1911 / 123 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 26 May 1911 18:00:01 GMT) scan diff

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Schönhauser Allee 1911; b

auf den unter Nr. 3 bezeichneten Betrag von 347,42 der Bergmann Emil Bäse und dessen Ehefrau Franziska von Mondry Dombrowski in Hornhausen bei Oschersleben, Dübelgasse Nr. 80, sowie Johann Dombrowski in Mörs, Oberwall⸗ straße Nr. 65, Rheinland:

auf den unter Nr. 4 bezeichneten Betrag von 368,08 die Geschwister Elise und Martha von Roy in Elbing, Alter Markt Nr. 38.

Den vorbezeichneten Antragstellern werden ihre Rechte auf die bezeichneten Geldmassen vorbehalten.

Verkündet am 15. Mai 1911. 8 8

[2004221 SOeffentliche Zustellung.

Der Tischler Eduard Lauermeier in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Levetzow daselbst, Friedrichstraße 243, klagt gegen seine Ehe⸗ frau, Marie geb. Lehmann, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund § 1565 B. G.⸗B. mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II Treppen, Zimmer 2—4, auf den 18. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Berlin, den 20. Mai 1911.

Pilkowski, Gerichtsschreiber des Köͤniglichen Landgerichts I. Z.⸗K. 21. [20044] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Näherin Christine Meisters, geborene Barther, in Cöln, Thieboldsgasse 21, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. V. Schnitzler I. zu Cöln, klagt gegen ihren Ehemann, den Anstreicher Johann Meisters, früher in Cöln, jetzt ohne be⸗ kannten Aufenthalt, Beklagten, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die vor dem Standes⸗ beamten zu Cöln am 12. August 1898 geschlossene Ehe trennen, den Beklagten für den schuldigen Teil erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ erlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 2. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 20. Mai 1911.

Thesen, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20492] Oeffentliche Zustellung.

Der Hilfsarbeiter Friedrich Emil Müller, früher in Cöln, Sionstal 50, jetzt zu Wittlich im Ge⸗ fängnis, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Gemünd in Cöln, klagt gegen seine Ehefrau, Anna Müller, geb. Besch, oder Pesch, früher in Cöln, Alte Mauer am Bach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, Beklagte, mit dem Antrag, Königliches Land⸗ gericht wolle die zwischen den Parteien am 11. August 1906 zu Döhren b. Hannover geschlossene Ehe scheiden und die Beklagte für den schuldigen Teil erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 2. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ..““

Cöln, den 20. Mai 1911.

Thesen, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20491] Oeffentliche Zustellung.

Die Katharina Herzog, geborene Husser, in Sankt⸗ Ludwig, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Levy in Colmar, klagt gegen ihren Chemann, den Tagner Heinrich Herzog, früher zu Colmar, auf Grund der §§ 1565 Z. 1 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen ihnen be⸗ stehenden Ehe aus Verschulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. E. auf den 14. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.

Colmar, den 24. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[20493 Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Bergmanns Wilhelm Wilger in Herrensohr, Marktstraße Nr. 3, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Berend in Dortmund, klagt gegen den Bergmann Wilhelm Wilger, früher in Eving, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten schuldig an der Scheidung zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 9. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund. den 12. Mai 1911.

Gohr, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20045] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Johanna Wingaender, geb. Hohe, zu Frankfurt a. M., Klüberstraße S a, II, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Fritz Hosbach in Frankfurt⸗Rödelheim, klagt gegen ihren Ehemann. den Spengler Stefan Michael Wingender, früber in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte sich in böslicher Absicht seit dem 14. November 1892 von der häuslichen Gemeinschaft fern halte, mit dem Antrage: „Königliches Landgericht wolle die Ebe der Parteien scheiden und aussprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt“. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die sechste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts m Frankfurt

sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage nebst Ladung bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 20. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20047] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Johanna Caroline Louise Emma Anna Linde, geb. Stier, Hamburg, Caffamacherreihe 76, Hinterhaus, II. Etage, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Eichenberg, Hamburg, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Julius Franz Eberhard Linde, unbekannten Aufenthalts, zuletzt in Hamburg wohnhaft, aus §§ 1567 Absatz 2, 1565 B. G.⸗B., mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schaldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer X des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 26. September 1911, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 23. Mai 1911. . Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[20494] Oeffentliche Zustellung. . Die Ehefrau Henriette Karoline Wolf, geb. Fricke, in Bremerhaven, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. R. Cohen und Blitz, klagt gegen ihren Ehemann Josef Heinrich Wolf, unbekannten Aufenthalts, aus §§ 1567 ², 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 4 des Landgerichts Hamburg (Zivil⸗ justizgebäude vor dem Holstentor) auf den 13. Juli 1911, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftequng wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 24. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[20050] Oeffentliche Zustellung.

In Ehescheidungssachen der Ehefrau Nikolaus Welsch, Sophie geb. Wölflinger, Putzfrau, in Nil⸗ vingen, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Albrecht in Diedenhofen, gegen ihren Ehe⸗ mann Nikolaus Welsch, Hüttner, früher in Nil⸗ vingen, zurzeit ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, Beklagten, ladet die Klägerin den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die IV. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Metz auf den 5. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Metz, den 22. Mai 1911. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[20054] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Margarethe Kahlmann, geb. Peters, in Harburg (Elbe), Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Müller in Verden (Aller), klagt gegen ihren Ehemann, den Weber Willy Kahlmann, z. Zt. un bekannten Aufenthalts, früher in Fischerhude, auf Grund des § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Verden (Aller) auf den 21. Sep⸗ tember 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. 2 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verden (Aller), den 22. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20490] Oeffentliche Zustellung.

Der Portier Emil Brühn als Vormund minderjährigen Willi Brühn zu Berlin, Elsholz⸗ straße 21, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Heikes in Wilmersdorf, Uhlandstr. 105, klagt gegen den Maler Willi Fenzel, früher zu Wilmersdorf, Babelsbergerstraße 10, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des am 10. Juli 1908 außerehelich von der Verkäuferin Erna Marie Brühn geborenen Kindes namens Emil Brühn sei, mit dem Antrage auf vor läufige vollstreckbare kostenpflichtige Verurteilung des Beklagten, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich: 75 während des 1. Lebenjahres, 67,50 während des 2 3. Lebensjahres, 63 während des 4—6 Lebensjahres, 69 während des 7 16. Lebensjahres, und zwar die rückständigen Be⸗ träge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Ja⸗ nuar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober jeden Jahres, zu zahlen. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Charlottenburg im Zivilgerichtsgebäude, Zimmer 261, auf den 26. Juli 1911, Vor⸗ mittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, den 20. Mai 1911.

Groß, Amtsgerichtssekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [20481] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Irmgard Hertha Schiedemann, vertreten durch den Vorsitzenden der Armenkommission als Generalvormund in Kiel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Aeissen, klagt gegen den Arbeiter Friedrich Wilhelm Paul Pfeiffer, früher in Büns⸗ dorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗

auptung, daß er ihrer Mutter in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 26. April bis 25. August 1908, beigewohnt hat, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurteilen, ihr von ihrer Geburt, dem 22. Februar 1909, an bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 60 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 22. Februar, 22. Mai, 22. August, 22. November jeden Jahres, zu zahlen, und das Urteil, soweit zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird

kernförde, g 1, auf Freitag, n 28. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. Eckernförde, den 15. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [20482] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Luise Christine Dunker, ver⸗ treten durch den Vorsitzenden der Armenkommission als Generalvormund, in Kiel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Matthiessen in Eckernförde, klagt gegen den Fischer Karl Heitmann, früher in Eckernförde, Jungfernstieg 87, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er ihrer Mutter in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 21. Oktober 1909 bis 19. Februar 1910 beigewohnt hat, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, ihr von ihrer Geburt, den 19. August 1910, an bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 60 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 19. Februar, 19. Mai, 19. August und 19. November j. Is., zu zahlen, und das Urteil, soweit zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Eckernförde auf den 28. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. Eckernförde, den 15. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20035] Oeffentliche Zustellung. 1) Die minderjährige Margarete Gertrud Herzog, 2) die Marie Martha Herzog in Königstein, vertreten durch den Schiffer Karl August Ziegenbalg zu König⸗ stein, und zwar für die Klägerin zu 1 als Vormund, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Jaques, Strack, Bagge, Wetschky & Stüven, zu Hamburg, klagen gegen den Schiffseigner Otto Wallrath, früher zu Hamburg, Klosterstraße 16, Erdgesch., jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, 1) der Klägerin zu 2 die Kosten a. der Entbindung mit 15,—, b. ihres Unter⸗ balts während der ersten sechs Wochen nach der Entbindung mit 30,— und c. des Unterhalts für das Kind auf die Zeit von der Geburt bis zum 2. Januar 1911 mit 30,—, 2) der Klägerin zu 1 vom 2. Januar 1911 an bis zur Vollendung ihres sechzehnten Lebensfahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von monatlich 20,— zu zahlen, und zwar die rückständigen sofort, die künftig fällig werdenden am jeweiligen Monatsersten, unter der Begründung, daß der Beklagte der Mutter der am 16. November 1910 geborenen Klägerin zu 1, der Klägerin zu 2, in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt habe. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivilabteilung 19, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 118, auf Donnerstag, den 6. Juli 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 17. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[20487] Oeffentliche Zustellung. Der Ludwig Johann Simon Königsreuther, geb. am 2. März 1901 in Erlangen, Vormund Carl Emil Reiß, Restaurateur in Erlangen, Nürnberger⸗ straße 47 ¼, Prozeßbevollmächtigter: Referendar Stößel beim K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt, klagt gegen den Paul Ciangwa, Feilenhauer, früher in Stuttgart, jetzt unbekannt wo, wegen Forderung aus Unterhalt, mit dem Antrage: Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger vom 2. März 1911 ab bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres eine jährliche Geldrente von 240 ℳ, vorauszahlbar in viertel⸗ jährlichen Raten von je 60“ℳ, fällig jeweils am 2. März, 2. Juni, 2. September und 2. Dezember jeden Jahres, die rückständigen Beträge jedoch sofort, zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht Stuttgart Stadt, Justizgebäude, Urbanstraße 18, auf Dienstag. den 4. Juli 1911, Vormittags 8 ½ Uhr, in Saal 53, geladen. Stuttgart, den 24. Mai 1911. Leix, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Stuttgart Stadt.

[20488] Oeffentliche Ladung. In der Rechtssache der Maria Fischer, minderj., von Kupferzell, gegen Wilhelm Rebmann, Schlosser, früher in Friedrichshafen, nun mit unbekanntem Auf⸗ enthalt abwesend, wird der Beklagte zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung auf Freitag, den 30. Juni 1911, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht Tettnang geladen. Tettnang, den 24. Mai 1911. K. Amtsgericht. 4 Amtsgerichtssekretär Haug. [20478] Oeffentliche Zustellung. 1 In Sachen der Firma „M. Schneiders Nachf.“, Mode⸗ und Manufakturwarengeschäft mit dem Sitze in Neustadt a. H., Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ konsulenten R. Weppler in Neustadt a. H. als Prozeßbevollmächtigten, gegen Anna Weiß, ledig und gewerblos, früher in Albersweiler, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Beklagte, wegen Forderung, wird die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des K. Amtsgerichts Annweiler vom 12. Juli 1911, Vormittags 8 ¼ Uhr. Zimmer Nr. 7, geladen, Der klägerische Vertreter wird be⸗ antragen, zu erkennen: I. Die Beklagte wird ver⸗ urteilt, an Klägerin zu bezahlen den Betrag von 178 ℳ, geschuldet für aus dem Geschäfte der Klägerin ent⸗ nommene und wieder weiter veräußerte Kleidungs⸗ stücke, nebst 4 % Zinsen aus 178 vom Tage der Zustellung der Klage an. II. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. III. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Dieser Auszug der Klage wird zum Zwecke der bewilligten öffentlichen Zu⸗ stellung bekannt gemacht. Annwceiler. den 23. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts.

[20076] Oeffentliche Zustellung. 3

Die Gendarmeriewachtmeisterseheleute Maria und Bernhard Grimmeißen in Nandlstadt, vertreten durch Rechtsanwalt Heinlein in Ansbach, haben gegen

Aufenthalts, Klage we 7 Klagantrag geht dahin, zu erkennen: 1) Die klagten sind samtverbindlich schuldig, an die Klags⸗ partei 3000 Hauptsache nebst 4 % Zinsen hieraus vom 1. Juli 1909 ab zu bezahlen und 68,70 vor Einreichung der Klage erwachsenen Anwaltskosten zu ersetzen. 2) Die Beklagten haben samtverbindlich die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3) Das Urteil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt. Die Klagspartei ladet 1den Mitbeklagten Karl Ensmann zur mündlichen Ver⸗ handlung über diese Klage vor die Zivilkammer des . Landgerichts Ansbach mit der Aufforderung, zu seiner Vertretung einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zur mündlichen Verhandlung ist die öffentliche Sitzung der Zivil⸗ kammer des K. Landgerichts Ansbach vom Montag, den 18. September 1911, Vormittags 89 Uhr. Sitzungssaal, bestimmt. Da die öffent⸗ liche Zustellung der Klage an Karl Ensmann be⸗ willigt ist, wird vorstehender Klageauszug und die Terminsbestimmung zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung an Karl Ensmann bekanut gemacht. 8 Ansbach, am 23. Mai 1911.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[20077 Oeffentliche Zustellung.

Uhl, im Beistande ihres Ehemanns, des Rentiers Grafen Ernst von Treuberg, zu Berlin, Beethoven⸗ straße 1, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Werthauer und von Palmowski in Berlin, Friedrich⸗ straße 120, klagt in den Akten „27. O. 97. 11“ gegen 1) die Frau Alice Klimm, genannt Marquis de la Ranme, geschiedene Hecht, geb. Hecht, genannt auch Rey, 2) den Privatier Bela genannt Adalbert Klimm, genannt Marquis de la Ramée, genannt auch Rey, früher in Berlin, Monopolhotel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten ihr für Vermittlung und Beschaffung einer Darlehnssumme von 25 000 8 % schriftlich vereinbarte Vermittlungsprovision verschulden, mit dem Antrage: 1) die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, als Gesamtschuldner an die Klägerin 2000 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klage⸗ zustellung zu zahlen; 2) den Beklagten zu 2 zu ver⸗ urteilen, die Zwangsvollstreckung in das Vermögen seiner Ehefrau zu dulden; 3) das Urteil gegen Sicherheitsleistung des S.. beizutreibenden Be⸗ trages für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klaͤgerin ladet die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, I. Stock, Zimmer 2— 4, auf den 6. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestelten. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 22. Mai 1911.

Scholz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[20034] Oeffentliche Zustellung.

In der Klagesache der Dentistin Marie Jaitner zu Frankfurt a. M. wider den Chemiker und Den⸗ tisten Dr. Alfons Neuwirth in Triest wegen 141,90 Restlohn und Auslagen ist Termin zur mündlichen Verhandlung auf den 8. Juli 1911, 9 Uhr Vormittags, vor dem Gewerbegericht, Kammer 8, zu Berlin, Zimmerstraße 90/91, Saal 22, anberaumt worden. Der Beklagte wird zu diesem Termin ge⸗ laden. Klägerin hat den Antrag gestellt, den Be⸗ klagten zur Zahlung von 141,90 zu verurteilen. Gemäß § 203, Absatz 2, Zivilprozeßordnung ist die öffentliche Ladung des Beklagten angeordnet, da dieser im Auslande wohnt und sich zurzeit auf einer Reise durch Italien befindet. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und vorstehender Ladung bekannt gemacht.

Berlin, den 20. Mai 1911.

Beust, Gerichtsschreiber des Gewerbegerichts.

[20489] Oeffentliche Zustellung. 8

Der Spinnmeister a. D. John Brown in Bremen, Pfalzburgerstraße Nr. 2, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Wilckens, Bachof und Kulenkampff⸗Pauli in Bremen, klagt gegen seine Ehefrau, Elisabeth geb. Schacht, früher in Altrabl⸗ stedt b. Hamburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Herausgabe von Sparkassenbüchern, mit dem Antrage: die Beklagte durch ein gegen Sicherheits⸗ leistung vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, einzuwilligen, daß 1) das bei der Gerichtskasse zu Bremen hinterlegte Sparkassenbuch Nr. 1994 der Gemeinde⸗Spar⸗ und Leihkasse zu Ahrensburg, 2) das bei der Spar⸗ und Leihkasse zu Ahrensburg, Ge⸗ sellschaft mit beschränkter Haftung, hinterlegte Spar⸗ kassenbuch Nr. 1509 dieser Gesellschaft an den Kläger herausgegeben werden, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer I, zu Bremen, im Ge⸗ richtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Donnerstag, den 13. Juli 1911, Vormittags 8 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗

kannt gemacht. Bremen, den 22. Mai 1911. W1“ Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Rodewald, Sekretär.

[20043] Oeffentliche Zustellung. 1 Der Privatier Ernst Aust in Hermsdorf a. Nord⸗ bahn, Berlinerstraße 141, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Poppe in Berlin, Steglitzer⸗ straße 45, klagt gegen den Tiefbauunternehmer Otto Jahn, früher Foöbaber der Firma Otto Jahn in Hermsdorf b. Berlin, Schloßstraße 22, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß dem Fuhrherrn Paul Moldenhauer in Herms⸗ dorf b. Berlin, Tegelerstraße, gegen den Bauunter⸗ nehmer Max Lauer zu Berlin, Kielerstr. Darlehnsforderung von 1000 zustand, Lauer 250 darauf gezahlt und wegen des Restes seinen Anspruch für Pflasterung des Rohrgrabens in Wairmannslust, welcher ihm gegen die frühere Firma Oito Jahn zu Hermsdorf in Höhe von 1000 24 stand, an Moldenhauer zum Eigentum akgetre 8 habe, Beklagter als früherer Inhaber der Firma 53 die Schulden der gelöschten Firma haftbar sei s Moldenhauer seinen Anspruch wiederum an läger abgetreten habe, daher beantragt: den

klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger

die Gastwirtsebeleute Karl und Maria Ensmann,

a. M. auf den 12. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 162, II, mit der Aufforderung,

Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in

letztere in Dinkelsbühl, ersterer z. Zt. unbekannten

750 nebst 5 % Zinsen seit 1. September 1909

Die Frau Gräsin Elisabeth von Treuberg, geb.

lichen Zustellung wird dieser Auszug der

11“ 111““ 8 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts III in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17 20, Zimmer 53 IJ, auf den 7. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.

Charlottenburg, den 16. Mai 1911. Basch, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts III in Berlin.

[20479] Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Optischen Anstalt C. P. Goerz, Aktiengesellschaft, in Friedenau, Rheinstraße 44 46, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Beer zu Steglitz, Albrechtstraße 12, gegen den Oberleutnant a. D. Eugen von Rüdiger, unbekannten Aufent⸗ halts, früher in Wilmersdorf, Sächsischestr. 42, Beklagten, wird unter Bezugnahme auf die Bekannt⸗ machung vom 4. April 1911 im Reichsanzeiger Nr. 86, beziehungsweise im 15. und 20. Stück des Amts⸗ blatts der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Char⸗ lottenburg, Amtsgerichtsplatz, I Tr., Zimmer 38, auf den 6. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Der Termin am 3. Juni 1911 ist aufgehoben. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 20. Mai 1911. Stolze, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 38.

[19335] Oeffentliche Zustellung.

Der F. J. Weißweiler, Prozeßagent in Cöln, als Verwalter des Hauses Marzellenstraße 11 in Cöln, klagt gegen die Eheleute Alfons von Eemeren, Kauf⸗ mann, und Anna geborene Heil, früher in Cöln, Marzellenstraße 11, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagte ihm die rück⸗ ständige Miete im Betrage von 233,34 pro Monat April 1911 schulden, mit dem Antrage auf Zahlung von 233,34 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. Zur mundlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgericht in Cöln auf den 6. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, Hauptjustizgebäude, Zimmer 64, geladen.

Cöln, den 12. Mai 1911.

Entschladen, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20480]1 Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Franz Rehwinkel in Düssel⸗ dorf, Graf Adolfstraße 81, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Kamps I. u. II. in Düsseldorf, klagt gegen den Leutnant a. D. Hans Dobers, früher in Breslau, Kaiser Wilhelmstraße 20, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte dem Kläger für auf Bestellung käuflich geliefert erhaltene Kleidungsstücke 210,75 verschulde, mit dem Antrag auf kosten⸗ pflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten, an Kläger 210,75 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage zu zahlen. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung der Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Düsseldorf, im Justizgebäude am Königsplatz, Eingang durch das Gittertor, Saal 63, auf den 16. September 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. G 5

Düsseldorf, den 20. Mai 1911.

1 1 Dreyer, 11““ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20483] Oeffentliche Zustellung.

Der Weber Franz Ferdinand Taubner in Neu⸗ dorf b. Falkenstein i. V., Prozeßbevollmächtigter: Agent Franz Schneider in Falkenstein i. V., klagt gegen den Konditor Leonhard Hinkeldei. früher in Ellefeld i. V., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß für ihn auf dem dem Beklagten eigentümlich gehörigen Grundstücke Blatt 30 des Grundbuchs für Ellefeld eine Kaufgeldhypothek von 6000 nebst Zinsen zu 4 v. H. eingetragen stehe, der Beklagte auf die am 1. Oktober 1910 fällig ge⸗ wesenen jährlichen Zinsen nur 60 gezahlt habe, demnach mit 180 im Rückstande sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, bei Ver⸗ meidung der Zwangsverwaltung und Zwangsver⸗ steigerung seines Grundstücks, Blatt 30 des Grund⸗ buchs für Ellefeld, an den Kläger 180 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen sowie das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Falken⸗ stein i. V. auf den 14. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Falkenstein i. V., den 23. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[19667] Oeffentliche Zustellung.

Das Fräulein Emilie Steyding zu Frankfurt a. M., Weißfrauenstraße 5 II, klagt gegen die Frau Auguste Schwien, geb. Schmidt, früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, der Beklagten auf deren Bestellung im Sommer 1910 Hüte im Preise von 136,— käuflich überliefert zu haben, jedoch trotz anerkannter Abrechnung und Zahlungsversprechens durch die Beklagte, Mahnung ungeachtet, Tilgung dieser Schuld bisher nicht erfolgt sei, mit dem Antrage, die Beklagte kostenfällig einschließlich der Koßten des Arre verfabrent in 47 G. 9/1911 und vorläufig pollstreckbar zu verurteilen, an Klägerin 136 nebst 4 % Prozeßzinsen zu zahlen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht und hiermit die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Frankfurt a. M., Abteilung 47, auf den 8. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 54, Erdgeschoß, Heiligkreuzgasse 34, geladen. (47 C1567 1910. 4)

Frankfurt a. M., den 13. Mai 1911.

Der Gerichtsschreiber 8 Koniglichen Amtsgerichts. .„ —6.

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[20048] Oeffentliche Zustellung.

Der Goldschmied und Juwelier Otto Klein in Hanau, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justiz⸗ rat Leroi und Dr. Nußbaum in Heman⸗ klagt gegen den Kaufmann Konrad Herbst, früher in Hanan, setzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Streitteile ab 1. Januar 1911] eine

der Firma Otto Klein & Co. in Hanau betrieben haben, daß Beklagter, der in die Gesellschaft einen Betrag von 10 000 eingebracht gehabt habe, seit dem 8. April 1911 aus Hanau verschwunden und ins Ausland gewandert sei und daß Beklagter ganz erhebliche Beträge ohne Vorwissen des Klägers aus der Geschäftskasse entnommen und für sich verwendet habe, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Es wird ausgesprochen, a. daß die unter den Streitteilen be⸗ triebene offene Handelsgesellschaft in Firma Otto Klein & Co. in Hanau aufgelöst ist; b. daß der Kläger berechtigt ist, das von den Streitteilen unter der Firma Otto Klein & Co. in Hanau betriebene Geschäft mit Aktiven und Passiven ohne Liquidation zu übernehmen. 2) Der Beklagte wird verurteilt, folgende Eintragung im Handelsregister zu Hanau bei der Firma Otto Klein & Co. zu bewilligen und zu beantragen: „Die Gesellschaft ist aufgelöst. Das Geschäft ist mit Firma, Aktiven und Passiven auf den Goldschmied und Juwelier Otto Klein in Hanau übergegangen, welcher es unter der bisherigen Firma als Einzelkaufmann weiter betreibt.“ 3) Es wird festgestellt, daß der Beklagte aus dem Gesellschafts⸗ verhältnis gegen den Kläger Ansprüche nicht mehr hat. 4) Die Kosten des Rechtsstreits werden dem Beklagaten auferlegt. 5) Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hanau auf den 10. Ok⸗ tober 1911, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen 1“ als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Hanau, den 18. Mai 1911. „Tapp, Ger.⸗Sekr., als Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[20036] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Leo Schwerin Nachfolger P. Würz⸗ berger in Haynau, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Ueberschär in Haynau, klagt gegen den Baron Hans Henning von Stechow⸗Kotzen, früher in Birkfleck, zuletzt in Wilmersdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie dem Beklagten Bekleidungsstücke zu den vereinbarten und auch augemessenen Preisen von zusammen 104,25 gefertigt und nach Birkfleck geliefert habe, mit dem Antrage, die von dem Gerichtsvollzieher Wobschall in Charlottenburg bei der Königlichen Ministerial⸗, Militär⸗ und Baukommission hinterlegten 125 nebst Hinterlegungszinsen der Klägerin zuzusprechen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ lären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Haynau auf den 14. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Haynau, den 13. Mai 1911.

Elsner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20037] Oeffentliche Zustellung.

Die Besitzerin, Fräulein Klara von Borzestowski in Gollubien, 11“ Rechtsanwalt Dr. Specka in Karthaus, klagt gegen den Jacob Kubowski, früher in Neudorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß im Grund⸗ buche des ihr gehörigen Grundstücks Gollubien Blatt 26 in Abteilung III Nr. 1 b für den Beklagten 540 rückständige Kaufgelder mit 5 % verzinslich eingetragen stehen, die Forderung nebst Zinsen der Beklagte vor länger als 40 Jahren gezahlt erhalten, eine löschungsfähige Quittung aber nicht übergeben und sich auch geweigert habe, in die Löschung der Post zu willigen, mit dem Antrage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, die Löschung der Ab⸗ teilung III Nr. 1 b auf Gollubien Blatt 26 für ihn eingetragenen Hypothek von 180 Taler = 540 nebst Zinsen zu willigen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mundlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Karthaus auf den 11. Juli höe. Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 13, geladen.

Karthaus, den 18. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20049]

Der Kaufmann Wilhelm Marx zu Siegen, Prozeßbevollmachtigte: Rechtsanwälte Taubert und Dr. Ronniger in Leipzig, klagt gegen den Kaufmann Richard Schuhmann, früher zu Leipzig, Eutritzscher⸗ straße 24, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechsel⸗ prozesse, auf Grund des Wechsels vom 6. August 1908 über 799 45 ₰, fällig am 25. Dezember 1908, und des Protestes vom 29. Dezember 1908 mit dem Antrage zu erkennen: Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 813 75 nebst 6 % Zinsen von 799 45 seit dem 25. Dezember 1908 gegen Aushändigung von Wechsel und Protest zu bezahlen. Die Kosten des Rechtstreits werden dem Beklagten auferlegt. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die sechste Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 11. Juli 1911, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Leipzig, am 22. Mai 1911. [200 73]

Oeffentliche Zustellung und Ladung.

Mit Schriftsatz vom 18. lf. Mts. hat der Rechts anwalt Englert in Gemünden als Prozeßbevoll⸗ mächtigter des Heinrich Obert, Stationsgehilfen in Langenprozelten, gegen Konrad Krug, früher Bäcker zu Langenprozelten, zuletzt in Sendelbach, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, bei dem K. Amtsgerichte Lohr Klage erhoben und beantragt zu erkennen: I. Der Beklagte ist schuldig, dem Kläger 99 zu ersetzen und 4 % Zinsen bieraus seit 28. Januar 1911 zu zahlen. II. Derselbe hat die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen. 1II. Das Urteil wird für vor läufig vollstreckbar erklärt. Zur mündlichen Ver⸗ handlung hierüber wird der Beklagte vor das K. Amtsgericht Lohr auf Donnerstag, den 13. Juli 1911, Vorm. 9 Uhr, hiermit geladen.

Lohr, am 23. Mat 1911.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Lohr.

[200741 Oeffentliche Zustellung. Der Wirt Johann Langboff in Moͤrs, Kirschen allee, klagt gegen den Bergmann Alfred Blume,

u 6 6* 1“ der Behauptung, daß Beklagter ihm an Kost und Logis den Betrag von 45,30 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 45,30 (Fünfundvierzig Mark 30 Pfg.) zu verurteilen, die Kosten des Rechtsstreits und des Arrestverfahrens 6a G. 36/11 zu tragen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Mörs auf den 11. Juli 1911, Vormittags 9 ¼ Uhr, Zimmer Nr. 6, geladen.

Mörs, den 22. Mai 1911.

Bardenberg, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20075] Oeffentliche Zustellung. In Sachen: Fischer, Michel, Viehhändler in Stadt⸗ amhof, Kläger, vertreten durch die Rechtsanwälte Zeitler u. Clos, dort, gegen die Viehhändler Justin Bechhöfer u. N. Gutmann in Regensburg, nun⸗ mehr unbek. Aufenthalts, Beklagte, wegen Forderung, werden letztere nach erfolgter Bewilligung der öffent⸗ lichen Zustellung zur mündlichen Verhandlung des „Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des K. Amts⸗ gerichts Regensburg vom Freitag, 7. Juli 1911, Vorm. 8 ½ Uhr, Zimmer Nr. 21)1I, geladen. Klägerische Vertreter werden beantragen, zu erkennen: 1) Die beiden Beklagten sind samtverbindlich schuldig, an Kläger 370 Hauptsache nebst 4 % Zinsen seit Zustellung der Klage zu bezahlen. 2) Beklagte haben samtverbindlich die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3) Das Urteil wird gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig pollstreckbar erklärt. Regensburg, den 23. Mai 1911. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

[20051] Oeffentliche Zustellung. Der Mar Alkan, Pferdehändler in Saarbrücken, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Engelhorn hier, klagt gegen den Erich Donadt, früher Leutnant im 5. Chevaurlegerregiment hier, jetzt ohne be⸗ kannten Wohnsitz, aus einem Pferdekauf, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 1800,00 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage und vorläufige Vollstreckbar⸗ erklärung des Urteils gegen Sicherheitsleistung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Saargemünd auf den 11. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.

[20052 Oeffentliche Zustellung.

Der Johann Peter Laurentz, Kaufmann in Te⸗ tingen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Greber hier, klagt gegen die Eheleute Fortunato Picinin, Ziegeleiarbeiter, und Maria geb. Diana, früher in Tetingen, jetzt ohne bekannten Wohnsitz, aus Waren⸗ lieferungen und Miete, mit dem Antrage, auf Grund des Schuldscheins vom 5. Februar 1910 über 795,27 nebst 5 % Zinsen seit diesem Tage die Beklagten im Urkundenprozesse zu verurteilen, als Gesamtschuldner an Kläger 795,27 nebst 5 % Zinsen seit 5. Februar 1910 zu bezahlen, und den Beklagten Fortunato Picinin weiter zu verurteilen, die Zwangsvollstreckung aus dem ergehenden Urteil in das eingebrachte Gut seiner vorgenannten Ehefrau zu dulden, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivil⸗ kammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Saar⸗ gemünd auf den 11. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts. [20485] Oeffentliche Zustellung.

Der Wirt Adalbert Kazmierezak in Strzydzew, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Peters in Pleschen, klagt gegen die Eheleute Edmund und Marianna Wnetkowski, früher in Slawoszew, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß im Grundbuche seines Grundstücks Strzydzew Blatt 35 in Abt. III unter Nr. 5 für die Beklagten eine Hypothek von 10 Talern eingetragen sei und daß er die Beklagten wegen dieser Hvypothek be⸗ friedigt habe, mit dem Antrage, durch vorläufig voll⸗ streckbares Urteil die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, in die Löschung der vorbezeichneten Hypothek zu willigen. Die Beklagten werden hier⸗ mit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Pleschen, Zimmer Nr. 1, auf den 14. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Pleschen, den 18. Mai 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[20039] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Buchhandlung unter der Firma: Lichtherz, Großmann & Cie. zu Cöln, Ubierring 21, gegen den Kaufmann Otto Henning, früher in Schöneberg, Hauptstraße 9, wohnhaft, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen 540 nebst Zinsen, wird der Beklagte von neuem zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht Berlin⸗Schöneberg in Schöneberg, Grune⸗ waldstraße 66/67, Zimmer 36, 1. Stock, auf den 23. August 1911, Vormittags 10 Uhr, geladen.

Schöneberg, den 16. Mai 1911.

Dietrich, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin⸗Schöneberg. Abt. 6. [20040] Oeffentliche Zustellung.

Der Rüstzeughändler Hermann Hahn zu Berlin, Müllerstraße 51, Prozeßbevollmächtigte: Rechts anwälte Justizrat Max Fraenkel, Fritz Ladewig und

gegen den Zimmermeister Wilhelm Riedel, fruͤber in Friedenau, Stubenrauchstraße 28/29, unter der Behauptung, daß er in der Arrestsache 19. A. 51. 09 des Landgerichts 11 gegen die Firma Groschinski K

Zimmermeister Groschinski und den Beklagten,

500 in Buchstaben: Fünfhundert Mark binter⸗ legt habe, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, darein zu willigen, daß die von dem Kläger in der Arrestsache Hahn gegen Groschinski und Niedel am 7. November 1909 zum Aktenzeichen U. 718. 09 bei der Kasse der Königlichen Ministerial⸗, Militär⸗ und

¹

Ernst Henschel in Berlin N., Pankstraße 39, klagt [19950]

zwecks Vollziebung des Arrestes zur Sicherheit ½

Fünfhundert Mark nebst Zinsen an den Kläger ausgezahlt werden. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das König⸗ liche Amtsgericht in Schöneberg⸗Berlin, Grune⸗ waldstraße 66/67, auf den 26. August 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Die Sache ist zur Feriensache erklärt. b Schöneberg⸗Berlin, Grunewaldstraße 66/67, den 23. Mai 1911. Stüwert, Gerichtsschreiber des Königlichen Amts⸗ gerichts Berlin⸗Schöneberg. Abt. 28.

[20041] Oeffentliche Zustellung.

Der Magazin⸗Verein, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, zu Stargard i. Pomm., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat de Witt in Stargard i. Pomm., klagt gegen den Ar⸗ beiter Franz Schramke, früher in Butow, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Arbeiter Franz Schramke die in der Klage⸗ rechnung verzeichneten Möbel zu der daselbst ange⸗ gebenen Zeit im Betrage von 50 unter dem Vor⸗ behalt des Eigentums bis zur Bezahlung geliefert erhalten habe, dieser die Sachen, ohne begründete Einwendung zu erheben, angenommen und somit Preis und Beschaffenheit derselben tatsächlich ge⸗ nehmigt habe, auf diese Sachen bisher nur 20 gezahlt habe und den Rest mit 30 noch schulde, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 30 nebst vier vom Hundert Zinsen seit dem 22. November 1910 zu zahlen; 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklaate vor das Königliche Amts⸗ gericht in Stargard i. Pomm. auf den 19. Oktober 1911, Vormitt. 10 Uhr, Zimmer Nr. 3, geladen.

Stargard i. Pomm., den 18. Mai 1911.

Probandt, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

[20053] Oeffentliche Zustellung.

Der Inhaber der Firma S. Schiffmann Koblenz, der Kaufmann Edmund Schiffmann Koblenz, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte The⸗ walt & Royer in Trier, klagt gegen den Fabrik⸗ arbeiter Heinrich Monshausen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, früher in München⸗ Gladbach, unter der Behauptung, daß die Eheleute Schneider Nikolaus Monshausen ihm als Gesamt⸗ schuldner auf Grund der im nachstehenden Antrage bezeichneten Titel noch die ebendaselbst aufgeführten Beträge an Hauptsumme, Zinsen und Kosten schulden, mit dem Antrage: das Königliche Landgericht wolle den zwischen dem Beklagten und dem Schneider Nikolaus Monshausen zu Dockweiler am 16. Januar 1911 durch Akt vor Notar Fischer zu Daun abge⸗ schlossenen Kauf⸗ und Uebereignungsvertrag, betreffend die nachbezeichneten Grundstücke: Bann Dockweiler Band XII Blatt 452 Flur A Nummer 8276/1355 auf den Gärten, Hofraum dc., 2,38 a, und Nummer 8275/1340 an Mayers Haus, Hofraum, 0,19 a, sowie in demselben Akte erklärte Auflassung und die demnächst am 15. März 1911 beim Grundbuche er folgte Ueberschreibung der erwähnten Parzellen auf den Beklagten dem Kläger gegenüber in Rücksicht auf die demselben zufolge Urteils des Königlichen Landgerichts, II. Zivilkammer, zu Trier vom 10. Fe⸗ bruar 1911 und des Kostenfestsetzungbeschlusses des⸗ selben Gerichts dazu vom 11. März 1911 noch zu stehenden Rechtsansprüche von Resthauptsumme 825,11 nebst 5 % Zinsen seit 30. März 1911, festgesetzte Kosten 71,05 ℳ, Kosten des Offenbarungs⸗ verfahrens 10,30 für anfechtbar und rechtsunwirk⸗ sam erklären, wolle demgemäß den Beklagten ver⸗ urteilen, zu bewilligen, daß der Kläger behufs seiner Befriedigung wegen der vorbezeichneten Ansprüche den Zugriff auf die obenbezeichneten Grundstücke im Zwangsvollstreckungswege nimmt, wolle dem Be⸗ klagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen und das Urteil, eventuell gegen Sicherheirsleistung, für vorläufig vollstreckbar erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des König⸗ Landgerichts in Trier auf den 8. Juli 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt vertreten zu lassen.

Trier, den 20. Mai 1911.

Faller, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ec. [19949)

Die Lieferung von Los I ca. 1700 lfdm. Ste zeugrohre von 100 300 mm D— nebst zugehorig Fasson⸗ ꝛc. Stücken; Los II ca. 2700 Ilfdm. g eisernen deutschen Normalmuffenrohren 60 200 mm O, ca. 3000 lfdm. galvanisiertem schmiede⸗ eisernen Druckrohr 13 60 mm ² nebst Fasson⸗ c. Stücken sowie zugehöriger Hydranten, Reinigungs⸗ röhren, Absperrschieber, Schachtabdeckungen ꝛc. für eine Be⸗ und Entwässerung sollen vergeden werden. Frist für die Lieferzeit 8 Wochen nach Zuschlag. Eröͤffnung der Angedote findet Montag, den 14. Juni 1911, Nachmittags 53 Uhr, im Bureau der Verwaltung statt. Unterlagen sind, solange der Vorrat reicht, gegen Einsendung von 4 für 2 Lose, 3 für ein Los erhältlich. Angebote mit Aufschrift „Rohrlieferungen“ sind unterschrieben, versiegelt und portofrei dis zum Er⸗ öffnungstermin einzusenden. Helgoland, den 22. Mai 1911. 8 Kauiserliche Neubauverwaltung.

Verdingung. Die Lieferung von 12 000 Stück 4 kg schweren

8

Schamottesteinen für Kesselfencrungen rund 50 000 2 und 20 000 kg Schamottemehl soll öffentlich dergeden 1 8 Preissprderun sp chtfre i Jahnb*S Riedel Baugeschäft, und deren Inhaber, den werd en. ' reissorderungen sachtfrei Bahnde Sar⸗ Vaugesch⸗ valt brücken sind versiegelt und mit der Aufdrdt⸗

Angebdot auf Lieserung von Schamotteneinen“ der⸗ eben dis zum 14. Jun 1911, Vormirtags 1 Ubr, vortofrei an uns einzusenden.

Bedingungen können gegen postfreie Emzendang

von 50 ₰i dar von uns dezogen werden.

Saarbrücken, den 19. Mai 19 11. Kgl. Werkstätten⸗Amt b.

Bijouteriefabrik als offene Handelegesellschaft unter

früher in Mörs, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter 66

Baukommission hinterlegten 500 in Buchstaben;