1912 / 133 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 05 Jun 1912 18:00:01 GMT) scan diff

Großhandelspreise von Getreide an deutschen Börsenplätzen

für die Woche vom 27. Mai bis 1. Juni 1912 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche.

1000 kg in Mark.

(Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)

und fremden

Riga.

Roggen, 71 bis 72 kg das hl.. Weizen, 78 bis 79 kg das hl..

712 g das 1 755 g das 1 450 g das 1

Roggen, guter, gesunder, mindestens Weizen, u““ Hafer,

81 111“ R Fgen, Pfälzer, russischer, mittel..... Weizen, Pfälzer, rumanischer La Plata, mittel. Hafer, badischer, russischer, La Plata, mittel Gerste badische, Pfälzer, mittel.. russische Futter⸗, mittel.. Mais, Galf..

1“

8 75 6 Roggen, Pester Boden Weizen, mee. 166. Fefer. ungarischer I.. Mais, ungarischer.

Budapest.

Roggen, Mittelware..

Weizen,

Hafer, erste, Futter⸗ Mais, 8

Woche 27./5. bis 1./6.

Da⸗ gegen N Vor⸗ Weizen woche 196,85

229,60 199,65

Paris.

1912

194,85 231,40 198,50

8

Antwerpen.

Donau⸗, mittel. 3 roter Winter⸗ Nr. 2. Kurrachet. K ltutta 11I1“*““

Amsterdam.

eizen 1 amerikanischer Winter⸗ Mais, amerikanischer, bunt..

211,25 249,17 215,83 228,75 191,25 185,00

11“ 207,50 245,00 213,75 228,75 186,25 180,00

London.

engl. weiß

Weizen rot

7 . 9 P

193,89 Weizen 216,76 196,43 164,26

193,14 Hafer 217,70 Gerst 197,37 ꝑGerste]

166,03 Liverpool.

russiscshs roter Winter⸗ Nr. 2 Kurrachcee . Australter. Hafer, englischer, weißer. Gerste, Futter⸗, Kurrachee Mais, La Plata..

5

183,14 Weizen

27 2,53 201,78 188,56 185,77 176,03 175,77 152,15 155,78

181,03

. Untersuchungssachen.

.Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

—‿

V ffentlich er Anzeiger. v’

52 2 ö .—285ꝙ22

Rogaen, 71 bis 72 kg das hll.. Weizen, Ulka, 75 bis 76 kg das hl

Noggen lieferbare Ware des laufenden Mo

(Mark Lane

englisches Getreide, Mittelpreis aus 196 Marktorten (Gazette averages)

üeÜÜÜm

Preis für den Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 ₰.

129,11 163,80

144,04 184,48

183,85 189,41 171,28 173,29

Weizen Mais

183,41 193,99 148,14

181,23 176,76 173,06 171.68 169,15

176,76 174,63

170,48 175,25

189,36 187,95 177,14 187,01 181,68 169,14 158,12

192,18 186,54 177,14 187,95 180,63 169,14

Pre Berlin, den

Neu York. roter Winter⸗ Nr. 2.

Lieferungsware

Buenos Aires. Purchschnittsware 11“

¹) Angaben liegen nicht vor.

Chicago

Mat. . September. Mai..

174,08 170.61 163,48 133,09

175,75 168,75 160,89 133,57

190,95 187,01 178,32 171,00

188,69 184,58 176,55 168,43

Mai. Juli. September

148,78

146,10 91,76

86,42

Bemerkungen.

1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner Produktenbörse = 504 Pfund engl. gerechnet; für die gus den Um⸗ sätzen an 196 Marktorten des Königreichs ermittelten Durchschnitts⸗

reise für einheimisches Getreide (Gazette averages) ist 1 Imperial 181,23 Büutar Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund engl. 7 angesetzt; 1 Bushel Weizen = 60, 1 Bushel Mais = 56 Pfund englisch, 1 Pfund englisch = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Weizen = 2400,

Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung sind die aus den einzelnen Tagesangaben im „Reichsanzeiger“ ermittelten wöchent⸗ 1 Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse zugrunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien, für London und Liverpool die Kurse auf London, für Chicago und Neu York die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Peters⸗ burg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. 82 in Buenos

5. Juni 1912. Kaiserliches Statistisches Amt.

Mais = 2000 kg.

Aires unter Berücksichtigung der Goldprämie.

Delbrück.

ve .A.ISo,n.

6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Versicherung.

0 Untersuchungssachen.

[23650] Beschluß.

Auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschaft wird in der Strafsache gegen den russischen Unter⸗ tan, Arbeiter Tadanszus Puszas, früher aus Wowern, jetzt im Amtsbezirk Schwekschien, Dorfe Oscheli, Gouvernement Kowno in Rußland, wegen gemeingefährlichen Vergehens und Zolldefraude, gegen welchen dieserhalb ein Haftbefehl erlassen ist, das in Deutschland befindliche Vermögen des Puszas, nämlich 43 Rubel russisches Geld, 14,80 deutsches Geld, zwei Taschenuhren und ein Messer, bei dem Gemeindevorsteher in Paszelischken in Verwahrung, mit Beschlag belegt.

Heydekrug, den 22. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht.

[23653] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Karl Nikolaus Boncourt der 6. Kompagnie In⸗ fanterieregiments Nr. 97, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Straßburg, den 30. Mai 1912.

Gericht der 30. Divisiohn.s

In der Untersuchungssache gegen den Musketier 1./127 Jakob Wiedmann aus Alfdorf, O.⸗A. Welz⸗ heim, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗Bs. sowie der §§ 356, 360 M.St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnen⸗ flüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche be⸗ findliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Ulm, den 3. Juni 1912.

K. W. Gericht der 27. Division.

[23652] In der Untersuchungssache gegen den Ulanen der 5./Ul.⸗Regts. 20 Friedrich Christian Rauser, geb. 13. 5. 89 in Pfalzgrafenweiler, O.⸗A. Freuden⸗ stadt, evangelisch, Schreiner, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt und sein im e Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag eleat. Ulm, den 3. Juni 1912. b K. W. Gericht der 27. Division.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[23900] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin⸗Rummelsburg, Lenbachstr. 10, belegene, im Grundbuche von Boxhagen⸗Stralau (Berlin) Band 11 Blatt Nr. 299 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Zimmermeisters Karl Lau zu Berlin, zurzeit Berlin⸗ Rummelsburg, Lenbachstr. 8, eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit rechtem Seiten⸗ flügel, Hofraum und Hausgarten, am 11. Sep⸗ tember 1912, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das 4 a 30 qm große Grundstück, Parzelle 1339/27 ꝛc. des Karten⸗ blatts 1 der Gemarkung Boxhagen, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikel⸗Nr. 785, in der Gebäudesteuerrolle die Nr. 790 und ist bei einem jährlichen Nutzungswert von 7520 zu 288 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Mai 1912 in das Grundbuch eingetragen. 87,e. s. 12, 29. Mat 1912

er en . ea 2. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

[23901] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Elisabethstr. 53/54 und Kleine Frankfurter⸗ straße 18/19, belegene, im Grundbuche von der König⸗ stadt Band 22 Blatt Nr. 1582 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Restaurateur Hollfelder, Bertha geb. Menz, zu Berlin, Kleine Frankfurterstr. 18/19, eingetragene Grundstück, bestehend aus Vordereckwohnhaus mit linkem Seitenflügel, teilweise unterkellertem Hof und abgesondertem Klosett, am 12. September 1912, Vormittags 11 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das 3 a 95 qm große Grundstück, Parzelle 660/132 des Kartenblatts 40 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuer⸗ mutterrolle die Artikel⸗Nr. 10 336, in der Gebäude⸗ steuerrolle die Nr. 846 und ist bei einem jährlichen Nutzungswert von 16 290 zu 648 Gebäude⸗ steuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Mai 1912 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 97. 12.

Berlin, den 31. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

[16809] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗ Wedding Band 125 Blatt Nr. 2914 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Julius Czaika in Berlin ein⸗ getragene Grundstück am 3. Juli 1912, Vor⸗ mittags 10 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1. Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Amsterdamerstraße 7, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, Quer⸗ gebäude und Hof und umfaßt die Parzelle Karten⸗ blatt 22 Nr. 2266/128 ꝛc. von 5 a 62 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutterrolle und in der Gebäudesteuerrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Nr. 3190 mit einem jährlichen Nutzungswert von 10 200 eingetragen. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 29. April 1912 in das Grundbuch eingetragen.

Verlin, den 7. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.

[16810] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 131 Blatt Nr. 3072 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Dekorateurs Franz Ebel in Berlin ein⸗ getragene Grundstück am 3. Juli 1912, Vor⸗ mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Müllerstraße 133 b, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, Quergebäude mit Rückflügel rechts und 2 Höfen und umfaßt die Parzelle Kartenblatt 20 Trennstück 867/64 von 10 a 59 qm Größe. Es ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 4922 und in der Gebäudesteuerrolle unter Artikel Nr. 4922 mit einem jährlichen Nutzungs⸗ werte von 15 000 eingetragen. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 29. April 1912 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 7. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[16808] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 75 Blatt Nr. 1787 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Ingenieurs Willy Rudolph in Berlin⸗Friedenau ein⸗ getragene Grundstück am 2. Juli 1912, Vor⸗ mittags 10 ¼ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, 1. Stock, Zimmer Nr. 32, versteigert werden. Das Grundstück, Acker an der Togostraße in Berlin, ist in der Grundsteuer⸗

mutterrolle unter Nr. 25 063 des Stadtgemeinde⸗

bezirks Berlin mit 0,53 Talern Reinertrag ein⸗ getragen, 11a 23 gm groß und besteht aus der Parzelle Kartenblatt 20 Flächencbschnitt Nr. 1085/2 ꝛc.; in der Gebäudesteuerrolle ist es mit einem Bestande nicht nachgewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. September 1911 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 9. Mai 1912. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 7.

[23592]

Das im Grundbuche für Hammerbrücke Blatt 173 auf den Namen des verstorbenen Gastwirts Gustav Louis Weidlich in Hammerbrücke eingetragene Grundstück soll am 11. Juli 1912, Vormittags 9 Uhr, an der Gerichtsstelle im Wege der Zwangs⸗ vollstreckung versteigert werden. Das Grundstück Wiese und Hutung ist nach dem Flurbuche 35,4 a groß und auf 1800 geschätzt, es liegt an der Straße und kann in Bauplätze zergliedert werden. Die Einsicht der Mitteilungen des Grundbuchamts sowie der übrigen das Grundstück betreffenden Nach⸗ weisungen, insbesondere der Schätzungen, ist jedem gestattet. Rechte auf Befriedigung aus dem Grund⸗ stück sind, soweit sie zurzeit der Eintragung des am 27. April 1912 verlautbarten Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, späte⸗ stens im Versteigerungstermine vor der Aufforde⸗ rung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls die Rechte bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden würden. Wer ein der Versteigerung ent⸗ gegenstehendes Recht hat, muß vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder die einstweilige Ein⸗ stellung des Verfahrens herbeiführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.

Falkenstein i. V., den 25. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht. [23585] Aufgebot.

Der Königl. Revierförster a. D. J. W. Sehr⸗ wald zu Groß Eicklingen, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dr. Naumann und Dr. Holste zu Celle, hat das Aufgebot der 3 ½ % Schuldverschreibung der Stadt Brandenburg a. H., II. Ausgabe Buchstabe B Nr. 170, über 2000 Reichswährung lautend, be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. April 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 32, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Brandenburg a. H., den 31. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht. Abt. II. [23897]

Landwirt August Belloy in Bacourt, vertreten durch Rechtsanwalt Braun in Metz, hat das Auf⸗ gebot der angeblich anläßlich eines Brandes ver⸗ nichteten drei Obligationen der Stadt Karlsruhe, Anleihe von 1903, nämlich Lit. B Nr. 1694 über 1000 ℳ, Lit. C Nr. 1282 und 1283 über je 500 beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 30. Dezember 1912, Vor⸗ mittags 11 ¼ Uhr, vor dem Großherzoglichen Amts⸗ gericht in Karlsruhe, Akademiestraße 2, Eingang II, 3. Stock, Zimmer Nr. 70, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Karlsruhe, den 29. Mai 1912.

Großh. Amtsgericht. A II.

[23923] ekeaeasme gung. Unter Bezugnahme auf die Bestimmungen im § 367 des Handelsgesetzbuchs vom 10. Mai 1897 (R.⸗G.⸗Bl. S. 219) wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die über den nachstehenden fandbrief in Nr. 128 vom 30. Mai d. J. unter

Nr. 21 844 erlassene Bekanntmachung vom 25. Mat

d. J., Diebstahl des 4 % Pfandbriefs Abt. XIVa Lit. C Serie XV Nr. 7917 dahin berichtigt werden muß, daß es heißt 8

4 % Pfandbrief Abt. XIVa Lit.

Serie XV 7 917. Siehe auch diesseitige Bekanntmachung vom 25. Mai 1912. Hannover, den 4. Juni 1912. Königliches Polizeipräsidium

[13309] Oeffentliches Aufgebot. 8

Die von uns am 5 November 1902 ausgefertigte Police Nr. 57 410 auf das Leben des prakt. Arztes Herrn Dr. med. Rudolf Delius in Schildesche ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber der Police sich nicht bei uns meldet, werden wir sie für kraftlos erklären und eine Ersatzpolice ausfertigen.

Magdeburg, den 1. Mai 1912.

Wilhelma in Magdeburg Allgemeine Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

[23417] Aufgebot. Die Firma Theodor Heinecke u. Co. zu Kirch⸗ lengern hat das Aufgebot des in Cöln am 16. Ja⸗ nuar 1912 von Wilhelm Junggeburth in Cöln aus⸗ gestellten, auf die Sparkasse der Stadt Cöln be⸗ zogenen Schecks Nr. 25 985 über 431 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. September 1912, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, am Reichenspergerplatz, Zimmer 245, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗

erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Cöln, den 21. Mai 1912. Königliches Amtsgericht.

[23564] Aufgebot. 1

Die Hinterlegungsstelle der Kgl. Regierung in Breslau hat zum Zwecke der Ausschlusses der Be⸗ Fe. das Aufgebot folgender hinterlegten Massen

eantragt:

1) vom Amtsgericht Waldenburg am 15. Juni 1881 zur Masse: Robert Burghardt Konkurs von Friedland hinterlegt: a. 0,09 v. Buttler Spezial B. 566, b. 17,64 Dittrich Spezial B. 568, c. 0,12 Sachs Spezial B. 567, d. 0,22 Tschisch Spezial B 569, e. 0,71 Berliner Aktien⸗ gesellschaft für Papierfabrikation zu Friedland Spezial⸗ masse B. 504,

2) 90,42 nebst 22,50 Zinsen, vom Amts⸗ gericht Waldenburg am 15. Juni 1881 zur Masse Robert Burghardt Konkurs von Friedland⸗Reichel Jaeger Spezial B. 571 hinterlegt,

3) 79,95 Eisenbahnkaufgeld nebst 17,50 Zinsen, von der N/M Eisenbahn zu Berlin am 26. November 1879 für Rittergutsbesitzer Greppi zu Kunzendorf für eine verkaufte Parzelle mangels Ein⸗ willigung der Realgläubiger hinterlegt,

4) 6,33 ℳ, vom Amtsgericht Breslau am 6. De⸗ zember 1880 wegen Unbekanntseins der Gläubiger zur Masse: Hintze Konkurs, Schroeter Spezial XVII 22/74 hinterlegt,

5) 9,17 ℳ, vom Amtsgericht Schweidnitz am 14. April 1880 im Hewigschen Pensionsabzugs⸗ verfahren für verw. Stabshornist Josefine Demuth, geb. Winkler, wegen unbekannten Aufenthalts der⸗ selben hinterlegt,

6) 3,— ℳ, von der unverehelichten Julianne Hemme in Breslau am 3. Juni 1880 als Arrest⸗ sicherheit in Sachen Hemme gegen Klappenbach, X G 21/80 Amtsgericht Breslau, wegen Unbekannt⸗ seins des Empfangsberechtigten hinterlegt, B

7) 2,71 ℳ, durch Gerichtsvollzieher Glatzel in Waldenburg am 24. Mai 1880 in Prozeßsache des Lohnkutschers Benjamin Dessauer zu Waldenburg wider Fuhrwerksbesitzerin Pauline Bienemann da⸗ selbst, IVa 1990/77 Amtsgericht Waldenburg, hinterlegt, 8

8) 10 ℳ, vom Gutsbesitzer Reinhold Kühnel zu Conradswaldau am 30. Juni 1880 behufs Aus⸗ setzung des Verkaufs von Pfandstücken in Sachen Hammer gegen Kühnel, 1282/79 Amtegericht Trebnitz,

interlegt,

Abteilung 60.

8

9) 400 Kaution in Sachen Hegenscheidt gegen Landsberger, VII. O. 35/80 Landgericht Breslau, nebst 100 Zinsen, vom Amtsgericht Breslau am 13. August 1880 hinterlegt,

10) 14,25 ℳ, von Gerichtsvollzieher Matzker in Breslau am 15. Februar 1881 behufs Einstellung der Zwangsvollstreckung in Sachen des Kohlen⸗ händlers Josef Hiller in Dt. Wette gegen. die Kauf⸗ leute Oskar Wendriner und Louis Hausdorf, in Firma Louis Wendriner, in Breslau, XVI C 1590/80 Amtsgericht Breslau, hinterlegt,

1¹) 22 ℳ, vom Amtsgericht Wohlau am 22. August 1881 zur Masse: Kaufmann Bernhard Schlesinger Konkurs von Winzig, Fabrikbesitzer Amand Haase in Peterswaldau Spezial 1/79 Amts⸗ laricht mangels Vorlegung von Wechseln

interlegt,

12) 30 Arrestsicherheit nebst 7,51 Zinsen, vom Arbeiter Karl Hampel in Floriansdorf am 17. Mai 1831 in dessen Prozeßsache gegen ehemaligen Mühlenbesitzer Ernst Klose zu Schwentnig 0 19/81 Landgericht Schweidnitz hinterlegt,

13) 7,59 ℳ, vom Amtsgericht Schweldnitz am 2. April 1881 wegen unbekannten Aufenthalts der Empfangsberechtigten: Josefine Demuth, geb. Winkler, und Emil Berger in dem Stadthausinspektor Hewig⸗ schen Pensionsabzugsverfahren H. 7. 1850 Amts⸗ gerit Schweidnitz hinterlegt,

14) 5,61 ℳ, von Eisenbahndirektion Berlin am 23. März 1881 wegen unbekannten Aufenthalts der Erben des Arbeiters Gustav Hartwich (Hartwig) aus Ludwigsdorf behufs Befrelung von der Schuld⸗ verbindlichkeit hinterlegt,

15) 23 ℳ, pom Hausbesitzer Josef Hein in Breslau am 9. März 1881 in Arrestsachen desselben gegen Frau Restaurateur Auguste Raebiger in Breslau XIII G 48/80 Amtsgericht Breslau hinterlegt,

16) 9,80 vom Gerichtsvollzieher Riedel in Breslau am 4. Mat 1880 als Streitmasse zwischen dem Maurer Josef Heimann zu Liebenau und der Breslauer Baubank hinterlegt,

17) 4,87 ℳ, vom Amtsgericht Waldenburg am 2. Februar 1881 als nach erfolgter Hebung des Kaufmanns L. Gerlitz infolge Todes des Gläubigers wieder zurückgelangte Masse wegen Unbekanntseins der Rechtsnachfolger desselben hinterlegt. (Gebr. Ansorge Konkurs von Amtsgericht Waldenburg Ober Wüstegiersdorf 8/1877,

18) 44,22 nebst 10 Zinsen, vom Stellen⸗ besitzer Gottfried Ernst und dessen Ehefrau, Ernestine Charlotte geb. Kunick, zu Gr. Friedrichsfelde am 13. Februar 1880 wegen Aufgebots der auf Nr. 15 Groß Friedrichsfelde Abt. III Nr. 18 für Freistellen⸗ besitzer Gottfried Bunzel zu Peiskersdorf einge⸗ tragenen Post von 11 Talern 23 Slbgr. 8 Pf. für die unbekannten Gläubiger hinterlegt. (81/79 Land⸗ gericht Schweidnitz.)

19) 3,05 vom Schmiedegesell August Fichtner am 10. Dezember 1879 ohne nähere Bezeichnung der Angelegenheit hinterlegt. (I 2149 Amtsgericht Breslau.)

20) 15 ℳ, vom Brennereibesitzer Günther in Breslau am 23. März 1880 zwecks Einstellung der Zwangsvollstreckung in Sachen Günther gegen Krause X C 184. 79 Amtsgericht Breslau hinterlegt,

21) 3,50 nebst 0,10 Zinsen, vom Polizei⸗ präsidium Breslau am 1. Oktober 1879 in Sachen XIIb 237/79 Amtsgericht Breslau hinterlegt.

23) 14,95 vom Gemeindevorstand zu Johannis⸗ Breslau gegen Handelsmann Michael Bromberger 24) 43,69 nebst 10,25 Zinsen Grund⸗ Breslau⸗Warschauer Eisenbahngesellschaft zu Groß Realgläubiger hinterlegt ( Amtsgericht Groß Warten⸗ Hirschwälder in Breslau am 23. März 1880 wegen ö 6/77 Amtsgericht zu Breslau Grahitzkischen Nachlaß⸗ und Vormundschaftssache von 27) 211,53 Erlös eines Nachlaßgrundstücks aus gläubiger des versteigerten Grundstücks nebst 56,43 rep. 6/65 Amtsgericht zu Winzig) am 1. Oktober Hypotheken⸗Credit⸗ und Vorschußvereins Leubus vom Legitimation der Erben der Julie Hartwig, geb. Arrestsicherheit in Arrestsachen der ledigen Agnes Lenannter Helbig und Eisenbahnbetriebsamt der 30) 5,34 am 1. Oktober 1879 im Kaufmann Spezialmasse von Reußendorf Spezial (3/768 Amts⸗ interlegt, Herfort gegen Püschel (III a Nr. 34/71 5 423 rep. ort, zu Nieder Wüstegiersdorf am 1. Oktober 1879 32) 30,84 Rest der Kaufmann Haackeschen

22) 10,13 vom Rechnungsrat Piper in Breslau masse Gerstenberger gegen Hauck XXIII H 2025/78 dorf am 1. Oktober 1879 Versteigerungserlös in zu Johannisdorf (24/79 Amtsgericht Festenberg)

B. von der erg), mangelnder Legitimation in Sachen, betr. Kaufmann Spezial

26) 6,86 vom Amtsgericht Medzibor (G 1) Kraschen für Arbeiter Fohann Grabitzki wegen dessen der Charlotte Warmtschen Nachlaßsache von Gimmel Zinsen von der Kreisgerichtskommission Winzig 1879 hinterlegt,

Amtsgericht Wohlau (1/74) am 1. Oktober 1879 lhamm, hinterlegt.

helbig hier gegen Weichensteller Julius Heinzelmann Oberschlesischen Eisenbahn hier am 13. Januar 1880 Gottlieb Haackeschen Konkurse von Reußendorf zur gericht Waldenburg) von diesem Gericht wegen un⸗

31) 282,79 nebst 75,23 Zinsen, gemäß Amtsgericht Waldenburg) von der verehel. Bauer⸗ ür Dienstknecht Hermann Leberecht Herfort zu

onkursmasse von Reußendorf nebst 9,22 Zinsen

88 wegen Unmöglichkeit der Ausführung ihrer Ver⸗ teilung unte; die vielen Gläubiger hinterlegt,

33) 229,65 nebst 59,13 Zinsen, gemäß § 222 Tit 11 Teil I A. LR. in Prozeßsache Her⸗ fort gegen Püschel (P 316 rep. Amtsgericht zu Waldenburg) von der verehel. Bauergutsbesitzer Karoline Püschel, verw. gew. Herfort, zu Nieder Wüstegiersdorf am 1. Oktober 1879 für Müller⸗ meister Heinrich Herfort in Wallisfurt hinterlegt,

34) 1,33 Streitmasse in Sachen Helfer gegen Neils (IV B 2059/77 Amtsgericht Striegau) vom Auktionskommissarius Grollmus in Striegau am 1. Oktober 1879 hinterlegt,

35) 67,98 nebst 16,12 Zinsen vom Amts⸗ gericht Schweidnitz am 1. Oktober 1879 in der dort schwebenden Heyfelderschen Konkurssache (2/51) als der auf Weinhändler Hippel entfallende Teil von den jährlich zur Verteilung kommenden Gehalts⸗ abzügen des Gemeinschuldners mangels legitimierten Empfängers hinterlegt,

36) 178,50 nebst 45,70 Zinsen Entschädi⸗ gung an Verkäufer von Parzellen zum Bau der Heuscheuer⸗Gebirgschaussee von der Regierung zu Breslau am 1. Oktober 1879 hinterlegt,

37) 20,19 nebst 1,12 Zinsen vom Kreis⸗ ausschuß Habelschwerdt am 1. Oktober 1879 wegen noch nicht erfolgter Eintragung des Partikuliers Heinrich Müller als Eigentümer der Grundstücke 51 A und 115 A, von denen die Abzweigung von Land zu Chausseezwecken erfolgt ist (Habelschwerdt⸗ Alt Weistritzer Chausseegeldentschädigungsmasse II 114 Amtsgericht Habelschwerdt) hinterlegt,

38) 5,79 Erlös aus dem Verkauf eines vom Mühlenbauer Josef Hoffmann zu Reinerz gefundenen, ihm zugesprochenen Goldstücks (45/77 Amtsgericht Glatz) vom Goldarbeiter Müldner zu Glatz wegen Nichtabhebung am 1. Oktober 1879 hinterlegt,

39) 17 in der Zwangsversteigerung des der Bäckerfrau Mathilde Hoffmann gehörigen Grund⸗ stücks Nr. 306 Ullersdorf zur Hebung gekommene Hypothek des Müllermeisters Reinhold Wolf in Ullersdorf (Hoffmann⸗Müller⸗Wolfsche Streitmasse von Ullersdorf 1 62/76 Amtsgericht Glatz) von dem Kreisgericht Glatz am 1. Oktober 1879 für den vor⸗ genannten Wolf wegen dessen unbekannten Aufent⸗ halts hinterlegt,

40) 117,13 nebst 29,23 ℳ. Zinsen vom Rot⸗

gerbermeister Josef Henschel zu Haag⸗Wartha am 1. Oktober 1879 wegen Nichtmeldung eines be⸗ rechtigten Inhabers zur aufgebotenen Hypothekenpost Abteilung III Nr. 14 des Grundstücks Nr. 7 Haag (Streitmasse Henschel gegen Egells A. 6/78 Amts⸗ gericht Frankenstein) hinterlegt, 41) 6 Arrestsicherheit in Sachen Herbke gegen Hausmann August Karrasch in Clarencranst (IV 6510/78 Amtsgericht Breslau) vom Schwarz⸗ viehhändler August Herbke zu Kempen am 1. Ok⸗ tober 1879 hinterlegt,

42) 32,85 nebst 8,06 Zinsen und 2,90 vom Amtsgericht Schweidnitz in der Heyfelderschen Konkurssache 2/51 als der auf den Kaufmann J. P. Hirsch in Berlin entfallende Teil von den jährlich zur Verteilung kommenden Gehaltsabzügen des Gemeinschuldners mangels legitimierten Emp⸗ fängers am 1. Oktober 1879 bezw. 26. Juli 1881 hinterlegt,

43) 8,69 nicht bestellbare Schlußquote aus der M. Hadraschen Konkursmasse N. 11/78, vom Kon⸗ kursverwalter Ferdinand Landsberger in Breslau für die Handlung J. H. Steinitz & Co. in Breslau am 29. Dezember 1880 hinterlegt.

44) 15,20 nehst 1,23 Zinsen Arrestkaution und Gegenkaution, Holzstamm gegen Schüler u. Gen. XIV 5206/78 Amtsgericht Breslau, vom Restaurateur Adalbert Holzstamm zu Breslau am 1. Oktober 1879 hinterlegt.

45) 3,46 in Sachen Hänflein gegen Ertel (XXIII E 448/79 Amtsgericht Breslau), von Frau Marta Ertel in Breslau am 1. Oktober 1879 wegen Interventionsansprüche der Frau von Bistram hinterlegt.

46) 18,98 Arrestmasse in Sachen Hampel gegen Claus (IX C 428/75 Amtsgericht Breslau), von Rechnungerat Piper in Breslau am 1. Oktober 1879 hinterlegt.

47) 64 nebst 16,12 Zinsen Arrestmasse in Sachen Hentschel gegen Riesenfeld (IX 1000/74 Amtsgericht Breslau), von der Berliner Wollbank und Wollwäscherei zu Berlin am 1. Oktober 1879 hinterlegt.

Die Berechtigten werden aufgefordert, ihre An⸗ sprüche und Rechte auf die hinterlegten Massen spätestens in dem auf den 7. November 1912, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Museumstraße Nr. 9, I. Stock, Zimmer 258, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ falls sie mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse werden ausgeschlossen werden. (41 F 155/12.) Breslau, den 24. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht.

[23589] Das Herzogliche Amtsgericht Schöppenstedt erließ heute folgendes Aufgebot: Die Ehefrau des Arbeiters Albert Lipke, Wilbelmine geb. Barsch, aus Berßel, Landkreis Halberstadt, hat beantragt, ihren verschollenen, am 18. Dezember 1864 zu Rosenfelde geborenen Ehemann, wohnhaft zuletzt in Hessen, für tot zu erklären Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 8. Februar 1913, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem Herzoglichen Amtsgerichte hierselbst anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft erteilen können, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Schöppenstedt, den 22. Mai 1912. Der Gerichtsschreiber Herzogl. Amtsgerichts. Bode, Gerichtssekretär.

[23896]

Am 29. November 1911 ist in Dahle, Kreis Altena, der am 18. Oktober 1864 zu Dahle als Sohn der Eyeleute Fabrikarbeiter Heinrich Wolff und Elisabet, geborenen Herfeld, geborene Fabrikant Wilhelm Wolff verstorben: Seine Ehefrau Ida, geb. Korte, zu Dahle hat die Erteilung eines Erb⸗ scheins als gesetzliche Erbin beantragt. Alle die⸗ jenigen, denen gleiche oder bessere Erbrechte auf den Nachlaß des Erblassers zustehen, werden aufgefordert, sich spätestens bis zum 31. August ds. Js. bei dem unterzeichneten Gericht zu melden. Der Nachlaß soll ungefähr 6000 betragen.

Altena i. W., den 25. Mai 1912.

als Auktionskommissar am 1. Oktober 1879 zur Streit⸗ Amtsgericht Breslau hinterlegt, Prozeßsache des Kaufmanus Albert Goldstaub zu infolge Interventionsansprüchen der letzteren hinterlegt, entschädigung für Nr. 7 Dorf Bralin Wartenberg am 1. Oktober 1879 zur Sicherheit der 25) 71,18 nebst 17,50 vom Rechnungsrat Otto Gahrauerschen Konkurs, Börsen⸗Maklerbank am 19. Juni 1880 in der Häusler Martin unbekannten Aufenthalts hinterlegt, (W. 109/1863) für die unbekannten Hypotheken⸗ (Hege⸗Warmtsche Aufgebotsmasse von Gimmel W. 21 28) 6,01 im Konkurse über das Vermögen des mangels Vorlegung des Sparbuchs Nr. 606 und 29) 20 und 17,72 nebst 7,51 Zinsen hier (IX B. 32/79 Amtsgericht Breslau) von vor⸗ bezw. 21. Januar 1881 hinterlegt, einwandhändler Johann Gottfried Haackeschen bekannten Aufenthalts der Empfangsberechtigten § 222 Tit. 11 Teil 1 A. L.⸗R. in der Prozeßsache gutsbesitzer Karoline Püschel, verw. gewesene Her⸗ Nieder Wüstegiersdorf hinterlegt, vom Amtsgericht Waldenburg am 1. Oktober 188

Königliches Amtsgericht

[23587] Aufgebot.

Der Privatdozent Dr. med. Kurt Adam in Berlin, Ziegelstraße 5/9, hat als Miterbe der am 21. Juni 1911 in Friedrichshagen verstorbenen Witwe Ottilie Adam, geborene Schlawitz, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaß⸗ gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Witwe Adam spätestens in dem auf den 2. Oktober 1912, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 38, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Ürschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Jeder Erbe haftet ferner nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verhindlichkeit. Die Gläubiger aus Pflicht⸗ teilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.

Köpenick, den 31. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht. Abteilung 3.

[23590] Aufgebot.

Der Justizrat Dobe in Danzig hat als Nachlaß⸗ verwalter für den Nachlaß des am 1. Dezember 1911 in Kielau verstorbenen Holzhändlers Johannes Posanski das Aufgebofsverfahren zum Zwecke der Ausschliehung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Johannes Posanski spätestens in dem auf den 19. September 1912, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachtetl ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Zoppot, den 31. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht.

[23588] Bekanntmachung.

Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 23. Mai 1912 ist der verschollene Kaufmann Wilhelm Lücken aus Herford, zuletzt in Brisbane, Queens⸗ land, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Juli 1902, Nachts 12 Uhr, festgestellt.

Herford, den 24. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht.

[23898]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 30. Mai 1912 sind die Kuxscheine Nr. 2 und 5 über einen Anteil von 25 Kuxen bezw. über einen Anteil von 5 Kuxen des in der Gemeinde Fehl, Oberwesterwaldkreis, belegenen, in 100 Kuxe einge⸗ teilten Braunkohlenbergwerks Adolph für kraftlos er⸗ klärt worden.

Rennerod, den 30. Mai 1912.

Königliches Amtsgericht.

[240141 SOeffentliche Zustellung. 8

Die Ehefrau des Zigarrenarbeiters Paul Hugo Julius Horstmann. Anne Marie Johanne geb. Beckmann, in Schildesche b. Bielefeld, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. L. Cohn, A. Gilde⸗ meister, Breyer u. Leist in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Bremerhaven, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung gemäß § 1568 B. G.⸗Bs. mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer I1II, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Sonnabend, den 28. September 1912, Vormittags 8 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und der Ladung bekannt gemacht.

Bremen, den 3. Juni 1912. 8

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Scheinpflug, Sekretär.

[24015] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau des Kellermeisters Gustav Franz Georg Hopf, Anna Elisabeth Henriette geb. Reiff, in Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Kippenberg in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf Grund der §§ 1567 ², 1568 B. G.⸗Bs. mit dem Antrage: 1) die Ehe der Par⸗ teien zu scheden, 2) den Beklagten für den allein schuldigen Teil an der Scheidung zu erklären, 3) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer III, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, I. Obergeschoß, auf Sonnabend, den 28. September 1912, Vormittags 8 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, den 3. Juni 1912.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts Scheinpflug, Sekretär. 8

[24017] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Maurer August Lütgemeier. Anna geb. Rosiel, in Eving, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Amecke, Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Eving, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur

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mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund, Zimmer 33, auf den 30. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 25. Mai 1912.

Hake, Aktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[24016] Oeffentliche Zustellung. 1

Die Ehefrau Bergmann Wilhelm Geffe, Louise geb. Rahn, in Unna, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. jur. Lekebusch, Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, früber in Unna, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dort⸗ mund, Zimmer 33, auf den 30. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 25. Mat 1912.

Hake, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[24018] Oeffentliche Zustellung. 8

Die Ehefrau Rosa Zajusch, geborene Hahn, in Essen⸗Ruhr, Mauerstraße 11, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Epstein in Duisburg, klagt gegen den Bergmann Karl Zujusch, früher in Duisburg⸗Meiderich, Göbenstr. 16 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duis⸗ burg auf den 10. Juli 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Duisburg, den 1. Juni 1912.

Esser, Gerichtsaktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerich

[24020] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Buchhalter Ludwig Lehmann in Altenessen, Segerothstraße 51, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Russell zu Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Essen, jetzt unbekannten Anfenthalts, auf Grund des § 1568 B. G⸗B. mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Essen auf den 10. Oktober 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 3. Juni 1912.

Blankenburg, Landgerichtssekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[238881 Oeffentliche Zustellung.

Angelika Weber, geb. Horras, in Meisenheim, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hauck in in Landau, klagt gegen ihren Ehemann, den Privat⸗ mann Friedrich Weber, zuletzt in Mühlhofen, jetzt unbekannten Aufenthalts in Argentinien, Be⸗ klagten, mit dem Antrage, „die Ehe der Parteien aus Verschulden des Beklagten zu scheiden und diesem die Prozeßkosten zur Last zu legen, subsidiär, den Beklagten kostenfällig zu verurteilen, die eheliche Lebensgemeinschaft mit der Klägerin wieder her⸗ zustellen'. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des K. Landgerichts Landau (Pfalz) auf Donnerstag, den 10. Oktober 1912, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung zur Anwaltsbestellung. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Laudau, Pfalz, den 3. Juni 1912.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[23889] Oeffentliche Zustellung.

Die Taglöhnersfrau Margarete Scherm in München, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Bernstein in München, klagt gegen ihren Ehemann, den Taglöhner Vitus Scherm, zuletzt in München, zurzeit unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen Ehe⸗ bruchs und böslicher Verlassung, mit dem Antrage zu erkennen: 1. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts München I auf Mittwoch, den 23. Oktober 1912, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

München, den 1. Juni 1912. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts I.

[23608] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterin Gertrud Peters, geb. Schmitz, in Leipzig⸗Schleussig, Blümmerstraße 31, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Hansen in M.⸗Gladbach, klagt gegen den Arbeiter Johann Gerhard Peters, unbekannten Aufenthalts, früher in M.⸗Gladbach, mit dem Antrag, die zwischen den Parteien am 8. Februar 1902 geschlossene Ehe zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts i M.⸗Gladbach auf den 21. September 1912,

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu

bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. M.⸗Gladbach, den 30. Mai 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[23890] Oeffentliche Zustellung.

Die Katharine Friederike Etsele, geb. Layer, in Stuttgart, Reitzensteinstraße 32 wohnhaft, vertreten durch Rechtsanwälte Schelling und Lenckner in Stuttgart, klagt gegen ihren Ehemann Georg August Eisele, Taglöhner, mit unbekanntem Aufenthalt ab⸗

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