1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, — 3. Verkäufe, Verpachtungen,⸗Verdingungen ꝛc.
4. Verlosung ꝛc. von Wertpax ieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
Preis für den Raum einer 4gespaltenen Peritzeile 30 ₰.
6. Erwerbs⸗ und Wirtse eenoffenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. krtscgft geaoffegfche⸗ 8. Unfall⸗ und 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
liditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
116 .
1) Untersuchungssachen.
[92720] se Der Leutnant d. R. a. D. — Student der Me⸗ dizin — Karl Ludwig Joachim Christoph Heyn, 28 Jahre alt, in Eggesin, Kreis Ueckermünde, ge⸗ boren, dessen Aufenthalt unbekannt isr und welchem zur Last gelegt wird, sich der Beleidig ung in Tat⸗ einheit mit verleumderischer Beleidigung schuldig gemacht zu haben — Vergehen nach §§ 185, 186, 3 Allg. St.⸗G.⸗Bs. —, wird hiermit aufgefordert, dem Gerichte des XII. (1. K. S.) Armeerorps in Dresden seinen Aufenthaltsort anzuzeigen. Dresden, den 20. Januar 1911. 8 Gericht des XII. (1. K. S.) Armeekorps.
192717] Fahnenfluchtserklärung. 82 In der Untersuchungssache gegen den Musketier Hans Thronicke der 7. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 87, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Frankfurt a. M., be ..
Mainz, — “ Gericht der 21. Division.
92716] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den ausgehobenen Rekruten Ignatz Purmann, geboren 21. 7. 88 in Margonin, aus dem Landwehrbezirk Lüneburg, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Millitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. 8 Hannover, den 23. Januar 1911. Gericht der 20. Division.
Verfügung. 4. Januar 1911 gegen
Januar 1911.
192719] Die am
erlassene Fahnenfluchtserklärung — veröffentlicht im eichsanzeiger Nr. 6 vom 7. 1. 1911 — ist gemäß 5 362 Abs. 3 M.⸗St.⸗G.⸗O. erledigt. Colmar i. E., den 23. Januar 1911. Königliches Gericht der 39. Division.
[92718] Fahnenfluchtserledigung.
Die gegen den Musketier Hvazinth Joschko der .Kompagnie Infanterieregiments Frhr. Hiller von Gaertringen (4. Pos.) Nr. 59 ergangene Fahnen⸗
fluchtserklärung (s. „Deutsch. Reichsanz.“ v. 10./11. 10 r. 68390) wird aufgehoben. Danzig, den 23. Januar 1911.
Gericht der 36. Division.
Der unterm 10. d. Mts. Nr. 9/10 III/11 gegen Pionier Peter Riebel 3/21 erlassene Steckbrief wegen Fahnenflucht ist erledigt. Mainz⸗Kastel, 23. 1. 11. . Gericht des 1. Nassauischen Pionierbataillons Nr. 21.
[92715]
Die am 31. August 1919 gegen den Matrosen Bruno Wilbhelm Franz Bieszk der 3. Komp. II. Ma⸗ trosendivision erlassene Fahnenfluchtserklärung wird aufgehoben.
ilhelmshaven, den 23. Januar 1911. Gericht II. Marineinspektion.
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
92446] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Brunnenstr. 93, belegene, im Grundbuche von dem Schönhausertorbezirk Band 8 Blatt 226 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters Cäsar Buschow
in Berlin, Brunnenstr. 154, eingetragene Grundstück, bestehend aus a. Vorderwohngebäude mit rechtem und
linkem Seitenflügel, Hof und Kohlenplatz, b. Stall, Remisen⸗ und Werkstattgebäude quer, am 30. März 1911, Vormittags 11 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Neue Friedrich⸗ straße 12/15, Zimmer Nr. 113/115, im dritten Stock⸗ werk, versteigert werden. Das 12 a 18 qm große Grundstück, Parzelle 122/9 des Kartenblatts 26 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikelnummer 7098, in der Gebäudesteuerrolle die Nr. 235 und ist bei einem Nutzungswert von 13 050 ℳ zu 465 ℳ Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 31. Dezember 1910 in as Grundbuch eingetragen. 87 K. 174. 10.
Berlin, den 17. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87.
[92133]
Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Agent August Grube in Münster i. Westf. hat das Aufgebot des Anteilscheins Serie 5808 Nr. 17 der Braunschweigi⸗ schen Prämienanleihe beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, vor
em Herzoglichen Amtsgericht Braunschweig, am
Wendentore 7, 38, anberaumten Aufgebots⸗
termin seine Rechte anzumelden und die Urkunde
vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Urkunde erfolgen wird. Zugleich wird wegen dieser
in der Ziehung vom 30. Juni 1910 gezogenen Prämien⸗
anleihe die Zahlungssperre verfügt und an Herzogliches
Finanzkollegium hier das Verbot erlassen, an den
Inhaber eine Leistung zu bewirken.
Braunschweig, den 19. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts. 13.
J. V.: Ad. Knigge, Gerschr.⸗Aspirant.
[82770] Aufgebot.
Die Witwe Marie Zeller, geb. Richter, in Kirch⸗ hain N.⸗L, vertreten durch die Rechtsanwälte West⸗ mann in Berlin, Markgrafenstraße 22/,23, und Ma Schulze in Kirchhain N.⸗L., hat das Aufgebot fol⸗ gender angeblich abhanden gekommener Pfandbriefe der Preußischen Hypotheken⸗Actien⸗Bank a. Serie X Nr. 1674 fräher über 2000 ℳ, jetzt über 1600 ℳ, b. Serie XVII Nr. 3222, 3500 und 3501 über je 160 ℳ, c. Serie XVII Nr. 7506 und 7507 über je 240 ℳ beantragt. Die Inhaber der Urkunden
“ 88
werden aufgefordert, spätestens in dem auf d 14. Oktober 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer Nr. 113/115, anberaumten Auf⸗ ebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Ur⸗ nden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Berlin, den 8. Dezember 1910. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154.
[72618] Aufgebot. 8 8 Nachbezeichnete Urkunden, deren Verlust glaubhaft
gemacht ist, werden zum Zwecke der Kraftloserklärung
aufgeboten: 8
1) auf Antrag des Holzhändlers Josef Schmid in München der 3 ½ %ige Pfandbrief der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 23 Lit. L Nr. 6717 zu 1000 ℳ,
2) auf Antrag der Firma A. Fairon & A. Wertz in Dison⸗Verviers der zu München am 18. Januar 1910 von J. Stiefelzieher, Versandgeschäftsinhaber in München, an eigene Order auf den Kaufmann Georg Damitt in München gezogene, von letzterem akzep⸗ tierte, mit dem Blankoindossament des Ausstellers versehene, am 18. April 1910 fällig gewesene Wechsel über 150 ℳ,
3) auf Antrag des Kunstgärtners Martin Klaeber in Luchau. b. Glashütte die auf Hermann Martin Klaeber, Kunst⸗ und Handelsgärtner in Charlotten⸗ burg, lautende Lebensversicherungspolice der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München X 4
Nr. 7031 vom 16. Juli 1889 über 3000 ℳ, 1 4) auf Antrag des K. Zolleinnehmers a. D. Josef Joas in Weiler i. Allgäu die auf den Grenzober⸗
aufseher Josef Joas in Oberstdorf lautende Lebens⸗ versicherungspolice der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München A 4 Nr. 11 962 vom 4. Oktober 1892 über 2000 ℳ. Die Inhaber vorbezeichneter Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 9. Juni 1911, Vormittags 9 Uhr, im Zimmer Nr. 88/1 des Justizgebäudes der Luitpoldstraße anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte bei dem unterfertigten Gericht anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird. München, den 19. November 1910. K. Amtsgericht.
11141“
[82764] ahlungssperre.
Es ist das Aufgebot der angeblich abhanden ge⸗ kommenen 4 % Hypothekenpfandbriefe der Prentfischen Pfandbriefbank zu Berlin Emission XXI a. Lit. D Nr. 4525 über 500 ℳ, b. Lit. F Nr. 4140 über 100 ℳ von dem Revierförster a. D. Wilhelm Sehrwald in Großeicklingen bei Celle, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Naumann und Dr. Holste in Celle, beantragt worden. Gemäß § 1019
P.⸗O. wird der Ausstellerin, der Preußischen Pfandbriefbank zu Berlin, verboten, an den Inhaber der genannten Papiere eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Das Verbot findet auf den oben bezeichneten Antragsteller keine Anwendung. 154. F. 431/2. 10.
Berlin, den 20. Dezember 1910.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154.
den Dragoner Anton Gemmerich, 3 14, geb. 30. 4. 92 in Trier,
[92810] In der Nacht vom 22. zum 23. d. Mts.
Lehrte die nachfolgend bezeichneten Wertpapiere entwendet worden.
4 % Deutsche Hnpothekenbank (Berlin) Pfandbriefe. 1 2/1000,—, 1,200,—,
1/1000,—, D Nr. 1743 2329 2,500,—. Hannoversche Bodenkredit-Bank Pfandbriefe.
8
4 Lit. C Nr. 3786/3787 Ser. 19 Lit. C Nr. 2555 .19 Lit. E Nr. 741
Ser. 20 Lit. C Nr. 39416 4⁰ 0
Ser. 15 Lit. ( Nr. 2243 1/1000,—.
8
sind vermittes Einbruchdiebstahl in
4 % Mitteldeutsche Bodenkredit-Bank Pfandbriefe.
Nr. 5262
eihe 6 Lit. 4 9 6 Lit. C Nr. Lit. C Nr. 2372
8 Lit. D Nr. 1883 Lit. C Nr. 13219/20 Lit. F Nr. 490 Lit. D Nr. 5478 Lit. C Nr. 413
22q 88§ 8
r & 4 8 98 . .
A
—₰
Nr. 291 1,1000. 4 ½ % Hürde . 113 115 2,ℳ 1000,—.
14ℳ 1000,—. Preußische Pfandbrief-Bank Pfandbriefe. 1 1000,—
1 500,—
2 /1000, 1,100,—, o Braunschweigisch Hannoversche Mas⸗
Stahl-Oblig.
4 % Argentinische Anleihe von 1897.
. 79855 79856 79851 3/2 20,—,—.
§ % Banro Hipoterario de Chile Pfandbriefe.
Nr. 64932 1/s 1000,—.
3 ½ % Bodencredit Verein für Besitzer Kleiner Realitüten i.
Oblig. v.
Lit. B 5706 07 2/500,—.
1889.
3 ½ % Norwegische Unpotheken-Bank-Oblig. von 1885.
Lit. B Nr. 992 1/2000,—.
4 % Pester Ungar. Commerzialbank⸗Oblig.
Nr. 24536 1/Kr. 2000,—.
4 % Ungar. Lokaleisenbahn⸗Oblig. Serie I.
Nr. 1638 1639 Nr. 6068
2 Kr. 1000,—, 1 Kr. 200,—.
Hamburg-Amerikan.
1 1000,—.
Packetfahrt-⸗Actie.
Humboldt Maschinenbau⸗Artie.
Nr. 10835 1,1200,— sowie ca. ℳ 300,— bares Geld.
9
Es wird gebeten, diese Papiere bei Vorkommen anzuhalten bezw. den Verkäufer feststellen zu
assen Königl.
und umgehend die
Kriminalpolizei Inspektion Hannover oder das Bankhaus
Emil & Hugo Levy, Hannover, Lchinerstraße 20, in Kenntnis zu setzen.
[92115]
Die Hinterlegungsscheine Nr. 83 013 und 83 014, ausgestellt über die Hinterlegung der Versicherungs⸗ scheine Nr. 452 807 und 452 809, nach welchen Ver⸗ sicherungen auf das Leben des Volksschulrektors Friedrich Wilhelm Johann Thoemes und dessen Ehefrau Magdalena Thoemes, geb. Werle, beide in Dillingen a. Saar, genommen worden sind, sollen abhanden gekommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunden befindet oder Rechte an den Versicherungen nachweisen kann, möge sich bis zum 26. Mär 1911 bei uns melden, widrigenfalls wir den .e unseren Büchern Berechtigten Ersatzurkunden aus⸗ fertigen werden. 8
Gotha, den 23. Januar 1911.
Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. Dr. R. Mueller.
[92143] Aufgebot.
Die L'Auto Metallurgique. Société Anonyme zu Marchienne au Pont, Belgien, vertreten durch Herrn Generaldirektor Lehmann — Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Dechamps und Dr. Schumacher
zu Aachen —, hat das Aufgebot folgender Wechsel 2 g g 214. März 1911, Vormittags 10 Uhr, vor
beantragt, nämlich:
Nr. 2764 über ℳ 1500, ausgestellt am 30. Juli, fällig am 19. November 1910,
Nr. 2765 über ℳ 1000, ausgestellt am 30. Juli, fällig am 19. November 1910,
Nr. 2766 über ℳ 1000, ausgestellt am 30. Juli, fällig am 19. November 1910,
Nr. 2767 über ℳ 1000, ausgestellt am 30. Juli, fällig am 23. November 1910,
Nr. 2768 über ℳ 1500, ausgestellt am 30. Juli, fällig am 23. November 1910,
Nr. 2769 über ℳ 1460,10, ausgestellt am 30. Juli,
fällig am 23. November 1910,
die von der Antragstellerin ausgestellt, auf die Deutsche Metallurgique Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Aachen gezogen, von dieser auch akzeptiert und bei der Bergisch Märkischen Bank in Aachen zahlbar waren. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Sep⸗ tember 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird. achen, den 17. Januar 1911. Königliches Amtsgericht. Abteilung 9.
[92439] Aufgebot.
Die von dem Gerichtsvollzieher Metz in Langen⸗ dreer geleistete Amtskaution, bestehend aus 3 Schuld⸗ verschreibungen über je 300 ℳ, soll zurückgegeben werden. Auf Antrag der Königlich Ppreußischen Justiz⸗ verwaltung werden diejenigen Personen, welche gegen den Gerichtsvollzieher Metz aus dessen Dienstver⸗ hältnis Ansprüche zu haben glauben, aufgefordert, ihre etwaigen Ansprüche spätestens in dem auf den
dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, anbe⸗
raumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls
die Rückgabe der Kaution erfolgen wird. Langendreer, den 20. Januar 1911. Ksöhnigliches Amtsgericht.
[92440 Aufgebot.
„Dem Gerichtsvollzieher Schiebe hier soll die von ihm bestellte Amtskaution von 600 ℳ zurückgegeben werden. Zur Feststellung etwaiger Ansprüche aus dem Dienstverhältnisse des Gerichtsvollziehers hat der Königliche Oberlandesgerichtspräsident zu Naum⸗
burg a. S. das förmliche Aufgebotsverfchren ⸗ sichtlich der Kaution beantragt. Es werzen dir alle diejenigen, welche wegen der von dem Gerich⸗ vollzieher iebe aus seiner Amtsführung zu ⸗ tretenden Schäden oder Mängel etwas zu fort. haben, hiermit aufgefordert, die Ansprüche Rechte spätestens in dem auf den 22. März 19 Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ger Zimmer Nr. 18, anberaumten Aufgebotstermn diesem Gericht anzumelden, widrigenfalls die Gl. biger ihres Anspruchs an die hezeichnete Um kaution verlustig sein und bloß an die Persor Gerichtsvollziehers verwiesen werden sollen. 2 Magdeburg, den 19. Januar 1911. Königliches Amtsgericht. Abteilung Neustadt.
[92436] Aufgebot.
Gemäß § 6 der Verordnung für das Herzogtu Oldenburg, betr. nachträgliche Anlegung von Grund buchblättern für buchungspflichtige Grundstücke, wir hiermit hinsichtlich der in der Mutterrolle der Stad Elsfleth verzeichneten, zwischen den Grundstücken de Gastwirte Borchers und Pandorf das. belegenen Parzellen 323 und 324 Flur 10 ein Aufgebots⸗ verfahren eingeleitet. Alle Personen, die Eigentums⸗ rechte oder solche Rechte, die in das Grundbuch ein⸗ getragen werden müssen, an den fraglichen Parzellen
geltend machen wollen, werden aufgefordert, spätestens
in dem auf Sonnabend, den 18. März 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumeldeu, widrigenfalls ihre Ausschließung erfolgen wird.
Elsfleth, den 17. Januar 1911.
Großherzoglich Oldenburgisches Amtsgericht.
[92443]
Die Stadtgemeinde Neuenburg, vertreten durch den Magistrat, dieser vertreten durch den Justizcat Entz in Neuenburg Wpr., hat zwecks Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot folgender in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Neuen⸗ burg unter Artikel Nr. 764 eingetragenen Parzellen beantragt: a. vom Kartenblatt 10: 1) Nr. 43 Hof⸗ raum an der Langenstraße von 1,23 a, 2) Nr. 47 Gebäudefläche daselbst von 0,44 a, 3) Nr. 48 Hof⸗ raum daselbst von 0,59 a, 4) Nr. 55 Hofraum da⸗ selbst von 1,20 a, 5) Nr. 60 Hofraum daselbst von 1,73 a, 6) Nr. 63 Hofraum daselbst von 1,47 a, 7) Nr. 66 Gebäudefläche daselbst von 0,10 a, 8) Nr. 67 Hofraum daselbst von 1,00 a, 9) Nr. 74 Hofraum daselbst von 0,52 a, 10) Nr. 114 Stadtmauer am Viehmarkt von 0,32 a, 11) Nr. 115 Stadtmauer an der Langenstraße von 0,22 a, 12) Nr. 116 Stadtmauer ebenda von 0,01 a, b. vom Kartenblatt 11: 13) Nr. 4 Hofraum am Schloßberg von 0,14 a, 14) Nr. 56 Hofraum an der Wilhelmstraße von 1,58 a. Es werden daher alle Personen, welche das Eigentum an den auf⸗ gebotenen Grundstücken in Anspruch nehmen, auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 21. März 1911, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. 3 F 127/10.
Neuenburg Wpr., den 21. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht.
[92432] Aufgebot.
I. Der Arbeiter Isidor Jedry in Neudorf bei Bentschen, vertreten durch den Rechtsanwalt Kroch⸗ mann in Bentschen, hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Josef Jedrzy, geboren am 18. März 1873 in Klein⸗Posemukel, zuletzt wohnhaft in Klein⸗ Posemukel, Kreis Bomst, für tot zu erklären.
II. Die Frau Agnes Behm, geborene Gürtler,
geschiedene Galenzowski, in Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Joseph Herzfeld in Berlin, hat beantragt, den verschollenen Schuhmachergesellen Theophil Galenzowski, geboren am 1. April 1858 in Bomst, zuletzt wohnhaft in Bomst, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert sich spätestens in dem auf den 17. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spät im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1“
Bentschen, den 14. Januar 1911.
önigliches Amtsgericht.
[924311 Aulufgebot. .
„Der Korvettenkapitän a. D. Heinrich von Holleben in Honnef hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen früheren Sekondeleutnant Otto von Oppeln⸗Bronikowski, geboren am 4. Janug 1825 in Iserlohn, zuletzt wohnhaft in Berlin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Sep⸗ tember 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 12,15 III. Stock, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft lber eben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 21. Januar 1911. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
[92102] Aufgebot.
Der Handelsmann Karl Rackow in Grägpkenteich hat beantragt, den verschollenen Wilhelm Bremer aus Triepkendorf, zuletzt wohnhaft in Triepkendorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 17. November 1911, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, 2 Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen u erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung pätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Feldberg i. M., den 20. Januar 1911.
Großherzogl. Amtsgericht.
1243803 „ eschluß. Der Landwirt Huld Gaudes in Bürgel h. beantragt, seinen Sohn, Fleischer Alfred Pa
Gaudes, luletzt wohnhaft in Bürgel i. Th., hierd a. die Auf⸗
at
tot zu erkliren. Es et fporderung an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗
erklärung erfolgen wird, b. die Aufforderung an alle, veic⸗ Auskunft ü oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu m uf⸗ ebotstermin wird anberanmt au Mittwoch, den 0. September 1911, Vormittags 10 Uhr. Jena, den 18. Januar 1911. Großh. S. Amtsgericht. II.
18e. Aufgebot. Es haben *₰ der Bahnarbeiter Carl Lenzing aus Hofgeismar, als Pfleger, 2) der Carl Hoos aus Hof⸗ mar beantragt, a. der zu 1 Genannte den am 31. Januar 1876 in Eberschuütz geborenen, zuletzt da⸗ selbst wohnhaft gewesenen und anfangs der achtziger Jahre von da nach Amerika ausgewanderten und seitdem verschollenen Wilhelm August Lenzing, b. der zu 2 Genannte seinen am 25. November 1856 in Hofgeismar geborenen, zuletzt dortselbst wohnhaft gewesenen, am 8. Mai 1872 nach Amerika aus⸗ gewanderten und seit dem 2. September 1875 in Pittsburg verschollenen Bruder David Albert Hoos für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. November 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärungen erfolgen werden. An alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Hofgeismar, den 12. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht. Abt. I.
[92135] Aufgebot.
Die Wilhelmine Lausterer, Ehefrau des Wilhelm Lausterer, Forstkulturenbesitzers in “ und die Marie Armbruster, Ehefrau des Anton Arm⸗ bruster, Konditors in Wolfach, haben beantragt, den verschollenen Gottlob Friedrich Harr, geb. den 8. Januar 1868 als Sohn des verst. Gottlob Friedrich Harr, Leimfabrikanten, und dessen verst. Ehefran Wilhelmine geb. Fischer, in Nagold, zuletzt wohnhaft in Nagold, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. August 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen,
ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗
termine dem Gericht Anzeige zu machen Nagold, den 10. Januar 1911. Königliches Amtsgericht. Beutelspacher, stv. Amtsrichter.
92444] Aufgebot. 8 Der Kaufmann Josef Maier aus Frankfurt a. M., s Bevollmächtigter seiner Mutter Therese Maier, b. Strauß, in Schöllkrippen, hat beantragt, die schollene Babeth Meyer, geb. Strauß, geboren 27. Dezember 1829 zu Kraisdorf, zuletzt wohn⸗ t in Schwarza i. Thür., für tot zu erklären. Pe bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich estens in dem auf den 1. Dezember 1911, ittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Cicht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, migenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An RLea⸗ Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ dsenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ foxung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ ric Anzeige zu machen. bb11““ uhl, den 21. Januar 1911. “ Königliches Amtsgericht. [920] 5— „ *xr Klempnermeister Andreas Gaebler in Warten⸗ buthat beantragt, den verschollenen Konditorgehilfen emand Guski, zuletzt wohnhaft in Wartenburg,
fürtot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene
wir aufgefordert, sich spätestens in dem auf den
2. ezember 1911, Vormittags 9 Uhr, vor denunterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ terme zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfocen wird. An alle, welche Auskunft über Leben odeTod des Verschollenen zu erteilen vermögen, erge die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ terme dem Gericht Anzeige zu machen. Lartenburg, O.⸗Pr., den 16. Januar 1911. Königliches Amtsgeric„hht. Ie. “ „TE Tagelöhnerin Juliana Fox, geborene Karwacka, in Lrmen hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Albt Fox, zuletzt in Wormditt, Ostpr., für tot zu klären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefcert, sich spätestens in dem auf den 22. Sep⸗ temer 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem untzeichneten Gericht, Zimmer 4, anberaumten Aufebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklrung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft übe Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen venögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Amedotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Vormditt, den 10. Januar 1911. 1“ Königliches Amtsgericht.
[9233] Aufgebot. . un Frühjahr 1910 verstarb zu Braunschweig der Schrusteinfeger Wilhelm Friedrich Ferdinand Rusch, ein unehelicher Sohn der verstorbenen Friederike Ruß, später verehelichten Derutzki zu Stettin. Auf Antag des Nachlaßpflegers werden alle diejenigen, welse an dem Nachlasse des ꝛc. Rusch erbberechtigt zu ein glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche bis un 15. März 1911 bei dem unterzeichneten te anzumelden, unter dem Rechtsnateile, daß, wem die Anmeldung unterbleibt, festgestellt werden wir, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor⸗ haßen ist. “ Sraunschweig, den 21. Januar 1911. Herzogliches Amtsgericht. 4 Lutterloh.
I1“
[94372 7 Aufforderung.
Am 31. Januar 1910 ist in seiner Wohnung Börneplatz 17 zu Frankfurt a. Main der Hausierer Heinrich Heynen, geboren 14. Januar 1856 zu Reutral⸗Moresnet, verstorben. Der gerichtlich be⸗ stellte Nachlaßpfleger, Herr Rechtsanwalt Dr. Bruno Wendt zu Frankfurt a. Main hat beantragt, das
Erbenaufgebot zu erlassen. Es ergeht demgemäß an alle diejenigen, denen Erbrechte an dem Nachlaß des Erblassers zustehen, die Aufforderung, sich spä 8 am 29. März 1911, Vormittags 12 Uhr,
bei dem unterzeichneten Gericht zu v Fr a. M., den 21. r 1911. gliches Amtsgericht. Abt. 41.
[92434] Aufgebot.
Der Verwalter des Nachlasses des verstorbenen Bankiers Erich Frank von hier, der Kaufmann B. Mielziner hierselbst hat das Auf. zum Zwecke der schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Bankiers Erich Frank spätestens in dem auf den 26. April 1911, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Herzoglichen Amtsgerichte, am Wenden⸗ tore 7 hier, Zimmer Nr. 80, anberaumten Termine bei diesem Gerichte anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweis⸗ stücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizu⸗ fügen. Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht desf schlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt bei Nichtmeldun der Rechtsnachteil ein, daß ihnen jeder Erbe ⸗
Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil
entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Braunschweig, 19. Januar 1911. Herrzogliches Amtsgericht. 2.
ueller.
[92107] Aufgebot.
1) Der Rechtsanwalt Justizrat Kolsen zu Berlin, als Nachlaßverwalter nach dem am 26. Juni 1910 verstorbenen Maurermeister Hermann Schwiertz, zuletzt in Berlin, 2) der Rechtsanwalt Hundthausen in Schöneberg, als Pfleger des Nachlasses des am 1. Oktober 1910 in Bozen verstorbenen Kaufmanns Leopold Kahn, zuletzt in Schöneberg, haben das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der folgenden verstorbenen Personen: zu 1 des am 26. Juni 1910 verstorbenen Maurer⸗ meisters Hermann Schwiertz, zuletzt zu Berlin, Lützowstraße 4, zu 2 des am 1. Oktober 1910 in Bozen verstorbenen Kaufmanns Leopold Kahn, zuletzt wohnhaft in Schöneberg, Barbarossastraße 44, spätestens in dem auf den 12. Mai 1911, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 58, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gerichte anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in ÜUrschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsp den Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.
Schöneberg, den 4. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg. Abteilung 9.
[92104⁴] Im Namen des Königs!
In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ schließung von Nachlaßgläubigern des am 31. De⸗ zember 1898 für tot erklärten Lothar Ernst Otto Engelbrecht hat das Königliche Amtsgericht in Koschmin für Recht erkannt: Die Nachlaßgläubiger, soweit nicht ihre Rechte nach dem Gesetz unberührt bleiben, können, unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen iedigt zu werden, von dem Erben nur insoweit iedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Die einzige Erbin, Witwe Elise Engelbrecht, geb. Lombard, in Naum⸗ burg a. S., welche die Erbschaft nach dem Lothar Ernst Otto Engelbrecht mit der Rechtswohltat des Inventars angetreten hat, haftet für etwaige Nachlaßschulden nur bis zum Betrage des Nachlasses.
Koschmin, den 21. Januar 1911.
Königliches Amtsgericht. — * [92134] ö1“
Durch Ausschlußurteil vom 18. Jankar 1911 ist der am 26. August 1866 in Wöpse bei Vilsen ge⸗ borene frühere Steward Friedrich Heinrich Mehlhop für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1906 festgestellt. 8 8
Lehe, den 18. Januar 1911.
Königl. Amtsgerickt. II.
[92100] 8 “
Das Braunsch weiger 20 Talerlos Serie 9346 Nr. 9 ist durch Ausschlußurteil unterzeichneten Gerichts vom 13. Januar 1911 für kraftlos erklärt.
Braunschweig, den 20. Januar 1911.
1 Herzogliches Amtsgericht. 15.
b Schömers.
[92103] “ Auf den Antrag des Wirtschaftsbesitzers Hermann Emil Ulbricht in Großhartmannsdorf, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Heisterbergk und Jo⸗ hannes Dietrich in greihng. hat das Königliche Amtsgericht Freiberg am 7. November 1910 durch Ausschlußurteil das von der Aktiengesellschaft Berg⸗ müanisch⸗ Benr Win Freiber 9 deac des rtschaftsbesitzers Hermann Emil Ulbricht in Groß⸗ E Depos tenbuch Nr. 2913 für kraftlos erklärt. Freiberg, am 19. Januar 1911. [Königlich Sächs. Amtsgericht.
8
92108] “ 2 Ausschlußurteil des Herzoglichen Amts⸗ gerichts Vechelde vom 20. Januar 1911 sind die Aktien Nr. 413 und 414 der Aktienzuckerfabrik Wierthe vom 1. Juli 1867 auf Antrag des Halb⸗ Heintich Behme in Bettmar für kraftlos
Bechelde, den 21. Januar 1911. Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts: Wächter, Gerichtssekretär.
[92111] 1
Durch Ausschlußurteil vom 3. Januar 1911 wird das Sparkassenbuch Nr. 4254 6724 der Kreisspar⸗ kasse Wreschen über 50 ℳ 11 ₰, Bestand vom 1. April 1910 — eingezahlt in der Theodor Janicki⸗ schen Pflegschaftssache — J. 257 — des Amtsgerichts Wreschen für kraftlos erklärt.
Wreschen, den 3. Januar 1911. Königliches Amtsgericht. G [92105] 1
Durch Urteil des K. Amtsgerichts Leipzig vom 14. Januar 1911 sind:
1) der von Adolf Kirschberg in Leipzig im Juli 1909 ausgestellte, auf Heinrich Schwarzer in Leipzig gezogene und von diesem akzeptierte, mit den Giros des Ausstellers und Heinrich Kirschbergs versehene und am 25. Oktober 1909 fällig gewesene Wechsel über 100 ℳ,
2) der von Anna Plaul in Leipzig⸗Gohlis am 7. Juli 1908 ausgestellte, von Otto Max Plaul in Leipzig⸗Gohlis angenommene, mit dem Giro Otto Thalacker versehene und am 2. Oktober 1908 fällig gewesene Wechsel über 224 ℳ, 3
3) die Aktien der Allgemeinen Deutschen Credit⸗ anstalt in Leipzig Nrn. 6575, 7659, 8475, 10777, 20622, 61808, 84219, 84280, 89599 und 91419 über je 300 ℳ .“
für kraftlos erklärt worden.
Leipzig, am 16. Januar 1911.
Kgl. Amtsgericht. Abt. II A 1.
[92448] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Gertrud Jasch, geborene Kashene, Berlin, Gabelsbergerstraße 12, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt A. Dolezalek, Berlin W. 35, Lützow⸗ straße 96, klagt gegen ihren Ehemann, den Messerschmied Ernst H. Otto Jasch, früher in Friedenau, Feurigstraße 6, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Grund des § 41568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Be⸗ klagten für allein schuldig zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29—-31, Zimmer 33, auf den 8. April 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. 885 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 — 31, den 13. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
h. Oeffentliche Zustellung. Die Frau Hedwig Krüger, geborene Unruh, Steglitz, Fregestraße 38 a, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Sello, Dr. Marwitz, Berlin, König⸗ grätzerstraße 7, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Polizeimeister Hugo Emil Krüger, früher in Dt. Neu⸗Guinea, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 Absatz 2 und 1568 Bürger⸗ lichen Gesetzbuchs, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Ehemann für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 — 31, Zimmer 33, auf den 8. April 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. dum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29—31, den 14. Januar 1911. 1 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[92412] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Ehefrau des früheren Restaurateurs Fritz Diedrich Hermann Schlöndorff, Johanne Elisabeth geb. Hempelmann, in Hannover, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Kippenberg in Bremen, gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivil⸗ kammer II, zu Bremen, im Gerichtsgebaude, I. Ober⸗ geschoß, auf Freitag, den 3. März 1911, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht
Bremen, den 30. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Brandt, Sekretär. 1
[92414] Oeffentliche Zustellung. “ Der Fuhrmann F. Meibert zu Dortmund, Zimmerstraße 27 b, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Hoffmann in Dortmund, klagt gegen seine Ehefrau Karoline geb. Heuchner, früher zu Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Beklagte für den an der Schei⸗ dung schuldigen Teil zu erklären, der Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 10. April 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 41, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dortmund, den 18. Januar 1911. 8 Gohr, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[92413] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Konditor Edmund Heuser, Maria geborene Wolz, in Zürich V, Bootsgasse 4, Prozeß⸗
vollmächtigter: Rechtsanwalt Kohn zu Dortmund, klagt gegen den Konditor Edmund Heuser, im Inlande zuletzt zu Dortmund wohnhaft, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem
—
8
Antrage, die am 5. September 1895 vor dem “ zu 121 2.⸗ zwischen — Parteien ossene e zu scheiden, den 5 den sculdigen Teil zu erklären und ihm die Kosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Dortmund auf den 10. April 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 41, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Fnwalt u bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dortmund, den 19. Januar 1911. ohr, 1 erichtssekretär,
G 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[92417] Oeffentliche eerae. Die Ehefrau Emilie Giebler, geb. Olsner, zu lle a. S., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Fustizrat Czarnikow in Halle a. S., klagt ges ihren Ehemann, den Handelsmann Albert Giebler aus Raßnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1555, 1567 und 1568 B. G.⸗G., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in lle a. S. auf den 5. April 1911, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Halle a. S., den 19. Januar 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung. Frau Klara Krause, geb.⸗Reinhardt, zu Neu⸗ endorf bei Ermsleben, Prozeßbevollmächtigter:
Dr. Funcke in Halle
gegen ihren Ehemann, den Fleischer Otte . Krause, früher in Neuplatendorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß [Beklagter sich im Jahre 1910 einem liederlichen Lebenswandel ergeben, durch Spiel Trunk sein und seiner Frau Vermögen vergeudet, daß er Ehebruch ge⸗ trieben und sie mit Totschießen bedroht habe sowi daß er nach Wechselfälschungen am 19. Juni 1910 flüchtig geworden und sein jetziger Aufenthalt nicht zu ermitteln sei, mit dem Antrage zu erkennen: die Ehe der Parteien wird geschieden, die Schuld trägt der Beklagte. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Halle a. S. a
und —.2
auf den 12. April 1911, Vor⸗
mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch inen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt
als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Halle a. S., den 19. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
5ö” Oeffentliche Zustellung. 3 Die Ehefrau Marie Elise Jansen, geborene Schlüter, zu Kiel⸗Gaarden, Wellseerweg 33, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Müllenhoff in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Schiffszimmermann Heinrich Christian Theodor Jansen, früher zu Kiel⸗Gaarden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte stark dem Trunke ergeben sei, seinen Verdienst vertrinkt und nicht genügend für den Unterhalt seiner Familie sorgt, ferner daß er die Klägerin häufig mit der Faust verprügelt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 12. April 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kiel, den 23. Januar 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[92429] Oeffentliche Zustellung.
Der Kutscher Franz Viktor Mevyer, früher in Maizières bei Metz, jetzt in Metz, Beilstraße 5, E1“ Rechtsanwalt Hoeppe, in Metz, klagt gegen seine Ehefrau Elisabeth Meyer, geb. Finasse, früher in Chatel St. Germain, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagte seit 6. Mai 1901 ihn böswillig verlassen hat, mit dem Antrage: Kaiserliches Landgericht wolle die am 23. April 1900 vor dem Standesbeamten in Chatel St. Germain zwischen den Parteien geschlossene Ehe scheiden, die Beklagte für den schuldigen Teil erklären und der⸗ selben die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den 4. März 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗
gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Metz, den 19. Januar 1911. , Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.
[92422] Oeffentliche Zustellung.
Die 1) Frau Sophie von Ueochzowska, geb. Speichert, in Konojad, Kreis Kosten, 2) minder⸗ jährigen Geschwister Rychtowski, a. Hedwig Rvchlowska, geboren am 9. April 1892, b. Irena Rychlowska, geboren am 26. Juli 1893, beide in Konojad bei Kosten, vertreten durch ihren Pfleger, den Rittergutsbesitzer Franz Kaver Speichert in Konojad, Kreis Kosten, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ruszczynski in Lissa i. P., klagt gegen den Landwirt, Leutnant der Landwehr Josef von
Rychkowski, früher in Laszezyn, Kreis Rawitsch,
jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be hauptung, daß das Einkommen der geschiedenen Klägerin zu 1 aus ihrem eigenen Vermögen zu ihrem standesgemäßen Unterhalt nicht ausreiche und daß der Beklagte sich nach der Ehescheidung ver⸗ pflichtet habe, zu den Unterhaltskosten der Klägerinnen zu 2 jährlich 1000 ℳ beizutragen, und diese Be träge nur bis Juli 1910 bezahlt habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen: 1) an die Klägerin zu 1 eine Unterhaltsrente von jährlich 1000 ℳ seit dem 1. Juli 1910 in viertel jährlichen Vorausraten, und zwar die rückfländigen
Beträge sofort zu zahlen, 2) an die Klägerinnen zu?
je 500 ℳ seit dem 1. Juli 1910 in vierteljährlichen Vorausraten, und zwar die rückständigen Beträge