1912 / 70 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Mar 1912 18:00:01 GMT) scan diff

Italien. Geiger genügend Gelegenheit gab, sein reiches Können zu 22 Die

Dirrektion der Strafanstalt in Civitavecchia. 23. 9 Arbeit Ernests zeigt klare Dispesition und durchsichtigen Aufbau; sie Vormittags 10 Uhr: dfeesan⸗ von 22 000 6 S eh. wird konzertierenden Geigern ein willkommener Zuwachs zur Violin⸗ Schutzmannsuniformen in 2 Losen. Vorläufige Sicherheitsleistung lAiteratur sein, Zum Schluß ertönte eine dramatische Phantasie von 8600 Lire, endgültige 2 % der Zuschlagslumme. Offerten bis Makimilian Steinberg, in der mit viel Ausführlichkeit wensg gesagt 22. Marz 1912. Näheres in italienischer Sprache beim Reichs⸗ wird; doch sei bemerkt, daß der Komponist nicht un⸗ ünzesger⸗ . begabt ist, sondern bei weiser F; ar e. Entes⸗ 8 Marineministerium in Rom und gleichzeitig die General- könnte. Herr Kreutzer dirigierte mit Geschick und Sicherheit. direktionen der Königlichen Arsenale in Ppeiia- Neapel und ; Der Kammersänger Ankon Bürger trug am Freitag in der Venedig. 26. März 1912, Vormitrags 11 Uhr: Lieferung von Singakademie den Liederzpklus „Die schöne Mullerin von Franz blauer und weißer atlasartiger Leinwand im Werte von 58 000 Lire. Schubert vor. Es war ein Genuß, zu hören wie der simmbegabte Sänger Offerten usw. und Sicherheitsleistung (5800 Lire) bis 25. März 1912.

Witterungs-⸗

verlauf

der letzten . 24 Stunden

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diese Lieder in ihrer ganzen Zartheit zu gestalten wußte; er sprach dabei ℳ65

oppelzentner

mit seiner leichten Tongebung und der Wandlungsfähigkeit des Organs Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“.

Literatur.

Dr Ing. Dr. phil. Otto Sarrazin, Geheimer Oberbaurat und Vortragender Rat im Ministerium der öffentlichen Arbeiten: Verdeutschungswörterbuch; vierte vermehrte Auflage (Verlag von Wilhelm Ernst und Sohn in Ber in; geh. 5 ℳ, geb. 6 ℳ). Wie sein Name sagt, will dies Buch dem für den Augenblick um die zutreffende deutsche Uebertragung eines Fremdworts verlegenen Schreibenden oder Schriftsteller eine solche bieten. Begriff und Bedeutung des fremden Ausdrucks sind dem Schreibenden bekannt, das Fremdwort ist ihm aber derart in Fleisch und Blut übergegangen, daß ihm die richtige Verdeutschung oftmals im Augenblick fehlt. Das Buch enthält nun Verdeutschungen nicht nur für die zahlreichen Fremdwörter, die unsere Umgangs⸗ und Schriftsprache überwuchern, sondern auch diejenigen fremdsprachlichen Ausdrücke, die sich als Kunst⸗ ausdrücke auf den verschiedenen Fachgebieten sowie in der Ver⸗ waltungssprache überreich vorfinden, wobei indessen die Schaffung neuer Wortbildungen nach Möglichkeit vermieden wurde. Ein be⸗ sonderes Augenmerk ist auf die fremden, meist der lateinischen Sprache entliehenen Kanzleiausdrücke gerichtet, die nicht nur im Schriftwechsel

der Behörden, sondern fast ebenso zahlreich in der kaufmännischen

Sprache und auch im Privatverkehr an der Tagesordnung sind. Ein möglichst ausgedehnter Hinweis auf sinnverwandte Fremdwörter ist erfolgt und wird die erfolgreiche Benutzung des Buches fördern. Angestrebt ist auch eine möglichst große Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit für jede Bedeutung, die wir mit den einzelnen Fremdwörtern verbinden. Die vorliegende Neuauflage konnte durch die Verdeutschung zahlreicher Fachausdrücke aus allen Gebieten vermehrt werden. Aufgenommen wurden auch Verdeutschungen für die Fachausdrücke im Gebiet der Luftschiffahrt und des Flugwesens, die in den letzten Jahren mit der Entwickelung der Luftfahrt, leider in fremdem Gewande, in unsere Sprache eingedrungen sind. Die in dem Buche dafür gegebenen deutschen Ausdrücke sind vom 8. Deutschen Luftschiffertag in Dresden i. J. 1910 einstimmig angenommen und seither von den deutschen Regierungen in die Gesetzessprache auf⸗ genommen worden. Das Buch Sarrazin’s, der sich schon in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Allgemeinen deutschen Sprachvereins Verdienste um die Muttersprache erworben hat, ist mit ebensoviel Sprachkenntnis wie Sprachgefühl zusammengestellt. Man muß ihm die weiteste Verbreitung wünschen; denn es würde, bei ausgedehntem Gebrauch ein wirksames Mittel gegen die unerhörte Ueberwucherung unserer Sprache von vpöllig unnützen Fremdwörtern bilden.

Im Verlage von J. Neumann in Neudamm sind Hege⸗ walds Schriften über den Gebrauchshund, herausgegeben von der Redaktion der deutschen „Jägerzeitung“, erschienen (geh. 4,50 ℳ, geb. 6 ℳ). Die mit 8 Bildertafeln und reichem Buchschmuck aus⸗ gestattete Schrift wird in den Kreisen waidgerechter Jäger jedenfalls eine freundliche Aufnahme finden; hat der Name des Verfassers in ihnen doch den besten Klang, und es haben wohl viele Jäger schon bedauert, daß die trefflichen Aufsätze Hegewalds, in den 20 Bänden der „Jägerzeitung“ verstreut, so schwer zugänglich waren. Die zahlreichen kleinen Aufsätze und Schilderungen sind unter ge⸗ wissen Gesichtepunkten geordnet: Allgemeine Betrachtungen über die Gebrauchshundarbeit; Kritischer Birschgang durch das für Gebrauchshundzwecke in Betracht kommende Hunde⸗ material; der Gebrauchshund, seine Zucht und Dressur; der Förster⸗ hund; Geschichten von Gebrauchshunden u. a. m. Alle Aufsätze legen nicht nur Zeugnis von der ausgezeichneten fachmännischen Kenntnis Hegewalds ab, sondern sie zeichnen sich auch durch Frische und An⸗ schaulichkeit der Darstellung aus. Möge das Buch in weite Kreise der Jägerwelt dringen und dazu beitragen, die Forderung seines Ver⸗ fassers der Erfüllung näher zu bringen, daß kein Jäger die Jagd solle, ohne dabei von einem tüchtigen Gebrauchshund begleitet zu sein. sik.

Die Berliner L Philharmonie ihr drittes Winterkonzert unter der Leitung ihres Chormeisters Max Wiedemann. Wie immer bei diesen Ver⸗ anstaltungen war der Saal dicht gefüllt, und man merkte es sowohl den Sängern wie den Zuhörern an, daß sie mit dem Herzen bei der Sache waren. Das Programm, das u. a. acht vom Chor zum ersten Male gesungene Lieder enthielt, trug jedem Geschmack Rechnung; Ernstes und Heiteres, tonmalerisch schwierige Kompositionen und schlichte, im Volkston gebaltene Weisen wechselten mit⸗ einander ab. Zu den letzteren darf man Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“ in der Bearbeitung Silchers und Mozarts „Vom Naschen“, von Mathieu Neumann wirkungsvoll für Chor gesetzt, zählen. Das Tonmalerische war besonders in Heinrich Zöllners Chorlied „Alaska“ vertreten, das wirkungsvoll in kräftig herausgearbeiteten Gegensätzen die Freuden und Leiden, das Hoffen und Fürchten und das tragische Ende der Goldsucher schildert. Ein Vortragsstück von starkem Stimmungsgehalt ist ferner Richard Heu⸗ bergers kanonartig einsetzendes „Licht Sonnenwenden ist da!“ In allen Gesängen bewährte der Chor unter seinem ebenso musikalischen wie temperamentvollen jungen Dirigenten sein oft gerühmtes Können und erntete stürmischen Beifall. Großes bot ferner das meisterliche Klavierspiel des als Solist des Abends mitwirkenden Herrn Conrad Ansorge, der ebenfalls lebhaft gefeiert wurde. Zwei Damen hatten sich am Donnerstag zu einem Konzert im Bechsteinsaal vereinigt; beide stehen noch am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn und zeigten in ihren Leistungen mehr ernstes Streben als eigentliches Können. Die Geigerin Amory St. Amory ließ hier und da wohl ein musikalisches Gefühl verspüren; im ganzen machte das Spiel jedoch noch einen unfertigen Eindruck; das trat um so mehr hervor, da der Ton ihres Instruments dauernd unschön blieb. Auch die Pianistin Ellen Frederiksen, die nicht nur bei den Sonaten für Klavier und Violine von Beethoven und E. Sjögren am Flügel begleitete, sondern außerdem noch einige Solonummern zu Gehör brachte, konnte nur bedingt gefallen. Der schwere Anschlag, der unfreie Ausdruck traten einer guten Wir⸗ kung hindernd in den Weg. An beifälligen Kundgebungen von seiten der S fehlte es beiden Damen nicht. Emnen Neuheitenabend veranstaltete, gleichfalls am Donnerstag, in der Singakademie Leonid Kreutzer mit dem Philharmo⸗ nischen Orchester, wobei der bekannte Violinist Alexander Schmuller den Geigenpart übernommen hatte. Die zuerst auf dem Programm stehende Symphonie in G⸗Moll, Op. 4, von Julie Weiß⸗ berg ist in ihren vier Sätzen recht ungleich aufgebaut, sie läßt in dem Hörer den Gedanken Platz greifen, als fehlte der Komponistin die Kraft, einheitlich zu gestalten. Jeder einzelne Satz hätte aus verschiedener Feder stammen können; darum erschien das Ganze wie ein mosaikartiges Gebilbre. Das Andante ist so eckig in der Form, so un⸗ schön in der melodischen Linie, daß behauptet werden könnte, hier habe nur kühler, abwägender Vorstand rechnerisch Musik gemacht. Erheblich feiner im Stil und Eüsfiger in der Form war das darauf folgende Violinkonzert von Gustav Ernest, das dem

iedertafel gab am Donnerstag in der

jedes Textwort so klar und ausdrucksvoll aus, daß dadurch auch von der dichterischen Schönheit des Inhalts nichts verloren ging, sondern alles zur vollen Wirkung sich entfaltete „Morgengruß“ sowie „Trockene Blumen“ und „Des Baches Wiegenlied“ wirkten besonders ergreifend. Der begeisterte Beifall veranlaßte ihn zu einer Wieder⸗ holung und rief den Künstler immer wieder auf das Podium zurück. Der Putschsche a cappella⸗Gesangverein gab am Freitag im großen Saale der Königlichen Hochschule für Musik ein Konzert zum Besten des Lazaruskrankenhauses unter Mitwirkung der Violinistin Lotte Ackers, des Bassisten Felix Brandes sowie des Brinkmannschen Gesangvereins in Steglitz. Das Konzert stand unter der Leitung des Dirigenten beider Chöre, des Königlichen Musikdirektors Martin Grabert. Das vornehm zusammengestellte Programm zeugte von dem guten Geschmack des Dirigenten, der in seinen Chören sowohl die Gesänge eines Palestrina und Bach wie neuere mit gutem Verständnis pflegt. Es ist immer eine Freude, dieser wohl⸗ disziplinierten Sängerschar zu lauschen, deren Leistungen bereits öfter an dieser Stelle gewürdigt worden sind. Vorzügliche Aussprache, reinste Intonation und stilgerechter Vortrag sind ihre besonderen Vorzüge. Besonders hervorzuheben sind zwei sechsstimmige Chorlieder: „Herbst“ und „An den Frühling“ von Martin Grabert. Graberts Lieder zeigen ein tiefes Verständnis lyrischer Musik, wie sie etwa der Brahmsschen Muse eigen ist, sie interessieren und fesseln und sind stark zu beachtende Perlen der Chorliteratur. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ auch die jugendliche Geigerin Lotte Ackers, die, ab⸗ gesehen von einem gediegenen technischen Können, über eine große Ge⸗ staltungskraft und einen blüͤhenden Ton verfügt. Wer so Corellis „La folia“ svielen kann, so duftig die „Sarabande“ von Leclair, so schlicht das anspruchslose „Liebeslied“ von Kreisler plastisch wirksam macht, ist zu größeren Dingen berufen. Die Stimme des Sängers Felix Brandes klingt etwas kehlig und wenig wohllautend, auch konnte seine Vor⸗ tragsart nicht hesonders anregen. Er sang Balladen von Loewe, Schubert und Schumann, ohne recht in deren Geist eingedrungen zu sein. Das zahlreich erschienene Publikum kargte nicht mit seinem Beifall, auch dürfte ein ansehnlicher Ertrag der guten Sache zuge⸗ flossen sein. 1G

Das Wittenberg⸗Quartett spielte an seinem letzten Kammer⸗ musikabend am Sonnabend in der Singakademie neben Brahms' G⸗Moll⸗Klavierquartett und Beethovens C⸗Dur⸗Quartett, Op. 59, eine Neuheit ihres zweiten Geigers Hermann Behr, ein Streichquartett in A⸗Moll, das im Manuskript vorlag. Es ist eine feinsinnige Arbeit, stark von Brahmsschen Ideen durchpulst, die an jeder Stelle fesselt. Ein flüssiges, drängendes Allegro appassionato, bildet die Einleitung, der ein klangvolles, rassiges, doch melodiöses Adagio molto folgt, dessen Terzengänge, die abwechselnd bald von den Violinen, bald von der Bratsche und Cello gesprächig erklingen, hinüberleiten zu einem rhythmisch schwierigen, prickelnden Scherzosatz, dem sich ein Moderato, Thema con variazioni, vielleicht das schwächste an der sonst so stilistisch klaren Arbeit, anreiht. Das Werk, dessen sich die Beteiligten mit größter Hingabe annahmen, dürfte als eine willkommene Bereicherung der einschlägigen Literatur genannt werden neben den Regers und Debussys. Wohl selten ist der voraufgehende Brahms so klassisch schön und schwungvoll wiedergegeben worden wie in seinem Klavier⸗ quartett mit Artur Schnabel am Flügel. Der Künstler über⸗ traf sich selbst und riß Mitwirkende und Publikum mit sich fort; man staunte über diese Plastik und den Fluß im Sptel. Das am Schluß stehende Beethovensche Werk war gleichfalls eine Meisterleistung des Quartetts. Das aus den Herren Fritz Lindemann (Klavier), Theodore Spiering (Violine) und Hermann Beyer⸗Hané (Cello) bestehende „Berliner Trio“ verabschiedete sich an demselben Tage im Bechsteinsaal für diesen Winter. Es trug zunächst die Trios in D⸗ und F⸗Dur von Beethoven und Saint⸗Saöns mit dem fein⸗ sinnigen Verständnis vor, das ein harmonisches Zusammenspiel ge⸗ währleistet. In der Wiedergabe durch die namhaften Künstler erstand z. B. das Beethovensche Trio, wie es bis ins kleinste feiner ausge⸗ arbeitet nicht geboten werden konnte. In dem Saint⸗Saëönsschen Werke war vornehmlich der 2. und 4. Satz eine glänzende Leistung. Zum Schluß wurde das Es⸗Dur⸗Quintett von Schumann gespielt, bei dem noch die Herren Königlicher Kammervirtuose Professor August Gentz (Viola) und Königlicher Kammermusiker Bernhard Gehwald (Violine) mitwirkten. Das war ein erfreuliches Musizieren, namentlich in dem zweiten Satz mit seinem ernsteren, einer Trauermarschweise vergleichbaren Cbarakter, wobei namentlich die Viola Klangwirkungen von wunderbarem Reiz erzielte. Ein Klavierabend, den Carolyn Willard am Sonnabend im Beethovensaal gab, wirkte wenig erfreulich. Die Dame spielte trocken und farblos, ohne jegliche innere Anteilnahme; selbst der äußeren Form wurde sie nur in mäßiger Weise gerecht. Die künst⸗ lerischen Ergebnisse des Abends waren daher nur kärglich bemessen.

Mitteilungen des Königlichen Aöbronautischen Observatoriums,

veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.

Ballonaufstieg vom 17. März 1912, 8 ½ bis 9 ½ Uhr Vormittags:

Station 122 m 500 m 1000 m 2000 m 3000 m 14000 m

2,/ 2,0 3,8 9,8 15,8 19,4 95 176 60 44 44 46 Wind⸗Richtung . SW bis WsW 8 8 SSW „Geschw mps. 3 3 —4 3—4 1 1 Himmel größtenteils bedeckt, etwas neblig, untere Grenze von Fraktostratuswolken in etwa 350, von Stratuswolken in etwa 800 m Höhe.

Seehöhe ...

Temperatur (C) Rel. Fchtgk (%)

des Königlichen Abronautischen Observatoriums, veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau.

Drachenausstieg vom 18. März 1912, 8 bis 11 Uhr Vormittags:

Station 122 m

0,4

Mitteilungen

500 w 1000 m 2000 m] 3000 m] 4200 m

1,5 2,7 7,9 12,3 18,0 43 58 3 87 (2) 60 Wind⸗Richtung. 080 80 880 880 8 S Geschw. mps. 5 12 10 EIVI18 6

Himmel größtenteils bedeckt. Vom Erdboden an bis zu 350 m

Höhe Temperaturzunahme bis 3,0 ° In 4000 m Höhe 16,7° bei 46 % Feuchtigkeit. 8

Seehöhe...

Temperatur (C 9 Rel. Fchtgk. (% 86

Swinemünde Neufahrwasser Memel- Aachen

Berlin Dresden Breslau Bromberg Metz Frankfurt, M.

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Warschau Wien Prag Rom Florenz Cagliari Thorshavn Seydisfjord Rügenwalder⸗ münde Skegneß Krakau Lemberg 1 Hermanstadt Reykjavik (5Uhr Abends) Cherbourg Clermont Nizza Perpignan

Brindisi Moskau Lerwickk Helsingfors Kuopto

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Mülhaus., Els.) 4 745 anhalt Riederschl.

kachm. Niederschl. 6 meist bewölkt

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Schauer meist bewölkt 1 †H 8

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743,0 SW 5 Regen 27 3 741 Nachts Niederschl

Schauer

72 Nachts Niederschl.

meist bewölkt.

0 516 meist bewölktt

Wilhelmshav.) achts Niederschl.

(Kiel)

734 Nachts Niederschl.

Wustrow i. M.) ziemlich heiter Pet.)

(Friedrichshaf.)

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meist bewölkt

5 1 6

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bedeckt 5 0 752 bedeckt 5 2 755 3 bedeckt 0 1756 2 bedeckt 751 indst. üfch 739

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745,0 W 7 wolkig 751,7 WSW 6 heiter

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758,6 WSW woltig 752,4 Windst. wolkig 99 755,5 NW Z balb bed. 11 ( 753,0 SSO 7 Regen] 10 756,0 S wolkig 12

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741,7 OSO Regen— 41 3.

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6. Regen 7 2 749 750 752 549,2 WSW6 Schnee 7 550

meist bewölkt. Nachts Ni derschl. emlich beiter Nachts Niederschl. (Lesina)

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7 4 754 Nachts Niederschl.

772,8 NNW 3bedeckk 12

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Hochpruggebseten über 765 mm über Nordosteuropa

dehnt si

und über der Nordsee. In Deutschland ist das Temperatur im Osten bei schwachen Südostwinden wenig über Null,

ein ozeanisches Tiefdruckgebiet bis Südost⸗ Minima von 735 mm liegen westlich von Schottland

Wetter trübe, die

ei lebhafteren südöstlichen bis südwestlichen Winden; der

Deutsche

dordwesten und Süden hatten verbreitete Niederschläge.

Seewarte.

(Preis unbekannt)

1“ rehlen i. Schl.. Neuß .g 8 Shl. Meßkirch. 8 Stockach.

Babenhausen Günzburg Illertissen Memmingen Faten 1 1 3 eislingen Waldsee . Meßkirch. Stockach.

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und der Verkaufswert auf vol e g, daß der betreffende Pr

Weizen. 19,70 r19,80 19,30 19,40 19,10 20710 19,70 19,70 20,50 21,50 22,10 22,80 23,00

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21,70 21,70 Mark abgerundet mitgeteilt.

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18,80 17,00 19,20 20,40 18,80

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21,80

1 860 780

2 858

1 284 983

1 021 331 398

Der Durchschnitts

Kaiserliches Statistisches Amt.

82* 8* zbofe, Plachen Vertäufe, Verpacht

8 Verlosung ꝛc. 8 1egen, werdingungen 8 Kommanditgesellschaft 1

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

en auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

0) Untersuchungssachen.

113857] Stech Steckbrief. Gegen den unten Heschrieenen. Leder

Henrich 8 h, geboren

Utten 866 welcher flüchtig ist, onkursverb 3. 12 die Untersuchungshaft we lefäntnsal r.. nd in das 1 efängnis hierselbst, Alt Moabit Inanesi ehegs

owie zu den obi 4 nachen. obigen Akten sofort Mitteilung zu

riss den 13. März 1912. er Untersuchungsrichter bei dem Königlichen

Beschreih Landgericht I. Statur; bretich MAlter: 28 Jahre, Größe: 1 ¾ m nsicherer Biih ulterig, Haare: dunkelblond, Augen! art, Gesicht; h untelblonder kurzer ayrischer Dialekn” Gesichtsfarbe: blaß, Sprache:

ondere Kennzeich Kinn: breit, Stirn: hoch. B. zeichen: kl e⸗ 13858 kleine Glatze am Hinterkopf.

hrieber händler Albe am 6. März 1884 zu

ist in den

—üng Schülle iesbaden, wege b 8

flüchtig erklärt. Cuxhaven,

([113867] In Karl

Grund der sowie der 88 ordnung der 2 erklärt.

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In der Unter

des

Ge Steckbrief. enesen, Hn unten „beschriebenen Joseph Karl eis n 8 am 30. März 1885 in Lauterecken kesuchungen Pavem, wescher flüchtig ist, ist die wins agsca wegen Konkursverbrechens verhängt tersuchuresucht⸗ denselben zu verhaften und in das puliefchu heeee gns in Berlin, Alt Moabit 122 ort Mitteilung n b 5 Berlin, den 1s Mär, „Der Untersuchungsrichter

8 1 Beschrabi dem Köntglichen Landgericht .“ 86 g: Alter: 26 Jahre. Geee 1 m

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bnurrbart. Gesicht: lan hoch. Bart: kurzer

1113864]

[113865]

§§ 356, 360 der chuldigte für

G

Dortmund,.

3862] Fayaen gn e Fn n der 8 2 i saite echnasec⸗ a edric itteroff d Ko 3 r löhssenarts 1c 8 89 ng. x8 8,8 Or⸗ pern, wege elsdorf, Bez.⸗Amt Staffelstein 69 ff. 5 Fahnenflucht; wird auf Grund der 89 eeashch sowie der §§ 356,

8 8

Matro sen⸗

f. ZJosef Sudholt, Fahnen flaaa Militär Militär

wird

360 der M. St.⸗G. O. der Beschulbigte

den 15. März 1912 Gericht der 13. Division.

es Eec efütar iczaenän Fahnenfluch tse b In der Unersuchungssache braͤr

der Ersatzbehörden

shafgesetbuchs

rafgerichtso

fahnenflüchtig erklarednung dr Beschuldi

Dortmund, den 15. März Gericht der 13

den 16. März 1912.

öon der Küstenartilleri und des Minenwesens. nartillerie

Fahnenfluchtserklä

der Untersuchungssache a Schreiber, 5 Frankfurt a. M.,

11/118, geboren

11 wegen Fahnenflucht,

69 wird

Fahneufluchtserklärung.

su 1 1 Fungssace gegen den Musketier

geboren 3. 8. 89 N.

1 fahnenflüchti kla Darmstadt, den Feche eas 8

ericht 25. Division. Heener ans Blttücaa bhah.

Fabhnen i e In der Unters vHaftaachtgerrläͤrung. Bernhard Sambe wegen Fahnenflucht, des Militärstrafgese tzbuchs der Militärstrafgerichtsordnun durch für fahnenflüchtig erklä

sache gegen de rg der 3. Komp⸗ Inftr. R wird auf Grund der §

sowie der §§ 356,

ll.

886

n den

Bezirkskommando Soe auf Grund der §§ 69 ff sowie der §§ 358, 3

digte

181.

für fahnen⸗

den Musketier

9 ff. des Millitärstra san. 360 der Mrtthragesesbuchs zuldigte hierdurch für fahnenflüchtig

den 14. 3. 1912. Gericht 25. Division.

Musketier egts. 158,

60 9 der Beschuldigte bder⸗

1 zur Dis⸗ entlassenen Füfilier st, wegen 9 ff. des 360 der

88 J. V.: Delbrück.

——

Offentlicher Anzei Niederlassung ꝛc.

Preis für den d . 3 ger. d. lnfafr und Brtzakaitätge ae Meisth Preis für den Raum einer 4gespaltener 8 Bankausmweise.

n Petitzeile 30 ₰.

[113860] K. Staatsanwaltschaft Stuetrgart Hrs Lermögensbeschlagnahme. Durch Beschluß der Str B getschth Stutkgart vom Deutschen Reiche befindli 5 abwesender Vehri hechefind 8 Alfred Bauer, geboren 88 in Degerloch Stuttgart, Bautechnike 2) Friedrich Engel, 89 Sgth. Flaschner, 3) Gustav Friedri 1 1888 in Stuttgart, Echnchels.

89, auf

enee. in. Degerloch,Stuttgart Metzger 5) hristia ’1 2 1891 in Winsheim e. Kliagel, geboren 31. Jul

in Rommelshausen O.⸗A. Cannf N . 5 7 h 82 27) Ernst Johannes vha hebeatt 1891 in Ditzingen, O.⸗A. Leonberg, .Behen 8 8 das Hauptverfahren wegen Verletzun S ic eröffnet ist, gemäß § 140 Af 8 Str. G. B. und §§ 326 und 480 Str.⸗P.⸗O. je bis zum Betrage von 800 mit Beschlag belegt n 88s Den 14. März 1919 1“ Staatsanwalt Dr. Frhr. v. Ruepprecht G Dr. Frhr. v. B [113859] - Staatsanwaisschaft Stuttgart. hirn Beschkmögensbeschlagnahme. h.hench, schluß der Strafkamnier III des K Land⸗ Prichts S Uüeigart. vom 17. Februar 1912 ist das im 1 Hofi —. 519 Fb 8 enes Wehrpfrechftndliche Vermögen folgender ab⸗

1) Emil Gust 1 in Marbach a. Ses de9. geboren 24. Mai 1890 19. Juni 1890 in

5 M. 1 2) August Birk, geboren Mechaniker,

7

Troßingen, O.⸗A. Tuttlin 3) Paul Hermann 8 1891 1. Bäkkac brrer. cber e. egscus ⁴) Bruno Friedrich Hofhei bor - 1889 in Butsanfdrth sheimer geboren 1. März hausen, O.⸗A. Munsingen, Kauf⸗ 5) Gustav Eugen H . 2 esse vember 1891 in ö

Kellner, 6) Wilhelm Sipp. geboren 18. November 1889 e. Tamm, O.⸗A. Ludwigsburg,

in Fißlerhof, dantwiet

eis nicht vorgekommen ist, ein P 3 unkt (.) i ie ) in den letzten sechs

afkammer III des K. Land⸗ 14. Februar 1912 ist das

geboren 21. Mai 1889 in

geboren 6. Januar Eugen Emil Reinhold Kies, geboren 25. De⸗

6) Gustav Adolf Pfund. gehoren 8. April 1891

geboren 9. März

52 .

8,— S.

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22,00 21,40 21,29 1 21,79 b 20,94 1 20,86 1

preis wird aus den unabgerundeten Zahlen

18,60 19,50

22,16 21,40 21,46 21,27 20,69 20,97

90 CC,o, e⸗

8 . .

9. 1. 1 2. 1.

2 80

berechnet. Spalten, daß entsprechender Bericht aßt

Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. Berschiedene Bekanntmachungen.

[12) Frneedrich Karl d 1b

8 h Karl Laubengeiger, 23. Februar 1889 in Stuttgart, Man bändle

8 Hermann Friedrich Mathäs Januar 1888 in Stuttgart, Friseur, 6

1888 in Stuttgart, Schi S . ffsh

10) Paul rbn. 8.9s August 1891 i B“ 9.- . Marbach 8 9 11) Karl August S .

18 9 in vetinnber E“ 2) Wilhelm Friedrich T

nuar 1889 in v 13) Oskar Warth, gebe

in Bopfingen, O.⸗A.

geboren 7.

Neresheim, Bautechniker, letzung der Wehrpflicht eröff 1

letzun flicht eröffnet ist, üß S S Str.⸗G.⸗B. und §§ 326 und 489 Sh 8 88 je bis zum Betrage von belegt worden.

Den 16. März 1912.

77

Staatsanwalt Dr. Frhr. v. Ruepprecht.

[113869] Verfü 8 gung. 8 am 31. März 1911 Fenet. Musket B tto 6/171 erlassene Fahnenfluchtserkl 9 veeagenseiger Nr. 81 vom 4. 4. 1911 4 . 2 8 8 Colmar t. E., den ic, 16, 8 S. erledigt. Königliches Gericht der 39. Division.

er Kark

tserklärung ver⸗

[1 1888 Die ahnenfluchtserklärung vom betzenend den vorläufig in die Heimat beurlaubten Fehn en aus dem Landwehrbezirk Woldenber äcker Eürsorgezögling) Otto Max Schultz wich pemäß § 362 Abs. 3 M.⸗St.⸗G.⸗O. aufgehoben er Zustand der Fahnenflucht auf ehört hat. Frauffurt a. Oder, den 14. März 1912. Gericht der 5. Division.

29. Januar 1912,

[113866] Verfügung.

Die am 29. 9. 10 gegen den M 8 1 . usket z Deisen der 12 Komp. 8. Rhein. ee.

erlassene F. 8 gehoben. Fahnenfluchtserklärung wird hiermit auf⸗ 88

Trier, 14. März 1912. Gericht der 16. Division.

8

800 mit Beschlag belegt

geboren

geboren

er 9) Georg Karl Müller, geboren 19. Januar 30. Januar

8

8 8

8

geboren 29. September 1890

gegen welche das Hauptverfahren wegen Ver⸗

8