4 Itn
. Unters uchungs achen.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl⸗
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
b. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Sffentlicher Anzeiger.
Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 ₰.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rech se aften. 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 9. Bankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
0 Untersuchungssachen.
[12214] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Musketier Hermann Robert Laumann der 9. Kompagnie Inftr.⸗ Regts. 84, geboren am 21. September 1890 zu Hamburg, welcher flüchtig ist und sich verborgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Fahnenflucht in den Akten IIIc 40/11 verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport hierher abzuliefern. Flensburg, den 1. Mai 1911. 8 3 Gericht der 18. Division. Beschreibung: Größe 1 m 67 cm, Statur schlank, Haare dunkelblond.
[12215] Beschluß. 2. J. 548/10.
Auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft wird gegen den Gerhard Hubert Schrömbgens, geboren am 6. Mai 1887 in Homberg⸗Hochheide, letzter Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort Homberg⸗Hochheide, katholisch, welcher hinreichend verdächtig erscheint: in nicht rechtsverjährter Zeit als Wehrpflichtiger in der Absicht, sich dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis das Bundesgebiet verlassen zu haben und nach er⸗ reichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bundesgebiets aufzuhalten, Vergehen gegen § 140,1 Str.⸗G.⸗B., das Hauptverfahren vor der Straf⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Kleve eröffnet. Zugleich wird in Ermangelung nachweisbarer einzelner Vermögensstücke das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Angeklagten auf Grund der §§ 140 letzt. Absatz Str.⸗G.⸗B., 480, 325, 326 Str.⸗Pr.⸗O. mit Beschlag belegt.
Kleve, den 24. April 1911.
Königliches Landgericht. Strafkammer. (gez.) Endemann. Claren. Zumloh. Ausgefertigt: (L. S.) Schüten, Aktuar,
aals Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.
Vorstehender Beschluß wird in Gemäßheit des § 326 der Strafprozeßordnung zur öffentlichen Kenntnis gebracht. 8 88
Kleve, den 28. April 1911.
Deer Erste Staatsanwalt.
[122131 * Verfügung. u1u“
Die wider den Rekruten Johann Dybisbanski ga. d. L.⸗B. Recklinghausen in Nr. 304 des Deutschen Reichsanzeigers erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 24. 12. 1910 wird aufgehoben. Müttster i. W., den 30. April 1911. Gericht der 13. Division.
8*
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[4066] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Reinicken⸗ dorf Band 69 Blatt Nr. 2083 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der offenen Handelsgesellschaft Bonne & Steinbrück in Berlin eingetragene Grundstück am 9. Juni 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Reinickendorf, Provinzstraße 98/99, belegene Grundstück enthält Doppelwohnhaus mit Mittel⸗ flügel und Hofraum und besteht aus dem Trennstück Kartenblatt 3 Parzelle 3419/85 ꝛc. von 12 a 38 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Reinickendorf unter Artikel Nr. 2067 mit einem Reinertrage von 0,15 Taler und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 1307 N. N. mit einem jährlichen Nutzungswert von 12 100 ℳ verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 23. März 1911 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 3. April 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.
[11941] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Schonenschestraße Nr. 15, Ecke Behnsenstraße, belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 8 Blatt Nr. 169 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Klempner⸗ meisters Paul Oberjürgen in Berlin eingetragene Grundstück am 22. Juni 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle —, Berlin N. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, versteigert werden. Das Grundstück — Eckwohngebäude mit rechtem Seitenflügel und Hof — besteht aus der Parzelle Nr. 1789/0,109 Karten⸗ blatt 31 von 9 a 92 gm Größe, ist in der Grund⸗ steuermutterrolle unter Artikel 26 112, in der Gebäude⸗ steuerrolle unter Nr. 1091 eingetragen und hat einen jährlichen Gebäudesteuernutzungswert von 17 600 ℳ. Der Versteigerungsvermerk ist am 14. Februar 1911 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 25. April 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[11416] Aufgebot.
Der Zigarrenfabrikant Hermann Weber in Burte⸗ hude hat als Nachlaßpfleger für den Nachlaß der verstorbenen Witwe Catharina Peters, geb. Schmidt, in Buxtebude das Aufgebot der folgenden 3 ½ prozentigen Inhaberobligationen der Hannoverschen Landes⸗Kredit⸗ anstalt zu Hannover, beantragt, nämlich: Lit. E Nr. 21586 über 30D0 ℳ d. d. 1. Januar 1872, Lit. E Nr. 30301 über 150 ℳ d. d. 1. Januar 1873, Lit. G Nr. 24450 über 300 ℳ d. d. 1. Januar 1877, Lit. G Nr. 26536 über 300 ℳ d. d. 1. Januar 1878. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 21. November 1911, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, im Neuen Zivilgerichtsgebäude am Volgersweg, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗
erklärung der Urkunden erfolgen wird. Hannover, den a. . EEE“ Kosshnigliches Amtsgericht. 35.
[10969) K. Amtsgericht Tettnang. Aufgebot.
Die Anna Maria Häggele, Bauerswitwe in Bech⸗ lingen, Gde. Meckenbeuren, O.⸗A. Tettnang, hat das Aufgebot einer auf den Namen des verstorbenen Ehe⸗ mannes der Antragstellerin, des verst. Bauern Sebastian Häggele in Reutenen, lautenden Schuld⸗ verschreibung der Creditbank Tettnang, e. G. m. b. H., über 400 ℳ, verzinslich zu 3 %, Nr. 10 360, bean⸗ tragt. Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 15. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung dieser Urkunde erfolgen wird.
Den 25. April 1911.
Gerichtsassessor Kley.
[11943] Erledigung.
Von den in Nr. 210 des R⸗A. für 1910 ad 3486 IV. 19. 10 gesperrten Wertpapieren ist der Mantel zur 3 % Deutschen Reichsanleihe Nr. 7911 über 500 ℳ ermittelt und wird dem Verkehr frei⸗ gegeben.
Berlin, den 1. Mai 1911.
Der Polizeipräsident. IV. E. D.
[12260] — Erledigung.
Die in Nr. 239 des R.⸗A. für 1910 ad 4283 IV. 3. 10 gesperrten, nachstehend aufgeführten Wert⸗ papiere sind ermittelt und werden dem Verkehr frei⸗ gegeben: 3 % Deutsche Reichsanleihe Nrn. 103 124 bis 103 131, 34 187, 11 311, 36 518, 38 008 zu je 5000 ℳ.
Berlin, den 2. Mai 1911.
Der Polizeipräsident. IV. E. D.
[11942] Aufgebot.
Nachstehende Personen haben den Verlust der von uns ausgefertigten Volksversicherungsscheine angezeigt und deren Aufgebot beantragt:
1) Frau Margarete Hertel, Halle a. S., Ver⸗ sicherungsschein Nr. II 51 370 über ℳ 500,— für dieselbe,
2) J. Skrzypczynski, Parlinek b. Kaisersfelde, Ver⸗ sicherungsschein Nr. 4 557 444 über ℳ 1080,— für Sophia Skrzypezynski,
.3) Eheleute Wilhelm Sieverling, Hamburg, Ver⸗ sicherungsschein Nr. 4 632 481 über ℳ 280,— für Ferdinand Sieverling,
4) L. Gärtner, Mainz, Versicherungsschein Nr. 5 484 764 über ℳ 1200,— für Anna Gärtuer, r.5) Eheleute Max Meyer, Porz a. Rhein, Ver⸗ sicherungsschein Nr. 4 486 745 über ℳ 400,— für Karoline Meyer.
6) Heinrich Mages, Worms, Versicherungsschein Nr. 3 974 033 über ℳ 400,— für Willi Mages.
Die gegenwärtigen Inhaber genannter Versiche⸗ rungsscheine werden hiermit aufgefordert, sich inner⸗ halb 6 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese in Verlust geratenen Urkunden kraftlos werden.
Berlin, den 28. April 1911.
Pictoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft.
A*“ Generaldirektor. 8
[119533 A — 8
Der Versicherungsschein Nr. 172 565 des Herrn Erich von Schwichow, Oberleutnant in Goldap, ist angeblich abhanden gekommen. Da der Rückkauf des Versicherungsscheines bei uns bean⸗ tragt worden, so werden alle diejenigen, die Rechte an obiger Versicherung geltend machen, aufgefordert, 8
sich binnen 4 Wochen, von heuté ab gerechnet, bei Vermeidung des Verlustes ihrer Ansprüche bei der unterzeichneten Gesellschaft zu melden.
Cöln, den 3. Mai 1911.
* 2 Concordia,ü“,“ „ „2 A 2 8 BB Cölnische Lebens⸗Versicherungs⸗ Ihe L Ges ellschaft. “ n Der Ackerer August Meyer aus Wolschweiler, jetzt in Klein⸗Lützel, Schweiz, hat das Aufgebot zum Zwecke der Kraftloserklärung des auf den Namen seines Sohnes Oskar Meyer, minderjährig, aus Wolschweiler, lautenden Sparkassenbuchs Nr. 1492 der Sparkasse in Pfirt beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Dezember 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Urkunde erfolgen wird. Pfirt, den 25. April 1911. Kaiserliches Amtsgericht. (gez.) Gümbel. 8 Beglaubigt. Der Gerichtsschreiber: (L. S.) (Unterschrift), Amtsgerichtssekretär.
[10968] Aufgebot.
Der Verwalter Walter Höhmann zu Remscheid, Vieringhausen, Langestraße 14, hat das Aufgebot des auf den Namen „Walter Höhmann, Kölner⸗ straße 17“ lautenden Sparkassenbuchs Nr. 63582 der städtischen Sparkasse in Remscheid über 190 ℳ be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. November 1911, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. 1
Remscheid, den 25. April 1911. KIghnigliches Amtsgericht.
[11443] Aufgebot.
Die Firma Rudolf Witte zu Cassel, Hohenzollern⸗ straße 38, hat das Aufgebot des angeblich von ihr verlorenen, am 25. Mai 1911 fälligen Wechsels d. d. Katzenstein, den 25. Februar 1911, über 4000 ℳ, der von der Firma Griese & Franke in Hannover auf die Deutsche Gips⸗Kompagnie, Aktiengesellschaft in Katzenstein gezogen, von dieser angenommen und bei der Braunschweigischen Bank und Kreditanstalt in Osterode (Harz) zahlbar ist, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 8. November 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Osterode (Harz), den 18. April 1911. Königliches Amtsgericht.
[11430] Aufgebot.
Die Witwe Marie Hölzler in Ickschen, vertreten durch Rechtsanwalt Moehrke in Ragnit, hat das Aufgebot eines angeblich verloren gegangenen Wechsels über 300 ℳ beantragt. Die Antragstellerin war Ausstellerin, der Besitzer Heinrich Neubacher in Ickschen Bezogener und Akzeptant dieses Wechsels, der Ickschen, den 1. Oktober 1906, datiert war. Die Zahlungszeit war nicht bestimmt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. Dezember 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 5, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Ragnit, den 28. April 1911. 8
Königliches Amtsgericht.
[11944] Aufgebot.
Die Königliche Ministerial⸗, Militär⸗ und Bau⸗ kommission in Berlin, Invalidenstraße 52, hat das Aufgebot folgender Geldbeträge beantragt:
1) 3 ℳ 75 ₰ — Forderung des Steinsetzmeisters Johann Starke a. c. Pleßner Konkurs — am 17. Januar 1880 hinterlegt, weil der Aufenthalt des Empfangsberechtigten nicht ermittelt wurde. SEaö 2) 3 ℳ 88 ₰ — Rest der Masse, welche am 24. Januar 1880 von dem Gerichtsvollzieher Ramm in Sachen des Otto Theil in Berlin wider Franke und Zimmermann in Berlin hinterlegt wurden, weil die empfangsberechtigte Firma, Franke und Zimmer⸗ mann, nicht zu ermitteln war. I. T. 3838. 80.
3) 1 ℳ 25 ₰ — Auktionserlös in Sachen Lands⸗ berger c/2 Nauschütz — am 28. Januar 1880 hinter⸗ legt, weil der Rentier Franz Kampfmeyer in Berlin Ansprüche geltend machte. Ferner befinden sich 92 ₰ Zinsen in der Masse. I. L. 3898. 80.
4) 8 ℳ 49 ₰ — Forderung des Büfettiers A. L. Liedtke in Berlin in seiner Sache gegen Ritter — am 24. Februar 1880 hinterlegt, weil der Be⸗ trag von dem ꝛc. Liedtke nicht abgehoben wurde. I. L. 4161. 80.
5) 7 ℳ 55 ₰ — Forderung des verstorbenen J. Splieth a. c. Witkowski Konkurs — am 25. Februar 1880 hinterlegt, weil die Erben des ꝛc. Splieth nicht bekannt waren. I. W. 2260. 80.
6) 6 ℳ 87 ₰ — Forderung des Kaufmanns Leopold Lehmann a. c. Simonsohn Konkurs — am 2. März 1880 hinterlegt, weil die betreffenden Schuldscheine nicht vorgelegt wurden. I. S. 4166. 80.
7) 5 ℳ 50 ₰ — Forderung des Kaufmanns Joseph Liebmann a. c. Simonsohn Konkurs — am 2. März 1880 hinterlegt, weil der betreffende Schuld⸗ schein nicht vorgelegt wurde. I. S. 4164. 80.
8) 6 ℳ 27 ₰ — Forderung des Kaufmanns N. Abrahamsohn a. c. Simonsohn Konkurs — am 2. März 1880 hinterlegt, weil der betreffende Wechsel nicht eingereicht wurde. I. S. 4163. 80.
9) 4 ℳ — Forderung des Rittergutsbesitzers Friedrich Heinrich Ludwig von Schaefer⸗Voit in Berlin in Sachen von Schaefer⸗Voit Fideikommiß hinterlegt, weil das Fideikommiß durch Familien⸗ beschluß aufgehoben, letzteres zur Zeit der Hinter⸗ legung (29. August) noch nicht bestätigt war. I. S. 328. 80.
10) 21 ℳ 12 ₰ — Zinsenrest aus der Masse im Betrage von 205 ℳ 06 ₰, welche von dem Bäckermeister A. Poppe zu Klosterfelde in Sachen des Mühlenbesitzers Lüdecke wider den Bäckermeister Albert Pietsch und dessen Ehefrau laut Erklärung vom 27. September 1879 hinterlegt wurde, weil für den Rentier G. Baukewitz ein Arrest notiert war. I. L. 1510. 80. 8
Es ergeht die Aufforderung an alle Beteiligten, ihre Ansprüche und Rechte auf die aufgebotenen Beträge spätestens in dem auf den 1. Juli 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III Treppen, Zimmer 113/115, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die Beteiligten mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse ausgeschlossen werden. 154. F. 135. 11.
Berlin, den 10. April 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154.
[12261] Beschluß.
Der Grundbesitzer Jakob Wielgos und dessen Ehefrau, Auguste geb. Pietratus, in Gr.⸗Zwalinnen, vertreten durch den Prozeßagent Gronwald in Bialla, haben das Aufgebot zum Zwecke der Aus⸗ schließung der Gläubiger der auf dem Grundbuchblatt der ihnen gehörigen Grundstücke Gr.⸗Zwalinnen Blatt 32 in Abt. III Nr. 5 aus dem rechtskräftigen Mandat vom 13. Juni 1860 eingetragenen 3 Tlr. 15 Sgr. für den Rechtsanwalt Schwarz in Berlin auf Grund der Requisition des Prozeßgerichts vom 4. gemäß Verfügung vom 13. Juni 1861 eingetragenen 1 Tlr. 18 Sgr.; ferner ebenda unter Nr. 8 für die Johannisburger Kreditgesellschaft eingetragenen 86 Tlr. Wechselforderung nebst 6 % Zinsen seit dem 2. März 1869, 2 Tlr. 27 Sgr. Kostenforderung und 12 Tlr. Pauschquantum zu den Gerichtskosten; ferner ebenda unter Nr. 9 für den Lohnschreiber Heinrichs in Johannisburg eingetragenen 12 Tlr. 11 Sgr. For⸗ derung nebst 5 % Zinsen seit dem 17. August 1867 und 1 Tlr. 2 Sgr. Kostenforderung; schließlich auf Gr.⸗Zwalinnen Blatt 73 in Abt. III unter Nr. 1 d für die Witwe Albertine Szesny, geb. Pietrzyck, und die Geschwister Ottilie, Ludwig und Amalie Szesny eingetragenen 78 ℳ 50 ₰ Forderung nebst 6 %
Zinsen seit dem 18. Februar 1860, 1,50 ℳ Kosten für die Requisition und 0,80 ℳ Intabulationskosten gemäß § 1170 B. G.⸗B. beantragt. Alle Personen, welche Rechte auf die betreffenden Posten geltend machen wollen, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. Juli 1911. Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gekicht anberaumten Auf⸗ ebotstermine die Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit denselben erfolgen wird
Bialla, den 28. April 1911. 1“ Königliches Amtsgericht.
[1194727 Aufgeboot.
Der Kaufmann Nepomucen Przewozny in Phehe.
vertreten durch den Justizrat Langenmayr in Pinne, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung der Eigentümer des Geundstücks Duschnik Band V Blatt Nr. 109, bestehend aus Acker im Dorfe in einer Größe von 48 a, gemäß § 927 B. G.⸗B. beantragt. Die Rechtsnachfolger der Eheleute Franz Przewozny und Magdalena geb. Kotlinska, die im Grundbuche als Eigentümer eingetragen sind, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1911, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu⸗ melden, widrigenfalls ihre Ausschließung erfolgen wird. Samter, den 26 April 1911.
Königliches Amtssericht. vbEIII1 Aufgebot. Der Rechtsanwalt und Notar Otto Chriftburg, Wpr., Pfleger des unbekannt abwesenden, zuletzt in Baker Eity Oregon, U. S. v. N.⸗A., wohnhaft gewesenen August Ferdinand Ottke, geb. am 17. August 1839 in Christburg, Wpr., hat beantragt, den August Ferdinard Ottke für tot zu erklären. Der bezeichnete Vershollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Dezember 1911, Mittags 12 Uhn, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche über Lebin oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ Frdeeang. spätestens im Aufgebotstermine dem
Gericht Anzeige zu ersutten. Christburg, Wpr. den 26. April 1911. Königlichts Amtsgericht.
A 8 8 “ 11195850 8. Philipp Daniel Engel, Bäcker’ in Neustadt a. Hdt. wohnhaft, vertreten durch seinen ö mächtigten, Rechtskonsulesten Blum ebenda, stellte am 27. April 1911 Axtrag auf Todeserklärung seiner Schwester Anna Engel, geb. am 27. Juli 1860 zu Rhodt, Tochter ver verstorbenen Eheleute Michael Engel und Barban geb. Bruch von ebenda, zuletzt in Rhodt wohnhaft gewesen. Es ergeht Auf⸗ forderung an 1) die Versthollene Anna Engel sich spätestens in dem auf Dienstag, den 21. No⸗ vember 1911, Vormittags 9 Uhr. im Sitzungs⸗ saale des K. Amtsgerichts dahier festgesetzten Auf⸗ gebotstermine zu melden, nidrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird; 2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richte Anzeige zu machen. Edenkoben, den 29. April 1911. Kgl. Amtsgericht.
[11424] Aufgebot. „Auf den Antrag des Rechtsanwalts Dr. Sarrazie in Gostyvn als Generalbevollmächtigten der Sophie verehelichten Makowski, und des Valentin, Geschwister Jernas, wird der Arbeiter Stefan Jernas, zuletzt in Michalowo wohnhaft gewesen und set etwa 20 Jahren verschollen, aufgefordert, sich spätestens in dem Auf⸗ gebotstermine am 9. Februar 1912, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht davon Anzeige zu machen. Gostyn, den 20. April 1911. E“ Königliches Amtsgeric„hht.
[11946]
vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Glaser in Neumarkt, hat beantragt, die verschollene unver⸗ ehelichte Anna Frauke, — geb. den 26. April 1863 — zuletzt wohnhaft in Marschwitz, Kreis Neumarkt, Schles., für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Dezember 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. Ar alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Neumarkt, den 28. April 1911.
Königliches Amtsgericht. 23 —— [11965] 1 K. Württ. Amtsgericht Nürtingen. Aufgebot.
Gegen Wilhelmine Rosine Seybold von Unter⸗ hausen, geboren am 31. Juli 1861 zu Neckarhausen, O.⸗A. Nürtingen, Tochter des Johann Christian Seybold, Küfermeisters, und seiner Ehefrau, Rosine geborenen Bröckel, beide verstorben und zuletzt wohn⸗ haft in Neckarhausen, zuletzt wohnhaft in Neckarhausen, im Jahre 1882 nach Nordamerika gereist und seit⸗ her verschollen, ist auf Antrag des Friedrich Seybold, Wirts und Küfers in Neckarhausen, das Aufgebots⸗ verfahren zum Zwecke der Todeserklärung eingeleitet. Aufgebotstermin ist auf Dienstag, den 31. Ok⸗ tober 1911, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Es ergeht die Aufforderung: 1) an die Verschollene, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen würde; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens
im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Nürtingen, den 29. April 1911. 2.
E 1
14 flegel in
Der Fideikommißbesitzer Artur Schöller in Zürich,
E 5*
Untersuchungssachen.
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
4 Aufgebote, erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 8.
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11111A1A*“ chen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanz “ u
Berlin, Mittwoch, den 3. Mai
Offentlicher Anzeiger.
Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 ₰.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von glicg
8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherun 9. Bankausweise. “ 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
tsanwälten.
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[11961] Aufgebot.
1) Die Witwe Anna Schmelzer in Papenburg hat beantragt, den verschollenen Kaufmann Johannes Kuper zu Papenburg, 2) die Witwe Karoline Lüken zu Papenburg hat beantragt, den Kapitän Hermann Lüken und dessen Sohn, Schiffs⸗ jungen Johann Nikolaus Lüken aus Papenburg, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. November 1911, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Papenburg, den 24. April 1911.
Königliches Amtsgericht. II.
[82365 Aufgebot. “ Der A. Humbert und dessen Ehefrau, Louise geb. Müller, in Straßburg, Nikolausring Nr. 19, ver⸗ treten durch Rechtsanwälte Dr. Jaeglé u. Weber hier, haben beantragt, den verschollenen Schneider Franz Anton Offner, geb. am 30. Juni 1837 zu Hüttenheim, zuletzt wohnhaft in Straßburg i. Els., für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spaͤtestens in dem auf den 12. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ eichneten Gericht, Saal Nr. 45, anberaumten Ausgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Straßburg i. Els., den 21. Dezember 1910. Kaiserliches Amtsgericht.
[11435] Aufgebot.
Der Zimmermann Otto Dehn in Friedland
i. Mecklb., Kaiserstr. 74, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Schlachter (Arbeiter) Theodor Dehn, seinen Bruder und Pflegling, zuletzt wohnhaft in Woldegk, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Dezember 1911, 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die 1““ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Woldegk, den 27. April 1911. 8 Großherzogl. Amtsgericht.
[11959] Aufgebot. Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes erlassen: Auf Antrag des Gesamtgutsver⸗ walters Rechtsanwalts Dr. jur. Otto Julius Scharlach in Hamburg werden alle Gesamtguts⸗ gläubiger des in Hamburg am 16. Januar 1860. geborenen und am 8. Dezember 1910 verstorbenen Bauaufsehers — früheren Zimmermeisters — Wil⸗ hbelm Carl Hermann Spannuth und seiner über⸗ lebenden Ehefrau Adolfine Henriette Louise, geb. Sorgenfrey, aufgefordert, ihre Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen “ ivil⸗ justiggebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mitzielban, 1 Nr. 165, spätestens aber in dem auf reitag, den 30. Juni 1911, Vormittags 11 ½ Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine daselbst, Heiligengeistfeldflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 145, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu ent⸗ halten. Urkundliche Beweisstücke sind in ÜUrschrift oder in Abschrift beizufügen. Gesamtgutsgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, aus dem Gesamtgut nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Hefriedigumg der ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß
ergibt.
“ „ den 20. April 1911. .
Der Werichtsschreiber des Amtsgerichts. 8 — — ꝗꝙ—
111948] 8 Ueber den Nachlaß des am 26. Februar 1911 zu Berlin, Steglitzerstraße 33, verstorbenen Subdirektors Robert Fischel ist die Nachlaßverwaltung angeordnet worden. Zum Nachlaßverwalter ist der Rechtsanwalt, Justizrat Hermann Kolsen in Berlin, Potsdamer⸗ straße 116, ernannt. Schöneberg, den 7. April 1911. 1 Königliches Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg. Abteilung 29. 1“
[11423] Todeserklärung. “ Durch Ausschlußurteil vom heutigen Tage ist der
verschollene Schlächter Carl August Emil Rohde,
leb. am 26. 11. 1854 in Eberswalde, für tot er⸗
glärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. De⸗
zember 1899 festgestellt. Eberswalde, den 22. April 1911.
Königliches Amtsgericht.
[11431] 88 Durch Urteil von heute ist der verschollene Karl Bank, geboren am 23. Juli 1873 zu Ernstweiler, zuletzt wohnhaft in Saarbrücken, für tot erklärt worden. Saarbrücken, den 27. April 1911. 1““ Königliches Amtsgericht. 18.
86
[11949]
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 24. April 1911 ist der am 5. November 1857 in Lubenz in Oesterreich geborene Arbeiter Augustin Erben für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1907 festgestellt. v“
Staßfurt, den 26. April 1911.
Königl. Amtsgericht
[11962] Ausschlußurteil. Verkündet am 7. April 1911. 1 Auf Antrag des Architekten und Baumeisters Karl Bauer in Berlin W. 5, Kaiserallee 207, wird der mit der Stammnummer 843 bezeichnete Kux⸗ schein der Eisfelder Kupfergewerkschaft in Glücks⸗ brunn S.⸗M., der am 11. August 1903 auf den Antragsteller ausgestellt ist, durch das unterzeichnete Gericht für kraftlos erklärt. Die Kosten des Auf⸗ gebotsverfahrens hat der Antragsteller zu tragen. Gründe. Nach Artikel 131 des Landesberggesetzes vom 18. Februar 1904 kann ein verloren gegangener Kuxschein für kraftlos erklärt werden. Der Antrag⸗ steller hat den Verlust der Urkunde gemäß § 1007 Z.⸗P.⸗O. durch eine eidesstattliche Versicherung (Bl. 9 d. A.) dahin glaubhaft gemacht, daß ihm der Kuxschein Nr. 843 vor länger als Jahresfrist ab⸗ handen gekommen und wahrscheinlich entwendet worden ist. Im Aufgebotstermine hat der Antrag⸗ steller beantragt, das Ausschlußurteil zu erlassen. § 952 Z.⸗P.⸗O. Diesem Antrage war nach § 1017 Z.⸗P.⸗O. 65 8- Herzogliches Amtsgericht, Abt. 3, zu Salzungen.
[11960] Bekanntmachung.
Auf Antrag des Kaufmanns Gustav Kerll, Ham⸗ burg, Lilienstraße 16 ptr., sind durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 28. April cr. die vier⸗ prozentigen Hypothekenbriefe der Hypothekenbank in Hamburg Ser. 220 Nr. 045 828 Lit. B über tausend Mark, Ser. 219 Nr. 083 580 Lit. D über dreihundert Mark und Ser. 220 Nr. 083 613 Lit. E über zweihundert Mark für kraftlos erklärt worden.
Hamburg, den 28. April 1911. 8
Das Amtsgericht. Abteilung für Aufgebotssachen.
[11434] Bekanntmachung. . Auf Antrag des Landwirts Stefan Schweikart in Gaisweiler ist durch Ausschlußurteil des Königlichen Amtsgerichts in Wald, Hohenzollern, vom 28. April 1911 der über die im Grundbuche von Gaisweiler Band I Artikel 7 Blatt 67 unter Nr. 4b, Hippets⸗ weiler Band I Artikel 50 Blatt 433 Abteilung III. unter Nr. 2b eingetragene Hypothek von 270 ℳ 42 ₰ für den J. C. Mogger in Pfullendorf am
1880 ꝛef fü .earember 18, gebildete Hopotbekenbrief für
kraftlos erklärt worden. 8 Wald, Hohenzollern, den 28. April 1911. Königliches Amtsgericht.
11950] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 17. März 1911 ist der Hypothekenbrief vom 23. April 1895 über die im Grundbuch von Menzelen, Kreis Mörs, Band 6 Artikel 283 in der III. Ab⸗ teilung unter Nr. 4 für die Ackerwirtin Adelheid Kerkhoff in Rill, Gemeinde Menzelen, und Genossen eingetragene Restkaufpreishypothek von 28 500 ℳ für kraftlos erklärt. Panten, den 24. März 1911. Königliches Amtsgericht.
[12297] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Maximilian Jonas, Anna Theresia eb. Lohr, in Hamburg, Prozeßbevollmächtigter: echtsanwalt Janssen in Aachen, klagt gegen ihren
Ehemann, früher Buchhalter in Eschweiler, jetzt
ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen
Mißhandlung und böslichen Verlassens auf Grund der
§§ 1567 Nr. 2, 1568 B. G.⸗B. mit dem An⸗
trag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den
Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗
streits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen
Landgerichts in Aachen auf den 7. Juli 1911,
Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen
bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu
bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aachen, den 28. April 1911. Wichert, 1.““
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[12298] Oeffentliche Festrnnns,
Die Ehefrau Auguste Wilhelmine Dorette Her⸗ mine Wernecke, geb. Kühne, in Hamburg, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Geh. Justizrat Heymann und Dr. Heymann in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Schiffsmakler Hermann August Heinrich Wernecke, geboren am 26. November 1875 zu Gorleben, früher in Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der ihm obliegenden Unterhaltspflicht nicht nach⸗ ekommen sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Altona, auf den S8. Juli 1911, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen.
Altona, den, 19. April 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[11935] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Frau Anna Ebert, geb. Heckmann, zu Flörkendorf bei Ahrensböck, Sbeea Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Spuhl, Berlin NW. 6, Karlstraße 27, klagt gegen ihren Ehemann,
den Privatier Johannes Ebert, zuletzt wohnhaft in Berlin, Waßmannstr. 20, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie ohne jeden Grund verlassen, sich am 12. September 1901 nach Australien begeben habe und daß sein Aufenthalt seit Jahren unbekannt sei, auf Grund des § 1567 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 34. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstr., Zivilgerichtsgebäude, II. Stock, Zimmer 2⁄4, auf den 11. Juli 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht 70. R. 130. 11. 8 Berlin, den 27. April 1911 Vetter,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[12262] Oeffentliche Zustellung.
R. 187. 11. Z.⸗K. 20. Die Frau Anna Poddig, eb. Gemlin, in Berlin, Gerhardtstraße 15, Prozeß⸗ hevollmächtigter: Rechtsanwalt Arnheim hier, klagt egen ihren Ehemann, den Friseur Emil Poddig, frlber in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 30. September 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der ee; einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 1. Mai 1911.
Lehmann, Gerichtsschreiber “ des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
[11936] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Tagesarbeiter Wilhbelm Deiter, Johanna geborene Büsing, in Wattenscheid, Hammer⸗ straße 15, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Marckhoff in Bochum, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Wattenscheid, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B. mit dem Antrage auf Füssche dun. Sie ladet ihn zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 4 des Königlichen Landgerichts in Bochum auf den 6. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 39, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bochum, den 29. April 1911. 8
Meyer, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[11937] Oeffentliche Zustellung. 1
Der Fabrikarbeiter Heinrich Schneider in Mülheim am Rhein, Montanusstraße 12, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Bulich in Cöln, im Armenrecht, klagt gegen seine Ehefrau Mar⸗ aretha Maria Antoinette Schneider, geborene Vogt, früͤher in Oberhausen, Duisburgerstraße wohnhaft, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrag auf Scheidung der am 6. Mai 1906 vor dem Standesamt in Mülheim am Rhein zwischen den Parteien geschlossenen Ehe und Erklärung der Beklagten als den schuldigen Teil. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 18. Septemder 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der hevz .n einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 28. April 1911.
Thesen, Aktuar, 8 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[12302] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Auguste Gutjahr, geb. Borkowski, in Danzig, Hintecgass 19 b, Prozeßbevollmächtigte: die Rechlsanwälte Justizrat Bielewicz und Dr. Nichterlein in Danzig, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmied Robert Gutjahr, früher in Danzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: zu erkenen: Die Ehe der Parteien wird geschieden. Der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung und hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Danzig, Neugarten 30 — 34, Zimmer 201, auf den 10. Juli 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte ö Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 1. Mai 1911. Süͤß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[11398] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Friedr. Laurenz Ambaum, Katharina geb. Rosenzweig, verwitw. Ritz in Crefeld, Prozenbevostwächtigter: Rechtsanwalt Stern in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Eckamp, auf Grund böswilligen Verlassens auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 12. Juli 1911, Vor⸗
mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 27. April 1911. Gilbeau, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[12347] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Gemüsehändler Karl Beckmann Maria geb. Samowski, in Haspe, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Voß in Hagen klagt gegen ihren Ehemann, früher in Haspe, au Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen auf den 11. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hagen, den 26. April 1911.
Gastreich,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
[11956] Oeffentliche Zustellung. 8
Der Versicherungsinspektor Albrecht von Kameke in Kolberg — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dau in Köslin — klagt gegen dessen Ehefrau, Eli sabeth geb. von Boltenstern, unbekannten Aufent halts, unter der Behauptung, daß die Beklagte de Kläger im Jahre 1905 in Kolberg verlassen, sich zunächst nach Berlin gewandt habe, von dort übera im Lande umhergezogen sei, ohne irgendwo festen Wohnsitz zu nehmen, sowie daß sie während ihre ziellosen Umherziehens allmählich der Trunksuch verfallen sei und im letzten Jahre auf kurze Zeit i der Trinkerheilanstalt Sagorsch in Westpreuß Aufnahme gefunden habe, mit dem Antrage, die Eh der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß di Beklagte die Schuld an der Scheidung trage, der Beklagten auch die Kosten des Rechtsstreits aufzu erlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zu mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor di III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts i Köslin auf den 4. Oktober 1911, Vormittag 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Köslin, den 28. April 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts:
Leß, Landgerichtssekretär. 3
[12309] Oeffentliche Zustellung.
Der Magazinarbeiter Emil Born, hier, Dor nacherstr. 94, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwält Thomas und Dr. Moeder in Mülhausen i. Els., klag egen seine Ehefrau Rosalie geb. Kurtz, ohne be⸗ annten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Ehebruchs mit dem Antrage, die Ehe der Parteien für auf gelöst, die Beklagte für den allein schuldigen Tei zu erklären und derselben die Kosten des ebistre zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagt zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Mülhausen im Elsaß auf Montag, den 26. Juni 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Fachhen gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht.
Mülhausen, den 24. April 1911. Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[11939] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterin Johanna Nokiel, geb. Kautza, zu Füns O.⸗S., EEEEöö Rechtsanwalt
raun in Neisse, k El beiter Johann Nokiel, früher zu Zülz, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte dadurch, daß er für seine Familie nicht sorgt, sich dem Trunke ergeben hat, die Klägerin mißhandelt und schwer beleidigt hat, eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Lebens herbeigeführt habe, daß der Klägerin ein weiteres Zusammenleben mit dem Beklagten nicht zugemutet werden kann, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neisse auf den 27. Juni 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neisse, den 27. April 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[11957] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Paul Hagemann in Engers, Saynerstraße 2, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Heuß in Neuwied, klagt gegen die Ehefrau Margarete Hagemann, geborene Gaspar, früher in Engers, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte ihn wiederholt ge⸗ schlagen und durch ihr ganzes Verhalcen eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses ver⸗ schuldet habe, daß ihm die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage auf Sbescheidung⸗ Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die
zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in
agt gegen ihren Ehemann, Ar⸗
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