Montag, den 21. August 1911, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des unterfertigten Gerichts anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht hiermit die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu erstatten. Dingolfing, den 14. Januar 1911. Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts.
[90115] Aufgebot. Nr. 464. Der
Landwirt Leopold Diebold von Oberweier hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den seit dem Jahre 1879 verschollenen Landwirt Peter Roman Kastuer von Malsch, zuletzt wohn⸗ haft in Oberweier, für tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 19. September 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ettlingen, den 11. Januar 1911. Gr. Amtsgericht. I. Zimpfer. Dies veröffentlicht “
der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Wagner.
[90154] Aufgebot.
1) Die Luise Schneider, geb. Färber, Söldners⸗ ehefrau in Braunsbach, 2) die Katharine Walther, geb. Färber, Straßenwärtersehefrau in Döttingen, zaben beantragt, folgende Verschollene: 1) den am 9. Juni 1825 geborenen Michael Leonhard Färber, 2) den am 30. August 1829 geborenen Michael Georg Johann Färber, 3) den am 18. Dezember 1835 geborenen Johann Karl Färber, sämtliche geboren und zuletzt wohnhaft in Döttingen, Söhne des † Johann Leonhard Friedrich Färber, Maurers, und der † Eva Maria, geb. Jakob, in Döttingen, Ziffr. 2 im Jahre 1849 unter Ver⸗ zicht auf die württ. Staatsangehörigkeit nach Amerika ausgewandert, Ziffr. 3 etwa im Jahre 1852 nach Amerika gereist, Ziffr. 1 etwa im Jahre 1861 ohne Reiseziel ins Ausland gereist, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 18. Sep⸗ tember 1911, Vorm. 9 ½ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. .
Künzelsau, den 12. Januar 1911. .
K. Amtsgericht. Buri, A.⸗R.
[90083] Aufgebot.
Der Eigentümer Ludwig Rehberg in Rundewiese hat in seiner Eigenschaft als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Arbeiter August Karnick (auch Karnek), geboren 14. 12. 1837 zu Neumühlbach, zuletzt wohnhaft in Treugenkohl, im Jahre 1888 an⸗ geblich nach Amerika ausgewandert, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. Dezember 1914, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Marienwerder, den 13. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht. 8II1“ Tillich. 56 Ehefrau Karoline Baumgarten, Böttner, in Rudolstadt hat beantragt, den ver⸗ schollenen Schlosser Karl Böttner, zuletzt in Rudolstadt, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. September 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Rudolstadt, den 10. Januar 1911.
Fürstliches Amtsgericht. Reinbrecht.
[90088808 v111111“A1“
Der Schlossermeister Conrad Richter in Schwetz hat beantragt, den verschollenen Arthur Boelk, zu⸗ letzt wohnhaft in Schwetz, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich pätestens in dem auf den 30. September 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Auf⸗ der spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Schwetz, den 7. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
[90153] Aufgebot. “ Der Pfleger Landwirt Heinrich Weber II. Rod am Berg hat beantragt, die verschollene Ehe⸗ frau des Christian Hehner, Katharina geb. Jäger, zuletzt wohnhaft in Rod am Berg, für tot zu er⸗ klären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. September 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ ꝛicht Anzeige zu machen. “ Usingen, den 10. Januar 1911. “ Königliches Amtsgericht. II.
[90087]
Die geborene
rrrung
u
[88152] Aufforderung an die Erben, Vermächtnis⸗ nehmer und Gläubiger eines Ausländers.
Am 22. Juli 1910 ist die preußische Staats⸗ angehörige Margarethe Braun, geb. Güter⸗ —2
ang
Raf;, ürich, zuständig gewesen) ljetziger Zu⸗
“
vr. (vor ihrer Verehlichung nach
ständigkeitsort nicht bekannt!1, in Wien XIII. Auhof⸗ straße 66a, woselbst sie ihren ordentlichen Wohnsitz
hatte, ohne Hinterlassung einer letztwilligen Anordnung verstorben. — 1
Gemäß §§ 137, 138 Kais. Pat. v. 9. August 1854 R.⸗G.⸗Bl. Nr. 208 werden alle Erben, Ver⸗ mächtnisnehmer und Gläubiger, die österreichische Staatsbürger oder hierlands sich aufhaltende Fremde sind, aufgefordert, ihre Ansprüche an den Nachlaß längstens bis 1. Februar 1911 beim gefertigten Gerichte anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß ohne Rücksicht auf diese Ansprüche an die ausländische Be⸗ hörde oder eine von dieser legitimierte Person aus⸗
gefolgt werden kann. 8
Zugleich werden gemäß § 140 Kais. Pat. vom 9. August 1854 R.⸗G.⸗Bl. Nr. 208 mit Rücksicht darauf, daß die hierlands befindlichen Erben um die. Vornahme der Verlassenschaftsabhandlung durch die österreichische Gerichtsbehörde angesucht haben, die allfälligen auswärtigen Erben und Ver⸗ mächtnisnehmer aufgefordert, ihre Ansprüche in der gleichen Frist anzumelden und bekannt zu geben, daß sie die Abtretung an die ausländische Behörde ver⸗ langen, widrigens, wenn letztere nicht selbst die Ab⸗ tretung verlangt, die Abhandlung hierlands und zwar mit den sich meldenden Erben allein gepflogen würde. Geschäftszahl A I 1187/10/6.
K. K. Bezirksgericht Hietzing, Abteilung 1, am 12. XII. 1910.
[90113] Bekanntmachuuugg.
Durch Ausschlußurteil vom 4. Januar 1911 sind der am 17. Juni 1850 hierselbst geborene Johann Beseler sowie der am 31. Mai 1868 hierselbst ge⸗ borene Robert Beseler für tot erklärt worden. Als Todestag ist für Johann Beseler der 31. Dezember 1900, für Robert Beseler der 31. Dezember 1910 festgestellt. 3 89
Brilon, den 4. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
[9097
18 1 9 “ 8 Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 7. Januar 1911 ist der am 4. Mai 1845 zu Gorsleben geborene Friedrich Albert Goerbing für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der Schluß des Jahres 1904 festgestellt. 8“ Heldrungen, den 10. Januar 1911. Königliches Amtsgericht.
[90081] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der Pfandschein Nr. 1004 der Reichsbankstelle zu Lippstadt vom 1. Juli 1908 über das Lombarddepot des Neheimer Bankoereins, Aktiengesellschaft in Neheim in Höhe von 20 000 ℳ 3 ½ % Deutsche Reichsanleihe für kraftlos erklärt.
Lippstadt, 13. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
Bekauntmachung.
Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom beutigen Tage sind folgende Personen: 1) Wilhelm Christian Gottlieb Wille, geboren am 20. Januar 1846 in Meisdorf, 2) Louis Nathan, geboren am 18. August 1872 in Magdeburg als Sohn des Kauf⸗ manns Hirsch Nathan und der Caroline Nathan, geb. Leopold, 3) der Maurermeister Friedrich August Puhlmann, geboren am 1. Oktober 1829 in Luckau als Sohn des Schuhmachermeisters Friedrich Gottlob Puhlmann und der Johanne Caroline Puhlmann, geb. Zingelmann, — sämtlich zuletzt wohnhaft ge⸗ wesen in Magdeburg —, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist festgestellt worden: 1) bei Wille der 31. Dezember 1889, 2) bei Nathan der 31. Dezember 1909, 3) bei Puhlmann der 31. Dezember 1871.
Magdeburg, den 10. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht A. Abteilung 8.
[90085]
Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Bäcker Michael Samuel Friedrich Fürstenau, geboren am 20. April 1845 in Pölitz, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Januar 1891, Mittags 12 Uhr, fest⸗ gestellt.
Pölitz, den 10. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
[90084]
In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung des verschollenen Tischlers Gustav Ostrowski, zuletzt in Neu⸗Ruppin wohnhaft gewesen, geboren den 12. November 1871 in Szewe, Kr. Grätz in Posen, hat das Königl. Amtsgericht in Stuhm für Recht erkannt: Der verschollene Tischler Gustav Ostrowski, geb. am 12. November 1871 in Szewe, Kreis Grätz in Posen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 15. Februar 1907, 12 Uhr Nachts, festgestellt. Die Kosten des Ver⸗ fahrens fallen dem Nachlasse zur Last.
Stuhm, den 28. Dezember 1910.
7 Königl. Amtsgericht. [90091] 2 b 8
Durch Ausschlußurteil vom 28. Dezember 1910 ist der verschollene Bahnarbeiter August Reimer, ge⸗ boren am 24. Februar 1864 in Conradswalde, jetzt unbekannten Aufenthalts, für tot erklärt. Als Zeit⸗ punkt des Todes ist der 15. April 1901 Nachts 12 Uhr, festgestellt. —8
Stuhm, den 13. Januar 1911.
Königl. Amtsgericht.
[90080] 1A“ Durch Ausschlußurteil vom 13. Januar 1911 ist der Hypothekenbrief über die auf Dobrau Blatt Nr. 48 Akt. 1I1 Nr. 13 für die Müllertochter Mathilde Forner zu Dobrau eingetragenen 2400 ℳ Darlehen für kraftlos erklärt worden. — F. 2/09. 14. Amtsgericht Krappitz, 13. 1. 1911.
[90067] Oeffentliche Zustellung. . Die Ehefrau des Dachdeckers Franz Menninger, Therese geb. Treischel, in Koblenz, Castorstraße 73. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Rummel in Koblenz, klagt gegen ihren Ehemann Ignaz Menninger, Dachdeckermeister, früber in Koblenz, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, auf Grund und unter der Behauptung, der Beklagte habe durch schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten flichten und durch ehrloses und unsittliches Ver⸗ alten, wie auch durch grobe Mißhandlungen der Klägerin eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Ver⸗ hältnisses verschuldet, daß der Klägerin die Fort⸗ fetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne — § 1568 B. G.⸗B. — mit dem Antrage, die zwischen den Parteien vor dem Standesamte in Koblenz am
25. Februar 1905 geschlossene Ehe zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Koblenz, Sitzungssaal Nr. 49, auf den 21. April 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich urch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Koblenz, den 14. Januar 1911. Anton, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[90122] Oeffentliche Zustellung.
Der Fritz Diehl in Johannisberg, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Lebrecht hier, klagt gegen seine Ehefrau Elise Bertha Diehl, geb. Badinsky, mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, früher in Johannisberg, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Wiesbaden auf den 8. April 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Wiesbaden, den 13. Januar 1911. 1
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[89757 Oeffentliche Zustellung.
Das minderjährige Hausmädchen Margarethe Auguste Peters in Loschwitz, Grundstr. 13, gesetzlich vertreten durch ihren Vater Karl Friedrich Peters daselbst, Klägerin, und der minderjährige Friedrich Hans Peters in Dresden, Elbgäßchen 4, Hhs. II, gesetzlich vertreten durch seinen Vormund, den Buch⸗ drucker Peter Breuer daselbst, Mitkläger, — Prozeß⸗ bevollmächtigter für die Klägerin: vorgenannter Breuer — klagen gegen den Kaufmann Otto Zieger, zuletzt in Drerden, Bönischplatz 4 I, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Klägerin, nachdem sie mit dem Beklagten in der gesetzlichen Empfängniszeit den Beischlaf vollzogen gehabt, darauf am 13. November 1906 den Mitkläger geboren habe, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, a. an die Klägerin 40 ℳ Entbindungs⸗ und Unterhaltskosten sowie 840 ℳ rückständige Unterhaltsrente auf die Zeit vom 13. November 1906 bis zum 13. November 1910, abzüglich gezahlter 16 ℳ, zu zahlen, b. vom 13. No⸗ vember 1910 ab dem Mitkläger den Unterhalt durch Entrichtung einer im voraus fälligen Geldrente, und zwar bis zum 13. November 1912 nach vierteljähr⸗ lich 45 ℳ, von letzterem Zeitpunkte ab aber bis zum vollendeten 16. Lebensjahre, d. i. den 13. Noypember 1922, nach vierteljährlich 60 ℳ zu gewähren und c. die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Be⸗ klagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht Dresden, Lothringerstraße 1 I, Zimmer 110, auf den 3. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Dresden, am 10. Januar 1911. Der Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.
t.
[90117] Oeffentliche Zustellung.
Der Marinewerkführer Kasten in Heppens, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Frevmuth, Wilhelms⸗ haven, klagt gegen die Witwe Ahrenholz, früher in Heppens, jetzt unbek. Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß Kläger der Beklagten an Kostgeld und für Besorgung der Wäsche 60 ℳ am 1. Fe⸗ bruar 1910 im voraus bezahlt habe, Beklagte aber 2 Tage darauf nach Amerika ausgerückt sei, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung der Be⸗ klagten, dem Kläger 50 ℳ nebst 4 % Zinfen seit 1. Mät) 1910 zu zahlen, auch das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Großberzogliche Amtsgericht Rüstringen, Abt. II, in Bant auf den 22. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Bant, den 14. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber f des Großherzoglichen Amtsgerichts Rüstringen.
[901161 SOeffentliche Zustellung.
Der Marinewerkführer Kasten in Heppens, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Freymuth in Wilhelmshaven, klagt gegen die Frau Witwe Ahren⸗ hols⸗ früher in Heppens, jetzt unbekannten Aufent⸗
alts, unter der Behauptung, daß laut Verein⸗
barung die Beklagte verpflichtet sei, darin zu willigen, daß die im Grundbuch von Heppens Band 4 auf Artikel 144 in Abt. III unter Nr. 4 eingetragene Hypothek von 2500 ℳ auf den Namen des Klägers umgeschrieben wird, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Verurteilung der Beklagten, darin zu willigen, daß die im Grundbuch von Heppens, Band 4 auf Artikel 144 in Abt. III unter Nr. 4 eingetragene Hypothek von 2500 ℳ auf den Namen des Klägers umgeschrieben wird, auch das Urteil gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur vmebfseen Verhandlung des Rechtsstreits wird die Beklagte vor das Großherzogliche Amtsgericht Rüstringen, Abt. II, in Bant, welches nach Klägers Behauptung von den Parteien prorogiert ist, auf den 22. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. “
Bant, den 14. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber 8 des Großherzoglichen Amtsgerichts Rüstringen.
[90062] Oeffentliche Zustellung.
Der Kellner Hermann Mädler in Berlin, Achen⸗ bachstraße 6, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. von Moers in Berlin W. 57, Kurfürstenstr. 3, klagt gegen den Robert Herz, früher in Berlin, Dranienburgerstraße 27, zuletzt in London S. 2r., Cologucread Clopham Common, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Bebhauptung, daß er am 19. Januar 1893 dem Beklagten ein bares Darlehn von 1200 ℳ gegeben habe, welches sich derselbe als Akzeptant wechselmäßig verpflichtet habe, am 19. April 1893 zu Berlin, seinem damaligen Wohnorte, zurückzuzahlen. Die Wechselklage 9egen den Beklagten sei verjährt, letzterer sei aber in Ge⸗ mäßheit des Artikels 83 Wechselordnung in Höbe von 1200 ℳ zum Schaden des Klägers verpflichtet. Kläger werde beantragen: den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an Kläger 1200 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Er ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗
streits vor die 32. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Gerichtsgebäude, Gruner⸗ straße, Zimmer 32/33, I. Stock, auf den 8. April 1911, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dern gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 24. O. 267/8. 10. “
Berlin, den 13. Januar 1911.
Altrichter, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 32.
190118] Oeffentliche Zustellung.
Die Buchhandlung unter der Firma Lichtherz Großmann u. Co. zu Cöln, Ubierring 21, klagt gegen den Ingenieur Ernst Wortmann, früher in Hamburg, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr für geliefertes Brockhaus Conv.⸗Lexikon und Regal 235,70 ℳ schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung zur Zahlung von 214,06 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage, sowie das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Cöln, Appellhofplatz, Zimmer 75, auf den 8. April 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Cöln, den 14. Januar 1911.
Kaiser, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[90071] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Wilh. Harksen Nachf. zu Apenrade,
rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Bong⸗ Schmidt in Flensburg, klagt gegen den Bäcker Andreas Johannsen, früher zu Apenrade, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte auf vorherige Bestellung für seinen Geschäftsbetrieb die in dem auf der Gerichtsschreiberei niedergelegten Kontobuch verzeichneten Waren zu den daselbst angegebenen Zeiten und den ausgeworfenen, mit der Klägerin verabredeten, auch angemessenen Preisen gekauft und empfangen bezw. erhalten habe und dafür restlich 1361,45 ℳ schulde, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 1361,45 ℳ nebst 5 % p. a. Zinsen vom Tage der Klagezustellung zu zahlen und die Kosten des Rechts⸗ streits einschließlich des voraufgegangenen Arrest⸗ verfahrens zu tragen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 3. April 1911, Vorm. 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗
stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Flensburg, den 13. Januar 1911. 3 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[90074] Oeffentliche Zustellung.
Die offene Handelsgesellschaft Theodor Dschenfzig in Magdeburg — Prozeßhevollmächtigte: Justizrat Gutsche und Rechtsanwalt Dr. Eberhard daselbst klagt gegen die Ehefrau des Kaufmanns Robent Gentzen, Helene geb. Tomfohrde, und deren Ehe⸗ mann, beide früher in Hamburg⸗Wandsbek, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß ihr der beklagte Ehemann Gentzen aus dem am 27. September 1892 fälligen und dann fortlaufend verlängerten Akzepte 3000 ℳ schulde und ihr hier für seitens der beklagten Ehefrau Gentzen die für letztere aus der Pfandobligatieon vom 19. April 1872 auf der Parzelle Nr. 8 des Bodens in Gregersts Dal und Knose, belegen in Nordbys Bezirk auf Fanò, eingetragene Hypothek von 7500 Reichsmark dänischer Währung, zu 4 % jährlich verzinslich, ver⸗ pfändet und hieruüber das rechtskräftige Urteil des Königlichen Landgerichts, 1. Kammer für Handels⸗ sachen, in Magdeburg vom 11. März 1904 6 0. 402/03 ergangen sei, mit dem Antrage, derdh gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckvares ÜUrteil die beiden Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, die Zwangsvollstreckung wegen der 3000 ℳ und Zinsen in die vorgedachte Pfandobligation Höhe von 7500 Reichsmark dänischer Währung zu dulden. Die Klägerin ladet die Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts in Magdeburg, Halberstädterstr. 131, auf den 17. März 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. — 6 O. 9/11. —
Magdeburg, den 13. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts: Zingler, Landgerichtssekretär.
[90119] Oeffentliche Zustellung.
Der Bauunternehmer Johann Peter Immesberger in Quierschied klagt gegen den Bergmann Johann Meiser⸗Seewald, fruͤher in Merchweiler, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihm für gelieferte Mate⸗ rialien und ausgeführte Bauarbeiten aus den Jahren 1907 und 1908 295,61 ℳ verschulde, mit dem An⸗ trage, durch vorläufig vollstreckbares Erkenntnis der Beklagten zur Zahlung von 295,61 ℳ nebst 4 %½ Zinsen seit dem Klagetage zu verurteilen. Zut mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird ter Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Ott⸗ weiler, Bezirk Trier, auf den 31. März 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. 8.
Ottweiler, den 7. Januar 1911. 8
Franzmann, ö als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[90121] Auszug. Die Privatiere Maria Herig treten durch die Rechtsanwälte und Baier in Schweinfurt, klagt gegen den theker und Chemiker Johann Bartecki, früher in Bad Kissingen, nun unbekannten Aufenthalts, weges ö. mit dem Antrage, den Beklagten kosten ällig zu verurteilen, an die Klägerin 4650 ℳ neds⸗ 5 % Zinsen hieraus seit 1. Oktober 1908 zu be⸗ zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor das K. Landgericht dahier, 11. Zivilkammer, zu dem auf Montag⸗ den 27. März 1911, Vormittags 9 Uhr⸗ anberaumten Verhandlungstermine mit der Auf⸗ forderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Vertreter zu bestellen. Zun Zwecke der bewilligten öffentlichen Zustellung an der Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannl gemacht. Schweinfurt, den 17. Januar 1911. . Obergerichtsschreiber des K. Landgerichts.
in Kraginnen, ver Justizrat Buhlhelle⸗
Avpo⸗
“
Deutschen
G Unrerfuchungssachen. Aufgebote, I
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Neichsanzeiger und Königlich Preußischen S aatsanzeiger.
‿28
— —
Offentlicher Anzeiger.
Preis für den Raum ciuer 4gespaltenen Petitzeile 30 ₰.
Berlin, Donnerstag, den 19. Januar
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenofsfenscha
7. Niederlassung ꝛc. von Fehebhee 1 8. Unfall⸗ uno Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung 9. Bankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
—
qA 9
Zustellungen u. dergl.
[900599) Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann J. Heimberg in
in Recklinghausen,
trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen
dem Kläger den ihm gelieferten Anzug zurückzugeben und 13,90 ℳ Kosten der einstweiligen Verfügung 12 G 151/10 zu zahlen, und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckoar zu erklären. Der Kläger ladet zur mündlichen Verhandlung des — Königliche Amtsgericht in Recklinghausen, Zimmer 65, auf den 16. März 911 1 Zum Zwecke der zffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
den Beklagten Rechtsstreits vor das
1911, Vormittags 9 Uhr.
bekannt gemacht. Recklinghausen, den 2. Januar 1911. Kremer, Amtsgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[90 425] Oeffentliche Zustellung.
89
Der Taubstummenlehrer Gustav Senkowski in Rössel klagt gegen den früheren Taubstummenlehrer Josef Bleise, früher in Rössel, auf Grund des am 5. September 1910 ausgestellten Wechsels, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen an ihn 250 ℳ nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 5. Dezember 1910 und 5 ℳ 40 ₰ Wechselunkosten zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen; das Urteil für 1 Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Rössel auf den 23. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Rössel, den 14. Januar 1911.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [90120] Oeffentliche Zustellung.
Der Ernst J. Rothe in Offenbach a. Main, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bangel in Offen⸗ bach a. Main, klagt gegen die Frau Elise Zimmermann, geb. Vogler, früͤher in Friedenau, Rubensstraße 10, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie ihm auf den Wechsel de dato Friedenau, 12. Juli 1910 300,— ℳ schulde, mit dem Antrage auf vorläufige vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 302,80 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 16. Oktober 1910. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird die Beklagte vor das Königliche Amts⸗ herig in Berlin⸗Schöneberg, Abt. 33, in Schöne⸗ erg. Grunewaldstraße 66/67, auf den 30. März 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 37, geladen.
Schöneberg, den 13. Januar 1911.
„Hopke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 33.
[90060] Oeffentliche Zustellung.
Der Besitzer Paul Krause in Dombrowo bei Kamin W.⸗Pr., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Lange in Zempelburg, klagt gegen den Herrn Wilhelm Rehbein, zuletzt in Berlin, Barnim⸗ straße 44, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter zur Erteilung einer löschungsfähigen Quittung bezüglich seines Anteils von 150 ℳ an der im Grundbuche des dem Kläger T Kamin Blatt 390 in Abt. III
r. 2 für die Geschwister Wilhelm, Adeline, Albertine und Auguste Karoline Rehbein einge⸗ tragenen Darlehnshypothek von 450 ℳ nebst Zinsen verpflichtet sei, da die Post nebst Zinsen vor langen Jahren bereits durch Zahlung getilgt worden sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, über die für ihn eingetragenen 150 ℳ nebst Zinsen Löschungsbewilligung in urkundlicher
orm zu erteilen. Zur mündlichen Verhandlung des
chtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Zempelburg auf den 14. März 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Zempelburg, den S. Januar 1911. .“ eyer, 11““ als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 190411]
Die Zustellung in Sachen Hagn gegen Hagn wird dahin berichtigt, daß Kläger der Forde⸗ rung zu 400 ℳ der Gastwirt Karl Hagn, hier, ist.
München. 16. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. 2
“
Verkäufe, Verpachtungen,
Verdingungen ꝛc.
[90407] Bekanntmachung.
K.2e Recht zum alleinigen Aushang von Privat⸗
anntmachungen in den Wartesälen, Wartehallen 82 Vorfluren der Bahnhofsgebäude im Eisenbahn⸗ lrektionsbezirk Halle (Saale) soll vom 1. Juli 1911 8 offentlich meistbietend verpachtet werden. Die der Ausschreibung zugrunde liegenden Bedingungen sebst Angebotbogen sind von unserem Zentralbureau öben porto⸗ und bestellgeldfreie Einsendung von Vers zu beziehen oder im Zimmer Nr. 272 des
Awaltungsgebäudes einzusehen.
ngebote, denen die unterschriftlich vollzogenen b ingungen beizufügen sind, sind bis zum 20. Fe⸗ ruar d. Js., Vormittags 10 Uhr, an das Verkehrs⸗ ureau mit der Aufschrift:
„Angebot auf Pachtung des Rechts zum Aushang
—
1 .H. Recklinghausen⸗ Süd, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bachrach klagt gegen den Bergmann Thomas Kowalak, früher in Hochlarmark, Wald⸗ straße 43, jetzt in unbekannter Ferne, mit dem An⸗
Verwaltungsgebäudes hierselbst statt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Halle (Saale). den 14. Januar 1911. Königliche Sisenbahndirektion.
——————
4) Verlosung ꝛc. von Wert⸗
papieren. 8
[904 Bekanntmachung.
Breslau sind die Appoints: Lit. A Nr. 37 54 69 über je 5000 ℳ,
je 2000 ℳ,
216 263 294 298 299 353 360 über je 1000 ℳ ezogen worden. Die betreffenden Anleihescheine werden den In⸗
dem Bemerken gekündigt, daß von dem gedachten Termin ab die Verzinsung der gekündigten Anleihe⸗ scheine aufhört Die Einlösung der letzteren hiesigen Kreiskommunalkasse. Breslau, den 27. September 1910. Kreisausschuß. Dr. Wichelhaus. [90412] Gewerkschaft Grillo, Funke & Co.,
Gelsenkirchen-Schalke. Konvertierung der 4 ½ % Obligationen von 1895.
„Unter Bezugnahme auf die am 30. Dezember 1910 in den Zeitungen von uns erlassene Bekanntmachung bringen wir hiermit bezüglich der Konvertierung der 4 ½ % Obligationen von 1895 unserer Gewerkschaft folgendes zur Kenntnis der Obliga⸗ tionäre:
Die Tilgung der ℳ 3 500 000 neuen 4 ½ % Obligationen erfolgt im Wege der Auslosung zu 103 % vom 1. Juli 1916 ab mit jährlich 4 % des ursprünglichen Nennbetrages. Von diesem Termin ab ist auch verstärkte oder Gesamtrückzahlung zu⸗ lässig. Die neuen Obligationen lauten auf den Namen des Essener Bankvereins oder dessen Order. Zu ihrer Sicherstellung ist eine Sicherungshvpothek von ℳ 3 605 000 auf unseren gesamten Grundbesit, außer einigen Absplissen, auf denen das Enteignungs⸗ recht zugunsten der Stadtgemeinde Gelsenkirchen zwecks Straßenverbreiterung eingetragen steht, ein⸗ schließlich sämtlicher Betriebsanlagen sowie der Beamten⸗ und Arbeiterwohnhäuser, eingetragen, und zwar direkt hinter der Kautionshypothek für die An⸗ leihe von 1895, die zurzeit mit noch ℳ 780 000 validiert, sowie hinter einer Sparkassenhypothek von ℳ 268 600 auf die Arbeiter⸗ und einen Teil der Beamtenwohnhäuser. Nach Einlösung der Anlethe von 1895 erfolgt die Löschung der für dieselbe ein⸗ etragenen Kautionshypothek, sodaß alsdann die Sicherungshypothek für die neue Anleihe, abgesehen von der genannten Sparkassenbypothek, die mit dem Range vor der neuen Sicherungshypothek bestehen bleibt, zur ersten Stelle aufrückt. Die Größe des von der Sicherungshypothek umfaßten Grundkesitzes beträgt 11 ha 60 a 59 dm.
Im Auftrage des übernehmenden Bankenkonsor⸗ tiums fordern wir die Inhaber unserer
4 ½ % Teilschuldverschreibungen von 1895
hiermit auf, den Umtausch in den gleichen Be⸗ trag unserer neuen 4 ½ %, zu 103 % einlös⸗ baren Teilschuldverschreibungen unter nach⸗ stehenden Bedingunden vorzunehmen:
1) Anmeldungen zum Umtausch werden bis zum 9. Februar 1911 einschließlich
in Essen⸗Ruhr bei dem Esseuer Bankverein,
bbei der Essener Credit⸗Anstalt,
in Elberfeld bei dem Bankhause von der
Heydt⸗Kersten & Süöhne, in Cöln bei dem Bankhause Deichmann & Co., in Berlin bei der Deutschen Bank auf Grund eines bei diesen Stellen erhältlichen Anmeldeformulars während der üblichen Geschäfts⸗ stunden entgegengenommen. Ueber die eingereichten Stücke wird Quittung erteilt, gegen deren Rückgabe die Auslieferung der neuen Teilschuldverschreibungen sofort nach Fertigstellung erfolgt.
2) Gegen die Teilschuldverschreibungen von 1895, die mit Zinsscheinen per 1. April 1911 u. ff. und Talons auszuliefern sind, er⸗ halten die Einreicher den gleichen Neunbetrag der neuen Teilschuldverschreibungen mit Zins⸗ scheinen per 1. Juli 1911 u. ff. und außer⸗ dem eine Konvertierungsprämie von 2 ½ % = ℳ 25 pro Obligation über ℳ 1000 nominal. Zugleich wird ihnen die Differenz im Zins⸗ lauf zwischen den alten und den neuen Obli⸗ gationen für Jahr mit ℳ 11,25 pro Obli⸗ gation vergütet.
Die Konvertierungsprämie sowie die Zius⸗ differenz werden bei Einreichung der alten Teilschuldverschreibungen mit zusammen ℳ 36,25 pro Obligation bar ausgezahlt. Der Betrag etwa fehlender Zinsscheine in bei der Einreichung der alten Teilschuld⸗ verschreibungen bar zu entrichten. “ Gelsenkirchen⸗Schalke, im Januar 1911.
von Plakaten im Eisenbahndirektionsbezirk Halle (Saale)“ e.egge
verfiegelt und portofr
Die Eröffnung der Angebote findet an demselben Tage, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer 358 unseres
Bei der in Gemäßheit des Allerhöchsten Privi⸗ legiums vom 1. Juli 1882 heute stattgehabten Aus⸗ losung von Kreisanleihescheinen des Kreises
Lit. B Nr. 19 38 55 75 80 112 141 179 über Lit. C Nr. 4 20 28 45 54 59 63 95 180 199
habern zur Einlösung am 1. April 1911 mit
erfolgt bei der
[90408] Bekanutmachung.
von 1896. 1911 gekündigt:
Lit. A Nr. 1 13 15 81 96 136 = 80 000 ℳ. 226
499 966
162 187 464 492 937 943
275 1121 1173 1265
Lit. C Nr. 17 668 688
= 27 000 ℳ.
der dazu gehörigen Zinsscheinanweisung vom 16. September 1911 ab,
zu Berlin, Mauerstraße 61/62,
geschäft zu Verlin, Leipziger Straße
einzulösen. vom Kapital abgezogen.
Mit dem 1. der ausgelosten Anleihescheine auf.
noch nicht eingelöst: Lit. C Nr. 330 und 331 über je 500 ℳ.
Schöneberg, den 11. Januar 1911. Der Magistrat.
½4 % Schöneberger Gemeindeanleihe
Nachstehend bezeichnete Stücke obiger Auleihe sind ausgelost und werden hiermit zum 1. Oktober
217 234 267 303 308 431 467 484 518 549 = 16 Stüͤck je 5000 ℳ
Lit. Nr. 12 15 35 39 88 100 109 112 161 27 285 287 315 356 388 418 459 578 596 640 662 706 742 832 918 24 21 1276 1319 1383 1392 1456 = 42 Stück je 2000 ℳ = 84 000 ℳ. 9 23 60 66 68 123 188 200 211 249 353 396 420 455 566 599 625 630 631 667 d 719 725 752 761 783 865 916 994 1091 1136 1163 1185 1204 1210 1268 1273 1281 1410 1424 1442 1480 1494 1596 1682 1715 1735 1836 1839 1876 1976 1986 1990 = 54 Stück je 500 ℳ
Wir fordern die Inhaber der ausgelosten Anleihe⸗ scheine auf, die Anleihescheine unter Beifügung der nach dem 1. Oktober 1911 fälligen Zinsscheine und
a. entweder bei unserer Stadthauptkasse, Kaiser⸗ Wilhelm⸗Platz 3, parterre rechts, Zimmer 2,
. oder bei dem Bankhause Delbrück, Schickler & Co. — bisher Delbrück, Leo & Co. —
c. oder bei F. W. Krause & Co., Bank⸗
45,
— bei den unter b und c genannten Stellen vom 18. September 1911 ab — zum Nennwerte
Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag Oktober 1911 hört die Verzinsung
Von den in früheren Jahren gekündigten Stücken der 3 ½ % igen Anleihe vom Jahre 1896 sind
a. Kündigungstermin 1. Oktober 1909: Lit. B Nr. 558 und 1407 über je 2000 ℳ,
b. Kündigungstermin 1. Oktober 1910 Lit. C Nr. 904 und 1555 über je 500 ℳ.
[90109] in St. Georg. Die Generalversammlung am 9. Dezemb
herabzusetzen.
anzumelden. Hamburg, den 10. Januar 1911. Der Vorstand.
5) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch
Hammonia⸗Bierhallen⸗Aktien⸗Gesellschaft
er 1910
hat beschlossen, das Aktienkapital um ℳ 81 000,—
1 s In Gemäßheit § 289 des Handels⸗ gesetzͤuchs werden die Gläubiger der Gesellschaft aufgefordert, ihre Ansprüche bei dem Unterzeichneten
[90129]
Aktiengesellschaft.
der Gesellschaft ausgeschieden. Bremen, 17. Januar 1911.
Bremer Papier ce Wellpappen⸗Fabrik
Herr Thomas Achelis ist aus dem Aufsichtsrat
[90132]
kontos für die Zeit vom 1. Januar 19.
klage erhoben. Der erste Verhandlungsterm
Vormittags 9 Uhr, an. Mülhausen i. Els., den 17. Januar 191. Der Vorstand
Kuneyl & Cie. Jules Kuneyl.
Gegen den Beschluß der Generalversammlung vom 23. November 1910, betreffend die Genehmigung der Inventurbilanz und des Gewinn⸗ und Verlust⸗
10 bis
30. September 1910, hat der Aktionär, Rentner Eugen Mühleisen in Bietigheim Anfechtungs⸗
in steht
beim Kaiserl. Landgericht zu Mülhausen i. Els., Kammer für Handelssachen, am 10. März 1911,
1.
der Kommanditgesellschaft auf Ahtien
Gesorges Kuneyl.
190492)
Thüringische Schieferbergbau⸗Gesell in Reichenbach.
Am 9. Februar 1911 findet in Saalfeld
Tagesordnung: Punkt 1. .. über eingeleitete 18 verhandlungen. 2. Abstimmung.
kommerzienrat Karl veets Schneider in Ka ruhe durch Tod aus dem
Gesellschaft ausgeschieden ist. 1 Karlsruhe, den 16. Januar 1911. [90130] Die Direktion.
Gewerkschaft Grillo, Funke & Co.
Dr. M. Richter.
schaft
a. Sa.,
Nachm. 3 Uhr, im „Hotel Thüringer Hof“ eine außerordentliche Generalversammlung statt.
Verkaufs⸗
Fürberei und chemische Waschanstalt vormals Ed. Printz Act.Ges.
Auf Grund des § 244 des Handelsgesetzbuchs wir hiermit bekannt, daß Herr Geheimer
rls⸗
ufsichtsrat unserer
Bekanntmachung.
am 23. Dezember v. J. neralversammlung der Deutschen Aktiengesellschaft in München hat lösung und Liquidation der schlossen.
derselben auf, ihre Ansprüche anzumelden. München, 11. Januar 1911. Ohlmüllerstr. 11/II. Franz Sailer.
stattgefundene Ge⸗ Elektrizitäts it die Auf⸗ Gesellschaft be⸗
Unter Hinweis auf diesen Beschluß fordere ich als Liquidator der Gesellschaft die Gläubiger
190453 Kieler Bank.
Achtunddreißigste ordentliche
lokal der Bank, Eisenbahndamm Nr. 10. Tagesordnung: 1) Vorlage des Jahresberichts und der Bilanz und Festsetzung der Dividende für das Jahr 1910. 2) Erteilung der Decharge. 1 3) Wahl zum Aufsichtsrat.
Aktien oder Hinterlegungsscheine darüber bis zum 8. Februar entweder bei der unterzeichneten
sellschaft in Disconto⸗Bank in Hamburg zu deponieren. Der Geschäftsbericht steht vom 26. Januar an im Bureau der Bank zur Verfügung der Aktionäre. Kiel, den 18. Januar 1911. Der Aufsichtsrat der Kieler Bank. Bichel, z. Zt. Vorsitzender.
Creditverein Neustadt aA. A. G.
Die ordentliche Generalversammlung findet Samstag, den 11. Februar 1911, Nach⸗ mittags 4 Uhr, im Saale der Brauerei Scheuen⸗ pflug statt, wozu wir unsere Aktionäre unter Hinweis auf § 22 d. St. hiermit einladen.
] Tagesordnung:
1) Jahresbericht und Bilanzvorlage pro 1910.
2) Erteilung der Entlastung.
3) Beschluß über Gewinnverwendung. [90493
Neustadt a. A., den 19. Januar 1911. Der Aufsichtsrat. Leonh. Teufel, Vorsitzender.
[90142] Baumwoll⸗Feinspinnerei in Augsburg.
Die diesjährige ordentliche Generalversamm⸗ lung findet am Montag, den 13. Februar 1911, Vormittags 10 Uhr, im Fabriklokale het wozu die Herren Aktionäre hiermit eingeladen werden.
Tagesordnung:
1) Berichterstattung der Gesellschaftsorgane über das abgelaufene Geschäftsjahr.
2) Rechnungsvorlage und Beschlußfassung darüber sowie Entlastung des Vorstands und des Auf⸗ sichtsrats.
Die Anmeldung gegen Vorweis der Aktien findet
vom 9. bis einschließlich 11. Februar im
Fabrikkontor statt.
Augsburg, 17. Januar 1911.
Der Aufsichtsrat der Baumwoll⸗Feinspinnerei.
Ludw. Krauß, Vorsitzender.
[90148] Aktien-Gesellschaft zum Betriebe der
Wasserheilanstalt Marienberg zu Boppard. Die Herren Aktionäre der Gesellschaft werden gemäß § 20 des Gesellschaftsvertrags zur ordent⸗ lichen Generalversammlung auf Mittwoch, den 22. Februar 1911, Vormittags 11 Uhr, nach Marienberg ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1) Bericht des Außsschtsrats und der Rechnungs⸗ revisoren. 2) Feststellung der Bilanz pro 1910 und Beschluß⸗ fassung über event. Erteilung der pro 1910. 3) Ergänzungswahl des Aufsichtsratz. Boppard, 16. Januar 1911. Der Aufsichtsrat. [90124] 1 Bekanntmachung. Die Aktionäre der Fürstenwalder Creditbank, Actien Gesellschaft werden hierdurch zu einer ordent⸗ lichen Generalversammlung auf Sonnabend, den 4. Februar 1911, Abends 7 Uhr, zu Fürstenwalde, Spree, im 9 zum Kronprinzen“ eingeladen, und zwar zur Erledigung folgender 8 Tagesordnung: 6 a. Erstattung des Geschäftsberichts für 1910 seitens des Vorstands. b. Bericht des Aufsichtsrats. c. Genehmigung der Bilanz nebst Gewinn⸗ und. Verlustrechnung. d. Beschlußfassung über die Gewinnverteilung. e. Erteilung der Entlastung an Aufsichtsrat und 8 Werstend. Aufsichtsrat für die nach Wahlen zum Aufsichtsrat für die nach § 17. 8 Statuts dum Kuffichtene d 8 Die Gewinn⸗ und Verlustrechnung, die Bilanz sowie der Geschäftsbericht für das Gesche tsjahr 1910 liegt zur Einsicht der Aktionäre in den deg 0- räumen der Gesellschaft von heute ab aus. Fürstenwalde, Spree, den 1,7. Januar 1911. Der Aufsichtsat der
Fürstenwalder Creditbank
Aktiengesellschaft.
8 Thie, Vorsitzender. 1““
88
* Generalver⸗ sammlung der Aktionäre am Sonnabend, den 11. Februar, Mittags 12 Uhr, im Geschäfts⸗
Die Aktionäre, welche an dieser Versammlung teil⸗ nehmen wollen, haben gemäß § 24 des Statuts ihre
Bank oder bei der Direction der Disconto⸗Ge⸗ Berlin bezw. der Commerz⸗ und
Decharge
. 2p ee 8
8—ö
be