1912 / 147 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 21 Jun 1912 18:00:01 GMT) scan diff

Betriebs⸗ länge Ende des Monats

km

Verkehrseinnahme

aus dem

Personen⸗ und Güterverkehr

Gepäckverkehr

zusammen

über⸗ über⸗ 8 auf haupt haupt 1 km

über⸗ haupt

Einnahme aus sonstigen Quellen

Gesamt⸗

einnahme

über⸗ haupt

auf 1 km

Reuhaꝛdenslebener Eisenbahn . Neufzedt⸗Gogoliner Eisanbahn. Rieberlausitzer Eisenbahn.. Obereheinische Eisenbahn⸗Gesellschaft. Overschefftens⸗Billigheimer Eisenbahn Oschersleben⸗Schöninger Eisenbahn. Osterwieck⸗ Wasserlabener Eisenbahn Paulinenaue⸗Neuruppiner Eisenbahn. . Prianitzer Eisenbahhn.. 8 Rappoltsweißzer Straßenbahn... 8 Rärnickendorf⸗Liebenwalde⸗Gr. Schönebecker Eisenbahn Rinteln⸗Stadthagener Eisenbahn ... Rosheim⸗St. Naborer Eisenbahn... Ruppiner Kreisbahn Stendal⸗Tangermünder Eisenbahn. Stralsund⸗Tribsees'er Eisenbahn... Saddeutsche) Badische und Hessische Linien Eifenbahn⸗ Gesellschaft Thüringische Linien... Teutoburger Wald⸗Eisenbahn 1“ Thmningische Nebenbahnen (Bachstein) . Trosfinger Bhhn Vorwohle⸗Emmerthaler Eisenbahn.. Westfätische Landes⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft Wfttenberge⸗Perleberger Eisenbahn. WuthesRuhlaer Eifenbahn .... Zschtpkau⸗Finsterwalder Eisenbahn .

JHedische kal⸗Cisenbahnen, A.G. Braunschweigische Landes⸗Eisenbahn †Cronberger Eisenbahn.. Halberstadk⸗Blankenburger Eisenbahn. Mochenbeuren⸗Tettnanger Eisenbahn.. Neubrandenburg⸗Friedländer Eisenbahn. Riederbiegen⸗Weingartener Eisenbahn. Württembergische Eisenbahn⸗Gesellschaft Wͤnttembergische Nebenbahnen... 8

30,64 0 41,60 0 113,30 0 61,94 0 8,50 807

0 26,97 0 21,33 0 30,30 0 63,29 4,00 0 62,02 20,42 11,65 0 43,37 0 13.,23 0

5 500 13 296 434 1 000 2 396 + 78 9 560 24 010 577 1 210 1 860 + 45 15 100 25 000 221 2 800 7 000 61 50 299 44 110 712 5 765 2 936 + 47 2 327 274 34 425 6 100 8 300 750 600 4 800 7 300 8⁰⁰ 3 300 9 200 10 150 1 100 2 050 15 500 45 500 0 1 900 6 000 4 697 3 401 1 193 298 45 300 29 500 90 7 500 100 11 000 32 000 0 2 680 710 3 085 15 384 1 569 634 13 000 1 600 16 350 4 610 4 150 50 59 036 86 30 059 2 646 50 043 4 561 57 803 9 858 3 142 555 24 520 720 135 000 15 000 17 200 2 000 5 163 667 46 218 14 638

46 700 2 930 88 400 2 470 2 950 100 88 140 3 440 2 015 279

9 400 1 200 8 999

34 840 8 430 35 750 3 530 +

+ 4+ + 4 4+1

+ +† ¼+ 44 44 44 44 ö“

+

18 796 3 396 33 570 3 079 40 100 4 200 94 409 8701 3 134 459 14 400 1 350 12 100 2 500 19 350 950

61 000 4 100 8 098 1 491 74 800 7 600 43 000 3 390 18 469 2 203 23 300 300

21 930 3 800 12 800 1 400 104 563 8 216 42 470 5 858 67 283 8 424 89 108 15 964 5 371 1 188 31 842 2 395 212 000 29 000 26 300 300

12 240 452

51 351 13 663

123 900 7 490 113 900 1 930 37 930 8 800 139 140 10 000 4 390 159

16 500 200

9 521

56 700 3 570 115 395 3 695

800 0 132 85

100 2 015 + 265

19 596 3 396 33 702 2 985 42 600 2 700 95 409 8 701 3 325 621

15 400 1 450 12 600 2 500 20 300 1 100 61 900 4 100

1 537 76 600 7 700 44 000 3 290 18 719 2 248 23 900 300

22 080 3 840 13 270 1 810 106 182 8 365 42 598 5 797 67 450 8 356 89 504 15 782 5 991 1 378 31 973 2 052 248 000 30 000 27 700 500

12 277 411

53 621 13 771

128 680 10 600 138 400 2 430 41 674 8 559 158 140 10 500 6 431

64

18 500

200 9 524

60 160 + 3 670

117 410 4 660

640

X† 111

810

72

376

24

1540

+ 140 391 73 571 + 54 591 117 689 1 978 64 2 081 + 384 1 255 + 128 2 155 + 161 1 607 + 193 551

7

1 797 271 366

+ 49 33

+ 50

+ 17 + 83

Summe gegen das Vorjahr

53 266,07

82 747 232 160 978 115

+ 15 994 136

243 725 347 + 23 984 228

75 320 330 + 758 862

29 025 677 + ʒ24 743 090

Verkehrswesen. Die großen Nordseehäfen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Juniheft der „Marine⸗Rundschau“ eee- elnen Aufsatz, in dem die Entwicklung Ham⸗ burgg, Rotterdams und Antwerpens seit Beginn des 19. Jahr⸗

hunderts in wirtschaftlicher Beziehung dargestellt wird. Während sich

diese Unterluchung für die letzten 30— 40 Jahre auf sichere Unterlagen

eist stattfescher Art stützen kann, zeigt der Ueberblick über die erste

Ifte des 19. Jahrhunderts, daß es damals mehr äußerliche Begeben⸗ eiten einschneidender Art waren, die den Entwicklungsgang von Handel und Wandel bestimmten. Gerade an diesem Unterschied kann man erkennen, in welch hohem Maße das Wirtschaftsleben selbst im Laufe der letzten hundert Jahre zum mitbestimmenden Faktor geworden ist. Angesichts der vielfach in diesen Jahren angestellten Zentenar⸗ befrachtungen lohnt es sich, an der Hand der erwähnten Studie den Blick auf die Verhältnisse der großen Nordseehäfen vor und nach den nanoleouischen Kriegen zu richten; es zeigen sich dann gerade bei einem Vengleich der drei Häfen manche bemerkenswerte Momente. Der Perfasser des zitierten Aufsatzes führt u. a. aus:

„Die Stellung der drei Hafenplätze zum Beginn des 19. Jahr⸗ hunderts war grundverschierden. Rotierdam war eine Mittse stadt ohne arhehliche Handelsinteressen. Antwerpen war ein Ort mit

oßex Vergangenheit, aber völlig ruiniert durch die Sperrung der 8 elde, die, zwei Jahrhunderte 8- aufrecht erhalten, den ftngeden Welthandel Antwerpens bis in den Grund zerstört hatte und die be⸗ 218 nach der Eroberung Flanderns durch die Franzosen im Jabre 1792 aufgehoben wurde. Antwerpen schickte sich damals an, von neuem die alte Handelsstellung zu begründen, kam aber nun ebenso wie Hamburg zwischen die beiden um die Herrschaft ringenden Mächte vankreich und England. Die Blockade Englands von 1803 war die

te Schwierigkeit, die den beiden Seehaͤfen erwuchs, die allerdings noch zu ertragen war, da sie mehr oder weniger auf dem Papiere taud. In Antwerpen z. B. kamen 1804 und 1805 noch 2250 und Schlffe an, Zahlen, die, selbst wenn sie übertrieben sein sollten, nicht nach Hlockade aussehen. Eine schwere Heit brach naturgemäß mit der Kon⸗ tinentabsperre „an fuͤr beide Städte. Antwerpen wurde um

ge

Seefreihett wieder betrogen, und Ham⸗

veröffentlicht Dr. Peter

8 .“ 1

burg, dem die Besetzung der Niederlande durch die Franzosen viel Kaufleute und Handelsgeschäfte von Amsterdam und Antwerpen zugeführt hatte, wurde erheblich geschädigt. Auch für ein Aufsteigen Rotterdams wurden damals die Vor⸗ bedingungen immer ungünstiger, da die Kriege im Rheinland und die Behinderung der Rheinschiffahrt durch . und andere esetzliche Eingriffe immer störender wirkten. Die Zeit der französi⸗ schen Besetzung ist übrigens für Hamburg unendlich viel schwerer ge⸗ wesen als für Antwerpen, da Napoleon Antwerpen als willkommene Basis seiner Unternehmungen gegen England zu foͤrdern suchte, während ihm Hamburg eine „englische Stadt“ war, deren Bürger denn auch dem⸗ entsprechend mit Kontributionen gestraft wurden. Nach der Ueberwindung Napoleons machte sich die Unternehmungslust in den drei Häfen besonders bemerkbar. Antwerpen hatte durch Napoleon zwei hafenbecken er⸗ halten, die für damalige Zeit sehr geräumig waren und in deren Besitz die Stadt nach Friedensschluß gelangte. Der Bau von Kaimauern wurde fortgesetzt. Die Vereinigung Antwerpens mit Holland gab dem Scheldehafen die Möglichkeit, an dem Verkehr mit den hollandischen Kolonien teilzunehmen. 1830 bereits erhielt Antwerpen Eisenbahnanschluß, weit früher als Rotterdam und Hamburg. Aber in demselben Jahre warf die Revolution, die Belgien von den Niederlanden trennte, der Entwicklung neue Hindernisse in den Weg. Die Schelde wurde drei Jahre lang vollständig für die Schiffahrt geschlossen, weil der holländische König glaubte, damit am ehesten die Belgier zu unterwerfen. Der Frieden von 1839 brachte dann ein Wiederaufleben des Scheldezolls. Rotter⸗ dam erlebte um diese Zeit die ersten Anfänge der kommenden Größe; denn schon die Störung des Antwerpener Handels nach 1830 führte zahlreiche Reedereien von Antwerpen nach Rotterdam . ... Hamburg überwand die Folgen der beiden versten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts versalmtgmäßig rasch. Bereits in den 20 er Jahren hatte man hier dieselbe Regsamkeit wiedererlangt, die man für die in geschäftlicher Beziehung äußerst günstigen letzten Jahre des 18. Jahrhunderts feststellen kann. Senator Westphalen stellt bei⸗ spielsweise in einem Aufsatz aus dem Jahre 1827 fest, daß die Zu⸗ fuhr nach Hamburg betragen hat

an Kaffee: 170u98sg . 457 500 Zentner 9 n

an Zucker:

980 000 Zentner 18227 . 516 660 812 500

waren.

Sundzolles

dafür

brachen un

verzeichnet

lahmgelegt. mit 23 206 Lasten, 2 des Handels nur 127 mit 9954 Also ein starkes Zurückbl. hinsichtlich seiner Eigenreederei noch geringe

rage der Zölle und der Verbindungen mi

efreiung und Förderung der Fluß Fesseln der Seezölle eine Rolle 1 1857) war Hamburg wiederholt bemüht, auch den Stader Es ist bezeichnend, daß diese Mühen erst Erfolg hannoverschen Königreich Hamburg und ten. Hamburg

. zu bes⸗ atten, als

einsetzte. England mehr als hat übrigens auch gebracht, für die Aufh zolls im Jahre 1863.

werpens auch seinerseits beigetragen.

Hamburg, aber auch für Antwerpen wurd wegungen, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts i

für die Beseiti

amerikanischen Union als die Auswanderung bezeichnen un. Jahresdurchschnitt Hamburg für Jahre 1851 Daß Antwerpen nicht wesentlich h in dieser Beziehung zurückstand, Jahresangaben geschlossen werden, und 1857 zur Verfügung stehen: Hamburg Hand in Häfen im Auswandererwe Die Verschiebung des Sch

Hand mit

Einfluͤssen hinüber in das imm schaftspolitik zeigt sich in dieser vergangenen Epoche auf das deutl

zum Betrieb einer

ch England bei Der Zoll fiel 2 Mill Taler dafür aufgebracht hat gung eines anderen Zolles Opfer ebung des 1839 wieder eingeführken Schelde⸗ Hamburg hat damit zu dem 1 Von großer Bedeutung für een die großen politischen Be⸗ n Deutschland los⸗ ufstiege der nord⸗ Entstehungsursache der europäischen Die hamburgische der Auswanderung bis 1860 24 746 Personen.

dem deutschen Hafen einzelnen

eiben!

fuͤr Hamburg. Na

dem 1861,

inter darf aus den die mir für die Jahre 1854, 1856 25 855, 10 010, 13 446. Daß später Bremen alle anderen kontinentalen sen weit übertroffen hat, ist bekannt. werpunktes von den rein politischen er wichtiger werdende Gebiet der Wirt⸗ Zusammenfassung der Ereignisse einer

ichste.

Er beklagte aber, daß die hamburgische Eigenreederei Verhältnissen vor den napoleonise geraten sei, ganz erklärlicherweise, ein gewisses Kapital 8 hatten die Störungen jener Zeit die Schiff Westphalen gibt an, 1827 dagegen

eonischen Kriegen stark ins denn auch damals gehörte schon und andererseits bauunternehmungen völlig daß im Jahre 1798 248 Schiffe trot des Wiederauflebens Lasten in hamburgischem Besitz Antwerpen hatte freilich re Bedeutung. t dem Inlande spielte die schiffahrt und die Abstreifung der 8 ch Ablösung des

Reederei,

nachdem

enüber den intertreffen

Neben der

Aufstieg Ant⸗

Statistik über

1. Untersuchungssachen. 8 8 Bge, 8 8- 1 aufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 4. Verlosung ꝛc. von Wertzapieren. 8

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesell

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Preis für den Raunm einer 4 gespaltenen Petitzeile 30 ₰.

Offentlicher

Anzeiger.

6. Erwerbs. und Wirtschaftsgenossenschaften

7. Niederlassung ꝛc. von Reches 8 898 . Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

anwälten.

0 Untersuchungssachen

[292811 Ladung.

Der Arbeiter Albert Beauo aus Namslau, ge⸗ boren am 4. Mai 1874 in Guben, dessen Auf⸗ enthalt unbekannt ist, wird beschuldigt, im April 1910 in Namslau, vbschon er in der Lage war, sein Kind, zu dessen Ernährung er verpflichtet war. zu unterhalten, sich der Unterhaltspflicht trotz der Auf⸗ forderung der zuständigen Behörde derart entzogen hat, daß durch Vermittlung der Behörde fremde Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Ueber⸗ tretung gegen § 361 Ziffer 10 St.⸗G⸗B. Derselbe wird auf die von ihm gegen das Urteil des Schöffengerichts in Namslau vom 27. März 1912 eingelegte Berufung auf den 26. September 1912. Vormittags 9 Uhr, vor die 2. Straf⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Oels i. Schles., Zimmer Nr. 56, zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldintem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden.

Oels, den 8. Juni 1912.

er Erste Staatsanwalt.

[29602] Ausfertigung. 8 Beschluß.

In der Strafsache gegen den Ladislaus Ko⸗ paczewoski, geb. 17. Juni 1884 zu Lo⸗nczyca in Ruß⸗ land, kath., verh., Chemiker, z. Zt. Reisender, ohne bekannten Aufenthalt, wegen Betrugs, wird auf An⸗ trag der Kgl. Amtsanwaltschaft und nach erfolgloser Aufforderung des Beschuldigten zur Erklärungs⸗ abgabe die vom Beschuldigten zud Abwendung der Untersuchungshaft hinterlegte Sicherheit von 75 fünfundsiebenzig Mark als der Staatskasse ver⸗

fallen erklärt, da der Beschuldigte sich sofort nach

der Freilassung und vor Freiwerden der Sicherheit der Untersuchung durch die Flucht entzogen hat. Speyer, den 18 v1 Kgl. Amtsgericht.

(gez.) Dr. Doerner.

Zur Beglaubigung:

Speyer, den 19. Juni 1912.

Der Gerichtsschreiber: Voltz, Stv.

[29279] Verfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Haupt⸗ mann Otto Denk, Adjutanten der 3. Feldartillerie⸗ brigade, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraf esetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgeri ötsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Stettin, den 17. Juni 1912.

Gericht der 3. Division. Der Gerichtsherr: Der T. V.: von Unger, Untersuchungsführer: Oberst und Brigade⸗ Warkentin. kommandeur.

[29280] Verfügung. Die wider den Rekruten Karl Heinrich Fischer aus dem Landw.⸗Bezirk I Dortmund in Nr. 52 des Deutschen Reichsanzeigers erlassene Fahnenfluchts⸗ erklärung vom 24. 2. 1912 wird aufgehoben Münster i. W., den 19. 6. 1912. Gericht der 13. Diviston.

—r

2 Aufgebote, Verlust⸗. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

In Unterabteilung 4 der heutigen Nr. d. Bl. Pelofung ꝛc. von Wertpapieren) befindet sich eine

ekanntmachung der Nassauischen Landesbank, betr. Verlosung, an deren Schluß Wertpapiere als im Aufgebotsverfahren befindlich angezeigt werden.

[29184]

Die Witwe Marie Doering, geborene May, in Wernigerode, vertreten durch die Deutsche Bank in Berlin, hat das Aufgebot des angeblich verbrannten Stückes der 4 % Burger Stadtanleihe vom 19. Ok⸗ tober 1900 über 500 Ausgabe II Buchstabe B Nr. 831 beantrogt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spaͤtestens in dem auf den 3. März 1913, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ seinneten Gericht anberaumten Aufgebntstermin seine Rechte anzumelden und die Urtunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Burg b. M., den 17. Juni 1912.

Königliches Amtsgericht.

[29185] Herzogliches Amtsgericht Braunschweig hat nach⸗ stehendes Aufgebot erlassen: Die Witwe Marie Doering, geb. May, in Wernigerode hat das Auf⸗ gebot bezüglich der 4 % Pfandbriefe der Braun⸗ schweig⸗Hannoverschen Hypothekenbank Serie 24 dit. E Nr. 27 607 und 27 608 à 300 ℳ, Serie 24 Cit. D Nr. 19 804 und 19 805 à 200 ℳ, Serie 25 Lit. B Nr. 3376, 3377 und 3378 à 1000 be⸗ antragÄt. Der Inhaber der Urkunden wird auf. gefordert, spaͤtestens in dem auf den 9. April 1913. Vormittags 11 Uhr, vor denr erzog⸗ lichen Amtsgerichte zu Braunschweig, am Wenden⸗ ore 7, Zimmer 32, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vor⸗ sulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Der raunschweig. den 14. Juni 1912. er Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts. 14. Bertram, Gerichtsobersekretär. 6“

[29641¹1 Bekanntmachung. Berichtigung zum ‚Reichsanzeiger Nr. 140 vom „Juni 1912, worin Unrichtigkeiten enthalten sind: Es sind gestohlen mit Maͤnteln und Zinsscheinen; v 00 3 ½ % (vorm. 4 %) Preußische Staatsanleihe Lit. 2 Nr. 355971 mit Zinsscheinen per

.12 u. 300 desgl., Lit. E Nr. 327807 mit Zinsscheinen

per l. 7. 12 u. f.; 300 desgb von 5Lit: E Pr. 906997 mit

schaften.

5000 3 ½ %

anleihe von 1890,

scheinen per 1. 10. 12 u. f.; ferner gestohlen die Maͤntel von

ekt

3 ½ % (vorm. 40

1880,

200 ℳ; von 1880, 119608, 155997,

34812

über 150 ℳ; von 8 Preußisch

½ % Preußische Nr. 28311 über Nr. 163119 über Nrn. 519485, 519486, 519487, e 300 ℳ; von 1892/93/95, Lit. F Nr. 236645

über j

Lit. A Nr. 6

en:

Lit. F Nrn.

0 über je 300

300 ℳ; 200 ℳ;

über 200 ℳ;

3 ½ % Anleihen des Deutschen Reiches Lit. E Nrn. 17990, 37884, 62078, 69398 u. 72790 A Nr. 67985 über

ches von 1890, Stadtanleihe von 1882, Lit. O

von 1886, Lit. O Nr. 52392 N Nr.

über j

Lit. OC

somit

400 00

3 ½ % Berliner Nr. 30535 über 100 ℳ; über 100 ℳ; von 1892, Lit. 200 ℳ. Aufnahme im Reichsanzeiger (2262 IV. 60. 12.)

Berlin, den 20. Juni 1912. Der Polizeipraäͤsident. Abt. IV. Erkennungsdienst.

[29711] Von der von uns

sehenen Teilschuldve

e 200 ℳ; von 1905, Lit.

5000 ℳ; 8. 3 % Anleihe des Deutschen Rei

Nr. 35439 über 1000 ℳ;

hinfällig.

0

69501

(gleich anfangs) Preußische Staats⸗ 8170 mit Zins⸗

nachstehenden

70) Preußische Staatsanleihe von 88462, 90855 u. 122747 über je Lit. E Nrn. 107333, 167147, 32780 3⁄, ℳℳ; von 1884, Lit. H Nr. 71413 1885, Lit. D Nr. 725551 über

Staatsanleihe von 1885, Lit. E von 1890, Lit. von 1890, Lit. 519488 u. 519489

107334, 327806 und

von 1887,

über Nr. 140 ist

V. ns im Jahre 1910 durch Ausgabe von Teilschuldverschreibungen aufgenommenen Anleihe von sind die mit Blankoindossament ver⸗ rschreibungen Nr. 1 5 sowie die

dazugehörigen Zinsscheine über die am 1. Juli 1912 und ferner am 2. Januar und 1. Juli jeden Jahres bis zum 2. Januar 1920 einschließlich faͤlligen Zinsen sowie die zu den genannten Teilschuldverschreibungen gehörenden Anweisungen verloren gegangen. Eiserfeld (Sieg), Juni 1912. Aktiengesellschaft Eiserfelder Steinwerke.

[29346]9

Der Empfangschein Nr. 68 694, ausgestellt unter unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank für Deutschland“ über die Hinterlegung des Ver⸗ sicherungsscheins Nr. 263 749, nach welchem eine Ver⸗ 1. sicherung auf das Leben der Frau Marie Sophie E Elisabeth Meyer, geb. Heise, in Tucheim, Kreis

Jerichow, genommen worden ist, soll abhanden ge⸗

kommen sein. Wer sich im Besitze der Urkunde befindet oder Rechte an der Versicherung nach⸗ weisen kann, möge sich bis zum 21. August 1912 bei uns melden, widrigenfalls wir ohne Rückgabe des Empfangscheins Nr. 68 694 an den nach unseren Büchern Berechtigten Zahlung leisten werden.

Gotha, den 18. Juni 1912.

Gpocthaer Lebensversicherungsbank a. G.

Dr. R. Mueller.

[18456] Oeffentliches Aufgebot.

Die von uns am 23. November 1906 ausgefertigte Police Nr. 73 100 und die von uns am 24. Oktober 1908 ausgefertigte Police Nr. 84 113 auf das Leben des praktischen Arztes Herrn Dr. med. Ernst Rosen⸗ berg in Neuenahr sind in Verlust geraten. Wenn innerhalb dreier Monate der Inhaber der Policen sich nicht bei uns meldet, werden wir sie für kraftlos erklären und Ersatzpolicen ausfertigen.

Magdeburg, den 15. Mai 1912.

„Wilhelma in Magdebur Allgemeine Verficherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

Wechsel beantragt:

Ort und Tag der

[28764] Der Marmorschleifer Johann Sch

Aufgebot. eer in Cöln, Lützowstraße, hat das Aufgebot folgender

Betrag Ausstellung

Fällig-

keitstag und Ort

Name a. des Ausstellers

b. des Remittenten 8 des Akzeptanten

¹

0 9 28 9 89⸗9

ZZIEEEEEEE * S

Vorm Aufgeb der W

8

Zinsscheinen per 1. 10. 12 u. f.;

Cöln, 15.

Cöln, 15. Cöln, 6.

2. 12 5. 12 6. 12 4. 12

6. 4. 12

Cöln, 15.

15 5. 12 Cöln 15. 7. 12

20. 9. 12 20. 10. 12 20. 11.12 20. 12. 12 20. 1. 13 20. 2. 13 20. 3. 13 20. 4. 13 20. 5. 13 20. 6. 13 20. 7. 13 20. 8. 13

15. 6. 12 Cöln 1. 5. 12 Cöln 16. 5. 12. Cöln 1. 4. 12 Cöln Cöln 30. 6. 12. Cöln 24. 5. 12 Cöln 24. 5. 12. Cöln

8

Die Inhaber der Wechsel werden aufgefordert

a

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65 Berta Löffelholz in Cöln, Kr. Büchel 2— 4.

Peter Basseng 5

8 Desgl. b Desgl. 2A

Herr Heimig in Cöln,

Werner Frisch Desgl. Frau Jean Kaspers

8 Sudermannstraße 5.

8* Desgl. 8' rau H. Schmidt in Cöln, bs Dasselstraße 75. 8 Desgl. 2

Desgl.

8

Desgl.

b

a Frau Heinr. Schmidt in b/ cCöln, Dasselstraße 75. a

b 8 - Desgl.

Desgl. Desgl. Desgl.

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b 5 Desgl. 8* Desgl. 9 Desgl. 8 Desgl.

111“ 8

Frau H. Hülstrunk Frau Jean Kaspers

Desgl. Desgl. Peter Bassenz 6 Fran Löffelholz in Georg Schädler 8Bnesah in Coͤln, Friesen⸗ a Eheleute H. Zils in Cöln, Deegl. Uha fseean 7. aWilh. Hüsgen in n, Des.. 8 8 Friee. 11 16 Fran .. 8p d6, Seäabas 229. S. 2 F. Rethfahth Firma Schröter & Co. in Cöln, Obermars⸗ pforten. 8 Frau Jean Kaspers in Cöln, b† qMöbelfabrik, Sternengasse. M. Cohn in Cöln, Ober⸗ marspforten. 6 Frau Jenni Schnarr in Cöln. aFrau H. Schmidt in Cöln, b Dasselstraße 75.

V

2 b 2A 8* spätestens in dem auf den 21. Januar 1913,

ittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, am Reichenspergerplatz, Zimmer 245, anberaumten otstermine ihre Rechte anzumelden und die Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärun

echsel erfolgen wird.

Cöln, den 7. Juni 1912.

Königliches Amtsgericht. Abteilung 60.

[29347] Aufruf.

Auf Antrag des Herrn Max Milkowoski. Vize⸗ wachtmeister der 8. Batterie Feldartillerieschieß⸗ schule in Jüterbog, wird der unbekannte In⸗ haber des von dem Allgemeinen Deutschen Ver⸗ sicherungs⸗Verein auf Gegenseitigkeit in Stuttgart auf das Leben des Antragstellers am 6. März 1905 ausgestellten Versicherungsscheins Nr. 150 520 hiemit aufgefordert, den bezeichneten Versicherungs⸗ schein unter Anmeldung seiner Rechte aus dem⸗ selben spätestens innerhalb zweier Monate, vom des Erscheinens dieser Bekanntmachung an gerechnet, vorzulegen, widrigenfalls der Schein für kraftlos erklärt und dem Versicherungsnehmer vom Verein eine Ersatzurkunde ausgestellt wird.

Stuttgart, den 18. Juni 1912.

Allgemeiner Deutscher Versicherungs⸗Verein a. G. in Stuttgart. Dr. Buschbaum. pp. Auchter.

[29480

Die Firma Kahleu. Cleß, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Leipzig, vertreten dur die Rechtsanwälte Justizrat Frenkel und Dr. Riedel daselbst, hat in genügender Weise glaubhaft gemacht, daß ein vo 24. Januar 1912 datierter, von der Firma Marosk u. Lewik in Limbach ausgestellter, von Paul in, Limbach angenommener, am 24. April 1912 zahlbar gewesener Wechsel über 125 ℳ, den di Ausstellerin an sie weiterbegeben habe, gelegentlich der Ulebersendung an die Vereinigten Fabriken eng⸗ lischer Sicherheitszünder, Draht⸗ und Kabelwerke Aktiengesellschaft in Meißen, an die sie den Wechsel weiterindossiert habe, verloren gegangen und nicht in den Besitz der genannten Firma gelangt sei. Sie hat deshalb das Aufgebot des in Abschrift über⸗ reichten Wechsels beantragt. Diesem Antrag wird hiermit gemäß §§ 947 fg., 1003 fg. Z.⸗P.⸗O. vbd. mit Art. 73 W.⸗O. stattgegeben. Aufgebotstermin wird auf den 13. August 1912, Nachm. 44 Uhr, bestimmt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in diesem Termin seine

echte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird. .

Limbach, den 17. Juni 1912.

Königliches Amtsgericht.

[29349) Aufgebot. v

Der Maurer Otto Schulz in Feldberg hat das Aufgebot zum Zwecke der⸗ usschließung der Gläubiger der auf dem Grundbuchblatt des ihm gehörigen, zu Feldberg an der Bergstraße Nr. 5 belegenen Haus⸗ grundstücks Abteilung III Fol. 1 für die Kinder des Schuhmachermeisters Karl Kusch zu Feldberg aus erster Ehe mit Dorothea geb. Godenschweger, als Ludwig, Wilbelmine, Karoline, Auguste, Friederike, Albert, Geschwister Kusch, aus der Urkunde vom 14. November 1844 eingetragenen Darlehnshypother von 70 Talern Gold gemäß § 1170 B. G.⸗Bs. be⸗ antragt. Die Gläubiger der Urkunde werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 15. Oktober 1912, Vormittags 11 * vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Au gebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Ausschließung mit il Rechten an diese Hypothek erfolgen wirrd. Feldberg, den 18. Juni 1912.

Großherzogl. Amtsgericht.

[29577]

Im Grundbuche befinden sich eingetragen

1) Blatt 100 für Oppach in Abt. III unter 3d: 30 Taler unhezahltes Kaufgeld für Johanne Christiane Seifert in Oppach;

6 für Oppach in Abt. III unter 1: 33 Taler 10 Neugroschen 8 Pfenniage unbezahltes

Auszügler Gottfried Jacob in

Oppach:

3) Blatt 122 für Obertaubenheim in Abt. III unter 1b; 9 Taler 5 Neugroschen 7 ½ Pfennig Kauf⸗ geld für Christoph Noacken in Obertaubenheim und unter 3: 20 Taler Vergleichsquantum für Theresia verw. Pohl, Ignatz, Joseph, Fanny und Theresia Geschwister Pohl zu Königshayn: b

4) Blatt 87 für Obertaubenheim in Abt. III unter 1 5b: 30 Taler 25 Neugroschen unbezahltes Kaufgeld für die Erben des Kommissionsrats Radisch zu Budissin;

5) Blatt 48 für Niedertaubenheim in Aht. III unter 1/I: 82 Taler 6 Neugroschen 7 Pfennige Kaufgeld für Christoph Adler in Niedertaubenheim und unter 2/II: 31 Taler 25 Neugroschen 8 Pfennige Kaufgeld für Gottfried Herrmanns Erben zu Ober⸗ taubenheim;

6) Blatt 28 für Oberfriedersdorf in Abt. III unter 1/I: 47 Taler 8 Neugroschen 3 Bfenmige Kaufgelder für den Ausgedingehäusler Christian Thomschen in Oberfriedersdorf;

7) Blatt 9 für Wassergrund in Abt. III unter 1: je 41 Taler 3 Neugroschen 3 Pfennige Kaufgeld für Anna verw. Noack, geb. Bretschneider, und Gottlieb Noack in Wassergrund.

Auf Antrag der Eigentümer der Grundstücke: zu 1: des Kaufmanns Felix Hannes in Oppach, vertreten durch Rechteanwalt Justizrat Börner in Löbau, zu 2: der offenen Handelsgesellschaft in Firma Wilhelm Horn in Oppach, zu 3: des Tagearbeiters Ernst Emil Hesse in Obertaubenbeim, zu 4: des Hauptmanns a. D. Max Richard Bleyl in Ober⸗ taubenheim, zu 5: des Steinschleifers Karl August Böthig in Taubenheim, zu 6: des Maurers He

Kaufgeld für den

mann Gustav Hölpels in Taubenheim werden die Gläubiger der vorgenannten Hvpotbeken aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. September 1919. Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine ihre An sprüche oder Rechte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihrem Rechte ausgeschlossen werden. Neusalza, den 17. Juni 1912.

Königliches Amtsgerich

pens. Bergmann Friedrich Rufsing zu Dudweiler im eigenen Namen und als gesetzlicher Vertreter seiner minderjaͤhrigen Tochter Hildegard Ruffing sowie als Bevollmächtigter seiner vollzährigen⸗

Kinder: 1) Johann Karl Ruffing, Sergeant

mann Israel in Oberfriedersdorf u 2