1911 / 4 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 05 Jan 1911 18:00:01 GMT) scan diff

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pflichtet, die fraglichen Schiffe nach Vigo oder Mahon zu weisen. Der Maßnahme unterliegen alle Schiffe ohne Rücksicht auf die Art ihres Patents.

Türkei.

Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat folgende Quarantäneverfügungen erlassen:

Die für Herkünfte von Samsun angceordnete ärztliche Untersuchung ist aufgehoben.

Die Herkünfte von Djeddah und Bambo unterliegen in einem der Lazarette der Türkei einer fünftägigen Quarantäne unter Anrechnung der Reisezeit, sowie der Desinfektion und der An⸗ wendung des Reglements über die Vernichtung der Ratten und Mäuse

auf Schiffen. SGriechen land. 8 8 Laut Mitteilung der griechischen Regierung ist die bisherige vier⸗ tägige QOuarantäne gegen die Herkünfte aus Smyrna auf fünf Tage erhöht worden, wobei die Ueberfahrtszeit in Anrech⸗ nung gebracht wird. (Vergl. „R.⸗Anz.“ vom 7. Dezember v. J., Nr. 287.)

Argentinien.

Durch Verordnung vom 29. November 1910 ist argentinischer⸗ seits der Hafen von Funchal (Madeira) für choleraverseucht erklärt worden. (Weitere

Nachrichten über Gesundheitswesen ꝛc. s. i. d. Ersten Beilage.) 9 111“

Verkehrswesen.

Nach Meldungen des „W. T. B.“ aus New York hat die Re⸗ gierung bei dem New Yorker Bundesgericht auf Grund des Sherman⸗ schen Antitrustgesetzes einen Prozeß gegen dreizehn Dampfer⸗ gesellschaften angestrengt, die des Versuchs beschuldigt werden, ge⸗ setzwidrig die Beförderung von Zwischendeckpassagieren zwischen Amerika und dem Auslande zu monopolisieren. Verklagt sind folgende Gesell⸗ schaften: Allan Line, Anchor Line, Canadian Pacific Company, Cunard Line, British Northatlantic Line, Hamburg⸗Amerika⸗Linie, Norddeutscher Lloyd, Red Star Line, White Star Line, Russisch⸗ostasiatische Linie, International Navigation Company, International Mercantil Marinec Company, Holland⸗Amerika⸗Linie. Die verklagten Dampfer⸗ gesellschaften, mit Ausnahme der russisch⸗ostasiatischen, sollen, wie der Bundesgerichtsanwalt behauptet, am 5. Februar 1908 in London einen Vertrag abgeschlossen haben, nach dem das Zwischendeckgeschäft prozentmäßig unter ihnen verteilt werden sollte. Das Abkommen setzt, wie angegeben wird, eine Geldbuße in Höhe von vier Pfund fest für jeden Fwischendecpassagier, der von einer Gesellschaft über ihren Anteil hinaus befördert wird. Diese Strafgelder sollten denjenigen Linien überwiesen werden, die ihre Anteilsziffer nicht erreichten. Jede unterzeichnende Gesellschaft mußte einen auf einen bedeutenden Betrag lautenden Revers aus⸗ stellen, der verfallen sollte, wenn sie ohne Zustimmung aller anderen sich zurückziehen oder die oben erwähnte Geldbuße von vier Pfund für den Passagier nicht zahlen sollte. Wenn der Monatsautweis zeigte, daß irgend eine Linie den ihr zugestandenen Prozentsatz überschritten hatte, hatte sie unverzüglich die Zwischendeck⸗ preise zu erhöhen, sodaß die Peßh ihrer Passagiere auf ihre Anteils⸗ ziffer herabgedrückt wurde. Andererseits war auch Vorsorge ge⸗ troffen für eine Herabsetzung der Ueberfahrtspreise. Um die Kon⸗ kurrenz zu vernichten, ließen die beklagten Gesellschaften, ent⸗ sprechend einem später geschlossenen Abkommen, zwischen den Häfen, zwischen welchen Dampfer von selbständigen Konkurrenzlinien verkehrten, gleichzeitig und zu weit niedrigeren Preisen so⸗ genannte Kampfschiffe fahren, die von einem zu diesem Zweck einge⸗ setzten Komitee auszuwählen waren. Die daraus sich ergebenden Un⸗ kosten und Ausfälle waren nach einem festen Satz von allen Mit⸗ gliedern der Vereinigung zu tragen. Es wird erklärt, das Abkommen habe bewirkt, daß die russische Freiwilligenflotte verdrängt worden sei und daß guch die russisch⸗amerikanische Linie verdrängt worden wäre, wenn sie nicht die Mitgliedschaft der Vereinigung nach⸗ gesucht und erlangt hätte. Dieselben Praktiken würden nun an⸗ gewandt, um die Konkurrenz der Uranium⸗Dampfschiffahrtsgesell⸗ schaft niederzuringen. Die Regierung verlangt die Aufhebung des Flebehtdogen Vertrages. Solange diese nicht erfolgt ist, soll den Gesellschaften nicht gestattet werden, mit ihren Schiffen amerikanische Häfen anzulaufen. Die Regierung verlangt ferner, daß es den be⸗ lagten Dampfergesellschaften verboten werde, weiterhin Vereinbarungen

zu treffen und Kombinationen zu bilden, um die Raten für das Zwischendeckgeschäft zu regulieren.

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Linie, „W. T. B.“ zufolge: „Bei dieser Klage handelt es sich um ein von den Gesellschaften selbst gewünschtes zivilrechtliches Verfahren g Feststellungsklage nach deutschem Begriff), das lediglich den Zweck at, zu ermitteln, ob die in Amerika bestehenden Antitrustgesetze auf die ausländischen Reedereigesellschaften anwendbar sind. Die Reedereien 8 überzeugt, daß dieser Prozeß nur die erwünschte Klarstellung ringen wird, daß die Antitrustgesetzte auf die ausländischen Reederei⸗ gelendcheftn nicht anwendbar sind, und daß damit der fortgesetzten gitation gewisser Konkurrenzparteien, auf welche das ganze Vorgehen der amerikanischen Behörden überhaupt zurückzuführen ist, endlich der Boden entzogen wird“.

FPheater und Musik.

Im Königlichen Opernhause findet morgen, Freitag, eine Wiederholung von Puccinis „Madama Butterfly, mit Fräulein Easton in der Titelrolle, statt; die Suzuki singt Fräulein Rothauser, die Käthe Fräulein Parbs, den Linkerton Herr Maeclennan, den Shar⸗ pleß Herr Bronsgeest, den Goro Herr Lieban, den Yamadori Herr Philipp, den Bonzen Herr Krasa.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen der neu⸗ einstudierte „Kaufmann von Venedig“ in der bekannten Besetzung wiederholt.

Der für den 30. Dezember angesetzt gewesene Liederabend von Elfriede Goette findet am 14. Januar im Blüthnersaal statt. Die für den 30. Dezember gelösten Karten werden an den betr. Verkaufsstellen gegen gleichwertige für das neue Datum umgetauscht.

In dem populären Liedernachmittage am 8. d. M. im Blüthnersaal wird zum ersten Male eine Reihe von Volksliedern, die Gustav Lazarus für zwei Stimmen gesetzt hat, von dem Ehepaar Brieger gesungen werden. Den instrumentalen Teil des Konzerts bestreiten Max Schulz⸗Fürstenberg und G. Lazarus.

„Der „Bach⸗Verein“ wird am 12. April in der Kaiser Wilhelm⸗Gedächtniskirche unter Mitwirkung des Blüthner⸗ Orchesters Bachs „Magnificat“ und das „Deutsche Requiem“ von Brahms aufführen. Stimmbegabte Damen und Herren, die bei der Aufführung mitwirken wollen, werden gebeten, sich persönlich oder schriftlich bei dem Dirigenten Herrn Walter Fischer (Sächsischestr. 45) anzumelden.

Die Gesellschaft für Deutsche Volksfestspiele bittet, Anmeldungen und Einsendungen von Jahresbeiträgen persönlich an den Generalsekretär Freiherrn C. von Gersdorff, Unter den Linden 14, zu richten. Ferner hat das Generalsekretariat von 11 bis 12 Uhr Sprechstunde, in der Auskünfte jeder Art an die Interessenten erteilt

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werden.

Mannigfaltiaes. Berlin, 5. Januar 1911.

Passionsspiele Oberammergau 1910 in Wort und Bild betiteln sich drei Veranstaltungen, die am 19., 21. und 23. Ja⸗ nuar im Konzertsaal der Königlichen Hochschule für Musik stattfinden. In diesen werden die bekannten Passionsspiele durch etwa 90 farbige Kolossalbilder in elektrischen Projektionen dargestellt. Die begleitende Dichtung ist von Ernst Schrumpf verfaßt. Der Billettverkauf beginnt am Montag, den 9. Januar, bei Bote u. Bock und A. Wertheim.

Für den am 21. Januar in den Gesamträumen der Phil⸗ harmonie zum Besten der Vereinigung deutscher Bühnenangehöriger „Künstlerheim“ stattfindenden „Gesindebal!“ hat sich das Fest⸗ komitee, bestehend aus 82 hiesigen Bühnenmitgliedern, konstituiert. Das Ballbureau befindet sich Besselstraße 19, I. Etage (Amt IV 5285, Königlicher Schauspieler Max Winter).

Die Sektion „Hohenzollern“ des deutschen und öster⸗ reichischen Alpenvereins hält ihre nächste ordentliche Sektions⸗ sitzung am 9. d. M., Abends 8 Uhr, in der Ressource zur Unter⸗ haltung, hE 18, ab. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Herrn Dr. Heinrich Seelheim: „Die Filchnersche Spitzbergenexpedition 1910“ mit Vorführung von Lichtbildern. Gäste, auch Damen, sind willkommen. .“ 88

Zu den obigen Meldungen erklärt die Hamburg⸗Amerika⸗

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Mittwoch, den 18. d. M., feiern die Berliner Alten Herren des Weimarer C. C. Verbandes deutscher Sängerschaften im Berliner Lehrervereinshause die 40. Wiederlehr des Gründungs⸗ tages des Deutschen Reichs durch einen festlichen Kommers, zu dem die sämtlichen farbentragenden Sängerschaften auf den Hochschulen Deutschlands Chargierte entsenden. Die Festrede wird der namentlich durch seine Tätigkeit in Südwestafrika bekannte Oberbürgermeister Dr. Külz⸗Bückeburg, Alter Herr des „Arion“⸗Leipzig, halten.

Im Wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wird am Sonnabend, Nachmittags 5 Uhr, Herr Christian Leden aus Christiania einen Vortrag mit Lichtbildern, grammophonischen und kinemato⸗ graphischen Vorführungen über „Die groöͤnländischen Eskimos, ihre Tänze und ihre Musik“ halten. Billette für diesen Vortrag sind schon jetzt an der Kasse der „Urania“ erhältlich.

Der diesjährige „Kinderball der Bösen Buben“ findet Sonnabend, den 11. Februar d. J., wie alljährlich in den Gefamt⸗ räumen der Philharmonie statt.

„Breslau, 4. Januar. (W. T. B.) Heute nachmittag brach in einem der fünf Flugmaschinenschuppen auf dem Wilhelms⸗ ruher Fluggelände Feuer aus, das sich durch die Erplosion des dort in Flaschen lagernden Benzins mit rasender Schnelligkeit verbreitete und die Schuppen sowie drei Flugmaschinen vernichtete. Da seit Sonnabend niemand die Schuppen betreten hat, liegt der dringende Verdacht der Brandstiftung vor.

London, 4. Januar. (W. T. B.) In der Sydneystraße (pgl. Nr. 3 d. Bl.) herrscht wieder Ruhe, aber die Absperrung durch die Polizeimannschaften ist bisher nicht aufgehoben worden. Nur die Bewohner der Sydneystraße dürfen passieren. Eine Menge Neu⸗ gieriger drängt sich in den Nachbarstraßen. Das Befinden der ver⸗ letzten Feuerwehrleute und Polizeibeamten bessert sich in zusrieden⸗ stellender Weise. Die beiden Leichen, deren Köpfe vom Rumpfe ge⸗ trennt sind, bleiben im Leichenschauhause bis zur gesetzlichen Totenschau. Es heißt, daß noch Ueberreste einer dritten Leiche, deren Er⸗ kennung fast unmöglich erscheine, in den Trümmern gefunden worden seien.

Paris, 5. Januar. (W. T. B.) Der Marineminister hat angeordnet, daß bei Toulon, wo ebenso wie in Cherhourg und Biserta eine Station für Flottenaeroplane errichtet wird, ein 800 qm großer Aufflugplatz hergestellt werde. 1

Taschkent, 4. Januar. (W. T. B.) Nach amtlichen Meldungen wurden durch das heutige Erdbeben in Wjernyi (vpgl. Nr. 3 d. Bl.) einige Gebäude in der Stadt und die Kasernen zer⸗ stört, wobei ein Artillerist getötet und 10 Mann ver⸗ wundet wurden. Bisher sind in der Stadt 40 Leichen geborgen worden. Der Hauptstoß des wellenförmigen Erdbebens ereinnete sich um 1 Uhr 25 Minuten St. Petersburger Zeit. Das Erdbeben dauert noch fort, wird aber schon schwächer. Alle Lehmbauten in der Außenstadt sind eingestürzt, sodaß Hunderte von Familien ohne Obdach sind. In der inneren Stadt sind fast alle Gebäude beschädigt, namentlich die beiden Gymnasien und das Haus des Gouverneurs. mmerhin ist die Stadt nicht so schwer betroffen, wie durch das Erdheben des Jahres 1887, da seitdem an Stelle der Steinbauten vielfach Holz⸗ bauten errichtet wurden.

Kopal (Turkestan), 4. Januar. (W. T. B.) Um 12 ½ Uhr Mittags und um 2 ½ Uhr Nachmittags wurden hier abermals Erd⸗ stöße verspürt.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Wien, 5. Januar. (W. T. B.) Auch die heutige Nach verbrachte der Kaiser in ruhigem Schlaf. Heiserkeit un Schnupfen lassen merklich nach.

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Königliche Schauspiele. Freitag: Opernhaus. 6. Abonnementsvorstellung. Madama Butterfly. Japanische Tragödie in drei Akten. Nach J. L. Long und D. Belasco von L. Illica und G. Giacosa,

Ibsen⸗Zyklus: 13. erwachen.

1“ IFessingtheater.

Sonnabend: Anatol. Sonntag: Anatol. 8

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Freitag, Abends 8 Uhr: Vorstellung: Wenn wir Toten

hügel.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: D mündel. Schwank in drei Akten Stein.

Sonnabend und folgende Tage: Der Feldherrn⸗

Singakademie. Freitag, Abends 8 Uhr:

Konzert von Othilia Ejler⸗Jensen (Gesang) und

as Leutnante. Carl Bernhard Philipsen (Klavier).

von Leo Walter

Beethoven-Saal. Freitag, Abends 8 Uhr:

Januar

Berichte von deutschen Fruchtmä

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Außerdem wurden an Merktss⸗ Spalte nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Benutzung des

deutsch von A. Brüggemann. Musik von Giacomo Puccini. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 6. Abonnementsvorstellung. Der Kaufmann von Venedig. Komödie in fünf Aufzuͤgen (9 Bildern) von William Shakespeare, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel. In Fpen gesetzt von Herrn Regisseur Patry. Anfang

r.

Sonnabend: Opernhaus. 7. Abonnementsvor⸗ stellung. (Gewöhnliche FPergd Mignon. Oper in drei Akten von Ambroise Thomas. Text mit Goetheschen Romans „Wilhelm Meisters vehrjahre“ von Michel Carré und Jules 5185 deutsch von Ferdinand Gumbert. Anfang 8 r.

Schauspielhaus. 7. Abonnemenisvorstellung. Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Schauspiel in 5 Aufzügen von Goethe. Fräulein Thimig als Gast. Anfang 7 Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: Siebente Vor⸗ stellung für die Berliner Arbeiterschaft: Die Rabensteinerin. Schauspiel in vier Akten von Ernst von Wildenbruch. (Die Bidette werden durch die Zentralstelle für Volkswohlfahrt nur an Arbeiter⸗ vereine, Fabriken usw. abgegeben. Ein Verkauf an einzelne Personen findet nicht statt.) Abends 8 Uhr: Sondervorstellung: Die Nabensteinerin.

Deutsches Theater. Freitag, Abends 7 ½ Uhr:

aust. Sonnabend: Othello. Kammerspiele. Freitag, Abends 8 Uhr: Die Komödie der Irrungen. Vorber: Die Hcirat wider Willen. Sonnabend: Der verwundete Vogel.

Berliner Theuter. Freitag, Abends 8 Uhr: Bummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nach E. Pohl und H. Wilkens. Musik von Conrnadi.

Sonnabend, Nachmittags Uhr: Macbeth. Abends: Bummelstudenten.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Veilchen⸗

Neues Schauspielhaus. Abende 8 Uhr: Der Zerrissene.

Sonnabend, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Maria Stuart. (Vorstellung für das „Klassische Theater“.) Abends: Zum 25. Male: Der Zerrissene.

Sonntag: Die Hosen des Herrn von Bredow.

Komische Oper. Tiefland.

Sonnabend: Tosca. 3

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Hoffmanns Er⸗ zählungen. Abends: Das vergessene Ich.

Schillertheuter. 0. (Wallnertheater.) Freitag, Abends 8 Uhr: Gespenster. Ein Familien⸗ drama in 3 Aufzügen von H. Ibsen. Deutsch von W. Lange.

Sonnabend: Der Himmel auf Erden.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Ehre. Abends: Husarenfieber.

Charlottenburg. Freitag, Abends 8 Uhr: Die Macht der Finsternis. Schauspiel in 5 Akten von Leo N. Tolstoj. Uebersetzt von Raphael Löwenfeld.

Sonnabend: Husarensieber.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Egmont. Abends: Die Macht der Finsteruis

Freitag,

Freitag, Abends 8 Uhr:

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Freitag, Abends 8 Uhr: Das Puppenmädel. Vaudeville in drei Akten von Leo Stein und Dr. A. M. Willner. Musik von Leo Fall.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Rotkäppchen. Abends: Das Puppenmädel.

Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr (halbe Preise): Die geschiedene Frau. Operette in drei Akten von Victor Léon. Musik von Leo Fall. Abends:

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Das Puppenmädel. 1 Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der Feldherrnhügel. Schnurre

fresser. Abends: Bummelstudeuten.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Freitag, Abends 8 Uhr: Familie Bolero.

Schwank in drei Akten von Maurice Hennequin und Paul Bilhaud.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Freitag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraatz und Okonkomskv, bearbeitet von J. Kren. Feelgtert von Alfred Schönfeld, Musik von J. Gilbert.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Male: Ascheubrödel. Abends: Wirtschaft. 9

Sonntag: Polnische Wirtschaft.

Zum letzten Polnische

1.1“

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Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der heilige Hain. Lustspiel in drei Akten von Robert de Flers und G. A. de Caillavet. Musik von Emile Lassailly.

Sonnabend und folgende Tage:

Der heilige Hain. Nachmittags 3 Uhr:

Sonntag, Der

selige Toupinel.

Modernes Theater. (Königgrätzer Str. 57/58.) Freitag, Abends 8 ¼ Uhr: Der Doppelmensch. Schwank in drei Akten von Wilhelm Jacobi und Arthur Lippschitz.

Sonnabend und folgende Tage: Der Doppel⸗ mensch.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Sherlock Holmes. ee in vier Aufzügen von Ferdinand

onn.

Konzerte.

Philharmoniec. Liederabend von Coenraad V. Bos.

Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Wüllner. Am Klovier: (Verlegt vom 28. Sep⸗

in 3 Akten von Karl Rößler und Roda Roda.

tember. Bereits gesandte Karten haben Gültigkeit.) ¹

8

Sonnabend und folgende Tage: Familie Bolero.

Klavierabend von Severin Eisenberger.

Birkus Schumnnn. Freitag, präzise Abends

8 Uhr: Aufführung des „Deutschen Theaters“: Ktönig Oedipus von Sophokles.

Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr: Grande Soirée high Life. Auftreten sümtlicher tionen. Um 9 ½ Uhr: Der große Coup der Schmuggler.

Birkus Busch. Freitag, Abends 7 ½ Uhr:

Große Galavorstellung. Neu: Die 5 Cliftons. Neu: Die Aeros. Gastspiel des Herrn Direktor Pierre Althoff und Frau Direktor Adele Althoff mit ihren hervorragendsten Freibeits⸗ dressuren. Frl, Elisabeth v. Dynar, Schul⸗ reiterin, auf ihren eigenen Schulpferden. Die bhe⸗ rühmte Reiterfamilie Frediano. 3 Gebr. Fratinellis, urkom. Clowns. Um 9 Uhr: Die neue Ausstattungspantomime „Armin“ (Die Hermannschlacht).

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Irma Vermehren mit Hrn. Re⸗ ierungsreferendar Hans⸗Heinrich Sandes von 1-S (Lübeck—Stargard ü. Pomm.). Verehelicht: Hr. Oldwi mit Frl Flori Martiny 8 Geboren: Ein Sohn: Scheele (Cassel). Gestorben: Hr. Oberstleutnant a. D. Louis Sem⸗ bach (Berlin). Hrn. Hauptmann Hans von Tümplings Sohn Wolf (Bonn a. Rh.).

Berlin). Hrn. Pfarrer Martin

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗

8 Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Sieben Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).

Attrak⸗

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