Schatten unter den Jochbeinen und doch gesund und nicht eckig, hat es einen anziebend rätselhaften und doch fast unheimlich lauernden, leise spöttischen Ausdruck. Daß solcher Gesichtsausdruck nur für uns, durch die Vorstellungen von der griechischen Sphing Beeinflußte zu dem Begriff Sphinx vortrefflich zu passen scheint, dagegen für den Aegvpter nichts mit der Sphinr an sich zu tun hat, sondern daß Symbol des Königs
diese in Aegypten einfach nur ein war, sei nebenbei
Falle eine Porträtbüste nach dem Leben
durch zwei von demselben Fundort stammende, ebenso große
Porträtköpfe bestätigt, die dieselben Züge künstlerischer Ausführung tragen. Lepsius hat alle
Fuße des Felsentempels von Der el⸗bahri in Theben gefunden und daraus sofort erkannt, daß sie nur die Erbauerin dieses Tempels, die Königin Hatschepsut Chnemtamun aus dem Anfange des s können. Diese Königin beschäftigt. Sie
neuen Reiches darstellen 6 wenige Fägyptische Herrscher die war eine der wenigen wirklich
dem Phbaraonenthron. Und so undenkbar
Phantasie
für den Aegypter der Begriff eines weiblichen Herrschers, daß seine Sprache gar kein einfaches Wort für Herrscherin besaß und daß Hatschepsut fast stets mit den männlichen Abzeichen auftreten muß. Ganz abgesehen von dem Bart, ist auch die Farbe der Haut auf unserer Büste das männliche Rotbraun statt des weiblichen Gelbs, Steinsieck, Schramm und Butze sowie die Herren Schroth, Mann⸗
das übrigens eine der anderen erwähnten Statuen
Tochter Thutmosis I., hat sie die Hauptrolle in den Thronwirren Dem Besucher von
espielt, die nach dessen Tode eintraten. Theben bleibt der Name dieser Herrscherin als
der großen Granitobelisken von Karnak und
des Terrassentempels von Dör el⸗bahri in Erinnerung,
Reihen der lebensvollen Bilder, in denen die Königin ihre große Ex⸗
pedition nach dem Weihrauchlande im Süden des
schilderte, erreichen noch heute das, wozu sie
für ein Wertstück der Berliner Sammlung gegolten,
seiner Größe und der die er darstellt. Sein hoher künst⸗ t zutage, als der Kopf unter das Oberlicht
lerischer Wert trat er des Säulenhofes kam.
Dem „Neuen Wiener Tageblatt“ zufolge spendete der Rentier Dr. Horace Landau 350 000 Kronen der Wiener Akademie
der Wissenschaften für wissenschaftliche Zwecke.
Wie „W. T. B.“ aus St. Petersburg meldet, hat die dortige Fürsten Albert von Monaco zum Ehrenmitglied, den Professor der Pbysik Lorentz⸗ traßburger⸗Bonn, englischen Botschafter Bryce⸗Wasbington, den Professor Lewes⸗ Akbany und das Mitglied der schwedischen Akademie Irgard zu
Akademie der Wissenschaften den
—
Leyden, den Professor der Botanik S
korrespondierenden Mitgliedern ernannt.
Verdingungen. “
(Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim Reichs⸗ aa. anzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden.)
Oesterreich⸗Ungarn.
Längstens 20. Januar 1911, 12 Uhr. K. K. Handelsministerium in Wien“⸗ Lieferung von Eisenfässern für die staatlichen Automobil⸗ linien. Näheres bei der K. K. Postökonomieverwaltung in Wien I.,
Fleischmarkt, und beim „Reichsanzeiger“.
Längstens 26. Januar 1911, 12 Ubr. 6. 2 1 verwaltung in Wien: Lieferung von Porzellanisolatoren. Näberes bei der vorgenannten Behörde in Wien I., Postgasse 17, I. Stock,
und beim „Reichsanzeiger“. Spätestens 27. Januar 1911, 12 Uhr. K. K.
der Tabakregie in Wien:
Zigarettentabake. il nannten Behörde, IX1, Porzellangasse 51, und
anzeiger“.
31. Januar 1911, 12 Uhr. K. K. Staatsbahndirektion Villach⸗ Vergrößerung des bestehenden Heizhauses und die Herstellung eines
bemerkt. Daß auch im
regierenden
bestimmt waren: den Ruhm der v. 9 lebendig zu erhalten. Der Sphinxkopf hat schon ehedem 8
Postökonomie⸗
Lieferung von 9 Tabaksieb⸗ und Kühl⸗ maschinen für geröstete Tabake und 4 Sieb⸗ und Mischmaschinen für Näheres bei der Hilfsämterdirektion der vorge⸗
8
vorliegenden
vorliegt, wird
schwefelsauren Ammoniak,
in schlechterer drei Köpfe am
hat wie
Frauen auf
8 Ros ¹ S Eb Dr. Besl in Szene. Die Damen
aufweist. Eine rollen beschäftigt sind, gegeben. der Errichterin als Erbauerin und die langen
Roten eeres
aber nur wegen spiel „Die 14 Nothelfer.
Ueber „Bühne und Kunst⸗
dichterischen Produktion, wie nach
sei im höchsten Grade zu. sondere in der Provinz, möglichst
88 8 und Staats⸗ einnimmt, ging der Intendant Dr.
Rahmenregie, d.
Ueberblick von der Entwicklung
Generaldirektion Laube:
kasten⸗ und Soffitenbühne gegenü
beim „Reichs⸗ . 2 bühne und führte zur Erläuterung
keit den geistigen
Oel⸗ und Petroleummagazins in der Station Fehring. Näheres im Hochbaubureau der Abteilung für Bahnerhaltung und Bau i nannter Stelle und beim „Reichsanzeiger“.
Niederlande.
18. Januar 1911, 11 Uhr. Vorstand der IeneJseeea „Vooruitgang zy ons strevxen“ in Scherpenisse, Provinz land, bei C. Rystenbil in Scherpenisse: Lieferung von wenigstens: 128 100 kg Superphosphat, 8 kg Chilesalpeter, 11 600 kg Im Wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wird
rze 1 s „Von San Remo nach Florenz“ gehalten, der insofern eine Fortsetzung des früher gehaltenen Vortrags „Früblings⸗ tage an der Riviera“ bildet, als dieser letztere die franzosische Riviera behandelt, während der neue Vortrag die landschaftlichen Schönheiten der italienischen Riviera in einer Reihe von farbigen Bildern und Wandelpanoramen schildert.
14 800 kg Landbaukalk, 500 kg Patentkali, 16 100 kg Kainit. Aus⸗ kunft erteilt der Schriftführer J. van Gorsel in Poortvliet. 8
Theater und Musik. 8
Im Königlichen Opernhause geht morgen, Freitag, „Der schen Leitung des Kapellmeisters Boehm van Endert (Marie), von Scheele⸗Müller (Irmentraut), die Herren Aschner (Stadinger), Bronsgeest (Liebenau), Lieban (Georg), Krasa (Adelbof), Alma (Brenner) sind in den Hauptrollen beschäftigt.
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen G. Frey⸗ „ in dem die Damen Arnstädt,
Waffenschmied“ unter der musikali
tags Lustspiel „Die Journalisten“
städt, Böttcher, Werrack, Vallentin,
1“
In Wien ist, wie „W. T. B.“ bet, der 4 von Perger, Generalsekretär der Gesellschaft der Musikfreunde, gestern gestorben. Er war am 10. Januar 1854 ebendaselbst geboren
und ein Schüler von Johannes Brahms. komponierte er die Oper „Der Richter von Granada“ und das Sing⸗
Mannigfaltiges. Berlin, 12. Januar 1911.
des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller im Oberlichtsaale der Philharmonie der Intendant Dr. Hage⸗ mann aus Hamburg, der Direktor des dortigen Deutschen Schauspiel⸗ hauses. Der Redner verbreitete sich zunächst über die Schaubühne als Ausfluß der gesamten Kultur einer Zeit, sowohl nach der Seite der
Aufnahme der Dichtung durch das Publikum. 1 den schwierigkeiten des Leiters eines Theaters bestehe darin, den Ansprüchen der Besten seiner Zeit zu genügen und doch den Erfolg der Massen, ohne den ein Theater nicht bestehen könne, zu erringen; es
Verwaltung gäbe, die das Institut in gewisser Unabhängigkeit vom Kassenbericht in erster Linie nach künstleris lassen könne. Nach weiteren allgemeinen
Stellung und Bedeutung, die die Schaubühne innerhalb der Kunst
ein, die an jede große künstlerische Leistung auf der Schaubühne zu stellen und die auf zwei Grundforderungen zurückzuführen seien: den künstlerischen Ernst und das Vorhandensein von Stilgefühl. Der moderne Regisseur sei in erster Linie Stilkünstler und habe sein Stil⸗ gefühl insbesondere nach drei Ritungen hin anzuwenden: in der dem technisch⸗dekorativen Apparat, in der Gruppenregie, d. h. dem Zusammenspiel der Schauspieler, und schlich. lich in der Schauspielerregie, d. b. in der Auswahl der für jede Rolle
geeignetsten Künstler. Von diesen drei Aufgaben der Regie ging der Redner des näheren auf die erste, die Rahmenregie, ein und gab einen
über die rein naturalistische Illusionsbühne hinaus bis zur modern umgestalteten, den Stilanforderungen gerecht werdenden Illusionsbühne und zur reinen Stilbühne. An ausgezeichneten Licht⸗ bildern zeigte Dr. Hagemann den Unterschied zwischen der alten Guck⸗ ber der modernen Rundhorizont⸗ der reinen Stilbühne, die in erster (F Linie ohne zu strenges Festhalten an der Nachahmung der Wirklich⸗
Gehalt einer Szene oder eines Aktes auszuschöpfen
„ hörerschaft.
kg Ammoniak⸗Superphosphat,
Zu den Serien
Patry und Eichholz in den Haupt⸗
1 8 Gesellschaft od meldet, der Komponist Richard
Außer Kammermusik
sprach am letzten Vortragsabend Gestern abend Personenzug Chemnitz — Haltesignals
der Art des Genießens und der Eine der Haupt⸗
8
wünschen, daß es, insbe⸗ viele Theater unter städtischer
Grundsätzen leiten usführungen über die 11 hiesigen Hande
Hagemann auf die Anforderungen
zurzeit der Vortr
sprechende Literatur mitgeliefert. Vereine und Gemeinden verliehen. jektionsapparate mit Azetylen⸗, Kalk⸗ oder elektrischer Beleuchtung leibweise zur Verfügung. Volksbildung, die das Bibliotheks⸗ und das Vortragswesen fördert, empfiehlt deshalb allen Vereinsvorständen, sich die Drucksachen der
Im großen Hörsaal der Treptower Sternwarte spricht Dr. Haken am Sonntag, den 15. Januar, Nachmitt gs 5 Uhr, über: „Radioaktivität“ und Abends 7 Uhr über: „Die Rolle des Radiums im Weltall'’. Am Montag, den 16. Januar, Abends 9 Uhr, hält der Direktor Dr. F. S. Archenhold einen Vortrag über: „Sonne und Mond“. Mit dem großen Fernrohr werden bei klarem Wetter der Mond und der „Saturn“ beobachtet. 4 h1141“
Leipzig, 12. Januar. (W. T. B.)
Metz, 12. Januar. (W. T. B.) Durch Beschluß des Bezirks⸗ präsidenten von Lothringen ist der Verein „Lorraine sportive aufgelöst worden. L1X“
ist, einige Bühnenbilder aus seinen Mannheimer und Ham⸗
burger Neuinszenierungen von „Hamlet“, von „Gvyges und sein Ring“
und „Torquato Tasso“ vor. Die Darlegungen des er⸗ “ hüsnees Theatermannes, unter denen be
18 ie modernen Bestrebungen zur Reformierung des Bühnenbildes
fesselten, fanden den lebhaften Beifall der den Saal füllenden Zu⸗
onders die Erörterungen über
Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung (Berlin NW. 21, bilderkatalog für 1911 herausgegeben. 151 abgeschlossene Bilderserien zu Lichtbildervorträgen.
Lübecker Straße 6) hat jetzt ibren großen Licht⸗ Der Katalog enthält
wird ein ausgearbeiteter Vortragstext oder ent⸗ Diese Lichtbilderserien werren an Auch stellt die Gesellschaft Pro⸗
Die Gesellschaft für Verbreitung von
den obengenannten Lichtbilderkatalog kommen zu I1
8
Amtlich wird gemeldet: fuhr auf dem Bahnhof Gaschwitz 2552 — 9 Uhr 27 Mmuten ab Leipzig nach
dem L 7393 infolge Ueberfahrens des in ie entgleist und mehr oder weniger beschädigt. Zwei Postbeamte wurden leicht verletzt. Heute früb um 4 Uhr war die Strecke für den zweigleisigen Betrieb wieder frei, heute nachmittag werden voraussichtlich alle vier Gleise wieder frei sein. 8 “
Flanke. Acht Güterwagen sind
—
*†
Cincinnati, 11. Januar. (W. T. B.) Das Gebäude der lskammer ist in der vergangenen Nacht durch Feuer zerstört worden. Der Schaden beträgt mehr als eine Million Dollars.
des Bühnenbildes seit Heinrich gegen sind die
reitgestellt.
Theater.
Königliche Schauspiele. Freitag: Opernhaus. 13. Abonnementsvorstellung. Der Waffenschmied. Komische Oper in drei Akten von Albert Le 6 Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister 19. Regie: Herr Regisseur Braunschweig. Anfang 7 ½ Ubr.
Schausvielhaus. 13. Abonnementsvorstellung. Die Beöe Lustspiel in vier Aufzügen von
ustav Freptag. Regie: Herr Regisseur Patry. Anfang 7 ¼ Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. 14. Abonnementsvor⸗ stellung. (Gewöhnliche reise.) Dienst, und Frei⸗ plätze sind aufgehoben. Zum ersten Male: Königs⸗ kinder. Anfang 7 ½ Uhr. 1
Schauspielhaus. 14.Abonnementsvorstellung. Der Störenfried. Lustspiel in vier Aufzügen von Roderich Benedix. Anfang 7 ½ Uhr.
Deutsches Theater. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Ein Sommernachtstraum. Sonnabend: Othello. Kammerspiele. Freitag, Abends 8 Uhr: Gawan. Sonnabend: Die Komödie der Vorher: Die Heirat wider Willen.
Berliner Theater. Freitag, Abends 8 Uhr: Bummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nach E. Pohl und Wilkens. Musik von Conradi.
Sonnabend, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Macbeth. — Abends: Bummelstudenten.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Veilchen⸗ fresser. — Abends: Bummelstudenten.
Lessingtheater. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Die Ratten. Berliner Tragi⸗ komödie in fünf Akten von Gerhart Hauptmann.
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Ratten.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Rosenmontag. — Abends: Die Ratten.
Neues Schauspielhaus. Freitag, Abends 8 Uhr: Die Jungfrau von Orleans. (Johanna: Sophie Wachner.)
Sonnabend, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Maria Stuart.
Vorstellung für das Klassische Theater“.) Abends: Der Herr Verteidiger. 3
onntag: Der Herr Verteidiger.
2
Komische Oper. Freitag, Abends 8 Uhr:
Tiefland.
Sonnabend: Die Boheme.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zigeunerliebe. — Abends: Tosca.
Schillertheater. 0. (Wallnertheater.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der Himmel auf Erden. Schwank in drei Akten von Julius Horst.
Sonnabend: Prinz Friedrich von Homburg.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Ehre. — Abends: Husarenfieber.
Charlottenburg. Freitag, Abends 8 Uhr: Husarenfieber. Lustspiel in vier Akten von Gustav Kadelburg und Richard Skowronnek.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. — Abends: Die Macht der Finsternis.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Egmont. — Abends: Der Himmel auf Erden.
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Freitag, Abends 8 Uhr: Das Puppenmädel. Vaudeville in drei Akten von Leo Stein und Dr. A. M. Willner. Musik von Leo Fall.
Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Rotkäppchen. — Abends: Das Puppenmädel.
Sonntag, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Ein Walzer traum. — Abends: Das Puppenmädel.
Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der Feldherruhügel. Schnurre in 3 Akten von Karl Rößler und Roda Roda.
Sonnabend: Der Feldherruhügel.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Herr Senator. — Abends und folgende Tage: Der Feldherruhügel.
Residenztheuter. (Direktion⸗Richard Alexander.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der Unterpräfekt. Schwank in drei Akten von Leon Gandillot. Deutsch von Max Schönau.
Sonnabend und folgende Tage: Der Unter⸗ präfekt. .
Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) eitag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. wank mit Gesang und Tanz in drei Akten von
Kraatz und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. nne von Alfred Schönfeld, Musik von
J. Gilbert.
——* und folgende Tage: Polnische Wirt⸗
Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der heilige Hain. Lustspiel in drei Akten von Robert de Flers und G. A. de Caillavet. Musik von Emile Lassailly.
Sonnabend: Der heilige Hain.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Fräulein Josette — meine Frau. — Abends und folgende Tage: Der heilige Hain.
Modernes Theater. (Königgrätzer Str. 57,58.) ag, Abends 8 ¼ Uhr: Der Doppelmensch.
Schwank in drei Akten von Wilhelm Jacobi und Artbur Lippschitz.
Sonnabend; Zum ersten Male: Das glückliche Gesicht. Schwank in 3 Akten von E. Gettke.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Sherlock Holmes. Detektivkomödie in vier Aufzügen von Ferdinand Bonn. — Abends und folgende Tage: Das glück⸗ liche Gesicht.
8 Konzerte. Königl. Hochschule für Musik. Freitag,
Abends 8 Uhr: Vera von Lutze von der Simin⸗ Oper in Moskau, Opernszenen unter Mitwirkung des Blüthner⸗Orchesters. Dirigent: E. von Strauß.
Singakademie. Freitag, Abends 8 Uhr: Konzert von Johaunnes Nalbandian (Violine), pe oilnan St. Feeegee Konservatorium, 8
em ilharmonischen Orchester. Dirigent: Dr. Ernst Kunwald. 9 Fe
Aü ve. Zechstein. Freitag, Abends 8 Uhr: liederabend von Walt 18 dHavier: alter Zerm. Am Klavier
Beethoven-Saal. Freitag, Abends 8 Uhr:
Lissabon, der Dourobahn sowie der Povoa⸗ und Guimaraesstrecke haben sich dem Eisenbahne rausstand nicht angeschlossen. Da⸗
Nach Schluß der Redaktion eingegangene
Depeschen.
12. Januar. (W. T. B.) Die Angestellten
Metallarbeiter ebenfalls in den Ausstand 8₰
treten. Die ganze Garnison Lissabon ist in den Kasernen
Birkus Schumann. Freitag, präzise Abends 8 Uhr: Aufführung des „Deutschen Theaters“: König Oedipus von Sophokles.
Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr: Grande Soirée high Life. Auftreten sämtlicher neuen Attraktionen. — Um 9 ½ Uhr: Der große Coup *½ “ Romantische Pantomime in
en.
Birkus Busch. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Große Galavorstellung. Neu: Die 5 Cliftons. — Neu: Die Aeros. — Gastspiel des Herru Direktor Pierre Althoff und Frau Direktor Adele Althoff mit ihren hervorragendsten Freibeits⸗ dreffuren. — Frl. Elisabeth v. Dynar, Schul⸗ reiterin, auf ihren eigenen Schulpferden. — be⸗ rühmte Reiterfamilie Frediano. — 3 Gebr. Fratellinis, urkom. Clowns. — Um 9 Uhr: Die neue Ausstattungspantomime „Armin“ (Die Hermannschlacht).
Familiennachrichten.
Verehelicht: Hr. Oberstleutnant z. D. Carl von
mit Clara Gräfin von Krockow (Naum⸗
burg a. S.). — Hr. Erich von Zadow mit Frl. Sofie von Frantzius (Alt⸗Wuhrow).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Rittmeister Georg von Götz (Stendal). — Hrn. Regierungsassessor Hermann von Laer (Posen). 3
Gestorben: Hr. Landgerichtsrat Felix Foth (Schöne⸗ berg⸗Berlin). — Hr. Major z. D. Friedrich Kraus ke (Breslau). — Hr. Major z. D. und Bezirksoffizier
von Lumm (Crossen). — Hr. Feepeeaen Oskar
Stoecker (Berlin). — Verw. Fr. Pastor Helene
geb. von Eberhardt (Kalbsrieth
Kauffmann,
i. Thür.).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.
Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr.
Sieben Beilagen — (einschließlich Börsen⸗Beilage), und das Sachreaister zum „Deutschen Reichs⸗
Sonntag, den 22. Januar, Nachmittags 3 hr.
Noblesse oblige.
2. Klavierabend von Moriz Rosenthal.
anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗ “ anzeiger“ für 1910. 8
Erste Beilage
eiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Donnerstag, den 12. Januar
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität gering mittel gut Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
höchster niedrigster höchster ℳ ℳ ℳ8
Verkaufte
höͤchster ℳ
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗
8 Weizen. & 8 u““ — — 19,00 19,00 Prris. “ 19,20 19,20 19,30 19,40 Stargard i. Pomm.. 1 18,60 86 81 e. Breslan.. . . 1560 1849 1880 1940 6 Schl. 18,50 18,50 18,80 18,80 Halberstadt Höö“ 88 188 19½ EFilenburg 8 19,00 19,25 19 50 19,70 Pacf 1“ 19,25 19,50 19,75 19,75 2 19,30 19,30 19,80 19,80 I“ 7 . b 19,70 Fhäkerchübl 20,90 20,90 21,20 21,20 19,40 19,40 19 60 19,60 1 ngen. 19,70 19,70 20,00 20,20 Festoc 1— 9 L28 18,50 19,00 aren. 7 8 — — 18,70 19,00 Altenburg. — -—- 19,00 19,40
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Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Spalten, daß entsprechen
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Ein liegender Strich (—) in den ten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den lesten sechs
Berlin, den 12. Januar 1911 1 “ 8 88 8 Kaiserliches Statistisches Amt. 1
van der Borght.
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