heaus. 114. Abonnementsvorstellung. Don Juan. Oper
Land⸗ und Forstwirtschaft Saatenstand und Weinhandel im südlichen Frankreich.
Der Kaiserliche Konsul in Marseille berichtet unterm 26 v. M.: In der Nacht vom 5. zum 6. April ist der ganze Süden Frankreichs von einem plötzlich auftretenden erheblichen Frost heimgesucht worden, der bedeutenden Schaden angerichtet hat. Der Umfang des Schadens läßt sich zum größten Teil zurzeit noch nicht übersehen. In⸗ dessen ist die Kernobsternte, wie Mandeln, Pfirsiche und Aprikosen, fast vollständig vernichtet; in anderen geschützteren Lagen ist diese Ernte schwer beeinträchtigt worden. Weniger arg sind die Zwetschen und Pflaumen betroffen worden, und die Kirschen⸗ ernte kann im allgemeinen als unversehrt bezeichnet werden. Birn⸗ und Aepfelbäume waren noch sehr wenig entwickelt und haben S kaum Schaden genommen. Dagegen sind die Frühgemüse schwer be⸗ schädigt, zum Teil völlig vernichtet worden. Selbst die Immortellen haben unter dem Frost gelitten. 8
Auch die Weinreben sind durch den Frost betroffen worden, und zwar sind es vornehmlich die frühen Sorten, wie Aramon, Bouschet, Chasselas, die dem Frost zum Opfer gefallen sind. In den großen Weinbezirken des Midi ist man über den Umfang des Schadens noch geteilter Ansicht. Aus manchen Gegenden hört man sehr be⸗ wegliche Klagen; in anderen scheint der Schaden nur gering zu sein. Eine Abschätzung des Schadens wird erst nach Verlauf mehrerer Wochen möglich sein. Das Weingeschäft ist flau und die Zahl der Verkäufe sehr unbedeutend. Versendungen mittels Reservoirwagen sind selten, solche mit Fässern und Halbfüsfern häufiger. Die Preise auf dem letzten Cetter Weinmarkt, der infolge des Osterfestes sehr still war, waren unverändert. Bei den hohen Preisen läßt sich kein Käufer mehr blicken.
Verkehrswesen.
In Johann⸗Albrechtshöhe in Deutsch⸗Südwestafrika ist am 22. April eine Telegraphenanstalt für den internationalen Verkehr eröffnet worden. Johann⸗Albrechtshöhe liegt etwa 23 km östlich von Karibib. Die Wortgebühr für Telegramme nach Johann⸗ Albrechtshöhe ist dieselbe wie nach Windhuk. Sie beträgt gegen⸗ wärtig 2 ℳ 75 ₰.
Schiffsliste für billige Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 ₰ für je 20 g). „Kaiser Wilhelm II.“ ab Bremen 2. Mai, „Kaiser Wilhelm der Große“ ab Bremen 9. Mai, „Kaiserin Auguste Victoria“ ab Hamburg 11. Mai, „Kronprinzessin Cecilie“ ab Bremen 16. Mai, „George Washington“ ab Bremen 20. Mai, „Kronprinz Wilhelm“ ab Bremen 23. Mai, „Amerika“ ab Hamburg 25. Mai, 8 „Kaiser Wilhelm II.“ ab Bremen 30. Mai. „Cinecinnati“ ab Hamburg 1. Juni, „Prinz Friedrich Wilhelm“ ab Bremen 3. Juni, „Kaiser Wilhelm der Große“ ab Bremen 6. Juni, „Kaiserin Auguste Victoria“ ab Hamburg 8. Juni „Kronprinzessin Cecilie“ ab Bremen 13. Juni. Postschluß nach Ankunft der Frühzüge.
Alle diese Schiffe außer „Cineinnati“ sind Schnell⸗ dampfer oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgang die schnellste Beförderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leüberenen wie „direkter Weg“ oder „über Bremen oder Hamburg“ zu versehen. Die orto⸗ ermäßigung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw., und gilt nur für Briefe 88 den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canad
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Theater und Musik.
Im Königlichen Opernhause geht morgen, Dienstag, „Don Juan“ unter der musikalischen Leitung des Kapellmeisters Blech in Szene. Vertreter der Hauptrollen sind die Damen Rose, Denera, Artôt⸗-de Padilla, die Herren Bronsgeest, Lieban, Sommer, Habich, Knüpfer. — In der für Sonnabend dieser Woche angesetzten Auf⸗ führung der „Meistersinger von Nürnberg“ singt Herr Berger zum ersten Male den Walter Stolzing, Frau Böhm⸗van Endert die Eva.
Im Königlichen Schauspielhause beginnt morgen der Lustspielzyklus zu volkstümlichen Preisen mit Lessings „Minna von Barnhelm“. Die Titelrolle spielt Fräulein Arnstädt, den Tellheim: Herr Zimmerer, die Franziska: Fräulein Heisler, den Just: Herr Kraußneck, den Wirt: Herr Vollmer, den Werner: Herr Patry, den Riccaut: Herr Geisendörfer.
Der Große Berliner Opernverein hielt am Sonnabend im Berliner Lehrervereinshaus seine Generalversammlung ab. Der Vorstand erstattete Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr und über die Finanzlage des Vereins. Der Verein hat im abgelaufenen
Geschäftsjahr etwa 200 Theater⸗ und Konzertaufführungen seinen Mitgliedern dargeboten und sein Vermögen von 13 000 ℳ auf 28 000 ℳ erhöht. Lebhaften Anteil hat er an der Begründung des „Deutschen Opernhauses“ genommen, das in Charlotten⸗ burg erbaut werden soll. Er hat sowohl zu den Abonnenten, als auch zu den Aktionären ein beträchtliches Kontingent Ffet Nach einigen Statutenabänderungen wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt, auch die Vorschläge bezüglich der Verwaltungsrats⸗ mitglieder wurden einstimmig angenommen. Für das neue Vereins⸗ jahr plant der Vorstand eine erhebliche Ausdehnung der Vereinstätig⸗ keit, um mit seiner großen Mitgliederzahl einen Kristallisationspunkt für die musikalischen Unternehmungen rein künstlerischen Charakters in Groß⸗Berlin zu bilden. .“ u“
8 Mannigfaltiges.
Bremen, 30. April. (W. T. B.) Der Bremer Verein für Luftschifffahrt beging heute die Taufe seines ersten Ballons und veranstaltete im Anschluß daran eine Ballon⸗ fuchsjagd. Frau Bürgermeister Barckhausen taufte den Ballon auf den Namen „Bremen“. Um 2 Uhr stieg „Bremen“ als Fuchs auf. Ihm folgten in Abständen in wenigen Minuten „Osnabrück“, Münster“, „Nordsee“ und „Pelikan“. Beim Aufstieg herrschte fast völlige Windstille. Die Ballons zogen in östlicher Richtung davon.
Hamburg, 29. April. (W.T. B.) Heute nachmittag fand hier eine Trauerfeier für den Oberstleutnant von Schlichting statt, an der teilnahmen: die dienstfreien Offiziere der Garnisonen Hamburg, Altona, Wandsbek und Umgegend, sowie Vertreter des Senats, der Direktion der Deutschen Levantelinie und kaufmännischer Firmen. Unter den Kränzen befanden sich solche vom Senat und vom türkischen Generalkonsulat. Die Trauerrede hielt der Militäroberpfarrer, Kon⸗ sistorialrat Wiehe. Der Sarg wird heute abend nach Berlin über⸗ geführt.
Bar⸗sur⸗Aube, 30. April. (W. T. B.) Nach Schluß einer Versammlung von mehreren tausend Winzern zugunsten der Wiedereinbeziehung in den Champagneweinbaubezirk kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Winzern und Militär. Hierbei wurde ein Dragoneroberst vom Pferde gerissen und verwundet. Es wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Die Zusammenstöße wiederholten sich zwelmal und waren ziemlich heftig; mehrere Frauen, Soldaten und Demonstranten wurden niedergetreten und einige leicht verwundet. Um 9 Uhr Abends war die Ruhe wieder hergestellt.
St. Petersburg, 30. April. (W. T. B.) Der erste all⸗ russische Luftschifferkongreß hat beschlossen, einen all⸗ russischen Luftschifferverband zu begründen, dessen Haupt⸗ tätigkeit in der Heranbildung eines Stammes von Fliegern für Kriegs⸗ zwecke bestehen soll.
Turin, 30. April. (W. T. B.) Die feierliche Eröffnung der Internationalen Industrieausstellung fand, wie bereits kurz gemeldet, gestern vormittag 10 Uhr in Anwesenheit des Königs und der Königin statt. Anwesend waren ferner der Herzog von Aosta, der Graf von Turin, der Herzog der Abruzzen, der Herzog von Genua, die Prinzessin Laetitia und die Herzogin Isabella von Genua, der Ministerpräsident Giolitti, der Minister des Aus⸗ wärtigen Marchese di San Giuliano und mehrere andere Minister, das diplomatische Korps, die Präsidien von Senat und Kammer, die Bürgermeister von Rom und Mailand sowie eine länzende Versammlung, in der insbesondere auch die auswärtigen Nationen vertreten waren. Die Majestäten wurden bei ihrer Ankunft von den in der Ausstellung verteilten Musikkorps mit der Königs⸗ hymne und von einer gewaltigen Menschenmenge mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Sobald die Majestäten in dem Festsaal der Aus⸗ stellung Platz genommen hatten, begann die Reihe der Ansprachen. Die erste Ansprache hielt der Präsident des Generalkomitees der Aus⸗ stellung, Senator Frola. Sodann sprachen der Senator Villa, der Bürgermeister von Turin, Senator Rossi, der Ackerbauminister Nitti und der Bürgermeister von Rom, Nathan. Der Bürgermeister Rossi gedachte in seiner Rede des hochbedeutsamen Anlasses der Ausstellungen, die im Jubeljahre Italiens in den drei geschichtlichen Hauptstädten Rom, Florenz und Turin veranstaltet werden. In der neuerstandenen „Weißen Stadt“ von Turin komme der gewaltige Fortschritt zum Ausdruck, den die italienische Industrie in den 50 Jahren der Ein⸗ heit und Freiheit emacht habe. Der Redner feierte sodann die wetteifernde Teilnahme der fremden Staaten und Völker an der Ausstellung die zugleich eine Quelle berechtigten Stolzes für Turin und ein Beweis der hohen Achtung sei, die Italien, die jüngste unter den Nationen, bei ihren Schwestern genieße. Nach Schluß der Ansprachen, die mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden, verließen die Majestäten mit den anderen hervorragenden den Festsaal. Der stattliche Zug überschritt die Monumentalbrücke und begab sich nach dem Wasserschloß, wo die
fremden Botschafter und Gesandten dem Königlichen Paare die Ko missare ihrer Länder vorstellten. Um 11 Uhr 30 Minuten fuhren die Majestäten unter erneuten stürmischen Kundgebungen nach dem Königlichen. Palast. — Gestern nachmittag empfing der “ König im Königlichen Palast die Kommissare der auf der Ausstellung vertretenen fremden Mächte. Der König unterhielt sich mit jedem von ihnen mit esche⸗ Liebenswürdigkeit und
ließ sich über den Stand der Arbeiten Bericht erstatten. Er beglück⸗ wünschte die Kommissare zu ihrer gemeinsamen Arbeit und dem glänzenden Ergebnis der Ausstellung. Aus Anlaß der Er⸗ öffnung der Ausstellung fand heute abend im Königlichen Schlosse eine Galatafel statt, an der der Hof, die Minister, das diplomatische Korps, die Präsidenten des Parlaments und die Spitzen der Behörden teilnahmen. — Die Stadtbehörden von Turin gaben zu Ehren der zur Eröffnung der Ausstellung hier eingetroffenen Würdenträger, des diplomatischen Korps und der ausländischen Kommissare heute ein Frühstück. Der Bürgermeister von Turin brachte einen Trinkspruch auf die fremden Vertreter aus, auf den der französische Botschafter Barrère als Doyen des diplomatischen Korps dankend erwiderte.
Mons (Belgien), 30. April. (W. T. B.) Auf der Grube Escouffiaux sind 17 Bergarbeiter im Förderkorb ver⸗ unglückt. Zwei sind tot, die übrigen verletzt.
Achilleion. 29. April (W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser verweilte auch Nachmittags bei den Ausgrabungen, wo heute ein Teil einer gepflasterten Straße aufgedeckt wurde, die vermutlich zum Altar vor dem Tempel führte, wo Säulenstücke gefunden wurden. — Zur Abendtafel waren der Präfekt und der deutsche Konsul geladen.
Easton (Pennsylvania), 30. April. (W. T. B.) Ein Sonder⸗ zug mit 250 Lehrern, die nach Washington zu einem Besuch beim Präsidenten Taft fahren wollten, ist gestern nahe der Station Easton entgleist, als er mit einer Geschwindigkeit von 50 Meilen die Stunde fuhr. Er stürzte die Böschung hinunter, die Trümmer gerieten in Brand. Nach den letzten Meldungen sind bei dem Unglück elf Personen getötet worden.
Beangor (Maine), 1. Mai. (W. T. B.) Gestern abend brach ein großer Brand aus, der das ganze Geschäftsviertel und einen großen Teil des Wohnviertels der Stadt zerstörte. Der Schaden wird auf sechs Millionen Dollars geschätzt.
Buenos Aires, 29. April. (W. T. B.) Die Ueber⸗ 1 ngsgefahr ist beseitigt. Der Wasserstand ist wieder normal.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Wien, 1. Mai. (Meldung des „Wiener K. K. Telegraphen⸗ Korrespondenz⸗Bureaus“.) Am 26. April griffen die Auf ständischen die Vorposten der Kolonne Edhem Paschas in Kurta sowie die in der Nähe befindlichen Blockhäuser an, wurden jedoch zurückgeworfen. Ein türkischer Leutnant wurde getötet, vierzig türkische Soldaten getötet oder verwundet. Die Verluste der Aufständischen sind groß. Die Kolonne Muhiddin besetzte den Berg Kastrati sowie die Anhöhen, welche die Ebene südlich davon beherrschen. Somit ist die Straße von Skutari nach Kastrati gesichert und ein Hinabsteigen der Aufständischen in die Ebene verhindert.
Konstantinopel, 1. Mai. (W. T. B.) Nach einer hier von der montenegrinischen Grenze eingetroffenen Depesche fand vorgestern bei Mojkovatz ein Zusammenstoß zwischen türkischen Truppen und Montenegrinern statt. Türken wie Montenegriner verloren je zwei Tote und einen Verwundeten.
El Paso, 1. Mai. (W. T. B.) Die Aufständischen haben Franzisco Gomez, Franzisco Madero und Jose Suarez zu Friedenskommissaren ernannt. Sie verlangen Teilnahme an den Regierungsgeschäften und Er⸗ nennung einiger Revolutionäre zu vorläufigen Gouverneuren für die Zeit bis zur Vornahme der ordentlichen Wahlen.
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(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und gSWweiten Beilage.) 3
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Donnerstag: Die Königin.
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Theater des Westens. (Station: Zoologischer Methoden der Anwendung tatarischer Kriegs⸗
waffen. — Neu: Der urkomische Jansly⸗
Freitag: Frühlings Erwachen. 2 Wwrw ; Gardn. Kantstr. 12.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Jausen mit seinen dressierten Tieren. —
1 Sonnabend: Sumuruün. . 2 g: Oper Die lustigen Nibelungen. Burleske Operette Ferner: Frl. Marta Mohnke, Schulreiterin. —
Straus.
Akte von Ri mn 5 2 ₰ in 3 Akten von Rideamus. Musik von Oscar Herr Ernss Schumann, Freiheitsdressuren. —
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in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Text von Lorenzo Da Ponte. Nach dem Original der ersten Aufführung in Prag, übersetzt von Her⸗ mann Levi. Musikalische Leitung: Herr Kapell⸗ meister Blech. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 117. Vorstellung. Das Abonne⸗ ment, die ständigen Reservate sowie die Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. 1. Vorstellung im Lust⸗ spielzyklus: Minna von Barnhelm oder: Das Soldatenglück. Lustspiel in fünf Aufzügen von Lessing. Regie: Herr Regisseur Patry. Anfang 7 ½ Uhr.
Mittwoch: Opernhaus. 115. Abonnementsvor⸗ stellung. (Gewöhnliche Preise.) Die Zauberflöte. Oper 8 vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Terxt von Emanuel Schikaneder. Neueinrichtung für die Königliche Oper. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielbaus. 118. Vorstellung. Das Abonne⸗ ment, die ständigen Reservate sowie die Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. 2. Vorstellung im Lust⸗ spielzyklus: Neu einstudiert: Die Mitschuldigen. Der zerbrochene Krug. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag: Neues Operntheater. 217. Billett⸗ reservesatz. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Die Rabensteinerin. Schauspiel in vier Akten von Ernst von Wildenbruch. Anfang 7 ½ Uhr.
Preise der Plätze: Fremdenloge 5 ℳ, Vorder⸗ parkett 4 ℳ, 1. Rang Loge und Mittelbalkon 3 ℳ, Mittelparkett (1.— 22. Reihe) 3 ℳ, Seiten⸗ parkett 2 ℳ, 1. Rang Seitenbalkon 1,50 ℳ, Tribüne 1 ℳ, Stehplatz 0,75 ℳ.
Deutsches Theater. Dienstag, Abends 7 ½Uhr:
Ein Sommernachtstraum. .“ MNiittwoch: Faust, 2. Teil.
Donnerstag: Faust, 2. Teil.
Freitag: Faust, 1. Teil.
Sonnabend: Faust, 2. Teil.
Kammerspiele. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Königin. Mittwoch: Die Königin.
Bummelstudenten. Posse mit Gesang und Tanz in fünf Bildern nach E. Pohl und H. Wilkens. Musik von Conradi.
Mittwoch und folgende Tage: Bummelstudenten.
Lessingthenter. Dienstag, Abends 8 Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes. Drei Akte von Karl Schönherr.
Mittwoch und Donnerstag: Glaube und Heimat.
Neues Schauspielhans. Dienstag, Abends 8 Uhr: Wienerinnen.
Mittwoch bis Freitag: Wienerinnen.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: 2. Aufführung der Opernschule des Sternschen Konser⸗ vatoriums. — Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Eine Million.
Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr: Orpheus in der Unterwelt. b “ Figaros Hochzeit. (Gastspiel Fein⸗ als.
Donnerstag: Maifestspiele II: Tiefland. (Gast⸗ spiel Aino Ackté und Wilhelm Herold.)
Freitag: Orpheus in der Unterwelt.
Sonnabend: Maifestspiele III: Zum ersten Male: Don Juan. (Gastspiel Feinhals.)
Schillerthenter. 0. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Maria und Magda⸗ lena. Schauspiel in vier Akten von Paul Lindau.
Mittwoch: Liebelei. Hierauf: Literatur.
Donnerstag: Nathan der Weise.
Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Macht der Finsternis. Schauspiel in fünf Akten von Leo N. Tolstoj. Uebersetzt von Raphael Löwenfeld.
Mittwoch: Im Klubsessel.
Donnerstag: Liebelei. Hierauf: Literatur.
Mittwoch und folgende Tage: Die lustigen
Nibelungen. 1
Lustspielhaus. (Friedrichstr. 236.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Registrator auf Reisen. Posse mit Gesang in 3 Akten von Adolf L'Arronge und G. Moser.
Mittwoch und folgende Tage: Der Registrator auf Reisen. 116X“
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Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Polnische Wirtschaft. Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kraatz und Okonkowsky, bearbeitet von J. Kren. Gesangsterte von Alfred Schönfeld, Musik von J. Gilbert.
Mittwoch und folgende Tage: Polnische Wirt⸗
schaft.
Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstr.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel des „Neuen Schauspielhauses“: Das Prinzchen. Liebesschwank in 3 Akten von Robert Misch.
Mittwoch und folgende Tage: Das Prinzchen.
Modernes Theater. (Königgrätzer Str. 57/58.) Dienstag, Abends 8 ¼ Uhr: Die Groftstadtluft. Schwank in vier Akten von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg.
b veas und folgende Tage: Die Großfstadt⸗ uft.
Birkus Busch. Dienstag, Abends 8 Uhr:
Galavorstellung. Neu: General Zacharee Ermokov, Vorführung der verschiedenen
Reiterfamilie Frediano. — 3 Gebr. Fratellinis, urkom. Clowns. — Zwergelown Francois als
Kunstreiter. — Um 9 Uhr: Die neue Original⸗
ausstattungspantomime „ Hofe Ludwigs XIV.“
Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Käthe Hauffe mit Hrn. Ober⸗ Ser Martin Pfannschmidt (Stettin —Lübbenau 9 L.).
Verehelicht: Hr. Hans Albrecht Gans Edler
err zu Putlitz mit Ilse Freiin von Maltzahn z. Zt. Berlin).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberstabsarzt Dr. Nicolai (Berlin). — Hrn. Hauptmann von Mutius (Stettin). — Eine Tochter: Hrn. Hauptmann Eduard Vogel von Falckenstein (Potsdam) — Hrn. Curt von Zimmermann (Langmeil). — Hrn. Dr. Fritz Rintelen (Berlin).
Gestorben: Hr. Hauptmann a. D. Wilhelm Schmidts (Berlin). — Fr. Agnes von Alvens⸗ leben, geb. von Pritzelwitz (Schollene). — Katha⸗ rina Freifr. von Schauroth, geb. Fretin von Ketel⸗ hodt (Rudolstadt). — Frl. Armgard von Schlegell (Lößnitzgrund⸗Dresden).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
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