8 auf den 40 bedeutendsten Schlachtviehmärkten Deutschlands im Monat Dezember 1910.
Marktverkehr mit Vieh!
Rälber
Schafe Schweine
V Rinder ( einschl. Jungrinder)
V ausgeführt nach
Dem einem Schlacht⸗ einge, der nach Aö Hiee führt Markt⸗ ande⸗ Sy orte ren Spalte 1 der Orten zugeführt Spalte 1 ’
Lebend
1 Lebend
Dem Schlacht⸗ viehmarkt
(Sp. 1) geschlachtet zugeführt in ganzen Tieren ²)
V Dem
2 viehmarkt ach Orte der geschlachtet Markt⸗ ande⸗ Spalte 1 zugeführt
5 Orten zugeführt in ganzen Spalte Tieren ²) 1
ausgeführt
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Dem Schhlacht⸗ Schlacht⸗ viehmarkt hof im (Sp. 1)
Schlacht⸗ viehma 8
ausgeführt nach einem einge⸗ der nach führt Markt⸗ ande⸗ orte ren der Orten Spalte
Dem Schlacht⸗ hof im (Sp. 1 Orte der geschlachtet Spalte 1 zugeführt zugeführt in ganzen Tieren ²)
V b b b
Spalte 1 zuͤgeführt zugeführt in ganzen Tieren ²)
17.
n
Aachen.. Augsburg Barmen . Berlin. Bremen Breslau Bromberg Cassel Chemnitz Coblenz.
751 317 959 255 729 3
18 301 5 741 1 698 358 3 493 1 623
592 32 560 183 899l%u141 79 461 337 Cöln. 4 343 1 685 1 074 Crefeld. 1“ 995 443 420 ͤ1116““ 57 — 570 Dortmund ebob 1 932
Dresden. 2 492 68 Düsseldorf 1 874 12 Elberfeld. 2 500 1 119 1 813 2 166 2 510
395 600 726 12 325 1 349 1 659
10 — ‿
IUIIglLs!
2 179 1 862
994 1 375 3 139 6 866
918
697 1 019 1 463 2 668 987 747 620 1 243 304 498 5 644 1 995 653 749 2 041 660 255
317
3 269 5 666 11 308 1 228 737
1 241 1 664 2 693 4 085 1 311 1 216 3 443
hee“ rankfurt a. M. E“] annover . . . usum.. arlsruhe Königsberg i. Pr... eeeeee ““ Magdeburg. Mainz .. Mannheim S Mülhausen i. Els... .. 498 München. d“ Nürnberg .. .. 2 018 Plauen i. V... 680 Sur ve. EGI;. 1 124 Stuttgart ; 2 417 Wiesbaden 960 Würzburg 386 Zwickau 827
1 257
131 1 174
153 1802 — 12 653 197 1 570 11 820 9 16 1 338 225 3 568
3 390 197 2 877 100 90³ 305 3 194
S
— 504 399 1 169 367 6 287
48 1 903 85 1 031
1 455 1 058
1 12 5 924 715 4147
1 131
1 167 620 1 129 5 207 126 1 192 1 134 2 137 670 491 10 111 2 206 734 2 438 4 209 2 079 1 501 948 936
IIlgsllüthl
1 —
KhHINELI
Summe Dezember 1910 . 98037 Dagegen im November 1910 117664 ö „ Oktober „ 141065 „ September „ 129161 „ Dezember 1909 117313
62 576 65 607 74 037 65 816
vvIH6 v1““ 65 Augsburg. 144 e“”“ 397 Dresden .. w111““ 18 Smhttt K. & .. .. . 16 ..... 53 v1111“; 46 Fehber ““ .448 arlsruhe.
1 508 Eböu“ 349 Mainz.. 170 Mannhehn. .1— 440 Mülhausen i. Els.. .. 432 München. 1 814 I1114X“ 699 Straßburg i. I11 345 Stntigatt .. 8 —
412 — 356
2040 89789 80 254 91262
81 713 5103128 91 453 122210 118500 104 629 20 296] 957822à20 n aus dem Auslande (auch aus Seequarantäneanstalten):
—
114833
bi BiiII
1
8 S. 70]
“ Summe Dezember 1910 12 086
DSDOgagaggegen im November „ 8 745 . .E17» . 6 25
„ September. 7 276 „ Dezember 1909 9 447 8 ¹) Außer Schlachtvieh gegebenenfalls auch Nutzvieh.
Berlin, den 9. Januar 1911.
8
— ꝛ) Halbe und viertel Tiere sind, in ganze Tiere umgerechnet,
4151 3 602 4 568 1 4171
291 70 25 258
—
— Sbe
bo bo rdo do
7
—
18S
t
1
Kaiserliches Statistisches Amt. van der Borght.
in den nachstehenden Zahlen mit enthalten.
2 669 3 419 4 095 114974 8 929 12 077 1 186 10 546 657
— —₰‿½ 8 So Scaotodo S
—
3 590 7 925 16 860 8 144 5 531 14 072 13 590 53ʃ 56 759 8 846 87 3 667 40 3 565 2 7 539 — 17 832 — 1 494 — 9 595 384 4 000 11 738 1 863 3 416 22 040
12 132
668 2 324 714
318 562 350
3 351 1 295 896 4
12 151 2 690 2 531 2 605 22 2 583
263 9 832 z 7 823 469 4 124 1 20 2 019 428 4 476
70 040 840[439998 74 344 1 017 [461236 88 803 1 201 [490575 85 500 1 714 459436 1 319 [402613
340 209 352 141 347 931 328 626 313 038
*
IHIEIIIIIIIHIImn
250 369 383 591 642
Parlamentarische Nachrichten.
86
Dem heute dem Hause der Abgeordneten Entwurfe des preußischen Staatshaushaltsetats für das Etatsjahr 1911 entnehmen wir die folgenden üken:
Der Etat schließt in Einnahme und Ausgabe mit 4 085 314 749 ℳ ab, die Schlußsummen erhöhen sich gegen den Etat des laufenden Jahres um 153 583 405 ℳ. Zur Herstellung des Gleichgewichts sind unter Kap. 24 Tit. 17 des Etats der allgemeinen Finanzverwaltung 29 000 000 ℳ als außerordentliche Einnahme eingestellt, die im Wege der Anleihe zu beschaffen ist. Andererseits ist infolge der Begrenzung des für allgemeine Staatszwecke verwendbaren Reinüberschusses der Eisenbahnverwaltung auf 2,10 % des statistischen Anlagekapitals unter Kap. 33a Tit. 2 des Etais der Eisenbahnverwaltung die Summe von 32 477 292 ℳ zur Verstärkung des Ausgleichsfonds in Ansatz gebracht. 8
Abgesehen von diesen beiden Etatspositionen, stellen sich für das Etatsjahr 1911
die ordentlichen Einnahmen auf . .4 035 456 749 ℳ, die dauernden Ausgaben auf 3 838 837 204 „ 1 der Ueberschuß im Ordinarium auf 196 619 545 ℳ, die auße rordentlichen Einnahmen auf 20 858 000 „
die einmaligen und außerordentlichen EEEEEEEE11“ 193 142 253 ℳ.
Ausgaben auf. . . . dder Zuschuß im Extraordinarium auf. Gegen die Veranschlagung für das laufende Jahr steigen: die ordentlichen Einnahmen um 217 724 405 ℳ, die ordentlichen Ausgaben um 112 253 664 „ die ordentlichen Einnahmen mithin mehr als ddie dauernden Ausgaben um die einmaligen und außerordentlichen Ausgaben nach Abzug der außerordent⸗ lichen Einnahmen um . SEEEöI“ Der Ueberschuß der Mehreinnahmen über die Mehrausgaben von .. . . . . . .
vorgelegten
2
9 193 449 „
96 277 292 ℳ,
63 800 000 ℳ 32 477 292 „
ist verwenden mnit. . . . R7
zur Herabminderung des Fehlbetrages von 92 800 000 ℳ auf 29 000 000 ℳ und mit
zur Verstärkung des Ausgleichsfonds.
Bei den staatlichen Betriebsverwaltungen ist im Ordi⸗ narium — ohne Berücksichtigung der im Eisenbahnetat zur Ver⸗ stärkung des Ausgleichsfonds angesetzten Ausgabe von 32 477 292 ℳ — ein Mehrüberschuß von überhaupt 119 015 977 ℳ veranschlagt, der sich aus Mehruberschüssen von 131 595 557 ℳ und aus Minder⸗ überschüssen von 12 579 580 ℳ zusammensetzt.
An den Mehrüberschüssen ist in erster Linie, nämlich mit 100 115 793 ℳ, die Eisenbahnverwaltung beteiligt, bei der die Einnahmen um 146 824 000 ℳ und die Ausgaben, ohne die zur Ver⸗ stärkung des Ausgleichsfonds bestimmten 32 477 292 ℳ, um 46 708 207 ℳ höher angesetzt sind. Von den Mehreinnahmen entfallen 44 180 000 ℳ auf den Personenverkehr und 91 760 000 ℳ auf den Güterverkehr. Von Mehrausgaben sind hervorzuheben: 25 244 700 ℳ für persönliche Ausgaben, 6 837 000 ℳ zur Unterhaltung der Bahnanlagen, 7 946 000 ℳ zur Unterhaltung der Fahrzeuge, 5 000 000 ℳ zu Kommunalsteuern und 3 236 667 ℳ zur Verzinsung und Tilgung der Eisenbahnschulden. Der Anteil Hessens und Badens an den Ergebnissen des Betriebes erhöht sich um 2 458 000 ℳ. Für Betriebsmaterjalien sind 5 932 000 weniger veranschlagt. Der Ansatz von 32 477 292 ℳ zur Verstärkung des Ausgleichsfonds stellt den Betrag dar, um welchen der Reinüberschuß (252 277 292 ℳ) die Grenze von 2,10 % des statistischen Anlage⸗ kapitals (219 800 000 ℳ) übersteigt. Füͤr das Etatsjahr 1910 war der Reinüberschuß (151 902 499 ℳ) hinter 2,10 % des statistischen Anlagekapitals (210 300 000 ℳ) um 58 397 501 ℳ zurückgeblieben. Verglichen mit der Veranschlagung für das Etatsjahr 1910, ergibt sich für das Etatsjahr 1911 eine Steigerung des Reinüberschusses um 100 374 793 ℳ, der Grenze von 2,10 % des statistischen Anlage⸗ kapitals um 9 500 000 ℳ und des für allgemeine Staatszwecke ver⸗ wendbaren Teils des Reinüberschusses um 67 897 501 ℳ.
Es folgt die Verwaltung der direkten Steuern mit einem Mebhrüberschuß von 19 384 300 ℳ, der aus 20 797 500 ℳ Mehreinnahmen und 1 413 200 ℳ Mehrausgaben gebildet wird. T
Einkommensteuer ist mit 15 000 000 ℳ und die Ergänzungssteuer mit 5 500 000 ℳ höher veranschlagt.
Die Forstverwaltung zeigt einen Mehrüberschuß 8 665 000 ℳ, der sich aus 10 426 000 ℳ Mehreinnahmen und 1 761 000 ℳ Mehrausgaben zusammensetzt. Die Einnahmen für Holz sind unter Berücksichtigung einer einmaligen Mehreinnahme von 13 000 000 ℳ aus Anlaß des durch den Nonnenfraß in Ostpreußen verursachten Mehreinschlages um 10 000 000 ℳ höher angesetzt die Fonds für Werbungskosten um 660 000 ℳ und für Real⸗ und Kom⸗ munallasten um 523 000 ℳ. Außerdem ist der Forstbaufonds gegen Wegfall des bisherigen außerordentlichen Zuschusses um 404 000 ℳ gesteigert. —
Bei der Lotterieverwaltung konnte teils infolge des An⸗ schlusses von Elsaß⸗Lothringen an die preußische Klassenlotterie und der dadurch bedingten Losevermehrung, teils infolge weiterer Lose⸗ vermehrung, die dazu dienen soll, der erheblich gestiegenen Nachfrage nach Losen im bisherigen Lotteriegebiete zu genügen, ein Mehrüberschuß von 3 008 664 ℳ veranschlagt werden.
Von den Minderüberschüssen entfällt der Betrag von 6 077 190 ℳ auf die Berg⸗, Hütten⸗ und Salinenverwaltun g. Die Ein⸗ nahmen sind infolge Sinkens der Kohlenpreise nur um 2 044 480 ℳ, die Ausgaben dagegen um 8 121 670 ℳ gesteigert, die Fonds zu Neu⸗ und Erweiterungsbauten allein um 5 393 850 ℳ. Außerdem ist in Aussicht genommen, ausnahmsweise für einzelne dringend erforderlich werdende Neuanlagen den Anleiheweg zu beschreiten, um den Neubau⸗ fonds des vorliegenden und der nächsten Etats nicht übermäßig stark zu belasten.
Die Verwaltung der Zölle und indirekten Steuern bringt einen Minderüberschuß von 5 809 340 ℳ, der in der Haupt⸗ sache durch Mindereinnahmen verursacht wird. Nach der Bestimmung im § 7 des Gesetzes, betreffend die Ordnung des Reichshaushalts und die Tilgung der Reichsschuld, vom 3. Juni 1906 war den Einzel⸗ staaten bis zum Ablauf des Rechnungsjabhrs 1910 aus dem Ertrage der Reichserbschaftssteuer mindestens der Betrag ihrer Durchschnitts⸗ einnahme deenen ee hhs in den See be 1901 bis
assen.
von
Vom Rechnungsjahre 1911 ab verbleübt
1
ihnen *
vogegen auf Grund des § 5 Abs. 1. des Gesetzes, betreffend Aenderungen im Finanzwesen, vom 15. Juli 1909 in jedem Falle zur noch ein Vierkel der in ihrem Gebiete aufgekommenen Einnahme un Reichserbschaftssteuer. Aus diesem Grunde und nach dem Durch⸗ schnitt der Einnahme in dem zweijährigen Zeitraum vom September 1808 bis August 1910 ist der Anteil an der Reichserbschaftssteuer um 3554 000 ℳ niedriger eingestellt. Ferner ergeben sich Minderein⸗ nahmen bei der Stempelsteuer 890 000 ℳ und bei den Vergütungen uür Erhebung und Verwaltung der Reichssteuern 925 000 ℳ, bei der Vergütung für Erhebung und Verwaltung der Branntweinsteuer allein 1 853 000 ℳ.
Bei der Domänenverwaltung tritt ein Minderüberschuß von 666 650 ℳ hervor, der sich in der Hauptsache aus dem Rück⸗ gange der Domänenamortisationsrenten um 713 334 % erklärt. Durch die Neuverpachtung älterer Domänen entsteht eine Mehreinnahme von 63 600 ℳ; 9 anagekaufte Güter sind zu Domänen eingerichtet, während g Domanen durch Veräußerung in Abgang gekommen sind.
Die Dotationen und die allgemeine Finanzverwaltung weisen im Ordinarium einen Minderbedarf von 555 339 ℳ auf, indem den Mindereinnahmen von 2 387 011 ℳ Minderausgaben von 2 942 350 ℳ gegenüberstehen. Auf Grund des Gesetzes vom 17. Juni 1910 ist die Krondotation um 2 000 000 ℳ böher eingestellt. Die Perwaltung der öffentlichen Schuld er⸗ ordert eine Mebrausgabe von 2 550 690 ℳ: zur Verzinsung sind
12107 819 ℳ und zur Tilgung 659 438 ℳ mehr veranschlagt; das
Mehr entfällt auf die Verzinsuüng und Tilgung der Eisenbahnschulden. Fei der allgemeinen Finanzverwaltung ergibt sich ein Minderbedarf von 1 946 567 ℳ, der sich aus Minderausgaben von 7671 395 ℳ und aus Mindereinnahmen pon 5 724 828 ℳ zusammen⸗ sett. Den Ansätzen in dem Entwurfe zum Reichshaushaltsetat für 1911 entsprechend sind die Ueberweisungen vom Reiche um 10 156 083 ℳ, der Matrikularbeitrag um 9 978 561 niedriger eingestellt. Im ganzen ergibt sich bei 100 545 147 ℳ Neberweisungen und 131 859674 ℳ Matrikular⸗ beitrag ein ungedeckter Matrikularbeitrag von 31 314 527 ℳ = 83,97 ₰ auf den Kopf der preußischen Bevölkerung, während der vorige Etat nur einen ungedeckten Matrikularbeitrag, von 31 137 005 ℳ = 83,49 ₰ auf den Kopf der preußischen Bevölkerung, also 177 522 ℳ weniger aufwies. Bei den hinterlegten Geldern sind nach dem Durchschnitt der letzten beiden Rechnungsjahre die Einzahlungen um 4 800 000 ℳ und die Rückzahlungen um 2 300 000 ℳ gesteigert. Die Einnahmen des vormaligen Staatsschatzes sind um 1 047 000 ℳ höher ver⸗ anschlagt, während die Dihidende für die vom Staate erworbenen Aktien der Bergwerksgesellschaft Hibernia 551 056 ℳ niedriger in Ansatz gebracht ist. Von den um 252 577 ℳ auf 2 267 842 ℳ erhöhten Einnabmen an Rückzahlungen und Zinsen auf Baudarlehen ist der auf die Eisenhahnverwaltung entfallende Teil mit 1 245 000 ℳ auf den Etat dieser Verwaltung übertragen worden.
Bei den eigentlichen Stagtsverwaltungen ist die Einnahme um insgesamt 11 195 466 ℳ höher veranschlagt; das Mehr entfällt zum größten Teil, nämlich mit 7 834 600 ℳ, auf die Justizverwaltung Die dauernden Ausgaben bei den eigentlichen Staatsverwaltungen steigen dagegen um 25 296 041 ℳ.
Das Finanzministerium 8g. 7 430 484 ℳ mehr, davon 4 796 000 ℳ für Zivilpensionen neben 5 204 000 ℳ bei der Eisen⸗ bahnverwaltung, 1 419 000 ℳ zu gesetzlichen Witwen⸗ und Waisen⸗ geldern neben 1 481 000 ℳ bei der Eisenbahnverwaltung, und 672 000 ℳ Vergütung für aversionierte Porto⸗ und Gebührenbeträge. Von dem um 1 000 000 ℳ auf 2 750 000 ℳ verstärkten Fonds zu EE für Beamte, welche zu oder vor dem 1. April 1907 in den Ruhestand versetzt sind, und für Witwen und Waisen dieser Beamten und der vor diesem Zeitpunkte verstorbenen aktiven Be⸗ amten ist der auf die Eisenbahnverwaltung entfallende Teil mit 1 100 000 ℳ auf den Etat dieser Verwaltung übertragen worden.
Bei der allgemeinen Bauverwaltung sind mehr ver⸗ anschlagt 885 945 ℳ und, wenn die durch Mehreinnahmen gedeckte Mehrausgabe der Ruhrschiffahrtverwaltung von 420 000 ℳ abgerechnet wird, noch 465 945 ℳ, von denen 174 600 ℳ zur Unterhaltung der Seehäfen, Seeschiffahrtsstraßen, Binnenhäfen und Binnengewässer mehr beansprucht werden. — 1
Bei der Handels⸗ und Gewerbeverwaltung ist die dauernde Ausgabe um 474 705 ℳ gestiegen; das Mehr entfällt zum größten Teil auf das gewerhliche Unterrichtswesen, bei dem ins⸗ besondere 116 112 ℳ für Fachschulen, 42 000 ℳ zur Förderung der Hausindustrie und 25 000 ℳ zur Förderung der nichtgererbomäßtgen Arbeitsvermittlung und Rechtsberatung für die minder emittelten Be⸗ völkerungskreise mehr angesetzt sind.
Die Justizverwaltung beansprucht 4 808 000 ℳ mehr. Von den Mebrausgaben sind hervorzuheben: die Gehälter für nene Stellen für 102 Richter und Staatsanwälte, 930 000 ℳ für Schreiblöhne des Kanzleipersonals, darunter 485 000 ℳ zur Auf⸗ besserung der Bezüge der unwiderruflich angestellten Kanzleigehilfen, ferner 329 325 ℳ für die besonderen Gefängnisse und 470 000 ℳ bare Auslagen in Zivil⸗ und Strafsachen. 118 Stellen für Gerichtsvoll⸗ zieher 2. Klasse sind in Wegfall gekommen.
Bei der Verwaltung des Innern sind 3 216 231 ℳ mehr veranschlagt, nach Abzug der in Mehreinnahmen gedeckten Mehr⸗ ausgaben von 398 520 ℳ an Beihilfen für unterstützungsbedürftige chemalige Krieger aber nur 2 817 711. ℳ (281 292 ℳ für die land⸗ rätliche Verwaltung, darunter das Mehr an Bezügen für 100 Kreis⸗ assistenten, 1 435 727 ℳ für die Königlichen Polizeiverwaltungen,
darunter die Gehälter für 375 neue Stellen, 160 000 ℳ zu Dienstprämien
für die Schutzmannschaft, 269 140 ℳ für die Landgendarmerie, Sen 130 000 ℳ zur Anmietung von Dienstwohnungen, endlich 700 ℳ für die Fürsorgeerziehung Minderjähriger). Die Einnahmen und Ausgaben für das Medizinalwesen sind vom Etat der geistlichen und Unterrichtsverwaltung hierher übernommen. 1
Die landwirtschaftliche Verwaltung erfordert mehr 2 090 832 ℳ und, wenn die durch Mehreinnahmen gedeckten Mehr⸗ ausgaben von 1 011 700 ℳ zu Prämien bei Pferderennen außer Be⸗ tracht gelassen werden, noch 1 079 132 ℳ, u. a. 150 000 ℳ für ländliche Fortbildungsschulen, 80 000 ℳ an Beihilfen sef Einrichtung und Unterhaltung von Wanderhaushaltungs⸗ chulen für schulentlassene Mädchen auf dem Lande, 30 000 ℳ zur Verstärkung des Disvositionsfonds für wissenschaftliche und Lehrzwecke, 120 000 ℳ zur Erhöhung von Dispositionsfonds zwecks Förderung der Viehzucht und 20 000 ℳ zur Förderung des Obst⸗, Wein⸗ und Gartenbaues.
Bei der Gestütverwaltung hat sich die dauernde Ausgahe um 531 973 ℳͤ erhöht. Von dem Mehr entfallen auf Rennpreise des Hauptgestüts Graditz 200 000 ℳ, denen eine gleich hohe Mehr⸗ einnahme an Renngewinnen gegenübersteht. Im Erkraordinarium ist wiederum ein Zuschuß zum ordentlichen Pferdeankaufsfonds und zwar in der Höhe von 180 000 ℳ vorgesehen.
Von den dauernden Mehrausgaben bei der Verwaltun g der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten im Gesamt⸗ betrage von 5 718 400 ℳ sind zu erwähnen:; 302 068 ℳ für die Universitäten und das Charitékrankenhaus in Berlin, 42 539 ℳ für die höheren Lehranstalten für die männliche Jugend und 138 370 ℳ desgleichen für die weibliche Jugend. 4 217 121 ℳ für das Elementar⸗ unterrichtswesen, darunter der Mehrhedarf für 4 neue Seminare und 14 neue Stellen für hauptamtliche Kreisschulinspektoren, 100 000 ℳ Ergänzungszuschüsse für zffentliche Mittelschulen, 800 000 ℳ Zuschüsse für die Alterszulagekassen der Volksschullehrer, 600 000 ℳ zur Errichtung neuer Schulstellen, 200 000 ℳ Pensionen für Volksschullehrer, 300 000 ℳ Unterstützungen für ausgeschledene Elementarlehrer und lehrerinnen, 300 000 ℳ Witwen⸗ und Waisengelder für die Hinterbliehenen von Volksschullehrern und 100 000 ℳ Unterstützungen von Witwen und Waisen von vor dem 1. April 1907 verstorbenen oder in den Ruhe⸗ stand versetzten Volksschullehrern und 1 000 000 ℳ zu Beihilfen für Veranstaltungen Dritter zwecks Förderung der Pflege der schul⸗ entlassenen männlichen Jugend, ferner 191 179 ℳ für Kunst und Wissenschaft und 269 590 ℳ für das technische Unterrichtswesen.
Von den einmaligen und außerordentlichen Ausgaben entfallen auf die Betriebsverwaltungen 145 544 927 ℳ, denen außerordentliche Einnahmen von 20 398 000 ℳ, näͤmlich 5 900 000 ℳ
6 2
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bei der Domäͤnenverwaltung, 8 800 000 ℳ bei der Forstverwaltung und 6158000 ℳ bei der Eis enbahnverwaltung gegenüberstehen. Die Gö Ausgaben belaufen sich bei der Domänenverwaltung auf 10088 870 ℳ0., bei der Forstberwaltung auf 12 170 000 ℳ und bei der Eisenbahn⸗ verwaltung entsprechend einem Prozentsatze von 1,15 % des statistischen Anlagekapitats auf 129 400 600 ℳ. Bei dieser leßteren Verwaltung ist außerdem in Aussicht genommen, in den nächsten Eisenbahnanleihegesetzentwurf zur wermehrung der Fahrzenge für die bereits bestehenden Bahnen sowie für die Heestellünh zweiter und weiterer Gleise und zur Einrichtung elektrischer Zugförderung usw. zusammen etwa 146 000 000 ℳ einzustellen. Der Zuschuß im Extra⸗ vrdinarium der Betriebsverwaltungen stellt sich auf 124 686 927 ℳ und sinkt damit gegen den Etat des laufenden Jahres um 119 533 ℳ. Das Extraordinarium der eigentlichen Staatsverwaltungen beitägt 68 455 326 ℳ und erhöht sich gegen den Etat des laufenden Jahres um 9 312 982 ℳ. E18“
1““
Dem Hause der Abgeordneten sind eine Nach⸗ weisung der durch Kauf und Tau ch vorgekommenen Flächenzugänge sowie der dur Verkauf, Tausch und infolge von Ablösungen eingetretenen Flächen⸗ abgänge bei der Domänenverwaltung für das Etatsjahr 1909 und eine Denkschrift, betreffend diejenigen in dieser Nachweisung mitenthaltenen Ver⸗ äußerungen und aus dem außerordentlichen Domänen⸗ ankaufsfonds (Kapitel 1 Titel 3 der einmaligen und außer⸗ ordentlichen Ausgaben des Staatshaushaltsetats für das Rechnungsjahr 1909) bewirkten Erwerbungen, bei denen der Wert 100 000 ℳ im Einzelfalle übersteigt, vorgelegt worden. 85 27*
Nach der an erster Stelle genannten Nachweisung sind im Etats⸗ jahre 1909 bei der Domänenverwaltung in Zugang gekommen: durch Kauf 1810,140 ha, für die 2 150 691 ℳ gezahlt worden sind, darunter aus nationalpolitischen Rücksichten 893,230 ha in Schleswig⸗ Holstein, 482,146 ha im Regierungsbezirk Allenstein, ferner 139,060 ha im Regierungsbezirk Königsberg, durch Tausch 100,774 ha, im ganzen also 1910,914 ha, deren Grundsteuer⸗ reinertrag 24 469 ℳ beträgt. In Abgang kamen im Etatsjahre 1909: durch Verkauf 4331,940 ha für 9 874 528 ℳ, darunter 752,139 ha im Regierungsbezirk Frankfurt a. O. 703,178 ha im Regierungsbezirk Danzig (an die Ansiedlungskommission in Posen zum Zwecke der Aufteilung und Besiedlung), 698,707 ha im Regierungs⸗ bezirk Marienwerder (gleichfalls an die Ansiedlungskommission), 610,718 ha im Regierungsbezirk Magdeburg, 453,152 ha im Regierungsbezirk Potsdam, 306,099 ha im Regierungsbezirk Posen (an die Anstedlungskommission zum Zwecke der Auf⸗ teilung und Besiedlung), 287,375 ha im Regierungsbezirk Aurich, 236,997 ha im Regierungsbezirk Breslau, 100,114 hn im Regierungs⸗ bezirk Wiesbaden, durch Tausch 98,939 ha, infolge von Ah⸗ lösungen 21,968 ha, im ganzen also 4452,847 ha, deren Grund⸗ steuerreinertrag 72 337 ℳ beträgt. 1 1
Die an zweiter Stelle genannte Denkschrift enthält auch einige Mitteilungen über den Stand der Aufteilung der Domäne Dahlem. Danach hat das letzte Jahr — 1. Oktober 1909 bis 30. September 1910, — eine weitere günstige Entwicklung des Auf⸗ teilungsgeschäfts gezeitigt. Der Bau der Schnellbahn nach Dahlem ist in Angriff genommen worden. Diese Aussicht hat die Verkaufs⸗ ergebnisse bereits vorteilhaft beeinflu t. Im Berichtsjahre sind im ganzen 138 422 dm (54 Parzellen) verkauft und 1600 qm. (1 Parzelle) zu. Erbbaurecht vergeben worden. Der Gesamterlös aus diesen Flächen hat sich auf 3 412 99 ℳ 80 ₰ gestellt. Es ergibt sich also ein Durchschnittspreis von rund 24,50 ℳ für das Quadratmeter gegen 22,09 ℳ im Vorjahre, in dem 46 Parzellen im Ausmaße von 100 178 gm für 2 212 966 ℳ abgegeben wurden. Die Zahl der fertigen oder im Bau begriffenen Wohnhäuser, die im Vor⸗
jahre um 33 gestiegen war, hat sich im letzten Jahre um 35 — von 193 auf 228 — erhöht. Die Einwohnerzahl Dahlems heträgt rund 3500 gegen 3000 im Vorjahre. Auch sonst shs die Aptierungsmaß⸗ nahmen und die Herstellung öffentlicher Anlagen dem Fortschreiten der Aufteilung entsprechend weiter gefördert worden. Die anhaufertigen Straßen weisen eine Gesamtlänge von 30 km, die Schmutzwasserleitungen eine solche von 42 km auf. Der in der Denkschrift des Vorjahres erwähnte Bau eines Unterrichtsgebäudes für die höhere Maäͤrchenschule geht seiner Vollendung entgegen. Er wird Ostern 1911 seiner Bestimmung übergeben werden können und Aufblühen der Schule beitragen. Auch
ohne Zweifel zum weiteren — 1 ttwickeln sich nach wie
das Gymnasium und die Schülerheimkolonie vor über alle Erwartungen günstig. -
FSFandel und Gewerbe.
Nach der Wochenübersicht der Reichshank vom 7. Januar 1911 betrugen (+ und — im Vergleich zur Vorwoche):
Aktiva: EW11“ 1910
Metallbestand
stand an
ähigem deutschen
elde und an Golhld
in Barren oder aus⸗ ind schen Heman, das Kilogr. fein zu 2784 ℳ berechnet)
720 379 000
darunter Gold. . (+ 59 342 000) ( Bestand an Reichs⸗ kassenscheinen.. 55
Bestand an Noten anderer Banken .
1909
988 594 000 (+ 64 582 000) (
1 60 86 000) (+ 2 852 000)
31 411000 25 318 000% 20 896 000 (+. 18 728 000) (+ 15 402 000), (+ 10 794 000)
Bestand an Wechseln 1 und Schecks . . 1 106 273 000 1 009 971 000 983 449 000 (s- 218 102 000) (— 227 389 000) (— 175 867 000) Bestand an Lombard⸗ forderungen . 116 474 000 119 297 000 94 894 000 (— 254 303 000) (— 172 703 000) (— 81 036 000) Bestand an Effekten 117 500 000 356 380 000 403 140 000 (s— 39 255 000) (+ 24 694 000) (+ 8741 000)
Bestand an sonstigen I kriven .. . 1 225 298 000 217 668 000 153 292 000 (— 17 688 000) (+ 12 369 15 12 091 000)
n
Passiva: Grundkapital.
Reservefonds.
(unverändert) (unverändert) (unverändert) Betr der um⸗ V
1 788 058 000
laufenden Noten. 1 825 595 000 1 771 933 (ß— 284 708 000) (s— 245 917 000) (s— 203 457 000)
sonstige täglich fällige 28 Verbinblichkesten. 683 059 000 „ 632 391 000 , 666 927 00 (s— 157 890 000) (s— 41 239 000) ( 9 149 000) sonstige Passia. . 84 991000 ö56 663 000, 65 483 000 (. 247000) (— 219 000) —- 828 000)
180 000 000 180 000 000 (unverändert) (unperändert) 814 000 64 814 000
180 000 000 (unverändert) 64 814 000
Bergbau Beamten 327 003,
Arbeiter angibt,
im I. „ Sees
1910 betrug im
287 797, 1
soziale Versi⸗
bt, betrugen im verdienst (a) und der
11““
Bergarbeiterlöhne im . Nach dem Jahresbericht der Handelskammer Essen für das Jahr berhergamtsbezirk beschaͤftigten Arbeiter (mit
und Aufseher) 1908: 323 30
a. aller Arbeiter
.
b. aller Arbeiter
.
1909 ℳ 4,49
wie folgt V
1908 4,82
904: 260 280, 1 Nach der amtlichen Lohnstatistik, die den Schichtverdienst und den Vierteljahrsverdienst abzüglich a eiträge cherung, also die verdienten reinen Durchschnittslöhne der (mit Ausschluß, der festbesoldeten Beamten und Aufseher), Bberbergamtsbezirk Dortmund: der Werteljahrsverdienst (b):
Oberbergamtsbezirk Dortm und.
Dortmund die 1 der im Ausschluß der fest besoldeten im 3. Vierteljabr: 1910: 338 314, 1909: 3, 1907: 292 809, 1908: 267 210, 1905: 1903.: 253 280, 1902: 242 054.
er Kosten und Beiträge für die
Schicht⸗
der eigentlichen Kohlenhauer
und der mit ihnen im Ge⸗
dinge arbeitenden Schlepper (Gruppe A) “
1909 1910 1909 1910
Ab 11m1“ ℳ
4,56 4,8 5,42 5,29
45 5,28 5,33
4,48 5,31 5,40.
der eigentlichen Kohlenhauer
und der mit ihnen im Ge⸗
dinge arbeitenden Schlepper (Gruppe X)
1909 —
1910 k. 2
Vierteljahr. 32
416,—.
Jahresmittel der verdienten reinen Durchschnittslöhne aller Arbeiter 1907 1906 ℳ ℳ ⁶ ℳ 4,87 Die Lohnklassen stellten sie 99 r Verwaltungsbericht des Allgemeinen Knappschaftsvereins in e
19004 1903 1902 ℳ ℳ 4,37 4,03 3,98 3,88 sich nach dem für 1909 vorliegenden
1905
erteilung der Mitglieder auf die einzelnen Lohnklassen
vom Jahre 1892 ab.
1—4
Lohn bis 2,60 ℳ
Lohn uber Lohn über gohn 2,60 ℳ bis 3,80 ℳ bis⸗ 3,80 ℳ 5,00 ℳ
Zu⸗
sammen
1892. 1893. 1894. 1895. 1896. 1897. 1898. 1899. 1900. 1901. 1902. 1903. 1904. 1905. 1906. 1907. 1908. 1909.
eitsverdienst ohne rflossenen Vierteljahr ab jedoch der tägliche reine Arbeitsverdien für die Knappschaftskasse ö atten einen täglichen Arbeitsverdienst von 5 ℳ und mehr: 31,7 % der Belegschaft im Jahre 3—
dem jeweilig ve⸗
23 66
26 49t
17 26:
der Lohnklasse
3 50 549 26 123 26 989
23 321 19 302
262 49 264 14 555 13 758 17 330 19 350 19 432 18 893 18 093 85 16 421 8. 14 697 15 542 17 818
Aus der vorstehenden auf die vorstehend verzeichneten
144 947 149 104 156 249 159 571 166 662 182 141 198 287 213 25656 235 226 253 680 247 707
54 433 55 539 60 310 62 921 70 419 71 146 69 704 60 495 57 528 73 364 98 188 96 894 88 961 87 393 69 780 59 601
56 115 57 957 58 642 53 915 48 624
10 993 11 512 19 007 43 069 62 057 94 127 122 380 112 302 78 433 94 057 118 573 120 033 163 571 210 076 23 844 63 869 240 070 30 663 74 616 225 292 Tabelle geht die Verteilung der Mitglieder
Lohnklassen hervor. Für die Be⸗ war bis zum 28. Juni 1908 der fägliche reine
44 079 41 560 50 684 51 736 49 958 48 792 44 180 V 36 959
24 937
Abzug der Beiträge für die Knappschaftskasse in
maßgebend, vom 29. Juni 1908 f ohne Abzug der Beiträge
in dem jeweilig vorhergehenden Monat.
1904, 1905, 1906, 1997, 1908, 1900.
K
Amtsbezirk des Galatzer Konsulats.
onkurse im Auslande.
Rumänien. 8
Fallite Firmen
Anmeldung Veriftkation der der Forderungen Forderungen
bis am
Domizil
ausfuhr
Eisen
1909:
sondern
pechen
des Bezirks Geschäft zu klagen. und mehr; in den let nicht nur die täglt
erfuhren. liegenden
David M. Apram
Roman: Herscu Solomon Riemner, Kaufmann.
Wagengestellung für am 9.
Gestellt.. Nicht gestellt
betrug in
233 079 t, 1909: 412 185 t, an Eisen und Eisenwaren betrug
7
Reichs in den ersten 1 1909: 418 860 ¼, 191 Eisenwären den ersten 11 Monaten:
und
3 617 126 t, hatte
auch die Lager
d der gestteg
910: 13 486 241 t.
Von da ab 8 1 etzten Monaten des Jahres war sie so stark, daß sche Erzeugung zum
27. 14. Dez. 5. Jan. 191! 1910 23. Dez. 1910.
Odobesti
Kohle, Koks und Briketts Januar 1911: r. Ruhrrevier Oberschlesisches Revier
Anzahl der Wagen „ 2S .“
82 8 — “ 4 2 8 8
8 e111“
Ueber die Geschäftstätigkeit auf dem Gehiete der deutschen Eisen⸗ und Staßlindustrie bringt der Jahresbericht der Handels⸗ kammer Essen folgende Ziffern: ug — bö Vereins Deutscher Eisen⸗ und Stahlindustrieller die Roheisenerzeugung Deutschlands in den ersten 11 7648 662 t, 1903: 9 236 886 t, 1904: 9 232 747 t, 1905: 9 958 539 t, 1906: 11 408 429 t, 1907: 11 754 163 t, 1919: Statistik des Deutschen 1908: 238 003 t, 1909: dem ⸗ gleichen Zeitraum:
Es betrug nach den Erbebungen des
Monaten: 1900: 7 630 952 t, 1902: 11 939 385 t, 1908: 10 796 985 t, 1909: Die Roheiseneinfuhr betrug nach der Reichs in den ersten 11 Monaten: 1907: 401773 ¼, 126 127 t, 1910: 124 075 t. Die Roheisen⸗ 1907: 257 828 t, 1908: 1910: 706 183 t. Die Gesamteinfuhr nach der Statistik des Deutschen 1907: 741 0419 t, 1908: 519 228 t, Die Gesamtausfuhr an
derselben Quelle in 1908: 3 417 341 ;,
1 Monaten: 910: 510 433 t.
betrug nach 1907: 3 170 985 t, . 1910: 4 394 341 t. Die Hüttenindustrie bis zum Juli über ein sehr stilles steigerte sich die Nachfrage mehr
Versand kommen konnte, bestände eine nicht unbeträchtliche Verminderung
Eine Erweiterung des vom Vorjahre her teilweise still⸗ Hochofenbetriebs 1b enen Rachsruge haben auch vie Roheisenpreise an⸗
erwies sich daher als notwendig. Ent⸗