8 Untersuchungssachen.
Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustenungen u. dergl.
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 ₰.
6. Erwerbs⸗ und Wirtscha 7. Niederlassung ꝛc. von 8. Unfall⸗ und
enossenschaften. tsanwälten. nvaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗
9. Bankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
0 Untersuchungssachen.
[29945] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Musketier Max Herzmann der 8. Komp. Inf.⸗Regts. v. Stülp⸗ nagel Nr. 48, geb. am 21. 10. 88 in Berlin, wegen Fehhentzucht. wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsorduung der Beschuldigte hier urch für fahnenflüchtig erklärt. 1.“
Frankfurt a. Oder, den 21. Juni 1911. Gericht der 5. Division.
[29947] Beschluß.
Die Fahnenfluchtserkläarung vom 23. April 1910 gegen den Musketier Heinrich Josef Lausen der 8. Kompagnie 5. Westfälischen Infanterieregiments Nr. 53 wird nach Ergreifung des Beschuldigten auf⸗ gehoben. 8
Düsseldorf, den 23. Juni 1911.
Köntgliches Gericht der 14. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[29921] Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Berlin, Langestraße 79, be⸗ legenen, im Grundbuche von der Königstadt Band 57 Blatt Nr. 3178 zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks auf den Namen der in ungeteilter Gemeinschaft befindlichen Erben des Hauseigentümers Rudolf Emil Hermann Jeanrenaud: A. seiner Witwe Marie Jeanrenaud, geb. Graeben, B. der Erben des Kaufmanns Julius Hermann Friedrich Jeanrenaud: a. Witwe Marie Jeanrenaud, geb. Siewert, b. Frieda Jeanrenaud, geb. 21. Juni 1898, C. Fuhrwerks⸗ besitzer Otto Jeanrenaud, D. Fabrikant Georg Jeanrenaud, E. Frau Frieda Perizonius, geb. Jean⸗ renaud, F. Kaufmann Erich J
Feamenaud, G. Händler Fritz Jeanrenaud, H. Ernst Jeanrenaud, geb. am 22. September 1886, J. Walter Jeanrenaud, geb. am 18. Oktober 1887, zu B in Reinickendorf, die übrigen zu Berlin, eingetragenen Grundstücks, be⸗ stehend aus: a. Vorderwohnhaus mit 2 Höfen und abgesondertem Klosett, b. Stall rechts im 1. Hof, c. Doppelquerwohngebäude, d. offener Schuppen im 2. Hofe links, e. Stallgebäude quer, f. Stall hinten rechts, g. Remise rechts, besteht, soll dieses Grund⸗ stück am 28. August 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13/14 —, Zimmer Nr. 113/115, III. Stockwerk, versteiger werden. Das in der Grundsteuermutterrolle nicht nachgewiesene Grundstück hat in der Gebäudesteuer⸗ rolle die Nr. 23 171 und ist bei einem jährlichen Nutzungswert von 8700 ℳ zu 306,90 ℳ Gebäude⸗ steuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 12. November 1909 in das Grundbuch eingetragen. (87. K. 185. 09.) 1 Berlin, den 13. Juni 1911. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.
[29919] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Lichtenberg, Friedrich Karlstr. 32, belegene, im Grund⸗ buche von Lichtenberg⸗Berlin Band 2 Blatt Nr. 53 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Witwe Emilie Pohl, geborene Doberowskyv, zu Lichtenberg eingetragene Grundstück, bestehend aus: a. Vorderwohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b. Stall mit Abort, Waschküche und Boden, c. Fabrikgebäude mit angebautem Ma⸗ schinenraum. Kesselhaus und abgesondertem Schorn⸗ stein, am 26. September 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III (drittes Stoc Nr. 113/115, versteigert werden. D
†
ckwerk), Zimmer
Das Grundstück — Gemarkung Lichtenberg — ist unter Artikel Nr. 367 der Grundsteuermutterrolle als Kartenblatt 2 Parzelle 1442/106 eingetragen, 7 a 62 gm groß und unter Nr. 494 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungswert von 7470 ℳ mit 246 ℳ zur Gebäudesteuer, zur Grundsteuer dagegen nicht
veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Mai
1911 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 79. 11.]
Berlin, den 15. Juni 1911. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
[29920] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Lichtenberg, Jungstr. 36, belegene, im Grundbuche von Lichtenberg⸗Berlin Band 8 Blatt Nr. 206 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Bernhard Fichtner junior in Steglitz eingetragene Grundstück, bestehend aus: Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel, Quer⸗ gebäude und Hofraum, am 29. September 1911, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. (drittes Stockwerk), Zimmer Nr. 113 — 115, versteigert werden. Das Grundstück — Gemarkung Lichtenberg — ist unter Artikel Nr. 924 der Grundsteuermutterrolle als Kartenblatt 2 Parzelle 1482/111 eingetragen, 3 a 87 qm groß und unter Nr. 1294 der Gebäudesteuer⸗ rolle bei einem jährlichen Nutzungswert von 6600 ℳ mit 264 ℳ Jahresbetrag zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 31. Mai 1911 in das Grundbuch eingetragen. — 85. K. 83. 11.
Berlin, den 19. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.
[23035] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 7 Blatt 149 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Schuh machermeisters Ernst Schröder in Berlin und der Frau Zimmermeister Minna Müller, geb. Törpsch, in Alt⸗Hartmannsdorf bei Spreenhagen je zur
Hälfte eingetragene Grundstück am 1. August 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗
zeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, 1. Stockwerk, linker Flügel, Zimmer Nr. 32, ver⸗ steigert werden. Das in Berlin, Wisbyer Straße 2, belegene Grundstück besteht aus einem Vorder⸗ wohngebäude mit rech und linkem Seitenflügel
und Hof, umfaßt die Parzellen Kartenblatt 31. dr. 1733/107 ꝛc., 1734/107 ꝛc., ist 8,92 a groß, in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel 22 652, in der Gebäudesteuer⸗ rolle unter Artikel 1423 eingetragen und mit 12 700 ℳ Nutzungswert zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Mai 1911 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 30. Mai 1911.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.
[29870] Bekanntmachung.
Das am 20. Mai 1911 auf Antrag des Bauern und Bürgermeisters Josef Maier in Frieding er⸗ lassene Aufgebot des 3 ½ % igen Pfandbriefs der baye⸗ rischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Serie 5 Lit. E. E. Nr. 45 645 zu 200 ℳ ist durch Antragszurücknahme erledigt.
München, den 22. Juni 1911.
K. Amtsgericht. [29913] Aufgebot.
Frau Maurermeister Ringel in Neubrandenburg, vertreten durch Rechtsanwalt Ringel in Neubranden⸗ burg, hat das Aufgebot der von der Darlehnskasse in Neubrandenburg am 24. Juni 1892 ausgegebenen, auf den Inhaber lautenden 3 ½ % Schuldverschrei⸗ bung Nr. 1655 über eintausend Mark beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 11. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Neubrandenburg, den 17. Juni 1911
Großherzogl. Amtsgericht. 1.
8
[30563] — „Aufgebot Privatmann August Schwarz, z⸗ muß es im Text der Anzeige unter Ziffer 9 „Lit. A“ heißen: „Lit. G“. Weimar, den 22. Juni 1911. Großherzogl. S. Amtsgericht.
In Unterabteilung 5 der heutigen Nr. d. Bl. (Kommanditgesellschaften auf Aktien und. Aktien⸗ gesellschaften) befindet sich eine Bekanntmachung der Spiegelglaswerke Germania Akt. Ges. Porz⸗ Urbach, betr. Verlosung, in welcher ein Wertpapier
als mit Beschlag belegt angezeigt wird. — [28341] Aufgebot.
Folgender Versicherungsschein, ausgestellt von der Lebensversicherung für deutsche Forstbeamte E. G. m. b. H. in Munchen, auf den Namen des König⸗ lichen Försters August Bähr in Kl.⸗Gehlfeld Nr. H. IX. 4. lautend, ist angeblich verloren gegangen. Ansprüche aus dieser Urkunde gegen die unterzeich⸗ nete Genossenschaft sind bis zum 18. August d. Js. geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist ist dieselbe ungültig. Mehlauken. den 18. Juni 1911. Der Landesvorstand für H. IX. Ost⸗ u. Westpreußen. Zacher, Königlicher Forstmeister.
[29905] Aufgebot.
I. Der Häusler Ernst Berger in Seifershau i. R. bat das Aufgebot der in Abt. III unter Nr. 6 auf Bd. IV Bl. 138 Haus Seifershau, ihm gehörig, eingetragenen Past: 10 Taler rückständiges Kaufgeld zu 4 % verzinslich, eingetragen am 3. August 1841, welches Bositzer Johann Carl Dittrich, 1) der verw. Marie Rosina Neumann, geb. Krebs, 2) der un⸗ verehelichten Johanne Beate Neumann, 3) der am 12. Januar 1821 geborenen Johanne Christiane Neu⸗ mann verschuldet, beantragt.
II. Der Reichsfiskus (Reichs⸗Post⸗ und Tele⸗ graphenverwaltung) hat beantragt das Aufgebot der in Abt. III unter Nr. 1 auf Bd. XXII Bl. 782 Schreiberhau, ihm gehörig, eingetragenen Post von 6 Talern, eingetragen am 14. Dezember 1818 für den am 4. Juni 1825 in Schreiberhau verstorbenen Christian Gottlieb Liebig.
Die unbekannten Gläubiger werden aufgefordert, ihre Rechte in unten angesetztem Termine zur Ver⸗ meidung des Ausschlusses ihrer Rechte anzumelden.
III. Der Gasthofdesitzer Christoph Liebig in Nieder⸗Schreiberhau hat das Aufgebot des Hypo⸗ thekenbriefes über die in Abt. III unter Nr. 2 auf Bd. VI Bl. 26 Ackerstück Petersdorf — ihm ge⸗ börig — eingetragene Post von 300 ℳ Darlehen beantragt. Die Gläubigerin verw. Frau Bauer⸗ gutsbesitzer Ernestine Wilbelmine Liebig, geb. Reimann, in Schreiberhau hat den Brief verloren.
Der Inhaber des Briefes wird aufgefordert, seine Rechte in unten angesetztem Termine zur Vermeidung des Ausschlusses seiner Rechte anzumelden. Auf⸗ gebotstermin 7. Dezember 1911, 12 Uhr, Zimmer II.
Hermsdorf u. K., den 17. Juni 1911.
Königl. Amtsgericht.
“X“
[29909]
Herzogliches Amtsgericht hier hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die nachbenannten Personen: 1) Witwe des Mühlenbesitzers Adolf Fritze, Emilie geb. Heine, aus Räbke, jetzt in Helmstedt, für sich und ihre minderjährigen Kinder, 2) der Halbbruder und Beistand der Frau Fritze als Vertreterin ihrer minderjährigen Kinder: Landwirt Franz Lippelt daher, 3) der Landwirt Heinrich Angerstein daber, 4) die Ehefrau Angerstein, Hermine geb. Wagen⸗ fübr, daher, haben das Aufgebot folgender dinglichen Last, eingetragen im Hypothekenbuche von Räbke Band I Blatt 92: auf der alten Schierenwiese Lehnswiesenzinse von zusammen 192 Taler, und zwar noch für a. den Sohn des verstorbenen Acker⸗ manns Johann Ludwig Christian Gutjahr zu Helm⸗ stedt Johann Heinrich Friedrich Martin, b. den Amtmann Karl Joseph Franz Guljahr zu Castrop, Kreis Dortmund, beantragt. Die unbekannten Be⸗ rechtigten werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. September 1911, Vormittags 9 ⅛ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an⸗ beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Löschung der Eintragungen er⸗ folgen wird.
Königslutter, den 20. Juni 1911.
Der Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts
Follen kamp, Gerichtssekretär.
8
eb. EsERemrbert werden aufgefordert,
Mittags
[29486] Aufgebot.
Das unterzeichnete Amtsgericht hat das Aufgebots⸗ verfahren eingeleitet zum Zwecke der Todeserklärung betreffs
1) der am 11. Oktober 1828 zu Peadauschke bei Freyhan i. Schles. geborenen, zuletzt in den Jahren 1884 bis 1886 in Burk bei Bautzen als Wirt⸗ schafterin tätig gewesenen und seitdem verschollenen Johanne Susanne verehel. Sprigode, geb. Gerst⸗ mann,
2) des am 26. Juni 1858 in Quatitz bei Bautzen geborenen, bis zum Jahre 1887 in Bautzen wohn⸗ haften Zigarrengeschäftsführers Johann August Paul Pech, der von Dresden aus nach Amerika aus⸗ gewandert sein soll,
3) des am 5. April 1868 in Spittwitz geborenen Molkereigehilfen Max Arno Katzer, der im Juni 1892 von Bautzen aus nach Südamerika aus⸗ gewandert ist,
4) der Marie verw. Kroschke, geb. Koban, i Niesendorf, für die auf Blatt 2 des Grundbuchs fü Niesendorf eine Herberge eingetragen ist,
5) der Magdalene Kroschke, für die eben falls auf Blatt 2 des Grundbuchs für Niesendorf eine Herberge eingetragen ist,
6) des am 7. September 1866 in Wilthen ge⸗ borenen Tagearbeiters Karl Ernst Schäfrig aus Großpostwitz, der zuletzt im Mai 1900 in Wiesa bei Kamenz sich aufgehalten hat und seitdem ver⸗ schollen ist,
7) des am 13. Mai 1854 in Drauschkowitz ge⸗ borenen Wirtschaftsbesitzers Johann Ernst Schube, der seit dem 13. Februar 1892 verschollen ist,
von deren Leben seit länger als zehn Jahren keine Nachricht eingegangen ist.
Antrag ist gestellt zu 1: von dem Arbeiter Johann August Heinrich Sprigode in Bautzen, zu 2: von dem Abwesenheitspfleger Agent Ernst Koban in Bautzen, zu 3: vom Abwesenheitspfleger Kaufmann Emil Jende in Bautzen, zu 4 und 5: vom Guts⸗ besitzer Georg Balting in Niesendorf, zu 6: vom Abwesenheitspfleger Fabrikarbeiter Johann Traugott Harnadt in Obergurig, zu 7: vom Kutscher August Max Schube in Schlungwitz. Als Aufgebotstermin wird Mittwoch, der 20. März 1912. Vor⸗ mittags 11 Uhr, bestimmt. Die unter 1 bis 7 Ge⸗ nannten werden aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termine sich zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Es ergeht ferner Auf⸗ forderung an alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen imstande sind, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeichneten Amtsgerichte Anzeige zu machen.
Bautzen, den 19. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht.
[29904] Aufgebot.
Der Gärtner Emil Isenberg in Barmen, Ge⸗ werbeschulstraße 122 a, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Faßbinder Hermann Isenberg, geboren am 10. Januar 1852 in Barmen, zuletzt wohnhaft in Düsseldorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Februar 1912. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, Grabenstraße Nr. 19 — 25, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Düsseldorf, den 14. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht.
[29907] Aufgebot.
Der Zimmermeister Karl Schönebeck in Herzfelde hat beantragt, den verschollenen Mühlenbescheider Friedrich Wilhelm Matthes, zuletzt in Herzfelde, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 2. Februar 1912, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Kalkberge (Mark), den 20. Juni 1911.
Königl. Amtsgericht.
n I
[29910] Aufgebot.
Der Heinrich Ernst Löwer in Laubach hat beantragt, den verschollenen Peter Löwer, geboren am 8. April 1851, un 27. Juni 1856, beide für tot zu erklären. ie bezei en Verschollenen
fgef 2 is in dem auf Donnerstag, den 14. März 1912, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Laubach, den 21. Juni 1911.
Großherzoglich Hessisches Amtsgericht.
[30218] Aufgebot.
Der Rentner Hermann Carsten Huesmann in Marne hat beantragt, den verschollenen Matthias Heinrich Huesmann, zuletzt wohnhaft in Hercu⸗ lanum bei St. Louis in Amerika, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Januar 1912. Vor⸗ mittags 11Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätesters im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Marne, den 22. Juni 1911. “
Königliches Amtsgericht. 1 [29911] Aufgebot.
Der Fuhrunternehmer Simon Ostermann in Kaisersesch hat beantragt, die verschollene Margareta Hilger, Tochter von Christian Hilger und Maraa⸗
s
reta geborenen Korth, geboren am 14. Dezember
1853 in Kaisersesch, zuletzt wohnhaft in Desgalvado in Amerika, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Januar 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Mayen, den 17. Juni 1911. “
Königliches Amtsgericht.
[29912] Aufgebpyt.
Der Kutscher Johann Fürst zu Merzig, als Pfleger des abwesenden Drechslers Johann Seiler, hat be⸗ antragt, den verschollenen Drechsler Johann Seiler, geboren am 13. November 1853 in Merzig, zuletzt wohnhaft in Merzig, für tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf Mittwoch, den 17. Januar 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 4, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Merzig, den 14. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht. Abt. 1.
[29914] Aufgebot.
Der Pfleger über den Nachlaß des verstorbenen Knechtes Johann Christian Heinrich Grage zu Danneborth, der Amtsanwalt Wilhelm Wiese zu Doberan hat beantragt, nachstebende Verschollene 1) die Rademacherfrau Henrica Christiane Elisabeth Sophie Stamman, geb. Finck, 2) deren Söhne ohann Christian Ernst Martin, geb. zu Danne⸗
rth i. M. am 20. April 1866, und Wilhelm Fohann Martin Theodor, geb. daselbst am 22. Juli 868, sämtlich ausgewandert nach Amerika, zuletzt wohnhaft in Danneborth i. Meckl., für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Dezember 1911, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Neubukow, den 21. Juni 1911.
Großherzogliches Amtsgericht.
[29143] Aufgebot.
Der Bäckermeister Eduard Baumann in Grünkraut hat in seiner Eigenschaft als Abwesenheitspfleger beantragt, den Verschollenen Anton Egger, geboren am 7. September 1857 in Arnegger, Gde. Grünkraut, der zuletzt in Arnegger gewohnt hat und im Jahre 1885 nach Brasilien gereist ist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 26. März 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht
die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine
dem Gericht Anzeige zu machen. Ravensburg, den 19. Juni 1911.
1u“ K. Amtsgericht Mühleisen, G.⸗Ass.
Aufgebot.
88 [29917]
Die Frau Ernestine Louis, geborene Witt, in Zoppot hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Carl Wilbelm Louis, ihren Ehemann, zuletzt wohnhaft in Zoppot, für tot zu erklären. Ferner hat der Rentier Anton Falk aus Zoppot als Ab⸗ wesenheitspfleger des verschollenen Arbeiters Anton Votrykus aus Bojahn dessen Todeserklärung beantragt. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert,
sich spätestens in dem auf den 19. Februar 1912, 8
Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Pommerschestraße 14, Zimmer 1, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die T erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Zoppot, den 21. Juni 1911. Königliches Amtsgericht.
[29908] Aufgebot.
Der Ingenieur Dr.⸗Ing. Friedrich Benden von hier, Potsdamerstr. 53, hat als Nachlaßverwalter des am 21. Mai 1911 in Berlin verstorbenen Gast⸗ wirts Emil Oetting aus Königs⸗Wusterhausen das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forde⸗ rungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Gast⸗ wirts Emil Oetting spätestens in dem auf den 20. Oktober 1911, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. 1
Königs⸗Wusterhausen, den 15. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht. [29916] Aufgebot. ü1
Der Gerichtsvollzieheramtskandidat Eugen Müller in Zabern in seiner Eigenschaft als Pfleger des Nach⸗ lasses des am 26. April 1911 in Steinburg ver⸗ storbenen, in Zabern wohnhaft gewesenen Kreis⸗
setretzes Karl Albert Pfefferkorn hat das Aufgebots⸗
verfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaß⸗ gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Kreissekretärs Karl Albert Pfeffer⸗ korn spätestens in dem auf Donnerstag, den 17. August 1911, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 2, anberaumten Auf⸗ ebotstermin bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Ur⸗ kundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pllichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichteit haftet.
Zabern, den 16. Juni 1911.
Kaiserliches Amtsgericht.
[29489]
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 6. Juni 1911 ist der verschollene Arbeiter Karl Johann Friedrich Engel, geboren am 30. November 1855 zu Wilhelminenthal, für tot erklärt. Als Zeit⸗
punkt des Todes ist der 31. Dezember 1909 fest⸗
gestellt. Demmin, den 6. Juni 1911. Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurteil vom 22. Juni 1911 ist der am 20. Dezember 1880 zu Darnebeck geborene Unter⸗ offizier im Husarenregiment Nr. 10 in Stendal Ernst Bammel für tot erklärt worden. Als Todes⸗ tag ist der 31. März 1907 festgestellt. 8
Stendal, den 22. Juni 1911.
Königliches Amtsgericht.
[29540] Im Namen des Königs!
In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen Maurers Wilhelm Ludwig Heinz, geboren zu Schierstein am 5. No⸗ vember 1851, zuletzt wohnhaft gewesen in Biebrich, hat das Königliche Amtsgericht, Abteilung 4, in Wiesbaden durch den Amtsgerichtsrat Bierbaum für Recht erkannt: Der verschollene Maurer Wilhelm Ludwig Heinz, geboren zu Schierstein am 5. November 1851, zuletzt wohnhaft gewesen in Biebrich, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 13. Mai 1893 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlaß zur Last.
[29918] 8 Der am 22. Oktober 1866 geborene Handlungs⸗ gehilfe Paul Georg Dietrich aus Zoppot ist durch Urteil vom 22. Juni 1911 für tot erklärt. Zoppot, den 22. Juni 1911. Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 9. Juni 1911 ist für Recht erkannt: Das Sparkassenbuch Nr. 9530 der städtischen Sparkasse in Greiffenberg i. Schl., lautend auf den Namen Paul Weigmann in Greiffenberg, über 1113,70 ℳ, i. W. Eintausendeinhundertdreizehn Mark 70 Pfennig, wird für kraftlos erklärt. Greiffenberg i. Schl., den 16. Juni 1911. Königliches Amtsgericht.
[29488]
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Juni 1911 ist der am 24. Mai 1910 von dem Installateur Thomas Glowania zu Beuthen O.⸗S. über 200 ℳ ausgestellte und girierte und von Hermann Rother zu Beuthen O.⸗S. angenommene, am 24. August 1910 fällig gewesene Wechsel für kraftlos erklärt.
Amtsgericht Beuthen O.⸗S., den 15. Juni 1911.
[29497]
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts ist der Wechsel über 125 ℳ, ausgestellt Berlin, den 20. April 1908 von Willi Pinkert, indossiert auf die Firma R. L. Schultze, von dieser an die Firma Carl Neuburger, Kommanditgesellschaft auf Aktien, und von dieser mangels Zahlung an R. L. Schultze zurück⸗ gelangt, zahibar am 2. Juni 1908, gezogen auf Alfred Michow, Berlin W. 35, Verlagsgesellschaft m. b. H., am Karlsbad 4, von Alfred Michow an⸗ genommen, für kraftlos erklärt worden.
Schöaeberg, den 13. Juni 1911. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Schöneberg. Abt. 9.
[29906] Urteilsauszug.
Durch Urteil vom 22. Junt 1911 ist die Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 14. November 1894 ber die im Grundbuche von Jeßnitz Band III Blatt 150 Abteilung III unter Nr. 8 und Band XVI Blatt 808 Abteilung III unter Nr. 3 für die Witwe Christiane Kersten, geborene Geißler, in Jeßnitz eingetragene, zu vier vom Hundert verzinsliche und nach halbjährlicher Kündigung rückzahlbare Darlehns⸗ sorderung von 600 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Jeßnitz, 22. Juni 1911.
Herzogl. Anhalt. Amtsgericht.
879] Oeffentliche Zustellung. Die Fabrilweberin Minna Frieda verehel. Halangk, geb. Flaschner, in Olbersdorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Weißflog in Bautzen, klagt gegen den Gußarbeiter Ernst Julius Halangk, früher in Olbersdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, auf Grund von § 1567: B. G.⸗Bs. die Ehe der Parteien zu scheiden. Die Klägerin ladet 8sn Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreils vor die zweite Zivilkammer des König⸗ ichen Landgerichts zu Bautzen auf den 30. Ok⸗ ober 1911, Vormittags 110 Uhr, mit der üsforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte ugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten ertreten zu lassen. Waunzen, den 21. Juni 1911. er Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
8 Oeffentliche Zustellung.
brnu Kaufmann Beity Wolff, geb. Gabbe, in
vaülclottenburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsan⸗ Justizrat Munckel, W. 8, Kronenstr. 61/63,
klagt gegen den Kaufmann Adolf Wolff, unbekannten
Aufenthalts, früher in Berlin, Crefelderstr. 15, unter der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin verlassen und durch ehrloses Verhalten die Ehe zerrüttet hat, mit dem Antrag auf Ehescheidung gemäß §§ 1567, 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs. Klägerin ladet Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Gruner⸗ straße, II. Stockwerk, Zimmer 2 — 4, auf den 13. No⸗ vember 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten “ 8. gii 8s 11. erlin, den 22. Juni 1911. 8
Grüß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[29880] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Ida Reikowski, geb. Köhn, in Berlin, Invalidenstraße 139, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Leo Friedlaender in Berlin, Koch⸗ straße 60, klagt gegen ihren Ehemann, den Kauf⸗ mann Willi Reikowski, früher in Berlin, Blücher⸗ straße 67, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 7. R. 538. 10 wegen Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29 — 31, Zimmer 40, auf den 24. Oktober 1911, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “ G Berlin, den 17. Juni 1911. . 8 Ecknig, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. [29885] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Minna Heinicke, geb. Koppebhel, in Dessau, Karlstraße 21, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Geheimen Justizrat Dr. Döring in Dessau, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Karl Heinicke, früher in Zerbst, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen böslichen Verlassens gemäß § 1567 Absatz 2 Zahl 2 Bürgerlichen Gesetz⸗ buchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Dessau auf den 30. Oktober 1911, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schmidt, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[29887] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Schneiders Karl Schräwer, Ida geborene Borsdorff, in Muskau, Berliner⸗ straße 271, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. jur. Kersten in Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, unbekannten Aufenthalts, früher in Dort⸗ mund, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, und demselben die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Dortmund auf den 30. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 20. Juni 1911.
Gülker, Diätar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29888] Oeffentiiche Zustellung. 1
Die Frau Frieda Becher, geb. Kolbe, in Arnstadt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Geheimer Justizrat Hülsemann in Arnstadt, klagt gegen ihren Ehemann, den Eisendreher Otto Eduard Becher, früher in Arnstadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Erfurt auf den 6. Oktober 1911, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Erfurt, den 19. Juni 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29889] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Anstreicher Adolf Heuner in Bochum, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Wallach . u. II. und Cordes, klagt gegen ihren Ehemann Adolf Heuner, früher in Essen, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗Bs. mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin lade den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die neunte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Essen auf den 19. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 23. Juni 1911.
Hardieck, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29890] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Barbara Hörst, geb. Schäflein, in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ellinger in Frankfurt ä. M., gegen ihren Ehemann Wilhelm Hörst, früher in Frankfurt a. M., auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte alsbald nach der Verheiratung ein ehebrecherisches Verhältnis begonnen hat, mit dem Antrag, die am 11. Mai 1908 zu Frankfurt a. M. geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 2. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Der Termin vom 28. September d. Js. ist auf⸗ gehoben. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M., den 17. Juni 1911. 1 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29892] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Elisabeth Schneider, geb. Graf, Hamburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. W. Behrens, klagt gegen ihren Ehemann Johannes Schneider, unbekannten Aufenthalts, aus § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären unter Verurteilung des Beklagten in die Kosten. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VIII des Landgerichts in Hamburg (Ziviljustizgebäude, Holsten⸗ platz) auf den 17. Oktober 1911, Vormittags 9 ½⅞ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 23. Juni 1911. 8
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts. 8
[29894⁴] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Ehefrau Maria Anna (Marianne) Dörrien, geb. Thalhauser, in Altona⸗Ottensen, Gr. Brunnenstraße 87 pt. bei Schulz, Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Kahn in Hannover, gegen den Weinreisenden Friedrich Ernst Dörrien, früher in Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 29. September 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Hannover, den 19. Juni 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29893] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Mathilde Dorothea Wilhelmine Freise, geb. Klock, in Hamburg, Rendsburger⸗ straße 17 part., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Steinfeld in Hannover, klagt gegen den früheren Speisewirt, jetzigen Kellner und Markt⸗ reisenden Albert Freise, früher in Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den G. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hannover, den 22. Juni 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29925]
Die Wilhelmina Magdalena geb. Weber, Ehefrau es Friseurs Philipp Jakob Weigert zu Speyer Rh., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Staadecker in Mannheim, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, früher zu Rheinauhafen, jetzt an unbekannten Orten, auf Grund der §§ 1568 und 1565 B. G.⸗B. mit dem Antrage auf Scheidung der am 15. Mai 1905 in Speyer a. Rh. geschlossenen Ehe aus Verschulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mannheim auf Freitag, den 13. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Mannheim, den 23. Juni 1911. Gerichtsschreiberei des Großherzoglichen Landgerichts.
[29896] Oeffentliche Zustellung. 8
Der Gottfried Waldkirch, Metzgergeselle, hier, Riedisheimerstraße 18 — vertreten durch Rechts⸗ anwälte Justizrat Dümmler und Wirth hier —, klagt gegen seine Ehefrau, Bertha geb. Baumann, früher hier, jetzt ohne bekannten Wohnort, unter der Behauptung, daß die Beklagte sich des Ehebruchs schuldig gemacht habe, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, die Beklagte als den an der Scheidung allein schuldigen Teil zu rklären und ihr die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Mülhausen i. E. auf Dienstag, den 10. Ok⸗ tober 1911, Vorm. 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mülhausen, den 16. Juni 1911.
Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[29897] Oeffentliche Zustellung. 1
Die verehelichte Bertha Oelschlägel, geb. Hahn, in Roßleben, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bindewald in Naumburg a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den Schornsteinmaurer Franz Arno Oelschlägel, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie böswillig verlassen, auch durch ehrloses und unsittliches Verhalten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses hervor gerufen habe, daß ihr die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Naumburg a. S. auf den 16. September 1911, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich urch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Naumburg a. S., den 21. Juni 1911.
Brückner, Landgerichtssekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [29898]
Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Nr. 5095. Die Kartonagearbeiterin Georg Ziegler Ehefrau, Anna Maria geb. Zipf, in Lahr, Prozeße bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Rombach in Offenburg, klagt gegen ihren Ehemann, früher zu Lahr, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des
§ 1567 Bürgerl. Gesetzbuchs, mit dem Antrage auf
Ehescheidung. Der kläg. Vertreter ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Zivilkammer des Großh. Land⸗ gerichts Offenburg auf Freitag, den 13. Oktober 1911, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei dem Prozeßgerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt vertreten zu lassen.
Offenburg, den 22. Juni 1911. 3 Der Gerichtsschreiber Gr. Landgerichts: (Unterschr.).
[29899] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Elisabeth Beczak, geb. Lysia? in Berlin W. 57, Mansteinstraße 7, Prozeßbevoll mächtigter: Rechtsanwalt Unger in Prenzlau, klag gegen den Arbeiter Jakob Beezak, früher in Biesenthal, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit den Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zwwilkammer des König lichen Landgerichts in Prenzlau, Zimmer 31, auf den 1. November 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge
der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung be kannt gemacht. — R. 4. 10. Prenzlau, den 20. Juni 1911. Philipp, Assistent, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29900] Oessentliche Zustellung.
Die Ehefrau Margarethe Comes, geb. War⸗ scheid, in Düdeldingen (Luxemburg), Ober⸗Italien⸗ straße 98, Klägerin im Armenrecht, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Weiler in St. Johann a. d. Saar, klagt gegen ihren Ehemann Christian Comes, Tagelöhner, zuletzt in Fraulautern, z. Zt. unbekannten Aufenthaltsorts, auf Eheschei⸗
abgeschlossene Ehe zu scheiden, den Beklagten für
Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen
Verhandlung des
Saarbrücken, den 16 Juni 1911.
[29901 DOeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Adolf Schumann in New York,
200 West 126 Str. City, Kläger, Prozeßbevollmäch⸗
roth in Saarbrücken 1, klagt gegen seine Ehefrau, Catharine geb. Lösch, früher in Bruchsal, zurzeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, auf
Parteien im Stadthause zu New York durch den zu⸗
Teil zu erklären und der Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Be⸗
Landgerichts in Saarbrücken auf den 3. November 1911, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Saarbrücken, den 19. Juni 1911.
[29902] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Dora Langisch, geb. Kleinhaus, zu Harburg, Prozeßbevollmächtigter: Schmoldt in Stade, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Ferdinand Langisch, früher zu Harburg, auf Grund des § 1567 Ziffer 1 mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Stade auf den 26. Oktober 1911, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stade, den 17. Juni 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [30246] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Herbert Freese in Cöln, ver⸗ treten durch seinen Vormund Sekretär Wilhelm Müller in Cöln, Waisenamt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Alfermann in Barmen, klagt gegen den Handlungsgehilfen Alfred Heimann, früher in Barmen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des am 17. März 1911 geborenen Klägers sei, mit dem Antrage auf kostenfällige und vorläaufia vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung einer vierteljährigen Rente von 75 ℳ im voraus, die rückständigen Beträge sofort vom Tage der Geburt bis zum vollendeten 16. Lebensjahre zu Händen des Vormundes. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Barmen auf den 7. August 1911 Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 10, geladen.
Barmen, den 17. Juni 1911.
Schmittmann, Amtsgerichtssekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichte
[30247] Oeffentliche Zustellung.
Die am 22. Juni 1910 geborene Lydia Spirgatis, gesetzlich vertreten durch den Berufsvormund Otto Lentschat in Königsberg i. Pr., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Isaaesohn hier, Kaiser Wilhelm⸗ straße 13, klagt gegen den Kellner Fritz Horn, früher in Berlin, unter der Behauptung, daß der Beklagte der unverehelichten Dienstbotin Ella Spir⸗ gatis in der Zeit vom 24. August 1909 bis 23. Dezember 1909 beigewohnt und diese infolgedessen sie — die Klägerin — geboren habe, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, der Klägerin von ihrer Ge⸗ burt bis zur Vollendung des sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geld⸗ rente von vierteljährlich 54 ℳ, und zwar die rück⸗ ständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am Ersten des Quartalsmonats zu zahlen. — Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in
Berlin⸗Mitte, Abt. 173, Neue Friedrichstraße 15,
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke
dung, mit dem Antrag, die am 15. November 1906 vor dem Standesamt zu Trier zwischen Parteien N
den schuldigen Teil erklären, ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen und das ergehende eer Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saar⸗ 2. brücken auf den 3. November 1911, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichtt.
tigte: Rechtsanwälte Dr. Gillessen und Dr. Wende⸗
Ehescheidung, mit dem Antrag, 1) die zwischen den
ständigen Beamten am 8. Oktober 1901 geschlossene Ehe für nichtig zu erklären, 2) die Ehe der Parteien zu scheiden und die Beklagte für den allein schuldigen
klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ . streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Rechtsanwalt
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