Mai 1910 jedesmal 24 Flaschen Tomond à 2,— ℳ, im ganzen für 192,— ℳ käuflich geliefert zu haben, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗ urteilen, 192,— ℳ nebst 4 % Zinsen davon an Kläger zu zahlen, die Prozeßkosten zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Hannover, Abt. 22, Hallerstraße 1, Zimmer 22, auf 8 18. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Hannover, den 16. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 22.
[82728] Oeffentliche Zustellung.
Der Uhrenfabrikant Viktor Heinis in Pfetter⸗ hausen klagt gegen den Adolf Marion, früͤher in Rechesy (Frankreich), jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für geleistete Bürgschaft bei einem eee der Gemeinde Ottendorf vierhundert Nark nebst vier Prozent Zinsen seit dem Klagetage schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 400 ℳ nebst 4 % Zinsen vom Klagetage an. Zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Kaiserliche Amtsgericht Hirsingen auf den Gerichtstag zu Niedersept — Gemeindehaus — auf Montag, den 13. Februar 1911, Vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, geladen.
Hirsingen, den 10. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber bei dem Kaiserlichen Amtsgericht: (Unterschrift.) “
[827291 Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Stempel & Co. in Leipzig, Witten⸗ bergstr. 6, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Moller hier, klagt gegen den Ingenieur Aug. Mika, rüher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der
ehauptung, daß Beklagter ihr für die unter dem 9. Januar 1908 gekauften Waren 161,75 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilun
Beklagten zur Zahlung von 161,75 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 9. Juli 1910 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urteils. Zur mündlichen Ver⸗ andlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Königsberg i. Pr., Zimmer 43, auf den 11. Februar 1911, Vor⸗ mittags 9 Uhr, geladen.
Königsberg, den 20. Dezember 1910.
Hoeppel, geborene Rupinski, aus Lyck, gleichzeitig als testamentarische Erbin ihres Chemanns Friedrich Hoeppel, 3) die Witwe Karoline Schast, geborene Heepch, aus Lyck, gleichzeitig als testamentarische Erbin ihres Ehemanns Julius Schast, 4) den Fleischermeister Ferdinand Kruck aus Lyck, gleich⸗ zeitig als Erbe seiner Ehefrau Friederike geborene Kruschewski, 5) die übrigen Erben der am 26. Juli 1903 versorbenen Friederike Kruck, geborene Kru⸗ schewski, nämlich: a. den Schlosser Ferdinand Kruck in Berlin N. 31, Gartenplatz 7 1II, b. den Schlosser Karl Kruck in Berlin, Wisbyerstraße 71, I. Seiten⸗ flügel 1 Treppe, 6) die Fleischermeisterwitwe Jezio⸗ rowski, geborene Woschee, aus Lyck, gleichzeitig als Erbin ihres Ehemanns Hermann Jeziorowski und ihrer Mutter Heinriette Woschee, gedorene Jansohn, 7) die übrigen Erben des Fleischermeisters Hermann Jeziorowski aus Lyck, nämlich: a. die Frau Gertrud Alexy, geborene Jeziorowski, in Insterburg, Kasernen⸗ straße 4, b. ihren Ehemann Militäranwärter Karl Alexy daselbst, c. das Fräulein Anna Jeziorowski in Lyck, d. den Lehrer Hermann Jeziorowski in Lötzen, o. den minderjährigen Paul Jeziorowski, vertreten durch seine Mutter ad 6, 8) die Witwe Heinriette Joneleit, geborene Ragut, aus Lyck, gieichzeitig als Erbin ihres Ehemanns Julius Jone⸗ leit und ihres Sohnes Max Joneleit, 9) den Handlungsgehilfen Heinrich Joneleit in Lyck bei Borries als Erben seines Vaters Julius Joneleit, 10) die Erben der Witwe Heinriette Woschee, ge⸗ borene Jansohn, und ihrer Söhne Gustav und Karl Woschee, nämlich: a. die Witwe Heinriette Jezio⸗ rowski, geborene Woschee, in Lyck, Beklagte zu 6, b. das Fräulein Johanne Woschee in Lyck, c. die Witwe Johanne Woschee, geborene Jansohn, d. deren minderjährigen Kinder namens Karl, Johann, Ernst und Margarete Geschwister Woschee, ver⸗ treten durch ihre Mutter die Witwe Johanna Woschee, geborene Jansohn, in Lock, Beklagte zu 10c, 11) den Fleischermeister Fohann Malinowski in Lyck, 12) den Fleischermeister Robert Turrek in Lyck, 13) die Witwe Heinriette Albin, geborene Müller, in Berlin, alte Leipzigerstraße 70, 14) die Erben des am 6. Juli 1899 zu Goldap verstorbenen Fleischer⸗ meisters Gottlieb Albien, nämlich: a. den Viehhändler Karl Albien in Königsberg in Pr., Moltkestraße 12, b. das Fräulein Elise Albien in Berlin O. 27, Blankenfelderstraße 6, jetzt verehelichte Inspektorfrau Tuschlinski, c. den Fleischermeister Otto Albien in Charlottenburg, Suaretzstraße 43, 15) den Fleischer⸗ meister Hermann Karrasch in Lyck, 16) den Fleischer⸗ meister Johann Kruschewski in Lyck, 17) die Fleischermeister Wilhelm und Johanna, geborene Schwadke, Dietrichschen Eheleute aus Lyck, 18) die Fleischermeister Robert und Auguste, geborene Loewe, Dorowskischen Eheleute in Lyck, 19) die Fleischer⸗ meister Karl und Ida, geborene Konjetzko, Kullick⸗ schen Eheleute in Lyck, 20) den Fleischermeister Gustav Piniak in Lyck, 21) den Inspektor Tusch⸗ linski, früher in Königsberg, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß für Kläger im Grundbuche des Grund⸗ jücks Lyck Nr. 543 in Abtl. III 24 000 ℳ einge⸗ tragen stehen, verzinslich mit 5 % in einhalbjähr⸗ lichen Raten seit dem 1. Januar 1884, daß eingetragene Eigentümer dieses Grundstücks seien: 1) Johann und Karoline, geborene Medenus, Kuczinskischen Eheleute, 2) Friedrich und Wilhelmine, geborene Rupinski, Hoeppelschen Eheleute, 3) Julius und Karoline, geborene Dietrich, Schastschen Ehe⸗ leute, 4) Ferdinand und Friederike, geborene Kruschewski, Kruckschen Eheleute, 5) Hermann und Heinriette, geborene Woschee, Jeziorewskischen Ehe⸗ leute, 6) Julius und Heinriette, geborene Ragut, Joneleitschen Eheleute, 7) Heinriette Woschee, ge⸗ borene Jansohn, 8) Johann Malinowski, 9) Robert Turrek, 10) Gottlieb und Heinriette, geborene Müller, Albienschen Eheleute, 11) Hermann Karrasch, 12) Johann Kruschewski, 13) Wilhelm und Johanna, geborene Schmatke, Dietrichschen CEhe⸗ leute, 90, Robert und Auguste, geborene Loewe, Dorowskischen Eheleute, 15) Karl und Ida, geborene Konietzko, Kullikschen Eheleute, 16) Gustav Piniak. Von diesen sind verstorben: 1) Johann Kuczinski, 2) Friedrich Hoeppel, 3) Julius Schast, 4) Friederike Kruck, geborene Kruschewski, 5) Her⸗ mann Jeziorowski, 6) Julius Joneleit, 7) Heinriette Woschee, geborene Jansohn, 8) Gottlieb Albien, daß ihre Erben die im Klagerubrum aufgeführten Be⸗ klagten seien und daß ferner die Zinsen seit dem 1. Januar 1910 rückständig seien und für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni d. Js. beansprucht werden, mit dem Antrag, die Beklagten bei Ver⸗ meidung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück Lyck Nr. 543 zu verurteilen, an Kläger 600 ℳ zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht Lyck auf den 15. Februar 1911, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die Beklagte zu 14 b und an den Beklagten zu 21 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Lyck, den 19. Dezember 1910.
Gromadziüski,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [82733] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen Putz, Hedwig, in München, Senser⸗ straße 3, vertreten durch die Rechtsanwälte Karl Frank II. und Albert Mahl daselbst, Klägerin, gegen Walther, Hans, Bildhauer, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Schadensersatz⸗ und Honorarforderung, wird der Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Donners⸗ tag, den 9. März 1911, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht München, Justizpalast, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 60, geladen. Klagspartei wird beantragen, den Beklagten zu verurteilen, an Klägerin 300 ℳ nebst 4 % Zinsen aus 150 ℳ seit 15. Mai 1908 und aus 150 ℳ seit 15. Juni 1909 zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten sowie das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Oeffentliche Zu⸗ stellung ist bewilligt.
München, den 22. Dezember 1910.
[82735]
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des K. Amtsgerichts Oettingen vom Montag, den 6. Februar 1911, Vor⸗ mittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 5, geladen. Klageteil wird beantragen, zu erkennen: 1) Der Beklagte wird verurteilt, an Klageteil 32 ℳ 50 ₰ Hauptsache nebst 4 % Zinsen aus 30 ℳ 50 ₰ seit 5. November 1909 zu bezahlen. 2) Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3) Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. — Oettingen, den 23. Dezember 1910. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Oettingen.
Oeffentliche Zustellung.
Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf, G. m. b. H. in Wickersdorf, vertreten durch deren Direktor M. Luserke das., Klägerin, im Prozeß vertreten durch die Rechtsanwälte Geh. Justizrat Härtel und Dr. Hart⸗ wig in Rudolstadt, klagt gegen den stud. phil. Her⸗ mann Hoffmeister, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen in der Zeit vom 14. Mai bis 18. Juli und vom 21. bis 30. Juli. 1910 gewährter voller Verpflegung und Wohnung sowie wegen Waschlohns, und beantragt zu erkennen: Der Be⸗ llagte wird verurteilt: 1) an die Klägerin 183 ℳ 98 ₰ nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen, 2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, 3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits hat das Herzogliche Amtsgericht in Saalfeld g. S. auf Dienstag, den 28. Februar 1911, Vorm. 9 Uhr, anberaumt. Der Beklagte wird zu diesem Termin hiermit vorgeladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung mit dem Auszug der Klage bekannt gemacht.
Saalfeld a. S., den 24. Dezember 1910.
Bartsch, Amtsgerichtssekretär, als Gerichtsschreiber Herzogl. Amtsgerichts.
[82736]
Der Gastwirt Georg Jaeger in Simmern, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Sieger in Stromberg, klagt gegen den Photograph Julius Sommer, früher in Simmern, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, Beklagten, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihm für Miete und Kostgeld während der Monate Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober den Betrag von 472,25 ℳ verschulde, mit dem Antrage auf dosten⸗ fällige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 472,25 ℳ. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Simmern auf Mittwoch, den 1. März 1911, Vorm. 9 ⅛ Uhr, Zimmer Nr. 6, geladen.
Simmenn, den 23. Dezember 1910.
Bluchholz, A.⸗G.⸗Ass., als Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts. [82737] Oeffentliche Zustellung.
Der Simon Rosenzweig, Inhaber des Straß⸗ burger Wäscheversandhauses in Straßburg i. Els., Vogesenstraße 72, klagt gegen den Redakteur Gustav Baillet, früher in Straßburg i. Els., Brandgasse 21, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für Warenlieferungen aus dem Jahre 1908 die Summe von 427 ℳ nebst 21,35 ℳ Zinsen und 1,60 ℳ Un⸗ kosten, zusammen den Betrag von 449,95 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige, vorläufig voll streckbare Verurteilung zur Zahlung von 449,95 ℳ nebst 4 % Zinsen aus 427,00 ℳ seit dem Tage der Zustellung des Zahlungsbefehls. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiserliche Amtsgericht in Straßburg i. Els. auf den 13. Februar 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 49, geladen.
Straßburg i. Els., den 23. Dezember 1910. Gerichtsschreiberei bei dem Kaiserlichen Amtsgericht.
[82738] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gehr. Hammerschlag zu Bremen, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. J. u. H. Kuhlenkampf in Bremen, klagt gegen den Maler⸗ meister Chr. Röhrkasten, früher in Kirchdorf, nach⸗ dem dieser gegen den Zahlungsbefehl vom 27. Ok⸗ tober 1910 rechtzeitig Widerspruch erhoben hat, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten durch ein eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil dem Zahlungs⸗ befehl gemäß. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Uchte auf den 25. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Uchte, den 21. Dezember 1910. Der Gerichtsschreiber des Königlichen
[82739] Oeffentliche Zustellung und Ladung. Wächter Johann, Schlossermeister in Volkach, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Büdel in Volkach, klagt gegen Schmitt Karl, Müller von Obervolkach, nun unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagter, wegen 60 ℳ Kaufpreisrest eines Fahrrades und 80 ₰ Reparaturkosten aus dem Jahre 1909. zum Kgl. Amtsgericht Volkach und stellt Antrag, Urteil zu erlassen: I. Beklagter ist schuldig, 60,80 ℳ Hauptsache nebst 4 % Zinsen seit Klagszustellung an den Kläger zu bezahlen. II. Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. III. Das Urteil wird für vongeufig vollstreckbar erklärt. Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wurde auf Freitag, den 2 4. Februar 1911, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des Kgl. Amtsgerichts dahier bestimmt. Vorstehendes wird dem Beklagten im Wege der bewilligten öffentlichen Zustellung bekannt gemacht und derselbe zu obigem Termine hiermit geladen. Volkach, den 22. Dezember 1910. Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts Volkach.
[83191] Oeffentliche Zustellung.
Der Rechtsanwalt und Notar Ottomar Karbe in Wittenberg, Bez. Halle, klagt gegen den Ansiedler August Lewwe, früher in Blalybrod, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für im Jahre 1910 aus seiner
Amtsgerichts.
Königliche Amtsgericht in Wongrowitz, Zimmer Nr. 20, auf den 2. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Wongrowitz, den 23. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[82740] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Aug. Lohmann G. m. b. H. in Herbede⸗ Ruhr, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Fautsch in Witten, klagt gegen den Wirt Otto Zopf, früher in Witten, Herbederstraße Nr. 23, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr für gelieferten Likör die Klagesumme schulde, mit dem Antrage auf Zahlung von 276,75 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. August 1910. Die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Witten auf den 22. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentl. Zustellung wird dieser Auszug bekannt gemacht. Witten, den 13. Dezember 1910.
Pohlmeyer, Amtsgerichtssekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[82741] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Rudolph Heinrich, Kohlengroßhandlung in Zwickau, Inhaber Kaufmann Paul Heinrich da⸗ selbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Golle in Zwickau, klagt gegen den Kaufmann Johannes Puls, zuletzt in Erfurt, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß sie dem Beklagten auf seine Bestellung am 22. und 23. November 1909 Briketts käuflich geliefert habe, daß er ihr hierfür 255 ℳ schuldig geworden sei, daß der Beklagte auf seine Schuld am 3. Dezember 1909 100 ℳ ab⸗ schläglich bezahlt habe, mit dem Antrag, den Be⸗ klagten zur Zahlung von 155 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 20. Dezember 1909 und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Zwickau 7 8 17. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Zwickau, den 23. Dezember 1910.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
[83149] 8 A. Metallabfälle.
345 kg Aluminiumabfälle,
137,5 kg Aluminiumbronzeabfälle,
47,5 kg Aluminiumbronzespäne,
593 kg Aluminiumbronzedrahtabfälle,
21 197 kg Bronzeschlacken,
6,˙9 kg Bronzeschleifspäne,
48 355 kg Bronzespäne,
16 949,08 kg Messingabfälle,
32 125,9 kg Messingspäne⸗
157,59 kg Nickel⸗ und Neusilberabfälle,
4364,75 kg Kondensatorrohre, 1e“
5493 kg Rohre, messingene,
9354,25 kg Späne, gemischte,
4444 kg Lagermetall, altes,
408,25 kg Weißmetall, altes,
2128 kg Weißmetallspäne,
1981,4 kg Weißmetallabfälle,
78 940 kg Zinkasche,
1053,6 kg Zinkblechabfälle,
1165 kg Eisenbronzespäne,
2663 kg Rübelbronzespäne,
985,2 kg Eisenbronze, alte,
598 kg Resistinbronzespäne,
14 809,75 kg Spezialkupferspäne;
B. Eisen⸗ und Stahlabfälle:
566 595 kg Eisen, unverzinkt,
30 036 kg Eisen, verzinkt,
134 295 kg Eisen⸗ und Stahlspäne, gemischt,
421 356 kg Stahlabfälle, unverzinkt,
24 147 kg Stahlabfälle, verzinkt,
18 902,5 kg Stahlgußabfälle sollen am 13. Januar 1911, Vormittags 11 ½ Uhr, verkauft werden.
Bedingungen — für Eisen⸗ ꝛc. und Metallabfälle getrennt — liegen im Annahmeamt der Werft aus, werden auch, heen der Vorrat reicht, gegen Ein⸗ sendung von je 1,20 ℳ postfrei versandt.
Gesuche um Uebersendung der Bedingungen sind an das Annahmeamt der Werft zu richten.
Bestellgeld nicht erforderlich.
Wilhelmshaven, den 24. Dezember 1910.
Verwaltungsressort der Kaiserlichen bteilung 1.
[83150 “
Zur Ausschreibung von Pauspapier, Lichtpauspapier und Stahlfedern findet Termin am 7. Februar 1911, Vormittags 10 ½ Uhr, in unserem Verwaltungsgebäude in Cöln, Domhof 28, Zimmer 20, statt.
Gebotbogen nebst Bedingungen können bei unserem Zentralbureau (Hausverwaltung) in Cöln, Domhof 28, Zimmer 27, eingesehen und von dort für 50 ₰ in bar (nicht in I“ die porto⸗ und bestell⸗ geldfrei einzusenden sind, bezogen werden.
Angebote mit der Aufschrift: „Angebote auf Lieferung von Pauspapier usw.“ nebst Proben, diese besonders verpackt und mit gleicher Aufschrift wie die Angebote, aber mit dem Zusatz „Muster“, sind bis zum obengenannten Termin versiegelt, porto⸗ und bestellgeldfrei an uns einzusenden.
Ende der Zuschlagsfrist am 28. Februar 1911, Nachmittags 6 Uhr.
Cöln, den 21. Dezember 1910.
Königliche Eisenbahndirektion. [83147] 8
Verdingung der Lieferung von 3 800 000 kg Traß aus dem Nettetal.
Die “ können bei unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingesehen oder von derselben gegen postfreie Einsendung don
Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.
[82734] Bekanntmachung.
In Sachen Firma Josef van Wien, Tuchversand in Stuttgart, Klageteil, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Pr. Eßlinger I., Dr. Lindenmagier und Reeb daselbst, gegen Wild, Heinrich, Kaplan von Hoch⸗ altingen, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wird letzterer nach erfolgter Be⸗
ung der öffentlichen Zustellung der Klage zur 1I.
klagt gegen den Zigarrenhändler W. Volkmann, früͤher in Mannheim, jetzt ohne bekannten Aufent⸗ halt, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr aus Warenkauf vom lfd. Jahre den Betrag von 442 ℳ schulde und daß als Erfüllungsort Baden⸗ Baden vereinbart sei, mit dem Antrage auf kosten⸗ fällige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung dieses Betrages nebst 4 % Zins hieraus seit Klagzustellung an die Klägerin. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der
Standesbeamten von Birgel geschlossene Ehe — Heiratsurkunde Nr. 8 — für ungültig und nichtig erklären, eventuell die Ehe der Parteien scheiden, die Beklagte für den schuldigen Teil erklären und ihr die Kosten des Rechtestreits zur Last legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Aachen auf den 8. März 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗
Grund von § 1333, zu 7, 21 auf Grund von § 1565, zu 2—3, 8— 16, 18 — 19, 22, 24 — 25 auf Grund von § 1567 Ziffer 2, zu 1, 6, 17, 20, 23, 26 auf Grund von § 1568, mit dem Antrage auf Schei⸗ dung bezw. Anfechtung der Ehe. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf 15. Februar 1911, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen
“
bekannt gemacht. 112 C. 2245. 10.
Berlin, den 19. Dezember 1910. Aatt Bebhrendt, Gerichtsschreiber des Königlichen gerichts Berlin⸗Mitte. Abteilung 112. [82724] Oeffentliche Zustellung. Ir Die Frau Ferd. Jungbluth in Bonn, als zn haberin de; zu Bonn unter der Firma Jofeng⸗ Müller bestehenden Konfektionsgeschäftes, venr bevollmächtigter: Rechttanwalt Carthaus in Bomk
Der Geri ibe önigli 3 ts. abt. “ ich - 50 ₰in bar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.
Die Angebote sind, versiegelt und mit der Auf⸗ schrift: . auf Lieferung von Traß aus dem Nettetal“ versehen, bis zum 11. Januar 1911, Vormittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, postfrei an uns einzureichen.
Ende der Zuschlagsfrist 4. Februar 1911. Nachmittags 6 Uhr. Cöln, im Dezember 1910. Königliche Eisenbahndirektion. v1“
Ziegelei bei Wongrowitz gekaufte und empfangene Mauer⸗, Dach⸗, und Firststeine den Betrag von 573 ℳ 75 ₰ schuldig geworden sei, mit dem An⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 573 ℳ 75 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhan des Rechtsstreits wird der B. igte vor das
(82730)0 Oeffentliche Zustelung.
8 Der Amtsrat Karl Migge in Königsberg i. Pr., couisen,Allee Nr. 61, Prozeßbevollmächtigter: Justiz⸗ rat Siebert in Lyck, klagt gegen 1) die Witwe faroline Kuczinski, geborene Medenus, aus Lvck, gleichzeitig als testamentarische Erbin ihres Ehe⸗ manns Johann Kuczinski, 2) die Witwe Wilhelmine