1912 / 156 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 02 Jul 1912 18:00:01 GMT) scan diff

li d d i Wo die Mes anchen Vese ande hee dan hgee. Ia her Serbien allein sollen jährlich für 2 Millionen Kronen durch eh 1nonecazecn 888 er val⸗ 821 u een se a 1

8 da man He n sibeczeeseace

war alles Bemühen vergeblich, die Jugendstadien der Fliege nicht kannte. Schließlich fand man die sie vermutet hatte, sondern

Larven nicht in der Donau selbst, wo man

in den Bergbächen, die zur Donau binabströmen. An ähn⸗

lichen Gewaͤssern sindet man die Larven der Kribbelmücke auch bei uns

in Deutschland; in Bächen der Ebene wie des Gebirges, an ällen

und schnell fließenden Strömen wird man selten vergeblich

i größter Masse fand ich sie in dem allen Ham an

der Ausstellung holländis Königlichen Honoré

Am 3. Juli tritt an Stelle standinavischer Graphik im Kupferstichkabinett der Museen eine Ausstellung von Steindrucken

Daumiers...

modernen Malern lebt. Nimand kann verbindern, daß künstlerische Unfäbigkeit auf ihre Welse ihr Publikum sucht und findet, daß Bilder entstehen, die für den rein siofflich empfindenden Käufer 1 t⸗ gemacht 8 Aber wer heute Landschaften und Historien malt als ob die Welt seit 50 Jahren stillgestanden hätte, gehört nicht au eine Ausstellung, die über das Kunstschaffen unserer Zeit einen Ueber blick geben will; seine Tätigkeit fällt zum mindesten unter den Be⸗ griff des Dilettantismus, den die Leitung doch grundsätzlich ausschließen will. Es ist unnötig, an dieser Stelle Namen zu nennen; die Bei⸗ spiele drängen sich dem Beschauer geradez auf. Es ist die Rücksicht nuf die Kunst und auf die Besucher, an denen den Künstlern schließ⸗ lich am meisten liegen muß, die den Wunsch nach größerer Rück⸗

sichtslosigkeit bei der Auswahl immer lauter werden läßt. Auf allen Gebieten gibt es einzelne Arbeiten von hervorragender Tüchtig eit sie sind nur in Gefahr zu ertrinken in der Masse des eschgültigen und Schlechten. Unter den Berliner Landschaftern fielen uns Namen auf wie Wilhelm Feldmann, Julius Jakob Der letztere mit seiner sicheren Raumschilderung bensinn ist, so verstreut seine Bilder hängen, leicht zu erkennen. Seine zwei Winterbilder wie seine „Blumenmarkih lassen ihn als einen der berufenen Schilderer von Berlin escehmen Die Schönheiten der Mark, von denen noch immer nur ein kleiner Teil entdeckt ist, findet man wenig vertreten. enr Vorgang versucht sich an einem der Seen. Aber das Bild ist noch viel zu äußerlich dramatisch geraten. Es fehlen ihm die Stihee und die eigentümlich klare und eschlossene Linie der Mark. Von Robert Richter hängt eines seiner Waldbilder ziemlich verloren in einem der kleinen Nebemäume: hier ist einer, der etwas zu sagen hat, und von dem man sich mehr wünscht. Als Gegenbeispiel sei etwa Douzette genannt. Stört bei ihm der unwahre Gefüh 5 i Müller⸗Kurzwelly die nachgerade erschreckende Aeußer⸗ der Zusammenstellung, die seine Lanr schaften

t. G Das Gebiet der Stilleben und der Blumenstücke scheint den Frauen besenders zu liegen. Auffallend viel Tüchtiges stammt her von weiblicher Hand. An die Spitze darf man wohl Marie Preußner stellen. Es gibt bei ihr in der Anordnung noch manches ußerlich Zufällige. Aber die farbige Erscheinung der Vögel und Blumen ist von so prachtvoller Frische, deß ihre Umgebung nirgends gegen sie aufkommen kann. Aehnliche Begabungen sind unter den erl nerinnen Helene Iversen und Hildegard Lehnert; unter den Auswärtigen die H rin Amalie Ruths. Von Männern ist hier Schmoll von dessen Kunst freilich über das hier gezeigte feine und gefu Blumenstück noch weit hinausreicht. Eine Probe ausgereifter Kunst endlich Ernst Töpfers „Kana“, ein paar Krüge und Flaschen vor dem verschossenen Graublau eines Vorhangs.

Innenräume mit schönen alten Möbeln gestaltet Rudolf Dammeier mit Liebe und mit altn eisterlichem Geschick. Hermann Graf, absichtlicher in Beleuchtung und Farbe, schildert die ge⸗ sammelte Stille eines Bücherraums. Auch ugust Böchers derbere und bewegtere Kunst gehört hierher.

Gern würde man beim Porträt mit dem „Ende gut, alles got“ schließen. Allein gerade hier bereiten wenigstens die Maler eine Enttäauschung. Sehen wir ab von ein paar feinen Kinderschilderungen von Rehder und Genzmer Stücken, die doch mehr als Genr⸗⸗

bilder zu zählen haben —, so bleibt nichts, was bleibende Eindrücke äͤßt. Bei einem geschickten Künstler wie Hugo oher und 8 mehr noch bei Fritz Burger empfindet man die der Menschengestaltung beinabe als verletzend. Immerhin wird hier noch eine Charakteristik mit den Mitteln der Malerei versucht, mag sie noch so sehr an der Oberfläche bleiben. Bei Bildnissen von Kiesel und Beielstein an ei emalte Zeichnung von viel zu großem Format. Moritz Cophell und Hermann Clementz schildern Persönlichkeiten aus der Gesellschaft mit einer gewissen Eleganz des Vortrags, die über die innere Leere nicht hinwegtäuscht. Gebaltvoller, aber noch recht trocken ist Julie Wolfthorns Familienbild. An der Aufgabe des großen Gruppenporträts sind schon bedeutendere Künstler gescheitert als William Pape, der eine Reichstagskommission zu malen hatte. Doch steckt viel ernste künstlerische Arbeit in dem Versuch, das Seitenlicht des Sitzungs⸗ zimmers zur Zusammenfassung und Sonderung der vielen stalten zu benutzen, die doch alle nicht untergeordnet, sondern hervorgehoben sein wollen.

Erfrischend wirkt ein Gang durch die kleinen Seitenräume, in denen Plakate von Berliner Künstlern vereinigt sind. Zwar stößt man vorwiegend auf Bekanntes. Aber man freut sich doch gern der zielbewußten Arbeit auf diesem praktisch so wichtigen Grenzgebiet, wo in wenigen Jahren der gelä ꝛterte Farbensinn und die dekorativen Erkenntnisse unseres Kunstgewerbes eiwas beinahe Neues geschaffen haben. Durchweg ist die Aufgabe jetzt klar erkannt: nicht eine ver⸗ größerte Illustration mit verwirrenden Einzelheiten, sondern die höchste Verdeutlichung eines Einzeleindrucks, die den flüchtig Vorübereilenden zum Aufblicken zwingt und in ihrer Eigenart sich dem Gedächtnis einprägt. Die künstlerische Intelligenz hat hier ein weites Feld, und die geschäftliche Konkurrenz hat auch wirklich die besten Köpfe auf den Plan gerufen. Der Fortschritt der letzten Jahre liegt vor allem i Farbe: Das Schreiende weicht zusehends dem geschmackvoll Bezeichnenden: Bernhard z. B. erzielt mit ein paar gebrochenen Tönen eradezu vornehme Wirkungen. Auch die Einfachheit und Natürlichkeit seiner Entwürfe ist vorbildlich. Klinger, der zur Karikatur neigt, ist künstlicher in der Erfindung; Deutsch und Finetti glücklicher in der Idee als in ihrer Ausführung. Ein bübscher Versuch von Kainer ahmt technisch eine rasch mit breiten Pinselhieben beschriebene Wand noch. Am meisten Schwierigkeiten macht das Problem, Schrift und Bild dekorativ wirksam und sachlich schlagend zusammenzubringen: in dieser Beziebung ist vielleicht Rumpfs Ulsterplakat die geschickteste und erfreulichste Lösung, die man sehen kann. Th. D.

(Erste heilage eutschen Reichsanzeiger und Föniglich Preußischen Staatsanzeige

Berlin, Dienzbog, den 2. Juli

(un Berlag des deutschen Verlagshauses Bong u. Co. in Berlin, Leipe Stuttgart und Wien erscheinenden) Lieferungowerk „Die Wunder der Natur“ liegen die Lieferungen 3— 6 vor. (Preis jeder der 65 Lieferungen 60 J0 Sie enthalten Aufsätze über insektenfressende Pflanzen von Professor Dr. K. Giesen⸗ hagen, den Schwefelbauchwal von Dr. Adolf Heilborn, Kunstwerke der Zelle von Professor Dr. E. Haeckel, merkwürdige V Inester von Dr. O. Heinroth, elektrische Entladungen von Professor C.

borae⸗ die Welt des Mondes von Camille Flammarion, den Riesen⸗ eidenspinner von Dr. F. Marshall, die Entstehung der Steinkohle r. G. Poionie, das St. Elmsfeuer von B

von Professor D H. Bürgel, die Stubenfliege von Dr. C. Thesing, Eisberge von B. H. Maxwell, Bieber und ihre

Bürgel, wie Pflanzen reisen von Herbert 1 Bauten von Dr. A. Heilborn. Die vehe sind mit einem sehr reichen und gediegenen Bildermaterial ausgestattet.

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner höchster Sanse höchster vlebriaster 888

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Rußland.

Die russische Kommission zur Bekämpfung der Pest⸗ gefahr hat folgende Bekanntmachung erlassen:

Das Uralgebiet wird für pestbedroht und der jenseits des Ural liegende kirgisische Teil der Kreise Lbischtschensk und

Üral für pestverseucht erklärt. Die Stadt Port⸗Said in Aegypten wird für pestverseucht

accn Zene der in chebed; dort br Ferarbe ann uflu er, 1 ann man im ing und Sommer auch ihren Taich kennen lernen. Die Weibchen heften ihre zahlreichen Eier an Wasserpflanzen, Baumstämmen, Steinen, überhaupt an irgendwelchen festen genständen an. Hundert⸗ tausenden zählen rort die abgelegten Eier; sie überdecken in mehreren Lagen übereinander als dicke gelbbraune Schicht oft große Partien eines Blattes. Die Kribbelmücken selbst werden von Begemn. von Libellen und Raubfliegen verfolgt, aber ihre Zahl wird dadurch kaum ver⸗ mindert. Durch künstliche Mittel ist dem schädlichen Insekt auch schlecht beizukommen; es geht nicht gut an, viftige Chbemikalien in die Bäche zu schütten, da dadurch alles Leben vernichtet wird. In Amerika schützt man das Vieh durch eine stark riechende Salbe, die man auf die den Stichen der Insekten ausgesetzten Stellen aufstreicht. Weizen. In Deutschland sind Schädigungen des Viehes durch die Gunitzen nech 22,30 22,40

nicht aufgetreten. 22,10 23.20

22,40 22 80 22,30 22,20 22,20 23,20 Kernen (enthülster Spelg, Dinkel, Fesen) 5, S, 88 25,60 25,60 26,00 Roggen. 20,00 20,10 19,65 2520 8 19. 19,80 19 19,50 20,2%

Hreelan, Sil. rehlen i. I. Feugibeng i. Schl.

21,40 22,110

B

Breslau, 2. Juli. (W. T. B.) Wie die „Schlesische Zeitung“ meldet, hat der Hilfsbahnwärter Stanke aus Mariahöschen, der mit der Bedienung des mechanischen Schrankenschlusses an der Chausserüberführung, an der der. Personenzug in den Kremser hinein⸗ fuhr (vergl. Nr. 155 d. Bl.), betraut war, einen Selbstmord⸗ versuch verübt und ist in Schutzhaft genommen worden. Er gibt an, in der fraglichen Zeit gelesen und das Signal übersehen zu Faben. Die Zahl der bei dem Zusammenstoß Getöteten oder später ihren Verletzungen Erlegenen beträgt 10 Personen. Das Befinden der Ver⸗ letzten ist, den Breslauer Mittagblättern zufolge, den Umständen nach hüt⸗ sedcß sie mit dem Leben davonkommen dürften. Nur bei zwei

sonen besteht noch Lebensgefahr. Der Bahnwärter Stanke befindet sich nach einer später eingetroffenen Meldung des „W. T B.“ noch auf freiem Fußs Wie jetzt festgestellt ist, schlief Stanke, als der Zug mit 75 km Geschwindigkeit eranbrauste. Er bhatte die Schranke überhaupt nicht geschlossen.

Kiel, 1. Juli. (W. T. B.) Ergebnisse der gestri fahrt in der Lübecker Bucht: A I⸗Klasse: erste zweite „Meteor“. Handicap für alte Jachten 1 darüber: erste „Orion“. Handicap fur alte Jachten von 90, t Th. M.; erste „Getingen“. 15 m.⸗R⸗Klasse:; erste „Sophie Elisabeth“, zweite „Paula II-. 12 m.R.⸗Klasse: erste „Magda IX. (Extrapreis). 10 m⸗R.⸗Klasse: erste „Pesa“ (Extrapreis), zweite „Tarpon II“, dritte ⸗Pampero“. 8 m⸗R.⸗Klasse: erste „Mariechen⸗ H“ endgültig), zweite „Antwerpia I1V“, dritte „Woge VI“.

Brüssel, 1. Juli. (W. T. B.) Auf dem Bahnhof von Tirlemont ist ein von Lättich kommender Personenzug mit einem nach Tongres abgehees Zuge zusammengestoßen. Etwa beha E wurden leicht verwundet. Der Materialschaden ist be⸗

ächtlich.

New York, 2. Juli. (W. T. B.) Philadelphia zufolge wohnten dem gestrigen Festkonzert des 23. Säangerfestes der deutsch⸗amerikanischen Gesang⸗ vereine der Pr ft wurde auf

88

erklärt.

1“

Mannigfaltiges.

Berlin, 2. Juli 1912.

enplagen führt Georg Ulmer in seiner bei Quell Leipzig erschienenen Schrift „Unsere Wasserinsekten“ 1,80) folgendes aus: In einem oßen, Wasser umgebenen arten Straßburgs, der jetzt der städtischen Bebauung hat weichen eine Wiese, durch die einige von Gebüsch begleitete

chführten. Auf diesen Wegen war es zu gewissen Zeiten,

besonders im hellen Sonnenschein, manchmal recht ungemütlich. Es schwärmten dort nämlich ungezählte Scharen einer winzigen Mücke herum, die von den Hausbewobhnern viel mehr gefürchtet waren als die an anderen Stellen des Gartens sich findenden Stechmücken. Sobald man sich der Wiese näberte, wurde man von den kleinen Tieren überfallen; ohne daß man ihr Herannahen bemerken konnte, waren sie da. Sie setzten sich mit Vorliebe in die Nasenhöble und in die Augenwinkel und erzeugten, wenn man sie nicht sofort tötete, durch ihre Stiche leichte Entzündungen. Sie waren so zudringlich, daß sie sich durch Bewegungen mit der Hand nie verscheuchen 8— Man mußte vor diesen Feinden schleunigst das Feld räumen. J. och ein zweites Mal habe ich mit diesen Mücken, die man auch Gnitzen oder Gnasen nennt, unliebsame Bekanntschaft machen müssen. Es war in dem Orte Braunlage im Harz. Ich stand gegen Abend in dem Flußbette des Ulrichswassers, das sich dort mit der warmen Bode vereinigt, und wendete einige Steine herum, um allerlei Wassergetier zu sammeln. Plötzlich fühlte ich am Kinn, an den Backen, an der Stirn, selbst auf dem vom Hute feschüpten Kopfe ein unangenehmes Kribbeln. Natürlich griff ich sofort mit beiden Händen zu, um die Urheber dieses abscheulichen Gefühls zu packen Nichts konnte ich greifen; ich nahm

oder wenigstens zu vertreiben. den Hut ab, nichts war zu sehen. Das Kribbeln und Jucken wurde Brennen, und mit

allmählich zu einem unerträglichen Stechen und

größter Eile sprang ich auf das Ufer hinauf; es war tatsächlich nicht möglich, sich drunten länger aufzuhalten. Da die Dunkelheit mir den Anblick der Quälgeister verwehrte, lief ich ins Haus binein, und bei der angezündeten Lampe konnte ich denn auch im Hute einige der winzigen Mücken bemerken. Die Kinder meiner Wirtsleute kannten die sie mit Recht genannt werden, auch;

Kribbelmücken, wie sie erzählten, daß sie diese durch den Rauch von brennendem „Mücken⸗ Mückenholz herbei es

holz“ vertrieben. Sie holten gleich solches waren Stücke trockenen Baumschwammes und zündeten es an; leider konnte ich keine Wirkung spüren; auch der Zigarren⸗ und Pfeifenrauch vertrieb die Tiere nicht, und meine Sammeltätigkert mußte ich an diesem Abend aufgeben. Am Tage zeiaten sie sich nicht, jeden Abend aber wurde ich von neuem in die Flucht geschlagen, wenn ich den Versuch machte, vom Ufer zum Wasser hinunterzusteigen. Wahrscheinlich wird diese Braunlager Mücke einer anderen Art ange⸗ hören als die Straßburger; wenigstens läßt die verschiedene Lebens⸗ weise schon darauf schließen. Eine größere Art findet man an zahlreichen Bächen Nord⸗ und Mitteldeutschlande. Sie sitzt meist einzeln oder zu wenigen an Wasserpflanzen und fliegt nur kurze Strecken; niemals ist mir diese Art lästig geworden. Alle unsere deutschen Kribbelmücken, selbst die „Straßburger, und „Braunlager“, müssen aber noch als verhältnismäßig harmlos be⸗ krachtet werden, wenn man sie mit der Art vergleicht, die als Ko⸗ lumbaczer Mücke bezeichnet wird. In den Ebenen Ungarns und Serbiens sind diese kleinen Insekten zu einer wahren Landplage geworden. In ungeheuren Schwärmen sammeln sie sich an, von den Gewässern der Donau und Tbeiß aufsteigend, und werden vom Winde fortgetrieben. Geradezu schaudererregend lauten die Berichte über das von ihnen angerichtete Unheil: Zu Hunderten und Tausenden greifen die Kolumbaczer Mücken Rinder, Schafe und Schweine an, setzen sich in Menge auf ihr Opfer, kriechen sogar in die Nafenhöhle, in das Maul und in die Ohren hinein, erzeugen durch ihre Stiche überall auf dem Körper Geschwäre und rufen in kurzer Zeit

eber und Tod hervor. Wo ein solcher Muckenschwarm erscheint,

ben die Hirten das Vieh mit größter Schnelligkeit in die Ställe,

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rehlen i. H.. Grünberg Sn.

19,10 19,65

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en. Riedlingen 20,40

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Breslau. 18,20 18,30

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een Wett⸗ ermania“, 1 16, 16,95 17,40 20,60 22,00

Hasfer. 19,80 18,70 18.60 b 8 IE8 f 282 18.80 Aae.. I - 8 1t 410 20,50

Meßkirch. . . . . . 23,40 8 b. 8 353 23,50 22,78

Bemerkungen. Die verkaufte Men 1 1 .6.

ge wird auf volle Doppelzentner und 66 22,00 21,78

Ein liegend 12 8 1 zentner und der Verkaufswert auf volle Me 1 5 .6.

—— Berltn, den 2. Juli 1912. ggh . den letzten sechs Spalten, daß entsprechender

8 erisascd.s GiattJen amt. 8 8 Delbrück.

16,95 21,11

i. Schl. fehlen i. . Löwen i.

Oppeln 8 88 be⸗

euß.. Illertissen.

2 1 . 1 5 8 18,40

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18,40 21,00

90 0 0 0 2 98 0 2⁴ 0 90 2 2

Zahlen berechnet.

Bericht fehlt.

Einer Depesche aus 8

aft und seine Gattin bei. Ta Chor mit einem In dem Konzert selbst wirkte ein mit. Als die Ehrengäste die Halle betraten, sang der M chor das Sternenbannerlied. Präsident Taft dankte Ansprache für den herzlichen Empfang seitens der Sänger, die stolz auf ihre deutsche Abkunft, aber auch stolz auf ihr amen⸗ kanisches Bürgertum seien. Er betonte die nationale, kulturelle un etbische Bedeutung der Sängerfeste für die Gesamtheit und pries die Pflese des Liedes und die Gemütlichkeit bei den Deutschen. Präsident aft dankte schließlich den Deutsch⸗Amerikanern für die rhaltung der deuischen Sitten und erklärte, Amerika sei der deutschen Zivilisation Dank schuldig. Nachmittags fand ein Konzert statt, bei den 6000 Kinder mitwirkten.

Ottawa, 1. Juli. (W. T. B.) Von einem gestern aben 5 Uhr über Regina niedergegangenen Wirbelsturm wurde be⸗ sonders das Banken⸗ und Geschüftsviertel heimgesucht. Eine Anzahl öffentlicher Gebäude und Kirchen sowie ein halbes Dutzend Getreide speicher wurden vollständig zerstört. Mehrere kleinere Gebänuke ftürzien, der Wucht des Sturmes nachgebend, quer über dr Straße. Die Zahl der Verwundeten beträgt nach bisheriga Schätzung 200, die der Toten 50. Der größte Verlust an Menscher⸗ leben ist in der Staatetelephonzentrale zu beklagen, die vom Stum zum Einsturz gebracht worden ist Dort I bisher 35 Leicher Segesgis worden. Nach einer anderen Meldung sollen durch da irbelsturm zweihundert Personen getötet und verlett worden sein. Der Orkan wütete nur drei Minuten, doch ist der gark nördliche Stadtteil von Regina mit den Waggonschuppen der Can⸗ dian Railway zerstört worden. Der Schaden wird auf 11 Millionet Dollars geschätzt. In der Stadt wurde das Kriegsrecht verkündc 3000 Personen sind obdachlos.

Land⸗ und Forstwirtschaft. Ungarischer Saatenstandsbericht.

MNach dem Saatenstandebericht des Königli is 21.22 2. 8 glich 2 vom 23. v. M. war die TE“ Hackfrüchte, Gartengewächse und Futt 1111. diehen. Nur auf fettem Boden EEE eens kie Regen da „, wo die Saaten übermäßig üppig mden, bewirk gerfrucht. Weizen ist in der Reif griffen, die Kornbildung befriedigt. in eint ba. Unpeif 2 auf b.,2,s8⸗ 1 LE1“ Se r ffen. Rüͤcksicht daß die Kornbildung berei vorgeschritten ist, dürste Rost 8—S einen grö ee vww e größeren S [ renchcsen 82 chnden nehr wurden. Der Stand ist schr E beioniens de Süen ies Femete Berr ekteg, se.nce he Benen Nagvy⸗Kun⸗Szolnok Neves Cs 93EEö1 Temes und Torontal auf, 88-g E , ur auf fette 1 H Weiz au dient. Die kten. oden, d, sest 3e g1ne. ämpfung der Pilze notwendigen Maßregeln angeordnet. E’ ün ie j

af lautende Schätzung 88“ . S.S über⸗ 8 Wmie . Nach Ausackerung von 195 000 Katastraljoch verbleibt PrrFicnen eine Anbaufläche von 6,08 Millionen Katastraljoch, deren sears trag sür das Katastraljoch auf 7,64 Meterzentner ge⸗ Uict wir . Die Samenbildung von Roggen wurde durch die . 2 günstig beeinflußt, sodaß sich die Ernteaussichten gebessert 11“ Uune schnittgertrag wird bei 1 951 951 Fn gengoh ander 1. gerf 7,38 Meterzentner Katastraljoch geschätzt. Sommer⸗ S litt unter der Ferwirsan der ungünstigen jetzige Stand als mittel Ie oE . enseite ig⸗ seh. wt sich Gerste befriedigend und Sehgelht Wittel ag. Hafer profitierte viel von einer mäßig warmen Mieberschn und von den in den letzten Tagen erfolgten Sieden b ten, entwickelte sich schön und besserte seinen unh sartnigermaßen. Die Maispflanze entwickelt sich kräftig die Eon, gn n faden Sgen ,8 dere Gegenden

2 r wächer. een der günsti dürfte Mais einen sehr guten Ertrag liefern. Much Ke vere 8 8

beziehungsweise 12,79 Millionen Meter

1 zentner . st feeht 8. Seee ½ göS8 vunde Feihschers 8g. scwachmittel. Der Gland des Masses ist berrierggeh, de der Han⸗ toffel sehr zufriedenstellend und jener der Bbafriedne ehr er deß ger⸗ weise sogar ausgezeichnet. (Wiener Zeitung.)

8

Sonnenschein setzten stets rechtzeitig ei g ein. W ini z See. sind, zuerst iüber 1S8en 8 Gengz ne Zereccnne ietet die Gesamtlage jedoch zurzeit keinen ie Halmfrüchte stehen günstig; mit dem Schni ũ

F 8 in diesen Tagen begonnen e 246. 1 allem Anschein nach, ein wenig hinter dem Ergebnis ei

Minifterium für Lan wirtse i is i der amtlichen Schätzung nach 1g .E⸗

d. J. über Kartoff ü Grünf v. . rtoffeln, Rüben und Grünfutter, wie folgt, veröffentlicht

Saatenstand und Getreidehandel in Frankrei

Der Kaiserliche Konsul in Havre berich en Die Entwicklung der Feldfrüchte in Frantreich süntalm 18 meinen, von der Witterung begünstigt, gut voran. Regen und

Sonstige (jäh⸗ rige) Futter⸗ Wiesen gewächse 8 Anbau⸗ Anbau⸗ fläche gxat flãche mote ha ha

Kartoffeln Klee,

Luzerne usw.

Anbau- Note flãche

ha

5 Destillations⸗ Zuckerrüben

Zeitweilige Wiesen Anbau⸗ fläche Note ha

Futterrüben

Anbau⸗ flãche ha

Anbau⸗ fläche

ha

Anbau⸗ fläche Note

ha

Anbau⸗ fläche ha-v

Note Note

Note

1. Region Nordwesten 2. Region Norden.. 3. Region Nordosten. 4. Region Westen.. 5. Region Mitte.. 6. Region Osten.. 7. 8 1 Südwesten 149 ““ üden 159 4 9. NMüomn 899 b 8 udosten. 2 10. Regien 8 18 28 89 2 990 I

Korsika.. Zusammen ..] 1 546 090 655 860 Die erteilten Noten bedeuten: 100 = sehr gut, 80 = gut

189 320 . 156 830 59 850 106 8 105 120 60 650 27 050 18 610 16 740 30

335 46 940 1 115

—. 4710 60

74 71 79 47 2 400 60 10 310 75

124 425 158 190 24 230 125 880

368 270 545 895 249 950 434 270 496 420 333 300 186 300

213 850

168 250

718 275 74 212 595 74 384 900 75 711 325 65 84 8 566 435 63 45 960 841 140 71 84 000 555 455 62 36 660 525 650 65

27 100 252 480 69 120 910 850 61 800 50 2 996 675 312 225 712 125 4 830 956 68 gut“ (40), 10 „mittelmäßig“ (3), 4 „genügend“.

32 110 48 400 14 390 31 810 77 820 66 335 14 650 13 67

12 130

1 100 70 112 630 221 8 73 114 280 10 380 79 220 960 62 1 222 240 8 335 245 100 V

(Fottsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Der Präsident de ssenbahndirektion in Mainz Dr. Mitchaell (Wiesbaden). Frl. Charlotte Balan (Posen).

Verantwortl Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlotten burg. Verlag der Expedition (J. V.: Koye) in Berli

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlas Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Tustspielhans. (Friedrichstr. 236.) Mittwoch, Abends 8 ¼ Uhr: Ein Königreich m. b. H. In drei Akten von Franz Wagenboff

Donnerstag und folgende Tage: Ein Königreich

Neues Schauspielhans. Mittwoch, Abends

8 ½ Uhr: Gastspiel Sylvester Schäffer. Vorher:

Se Schwank in einem Akt von Ludwig oma.

Berliner Theater. Mittwoch, Abends 8 Uhr:

Großte Rosinen. Ori inalposse mit Gesang und

Donnerstag und folgende Tage: Gastspiel Syl⸗ Tanz in drei Akten (5 Hildern) von R. Bernauer vest Schäster. Vorher: I. Klasse. und R. Schan 8 3

Donnerstag und folgende Tage: Große Rosinen.

66 236 72

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Theater in der Aöͤniggrätzer Straßie. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die sünf Frank 8. Donnerstag und folgende Tage: Die fünf auk

furter. 1e eater. Mittwoch, Abends Uhr: iel der Direktion: Fritz Leh d Erlemblegaßig 8 Pie ö Posse

mit Gesang und Tanz. Donnerstag und folgende Tage: Die Ver⸗ 88

guügungsbreise.

8

Allabendlich 8 Uhr:

0. (Wallnertheater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Hohe Politik. Schwank in drei Akten von Richard Skowronnek. Letzte Vorstellung vor den Ferien. Wiedereröffnung: am 15. August.)

Charlottenburg. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Das Konzert. Lustspiel in drei Akten von

Hermann Bahr. Donnerstag und folgende Tage: Das K ert.

Schillertheater.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfen.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Autoliebchen. osse

mit Gesang und Tanz in drei Aklten von ean Kren, Gesangstexte von Alfred Schönfeld, Mufik

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Grete Fromberg mit Hrn. Ober⸗ leutnant Wolfgang Ehrbardt (Tvarlottenbur ).— Elisabeth Grafin von Kanitz mit Hrn. Major Wilhelm von Dommes (Podangen bei Tüngen, Ostpr. Berlin).

Verehelicht: Hr. Rab⸗Arnd Frhr. von Deyn⸗ hausen mit Thea Gräfin von Baudissin (Hannover). Hr. Leutnant Egon von Eickstedt mit Frl. Maria Boehm (Charlottenburg).

Geboren:

Zwei Töchter: Hrn. Regierungs⸗ assessor Arel Grafen von Schlieffen g. Zt. Fnesen). Ein Sohn: Hrn. Korvettenkapitän Holtz⸗ Pfer (Kie))h. Hrn. Hauptmann von rolman (Liegnitz). Hrn. Landrat Günther von Hohnhorst (Bramburg, Pomm.).

Gestorben: Hr. Oberverwaltungsgerichtsrat, Wirk⸗

von Jean

[309001 Kurfürsten⸗Oper.

Der Tanzanwalt.

Gilbert. Donnerstag und folgende Tage: Autoliebchen.

licher Geheimer Oberregierungsra Franz Schellong

Neun Beilagen

(einschließlich Börsenbeilage und Warenzeichen⸗ beilage Nr. 54 A und

54 B),

zeigers (einschließlich der

2 verös

betresfend ANommanditgesell und Atnlen ge encbehen.

eutlichten

bis 20, Juni 1912.

abe zu Nr. 5

auntmachungen die Woche

und die Zusammenstellung der im 2. Viert

jahr 1912 im

lich Preußischen Staatdanzeiger“ unter Nr

des össentlichen Anzeigers du Frasft

Aufgebot

behufs

rufenen Wertpapiere (Etaats⸗

papiere, Nentenbriefe,

Obligationen,

Alktien.

zertisikate, Lose und dergl.).

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ech gerichtli⸗ .

stehen befriedigend. Die Pfl Ka . Die Pflanze ist kräftt f ant Rapesaaten geresen censsercee eefen „Gerrer⸗ und 1⸗, 5ne sich sehr schön entwickelt, doch bedürfen sie trockenes sehr guten E tter. Bohnen und Hülsenfrüchte versprechen einen far anne Crhen. eüsctecnkaxtes, efgeben süön, doch win ver⸗⸗ 2: en t schön, Herle - 888 een un 8 ga* vöniis zu blüh⸗g. Der Kabaßf stehr schön. vez, Ferf begimnt wehe . se infolge günstiger Niederschläge sehr befriedigend; stellen⸗ Besenaeder zesnetr Biüse sand azeshint,ü r angenehmsten Hoffnu en. Künstl nS. Jes eh. tigt zu den Wiesen berr Healnn ge. Füeistnic, nee ht ger, dkehen anee 1 w.2 einstock treibt schön, —— 8 1w5 Meiltan gre mittlerer sein. weren Gegenden ein. Der Obstertrag dürfte ein

er z Das Koöniglich ungarische Ackerbauminist S

ba lrium t ies. fäbrigen Ertrag von Ulrigen nach dem Stande 83. vee vies⸗

60 = fast gut, 50 = mittelmäßig, 30 = ü aut, ig, = genügend, 20 = 2 8 8bE1I1“ Die Anbaufläche hat sics k52 S 2 vergrößert. 36 Departements erhielten die Note „gut“ orjahre: 47), 39 „fast gut“ (32), 9 „mittelmäßig“ (1),

2 „genügend“. Zuckerrüben: Die Vergrößerung der Anbaufläche beträgt

6760 ha. Die N. 8

1e8”68 i8 3 10 Departements (13), 21 „fast e ationsrüben: Die Zunahme der Anbauflä 8

12 356 ha. 9 Departements ut⸗ Ulache Hetägt

299 891 AFRereaafe3 e⸗g 85 Note „gut“ (16), 17 „fa

errüben: Hier hat die Anbaufläche ein

28 - er2a. 5 e⸗ Errhaerang

5 aesnev . „fast gut“ (44), 6 „mittelmäßig“ (1), ee, Luzerne usw.: Bei einer Ab 6

g- e die Note sebrr atnchan⸗ ““

chn gkeaz⸗ „fast gut- (41), 18 „mittelmäßig“ (4), 5 „genügend“

und den von Roggen auf 14,1 Millionen Meterzentner gegen 47,6,

40 435 ha. 29 Departements erhielten die

Zeitweilige Wiesen: 88 ö um ote „gut“ (28), 38 „fast

2 „genügend“.

in Paris. im Norden

. Nordwesten 1

Nordosten Osten . Westen in Mitten im Süden

Südwesten.

Südosten

geg” die Note 8 aut“. iesen: Die Vergrößeru 242 655 ha. Die erteilten Noten⸗ 1b nfer su gut“ (1), 32, „gut“ (30), 41 „fast gut⸗ (45), 10 „mittelmäßig⸗ (5),

30,50 30,25 30,75 30,50 30,75 30,25 30,50 30,50

Die Weizenpreise standen am 19. Juni in auf 33,— bis 34,— 2,87

82

32,50

Fr.

auaa22a 2

hielten 2 Departements noch die Note . Sonstige (jähri e „sehr gut⸗. 11 (6), „genügend“ 4. (28), „fast gut“ 38

Im Vorjahre er⸗

Vermehrung d Es wurden folgende Noten Preilt:

(42), mittelmäßig“ Departe⸗

Auch hier erhielten im Vorjahre 2

beläuft sich

auf

epartement „sehr

für 100 kg

92 8 22a 9 2 298272 20