vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Crailsheim, den 28. Mai 1912. K. Amtsgericht. Amtsrichter Lörcher.
[23084⁴] Aufgebot. 8
Der Gastwirt Christian Feldmann in Vegesack, als Vormund der Gesine Margarethe von der Dovenmühle in Aumund, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Kaufmann Friedrich Karl von der Dovenmühle, zuletzt wohnhaft in Nordenham, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. De⸗ zember 1912, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Ellwürden, den 29. Mai 1912.
Großh. Amtsgericht Butjadingen. Abt. II.
[22250] Aufgebot.
Die verehelichte Anna Marie Sommer, geb. Kaiser, in Dresden, Friedensstr. 33 b, hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Richard Kaiser, zuletzt wohnhaft in Fehrbellin, für tot zu erklären. er bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. März 1913, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die 11“ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Fehrbellin, den 11. Mai 1912.
Königliches Amtsgericht.
(ger.) Eltze. Ausgefertigt: st. S.) Müller, Aktuar, Is Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.
123085] Aufgebot. Der Landwirt Ferdinand Barner in Rhoden (Kr. Halberstadt), als Nachlaßpfleger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hartung in Osterwieck (Harz), hat beantragt, den verschollenen Gustav Donner⸗ verg , zuletzt in Osterwieck wohnhagt für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 19. De⸗ zember 1912, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu 5 8
Osterwieck, H., den 24. Mai 1912.
Königl. Amtsgericht. 8 [22707] Aufgebot.
Der Maschinenbauer Albert Lüdtke in Gadebusch, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Räke in Stepenitz, hat beantragt, den verschollenen Julius Otto Hermann Lüdtke, Peboten am 13. August 1848 in Pribbernow, daselbst auch zuletzt wohnhaft, für tot
zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 223. Dezember 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ ebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung v wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, rgeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Stepenitz, den 25. Mat 1912. 8 Königliches Amtsgericht. [22709] Aufgebot. Der Kaufmann Adolf Salge in Stettin hat als Nachlaßpfleger für diejenigen, welche Erben der am 8. Februar 1904 zu Stettin verstorbenen Witwe riererike Schmalfeld, geb. Struck, geworden sind, eantragt, den verschollenen Schneidermeister Otto Wilhelm Theodor Schmalfeld aus New York, ge⸗ . Mai 1843 als Sohn des Kleider⸗ achers Christian Heinrich Friedrich Theodor Schmal⸗ eeld und dessen Ehefrau, Zohannn Friederike geb. Struck, in Stettin, zuletzt wohnhaft in New York, im Inlande zuletzt in Stettin wohnhaft gewesen, ür tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene ird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Dezember 1912, . 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Elisabethstraße Nr. 42, Abteilung 2, anberaumten Aufgebotstermine u melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Stettin, den 30. April 1912. b Königliches Amtsgericht. Abteilung 2.
[22708] Aufgebot.
Die Ehefrau des Eigentümers Wilhelm Karl Sternke, Wilhelmine geb. Klöhn, in Dargebanz a. Wollin, vertreten durch den Rechtsanwalt Hecking in Wollin i. Pomm, hat als Stiefschwester be⸗ antragt, den verschollenen Kaufmann Heinrich Friedrich Wilhelm Klöhn, geboren am 7. Januar 1854 als Sohn der Einlieger August und Karoline, geb. Köpsel, Klöhnschen Eheleute aus Dargebanz a. Wollin, zuletzt wohnhaft in Stettin, für tot zu erklären. Der bezeichnete bee. wird aufge⸗ forde t, sich spätestens in dem auf den 21. Dezember 1912, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Elisabethstraße 42, Zimmer 2, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die “ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht
Anzeige zu machen. 8 Stettin, den 9. Mai 1912. Königliches Amtsgericht. Abt. 2.
[88606] Aufgebot. 88 1
Die Witwe Reinbold, Margarete Josephine geb. S hammel, in Stzaßburg und die Witwe Kernst, alia Katharina Therese geb. eisthammel, in Neudorf haben beantragt, den verschollenen Seiler und Schankwirt Eduard Theodor Feisthammel, geb. am 4. Juli 1848 in eö zuletzt wohnhaft 8 Straßburg, für tot zu erklaͤren. Der bezeichnete
88 ““ 8* 1“
Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in
dem auf den 11. Juli 1912, Bormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal Nr. 3, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ eveee⸗ zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ orderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Straßburg, den 2. Januar 1912. Kaiserliches Amtsgericht. 8
[22710] Aufgebot.
Der Militäranwärter Emil Siefert in Elberfeld hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Karl Paul Bernhard Fromm, geboren am 19. September 1852 in Swinemünde und dort zuletzt wohnhaft, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, ich spätestens in dem auf den 10. Februar 1913,
ittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Swinemünde, den 25. Mai 1912.
Königliches Amtsgericht. [20822 .
Durch Ausschlußurteil vom 21. Mai 1912 ist der verschollene Bernhard Nawrotzki, zuletzt in Christ⸗ burg wohnhaft, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 21. Mai 1902 festgestellt.
Christburg, den 21. Mai 1912.
Königliches Amtsgericht.
[22338] 8 Durch Auss lihurteit vom heutigen Tage ist die Aktie der Sächsisch⸗Thüringischen Aktien Gesellschaft für Braunkohlen⸗Verwertung in Halle Nr. 3616 für kraftlos erklärt. 1 Halle a. S., den 22. Mai 1912. Königliches Amtsgericht. Abteilung 7.
[22704] In der Aufgebotssache der Firma Edler und Krische
in Berlin, Kronenstraße 55, ist am 23. Mai 1912 folgendes Ausschlußurteil ergangen: Die drei am 22. Juli 1908 von Edler & Krische, Hannover, Zweigniederlassung Berlin, i. V. Georg Behrend an eigene Order auf Herrn Gustav Breitsprecher, Glaser⸗ meister, in Groß Lichterfelde bei Berlin, Ferdinand⸗ straße 32, gezogenen, von ihm angenommenen, am 15. September und 15. November 1908 und am 15. Januar 1909 fälligen Wechsel über 95 ℳ, 95 ℳ und 99,60 ℳ werden für kraftlos erklärt. Berlin⸗Lichterfelde, den 23. Mai 1912. Königliches Amtsgericht.
[22706] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil, verkündet am 22. Mai 1912, hat auf Antrag des Fseder oumntz . Leopold von Wedel in Berlin zwecks Aufnahme eines Familienschlusses über einen Schenkungsvertrag zwischen diesem und Frau Clotilde von Wedel⸗ Malchow das Königliche Amtsgericht Prenzlau für Recht erkannt: Die Agnaten:
1) Max Alexander Friedrich Ferdinand, geb. 8. Fe⸗ bruar 1887 in Barop,
2) Friedrich Wilhelm Bernhard, geb. 18. Oktober 1889 in Barop,
werden mit ihren Rechten, betreffend die vier mit dem Rittergut Malchow zusammen bewirtschafteten Bauernhöfe, 1 Perlenhalsband mit Brillantschloß, 1 Brosche mit Brillanten und Smaragden und 2 Haarsterne mit Brillanten, ausgeschlossen. Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last.
Prenzlau, den 24. Mai 1912.
Königliches Amtsgericht.
[23098] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Frau Emma Johanna Margarete Zimmermann, geborene Brennecke, zu Braunschweig, Katharinenstraße 4, Klägerin und Berufungsklägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Nußbaum in Berlin, Wilhelmstraße 6, gegen ihren Ehemann, den Ge⸗ schäftsführer Leo Zimmermann, zuletzt in Berlin wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ scheidung, hat die Klägerin gegen das am 24. Januar 1912 verkündete, am 27. April 1912 zrgestellte Urteil des Königlichen Landgerichts I, Zivilkammer 39. durch Berufungsschrift vom 2. Mai 1912 am 4. Mal 1912 Berufung eingelegt. Termin zur mündlichen Verhandlung über die Berufung ist auf den 16. Ok⸗ tober 1912, Vorm. 9 ½ Uhr, vor dem 12. Zivil⸗ senat des Königlichen Kammergerichts in Berlin SW. 68, Lindenstr. 14, Saal VIII, bestimmt. Be⸗ klagter wird darauf hingewiesen, daß er sich vor dem Berufungsgerichte durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Bevollmächtigten ver⸗ treten lassen muß. (§ 520 Z.⸗P.⸗O.)
Berlin, den 25. Mai 1912.
Der Gerichtsschreiber des 12. Zivilsenats des Königlichen Kammergerichts: Schulz, Kammergerichtssekretär.
———Q—Q—
[23066] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Catharina Lemaire, geb. Düren, in Cöln⸗Kalk, Herlerstraße 57, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Fröhlich und Dr. Söhling u Cöln, klagt gegen ihren Ehemann, den Dreher
nton Lemaire, früher in Kalk, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln, Justizgebäude, Reichenspergerplatz, Zimmer 251, auf den 24. Ok⸗ tober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 28. Mai 1912.
Rößler, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[22322] Oeffentliche Zustellung.
Die Zigarrenarbeiterin Frau Emma Frida Oehm, eb. Höppner, in Hainichen, Oberer Stadtgraben Nr. 13, Prozeßbevollmächtigter: der Rechtsanwalt Jeschky in Freiberg, klagt gegen den Ober⸗ schweizer Emil Oskar Oehm, früher in Hainichen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslichen Ver⸗ lassens, auf Grund von § 1567 Abs. 2 und aus § 1563 B. G.⸗Bs., mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu
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Freiberg auf den 10. Oktober 1912, “ e
1
9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen
diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗
bevollmächtigten vertreten zu lassen. b Freiberg, den 28. Mai 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
22691] Oeffentliche Zustellung. . Die Ehefrau Marie Pöhlmann, geb. Walters,
in Hannover, Jacobistraße 44, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Forstmeyer in Hannover, klagt gegen den Monteur, vdhe riseur Alfred Pöhlmann, früher in
acobistraße 49, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der §§ 1565, 1567,1353 des Bürger⸗ lichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, eventuell den Beklagten zu vperurteilen, die eheliche Gemeinschaft wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 4. Oktober 1912, TT“ 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Hannover, den 28. Mai 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[23156] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Anna Maaß, geb. Bondeur, in Friedland i. Meckl., Klägerin, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Moldenhauer daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlächter Ferdi⸗ nand Maaß, früher zu Friedland i. Meckl., jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, auf Grund der § 1567 und 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs auf hescheidung. Die Klägerin ladet nun den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 2. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Neustrelitz auf Dienstag. den 17. September 1912, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.
Neustrelitz, den 1. Juni 1912. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts.
[22694] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Arbeiters Johann Bechtel, Wernerdine geb. Doden, in Oldenburg, Tannenstr. 30, Prozeßbevollmächtigter: Rechteanwalt Fuftizrat Krahn⸗ stöver in Oldenburg, klagt gegen ihren genannten Ehemann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Oldenburg, auf Grund der §§ 1565 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großberzoglichen Landgerichts in Oldenburg auf den 30 Septbr. 1912, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Oldenburg, den 23. Mai 1912.
Ihnken, Ger.⸗Akt.⸗Geh., Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[22695] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des früheren Korbmachers, jetzigen Arbeiters Karl Anton Baumann, Mathilde geb. ölitz, in Oldenbrok, Chemische Fabrik, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechteanwalt Justizrat Krahnstöver in Oldenburg, klagt gegen ihren genannten Ehe⸗ mann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Oldenbrok, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage: Die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts in Oldenburg auf den 30. Septbr. 1912, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Jum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Oldenburg, den 25. Mai 1912.
hnken, Ger.⸗Akt.⸗Geh., ““
Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[23068] Oeffentliche Zustellung.
Die Oberkellnersehefrau Sofie Schnaitmann, geb. Benz, in Backnang, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Elsas hier, klagt gegen ihren Ehemann
ermann Schnaitmann, Oberkellner, zuletzt in
tuttgart, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt ab⸗ wesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage zu erkennen: Die zwischen den Parteien vor dem K. Standesamt Winnenden am 6. Juni 1904 geschlossene Ehe wird geschieden. Der Beklagte wird für den chuldigen Teil erklärt und hat die Kosten des
echtsstreits zu tragen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Samstag, den 19. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Stuttgart, den 28. Mai 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
22235] b . 1 Die minderjährige Martha Erna Wünsche in Leipzig, vertreten durch ihren gesetzlichen Vormund, Stadtrat Dr. Köhler in Leipzig — Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Ratsobersekretär Otto Dolge in Leipzig — klagt gegen den Chemikerlaboranten Karl Otto Fritz Hoyer, zuletzt in Schaffhausen (Schweiz), jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Gewährung von Unter⸗ halt nach § 1717 Bürgerl. Ges.⸗Buchs, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, der Klägerin von ihrer am 28. März 1911 erfolgten Geburt an bis zur Vollendung thres 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 65 = jähr⸗ 260 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden Beträge vom 28. Sep⸗ tember 1911 ab hert. ege im voraus nebst 4 % Verzugszinsen von den jeweils fällig gewesenen und den jeweils fällig werdenden Beträgen an den je⸗ weiligen Vormund der Klägerin zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Peters⸗ steinweg 8 II, Zimmer 136, auf den 12. Juli 1912, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts
Leipzig, am 22. Mai 1912.
Hannover,
E“
[22688] Oeffentliche Zustellung.
Der Eigentümer Ernst üͤllmann zu Berlin W. 35, Prozeßbevollmäch⸗
Potsdamerstraße 112, Kläger, h tigter: Rechtsanwalt Dr. Schilling, Berlin W. 35,
Potsdamerstraße 112, klagt gegen den Kaufmann
Georg W. Wiemer, zuletzt Charlottenburg, Cauer⸗ straße 25, 1 Treppe, wohnhaft, jetzt unbekannten
Aufenthalts, Beklagten, unter der Behauptung, daß der Beklagte vom Kläger laut Mietvertrag vom otsdamerstraße 112
belegenen Geschäftsräume zum Mietpreise von viertel-
9. Dezember 1911 die im Hause P jährlich 1125 ℳ, zahlbar im voraus am ersten Tage
des Vierteljahrs in der Zahlstelle des Klägers, Pots⸗ damerstraße 112, gemietet und die am 1. April 1912
fällige Rate nicht bezahlt habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 1125 ℳ
nebst 4 % Zinsen seit dem 1. April 1912 zu zahlen, 1
und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 20. Landgerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 11, auf den 4. Oktober 1912, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu seinem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zabegeng wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 29. Mai 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[23063] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Koch & Sohn, Eisenwarenhandlung in Saarlouis, klagt gegen den Klempner Ludwig Lagarde, früher in Morlingen, Gemeinde Bingen a. Nied, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihr für im Jahre 1911 käuflich ge⸗ lieferte und erhaltene Waren den Betrag von ℳ 254,31 schulde, mit dem Antrage auf Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von ℳ 254,31 nebst 4 % Zinsen hieraus seit dem Klagezustellungs⸗ tage und zur Tragung und ev. Festsetzung der Kosten des Rechtsstreits sowie das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiser⸗ liche Amtsgericht in Bolchen auf Freitag, den 12. Juli 1912, Vormittags 8 ½ Uhr, geladen.
Bolchen i. L., den 28. Mai 1912. 1
Der Gerichtsschreiber des Ksl. Amtsgerichts.
[22678] Oeffentliche Zustellung.
Der Vorschußverein in Breslau E. G. m. b. H., vertreten durch die Direktoren Neugebauer und Goehlich in Breslau, Büttnerstraße 28/61, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Möhlis in Breslau, klagt segen 1) den Wilhelm Kluge, Futter⸗ meister der Königlichen Kommandantur in 1 in Württemberg, 2) den Gustav Dinter, früher in Aussig in Böhmen, Haus Nr. 856, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte zu 1 als Akzeptant, der Beklagte zu 2 als Aussteller und Girant aus dem Wechsel vom 4. No⸗ vember 1911, fällig gewesen am 4. Februar 1912, 150 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 7. Februar 1912 und 4,30 ℳ Wechselunkosten verschulden, mit dem An⸗ trage, die Beklagten als Gesamtschuldner kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an Kläger 150 ℳ, i. W.: einhundertfünfzig Mark, nebst 6 % Fensen seit 7. Fe⸗ bruar 1912 und 4,30 ℳ Wechselunkosten zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte zu 2 vor das Königliche Amtsgericht in Breslau auf den 25. Juli 1912, Vorm. 11 Uhr, nach Zimmer 143, Schweidnitzerstadt⸗ graben 4, I. Stock, geladen.
Breslau, den 23. Mai 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[22681] Oeffentliche Zustellung. Der Händler Josef Jilek in Marxloh, Mittel⸗ straße 11, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte, Justizrat Tenbergen u. Meisterernst in. Duisburg⸗ Ruhrort, klagt gegen den Bergmann Franz Feifarek, jetzt im Auslande, unbekannten Aufenthalts, früher in Marxloh, auf Grund der Behauptung, daß er laut Vertrag vom 4. Februar 1912 von dem Be⸗ klagten eine Strickmaschne gekauft habe mit der Ver⸗ v daß sie zur Verarbeitung reiner Wolle brauchbar sei. Da die Strickmaschine diesen An⸗ forderungen nicht entsprochen habe, sei er vom Ver⸗ trage zurückgetreten und habe die Maschine zur Ver⸗ fügung gestellt. Auf den Kaufpreis habe er eine Anzahlung von 100 ℳ gemacht, die er vom Be⸗ klagten zurückverlange, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, an den Kläger 100 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 13. Februar 1912 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits einschließlich der Kosten des Arrestverfahrens — 8 G. 56/12 — zu tragen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Duisburg⸗Ruhrort auf den 13. August 1912, Vormittags 11 Uhr, geladen. Die Sache wird zur Feriensache erklärt. Duisburg⸗Ruhrort, den 30. Mai 1912. Willeke, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.
[23065] Oeffentliche Zustellung. 8
Der Gastwirt Peter Etges in Saarbrücken 1, Luisenstraße 4, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwal Steegmann zu Saarbrücken 3, klagt gegen den Schiffsführer Heinrich Friedmann, jetzt ohne be kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, früher in Greffern, Kreis Bühl (Baden), unter der Be hauptung, daß durch das Verschulden des Beklagten, der für den Kläger das Schiff „Confience en Dien von Laqarde nach Saarbrücken über die Saar ge führt, auf dem Transport ein Pferd des Klägers verunglückte, sodaß es getötet werden mußte, wo⸗ durch ein Schaden von 680 ℳ entstanden ist — 640 ℳ Wert des Pferdes und 40 ℳ für tierärzt liche Bemühungen und Hilfeleistungen — mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig und gegen Sicher⸗ heitsleistung vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an Kläger oder dessen Prozeßbevollmächtigten 680 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts⸗ gericht in Saarbrücken auf den 6. August 1912, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 35, geladen. Die Sache ist zur Ferzen fagh. erklärt
Saarbrücken, den 25. Mai 1912
(L. S.) Thinnes, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts⸗
Zivilkammer des Königlichen
die 4. Zivilkammer des Muünchen 1I auf Donnerstag, den 3. Oktober
mächtigten zu bestellen. IZustellung wird dieser gemacht.
23109.
b Tatsachen getäuscht, ein Darlehen gege
“
8 n. 8 2 Perluft⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
äufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 4. Verlosung ꝛc. von Wertpapi Cg
eren. 5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Dritte Beilage
Berlin, Montag, den 3. Juni
1. Untersuchungssachen. Erwerbs⸗ und Wirtscha uossesschasten.
Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 3.
Deutschen Neichsanzeiger und Königlich Preußischen
Staatsanzeiger. 1912.
28 5 6. Er Offentlicher Anzeiger.
ankausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
22692] Oeffentliche Zustellung.
Frau Else Dieckmann in Plauen i. V., Albert⸗ straße 80, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Werner in Magdeburg, klagt gegen den Agenten Martin Niebling, früher zu Masbeburg, Fürstenuferstraße 1, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Klägerin im Jahre 1911 die im Antrage bezeichnete Forderung an den Be⸗ klagten als Treuhänder abgetreten habe, um sie für Klägerin zu veräußern, und daß Beklagter die Hypothek im eigenen Namen verpfändet habe. Klägerin verlangt die Zahlung von 4000 ℳ Schadens⸗ ersatz, da sie die Hypothek haäͤtte anderweitig ver⸗ äußern bezw. einziehen können und dadurch mindestens die Klageforderung nebst den Zinsen erzielt hätte, und heeväͤht der Hypothek. Sie ist bereit, soweit ihr die Hypothek pfandfrei zurückgegeben wird, den Betrag auf ihre Forderung sich anrechnen zu lassen. Klägerin beantragt: Beklagten zu verurteilen: 1) an Klägerin 4000 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Januar 1912 zu zahlen, 2) Beklagten zu verurteilen, seine Rechte aus der Hypothek, eingetragen im Grundbuch von Domersleben Band 7 Blatt 321 Abt. III Nr. 4, früher eingetragen für die Klägerin, an diese wieder abzutreten und die Eintragung im Grundbuche zu bewilligen, 3) Beklagten zu verurteilen, den Anspruch auf Herausgabe des Hyppvthekenbriefs gegen Fräulein Magdalene Buchal in Lipschau bei Neuhammer und den Eisenbahnassistenten a. D. Gustav Buchal in Magdeburg, Berlinerstraße 11 IV, abzutreten, 4) Klägerin hat, soweit die Abtretung einer pfandfreien Forderung auf sie zu 2 und 3 er⸗ folgt, den Betrag sich auf ihre Forderung zu 1 an⸗ rechnen zu lassen, 5) das Urteil erforderlichenfalls gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg, Halberstädterstraße 131, Zimmer 143, auf den 7. Oktober 1912, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.
Magdeburg, den 29. Mai 1912.
1 Pachaly, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[22683] Oeffentliche Zustellung. Der Lehrer a. D. Johann Chrzan in Gnesen klagt gegen den früheren Gastwirt Valentin Nowacki, früher in Wongrowitz, jetzt unbekannten Aufenthalts⸗ orts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte des Anspruchs, den er gegen ihn aus dem am 27. April 1881 ergangenen Urteil des Königlichen Amtsgerichts in Mogilno, wonach er zur Zahlung von 245 ℳ nebst Zinsen verurteilt worden sei, und welcher Betrag hinterlegt worden ist, durch die ein⸗ getretene Verjährung verlustig gegangen sei, mit dem Antrage, das Urteil des Königlichen Amtsgerichts Mogilno vom 27. April 1881 durch Urteil zu be⸗ seitigen und dem Beklagten die Kosten des Rechts⸗ streits zur Last zu legen. Zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Mogilno auf den 5. Ok⸗ tober 1912, Vormittags 9 Uhr, geladen. Mogilno, den 24. Mai 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[23067] Oeffentliche Zustellung.
Dr. Erhard Schoch, pr. Arzt in Muͤnchen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Böswald in München, klagt gegen Calwer, Gustav, ehemaliger Holzhändler und Kommissionär, früher in München, zurzeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ferderung⸗
mit dem Antrage, zu erkennen: 1. Der Beklagte ist
schuldig, an Kläger 15 000 ℳ Hauptsache nebst 4 % Fusdt hieraus seit Klagezustellung zu bezahlen. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. III. Das Urteil wird eventuell gegen EE1““ für vorläufig voll⸗ streckbar erklärt. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor öniglichen Landgerichts
Uhr, Sitzungssaal
1912, ehtacg e. 9 uffor einen bei diesem
Nr. 87/I, mit der derung,
Gerichte zugelassenen 1.gann t als Prozeßbevoll⸗
um Zwecke der öffentlichen uszug der Klage beka t
München, den 28. Mai 1912. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts I.
J1. Oeffentliche Zustellungen.
1) Die Elsbeth Stark in 18 i. B., vertreten
durch den Rechtsanwalt Dr. Maximllian Fleischmann München, klagt gegen den Artisten Hans Lederer, üher in Feennbang. Intimes Theater, jetzt unbe⸗
kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die
Fühfenn dem Beklagten, durch Seh falscher ren habe, und beantragt, den Beklagten zur Zahlung von 100 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Kla ezustellung zu verurteilen und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Beklagte Hans Lederer wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des 1 treits auf Samstag, den 13. Juli 1912, Fosmittaßs 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht hier,
ustizpalast, Zimmer Nr. 35/0, geladen.
2) Der Rechtsanwalt Dr. Eduard Sieber in München, Frannhoserstraß. 27/II, klagt gegen den Bücherrevisor Ferdinand Brüllmann, feibber in
ünchen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte an den Kläger für
anwaltschaftliche Tätigkeit den Betrag von 41 ℳ 90 ünc. ne und beantragt, den Beklagten n Zahlung von 41 ℳ 90 ₰ nebst 4 % Zinsen eit 1. Januar 1911 zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Be⸗ klagte Ferdinand Brüllmann wird hiermit zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Samstag, den 13. Juli 1912, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amtsgericht hier, Justizpalast, Zimmer Nr. 66/0, geladen.
3) Das uneheliche Kind Charlotte Leffler der Ver⸗ sicherungsinspektorsehefrau Katharina Gassenhuber in München, vertreten durch seinen Vormund Heinrich Timper, Oberinspektor in München, Dachauer⸗ straße 19/III, klagt gegen den Ingenieur Ludwig Ederer, früher in München, Schellinastraße 73/1, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, fest⸗ zustellen, daß der Beklagte der Vater der am 27. Juli 1909 geborenen Klägerin Charlotte Leffler ist, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin von ihrer Geburt bis zur Vollendung des 16. Lebens⸗ ahrs eine je für 3 Monate vorauszahlbare Unter⸗ altsrente von jährlich 360 ℳ zu entrichten, und das Urteil, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Beklagte Ludwig Ederer wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Freitag, den 25. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, vor das K. Amts⸗ gericht hier, Justizpalast, Zimmer Nr. 52 /0, geladen.
München, den 1. Juni 1912.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
[22696] Regpaeliche Zustellung.
Die Bank Przemyslowcéw, Eingetragene Ge⸗ nossenschaft mit beschränkter Haftpflicht in Posen, “ Rechtsanwalt Kotlinski in
osen, klagt gegen 1) die Gutspächterin Frau Stanislawa FlgiEhesga. früher in Sikorowo, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) den Gutspächter Karöl Ploszynski aus Sikorowo, auf Grund der am 18. Dezember 1911, 13. Februar 1912, 15. Dezember 1911 und 15. Dezember 1911 fällig gewesenen Wechsel vom 18. September 1911, 13. November 1911, 11. September 1911 und 15. September 1911 mit dem Antrage, 1) die Beklagten als Gesamt⸗ schuldner kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 2075,05 ℳ nebst 6 vom Hundert Fease a. von 2400 ℳ selt dem 20. Dezember 1911 bis 4. März 1912 von 1560 ℳ seit dem 5. März 1912 bis 20. März 1912 und von 482,55 ℳ seit dem 21. März 1912, b. von 1400 ℳ seit dem 15. Fe⸗ bruar 1912 bis 4. März 1912, von 910 ℳ seit dem 5. März 1912, c. von 550 ℳ seit dem 18. Dezember 1911 bis 4. März 1912, von 357,50 ℳ seit dem 5. März 1912, d. von 500 ℳ seit dem 18. De⸗ zember 1911 bis 4. März 1912, von 325 ℳ seit dem 5. März 1912 sowie 42 ℳ Wechselunkosten zu zahlen. 2) Den Beklagten zu 2 außerdem zu per⸗ urteilen, die Zwangsvollstreckung in das Vermögen seiner Ehefrau, der Beklagten zu 1, zu dulden. Die Klägerin ladet die Beklagte zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Posen auf den 17. Juli 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.
Posen, den 22. Mai 1912.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[23064] K. Amtsgericht Riedlingen. 8 Oeffentliche Zustellung. Die Firma e Söhne, Inhaber Alfons u. Josef Hohenadel in Laupheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Wagner in Biberach, klagt gegen den Wirt Johann Kößler, z. Zt. mit unbekanntem vngenchac abwesend, früher in Kappel bei Buchau wohnhaft, auf Grund Warenlieferung und beantragt, den Beklagten zur Zahlung von 147 ℳ 80 ₰ negft 5 % Zinsen hieraus seit 18. Januar 1912 sowie zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen. Durch Beschluß des K. Amtsgerichts dahier vom 28. Mai 1912 ist die öffentliche Zustellung der Klage an den Beklagten bewilligt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Riedlingen auf Dienstag, den 9. Juli 1912, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zaftenung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Den 31. Mai 1912. Stv. Gerichtsschreiber Bullinger.
[22671] Oeffentliche Zustellung. .“
Auf Antrag der Frau Auguste Marckwardt, geb. Gaede, in Berlin, Koppenstr. 10, vertreten durch die Rechtsanwälte Walter Bahn, Willy Beyer und Dr. Wiegert in Berlin, Alt Moabit 10 b, gegen ihren Ehemann, den Ziegeleibesitzer Karl Marckwardt in Bentschen, wird semäß §176 B. G.⸗B. bewilligt, daß die Kraftloserklärung der notariellen Urkunde, durch welche die Antragstellerin ihrem Ehemanne im November 1911 unter Vorbehalt des Widerrufs Generalvollmacht erteilt hat, nach den für die öffent⸗ liche Zustellung einer Ladung geltenden Vorschriften der apr⸗ eeßordnung veröffentlicht werde. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Beschlusses bekannt gemacht.
Beuntschen, den 25. Mai 1912.
Königliches Amtsgericht.
[226701 Oeffentliche Bekanntmachung 8 Folgende bei uns anhängige Auseinandersetzungen: 9 Begrändung von Rentengütern aus dem Gute Schöneberg, Kreis Friedeberg N.⸗M.,
2) Ablösung der auf dem Grundstücke Vetters⸗ elde Band I1. Nr. 19 ruhenden Verpflichtung, den achtwächterdienst zu versehen, V. 2 Kreis Guben,
3) Ablösung der von Grundstücken in Fürstenfelde
88
an die Grundstücke Fürstenfelde Band Ia Blatt Nr. 39 und Band Ia Blatt Nr. 49 zu entrichtenden Geldabgaben, F. 3 Kreis Königsberg N.⸗M.,
4) Ablösung der von den Grundstücken in Morrn an die geistlichen Stellen und die Schule daselbst zu entrichtenden Realabgaben, M. 1 Kreis Landsberg
a. W., 9. Begründung von Rentengütern aus den Grund⸗ stücken Vietz Band XIV Blatt Nr. 599 und Band XV Blatt Nr. 21, Kreis Landsberg a. W., 6) Ablösung der von Grundstücken in Vischetzschnor⸗ an die Kirche daselbst zu entrichtenden Reallasten, 89 1 ebus, ösung der auf Grundstücken von Klein Teuplitz für die geistlichen Institute zu Groß Teuplitz haftenden Roggenrenten, K. 9 Kreis Sorau,
2) Begründung von Rentengütern aus den Grund⸗ stücken Malsow Band I Blatt Nr. 2 und Zielenzig Band XVIII Blatt Nr. 547, Kreis Oststernberg,
9) Begründung von Arbeiterrentengütern aus dem Grundstücke Reppen Band XII Blatt Nr. 700, Kreis Weststernberg,
1 10) eghlgdang von⸗ 1“ aus Teilen er Königlichen Domäne Crummendorf, Kreis Züllichau⸗Schwiebus⸗
zu 1 bis 10 Regierungsbezirk Frankfurt a. O.;
11) Verteilung von 7148,52 ℳ Kaufgeld für ein veräußertes, den Separationsinteressenten von Hohen⸗ saaten gemeinschaftlich gehöriges Grundstück, H. 3 Kreis ““
12) Ablösung des von Grundstücken zu Peters⸗
hagen an die Schmiede zu Gehccdacf zu entrichtenden
Schärfkorns, P. 10 Kreis Niederbarnim,
f1 1e ertan 88 ö ven 2000 ℳ Kaufgeld
ür die verkauften Teile gemeinschaftlicher Anlagen
in Prenden, P. 9 Kreis Niederbarnim, 8
do ) nlblösung, der if ETET“ rf für die Pfarre und Küsterei daselbst haftenden
Reallasten, R. 26 Kreis Niederbarnim, —
15) Ablösung der auf dem Restkossätengut Wen⸗ Band I Blatt Nr. 27 für die Kirche zu
erf und der auf dem Wiesengrundstücke n ee Bend 5 Bat 8 für die
üsterei zu Wensickendorf haftenden Roggenrenten,
W. 13 Kreis Niederbarnim, 8
16) Ablösung der auf Grundstücken zu Alt⸗Fried⸗ land für die geistlichen Institute daselbst haftenden Realabgaben, A. 10 Kreis Oberbarnim,
17) Verteilung von 17 020 ℳ Kaufgeld, das durch den Verkauf gemeinschaftlicher Anlagen in Neu⸗ Trebbin — ist, N. 4 Kreis Oberbarnim,
18) Ablösung der auf dem Storkower⸗ oder Hecgensee sür. rundbesgberr in ö haftenden
erei⸗, Rohr⸗ und Schilfnutzungsberechtigungen,
St. 3 Kreis Beeskow⸗Storkow, b .
„18 a) nlösung von Grundzinsen für die Eigen⸗ tümer des früheren Erbpachtvorwerks Alt Hart⸗ mannsdorf, A. 7 Kreis Beeskow⸗Storkow,
19) Ablösung der von Grundstücken in Wendisch Rietz an die Kämmerei der Stadt Storkow zu zahlenden jährlichen Geldrente, W. 2 Kreis Beeskow⸗ Sbogfon,- sung d
blösung der von Grundstücken zu Pechüle
an geistliche und Schulinstitute ꝛc. zu entri 8 e P. 9 Kreis Jüterbog⸗Luckenwalde,
21) hb von 2100 ℳ Kaufgeld für den Verkauf der Bullenwiese Nr. 103 a, die in dem am 31. März 1856 bestätigten Separationsrezeß von Ruhlsdorf III. 1. R. 232 aufgeführt ist, R. 1 Kreis Jüterbog⸗Luckenwalde,
„22) Ablösung des auf Grundstücken zu Nunsdorf für die Gemeinde Nunsdorf haftenden Weidegeldes und Erbzinses, N. 4 Kreis Teltow,
23) Verteilung von 900 ℳ Kaufgeld für den Verkauf 11““ Grundstücks, das in dem am 14. Mat 1845 bestätigten Separationsrezeß von Schenkendorf, Kreis Teltow III. 1. S. 293, . 8. ebruar 1844 aufgeführt steht, Sch. 11 Kreis
eltow,
24) Teilung des gemeinschaftlichen Kirchenackers zu Gandenitz, G. 6 Kreis Templin, 9
25) Teilung eines bei der Separation von Harden⸗ beck ausgewiesenen gemeinschaftlichen Grundstuͤcks, das in dem Rezeß vom 18.Jult 1845
im § 4 A 10 aufgeführt ist, H. 5 Kreis Templin.
26) Ablösung des Rechts der Büdner zu Freders⸗ dorf, die der Bullenhaltungsgemeinschaft gehörenden Bullen für ihre Kühe gegen Erstattung eines Sprung⸗ geldes 8 benutzen, F. 4 Kreis Zauch⸗Belzig,
27) Ablösung der auf dem Schulzengut zu Nahmitz Band I Blatt Nr. 1 des Grundbuchs für die Kossäten und das Fischereietablissement zu Nahmitz haftenden Geldrente, N. 17 Kreis Zauch⸗Belzig,
zu 11 — 27 Regierungsbezirk Potsdam;
28) Ablösung der auf dem Gute Granzin für die Pfarre zu Arnhausen haftenden Reallasten, „G. 9 Kreis Belgard,
29) ö von Rentengütern aus dem Rittergut Adl.⸗Bütow, Kreis Bütow,
30) Begründung von Rentengütern aus dem Grundstücke Mangwitz Band II Blatt Nr. 63 des Grundbuchs, Kreis Bütow,
31) Begründung von Rentengütern aus einem Teil des Rittergutes Biziker, B. 5 Kreis Köslin,
32) Begründung von Rentengütern aus dem Rittergute Cordeshagen, C. 1 Kreis Köslin,
33) Umlegung der einigen Eigentümern der Ort⸗ schaft Jamund gehörigen, in der Dorfschaft Jamund belegenen Grundstücke, J. 2 Kreis Köslin,
34) Begründung von Rentengütern aus dem Rittergute Schübben, Sch. 9 Kreis Köslin,
35) Ablösung der auf den Grundstücken von Kl. Damerkow für den Eigentümer des dortigen Gutes haftenden Geldabgabe, K. 7 Kreis Lauenburg,
36) e von Rentengütern aus
a. dem Gute Altmühl,
aüt Grundstücke Grünewald Band 7 Blatt r. 271,
c. den im Grundbuche nicht verzeichneten Parzellen Gemarkung Grünewald Kartenblatt 1 Nr. 819/256 820/256 und 821/256, 8 “
A. 5 Kreis Neustettin, 1
37) Ablösung der auf den Grundstücken von Kreitzig für den Eigentümer des Rittergutes dort haftenden Realabgaben, K. 1 Kreis Schivelbein,
86 28) gölosan dn 28 Se in Benzin für geistlichen Institute in Dam t ⸗ 8 Sai Seet Stann t men haftenden Real lösung der auf Grundstücken zu Hebron⸗ damnitz für die geistlichen Institute in eaezee haftenden Reallasten, H. 6 Kreis Stolp, 8 “ der “ in Dresow ür geistlichen Institute in “ h. 2 “ Stolp, i Ablösung der auf dem Rittergute und au Grundstücken in Glorwitz für die dortigen geinaehuf Institute haftenden Reallasten, G. 11 Kreis Stolp,
42) Begründung von Rentengütern aus dem von en L“ 8 Band II
a r. es Grundbuchs v 8,8 Fühs Ca⸗ 18 on Neu Gutzmerow,
1 ösung der auf Grundstücken in Klenzin für die geistlichen Institute in Glowi tend ⸗ Welas vr. Selh “
b ösung der auf Grundstücken zu Liepen für die geistlichen In ttitute in D Real⸗ nesegislch nnf Ehte ammen haftenden Real “ Nölgam der 8 Rumbske
ür die gei en Institute low 1“ 5 5 Kreis Stolp, v
5 ösung der auf Grundslücken in Ruschütz für die geistlichen Institute in Glowi Reallasten, R. 4 Kreis Stolp, dis hehlsfung 188 . “ in Schorin für
geistlichen Institute in Glow Real⸗ nnas den 8 8 8e 9 tz haftenden Real 8 ung der auf Grundstücken in Schwetzkow für die geistlichen Institute in Da Reallasten, Sch. 10 Kreis Stolp, 8 8 Nöeshei auf ““ in Stresow ür die geistlichen Institute in f Reallasten, St. 15 Kreis Stolp, “ Abtssung 18s xnf aieer evias zu Viatrow ür die ge en Institute t Renllagen e...
2 Zaenhh 1“ va ösung der auf dem Gute Teusin
aber. T. 8 “ .
. ösung des auf Grundstücken von Speck für die Gutsherrschaft dort haftenden Kanons, 8 ½ Kefir Naggerze rand
egründung von Rentengütern aus d
Rittergute Eichenwalde, E. 1 Kreis Naugard, 5
54) Ablösung der auf Grundstücken in München⸗ dorf zugunsten der Kämmereikasse in Gollnow und der bäuerlichen Wirte in Münchendorf haftenden Realabgaben, M. 11 Kreis Naugard,
55) Ablösung des auf dem Grundstücke Band I Blatt. Nr. 46“' von Neuendorf zugunsten des Bauernhofes Nr. 8 dort haftenden Kanons von 2 Talern, N. 7 Kreis Randow,
56) Ablösung der auf Grundstücken in Wamlitz r. 1 von Wam aftenden Re en, W. 5 Kreis Randow, G .“
57) Ablösung der auf den Grundstücken von Silbersdorf für die geistlichen Anstalten dort haftenden Realabgaben, S. 4 Kreis Saatzig,
r.58) Ablösung der auf den Grundstücken in Treptow 8 9. Kirche dort haftenden Realabgaben, T. 8 Kreis Saatzig,
zu 51—58 Regierungsbezirk Stettin;
59) Teilung der gemeinschaftlichen Kuhweide zu Fuhlendorf, F. 1 Kreis Franzburg,
60) Teilung der der Bauerngenossenschaft in Fuhlen⸗ dorf gehörenden Wiesengrundstücke von 2,3507 ha F. 2 Kreis Franzburg,
zu 59 und 60 eeeae Stralsund, .“ werden zur Feststellung der Legitimation der Be. teiligten Femäß § 109 und Artikel 15 der Gesetze vom 2. März 1850 “ S. 77 und 139) und⸗ zur Ermittlung unbekannter Teilnehmer nach den 8— 10 bis 12 des Gesetzes vom 7. Juni 1821 (G.⸗S. S. 53) und den §§ 24 bis 27 der Ver⸗ ordnung vom 30. Juni 1834 (G.⸗S. S. 96) hier⸗ durch bekannt gemacht.
Alle noch ni t zugezogenen Personen, die bei den erwähnten Auseinandersetzungen an den dabei be⸗ teiligten Grundstücken, Gerechtigkeiten und Kapitalien Eigentums⸗ oder Besitzanspruüche oder sonstige Rechte 8 haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre An⸗ prüche binnen 6 Wochen, spätestens in dem am 28. August 1912, Vormittags 11 Uhr, i unserem Dienstgebäude, Bahnhofstraße Nr. 2, im Generalbureau anstehenden Termine anzumelden un zu begründen.
Frankfurt a. O., den 23. Mai 1912.
Königliche Generalkommission für die Provinzen Brandenburg und Pommern. V.: Meyer. qéqẽN»—— 3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ec.
Verkauf ausrang. Bekl., und Augrülst.⸗ Stücke, Angebote bis 10. Juni, Mittago 12 Uhr, dem Bataillon unter Kennzeichnung An⸗ gebot auf Bekl.⸗ und Ausr.⸗Stücke“ vorlegen. Ver⸗ zeichnis und Se können täglich von 9 — 11 h. Vorm. beim Batl. eingesehen werben. Sachen liegen zur Ansicht aus. 1 [23033] Kommando I. Seebataillons Niel. Gaarben.